Business-VPN im Vergleich
Business-VPNs verbinden Mitarbeitende, Standorte und Server verschlüsselt mit Firmenressourcen und steuern Zugriffe zentral.
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- mit Hosting in Deutschland
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- mit kostenloser Testphase
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Ein Business-VPN verbindet Mitarbeitende, Standorte und Server verschlüsselt mit den Ressourcen des Unternehmens, egal ob aus dem Homeoffice, unterwegs oder aus einer Filiale. Anders als ein privates VPN geht es nicht um anonymes Surfen, sondern um zentrale Verwaltung, Zugriffsregeln und die Anbindung an Identity-Provider wie Microsoft Entra ID, Okta oder Google Workspace.
Wir vergleichen 11 Lösungen, von klassischen Cloud-VPNs wie NordLayer und Proton VPN for Business über OpenVPN mit Cloud- und Selbsthosting-Variante bis zu Zero-Trust-Plattformen wie Cloudflare One und Zscaler Private Access. Mit NetBird aus Berlin und NCP aus Nürnberg sind auch zwei deutsche Anbieter dabei.
Alle Preise haben wir am 29.10.2026 auf den Preisseiten der Anbieter geprüft. Achte beim Vergleich vor allem auf das Betriebsmodell (Cloud oder selbst gehostet), auf SSO und SCIM im gewünschten Tarif und darauf, ob du nur interne Anwendungen freigeben oder auch den Internetverkehr filtern willst.
Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck
Aus unserem Ratgeber weiter unten
SSO schon im Einstiegstarif enthalten ist und keine eigene Hardware nötig ist.
Auch gut: Proton VPN for Business
Details ansehen →CloudConnexa und Access Server beide Betriebsmodelle abdecken.
Details ansehen →Das Mesh-Netz Server und Geräte in Minuten verbindet.
Auch gut: NetBird
Details ansehen →ZTNA und Secure Web Gateway schon im kostenlosen Tarif enthalten sind.
Details ansehen →Alle 11 Business-VPN im Überblick
Zum Vergleichen zwei Tools markieren
1
NordLayerab 6 $ / MonatNordLayer ist das Business-VPN von Nord Security mit gemeinsamen Gateways in über 40 Ländern, optionalen dedizierten IPs und SSO in allen Tarifen.Kostenpflichtig
<p>NordLayer ist die Business-Lösung von Nord Security, dem Unternehmen hinter NordVPN. Der Dienst richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die Remote-Mitarbeitenden einen sicheren Zugang zum Internet und zu Firmenressourcen geben wollen, ohne eigene VPN-Hardware zu betreiben.</p> <p>Alle Tarife nutzen gemeinsame Gateways in mehr als 40 Ländern. Ab dem Core-Tarif kommt ein dedizierter IP-Server hinzu (Virtual Private Gateway), den du etwa für IP-Allowlisting bei Cloud-Diensten nutzt. Laut Preisseite kostet er 40 US-Dollar pro Monat zusätzlich. Single Sign-On ist in allen vier Tarifen enthalten, was im Vergleich mit anderen Anbietern ein Pluspunkt ist.</p> <p>Im Premium-Tarif kommen eine Cloud-Firewall (FWaaS) und Device-Posture-Checks hinzu, mit denen du nur Geräte ins Netz lässt, die bestimmte Sicherheitsanforderungen erfüllen. Für Zero-Trust-Zugriffsregeln verweist NordLayer auf ein eigenes Produkt für Zugriffskontrolle.</p> <p>Die Preise liegen bei jährlicher Zahlung bei 8 US-Dollar (Lite), 11 US-Dollar (Core) und 14 US-Dollar (Premium) pro Nutzer und Monat, jeweils mit mindestens 5 Nutzern. Ein Enterprise-Angebot startet ab 6 US-Dollar ab 200 Nutzern. Eine kostenlose Testphase gibt es nicht, dafür eine 14-tägige Geld-zurück-Garantie (Preise geprüft am 29.10.2026 auf nordlayer.com).</p> <p><strong>Typische Einsatzszenarien für NordLayer:</strong> NordLayer passt zu kleinen und mittleren Unternehmen, die schnell ein verwaltetes Business-VPN ohne eigene Hardware einführen möchten. Durch SSO schon im Lite-Tarif lässt sich der Dienst gut an bestehende Identity-Provider anbinden. Wer Cloud-Dienste oder Admin-Oberflächen per IP-Allowlisting absichern will, braucht einen Tarif mit dediziertem IP-Server und sollte die zusätzlichen 40 US-Dollar pro Monat einplanen.</p><p>Da NordLayer keine kostenlose Testphase anbietet, lohnt es sich, die 14-tägige Geld-zurück-Garantie gezielt für einen Pilotbetrieb mit einem kleinen Team zu nutzen. Für reine Zero-Trust-Szenarien mit feingranularen Zugriffsregeln solltest du das separate Produkt für Zugriffskontrolle von NordLayer mit in die Bewertung einbeziehen.</p> <p><strong>Was NordLayer von anderen unterscheidet:</strong> Während <a href="/software/goodaccess/">GoodAccess</a> SSO erst ab dem Premium-Tarif freischaltet und <a href="/software/twingate/">Twingate</a> die Anbindung von Okta und Entra ID dem Business-Tarif vorbehält, ist SSO bei NordLayer in jedem Tarif enthalten. Dafür fehlt im Gegensatz zu <a href="/software/proton-vpn-business/">Proton</a>, Twingate oder Tailscale eine kostenlose Testphase. Das Netz gemeinsamer Gateways in über 40 Ländern ist breiter als die über 35 Gateways von GoodAccess.</p>
Vorteile
- SSO schon im Einstiegstarif
- Schnell eingerichtet ohne eigene Hardware
- Großes Gateway-Netz
Nachteile
- Keine kostenlose Testphase, nur Geld-zurück-Garantie
- Dedizierte IP kostet 40 $ pro Monat extra
- Mindestens 5 Nutzer
Integrationen: SSO
2
Proton VPN for Businessab 6,99 $ / MonatProton VPN for Business ist das Business-VPN des Schweizer Anbieters Proton mit Servern in über 140 Ländern, dedizierten IPs ab dem Professional-Tarif und SSO/SCIM.KostenpflichtigHosting EU
<p>Proton VPN for Business kommt vom Schweizer Anbieter Proton, der vor allem für Proton Mail bekannt ist. Das Business-VPN richtet sich an Unternehmen, die neben sicheren Verbindungen auch Wert auf Datenschutz und einen europäischen Anbieter legen.</p> <p>Schon der Einstiegstarif VPN Essentials bietet laut Preisseite sichere Verbindungen in über 140 Ländern, den Werbe- und Malwareblocker NetShield, zentrale Benutzerverwaltung, Kill Switch, Always-on-VPN, Split Tunneling und MDM-Kompatibilität. Der Tarif VPN Professional ergänzt Single Sign-On und SCIM-Provisionierung, dedizierte IPs in über 20 Ländern mit privaten Gateways, Netzwerksegmentierung, Audit-Logs und den Kontoschutz Proton Sentinel.</p> <p>Wer zusätzlich einen Passwort-Manager braucht, bekommt mit VPN and Pass Professional auch Proton Pass mit E-Mail-Aliassen, 2FA-Authenticator und SIEM-Integration. Im Paket Workspace Standard sind alle Business-Produkte von Proton enthalten, inklusive 1 TB Speicher pro Nutzer.</p> <p>Die Preise liegen bei jährlicher Zahlung bei 6,99 US-Dollar (VPN Essentials) und 9,99 US-Dollar (VPN Professional) pro Nutzer und Monat, jeweils ab 2 Nutzern. VPN and Pass Professional kostet 10,99 US-Dollar ab 3 Nutzern. Alle Tarife lassen sich 14 Tage kostenlos testen, dazu kommt eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie (Preise geprüft am 29.10.2026 auf proton.me).</p> <p><strong>Wer von Proton VPN for Business profitiert:</strong> Der Dienst passt zu Unternehmen, die einen datenschutzorientierten Anbieter aus der Schweiz bevorzugen und sicheres Surfen für die Belegschaft mit zentraler Verwaltung kombinieren wollen. Besonders interessant ist das Angebot, wenn du ohnehin Proton Mail oder Proton Pass im Unternehmen einsetzt oder einführen möchtest, weil die Pakete sich kombinieren lassen.</p><p>Für den Zugriff auf interne Ressourcen per dedizierter IP oder privatem Gateway brauchst du mindestens den Tarif VPN Professional. Wer nur verschlüsselte Verbindungen für mobile Mitarbeitende sucht, kommt mit VPN Essentials aus. Ein Selbsthosting der VPN-Server ist nicht vorgesehen.</p> <p><strong>Proton im Vergleich mit anderen Cloud-VPNs:</strong> Mit Servern in über 140 Ländern deckt Proton deutlich mehr Länder ab als <a href="/software/nordlayer/">NordLayer</a> mit über 40. Der Einstieg ist schon ab 2 Nutzern möglich, NordLayer und <a href="/software/goodaccess/">GoodAccess</a> verlangen mindestens 5. Ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich sind die Kombipakete mit Passwort-Manager und E-Mail: Kein anderer Anbieter in dieser Liste bündelt VPN, Proton Pass und Workspace-Funktionen in einem Tarif.</p>
Vorteile
- Schweizer Anbieter mit Datenschutzfokus
- 14 Tage kostenlos testen
- Kombinierbar mit Proton Pass und Proton Mail
Nachteile
- Dedizierte IPs erst ab Professional
- Preise in US-Dollar
- Kein Self-Hosting
Integrationen: Proton Pass, Proton Mail, SSO, SCIM, MDM
3
OpenVPNKostenlos nutzbarOpenVPN bietet Unternehmen ein Business-VPN wahlweise als Cloud-Dienst CloudConnexa mit Zero-Trust-Regeln oder als selbst gehosteten Access Server auf eigener Infrastruktur.Freemium
<p>OpenVPN gehört zu den bekanntesten Namen im VPN-Markt, und das Unternehmen hinter dem gleichnamigen Open-Source-Protokoll bietet Firmen heute zwei Wege zum Business-VPN: CloudConnexa als Cloud-Dienst und Access Server zum Selbsthosten. Damit passt OpenVPN sowohl zu Teams, die schnell starten wollen, als auch zu IT-Abteilungen, die Daten und Infrastruktur selbst kontrollieren möchten.</p> <p><strong>CloudConnexa</strong> verbindet Mitarbeitende, Standorte, Server und IoT-Geräte über ein virtuelles Overlay-Netz, das laut Anbieter über mehr als 30 Rechenzentren weltweit läuft. Zugriffe steuerst du granular nach dem Zero-Trust-Prinzip, also pro Nutzergruppe und Anwendung statt pauschal für das ganze Netz. Dazu kommen Inhaltsfilter für mehr als 40 Kategorien und DNS-Logs. Ab dem Essential-Tarif lassen sich LDAP und SAML anbinden, im Premium-Tarif ist zusätzlich SCIM für die automatische Benutzerverwaltung enthalten.</p> <p><strong>Access Server</strong> ist die selbst gehostete Variante. Du betreibst den VPN-Server auf eigener Hardware oder bei einem Cloud-Anbieter deiner Wahl, etwa in einem deutschen Rechenzentrum. Das ist besonders interessant für Firmen, die aus Datenschutzgründen keinen Datenverkehr über fremde Infrastruktur leiten möchten. Der Growth-Tarif skaliert laut Preisseite bis 2.000 gleichzeitige Verbindungen.</p> <p>Für die Endgeräte gibt es den OpenVPN-Connect-Client für Windows, macOS, Android, iOS und ChromeOS. CloudConnexa ist laut Anbieter nach SOC 2 Type 2 und ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert und DSGVO-konform.</p> <p>Preislich startest du kostenlos: CloudConnexa Starter enthält 5 Seats, Access Server Free erlaubt 2 gleichzeitige Verbindungen. Die kostenpflichtigen Tarife kosten ab 7 US-Dollar pro Seat beziehungsweise pro Verbindung und Monat, die Preise sind nur in US-Dollar ausgewiesen. Für die Bezahltarife gibt es eine 14-tägige Testphase (Preise geprüft am 29.10.2026 auf openvpn.net).</p> <p><strong>Wann OpenVPN die richtige Wahl ist:</strong> OpenVPN ist eine gute Wahl, wenn du dich nicht zwischen Cloud und eigener Infrastruktur entscheiden willst oder beide Welten brauchst. Kleine Teams starten mit dem kostenlosen CloudConnexa-Starter-Tarif und wechseln bei Bedarf in einen Bezahltarif. Mittelständische Unternehmen mit eigener IT, die den VPN-Server im eigenen Rechenzentrum oder bei einem deutschen Hoster betreiben wollen, setzen auf Access Server und behalten so die volle Kontrolle über den Datenverkehr.</p><p>Beachte bei der Planung, dass die Preise in US-Dollar ausgewiesen sind und Funktionen wie SAML-Anbindung und SCIM an bestimmte Tarife gekoppelt sind. Prüfe vorab, welche Identity-Provider ihr nutzt und wie viele gleichzeitige Verbindungen ihr tatsächlich braucht, denn Access Server rechnet pro Verbindung ab, CloudConnexa pro Seat.</p> <p><strong>OpenVPN im direkten Vergleich:</strong> Gegenüber <a href="/software/nordlayer/">NordLayer</a> und <a href="/software/proton-vpn-business/">Proton VPN for Business</a>, die ausschließlich als Cloud-Dienst laufen, hat OpenVPN mit Access Server eine echte Selbsthosting-Option. Im Vergleich zu <a href="/software/netbird/">NetBird</a>, das ebenfalls selbst hostbar ist, setzt OpenVPN auf ein zentrales Gateway statt auf direkte Peer-to-Peer-Verbindungen, was vielen IT-Abteilungen aus dem klassischen Netzwerkbetrieb vertrauter ist. Mit 7 US-Dollar pro Seat im Essential-Tarif liegt CloudConnexa preislich auf dem Niveau von Cloudflare One Pay-as-you-go und GoodAccess Essential.</p>
Vorteile
- Wahl zwischen Cloud-Dienst und Selbsthosting
- Kostenloser Einstieg für kleine Teams
- SOC 2 Type 2 und ISO 27001 zertifiziert
Nachteile
- Preise nur in US-Dollar
- SAML/LDAP erst ab Essential, SCIM erst ab Premium
- Access Server braucht IT-Know-how im Betrieb
Integrationen: LDAP, SAML, SCIM
4
TailscaleKostenlos nutzbarTailscale baut ein verschlüsseltes Mesh-Netz zwischen Geräten und Servern auf Basis von WireGuard, mit Zero-Trust-ACLs und einem kostenlosen Tarif für bis zu 6 Nutzer.Freemium
<p>Tailscale verfolgt einen anderen Ansatz als klassische Business-VPNs: Statt allen Verkehr über ein zentrales Gateway zu leiten, verbindet Tailscale Geräte, Server und Cloud-Ressourcen direkt miteinander zu einem privaten Netz, dem sogenannten Tailnet. Die Verbindungen basieren auf dem WireGuard-Protokoll. Das macht Tailscale besonders beliebt bei Entwicklungs- und DevOps-Teams, die Zugriff auf Server, Datenbanken und interne Dienste brauchen.</p> <p>Wer worauf zugreifen darf, regelst du über Zugriffslisten (ACLs) nach dem Zero-Trust-Prinzip. Die Anzahl der ACL-Gruppen hängt vom Tarif ab: 3 im kostenlosen Personal-Tarif, 10 im Standard-Tarif und 300 im Premium-Tarif. Ab Standard ist SCIM für die automatische Benutzerverwaltung enthalten, Premium ergänzt erweitertes Tailscale SSH und Network-Flow-Logs für Compliance-Anforderungen.</p> <p>Der Personal-Tarif ist kostenlos, erlaubt bis zu 6 Nutzer mit unbegrenzt vielen Geräten, ist aber nur für nicht-kommerzielle Nutzung gedacht. Für Unternehmen kostet der Standard-Tarif 8 US-Dollar und Premium 18 US-Dollar pro Nutzer und Monat. Tailnets mit eigener Domain erhalten eine 14-tägige Enterprise-Testphase ohne Limits (Preise geprüft am 29.10.2026 auf tailscale.com).</p> <p>Weniger geeignet ist Tailscale, wenn du vor allem den Internetverkehr der Belegschaft filtern willst. Dafür sind Lösungen mit Secure Web Gateway passender.</p> <p><strong>Wo Tailscale seine Stärken ausspielt:</strong> Tailscale ist ideal für technische Teams, die schnell sichere Verbindungen zwischen Laptops, Servern, Cloud-Instanzen und Entwicklungsumgebungen herstellen wollen. Die Einrichtung dauert oft nur Minuten, weil keine Firewall-Ports geöffnet und keine zentralen Gateways betrieben werden müssen. Auch für Unternehmen mit vielen verteilten Standorten oder Homeoffice-Arbeitsplätzen ist das Mesh-Prinzip praktisch.</p><p>Plane bei kommerzieller Nutzung von Anfang an einen Bezahltarif ein, denn der kostenlose Personal-Tarif ist nicht für Unternehmen gedacht. Wenn ihr strenge Compliance-Anforderungen habt, etwa Protokollierung von Verbindungen, ist der Premium-Tarif mit Network-Flow-Logs die passende Stufe.</p> <p><strong>Tailscale neben NetBird und Twingate:</strong> Am nächsten kommt Tailscale im Vergleich <a href="/software/netbird/">NetBird</a>, das ebenfalls ein Peer-to-Peer-Netz aufbaut, sich aber zusätzlich selbst hosten lässt und in Euro abrechnet. <a href="/software/twingate/">Twingate</a> ist im Einstieg günstiger (5 statt 8 US-Dollar pro Nutzer), begrenzt den Teams-Tarif aber auf 100 Nutzer, während Tailscale Standard unbegrenzt viele Nutzer erlaubt. Mit 18 US-Dollar ist der Premium-Tarif der teuerste veröffentlichte Preis in diesem Vergleich.</p>
Vorteile
- Sehr schnelle Einrichtung
- Direkte Verbindungen ohne zentrales Gateway
- 14-tägige Enterprise-Testphase
Nachteile
- Kostenloser Tarif nur nicht-kommerziell
- Kein Secure Web Gateway für Internetfilterung
- Preise in US-Dollar
Integrationen: WireGuard, SCIM, SSO
5
Cloudflare OneKostenlos nutzbarCloudflare One ist die Zero-Trust- und SASE-Plattform von Cloudflare mit ZTNA, Secure Web Gateway und Geräte-Client, kostenlos für Teams unter 50 Nutzern.Freemium
<p>Cloudflare One ist die SASE-Plattform von Cloudflare und ersetzt das klassische Firmen-VPN durch Zero Trust Network Access (ZTNA). Mitarbeitende greifen nicht mehr auf das gesamte Netz zu, sondern nur auf die Anwendungen, für die sie freigegeben sind. Der Verkehr läuft dabei über das weltweite Netz von Cloudflare.</p> <p>Schon der kostenlose Tarif enthält laut Preisseite ZTNA, ein Secure Web Gateway (SWG) zum Filtern des Internetverkehrs, die Geräte-Client-Software, Application-Connector-Software sowie Digital Experience Monitoring und Network Flow Monitoring. Beschränkt ist er unter anderem auf bis zu 2 CASB-API-Integrationen mit Leserechten, wenige vordefinierte DLP-Profile und eine Log-Aufbewahrung von bis zu 24 Stunden.</p> <p>Der Free-Tarif ist für Teams unter 50 Nutzern oder für Proof-of-Concept-Tests in größeren Unternehmen gedacht. Im Pay-as-you-go-Tarif zahlst du 7 US-Dollar pro Nutzer und Monat, für größere Unternehmen gibt es Verträge mit individuellem Jahrespreis pro Nutzer (Preise geprüft am 29.10.2026 auf cloudflare.com).</p> <p>Cloudflare One spielt seine Stärken aus, wenn du VPN-Ersatz und Internetsicherheit in einer Plattform bündeln willst. Für kleine Teams ohne IT-Abteilung kann die Vielzahl an Funktionen anfangs viel sein.</p> <p><strong>Für welche Unternehmen Cloudflare One passt:</strong> Die Plattform eignet sich für Unternehmen, die nicht nur das VPN ablösen, sondern gleichzeitig den Internetverkehr der Belegschaft absichern wollen, etwa durch Filterung schädlicher Websites. Kleine Teams unter 50 Nutzern können den vollen Kern der Plattform kostenlos nutzen und so ohne Budgetfreigabe testen, ob Zero Trust zu ihren Abläufen passt.</p><p>Für größere Unternehmen mit Anforderungen an längere Log-Aufbewahrung, umfangreiche DLP-Regeln oder viele CASB-Integrationen führt der Weg in den Pay-as-you-go- oder Vertragstarif. Plane für die Einführung etwas Zeit ein, um Anwendungen, Identity-Provider und Geräte-Client sauber zu konfigurieren.</p> <p><strong>Was Cloudflare One abhebt:</strong> Kein anderer Anbieter im Vergleich ist kostenlos für Teams unter 50 Nutzern. <a href="/software/netbird/">NetBird</a> und <a href="/software/twingate/">Twingate</a> begrenzen ihre Gratistarife auf 5 Nutzer. Zudem enthält schon der Free-Tarif ein Secure Web Gateway, das bei <a href="/software/tailscale/">Tailscale</a> fehlt und das bei <a href="/software/zscaler-private-access/">Zscaler</a> oder <a href="/software/check-point-sase/">Check Point</a> nur über individuelle Angebote erhältlich ist.</p>
Vorteile
- Kostenlos für Teams unter 50 Nutzern
- VPN-Ersatz und Websicherheit in einer Plattform
- Großes weltweites Netz
Nachteile
- Funktionsumfang für kleine Teams komplex
- Log-Aufbewahrung im Free-Tarif nur 24 Stunden
- Preise in US-Dollar
Integrationen: CASB-API-Integrationen, Identity Provider
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NetBirdKostenlos nutzbarNetBird aus Berlin verbindet Geräte und Server über ein Peer-to-Peer-Netz mit Zugriffsregeln, ist auch selbst hostbar und kostenlos für bis zu 5 Nutzer.Freemium
<p>NetBird wird von der NetBird GmbH in Berlin entwickelt und gehört damit zu den wenigen Business-VPN-Anbietern aus Deutschland. Wie Tailscale baut NetBird ein privates Netz auf, in dem sich Geräte und Server direkt per Peer-to-Peer verbinden. Zugriffe steuerst du über Zugriffsregeln, dazu kommen privates DNS, Netzwerkrouten und NetBird SSH.</p> <p>Ein Vorteil für datenschutzbewusste Unternehmen: NetBird lässt sich laut Anbieter auch selbst hosten und in der eigenen Infrastruktur betreiben. Auf der Preisseite nennt NetBird außerdem DSGVO, ISO 27001 und DORA im Compliance-Bereich und rechnet in Euro ab.</p> <p>Der Free-Tarif ist für bis zu 5 Nutzer und 100 Geräte kostenlos und enthält bereits Social-SSO mit MFA. Der Team-Tarif kostet 6 Euro pro aktivem Nutzer und Monat und ergänzt SSO mit Enterprise-Identity-Providern, SCIM und Audit-Logs. Der Business-Tarif für 12 Euro bringt Geräte-Freigaben, MDM- und EDR-Integrationen, Device-Posture-Checks und Traffic-Logs. Abgerechnet werden nur Nutzer und Geräte, die im Abrechnungszeitraum aktiv waren. Zusätzliche Geräte kosten 0,50 Euro pro Monat (Preise geprüft am 29.10.2026 auf netbird.io).</p> <p><strong>Für wen NetBird interessant ist:</strong> NetBird ist eine gute Wahl für Unternehmen, die einen modernen Peer-to-Peer-Ansatz wie bei Tailscale suchen, aber einen Anbieter aus Deutschland mit Euro-Abrechnung bevorzugen. Die Möglichkeit, NetBird selbst zu hosten, macht die Lösung auch für Firmen mit strengen Datenschutz- oder Compliance-Vorgaben interessant, die keine Cloud-Steuerungsebene eines Drittanbieters nutzen wollen.</p><p>Für kleine Teams reicht der kostenlose Tarif oft für den Start. Sobald ihr einen Enterprise-Identity-Provider wie Microsoft Entra ID oder Okta anbinden wollt, brauchst du den Team-Tarif. Device-Posture-Checks und MDM-Anbindung gibt es erst im Business-Tarif.</p> <p><strong>NetBird gegenüber Tailscale und OpenVPN:</strong> Funktional ähnelt NetBird am stärksten <a href="/software/tailscale/">Tailscale</a>, ist im Team-Tarif mit 6 Euro aber günstiger als Tailscale Standard mit 8 US-Dollar und rechnet nur aktive Nutzer ab. Mit <a href="/software/openvpn/">OpenVPN Access Server</a> und <a href="/software/ncp-secure-enterprise/">NCP</a> teilt NetBird die Möglichkeit, komplett auf eigener Infrastruktur zu laufen. Im Unterschied zu NCP veröffentlicht NetBird alle Preise offen.</p>
Vorteile
- Anbieter aus Berlin, Preise in Euro
- Selbsthosting möglich
- Abrechnung nur für aktive Nutzer
Nachteile
- Enterprise-IdP-SSO erst ab Team-Tarif
- Device Posture erst ab Business
- Kleinerer Anbieter als die großen Plattformen
Integrationen: SSO, SCIM, MDM, EDR
7
TwingateKostenlos nutzbarTwingate ersetzt das Firmen-VPN durch Zero-Trust-Zugriff mit Peer-to-Peer-Verbindungen, Split Tunneling und Device-Posture-Checks, kostenlos für bis zu 5 Nutzer.Freemium
<p>Twingate ist ein Zero-Trust-Netzwerkzugang, der sich als moderner VPN-Ersatz positioniert. Statt ein ganzes Netz zu öffnen, verbindet Twingate Nutzer gezielt mit den Ressourcen, die sie brauchen, und nutzt dafür Peer-to-Peer-Verbindungen und Split Tunneling. So läuft nur der Verkehr zu Firmenressourcen über Twingate, der Rest geht direkt ins Internet.</p> <p>Der kostenlose Starter-Tarif erlaubt bis zu 5 Nutzer und enthält bereits bedingte Zugriffsregeln. Im Teams-Tarif kommen SSO über Google Workspace, SaaS-App-Gating, Device-Posture-Checks und MFA für SSH hinzu. Der Business-Tarif ergänzt Provisionierung über einen Identity Provider, SSO mit Okta und Entra ID, Endpoint-Integrationen, Just-in-Time-Zugriffe, Exit Networks und DNS-Filterung.</p> <p>Laut Preisseite kostet Teams 5 US-Dollar und Business 10 US-Dollar pro Nutzer und Monat, mit 15 Prozent Rabatt bei jährlicher Zahlung. Teams ist auf 100 Nutzer begrenzt, Business auf 500. Beide lassen sich 14 Tage testen. Enterprise-Kunden erhalten individuelle Verträge, statische IPs und privilegierten Zugriff etwa für Kubernetes und Datenbanken (Preise geprüft am 29.10.2026 auf twingate.com).</p> <p><strong>Wann sich Twingate lohnt:</strong> Twingate passt zu Unternehmen, die ihr klassisches VPN durch einen modernen Zero-Trust-Zugang ersetzen wollen, ohne gleich eine große SASE-Plattform einzuführen. Der günstige Teams-Tarif macht den Einstieg für Startups und kleine IT-Teams attraktiv. Durch Split Tunneling bleibt die Internetverbindung der Mitarbeitenden schnell, weil nur der Verkehr zu Firmenressourcen über Twingate läuft.</p><p>Wenn ihr Okta oder Microsoft Entra ID als Identity Provider nutzt oder mehr als 100 Nutzer habt, ist der Business-Tarif die richtige Wahl. Teste die 14-tägige Testphase am besten mit einer realen Anwendung, etwa einem internen Wiki oder einer Datenbank, um den Aufwand für die Einrichtung der Connectoren einzuschätzen.</p> <p><strong>Twingate gegenüber anderen ZTNA-Diensten:</strong> Der Teams-Tarif ist mit 5 US-Dollar pro Nutzer der günstigste veröffentlichte Bezahltarif im Vergleich. Gegenüber <a href="/software/cloudflare-one/">Cloudflare One</a> ist Twingate schlanker, da der Fokus auf dem Zugriff auf interne Ressourcen liegt und DNS-Filterung erst im Business-Tarif dazukommt. Anders als <a href="/software/tailscale/">Tailscale</a> und <a href="/software/netbird/">NetBird</a> gibt es keine Selbsthosting-Variante der Steuerungsebene.</p>
Vorteile
- Kostenlos für bis zu 5 Nutzer
- Günstiger Teams-Tarif
- Kein zentrales VPN-Gateway als Engpass
Nachteile
- Teams-Tarif auf 100 Nutzer begrenzt
- Okta/Entra-SSO erst im Business-Tarif
- Preise in US-Dollar
Integrationen: Google Workspace, Okta, Microsoft Entra ID
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GoodAccessab 7 $ / MonatGoodAccess ist ein Cloud-VPN mit dediziertem Gateway und statischer IP für jedes Unternehmen sowie Zero-Trust-Zugriffskontrolle, 14 Tage ohne Kreditkarte testbar.Kostenpflichtig
<p>GoodAccess richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die ein Cloud-VPN mit eigener statischer IP suchen. Jedes Gateway erhält laut Anbieter eine eindeutige statische IP, die nur deinem Unternehmen zugeordnet ist. Damit lassen sich Cloud-Anwendungen und Admin-Oberflächen per IP-Allowlisting absichern, ohne eigene VPN-Hardware zu betreiben.</p> <p>Der Essential-Tarif ist als dediziertes Cloud-VPN mit statischer IP für das Allowlisting beschrieben. Der Premium-Tarif bietet eine vollständige Zero-Trust-Architektur für Unternehmen mit mehreren Standorten und Cloud-Umgebungen (SSE, SDP und ZTNA). Single Sign-On ist laut Preisseite erst ab Premium enthalten. GoodAccess nennt über 35 Cloud-Gateways weltweit.</p> <p>Die Preise liegen bei 7 US-Dollar (Essential) und 11 US-Dollar (Premium) pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, monatlich sind es 9 beziehungsweise 14 US-Dollar. Es gelten mindestens 5 Nutzer, und jedes dedizierte Gateway kostet 49 US-Dollar pro Monat zusätzlich. Enterprise gibt es ab 50 Nutzern auf Anfrage. Alle Funktionen lassen sich 14 Tage ohne Kreditkarte testen (Preise geprüft am 29.10.2026 auf goodaccess.com).</p> <p><strong>Wer GoodAccess einsetzen sollte:</strong> GoodAccess ist interessant für kleine und mittlere Unternehmen, die vor allem eine eigene statische IP für den sicheren Zugriff auf Cloud-Anwendungen brauchen und dafür keine eigene Infrastruktur betreiben wollen. Auch Unternehmen mit mehreren Standorten profitieren vom Premium-Tarif mit Zero-Trust-Architektur.</p><p>Rechne bei der Kalkulation die Kosten für die dedizierten Gateways mit ein, da jedes Gateway 49 US-Dollar pro Monat zusätzlich kostet. Positiv ist, dass du die volle Funktionalität 14 Tage ohne Kreditkarte testen kannst und monatliche Zahlung möglich ist, falls du dich nicht direkt für ein Jahr binden willst.</p> <p><strong>GoodAccess im Vergleich:</strong> Die statische IP pro Gateway ist bei GoodAccess schon im Essential-Tarif Teil des Konzepts, bei <a href="/software/nordlayer/">NordLayer</a> gibt es dedizierte IP-Server erst ab Core. Im Gegenzug kostet jedes zusätzliche Gateway bei GoodAccess mit 49 US-Dollar etwas mehr als NordLayers 40 US-Dollar für den dedizierten IP-Server. Als einer von wenigen Anbietern nennt GoodAccess neben den Jahrespreisen auch Monatspreise.</p>
Vorteile
- Eigene statische IP für jedes Unternehmen
- 14 Tage Test ohne Kreditkarte
- Monatliche Zahlung möglich
Nachteile
- Jedes Gateway kostet 49 $ pro Monat extra
- SSO erst ab Premium
- Mindestens 5 Nutzer
Integrationen: SSO
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NCP Secure EnterpriseKostenpflichtigNCP Secure Enterprise ist die zentral verwaltete IPsec-VPN-Lösung der NCP engineering GmbH aus Nürnberg mit Clients, Management und Gateway, Preise auf Anfrage.KostenpflichtigHosting DE
<p>NCP engineering aus Nürnberg ist ein deutscher Spezialist für VPN-Lösungen und entwickelt seine Produkte laut eigener Website in Nürnberg. Die Enterprise-VPN-Lösung besteht aus drei Komponenten: den NCP Secure Enterprise Clients für die Endgeräte, dem NCP Secure Enterprise Management für die zentrale Verwaltung und dem NCP Secure Enterprise Gateway. Damit lässt sich Remote Access für viele Nutzer skalierbar und zentral gesteuert betreiben.</p> <p>Für einzelne Arbeitsplätze oder kleine VPN-Umgebungen bietet NCP die Secure Entry Clients an, IPsec-VPN-Clients, die sich auch mit Gateways anderer Hersteller verbinden lassen. Dazu kommen eine Zero-Trust-Lösung für Cloud-, On-Premises- oder hybride Umgebungen und die NCP Authenticator App für Multi-Faktor-Authentifizierung.</p> <p>Besonders relevant für Behörden und den öffentlichen Sektor: Die Lösung NCP VS GovNet Connector und VS GovNet Server hat laut Anbieter eine BSI-Zulassung für Windows-Endgeräte für VS-NfD, EU RESTRICTED und NATO RESTRICTED.</p> <p>Öffentliche Preise nennt NCP nicht. Angebote gibt es über den direkten Kontakt oder über Vertriebspartner (geprüft am 29.10.2026 auf ncp-e.com).</p> <p><strong>Einsatzgebiete von NCP Secure Enterprise:</strong> Die Lösung richtet sich an mittelständische Unternehmen, Behörden und Betreiber kritischer Infrastrukturen, die ein klassisches IPsec-VPN vollständig auf eigener Infrastruktur betreiben wollen und Wert auf einen deutschen Hersteller legen. Durch das zentrale Management lassen sich auch große Client-Flotten einheitlich verwalten und Richtlinien zentral ausrollen.</p><p>Für kleine Teams, die schnell starten wollen, sind Cloud-Lösungen meist einfacher. Wer dagegen Anforderungen an Verschlusssachen oder an eine Herstellerentwicklung in Deutschland hat, findet bei NCP eine der wenigen etablierten Optionen. Preise und Lizenzmodell solltest du direkt mit NCP oder einem Vertriebspartner klären.</p> <p><strong>NCP im Vergleich zu Cloud-Diensten:</strong> NCP ist die einzige Lösung in diesem Vergleich mit BSI-Zulassung für VS-NfD und läuft im Unterschied zu <a href="/software/nordlayer/">NordLayer</a>, <a href="/software/cloudflare-one/">Cloudflare One</a> oder <a href="/software/twingate/">Twingate</a> ohne Steuerung über die Cloud eines Drittanbieters. Neben <a href="/software/netbird/">NetBird</a> ist NCP zudem der zweite deutsche Hersteller im Vergleich. Der Nachteil gegenüber fast allen anderen ist die fehlende Preistransparenz.</p>
Vorteile
- Deutscher Hersteller mit Entwicklung in Nürnberg
- Betrieb komplett auf eigener Infrastruktur möglich
- BSI-Zulassung für Verschlusssachen (VS GovNet)
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Eher auf mittlere und große IT-Umgebungen ausgelegt
- Einrichtung braucht IT-Know-how
Integrationen: IPsec-Gateways anderer Hersteller
10
Check Point SASEKostenpflichtigCheck Point SASE (früher Harmony SASE) bündelt Zero-Trust-Zugriff, Internetsicherheit, SaaS-Security und SD-WAN in einer Cloud-Plattform, Preise auf Anfrage.Kostenpflichtig
<p>Check Point SASE, früher unter dem Namen Harmony SASE vermarktet, ist die Cloud-Sicherheitsplattform des israelischen Security-Herstellers Check Point. Sie richtet sich an mittlere und große Unternehmen, die das Firmen-VPN durch eine umfassende SASE-Lösung ersetzen wollen.</p> <p>Laut Produktseite umfasst die Plattform identitätsbasierten Zero-Trust-Zugriff für Mitarbeitende, Dritte und Filialen über ein globales Backbone, Internetsicherheit mit Inspektion auf dem Gerät sowie Web- und DNS-Filterung, SaaS-Security mit DLP und SD-WAN mit automatischer Leitungssteuerung. Dazu kommen Funktionen zur Überwachung der Nutzung von generativer KI und ein KI-Assistent für Administratoren. Check Point nennt über 80 Rechenzentren.</p> <p>Öffentliche Preise und eine Testphase sind auf der Produktseite nicht angegeben. Angebote gibt es über eine Demo-Anfrage beim Vertrieb (geprüft am 29.10.2026 auf checkpoint.com).</p> <p>Check Point SASE lohnt sich vor allem, wenn du Netzwerk- und Internetsicherheit für viele Standorte zentral aus einer Hand beziehen willst. Für kleine Teams, die nur sicheren Remote-Zugriff brauchen, gibt es schlankere und günstigere Lösungen.</p> <p><strong>Für welche Organisationen Check Point SASE gedacht ist:</strong> Die Plattform passt zu Unternehmen, die ihre gesamte Netzwerk- und Internetsicherheit konsolidieren wollen und bereits Erfahrung mit Security-Lösungen haben oder einen Partner für die Einführung einbinden. Durch SD-WAN und Zero-Trust-Zugriff in einer Lösung lassen sich Filialen und Remote-Mitarbeitende einheitlich absichern.</p><p>Da Check Point keine öffentlichen Preise nennt, solltest du für einen Vergleich konkrete Angebote mit deiner Nutzerzahl und deinen Standorten einholen. Für kleine Teams, die nur sicheren Zugriff auf einige interne Anwendungen brauchen, sind schlankere Dienste wie Twingate, NetBird oder Cloudflare One meist schneller eingeführt.</p> <p><strong>Check Point SASE neben Zscaler und Cloudflare:</strong> Wie <a href="/software/zscaler-private-access/">Zscaler Private Access</a> zielt Check Point auf große Organisationen und nennt keine öffentlichen Preise. Ein Unterschied ist SD-WAN als Teil der Plattform, was im Vergleich sonst kein Anbieter anführt. <a href="/software/cloudflare-one/">Cloudflare One</a> deckt ebenfalls ZTNA und Webfilterung ab, ist aber mit Free- und Pay-as-you-go-Tarif deutlich leichter zu testen. Für Unternehmen, die generative KI im Arbeitsalltag zulassen wollen, ist die Überwachung der GenAI-Nutzung bis auf Ebene einzelner Prompts ein Punkt, den Check Point auf der Produktseite gezielt hervorhebt.</p>
Vorteile
- Sehr breiter Funktionsumfang aus einer Hand
- Etablierter Security-Hersteller
- SD-WAN und ZTNA in einer Plattform
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Für kleine Teams überdimensioniert
- Keine Testphase angegeben
Integrationen: Identity Provider, SaaS-Anwendungen
Zscaler Private AccessKostenpflichtigZscaler Private Access (ZPA) ist eine ZTNA-Lösung für große Unternehmen, die VPN und VDI durch direkten, app-basierten Zero-Trust-Zugriff ersetzt, Preise auf Anfrage.Kostenpflichtig
<p>Zscaler Private Access, kurz ZPA, ist die Zero-Trust-Network-Access-Lösung von Zscaler und laut Anbieter die weltweit am häufigsten eingesetzte ZTNA-Lösung. ZPA verbindet berechtigte Nutzer direkt mit einzelnen Anwendungen, statt sie ins Firmennetz zu lassen, und soll klassische VPN- und VDI-Lösungen innerhalb weniger Stunden ersetzen können.</p> <p>Zu den Funktionen gehören laut Produktseite KI-gestützte App-Erkennung und Segmentierung mit Richtlinienvorschlägen, Segmentierung zwischen Workloads in Hybrid- und Multicloud-Umgebungen, clientloser Fernzugriff auf RDP-, SSH- und VNC-Systeme für externe Dienstleister, browserbasierter Zugriff sowie On-Premises-ZTNA über eine Private Service Edge. Dazu kommen Schutz auf Layer 7, Inline-Inspektion, Data Loss Prevention und Browser-Isolation.</p> <p>Öffentliche Preise nennt Zscaler auf der Produktseite nicht, Angebote gibt es über eine Demo-Anfrage (geprüft am 29.10.2026 auf zscaler.com).</p> <p>ZPA ist auf große Unternehmen und Konzerne mit komplexen Umgebungen ausgelegt. Für kleine Unternehmen ist der Einstieg mit Lösungen wie Cloudflare One, Twingate oder NetBird deutlich einfacher.</p> <p><strong>Wann Zscaler Private Access sinnvoll ist:</strong> ZPA ist für große Unternehmen gedacht, die viele interne Anwendungen in Rechenzentren und mehreren Clouds betreiben und den Zugriff darauf konsequent nach Zero-Trust-Prinzipien steuern wollen. Besonders stark ist die Lösung, wenn auch externe Dienstleister ohne installierten Client auf einzelne Systeme zugreifen müssen.</p><p>Die Einführung ist in der Regel ein Projekt mit Planung, Pilotphase und schrittweiser Ablösung des alten VPNs. In Kombination mit Zscaler Internet Access entsteht eine vollständige SSE-Plattform. Preise erfährst du nur über ein individuelles Angebot.</p> <p><strong>ZPA im Vergleich:</strong> Der clientlose Zugriff auf RDP-, SSH- und VNC-Systeme für externe Dienstleister ist eine Funktion, die in dieser Form keiner der anderen Anbieter auf seiner Produktseite hervorhebt. Gegenüber <a href="/software/check-point-sase/">Check Point SASE</a> konzentriert sich ZPA stärker auf den Anwendungszugriff, Internetsicherheit deckt Zscaler über ein separates Produkt ab. Für kleine Unternehmen sind <a href="/software/twingate/">Twingate</a> oder <a href="/software/cloudflare-one/">Cloudflare One</a> der einfachere Einstieg. Laut Produktseite gehören außerdem ein Notfallzugriff auf kritische Anwendungen bei Ausfällen, der Zugriff auf Anwendungen in Partnernetzen und Digital Experience Monitoring zum Funktionsumfang. Damit lässt sich auch die Verbindungsqualität der Nutzer überwachen.</p>
Vorteile
- Sehr ausgereifte ZTNA-Plattform
- Clientloser Zugriff für externe Dienstleister
- Stark bei Hybrid- und Multicloud
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Für KMU überdimensioniert
- Einführung braucht Projektaufwand
Integrationen: Identity Provider, Zscaler Internet Access
Analysen aus unseren Daten
Welche Integrationen sind verbreitet?
Die häufigsten Anbindungen an andere Software, gezählt über alle 11 Anbieter. Unterschiedliche Schreibweisen derselben Software sind zusammengefasst.
- SSO5 von 11
- SCIM4 von 11NetBirdOpenVPNProton VPN for BusinessTailscale
- Identity Provider3 von 11Check Point SASECloudflare OneZscaler Private Access
- MDM2 von 11NetBirdProton VPN for Business
Datenschutz und Betrieb im Überblick
1 von 11 Anbietern nennen einen Serverstandort in Deutschland, 2 von 11 einen in der EU. 4 bieten eine On-Premise-Variante an.
| Anbieter | Server in Deutschland | Server in der EU | Cloud | On-Premise |
|---|---|---|---|---|
| NCP Secure Enterprise | ja | ja | keine Angabe | ja |
| Proton VPN for Business | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| NetBird | keine Angabe | keine Angabe | ja | ja |
| OpenVPN | keine Angabe | keine Angabe | ja | ja |
| Zscaler Private Access | keine Angabe | keine Angabe | ja | ja |
| Check Point SASE | keine Angabe | keine Angabe | ja | keine Angabe |
| Cloudflare One | keine Angabe | keine Angabe | ja | keine Angabe |
| GoodAccess | keine Angabe | keine Angabe | ja | keine Angabe |
| NordLayer | keine Angabe | keine Angabe | ja | keine Angabe |
| Tailscale | keine Angabe | keine Angabe | ja | keine Angabe |
| Twingate | keine Angabe | keine Angabe | ja | keine Angabe |
| Summe | 1 von 11 | 2 von 11 | 10 von 11 | 4 von 11 |
Was ist ein Business-VPN?
Ein Business-VPN baut einen verschlüsselten Tunnel zwischen den Endgeräten der Mitarbeitenden und dem Firmennetz, der Cloud oder einem Gateway des Anbieters auf. Im Unterschied zu einem VPN für Privatpersonen steht die zentrale Steuerung im Vordergrund: Administratoren legen fest, wer worauf zugreifen darf, binden Nutzer über den Identity Provider an und sperren Zugänge zentral, wenn jemand das Unternehmen verlässt.
Typische Einsatzzwecke sind:
- Remote Access: sicherer Zugriff aus dem Homeoffice auf interne Anwendungen, Dateiserver und Datenbanken.
- Standortvernetzung: Filialen, Rechenzentren und Cloud-Umgebungen in ein gemeinsames Netz bringen.
- Statische IP: Cloud-Dienste und Admin-Oberflächen nur für die feste IP des Unternehmens freigeben.
- Schutz im Internet: Verkehr in öffentlichen WLANs verschlüsseln und schädliche Websites filtern.
Klassisches VPN oder Zero Trust (ZTNA)?
Ein klassisches VPN lässt Nutzer nach der Anmeldung in das gesamte Netz oder große Teile davon. Zero Trust Network Access (ZTNA) geht einen Schritt weiter: Jeder Zugriff wird einzeln geprüft, und Nutzer sehen nur die Anwendungen, für die sie freigegeben sind. Viele Anbieter verbinden heute beides.
- Klassisch mit zentralem Gateway: NordLayer, Proton VPN for Business, GoodAccess und NCP Secure Enterprise.
- Mesh-Netz mit direkten Verbindungen: Tailscale und NetBird verbinden Geräte und Server direkt miteinander und steuern Zugriffe über Regeln.
- ZTNA und SASE: Cloudflare One, Twingate, Check Point SASE und Zscaler Private Access ersetzen das VPN durch app-basierten Zugriff, teils mit Webfilter und SD-WAN.
- Beides: OpenVPN bietet mit CloudConnexa Zero-Trust-Regeln in der Cloud und mit Access Server ein klassisches VPN zum Selbsthosten.
Preise und Kosten im Überblick
Die meisten Anbieter rechnen pro Nutzer und Monat ab, die Preise sind überwiegend in US-Dollar angegeben (Stand 29.10.2026):
- Kostenlose Einstiegstarife: Cloudflare One für Teams unter 50 Nutzern, NetBird und Twingate für bis zu 5 Nutzer, OpenVPN CloudConnexa Starter mit 5 Seats. Tailscale ist bis 6 Nutzer kostenlos, aber nur für nicht-kommerzielle Nutzung.
- Bis 8 US-Dollar: Twingate Teams 5 $, NetBird Team 6 Euro, Proton VPN Essentials 6,99 $, OpenVPN CloudConnexa Essential 7 $, Cloudflare One Pay-as-you-go 7 $, GoodAccess Essential 7 $, NordLayer Lite 8 $, Tailscale Standard 8 $.
- 8 bis 18 US-Dollar: OpenVPN CloudConnexa Premium 9,50 $, Proton VPN Professional 9,99 $, Twingate Business 10 $, NordLayer Core 11 $, GoodAccess Premium 11 $, NetBird Business 12 Euro, NordLayer Premium 14 $, Tailscale Premium 18 $.
- Auf Anfrage: NCP, Check Point SASE und Zscaler Private Access.
Achte auf Zusatzkosten: Dedizierte IPs kosten bei NordLayer 40 $ und dedizierte Gateways bei GoodAccess 49 $ pro Monat extra. NordLayer und GoodAccess verlangen außerdem mindestens 5 Nutzer.
Datenschutz, DSGVO und Hosting
Bei einem Business-VPN läuft sensibler Datenverkehr über die Infrastruktur des Anbieters. Für Unternehmen in Deutschland lohnt sich deshalb ein Blick auf Anbietersitz, Zertifizierungen und die Möglichkeit zum Selbsthosting:
- Selbst hosten: OpenVPN Access Server, NetBird und NCP Secure Enterprise lassen sich auf eigener Infrastruktur betreiben, etwa in einem deutschen Rechenzentrum.
- Anbieter aus Deutschland: NetBird (Berlin) und NCP (Nürnberg). NCP hat für die Lösung VS GovNet eine BSI-Zulassung für VS-NfD.
- Anbieter aus Europa: Proton sitzt in der Schweiz.
- Zertifizierungen: OpenVPN CloudConnexa nennt SOC 2 Type 2 und ISO/IEC 27001:2022, NetBird nennt ISO 27001 und DSGVO auf der Preisseite.
Schließe mit jedem Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ab und prüfe, in welchen Ländern Verbindungsdaten und Logs gespeichert werden.
Welche Lösung passt zu dir? Empfehlungen nach Einsatzzweck
- Kleines Team, schneller Start: NordLayer, weil SSO schon im Einstiegstarif enthalten ist und keine eigene Hardware nötig ist. Alternativ Proton VPN for Business.
- Cloud und Selbsthosting flexibel kombinieren: OpenVPN, weil CloudConnexa und Access Server beide Betriebsmodelle abdecken.
- Entwicklungs- und DevOps-Teams: Tailscale, weil das Mesh-Netz Server und Geräte in Minuten verbindet. Alternativ NetBird mit Selbsthosting.
- VPN-Ersatz plus Websicherheit: Cloudflare One, weil ZTNA und Secure Web Gateway schon im kostenlosen Tarif enthalten sind.
- Behörden und KRITIS: NCP Secure Enterprise, weil der Hersteller in Nürnberg entwickelt und eine BSI-zugelassene Lösung für VS-NfD anbietet.
- Großunternehmen mit Multicloud: Zscaler Private Access, weil die Plattform auf app-basierten Zugriff in komplexen Umgebungen ausgelegt ist. Alternativ Check Point SASE.
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
- Betriebsmodell: Reicht ein Cloud-Dienst, oder muss der VPN-Server im eigenen Rechenzentrum laufen?
- Identity Provider: Prüfe, ab welchem Tarif SSO mit eurem Anbieter und SCIM für die automatische Benutzerverwaltung enthalten sind.
- Statische IP: Braucht ihr eine feste IP für IP-Allowlisting, und was kostet sie zusätzlich?
- Zugriffsmodell: Ganzes Netz freigeben oder nur einzelne Anwendungen nach Zero-Trust-Prinzip?
- Internetfilter: Soll auch der Webverkehr der Belegschaft gefiltert werden, etwa per DNS-Filter oder Secure Web Gateway?
- Mindestnutzer und Testphase: Einige Anbieter verlangen mindestens 5 Nutzer, nicht alle bieten eine kostenlose Testphase.
Business-VPN im Markt-Überblick
Häufige Fragen
Was kostet ein Business-VPN?
Die meisten Anbieter liegen zwischen 5 und 18 US-Dollar pro Nutzer und Monat (Stand 29.10.2026). Kostenlos starten kannst du etwa mit Cloudflare One (unter 50 Nutzern), NetBird, Twingate oder OpenVPN. Enterprise-Lösungen wie Zscaler Private Access gibt es nur auf Anfrage.
Was ist der Unterschied zwischen VPN und ZTNA?
Ein klassisches VPN gibt nach der Anmeldung Zugriff auf das Netz. ZTNA prüft jeden Zugriff einzeln und gibt nur die freigegebenen Anwendungen frei. Viele Anbieter wie OpenVPN mit CloudConnexa kombinieren beide Ansätze.
Welches Business-VPN kann ich selbst hosten?
OpenVPN Access Server, NetBird und NCP Secure Enterprise lassen sich auf eigener Infrastruktur betreiben. Die übrigen Lösungen im Vergleich sind Cloud-Dienste.
Gibt es Business-VPN-Anbieter aus Deutschland?
Brauche ich eine statische IP?
Eine statische IP ist sinnvoll, wenn du Cloud-Dienste oder Admin-Oberflächen nur für das eigene Unternehmen freigeben willst. GoodAccess gibt jedem Gateway eine eigene statische IP, bei NordLayer gibt es dedizierte IP-Server ab dem Core-Tarif.
Welches Business-VPN eignet sich für kleine Unternehmen?
Für kleine Teams eignen sich NordLayer und Proton VPN for Business als einfach verwaltete Cloud-VPNs. Wer kostenlos starten will, testet OpenVPN CloudConnexa Starter, Twingate oder Cloudflare One.