ERP-Systeme im Vergleich
Ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) bündelt deine wichtigsten Geschäftsprozesse in einer einzigen Plattform: Warenwirtschaft, Buchhaltung, Auftragsabwicklung, Produktion, Lager und Personal.
- Tools im Vergleich
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- mit Hosting in Deutschland
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- kostenlos oder Freemium
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- mit kostenloser Testphase
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Du suchst ein ERP-System, das deine Warenwirtschaft, Buchhaltung und Produktion zusammenführt und nicht in einem 24-Monats-Projekt scheitert? Hier findest du 31 ERPs im strukturierten Vergleich, sortiert nach Branchenfokus, Unternehmensgröße, Hosting und DATEV-Anbindung. Wir haben für jedes System geprüft, ob es deutsche Hosting-Optionen bietet, welche Integrationen Standard sind und was klassische ERP-Vergleichsportale in ihren Bewertungen häufig offen lassen.
Was du auf dieser Seite findest:
- 23 von 31 ERPs (74 Prozent) mit Hosting in Deutschland -- wichtig für DSGVO und steuerliche Aufbewahrungspflichten (GoBD)
- 20 ERPs (65 Prozent) mit nativer DATEV-Schnittstelle für deutsche Buchhalter und Steuerberater
- Komplette Bandbreite: von 2 kostenlosen Open-Source-ERPs (Odoo Community, ERPNext) bis SAP S/4HANA Enterprise
- 21 ERPs (68 Prozent) mit Shopify-Integration für E-Commerce und D2C-Händler
- 100 Prozent mit Cloud-Variante, 58 Prozent mit zusätzlicher On-Premise-Option
- Use-Case-Empfehlungen für Solopreneur, KMU-Handel, Produktion, Dienstleistung und Enterprise
- Compliance-Status 2026: E-Rechnungspflicht (XRechnung/ZUGFeRD), GoBD, ELSTER, DSGVO und SEPA Banking
Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck
Aus unserem Ratgeber weiter unten
KMU-Standard, breites Partner-Netzwerk.
Auch gut: TimeLine ERP, Sage 100
Details ansehen →Projektcontrolling und Zeiterfassung integriert.
Auch gut: Microsoft Dynamics 365 Business Central
Details ansehen →Dominieren dieses Segment.
Auch gut: Microsoft Dynamics 365 Finance & Operations, Oracle Fusion Cloud ERP, Infor CloudSuite
Details ansehen →Alle 31 ERP-Systeme im Überblick
Zum Vergleichen zwei Tools markieren
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Xentral ERPab 79 € / MonatXentral ist ein Cloud-ERP aus Augsburg für eCommerce, Handel und produzierende KMU, das Auftrag, Lager, Versand und Buchhaltungsanbindung in einer Plattform Made in Germany vereint.KostenpflichtigHosting DE
Xentral ERP ist eine in Augsburg entwickelte Cloud-ERP-Lösung der Xentral ERP Software GmbH. Die Software hat sich als eines der bekanntesten Cloud-ERPs für eCommerce-Marken, Handelsunternehmen und produzierende KMU im DACH-Raum etabliert. Im Kern verbindet Xentral Auftragsabwicklung, Lager, Versand, Einkauf, CRM, Faktura und Schnittstellen zu Buchhaltungs- und Versandsystemen in einer modularen Plattform. Besonders stark ist Xentral im Multi-Channel-Handel: Native Konnektoren zu Shopify, Shopware, WooCommerce, Amazon, eBay und vielen weiteren Marktplätzen verarbeiten Bestellungen, Bestände und Versanddaten in Echtzeit. Auch Versandlogistik mit DHL, DPD, UPS und ParcelLab ist integriert. Damit deckt Xentral die typischen Anforderungen von D2C-Marken, FBA-Sellern und klassischem B2B-Handel ab. Produzierende Unternehmen erhalten Stücklisten, einfache Produktionsaufträge und Materialwirtschaft, was Xentral für kleine bis mittelgroße Fertiger ergänzend zu reinen Handelseinsätzen attraktiv macht. Die Software läuft als SaaS in deutschen Rechenzentren und ist DSGVO-konform aufgestellt. Eine offene REST-API erlaubt eigene Integrationen. Preislich startet Xentral mit Cloud-Plänen ab ca. 79 EUR pro Monat für kleinere Setups; reale Kosten hängen von Auftragsvolumen, Modulauswahl und Add-ons ab. Eine kostenlose Testphase und Demos sind verfügbar; Implementierung erfolgt direkt durch Xentral oder über Partner.
Vorteile
- Starker eCommerce-Fokus: Xentral ist von Anfang an für Multi-Channel-Vertrieb gebaut und hat eines der breitesten Konnektor-Ökosysteme für Shops, Marktplätze und Versanddienste im DACH-Raum.
- Made in Germany mit deutschem Hosting: Entwicklung in Augsburg und Cloud-Hosting in deutschen Rechenzentren passen zu DSGVO- und Compliance-Anforderungen.
- Schnelle Einführung im Vergleich zu klassischen ERPs: Standardisierte Konnektoren und Cloud-Modell verkürzen die Time-to-Value gegenüber klassischen Enterprise-ERPs deutlich.
- DATEV-Anbindung im Standard: Belegtransfer in DATEV-Format ist ohne aufwendige Eigenentwicklungen möglich, was Steuerberater entlastet.
- Reichhaltige App-Plattform: Marktplatz mit Add-ons und Partnerlösungen deckt viele Spezialanforderungen wie Pick-by-Light, Retourenmanagement und Customer Service ab.
Nachteile
- Komplexität steigt mit Anforderungen: Sobald viele Konnektoren, Lager und Add-ons kombiniert werden, wird die Konfiguration anspruchsvoll und Implementierungserfahrung notwendig.
- Kein On-Premise-Betrieb: Xentral ist ausschließlich als SaaS verfügbar, was Unternehmen mit strenger Eigenbetriebs-Strategie ausschliesst.
- Reine Buchhaltung extern: Xentral liefert keine vollwertige Finanzbuchhaltung im Sinne von Bilanz und USt-Logik; diese läuft typischerweise in DATEV, Lexware oder Sage parallel.
- Add-on-Modell kann Kosten treiben: Viele Spezialfunktionen sind kostenpflichtige Add-ons, was die monatlichen Gesamtkosten über den Einstiegspreis hinaus deutlich erhöhen kann.
- Produktion nur für einfache Fälle: Mehrstufige Fertigung, Variantenkonfiguration und Feinplanung sind nicht der Schwerpunkt; tiefe Fertigungs-Setups erfordern andere ERPs.
Integrationen: Shopify, Shopware, Amazon und eBay, DATEV, Lexware und 3 weitere
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SAP Business Oneab 38 € / MonatSAP Business One ist eine vollständige ERP-Lösung für KMU mit Fertigung, Handel und Dienstleistung von 10 bis 1.000 Mitarbeitern.KostenpflichtigHosting DE
SAP Business One ist die ERP-Lösung von SAP für kleine und mittelständische Unternehmen mit 10 bis 1.000 Mitarbeitern. Die Software deckt Finanzwesen, Buchhaltung, Einkauf, Lagerverwaltung, Vertrieb, CRM, Produktion, Service-Management und Reporting in einem integrierten System ab. Optional läuft sie auf SAP HANA, was In-Memory-Analysen und deutlich schnellere Datenbankabfragen ermöglicht. SAP Business One ist sowohl als On-Premises-Installation als auch als Cloud-Lösung über zertifizierte DACH-Partner verfügbar, was DSGVO-konformes Hosting in Deutschland erleichtert. Die Software ist GoBD-konform lokalisiert und in mehr als 40 Sprachen und 50 Länderversionen erhaltlich. Weltweit vertrauen über 75.000 Unternehmen in mehr als 170 Ländern auf SAP Business One. Über den SAP Partner Channel stehen mehr als 700 branchenspezifische Lösungen für DACH und internationale Märkte zur Verfügung. Der integrierte Add-On-Marktplatz bietet über 1.500 Erweiterungen von Drittanbietern. Crystal Reports ist standardmäßig für individuelles Reporting enthalten. Die B1-Mobile-App ermöglicht den Zugriff auf wichtige Geschäftsdaten unterwegs. Als bezahlbarere SAP-Alternative zu S/4HANA richtet sich die Lösung an Mittelstandsunternehmen in Fertigung, Handel und Dienstleistung, die eine bewehrte und skalierbare ERP-Plattform benötigen.
Vorteile
- Als günstigere SAP-Einstiegslösung im Vergleich zu S/4HANA für KMU mit 10 bis 1.000 Mitarbeitern konzipiert und weltweit bei über 75.000 Kunden im Einsatz.
- On-Premise-Option ermöglicht DSGVO-konformes Hosting in Deutschland ohne Abhängigkeit von SAP-Rechenzentren.
- Über 700 branchenspezifische Lösungen von DACH-Partnern für Fertigung, Handel, Dienstleistung und weitere Sektoren.
- GoBD-konforme Lokalisierung für den deutschen Markt inklusive DATEV-Schnittstelle und Umsatzsteuer-Voranmeldung.
- Skalierbar von kleinen Einstiegspaketen bis zu vollständigen Enterprise-Lizenzen ohne Systemwechsel.
Nachteile
- Hohe Lernkurve und komplexe Implementierung erfordern einen zertifizierten SAP-Partner, was Einführungskosten und Projektlaufzeit erhöhen kann.
- Benutzeroberfläche gilt im Vergleich zu moderneren Cloud-ERP-Lösungen als veraltet und weniger intuitiv.
- KI- und Automatisierungsfunktionen sind deutlich schwächer ausgeprägt als in S/4HANA oder reinen Cloud-ERP-Systemen.
- Preistransparenz ist gering, da Lizenzen und Implementierungskosten ausschließlich über SAP-Partner verhandelt werden.
- Nicht geeignet für sehr kleine Unternehmen unter 10 Mitarbeitern oder Betriebe ohne dedizierte IT-Ressourcen für den Betrieb.
Integrationen: SAP HANA, Microsoft Office 365, Salesforce, Shopify, Magento und 2 weitere
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ScopevisioKostenpflichtigScopevisio ist eine Cloud-Unternehmenssoftware aus Bonn, die Buchhaltung, CRM, Faktura, Projekte und Dokumente für Mittelständler in einer integrierten Plattform Made in Germany verbindet.KostenpflichtigHosting DE
Scopevisio ist eine deutsche Cloud-Unternehmenssoftware der Scopevisio AG mit Sitz in Bonn. Die Plattform wurde von Anfang an als integrierte Cloud-Lösung für den deutschen Mittelstand entwickelt und kombiniert Finanzbuchhaltung, CRM, Vertrieb, Projektmanagement, Faktura, Dokumentenmanagement und HR in einer einzigen Anwendung. Damit positioniert sich Scopevisio als Made-in-Germany-Alternative zu internationalen Cloud-Suiten. Kernidee ist die durchgängige Datenhaltung: Stammdaten, Belege und Auswertungen liegen in einer gemeinsamen Datenbank, sodass Buchhaltung, Vertrieb und Projektabrechnung ohne Schnittstellen zusammenarbeiten. Die Finanzbuchhaltung deckt deutsche Standards wie GoBD, Umsatzsteuervoranmeldung, EUR und Bilanzierung ab. Module für Reisekosten, Mahnwesen, Zahlungsverkehr und Konzernkonsolidierung erweitern den Funktionsumfang. Die Suite wird in Rechenzentren in Deutschland betrieben und ist auf DSGVO und deutsche Steuer- und Handelsrechtsanforderungen ausgerichtet. Steuerberater erhalten über das integrierte DATEV-Format direkte Schnittstellen. Anwender greifen via Browser oder mobile App auf das System zu, lokale Installationen sind nicht erforderlich. Preislich startet Scopevisio im Cloud-Modell ab etwa 49 EUR pro Nutzer und Monat. Tatsächliche Kosten hängen von Modulwahl und Nutzerzahl ab. Eine kostenlose Testphase und persönliche Demos werden angeboten.
Vorteile
- Made in Germany: Entwicklung, Betrieb und Hosting komplett in Deutschland, was DSGVO-, Steuer- und Handelsrechtsanforderungen vollständig adressiert.
- Tiefe DATEV-Integration: Direkte Schnittstellen reduzieren Aufwand und Fehlerquellen bei der Zusammenarbeit mit deutschen Steuerberatern erheblich.
- All-in-One-Plattform: Buchhaltung, CRM, Projekte und DMS liegen in einer Datenbasis, was Stammdaten- und Schnittstellenpflege gegenüber separierten Lösungen reduziert.
- Konzern- und Konsolidierungsfähig: Im Mittelstand selten mit dieser Tiefe, ermöglicht Mehrmandanten- und Konzernreporting ohne separates EPM-Tool.
- Persönlicher deutscher Support: Direkter Kontakt zu deutschsprachigen Beratern und Entwicklern, was bei internationalen Cloud-Suiten oft nicht möglich ist.
Nachteile
- Preise im oberen Mittelfeld: Mit Einstieg ab ca. 49 EUR pro Nutzer und Monat liegt Scopevisio über reinen Buchhaltungstools wie Lexware oder Bexio, was bei kleinen Teams ins Gewicht fällt.
- Funktionstiefe erfordert Einarbeitung: Die breite Modulpalette bedeutet mehr Lernaufwand als bei spezialisierten Einzeltools.
- Designkonservativ: Die Oberfläche ist funktional und stabil, wirkt im Vergleich zu modernen Cloud-Newcomern jedoch konventionell.
- Begrenztes App-Ecosystem: Drittanbieter-Apps und Marktplatz sind deutlich kleiner als bei internationalen Suiten wie Odoo oder NetSuite.
- Branchentiefe in Produktion gering: Echte Fertigungsfunktionen wie MRP, BOM und Werksplanung sind nicht der Schwerpunkt; Scopevisio passt besser zu Dienstleistern und Handel als zu produzierenden Unternehmen.
Integrationen: DATEV, Lexware, Shopify, Microsoft 365, REST API und 3 weitere
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SAP S/4HANAKostenpflichtigSAP S/4HANA ist die nächste Generation ERP-Suite des Weltmarktführers SAP aus Walldorf für Grosskonzerne und den Mittelstand.KostenpflichtigHosting DE
SAP S/4HANA ist die nächste Generation der ERP-Suite des Weltmarktführers SAP aus Walldorf und bildet das digitale Rückgrat für über 30.000 Unternehmen weltweit. Die Lösung basiert auf der SAP-In-Memory-Datenbank HANA und vereint Finanzwesen, Controlling, Supply Chain, Fertigung, Vertrieb, Service und HR in einer integrierten Plattform mit der modernen SAP Fiori UX. Mit dem Joule AI Copilot (2026 vollständig integriert) automatisiert SAP S/4HANA Routineaufgaben, erstellt Prognosen und unterstützt Entscheidungen in Echtzeit. Unternehmen können zwischen drei Betriebsmodellen wählen: SAP S/4HANA Cloud Public Edition für schnelle Cloud-Einführung, SAP S/4HANA Cloud Private Edition für individuelle Anforderungen sowie SAP S/4HANA On-Premise für maximale Kontrolle. RISE with SAP begleitet bestehende Kunden bei der Cloud-Migration, GROW with SAP adressiert gezielt den Mid-Market. Die EU Sovereign Cloud mit Rechenzentren in Frankfurt und Madrid erfullt höchste DSGVO-Anforderungen und gewährleistet Datensouveränität. Mit 25 Industry-Cloud-Lösungen für Branchen wie Fertigung, Pharma, Banken und Handel sowie nahtiver Integration von SAP SuccessFactors, Ariba, Concur und dem SAP Business Technology Platform (BTP) ist SAP S/4HANA die umfassendste ERP-Plattform am Markt.
Vorteile
- Weltmarktführer SAP mit über 30.000 S/4HANA-Live-Kunden und dem größten ERP-Partnernetzwerk weltweit.
- Made in Germany: SAP-Hauptsitz Walldorf, EU Sovereign Cloud in Frankfurt und Madrid für DSGVO-konforme Datenhaltung.
- Joule AI Copilot (2026 vollständig integriert) automatisiert Routineaufgaben und Entscheidungsprozesse direkt in der ERP-Oberfläche.
- Drei flexible Betriebsmodelle: Cloud Public Edition, Cloud Private Edition und On-Premise für maximale Wahlfreiheit.
- Industry Cloud mit 25+ vorkonfigurierten Branchenlösungen für Fertigung, Pharma, Banken und weitere Sektoren.
Nachteile
- Sehr hohe Lizenz- und Implementierungskosten: typisch ab EUR 100.000 bis Millionen pro Jahr je nach Modulen und Nutzern.
- Migration von SAP ECC 6.0 aufwendig: Projekte dauern typisch 12 bis 36 Monate und erfordern spezialisierte SAP-Berater.
- Steile Lernkurve für Endanwender und IT-Teams; Indirect-Access-Pricing kann zu unerwarteten Zusatzkosten führen.
- Vor allem für Grosskonzerne optimiert; Mid-Market via GROW with SAP möglich, aber weiterhin komplex.
- Partnerberatung für Implementierung, Customizing und Betrieb fast immer zwingend erforderlich.
Integrationen: SAP SuccessFactors, SAP Ariba, SAP Concur, SAP Business Technology Platform, Salesforce und 3 weitere
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weclappab 49 € / Monatweclapp ist eine integrierte Cloud-ERP- und CRM-Plattform Made in Germany aus Frankfurt für Handel, Dienstleister und produzierende KMU mit Faktura, Lager und Projektmodulen.KostenpflichtigHosting DE
weclapp ist eine in Frankfurt am Main entwickelte Cloud-ERP- und CRM-Lösung der weclapp SE. Die Plattform richtet sich an KMU im DACH-Raum und positioniert sich als integrierte All-in-One-Suite, die CRM, Vertrieb, Faktura, Einkauf, Lagerverwaltung, Produktion, Projektmanagement und Buchhaltungs-Schnittstellen in einer einzigen Cloud-Anwendung verbindet. Damit ist weclapp eine der wenigen vollwertigen ERP-Suiten mit echter SaaS-Architektur und Hosting in Deutschland. Die Suite ist in verschiedenen Editionen verfügbar, die jeweils auf die typischen Anforderungen von Handel und E-Commerce, Dienstleistern, Beratungen und produzierenden Betrieben zugeschnitten sind. Funktionsschwerpunkte umfassen unter anderem Auftragsabwicklung mit Multi-Channel-Vertrieb, mehrstufige Lagerverwaltung, Produktionsmanagement, Zeit- und Aufgabenmanagement, CRM mit Kampagnen und Helpdesk sowie ein umfangreiches Reporting. weclapp wird in zertifizierten deutschen Rechenzentren betrieben und ist DSGVO-konform. Eine offene REST-API, fertige Konnektoren zu Shopify, Shopware, WooCommerce, Amazon, eBay und vielen Versanddienstleistern sowie eine native DATEV-Schnittstelle machen die Suite gut anschlussfähig an typische DACH-Setups. Preislich startet weclapp bei rund 49 EUR pro Nutzer und Monat in der Cloud-Edition. Es gibt eine kostenlose Testphase, die Lizenzen werden monatlich oder jährlich abgerechnet. Implementierung erfolgt direkt durch weclapp oder über Partner.
Vorteile
- Echte SaaS-Architektur mit deutschem Hosting: weclapp ist nativ in der Cloud entwickelt und läuft in zertifizierten deutschen Rechenzentren, was sowohl Updates als auch DSGVO-Anforderungen vereinfacht.
- Breites Modulpaket für Handel und Produktion: Multi-Channel-Vertrieb, Lager und Produktionsmodule decken die typischen Anforderungen von E-Commerce, Grosshandel und produzierenden KMU ab.
- Tiefe DATEV-Schnittstelle: Belegtransfer und Mandantenübergaben funktionieren standardisiert, was Steuerberater und Buchhalter entlastet.
- Reichhaltiges Konnektor-Ökosystem: Vorgefertigte Anbindungen an Shopify, Shopware, Amazon, eBay und gängige Versanddienstleister sparen Integrationsaufwand.
- Faires Pro-User-Pricing mit Testphase: Klare Editionen ab ca. 49 EUR pro Nutzer und Monat sowie kostenlose Tests erleichtern den Einstieg gegenüber rein anfragebasierten Anbietern.
Nachteile
- Kein On-Premise-Betrieb: weclapp ist ausschließlich als SaaS verfügbar, was Unternehmen mit strenger Datenhoheitsanforderung oder eigener Server-Strategie nicht passt.
- Komplexere Produktion eingeschränkt: Tiefe Engineer-to-Order-Szenarien mit mehrstufiger Variantenkonfiguration sind weniger ausgeprägt als bei spezialisierten Fertigungs-ERPs.
- Pro-User-Kosten skalieren schnell: Bei vielen Nutzern und Manufacturing-Edition können die Lizenzkosten über den anfänglichen Eindruck hinaus deutlich steigen.
- Customizing-Tiefe begrenzt: Anpassungen sind über API und Standardobjekte möglich, jedoch nicht so frei wie bei On-Premise-ERPs mit vollem Codezugriff.
- Reporting für komplexe Konzern-Setups limitiert: Konsolidierte Mehrgesellschafts-Strukturen und tiefes Konzern-Reporting werden weniger umfangreich abgebildet als bei spezialisierten EPM-Tools.
Integrationen: DATEV, Shopify, Shopware, Amazon und eBay, Lexware und 3 weitere
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Sage 50ab 30 € / MonatSage 50 ist die etablierte Buchhaltungs- und Warenwirtschaftslösung der Sage Group für KMU in DACH mit GoBD-Zertifizierung und ELSTER-Integration.KostenpflichtigHosting DE
Sage 50 ist die bewährte ERP-Lösung der britischen Sage Group für kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Software vereint Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft, Auftragsbearbeitung und Lohn- und Gehaltsabrechnung in einer Anwendung. Kernstärke ist die vollständige GoBD-Zertifizierung sowie die native Integration von ELSTER für die elektronische Steuerkommunikation und einer DATEV-Schnittstelle für den Datenaustausch mit dem Steuerberater. Der Bank-Connect via FinTS ermöglicht direkten Zahlungsverkehr ohne Drittsoftware. Unternehmen können zwischen lokalem On-Premise-Betrieb und einer hybriden Cloud-Variante via Sage Drive wählen, sodass Daten ortsunabhängig synchronisiert werden. Die Sage 50 Mobil-App erlaubt mobilen Zugriff auf Aufträge, Angebote und Belege. Mit über 6 Millionen Kunden weltweit und lokalen Produktversionen für DE, AT und CH richtet sich Sage 50 vor allem an Handwerk, Handel und Dienstleistungsunternehmen mit 5 bis 50 Mitarbeitern sowie an Steuerberater. Im Vergleich zu modernen Cloud-Tools wie lexoffice oder sevdesk wirkt die Benutzeroberfläche klassisch, bietet dafür aber den vollen Funktionsumfang eines etablierten ERP-Systems mit starkem Support-Netzwerk.
Vorteile
- GoBD-zertifiziert und vollständig lokalisiert für DE, AT und CH - inklusive länderspezifischer Steuer- und Buchungskonten.
- Native ELSTER- und DATEV-Integration erspart manuelle Exports und beschleunigt die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater erheblich.
- Hybride Architektur: On-Premise-Installation kombinierbar mit Sage Drive Cloud-Synchronisation ohne vollständige Cloud-Abhängigkeit.
- Über 6 Millionen Kunden weltweit und ein etabliertes Partnernetzwerk bieten verlässlichen Support und Implementierungshilfe.
- Kostenlose 30-Tage-Testversion ohne Kreditkarte ermöglicht risikofreien Einstieg und vollständige Evaluation aller Funktionen.
Nachteile
- Benutzeroberflächeist klassisch-desktoplastig und wirkt im Vergleich zu modernen Cloud-Tools wie lexoffice oder sevdesk wenig zeitgemäß.
- Lernkurve für den vollen Funktionsumfang ist steil - besonders für Nutzer ohne Buchhaltungsvorkenntnisse.
- Cloud-Synchronisation läuft ausschließlich über Sage Drive und ist kein vollständig cloud-nativer Ansatz wie bei reinen SaaS-Lösungen.
- Preise steigen mit den Komfort- und Premium-Plänen spaerbar an und machen Sage 50 für sehr kleine Unternehmen teurer als günstigere Alternativen.
Integrationen: DATEV, ELSTER, Bank-Connect FinTS, Microsoft Office 365, Shopify und 5 weitere
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TimeLine ERPKostenpflichtigTimeLine ERP aus Karlsruhe ist eine deutsche Fertigungs-ERP-Lösung für Maschinen-, Anlagen- und Sondermaschinenbau mit tiefer Projektfertigung, Produktion und Finanzwesen Made in Germany.KostenpflichtigHosting DE
TimeLine ERP ist die Fertigungs-ERP-Lösung der TimeLine Business Solutions Group mit Hauptsitz in Karlsruhe-Eggenstein (Baden-Wuerttemberg). Die Software wird in Deutschland entwickelt und richtet sich speziell an produzierende Unternehmen im Maschinen-, Anlagen- und Sondermaschinenbau sowie an Lohnfertiger, Metallverarbeiter und mittelständische Industrieunternehmen, die ihre Auftrags- und Projektfertigung mit Finanzwesen in einem System abbilden möchten. Die Plattform deckt den gesamten Wertschoepfungsprozess ab: CRM, Vertrieb, Angebotskalkulation, Konstruktionsanbindung (CAD), Stücklisten und Arbeitspläne, Materialwirtschaft, Disposition (MRP), Produktion mit Feinplanung und Betriebsdatenerfassung, Service sowie Finanzbuchhaltung und Controlling. Besonders ausgeprägt sind die Funktionen für Projektfertigung und Engineer-to-Order, also die Abwicklung kundenindividueller Aufträge mit Mischformen aus Lager- und Auftragsfertigung. TimeLine wird als On-Premise-Lösung oder als Private Cloud betrieben; ein deutsches Rechenzentrum sichert DSGVO-konforme Datenverarbeitung. Schnittstellen zu DATEV, gängigen CAD-Systemen und BDE-Hardware sind im Standard verfügbar. Der Anbieter setzt auf langfristige Kundenbeziehungen und tiefe Beratung statt auf reine Self-Service-Cloud-Logik. Lizenz- und Preisstruktur ist individuell, die Höhe hängt von Modulen, Nutzern und gewünschtem Betriebsmodell ab. Vertrieb und Implementierung übernehmen TimeLine und ausgewählte Partner im DACH-Raum.
Vorteile
- Made in Germany für Fertigungs-KMU: Entwicklung in Karlsruhe und Hosting in Deutschland passen optimal zur Datenschutz- und Compliance-Realität deutscher Industrieunternehmen.
- Tiefe Projekt- und Auftragsfertigung: Engineer-to-Order, mehrstufige Stücklisten und Feinplanung sind in TimeLine deutlich tiefer abgebildet als in generischen Cloud-ERP-Suiten.
- Cloud und On-Premise verfügbar: Unternehmen mit Datenhoheitsanforderungen können weiter On-Premise betreiben, während andere die Private Cloud im deutschen Rechenzentrum nutzen.
- Starke DATEV- und CAD-Integration: Die Anbindung an typische deutsche Buchhaltungs- und Konstruktionsumgebungen ist im Standard enthalten und nicht über Partner gebaut.
- Langjähriger spezialisierter Anbieter: Fokus auf produzierende KMU und ein erfahrenes Beraterteam reduzieren Risiko bei komplexen Fertigungsprojekten.
Nachteile
- Preise nur auf Anfrage: Lizenz- und Subscriptionkosten werden individuell kalkuliert, was Vorabvergleiche und schnelle Budgetplanung erschwert.
- Hoher Einführungsaufwand: Tiefgreifende Fertigungs-ERP-Projekte sind keine Plug-and-Play-Lösungen und erfordern erhebliche Beratung und Schulung.
- Kein klassisches Public-Cloud-Modell: TimeLine setzt auf Private Cloud und On-Premise; reine Self-Service-Public-Cloud-Suiten wie Xentral oder Odoo decken hier andere Anwendungsfälle ab.
- Geringere internationale Verbreitung: Im DACH-Raum etabliert, im internationalen Vergleich aber wenig sichtbar, was Multi-Country-Konzerne einschränken kann.
- UI weniger modern als Cloud-Newcomer: Die Oberfläche ist funktional und stabil, wirkt im direkten Vergleich zu modernen Cloud-ERPs jedoch konservativ.
Integrationen: DATEV, CAD-Systeme, BDE-/MDE-Terminals, SAP, REST API und 3 weitere
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Sage 100ab 100 € / MonatSage 100 ist das führende Mid-Market-ERP für DACH-Unternehmen mit Warenwirtschaft, Finanzbuchhaltung, CRM und Personalwirtschaft.KostenpflichtigHosting DE
Sage 100 ist die ERP-Lösung für mittelständische Unternehmen im DACH-Raum mit 50 bis 1.000 Mitarbeitern. Die Software vereint Warenwirtschaft, Finanzbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung, CRM und Vertrieb sowie Personalwirtschaft und Lohnabrechnung in einer integrierten Plattform. Als Nachfolger von Sage OfficeLine gilt Sage 100 als Marktführer im deutschen Mittelstand und ist vollständig GoBD-zertifiziert. Unternehmen aus Handel, Fertigung und Dienstleistung nutzen Sage 100 sowohl als Cloud-Lösung über die Sage Cloud (Hosting in deutschen und europäischen Rechenzentren) als auch als On-Premises-Installation oder über zertifizierte Partner-Hosting-Angebote. Die modulare Architektur erlaubt eine schrittweise Einführung: Kernmodule wie Rechnungswesen und Warenwirtschaft lassen sich mit Erweiterungen für Produktion, Projektmanagement, DMS und Service & Support kombinieren. Im E-Commerce verbindet Sage 100 über native Schnittstellen oder Middleware-Konnektoren JTL Wawi, Shopware, Shopify und Magento sowie Marktplätze wie Amazon und eBay direkt mit der Warenwirtschaft. Für Steuerberatung und Behördenkommunikation stehen DATEV-Export, ELSTER und FinTS-Banking bereit. Eine REST-API ermooglicht individuelle Integrationen. Die mobile App Sage 100 Mobil deckt Belegerstellung, Lagererfassung und CRM-Zugriff unterwegs ab. Die Personalwirtschaft umfasst Lohn- und Gehaltsabrechnung, Mitarbeiterverwaltung und digitale Personalakte. Das integrierte Controlling liefert über 40 Kennzahlen in Echtzeit-Dashboards. Dank NoCode/LowCode AppDesigner können Unternehmen eigene Masken, Felder und Workflows ohne Programmierung erstellen. Sage 100 wird ausschließlich über ein autorisiertes Partnernetzwerk implementiert und gewartet. Die Preisgestaltung erfolgt individuell nach Modulauswahl, Nutzerzahl und Bereitstellungsmodell. Typische Cloud-Einstiegspreise liegen bei ca. 100 EUR pro Nutzer und Monat, On-Premises-Lizenzen beginnen bei ca. 3.000 bis 10.000 EUR einmalig zuzüglich jährlicher Wartung. Implementierungsprojekte dauern je nach Komplexität 3 bis 12 Monate.
Vorteile
- Marktführer im deutschen Mittelstand mit tiefem DACH-Know-how, deutscher Lokalisierung und GoBD-Zertifizierung als Sicherheitsgarantie für Steuer- und Prüfungsanforderungen.
- Breites zertifiziertes Partnernetzwerk in Deutschland, Österreich und der Schweiz sichert lokale Implementierungs-, Schulungs- und Support-Kompetenz.
- Flexible Bereitstellung als Sage Cloud (DACH-Rechenzentren), On-Premises oder Partner-Hosting gibt Unternehmen volle Kontrolle über Datenhaltung und Betrieb.
- Sage-Konzernrückhalt mit regelmäßigen Produkt-Updates, GoBD-konformer Weiterentwicklung und langfristiger Investitionssicherheit für den Mittelstand.
- Modularer Aufbau erlaubt schrittweisen Einstieg und Skalierung von Rechnungswesen über Warenwirtschaft bis zu Produktion und Personalwirtschaft ohne Systemwechsel.
Nachteile
- Preise sind nicht transparent öffentlich einsehbar und werden ausschließlich über Partner kalkuliert, was Vergleichbarkeit und Budgetplanung erschwert.
- Implementierungsprojekte dauern typischerweise 3 bis 12 Monate und erfordern interne Projektverantwortung sowie erfahrene Sage-Partnerkompetenz.
- Die Benutzeroberfläche wirkt klassisch-Windows-lastig und ist weniger modern als SaaS-native ERP-Lösungen wie Haufe X360 oder SAP Business ByDesign.
- Die Cloud-Variante bietet gegenüber On-Premises noch eingeschränkten Funktionsumfang, besonders bei Produktions- und Spezialmodulen.
- Kein integrierter KI-Assistent vergleichbar mit SAP Joule; KI-Funktionen sind bisher begrenzt auf einzelne Add-ons.
Integrationen: DATEV, ELSTER, FinTS / Online-Banking, Microsoft Office 365, JTL Wawi und 5 weitere
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Microsoft Dynamics 365 Business Centralab 6,90 € / MonatCloud-ERP für den Mittelstand: Business Central vernetzt Finanzen, Vertrieb, Einkauf und Fertigung auf einer Microsoft-Azure-Plattform mit integriertem Copilot AI.KostenpflichtigHosting DE
Microsoft Dynamics 365 Business Central ist das Cloud-ERP für mittelständische Unternehmen mit 10 bis 1.000 Mitarbeitenden und Nachfolger von Microsoft Dynamics NAV (Navision). Die Lösung deckt Finanz- und Rechnungswesen, Vertrieb, Einkauf, Lagerverwaltung, Projektmanagement und Fertigung in einer einheitlichen Plattform ab. Dank nativer Integration in Microsoft 365, Teams, Outlook und Power BI arbeiten Anwender ohne Medienbruch. Der integrierte Microsoft Copilot automatisiert Verkaufsaufträge, Kreditoren-Workflows und Cashflow-Prognosen direkt im ERP. Business Central läuft vollständig in der Microsoft Azure Cloud mit optionalem EU-Datacenter in Frankfurt, ist GoBD-konform lokalisiert und unterstützt DSGVO-konforme Datenhaltung in Deutschland. Mehr als 40.000 Unternehmen im DACH-Raum setzen auf Business Central; ein dicht besetztes Partner-Netzwerk zertifizierter Microsoft-Partner deckt Implementierung, Branchenlösungen und DATEV-Anbindung ab. Erweiterungen via AL-Extensions und Microsoft AppSource passen das System an branchenspezifische Anforderungen an. Business Central bietet eine 30-tägige kostenlose Testversion, mobile Apps für iOS, Android und Windows sowie offene OData- und REST-APIs für individuelle Integrationen.
Vorteile
- Nahtlose Microsoft-Ökosystem-Integration: M365, Teams, Outlook, Power Platform und Azure funktionieren ohne Middleware direkt mit Business Central.
- Copilot AI ab 2026 nativ eingebettet: Verkaufsauftrag-Agent, Kreditoren-Automatisierung und Cashflow-Prognosen sind ohne Zusatzlizenz in allen Plänen enthalten.
- Azure EU-Datacenter Frankfurt: Datenhaltung in Deutschland mit DSGVO-Konformität und GoBD-konformer DACH-Lokalisierung out of the box.
- Größtes DACH-Partnernetzwerk: Über 40.000 Unternehmen in der DACH-Region und hunderte zertifizierte Partner für Implementierung, Branchen-Add-ons und DATEV-Anbindung.
- Skalierbarkeit von 10 bis 1.000 Mitarbeitenden: Business Central wächst mit dem Unternehmen; Upgrade von Essentials auf Premium jederzeit möglich ohne Datenmigration.
Nachteile
- Preiseskalation ab Essentials: Ab EUR 69,30 pro User/Monat steigen Lizenzkosten bei wachsenden Teams schnell; SAP Business One oder Lexware sind für kleine Teams günstiger.
- Partner-Abhängigkeit bei Implementierung: Business Central erfordert fast immer einen zertifizierten Microsoft-Partner; Eigenimplementierung ist aufwändig und fehleranfällig.
- NAV-Migration komplex: Unternehmen, die von Dynamics NAV (Navision) migrieren, benötigen spezialisierte Partner und erhebliche Projektbudgets für Datenmigration und Anpassungen.
- Lernkurve hoch: Der Funktionsumfang und die Rollenkonfiguration erfordern strukturiertes Onboarding; ohne Schulung bleibt das Potenzial des Systems häufig ungenutzt.
- Weniger Industry Clouds als SAP: Branchenspezifische Tiefenlösungen (z.B. Automotive, Pharma, Retail) sind bei SAP S/4HANA nativer; Business Central setzt stärker auf Partner-Add-ons.
Integrationen: Microsoft 365, Microsoft Teams, Power BI, Shopify, Azure und 3 weitere
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Microsoft Dynamics 365 Finance & Operationsab 110 € / MonatMicrosoft Cloud-ERP für Großunternehmen, ehemals Dynamics AX, heute aufgeteilt in D365 Finance, Supply Chain Management und Project Operations.KostenpflichtigHosting DE
Microsoft Dynamics 365 Finance + Operations ist das Cloud-ERP von Microsoft für Großunternehmen und den oberen Mittelstand, ehemals bekannt als Microsoft Dynamics AX. Die Plattform ist heute in drei spezialisierte Module aufgeteilt: Dynamics 365 Finance für Finanzmanagement und Accounting, Dynamics 365 Supply Chain Management für Beschaffung, Fertigung und Lagerlogistik sowie Dynamics 365 Project Operations für projektbasierte Unternehmen. Alle Module laufen in der Microsoft Azure Cloud mit Rechenzentren in Frankfurt (Deutschland) und erfullen damit EU-Datenschutzanforderungen. Microsoft Copilot AI ist nativ integriert und automatisiert Finanzabschlüsse, Cashflow-Prognosen, Bedarfsplanung und Beschaffungsworkflows direkt in der Anwendung. Power BI-Dashboards, Power Platform-Erweiterungen und die native Microsoft 365- sowie Teams-Integration machen Dynamics 365 F+O zur zentralen Plattform für komplexe Enterprise-Prozesse in Fertigung, Handel und Dienstleistung. Das System unterstützt 67 Sprachen, Compliance in 57+ Ländern und Multi-Currency sowie Multi-Entity-Strukturen. Die Implementierung erfolgt ausschließlich über zertifizierte Microsoft Partner und dauert typischerweise 6 bis 18 Monate. Zielgruppe sind Unternehmen mit 500 bis 10.000+ Mitarbeitern in DACH, Europa und weltweit.
Vorteile
- Microsoft Azure Frankfurt Hosting sichert EU-Datenschutz und DSGVO-Konformität für deutsche und europäische Unternehmen.
- Copilot AI 2026 direkt in Finance und Supply Chain integriert automatisiert repetitive Prozesse ohne separate KI-Implementierung.
- Native Integration in Microsoft 365, Teams und Outlook senkt Schulungsaufwand und beschleunigt Nutzerakzeptanz.
- Power Platform ermöglicht Low-Code-Erweiterungen und individuelle Workflows ohne klassische ERP-Entwicklung.
- Weltweite Compliance in 57+ Ländern und 67 Sprachen aus einer Instanz - ideal für international operierende Konzerne.
Nachteile
- Einstiegspreise ab EUR 165 pro User und Monat sind für kleinere Unternehmen unter 500 Mitarbeitern kaum wirtschaftlich.
- Modulare Preisstruktur addiert sich schnell: Finance + SCM kostet EUR 270/User/Mo, Project Operations zusätzlich EUR 110/User/Mo.
- Implementierungsdauer von 6 bis 18 Monaten und obligatorische Partner-Implementierung erhöhen Projektkosten erheblich.
- Hohe Lernkurve und Konfigurationstiefe erfordert spezialisierte Dynamics 365-Berater und interne Schlüsselanwender.
- Vor allem für Grosskonzerne und gehobenen Mittelstand ab 500 Mitarbeitern konzipiert - kein Self-Service-Onboarding möglich.
Integrationen: Microsoft 365, Microsoft Teams, Microsoft Outlook, Power Platform, Power BI und 7 weitere
Oracle Fusion Cloud ERPab 250 $ / MonatCloud-native ERP-Suite für Grosskonzerne mit Finance, SCM, Procurement, EPM, PPM und integrierter Oracle Generative AI.KostenpflichtigHosting DE
Oracle Fusion Cloud ERP ist eine vollständig cloud-native Enterprise-Resource-Planning-Suite, die seit 2012 als reine Cloud-Lösung entwickelt wird und auf Grosskonzerne sowie Fortune-500- und DAX-Unternehmen ausgerichtet ist. Die Suite deckt Finanzen und Buchhaltung, Beschaffung (Procurement), Projektmanagement (PPM), Supply Chain Management (SCM), Enterprise Performance Management (EPM als Hyperion-Nachfolger) sowie Risiko- und Compliance-Management ab. Oracle Generative AI ist nativ integriert und automatisiert Routineprozesse wie Rechnungsverarbeitung, Abschlussarbeiten und Prognosen. Quartalsweise Updates liefern automatisch neue Funktionen ohne manuelle Upgrades. Mit über 8.000 Kunden weltweit und dem Gartner-Leader-Status im Cloud-ERP-Segment gehört Oracle Fusion Cloud zu den Marktführern. Seit 2024 betreibt Oracle die EU Sovereign Cloud in Frankfurt, die vollständige Datensouveränität und DSGVO-Konformität gewährleistet. Für Unternehmen, die von Hyperion, E-Business Suite, PeopleSoft oder JD Edwards migrieren, bietet Oracle strukturierte Migrationspfade. Das Lizenzmodell ist modular: Unternehmen zahlen pro Nutzer und Modul, wobei die Mindestabnahme und die Kombination der Module den Gesamtpreis bestimmen. Implementierungen dauern typischerweise 9 bis 18 Monate und erfolgen meist mit zertifizierten Oracle-Partnern.
Vorteile
- Gartner Magic Quadrant Leader im Cloud-ERP für Enterprise-Unternehmen - anerkannter Marktführer.
- EU Sovereign Cloud Frankfurt seit 2024 - vollständige Datensouveränität und DSGVO-Konformität für europäische Konzerne.
- Oracle Generative AI nativ integriert - automatisiert Abschlüsse, Prognosen und Routineprozesse ohne Drittanbieter.
- OneCloud Suite-Integration: ERP, HCM, CX und SCM auf einer Plattform mit gemeinsamer Datenbasis.
- Über 8.000 Kunden weltweit - breites Ecosystem aus zertifizierten Implementierungspartnern und Modulen.
- Quartalsweise automatische Updates ohne manuelle Upgrades - stets aktuell bei neuen Funktionen und Sicherheitspatches.
Nachteile
- USD-Preise sehr hoch: Financials ab USD 625 pro User/Monat, Gesamtkosten steigen durch Modulpreise stark an.
- Implementierung dauert typischerweise 9 bis 18 Monate und erfordert zertifizierte Oracle-Partner.
- Steile Lernkurve und komplexe Benutzeroberfläche - hoher Schulungsaufwand für alle Anwender.
- Vor allem für Grosskonzerne konzipiert - weniger geeignet für den Mittelstand im Vergleich zu SAP S/4HANA Cloud Public Edition.
- Anpassungen außerhalb der Standardprozesse sind technisch aufwändig und kostenintensiv.
Integrationen: Oracle CX, Oracle HCM Cloud, Salesforce, Microsoft Teams, Oracle Integration Cloud und 3 weitere
Infor CloudSuiteKostenpflichtigBranchenspezifische Cloud-ERP-Suiten für Fertigung, Distribution, Healthcare, Hospitality und den öffentlichen Sektor auf AWS-Basis mit Coleman AI.KostenpflichtigHosting DE
Infor CloudSuite ist eine Familie branchenspezifischer Cloud-ERP-Suiten für Mid-Market- und Enterprise-Unternehmen in Fertigung, Distribution, Healthcare, Hospitality, Food and Beverage und dem öffentlichen Sektor. Im Gegensatz zu generischen ERP-Plattformen liefert Infor vorkonfigurierte Branchenlogik, die tiefgreifende Best Practices für Industriemontage, diskrete und Prozessfertigung, Grosshandelsvertrieb und Krankenhausverwaltung einbettet. Die gesamte Suite läuft auf AWS und profitiert von Hochverfügbarkeit, automatischen Updates und Notfallwiederherstellung ohne eigenen Serveraufwand. Kernmodule umfassen Finance and Accounting, Supply Chain Management (SCM), Manufacturing Execution (MES), Customer Relationship Management (CRM), Enterprise Asset Management (EAM) sowie HR. Alle Suiten sind in Infor OS integriert, die gemeinsame Cloud-Betriebsplattform, die Single Sign-on, Workflow-Automatisierung und die ION-Integrationsschicht bereitstellt. Die KI-Plattform Coleman bringt Machine Learning und Generative AI direkt in Geschäftsprozesse: predictive Maintenance, Nachfrageprognosen und intelligente Chatbots sind ohne separate Datenpipeline nutzbar. Birst Enterprise, Infors native BI-Lösung, liefert vorgefertigte Branchenberichte und Self-Service-Dashboards. Mit über 60.000 Kunden in 175 Ländern und mehr als 1.000 zertifizierten Partnern weltweit ist Infor eine der größten ERP-Plattformen der Welt. AWS-Regionen in Frankfurt und Dublin erlauben DSGVO-konformes EU-Hosting. Implementierungsprojekte dauern je nach Industrie und Umfang typischerweise 6 bis 18 Monate; Preise werden individuell auf Anfrage kalkuliert.
Vorteile
- Tiefere Branchenspezialisierung als generische ERP-Plattformen wie SAP oder Oracle durch vorkonfigurierte Industrie-Best-Practices.
- Ausgereifte Coleman AI-Plattform mit Machine Learning und Generative AI nativ in alle Suiten integriert, ohne separate Dateninfrastruktur.
- Solide AWS-Cloud-Infrastruktur mit EU-Regionen in Frankfurt und Dublin für DSGVO-konformes Hosting.
- Über 60.000 Kunden in 175 Ländern und mehr als 1.000 zertifizierte Partner weltweit sichern langfristigen Support und Ökosystem.
Nachteile
- Intransparente Preisgestaltung: Kein öffentliches Pricing, individuelle Angebote erforderlich, Projekte oft ab 50.000 EUR/Jahr.
- US-amerikanisches Hosting ist Standard; EU-Hosting über AWS Frankfurt/Dublin muss explizit konfiguriert werden.
- Steile Lernkurve und lange Implementierungszeiten von typischerweise 6 bis 18 Monaten.
- Vor allem für Mid-Market und Enterprise geeignet; im DACH-Raum deutlich weniger bekannt als SAP oder Microsoft Dynamics.
Integrationen: Salesforce, Microsoft 365, ServiceNow, Workday, Snowflake und 2 weitere
ERPNextKostenlos nutzbarQuelloffenes ERP-System von Frappe Technologies mit über 8.000 Live-Installationen weltweit, Self-Hosting oder Frappe Cloud, ideal für KMU und Open-Source-Fans.FreemiumHosting DE
ERPNext ist ein vollständig quelloffenes ERP-System von Frappe Technologies aus Indien, das auf dem Python-basierten Frappe Framework aufbaut und unter der GPLv3/AGPL-Lizenz steht. Weltweit setzen über 8.000 Unternehmen ERPNext produktiv ein. Die Software deckt Finanz- und Anlagenbuchhaltung, Warenwirtschaft, CRM, Einkauf, Fertigung (MRP), HR und Gehaltsabrechnung, Projektmanagement sowie Branchen wie Healthcare und Education ab. Für den DACH-Markt stehen Partner wie ALYF GmbH, ERP-Beratung.team, Phamos, Havenir Solutions, ItsDAVE und Happy Squirrels bereit, die auch GoBD-konforme Lokalisierungen liefern. ERPNext kann kostenlos selbst gehostet werden (volle DSGVO-Datenkontrolle) oder als Managed SaaS über Frappe Cloud bezogen werden. Die Frappe Cloud bietet einen Apps Marketplace mit über 150 Zusatzanwendungen. Eine native Mobile App (iOS/Android) und eine vollständige REST-API runden den Funktionsumfang ab. Dank der modularen Architektur des Frappe Framework können Workflows, Felder und Berichte ohne Programmierkenntnisse angepasst werden.
Vorteile
- Vollständig Open Source unter GPLv3/AGPL - keine versteckten Lizenzkosten, volle Transparenz und Self-Hosting für maximale DSGVO-Datenkontrolle.
- Extrem modular durch das Frappe Framework: Felder, Workflows und Berichte können ohne Code angepasst werden, was individuelle Prozesse ohne teure Entwicklung ermooglicht.
- Günstiger Einstieg mit dauerhaft kostenlosem Self-Hosting oder Frappe Cloud ab $5/Monat - deutlich günstiger als SAP Business One oder Microsoft Dynamics.
- Aktive globale Community mit über 8.000 Live-Installationen und im DACH-Raum etablierten Partnern wie ALYF, ERP-Beratung.team und Phamos für lokalisierten Support.
- All-in-one Plattform: Finance, HR, CRM, Fertigung, Projektmanagement und Branchenmodule (Healthcare, Education) in einem System ohne Insellösungen.
Nachteile
- Deutsche Lokalisierung und GoBD-Konformität sind nicht nativ enthalten, sondern nur über DACH-Partner-Apps erhältlich - das erfordert Zusatzaufwand und Partnerauswahl.
- Frappe Cloud wird in USD abgerechnet und hat keinen offiziellen deutschen Support; DACH-Kunden sind auf Partner-Netzwerk angewiesen.
- Benutzerfläche und Reporting sind funktional, aber weniger poliert als bei SAP oder Microsoft Dynamics - die Lernkurve ist für Nicht-IT-Teams spaerbar.
- Das Frappe Framework basiert auf Python und erfordert für tiefere Anpassungen IT-Know-how; komplexe Customizations ohne Entwickler sind begrenzt.
- Offizieller DACH-Support von Frappe Technologies ist schwach ausgeprägt; Unternehmen ohne internen IT-Dienstleister sollten einen DACH-Partner einplanen.
Integrationen: Stripe, PayPal, Shopify, WooCommerce, Slack und 3 weitere
PROMATISKostenpflichtigPROMATIS aus Ettlingen ist ein deutscher Oracle-Platinum-Partner, der Oracle ERP, EPM und PaaS mit eigenen Branchenlösungen und Beratung für den Mittelstand und Konzerne integriert.KostenpflichtigHosting DE
PROMATIS software GmbH ist ein etablierter deutscher Beratungs- und Lösungsanbieter mit Sitz in Ettlingen (Baden-Wuerttemberg). Seit 1994 implementiert das Unternehmen Oracle-basierte Geschäftsanwendungen und gehört zu den profiliertesten Oracle-Platinum-Partnern im DACH-Raum. Das Portfolio umfasst Oracle Cloud Applications für ERP, EPM, SCM, HCM und CX sowie die Oracle Cloud Infrastructure (OCI) und PaaS-Komponenten. Neben der reinen Beratung entwickelt PROMATIS eigene Branchenpakete und Beschleuniger, die Standardimplementierungen verkürzen sollen. Dazu zählen Templates für Mittelstand, Anlagen- und Maschinenbau, Handel und Dienstleister. Im EPM-Bereich (Enterprise Performance Management) liegt ein Schwerpunkt auf Planung, Konsolidierung und Reporting auf Basis von Oracle EPM Cloud. Die KI- und Automatisierungspraxis kombiniert Oracle Digital Assistant, OCI Generative AI und prozessorientierte Robotic Process Automation. PROMATIS verbindet die Software mit Beratungsdienstleistungen wie Prozessdesign, Implementierung, Schulung und Managed Services. Die Lösungen laufen entweder in der Oracle Cloud (Frankfurt-Region) oder hybrid mit lokalen Komponenten. Damit positioniert sich PROMATIS als Made-in-Germany-Brückenkopf für Oracle-Technologien. Die Preisgestaltung ist projektspezifisch und basiert auf Oracle-Subscription-Lizenzen plus Implementierungs- und Servicekosten. Eine öffentliche Preisliste gibt es daher nicht; Angebote werden auf Basis von Modul-, User- und Servicescope individuell kalkuliert.
Vorteile
- Deutscher Oracle-Platinum-Partner: Mehr als drei Jahrzehnte Oracle-Erfahrung und tiefe Kompetenz in Ettlingen ergeben hohe Implementierungssicherheit, was bei Oracle-Projekten oft entscheidend ist.
- Made-in-Germany-Beratung mit Hosting in Frankfurt: Projekte können vollständig auf der OCI-Region Frankfurt betrieben werden, was DSGVO-Anforderungen und Konzerncompliance entgegenkommt.
- Eigene Branchen-Accelerators: Vordefinierte Templates und Best Practices verkürzen Oracle-Cloud-Projekte und reduzieren typische Customizing-Risiken.
- Starke EPM-Praxis: Im Bereich Planung, Konsolidierung und Reporting (Oracle EPM Cloud) ist PROMATIS sehr profiliert, was insbesondere für Konzerne mit komplexer Berichtswelt relevant ist.
- Beratung und Software aus einer Hand: Prozessdesign, Implementierung, Schulung und Managed Services werden durchgängig betreut, was Schnittstellen zwischen Beratungs- und Betriebsdienstleistern reduziert.
Nachteile
- Abhängigkeit vom Oracle-Stack: PROMATIS-Lösungen sind eng mit Oracle Cloud, OCI und EPM verzahnt, was bei strategischen Wechseln zu anderen Plattformen erheblichen Aufwand bedeutet.
- Hoher Einstiegsaufwand: Projekte sind keine Standard-SaaS-Abos, sondern Beratungsprojekte mit komplexer Architektur, was sich erst ab einer gewissen Unternehmensgröße lohnt.
- Preise nur auf Anfrage: Sowohl Oracle-Subscriptions als auch PROMATIS-Services werden individuell kalkuliert, was Vorabbudgetierung erschwert.
- Wenig für Kleinstunternehmen: Das Angebot zielt klar auf gehobenen Mittelstand und Konzerne; Kleinstunternehmen sind funktional und preislich nicht die Zielgruppe.
- Marktbekanntheit fokussiert: Im breiten ERP-Vergleich ist PROMATIS weniger sichtbar als große internationale Beratungshaeuser, dafür aber spezialisierter im Oracle-Bereich.
Integrationen: Oracle Fusion Cloud ERP, Oracle EPM Cloud, Oracle Integration Cloud, SAP, DATEV und 3 weitere
SIX ERPKostenpflichtigSIX ERP ist eine moderne Cloud-Unternehmenssoftware aus Wien, die ERP, CRM, HR, Projekte und Finanzen modular für Mittelständler in einer Plattform mit europäischem Hosting verbindet.KostenpflichtigHosting EU
SIX ERP ist eine Cloud-basierte Unternehmenssoftware der österreichischen Soft Eight Consult GmbH mit Sitz in Wien. Die Plattform richtet sich an mittelständische Unternehmen, die ihre administrativen und operativen Kernprozesse von Finanzen über Projekte bis hin zu CRM und HR in einer integrierten Cloud-Lösung statt in vielen Insellosungen abbilden wollen. Das modulare Angebot deckt ERP-Kernfunktionen, Finanzen und Buchhaltungsexporte, CRM, HRM, Projektmanagement, Asset Management, Helpdesk und Document Management ab. SIX positioniert sich als unternehmensweite Suite, die in vielen Branchen, etwa Dienstleistung, Handel und produzierende KMU, eingesetzt werden kann. Die Module sind in einer gemeinsamen Datenbasis miteinander verknüpft, was Datenpflege und Reporting vereinfacht. Die Software wird als SaaS in europäischen Rechenzentren betrieben. Daneben werden On-Premise-Installationen und White-Label-Varianten für Partner angeboten. Die Architektur basiert auf modernen Web-Technologien und stellt eine REST-API für Integrationen mit Drittsystemen bereit. Preise werden auf Anfrage individuell kalkuliert und richten sich nach Modulauswahl, Nutzerzahl und Hosting-Variante. SIX bietet Demos und Trials an; Vertrieb und Implementierung übernehmen das eigene Team und Partner im DACH-Raum.
Vorteile
- Breite Modulpalette in einer Plattform: ERP, CRM, HR, Projekte und Helpdesk liegen in einer Cloud-Datenbasis, was Schnittstellen zwischen mehreren Insellosungen überflüssig macht.
- Österreichischer Anbieter mit europäischem Hosting: Verträge, Support und Datenverarbeitung im EU-Raum sind für viele DACH-Unternehmen ein Compliance-Vorteil.
- Cloud und On-Premise verfügbar: Beide Betriebsmodelle werden unterstützt, was Unternehmen mit Datenhoheitsanforderungen oder hybriden Strategien adressiert.
- Modernes Web-UI: Die Oberfläche ist responsiv und auf zeitgemäße Web-Standards ausgelegt, was die Akzeptanz bei Nutzern erleichtert.
- Offene REST-API: Integrationen mit Webshops, Buchhaltungs- und Branchenlösungen sind technisch sauber abbildbar.
Nachteile
- Geringe Marktbekanntheit: Im Vergleich zu Xentral, weclapp oder Odoo ist SIX ERP deutlich weniger sichtbar, was Community-Inhalte, Erfahrungsberichte und Drittanbieter-Apps einschränkt.
- Preise nur auf Anfrage: Ohne öffentliche Preisliste sind Vorabvergleiche und schnelle Budgetentscheidungen erschwert.
- Buchhaltung nicht im Kern: SIX deckt Faktura und Belegexport ab, für die eigentliche Finanzbuchhaltung wird auf Drittsysteme bzw. DATEV/BMD verwiesen.
- Begrenzte Branchentiefe in Produktion: Echte Fertigungsfunktionen wie mehrstufige Stücklisten, MRP und Werksplanung sind kein Schwerpunkt.
- Kleines Partnernetz: Implementierungspartner sind im DACH-Raum vorhanden, aber zahlenmäßig weit hinter etablierten ERP-Anbietern, was Auswahl und regionale Nähe begrenzen kann.
Integrationen: DATEV, Lexware, Shopify, SAP, REST API und 3 weitere
Sage X3KostenpflichtigEnterprise-ERP für den Mid-Market: Manufacturing, Distribution und Finance mit Sage Copilot AI.KostenpflichtigHosting EU
Sage X3 ist ein Enterprise-ERP-System für den Mid-Market mit Fokus auf Manufacturing, Distribution und Finance. Die Plattform deckt Finanzmanagement, Supply Chain, Fertigung und HR ab. Mit dem integrierten Sage Copilot AI-Assistenten automatisiert Sage X3 Routineaufgaben und unterstützt datengetriebene Entscheidungen. Verfügbar als Cloud- und On-Premise-Lösung, gehosted auch in europäischen Rechenzentren.
Vorteile
- Starkes Sage-Backing mit jahrzehntelanger ERP-Erfahrung und globaler Präsenz
- Gezielt auf den Mid-Market zugeschnitten -- kein Over-Engineering wie bei SAP oder Oracle
- Branchenspezialisierung für Manufacturing und Distribution out-of-the-box
- Integrierter Sage Copilot AI-Assistent beschleunigt Routineprozesse
- Flexibles Deployment (Cloud, On-Premise, Hybrid) mit EU-Serverstandorten
- Breites Partnernetzwerk für Implementierung und Support in der DACH-Region
Nachteile
- Preise nicht transparent -- kein öffentliches Pricing, Angebote nur auf Anfrage
- Hoher Implementierungsaufwand: typische Projekte dauern 6-18 Monate und erfordern Beratungsbudget
- Kleineres Ecosystem und App-Marktplatz im Vergleich zu SAP S/4HANA oder Microsoft Dynamics
- Anpassungen erfordern oft spezialisierte Sage-Entwickler (X3-Scripting/Crystal Reports)
- Upgrade-Zyklen können aufwendig sein, besonders bei stark angepassten Installationen
Integrationen: Sage-Ecosystem, Microsoft 365, EDI-Systeme, E-Commerce-Plattformen, Zahlungsanbieter und Banking-Schnittstellen und 3 weitere
SAP Business ByDesignab 89 € / MonatCloud-ERP für den Mittelstand seit 2007 - SAP hat jedoch den Support-Stopp für 2026/2027 angekündigt, Migration zu GROW with SAP empfohlen.KostenpflichtigHosting DE
SAP Business ByDesign war die Cloud-ERP-Lösung von SAP für mittelständische Unternehmen mit 100 bis 1.000 Mitarbeitenden. Seit der Markteinführung 2007 setzten über 1.500 Kunden weltweit auf die integrierte Suite für Finanzen, Vertrieb, HR, Supply Chain und Projektmanagement. WICHTIG: SAP hat 2024 offiziell bekanntgegeben, dass SAP Business ByDesign 2026/2027 aus dem Support läuft. Bestehenden Kunden wird die Migration zur Nachfolgelösung GROW with SAP (SAP S/4HANA Cloud Public Edition) empfohlen. Für Neukunden ist eine Investition in ByDesign daher nicht mehr sinnvoll. Die Lösung läuft vollständig in der Cloud, bietet EU-Hosting in Walldorf sowie GoBD-Konformität für den deutschen Markt. Zu den Kernfunktionen zählen Finanzbuchhaltung, Vertrieb und CRM, HR und Lohnabrechnung, Supply Chain Management, Projektmanagement, eine Mobile App sowie Multi-Country- und Multi-Currency-Unterstützung. Aufgrund des angekündigten EOL ist der Investitionsschutz jedoch fraglich und eine Evaluierung von GROW with SAP oder alternativen Cloud-ERP-Lösungen wie Odoo oder NetSuite dringend empfohlen.
Vorteile
- Cloud-ERP speziell für den Mittelstand mit 100-1.000 Mitarbeitenden, über 1.500 Kunden weltweit
- EU-Hosting in Walldorf, GoBD-konform für den deutschen Markt
- Vollständig integrierte Suite für Finanzen, HR, Vertrieb und Supply Chain ohne Schnittstellenprobleme
- Bewährte Stabilität seit 2007 mit SAP-Qualitätsstandards
Nachteile
- EOL angekündigt: SAP-Support endet 2026/2027, Migration zu GROW with SAP notwendig - Investitionsschutz fraglich
- Für Neukunden keine sinnvolle Investition mehr, da Weiterentwicklung eingestellt wird
- Weniger KI-Funktionen als SAP S/4HANA oder moderne ERP-Alternativen
- Höhere Einstiegspreise im Vergleich zu Odoo oder NetSuite für den Mittelstand
- Steile Lernkurve und komplexe Implementierung trotz Cloud-Bereitstellung
Integrationen: SAP Suite, Microsoft Office 365, Salesforce
Epicor KineticKostenpflichtigManufacturing-Cloud-ERP für den Mittelstand mit KI-Copilot, MES, SCM und Low-Code-Anpassung via Application Studio.KostenpflichtigHosting DE
Epicor Kinetic ist ein spezialisiertes Cloud-ERP-System für produzierende Unternehmen im Mittelstand und Enterprise-Segment. Die Plattform, vormals bekannt als Epicor ERP, deckt den gesamten Fertigungsprozess ab: von Discrete Manufacturing und Mixed-Mode-Fertigung über den Manufacturing Execution System (MES) Shop Floor bis hin zu Lieferkettenmanagement, Finanzmanagement, CRM und Projektmanagement. Mit mehr als 27.000 Kunden weltweit und Hauptsitz in Austin, Texas, gehört Epicor zu den führenden Manufacturing-ERP-Anbietern global. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist Kinetic AI, ein generativer KI-Copilot, der seit 2024/2025 sukzessive in die Plattform integriert wird. Kinetic AI unterstützt Anwender bei der Automatisierung wiederkehrender Prozesse, bietet KI-gestützte Prognosen und ermöglicht intelligente Entscheidungsunterstützung direkt im ERP-Workflow. Die zugrunde liegende Cloud-Infrastruktur basiert auf Microsoft Azure, wobei Azure-Rechenzentren in der EU, einschließlich Frankfurt (Deutschland), für europäische Kunden verfügbar sind. Der Application Studio Low-Code-Ansatz erlaubt es Unternehmen, die Oberfläche und Prozesse ohne Programmierung anzupassen. Branchenspezifische Best Practices für Maschinenbau, Automotive, Metallverarbeitung, Luft- und Raumfahrt sowie Medizingeräte sind direkt in das System eingebettet. Multi-Site- und Multi-Currency-Unterstützung deckt internationale Fertigungsstrukturen ab. Über 30 landesspezifische Compliance-Pakete (Country-Specific Functionality) erleichtern die lokale Anforderungserfüllung. Preise werden nicht öffentlich ausgewiesen und sind auf Anfrage erhältlich. Typischerweise liegt das Cloud-Abonnement im Bereich von 200 bis 400 USD pro Nutzer und Monat, abhängig von Modulumfang und Nutzerzahl. Implementierungsprojekte dauern in der Regel 6 bis 12 Monate. Eine Demo ist kostenlos anforderbar.
Vorteile
- Manufacturing-Spezialist mit tiefer Branchenexpertise: Kinetic deckt Discrete Manufacturing, Mixed-Mode und MES deutlich tiefer ab als generische ERP-Systeme und ist direkt auf Maschinenbau, Automotive und Metallverarbeitung ausgerichtet.
- Kinetic AI Copilot (2024/2025): Generativer KI-Assistent für Prozessautomatisierung und intelligente Entscheidungsunterstützung direkt im ERP-Workflow, deutlich weiter als KI-Add-ons bei Wettbewerbern.
- EU-Hosting via Azure Frankfurt verfügbar: Europäische Kunden können DSGVO-konformes Hosting in EU-Rechenzentren (inkl. Frankfurt) wählen, was Datenschutzanforderungen deutlich erleichtert.
- Application Studio Low-Code: Anpassung von Oberflächen und Prozessen ohne klassische Programmierung, was Implementierungskosten senkt und die Flexibilität für Eigenentwicklungen erhoet.
- Gartner Magic Quadrant Leader 2024: Anerkannte Marktposition als führender Cloud-ERP-Anbieter für produktzentrierte Unternehmen mit starker G2-Bewertung.
- 30+ Länder-Compliance-Pakete: Country-Specific-Functionality reduziert den Aufwand für lokale Steuer- und Meldepflichten erheblich für internationale Fertigungsunternehmen.
- Mehr als 27.000 Kunden weltweit: Großes Netzwerk an Implementierungspartnern und Industry-Best-Practices aus jahrzehntelanger Fertigungs-ERP-Erfahrung.
Nachteile
- Pricing intransparent und auf Anfrage: Öffentliche Preislisten fehlen; individuelle Angebote erschweren den direkten Vergleich mit Wettbewerbern und erfordern Vertriebskontakt.
- Implementierungsdauer 6-12 Monate: ERP-Projekte dieser Größenordnung erfordern erhebliche interne Ressourcen, Schulungsaufwand und externe Beratung.
- Hohe Lernkurve: Trotz Low-Code-Optionen ist die Systemkomplexität hoch; der Wechsel von der klassischen zur neuen Kinetic-Oberfläche erfordert Umgewöhnungszeit.
- Weniger Bekanntheit in DACH als SAP oder Microsoft: Epicor hat im deutschsprachigen Markt eine schmalere Partnerbasis und geringere Markenbekanntheit als SAP Business One/S4HANA oder Microsoft Dynamics 365.
- Per-User-Kosten können sich skalieren: Bei großen Nutzergruppen addieren sich die monatlichen Lizenzgebühren erheblich, was TCO-Kalkulationen frühzeitig erfordert.
- US-Hosting ist Standard, EU optional: Ohne explizite Vereinbarung landen Daten in US-Rechenzentren; EU/Frankfurt-Hosting muss aktiv angefragt werden.
Integrationen: Microsoft 365, Salesforce, REST API, Application Studio, Epicor Data Analytics und 3 weitere
ExactKostenpflichtigExact ist eine niederländische Cloud-ERP- und Buchhaltungssoftware aus Delft, die KMU im DACH-Raum integrierte Finanz-, Projekt- und Warenwirtschaftsmodule mit europäischem Hosting bietet.KostenpflichtigHosting EU
Exact ist eine etablierte Business-Software aus den Niederlanden (Hauptsitz Delft), die seit 1984 ERP-, Buchhaltungs- und CRM-Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt. Im DACH-Raum positioniert sich Exact mit modularen Cloud-Suiten, die von der reinen Buchführung bis zur vollintegrierten Branchenlösung für Produktion, Grosshandel und Dienstleister reichen. Das Produktportfolio gliedert sich in mehrere Linien. Exact Online richtet sich an Buchhalter, Steuerberater und kleinere Unternehmen, die ihre Finanzen, Rechnungen und Lohnabrechnung in der Cloud abbilden wollen. Exact for Manufacturing und Exact for Wholesale Distribution sind branchenspezifische ERP-Pakete, die Produktion, Lagerwirtschaft, Einkauf und Vertrieb in einem System verbinden. Hinzu kommen Module für Projektmanagement, CRM und HRM, die nahtlos zusammenspielen. Eine zentrale Stärke von Exact ist die durchgängige Datenhaltung. Belege, Rechnungen und Stammdaten fließen ohne Medienbruch zwischen Buchhaltung, Lager und Projektabrechnung. Bankenanbindungen, automatische Belegerkennung und revisionssichere Archivierung gehören zum Standard. Die Cloud läuft in europäischen Rechenzentren und ist auf DSGVO ausgerichtet. Für DACH-Kunden bietet Exact deutschsprachige Oberfläche, lokale Konten- und Steuerlogik sowie Anbindungen an gängige deutsche Buchhaltungsstandards. Preise werden über Reseller und auf Anfrage kalkuliert, da Editionen, Module und Nutzerzahlen frei kombinierbar sind.
Vorteile
- Breites modulares Portfolio: Von reiner Buchhaltung bis zu vollwertigem Branchen-ERP für Grosshandel und Fertigung in einer Plattform abbildbar, was Wachstumsschritte ohne Systemwechsel ermöglicht.
- Europäisches Hosting und langer Track-Record: Mehr als 40 Jahre Marktpräsenz in den Niederlanden und im DACH-Raum, Rechenzentren in der EU und etablierte Reseller-Strukturen geben Investitionssicherheit.
- Tiefe Buchhaltungsfunktionen: Die Wurzeln im Accounting-Markt zeigen sich in robusten Funktionen für Konten, Mahnwesen und Bankabgleich, die viele Wettbewerber nur oberflächlich abbilden.
- Starke Branchenkompetenz im Grosshandel: Lager-, Chargen- und Vertriebsfunktionen sind für Distributoren feiner ausgearbeitet als bei generischen Cloud-ERP-Suiten.
- Offene Plattform mit App-Marktplatz: REST-API und ein Ecosystem von Partner-Apps decken Branchen- und Nischenanforderungen ohne aufwendige Eigenentwicklung ab.
Nachteile
- Intransparente Preise: Alle DACH-Pakete laufen über Reseller und sind nur auf Anfrage erhältlich, was Vergleichbarkeit und schnelle Budgetplanung erschwert.
- Modernes UI hinkt nach: Die Oberfläche wirkt funktional, aber gegenüber neueren Cloud-ERP-Anbietern wie Xentral oder weclapp weniger zeitgemäß und an einigen Stellen unübersichtlich.
- Einführung erfordert Partner: Komplexere Branchenpakete lassen sich kaum ohne Implementierungspartner produktiv setzen, was die Time-to-Value verlängert und Zusatzkosten verursacht.
- Geringere Präsenz im deutschsprachigen Marketing: Im Vergleich zu DATEV-, Lexware- oder SAP-Umfeld ist die Wahrnehmung im DACH-Markt kleiner, was Community-Inhalte und Tutorials begrenzt.
- DATEV-Anbindung pragmatisch, aber nicht nativ: Schnittstellen zu deutschen Standards wie DATEV sind über Exporte und Partner möglich, aber nicht so tief integriert wie bei rein deutschen ERP-Anbietern.
Integrationen: DATEV, Shopify, Magento, Microsoft 365, REST API und 3 weitere
ExentaKostenpflichtigERP-Software für Mode- und Bekleidungsunternehmen mit PLM, Shop Floor Control und Lieferketten-Management.Kostenpflichtig
Exenta (heute: Aptean Apparel ERP, Exenta Edition) ist eine spezialisierte ERP-Software, die speziell für Unternehmen der Mode- und Bekleidungsindustrie entwickelt wurde. Die Lösung deckt den gesamten Produktlebenszyklus ab – von der Produktentwicklung über die Produktion bis hin zu Vertrieb und Logistik. Zu den Kernmodulen gehören Product Lifecycle Management (PLM), Shop Floor Control zur Fertigungsüberwachung, Lagerverwaltung (WMS), elektronischer Datenaustausch (EDI) sowie ein Vendor Portal für die Lieferantenkommunikation. Darüber hinaus bietet Exenta eine direkte Integration mit Adobe Illustrator, die Designer bei der Erstellung und Verwaltung von Stücklisten und Technischen Packs unterstützt. Die Software richtet sich an Marken, Hersteller und Einzelhändler im Bereich Bekleidung, Schuhe, Accessoires und Heimtextilien und verspricht Echtzeit-Transparenz in der gesamten Lieferkette sowie eine schnellere Markteinführung neuer Kollektionen.
Vorteile
- Branchenspezifische Lösung für Mode, Bekleidung, Schuhe und Heimtextilien – kein generisches ERP, sondern auf Fashion-Workflows optimiert.
- Direkte Adobe-Illustrator-Integration erleichtert die Übergabe von Designdaten in Stücklisten und technische Packs, ohne Daten doppelt erfassen zu müssen.
- Shop Floor Control bietet Echtzeit-Transparenz in der Produktion und ermöglicht schnelle Eingriffe bei Qualitätsproblemen oder Verzögerungen.
- Das Vendor Portal verbessert die Zusammenarbeit mit Lieferanten erheblich, ohne dass diese eine aufwendige ERP-Anbindung benötigen.
- Als Teil der Aptean-Gruppe profitieren Kunden von einem globalen Support-Netzwerk und kontinuierlicher Weiterentwicklung der Plattform.
Nachteile
- Mehrere Nutzerbewertungen kritisieren veraltete Softwarearchitektur, fehlende moderne API-Schnittstellen und hohe Kosten für individuelle Anpassungen.
- Support gilt laut Nutzerberichten als teuer und träge – auch für die Behebung softwareseitiger Fehler werden Supportstunden abgerechnet.
- Die Implementierung ist komplex und zeitaufwendig; Updates haben in der Vergangenheit teils neue Probleme erzeugt, was den Betrieb beeinträchtigt hat.
Integrationen: Adobe Illustrator, EDI-Systeme, Vendor-Portal-Anbindungen
Haufe X360ab 44 € / MonatHaufe X360 ist die Cloud-ERP der Haufe Group für den deutschen Mittelstand - GoBD-konform, DSGVO-sicher, Made in Germany, basierend auf Acumatica.KostenpflichtigHosting DE
Haufe X360 ist eine modulare Cloud-ERP-Lösung der Haufe Group aus Freiburg, speziell für mittelständische Unternehmen im DACH-Raum mit 50 bis 1.000 Mitarbeitenden. Die Plattform basiert auf Acumatica - einer der am schnellsten wachsenden Cloud-ERP-Technologien weltweit - und wurde von Haufe-Lexware für den deutschen Markt lokalisiert und zertifiziert. Im Kern vereint Haufe X360 Finanzbuchhaltung und Controlling nach GoBD, Warenwirtschaft, CRM, Projektmanagement, Fertigung (PPS), Servicemanagement und E-Commerce in einer einzigen Plattform. Alle Daten liegen in deutschen Rechenzentren (Microsoft Azure, ISO-27001-zertifiziert), was DSGVO-Konformität und Datensouveränität sicherstellt. Die native DATEV-Schnittstelle sowie ELSTER-Anbindung und FinTS-Banking-Integration sind für deutsche Steuerberater und Buchhaltungsteams besonders relevant. Ein zentraler Unterschied zu klassischen ERP-Systemen ist das Per-Resource-Preismodell: Unternehmen zahlen nicht pro Nutzer, sondern nach genutzten Modulen und Ressourcen. Das macht die Lösung für wachsende Teams kostengünstiger skalierbar. Der Einstieg beginnt bei einem Mindestbuchungsbetrag von 449 Euro pro Monat, typische Konfigurationen für Dienstleister oder Händler liegen zwischen 1.500 und 5.000+ Euro pro Monat je nach Modulauswahl und Unternehmensgroe. Über den Acumatica Marketplace stehen mehr als 60 zertifizierte Integrationen bereit, darunter Shopify, Magento, Shopware, Microsoft 365, Salesforce, HubSpot und DHL. No-Code- und Low-Code-Erweiterungen ermöglichen individuelle Anpassungen ohne Kerneingriffe. Die mobile App für iOS und Android sowie Echtzeit-Dashboards sorgen für ortsunabhängiges Arbeiten. Haufe X360 wurde 2024 als 'ERP of the Year' ausgezeichnet und wird über ein zertifiziertes Partnernetzwerk implementiert.
Vorteile
- Made in Germany - Haufe Group aus Freiburg mit jahrzehntelanger Expertise im deutschen Markt
- DSGVO-konformes Hosting in deutschen Rechenzentren (Microsoft Azure, ISO 27001)
- GoBD-zertifizierte Buchhaltung für deutsche Steuer- und Compliance-Anforderungen
- Per-Resource-Preismodell skaliert kostengünstig mit dem Unternehmen statt pro User
- Nahtlose Integration in die Haufe/Lexware-Produktfamilie und DATEV
- Basiert auf Acumatica - moderne, zukunftssichere Cloud-ERP-Technologie
Nachteile
- Basiert auf Acumatica White-Label - weniger proprietäre Innovation als Eigenentwicklungen
- Intransparente Gesamtpreise: individuelle Konfiguration erfordert Beratungsgespräch
- Implementierung erfordert zertifizierten Partner - kein Self-Service-Onboarding
- Geringere Markenbekanntheit als SAP oder Microsoft Dynamics im Enterprise-Segment
- Lernkurve bei komplexen Modulkonfigurationen und branchenspezifischen Erweiterungen
Integrationen: DATEV, ELSTER, Microsoft 365, Shopify, Magento und 5 weitere
Infor LNKostenpflichtigInfor LN ist ein spezialisiertes ERP-System für Maschinen- und Anlagenbau, das komplexe Auftragsfertigung, Projektabwicklung und globale Lieferketten in einer branchentiefen Plattform abbildet.KostenpflichtigHosting EU
Infor LN (früher Baan ERP) ist eine ERP-Lösung des US-Anbieters Infor mit starker Ausrichtung auf Industrieunternehmen, insbesondere Maschinen- und Anlagenbau, Hightech, Automotive-Zulieferer und Verteidigung. Die Plattform deckt den gesamten Wertschoepfungsprozess vom Vertrieb über Konstruktion, Beschaffung, Produktion bis hin zu Service und Finanzwesen ab. LN ist auf Engineer-to-Order und Configure-to-Order ausgelegt. Komplexe Stücklisten, kundenspezifische Variantenkonfiguration, mehrstufige Produktionsplanung und Projektkostenrechnung gehören zum Kern. Multi-Site- und Multi-Country-Szenarien lassen sich abbilden, was Konzerne mit mehreren Werken und Landesgesellschaften adressiert. Eine eigene Branchenausrichtung gibt es zusätzlich für Aerospace, Defense und High Tech. Die Lösung ist sowohl On-Premise als auch in der Infor-Cloud (CloudSuite Industrial Enterprise) verfügbar. Im Cloud-Modell läuft LN auf der Infor OS Plattform mit integrierter Analyse (Birst), Workflow (ION) und Document Management. Die Anbindung an Drittsysteme erfolgt über Infor ION als Enterprise Service Bus. Im DACH-Raum wird LN über Infor Deutschland und ein Netz aus Implementierungspartnern vertrieben. Lizenz- und Subscription-Modelle werden individuell auf Basis von Modulen, Usern und Werken kalkuliert. Cloud-Hosting läuft auf AWS-Regionen, darunter Frankfurt für europäische Kunden.
Vorteile
- Branchentiefe für Maschinen- und Anlagenbau: Engineer-to-Order, Variantenkonfiguration und Projektabwicklung sind in LN deutlich tiefer abgebildet als in generischen ERP-Suiten.
- Globale Multi-Site-Fähigkeit: Konzerne mit mehreren Werken und Ländern erhalten ein konsistentes Datenmodell, das konsolidierte Finanz- und Lieferkettensicht ermöglicht.
- Cloud-Hosting in Frankfurt: Die CloudSuite läuft auf AWS-Regionen einschließlich Frankfurt, was europäische Datenschutz- und Latenzanforderungen adressiert.
- Service- und Aftermarket-Funktionen: Die enge Verzahnung von Produktion und Service-Modul ist ein Wettbewerbsvorteil für Anlagenbauer mit langen Lebenszyklen.
- Etabliertes Partnernetz im DACH-Raum: Erfahrene Implementierungspartner verfügen über Branchenvorlagen, was Risiken bei Einführungsprojekten reduziert.
Nachteile
- Hohe Komplexität und Einführungsaufwand: LN-Projekte sind typischerweise Mehrjahresinitiativen mit signifikanten Implementierungsbudgets, ein schneller Go-Live ist selten realistisch.
- Intransparente Preisgestaltung: Lizenz- und Subscriptionpreise werden ausschließlich individuell kalkuliert, was Vergleichbarkeit und schnelle Vorabbudgetierung erschwert.
- User Experience nicht auf Cloud-ERP-Niveau: Trotz Infor OS und neuer Oberflächen wirken viele Module funktional geprägt und weniger modern als reine Cloud-Newcomer.
- Geringe Eignung für Kleinunternehmen: LN richtet sich klar an große Mittelständler und Konzerne, KMU sind funktional und preislich überfordert.
- Begrenzte Standard-Konnektoren zu DACH-Tools: Anbindungen an DATEV, Lexware oder typische deutsche eCommerce-Plattformen erfordern in der Regel Partner- oder Eigenentwicklung.
Integrationen: Infor ION, SAP, DATEV, Shopify, EDI und 3 weitere
Infor M3KostenpflichtigInfor M3 ist eine branchenspezialisierte ERP-Cloud-Suite für Fashion, Food & Beverage, Chemie, Distribution und Equipment-Service mit tiefen Industrie-Templates und globalem Multi-Site-Setup.KostenpflichtigHosting EU
Infor M3 ist die ERP-Plattform des US-Anbieters Infor für prozessorientierte und distributionsstarke Branchen. Sie ist die Nachfolgerin der Movex-Lösung und richtet sich an mittelgroße bis große Unternehmen in Fashion, Food & Beverage, Chemie, Distribution sowie Equipment Service und Vermietung. Die Suite wird als Infor CloudSuite Fashion, Food & Beverage oder Distribution Enterprise mit jeweils vorkonfigurierten Branchenprozessen ausgeliefert. M3 deckt den gesamten Wertschoepfungsprozess ab: Beschaffung, Bestandsführung mit Chargen und Mindesthaltbarkeit, Produktion, Vertrieb, Finanzbuchhaltung und Service. Besonderheiten sind tiefe Funktionen für attributbasierte Artikel (Größe, Farbe, Saison in Fashion), Rezepturen und Co-Products in Food und Chemie sowie Mietgeräte- und Service-Management für Equipment-Anbieter. Die Suite läuft als Cloud-Subscription auf AWS und ist Teil der Infor OS Plattform mit Integrationsbus ION, Dokumentenmanagement IDM und Analytics-Tool Birst. Damit lassen sich Workflows, BI und Drittsysteme integrieren, ohne in den Kernkern eingreifen zu müssen. Im DACH-Raum vertreiben Infor Deutschland und spezialisierte Branchenpartner M3. Preise werden individuell kalkuliert; entscheidende Faktoren sind Branchen-Edition, Anzahl der Standorte und Nutzer. Cloud-Hosting läuft auf europäischen AWS-Regionen, darunter Frankfurt.
Vorteile
- Tiefe Branchenkompetenz: Fashion mit Style-Matrix sowie Food und Chemie mit Rezeptur und Chargen werden in M3 deutlich detaillierter abgebildet als in generischen ERP-Suiten.
- Globale Multi-Site-Fähigkeit: Eine konsistente Instanz für mehrere Werke und Länder, was internationale Markenhersteller und Distributoren stark adressiert.
- Cloud auf AWS Frankfurt: Subscription-Modell mit europäischen Rechenzentren reduziert die Notwendigkeit eigener Infrastruktur und unterstützt DSGVO-Anforderungen.
- Infor OS als Plattform: Workflow, Dokumentenmanagement und Analytics sind eingebettet, was die Notwendigkeit getrennter Drittprodukte für diese Themen reduziert.
- Reife Partnerlandschaft: Spezialisierte Branchenpartner liefern erprobte Templates für Mode-, Food- und Distributionsunternehmen im DACH-Raum.
Nachteile
- Hoher Implementierungsaufwand: Branchen-Templates beschleunigen Projekte, dennoch sind M3-Einführungen typischerweise mehrjährige Vorhaben mit signifikantem Budget.
- Preise nur auf Anfrage: Subscription- und Implementierungskosten werden individuell kalkuliert, was Vergleichbarkeit und schnelle Budgetplanung einschränkt.
- User Experience legacy-geprägt: Trotz neuer Oberflächen wirken viele Standardmasken funktional und weniger modern als reine Cloud-Newcomer.
- Wenig für KMU geeignet: M3 lohnt sich erst ab mittlerer Konzerngröße mit mehreren Werken oder Ländergesellschaften, für kleine Markenhersteller ist die Plattform zu komplex.
- DACH-Spezifika über Partner: DATEV-Export, ELStAM oder typische deutsche eCommerce-Plattformen werden über Partneranbindungen und nicht im Standard abgedeckt.
Integrationen: Infor ION, SAP, Shopify, DATEV, EDI und 3 weitere
myfactory Business.on ERPab 39 € / MonatDeutsches Cloud-ERP aus München für KMU in Handel, Fertigung und Dienstleistung mit DSGVO-Hosting in Deutschland.KostenpflichtigHosting DE
myfactory Business.on ERP ist ein vollständig cloudbasiertes ERP-System der myfactory International GmbH aus München, das seit 2002 speziell für kleine und mittlere Unternehmen in der DACH-Region entwickelt wird. Das System läuft auf Servern in Deutschland und trägt das Zertifikat "Made and Hosted in Germany", was DSGVO-Konformität und GoBD-konforme Buchführung sicherstellt. Der Funktionsumfang deckt alle wesentlichen Geschäftsprozesse ab: Finanzbuchhaltung mit GoBD-Zertifizierung, Warenwirtschaft und Lagerverwaltung, CRM, Produktionsplanung (PPS), E-Commerce-Integration für Onlinehändler sowie ein integriertes Kassensystem (POS). Ergänzend stehen Module für Dokumentenmanagement, HR-Verwaltung und ein Management Information System bereit. Die DATEV-Schnittstelle und ELSTER-Anbindung erleichtern die Zusammenarbeit mit deutschen Steuerberatern. Über die REST API lassen sich Drittlösungen wie Shopify, Magento, JTL oder Microsoft 365 anbinden. E-Rechnungsformate wie XRechnung und ZUGFeRD werden unterstützt. myfactory richtet sich an Unternehmen mit 10 bis 250 Mitarbeitenden in Handel, Fertigung und Dienstleistung, die eine skalierbare Lösung mit deutschem Support benötigen. Über 2.000 aktive Kunden mit mehr als 22.000 Anwendern setzen das System ein. Das Unternehmen ist Teil der europaischen Forterro-Gruppe und wird von rund 100 Vertriebspartnern in der DACH-Region unterstützt.
Vorteile
- Made and Hosted in Germany - Server in Deutschland
- DSGVO-konform mit deutschem Datenschutz
- GoBD-zertifizierte Buchhaltung
- Deutscher Support und 100+ DACH-Partner
- Transparente EUR-Preisgestaltung ohne versteckte Kosten
Nachteile
- Kleinere Lösung im Vergleich zu SAP oder Microsoft Dynamics
- Weniger KI-Funktionen als US-amerikanische Wettbewerber
- Eingeschränkter App-Marketplace
- Implementierung erfordert häufig einen Partner
Integrationen: DATEV, ELSTER, FinTS Banking, Shopify, Magento und 3 weitere
Novicon MunixoKostenpflichtigMunixo ist eine Schweizer Cloud-ERP- und CRM-Plattform der Novicon AG für KMU im DACH-Raum, die Auftrag, Faktura, Lager und Projekte in einer modular nutzbaren Lösung verbindet.KostenpflichtigHosting EU
Munixo ist die Cloud-Business-Software der Schweizer Novicon AG. Die Plattform richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen im DACH-Raum, die ihre administrativen Kernprozesse von Angebot über Rechnung bis Lager und Projekt in einer integrierten Lösung statt in vielen Insellosungen abbilden wollen. Novicon entwickelt und betreibt die Software in der Schweiz und positioniert sich als Alternative zu generischen internationalen Cloud-Suiten. Die Plattform umfasst Module für CRM und Kontaktmanagement, Vertrieb mit Angeboten und Aufträgen, Faktura und Mahnwesen, Einkauf, Lagerwirtschaft, Projektmanagement und Service- bzw. Ticketverwaltung. Branchenpakete adressieren Dienstleister, Großhändler und produzierende KMU. Munixo wird als Software-as-a-Service angeboten und läuft in Schweizer beziehungsweise europäischen Rechenzentren. Für die Buchhaltung setzt Munixo auf Schnittstellen zu etablierten Tools wie Abacus, Bexio und DATEV; Belege können direkt aus dem System exportiert werden. Native Anbindungen an gängige Webshops und Zahlungsdienstleister gehören ebenfalls zum Funktionsumfang. Lizenz- und Subscriptionspreise werden auf Anfrage individuell kalkuliert. Die Höhe hängt von Modulauswahl, Nutzerzahl und gewünschtem Support-Level ab. Vertrieb und Implementierung übernehmen Novicon und ein Netz aus Schweizer und deutschen Partnern.
Vorteile
- Schweizer Anbieter mit DACH-Fokus: Novicon entwickelt Munixo in der Schweiz, was Datenschutz-, Sprach- und Support-Vorteile für KMU im deutschsprachigen Raum bringt.
- Modulare Komplettlösung: CRM, Vertrieb, Lager und Projekte sind in einer Plattform vereint, was Schnittstellenpflege zwischen Insellosungen reduziert.
- Schnittstellen zu Schweizer Buchhaltungssoftware: Native Exporte nach Abacus und Bexio passen zur Realität vieler Schweizer Treuhänder und Inhouse-Buchhalter.
- Branchen-Templates: Pakete für Dienstleister, Grosshandel und produzierende KMU reduzieren die Einführungszeit im Vergleich zu rein generischen Systemen.
- Persönlicher Support: Direkte Erreichbarkeit von Novicon-Mitarbeitenden und Partnern, was bei internationalen Cloud-Suiten kaum gegeben ist.
Nachteile
- Geringe Marktbekanntheit: Im Vergleich zu Bexio, weclapp oder Xentral ist Munixo deutlich weniger sichtbar, was Community, Erfahrungsberichte und Drittanbieter-Apps begrenzt.
- Preise nur auf Anfrage: Es gibt keine öffentliche Preisliste, was Vorabvergleiche und schnelle Budgetentscheidungen erschwert.
- Begrenztes App-Ecosystem: Marktplatz und Drittanbieter-Apps sind im Vergleich zu größeren Cloud-Plattformen klein, viele Spezialanforderungen müssen individuell gebaut werden.
- Eingeschränkte internationale Funktionen: Mehrsprachige Konzern-Setups mit komplexen Auslandsgesellschaften sind möglich, aber kein Schwerpunkt der Lösung.
- Buchhaltung extern: Munixo deckt Faktura ab, für die Finanzbuchhaltung wird auf Drittsoftware verwiesen, was bei sehr buchhaltungsnahen Unternehmen Mehrarbeit bedeuten kann.
Integrationen: Abacus, Bexio, DATEV, Shopify, REST API und 3 weitere
OdooKostenlos nutzbarOdoo ist eine belgische Open-Source All-in-One Business Suite mit ERP, CRM, E-Commerce und mehr als 50.000 Apps für KMU bis Mid-Market.FreemiumHosting DE
Odoo ist eine belgische Open-Source-Softwareplattform, die seit 2005 von der Odoo SA (ehemals OpenERP) in Grand Rosiere, Belgien, entwickelt wird. Die Suite deckt mit über 50 Kern-Apps und mehr als 50.000 Community-Apps im App Store praktisch jeden Geschäftsprozess ab: Vertrieb und CRM, Buchhaltung und Finanzen, Lagerverwaltung, Fertigung, Personalwesen, E-Commerce und Website, Projektmanagement sowie Kassensysteme. Mit weltweit über 15 Millionen Nutzern und 8.000 Partnern gehört Odoo zu den meistgenutzten Business-Softwarepaketen überhaupt. Odoo ist in zwei Editionen erhältlich: Die Community Edition steht kostenlos unter der LGPLv3-Lizenz zur Verfügung und kann auf eigener Hardware oder bei einem beliebigen Hosting-Anbieter betrieben werden. Die Enterprise Edition ergänzt die Community-Basis um proprietäre Module, Odoo Studio (No-Code App Builder), Multi-Company-Management und eine externe REST-API. Für das Hosting bietet Odoo SA eigene Cloud-Infrastruktur auf Servern in Belgien und Frankfurt (Deutschland) an, sodass DSGVO-konforme Datenhaltung in der EU problemlos möglich ist. Für den DACH-Markt sind GoBD-konforme Buchhaltungsmodule über zertifizierte DACH-Partner verfügbar. Die Preisgestaltung ist transparent und wird in Euro ausgewiesen: Der Free-Tier erlaubt eine einzelne App mit unbegrenzt vielen Nutzern kostenlos, der Standard-Tarif kostet 19,90 EUR pro Nutzer und Monat (jährliche Abrechnung) für alle Apps, der Custom-Tarif 29,90 EUR pro Nutzer und Monat und schaltet zusätzlich Odoo Studio, Mehrfirmen-Betrieb und externe API frei. Beide bezahlten Tarife beinhalten unbegrenzten Support sowie Hosting und Wartung ohne versteckte Kosten. Stärken von Odoo sind die enorme Funktionsbreite aus einer Hand, die vollständige Integration aller Module, ein großes Partner-Ökosystem und die Möglichkeit, On-Premise zu betreiben. Herausforderungen bestehen vor allem bei der Einarbeitung aufgrund der Vielzahl an Modulen, bei der nativen deutschen GoBD-Lokalisierung (die aktuell Partnerprojekte erfordert) sowie bei Migrations-Aufwänden zwischen Major-Versionen wie v17 auf v18.
Vorteile
- Open-Source Community Edition kostenlos und ohne Nutzerlimit unter LGPLv3 verfügbar, ideal für technisch versierte Teams und Open-Source-Begeisterte.
- Transparente EUR-Preise ohne versteckte Kosten: alle Apps, Support und Hosting in einem Tarif ab 19,90 EUR pro Nutzer und Monat.
- EU-Anbieter mit Servern in Belgien und Frankfurt -- DSGVO-konforme Datenhaltung innerhalb Europas ohne Umwege.
- Modulares System mit über 50.000 Apps im Store erlaubt stufenweisen Ausbau genau nach Bedarf.
- Vollständige Integration aller Module verhindert Datensilos und reduziert den Schnittstellenaufwand gegenüber Einzellösungen.
Nachteile
- Steile Lernkurve durch die große Anzahl an Modulen und Konfigurationsoptionen -- Implementierungsprojekte erfordern oft externe Beratung.
- Deutsche GoBD-Lokalisierung nicht nativ von Odoo SA, sondern über DACH-Partner-Apps, was zu Abhängigkeiten und Mehrkosten führen kann.
- Versionsmigration (z. B. v17 auf v18) ist aufwändig und erfordert bei vielen Customizations professionelle Unterstützung.
- Pricing eskaliert mit steigender Nutzerzahl und aktivierten Custom-Features; bei großen Teams können Gesamtkosten signifikant steigen.
- Umfang der Plattform kann kleinere Teams überfordern -- für sehr einfache Anwendungsfälle sind schlanke Einzellösungen oft praktikabler.
Integrationen: PayPal, Stripe, Shopify, WooCommerce, Slack und 2 weitere
Oracle JD Edwards EnterpriseOneKostenpflichtigModulare ERP-Suite von Oracle für Manufacturing, Distribution und Asset-intensive Branchen seit 1977.KostenpflichtigHosting DE
Oracle JD Edwards EnterpriseOne ist eine bewaehlrte, modulare ERP-Suite mit über 80 integrierten Anwendungen für mittelständische und große Unternehmen in Manufacturing, Distribution, Construction und Asset-intensiven Branchen. Die Suite deckt Finanzmanagement, Manufacturing und Engineer-to-Order, Supply Chain und Distribution, Asset Lifecycle Management, Capital Asset Management, Projektmanagement, Immobilienverwaltung sowie Human Capital Management und Payroll ab. Die Lösung wurde 1977 gegründet und wird heute von Oracle weiterentwickelt - mit Premier Support bis mindestens 2034 und Continuous Innovation auf Basis der Tools-9.2-Plattform. Deployment wahlweise On-Premise oder über Oracle Cloud Infrastructure (OCI), einschließlich OCI Frankfurt für DACH-Kunden. Mehr als 7.000 Kunden weltweit setzen auf JD Edwards EnterpriseOne. Preise auf Anfrage; typische Einstiegskosten ab 250.000 USD Lizenz für Mid-Market, zuzüglich 22 Prozent jährliche Wartung. Mobile Enterprise Apps sind über die JD Edwards Mobile Plattform (Tools 9.2+) verfügbar. REST- und SOAP-basierte Integrationen sowie OCI Integration Cloud ermöglichen Anbindungen an Oracle CX, Salesforce, Workday und ServiceNow.
Vorteile
- 25+ hochintegrierte Module für breite Prozessabdeckung in einem System
- Branchenspezialisierung für Manufacturing, Construction und Asset-intensive Unternehmen
- Premier Support garaniert bis mindestens 2034 mit Continuous Innovation
- Deployment On-Premise oder Oracle Cloud Infrastructure (OCI), inkl. OCI Frankfurt
- Mehr als 7.000 Kunden weltweit mit ausgereiftem Ecosystem aus Partnern und Implementierern
Nachteile
- UI veraltet - kein Web-natives UX auf dem Stand moderner Cloud-ERPs
- Implementierung komplex und langwierig, typisch 12 bis 24 Monate
- Lizenz sehr teuer - Mid-Market-Einstieg typisch ab 250.000 USD zuzüglich 22% Wartung jährlich
- Starke Abhängigkeit von Customizations statt Standard-Workflows
- JD Edwards World wurde 2024 abgekündigt; langfristig Migration zu Oracle Fusion oder NetSuite empfohlen
Integrationen: Oracle CX, Salesforce, Workday, ServiceNow, OCI Integration Cloud
Oracle NetSuiteab 99 $ / MonatOracle NetSuite ist das weltweit führende Cloud-ERP für den Mid-Market mit integriertem Finance, CRM, E-Commerce und HR seit 1998.KostenpflichtigHosting DE
Oracle NetSuite ist die erste und meistgenutzte Cloud-ERP-Plattform der Welt und wurde 1998 als reine Cloud-Lösung gegründet - lange bevor Cloud-Computing zum Standard wurde. Heute vertrauen über 37.000 Unternehmen in mehr als 215 Ländern auf NetSuite, um ihre gesamten Geschäftsprozesse in einer einzigen, integrierten Plattform zu steuern. Die Suite vereint Finanz- und Buchhaltungsmanagement, CRM mit Vertriebsautomatisierung, Lagerhaltung und Supply Chain, Order Management, E-Commerce via SuiteCommerce, HR und Payroll über SuitePeople sowie Professional Services Automation (PSA) unter einem Dach. Unternehmen gewinnen dadurch Echtzeit-Transparenz über alle Geschäftsbereiche ohne aufwändige Schnittstellenpflege zwischen Insellösungen. Für den europäischen und deutschen Markt betreibt Oracle seit 2023 die EU Sovereign Cloud mit Rechenzentrum in Frankfurt am Main. Damit werden alle Kundendaten ausschließlich innerhalb der EU gespeichert und verarbeitet, was DSGVO-Konformität sicherstellt. Die Lösung unterstützt Multi-Währung, Multi-Sprache und Multi-Subsidiary-Buchführung, was sie besonders für international wachsende Mittelstandsunternehmen attraktiv macht. Die SuiteCloud Platform erlaubt es Entwicklern und Partnern, individuelle Erweiterungen, Workflows und Integrationen zu bauen, ohne den Kern zu verändern. Dadurch bleiben Upgrades wartungsfrei. Branchenspezifische Editionen existieren für Software/SaaS, Professional Services, Handel, Fertigung und gemeinnützige Organisationen. Das Preismodell basiert auf einer jährlichen Basislizenz zuzüglich User-Gebühren und optionalen Modulen; Listenpreise in USD beginnen bei ca. 999 USD pro Monat für die Basislizenz plus 99 USD pro User pro Monat, wobei Mid-Market-Implementierungen typischerweise 25.000 bis 150.000+ USD jährlich kosten. Preise werden individuell angefragt.
Vorteile
- Als Cloud-ERP seit 1998 gegründet ist NetSuite technisch ausgereift und wird zweimal jährlich kostenlos aktualisiert - ohne kundenseitige Upgrade-Projekte.
- Oracle EU Sovereign Cloud mit Rechenzentrum in Frankfurt sichert DSGVO-Konformität und lokale Datenhaltung für europäische Unternehmen.
- Über 37.000 Kunden in 215+ Ländern machen NetSuite zum weltweiten Marktführer im Cloud-ERP-Segment für den Mid-Market.
- Die SuiteCloud Platform erlaubt tiefgreifende Anpassungen und Integrationen, ohne den Kern zu verändern - Upgrades bleiben dadurch wartungsfrei.
- Vollintegrierte Suite aus ERP, CRM, E-Commerce und HR eliminiert Schnittstellenprobleme und liefert eine einzige Datenbasis für alle Abteilungen.
Nachteile
- Pricing in USD und ausschließlich auf Anfrage macht einen direkten Kostenvergleich schwierig; Mid-Market-Implementierungen kosten schnell 25.000-150.000+ USD jährlich.
- Implementierungsaufwand von typischerweise 3-9 Monaten und hohe Lernkurve erfordern erfahrene Partner - kein Self-Service-Setup.
- Kein direktes GoBD-Zertifikat; DACH-spezifische Lokalisierungslücken (z.B. DATEV-Export) müssen über Partner oder Customizing geschlossen werden.
- Kosten eskalieren mit jedem zusätzlichen Modul und weiteren Usern - das Preismodell wird für wachsende Teams schnell komplex.
- US-amerikanischer Produkt-Fokus: DACH-spezifische steuerliche Anforderungen und Behoeerdenschnittstellen benötigen teils aufwändige Konfiguration.
Integrationen: Salesforce, HubSpot, Stripe, PayPal, Shopify und 4 weitere
Topix ERPKostenpflichtigTopix ERP aus Hamburg ist eine plattformübergreifende Unternehmenssoftware für Mac und Windows mit Buchhaltung, CRM, Faktura, Lager und Projekten Made in Germany.KostenpflichtigHosting DE
Topix ERP ist eine Unternehmenssoftware der TOPIX Business Software AG mit Sitz in Hamburg. Eine Besonderheit im deutschen Markt: Topix läuft nativ auf macOS und Windows und richtet sich damit gezielt an Agenturen, Kreativbetriebe, Dienstleister und Mittelständler, die Mac-affine Teams haben. Die Software ist seit den 1980er Jahren am Markt und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Funktional umfasst Topix einen integrierten ERP-Kern aus Auftragsabwicklung, Faktura, Einkauf, Lager und Projektmanagement, ergänzt um Module für CRM, Marketing, DMS, HR, Zeit- und Spesenerfassung sowie Finanzbuchhaltung und Lohn. Damit deckt die Plattform den vollständigen administrativen Lebenszyklus eines KMU ab, ohne dass mehrere Insellosungen kombiniert werden müssen. Topix lässt sich On-Premise im eigenen Netzwerk oder als Hosted-Variante in deutschen Rechenzentren betreiben. Mobile Zugriffe sind über Web-Module und Mobile Apps möglich. Die enge Verzahnung mit deutschen Standards wie DATEV, ELSTER und SEPA macht die Software für den DACH-Markt anschlussfähig. Lizenzen werden nach Modulen und Nutzern kalkuliert; Topix vertreibt im Direktvertrieb und über Partner. Eine öffentliche Preisliste gibt es nicht; Angebote werden auf Basis konkreter Anforderungen erstellt.
Vorteile
- Echte Mac-Kompatibilität: Eine der wenigen umfassenden ERP-Lösungen in Deutschland mit nativem macOS-Client, was kreative und Mac-affine Teams stark adressiert.
- Made in Germany: Entwicklung in Hamburg und Hosting in Deutschland sichern DSGVO-konforme Datenverarbeitung und deutschen Support.
- All-in-One-Plattform: Buchhaltung, Lohn, CRM, Projekte und Lager liegen in einer Datenbasis, was Schnittstellenpflege gegenüber Insellosungen reduziert.
- Tiefe DATEV- und ELSTER-Integration: Direkter Datenaustausch mit Steuerberatern und Steuerbehörden im Standard enthalten.
- Langjähriger spezialisierter Anbieter: TOPIX ist seit Jahrzehnten am Markt und liefert stabile Releases mit kontinuierlicher Weiterentwicklung.
Nachteile
- Preise nur auf Anfrage: Es gibt keine öffentliche Preisliste, was Vorabvergleiche und schnelle Budgetentscheidungen erschwert.
- Designkonservativ: Die Oberfläche ist funktional und stabil, wirkt im Vergleich zu modernen Cloud-Newcomern wie Xentral oder weclapp jedoch konventionell.
- Begrenzte internationale Funktionen: Multi-Country-Setups und mehrsprachige Konzern-Mandanten sind möglich, aber kein Schwerpunkt der Lösung.
- Cloud weniger schlank als Pure-SaaS: Die Hosted-Variante ist eine gehostete Installation und kein echtes Multi-Tenant-SaaS, was Self-Service-Onboarding und Update-Geschwindigkeit limitieren kann.
- Begrenztes App-Ecosystem: Der Drittanbieter-Marktplatz ist deutlich kleiner als bei internationalen Cloud-Suiten.
Integrationen: DATEV, ELSTER, Shopify, Lexware, Microsoft 365 und 3 weitere
Unicontaab 50 € / MonatUniconta ist eine moderne Cloud-Buchhaltungs- und ERP-Lösung des dnischen Ex-Navision-Gründers Erik Damgaard mit Faktura, Lager, Projekten und tiefer Integrationsphilosophie für KMU.KostenpflichtigHosting EU
Uniconta ist eine Cloud-basierte ERP- und Buchhaltungssoftware aus Dänemark, gegründet von Erik Damgaard, dem ursprünglichen Schöpfer von Navision (heute Microsoft Dynamics 365 Business Central). Die Software wurde von Grund auf für die Cloud entwickelt und positioniert sich als modernes, schlankes ERP für kleine und mittelständische Unternehmen sowie deren Steuerberater und Treuhänder. Funktional deckt Uniconta die klassischen ERP- und Buchhaltungsbedarfe ab: Finanzbuchhaltung mit Konten, Mehrwährungsfähigkeit, USt-Logik und Bilanz, dazu Faktura, Einkauf, Lager, CRM, Projekt- und Produktionsmodule. Erweiterungen wie Webshop-Anbindungen, Branchenpakete und Drittanbieter-Apps werden über das Partnernetzwerk angeboten. Eine eigene .NET-basierte API ermöglicht tiefgreifende kundenindividuelle Anpassungen. Die Software wird in europäischen Rechenzentren als SaaS betrieben und ist DSGVO-konform aufgestellt. Im DACH-Raum wird Uniconta über ein Netz aus Implementierungspartnern vertrieben, die Schnittstellen zu DATEV, gängigen Webshops und Branchenstandards anbieten. Der Standard-Listenpreis beginnt bei rund 50 EUR pro Nutzer und Monat für die Vollversion; Bookkeeper- und Audit-Lizenzen für Steuerberater sind günstiger. Tatsächliche Kosten hängen von Edition, Nutzeranzahl und Partner-Konditionen ab.
Vorteile
- Architektur von einem Navision-Pionier: Erik Damgaard hat Uniconta auf jahrzehntelangen ERP-Erfahrungen aufgebaut, was sich in einem konsistenten Datenmodell und sauberen Buchhaltungsprozessen niederschlägt.
- Native Cloud-Lösung: Keine Legacy-On-Premise-Vergangenheit, sondern von Anfang an als SaaS gebaut, was Performance und Updategeschwindigkeit zugutekommt.
- Tiefe Anpassbarkeit über .NET-API: Partner und Inhouse-Entwickler können weit gehende Customizings umsetzen, was viele Cloud-ERPs nicht in dieser Tiefe bieten.
- Spezielle Bookkeeper- und Audit-Lizenzen: Steuerberater und Prüfer bekommen günstigere Mandanten- und Prüfrollen, was Uniconta für Treuhänder-Praxen attraktiv macht.
- Faires Pro-User-Pricing: Ein Listenpreis ab ca. 50 EUR pro Nutzer und Monat ist im internationalen Vergleich konkurrenzfähig für eine vollwertige ERP-Suite.
Nachteile
- Geringere Marktbekanntheit im DACH-Raum: Im Vergleich zu Business Central, weclapp oder Xentral ist Uniconta hierzulande weniger sichtbar, was Community-Inhalte und Partnerauswahl begrenzt.
- DACH-Lokalisierung partnergetrieben: DATEV-Schnittstellen und deutsche Branchenstandards laufen oft über Partnerlösungen statt direkt im Standard.
- UI funktional, nicht trendig: Die Oberfläche orientiert sich an klassischen ERP-Mustern und wirkt im Vergleich zu modernen SaaS-Designern weniger zeitgemäß.
- Eingeschränkte mobile Tiefe: Mobile Apps und Self-Service-Portale sind vorhanden, decken aber nicht alle Module so umfangreich ab wie die Desktop-Oberfläche.
- Erweiterung erfordert Entwickler: Die Stärken der .NET-API entfalten sich nur, wenn Partner oder eigene Entwickler verfügbar sind, was Kleinstunternehmen oft fehlt.
Integrationen: DATEV, Shopify, WooCommerce, Microsoft 365, REST API / .NET API und 3 weitere
Analysen aus unseren Daten
Wie transparent sind die Preise?
11 von 31 Anbietern veröffentlichen einen Monatspreis, 15 nennen ihren Preis nur auf Anfrage. Der Balken zeigt den günstigsten Tarif mit Monatspreis, netto laut Anbieter.
- Microsoft Dynamics 365 Business Central6,90 € / Monat
- Sage 5030 € / Monat
- SAP Business One38 € / Monat
- myfactory Business.on ERP39 € / Monat
- Haufe X36044 € / Monat
- weclapp49 € / Monat
- Uniconta50 € / Monat
- Xentral ERP79 € / Monat
- SAP Business ByDesign89 € / Monat
- Sage 100100 € / Monat
- Microsoft Dynamics 365 Finance & Operations110 € / Monat
Kostenloser Tarif vorhanden
Preis mit anderer Abrechnung
Häufigste Funktionen: wer bietet was?
Spalten nach Häufigkeit sortiert, ähnliche Bezeichnungen sind zusammengefasst. Ein Feld ist markiert, wenn die Funktionsliste des Anbieters die Funktion ausdrücklich nennt (Mobile App und Offene API: laut Anbieterdaten in unserem Katalog). Ein leeres Feld heißt „nicht genannt“, nicht „gibt es nicht“. Mit der Maus über ein Feld fahren zeigt die Fundstelle.
| Anbieter | Mobile App | Offene API | Lager & Bestand | Berichte & Dashboards | Automatisierung | Rechnungen | DSGVO & Compliance | Angebote |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Epicor Kinetic | genannt: Mobile App | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Mobiloptimierte browserbasierte Oberfläche sowie native App-Unterstützung für Lagerverwaltung, Shop-Floor-Erfassung … | genannt: Epicor Data Analytics & Insights AI | genannt: Vollständige Finanzbuchhaltung mit Multi-Currency, Multi-Entity-Konsolidierung, Kostenrechnung, automatisierter … | genannt: Vollständige Finanzbuchhaltung mit Multi-Currency, Multi-Entity-Konsolidierung, Kostenrechnung, automatisierter … | genannt: Zentrale Steuerung mehrerer Produktionsstandorte und Gesellschaften mit lokalen Compliance-Paketen (30+ Länder), … | genannt: Epicor CPQ (Configure Price Quote) |
| Haufe X360 | genannt: Mobile App iOS und Android | genannt: DATEV und Steuerberater-Schnittstelle | genannt: Warenwirtschaft und Lagerverwaltung | genannt: GoBD-konforme Finanzbuchhaltung mit automatisierten Buchungsprozessen, Echtzeit-Controlling, Kostenstellenrechnung, … | genannt: GoBD-konforme Finanzbuchhaltung mit automatisierten Buchungsprozessen, Echtzeit-Controlling, Kostenstellenrechnung, … | nicht genannt | genannt: Vollständige deutsche Lokalisierung mit GoBD-Zertifizierung, DSGVO-konformem Hosting in deutschen Rechenzentren (ISO … | genannt: Integriertes CRM-System für Kundenverwaltung, Verkaufschancen, Angebotserstellung und Auftragsverfolgung - direkt im … |
| Infor CloudSuite | genannt: Mobile App | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Mobile App: Rollenbasierte mobile Anwendungen für Außendienst, Lager und Management ermöglicht ortsunabhängigen … | genannt: Finance and Accounting: Vollständiges Finanzmodul mit Multi-Currency, Multi-Entity-Konsolidierung, Budgetierung und … | genannt: Industry-Specific Workflows | nicht genannt | genannt: Finance and Accounting: Vollständiges Finanzmodul mit Multi-Currency, Multi-Entity-Konsolidierung, Budgetierung und … | genannt: CRM: Integriertes Customer Relationship Management für Vertrieb, Angebotserstellung (CPQ) und Kundenservice direkt aus … |
| Microsoft Dynamics 365 Business Central | genannt: Mobile App | genannt: OData und REST API | genannt: Einkauf und Lagerverwaltung | genannt: Power BI und Analytics | genannt: Automatisiertes Finanzmanagement mit Bankabstimmung, Mehwährungsunterstützung, Budgetplanung und GoBD-konformer … | genannt: Finanz- und Rechnungswesen | nicht genannt | genannt: Integriertes CRM für Angebotserstellung, Auftragsmanagement, Kundenkontaktverfolgung und Umsatzprognosen direkt im ERP … |
| Novicon Munixo | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Rechnungsstellung, Sammelrechnungen, automatische Mahnungen und Schnittstellen zu Schweizer ZahlungsstandardsQR. | genannt: Bestellungen, Lieferantenakte und Wareneingang mit direkter Verbuchung in Lager und Buchhaltungsexport. | genannt: Dashboards und Reports | genannt: Erstellung von Angeboten, Aufträgen und Auftragsbestätigungen mit konfigurierbaren Vorlagen und Verkaufsworkflows. | genannt: Faktura und Mahnwesen | nicht genannt | genannt: Vertrieb und Angebote |
| Oracle Fusion Cloud ERP | genannt: Mobile Apps für iOS und Android | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Supply Chain Management (SCM) - Planung, Lager, Logistik, Manufacturing | genannt: Risk Management & Compliance - interne Kontrollen, Audit, regulatorisches Reporting | genannt: Oracle AI Apps & Generative AI - automatisierte Prognosen, Rechnungsverarbeitung, digitale Assistenten | genannt: Oracle AI Apps & Generative AI - automatisierte Prognosen, Rechnungsverarbeitung, digitale Assistenten | genannt: Risk Management & Compliance - interne Kontrollen, Audit, regulatorisches Reporting | nicht genannt |
| SAP Business One | genannt: Mobile App B1 Mobile | genannt: Add-On Marketplace: Über 1.500 zertifizierte Erweiterungen von SAP-Partnern für Branchenlösungen, Schnittstellen und … | genannt: Einkauf & Lagerverwaltung | genannt: SAP HANA Analytics | genannt: Crystal Reports: Standardmäßig integriertes Reporting-Tool für individuelle Berichte, Layouts und automatisierte … | genannt: Finanzwesen & Buchhaltung: SAP Business One deckt Hauptbuch, Kreditoren, Debitoren, Bankabstimmung, Kostenstellen und … | nicht genannt | genannt: Vertrieb & CRM: Angebote, Aufträge, Lieferscheine, Rechnungen und Kundenpflege laufen in einem integrierten … |
| SIX ERP | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Rechnungsstellung, Mahnwesen, Belegmanagement und Schnittstellen zur Buchhaltung mit Exporten in gängige Formate. | genannt: Auftragsabwicklung, Angebote, Aufträge, Lager und Einkauf in einer modularen Cloud-Plattform. | genannt: Verwaltung von Anlagegutern, Lifecycle, Wartungs- und Standortinformationen mit Reportingoptionen. | genannt: Service- und Ticketmodul für interne und externe Anfragen mit Workflows und SLA-Verfolgung. | genannt: Finanzen und Faktura | nicht genannt | genannt: Auftragsabwicklung, Angebote, Aufträge, Lager und Einkauf in einer modularen Cloud-Plattform. |
| ERPNext | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: REST-API und Frappe Marketplace | genannt: Warenwirtschaft und Inventory | nicht genannt | genannt: Finanz- und Anlagenbuchhaltung: ERPNext bietet mehrstufige Kontenpläne, Kostenstellen, Anlagenbuchhaltung und … | genannt: CRM und Vertrieb: Leads, Opportunities, Angebote und Auftragsabwicklung laufen in einer durchgängigen Pipeline von der … | nicht genannt | genannt: CRM und Vertrieb: Leads, Opportunities, Angebote und Auftragsabwicklung laufen in einer durchgängigen Pipeline von der … |
| Exact | genannt: REST-API und App-Marktplatz für Anbindung von Drittsystemen wie Webshops, Lohnbuchhaltung oder BI-Tools. | genannt: Direkte Schnittstellen zu europäischen Banken für Kontoauszüge, Zahlungslaeufe und automatischen Abgleich offener … | genannt: Module für Einkauf, Verkauf, Lager und Produktion teilen Stammdaten und Belege ohne Medienbruch mit Finanzbuchhaltung … | genannt: Reporting und Dashboards | nicht genannt | genannt: Kontakt-, Lead- und Opportunity-Management mit Verknüpfung zu Angeboten, Aufträgen und Rechnungen aus dem ERP. | genannt: Cloud-Betrieb in europäischen Rechenzentren mit DSGVO-konformer Datenverarbeitung und Verfügbarkeits-SLAs. | nicht genannt |
| Infor M3 | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | genannt: Integrierte Tools für Workflows (ION), Dokumente (IDM), KI-Assistenten und Analytics (Birst). | genannt: Integrierte Tools für Workflows (ION), Dokumente (IDM), KI-Assistenten und Analytics (Birst). | genannt: Equipment-Akte, Serviceaufträge, Wartungspläne und Mietfakturierung für Anbieter von Maschinen und Geräten. | genannt: Hosting in europäischen AWS-Regionen einschließlich Frankfurt mit DSGVO-Vertragsrahmen. | nicht genannt |
| Microsoft Dynamics NAV | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Deutsche & internationale Lokalisierung: Unterstützung für DACH-Anforderungen (GoBD, DATEV-Schnittstelle, deutsche … | genannt: Warenwirtschaft & Lagerverwaltung | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Vertrieb & Marketing: Angebote, Auftragsbearbeitung, Fakturierung und CRM-Grundfunktionen für die Kundenverwaltung und … | genannt: On-Premises & Cloud (Legacy): NAV läuft On-Premises im eigenen Rechenzentrum für volle DSGVO-Kontrolle; Cloud-Betrieb … | genannt: Vertrieb & Marketing: Angebote, Auftragsbearbeitung, Fakturierung und CRM-Grundfunktionen für die Kundenverwaltung und … |
| Sage 50 | genannt: Sage 50 Mobil-App | genannt: Direkter Bankzugriff via FinTS-Schnittstelle für Überweisungen, Lastschriften und automatischen … | genannt: Integrierte Warenwirtschaft mit Lager- und Seriennummernverwaltung, Inventurmodul, Mindestbestandsüberwachung und … | genannt: Mobile App für iOS und Android zum Erfassen von Belegen, Bearbeiten von Aufträgen und Abrufen von Auswertungen … | nicht genannt | genannt: Auftragsbearbeitung und Rechnungsstellung | nicht genannt | genannt: Erstellen Sie Angebote, Lieferscheine, Rechnungen und Gutschriften in wenigen Klicks mit QR-Code-Zahlungsoption und … |
| Scopevisio | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Native DATEV-Schnittstellen für den nahtlosen Datenaustausch mit Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern. | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Revisionssicheres DMS mit Versionierung, Workflows und Verknüpfung zu Belegen und Geschäftsobjekten. | genannt: Faktura und Mahnwesen | genannt: Hosting in deutschen Rechenzentren mit DSGVO-konformer Datenverarbeitung und deutscher Support-Hotline. | genannt: Angebote, Aufträge, Rechnungen und automatisches Mahnwesen mit Anbindung an Zahlungsverkehr und Banken. |
| Uniconta | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Offene .NET-API | genannt: Lager und Einkauf | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Faktura und Auftrag | genannt: DSGVO und EU-Hosting | genannt: Angebote, Aufträge und Rechnungen mit konfigurierbaren Vorlagen, Mahnwesen und Zahlungsabgleich. |
| weclapp | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Angebote, Aufträge und Rechnungen mit automatischem Mahnwesen, Zahlungsabgleich und Schnittstellen zu Buchhaltungen. | genannt: Vertrieb, Faktura, Einkauf, Lager und CRM teilen Stammdaten und Belege ohne Drittanbieter-Integrationen. | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Vertrieb, Faktura, Einkauf, Lager und CRM teilen Stammdaten und Belege ohne Drittanbieter-Integrationen. | genannt: Hosting in zertifizierten deutschen Rechenzentren mit DSGVO-konformer Verarbeitung und deutschem Support. | genannt: Angebote, Aufträge und Rechnungen mit automatischem Mahnwesen, Zahlungsabgleich und Schnittstellen zu Buchhaltungen. |
| Microsoft Dynamics 365 Finance & Operations | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: End-to-End-Lieferkettensteuerung von Bedarfsplanung über Beschaffung bis Lager und Fulfillment. | genannt: Eingebettete Power BI-Dashboards und Self-Service-Analysen ohne separate BI-Lizenz für Kernberichte. | genannt: Vollständiges Hauptbuch, Debitoren-/Kreditorenmanagement, automatisierter Periodenabschluss und … | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| Odoo | genannt: 50k+ Apps im App Store | genannt: REST API und XML-RPC | genannt: ERP All-in-One Suite: Odoo vereint Vertrieb, CRM, Buchhaltung, Lagerverwaltung, Fertigung, HR, E-Commerce und … | nicht genannt | genannt: Odoo Studio: Mit dem integrierten No-Code-Builder können Nutzer eigene Apps, Ansichten und Automatisierungen ohne … | nicht genannt | genannt: EU-Hosting: Odoo betreibt Cloud-Server in Belgien und Frankfurt/Deutschland, sodass DSGVO-konforme Datenhaltung … | nicht genannt |
| Oracle NetSuite | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Lager- und Bestandsmanagement | genannt: SuiteAnalytics mit OData-Connector | genannt: CRM und Vertriebsautomatisierung (SFA) | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| PROMATIS | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | genannt: Planung, Budgetierung, Konsolidierung und Management-Reporting mit Oracle EPM Cloud, inklusive Datenanbindung an … | genannt: KI und Automatisierung | nicht genannt | genannt: Betrieb der Anwendungen auf OCI inklusive Frankfurt-Region für DSGVO-konforme Datenverarbeitung in Deutschland. | nicht genannt |
| Sage 100 | genannt: Mobile App Sage 100 Mobil | genannt: E-Commerce-Schnittstellen | genannt: Vollintegrierte Steuerung von Einkauf, Lagerverwaltung, Bestandskontrolle und Auftragsbearbeitung mit … | genannt: iOS- und Android-App für unterwegs: Belegerstellung, CRM-Zugriff, Lagererfassung und Controlling-Dashboards auf dem … | genannt: GoBD-zertifizierte Finanzbuchhaltung mit automatisierten Buchungsvorgängen, offenen Posten, Zahlungsverkehr FinTS und … | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| Sage X3 | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Supply Chain Management (Einkauf, Lager, Logistik) | genannt: Business Intelligence und Reporting | genannt: Sage Copilot AI (KI-Assistent für Automatisierung und Analysen) | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| SAP S/4HANA | genannt: SAP Fiori UX: Moderne, rollenbasierte und responsive Benutzeroberfläche für Desktop, Tablet und Smartphone mit … | genannt: OData & REST APIs: Offene, standardisierte Schnittstellen über das SAP Business Technology Platform (BTP) für einfache … | nicht genannt | genannt: HR via SuccessFactors: Nahtive Integration von SAP SuccessFactors für Personalmanagement, Payroll, Talent Management … | genannt: Joule AI Copilot: Der generative KI-Assistent von SAP unterstützt Nutzer bei der Automatisierung von Routineaufgaben, … | nicht genannt | genannt: Finance & Controlling: KI-gestützte Finanzbuchhaltung, Kreditoren- und Debitorenmanagement, Controlling, Treasury und … | nicht genannt |
| Topix ERP | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Einkauf und Lager | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Auftrag und Faktura | nicht genannt | genannt: Angebote, Aufträge, Lieferscheine und Rechnungen mit konfigurierbaren Vorlagen und automatischem Mahnwesen. |
| Xentral ERP | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Rechnungsstellung, Sammelrechnungen, Mahnwesen und Schnittstellen zu Zahlungsdienstleistern und Banken. | genannt: Lagerverwaltung | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Faktura und Mahnwesen | genannt: Hosting in deutschen Rechenzentren mit DSGVO-konformer Verarbeitung und deutschsprachigem Support. | nicht genannt |
| Exenta | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Lagerverwaltung (WMS) | genannt: Reporting & Analysen | genannt: Automatisierter Austausch von Bestell-, Liefer- und Rechnungsdaten mit Handelspartnern über standardisierte … | genannt: Automatisierter Austausch von Bestell-, Liefer- und Rechnungsdaten mit Handelspartnern über standardisierte … | nicht genannt | nicht genannt |
| Infor LN | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | genannt: Verwaltung mehrerer Werke, Länder und Währungen in einer Instanz mit konsolidiertem Finanz- und Reporting-Modell. | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Compliance und Audit | nicht genannt |
| myfactory Business.on ERP | genannt: Mobile App (iOS & Android) | genannt: DATEV-Schnittstelle | genannt: Warenwirtschaft & Lagerverwaltung | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| Oracle JD Edwards EnterpriseOne | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Orchestrator und Automatisierung | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| SAP Business ByDesign | genannt: Mobile App (iOS und Android) | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | genannt: Echtzeitanalysen und Dashboards | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| TimeLine ERP | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Schnittstellen zu gängigen CAD-Systemen für den Import von Stücklisten und Zeichnungen direkt in das ERP. | nicht genannt | genannt: Engineer-to-Order und Make-to-Order mit projektbasierter Auftragsabwicklung, Kostenkontrolle und Earned-Value-Reporting. | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| Summe | 30 von 31 | 30 von 31 | 23 von 31 | 21 von 31 | 20 von 31 | 17 von 31 | 15 von 31 | 14 von 31 |
Welche Integrationen sind verbreitet?
Die häufigsten Anbindungen an andere Software, gezählt über alle 31 Anbieter. Unterschiedliche Schreibweisen derselben Software sind zusammengefasst.
Datenschutz und Betrieb im Überblick
23 von 31 Anbietern nennen einen Serverstandort in Deutschland, 30 von 31 einen in der EU. 18 bieten eine On-Premise-Variante an.
| Anbieter | Server in Deutschland | Server in der EU | Cloud | On-Premise |
|---|---|---|---|---|
| Epicor Kinetic | ja | ja | ja | ja |
| ERPNext | ja | ja | ja | ja |
| Microsoft Dynamics 365 Business Central | ja | ja | ja | ja |
| Microsoft Dynamics NAV | ja | ja | ja | ja |
| Odoo | ja | ja | ja | ja |
| Oracle JD Edwards EnterpriseOne | ja | ja | ja | ja |
| PROMATIS | ja | ja | ja | ja |
| Sage 100 | ja | ja | ja | ja |
| Sage 50 | ja | ja | ja | ja |
| SAP Business One | ja | ja | ja | ja |
| SAP S/4HANA | ja | ja | ja | ja |
| TimeLine ERP | ja | ja | ja | ja |
| Topix ERP | ja | ja | ja | ja |
| Haufe X360 | ja | ja | ja | keine Angabe |
| Infor CloudSuite | ja | ja | ja | keine Angabe |
| Microsoft Dynamics 365 Finance & Operations | ja | ja | ja | keine Angabe |
| myfactory Business.on ERP | ja | ja | ja | keine Angabe |
| Oracle Fusion Cloud ERP | ja | ja | ja | keine Angabe |
| Oracle NetSuite | ja | ja | ja | keine Angabe |
| SAP Business ByDesign | ja | ja | ja | keine Angabe |
| Scopevisio | ja | ja | ja | keine Angabe |
| weclapp | ja | ja | ja | keine Angabe |
| Xentral ERP | ja | ja | ja | keine Angabe |
| Infor LN | keine Angabe | ja | ja | ja |
| Infor M3 | keine Angabe | ja | ja | ja |
| Sage X3 | keine Angabe | ja | ja | ja |
| SIX ERP | keine Angabe | ja | ja | ja |
| Exact | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| Novicon Munixo | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| Uniconta | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| Exenta | keine Angabe | keine Angabe | ja | ja |
| Summe | 23 von 31 | 30 von 31 | 31 von 31 | 18 von 31 |
Bekanntheit und Einstiegspreis
Stand August 2026
Relative Bekanntheit der Marke im Web, Stand August 2026, in fünf Stufen, gegenübergestellt mit dem günstigsten veröffentlichten Monatspreis. Bekanntheit zeigt, wie präsent ein Anbieter im Netz ist, nicht wie gut das Produkt ist. „Preis auf Anfrage“ ist eigens ausgewiesen und sagt nichts über die Höhe des Preises.
| Bekanntheit | kostenlos | unter 10€ oder $ pro Monat | 30 bis unter 100€ oder $ pro Monat | ab 100€ oder $ pro Monat | Preis auf Anfrage |
|---|---|---|---|---|---|
| sehr hoch(Bekanntheit Stufe 5 von 5) | |||||
| hoch(Bekanntheit Stufe 4 von 5) | |||||
| mittel(Bekanntheit Stufe 3 von 5) | |||||
| eher gering(Bekanntheit Stufe 2 von 5) | |||||
| gering(Bekanntheit Stufe 1 von 5) |
- sehr hoch(Bekanntheit Stufe 5 von 5)OdookostenlosMicrosoft Dynamics 365 Business Centralab 6,90 €SAP Business ByDesignab 89 €SAP Business Oneab 38 €Sage 50ab 30 €Microsoft Dynamics 365 Finance & Operationsab 110 €Oracle Fusion Cloud ERPab 250 $Sage 100ab 100 €Oracle JD Edwards EnterpriseOneauf AnfrageSAP S/4HANAauf AnfrageSage X3auf Anfrage
- hoch(Bekanntheit Stufe 4 von 5)
- mittel(Bekanntheit Stufe 3 von 5)
- eher gering(Bekanntheit Stufe 2 von 5)
- gering(Bekanntheit Stufe 1 von 5)
Preis: günstigster Tarif mit Monatspreis laut Anbieter, netto, je nach Anbieter pro Nutzer oder pauschal. Preise in € und $ stehen so, wie der Anbieter sie nennt, und sind nicht umgerechnet; die Spalten richten sich nach dem Betrag.
Ohne Monatspreis: Microsoft Dynamics NAV (ab 16 € bei jährlicher Zahlung), Exenta (keine Preisangabe).
Wonach suchen Wechselwillige?
Stand August 2026
Durchschnittliche Suchanfragen pro Monat in Deutschland nach einer Alternative zum jeweiligen Anbieter. Viele Anfragen heißen: Die Marke ist bekannt, und viele Nutzer schauen sich nach Alternativen um.
- Odoo150
- SAP Business One80
- weclapp70
- Scopevisio60
- ERPNext10
- Sage 10010
Suchbegriff jeweils „Anbieter Alternative“. Nur Anbieter, für die ein Wert vorliegt.
23 von 31 ERPs hosten in Deutschland -- Pflicht für GoBD und DSGVO
Ein ERP verarbeitet steuerlich relevante Daten (Rechnungen, Belege, Buchungen) und unterliegt damit den GoBD (Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung). Diese verlangen unveränderbare Belege, ein nachvollziehbares Berechtigungskonzept und eine Aufbewahrung von 10 Jahren. Wer in Deutschland hostet, hat hier den kürzesten Compliance-Weg und vereinfacht auch DSGVO und Betriebsprüfungen erheblich.
ERPs mit deutschem Hosting und starkem DACH-Fokus:
- Sage 50 und Sage 100 -- etabliert in DACH, On-Premise und Cloud
- weclapp -- Cloud-ERP aus Marburg, sehr stark im KMU-Handel
- Xentral ERP -- Augsburg, beliebt bei D2C-Händlern und Shopify-Setups
- Scopevisio -- Bonner Cloud-ERP mit starkem Finance-Modul
- Haufe X360 -- Freiburg, branchenübergreifendes Cloud-ERP mit DATEV-Direktanbindung
- Topix ERP -- München, klassisch für DACH-Mittelstand
Bei reinen US-Anbietern (Oracle, Epicor) musst du die Verfahrensdokumentation für GoBD oft selbst schreiben und eine Datenschutz-Folgenabschätzung für DSGVO eigenständig führen. Das ist machbar, aber zeitaufwendig und setzt interne Expertise voraus.
Was kostet ein ERP-System 2026? Preisspannen und Implementierungsbudget
ERP-Preise sind selten Listenpreise -- die meisten Anbieter quotieren individuell, weil Module, Nutzerzahl und Implementierungsaufwand stark variieren. Diese Größenordnungen helfen dir bei der Budgetplanung.
Lizenzkosten pro Nutzer und Monat (typische Spanne 2026):
- 0 EUR: Open-Source-Selbsthosting mit Odoo Community oder ERPNext -- Lizenz frei, IT-Aufwand und Hosting fallen an
- 30 bis 80 EUR: Cloud-KMU-ERPs wie weclapp, Xentral, Scopevisio, myfactory
- 80 bis 150 EUR: Mid-Market wie Sage 100, Microsoft Dynamics 365 Business Central, Haufe X360
- 150 EUR+: Enterprise-Segment (SAP S/4HANA, Oracle Fusion Cloud, Infor CloudSuite)
Implementierungskosten werden häufig unterschätzt und können die Lizenzkosten übersteigen:
- Cloud-KMU-ERP: 5.000 bis 30.000 EUR für Standardprozesse (Eigenleistung möglich)
- Mid-Market: 30.000 bis 150.000 EUR je nach Anpassungstiefe
- Enterprise: oft 200.000 EUR bis mehrere Millionen EUR
Plane zusätzlich 20 bis 30 Prozent des Lizenzjahreswertes als Budget für Schulung, Datenmigration und initiale Anpassungen ein.
Welche Integrationen sind Standard -- und welche brauchst du wirklich?
Ein ERP lebt von seinen Schnittstellen zu Buchhaltung, Shop und Banking. Die häufigsten Integrationen in dieser Kategorie zeigen, wo du Standard erwarten kannst.
- Shopify -- 68 Prozent (kritisch für D2C-E-Commerce und Multichannel-Handel)
- DATEV -- 65 Prozent (Pflicht für deutsche Steuerberater-Schnittstelle)
- Microsoft 365 -- 58 Prozent (Excel-Export, Outlook-Sync, Teams-Anbindung)
- REST API -- 45 Prozent (für eigene Integrationen und Middleware)
- Salesforce -- 32 Prozent (CRM-Anschluss für komplexere Vertriebsstrukturen)
- SAP -- 26 Prozent (Cross-System in Konzernumgebungen)
- ELSTER -- 19 Prozent (direkte Umsatzsteuer-Voranmeldung ohne DATEV)
- Zapier / Make -- 22 Prozent (Low-Code-Automatisierung für Randsysteme)
- SEPA Banking -- 16 Prozent (direkter Zahlungsausgang ohne Umweg über Buchhaltungstool)
Worauf du vor dem Kauf achten solltest:
- Native Konnektoren sind stabiler als Zapier-Bridges -- frag explizit nach zertifizierten Konnektoren
- E-Commerce-Shops: prüfe ob der Konnektor auch Retourenabwicklung und Multichannel-Lager unterstützt
- DATEV: unterscheide zwischen DATEV-Export (CSV-Datei) und echter bidirektionaler DATEV-Anbindung (live)
Welche ERP-Features brauchst du wirklich? Module statt Feature-Inflation
ERPs werden modular vermarktet -- viele Anbieter werben mit 50+ Modulen, von denen du oft nur 5 bis 10 nutzt. Diese Übersicht zeigt, welche Module fast immer dabei sind und welche echte Differenzierung bieten.
Standard-Module (in fast allen ERPs vorhanden):
- Stammdaten (Kunden, Lieferanten, Artikel)
- Auftragsabwicklung (Angebot, Auftrag, Lieferschein, Rechnung)
- Warenwirtschaft mit Lagerbestand und Bestellwesen
- Finanzbuchhaltung mit DATEV-Export (65 Prozent)
- Berichtswesen und Dashboards
- API-Zugang (97 Prozent) und Mobile App (97 Prozent)
Differenzierende Module (selten und entscheidend für die Wahl):
- Produktion (PPS/MES): Fertigungssteuerung, Stücklisten, Arbeitsplanung -- nicht bei allen KMU-ERPs vorhanden
- Projektcontrolling: Zeit- und Kostenerfassung je Projekt, wichtig für Dienstleister
- Mehrlagerverwaltung: unterschiedliche Standorte, Konsignationslager, Cross-Docking
- Seriennummern- und Chargen-Tracking: Pflicht in Pharma, Lebensmittel und Medizintechnik
- Vertragsmanagement und Abonnement-Billing: für Software-/Service-Unternehmen relevant
Tipp: Erstelle vor dem Anbieter-Kontakt eine Prozesslandkarte mit 10 bis 15 Must-Have-Anforderungen. Anbieter, die mehr als 3 davon nur über Add-ons oder Partner abdecken, solltest du kritisch hinterfragen.
Wann lohnt sich welches ERP? Empfehlungen nach Profil
ERP-Wahl ist Branchen- und Größenfrage. Konkrete Vorauswahl nach typischen Käufer-Situationen.
Solopreneur bis 5 Mitarbeiter (vor allem Service oder kleiner Handel):
- Eher schlanke Lösung statt vollwertiges ERP -- oft reichen Lexware Office oder sevdesk für Buchhaltung und Faktura
- Wenn du Warenwirtschaft brauchst: Xentral Starter, weclapp Free-Tier-Phase oder Odoo Cloud
KMU im Handel oder D2C-E-Commerce (5 bis 50 Mitarbeiter):
- Xentral ERP -- sehr stark bei Shopify, JTL, Multichannel
- weclapp -- gutes CRM-Modul, natives DATEV, Marburg-Hosting
- Sage 50 -- klassisch für Handel, On-Premise oder Cloud
Produktion und Fertigung (10 bis 200 Mitarbeiter):
- SAP Business One -- KMU-Standard, breites Partner-Netzwerk
- TimeLine ERP -- Spezialist Maschinenbau, stark bei Stücklisten
- Sage 100 -- etabliert in DACH, gutes Produktionsmodul
Dienstleister und Professional Services:
- Scopevisio -- Projektcontrolling und Zeiterfassung integriert
- Microsoft Dynamics 365 Business Central -- stark bei komplexen Dienstleistungsmodellen
Enterprise und Konzern (250+ Mitarbeiter):
- SAP S/4HANA und Microsoft Dynamics 365 F&O dominieren dieses Segment
- Oracle Fusion Cloud und Infor CloudSuite als Alternativen bei globalen Strukturen
E-Rechnungspflicht 2025-2028, GoBD und DSGVO: Was du vor Vertragsabschluss klären musst
ERP ist Compliance-Software. Diese Punkte solltest du vor dem Vertragsabschluss klären.
- GoBD-Konformität: Das ERP muss steuerlich relevante Daten unveränderbar speichern, ein Berechtigungskonzept und eine Verfahrensdokumentation ermöglichen. Frag explizit nach einer IDW-PS-880-Bescheinigung oder einer schriftlichen GoBD-Erklärung des Herstellers. Bei reinen US-Anbietern oft nicht vorhanden -- entweder selbst dokumentieren oder DACH-Anbieter wählen.
- E-Rechnungspflicht (2025 bis 2028): Seit 1. Januar 2025 müssen B2B-Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können (XRechnung, ZUGFeRD 2.x). Die Versandpflicht kommt gestaffelt: ab 1. Januar 2027 für Unternehmen mit mehr als 800.000 EUR Jahresumsatz, ab 1. Januar 2028 für alle übrigen inländischen B2B-Transaktionen. Prüfe, ob dein ERP beide Formate nativ sendet und empfängt -- nicht nur als PDF-Anhang mit eingebetteten Daten.
- DATEV-Anbindung: Wenn dein Steuerberater mit DATEV arbeitet, ist eine echte bidirektionale Schnittstelle (nicht nur CSV-Export) wichtig für effiziente Zusammenarbeit. 20 der 31 ERPs bieten native DATEV-Konnektoren.
- DSGVO und Auftragsverarbeitung: Prüfe ob ein AV-Vertrag vorliegt, wie Datenzugriffe protokolliert werden und ob das ERP ein Berechtigungskonzept mit Rollen und Zugriffsprotokollen unterstützt. Bei deutschem Hosting (23 von 31 Anbietern) ist der Nachweis erheblich einfacher.
- ELSTER-Integration: 6 von 31 ERPs bieten eine direkte ELSTER-Anbindung für Umsatzsteuer-Voranmeldung ohne Umweg über DATEV oder manuelle Übertragung.
Was Open-Source-ERPs wirklich können -- und wo sie aufhören
2 der 31 ERPs in dieser Liste sind Open Source und kostenlos selbst hostbar: Odoo Community und ERPNext. Beide sind ernstzunehmende Alternativen für KMU, haben aber klare Grenzen, die du vor dem Einstieg kennen solltest.
Open-Source-ERP reicht meistens, wenn:
- Du intern oder über einen Partner Linux- und Python- bzw. Frappe-Know-how hast
- Deine Prozesse standardisiert sind und du keine massiven Custom-Anpassungen brauchst
- Du mit englischer Community-Doku zurechtkommst (deutsche Doku ist begrenzt)
- Updates und Wartung in deine IT-Routine passen
- Du DSGVO und GoBD selbst dokumentieren kannst
Du brauchst kommerzielles ERP, sobald:
- Du in stark regulierter Branche bist und Hersteller-Compliance-Bescheinigungen brauchst
- SLAs und Premium-Support kritisch werden (Ausfall = Tagesgeschäft steht still)
- Du komplexe Branchen-Module brauchst (Pharma, Banking, Konzernkonsolidierung)
- Du keine eigenen IT-Kapazitäten hast und keinen erfahrenen Partner findest
- Audit-Trails und Roadmap-Verlässlichkeit dokumentiert sein müssen
Realistische Variante für viele KMU: Odoo Enterprise über einen zertifizierten Partner -- das kombiniert Open-Source-Flexibilität mit professionellem Support, kostet aber wieder Lizenzgebühren ähnlich einem kommerziellen ERP.
KI-Funktionen in ERP-Systemen 2026: Was wirklich nützlich ist
Künstliche Intelligenz ist 2026 kein Marketingversprechen mehr -- moderne ERPs integrieren KI-gestützte Automatisierung in konkreten Workflows. Hier ein Überblick, was in der Praxis schon funktioniert und was noch Zukunftsmusik ist.
Heute produktiv nutzbar:
- Automatische Belegerfassung (OCR + KI): Eingangsrechnungen werden ohne manuelle Erfassung erkannt, kategorisiert und zur Freigabe vorgelegt. In Odoo, weclapp und Microsoft Dynamics 365 Business Central heute Standard.
- Bedarfsprognosen und Nachbestellvorschläge: KI berechnet optimale Bestellzeitpunkte auf Basis von Saisonalität, Lieferzeiten und Absatzhistorie. Spart in Handelsunternehmen typischerweise 10 bis 20 Prozent Lagerhaltungskosten.
- Zahlungsvorschläge und Mahnwesen: Automatische Priorisierung von Zahlungsläufen und KI-gestützte Bonitätsbewertung offener Posten.
- Natürlichsprachliche Auswertungen (Chatbot/Copilot): Abfragen wie "Zeig mir den Umsatz der letzten 30 Tage nach Region" ohne SQL oder Dashboard-Konfiguration. Microsoft Dynamics und SAP sind hier am weitesten.
Noch im Reifeprozess:
- Vollautomatische Vertragserkennung und -verwaltung
- KI-gestützte Preis- und Marge-Optimierung in Echtzeit
- Predictive Maintenance-Integration im ERP-Kern (aktuell meist via separatem IoT-Modul)
Fazit: KI-Features sind ein Tiebreaker, kein Hauptauswahlkriterium. Wähle das ERP, das deine Kernprozesse am besten abbildet -- die KI-Funktionen folgen über Updates.
ERP-Systeme im Markt-Überblick
Häufige Fragen
Welches ERP-System eignet sich für kleine Unternehmen?
Für kleine Unternehmen bis 20 Mitarbeiter sind weclapp (deutsches Cloud-ERP mit CRM und DATEV-Anbindung), Xentral ERP (besonders stark im D2C-Handel und bei Shopify) und Scopevisio (kaufmännische Komplettlösung aus Deutschland) die meistgewählten Optionen. Wenn du primär Buchhaltung und Rechnungsstellung brauchst, reichen oft auch Lexware Office oder sevdesk aus -- zu deutlich niedrigeren Kosten.
Was kostet ein ERP-System pro Monat?
Cloud-KMU-ERPs liegen bei 30 bis 80 EUR pro Nutzer und Monat (weclapp, Xentral, Scopevisio). Mid-Market bei 80 bis 150 EUR (Sage 100, Microsoft Dynamics 365 Business Central). Enterprise-Systeme werden individuell quotiert und liegen oft bei 150 EUR+ pro Nutzer. Hinzu kommen einmalige Implementierungskosten von 5.000 EUR (KMU) bis mehrere Hunderttausend EUR (Enterprise). Open-Source wie Odoo Community ist lizenzfrei, verursacht aber IT-Infrastruktur- und Wartungskosten.
Welche ERP-Systeme haben eine DATEV-Schnittstelle?
20 der 31 hier gelisteten ERPs (65 Prozent) bieten eine native DATEV-Schnittstelle. Sicher dabei: weclapp, Xentral, Sage 50, Sage 100, Scopevisio, Haufe X360, Microsoft Dynamics 365 Business Central und SAP Business One. Unterscheide dabei zwischen einem DATEV-Export (CSV-Datei, manuell übertragen) und einer echten bidirektionalen Schnittstelle -- letztere ist für enge Steuerberater-Zusammenarbeit deutlich effizienter.
Cloud-ERP oder On-Premise -- was ist besser?
100 Prozent der hier gelisteten ERPs bieten eine Cloud-Variante, 58 Prozent zusätzlich On-Premise. Cloud ist heute Standard für die meisten KMU -- schnellere Inbetriebnahme, automatische Updates, keine Server-Wartung. On-Premise oder Hybrid lohnt sich bei sehr starkem Anpassungsbedarf, strengen Datenschutzanforderungen (z.B. Behörden) oder wenn bereits eine eigene Serverinfrastruktur vorhanden ist. Bei GoBD-Compliance ist Cloud mit deutschem Hosting (23 von 31) oft einfacher zu dokumentieren als US-Cloud-Lösungen.
Wie lange dauert eine ERP-Einführung?
Realistische Bandbreiten: Cloud-KMU-ERPs für einen Standardprozess sind in 2 bis 6 Monaten produktiv (weclapp, Xentral, Odoo Cloud). Mid-Market mit Branchen-Anpassungen dauert 6 bis 12 Monate (Sage 100, Microsoft Dynamics 365 Business Central). Enterprise-Projekte (SAP S/4HANA, Oracle Fusion) dauern typischerweise 12 bis 36 Monate. Der häufigste Grund für Überschreitungen: unterschätzte Datenmigration und fehlende Projektkapazitäten auf Kundenseite.
Welches ERP eignet sich für Online-Handel mit Shopify?
Für Shopify-First-Setups sind Xentral ERP und weclapp die populärsten Optionen im DACH-D2C-Bereich -- beide haben native Shopify-Konnektoren, Multichannel-Funktionen für Amazon, eBay und Otto und können DATEV ansprechen. 68 Prozent der hier gelisteten ERPs bieten eine Shopify-Integration. Für Enterprise-Händler mit SAP-Bestandssystemen sind SAP-zertifizierte Konnektoren über Middleware wie Celigo oder Alumio üblich.
Was sind die wichtigsten Compliance-Anforderungen für ERP 2026?
Drei zentrale Punkte: 1) GoBD -- unveränderbare Buchungen, dokumentiertes Berechtigungskonzept, 10 Jahre Aufbewahrung; frag nach IDW-PS-880-Bescheinigung oder GoBD-Erklärung. 2) E-Rechnungspflicht -- B2B in Deutschland muss seit 1. Januar 2025 E-Rechnungen empfangen können (XRechnung, ZUGFeRD 2.x); Versandpflicht ab 2027 (Umsatz über 800.000 EUR) bzw. 2028 (alle übrigen B2B); Systeme ohne native Unterstützung werden mittelfristig zum Problem. 3) DSGVO -- Prüfe AV-Vertrag, Protokollierung von Datenzugriffen und Datenhaltungsstandort; deutsches Hosting (23 von 31 Anbietern) vereinfacht den Nachweis erheblich.
Welche ERPs sind Open Source und kostenlos?
Zwei in dieser Liste: Odoo Community Edition (modulares ERP mit großer Funktionsbreite, aktiver Community, deutsche Lokalisierung verfügbar) und ERPNext (vollständig Open Source unter GPL, Frappe-Framework, gut für KMU). Beide sind kostenlos lizenzierbar, benötigen aber Hosting (VPS oder Cloud), IT-Kenntnisse für Installation und Wartung sowie eigene GoBD-Dokumentation. Für Unternehmen ohne eigene IT ist Odoo Enterprise über einen zertifizierten Partner oft die sinnvollere Wahl -- mit Support-SLA und automatischen Updates.
Lohnt sich SAP für mittelständische Unternehmen?
Kommt auf Größe und Branche an. SAP Business One ist explizit für KMU ab etwa 20 bis 250 Mitarbeitern konzipiert und im produzierenden Mittelstand verbreitet. SAP Business ByDesign ist die Cloud-Mid-Market-Lösung. SAP S/4HANA ist eher für gehobenen Mittelstand und Konzerne ab etwa 250 Mitarbeitern wirtschaftlich. Für kleine Unternehmen ist SAP oft überdimensioniert -- schlankere Cloud-ERPs wie weclapp, Xentral oder Microsoft Dynamics 365 Business Central sind dann meist die bessere Wahl.
Welches ERP hat das beste Produktions-Modul?
Für Fertigungssteuerung in DACH-Mittelstand sind TimeLine ERP (deutscher Maschinenbau-Spezialist), SAP Business One (KMU-Standard), Microsoft Dynamics 365 Business Central mit Manufacturing-AddOns und Infor LN für komplexe Fertigungsumgebungen die typischen Optionen. Bei Lebensmittel- und Pharma-Industrie ist Infor M3 stark, bei Großserien-Fertigung SAP S/4HANA oder Oracle Fusion.
Wie wechsele ich von einem alten ERP zu einem neuen?
Wichtigste Phasen: 1) Datenextraktion und -bereinigung im Altsystem (oft der zeitaufwendigste Teil). 2) Mapping auf das neue Datenmodell mit Test-Migration in einer Staging-Umgebung. 3) Anwender-Schulung parallel zur technischen Migration. 4) Cutover-Wochenende mit Stichtags-Migration. 5) Parallelbetrieb von mindestens 1 Monat für Buchhaltung und Reporting. Plane mindestens 6 Monate für KMU-Migrationen ein. Datenextraktion aus Altsystemen wie SAP R/3 oder älteren Sage-Versionen kann besonders aufwendig sein -- hier lohnt sich ein erfahrener Migrationspartner.