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Planisware

Planisware ist eine Enterprise-Plattform für Projekt- und Portfoliomanagement aus Paris mit Büros in München und Wien, mit der große Organisationen Ressourcenbedarf, Kapazität und Engpässe portfolioübergreifend planen, Was-wäre-wenn-Szenarien rechnen und Ressourcen per KI optimieren, Preise nur auf Anfrage.

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Autor: Max Benz
Zuletzt aktualisiert: 13.10.2026

Was ist Planisware?

Planisware ist ein französischer Anbieter für Projekt- und Portfoliomanagement mit Hauptsitz in Paris. Das Unternehmen wurde 1996 von einem Team aus der Thales-Gruppe gegründet, beschäftigt laut eigener Website rund 850 Menschen in etwa 20 Büros und betreut rund 650 Organisationen in mehr als 35 Ländern. Seit April 2024 ist Planisware börsennotiert. Für den DACH-Markt gibt es seit 2002 ein Büro in München, dazu einen Standort in Wien und eine deutschsprachige Website. Ressourcenplanung ist bei Planisware keine Einzelsoftware, sondern Teil einer Produktfamilie. Planisware Orchestra ist eine vorkonfigurierte PPM-Lösung für PMOs, die schnell startklar sein soll. Horizon richtet sich an das strategische IT-Portfoliomanagement, Nova an die Produktentwicklung und verbindet Produkte, Programme und Ressourcen. Valoris plant Investitionen in Anlagen, Planisware Enterprise steuert unternehmensweit Budgets, Prognosen, Termine, Ressourcen und Ist-Daten. In Orchestra sieht man je Person Aktivitäten, Zuweisungen und Auslastungsquoten. Ändern sich Status oder Verfügbarkeit einer Ressource, lassen sich die Auswirkungen auf Termine, Kosten und ROI modellieren. Dazu kommen Kapazitätsplanung, ein Skill-Inventar und eine Engpassanalyse, die zeigt, wo Zuweisungen an Grenzen stoßen. Planisware Enterprise geht weiter: Engpass-Ansichten stellen Angebot, Nachfrage und Kapazität gegenüber und zeigen über- und unterausgelastete Ressourcen. Was-wäre-wenn-Analysen simulieren Personaländerungen und ihre Wirkung auf das gesamte Portfolio. Der Bedarf entsteht aus Vorlagen, per parametrischer Schätzung, Analogieschätzung oder KI-gestützter Schätzung. Rollenbasierte Workflows und Prognoseberichte auf Ebene benannter Ressourcen ergänzen die Planung. Auf Portfolioebene vergleicht man Investitionsszenarien, auch mit Efficient Frontier, gegen strategische Ziele innerhalb von Budget- und Ressourcengrenzen. Eine KI-gestützte Portfoliooptimierung gleicht Ressourceneinsätze, Termine und Einschränkungen portfolioübergreifend ab. Für das Reporting liefert Planisware konsolidierte Echtzeitdaten aus einer Quelle, Statusberichte und gemeinsame Dashboards zu Projektstatus, Leistung, Problemen, Kosten und Ressourcenauslastung, ausgerichtet an OKRs. Eine Zeiterfassung beschreiben die geprüften Produktseiten nicht ausdrücklich, Ist-Daten nennt aber die Seite zu Planisware Enterprise. Bei den Integrationen ist die Liste sehr lang: eine offene REST API mit OpenAPI-Dokumentation, OData, Apache Kafka, Tray.io, ein LLM-Connector und MCP. Angebunden werden unter anderem SAP, Oracle Fusion, Oracle NetSuite, Workday, ADP, SAP HCM, Jira, Azure DevOps, Broadcom Rally, Microsoft Project, Oracle Primavera P6, Smartsheet, Clarity, Power BI, Tableau, Qlik, Microsoft Office 365, Microsoft Teams, Google Suite, Salesforce, ServiceNow, Okta, Azure Active Directory, SharePoint und Slack. Insgesamt spricht Planisware von mehr als 100 Unternehmensanwendungen. Preise veröffentlicht Planisware nicht, auch eine Testversion gibt es nicht. Stattdessen bietet die Website eine Demo auf Anfrage, eine Demo-Bibliothek und einen ROI-Rechner. Orchestra beschreibt der Anbieter als vorkonfiguriertes, bezahlbares Paket für Organisationen mit geringerer Prozessreife, mit Upgrade-Pfad zu den anderen Produkten. Einführung und Betrieb begleitet Planisware weltweit. Planisware läuft auf einer eigenen Cloud-Infrastruktur mit Single-Tenant-Servern, die die Kundendaten vollständig trennen sollen. Die Rechenzentren liegen in Tier-1-Einrichtungen von Equinix und PhoenixNAP, insgesamt zwölf Rechenzentren auf vier Kontinenten. Der Anbieter verspricht volle Kontrolle über den Speicherort der Daten, nennt im Text aber keinen konkreten Standort in Deutschland oder der EU. Zertifiziert ist Planisware nach ISO 27001, ISO 27701, ISO 27017 und ISO 27018, dazu SOC 1, SOC 2, TISAX Level 3 und CAIQ STAR Level 2. Ein Incident Response Team arbeitet an 365 Tagen im Jahr. Eine On-Premises-Variante oder eine Mobile App nennen die geprüften Seiten nicht. Planisware passt zu Konzernen und großen Mittelständlern, etwa in Fertigung, Luft- und Raumfahrt, Pharma oder IT, die Ressourcen über ein großes Portfolio steuern und Finanz-, HR- und Engineering-Systeme anbinden müssen. Für kleine Teams ist die Plattform überdimensioniert.

Quick Info

Preismodell:Kostenpflichtig
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Kostenlos testen:Nein
Mobile App:Nein
API:Ja

Tags

RessourcenplanungKapazitätsplanungProjektportfoliomanagementEnterpriseSzenarioplanungKI

Für wen ist Planisware geeignet?

Planisware ist geeignet für:

Konzerne und große Mittelständler
PMOs und Portfolio-Verantwortliche
Forschung, Entwicklung und Produktmanagement
IT-Organisationen

Wichtigste Funktionen von Planisware

Die wichtigsten Funktionen von Planisware sind:

Kapazitätsplanung

Angebot, Nachfrage und Kapazität im Vergleich, mit Engpass-Ansichten für über- und unterausgelastete Ressourcen.

Ressourcenzuweisung

Auslastung je Person, Bedarf aus Vorlagen oder per parametrischer, Analogie- oder KI-Schätzung, rollenbasierte Workflows.

Skills

Kapazitäts- und Skill-Inventar-Planung in Planisware Orchestra.

Szenarien

Was-wäre-wenn-Analysen für Personaländerungen und Investitionsszenarien mit Efficient Frontier innerhalb von Budget- und Ressourcengrenzen.

KI-Optimierung

KI-gestützte Portfoliooptimierung gleicht Ressourceneinsätze, Termine und Einschränkungen portfolioübergreifend ab.

Reporting

Dashboards und Statusberichte zu Projektstatus, Kosten und Ressourcenauslastung auf Basis konsolidierter Echtzeitdaten.

Integrationen

Offene REST API mit OpenAPI, OData, Kafka und MCP, Anbindung an SAP, Workday, Jira, Microsoft Project, Power BI und mehr als 100 weitere Systeme.

Was sind Vorteile und Nachteile von Planisware?

Hier sind die wichtigsten Vor- und Nachteile von Planisware im Überblick:

Vorteile

Sehr umfassende Kapazitäts- und Portfolioplanung mit Szenarien und KI-Optimierung.
Breiteste Integrationsliste im Feld, von SAP über Workday bis Jira.
Viele Zertifizierungen, darunter ISO 27001, SOC 2 und TISAX Level 3.
Single-Tenant-Cloud mit Kontrolle über den Speicherort der Daten.
Büros in München und Wien sowie deutschsprachige Website.

Nachteile

Keine öffentlichen Preise und keine kostenlose Testversion, nur Demo.
Für kleine und mittlere Teams überdimensioniert.
Kein konkreter Serverstandort in Deutschland oder der EU auf der Website genannt.
Zeiterfassung, On-Premises und Mobile App auf den geprüften Seiten nicht beschrieben.

Planisware-Preise und Kosten

Die aktuellen Preispläne und Kosten von Planisware sind:

Planisware Orchestra

Beliebt
auf Anfrage

Preis nur auf Anfrage.

  • Vorkonfigurierte PPM-Lösung für PMOs
  • Auslastung je Person und Engpassanalyse
  • Kapazitätsplanung und Skill-Inventar
  • Szenarien auf Portfolioebene

Planisware Horizon

auf Anfrage

Preis nur auf Anfrage.

  • Strategisches IT-Portfoliomanagement
  • Verknüpfung von Projekten mit IT-Daten
  • Abbau technischer Schulden

Planisware Nova

auf Anfrage

Preis nur auf Anfrage.

  • Portfoliomanagement für die Produktentwicklung
  • Verbindet Produkte, Programme und Ressourcen
  • Anbindung an PLM-Systeme

Planisware Enterprise

auf Anfrage

Preis nur auf Anfrage.

  • Unternehmensweite Steuerung von Budgets, Prognosen, Terminen und Ressourcen
  • Angebot, Nachfrage und Kapazität im Vergleich
  • Was-wäre-wenn-Analysen und Investitionsszenarien
  • KI-gestützte Bedarfsschätzung

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Häufig gestellte Fragen zu Planisware

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Planisware auf einen Blick: