Ressourcenplanungs-Software im Vergleich

Ressourcenplanungs-Software zeigt, wer im Team wann Zeit hat. Vergleich von 23 Tools für Kapazitäts- und Auslastungsplanung, von Resource Guru bis Meisterplan.

Tools im Vergleich
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Tools im Vergleich
mit Hosting in Deutschland
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mit Hosting in Deutschland
kostenlos oder Freemium
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kostenlos oder Freemium
mit kostenloser Testphase
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mit kostenloser Testphase
Max BenzGeprüft von Max Benz · Tool-Daten aktualisiert im Oktober 2026Über suitApp

Eine Ressourcenplanungs-Software beantwortet die Frage, an der Projektpläne am häufigsten scheitern: Wer hat wann noch Zeit? Sie zeigt die Auslastung jeder Person über alle Projekte hinweg, warnt bei Überbuchung, berücksichtigt Urlaub und Feiertage und macht sichtbar, ob das Team neue Aufträge überhaupt stemmen kann. Excel-Tabellen und geteilte Kalender stoßen dabei spätestens ab zehn Personen und drei parallelen Projekten an ihre Grenzen.

Wir vergleichen 23 Anbieter für Ressourcen- und Kapazitätsplanung, von spezialisierten Planungstools wie Resource Guru, Float und Runn über Agentur- und Projekt-ERP-Lösungen wie Productive, troi und Projektron BCS bis zu Portfolio-Plattformen wie Meisterplan und Planisware. Sechs Anbieter hosten in Deutschland, fünf lassen sich auch auf eigenen Servern betreiben. Alle Preise und Funktionen stammen von den Websites der Hersteller.

Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck

Aus unserem Ratgeber weiter unten

Kreativ- und Digitalagentur

Weil sie schnell eingerichtet sind und Planung, Abwesenheiten und Stunden in einem Kalender zeigen.

Auch gut: Resource Guru, Teamdeck

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Agentur mit Budgetsteuerung

Weil Auslastung, Zeiterfassung und Budgets im selben System liegen.

Auch gut: Troi, awork

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Beratung und Professional Services

Mit Prognosen gegen die Vertriebspipeline und Platzhaltern für offene Rollen.

Auch gut: Kantata

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PMO mit Projektportfolio

Für Szenarien über alle Projekte und Kapazitätsabgleich auf Portfolio-Ebene.

Auch gut: Planisware

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Industrie und Maschinenbau

Mit Planung von Personal und Maschinen nach Rollen und Qualifikationen.

Auch gut: Allex

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Deutsches Hosting gefordert

Beide mit Servern in Deutschland und deutscher Oberfläche.

Auch gut: ZEP

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Alle 23 Ressourcenplanungs-Software im Überblick

Zum Vergleichen zwei Tools markieren

Float LogoFloatab 8,50 $ / MonatKostenpflichtig

Float ist eine Software für Ressourcenplanung, die 2011 von Glenn Rogers und Lars Gelfan in einer Werbeagentur in New York gestartet wurde. Das Unternehmen wächst nach eigenen Angaben seitdem unabhängig, arbeitet als weltweit verteiltes Remote-Team und ist seit März 2024 als B Corp zertifiziert. Laut Anbieter nutzen mehr als 4.500 Dienstleistungsfirmen und interne Delivery-Teams das Tool, als Referenzen nennt Float unter anderem Google, Atlassian, Ogilvy und M+C Saatchi Group. Im Mittelpunkt steht der Planungskalender. Dort weisen Ressourcenmanager Personen Projekten zu und sehen in Echtzeit, wer verfügbar ist, welche Rolle jemand hat und welche Erfahrung mitbringt. Geplant wird wahlweise in Stunden oder in Prozent. Individuelle Arbeitstage und Arbeitszeiten bilden Teilzeitkräfte korrekt ab, Abteilungen, Rollen, Fähigkeiten und Tags erleichtern die Suche nach der passenden Person. Auslastungsanzeigen und Warnungen bei Überbuchung machen Engpässe schon während der Planung sichtbar. Für Rollen, die noch nicht besetzt sind, gibt es Platzhalter: einen im Tarif Starter, fünf im Tarif Pro, im Enterprise-Tarif individuell. Abwesenheiten fließen direkt in die Kapazität ein. Genehmigter Urlaub wird laut Anbieter automatisch in Verfügbarkeit, Kapazität und Planungsansichten berücksichtigt, dazu kommen eigene Abwesenheitsregeln mit Freigabe und globale Feiertagskalender mit automatisch zugeordneten regionalen Feiertagen. Projekte lassen sich mit Phasen, Meilensteinen und Aufgaben anlegen, mit Kostenschätzung, Budget, Ausgaben und Vorlagen. Neu sind KI-Erfahrungsprofile, die zeigen, wer in welchen Branchen und Projekten schon gearbeitet hat, sowie Rollenvorschläge beim Besetzen von Projekten. Ab dem Tarif Pro kommt die Zeiterfassung dazu. Stundenzettel füllen sich aus der Planung vor, lassen sich automatisch protokollieren und sperren. Berichte und Live-Dashboards vergleichen Schätzung, Plan und Ist, zeigen Auslastungstrends, abrechenbare gegenüber nicht abrechenbaren Stunden, Budgetverbrauch und Projektmarge. Kunden-Stundensätze funktionieren in Pro mit bis zu fünf Währungen, in Starter mit einer. Bei den Integrationen nennt Float Google- und Outlook-Kalender, Slack, Zapier und eine offene API. Über Zapier werden Asana, Basecamp, ClickUp, HubSpot, Jira, Linear, monday.com, Salesforce, Trello und Wrike angebunden, direkte Verbindungen gibt es zu Aprimo, Karbon und Pegasus Edge, für NetSuite einen Partner. Mit dem Float MCP (Beta) lassen sich Fragen zu Personen und Projekten direkt aus Claude oder ChatGPT stellen. Eine mobile App gibt es für iOS und Android. Die Preise stehen auf der Website in US-Dollar. Starter kostet 8,50 US-Dollar pro eingeplanter Person und Monat bei monatlicher Zahlung, jährlich 7 US-Dollar. Pro kostet 14 US-Dollar monatlich oder 12 US-Dollar bei jährlicher Zahlung. Enterprise für Teams ab etwa 100 Plätzen gibt es nur auf Anfrage. Bezahlt wird nur für Personen, die im Plan eingeplant werden, Gäste ohne Planung sind kostenlos. Die Testphase dauert 30 Tage im Tarif Pro und braucht keine Kreditkarte. Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht. Zum Datenschutz: Float ist laut Anbieter SOC 2 zertifiziert und DSGVO-konform. Website und Dienst werden auf der Google Cloud Platform in den USA gehostet, Daten werden mit AES-256 und TLS 1.2 verschlüsselt. Einen Serverstandort in Deutschland oder der EU nennt Float nicht. Single Sign-on gibt es ab Pro. Eine deutsche Website oder Oberfläche wird nicht beworben. Float passt zu Agenturen, Beratungen, Architektur- und Ingenieurbüros sowie internen Projektteams, die viele Projekte parallel mit denselben Leuten stemmen und Planung, Zeiterfassung und Projektfinanzen in einem Werkzeug zusammenführen wollen.

Vorteile

  • Sehr klar auf Ressourcen- und Kapazitätsplanung ausgerichtet, mit Planung in Stunden oder Prozent.
  • Urlaub, Abwesenheitsregeln und regionale Feiertage fließen automatisch in die Kapazität ein.
  • Bezahlt wird nur für eingeplante Personen, Gäste sind kostenlos.
  • Zeiterfassung, Budget- und Margenberichte in Pro direkt mit der Planung verknüpft.
  • Mobile App für iOS und Android, API und MCP-Anbindung an Claude und ChatGPT.
  • 30 Tage kostenlos testen im Tarif Pro, ohne Kreditkarte.

Nachteile

  • Zeiterfassung, erweiterte Berichte und SSO erst ab Pro.
  • Nur 1 Platzhalter in Starter und 5 in Pro.
  • Viele Projektmanagement-Tools wie Jira, Asana oder monday.com nur über Zapier angebunden.
  • Preise nur in US-Dollar, keine Euro-Preise und keine deutschsprachige Website.
  • Hosting auf der Google Cloud Platform in den USA, kein EU- oder Deutschland-Standort genannt.
  • Kein kostenloser Dauertarif.
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudRessourcenplanungKapazitätsplanungAbwesenheiten und FeiertageProjektplanung und BudgetsZeiterfassungBerichte und Prognosen
TarifeStarter 8,50 $ / MonatPro 14 $ / MonatEnterprise auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Google Kalender, Outlook-Kalender, Slack, Zapier, Asana und 16 weitere

Productive LogoProductiveab 11 € / MonatKostenpflichtigHosting EU

Productive ist eine All-in-one-Software für Agenturen und Dienstleister, die Ressourcenplanung, Projektmanagement, Zeiterfassung, Budgets und Abrechnung verbindet. Das Unternehmen wurde 2014 von Gründern gegründet, die zuvor selbst eine Design- und Entwicklungsfirma mit 350 Mitarbeitenden aufgebaut hatten. Productive ist nach eigener Aussage selbstfinanziert und profitabel, laut Preisseite arbeiten mehr als 2.000 Unternehmen mit der Software. Die Website gibt es auch auf Deutsch. Für die Ressourcenplanung zeigt der Planer auf einen Blick, wer ausgelastet ist, wer noch Kapazität hat und wer im Urlaub oder krank ist. Genehmigte Abwesenheiten erscheinen direkt im Ressourcenplaner, Urlaubsverwaltung und Planung laufen also in einem System. Arbeit lässt sich vorläufig buchen, etwa für noch nicht bestätigte Projekte, und über Platzhalter vorplanen, bevor feststeht, wer sie übernimmt. Später werden die Platzhalter an echte Personen übergeben. Dazu kommen wiederkehrende Buchungen und ein Konfliktlöser für Doppelbuchungen. Mit Resource Requests stellen Projektleitungen strukturierte Anfragen, Productive schlägt dann die passendsten Personen in einer Rangliste vor. Auch hybride Teams mit Homeoffice-Tagen lassen sich planen und genehmigen. Die Kapazitätsplanung vergleicht die aktuelle und künftige Kapazität des Teams mit dem Bedarf und zeigt, ob neue Aufträge noch hineinpassen. Die Auslastungsberichte erfassen abrechenbare Stunden und warnen vor Umsatzlücken in den kommenden Wochen. Weil gebuchte Arbeit mit Kostensätzen verknüpft ist, prognostiziert Productive künftige Kosten und Margen. Im Tarif Ultimate kommen ein Scenario Builder für alternative Planungen und eine Umsatzprognose dazu. Die Zeiterfassung funktioniert per Timer, im Wochen-Stundenzettel, direkt aus Aufgaben oder aus Google- und Outlook-Kalendereinträgen. Zeiten können automatisch aus bereits geplanten Buchungen entstehen, eine KI ordnet Kalendertermine Projekten zu. Über Freigaben entscheiden Verantwortliche, ob Stunden abrechenbar sind. Desktop-Apps für Mac und Windows mit Timer sowie Apps für iOS und Android ergänzen die Weboberfläche. Bei den Integrationen nennt Productive Jira, HubSpot, Slack, Gmail, Google Kalender und Microsoft Outlook, die Buchhaltungen Xero, QuickBooks, Sage, Fortnox, Visma e-conomic, Exact, Twinfield und NetSuite sowie HR-Systeme wie Personio, HiBob, BambooHR, Factorial, Rippling und weitere. Hinzu kommen Zapier, eine offene API, Webhooks im Tarif Ultimate und ein MCP-Server für KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT. Für Besucher aus Deutschland zeigt Productive die Preise in Euro, alternativ gibt es US-Dollar. Essential kostet 11 Euro pro Nutzer und Monat bei monatlicher Zahlung oder 9,50 Euro bei jährlicher Zahlung. Professional kostet 27 Euro monatlich oder 23 Euro jährlich pro Nutzer und Monat und ergänzt erweiterte Urlaubsverwaltung, Freigaben abrechenbarer Zeiten, Teams, Rate Cards, erweiterte Berichte sowie HRIS- und Rechnungsintegrationen. Ultimate mit Scenario Builder, Umsatzprognose, mehreren Gesellschaften, HubSpot-Integration, erzwungenem SSO oder 2FA und Webhooks gibt es nur auf Anfrage. Alle Tarife setzen mindestens drei Plätze voraus, Freelancer kosten so viel wie Angestellte, Kundenzugänge sind kostenlos. Ab 50 Nutzern gibt es Mengenrabatt, gemeinnützige Organisationen erhalten 50 Prozent. Die Testphase dauert 14 Tage und braucht keine Kreditkarte, einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht. Zum Datenschutz: Productive nutzt Amazon AWS als Hoster, die Server stehen laut Anbieter in der EU. Die genauen Rechenzentrumsstandorte veröffentlicht Productive nicht, ein Standort in Deutschland wird nicht genannt. Das Unternehmen ist nach SOC 2 Type II geprüft, Daten und Backups werden verschlüsselt, Backups laufen in Echtzeit mit einem Wiederherstellungspunkt von fünf Minuten. Zwei-Faktor-Authentifizierung ist verfügbar. Productive passt zu Agenturen, Beratungen und Dienstleistern ab drei Personen, die Ressourcenplanung nicht isoliert betreiben, sondern direkt mit Budgets, Zeiten und Rechnungen verbinden wollen. Wer nur einen reinen Kapazitätsplaner sucht, bezahlt viele Funktionen mit, die er nicht braucht.

Vorteile

  • Ressourcenplanung, Projekte, Zeiterfassung, Budgets und Rechnungen in einem System.
  • Platzhalter, vorläufige Buchungen und Resource Requests für vorausschauende Planung.
  • Preise in Euro, deutschsprachige Website und Integrationen mit Personio und HiBob.
  • Hosting bei AWS in der EU, SOC 2 Type II geprüft.
  • Apps für iOS, Android, Mac und Windows.
  • 14 Tage kostenlos testen ohne Kreditkarte, Kundenzugänge kostenlos.

Nachteile

  • Mindestens drei Plätze, kein kostenloser Dauertarif.
  • Scenario Builder, Umsatzprognose, erzwungenes SSO und Webhooks nur im Tarif Ultimate auf Anfrage.
  • Kein Serverstandort in Deutschland, genaue Rechenzentren werden nicht veröffentlicht.
  • Freelancer kosten so viel wie fest angestellte Nutzer.
  • Für reine Kapazitätsplanung ohne Budgets und Abrechnung recht umfangreich.
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudRessourcenplanungPlatzhalter und Resource RequestsKapazitätsplanung und AuslastungSzenarien und PrognosenAbwesenheitsverwaltungZeiterfassung
TarifeEssential 11 € / MonatProfessional 27 € / MonatUltimate auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Jira, HubSpot, Slack, Gmail, Google Kalender und 23 weitere

Runn LogoRunnab 9 $ / MonatKostenpflichtigHosting EU

Runn ist eine Software für Ressourcen- und Kapazitätsplanung aus Neuseeland. Das Unternehmen wurde 2018 gegründet, hat seinen Sitz in Aotearoa (Neuseeland) und arbeitet seit Beginn remote mit einem Team auf vier Kontinenten. Laut Anbieter nutzen mehr als 500 Kunden und über 15.000 Anwender in mehr als 100 Ländern das Tool. Runn setzt auf eine visuelle Planungsoberfläche, in der Personen und Projekte nebeneinander stehen. Ressourcen werden mit Fähigkeiten und Tags beschrieben und auf Projekte, Phasen und Meilensteine gebucht. Kapazitäts-, Verfügbarkeits- und Auslastungsdiagramme zeigen, wer über- oder unterplant ist. Vorläufige Projekte lassen sich einplanen, ohne die feste Planung zu verfälschen, und in gespeicherten Szenarien vergleicht man verschiedene Varianten. Abwesenheiten und Feiertage fließen in alle Tarife ein. Platzhalter für noch nicht besetzte Rollen sind laut Anbieter in allen Tarifen unbegrenzt und kostenlos. Ressourcen- und Einstellungsanfragen für Platzhalter sowie die KI-Funktion SmartMatch (Beta) für passende Besetzungen gibt es nur im Tarif Advanced. Für die Prognose bietet Runn Auswertungen zu Auslastung, Kapazität, Leistung und Belegschaft, je nach Tarif unterschiedlich umfangreich. Projektbudgets, Stundensatzkarten und der Vergleich von Plan und Ist sind in allen Tarifen enthalten, Budgets je Phase ab Standard. Stundenzettel zur Zeiterfassung gibt es ab Standard, Berichte mit Filtern, Export und einer Übersicht über unverplante Kapazität bereits in Lite. Workstreams, eigene Dashboards und unbegrenzte eigene Felder sind dem Tarif Advanced vorbehalten. Die fertigen Integrationen konzentrieren sich auf HR- und Zeiterfassungssysteme. Personen, Verträge und Abwesenheiten übernimmt Runn aus ADP Workforce Now, AlexisHR, BambooHR, CharlieHR, Factorial, Freshteam, Gusto, HiBob, HR Cloud, Humaans, Namely, Sage HR und Workday. Dazu kommen Jira für Projekte, Harvest und Clockify für Zeiten, Zapier und n8n für Automatisierungen sowie eine API für eigene Anbindungen. Integrationen und API sind ab Standard enthalten, Harvest und Clockify nur auf Anfrage im Tarif Advanced. Eine mobile App nennt die Website nicht. Die Preise stehen in US-Dollar und gelten pro Ressourcenplatz, also pro Person oder Ressource im Planer, nicht pro Login. Lite kostet 9 US-Dollar pro Ressource und Monat bei monatlicher Zahlung, jährlich 7 US-Dollar. Standard kostet 13 US-Dollar monatlich oder 11 US-Dollar bei jährlicher Zahlung. Advanced gibt es nur auf Anfrage. Alle Tarife starten bei 20 Ressourcenplätzen, ab 100 Ressourcen gibt es Mengenrabatte. Die kostenlose Testphase dauert 30 Tage im Tarif Standard und braucht keine Kreditkarte. Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht. Beim Datenschutz ist Runn für Teams in der EU interessant: Die Daten liegen laut Anbieter bei Salesforce Heroku wahlweise in einem Rechenzentrum in den USA oder in der EU. Runn ist nach SOC 2 Type II zertifiziert, verschlüsselt Daten mit TLS 1.2 und AES-256 und überwacht die Compliance mit Vanta. Backups werden sieben Tage vorgehalten, nach Vertragsende werden alle Daten innerhalb von 21 Tagen gelöscht. Anmeldung per Google ist in allen Tarifen möglich, SAML-SSO nur in Advanced. Einen Standort in Deutschland nennt Runn nicht, eine deutsche Oberfläche ebenfalls nicht. Runn passt zu Beratungen, Agenturen, Softwarehäusern sowie Architektur- und Ingenieurbüros ab etwa 20 Personen, die Kapazität und Nachfrage vorausschauend planen und dabei Projektfinanzen im Blick behalten wollen.

Vorteile

  • Klare, visuelle Planungsoberfläche mit Fokus auf Kapazität und Nachfrage.
  • Unbegrenzte Platzhalter in allen Tarifen ohne Aufpreis.
  • Szenarien und vorläufige Projekte für vorausschauende Planung.
  • Viele HR-Integrationen, die Personen und Abwesenheiten automatisch übernehmen.
  • Hosting wahlweise in einem EU-Rechenzentrum, SOC 2 Type II zertifiziert.
  • 30 Tage kostenlos testen ohne Kreditkarte.

Nachteile

  • Mindestens 20 Ressourcenplätze, für sehr kleine Teams vergleichsweise teuer.
  • Zeiterfassung, Integrationen und API erst ab Standard.
  • Ressourcenanfragen, Workstreams und SAML-SSO nur im Tarif Advanced auf Anfrage.
  • Preise nur in US-Dollar, keine deutschsprachige Website.
  • Keine mobile App genannt.
Kostenlose TestphaseAPICloudRessourcenplanungKapazitätsplanungPrognosenProjektfinanzenZeiterfassungBerichte
TarifeLite 9 $ / MonatStandard 13 $ / MonatAdvanced auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: ADP Workforce Now, AlexisHR, BambooHR, CharlieHR, Factorial und 14 weitere

Meisterplan LogoMeisterplanKostenpflichtigKostenpflichtigHosting DE

Meisterplan ist eine Software für Ressourcen- und Projektportfoliomanagement aus Deutschland. Hersteller ist die itdesign GmbH aus Tübingen, die 1999 von Johannes Koppenhöfer und Dr. Jörg Leute gegründet wurde und Meisterplan seit 2012 anbietet. Laut Unternehmensseite arbeiten rund 250 Menschen für itdesign, weitere Standorte gibt es in Zwickau, Mainz, Seattle, Toronto und Neu-Delhi. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen vollständig eigenfinanziert. Im Mittelpunkt steht die mittel- bis langfristige Frage, ob für die wichtigen Projekte genug Leute da sind. Grundlage ist ein Ressourcenpool, in dem für jede Ressource Arbeitszeitmodelle, Abwesenheiten, Rollen, Teamzugehörigkeit und eigene Felder gepflegt oder importiert werden. Daraus ergibt sich die tatsächlich nutzbare Kapazität, in die alle geplanten Projekte und Abwesenheiten einfließen. Im Team Planner zeigt eine kompakte Ansicht, welche Projekte Personen, Rollen oder Teams binden und wer überlastet ist. Eine farbige Heatmap mit konkreten Werten macht auch bei großen Datenmengen sichtbar, wo Kapazitäten über- oder unterausgelastet sind. Die Auslastung lässt sich als aktueller Bericht oder als Prognose für die Zukunft darstellen. Beim Besetzen von Rollen sucht man passende Ressourcen für eine Projektanfrage, sortiert sie nach Verfügbarkeit und weist sie mit einem Klick zu. Eine Live-Vorschau zeigt vorher, wie sich die Auslastung verändert. Die Zuordnung läuft über Rollen und Eignung, einen eigenen Skill-Katalog beschreibt die Website nicht. Kommt es zu Konflikten, lassen sich Zuweisungen und Projekte kommentieren, Alternativen suchen und Beteiligte automatisch benachrichtigen. Eine Stärke sind Szenarien. Im Portfolio Designer verschiebt man Projekte, Prioritäten oder Zuweisungen per Drag-and-drop und sieht Konflikte sofort. Mit einem Klick entsteht eine geschützte Kopie der Plandaten, in der man Neueinstellungen, verschobene Termine oder umverteilte Kapazitäten durchspielt, ohne den Live-Plan anzufassen. Zwei Pläne lassen sich im Gantt-Diagramm übereinanderlegen und Kennzahl für Kennzahl vergleichen, etwa bei Kosten und Aufwand. Freigegebene Projekte oder ganze Szenarien werden anschließend ohne erneute Eingabe in die Plandaten übernommen. Wer an der Szenarioplanung teilnimmt, regeln rollenbasierte Berechtigungen. Für das Reporting gibt es Management-Dashboards, Vorlagen wie Heatmap- und Pivot-Berichte, eine Reporting-API und Drilldowns zu Problemprojekten, gefährdeten Meilensteinen und überlasteten Ressourcen. Dazu kommen Plan-Ist-Vergleiche und Finanzmanagement. Eine eigene Zeiterfassung beschreibt die Website nicht, operative Daten aus Jira lassen sich aber laut Anbieter mit Meisterplan kombinieren. Die Integrationsseite nennt unter anderem Jira, Microsoft Azure DevOps, Asana, ClickUp, monday.com, Trello, Wrike, Smartsheet, Microsoft Planner Premium, Microsoft Teams, Outlook, Excel, PowerPoint, Power BI, Power Automate, Tableau, Salesforce, Slack, Google Sheets und Zapier. Hinzu kommen Single Sign-on über SAML 2.0 und Microsoft Entra ID, eine REST API und eine MCP-Anbindung für eigene KI-Assistenten. Microsoft Project Server und ServiceNow sind über Drittanbieter angebunden. Preise veröffentlicht Meisterplan nicht. Der Lizenzpreis richtet sich nach der Zahl der Ressourcen, also Mitarbeitenden oder Vollzeitäquivalenten. Es zählen nur Ressourcen, die heute aktiv oder künftig eingeplant sind, Teams zählen nicht mit. Nutzer sind in allen Editionen kostenlos und unbegrenzt. Ab mehr als 1.000 Ressourcen gibt es ein individuelles Angebot. Verträge laufen monatlich oder jährlich und verlängern sich automatisch, bezahlt wird per Kreditkarte oder Rechnung. Namentlich nennt die Preisseite nur die Pro-Edition. Die Testphase dauert 30 Tage, ist kostenlos, braucht keine Kreditkarte und entspricht im Umfang der Pro-Edition. Bei Kauf werden die Testdaten übernommen, sonst wird das System automatisch gelöscht. Beim Datenschutz punktet Meisterplan für den DACH-Markt. Die Software läuft als Cloud-Dienst auf Amazon Web Services. Laut Subunternehmerliste werden alle Systeme mit einer EU-URL in Deutschland gehostet und Daten ausschließlich in der Europäischen Union verarbeitet, US-Systeme liegen in Oregon. Meisterplan ist nach ISO/IEC 27001:2022 und ISO/IEC 27018:2019 zertifiziert, itdesign wurde von TÜV SÜD nach TISAX geprüft und trägt das Siegel Software Made in Germany. Der Auftragsverarbeitungsvertrag ist Teil der Geschäftsbedingungen. Eine On-Premises-Variante und eine Mobile App nennt die Website nicht. Meisterplan passt zu PMOs, Portfolio- und Ressourcenmanagern in mittleren und großen Organisationen, die viele Projekte über Abteilungen hinweg gegen begrenzte Kapazitäten planen. Für die tägliche Aufgabensteuerung ist es nicht gedacht, dafür wird es mit Tools wie Jira oder Asana verbunden.

Vorteile

  • Hosting in Deutschland für EU-Kunden, ISO 27001 und ISO 27018 zertifiziert, TISAX-geprüft.
  • Unbegrenzt viele Nutzer kostenlos, bezahlt werden nur geplante Ressourcen.
  • Starke Szenarioplanung mit geschützten Plankopien und direktem Vergleich.
  • Deutscher Hersteller mit deutschsprachiger Website und Oberfläche für den DACH-Markt.
  • Viele Integrationen von Jira bis Power BI, REST API und MCP-Anbindung.
  • 30 Tage kostenlos testen mit Pro-Funktionen, ohne Kreditkarte.

Nachteile

  • Keine öffentlichen Preise, Angebot nur nach Anfrage oder über die Preisseite.
  • Keine eigene Zeiterfassung beschrieben, Ist-Daten kommen über Integrationen.
  • Kein eigener Skill-Katalog genannt, Zuordnung läuft über Rollen.
  • Keine On-Premises-Variante und keine Mobile App angegeben.
  • Für kleine Teams ohne Portfoliofokus eher überdimensioniert.
Kostenlose TestphaseAPICloudRessourcenpoolKapazitätsplanungRollen besetzenSzenarienPortfoliomanagementReporting
TarifePro-Edition auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Jira, Microsoft Azure DevOps, Asana, ClickUp, monday.com und 24 weitere

Rillsoft LogoRillsoftab 4 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

Rillsoft ist eine Software für Projekt-, Ressourcen- und Kapazitätsplanung der Rillsoft GmbH aus Leonberg, die nach eigenen Angaben seit 2003 Software entwickelt. Der Schwerpunkt liegt auf dem DACH-Raum, die Zielgruppe sind mittelständische Industrieunternehmen mit 20 bis 200 Mitarbeitenden. Kern ist Rillsoft Project, ein Desktop-Client für Windows. Er läuft in drei Betriebsarten: standalone mit lokalen Projektdateien, mit dem Rillsoft Integration Server in der eigenen Infrastruktur oder als Rillsoft Cloud, bei der Rillsoft den Integration Server betreibt. Grundlage der Planung ist ein unternehmensweiter Ressourcenpool für alle Projekte. Personal wird mit Rollen und Qualifikationen geführt, Maschinen mit Rollen und Typen, dazu kommen Material und Sachressourcen. Die Organisation lässt sich in Teams abbilden, eine Person kann mehrere Rollen haben und mehreren Teams angehören. Arbeits- und arbeitsfreie Zeiten werden im Kalender für Projekte, Teams und einzelne Mitarbeitende hinterlegt. Den Unterschied zu allgemeinen Projektmanagement-Tools sieht Rillsoft darin, dass der Kapazitätsabgleich zuerst auf Ebene von Rolle und Qualifikation passiert. Konkrete Personen werden erst kurz vor der Ausführung nach Verfügbarkeit und Qualifikation zugeordnet. Bei Dauer und Aufwand legt man fest, was fix bleibt, und die Software berechnet daraus den Endtermin oder den Ressourcenbedarf. In der Kapazitätsplanung markiert Rillsoft Engpässe durch fehlende Personalkapazität rot und Überkapazitäten blau. Die Software zeigt, welche Vorgänge die Last verursachen und wie viel Spielraum im Puffer bleibt. Freie Kapazität und Auslastung lassen sich für Rollen und einzelne Mitarbeitende jederzeit grafisch und projektübergreifend auswerten. Die Website nennt ein Beispiel, in dem jedes Projekt für sich machbar ist, im Portfolio aber 45 Personentage fehlen. Maschinenkapazität wird genauso abgeglichen wie Personal, außerdem lassen sich Mitarbeitende einem Standort zuordnen, inklusive Reisezeit. Weitere Module sind Terminplanung, Projektcontrolling mit Soll-Ist-Vergleich, Personaleinsatzplanung und Schichtplanung. Eine eigene Szenario- oder Was-wäre-wenn-Funktion beschreiben die Feature-Seiten nicht ausdrücklich. Mit Integration Server oder Cloud kommen eine zentrale Datenbank, Mehrbenutzerbetrieb und eine Weboberfläche hinzu, außerdem Zeiterfassung, Urlaubsplanung, Krankmeldungen, Dokumentenmanagement, iCalendar, E-Mail-Benachrichtigungen, Versionsverwaltung und ein Rollen- und Rechtekonzept, bei dem alle Zugriffe und Änderungen protokolliert werden. Mit der Android-App Rillsoft Connect erfassen Mitarbeitende Zeiten, hängen Fotos und Dokumente an und verwalten Urlaub, auch offline mit späterer Synchronisation. Eine iOS-Version erwähnt die Website nicht. Für den Datenaustausch gibt es Import und Export mit MS Project per XML und Excel per CSV, eine REST API und ab Rillsoft Project 10 einen lokalen MCP-Server, über den KI-Assistenten den berechneten Plan abfragen, ohne selbst zu planen. Rillsoft Project wird als Kauflizenz verkauft, alle Preise netto zuzüglich Mehrwertsteuer. Eine Einzelplatzlizenz kostet in der Edition Light 357 Euro, Standard 579 Euro, Professional 899 Euro und Enterprise 1.399 Euro. Floating-Lizenzen ab fünf Stück kosten 413, 739, 1.179 und 1.839 Euro. Light deckt nur Projektplanung und Termincontrolling ab, Standard ergänzt Team-Ressourcenplanung und Multiprojektplanung, Professional die vollständige Ressourcen- und Personaleinsatzplanung. Die Kapazitätsplanung gibt es erst in Enterprise. Der Wartungsvertrag kostet jährlich 15 Prozent des Listenpreises, mindestens 300 Euro. Der Integration Server ist nur auf Anfrage erhältlich. Rillsoft Cloud kostet im Tarif Starter 6 Euro und im Tarif Standard 4 Euro pro Mitarbeitendem und Monat bei jährlicher Abrechnung, mit mindestens 10 beziehungsweise 30 Mitarbeitenden. Das ergibt mindestens 720 oder 1.440 Euro im Jahr. Beide Tarife enthalten alle Planungsfunktionen und Zusatzmodule. Premium ist eine On-Premises-Installation auf dem eigenen Server zu individuellen Konditionen. Rillsoft Project lässt sich 30 Tage kostenlos testen, danach können Projekte nur noch gelesen werden. Auch die Cloud ist 30 Tage kostenlos testbar, dazu gibt es Sandbox-Mandanten mit Beispieldaten. Kostenlos sind außerdem ein Reader und laut Startseite eine eingeschränkte Free-Version für private, nicht kommerzielle Nutzung. Die Rillsoft Cloud läuft laut Anbieter auf einem Server in Deutschland. Rillsoft schließt mit jedem Kunden einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, die Daten jedes Kunden liegen getrennt in einem eigenen Mandanten. Wer seine Daten nicht in eine Cloud geben will, betreibt den Integration Server im eigenen Haus oder arbeitet rein dateibasiert. Rillsoft passt zu Maschinen- und Anlagenbauern, Ingenieurbüros und anderen Mittelständlern, die Personal und Maschinen über viele Projekte hinweg nach Qualifikation planen und eine klassische Windows-Planungssoftware mit flexibler Betriebsart suchen.

Vorteile

  • Drei Betriebsarten: dateibasiert, On-Premises oder Cloud mit Servern in Deutschland.
  • Kapazitätsabgleich nach Rollen und Qualifikationen, auch für Maschinen.
  • Kauflizenz ohne Abo möglich, öffentliche Preise ab 357 Euro netto.
  • Deutscher Hersteller mit DACH-Fokus und Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO.
  • Android-App für Zeiterfassung und Urlaub, offline nutzbar.
  • 30 Tage kostenlos testbar, Reader kostenlos.

Nachteile

  • Kern ist ein Windows-Desktop-Client, keine reine Browser-Anwendung.
  • Kapazitätsplanung erst in der teuersten Edition Enterprise.
  • Zeiterfassung, Urlaubsplanung und Mehrbenutzerbetrieb nur mit Integration Server oder Cloud.
  • Mobile App nur für Android, iOS wird nicht erwähnt.
  • Cloud-Abrechnung für alle Mitarbeitenden mit Mindestanzahl 10 oder 30.
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudOn-PremiseRessourcenpoolKapazitätsplanungQualifikationsbasierter AbgleichMultiprojektplanungZeiterfassung und UrlaubsplanungProjektcontrolling
TarifeRillsoft Project Light 357 € einmaligRillsoft Project Standard 579 € einmaligRillsoft Project Professional 899 € einmaligRillsoft Project Enterprise 1.399 € einmaliglaut Anbieter

Integrationen: Microsoft Project, Microsoft Excel, REST API, iCalendar, E-Mail-Benachrichtigungen und 1 weitere

factro LogofactroKostenlos nutzbarFreemiumHosting DE

Am besten geeignet für: Mittelstand und Behörden mit Wunsch nach deutschem Hosting

factro ist eine professionelle Projektmanagement-Software aus Bochum, entwickelt und gehostet in Deutschland. Die Lösung richtet sich an Teams und Unternehmen im Mittelstand, die Projekte strukturiert planen, Aufgaben delegieren und den Fortschritt in Echtzeit verfolgen wollen. Herzstuck ist der Projektstrukturplan, der komplexe Vorhaben in ubersichtliche Pakete und Aufgaben aufteilt. Darüber hinaus bietet factro Gantt-Diagramme mit Abhängigkeiten und Meilensteinen, ein projektübergreifendes Kanban Board, Tabellen-Ansichten sowie To-do-Listen für den personlichen Arbeitsalltag. Im Professional-Tarif kommen Zeiterfassung, Ressourcenauslastung, Meeting-Protokollierung, Kalender-Synchronisation per iCal und Projektberichte hinzu. factro verfolgt konsequent das Prinzip 100% Made in Germany: Entwicklung, Support und Server befinden sich ausschließlich in Deutschland, die Software ist vollständig DSGVO- und BDSG-konform. Über 5.000 Organisationen und 100.000 Nutzer aus mehr als 30 Branchen setzen auf factro, darunter ADAC, DKMS und kommunale Behörden. Für Behörden gibt es einen eigenen Government-Tarif mit speziellen Vorlagen und EVB-IT-Cloudvertrag. Die REST-API ermöglicht Anbindungen an externe Systeme, direkte Integrationen zu MS Teams, SharePoint und Outlook sind im Business-Tarif enthalten. Zapier-Anbindung ist über die API möglich. factro ist als Cloud-Lösung und via Mobile App (iOS und Android) verfügbar.

Vorteile

  • Serverstandort ausschließlich in Deutschland, 100% DSGVO- und BDSG-konform. Ideal fur datenschutzsensible Branchen und öffentliche Einrichtungen.
  • Vollständig auf Deutsch entwickelt und supportet, mit deutschsprachigem Kundenservice und personlicher Beratung per Telefon und E-Mail.
  • Transparentes Preismodell ohne versteckte Kosten, monatlich kundigbar und mit kostenlosem Einstiegstarif zum risikofreien Testen.
  • Einzigartiger Projektstrukturplan als zentrales Planungsinstrument, das komplexe Projekte ubersichtlich abbildet und in der DACH-Region besonders geschatzt wird.
  • Spezialtarif und Vorlagenbibliothek fur Behörden und Kommunen mit EVB-IT-Cloudvertrag, was in diesem Segment selten ist.

Nachteile

  • Deutlich kleineres Integrations-Ökosystem als internationale Wettbewerber wie Asana oder Monday.com. Direkte Konnektoren sind auf MS Teams, SharePoint, Outlook und timeBro begrenzt.
  • Kanban Board ist in seiner Spaltenstruktur fest vorgegeben und kann nicht individuell angepasst werden, was agile Teams einschränkt.
  • Die Benutzeroberflache gilt laut Nutzerrezensionen als etwas konservativ und weniger modern als US-amerikanische Konkurrenzprodukte, was besonders bei kleineren Bildschirmen zu Darstellungsproblemen fuhren kann.
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudProjektstrukturplanGantt-DiagrammKanban BoardZeiterfassungRessourcenplanungMeeting-Funktion
TarifeBasic kostenlosBusiness 19,99 € / MonatProfessional 29,99 € / MonatGovernment auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Microsoft Teams, SharePoint, Microsoft Outlook, iCal, timeBro und 2 weitere

Teamdeck LogoTeamdeckab 2 $ / MonatKostenpflichtig

Teamdeck ist eine Software für Ressourcenplanung, Zeiterfassung und Urlaubsverwaltung. Betrieben wird sie von der Teamdeck sp. z o.o. mit Sitz in Poznań in Polen. Das Unternehmen unterliegt damit direkt der DSGVO. Die Website gibt es in vielen Sprachen, auch auf Deutsch. Das Herzstück ist ein Ressourcenkalender, in dem Personen per Drag and Drop auf Projekte gebucht werden. Buchungen lassen sich stundengenau planen, in der Größe ändern, ausschneiden und duplizieren. Teilzeitkräfte und Freelancer hinterlegen ihre stündliche Verfügbarkeit, sodass klar ist, wie viel Zeit sie pro Tag für ein Projekt haben. Teamdeck warnt automatisch vor Überschneidungen, die zu Überbuchung führen, und zeigt, wer unterbucht ist und neue Aufgaben übernehmen kann. Gesucht wird nach Fähigkeiten, Position und eigenen Attributen wie Seniorität. Mehrere Projektmanager können gleichzeitig planen, Meilensteine helfen, Personen zum richtigen Zeitpunkt zu buchen. Organisationseinheiten und Zeitzonen unterstützen internationale Teams. Die Urlaubsverwaltung ist direkt in die Planung eingebunden. Im Kalender sieht man, wer im Urlaub oder krank ist, Urlaubsgründe und Urlaubszeiträume lassen sich anpassen und Feiertage importieren. Für die Zeiterfassung gibt es Stundenzettel mit Tags für abrechenbare und nicht abrechenbare Arbeit, den Import von Zeiten und eine mobile App für iOS und Android mit Zeiterfassung per Fingertipp, Kalender und Abwesenheiten. Berichte zeigen Teamauslastung, Bench-Zeiten, Urlaub, Projektbudgets und Lohnabrechnungen aus Stundenzetteln. Mit eigenen Formeln, Werten, Tabellen und Gruppierungen baut man Berichte von Grund auf selbst und teilt sie per Link. Budgets lassen sich in mehreren Währungen definieren, Stundensätze pro Projekt oder Person hinterlegen und Plan- mit Ist-Stunden vergleichen. Eine Umsatzprognose ist ebenfalls enthalten. An Integrationen nennt Teamdeck Google- und Outlook-Kalender, Slack, Podio und Sage HR für Abwesenheiten. Zapier ist nur auf Einladung verfügbar, außerdem gibt es eine dokumentierte API. Daten lassen sich als CSV exportieren. Das Preismodell ist ungewöhnlich: Alle Funktionen sind in jedem Platz enthalten, der Preis hängt nur von der Art des Mitglieds ab. Ein Light Member ist für Mitarbeitende oder Externe gedacht, die eingeplant werden und Zeiten erfassen, aber keinen vollen App-Zugang brauchen, und kostet 2 US-Dollar pro Monat. Ein Full Member mit vollem Zugriff kostet 6 US-Dollar pro Monat. Bei jährlicher Zahlung spart man laut Anbieter 10 Prozent, also 1,80 beziehungsweise 5,40 US-Dollar. Projekte sind unbegrenzt. Für große Organisationen gibt es ein Enterprise-Paket mit Account Manager, eigenen Integrationen, Audit-Logs und SLA auf Anfrage. Die Testphase dauert 14 Tage und braucht keine Kreditkarte. Einen kostenlosen Dauertarif gibt es nicht. Auch auf der deutschen Seite stehen die Preise in Dollar. Zum Hosting nennt die Datenschutzinformation Amazon Web Services als Dienstleister, aber keine Region. Einen Serverstandort in Deutschland oder der EU gibt Teamdeck nicht an. Zertifizierungen wie SOC 2 oder ISO 27001 werden auf der Website nicht genannt. Teamdeck passt zu Kreativagenturen, Softwarehäusern, Produktteams und kleinen bis mittleren Dienstleistern, die Planung, Zeiterfassung und Urlaub günstig in einem Tool verbinden wollen und keinen großen Funktionsumfang für Projektfinanzen brauchen.

Vorteile

  • Sehr günstige Preise, alle Funktionen in jedem Platz enthalten.
  • Günstige Light-Plätze für Personen, die nur eingeplant werden und Zeiten erfassen.
  • Planung, Zeiterfassung und Urlaubsverwaltung in einem Tool.
  • Mobile App für iOS und Android.
  • Anbieter mit Sitz in Polen, unterliegt direkt der DSGVO, Website auch auf Deutsch.
  • 14 Tage kostenlos testen ohne Kreditkarte.

Nachteile

  • Preise auch auf der deutschen Seite nur in US-Dollar.
  • Wenige native Integrationen, Zapier nur auf Einladung.
  • Kein Serverstandort genannt, Hosting über Amazon Web Services ohne Regionsangabe.
  • Keine Zertifizierungen wie SOC 2 oder ISO 27001 auf der Website genannt.
  • Kein kostenloser Dauertarif, Testphase mit 14 Tagen eher kurz.
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudRessourcenplanungKapazität und AuslastungUrlaubsverwaltungZeiterfassungBerichte und BudgetsMobile App
TarifeLight Member 2 $ / MonatFull Member 6 $ / MonatEnterprise auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Google Kalender, Outlook-Kalender, Slack, Podio, Sage HR und 2 weitere

Troi LogoTroiab 19 € / MonatKostenpflichtigHosting EU

Am besten geeignet für: Agenturen, die Auslastung und Projektkalkulation verbinden

Troi ist eine deutsche ERP- und Agentursoftware aus Köln für Werbeagenturen und Designstudios. Die Plattform steuert den gesamten Projektzyklus: Angebotserstellung, Ressourcenplanung, Zeiterfassung, Rechnungsstellung und Buchhaltungsvorbereitung für DATEV und SAGE. KI-gestützte Kalkulation verbessert Aufwandsschätzungen auf Basis historischer Projektdaten. Über 13.500 Nutzer in 650+ Agenturen vertrauen auf Troi – gehostet DSGVO-konform in Österreich.

Vorteile

  • Spezialisierung auf Agenturen und Designstudios: Troi wurde explizit für die Bedürfnisse von Kreativagenturen entwickelt – Projektkalkulation, Stundenerfassung und Abrechnung sind eng aufeinander abgestimmt.
  • Vollständige Abdeckung des Projektzyklus: Von der Akquise über Ressourcenplanung und Zeiterfassung bis zur Rechnungsstellung und DATEV-Export ist alles in einer Plattform integriert – ohne Datensilos.
  • KI-gestützte Kalkulation: Die Smart Calculation nutzt historische Projektdaten für präzisere Aufwandsschätzungen und reduziert so das Risiko von Budgetüberziehungen.
  • DSGVO-konformer EU-Serverstandort: Hosting in Österreich bei ISO/IEC-27001-zertifiziertem Rechenzentrum mit 100 % Oekosstrom – wichtig für datenschutzbewusste Agenturen.
  • Flexible Lizenzmodelle: Teams- und Professional-Lizenzen können kombiniert werden, sodass nur Projektverantwortliche die teurere Lizenz benötigen und operative Mitarbeiter günstiger lizenziert sind.
  • Breites Integrations-Ökosystem: Fertige Schnittstellen zu gängigen Agentur-Tools (JIRA, HubSpot, Personio, DATEV) reduzieren den Integrationsaufwand erheblich.

Nachteile

  • Steile Lernkurve: Die Einführung erfordert Zeit und Schulungen; die Benutzeroberfläche gilt bei Nutzern als weniger intuitiv als bei neueren SaaS-Wettbewerbern.
  • Support nur werktags verfügbar: Prioritäts-Telefonsupport ist dem Enterprise-Tarif vorbehalten; Professional-Kunden sind auf Ticket-Support angewiesen, der gelegentlich als langsam wahrgenommen wird.
  • Preismodell wenig transparent für größere Teams: Die Enterprise-Lizenz ist nur auf Anfrage verfügbar; bei hoher Nutzerzahl können die Lizenzkosten schnell steigen, ohne vorherige Kalkulationsmöglichkeit.
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudProjektkalkulation & AngeboteZeiterfassungRessourcenplanungProjektmanagementReporting & ControllingBuchhaltungsmodul
TarifeTroi Teams 19 € / MonatTroi Professional 49 € / MonatTroi Enterprise auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: DATEV, SAGE, JIRA, HubSpot, Personio und 6 weitere

awork Logoaworkab 5 € / MonatKostenpflichtigHosting EU

Am besten geeignet für: Agenturen und Teams, die Auslastung über viele Kundenprojekte steuern

awork ist ein Hamburger Projektmanagement-Tool, das speziell für Agenturen und Dienstleister entwickelt wurde. Ursprünglich unter dem Namen "Hellopipe" gestartet, hat sich awork zur führenden deutschen Projekt-Plattform für agenturorientierte Teams etabliert. Die Software vereint Multi-Projekt-Planung, Teamplanung, Zeiterfassung, externe Kollaboration und KI-gestützte Workflows in einer intuitiven Oberfläche. Mit awork können Teams parallele Kundenprojekte koordinieren, Kapazitäten realistisch einplanen und Auslastung in Echtzeit überwachen. Die integrierte Zeiterfassung via Stoppuhr, Kalender oder KI ermöglicht präzise Budgetkontrolle und höhere Billability. awork Connect erlaubt die kostenfreie Zusammenarbeit mit externen Kunden und Freelancern. Durch KI-Funktionen wie automatische Statusberichte, AI-basiertes Umplanen bei Ressourcenengpässen und intelligente Aufwandsschätzung auf Basis vergangener Projekte spart das Tool signifikant Planungsaufwand. Die Daten werden auf ISO 27001-zertifizierten Microsoft-Servern in Deutschland gespeichert und damit DSGVO-konform. Über 10.000 Teams nutzen awork und schätzen besonders die agenturspezifische Ausrichtung, die klare Struktur und den kundenorientierten Support. Preislich startet awork bei 5 Euro pro User und Monat im Basic-Tarif bei jährlicher Abrechnung, monatlich sind es 7 Euro. Standard mit Workload-Ansicht, Abwesenheiten und Team-Struktur kostet 11 Euro (monatlich 14 Euro), Professional mit unbegrenzten Automatisierungen, umfassenden Zeitauswertungen und Telefon-Support 19 Euro (monatlich 22 Euro). Enterprise mit SSO, SLAs und Datenmigration gibt es auf Anfrage. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer. awork AI mit AI Chat und AI Agents ist ein Add-on ab 15 Euro pro User und Monat. Getestet wird kostenfrei und ohne Zahlungsdaten, in Basic, Standard und Professional gilt zudem eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.

Vorteile

  • Konsequent auf Agentur-Workflows ausgerichtet: Multi-Projektplanung, externe Kollaboration und Billability-Tracking sind native Kernfunktionen, nicht nachträgliche Add-ons.
  • Intuitive, schnell erlernbare Oberfläche mit kurzer Einarbeitungszeit, Teams sind laut Anbieter innerhalb von 6 Wochen produktiv.
  • Integrierte KI-Funktionen (AI-Statusberichte, Aufwandsschätzung, Umplanung, Zeiterfassung) reduzieren manuelle Planungsarbeit spürbar.
  • Datenschutz auf höchstem Niveau: ISO 27001-zertifiziert, DSGVO-konform, Server in Deutschland, ohne Kompromisse für EU-Kunden.
  • awork Connect ermöglicht kostenfreie Zusammenarbeit mit externen Kunden und Freelancern, kein separates Tool oder zusätzliche Lizenzkosten nötig.
  • Breite Native-Integrationen in den Agenturalltag: Slack, Microsoft Teams, Personio, MOCO, sevDesk, Salesforce, Zapier, n8n und weitere.
  • Transparente Listenpreise ab 5 Euro pro User und Monat bei jährlicher Abrechnung, dazu ein kostenfreier Test ohne Zahlungsdaten und 30 Tage Geld-zurück-Garantie.

Nachteile

  • Nicht geeignet für klassisches Projektmanagement mit Netzplänen, kritischem Pfad oder umfangreichem Risikomanagement, der Fokus liegt klar auf Agentur-Workflows.
  • Im Vergleich zu Tools wie Jira oder MS Project fehlen tiefgreifende Entwickler-Features wie Issue-Tracking, Sprints mit Velocity-Reports oder komplexe Abhängigkeitsgraphen.
  • Priorisierungsfunktionen für Aufgaben und direkte Weiterberechnung von Zeiten an Kunden (Billing) sind eingeschränkt oder nicht nativ vorhanden.
  • Die Workload-Ansicht für die Kapazitätsplanung gibt es erst ab Standard (11 Euro), Basic zeigt nur die Timeline. awork AI mit Chat und Agents kostet ab 15 Euro pro User und Monat extra.
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudMulti-Projekt-PlanungIntegrierte ZeiterfassungTeamplanung & Workloadawork Connect (externe Kollaboration)KI-Workflows (awork AI)Kanban & Timeline-Ansichten
TarifeBasic 5 € / MonatStandard 11 € / MonatProfessional 19 € / MonatEnterprise auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Slack, Microsoft Teams, helloHQ, MOCO, Personio und 7 weitere

Resource Guru LogoResource Guruab 5 $ / MonatKostenpflichtig

Resource Guru ist eine Software für Ressourcenplanung aus Großbritannien. Die Gründer Percy und Andrew haben sie 2012 entwickelt, nachdem sie in Londoner Kreativagenturen jahrelang mit Planungstabellen in Excel gearbeitet hatten. Heute arbeitet das Team nach eigenen Angaben komplett remote aus sechs Ländern, zu den Investoren gehören LocalGlobe und Index Ventures. Laut Anbieter planen mehr als 60.000 Menschen in über 100 Ländern ihre Zeit mit Resource Guru. Im Kern beantwortet das Tool eine Frage, an der viele Projektmanagement-Programme scheitern: Wer hat wann noch Zeit? Im Planungskalender werden Mitarbeitende, aber auch Geräte und Besprechungsräume als Ressourcen gebucht. Buchungen können mehrere Ressourcen umfassen, sich wiederholen, vorläufig sein oder als Stundenkontingent über einen Zeitraum laufen. Resource Guru zeigt Konflikte bei Doppelbuchungen an und hilft, sie direkt zu lösen. Mit Platzhaltern lassen sich Rollen einplanen, bevor feststeht, wer die Arbeit übernimmt. Für die Suche nach der passenden Person filtert man nach Fähigkeit, Team oder Rolle. Die Kapazitätsplanung macht Verfügbarkeit, Auslastung und Engpässe sichtbar, etwa über Heatmaps. Urlaube, Abwesenheiten und Feiertagskalender fließen direkt in die Planung ein, ebenso Zeitzonen für verteilte Teams. Für die Projektplanung gibt es Gantt-Diagramme, in denen Phasen und Aufgaben gegen die tatsächliche Kapazität des Teams geplant werden. Ab dem Tarif Blackbelt kommen Projekttermine und Meilensteine, Projektbudgets und Stundensätze, Zeiterfassung und anpassbare Berichte dazu. Die wöchentlichen Stundenzettel füllen sich aus bereits gebuchter Arbeit vor, lassen sich mit einem Klick einreichen und werden freigegeben. So vergleicht man geplante mit tatsächlich geleisteten Stunden und sieht, welche Projekte sich lohnen. Resource Guru ist bewusst kein Rundum-Projektmanagement mit Kanban-Boards, Kommentaren und Dateiablage. Stattdessen verbindet es sich mit solchen Tools: Es gibt native Integrationen für Jira, Asana, monday.com, ClickUp, Trello, Wrike, Basecamp und Teamwork, für Outlook- und Google-Kalender, Slack und Microsoft Teams, Salesforce, Workday, QuickBooks, Kantata und Google Sheets. Dazu kommen Zapier, eine API mit Webhooks und ein MCP-Server, über den KI-Assistenten wie ChatGPT oder Claude Fragen zur Planung beantworten. Integrationen, API und Webhooks sind laut Anbieter in allen Tarifen ohne Aufpreis enthalten. Die Preise stehen auf der Website in US-Dollar, auf Anfrage rechnet Resource Guru auch in britischen Pfund ab. Euro-Preise gibt es nicht. Grasshopper kostet 5 US-Dollar, Blackbelt 8 US-Dollar und Master 12 US-Dollar pro Person und Monat, bei jährlicher Zahlung sind zwei Monate gratis. Bezahlt wird für jede Person im Konto, auch wenn sie sich nie anmeldet. Geräte und Räume kosten je nach Tarif 2,50 bis 6 US-Dollar pro Stück, zusätzliche Platzhalter den Personenpreis. Enterprise mit Kundenbetreuer, Einführung und SLAs gibt es nur auf Anfrage. Die Testphase dauert 30 Tage, umfasst alle Funktionen und braucht keine Kreditkarte. Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht. Zum Datenschutz: Resource Guru ist laut Anbieter nach SOC 2 Type II geprüft und arbeitet nach britischer und europäischer DSGVO. Gehostet wird auf der Google Cloud Platform, Daten werden bei der Übertragung und im Ruhezustand verschlüsselt. Einen Serverstandort in Deutschland oder der EU nennt die Website nicht. Single Sign-on gibt es ab dem Tarif Master. Resource Guru passt zu Agenturen, Beratungen, Ingenieur- und Baubüros oder IT-Teams, die mehrere Projekte parallel mit denselben Leuten stemmen und eine klare Kapazitätsplanung brauchen. Wer vor allem Aufgaben, Boards und Dokumentation verwalten will, nutzt es am besten als Ergänzung zu einem klassischen Projektmanagement-Tool.

Vorteile

  • Klar auf Ressourcen- und Kapazitätsplanung ausgerichtet, schnell eingerichtet und übersichtlich.
  • Plant neben Personen auch Geräte und Besprechungsräume.
  • Viele native Integrationen, API und Webhooks in allen Tarifen ohne Aufpreis.
  • Zeiterfassung füllt sich aus gebuchter Arbeit vor, Plan und Ist lassen sich direkt vergleichen.
  • 30 Tage kostenlos testen mit allen Funktionen, ohne Kreditkarte.
  • SOC 2 Type II geprüft und laut Anbieter DSGVO-konform.

Nachteile

  • Kein Rundum-Projektmanagement: Boards, Kommentare und Dokumente laufen meist über ein angebundenes Tool.
  • Abrechnung für jede Person im Konto, auch ohne Login; Geräte, Räume und weitere Platzhalter kosten extra.
  • Preise nur in US-Dollar (Pfund auf Anfrage), keine Euro-Preise.
  • Berichte und Zeiterfassung erst ab Blackbelt, SSO und Freigabe-Workflow erst ab Master.
  • Kein Serverstandort in Deutschland oder der EU angegeben, Hosting auf der Google Cloud Platform.
  • Keine deutschsprachige Website und kein kostenloser Dauertarif.
Kostenlose TestphaseAPICloudRessourcenplanungKapazitätsplanungProjektplanungAbwesenheitsverwaltungZeiterfassungBerichte
TarifeGrasshopper 5 $ / MonatBlackbelt 8 $ / MonatMaster 12 $ / MonatEnterprise auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Jira, Asana, monday.com, ClickUp, Trello und 15 weitere

Analysen aus unseren Daten

Wie transparent sind die Preise?

Preise geprüft im Oktober 2026

11 von 23 Anbietern veröffentlichen einen Monatspreis, 4 nennen ihren Preis nur auf Anfrage. Der Balken zeigt den günstigsten Tarif mit Monatspreis, netto laut Anbieter.

Quellen: Allex · awork · Float · Hub Planner (Milient Resource Flow) · Kantata · Meisterplan · Planisware · Productive · Resource Guru · Rillsoft · Rillsoft · Runn · Saviom · Teamdeck · ZEP

Jahreskosten-Rechner

  • Rillsoft2.400 €
  • ZEP2.700 €
  • awork3.000 €
  • Hub Planner (Milient Resource Flow)4.200 €
  • Productive6.600 €
  • Allex16.800 €

Kosten im ersten Jahr, netto, inklusive einmaliger Einrichtungsgebühr; ohne nutzungsabhängige Gebühren. Nur Tarife, bei denen der Anbieter Preis und Abrechnungseinheit (pro Person oder pauschal) veröffentlicht.

Berechnungsgrundlage
  • Hub Planner (Milient Resource Flow) Plug & Play: 7 € / Monat pro Nutzer · Pro Ressource und Monat bei jährlicher Abrechnung, monatliche Preise nennt der Anbieter nicht. Onboarding gegen Aufpreis.
  • Hub Planner (Milient Resource Flow) Premium: 18 € / Monat pro Nutzer · Pro Ressource und Monat bei jährlicher Abrechnung, monatliche Preise nennt der Anbieter nicht. Onboarding gegen Aufpreis.
  • Hub Planner (Milient Resource Flow) Business Leader: 54 € / Monat pro Nutzer · Pro Ressource und Monat bei jährlicher Abrechnung, monatliche Preise nennt der Anbieter nicht. Onboarding gegen Aufpreis.
  • Productive Essential: 11 € / Monat pro Nutzer · Pro Nutzer und Monat bei monatlicher Zahlung, jährlich 9,50 Euro pro Monat (in US-Dollar 12 bzw. 10). Mindestens 3 Plätze.
  • Productive Professional: 27 € / Monat pro Nutzer · Pro Nutzer und Monat bei monatlicher Zahlung, jährlich 23 Euro pro Monat (in US-Dollar 29 bzw. 25). Mindestens 3 Plätze, Mengenrabatt ab 50 Nutzern.
  • Rillsoft Rillsoft Cloud Starter: 6 € / Monat pro Nutzer · Pro Mitarbeitendem und Monat bei jährlicher Abrechnung, mindestens 10 Mitarbeitende, also ab 720 Euro im Jahr netto.
  • Rillsoft Rillsoft Cloud Standard: 4 € / Monat pro Nutzer · Pro Mitarbeitendem und Monat bei jährlicher Abrechnung, mindestens 30 Mitarbeitende, also ab 1.440 Euro im Jahr netto.
  • Allex Team-Lösung: 28 € / Monat pro Nutzer · Pro Lizenz und Monat. Ob netto und ob mit Jahresrabatt, nennt die Website nicht.
  • awork Basic: 5 € / Monat pro Nutzer · Pro User und Monat bei jährlicher Abrechnung, monatlich 7 Euro, zzgl. USt. Empfohlen für 1 bis 5 User.
  • awork Standard: 11 € / Monat pro Nutzer · Pro User und Monat bei jährlicher Abrechnung, monatlich 14 Euro, zzgl. USt. Empfohlen für 2 bis 20 User.
  • awork Professional: 19 € / Monat pro Nutzer · Pro User und Monat bei jährlicher Abrechnung, monatlich 22 Euro, zzgl. USt. Empfohlen für 5 bis 100 User.
  • ZEP ZEP Clock (nur Arbeitszeit): 4,50 € / Monat pro Nutzer · Pro Nutzer und Monat im Jahresvertrag, monatlich 6 Euro, zzgl. MwSt. Kein späterer Wechsel in die Projektlinien, wer Projektzeiten buchen will, startet mit ZEP Track.
  • ZEP ZEP Track: 9 € / Monat pro Nutzer · Pro Nutzer und Monat im Jahresvertrag, monatlich 12 Euro, zzgl. MwSt. Projektzeiterfassung: Stunden auf Kunden und Projekte buchen.
  • ZEP ZEP Control: 19 € / Monat pro Nutzer · Pro Nutzer und Monat im Jahresvertrag, monatlich 25 Euro, zzgl. MwSt. Projektmanagement mit Kennzahlen und kaufmännischer Sicht.
  • ZEP ZEP Operations: 29 € / Monat pro Nutzer · Pro Nutzer und Monat im Jahresvertrag, monatlich 35 Euro, zzgl. MwSt. Professional Services Automation vom Angebot bis zur Abrechnung.
  • ZEP ZEP Business: 39 € / Monat pro Nutzer · Pro Nutzer und Monat im Jahresvertrag, monatlich 45 Euro, zzgl. MwSt. ERP für Professional Services über mehrere Gesellschaften.

Häufigste Funktionen: wer bietet was?

Spalten nach Häufigkeit sortiert, ähnliche Bezeichnungen sind zusammengefasst. Ein Feld ist markiert, wenn die Funktionsliste des Anbieters die Funktion ausdrücklich nennt (Offene API und Mobile App: laut Anbieterdaten in unserem Katalog). Ein leeres Feld heißt „nicht genannt“, nicht „gibt es nicht“. Mit der Maus über ein Feld fahren zeigt die Fundstelle.

Genannte Funktionen je Anbieter
AnbieterOffene APIBerichte & DashboardsKI-FunktionenZeiterfassungMobile AppAufgabenKalender & TermineAutomatisierung
aworkgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: KI-gestützte Funktionen: automatische Statusberichte, AI-basiertes Umplanen bei Ressourcenengpässen, intelligente …genannt: Erfasse Zeiten per Stoppuhr, Kalenderintegration, Drag-and-Drop oder KI-Batch-Eingabe über mehrere Projekte hinweg – …genannt: Integrierte Zeiterfassunggenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Verteilung von Aufgaben basierend auf echter Kalender-Verfügbarkeit und Skills – mit Workload-Übersicht für optimale …genannt: Erfasse Zeiten per Stoppuhr, Kalenderintegration, Drag-and-Drop oder KI-Batch-Eingabe über mehrere Projekte hinweg – …genannt: KI-Workflows (awork AI)
Inlooxgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Zeiten lassen sich per Stoppuhr oder manuelle Eingabe direkt auf Aufgaben buchen. Outlook-Termine und E-Mails können …genannt: KI-Aufgabenassistentgenannt: InLoox fügt ein Seitenpanel direkt in Microsoft Outlook ein. E-Mails lassen sich per Klick in Aufgaben umwandeln, …genannt: Mobile App & Web Appgenannt: InLoox fügt ein Seitenpanel direkt in Microsoft Outlook ein. E-Mails lassen sich per Klick in Aufgaben umwandeln, …genannt: InLoox fügt ein Seitenpanel direkt in Microsoft Outlook ein. E-Mails lassen sich per Klick in Aufgaben umwandeln, …genannt: Projektkennzahlen werden in Echtzeit über das gesamte Portfolio visualisiert. Statusberichte können automatisiert …
Projektron BCSgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Reporting & Controllinggenannt: Integriertes Ticketsystem zur Verwaltung von Kundenanfragen und internen Tickets mit KI-gestützter Zusammenfassung, …genannt: Zentrale Kapazitätsplanung mit Auslastungsanalyse, Fähigkeitsverwaltung, Urlaubsplanung und ressourcentreuer …genannt: Projektkonforme Zeiterfassung für Anwesenheit und Aufwand, ergänzt durch mobile App-Unterstützung. Spesenverwaltung …genannt: Integriertes Scrum-Board mit Sprint-Planung, Backlog und Burndown-Charts sowie Kanban-Board für visuelle …genannt: Zentrale Kapazitätsplanung mit Auslastungsanalyse, Fähigkeitsverwaltung, Urlaubsplanung und ressourcentreuer …genannt: Projektkonforme Zeiterfassung für Anwesenheit und Aufwand, ergänzt durch mobile App-Unterstützung. Spesenverwaltung …
Floatgenannt: Google- und Outlook-Kalender, Slack, Zapier, API, mobile App für iOS und Android sowie Float MCP für Claude und ChatGPT.genannt: Berichte und Prognosengenannt: Integrationen und KIgenannt: Auslastungsanzeigen und Warnungen bei Überbuchung, individuelle Arbeitszeiten für Teilzeitkräfte und Platzhalter für …genannt: Google- und Outlook-Kalender, Slack, Zapier, API, mobile App für iOS und Android sowie Float MCP für Claude und ChatGPT.genannt: Projekte mit Phasen, Meilensteinen, Aufgaben, Kostenschätzung, Ausgaben und Budgetverfolgung planen.genannt: Personen per Planungskalender auf Projekte buchen, in Stunden oder Prozent, mit Rollen, Fähigkeiten, Tags und …nicht genannt
Teamworkgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Profitability-Reporting & KI-Forecastergenannt: Visueller Ressourcenplaner zeigt Verfügbarkeit und Auslastung aller Teammitglieder; KI-Smart-Scheduler weist Aufgaben …genannt: Eingebauter Start-Stopp-Timer, retroaktive Zeiterfassung und automatische Erinnerungen stellen sicher, dass keine …genannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Vollwertiger Gantt-View mit Abhängigkeiten, Unteraufgaben, Meilensteinen und Anzeige des kritischen Pfads direkt in …nicht genanntgenannt: Kunden erhalten kostenlosen Zugang zu einem eigenen Portal für Statusupdates, Dateifreigaben, Kommentare und …
Troigenannt: Echtzeit-Einblick in Projektstatus, Kosten und Margen. Individuell anpassbare Dashboards, automatische …genannt: Reporting & Controllinggenannt: KI-gestützte Smart Calculation analysiert Daten abgeschlossener Projekte und schlägt realistische Kalkulationen vor. …genannt: Zeiterfassunggenannt: Intuitive Erfassung von Arbeits- und Projektzeiten per Stoppuhr, Check-in/out oder Wochenübersicht. Automatische …genannt: Strukturierte Steuerung komplexer und bereichsübergreifender Projektstrukturen mit Meilensteinen, Freigabe-Workflows …nicht genanntgenannt: KI-gestützte Smart Calculation analysiert Daten abgeschlossener Projekte und schlägt realistische Kalkulationen vor. …
Wrikegenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Echtzeit-Dashboards und Reportinggenannt: Wrike AI und KI-Agentengenannt: Zeiterfassunggenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Wrike erlaubt die Definition eigener Arbeitselement-Typen mit individuellen Feldern, Status-Workflows und Ansichten - …nicht genanntgenannt: Wrike erlaubt die Definition eigener Arbeitselement-Typen mit individuellen Feldern, Status-Workflows und Ansichten - …
factrogenannt: REST-APIgenannt: Projektberichtenicht genanntgenannt: Zeiterfassunggenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Projektstrukturplan: Strukturiert das gesamte Projekt in einer baumartigen Ubersicht mit Paketen und Aufgaben. …nicht genanntgenannt: Projektberichte: Automatisierte Berichte uber Projektfortschritt, offene Aufgaben und Ampelstatus. Ermöglicht …
Hub Planner (Milient Resource Flow)genannt: Offene REST-API für alle Tarife, Zapier, Basecamp, iCal-Feeds für Kalender sowie SSO über Okta und OneLogin.genannt: Prognosen und Berichtenicht genanntgenannt: Zeiterfassungnicht genanntgenannt: Scheduler mit Verfügbarkeit, Auslastung und Projektbedarf, Planung auf echte Projekttermine und Abhängigkeiten …genannt: Offene REST-API für alle Tarife, Zapier, Basecamp, iCal-Feeds für Kalender sowie SSO über Okta und OneLogin.genannt: Stundenzettel mit Freigabe-Workflow, Abgleich von Plan und Ist (ab Premium).
Monday.comgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Dashboards mit Echtzeit-KPIsgenannt: Custom Agent Builder für eigene KI-Agentennicht genanntgenannt: Mobile App (iOS und Android)nicht genanntgenannt: Boards (Listen-, Gantt-, Kanban-, Kalender- und Zeitachsenansicht)genannt: Automationen ohne Code
Resource Gurugenannt: Native Integrationen mit Jira, Asana, monday.com, ClickUp, Trello und Kalendern, dazu API mit Webhooks und ein …genannt: Berichtegenannt: Integrationen und KIgenannt: Zeiterfassungnicht genanntgenannt: Phasen und Aufgaben im Gantt-Diagramm gegen die tatsächliche Kapazität planen, Projekttermine, Meilensteine und …genannt: Mitarbeitende, Geräte und Räume im Planungskalender buchen, mit Mehrfach-, Wiederholungs- und vorläufigen Buchungen …nicht genannt
Smartsheetgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Echtzeit-Dashboards und Berichtegenannt: KI-gestützte Funktionennicht genanntgenannt: laut Anbieterdaten vorhandennicht genanntgenannt: Smartsheet nutzt die vertraute Tabellenstruktur als Basis und erweitert sie um Gantt-Charts, Kanban-Boards, Kalender- …genannt: No-Code-Automatisierung
Summe22 von 2321 von 2317 von 2317 von 2315 von 2313 von 2313 von 2312 von 23

Welche Integrationen sind verbreitet?

Die häufigsten Anbindungen an andere Software, gezählt über alle 23 Anbieter. Unterschiedliche Schreibweisen derselben Software sind zusammengefasst.

Datenschutz und Betrieb im Überblick

6 von 23 Anbietern nennen einen Serverstandort in Deutschland, 15 von 23 einen in der EU. 5 bieten eine On-Premise-Variante an.

Serverstandort und Betriebsart je Anbieter, laut Anbieterangaben
AnbieterServer in DeutschlandServer in der EUCloudOn-Premise
MS Projectjajajaja
Rillsoftjajajaja
factrojajajakeine Angabe
Meisterplanjajajakeine Angabe
Wrikejajajakeine Angabe
ZEPjajajakeine Angabe
Inlooxkeine Angabejajaja
Projektron BCSkeine Angabejajaja
aworkkeine Angabejajakeine Angabe
Monday.comkeine Angabejajakeine Angabe
Productivekeine Angabejajakeine Angabe
Runnkeine Angabejajakeine Angabe
Summe6 von 2315 von 2323 von 235 von 23
laut Anbieterangaben jakeine Angabe (nicht zwingend nein)

Bekanntheit und Einstiegspreis

Stand August 2026

Relative Bekanntheit der Marke im Web, Stand August 2026, in fünf Stufen, gegenübergestellt mit dem günstigsten veröffentlichten Monatspreis. Bekanntheit zeigt, wie präsent ein Anbieter im Netz ist, nicht wie gut das Produkt ist. „Preis auf Anfrage“ ist eigens ausgewiesen und sagt nichts über die Höhe des Preises.

Preis: günstigster Tarif mit Monatspreis laut Anbieter, netto, je nach Anbieter pro Nutzer oder pauschal. Preise in € und $ stehen so, wie der Anbieter sie nennt, und sind nicht umgerechnet; die Spalten richten sich nach dem Betrag.

Ohne Monatspreis: MS Project (ab 929 € einmalig).

Wonach suchen Wechselwillige?

Stand August 2026

Durchschnittliche Suchanfragen pro Monat in Deutschland nach einer Alternative zum jeweiligen Anbieter. Viele Anfragen heißen: Die Marke ist bekannt, und viele Nutzer schauen sich nach Alternativen um.

Suchbegriff jeweils „Anbieter Alternative“. Nur Anbieter, für die ein Wert vorliegt.

Was Ressourcenplanungs-Software leistet

Ressourcenplanung verteilt die verfügbare Arbeitszeit eines Teams auf Projekte, Kunden und Aufgaben. Im Mittelpunkt steht ein Planungskalender, in dem Personen (oft auch Räume, Geräte oder Maschinen) in Stunden oder Prozent gebucht werden. Typische Funktionen sind:

  • Auslastung und Kapazität: Heatmaps oder Balken zeigen, wer über- oder unterbucht ist, heute und in den nächsten Monaten.
  • Platzhalter und vorläufige Buchungen: Rollen einplanen, bevor feststeht, wer die Arbeit übernimmt, und unsichere Projekte aus der Vertriebspipeline vormerken.
  • Skills und Rollen: die passende Person nach Fähigkeit, Team oder Standort finden.
  • Abwesenheiten: Urlaub, Krankheit und Feiertage fließen automatisch in die verfügbare Kapazität ein.
  • Plan und Ist: Zeiterfassung oder Import der Ist-Stunden, um geplante mit tatsächlich geleisteten Stunden zu vergleichen.

Eine klassische Projektmanagement-Software verwaltet dagegen vor allem Aufgaben, Termine und Abhängigkeiten. Ein Workforce Management System plant Schichten und Arbeitszeiten im Betrieb, etwa im Handel oder in der Gastronomie. Ressourcenplanung sitzt dazwischen: Sie verteilt Wissensarbeit auf Projekte.

Vier Arten von Anbietern

Preise und Abrechnungsmodelle

Fast alle Anbieter rechnen pro eingeplanter Person und Monat ab, einige nur pro Nutzer mit Login. Einen dauerhaft kostenlosen Tarif mit echter Ressourcenplanung gibt es kaum: Teamwork.com, Wrike und factro haben zwar Free-Stufen, die Auslastungsplanung steckt aber in den Bezahltarifen.

  • Günstiger Einstieg (bis 10 Euro oder US-Dollar): Teamdeck ab 2 US-Dollar je Light Member, Resource Guru ab 5 US-Dollar, Float und Runn ab 7 US-Dollar bei jährlicher Zahlung (Runn mit mindestens 20 Plätzen), Hub Planner ab 7 Euro, Productive ab 9,50 Euro und Microsoft Planner Plan 1 für 8,70 Euro.
  • Mittelfeld (10 bis 30 Euro): awork ab 11 Euro im Standard-Tarif mit Workload-Ansicht, monday.com Pro ab 19 Euro pro Sitz, Teamwork.com Accelerate ab 24,99 US-Dollar, Allex ab 28 Euro je Lizenz und factro Professional für 29,99 Euro. Bei ZEP kostet das Add-on Ressourcenplanung 5 Euro pro Nutzer zusätzlich zur Produktlinie (ab ZEP Track für 9 Euro), in ZEP Business für 39 Euro ist es enthalten.
  • Lizenzkauf: Rillsoft verkauft neben Cloud-Tarifen ab 4 Euro pro Mitarbeiter auch Einmallizenzen ab 357 Euro netto.
  • Nur auf Anfrage: Kantata, Meisterplan, Planisware, Saviom, das Resource-Management-Add-on von Smartsheet und der Pinnacle-Tarif von Wrike.

Achte auf die Abrechnungseinheit: Manche Anbieter berechnen jede geplante Person, auch wenn sie sich nie anmeldet, andere nur Planerinnen und Planer.

Hosting, DSGVO und Betrieb

Ressourcenpläne enthalten Namen, Abwesenheiten, Stundensätze und oft Krankheitstage. Deshalb lohnt der Blick auf den Serverstandort:

Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ist bei allen seriösen Anbietern verfügbar. Bei Auslastungsdaten einzelner Personen sollte zusätzlich der Betriebsrat früh eingebunden werden.

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

  • Planungseinheit: Stunden pro Tag, Prozent der Kapazität oder Stundenkontingente über einen Zeitraum. Agenturen planen meist in Stunden, PMOs eher in Prozent oder Personentagen.
  • Platzhalter und Szenarien: Runn, Kantata, Meisterplan und Saviom spielen vorläufige Projekte und Was-wäre-wenn-Szenarien durch, bevor Aufträge sicher sind.
  • Skills und Qualifikationen: Rillsoft gleicht Kapazitäten nach Rollen und Qualifikationen ab, Hub Planner findet Personen nach Skills, Projektron BCS plant nach Fähigkeiten.
  • Plan gegen Ist: Float, Resource Guru, Teamdeck, Productive und troi verbinden Planung und Zeiterfassung, sodass Budgets und Margen aus echten Stunden entstehen.
  • Integrationen: Slack, Microsoft Teams, Salesforce, Jira und HubSpot sind am häufigsten angebunden. Wer Aufgaben weiter im bestehenden PM-Tool pflegt, sollte auf eine native Synchronisation achten.
  • Sprache und Währung: Viele spezialisierte Tools haben keine deutsche Oberfläche und rechnen in US-Dollar ab.

Welche Software passt zu welchem Use-Case

  • Kreativ- und Digitalagentur: Float, Resource Guru oder Teamdeck, weil sie schnell eingerichtet sind und Planung, Abwesenheiten und Stunden in einem Kalender zeigen.
  • Agentur mit Budget- und Rechnungssteuerung: Productive, troi oder awork, weil Auslastung, Zeiterfassung und Budgets im selben System liegen.
  • Beratung und Professional Services: Runn oder Kantata, mit Prognosen gegen die Vertriebspipeline und Platzhaltern für offene Rollen.
  • PMO mit Projektportfolio: Meisterplan oder Planisware, für Szenarien über alle Projekte und Kapazitätsabgleich auf Portfolio-Ebene.
  • Industrie und Maschinenbau: Rillsoft oder Allex, mit Planung von Personal und Maschinen nach Rollen und Qualifikationen.
  • Microsoft-365-Unternehmen: Microsoft Project oder InLoox, weil die Planung direkt in Outlook und Microsoft Teams läuft.
  • Deutsches Hosting gefordert: factro oder ZEP, beide mit Servern in Deutschland und deutscher Oberfläche.

Highlights aus dem Vergleich

  • Bester spezialisierter Planer: Float, ausgereifter Planungskalender mit Platzhaltern, Zeiterfassung und mobilen Apps.
  • Günstigster Einstieg: Teamdeck ab 2 US-Dollar je Light Member, alle Funktionen in jedem Platz.
  • Beste DACH-Lösung für Agenturen: Productive mit deutscher Website, Euro-Preisen und EU-Hosting.
  • Beste Portfolio-Planung: Meisterplan aus Tübingen mit Szenarien und Hosting in Deutschland.
  • Bester Planer für Industrie: Rillsoft, wahlweise als Lizenz, Cloud in Deutschland oder auf eigenen Servern.

Ressourcenplanungs-Software im Markt-Überblick

23 Tools im Vergleich
6 mit Hosting in Deutschland
21 mit Free-Trial oder Free-Plan
22 mit öffentlicher API
Hosting-Standort23Anbieter Made in Germany 6 (26%) EU (ohne DE) 9 (39%) Außerhalb EU 8 (35%)
Preismodell23Anbieter Freemium 3 (13%) Kostenpflichtig 20 (87%)
Capabilities23Anbieter mit API 22 von 23 (96%) mit Mobile-App 15 von 23 (65%) mit Free-Trial 21 von 23 (91%)

Häufige Fragen

Was ist eine Ressourcenplanungs-Software?

Eine Ressourcenplanungs-Software verteilt die Arbeitszeit von Mitarbeitenden (und oft auch Räume, Geräte oder Maschinen) auf Projekte und zeigt Auslastung, freie Kapazitäten und Überbuchungen über die nächsten Wochen und Monate. Beispiele sind Resource Guru, Float oder Meisterplan.

Was ist der Unterschied zur Projektmanagement-Software?

Eine Projektmanagement-Software organisiert Aufgaben, Termine und Abhängigkeiten innerhalb eines Projekts. Ressourcenplanung schaut projektübergreifend auf Menschen: Wer ist wann mit wie vielen Stunden verplant? Viele Teams kombinieren beides, etwa Jira oder Asana für Aufgaben und Resource Guru oder Runn für die Kapazität.

Was unterscheidet Ressourcenplanung von Workforce Management?

Ein Workforce Management System plant Schichten, Arbeitszeiten und Abwesenheiten im laufenden Betrieb. Ressourcenplanung verteilt dagegen Projektarbeit auf Wissensarbeiter in Agenturen, Beratungen, IT oder Engineering, mit Fokus auf Auslastung und Projektbedarf.

Was kostet Ressourcenplanungs-Software?

Spezialisierte Tools starten bei 2 bis 9 Euro oder US-Dollar pro Person und Monat, etwa Teamdeck, Resource Guru, Float oder Hub Planner. Agentur- und PM-Plattformen mit Ressourcenmodul liegen meist zwischen 10 und 30 Euro. Portfolio- und Enterprise-Lösungen wie Meisterplan, Planisware, Kantata oder Saviom gibt es nur auf Anfrage.

Gibt es kostenlose Ressourcenplanungs-Software?

Kaum. Teamwork.com, Wrike und factro haben dauerhafte Free-Tarife, die Auslastungs- und Kapazitätsplanung ist dort aber erst in Bezahltarifen enthalten. Fast alle anderen Anbieter bieten eine kostenlose Testphase von 14 oder 30 Tagen.

Welche Ressourcenplanungs-Tools hosten in Deutschland?

Laut Herstellerangaben hosten Meisterplan, Rillsoft (Cloud), factro, ZEP, Microsoft Project und Wrike in Deutschland. Runn bietet ein wählbares EU-Rechenzentrum, Productive, troi und awork hosten in der EU.

Welche Software lässt sich on-premises betreiben?

Rillsoft, Saviom, Microsoft Project, InLoox und Projektron BCS lassen sich auf eigenen Servern betreiben. Saviom wird grundsätzlich beim Kunden oder in einer Cloud seiner Wahl installiert.

Welche Ressourcenplanung eignet sich für Agenturen?

Für reine Planung sind Float, Resource Guru und Teamdeck beliebt. Wer Planung mit Zeiterfassung, Budgets und Rechnungen verbinden will, schaut sich Productive, troi oder awork an.

Ab wann lohnt sich der Umstieg von Excel?

Spätestens wenn mehr als zehn Personen auf mehrere parallele Projekte verteilt werden, Urlaube regelmäßig zu Doppelbuchungen führen oder niemand mehr sagen kann, ob ein neues Projekt in den nächsten Wochen Platz hat. Dann spart ein Planungstool mit Konfliktanzeige und Kapazitätsübersicht schnell mehr Zeit, als es kostet.

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