KI-Tools für Steuerberater im Vergleich

KI-Tools für Steuerberater übernehmen drei zentrale Aufgaben: Belegerfassung per OCR, automatische Vorkontierung und KI-gestützte Recherche im Steuerrecht.

Tools im Vergleich
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Tools im Vergleich
mit Hosting in Deutschland
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mit Hosting in Deutschland
kostenlos oder Freemium
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kostenlos oder Freemium
mit kostenloser Testphase
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mit kostenloser Testphase
Max BenzGeprüft von Max Benz · Tool-Daten aktualisiert im Oktober 2026Über suitApp

KI-Tools für Steuerberater sind 2026 kein Nice-to-have mehr, sondern Antwort auf den akuten Personalmangel in deutschen Kanzleien. Sie übernehmen die zeitintensivsten Routineaufgaben: Belege per OCR erkennen, Vorkontierung vorschlagen, Mahnungen erstellen und Mandantenanfragen beantworten. Das schafft Kapazität für die Beratungstätigkeit, die wirklich Umsatz bringt.

Im DACH-Markt führen etablierte Anbieter mit nativer DATEV-Anbindung: DATEV selbst mit eingebauter KI, BuchhaltungsButler, Lexware neue steuerkanzlei und Simba Kanzleiverwaltung. Daneben spezialisierte KI-Tools wie Noxtua (Rechtsrecherche), beck-chat (Beck-Online mit KI) und internationale Buchhaltungs-KI wie Xero oder Vic.ai.

Die wichtigsten Entscheidungskriterien aus Kanzleisicht: GoBD-Konformität, AVV nach DSGVO, Hosting-Standort und nahtlose Integration in den bestehenden DATEV- oder Lexware-Workflow. Auf dieser Seite findest du alle 31 Anbieter mit Preisen, Funktionen und einer Bewertung, welches Tool für welche Kanzleigröße passt.

Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck

Aus unserem Ratgeber weiter unten

Einzelkanzlei und kleine Büros

Niedrige Einstiegskosten, schnelle Implementierung..

Auch gut: Lexware Office, WISO MeinBüro

Details ansehen →
Mittlere Kanzlei

Mit voller Kanzleiverwaltung, Mandanten-CRM und Workflows.

Auch gut: Lexware neue steuerkanzlei, DATEV

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Großkanzleien und Konzerne

Tiefe Integration in Mandantensysteme, eigene KI-Module..

Auch gut: Addison, Agenda, Stotax

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Rechtsrecherche

Als Add-on zu jeder Kanzleisoftware.

Auch gut: beck-chat

Details ansehen →

Alle 31 KI-Tools für Steuerberater im Überblick

Zum Vergleichen zwei Tools markieren

sevDesk LogosevDeskKostenlos nutzbarFreemiumHosting DE

sevDesk ist eine der führenden deutschen Cloud-Buchhaltungssoftwarelösungen für Selbstständige, Freiberufler, Gründer und kleine bis mittlere Unternehmen (KMU). Die Lösung wird von der sevDesk GmbH aus Offenburg betrieben und hostet alle Daten ausschließlich auf deutschen Servern, was für DSGVO-Konformität sorgt. Mit über 170.000 aktiven Nutzern gehört sevDesk zu den meistverbreiteten Buchhaltungslösungen im deutschsprachigen Markt. Im Jahr 2026 wurde sevDesk als Testsieger mit der Note 1,2 ausgezeichnet.

Du nutzt sevDesk für die gesamte Bandbreite moderner Buchhaltung: Rechnungen, Angebote, Lieferscheine und Mahnungen erstellst du im professionellen Design direkt aus dem Browser oder der mobilen App (iOS und Android). Dabei unterstützt sevDesk seit dem 1. Januar 2025 die neuen E-Rechnungsformate ZUGFeRD und XRechnung vollständig. Diese Formate sind für die gesetzliche B2B-E-Rechnungspflicht in Deutschland verpflichtend und werden nahtlos in den Rechnungsworkflow integriert.

Die integrierte Banking-Anbindung verbindet dein Geschäftskonto automatisch mit über 4.000 Banken und ermöglicht einen automatischen Kontenabgleich. Mithilfe der KI-Belegerkennung (sevDesk AI) werden Belege automatisch gescannt, erkannt und den passenden Buchungskategorien zugeordnet. Das reduziert manuelle Dateneingabe erheblich und beschleunigt deine Buchhaltung spürbar. Für Steuermeldungen steht eine direkte ELSTER-Anbindung bereit, über die du Umsatzsteuervoranmeldungen, EÜR-Auswertungen und GuV direkt beim Finanzamt einreichst.

Beim Thema Sicherheit und Compliance ist sevDesk GoBD-zertifiziert und führt eine revisionssichere Buchführung. Die DATEV-Integration ermöglicht einen reibungslosen Datenaustausch mit deinem Steuerberater.

sevDesk bietet vier Tarifebenen: Im kostenlosen Tarif stehen drei Rechnungen pro Monat zur Verfügung. Der Rechnung-Tarif (ab 11,90 Euro/Monat) bietet unbegrenzte Rechnungen, Angebote, Mahnwesen und DATEV-Integration. Der Buchhaltung-Tarif (ab 25,90 Euro/Monat) ergänzt dies um Online-Banking, Kassenbuch, EÜR und KI-Belegerkennung. Der Buchhaltung-Pro-Tarif (ab 34,90 Euro/Monat) fügt Kostenstellen, REST-API-Zugang und Echtzeit-BWA hinzu. Bei jährlicher Zahlung sparst du rund 15 Prozent.

sevDesk richtet sich in erster Linie an Freelancer, Handwerker, E-Commerce-Händler und kleine Teams, die ohne tiefes Buchungswissen eine regelkonforme und intuitiv bedienbare Lösung suchen. Für Steuerberater und Kanzleien mit komplexen Mandantenanforderungen ist sevDesk weniger geeignet, da keine echte Mehrmandantenfähigkeit geboten wird.

Vorteile

  • Hosting ausschließlich auf deutschen Servern (DSGVO-konform)
  • GoBD-zertifiziert und revisionssicher
  • Testsieger 2026 (Note 1,2)
  • Über 170.000 aktive Nutzer
  • ELSTER-Direktanbindung inklusive
  • E-Rechnung (ZUGFeRD/XRechnung) für B2B-Pflicht 2025
  • Kostenloser Einsteigertarif (keine Kreditkarte erforderlich)
  • KI-Belegerkennung spart Zeit bei Dateneingabe
  • Anbindung an 4.000+ Banken
  • Made in Germany (Offenburg)
  • Persönlicher Support per Chat, E-Mail und Telefon

Nachteile

  • Keine echte Mehrmandantenfähigkeit für Kanzleien
  • Buchhaltung Pro (REST-API, Kostenstellen) nur im teuersten Tarif
  • Eingeschränkt geeignet für komplexe Steuerberatungskanzleien
  • DATEV-Spezialexporte können Add-ons erfordern
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudRechnungsstellung, Angebote und LieferscheineE-Rechnungen (ZUGFeRD und XRechnung) für B2B-Pflicht ab 2025GoBD-konforme BuchhaltungELSTER-Direktanbindung (UStVA, EÜR)Online-Banking (4.000+ Banken, automatischer Kontenabgleich)KI-Belegerkennung (sevDesk AI) mit automatischer Kategorisierung
TarifeKostenlos kostenlosRechnung 12,90 € / MonatBuchhaltung 25,90 € / MonatBuchhaltung Pro 34,90 € / Monatlaut Anbieter

Integrationen: ELSTER, DATEV / ADDISON, Online-Banking, HubSpot, Shopify und 5 weitere

Simba Kanzleiverwaltung LogoSimba KanzleiverwaltungKostenpflichtigKostenpflichtigHosting DE

Simba Kanzleiverwaltung ist eine deutsche Kanzleisoftware von Simba Computer Systeme aus Ostfildern bei Stuttgart. Als DATEV-Alternative deckt sie FiBu, Lohnabrechnung, Steuererklarungen (ELSTER), Mandantenportal und DATEV-Schnittstelle in einem integrierten System ab. GoBD-konform und seit 1980 auf dem Markt - speziell fur Steuerkanzleien und steuerberatende Berufe im DACH-Raum entwickelt.

Vorteile

  • Made in Germany - Entwicklung und Support in Ostfildern bei Stuttgart
  • GoBD-konform und BSI-Grundschutz-orientiert
  • Uber 40 Jahre Erfahrung seit Grundung 1980
  • Integrierte Komplettlösung ohne Drittanbieter-Abhangigkeit
  • Spezialisiert auf steuerberatende Berufe in DACH
  • Direkter Herstellersupport auf Deutsch

Nachteile

  • Preise nicht öffentlich einsehbar - Angebot nur auf Anfrage
  • Kleineres Ecosystem und Partnernetzwerk als DATEV
  • Benutzeroberflache laut Anwenderberichten veraltet wirkend
  • Geringere Bekanntheit und Community als Marktführer DATEV
  • Weniger Drittanbieter-Integrationen als Cloud-native Lösungen
On-PremiseFinanzbuchhaltung (FiBu)ELSTER-Schnittstelle fur elektronische SteuererklärungenLohnabrechnung und GehaltsabrechnungSteuererklarungen (ESt, KSt, GewSt, USt)Mandantenportal fur sicheren DatenaustauschDATEV-Schnittstelle (Import/Export)
TarifeModule auf Anfrage auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: DATEV, ELSTER, SEPA / Banking, Deutsche Rentenversicherung, Finanzamt

Taxy.io LogoTaxy.ioab 99 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

Am besten geeignet für: Steuerkanzleien, die ihre steuerrechtliche Recherche mit einer quellenbasierten KI und geprüftem Verlagswissen beschleunigen wollen.

Taxy.io ist ein Softwareanbieter aus Aachen, der KI-Lösungen für Steuerberater, Steuerkanzleien und Steuerabteilungen entwickelt. Das Unternehmen wurde 2018 als Spin-off der RWTH Aachen gegründet und bündelt mehrere Produkte unter einer Marke: die Steuer-KI Answers, die Erbschaft- und Schenkungsteuer-Software Schenken & Vererben, SmartGrundsteuer für die Grundsteuerwertermittlung und TaxFeed für das Monitoring von Rechtsänderungen auf Mandantenebene.

Im Mittelpunkt steht Answers, das Taxy.io gemeinsam mit dem Verlag Dr. Otto Schmidt anbietet. Die KI beantwortet steuerrechtliche Fragen aus der Kanzleipraxis in natürlicher Sprache. Sie verbindet dafür große Sprachmodelle mit geprüften Fachinhalten aus dem Aktionsmodul Steuerrecht von Otto Schmidt, statt frei im Internet zu suchen. Laut Anbieter basieren die Antworten ausschließlich auf diesen Verlagsquellen, sind strukturiert aufgebaut und lassen sich über die Quellen nachvollziehen. Folgefragen sind im selben fachlichen Kontext möglich. Für die vollständige Einsicht in die zitierten Quellen brauchen Sie allerdings ein Abonnement des Aktionsmoduls Steuerrecht. Answers soll die Recherche beschleunigen, die fachliche Prüfung durch den Berater ersetzt es nicht.

Über den KI Beta Club, das monatlich kündbare Abo von Taxy.io, kommen weitere Funktionen hinzu. Sie können eigene Dokumente in Answers hochladen und mit den Verlagsinhalten kombinieren, Fragen per Mikrofon einsprechen und mit dem Voice Expert Antworten auch hören. Dazu gibt es regelmäßige Webinare zu KI und ChatGPT sowie wöchentliche, KI-generierte Updates zu neuen BFH-Urteilen. Alternativ lässt sich Answers samt Inhaltspaket direkt über Otto Schmidt beziehen.

Neben der Recherche-KI deckt Taxy.io konkrete Beratungsanlässe ab. Schenken & Vererben erfasst Familienverhältnisse in einem Stammbaum, nimmt Vermögen und Vorschenkungen auf, berechnet die gesetzliche Erbfolge, Erbschaft- und Schenkungsteuer sowie den Zugewinnausgleich und vergleicht Szenarien wie Grundstücksübertragung, Erbausschlagung oder Kettenschenkung. Neu ist das Anlegen von Testamenten. Laut Anbieter lässt sich der Beratungsbedarf so in einem Erstgespräch von rund 30 Minuten ermitteln. SmartGrundsteuer führt durch die Feststellungserklärung zur Grundsteuer, berücksichtigt die Regeln der einzelnen Bundesländer, bindet Mandanten über ein eigenes Dashboard ein und validiert die Daten für die Übermittlung per ELSTER. TaxFeed gleicht Gesetzesänderungen und neue Urteile in Deutschland und Österreich mit den Situationen der Mandanten ab und zeigt, bei wem Handlungsbedarf besteht.

Beim Datenschutz setzt Taxy.io auf ein nach ISO 27001 zertifiziertes Informationssicherheitsmanagement und Hosting auf Servern in Deutschland und der EU. Für Kanzleien, die mit Mandantendaten arbeiten, ist das ein wichtiges Auswahlkriterium. Answers wurde 2023 mit dem Taxcellence Award und 2025 mit dem Deutschen KI-Preis in der Kategorie Anwenderpreis ausgezeichnet. Taxy.io selbst nennt mehr als 1.500 Kunden.

Es gibt auch Grenzen: Answers stützt sich auf den Steuerrecht-Bestand von Otto Schmidt, andere Fachverlage nennt die Website nicht. Wer bereits mit anderen Datenbanken arbeitet, bekommt dort keine zusätzliche Abdeckung. Das Preismodell verteilt sich auf mehrere Produkte, und für SmartGrundsteuer, TaxFeed und den Bezug über Otto Schmidt veröffentlicht Taxy.io keine Preise. Eine offene API oder fertige Anbindungen an verbreitete Kanzleisoftware bewirbt der Anbieter nicht. Mehrere Funktionen wie der Dokumenten-Upload laufen zudem noch als Beta.

Vorteile

  • Antworten stützen sich auf geprüfte Fachinhalte des Verlags Dr. Otto Schmidt statt auf frei verfügbare Internetquellen, was das Risiko erfundener Aussagen senkt.
  • Speziell für Steuerberatung entwickelt: Taxy.io deckt neben der Recherche-KI auch konkrete Beratungsanlässe wie Erbschaft, Schenkung und Grundsteuer ab.
  • Hosting in Deutschland und der EU sowie ein nach ISO 27001 zertifiziertes ISMS erleichtern den Einsatz mit sensiblen Mandantendaten.
  • Der KI Beta Club ist monatlich kündbar und hat keine Mindestlaufzeit, Schenken & Vererben lässt sich 7 Tage unverbindlich testen.
  • Eigene Dokumente lassen sich mit den Verlagsinhalten kombinieren, sodass Antworten den konkreten Mandantenfall berücksichtigen.

Nachteile

  • Die vollständige Quelleneinsicht in Answers setzt ein zusätzliches Abonnement des Aktionsmoduls Steuerrecht von Otto Schmidt voraus, die Gesamtkosten liegen damit über dem reinen Club-Beitrag.
  • Die Inhaltsbasis beschränkt sich auf Otto Schmidt, andere Fachverlage oder Datenbanken sind laut Website nicht angebunden.
  • Für SmartGrundsteuer, TaxFeed und den Bezug von Answers über Otto Schmidt veröffentlicht Taxy.io keine Preise.
  • Wichtige Funktionen wie Dokumenten-Upload und Internal Knowledge laufen noch als Beta.
  • Eine öffentliche API oder fertige Integrationen in verbreitete Kanzleisoftware werden nicht beworben.
Kostenlose TestphaseCloudSteuer-KI mit Otto-Schmidt-InhaltenDokumenten-Upload und SpracheingabeHosting in Deutschland und der EU
TarifeKI Beta Club (Answers) 149 € / MonatAnswers über Otto Schmidt auf AnfrageSchenken & Vererben 99 € / MonatSmartGrundsteuer auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Verlag Dr. Otto Schmidt, ELSTER

DATEV LogoDATEVKostenpflichtigKostenpflichtigHosting DE

DATEV ist der führende Anbieter von Software für Steuerkanzleien und den Mittelstand in der DACH-Region. Als Genossenschaft mit Sitz in Nürnberg (gegründet 1966) betreut DATEV über 40.000 Mitglieder. Das Portfolio umfasst Lösungen für Kanzlei-Management, Lohnabrechnung, Finanzbuchhaltung, Steuern sowie die cloudbasierte Plattform Unternehmen Online. Mit DATEV Copilot wird KI-gestützte Automatisierung in Kanzlei- und Buchhaltungsprozesse integriert.

Vorteile

  • Marktführer für Steuerkanzleien und KMU in der DACH-Region
  • GoBD- und DSGVO-konform nach deutschem Standard
  • Genossenschaftsmodell: Mitglieder sind Eigentümer
  • DATEV Copilot integriert KI in Buchhaltungs- und Kanzleiprozesse
  • Betrieb im deutschen Rechenzentrum (Nürnberg)
  • Tiefe Integration zwischen Kanzlei- und Mandantensoftware
  • Über 60 Jahre Erfahrung in der deutschen Steuerbranche

Nachteile

  • Komplexe und veraltete Benutzeroberfläche laut Nutzerbewertungen
  • Pricing intransparent: keine öffentlichen Preise, nur auf Anfrage
  • Traditionell On-Prem-First; Cloud-Migration (Unternehmen Online) noch nicht vollständig
  • Starke Abhängigkeit vom DATEV-Ökosystem erschwert Wechsel
  • Einstieg erfordert Genossenschaftsmitgliedschaft
APIMobile AppCloudOn-PremiseDATEV Kanzlei-RechnungswesenDATEV Unternehmen OnlineDATEV Lohn und GehaltDATEV FinanzbuchhaltungDATEV SteuernDATEV Copilot (KI-Assistent)
TarifeMitgliedschaft + Module auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: DATEV-API, DATEV LODAS, DATEV Unternehmen Online, Addison, Lexoffice und 5 weitere

Noxtua LogoNoxtuaKostenpflichtigKostenpflichtigHosting EU

Noxtua ist Europas souveräne Rechts-KI für Juristinnen und Juristen in Kanzleien, Rechtsabteilungen, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Behörden. Das Tool wurde aus dem Datenschutz-KI-Startup Xayn hervorgegangen und fokussiert sich seit 2023 ausschließlich auf Legal Tech. Noxtua 5, die aktuellste Version, führt sogenannte Knowledge Graphs ein: Für jede Rechercheaufgabe erzeugt die KI einen Wissensgraphen, der relevante Quellen identifiziert und ihre Verbindungen sichtbar macht. Das ermöglicht tiefere, differenziertere und vollständig verifizierbare Rechercheergebnisse. Die Plattform basiert auf Europas größter juristischer Datenbank mit über 100 Millionen durchsuchbaren Dokumenten, mehr als 7,5 Millionen Gerichtsentscheidungen und über 250 Jahren europäischer Rechtstradition. Ermöglicht wird dies durch exklusive Partnerschaften mit führenden europäischen Rechtsverlagen wie C.H. Beck (Deutschland), MANZ (Österreich), Swiss Legal Publishing (Schweiz) und Ciela (Bulgarien). Juristinnen und Juristen können mit Noxtua fundiert recherchieren, Vertragsdokumente auf Klauselwirksamkeit prüfen, Matrix-Analysen mit mehreren Dokumenten durchführen und erste Entwerfe erstellen oder verfeinern, sowohl direkt in der Web-Oberfläche als auch über ein Microsoft Word Add-In. Noxtua verarbeitet alle Daten ausschließlich in europäischen Rechenzentren (Open Telekom Cloud, Northern Data Group, Frankfurt) unabhängig von US-amerikanischen Cloud-Diensten. Das Tool ist zertifiziert nach ISO 27001, ISO 27017, ISO 27018, ISO 9001, ISO 42001, BSI C5 und TISAX und erfüllt die berufsrechtlichen Anforderungen nach SS 43e BRAO und SS 203 StGB. Noxtua erhält Zugang über ein Anfrage-Formular und richtet sich sowohl an kleine Kanzleien (Self-Service, bis 4 Mitarbeiter) als auch an große Organisationen (Full-Service, ab 5 Mitarbeiter). Im April 2025 schloss das Unternehmen eine Series-B-Finanzierungsrunde über 92 Millionen US-Dollar ab, unter anderem mit Beteiligung der Kanzleien CMS und Dentons.

Vorteile

  • Noxtua ist das einzige europäische Legal-AI-Tool mit exklusiver Datenlizenz der führenden Rechtsverlage (C.H. Beck, MANZ u.a.) -- dadurch qualitativ hochwertiger als generische KI-Lösungen für juristische Recherche.
  • Vollständige Datensouveränität durch Verarbeitung ausschließlich in deutschen Rechenzentren, unabhängig von US-amerikanischen Cloud-Anbietern -- kritisch für Berufsgeheimnisschutz nach SS 43e BRAO und SS 203 StGB.
  • Knowledge Graphs in Noxtua 5 visualisieren Verbindungen zwischen Rechtsdokumenten und Gerichtsentscheidungen und ermöglichen dadurch eine netzwerkbasierte juristische Analyse, die kein anderes Legal-AI-Tool bisher bietet.
  • Umfassende Zertifizierungen (BSI C5, ISO 42001, TISAX) und DSGVO-Konformität erleichtern den Einsatz in regulierten Umgebungen wie Großunternehmen, Kanzleien und Behörden erheblich.
  • Das Microsoft Word Add-In integriert Noxtua nahtlos in den bestehenden Dokumenten-Workflow ohne Medienbruch -- Juristinnen und Juristen müssen die gewohnte Arbeitsumgebung nicht verlassen.
  • Mehrsproachige und mehrjurisdiktionale Abdeckung von 7 europäischen Ländern macht Noxtua besonders attraktiv für international tätige Kanzleien und Rechtsabteilungen.

Nachteile

  • Kein öffentliches Preismodell: Noxtua kommuniziert keine transparenten Preise -- Interessenten müssen den Zugang explizit anfragen, was den Evaluierungsprozess verlängert.
  • Keine kostenlose Testversion öffentlich verfügbar: Im Gegensatz zu Wettbewerbern wie Harvey oder Spellbook gibt es keinen self-serve Free Trial, der einen unverbindlichen ersten Eindruck ermöglichen würde.
  • Fokus auf europäische Jurisdiktionen: Für Kanzleien mit starkem US- oder Asien-Geschäft ist Noxtua weniger geeignet, da aussereuropäische Rechtsordnungen derzeit nicht abgedeckt werden.
  • Neue Funktionen wie Knowledge Graphs (Noxtua 5) werden schrittweise ausgerollt und sind nicht sofort für alle Nutzer verfügbar -- frühe Adopter müssen auf den vollständigen Rollout warten.
  • Die Nutzungsqualität hängt stark vom juristischen Prompting ab -- Juristinnen und Juristen müssen KI-spezifische Formulierungskompetenzen entwickeln, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
CloudJuristische KI-Recherche mit Knowledge GraphsZugang zu 100+ Mio. RechtsdokumentenDokumentenanalyse und KlauselprüfungKI-gestütztes DraftingMicrosoft Word Add-InMehrjurisdiktionale Abdeckung
TarifeSelf-Service auf AnfrageFull-Service auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Microsoft Word, LAWLIFT, beck-online, MANZ, Open Telekom Cloud

Lexware Office LogoLexware Officeab 7,90 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

Lexware Office ist die führende Cloud-Buchhaltungssoftware für Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen im DACH-Raum. Die Software wurde ursprünglich als lexoffice gestartet und 2024 in Lexware Office umbenannt; Entwickler und Herausgeber ist die Haufe Lexware GmbH & Co. KG mit Sitz in Freiburg im Breisgau.

Die vollständig browserbasierte Lösung vereint Rechnungsstellung, GoBD-konforme Buchhaltung, Online-Banking und direkte ELSTER-Anbindung in einem Produkt. Belege werden per KI-gestützter Texterkennung automatisch erfasst und verarbeitet. Seit dem 1. Januar 2025 sind E-Rechnungen im B2B-Bereich in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Lexware Office unterstützt XRechnung und ZUGFeRD gemäß EN 16931 in allen Tarifen.

Die integrierte Online-Banking-Schnittstelle (HBCI/FinTS) verbindet über 3.000 deutsche Banken und Sparkassen für automatischen Kontoabruf und Buchungsabgleich. Ab Tarif L ist die Umsatzsteuervoranmeldung direkt per ELSTER einreichbar. Mit über 400.000 Kunden und mehr als 50.000 vernetzten Steuerberatern gehört Lexware Office zu den meistgenutzten Buchhaltungslösungen für Kleinstunternehmen in Deutschland.

Alle Daten werden ausschließlich auf deutschen Servern gespeichert und täglich gesichert. Die Software ist via Browser, iOS-App und Android-App nutzbar. Steuerberater können per eigenem kostenlosem Zugang direkt auf Mandantendaten zugreifen. Eine 30-tägige kostenlose Testphase steht ohne Kreditkartenpflicht zur Verfügung. Die Software wurde 2025 und 2026 mehrfach ausgezeichnet, darunter von CHIP, PC Magazin und PCgo.

Lexware Office wurde im Rahmen unabhängiger Tests 2025 mit Bestnoten bewertet und erhält bei Trusted.de eine Bewertung von 4,7 Sternen aus über 16.000 Nutzerbewertungen. Die Plattform richtet sich an Selbstständige, Freiberufler, Gründer sowie kleine Unternehmen bis 50 Mitarbeitende, die eine DSGVO-konforme, vollständig in Deutschland gehostete Buchhaltungslösung suchen.

Vorteile

  • E-Rechnungspflicht ab 2025 vollständig abgedeckt: XRechnung und ZUGFeRD gemäß EN 16931 sind in allen Tarifen enthalten, kein Zusatzmodul nötig.
  • Mehrfach ausgezeichnet 2025/2026: CHIP, PC Magazin und PCgo vergaben Bestnoten; Trusted.de-Bewertung von 4,7 Sternen aus über 16.000 Nutzerbewertungen.
  • ELSTER-Direktintegration ab Tarif L: Umsatzsteuervoranmeldungen werden ohne Medienbruch direkt aus der Anwendung an das Finanzamt gesendet, was Zeitaufwand und Fehlerrisiko spürbar reduziert.
  • GoBD-zertifiziert und Made in Germany: Entwicklung und Rechenzentren in Deutschland, DSGVO-konforme Datenhaltung auf deutschen Servern, kein US-Cloud-Anbieter.
  • 30-tägige kostenlose Testphase ohne Kreditkarte: Niedriger Einstieg ohne finanzielles Risiko; danach monatlich kündbarer Vertrag ohne Mindestlaufzeit.
  • Breite Bankenabdeckung: HBCI/FinTS-Anbindung an über 3.000 deutsche Kreditinstitute deckt nahezu alle Geschäftskonten in Deutschland ab.

Nachteile

  • Kein vollständiger DATEV-Export in allen Tarifen: Die DATEV-Exportfunktion deckt nicht alle Exportformate ab, die DATEV-Kanzleien benötigen; komplexere Übergaben erfordern manuelle Nacharbeit.
  • Lock-in ins Lexware-Ecosystem: Ein Wechsel zu anderer Software erfordert manuellen Datenexport; eine offene API ist erst ab Tarif XL verfügbar.
  • Lohn-Add-on skaliert stark mit Mitarbeiterzahl: Der Preis steigt von 12,90 EUR (2 MA) auf bis zu 199,90 EUR (50 MA) pro Monat; für wachsende Teams können die Gesamtkosten schnell steigen.
  • Keine Lagerverwaltung oder Warenwirtschaft: Für produktbasierte Unternehmen mit Lagerbeständen fehlt eine integrierte Warenwirtschaft; hier ist ein externes System notwendig.
  • Mobile App weniger funktionsreich als Desktop: Der Funktionsumfang der App ist auf Belegerfassung und Basisübersichten beschränkt; komplexere Buchungsvorgänge bleiben dem Browser-Client vorbehalten.
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudE-Rechnungen (XRechnung & ZUGFeRD)GoBD-konforme BuchhaltungELSTER-IntegrationOnline-Banking-AnbindungKI-BelegerkennungRechnungsstellung und Angebote
TarifeS 7,90 € / MonatM 12,90 € / MonatL 21,90 € / MonatXL 32,90 € / Monatlaut Anbieter

Integrationen: ELSTER, Online-Banking, DATEV, Amazon, eBay und 4 weitere

WWISO MeinBüroab 9 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

WISO MeinBüro ist eine deutsche Cloud-Software von Buhl Data, dem Marktführer hinter WISO Steuer, für Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen. Die Lösung vereint Rechnungsstellung, vorbereitende Buchhaltung, Online-Banking, Kassenbuch und Steuer-Compliance in einer Oberfläche. Kernfunktionen: rechtssichere Rechnungen und Angebote mit eigenem Briefpapier, E-Rechnungen nach XRechnung- und ZUGFeRD-Standard, automatischer ELSTER-Übertragung der Umsatzsteuer-Voranmeldung, Einnahmenüberschussrechnung (EÜR), automatischer Zahlungsabgleich per Online-Banking sowie Mahnwesen. Belege werden per Scan oder E-Mail-Eingang erfasst und GoBD-konform archiviert. Eine iOS- und Android-App ergänzt die Webversion. Alle Daten liegen auf mehrfach gesicherten Servern in Deutschland; das System ist nach VdS 10000 zertifiziert. Mit dem Steuerberater-Export (DATEV, ADDISON, Simba, Agenda) kann der Jahresabschluss direkt an die Kanzlei übergeben werden. Integrationen mit PayPal, Stripe, Klarna und Shopsystemen decken den E-Commerce-Bereich ab. Made in Germany.

Vorteile

  • Alle Daten auf deutschen Servern, VdS-10000-zertifiziert und GoBD-konform
  • Direkter ELSTER-Upload spart Papierkram bei der Umsatzsteuer-Voranmeldung
  • Vom Marktführer Buhl Data mit nahtloser WISO-Steuer-Kompatibilität
  • E-Rechnungspflicht 2025 sofort erfüllt dank nativem XRechnung/ZUGFeRD-Support
  • Breite Zahlungs-Integrationen (PayPal, Stripe, Klarna, Apple Pay, Google Pay)

Nachteile

  • DATEV-Export liefert nur Basisbuchungen; Beleginformationen und Beleglinks werden von DATEV-Kanzleisoftware oft nicht korrekt zugeordnet
  • Kein echtes doppeltes Rechnungswesen (keine GuV, keine BWA): ungeeignet für buchführungspflichtige GmbHs und größere Kanzleien
  • Cloud-Oberfläche reagiert träge bei großen Datenmegen; Support-Antwortzeiten wurden in Tests mit über zwei Wochen angegeben
  • Preisstruktur mit kostenpflichtigen Zusatzmodulen macht Gesamtkosten schwer kalkulierbar
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudRechnungen und Angebote mit individuellem BriefpapierE-Rechnung (XRechnung und ZUGFeRD) inklusive LesefunktionELSTER-Anbindung für Umsatzsteuer-VoranmeldungOnline-Banking mit automatischem ZahlungsabgleichEinnahmenüberschussrechnung (EÜR) und AnlageverwaltungBelegerfassung per Scan, Mobile App und E-Mail-Eingang
TarifeXS 9 € / MonatS 19 € / MonatM 39 € / MonatL 99 € / Monatlaut Anbieter

Integrationen: ELSTER, DATEV, ADDISON, Simba, Agenda und 7 weitere

Lexware neue steuerkanzlei LogoLexware neue steuerkanzleiab 178,29 € / MonatKostenpflichtig

Lexware neue steuerkanzlei ist die umfassende Kanzleisoftware von Lexware (Haufe Group) für Steuerberater und kleinere bis mittelgroße Steuerkanzleien in Deutschland. Die All-in-one-Lösung vereint Finanzbuchhaltung (inkl. E-Bilanz und BWA), Lohn- und Gehaltsabrechnung für bis zu 200 Mitarbeiter, sämtliche gängige Steuererklarungsarten (Einkommensteuer, Koerperschaftsteuer, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Erbschaftsteuer u.v.m.) sowie eine zentrale Mandantenverwaltung in einer einzigen Anwendung. Integrierte ELSTER-Anbindung erlaubt die direkte elektronische Übermittlung von Steuererklarungen und Lohnsteueranmeldungen an die Finanzverwaltung. Die GoBD-konforme Datenhaltung sowie der Betriebsprüfer-Modus sorgen für Rechtssicherheit. Der Datenaustausch mit Mandanten und Steuerbehörden erfolgt über DATEV- und ASCII-Schnittstellen. Enthalten ist außerdem die Haufe Steuer-Fachdatenbank mit stets aktuellen Gesetzen, Richtlinien, Verwaltungsvorschriften und Gerichtsurteilen. Der Grundpreis umfasst 5 Nutzerlizenzen, alle Updates sowie die Experten-Hotline - ohne versteckte Zusatzkosten. Als Client-Server-Lösung (basierend auf Sybase SQL) läuft die Software On-Premise auf eigener Hardware. Lexware ist ein Markenname der Haufe Group mit Sitz in Freiburg im Breisgau, Made in Germany.

Vorteile

  • Made in Germany: Entwickelt und gewartet von der Haufe Group in Freiburg im Breisgau mit über 40 Jahren Erfahrung im deutschen Steuer- und Rechnungslegungsrecht.
  • GoBD-konforme Datenhaltung und Betriebsprüfer-Modus erleichtern steuerliche Aussenpruefer-Anfragen und entsprechen den Anforderungen der deutschen Finanzverwaltung.
  • DATEV-Schnittstelle ermöglichst den direkten Datenaustausch mit dem führenden deutschen Kanzleinetzwerk und vereinfacht die Zusammenarbeit mit DATEV-Kanzleien und Mandanten.
  • Alles-in-einem-Preis: 5 Nutzerlizenzen, alle Softwaremodule, samtliche Updates und die Experten-Hotline sind in einem Paketpreis enthalten, keine versteckten Modulkosten.
  • Automatische gesetzliche Updates: Beitragsbemessungsgrenzen, Steueränderungen und Lohnsteuerrecht werden automatisch in die Software eingespielt, minimiert manuelle Pflegeaufwand.
  • Integrierte Haufe-Fachdatenbank liefert direkt aus der Software heraus aktuelle Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen, ohne separates Recherche-Abonnement.
  • 4 Wochen kostenlose Testphase der Vollversion ohne Zahlungspflicht bis zur aktiven Beibehaltung.

Nachteile

  • On-Premise-only: Die Software läuft ausschließlich als Client-Server-Installation auf eigener Hardware (kein echtes Cloud-First-Modell), was mobiles Arbeiten ohne VPN oder Remote-Desktop erschwert.
  • Lexware-Ecosystem-Bindung: Zusatzmodule (weitere Arbeitsplatzlizenzen, Anlagenverwaltung, Reisekosten) sind nur als Lexware-Produkte verfügbar; ein Wechsel zu anderen Anbietern erfordert aufwändige Datenmigration.
  • Mandantengrenze bei 500: Die Software ist offiziell auf maximal 500 Mandanten ausgelegt, was für wachsende oder große Kanzleien eine Skalierungsgrenze darstellt.
  • Kein modernes Mandantenportal: Ein web-basiertes Self-Service-Portal für Mandanten (wie bei neueren Cloud-Kanzleisoftware-Lösungen) ist nicht im Standard enthalten.
  • Ersteinrichtung aufwändig: Insbesondere die initiale Einrichtung der Lohnbuchhaltung mit allen Mitarbeiter- und Sozialversicherungsdaten erfordert erheblichen manuellen Erfassungsaufwand.
Kostenlose TestphaseOn-PremiseFinanzbuchhaltung (FiBu)ELSTER-IntegrationLohn- und GehaltsabrechnungSteuererklarungsprogrammeMandantenverwaltungHaufe Steuer-Fachdatenbank
TarifeLexware neue steuerkanzlei (monatlich) 178,29 € / MonatLexware neue steuerkanzlei (jährlich) 2.140 € bei jährlicher Zahlunglaut Anbieter

Integrationen: ELSTER, DATEV, SEPA-Online-Banking, ASCII-Import/Export, E-Bilanz und 3 weitere

Addison LogoAddisonKostenpflichtigKostenpflichtigHosting DE

ADDISON ist die integrierte Kanzleisoftware von Wolters Kluwer für Steuerkanzleien, Wirtschaftsprüfer und mittelständische Unternehmen in Deutschland. Die Komplettlösung vereint Finanzbuchhaltung (FiBu), Lohn- und Gehaltsabrechnung, Steuererklärungen aller Steuerarten sowie Kanzleiorganisation in einer einzigen Plattform. Über ADDISON OneClick steht ein GoBD-konformes Mandantenportal mit digitalem Belegworkflow, KI-gestützter Beleglese und Self-Service-Funktionen bereit. ELSTER-Integration erlaubt die direkte elektronische Übermittlung von Erklärungen und Meldungen an die Finanzverwaltung. Rechtssicherheit liefern automatische gesetzliche Updates aus den Wolters Kluwer Fachdatenbanken sowie DSGVO-Komfort-Dashboards. Die Software ist in Deutschland entwickelt und wird von Wolters Kluwer Tax & Accounting Deutschland GmbH in Ludwigsburg betreut - einem der führenden Anbieter für deutsches Steuer- und Rechnungslegungsrecht.

Vorteile

  • Etablierter Marktführer: Mehr als 6.000 Steuerkanzleien in Deutschland nutzen ADDISON - eine der größten installierten Basen unter den deutschen Kanzleisoftware-Anbietern.
  • Wolters Kluwer Backing: Als Tochtergesellschaft des globalen Informationskonzerns Wolters Kluwer profitieren Nutzer von kontinuierlichen Investitionen in Produktentwicklung, automatische Gesetzesaktualität und juristische Fachdatenbanken.
  • GoBD und DSGVO ab Werk: Revisionssichere Datenhaltung, Betriebsprüfer-Exportfunktionen und DSGVO-Komfort-Dashboard sind in der Standardinstallation enthalten - kein Zusatzaufwand für Compliance.
  • Vollintegration ohne Systembrüche: FiBu, Lohn, Steuer, Kanzleiorganisation und Mandantenportal teilen eine gemeinsame Datenbasis - kein manueller Datentransfer zwischen Modulen nötig.
  • Automatische Rechts-Updates: Steuerrechtliche Änderungen, neue Beitragsbemessungsgrenzen und ELSTER-Erweiterungen werden automatisch via Update eingespielt, ohne manuelle Pflegeaufwände.
  • ADDISON Campus Schulungsplattform: Integriertes Schulungsangebot mit Live-Webinaren, Fachthemenkursen und Umsteigerkursen ermöglicht effizientes Onboarding neuer Kanzleimitarbeiter.

Nachteile

  • Preis nicht öffentlich: Alle Preise sind nur auf Anfrage erhältlich - kein Preistransparenz für Interessenten ohne Vertriebskontakt, was Budgetplanung und Anbietervergleich erschwert.
  • Konservative Benutzeroberfläche: Mehrere Kanzleien berichten, dass die klassische Windows-Client-Oberfläche moderner Cloud-nativen Lösungen optisch und bedienungstechnisch nachsteht; der Einstieg ist für neue Mitarbeiter ohne Vorerfahrung lernintensiver.
  • Vendor Lock-in: Proprioritäre Datenformate und enge Integration aller Module erschweren einen Anbieterwechsel erheblich; eine vollständige Datenmigration zu Konkurrenzlösungen (insbesondere DATEV) erfordert erheblichen Aufwand.
  • Geringere Branchenabdeckung als DATEV: Kanzleien mit spezifischen Branchenanforderungen (z.B. Gesundheitswesen, spezialisierte Branchenkennzahlen) berichten, dass DATEV hier mehr Spezialisierungstiefe bietet.
  • Implementierungsaufwand: Die initiale Einrichtung und Datenmigration erfordert intensive Begleitung; Kanzleien berichten in der Eingewoehungsphase von temporären Performance-Einbussen gegenüber der vorherigen Lösung.
APIMobile AppCloudOn-PremiseFinanzbuchhaltung (FiBu)ELSTER-IntegrationLohn- und GehaltsabrechnungADDISON OneClick MandantenportalKanzleiorganisationSteuererklärungen (alle Steuerarten)
TarifeADDISON Kanzlei-Einstieg auf AnfrageADDISON Komplettlösung für Steuerberater auf AnfrageADDISON ASP (Hosting) auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: ELSTER, DATEV, sevDesk, GetMyInvoices, Clockodo und 3 weitere

Agenda LogoAgendaab 50 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

Agenda ist eine betriebswirtschaftliche Software für Steuerberater, selbstständige Buchhalter und Unternehmen in Deutschland. Das Komplettsystem deckt Finanzbuchführung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Steuerberechnung und Kanzlei-Management ab. Cloudbasierte Anwendungen wie digitales Belegbuchen und Kassenbuch Online ermöglichen GoBD-konforme Arbeit. Über 380.000 Nutzer vertrauen der Software aus Rosenheim seit über 40 Jahren.

Vorteile

  • Sicherer und verschlüsselter Datenaustausch über das Agenda-Rechenzentrum gewährleistet Datenschutz und Sicherheit bei der Kommunikation zwischen Mandanten und Beratern.
  • Cloudbasierte Plattform ermöglicht jederzeit und von überall Zugriff auf Auswertungen, Belege, Buchungen und Dokumente.
  • Digitale Freigabe von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen vereinfacht und beschleunigt den Prüf- und Freigabeprozess.
  • Integrierte GoBD-konforme Anwendungen wie digitales Belegbuchen, Kassenbuch Online und Bank Online sparen Zeit und reduzieren Fehler.
  • Umfangreiche Lohnabrechnung mit automatisiertem Meldewesen und direkter Übergabe an die Finanzbuchführung verbessert die Effizienz.

Nachteile

  • Benutzerfreundlichkeit wird als veraltet und unübersichtlich beschrieben, verschachtelte Oberflächen erfordern häufig Schulungen.
  • Kundenservice wird mehrfach als langsam oder unregelmäßig kritisiert.
  • ASP Cloud-Lösung unterstützt nur Windows-PCs, was plattformübergreifende Nutzung einschränkt.
Kostenlose TestphaseCloudOn-PremiseFinanzbuchführungLohn- und GehaltsabrechnungSteuerberechnungDigitales BelegbuchenKassenbuch OnlineBank Online
TarifePersonalwesen-Komplettsystem 50 € / MonatRechnungswesen-Komplettsystem 75 € / MonatBuchhalter Basis 139 € / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Kanzlei-Systeme, Lohn- und Gehaltsabrechnung

Analysen aus unseren Daten

Wie transparent sind die Preise?

11 von 31 Anbietern veröffentlichen einen Monatspreis, 11 nennen ihren Preis nur auf Anfrage. Der Balken zeigt den günstigsten Tarif mit Monatspreis, netto laut Anbieter.

Häufigste Funktionen: wer bietet was?

Spalten nach Häufigkeit sortiert, ähnliche Bezeichnungen sind zusammengefasst. Ein Feld ist markiert, wenn die Funktionsliste des Anbieters die Funktion ausdrücklich nennt (Mobile App und Offene API: laut Anbieterdaten in unserem Katalog). Ein leeres Feld heißt „nicht genannt“, nicht „gibt es nicht“. Mit der Maus über ein Feld fahren zeigt die Fundstelle.

Genannte Funktionen je Anbieter
AnbieterKI-FunktionenAutomatisierungMobile AppOffene APIRechnungenBelegerfassungBerichte & DashboardsMandantenverwaltung
Addisongenannt: Digitale Mandantenplattform für GoBD-konforme Belegerfassung mit KI-Belegextraktion, strukturierten …genannt: Vollständige GoBD-konforme Finanzbuchhaltung mit automatisierten Bankumsatz-Buchungsvorschlägen, …genannt: GKV-zertifizierte Lohn- und Gehaltsabrechnung mit SV-Meldungen, eAU-Integration (elektronische Arbeitsunfähigkeit), …genannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Integrierte Leistungserfassung, Rechnungsstellung (StBVV-konform), Fristenkontrolle, Postbuch, Aufgabenplanung sowie …genannt: Digitale Mandantenplattform für GoBD-konforme Belegerfassung mit KI-Belegextraktion, strukturierten …genannt: Digitale Mandantenplattform für GoBD-konforme Belegerfassung mit KI-Belegextraktion, strukturierten …genannt: ADDISON OneClick Mandantenportal
Xerogenannt: Just Ask Xero (JAX) KI-Assistentgenannt: Über Hubdoc fotografieren Mitarbeiter Belege; OCR extrahiert Betrag, Datum und Händler automatisch. …genannt: Xero App Store (1.000+ Integrationen)genannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Online-Rechnungsstellunggenannt: Ausgaben- und Belegerfassunggenannt: Ab dem Established-Plan können Rechnungen, Ausgaben und Berichte in über 160 Währungen verwaltet werden. Wechselkurse …genannt: Buchhalter und Steuerberater erhalten über Xero HQ mandantenubergreifende Verwaltung, dedizierte Berichte und direkte …
Billgenannt: KI-gestützte Rechnungserfassunggenannt: AP-Automatisierunggenannt: Corporate Cards mit individuellen Ausgabelimits, Echtzeit-Transaktionsverfolgung und automatischer KI-Kategorisierung. …genannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: KI-gestützte Rechnungserfassunggenannt: Corporate Cards mit individuellen Ausgabelimits, Echtzeit-Transaktionsverfolgung und automatischer KI-Kategorisierung. …genannt: Automatisiertes Versenden von Ausgangsrechnungen, Zahlungserinnerungen und Online-Zahlungseinzug -- Kunden berichten …nicht genannt
BuchhaltungsButlergenannt: KI-gestützte Belegerkennunggenannt: Automatisierte Vorkontierung & Regelngenannt: Die KI-gestützte OCR-Belegerkennung erfasst automatisch alle relevanten Parameter einer Rechnung wie Betrag, Datum, …genannt: Über drei Schnittstellenpartner lassen sich mehr als 5.000 Banken, Kreditkarten (AMEX, Barclaycard, Miles & More u. v. …genannt: Die KI-gestützte OCR-Belegerkennung erfasst automatisch alle relevanten Parameter einer Rechnung wie Betrag, Datum, …genannt: KI-gestützte Belegerkennunggenannt: BuchhaltungsButler unterstützt sowohl die einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) als auch die doppelte …nicht genannt
milia.iogenannt: milia.AI KI-Assistentgenannt: milia.AI KI-Assistent: Automatisiert Routineaufgaben per Knopfdruck - Beleganforderungen aus DATEV offenen Posten, …genannt: Mandanten-Appgenannt: DATEV-Integration: Bidirektionale Synchronisation mit DATEV DMS, Unternehmen Online, Meine Steuern, Rechnungswesen, …genannt: DATEV-Integration: Bidirektionale Synchronisation mit DATEV DMS, Unternehmen Online, Meine Steuern, Rechnungswesen, …genannt: Belegmanagementnicht genanntgenannt: Vorgangsmanagement: Zentralisiert Nachrichten, Aufgaben, Fristen, Dokumente und Freigaben vorgangsbezogen an einem …
QuickBooksgenannt: Intuit Assist KI-Buchhaltunggenannt: Workflow-Automatisierunggenannt: Belege per Smartphone fotografieren, automatisch auslesen und den richtigen Transaktionen zuweisen - auch unterwegs …genannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Rechnungsstellung und Angebotegenannt: Ausgaben- und Belegerfassunggenannt: Finanzberichtenicht genannt
Stotaxgenannt: GoBD-konforme Finanzbuchhaltung mit KIgenannt: Zentrale Mandantendatenbank mit Vollmachtsdatenbank, Fristenverwaltung mit automatischen Erinnerungen und …genannt: Vollständige Lohnabrechnung mit über 300 vordefinierten Lohnarten, Unterstützung von Baulohn und Kurzarbeitergeld. …genannt: ELSTER- und E-Bilanz-Schnittstellegenannt: Vollständige Finanzbuchhaltung mit automatischer Buchungserkennung durch KI - die Software lernt mit jeder Buchung …genannt: Integriertes DMS für die zentrale, revisionssichere Ablage aller Kanzlei- und Mandantendokumente. OCR-gestützte …nicht genanntgenannt: Erstellung und ELSTER-Einreichung aller relevanten deutschen Steuererklärungsarten: Einkommensteuer, …
AppZengenannt: 100-Prozent-Spesenprüfung per KIgenannt: Autonomous AP Automationnicht genanntgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Autonomous AP Automation: KI-Agenten erfassen Rechnungsdaten automatisch, kodieren sie in GL-Konten, fuhren komplexes …genannt: Neunfache Duplikaterkennung: AppZen erkennt neun Arten von Duplikatausgaben, darunter doppelt eingereichte Quittungen, …genannt: Autonomous AP Automation: KI-Agenten erfassen Rechnungsdaten automatisch, kodieren sie in GL-Konten, fuhren komplexes …nicht genannt
Divvy From Billgenannt: KI-gestützte Belegerfassung und Kategorisierunggenannt: Automatisierte Expense Reportsgenannt: Belege werden per Foto oder App-Integration erfasst und automatisch der richtigen Transaktion zugeordnet. Die KI …genannt: laut Anbieterdaten vorhandennicht genanntgenannt: KI-gestützte Belegerfassung und Kategorisierunggenannt: Automatisierte Expense Reportsnicht genannt
Lexware Officegenannt: KI-Belegerkennungnicht genanntgenannt: Belege werden per Smartphone-Foto, Drag & Drop oder E-Mail-Weiterleitung erfasst. Eine KI-gestützte Texterkennung …genannt: Die integrierte HBCI/FinTS-Schnittstelle verbindet über 3.000 deutsche Banken und Sparkassen. Kontoauszüge werden …genannt: E-Rechnungen (XRechnung & ZUGFeRD)genannt: KI-Belegerkennungnicht genanntgenannt: Offene Rechnungen werden automatisch überwacht. Zahlungserinnerungen und Mahnungen können mit individuellen Fristen …
Sage Copilotgenannt: KI-gestützte Kreditorenbuchhaltung: Sage Copilot erkennt Lieferanten, extrahiert Rechnungsdetails, befüllt …genannt: Monatsabschluss-Automatisierungnicht genanntnicht genanntgenannt: KI-gestützte Kreditorenbuchhaltung: Sage Copilot erkennt Lieferanten, extrahiert Rechnungsdetails, befüllt …genannt: KI-gestützte Kreditorenbuchhaltung: Sage Copilot erkennt Lieferanten, extrahiert Rechnungsdetails, befüllt …genannt: Sage Copilot versendet Zahlungserinnerungen automatisch und verbessert laut Praxisberichten Zahlungsfristen um …genannt: Sage Copilot versendet Zahlungserinnerungen automatisch und verbessert laut Praxisberichten Zahlungsfristen um …
TaxDomegenannt: KI-Dokumentenerkennung und -organisation (TaxDome AI)genannt: Workflow-Automatisierung und Pipeline-Managementgenannt: Mandantenportal (white-label, Web & Mobile App)genannt: laut Anbieterdaten vorhandennicht genanntnicht genanntgenannt: KI-Reporting mit natürlichsprachlichen Abfragengenannt: Mandantenportal (white-label, Web & Mobile App)
Summe26 von 3120 von 3120 von 3119 von 3119 von 3117 von 3114 von 3114 von 31

Welche Integrationen sind verbreitet?

Die häufigsten Anbindungen an andere Software, gezählt über alle 31 Anbieter. Unterschiedliche Schreibweisen derselben Software sind zusammengefasst.

Datenschutz und Betrieb im Überblick

15 von 31 Anbietern nennen einen Serverstandort in Deutschland, 21 von 31 einen in der EU. 8 bieten eine On-Premise-Variante an.

Serverstandort und Betriebsart je Anbieter, laut Anbieterangaben
AnbieterServer in DeutschlandServer in der EUCloudOn-Premise
Addisonjajajaja
Agendajajajaja
DATEVjajajaja
Stotaxjajajaja
Vertecjajajaja
WISO Steuerjajajaja
beck-chatjajajakeine Angabe
BuchhaltungsButlerjajajakeine Angabe
JUPUSjajajakeine Angabe
Lexware Officejajajakeine Angabe
milia.iojajajakeine Angabe
sevDeskjajajakeine Angabe
Summe15 von 3121 von 3129 von 318 von 31
laut Anbieterangaben jakeine Angabe (nicht zwingend nein)

Bekanntheit und Einstiegspreis

Stand August bis Oktober 2026

Relative Bekanntheit der Marke im Web, Stand August bis Oktober 2026, in fünf Stufen, gegenübergestellt mit dem günstigsten veröffentlichten Monatspreis. Bekanntheit zeigt, wie präsent ein Anbieter im Netz ist, nicht wie gut das Produkt ist. „Preis auf Anfrage“ ist eigens ausgewiesen und sagt nichts über die Höhe des Preises.

Preis: günstigster Tarif mit Monatspreis laut Anbieter, netto, je nach Anbieter pro Nutzer oder pauschal. Preise in € und $ stehen so, wie der Anbieter sie nennt, und sind nicht umgerechnet; die Spalten richten sich nach dem Betrag.

Ohne Monatspreis: beck-chat (keine Preisangabe).

7 Anbieter fehlen, weil kein verlässlicher Bekanntheitswert vorliegt.

Wonach suchen Wechselwillige?

Stand August 2026

Durchschnittliche Suchanfragen pro Monat in Deutschland nach einer Alternative zum jeweiligen Anbieter. Viele Anfragen heißen: Die Marke ist bekannt, und viele Nutzer schauen sich nach Alternativen um.

Suchbegriff jeweils „Anbieter Alternative“. Nur Anbieter, für die ein Wert vorliegt.

GoBD-Konformität: Was Steuerberater wissen müssen

Die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Buchführung) regeln, wie steuerlich relevante Daten elektronisch aufbewahrt werden müssen. Jedes KI-Tool, das Belege erfasst, Buchungen vorschlägt oder Daten verarbeitet, muss GoBD-konform arbeiten. Sonst riskiert die Kanzlei (und der Mandant) eine Schätzung im Betriebsprüfungsfall.

  • Unveränderbarkeit: Einmal erfasste Belege dürfen nicht nachträglich verändert werden. KI-Tools müssen jede Änderung mit Zeitstempel und Bearbeiter dokumentieren.
  • Vollständigkeit: Alle steuerrelevanten Daten müssen erfasst und über 10 Jahre aufbewahrt werden. Cloud-Anbieter müssen ein zertifiziertes Archiv bereitstellen.
  • Maschinelle Auswertbarkeit: Daten müssen im strukturierten Format exportierbar sein (z.B. für GDPdU-Datenträgerüberlassung).
  • Verfahrensdokumentation: Pflicht ab dem ersten Beleg. Anbieter sollten Mustervorlagen liefern.

Geprüft GoBD-konform sind unter anderem DATEV, sevDesk, Lexware Office, BuchhaltungsButler und WISO Meinbüro. Bei internationalen Anbietern (Xero, QuickBooks) ist GoBD nicht standardmäßig garantiert und muss separat geprüft werden.

DATEV-Anbindung: Welche Tools sprechen DATEV-konform?

Die DATEV-Schnittstelle ist für deutsche Steuerberater der wichtigste Integrationspunkt. Acht der 31 Tools bieten eine native DATEV-Anbindung, weitere arbeiten über Importformate wie DATEV-ASCII oder Belegtransfer.

  • Native Anbindung: DATEV selbst, BuchhaltungsButler, sevDesk, Lexware Office, Lexware neue steuerkanzlei und Simba liefern Buchungen direkt in DATEV.
  • Belegbilderservice und DUO: Belege können aus dem KI-Tool direkt in DATEV Unternehmen online übertragen werden, inklusive OCR-Daten.
  • Datev rechnungswesen pro: Voraussetzung für den vollen Workflow. Wer noch mit alten DATEV-Versionen arbeitet, hat eingeschränkte KI-Optionen.
  • SKR-Mapping: Wichtig für Sonderkontenrahmen (z.B. SKR03 vs SKR04). Gute KI-Tools lernen die kanzleispezifischen Buchungssätze über Zeit.

Wer keine DATEV-Anbindung braucht (zum Beispiel Beratung ohne Buchführungsmandate), kann auch internationale Tools wie Xero oder QuickBooks einsetzen, die mit der KI-Funktion Intuit Assist starke Automatisierungen bieten.

Datenschutz und Berufsgeheimnis: Paragraph 203 StGB und Paragraph 57 StBerG

Steuerberater unterliegen einer doppelten Verschwiegenheitspflicht: nach Paragraph 57 Steuerberatergesetz und Paragraph 203 StGB (Verletzung von Privatgeheimnissen). Jeder externe IT-Dienstleister, der mit Mandantendaten in Kontakt kommt, ist ein 'mitwirkender Dienstleister' im Sinne dieser Vorschriften.

  • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV): Pflicht nach DSGVO und besonders streng bei Berufsgeheimnisträgern. Der AVV muss mandantenspezifische Klauseln enthalten.
  • Hosting in Deutschland oder EU: 47 Prozent der Tools hosten in Deutschland, 67 Prozent in der EU. US-Hosting ist nach Schrems II problematisch und braucht zusätzliche Garantien.
  • Sub-Unternehmer-Liste: Der Anbieter muss offenlegen, welche Subunternehmer (z.B. Hyperscaler, Mailprovider) zugreifen können.
  • Verpflichtung der Mitarbeiter: Nach Paragraph 203 StGB müssen alle Personen beim Anbieter, die Zugang zu Mandantendaten haben, separat zur Verschwiegenheit verpflichtet werden.
  • Löschungskonzept: Bei Vertragsende müssen alle Mandantendaten gelöscht werden, Backups dokumentiert gelöscht oder anonymisiert.

Made-in-Germany-Anbieter wie DATEV, Simba oder BuchhaltungsButler haben diese Themen branchenspezifisch gelost. Internationale Anbieter erfordern eine sorgfältige Vertragsprüfung.

Typische Anwendungsfälle: Was KI in der Kanzlei wirklich leistet

Die produktivsten KI-Anwendungen in Steuerkanzleien sind heute Routine: OCR von Belegen, Vorschläge für Vorkontierung und Recherche im Steuerrecht. Die Zeitersparnis pro Mandant beträgt typischerweise 30 bis 60 Prozent in der laufenden Buchhaltung.

  • Belegerfassung mit OCR und KI-Klassifikation: BuchhaltungsButler, Blue dot und sevDesk erkennen Rechnungen, extrahieren Felder und schlagen Konto + Steuersatz vor.
  • Vorkontierung lernen: KI lernt aus den letzten Buchungen der Kanzlei und schlägt für wiederkehrende Belege automatisch das richtige Konto vor. Trefferquote 80 bis 95 Prozent nach 2-3 Monaten.
  • Rechtsrecherche: Noxtua und beck-chat bieten KI-gestützte Suche in juristischen Datenbanken mit Quellenangaben. Spart 60 bis 80 Prozent Recherchezeit.
  • Mandantenkommunikation: Automatische Erinnerungsmails für Belege, Steuerberater-Chatbot für einfache Mandantenfragen.
  • Vorbereitung der Steuererklärung: Tools wie WISO Steuer oder Stotax nutzen KI für Plausibilitätsprüfung und Optimierungsvorschläge.

Was KI heute (noch) nicht zuverlässig leistet: komplexe Sachverhalte beurteilen, Mandantengespräche führen oder Steuergestaltungen entwerfen. Das bleibt Kerntätigkeit des Steuerberaters.

Preise und Lizenzmodelle: Was kosten KI-Tools für Steuerberater?

17 von 31 Tools (55 Prozent) sind reine Bezahltools, 3 freemium, 8 nur auf Anfrage (typisch für Enterprise-Lösungen). Preisspanne von 9 Euro pro Monat (sevDesk Basis) bis weit über 100 Euro pro Nutzer.

  • Per-User-Lizenzen: Standard bei Kanzleisoftware. Lexware, Simba und DATEV rechnen pro Mitarbeiter ab, oft mit Staffelrabatten.
  • Mandanten-Modelle: sevDesk oder Lexware Office bieten Kanzleitarife mit Mandantenkonten ab 5 Euro pro Mandant.
  • Verbrauchsabhängig: KI-Belegerkennung wird oft nach Belegen abgerechnet (zwischen 5 und 30 Cent pro Beleg). Bei großen Volumen kann das teuer werden.
  • Mehrjahresverträge: DATEV, Simba und Addison arbeiten mit klassischen Wartungsverträgen über 12 oder 36 Monate, oft mit langen Kündigungsfristen.
  • Implementierungskosten: Bei größeren Kanzleien (>10 Mitarbeiter) kommen Setup-Pauschalen, Schulung und Migration alter Buchhaltungsdaten dazu. Realistisch 5.000 bis 20.000 Euro für eine Kanzleiumstellung.

Tipp für kleine Kanzleien: Mit einer Freemium- oder Per-User-Lösung starten, einen Mandanten parallel testen, dann skalieren. Direktwechsel von einer Komplettlösung auf eine andere ist sehr aufwändig.

Buyer-Guide: Welches Tool passt zu welcher Kanzleigröße?

Die Wahl hängt stark von Kanzleigröße, Mandantenstruktur und Bestandssoftware ab. Eine grobe Orientierung.

Wichtig: Prüfe, welche Software deine größten Mandanten bereits einsetzen. Eine durchgängige Software-Linie spart langfristig massive Integrationskosten.

Standardintegrationen: ELSTER, DATEV, ERP und mehr

Die wichtigsten Schnittstellen für Steuerberater-KI sind ELSTER (UStVA, EÜR), DATEV und gängige ERP-Systeme. Die Top-Integrationen in dieser Kategorie zeigen den Marktstandard.

  • DATEV (8 Tools): Standard für alle Kanzleien mit Buchhaltungsmandaten.
  • ELSTER (7 Tools): Direkter Versand von UStVA, Lohnsteuer und Bilanzen ans Finanzamt. Pflicht.
  • PayPal und Stripe (je 6 Tools): Wichtig für E-Commerce-Mandanten, automatischer Belegimport.
  • Shopify (5 Tools): Standard für Online-Shops, Umsatz- und Steuerimport.
  • Oracle NetSuite und Sage Intacct (je 4): Für Mittelstands- und Konzern-Mandanten.
  • Slack (4 Tools): Mandantenkommunikation, vor allem für Startup-Mandanten.

Wer Mandanten in einer Spezialbranche hat (Gastronomie mit Kasse, Handwerk mit ZUGFeRD-Rechnungen, E-Commerce mit Marketplace-Anbindung), sollte vor der Toolwahl prüfen, welche Branchenintegrationen vorhanden sind. Wenig Standard, viel Spezialitaet.

Trends 2026: Was kommt auf Steuerberater zu?

Drei Themen prägen 2026 den Markt: E-Rechnung als Pflicht ab 2025/2026, KI-gestützte Prüfung durch das Finanzamt und der Druck der Mandanten auf höhere Automatisierung. Wer hier nicht mitzieht, verliert Mandate.

  • E-Rechnungspflicht im B2B: Seit Januar 2025 müssen alle Unternehmen E-Rechnungen empfangen können, ab 2027/2028 auch versenden. KI-Tools mit ZUGFeRD- und XRechnungs-Unterstützung sind Pflicht.
  • Mandanten-Self-Service: Tools wie sevDesk oder Lexware Office erlauben Mandanten, Belege selbst hochzuladen und einfache Auswertungen zu sehen. Verlagert Arbeit, schafft Mehrwert.
  • KI-Prüfer beim Finanzamt: Die Finanzverwaltung setzt zunehmend KI für Risikoauswahl bei Betriebsprüfungen ein. Wer seine Buchhaltung sauber und maschinenlesbar führt, hat weniger Aufwand bei Prüfungen.
  • Internationalisierung: Tools wie Xero oder QuickBooks dringen mit DACH-Versionen in den Markt. Vor allem für Startups und Mandanten mit US-Geschäft relevant.
  • KI-Recherche: Marktreife Tools wie Noxtua oder beck-chat verkürzen die Recherchezeit massiv und werden zum Standardwerkzeug.

Realistische Einschätzung: Die nächsten 24 Monate entscheiden, welche Kanzleien produktiv mit KI arbeiten. Wer jetzt einsteigt, hat einen klaren Wettbewerbsvorteil im Mandanten- und Mitarbeitermarkt.

KI-Tools für Steuerberater im Markt-Überblick

31 Tools im Vergleich
15 mit Hosting in Deutschland
17 mit Free-Trial oder Free-Plan
19 mit öffentlicher API
Hosting-Standort31Anbieter Made in Germany 15 (48%) EU (ohne DE) 6 (19%) Außerhalb EU 10 (32%)
Preismodell20Anbieter Freemium 3 (15%) Kostenpflichtig 17 (85%)
Capabilities31Anbieter mit API 19 von 31 (61%) mit Mobile-App 20 von 31 (65%) mit Free-Trial 17 von 31 (55%)

Häufige Fragen

Sind KI-Tools für Steuerberater mit der Verschwiegenheitspflicht vereinbar?

Ja, sofern der Anbieter ein konformer 'mitwirkender Dienstleister' nach Paragraph 203 StGB und Paragraph 11 BDSG ist. Konkret braucht es: einen branchenspezifischen Auftragsverarbeitungsvertrag, eine schriftliche Verpflichtung aller Mitarbeiter beim Anbieter zur Verschwiegenheit, eine offenlegung aller Subunternehmer und ein Löschungskonzept bei Vertragsende. Made-in-Germany-Anbieter wie DATEV, Simba oder BuchhaltungsButler haben das standardmäßig gelöst.

Welche KI-Tools haben eine native DATEV-Schnittstelle?

8 der 31 Tools liefern Buchungen direkt in DATEV: DATEV selbst mit eigener KI, BuchhaltungsButler, sevDesk, Lexware Office, Lexware neue steuerkanzlei, Simba Kanzleiverwaltung, Agenda und Addison. Weitere arbeiten über DATEV-ASCII-Import oder Belegtransfer.

Was ist GoBD und welche KI-Tools sind konform?

GoBD sind die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Buchführung in elektronischer Form. Sie verlangen Unveränderbarkeit, Vollständigkeit, maschinelle Auswertbarkeit und eine Verfahrensdokumentation. Geprüft GoBD-konform sind unter anderem DATEV, sevDesk, Lexware Office, BuchhaltungsButler und WISO Meinbüro. Bei internationalen Tools (Xero, QuickBooks) ist GoBD nicht standardmäßig garantiert.

Wie viel kosten KI-Tools für eine Steuerkanzlei?

Die Preisspanne ist groß: Einstiegspakete für Einzelkanzleien beginnen bei rund 9 Euro pro Monat (sevDesk Rechnungen). Mittlere Kanzleien zahlen typischerweise 30 bis 80 Euro pro Nutzer und Monat. DATEV- und Simba-Komplettlösungen liegen bei 60 bis 150 Euro pro Mitarbeiter. KI-Belegerkennung wird oft separat nach Beleg abgerechnet (5 bis 30 Cent). Setup, Schulung und Migration können 5.000 bis 20.000 Euro zusätzlich kosten.

Welche KI-Funktionen bietet DATEV selbst?

DATEV bietet KI für drei Bereiche: 1) Belegerkennung und Vorkontierungsvorschläge im DUO (DATEV Unternehmen online) inklusive Lernkomponente pro Mandant. 2) DATEV KI Assistent für Recherche im DATEV-Wissensportal. 3) Automatisierte Prüfung von Buchungen auf Plausibilität und Konsistenz. Die KI-Funktionen sind in den bestehenden DATEV-Modulen integriert, ohne dass zusätzliche Anbieter eingebunden werden müssen.

Wie viel Zeit spart KI in der laufenden Buchhaltung?

Realistisch 30 bis 60 Prozent in der reinen Erfassung und Vorkontierung. Beleger erfassen und kontieren, was vorher 10 Minuten pro Mandant gedauert hat, geht mit KI in 3 bis 5 Minuten. Bei stark digitalisierten Mandanten mit ZUGFeRD-Rechnungen und API-Anbindung auch deutlich mehr. Voraussetzung: Die KI muss erst trainiert werden (typisch 2 bis 3 Monate Lernphase pro Mandant), erst dann werden die Trefferquoten hoch genug.

Welche KI-Tools eignen sich für juristische Recherche?

Zwei Tools dominieren den DACH-Markt: Noxtua ist ein deutsches Legal-AI-Tool für Steuer- und Wirtschaftsrecht mit Quellenangaben aus deutschen Datenbanken. beck-chat ist die KI-Erweiterung der Beck-Online-Datenbank und liefert Antworten basierend auf der Beck-Bibliothek. Beide eignen sich, um Recherchezeit für Standardfälle um 60 bis 80 Prozent zu reduzieren. Komplexe Gestaltungsfragen bleiben Aufgabe des Steuerberaters.

Brauche ich einen separaten Auftragsverarbeitungsvertrag?

Ja, ein AVV nach Artikel 28 DSGVO ist Pflicht. Bei Steuerberatern gelten zusätzlich strenge Anforderungen aus Paragraph 11 BDSG und Paragraph 203 StGB. Achte darauf, dass der AVV mandantenspezifisch ausgestaltet ist, alle Subunternehmer auflistet und ein konkretes Löschkonzept enthält. Made-in-Germany-Anbieter liefern AVVs in der Regel branchenfertig, internationale Anbieter haben oft Standardverträge, die nachverhandelt werden müssen.

Sind die Tools auch für kleine Einzelkanzleien geeignet?

Ja, gerade kleine Kanzleien profitieren besonders. sevDesk, Lexware Office oder WISO Meinbüro bieten Tarife ab 9 bis 30 Euro pro Monat ohne Mindestvertragslaufzeit. Setup in unter einem Tag, ohne IT-Abteilung. Komplexe Lösungen wie Simba oder Addison rechnen sich erst ab etwa 5 Beratern.

Was ist mit der E-Rechnungspflicht und KI-Tools?

Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen im B2B empfangen können, ab 2027/2028 auch versenden. KI-Tools müssen die Formate ZUGFeRD und XRechnung lesen, verarbeiten und in der Buchhaltung verbuchen können. Alle geprüfften deutschen Tools (DATEV, Lexware, sevDesk, BuchhaltungsButler, Simba) erfüllen diese Anforderung. Bei internationalen Tools muss die XRechnungs-Fähigkeit explizit geprüft werden.

Welche internationalen Tools sind in DACH einsetzbar?

Mit Einschränkungen: Xero hat eine deutsche Version mit DATEV-Anbindung und ist beliebt bei Startups. QuickBooks wird vor allem von US-tochterunternehmen genutzt. Vic.ai und Bill bieten KI-Belegworkflows in englischer Sprache. Vor dem Einsatz prüfen: GoBD-Konformität, DSGVO-AVV mit EU-Hosting-Garantie, deutsche Belegformate (ZUGFeRD/XRechnung) und Anbindung an deutsche Banken.

Kann KI die Steuererklärung selbst erstellen?

Für einfache Fälle ja, für komplexe nein. WISO Steuer, Stotax oder Lexware neue steuerkanzlei nutzen KI für Plausibilitätsprüfung, Optimierungshinweise und Vorausfüllen der Formulare. Die fachliche Verantwortung und die Abschlussprüfung bleiben aber beim Steuerberater. KI-Vorschläge immer kritisch validieren, besonders bei hohen Werten oder ungewöhnlichen Sachverhalten.

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