CRM-Software im Vergleich

Ein CRM (Customer-Relationship-Management-System) bündelt alle Informationen zu deinen Kunden und Interessenten an einem Ort: Kontaktdaten, E-Mail-Verlauf, laufende Deals, offene Aufgaben und die gesamte Kommunikationshistorie.

Tools im Vergleich
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Tools im Vergleich
mit Hosting in Deutschland
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mit Hosting in Deutschland
kostenlos oder Freemium
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kostenlos oder Freemium
mit kostenloser Testphase
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mit kostenloser Testphase
Max BenzGeprüft von Max Benz · Tool-Daten aktualisiert im Oktober 2026Über suitApp

Du suchst ein CRM-System, das wirklich zu deinem Vertrieb passt und nicht nur eine teurere Excel-Tabelle ist? Hier findest du 33 CRMs im strukturierten Vergleich, sortiert nach Use-Case, Preis, DSGVO-Eignung und KI-Funktionen. Für jedes Tool haben wir den Hosting-Standort, die Preisbandbreite und typische Käuferfragen geprüft, an denen klassische Vergleichsportale vorbeigehen.

Was du auf dieser Seite findest:

  • 15 CRMs mit Hosting in Deutschland (43 Prozent aller Systeme) für DSGVO-kritische Datenverarbeitung
  • 13 CRMs mit kostenlosem Plan oder Freemium-Modell für preissensible Teams
  • Monatliche Preise pro Nutzer: ab 0 Euro bis über 100 Euro, Median ca. 45 Euro
  • KI-Funktionen wie Lead-Scoring, E-Mail-Vorschläge und Gesprächszusammenfassungen ab mittleren Tarifen (2026)
  • Use-Case-basierte Empfehlungen für Solopreneure, KMU mit DSGVO-Pflicht, Apple-Teams, Enterprise und Agenturen
  • Open-Source-Optionen mit On-Premise-Hosting für volle Datenkontrolle
  • Ein Top-10-Kurzüberblick und eine Migrationsanleitung für den CRM-Wechsel ohne Datenverlust

Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck

Aus unserem Ratgeber weiter unten

Solo und Freelancer

Kostenlos, einfacher Einstieg, EU-Hosting in Frankfurt.

Auch gut: Streak, Capsule CRM

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KMU mit DSGVO-Pflicht

Köln, übersichtlich, deutsche Dokumentation und Support.

Auch gut: Akquisemanager, Weclapp CRM

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Vertriebsteams

Starkes Pipeline-Management, intuitive Bedienung, AI Sales Assistant.

Auch gut: Freshsales

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Enterprise

No-Code-Plattform mit Unlimited-Preismodell, wenn Nutzer- und Agentenzahl schnell wachsen soll.

Auch gut: Salesforce CRM, Microsoft Dynamics CRM, Combit CRM

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Alle 33 CRM-Software im Überblick

Zum Vergleichen zwei Tools markieren

HubSpot CRM LogoHubSpot CRMKostenlos nutzbarFreemiumHosting DE

HubSpot CRM ist die zentrale Customer Platform für Unternehmen, die Wachstum skalierbar organisieren wollen. Der kostenlose CRM-Core bietet unbegrenzte Kontakte und bis zu 2 Nutzer ohne Kreditkarte. Darüber hinaus baut HubSpot auf fünf spezialisierten Hubs auf: Sales Hub für Deal-Pipelines und Sequenzen, Marketing Hub für Omni-Channel-Kampagnen und Lead-Scoring, Service Hub für Ticketing und Kundensupport, Content Hub für Website und Blog sowie Operations Hub für Datenqualität und Workflows. Das Herzstuck der Plattform sind die Breeze AI Agents: Der Prospecting Agent generiert priorisierte Lead-Outreach-Empfehlungen, der Customer Agent löst Support-Anfragen automatisch, der Data Agent bereinigt CRM-Daten intelligent, und der Social Media Agent erstellt Social-Content. Alle Hubs greifen auf dieselbe Smart CRM-Datenbank zu, sodass Marketing, Vertrieb und Service immer auf demselben Stand arbeiten. HubSpot wird weltweit von mehr als 248.000 Unternehmen in über 135 Ländern genutzt. Für Enterprise-Kunden bietet HubSpot EU Data Residency mit Datenhaltung in Frankfurt an, was DSGVO-Compliance vereinfacht. Die Plattform verfügt über mehr als 2.000 Integrationen im App Marketplace und eine offene API.

Vorteile

  • Kostenloser CRM-Core mit unbegrenzten Kontakten und bis zu 2 Nutzern ohne Kreditkarte - grosszuegigster Free-Tier im CRM-Markt
  • Alle Hubs nutzen dieselbe CRM-Datenbank, sodass Marketing, Vertrieb und Service ohne Datensync zusammenarbeiten
  • Breeze AI Agents sind produktiv einsetzbar: Customer Agent löst laut HubSpot über 70 Prozent der Konversationen automatisch
  • Hervorragende Benutzerfreundlichkeit mit flacher Lernkurve, ausführlicher Academy und umfassendem Dokumentationszentrum
  • EU Data Residency in Frankfurt für Enterprise-Kunden vereinfacht DSGVO-Compliance erheblich
  • Über 2.000 Integrationen im App Marketplace, offene API und nativer Daten-Sync für gängige Drittanbieter

Nachteile

  • Enterprise-Tiere werden durch Pflicht-Onboarding-Gebühren teurer: Sales Hub Enterprise 3.420 EUR, Marketing Hub Enterprise 6.830 EUR einmalig
  • Marketing Hub skaliert kontaktbasiert - Kosten steigen stark mit wachsender Marketingkontaktliste über Inklusivkontingent hinaus
  • Viele fortgeschrittene Funktionen (Conversation Intelligence, Prognosen, benutzerdefinierte Berichte) sind erst ab Professional verfügbar
  • Breeze AI Credits (HubSpot-Guthaben) sind limitiert und werden für AI-Agents separat verbraucht (z. B. 100 Credits pro Customer-Agent-Konversation)
  • Im Vergleich zu Speziallösungen wie Salesforce sind manche Enterprise-Anpassungen begrenzt; tiefe CRM-Individualisierung erfordert oft Add-ons oder Developer-Aufwand
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudKontaktmanagement mit unbegrenzten Kontakten und Smart CRM-DatenbankDeal-Pipeline mit visuellem Kanban-Board und intelligenter FortschrittsanzeigeE-Mail-Tracking und Sequenzen für automatisierten Multi-Touch-OutreachBreeze AI Agents: Prospecting, Customer, Data und Social Media AgentBreeze AI Copilot als KI-Assistent quer durch alle HubsSales Forecasting und benutzerdefinierte Prognoseberichte
TarifeSales Hub Free kostenlosSales Hub Starter 9 € / MonatSales Hub Professional 90 € / MonatSales Hub Enterprise 150 € / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Gmail, Outlook, Slack, Microsoft Teams, Zoom und 5 weitere

CentralStationCRM LogoCentralStationCRMab 24 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

CentralStationCRM ist eine einfach zu bedienende CRM-Software aus Köln, entwickelt von der 42he GmbH speziell für kleine und mittlere Unternehmen. Das Tool ermöglicht die zentrale, übersichtliche Verwaltung von Kundenkontakten, Notizen, Aufgaben und der gesamten Kommunikationshistorie – alles in der Cloud, von jedem Gerät aus. Dank eines durchdachten, schlanken Funktionsumfangs können Teams ohne lange Einarbeitungszeit sofort produktiv werden. CentralStationCRM legt besonderen Wert auf DSGVO-konforme Datenspeicherung in deutschen Rechenzentren und bietet persönlichen, schnellen Support auf Deutsch. Die Software richtet sich bewusst an kleine Vertriebsteams, Agenturen, Berater und Selbstständige, die kein komplexes Enterprise-CRM benötigen, sondern eine verlässliche, schlanke Lösung suchen, um Kundenbeziehungen systematisch und effizient zu pflegen.

Vorteile

  • Extrem einfache Bedienung und intuitive Oberfläche – Teams sind ohne lange Einarbeitung sofort produktiv, was besonders für CRM-Einsteiger und kleine Unternehmen entscheidend ist.
  • DSGVO-konforme Datenspeicherung ausschließlich in deutschen Rechenzentren – ein klarer Vorteil gegenüber US-amerikanischen Anbietern für europäische Unternehmen.
  • Persönlicher, deutschsprachiger Support mit durchschnittlicher Antwortzeit von unter 10 Minuten und einer Bewertung von 93 % 'sehr gut' durch Kunden.
  • Transparente, faire Preisstruktur ohne Langzeitverträge – monatlich kündbar, kein Lock-in, Paket jederzeit wechselbar.
  • Dauerhaft kostenloser Starter-Tarif mit vollem Funktionsumfang für bis zu 3 Nutzer – ideal zum risikolosen Einstieg.
  • Entwickelt und betrieben von einem unabhängigen deutschen Team (42he GmbH, Köln) ohne Investorendruck – hohe Verlässlichkeit und Kundennähe.

Nachteile

  • Deutlich geringerer Funktionsumfang als führende CRM-Plattformen wie HubSpot oder Salesforce – komplexe Vertriebspipelines, Lead-Scoring und fortgeschrittene Automatisierungen fehlen.
  • Kein integriertes E-Mail-Marketing- oder Marketing-Automations-Modul – für Newsletter-Kampagnen oder automatisierte Drip-Sequenzen sind externe Tools wie Mailchimp zwingend erforderlich.
  • Keine KI-gestützten Funktionen (z. B. Kontaktanreicherung, Gesprächszusammenfassungen oder prädiktive Analysen), die bei modernen CRM-Systemen zunehmend Standard werden.
  • Begrenzte Reporting- und Analytics-Funktionen – tiefgehende Umsatz- oder Vertriebsanalysen lassen sich nur eingeschränkt abbilden.
Kostenlose TestphaseAPICloudKontaktverwaltungKontakthistorie & KundenakteAufgaben- und To-do-ManagementVerkaufschancen & AngeboteE-Mail-Integration via BCCDSGVO-konforme Datenspeicherung
TarifeStarter auf AnfrageTeam 24 € / MonatSmall Office 75 € / MonatBusiness 149 € / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Zapier, Microsoft 365 / Outlook, Google Calendar, sipgate, Mailchimp und 1 weitere

Pipedrive LogoPipedriveab 14 € / MonatKostenpflichtigHosting EU

Pipedrive ist ein Sales-CRM aus Estland, das gezielt für kleine und mittelständische Vertriebsteams entwickelt wurde. Im Zentrum steht die visuelle Pipeline-Ansicht: Jeder Deal erscheint als Karte in der passenden Vertriebsphase, sodass Sales-Reps auf einen Blick sehen, wo ein Geschäft gerade steht und welche Aktivität als nächstes ansteht. Seit dem Relaunch der KI-Funktionen ist der Pipedrive AI Sales Assistant fester Bestandteil aller Pläne ab Lite. Er wertet Aktivitäten und Deal-Historie aus, priorisiert automatisch die wichtigsten Aufgaben des Tages und liefert Prognosen, welche Deals wahrscheinlich gewonnen oder verloren werden. Ab dem Premium-Plan kommen KI-gestützte Multi-E-Mail-Tools hinzu, die Antwortentwürfe und Zusammenfassungen langer E-Mail-Verläufe erstellen. Die Einrichtung ist bewusst einfach gehalten: Pipelines lassen sich per Drag-and-drop anpassen, Formulare und Web-Widgets für die Lead-Erfassung sind ohne Entwicklerkenntnisse einsetzbar. Über den Marketplace stehen mehr als 500 Integrationen bereit, darunter Slack, Zoom, Microsoft 365, Google Workspace und Zapier, wodurch sich Pipedrive gut in bestehende Software-Stacks von KMU einfügt. Bei den Daten setzt Pipedrive auf Serverstandorte innerhalb der EU, was für deutsche und europäische Unternehmen mit Blick auf die DSGVO relevant ist. Die mobilen Apps für iOS und Android bilden die wichtigsten Pipeline-Funktionen ab und ermöglichen die Pflege von Aktivitäten auch unterwegs. Im Vergleich zu spezialisierten Lead-Management-Tools bleibt der Funktionsumfang bei der reinen Lead-Qualifizierung eingeschränkt, und komplexe Enterprise-Anforderungen wie mehrstufige Freigabeprozesse oder tiefes Rollenmanagement deckt Pipedrive nur begrenzt ab. Reporting und Forecasting sind solide, reichen aber nicht an die Tiefe von Salesforce oder HubSpot Enterprise heran. Einige Automatisierungsfunktionen sowie Lead-Scoring sind erst ab dem Premium-Plan verfügbar. Für Vertriebsteams, die eine übersichtliche, schnell einzuführende CRM-Lösung mit klarer Pipeline-Steuerung suchen und nicht auf jede Enterprise-Funktion angewiesen sind, gehört Pipedrive weiterhin zu den praxistauglichsten Optionen am Markt. Beim Onboarding punktet Pipedrive mit einer kurzen Lernkurve: Neue Nutzer richten eine erste Pipeline oft innerhalb weniger Minuten ein, da Felder, Phasen und Automatisierungsregeln über eine grafische Oberfläche konfiguriert werden und kein technisches Vorwissen voraussetzen. Für Teams, die aus Tabellenkalkulationen oder E-Mail-Postfächern migrieren, reduziert das die Einführungszeit erheblich gegenüber komplexeren Enterprise-CRM-Systemen. Der Kundensupport ist je nach Plan unterschiedlich ausgestattet: Während der Lite-Plan auf Chat- und E-Mail-Support setzt, erhalten Kunden ab Premium priorisierten Support, und der Ultimate-Plan bietet erweiterten Telefon-Support inklusive persönlichem Onboarding. Für Unternehmen mit strengen Anforderungen an Datenhoheit bietet Pipedrive zudem eine Sandbox-Umgebung im Ultimate-Plan, mit der sich Workflows und Integrationen risikofrei testen lassen, bevor sie produktiv geschaltet werden.

Vorteile

  • EU-Serverstandorte, relevant für DSGVO-Anforderungen
  • Intuitive Pipeline-Ansicht senkt die Einarbeitungszeit spürbar
  • KI Sales Assistant bereits im Einstiegsplan Lite enthalten
  • Großes Marketplace-Ökosystem mit über 500 Integrationen
  • Günstiger Einstieg für kleine Teams ab 14 Euro pro Nutzer im Monat

Nachteile

  • Lead-Qualifizierung im Vergleich zu spezialisierten Tools eingeschränkt
  • Mehrstufige Freigabeprozesse und tiefes Rollenmanagement nur begrenzt abbildbar
  • Reporting-Tiefe erreicht nicht das Niveau von Salesforce oder HubSpot Enterprise
  • Lead-Scoring und einige Automatisierungen erst ab Premium-Plan verfügbar
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudVisuelle Sales-Pipeline mit Drag-and-dropPipedrive AI Sales Assistant ab Lite-PlanKI-gestützte Multi-E-Mail-Tools ab PremiumE-Mail-Synchronisation mit Gmail und OutlookWorkflow-Automation und E-Mail-SequenzenLead-Erfassung per Web-Formular und Chatbot
TarifeLite 14 € / MonatGrowth 39 € / MonatPremium 59 € / MonatUltimate 79 € / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Slack, Zoom, Microsoft 365, Google Workspace, Zapier und 5 weitere

Streak LogoStreakKostenlos nutzbarFreemium

Streak verwandelt Gmail in ein vollständiges CRM-System. Pipelines erscheinen als Tabellenansichten direkt im Posteingang, sodass Deals, Recruiting-Prozesse oder Support-Tickets ohne Tab-Wechsel verwaltbar sind. Die Chrome Extension läuft nativ in Gmail und Google Workspace und ergänzt jeden E-Mail-Thread um CRM-Felder, Notizen und Aufgaben. Mail Merge verschickt personalisierte Massenmail direkt aus Gmail; E-Mail-Tracking meldet, wann Empfänger eine Nachricht öffnen oder Links klicken. Magic Templates beschleunigen wiederkehrende Antworten. Freigegebene Pipelines ermöglicht Teamzusammenarbeit auf denselben Datensätzen. Streak ist YC-funded, läuft vollständig in der Google Cloud und eignet sich für Solopreneure, Sales-Teams, Recruiter und Investoren, die ausschließlich Gmail oder Google Workspace nutzen. Ein dauerhafter Free-Tier macht den Einstieg kostenlos möglich.

Vorteile

  • Lebt vollständig im Gmail-Posteingang - kein separates CRM-Tool nötig
  • Einzigartig für Gmail- und Google-Workspace-Nutzer konzipiert
  • Dauerhafter Free-Tier ohne Zeitlimit
  • Chrome Extension mit nativem Gmail-Feeling
  • YC-funded mit langjähriger Marktpräsenz
  • Pipelines, Tracking und Mail Merge in einem Workflow

Nachteile

  • Ausschlllliesslich für Gmail und Google Workspace - kein Outlook-Support
  • Preise in USD, keine DACH-Währungsoption
  • Server in den USA (Google Cloud), kein EU- oder DACH-Hosting
  • Mobile App mit eingeschränktem Funktionsumfang vs. Desktop
  • Pro+ und Enterprise vergleichsweise teuer für kleinere Teams
  • Kein eigenständiger Web-Client ohne Gmail-Abhängigkeit
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudPipelines als Tabellenansicht in GmailMail Merge mit PersonalisierungE-Mail-Tracking (Öffnungen & Klicks)Magic Templates für schnelle AntwortenShared Pipelines für TeamsPipeline Reporting & Dashboards
TarifeFree kostenlosPro 59 $ / MonatPro+ 89 $ / MonatEnterprise 159 $ / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Gmail, Google Calendar, Google Drive, Zapier, Webhook API

Capsule CRM LogoCapsule CRMKostenlos nutzbarFreemiumHosting EU

Capsule CRM ist ein britisches Cloud-CRM-System, das 2009 von Zestia in Manchester entwickelt wurde. Es richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen sowie Solopreneure, die ein leistungsstarkes, aber unkompliziertes Werkzeug zur Pflege ihrer Kundenbeziehungen und zur Steuerung ihres Vertriebs suchen. Das Herzstück von Capsule ist eine aufgeräumte, intuitive Benutzeroberfläche: Kontakte, Verkaufschancen, Aufgaben und E-Mails lassen sich ohne lange Einarbeitung verwalten. Nutzer loben besonders die schnelle Einrichtung – Dataimport und erste Pipeline sind oft am ersten Tag abgeschlossen. Capsule bietet eine visuelle Sales-Pipeline, anpassbare Felder und Meilensteine, E-Mail-Tracking, Workflow-Automatisierungen sowie KI-gestützte Funktionen wie Pipeline-Generator, Kontakt-Anreicherung und Aktivitäts-Zusammenfassungen. Das System integriert sich nahtlos mit gängigen Business-Tools wie Gmail, Outlook, Xero, QuickBooks, Mailchimp, Slack und Zapier. Der dauerhaft kostenlose Plan für bis zu 2 Nutzer und 250 Kontakte ermöglicht einen risikofreien Einstieg, während kostenpflichtige Pläne ab dem Starter-Tier skalierbare Funktionen für wachsende Teams bieten. Capsule ist vollständig cloudbasiert und verfügt über eine native Mobile-App sowie eine offene API.

Vorteile

  • Sehr einfache Einrichtung – Nutzer sind laut eigenen Angaben am ersten Tag produktiv
  • Dauerhaft kostenloser Plan für kleine Teams (bis 2 Nutzer, 250 Kontakte)
  • Saubere, übersichtliche Benutzeroberfläche ohne Feature-Overload
  • 14-Tage-Testzeitraum auf allen kostenpflichtigen Plänen ohne Kreditkarte
  • Starke Integrationen mit Buchhaltungstools (Xero, QuickBooks, FreeAgent)
  • Native Mobile-App für iOS und Android für CRM unterwegs
  • KI-Funktionen (Kontaktanreicherung, Pipeline-Generator) auch in günstigeren Plänen verfügbar

Nachteile

  • Weniger Marketing-Funktionen als All-in-One-Lösungen wie HubSpot – E-Mail-Kampagnen nur als kostenpflichtiges Add-on
  • Free-Plan stark limitiert (250 Kontakte, 2 Nutzer) – schnell zu klein für wachsende Teams
  • Integrations-Auswahl kleiner als bei HubSpot oder Salesforce – exotischere Tools erfordern Zapier-Umweg
  • Reporting weniger tiefgehend als bei Enterprise-CRMs
  • Kein On-Premise-Betrieb möglich – rein cloudbasiert
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudKontakt-ManagementVisuelle Sales-PipelineAufgaben & KalenderE-Mail-Tracking & VorlagenWorkflow-AutomatisierungBerichte & Dashboards
TarifeFree kostenlosStarter 18 € / MonatGrowth 36 € / MonatAdvanced 54 € / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Gmail, Outlook, Mailchimp, Xero, QuickBooks und 7 weitere

Akquisemanager LogoAkquisemanagerab 25 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

Akquisemanager (ameax AkquiseManager) ist eine cloudbasierte CRM-Software aus Deutschland, die speziell für kleine und mittelständige Unternehmen sowie Selbstständige entwickelt wurde. Die Lösung unterstützt Vertriebsteams bei der Kontaktverwaltung, Akquise-Planung und Kundenpflege. Alle Daten werden in einem deutschen Rechenzentrum gespeichert und die Software ist vollständig DSGVO-konform. Der Einstieg gelingt ohne technisches Vorwissen: Die Oberfläche ist übersichtlich gestaltet, und nach der Registrierung ist das System sofort im Browser nutzbar, ohne Installation. Wiedervorlagen und ein integrierter Terminkalender helfen dabei, keine Akquise-Chance zu verpassen. Der Vertriebspipeline-Überblick zeigt den Status jedes Deals auf einen Blick. Angebotserfassung und einfache Rechnungsstellung sind direkt integriert. E-Mail-Kommunikation lässt sich mit dem AkquiseManager verknüpfen, sodass die gesamte Korrespondenz zum Kunden zentral gespeichert bleibt. Für Teams bietet der Business-Plan Rechtemanagement, Workflow-Automatisierung und Vertriebsgebiete. Der Plus-Plan erweiterert den Funktionsumfang um eine offene API, Video-E-Mail-Marketing und SMS-Versand. Über 2.500 Unternehmen nutzen die Lösung bereits. Die Kombination aus deutschem Hosting, einfacher Bedienung und praxisnahem Funktionsumfang macht den AkquiseManager zur soliden Wahl für KMU, die ein schlankes Vertriebs-CRM ohne großen Administrationsaufwand suchen.

Vorteile

  • Made in Germany: Software und Hosting stammen aus Deutschland, was DSGVO-Konformität und deutschen Support sicherstellt.
  • Einfache Bedienung: Sofort im Browser nutzbar ohne Installation, flache Lernkurve auch für technisch weniger affine Nutzer.
  • Praxisnaher Funktionsumfang: Kontaktverwaltung, Wiedervorlagen, Angebote und Rechnungen in einer Lösung ohne unnötige Komplexität.
  • Günstiger Einstiegspreis: Solo-Plan ab 25 Euro pro Monat, inklusive vollem CRM-Funktionsumfang.
  • Bewahrt: Über 2.500 Kunden setzen die Lösung bereits produktiv ein.

Nachteile

  • Kleiner Anbieter: Im Vergleich zu HubSpot oder Pipedrive deutlich geringerer Funktionsumfang, insbesondere bei nativer Marketing-Automation.
  • Keine kostenfreie Dauervariante: Nach dem 30-Tage-Test ist ein kostenpflichtiger Plan erforderlich.
  • Mobile App limitiert: Die Mobillösung erfolgt hauptsächlich über den mobilen Browser, eine vollwertige native App ist nicht vorhanden.
  • Support-Kosten: Support bei Nutzerfehlern wird mit 20 Euro pro 15 Minuten in Rechnung gestellt.
  • API nur im Plus-Plan: Schnittstellen-Funktionalität ist erst ab dem teuersten Tarif verfügbar.
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudKontakt- und KundenverwaltungAkquise-Tracking und VertriebspipelineWiedervorlagenTerminkalenderAngebots- und RechnungserstellungE-Mail-Integration
TarifeAkquiseManager Solo 25 € / MonatAkquiseManager Business 69 € / MonatAkquiseManager Plus 99 € / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Microsoft Exchange, Google Calendar, estos ProCall, Placetel, Offene API und 2 weitere

Weclapp CRM LogoWeclapp CRMab 39 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

Weclapp CRM ist eine cloudbasierte Customer-Relationship-Management-Lösung aus Marburg, die als Teil der weclapp Cloud-ERP-Suite entwickelt wurde und speziell auf die Anforderungen deutscher kleiner und mittlerer Unternehmen ausgerichtet ist. Die Software vereint Kontaktverwaltung, Lead- und Chancenmanagement, Kampagnensteuerung sowie Angebots- und Auftragsabwicklung in einer einzigen Plattform – nahtlos integriert mit Buchhaltung, Warenwirtschaft und Projektmanagement. Dank der tiefen ERP-Integration entsteht ein durchgängiger Workflow vom ersten Kundenkontakt bis zur Rechnung und Lagerbuchung, ohne Medienbrüche zwischen verschiedenen Systemen. Alle Daten werden in zertifizierten deutschen Rechenzentren gespeichert (ISO 27001, PCI DSS), was die DSGVO-Konformität erleichtert. Die Multichannel-Inbox bündelt E-Mails, Aufgaben und Ereignisse direkt am Kundendatensatz; Outlook und Office 365 lassen sich nahtlos anbinden. Über den weclapp Marketplace ergänzen zahlreiche Partner-Apps und Integrationen – darunter DATEV, Shopify, JTL, Mailchimp und CleverReach – die Kernfunktionen flexibel. Für Teams, die bereits eine weclapp-ERP-Lizenz nutzen, ist das CRM-Modul der natürliche nächste Schritt; standalone ist es als CRM-Einzellizenz buchbar.

Vorteile

  • Nahtlose Integration von CRM mit Buchhaltung, Warenwirtschaft und Projektmanagement in einer einzigen Plattform – kein Datentransfer zwischen Systemen nötig.
  • Datenhaltung ausschließlich in deutschen Rechenzentren mit ISO-27001-Zertifizierung erleichtert DSGVO-Compliance erheblich.
  • Made in Germany: Entwicklung und Support in Deutschland, deutschsprachige Oberfläche und auf deutsche Steuer- und Buchhaltungsanforderungen (DATEV, E-Rechnung) ausgerichtet.
  • Umfangreicher Marketplace mit Partner-Apps (JTL, Shopify, Mailchimp, shipcloud u. v. m.) und offene REST-API für individuelle Integrationen.
  • 30 Tage kostenlos testen ohne Kreditkartenpflicht, transparente Preisstruktur ohne versteckte Kosten.
  • Skalierbar durch Einzellizenzen je Funktion (CRM, Lager, Buchhaltung) – Teams zahlen nur für tatsächlich genutzte Module.

Nachteile

  • CRM-only weniger funktionsreich als spezialisierte Anbieter wie HubSpot oder Salesforce – Marketing-Automatisierung und Lead-Scoring sind weniger ausgereift.
  • Das Preis-Leistungs-Verhältnis entfaltet sich vor allem in Kombination mit den ERP-Paketen; als reines CRM-Standalone-Tool ist der Mehrwert geringer.
  • Lizenzkosten skalieren mit Nutzerzahl und Modulen – bei größeren Teams können die Gesamtkosten spürbar steigen.
  • Gelegentlich gemeldete Bugs in Produktivsystemen sowie längere Reaktionszeiten beim Support laut Nutzerbewertungen.
  • Mobile Nutzung erfolgt über den Browser (responsive), eine native App steht nicht zur Verfügung.
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudKontaktverwaltung & 360°-KundenakteSales-Pipeline & ChancenmanagementAngebots- und AuftragsabwicklungMultichannel-Inbox & E-Mail-IntegrationKampagnenmanagementDSGVO-konforme Datenhaltung
TarifeERP Starter 39 € / MonatERP Dienstleistung 89 € / MonatERP Dienstleistung (jährlich) 69 € bei jährlicher ZahlungERP Handel 169 € / Monatlaut Anbieter

Integrationen: DATEV, Outlook, Office 365, Google Contacts, Mailchimp und 13 weitere

Freshsales LogoFreshsalesKostenlos nutzbarFreemiumHosting EU

Freshsales ist eine KI-gestützte CRM-Plattform von Freshworks, einem 2010 in Chennai, Indien, gegründeten Softwareunternehmen. Die Lösung richtet sich an Vertriebsteams, die ihre Sales-Pipeline effizienter steuern wollen, ohne den Aufwand komplexer Enterprise-Systeme. Im Mittelpunkt steht Freddy AI Insights, der integrierte KI-Assistent, der Kontakte bewertet, Abschlusswahrscheinlichkeiten vorhersagt und nächste Schritte empfiehlt. Freshsales vereint Kontaktmanagement, Pipeline-Visualisierung, E-Mail- und Telefonie-Integration sowie Workflow-Automatisierung in einer einzigen Oberfläche. Der kostenlose Plan erlaubt bis zu drei Benutzer und bietet grundlegende CRM-Funktionen ohne Zeitlimit. Bezahlpläne schalten Sequenzen, erweiterte Berichte, KI-Scoring und Multichannel-Automatisierung frei. Dank EU-Hosting-Option in Frankfurt erfüllt Freshsales auch europäische Datenschutzanforderungen. Die Plattform lässt sich über den Freshworks Marketplace mit Hunderten von Drittanbieter-Apps verbinden und ist damit besonders für wachsende KMU und Mid-Market-Vertriebsteams geeignet, die eine skalierbare, erschwingliche CRM-Lösung suchen.

Vorteile

  • Großzügiger Free-Plan dauerhaft kostenlos für bis zu 3 Nutzer ohne Zeitlimit
  • Freddy AI Insights liefert KI-gestütztes Lead-Scoring und Abschluss-Prognosen direkt im CRM
  • Integrierte Telefonie macht externes VoIP-Tool überflüssig
  • EU-Hosting-Option in Frankfurt für DSGVO-konforme Datenhaltung verfügbar
  • Teil des Freshworks-Ökosystems mit nahtloser Integration zu Freshdesk, Freshmarketer u.v.m.
  • Schnelle Implementierung – typische Einrichtungszeit unter einem Tag für KMU-Teams

Nachteile

  • Free-Plan stark limitiert: keine Sequenzen, keine Automatisierung, kein KI-Scoring
  • Freddy AI Insights und KI-Funktionen erst ab dem kostenpflichtigen Pro-Plan verfügbar
  • Bei großen Pipelines mit vielen Deals wird die Kanban-Ansicht schnell unübersichtlich
  • Kundensupport im Free- und Growth-Plan nur per E-Mail, kein priorisierter Support
  • Manche Integrationen erfordern kostenpflichtige Freshworks-Marketplace-Add-ons
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudSales-Pipeline-ManagementFreddy AI InsightsSequences (E-Mail-Sequenzen)Integrierte TelefonieWorkflow-AutomatisierungBerichte und Analytics
TarifeFree kostenlosGrowth 11 € / MonatPro 29 € / MonatEnterprise 59 € / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Slack, Microsoft Teams, Google Workspace, Mailchimp, Calendly und 9 weitere

Salesforce CRM LogoSalesforce CRMab 25 $ / MonatKostenpflichtigHosting DE

Salesforce Sales Cloud ist die zentrale Vertriebsplattform des CRM-Marktführers und wird 2026 weltweit von über 150.000 Unternehmen für Lead-Management, Opportunity-Tracking, Forecasting und Account-Steuerung eingesetzt. Die Lösung läuft vollständig in der Cloud auf der Hyperforce-Infrastruktur, die seit 2024 auch ein Rechenzentrum in Frankfurt am Main betreibt und damit die Datenhaltung innerhalb der EU sicherstellt. Damit adressiert Salesforce gezielt die Anforderungen deutscher Unternehmen an DSGVO-Konformität, Datenresidenz und IT-Sicherheit, die in stark regulierten Branchen wie Banken, Versicherungen, Healthcare und im öffentlichen Sektor besonders kritisch sind. Der funktionale Kern besteht aus Konto- und Kontaktverwaltung, einem konfigurierbaren Pipeline-Management, Aktivitätserfassung sowie Forecasting und Reporting. Ergänzt wird das durch Einstein GPT, die generative KI-Schicht, die E-Mails entwirft, Gesprächszusammenfassungen erzeugt und Next-Best-Action-Vorschläge liefert. Mit Agentforce hat Salesforce autonome KI-Agenten eingeführt, die eigenständig Leads qualifizieren, Termine koordinieren, CRM-Daten anreichern oder Folgekampagnen ausspielen können. Die Top-Edition wurde 2026 konsequent in Agentforce 1 Sales umbenannt und um Sales Planning, Sales Programs, Salesforce Maps und Tableau Next erweitert. Pipeline Inspection visualisiert Veränderungen in der Vertriebspipeline zwischen zwei beliebigen Zeitpunkten, deckt verschobene Close-Dates auf und macht Risiken im Forecast frühzeitig sichtbar. Sales Engagement automatisiert Multi-Touch-Cadences über E-Mail, Telefon und LinkedIn und versorgt Vertriebsteams mit fokussierten Tageslisten. Sales Cloud ist tief in das Salesforce-Ökosystem eingebettet. Über MuleSoft lassen sich Drittsysteme wie SAP, Microsoft Dynamics oder eigene Datenbanken anbinden, ohne klassische Punkt-zu-Punkt-Integrationen aufzubauen. Slack wurde nach der Übernahme als kollaborative Oberfläche integriert und bildet zusammen mit Tableau Next und der Data Cloud eine durchgängige Daten- und Analysebasis. Deal Rooms in Slack bringen Vertrieb, Pre-Sales und Management direkt an die jeweilige Opportunity. Für deutsche Mittelständler und Konzerne attraktiv sind außerdem die ausgereifte Rollen- und Rechtesteuerung, die mehrstufigen Genehmigungsprozesse und die offene Plattform mit APIs, Apex und Lightning Web Components für individuelle Erweiterungen. Die Plattform ist mandantenfähig, hochverfügbar und skaliert vom Start-up-Team bis zu globalen Vertriebsorganisationen mit mehreren tausend Anwendern. Mobile Apps für iOS und Android decken Außendienst-Szenarien inklusive Offline-Synchronisation ab, eine umfangreiche Sandbox- und DevOps-Tooling-Strategie mit DevOps Center und Salesforce CLI unterstützt professionelle IT-Abteilungen bei Release- und Change-Management. Über den AppExchange stehen mehr als 7.000 zertifizierte Erweiterungen für Branchenlösungen, Marketing-Automation oder Buchhaltung bereit. Preislich beginnt der Einstieg in der Starter Suite bei 25 USD pro User und Monat, während ambitionierte Vertriebsteams meist mit Enterprise ab 175 USD oder Unlimited ab 350 USD arbeiten. Die neue Top-Edition Agentforce 1 Sales bündelt für 550 USD pro User und Monat unmetered Agentforce-KI, Salesforce Spiff, Sales Planning, Sales Programs, Salesforce Maps, Tableau Next, Slack Enterprise+ und ein Kontingent an Flex Credits in einem Paket. Wer ein langfristig tragfähiges CRM für komplexe Vertriebsprozesse mit klarer KI-Roadmap und EU-Datenresidenz sucht, kommt an Salesforce Sales Cloud kaum vorbei.

Vorteile

  • Marktführer mit ausgereiftem Funktionsumfang und sehr großem Partnernetzwerk
  • Hyperforce-Rechenzentrum in Frankfurt sichert EU-Datenresidenz und DSGVO-Konformität
  • Einstein GPT und Agentforce bringen produktive KI direkt in den Vertriebsalltag
  • Hohe Skalierbarkeit vom Mittelstand bis zum globalen Konzern
  • Offene Plattform mit APIs, Apex und Lightning Web Components für tiefe Individualisierung
  • Tiefe Integration mit Slack, MuleSoft, Tableau Next und Data Cloud im eigenen Ökosystem
  • Großer AppExchange-Marktplatz mit über 7.000 vorgefertigten Erweiterungen

Nachteile

  • Hohe Lizenzkosten von 25 bis 550 USD pro User und Monat verteuern den Rollout deutlich
  • Komplexität der Plattform erfordert eingearbeitete Admins oder externe Implementierungspartner
  • Customizing-Aufwand für Flows, Berechtigungen und individuelle Objekte ist erheblich
  • Zusatzkosten für Sandboxes, API-Calls, Flex Credits und Data Cloud summieren sich schnell
  • Jährliche Vertragsbindung und Preisanpassungen erschweren kurzfristige Budgetplanung
  • Steile Lernkurve für Endanwender ohne strukturiertes Enablement
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudLead- und Opportunity-Management mit konfigurierbaren PipelinesEinstein GPT für generative KI im Vertrieb (E-Mails, Zusammenfassungen, Next Best Action)Agentforce autonome KI-Agenten für Lead-Qualifizierung und DatenpflegePipeline Inspection mit Trendanalyse und RisikobewertungForecasting mit Multi-Currency und mehrstufigen HierarchienAccount- und Kontaktverwaltung mit 360-Grad-Kundensicht
TarifeStarter Suite 25 $ / MonatPro Suite 100 $ / MonatEnterprise 175 $ / MonatUnlimited 350 $ / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Slack, MuleSoft, Tableau Next, Salesforce Data Cloud, Microsoft Outlook und 7 weitere

Creatio LogoCreatioab 15 $ / MonatKostenpflichtigHosting DE

Creatio ist eine KI-CRM- und Workflow-Plattform mit Hauptsitz in Boston, USA, und einer globalen Präsenz mit Büros weltweit, die Vertrieb, Marketing und Kundenservice auf einem gemeinsamen Datenmodell vereint. Besonders stark ist die native Einbettung von KI: Statt als separates Add-on zu funktionieren, sind KI-Agenten direkt in jeden Workflow, jedes Datenobjekt und jede Entscheidung integriert, von der Lead-Qualifizierung bis zur Fallbearbeitung im Service. Das macht Creatio zu einer attraktiven Wahl für mittelständische und große Unternehmen, die Vertrieb, Marketing und Service nicht in getrennten Systemen, sondern auf einer einzigen Plattform steuern wollen. Im Zentrum steht eine No-Code-Architektur: Fachanwender können Workflows, Felder und sogar eigene KI-Agenten über visuelle Designer oder mithilfe von KI-Coding-Agenten selbst erstellen und anpassen, ohne auf ein Entwicklerteam angewiesen zu sein. Vorgefertigte KI-Agenten übernehmen Aufgaben wie Lead-Scoring, Meeting-Vorbereitung, Kampagnenoptimierung oder Fallzusammenfassungen, wobei Unternehmen den Grad der Autonomie pro Workflow selbst festlegen. Mit Creatio AI Twin können zudem einzelne Mitarbeiter persönliche Agenten für ihre eigenen, individuellen Aufgaben erstellen. Die Plattform verbindet sich über den Creatio Marketplace mit mehr als 700 Drittanbieter-Apps, darunter native Integrationen mit Microsoft 365 (Outlook, Teams, SharePoint). Für regulierte Branchen wie Banken, Versicherungen und den öffentlichen Sektor bietet Creatio rollenbasierte Zugriffskontrollen, Datenverschlüsselung, vollständige Audit-Trails und 24/7-SLAs. Creatio wird sowohl als Cloud- als auch als On-Premise-Lösung angeboten und unterstützt regionale Datenresidenz inklusive eines Rechenzentrums in Frankfurt. Das ist relevant für Unternehmen mit strengen DSGVO-Anforderungen, die nicht ausschließlich auf US-Hosting setzen wollen. Preislich verfolgt Creatio ein composable Modell: Unternehmen zahlen nur für die Produkte (Sales, Marketing, Service), die sie tatsächlich benötigen, und die Preise sind öffentlich einsehbar statt hinter einem Kontaktformular versteckt. Die Plattform startet bei 40 US-Dollar pro Nutzer und Monat (Growth), die CRM-Produkte kosten jeweils 15 US-Dollar zusätzlich. Das Unlimited-Enterprise-Modell geht noch weiter und entfernt Obergrenzen bei Nutzern, KI-Agenten, Workflows und Anwendungen vollständig. Das ist ein Unterschied zu den Pro-Sitz- und Pro-Agent-Preismodellen, die bei vielen Wettbewerbern üblich sind. Creatio wurde im August 2026 als einziger Visionary im Gartner® Magic Quadrant™ für CRM Sales Platforms 2026 ausgezeichnet. Laut einer Studie von Nucleus Research berichten Unternehmen, die von Legacy-CRM-Systemen wie Salesforce oder Microsoft zu Creatio wechseln, von bis zu 70 % schnellerer Implementierung und 37 % niedrigeren Gesamtbetriebskosten. Creatio bedient über 20 Branchen weltweit, darunter Finanzdienstleistungen, Fertigung, Versicherungen und den öffentlichen Sektor. In Deutschland und dem DACH-Raum ist die Markenbekanntheit jedoch geringer als bei US-Wettbewerbern wie Salesforce oder HubSpot, was die Zahl deutschsprachiger Communities und lokaler Implementierungspartner einschränkt.

Vorteile

  • Unlimited-Plan entfernt Pro-Sitz- und Pro-Agent-Kosten vollständig, sodass Nutzer, Agenten und Workflows ohne steigende Rechnung skalieren.
  • No-Code-Architektur ermöglicht es Fachbereichen, Workflows und eigene KI-Agenten selbst anzupassen, ohne Entwicklerteam.
  • Cloud- und On-Premise-Bereitstellung möglich, inklusive regionaler Datenresidenz für Unternehmen mit strengen Datenschutzanforderungen.

Nachteile

  • Kernplattform muss erworben werden, bevor CRM-Produkte (Sales, Marketing, Service) hinzugefügt werden können, was den Einstiegspreis erhöht.
  • Geringere Markenbekanntheit im DACH-Raum als Salesforce oder HubSpot.
  • Großer Funktionsumfang kann für sehr kleine Teams eine längere Einarbeitungszeit bedeuten.
APIMobile AppCloudOn-PremiseCustomer 360 Grad für Kontakt- und KundendatenverwaltungKI-Agenten für Vertrieb, Marketing und ServiceNo-Code Workflow-Designer für FachanwenderCase- und Service-ManagementLead- und Opportunity-ManagementMarketing-Automatisierung und Kampagnenmanagement
TarifeGrowth 40 $ / MonatEnterprise 75 $ / MonatUnlimited auf AnfrageSales / Marketing / Service (Add-on) 15 $ / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Microsoft 365, ZoomInfo, Salesloft, DocuSign, SAP / SAP HANA und 2 weitere

Analysen aus unseren Daten

Wie transparent sind die Preise?

20 von 33 Anbietern veröffentlichen einen Monatspreis, 1 nennen ihren Preis nur auf Anfrage. Der Balken zeigt den günstigsten Tarif mit Monatspreis, netto laut Anbieter.

Häufigste Funktionen: wer bietet was?

Spalten nach Häufigkeit sortiert, ähnliche Bezeichnungen sind zusammengefasst. Ein Feld ist markiert, wenn die Funktionsliste des Anbieters die Funktion ausdrücklich nennt (Offene API und Mobile App: laut Anbieterdaten in unserem Katalog). Ein leeres Feld heißt „nicht genannt“, nicht „gibt es nicht“. Mit der Maus über ein Feld fahren zeigt die Fundstelle.

Genannte Funktionen je Anbieter
AnbieterOffene APIE-MailPipeline & VertriebMobile AppAutomatisierungBerichte & DashboardsAufgabenKontaktverwaltung
Capsule CRMgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: E-Mail-Tracking & Vorlagengenannt: Visuelle Sales-Pipelinegenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Aufgaben direkt an Kontakte und Deals knüpfen, Fälligkeiten setzen und den eingebauten Kalender mit Google Calendar …genannt: Berichte & Dashboardsgenannt: Aufgaben & Kalendergenannt: Alle Kontakte, Unternehmen und Interaktionen zentral an einem Ort – mit benutzerdefinierten Feldern, Tags und …
Coppergenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Copper ist direkt in Gmail, Google Calendar, Google Drive und Google Sheets eingebettet. Per Chrome-Extension …genannt: Pipeline-Managementgenannt: Mobile App (iOS & Android)genannt: Workflow-Automatisierunggenannt: Reporting & Dashboardsgenannt: Ab dem Professional-Plan können regelbasierte Automatisierungen Aufgaben zuweisen, E-Mails senden oder Felder …genannt: Copper ist direkt in Gmail, Google Calendar, Google Drive und Google Sheets eingebettet. Per Chrome-Extension …
EspoCRMgenannt: REST APIgenannt: Sales- & Marketing-Module: Deckt den gesamten Vertriebszyklus ab -- von Leads und Opportunities bis zu Angeboten -- …genannt: Sales- & Marketing-Module: Deckt den gesamten Vertriebszyklus ab -- von Leads und Opportunities bis zu Angeboten -- …genannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Workflow-Automatisierunggenannt: Reports & Dashboardsgenannt: Workflow-Automatisierung: Regelbasierte Workflows und ein visueller BPM-Process-Manager automatisieren …genannt: DSGVO Self-Hosting: Durch Self-Hosting auf eigenen oder EU-Servern liegen alle Kundendaten unter vollständiger …
Freshsalesgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Sequences (E-Mail-Sequenzen)genannt: Sales-Pipeline-Managementgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Automatisierte, mehrstufige E-Mail-Outreach-Ketten für Follow-ups und Lead-Nurturing. Zeitverzögerte Sendung, Tracking …genannt: Berichte und Analyticsgenannt: Regelbasierte Automatisierungen für Lead-Zuweisung, Benachrichtigungen, Statusänderungen und Follow-up-Aufgaben. …genannt: Integrierter KI-Assistent, der Kontakte und Deals nach Abschlusswahrscheinlichkeit bewertet, nächste Aktivitäten …
SugarCRMgenannt: Offene APIs & Integrationen: REST- und SOAP-Schnittstellen ermöglichen die nahtlose Anbindung an ERP-Systeme, BI-Tools …genannt: Mobile App: Die native SugarCRM-App für iOS und Android bietet vollen CRM-Zugriff unterwegs, inklusive …genannt: Sales-Force-Automation: SugarCRM automatisiert Vertriebsprozesse von der Lead-Erfassung bis zum Abschluss. Konten, …genannt: Mobile Appgenannt: Sales-Force-Automationgenannt: Marketing-Automatisierung (Sugar Market): Multi-Channel-Kampagnen, KI-gestützte Segmentierung, automatische …genannt: Mobile App: Die native SugarCRM-App für iOS und Android bietet vollen CRM-Zugriff unterwegs, inklusive …genannt: Sales-Force-Automation: SugarCRM automatisiert Vertriebsprozesse von der Lead-Erfassung bis zum Abschluss. Konten, …
1CRMgenannt: REST-API & Integrationengenannt: Vollständiges Kontakt-, Lead- und Opportunity-Management mit Aktivitätenhistorie, Aufgaben, Anrufen und …genannt: Vollständiges Kontakt-, Lead- und Opportunity-Management mit Aktivitätenhistorie, Aufgaben, Anrufen und …genannt: laut Anbieterdaten vorhandennicht genanntgenannt: Segmentierung, personalisierte E-Mail-Kampagnen, URL-Tracking und Erfolgsauswertung direkt im CRM -- ohne externes …genannt: Vollständiges Kontakt-, Lead- und Opportunity-Management mit Aktivitätenhistorie, Aufgaben, Anrufen und …genannt: CRM & Kontaktmanagement
Akquisemanagergenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: E-Mail-Integrationgenannt: Akquise-Tracking und Vertriebspipelinegenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Workflow-Automatisierungnicht genanntgenannt: Automatische Erinnerungen an Folgetermine und offene Aufgaben damit keine Akquise-Chance vergessen wird.genannt: Kontakt- und Kundenverwaltung
Combit CRMgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Umfassendes Kampagnenmanagement mit Planung, Durchführung und Auswertung. Integration von E-Mail-Marketing-Tools wie …genannt: Sales Pipeline Managementgenannt: Mobile App und WebAccessgenannt: Automatisierte Workflowsgenannt: Umfassendes Kampagnenmanagement mit Planung, Durchführung und Auswertung. Integration von E-Mail-Marketing-Tools wie …nicht genanntgenannt: Adress- und Kontaktverwaltung
Daylitegenannt: laut Anbieterdaten vorhandennicht genanntgenannt: CRM: Kontakte, Firmen und Verkaufschancen verwaltengenannt: iPhone, iPad und Mac App mit automatischem Syncgenannt: Custom Pipelines und Workflows (Activity Sets)genannt: Reports und Dashboardsgenannt: Projekte, Aufgaben und Meilensteinegenannt: CRM: Kontakte, Firmen und Verkaufschancen verwalten
HubSpot CRMgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: E-Mail-Tracking und Sequenzen für automatisierten Multi-Touch-Outreachgenannt: Deal-Pipeline mit visuellem Kanban-Board und intelligenter Fortschrittsanzeigegenannt: Mobile App für iOS und Android mit vollem CRM-Zugriffgenannt: E-Mail-Tracking und Sequenzen für automatisierten Multi-Touch-Outreachgenannt: Sales Forecasting und benutzerdefinierte Prognoseberichtenicht genanntgenannt: Kontaktmanagement mit unbegrenzten Kontakten und Smart CRM-Datenbank
HubSpot Sales Hubgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Sales Sequences und Cadences für automatisierten Multi-Touch-E-Mail- und Anruf-Outreachgenannt: Deal Pipeline Management mit visuellem Kanban-Board und intelligenter Fortschrittsanzeigegenannt: Mobile App für iOS und Android mit vollem CRM-Zugriff und Offline-Fähigkeitgenannt: Sales Sequences und Cadences für automatisierten Multi-Touch-E-Mail- und Anruf-Outreachgenannt: Sales Forecasting mit KI-Prognosen, Pipeline-Approvals und Deal Journey Analyticsgenannt: Breeze AI Sales Copilot als kontextsensibler KI-Assistent quer durch alle Vertriebsaufgabennicht genannt
Microsoft Dynamics CRMgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Microsoft Copilot ist direkt in Dynamics 365 eingebettet und unterstützt Vertriebsmitarbeiter mit automatischen …genannt: Microsoft Copilot ist direkt in Dynamics 365 eingebettet und unterstützt Vertriebsmitarbeiter mit automatischen …genannt: Mit der Dynamics 365 App für Outlook können Vertriebsmitarbeiter CRM-Datensätze direkt aus E-Mails anlegen und …genannt: Umfassendes Lead- und Opportunity-Management mit visuellen Pipeline-Ansichten, automatisiertem Lead Scoring, …genannt: Power BI Analytics & Dashboardsnicht genanntgenannt: Mit der Dynamics 365 App für Outlook können Vertriebsmitarbeiter CRM-Datensätze direkt aus E-Mails anlegen und …
Summe31 von 3330 von 3330 von 3329 von 3326 von 3324 von 3322 von 3322 von 33

Welche Integrationen sind verbreitet?

Die häufigsten Anbindungen an andere Software, gezählt über alle 33 Anbieter. Unterschiedliche Schreibweisen derselben Software sind zusammengefasst.

Datenschutz und Betrieb im Überblick

15 von 33 Anbietern nennen einen Serverstandort in Deutschland, 25 von 33 einen in der EU. 11 bieten eine On-Premise-Variante an.

Serverstandort und Betriebsart je Anbieter, laut Anbieterangaben
AnbieterServer in DeutschlandServer in der EUCloudOn-Premise
1CRMjajajaja
Combit CRMjajajaja
Creatiojajajaja
EspoCRMjajajaja
Microsoft Dynamics CRMjajajaja
VTC CRMjajajaja
Wicejajajaja
Akquisemanagerjajajakeine Angabe
CentralStationCRMjajajakeine Angabe
ClientCubejajajakeine Angabe
HubSpot CRMjajajakeine Angabe
HubSpot Sales Hubjajajakeine Angabe
Summe15 von 3325 von 3333 von 3311 von 33
laut Anbieterangaben jakeine Angabe (nicht zwingend nein)

Bekanntheit und Einstiegspreis

Stand August bis Oktober 2026

Relative Bekanntheit der Marke im Web, Stand August bis Oktober 2026, in fünf Stufen, gegenübergestellt mit dem günstigsten veröffentlichten Monatspreis. Bekanntheit zeigt, wie präsent ein Anbieter im Netz ist, nicht wie gut das Produkt ist. „Preis auf Anfrage“ ist eigens ausgewiesen und sagt nichts über die Höhe des Preises.

Preis: günstigster Tarif mit Monatspreis laut Anbieter, netto, je nach Anbieter pro Nutzer oder pauschal. Preise in € und $ stehen so, wie der Anbieter sie nennt, und sind nicht umgerechnet; die Spalten richten sich nach dem Betrag.

Ohne Monatspreis: SugarCRM (ab 59 $ bei jährlicher Zahlung), Insightly (ab 29 $ bei jährlicher Zahlung), Daylite (ab 19,99 $ bei jährlicher Zahlung), PipelineDeals (ab 29 $ bei jährlicher Zahlung).

Wonach suchen Wechselwillige?

Stand August 2026

Durchschnittliche Suchanfragen pro Monat in Deutschland nach einer Alternative zum jeweiligen Anbieter. Viele Anfragen heißen: Die Marke ist bekannt, und viele Nutzer schauen sich nach Alternativen um.

Suchbegriff jeweils „Anbieter Alternative“. Nur Anbieter, für die ein Wert vorliegt.

15 CRMs mit deutschem Hosting: DSGVO-sichere Auswahl im Überblick

Wenn du personenbezogene Kundendaten verarbeitest, bist du nach DSGVO an einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) gebunden und musst wissen, wo deine Daten liegen. 43 Prozent der hier gelisteten CRMs betreiben Server in Deutschland, 71 Prozent garantieren zumindest EU-Standort. Das macht eine echte Vorauswahl, wenn du in einer regulierten Branche tätig bist (Steuerberatung, Gesundheitswesen, Recht) oder kein Risiko bei Drittstaatentransfers eingehen willst.

CRMs mit deutschem Hosting:

  • SmartWe - CAS Software AG, Karlsruhe, DSGVO-ready
  • CentralStationCRM - 42he GmbH, Köln, deutsche Doku und Support
  • Akquisemanager - Cloud mit deutschem Rechenzentrum, inkl. Angebotsverwaltung
  • Wice - Hamburger Anbieter, Freemium, AV-Vertrag inklusive
  • Combit CRM - Konstanz, On-Premise oder Private Cloud möglich
  • Weclapp CRM - Marburg, integriert in weclapp ERP
  • 1CRM - Open Source, deutscher Distributor in Freiburg
  • ClientCube - Außendienst-CRM, Besuchsplanung und Tourenoptimierung
  • VTC CRM - Different Solutions, DSGVO-konform auf Anfrage
  • EspoCRM - Open Source, Hosting-Standort frei wählbar
  • HubSpot CRM - EU-Rechenzentrum in Frankfurt (AWS eu-central-1)
  • Salesforce CRM - EU-Region Frankfurt, Hyperforce-Architektur
  • Microsoft Dynamics 365 - Azure-Rechenzentrum Deutschland Nord/West
  • HubSpot Sales Hub - EU-Rechenzentrum in Frankfurt, gleiche Infrastruktur wie HubSpot CRM
  • Creatio - EU-Rechenzentrum in Frankfurt, plus On-Premise-Option

Preise 2026: Von kostenlos bis Enterprise

Die monatlichen Lizenzkosten pro Nutzer streuen breit. Für unter 20 Euro findest du solide Sales-CRMs ohne Schnickschnack. Ab etwa 45 Euro beginnen All-in-One-Suiten mit Workflow-Automatisierung, ab 90 Euro ist Enterprise-Niveau mit KI-Assistenten, nativer Telefonie und Forecasting erreicht.

Dauerhaft kostenlos (13 Anbieter mit Free-Plan):

  • HubSpot CRM - kostenlos für unbegrenzt viele Nutzer, EU-Hosting
  • Zoho CRM - kostenlos für bis zu 3 Nutzer
  • Freshsales - Free-Plan für bis zu 3 Nutzer
  • Bitrix24 - kostenloser Plan mit unbegrenzten Nutzern (Volumen-Limits)
  • Capsule CRM - Free-Tier für bis zu 2 Nutzer
  • Streak - kostenlos im Gmail-Posteingang
  • EspoCRM - Open Source, Selbst-Hosting kostenlos
  • 1CRM - Startup Edition kostenlos
  • Vtiger - Open-Source-Variante kostenlos
  • Wice - Free-Edition für bis zu 3 Nutzer
  • ClickUp - Free Plan mit CRM-Funktion, unbegrenzte Nutzer

Günstige Einstiegspläne (10 bis 25 Euro pro Nutzer und Monat):

Achte auf jährliche Mindestbindung (oft 15 bis 20 Prozent günstiger), Mindestnutzerzahl (Salesforce ab 10 Nutzer) und kostenpflichtige Add-ons wie Telefonie, erweiterte API-Limits oder KI-Module.

KI-Funktionen in CRMs 2026: Was ist Standard, was kostet extra?

KI-gestützte Vertriebsfunktionen sind 2026 kein Enterprise-Privileg mehr. Mehrere CRMs liefern nützliche KI-Features bereits ab mittleren Tarifen und sparen damit echte Vertriebszeit.

KI-Funktionen, die 2026 zum Standard gehören:

  • Lead-Scoring: Automatische Bewertung, welche Leads am wahrscheinlichsten konvertieren, auf Basis von Engagement und Firmendaten. Verfügbar bei HubSpot (ab Professional), Zoho CRM (ab Enterprise mit Zia), Freshsales (ab Growth), Salesforce mit Einstein, Creatio mit integrierten KI-Agenten.
  • E-Mail-Vorschläge und -Optimierung: KI formuliert Follow-up-E-Mails auf Basis der Deal-History oder schlägt den besten Sendezeitpunkt vor. Verfügbar bei HubSpot (Breeze AI), Pipedrive (AI Sales Assistant), Freshsales (Freddy AI), Creatio (KI-Agenten).
  • Gesprächszusammenfassungen: Automatische Protokolle nach Anrufen oder Meetings. Standardmäßig in HubSpot Sales Hub, Salesforce Einstein Conversation Insights, Zoho CRM und Creatio mit KI-Agenten für Meeting-Vorbereitung und Fallzusammenfassungen.
  • Pipeline-Prognosen: KI berechnet, welche Deals bis Monatsende wahrscheinlich abgeschlossen werden. Verfügbar bei Salesforce, HubSpot, Zoho CRM Enterprise und Creatio.

KI-Features, die weiterhin Premium sind:

  • Anruf-Transkription und -Analyse mit Coaching-Hinweisen (Salesforce, HubSpot Enterprise)
  • KI-generierte Seitenvorschläge für Website-Besucher (HubSpot Marketing Hub)
  • Benutzerdefinierte KI-Modelle auf eigenen Unternehmensdaten (Salesforce Einstein Studio)

Für die meisten DACH-Teams reicht die KI-Schicht der mittleren Tarife. Prüfe vor dem Kauf, ob die KI-Features auf englische oder auch deutsche Texte ausgelegt sind, da viele Modelle noch primär englischsprachig trainiert sind.

Welche CRM-Features brauchst du wirklich?

CRM-Anbieter werben mit Funktionslisten von 200 Punkten. Die meisten davon nutzt du nie. Diese Übersicht hilft dir, zwischen Branchen-Standard und echten Premium-Differenzierern zu unterscheiden.

Standard-Features (in über 70 Prozent aller CRMs vorhanden):

  • Kontakt- und Firmenverwaltung mit Aktivitätshistorie
  • Deal- oder Opportunity-Pipeline mit Drag-and-Drop
  • E-Mail-Tracking (öffnet der Kontakt, klickt er?)
  • Aufgaben und Wiedervorlagen mit Erinnerung
  • Mobile App (85 Prozent) für iOS und Android
  • API-Zugang (91 Prozent) für eigene Integrationen
  • Kostenlose Testversion (94 Prozent) vor dem Kauf

Premium-Features (Differenzierung, unter 30 Prozent):

  • KI-Assistent mit Lead-Scoring und Empfehlungen zur nächsten Aktion
  • Native Telefonie mit Anruf-Aufzeichnung und Transkription
  • Forecasting mit Wahrscheinlichkeiten und Pipeline-Prognose
  • On-Premise-Hosting (29 Prozent) für volle Datenkontrolle
  • Branchenmodule für Außendienst, Banking oder Manufacturing
  • No-Code App-Designer für eigene Datenmodelle

Frage dich vor der Demo, welche zwei oder drei Features du täglich nutzen wirst. Wenn die Antwort lautet: Kontakte, Pipeline und E-Mail-Tracking, reicht ein Tool aus der unteren Preisklasse. Komplexere Anforderungen wie Workflow-Automatisierung oder Multi-Pipeline-Setup kommen typischerweise nach 6 bis 12 Monaten.

Welche Integrationen gehören zum Standard?

Ein CRM ohne Anschluss an deinen restlichen Stack erzeugt Doppelarbeit. Die häufigsten Integrationen in dieser Kategorie zeigen, was als Standard gilt und wo du selten suchen musst.

  • Zapier - 59 Prozent der CRMs (universeller Connector zu über 5.000 Apps, ideal für fehlende native Anbindungen)
  • Slack - 47 Prozent (Deal-Benachrichtigungen direkt in Channels)
  • Mailchimp - 44 Prozent (Segment-Sync für Newsletter-Kampagnen)
  • Gmail und Google Workspace - je 26 und 24 Prozent (E-Mail-Sync, Kalender, Kontakte)
  • Microsoft Outlook - 24 Prozent (klassisches Office-Setup)
  • Zoom und Microsoft Teams - je 21 Prozent (Meeting-Links direkt aus dem Deal anlegen)
  • Shopify - 18 Prozent (E-Commerce-Kunden ins CRM ziehen)
  • DocuSign - 18 Prozent (Vertragsversand und Signatur aus dem CRM)

Wenn du DATEV oder Lexware nutzt, lohnt sich der Blick auf deutsche Anbieter: Weclapp CRM, SmartWe und Combit CRM bieten native Schnittstellen, die US-Anbieter fast nie haben. 91 Prozent aller CRMs in dieser Liste haben eine offene API, sodass du über Zapier oder Make fast immer eine Brücke bauen kannst.

Welches CRM passt zu dir? Empfehlungen nach Use-Case

Statt eines globalen Rankings hier konkrete Empfehlungen, sortiert nach typischen Käufersituationen.

Solopreneur oder Freelancer (1 bis 3 Nutzer, niedriges Budget):

  • HubSpot CRM - kostenlos, einfacher Einstieg, EU-Hosting in Frankfurt
  • Streak - läuft direkt in Gmail, ideal wenn du sowieso aus dem Posteingang verkaufst
  • Capsule CRM - schlank und in 30 Minuten einsatzbereit

KMU mit DSGVO-Pflicht (DACH, regulierte Branche):

Apple-zentriertes Team (macOS, iPhone, iPad):

  • Daylite - nativ für macOS und iOS, kein Browser-CRM

Enterprise mit individuellen Anforderungen und eigener IT:

  • Creatio - No-Code-Plattform mit Unlimited-Preismodell, wenn Nutzer- und Agentenzahl schnell wachsen soll
  • Salesforce CRM - Marktführer, riesiges Ökosystem, AppExchange mit tausenden Erweiterungen
  • Microsoft Dynamics 365 - erste Wahl wenn du bereits im Microsoft-Ökosystem bist
  • Combit CRM - deutsche Alternative mit On-Premise-Option und DATEV-Integration

Sales-Team mit aktivem Pipeline-Management:

  • Pipedrive - starkes Pipeline-Management, intuitive Bedienung, AI Sales Assistant
  • Freshsales - mit nativer Telefonie und KI-Lead-Scoring ab Growth-Plan

Open-Source-Fans mit voller Datenkontrolle:

  • EspoCRM - GPLv3, Self-Hosting, schlank und flexibel
  • Vtiger - Open Source mit Helpdesk- und Inventarmodul
  • 1CRM - mit ERP-Funktionen und deutschem Support-Partner

DSGVO, AV-Vertrag und Datenschutz beim CRM-Einsatz

Sobald du Namen, E-Mails oder Telefonnummern von Kunden speicherst, bist du für die rechtskonforme Verarbeitung verantwortlich. Diese vier Punkte solltest du vor der Vertragsunterzeichnung klären.

  • Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag, Art. 28 DSGVO): Pflicht bei jedem Cloud-CRM. Seriöse Anbieter stellen den AV-Vertrag vorausgefüllt zum Download bereit oder schließen ihn automatisch ab. Wenn du ihn nicht findest, ist das ein Warnsignal.
  • Server-Standort: EU oder Deutschland ist die sichere Wahl. Bei US-Anbietern (Salesforce, HubSpot, Microsoft) kannst du oft eine EU-Region wählen, musst dies aber explizit in den Einstellungen konfigurieren. Prüfe das Data Processing Addendum des Anbieters.
  • Drittstaatentransfer: Auch bei EU-Hosting können Sub-Auftragsverarbeiter in den USA sitzen (etwa AWS, Google Cloud). Das EU-US Data Privacy Framework von 2023 bildet die aktuelle Rechtsgrundlage. Prüfe, ob dein Anbieter daran teilnimmt.
  • Löschkonzept und Datenportabilität: Du musst Daten exportieren und vollständig löschen können. Frag gezielt nach dem CSV- oder JSON-Export aller Kontakte und Deals und nach der maximalen Speicherdauer.

Für besonders sensible Daten (Patienten, Klienten in der Rechts- oder Steuerberatung) lohnt sich On-Premise oder Private Cloud: Combit CRM, EspoCRM, 1CRM und Vtiger erlauben das. Für Cloud-only sind CentralStationCRM, Akquisemanager und SmartWe deutsche Anbieter mit AV-Vertrag aus einer Hand.

CRM-Software Vergleich: Die Top 10 im Kurzüberblick

Du willst nicht alle 33 Profile lesen, sondern erstmal wissen, welche CRMs am häufigsten eingesetzt werden? Diese zehn Systeme deckt die Mehrheit der Anfragen ab, die uns Leser dieser Seite stellen, von kostenlosem Einstieg bis Enterprise-Suite.

  • HubSpot CRM - Kostenloser Einstieg ohne Nutzerlimit, EU-Hosting in Frankfurt, KI-Funktionen (Breeze AI) ab Professional.
  • Pipedrive - Visuelle Pipeline-Ansicht, stark für reine Vertriebsteams, EU-Hosting, ab rund 14 Euro pro Nutzer.
  • Zoho CRM - Freemium bis 3 Nutzer, breites Ökosystem an Zoho-Zusatzmodulen, KI-Assistent Zia ab Enterprise.
  • Salesforce CRM - Enterprise-Standard mit Einstein-KI, EU-Region Frankfurt über die Hyperforce-Architektur.
  • Microsoft Dynamics 365 - Tiefe Integration in Microsoft 365 und Teams, Azure-Rechenzentrum in Deutschland.
  • Bitrix24 - Kostenloser Plan mit unbegrenzten Nutzern, kombiniert CRM mit Projektmanagement und Chat.
  • Monday CRM - Flexible No-Code-Automatisierungen, gut für Teams, die bereits mit monday.com arbeiten.
  • EspoCRM - Open Source, Hosting-Standort frei wählbar, ideal für volle Datenkontrolle ohne Lizenzkosten.
  • Combit CRM - On-Premise oder Private Cloud aus Konstanz, verbreitet im deutschen Mittelstand.
  • Weclapp CRM - CRM als Teil einer vollständigen ERP-Suite aus Marburg, gefragt bei wachsenden KMU.

CRM wechseln: So gelingt die Migration ohne Datenverlust

Ein CRM-Wechsel scheitert selten am neuen Tool, sondern an der Übergabe der alten Daten. Mit dieser Reihenfolge bleibt die Datenhistorie erhalten:

  1. Datensatz bereinigen: Dubletten, veraltete Kontakte und Karteileichen vor dem Export entfernen, nicht danach. Jede Dublette im alten System wird sonst zur Dublette im neuen.
  2. Pflichtfelder abgleichen: Prüfen, welche Freitextfelder im alten CRM keine Entsprechung im neuen System haben, und vorab eine Mapping-Tabelle anlegen.
  3. Testimport mit echten Daten: Einen Teilbestand von 50 bis 100 Kontakten importieren und stichprobenartig prüfen, ob Notizen, Deal-Historie und Tags korrekt ankommen.
  4. Parallelbetrieb einplanen: Für ein bis zwei Wochen beide Systeme lesend verfügbar halten, damit laufende Deals nicht verloren gehen.
  5. Cutover-Termin festlegen: Einen festen Stichtag kommunizieren, ab dem ausschließlich im neuen CRM gearbeitet wird, inklusive Schulung für alle Nutzer.

Anbieter mit offener API wie HubSpot CRM, Pipedrive oder Zoho CRM bieten meist fertige Importvorlagen für die gängigen Wettbewerber an, was den Aufwand deutlich reduziert.

CRM-Software im Markt-Überblick

33 Tools im Vergleich
15 mit Hosting in Deutschland
31 mit Free-Trial oder Free-Plan
31 mit öffentlicher API
Hosting-Standort33Anbieter Made in Germany 15 (45%) EU (ohne DE) 10 (30%) Außerhalb EU 8 (24%)
Preismodell31Anbieter Freemium 12 (39%) Kostenpflichtig 19 (61%)
Capabilities33Anbieter mit API 31 von 33 (94%) mit Mobile-App 29 von 33 (88%) mit Free-Trial 31 von 33 (94%)

Häufige Fragen

Welches CRM ist das beste für kleine Unternehmen?

Für die meisten kleinen Unternehmen mit 1 bis 10 Nutzern ist HubSpot CRM der schnellste Einstieg: dauerhaft kostenlos, intuitiv und mit EU-Rechenzentrum in Frankfurt. Wer aus dem Gmail-Posteingang heraus verkauft, ist mit Streak sofort startklar. Für DSGVO-sensible Branchen empfiehlt sich CentralStationCRM (Köln) oder Akquisemanager mit deutschem Hosting.

Gibt es ein wirklich kostenloses CRM ohne Datenschutzprobleme?

Ja. HubSpot CRM bietet einen dauerhaft kostenlosen Plan für unbegrenzt viele Nutzer mit EU-Rechenzentrum und AV-Vertrag. Für volle Datenkontrolle sind selbst gehostete Open-Source-Lösungen wie EspoCRM oder Vtiger die datenschutztechnisch sicherste Wahl, da die Daten ausschließlich auf deinen Servern liegen. Der Nachteil: du trägst die IT-Wartung selbst.

Was kostet ein CRM pro Monat?

Die monatlichen Kosten pro Nutzer reichen von 0 Euro (HubSpot CRM Free, EspoCRM Open Source) bis über 100 Euro für Enterprise-Suiten. Günstige Einstiegspläne mit soliden Grundfunktionen beginnen bei Freshsales Growth (11 Euro), Pipedrive Essential (14 Euro) und HubSpot Starter (15 Euro). Der Median über alle Tools liegt bei rund 45 Euro pro Nutzer und Monat. Beachte, dass Jahresverträge typischerweise 15 bis 20 Prozent günstiger sind als monatliche Abrechnung.

Welches CRM hostet in Deutschland?

15 der 33 gelisteten CRMs (45 Prozent) bieten Hosting in Deutschland. Reine deutsche Anbieter sind SmartWe (Karlsruhe), CentralStationCRM (Köln), Akquisemanager, Wice (Hamburg), Weclapp CRM (Marburg) und ClientCube. Internationale Anbieter mit deutschem Rechenzentrum: HubSpot (Frankfurt/AWS), Salesforce (Frankfurt/Hyperforce) und Microsoft Dynamics 365 (Azure Deutschland).

Brauche ich einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) für mein CRM?

Ja, fast immer. Sobald du personenbezogene Daten (Name, E-Mail, Telefon) in einem Cloud-CRM verarbeitest, bist du nach Art. 28 DSGVO zum Abschluss eines AV-Vertrags verpflichtet. Seriöse Anbieter stellen diesen Vertrag vorausgefüllt bereit oder schließen ihn automatisch ab. Ausnahme: selbst gehostete Open-Source-Lösungen wie EspoCRM, bei denen du kein externes Rechenzentrum nutzt und damit kein Auftragsverarbeitungsverhältnis entsteht.

Welche Integrationen sollte ein CRM mindestens haben?

Für die meisten Teams sind folgende Integrationen unverzichtbar: E-Mail-Sync (Gmail oder Outlook, in 24 bis 26 Prozent der CRMs nativ vorhanden), Kalender-Sync, eine universelle Automatisierungsbrücke wie Zapier (59 Prozent der CRMs) und idealerweise Videocall-Integration (Zoom oder Teams, je 21 Prozent). Für DACH-Teams ist zusätzlich eine Schnittstelle zu DATEV oder einer gängigen Buchhaltungssoftware wichtig, die hauptsächlich deutsche Anbieter wie Weclapp CRM oder Combit CRM nativ unterstützen.

Cloud oder On-Premise: Was passt zu mir?

97 Prozent der CRMs in dieser Liste laufen Cloud-basiert, 29 Prozent bieten zusätzlich On-Premise. Cloud ist schneller eingerichtet, immer aktuell und ohne Server-Wartung. On-Premise oder selbst gehostetes Open Source empfiehlt sich, wenn du besonders sensible Daten verarbeitest (Patienten, Mandanten), eigene Sicherheitsrichtlinien für Datenhaltung hast oder in einer Branche mit erweiterten Compliance-Anforderungen arbeitest. Geeignete Optionen: Combit CRM, EspoCRM, 1CRM und Vtiger.

Welche KI-Funktionen bieten CRMs 2026?

2026 sind KI-Funktionen in CRMs keine Seltenheit mehr. Zu den häufigsten gehören: Lead-Scoring (automatische Bewertung, welche Kontakte am wahrscheinlichsten konvertieren), E-Mail-Vorschläge (KI formuliert Follow-ups oder schlägt den besten Sendezeitpunkt vor), Gesprächszusammenfassungen nach Anrufen und Pipeline-Prognosen. HubSpot (Breeze AI), Salesforce (Einstein), Zoho CRM (Zia) und Freshsales (Freddy AI) bieten diese Funktionen ab mittleren Tarifen. Achte darauf, ob die KI-Modelle auch für deutsche Texte ausgelegt sind, da viele Anbieter primär englischsprachige Trainingsdaten nutzen.

Wie unterscheidet sich ein CRM von einem ERP-System?

Ein CRM ist auf Kundenbeziehungen und Vertrieb spezialisiert: Kontakte, Pipeline, Aufgaben, E-Mail-Kommunikation und Umsatzprognosen. Ein ERP deckt operative Geschäftsprozesse ab: Warenwirtschaft, Buchhaltung, Lager, Fertigung und Personalverwaltung. Einige Tools vereinen beides, zum Beispiel Weclapp (CRM plus ERP) oder 1CRM. Für die meisten Vertriebsteams reicht ein reines CRM, das via API oder Zapier mit der bestehenden ERP-Software verbunden wird.

Welches CRM hat die beste mobile App?

85 Prozent aller CRMs in dieser Liste bieten eine native iOS- und Android-App, aber die Qualität streut stark. Besonders gut bewertet werden die Apps von Pipedrive (Sprachmemos direkt im Deal, Offline-Modus), HubSpot (vollständiger Funktionsumfang auf dem Smartphone) und Freshsales (Check-in-Funktion für Außendienst). Für reine Apple-Nutzer (macOS und iPhone) ist Daylite eine natürliche Wahl, da es als native macOS- und iOS-App ohne Browser-Oberfläche auskommt.

Was ist der Unterschied zwischen CRM Software und einer Excel-Tabelle?
Eine Excel-Tabelle speichert Kontakte, aber keine Historie, keine Rechte pro Nutzer und keine Automatisierung. Sobald mehrere Personen an denselben Kontakten arbeiten, entstehen Versionskonflikte und doppelte Ansprache. Ein CRM protokolliert jede Interaktion automatisch, erinnert an Wiedervorlagen und zeigt allen Beteiligten denselben aktuellen Stand, ohne dass jemand eine Datei manuell verschickt.
Wie lange dauert die Einführung einer CRM-Software?
Für ein kleines Team mit einem schlanken CRM wie CentralStationCRM oder HubSpot CRM Free reichen oft ein bis zwei Wochen, inklusive Dateneingabe und kurzer Schulung. Enterprise-Einführungen mit Salesforce oder Microsoft Dynamics 365 mit individuellen Workflows und Schnittstellen dauern je nach Umfang zwei bis sechs Monate. Der größte Zeitfaktor ist fast immer die Datenbereinigung vor dem Import, nicht die Software selbst.
Welche CRM-Software eignet sich für Handwerksbetriebe und kleine Dienstleister?
Für Außendienst-lastige Betriebe wie Handwerk, Beratung oder Vertrieb vor Ort lohnen sich CRMs mit Besuchsplanung und Tourenoptimierung, etwa ClientCube. Wer vor allem Angebote und einfache Kundendaten verwalten will, kommt mit CentralStationCRM oder Akquisemanager günstiger und schneller ans Ziel als mit einer vollen Vertriebs-Suite. Beide Anbieter hosten in Deutschland und bieten deutschsprachigen Support.

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