Lagerverwaltung & Warenwirtschaft im Vergleich
Lagerverwaltungs- und Warenwirtschaftssoftware führt Bestände, Lagerplätze, Einkauf und Wareneingang zusammen und verhindert Fehlbestände. Der Vergleich zeigt 12 Systeme für Onlinehändler, Handel und kleine Produktionsbetriebe.
- Tools im Vergleich
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- Tools im Vergleich
- mit Hosting in Deutschland
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- mit Hosting in Deutschland
- kostenlos oder Freemium
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- kostenlos oder Freemium
- mit kostenloser Testphase
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- mit kostenloser Testphase
Wenn du Waren verkaufst, brauchst du jederzeit einen verlässlichen Überblick über deine Bestände. Sonst verkaufst du Artikel doppelt, die längst vergriffen sind, oder du bestellst zu viel nach und bindest Geld im Regal. Mit Tabellen und Zurufen klappt das nur, solange du wenige Artikel und einen einzigen Verkaufskanal hast.
Diese Seite vergleicht 12 Lagerverwaltungs- und Warenwirtschaftssysteme für kleine und mittlere Unternehmen. Die Spanne reicht von der kostenlosen Basis von JTL-Wawi über Händlerlösungen wie Billbee, Afterbuy und PlentyONE bis zu ERP-Systemen wie weclapp, Xentral ERP, Odoo, SAP Business One und Microsoft Dynamics 365 Business Central. Dazu kommen Pickware als Lager-ERP für Shopify und Shopware, orgaMAX ERP für die Kombination mit Buchhaltung und Zoho Inventory als internationale Alternative.
Achte beim Vergleich auf vier Punkte: Welche Verkaufskanäle und Versanddienstleister sind angebunden? Wie sieht die Lagerfunktion aus, etwa Lagerplätze, Scanner und Wareneingang? Wie setzt sich der Preis zusammen, nach Nutzern, Bestellungen oder Umsatz? Und wo liegen deine Daten? Die Details zu jedem Punkt findest du in den Abschnitten unten, die Anbieter mit Preisen in der Liste.
Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck
Aus unserem Ratgeber weiter unten
Der Einstieg ist kostenlos oder kostet wenige Euro im Monat.
Auch gut: Billbee, Zoho Inventory
Details ansehen →Beide sind auf die Anbindung vieler Verkaufskanäle und die Auftragsabwicklung für Händler ausgelegt.
Auch gut: Afterbuy
Details ansehen →Beide bilden Wareneingang, Lager und Versand direkt neben dem Shop ab.
Auch gut: Xentral ERP
Details ansehen →Sie verbinden Lager mit Rechnungen, Einkauf und Finanzbuchhaltung in einem System.
Auch gut: orgaMAX ERP, Microsoft Dynamics 365 Business Central
Details ansehen →Alle 12 Lagerverwaltung & Warenwirtschaft im Überblick
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JTL-WawiKostenlos nutzbarKostenlose Basis-Warenwirtschaft aus Deutschland mit Auftragsabwicklung, Marktplatz-Anbindung und modularem JTL-Ökosystem für wachsende Onlinehändler.FreemiumHosting DE
JTL-Wawi ist die Warenwirtschafts- und Auftragsabwicklungssoftware der JTL-Software GmbH aus Hürth bei Köln und mit mehreren zehntausend aktiven Nutzern eines der meistgenutzten ERP-Systeme für den Onlinehandel im deutschsprachigen Raum. Du verwaltest damit Artikel, Kunden, Lieferanten und Belege zentral: von Angebot über Auftrag und Rechnung bis zum Lieferschein. Das integrierte Product Information Management bildet deinen kompletten Artikelstamm ab, während das Bestellwesen Lieferantenbestellungen und Wareneingänge automatisiert erfasst. JTL-Wawi ist Teil des modularen JTL Smart Commerce Ökosystems, das neben der Warenwirtschaft auch ein Warehouse-Management-System, Marktplatz-Anbindungen, einen eigenen Onlineshop, eine Kassenlösung und seit 2026 den KI-Agenten Juno umfasst, der repetitive Aufgaben wie Repricing oder Kundenservice-Antworten automatisch übernimmt. Die Kernsoftware läuft klassisch als Server-Client-Anwendung unter Windows und lässt sich lokal im eigenen Netzwerk oder über JTL Cloud Hosting betreiben, sodass du zwischen On-Premise und Cloud wählen kannst. Über Schnittstellen bindest du Amazon, eBay, Kaufland, Otto sowie zahlreiche Shopsysteme direkt an, gleichst Bestände in Echtzeit ab und vermeidest Überverkäufe bei paralleler Nutzung mehrerer Kanäle. Individuelle Workflows automatisieren wiederkehrende Prozesse, und über DATEV- sowie Lexware-Anbindungen wandern deine Belege direkt in die Finanzbuchhaltung. Besonders interessant für wachsende Händler: Die Basisversion von JTL-Wawi steht kostenlos zum Download bereit, du zahlst erst für Erweiterungen wie JTL-WMS, zusätzliche Marktplatz-Module, Cloud-Hosting oder Premium-Support. Damit senkt JTL die Einstiegshürde deutlich gegenüber klassischen ERP-Lizenzmodellen, während etablierte Händler ihr System modular um Produktion, Kundenservice oder Finance-Module erweitern können. Über ein Partnernetzwerk von mehr als 500 zertifizierten Dienstleistern europaweit und ein aktives Forum mit über 54.000 Mitgliedern findest du bei Fragen schnell Unterstützung. JTL-Wawi eignet sich für dich, wenn du als deutschsprachiger Onlinehändler eine bewährte, lokal gehostete und DSGVO-konforme Komplettlösung suchst, die mit deinem Geschäft mitwächst, von der ersten Bestellung bis zum mehrstelligen Millionenumsatz. Wegen der Windows-Basis und des Server-Client-Aufbaus ist die Einarbeitung anfangs etwas technischer als bei reinen Cloud-SaaS-Tools, dafür behältst du volle Kontrolle über deine Daten und Prozesse.
Vorteile
- Basisversion dauerhaft kostenlos
- Sehr große deutschsprachige Community mit 54.000+ Mitgliedern
- Modular um WMS, Shop, POS und KI erweiterbar
- Server in Deutschland verfügbar, DSGVO-konform
Nachteile
- Klassische Windows-Installation wirkt technischer als reine Cloud-Tools
- Umfang der Erweiterungen macht Preisvergleich unübersichtlich
- Ersteinrichtung erfordert Einarbeitungszeit
Integrationen: Amazon, eBay, Kaufland, Otto, Shopify und 6 weitere
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PlentyONEab 59 € / MonatCloudbasierte Multichannel-Plattform aus Kassel für Produktmanagement, Bestand, Auftragsabwicklung und Versand über 150+ Verkaufskanäle hinweg.KostenpflichtigHosting DE
PlentyONE, früher als plentymarkets bekannt, ist eine cloudbasierte Multichannel-Commerce-Plattform aus Kassel, über die Händlerinnen und Händler jährlich mehr als 116 Millionen Bestellungen und ein Bruttowarenvolumen von rund 9,8 Milliarden Euro abwickeln. Die Plattform bündelt Produktmanagement (PIM), Bestandsführung, Auftragsabwicklung und Versand in einem System und verbindet dich mit über 150 Verkaufskanälen, darunter Amazon, eBay, Kaufland, Otto sowie eigene Onlineshops. Du steuerst damit den gesamten Bestellprozess zentral: von der Kanal-übergreifenden Produktdatenpflege über automatisierte Preis- und Bestandsabgleiche bis zur Versandetikettenerstellung mit DHL, DPD oder UPS. Das System ist modular aufgebaut und wächst mit deinem Geschäft: Einsteiger starten mit Shop-Erstellung und Marktplatzanbindung, während größere Teams zusätzliche Lager- und Kassensysteme (POS), erweiterte Automatisierungsregeln sowie B2B- und Business-Intelligence-Funktionen hinzubuchen. Über eine offene Plugin-Architektur lassen sich individuelle Erweiterungen und Schnittstellen zu ERP-, CRM- und Buchhaltungssystemen wie DATEV realisieren. PlentyONE positioniert sich damit zwischen reiner Auftragsverwaltung und vollwertigem ERP-System. Beim Preismodell zahlst du monatlich gestaffelt nach Funktionsumfang: Der Einstiegstarif Lite richtet sich an Soloselbstständige und Start-ups, Lite+ an wachsende Multichannel-Teams, Expand an etablierte kleine und mittlere Unternehmen und Scale an Händler mit hohem Bestellvolumen. Für sehr große Organisationen gibt es den individuell kalkulierten Ultimate-Tarif mit persönlichem Account-Management. Eine 30-tägige kostenlose Testphase erlaubt dir, die Plattform vor dem Kauf ausführlich zu prüfen. Als in Kassel gegründetes und in Deutschland gehostetes Unternehmen legt PlentyONE besonderen Wert auf DSGVO-konforme Datenverarbeitung, was das System besonders für deutsche und europäische Händler attraktiv macht, die Wert auf lokale Datenhaltung legen. Die Kombination aus großer Marktplatzabdeckung, tiefer Automatisierung und einem eingespielten Partner- und Agenturnetzwerk macht PlentyONE zu einer der etablierten Adressen für Multichannel-Auftragsverwaltung im deutschsprachigen Raum, auch wenn der große Funktionsumfang bei kleinen Teams zunächst Einarbeitungszeit erfordert. Gerade Agenturen und Systemhäuser im DACH-Raum haben sich in den letzten Jahren auf PlentyONE-Implementierungen spezialisiert, sodass du bei Bedarf auf ein breites Netzwerk erfahrener Dienstleister für Einrichtung, Individualisierung und laufenden Betrieb zurückgreifen kannst, statt alles allein umsetzen zu müssen.
Vorteile
- Sehr breite Marktplatz- und Kanalabdeckung
- In Deutschland entwickelt und gehostet, DSGVO-konform
- Modular von Solo-Sellern bis Enterprise skalierbar
- 30 Tage kostenlos testen
Nachteile
- Großer Funktionsumfang erfordert Einarbeitungszeit
- Höhere Einstiegstarife als reine Nischen-Tools
- Enterprise-Preise nur auf Anfrage
Integrationen: Amazon, eBay, Kaufland, Otto, Shopify und 5 weitere
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Pickwareab 99 € / MonatPickware ist eine Cloud-Warenwirtschaft aus Deutschland für Lager, Versand und Wareneingang bei Shopify- und Shopware-Händlern.Kostenpflichtig
Pickware ist eine ERP- und Lagerverwaltungslösung der deutschen Pickware GmbH. Sie ist als Cloud-Software (SaaS) angelegt und richtet sich an Onlinehändler, die mit Shopify oder Shopware verkaufen. Der Anbieter beschreibt den Fokus mit dem Motto "Unfuck Your Warehouse": Das Lager soll einfacher, schneller und fehlerärmer laufen. Zu den Kernfunktionen zählen Kommissionierung und Versand, Wareneingang, Bestandsverwaltung, Inventur, Retourenabwicklung sowie Bedarfsplanung und Einkauf. Dazu kommen Rechnungsstellung und Buchhaltungsfunktionen in höheren Tarifen. Mit Pickware POS lässt sich zusätzlich ein Kassensystem für Shopware 6 betreiben. Mit Pickware WMS stehen mobile Geräte im Lager zur Verfügung, die pro Gerät lizenziert werden. Außerdem bietet Pickware einen KI-Chat und KI-Agenten, die Arbeitsabläufe unterstützen sollen. Bei den Integrationen nennt Pickware Shopify, Shopware, Marktplätze sowie Versanddienstleister wie DHL, DPD, GLS und UPS. Ein API-Zugang ist erst ab dem Tarif Professional enthalten. Zum Preismodell: Es gibt die Tarife Starter, Advanced, Professional und Enterprise. Die Preise hängen von der monatlichen Auftragsmenge ab. Im Tarif Starter sind 1.000 Aufträge pro Monat enthalten, jeder weitere Auftrag kostet 0,20 Euro. Bei jährlicher Zahlung gewährt Pickware 10 Prozent Rabatt. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer. Du kannst Pickware 30 Tage kostenlos testen, eine Kreditkarte ist dafür nicht nötig. Pickware nennt unter anderem Alpha Industries, Tatonka und Dr. Hauschka als Kunden. Eine Aussage zum Hosting-Standort macht der Anbieter auf den geprüften Seiten nicht. Wenn dir ein Rechenzentrum in Deutschland wichtig ist, frag vor dem Abschluss beim Anbieter nach. Für wen passt Pickware? Vor allem für Händler, die ihr Lager im Shop-System steuern wollen und keine eigene Windows-Software betreiben möchten. Wenn du viele Marktplätze parallel bedienst oder Produktion abbilden musst, schau dir zusätzlich Systeme wie JTL, Xentral oder PlentyONE an. Für Shopify- und Shopware-Shops mit klarem Fokus auf Lagerprozesse ist Pickware eine naheliegende Option.
Vorteile
- Gezielt auf Lagerprozesse in Shopify und Shopware ausgelegt
- 30 Tage kostenlos testen ohne Kreditkarte
- Mobile WMS-Geräte pro Lizenz zubuchbar
- Anbindung der großen Paketdienste wie DHL, DPD, GLS und UPS
- Jährliche Zahlung spart 10 Prozent
Nachteile
- Nur für Shopify und Shopware gedacht
- Auftragsbasierte Preise, Zusatzaufträge kosten extra
- API-Zugang erst im Tarif Professional
- Hosting-Standort nicht ausgewiesen
Integrationen: Shopify, Shopware, DHL, DPD, GLS und 1 weitere
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weclappab 49 € / Monatweclapp ist eine integrierte Cloud-ERP- und CRM-Plattform Made in Germany aus Frankfurt für Handel, Dienstleister und produzierende KMU mit Faktura, Lager und Projektmodulen.KostenpflichtigHosting DE
weclapp ist eine in Frankfurt am Main entwickelte Cloud-ERP- und CRM-Lösung der weclapp SE. Die Plattform richtet sich an KMU im DACH-Raum und positioniert sich als integrierte All-in-One-Suite, die CRM, Vertrieb, Faktura, Einkauf, Lagerverwaltung, Produktion, Projektmanagement und Buchhaltungs-Schnittstellen in einer einzigen Cloud-Anwendung verbindet. Damit ist weclapp eine der wenigen vollwertigen ERP-Suiten mit echter SaaS-Architektur und Hosting in Deutschland. Die Suite ist in verschiedenen Editionen verfuegbar, die jeweils auf die typischen Anforderungen von Handel und E-Commerce, Dienstleistern, Beratungen und produzierenden Betrieben zugeschnitten sind. Funktionsschwerpunkte umfassen unter anderem Auftragsabwicklung mit Multi-Channel-Vertrieb, mehrstufige Lagerverwaltung, Produktionsmanagement, Zeit- und Aufgabenmanagement, CRM mit Kampagnen und Helpdesk sowie ein umfangreiches Reporting. weclapp wird in zertifizierten deutschen Rechenzentren betrieben und ist DSGVO-konform. Eine offene REST-API, fertige Konnektoren zu Shopify, Shopware, WooCommerce, Amazon, eBay und vielen Versanddienstleistern sowie eine native DATEV-Schnittstelle machen die Suite gut anschlussfaehig an typische DACH-Setups. Preislich startet weclapp bei rund 49 EUR pro Nutzer und Monat in der Cloud-Edition. Es gibt eine kostenlose Testphase, die Lizenzen werden monatlich oder jaehrlich abgerechnet. Implementierung erfolgt direkt durch weclapp oder über Partner.
Vorteile
- Echte SaaS-Architektur mit deutschem Hosting: weclapp ist nativ in der Cloud entwickelt und laeuft in zertifizierten deutschen Rechenzentren, was sowohl Updates als auch DSGVO-Anforderungen vereinfacht.
- Breites Modulpaket für Handel und Produktion: Multi-Channel-Vertrieb, Lager und Produktionsmodule decken die typischen Anforderungen von E-Commerce, Grosshandel und produzierenden KMU ab.
- Tiefe DATEV-Schnittstelle: Belegtransfer und Mandantenuebergaben funktionieren standardisiert, was Steuerberater und Buchhalter entlastet.
- Reichhaltiges Konnektor-Oekosystem: Vorgefertigte Anbindungen an Shopify, Shopware, Amazon, eBay und gaengige Versanddienstleister sparen Integrationsaufwand.
- Faires Pro-User-Pricing mit Testphase: Klare Editionen ab ca. 49 EUR pro Nutzer und Monat sowie kostenlose Tests erleichtern den Einstieg gegenueber rein anfragebasierten Anbietern.
Nachteile
- Kein On-Premise-Betrieb: weclapp ist ausschliesslich als SaaS verfuegbar, was Unternehmen mit strenger Datenhoheitsanforderung oder eigener Server-Strategie nicht passt.
- Komplexere Produktion eingeschraenkt: Tiefe Engineer-to-Order-Szenarien mit mehrstufiger Variantenkonfiguration sind weniger ausgepraegt als bei spezialisierten Fertigungs-ERPs.
- Pro-User-Kosten skalieren schnell: Bei vielen Nutzern und Manufacturing-Edition können die Lizenzkosten über den anfaenglichen Eindruck hinaus deutlich steigen.
- Customizing-Tiefe begrenzt: Anpassungen sind über API und Standardobjekte möglich, jedoch nicht so frei wie bei On-Premise-ERPs mit vollem Codezugriff.
- Reporting für komplexe Konzern-Setups limitiert: Konsolidierte Mehrgesellschafts-Strukturen und tiefes Konzern-Reporting werden weniger umfangreich abgebildet als bei spezialisierten EPM-Tools.
Integrationen: DATEV, Shopify, Shopware, Amazon und eBay, Lexware und 3 weitere
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Billbeeab 9 € / MonatCloudbasierte Auftragsverwaltung aus Münster für Multichannel-Händler mit automatisierter Rechnungsstellung, Versand und Bestandsabgleich ab 9 Euro im Monat.KostenpflichtigHosting DE
Billbee ist eine cloudbasierte Auftragsverwaltung aus Münster, die sich an Onlinehändler richtet, die auf mehreren Marktplätzen und Shopsystemen gleichzeitig verkaufen. Die Software bündelt eingehende Bestellungen von Amazon, eBay, Etsy, Shopify, WooCommerce und OTTO Market in einer Oberfläche, automatisiert Rechnungsstellung und Versandetiketten und hält deine Lagerbestände über alle Kanäle synchron. Ergänzend bietet Billbee ein Retourenmanagement, automatisierte Bewertungsanfragen sowie Regeln, mit denen sich wiederkehrende Aufgaben wie Auftragsprüfung, Versandart-Zuweisung oder Rechnungsversand ohne manuellen Aufwand erledigen lassen. Besonders bei kleinen und mittleren Teams punktet Billbee mit seiner schlanken, aufgeräumten Oberfläche: Neue Bestellungen landen automatisch in konfigurierbaren Ansichten, aus denen heraus du Rechnungen, Lieferscheine und Versandlabels mit wenigen Klicks erzeugst. Über Zusatzmodule wie VentoryOne für Bestandsmanagement, Replyco für Kundenservice und Amainvoice für die Amazon-Buchhaltung erweiterst du die Kernfunktionen gezielt dort, wo dein Geschäft wächst, statt gleich ein vollständiges ERP-System einzuführen. Das Preismodell orientiert sich am monatlichen Bestellvolumen statt an starren Funktionspaketen: Der Starter-Tarif beginnt bei 9 Euro pro Monat für bis zu 200 Bestellungen, darüber hinaus skaliert der Preis automatisch mit deinem Wachstum. Alle Tarife enthalten denselben vollen Funktionsumfang, es gibt also keine künstlich beschnittenen Einstiegspakete. Eine kostenlose, unverbindliche Testphase ganz ohne Zahlungsdaten lässt dich die Plattform vorab in Ruhe ausprobieren. Billbee eignet sich besonders für dich, wenn du als kleinerer bis mittlerer Multichannel-Händler eine unkomplizierte, schnell einzurichtende Auftragsverwaltung suchst, ohne dich in ein komplexes ERP-System einzuarbeiten. Für sehr große Sortimente mit tiefgehenden Produktionsprozessen oder Lagerlogistik über mehrere Standorte hinweg stoßen reine Auftragsverwaltungstools wie Billbee an ihre Grenzen, hier lohnt sich dann eher ein Wechsel zu einem umfassenderen Warenwirtschaftssystem. Als deutsches Unternehmen mit Serverstandort in Deutschland punktet Billbee zudem mit DSGVO-konformer Datenverarbeitung und deutschsprachigem Support, was gerade für Händler im DACH-Raum ein wichtiges Auswahlkriterium ist. Ein weiterer Pluspunkt im Alltag ist die geringe Rüstzeit: Viele Händler berichten, dass sie ihren ersten Kanal innerhalb weniger Stunden anbinden und produktiv arbeiten können, ohne einen Implementierungspartner zu benötigen. Über ein offenes API lassen sich zudem eigene Regeln und Anbindungen ergänzen, falls ein Marktplatz oder Versanddienstleister nicht bereits nativ unterstützt wird.
Vorteile
- Faires, transparentes Preismodell nach Bestellvolumen
- Schnelle Einrichtung ohne tiefe ERP-Komplexität
- Deutsches Unternehmen mit DE-Hosting
- Kostenlose Testphase ohne Zahlungsdaten
Nachteile
- Weniger tief als vollwertige ERP-Systeme bei komplexer Lagerlogistik
- Zusatzmodule für Bestand und Service kosten extra
- Kein dediziertes Mobile-App-Angebot
Integrationen: Amazon, eBay, Etsy, Shopify, WooCommerce und 4 weitere
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Zoho InventoryKostenlos nutzbarCloudbasierte Bestands- und Auftragsverwaltung von Zoho mit kostenlosem Einstiegsplan, Multichannel-Sync und Anbindung an Zoho Books, Xero und QuickBooks.FreemiumHosting EU
Zoho Inventory ist die cloudbasierte Bestands- und Auftragsverwaltung aus dem Zoho-Ökosystem, mit der du Verkäufe über Online- und Offline-Kanäle an einem zentralen Ort organisierst. Die Software deckt den gesamten Bestellzyklus ab: von der Auftragserfassung über die Lagerverwaltung an mehreren Standorten bis zur Versandabwicklung mit UPS, FedEx und weiteren Carriern. Seriennummern- und Chargenverfolgung sorgen für Rückverfolgbarkeit, während Barcode-Erstellung und -Scanning die Wareneingangs- und Kommissionierprozesse beschleunigen. Automatisierte Workflows und eigene Funktionen lassen sich zusätzlich per Skript an individuelle Geschäftsprozesse anpassen. Besonders stark ist Zoho Inventory in der Multichannel-Synchronisation: Verkäufe aus Shopify, WooCommerce und Etsy laufen automatisch in einem gemeinsamen Bestand zusammen, sodass Überverkäufe über verschiedene Kanäle hinweg vermieden werden. Über die Anbindung an Zoho Books, Xero und QuickBooks fließen Bestellungen direkt in die Buchhaltung, und Zahlungsanbieter wie Stripe und PayPal lassen sich nahtlos integrieren. Als Teil der breiteren Zoho-Suite spielt die Software zudem eng mit Zoho CRM und Zoho Books zusammen, was für Unternehmen interessant ist, die bereits andere Zoho-Produkte im Einsatz haben. Das Preismodell ist gestaffelt und bei jährlicher Abrechnung besonders günstig: Der kostenlose Free-Plan deckt bis zu 50 Bestellungen im Monat mit einem Nutzer und zwei Lagerstandorten ab, inklusive Funktionen wie Sets, Dropshipping und Rückstandsverwaltung. Die kostenpflichtigen Tarife Standard, Professional, Premium und Enterprise erweitern schrittweise Bestellvolumen, Nutzerzahl und Lagerstandorte, wobei einzelne Zusatzfunktionen wie weitere Nutzer, zusätzliche Standorte oder erweiterte Lagerlogistik separat hinzugebucht werden können. Zoho Inventory eignet sich für dich, wenn du eine preislich zugängliche, aber funktional breite Lösung für Bestands- und Auftragsverwaltung suchst und idealerweise bereits im Zoho-Ökosystem unterwegs bist. Für europäische Kunden bietet Zoho eine EU-Datenresidenz an, ein spezifischer Serverstandort in Deutschland ist jedoch nicht garantiert, was bei strengen DSGVO-Anforderungen vorab geprüft werden sollte. Für sehr große, komplexe Lagerstrukturen mit umfangreicher Produktionslogistik stößt die Software im Vergleich zu spezialisierten ERP-Systemen an ihre Grenzen, für kleine bis mittlere Multichannel-Händler bietet sie dagegen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Vorteile
- Kostenloser Einstiegsplan verfügbar
- Enge Anbindung an Zoho Books, CRM und weitere Zoho-Tools
- Günstige Preisstaffelung bei Jahresabrechnung
- Breite Auswahl an E-Commerce- und Buchhaltungsintegrationen
Nachteile
- Kein garantierter Serverstandort in Deutschland
- Komplexe Lagerlogistik erfordert kostenpflichtige Zusatzmodule
- Voller Funktionsumfang entfaltet sich erst im Zoho-Ökosystem
Integrationen: Shopify, WooCommerce, Etsy, Zoho Books, Xero und 6 weitere
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Afterbuyab 12,90 € / MonatCloudbasierte Multichannel-Warenwirtschaft aus Krefeld fur eBay-, Amazon- und Shop-Handler mit zentraler Auftragsabwicklung und DSGVO-konformem DE-Hosting.KostenpflichtigHosting DE
Afterbuy ist eine cloudbasierte Multi-Channel-eCommerce-Software aus Krefeld, die seit uber 20 Jahren Marketplace-Verkaufern und Online-Handlern in der DACH-Region hilft, ihre Prozesse zu zentralisieren. Entwickelt und betrieben von der ViA-Online GmbH (Teil der ECOMMERCE ONE Gruppe) richtet sich die Losung an Verkaufer, die gleichzeitig auf eBay, Amazon, Kaufland, Otto und eigenen Webshops aktiv sind. Die Plattform bietet eine vollstandige Warenwirtschaft (WAWI/PIM), Auftragsabwicklung, Bestandssynchronisierung in Echtzeit, Versandautomatisierung mit DHL, DPD und Hermes sowie ein integriertes CRM-Ticketsystem. Automatisierte Workflows ubernehmen repetitive Aufgaben wie Rechnungserstellung, Zahlungsabgleich und den Export an Buchhaltungslosungen wie DATEV oder Lexware. Weitere Module decken eBay-Listing, Cross-Selling-Galerien, Newsletter, POS fur Messen und Ladengaste sowie eine Lager-App ab. Alle Server stehen in Deutschland, Updates laufen automatisch ohne Versionierung, und der telefonische Support ist kostenlos inklusive. Afterbuy eignet sich besonders fur etablierte Marktplatz-Handler im DACH-Raum, die Multichannel-Vertrieb mit einer soliden, lokal gehosteten Komplettlosung abbilden wollen.
Vorteile
- Uber 20 Jahre Erfahrung als spezialisierte Multichannel-Losung fur den DACH-Markt -- mit direkten, stabilen Anbindungen an eBay und Amazon, die als zuverlassig und ausgereift gelten.
- Server ausschliesslich in Deutschland, DSGVO-konform, automatische Updates ohne Versionierung -- kein Pflegeaufwand fur On-Premise-Installationen.
- Kostenloser telefonischer Support inklusive sowie Webinare, Schulungen und eine aktive Nutzercommunity -- ungewohnlich fur diese Preisskala.
- Breites Partnernetzwerk und offene XML-Schnittstelle ermoglichen Anbindung weiterer Shopsysteme (Shopware, Gambio, WooCommerce, Shopify) und Marktplatze uber Partnerlosungen.
- Skalierbare Tarifstruktur ab 12,90 EUR/Monat mit 30-Tage-Gratis-Testphase ohne Risiko -- geeignet fur Handler in unterschiedlichen Wachstumsphasen.
Nachteile
- Die Benutzeroberflache wirkt nach Nutzerbewertungen veraltet und hat eine steile Lernkurve -- moderne D2C-Brands oder Einsteiger ohne Marktplatz-Fokus finden intuitivere Alternativen.
- Die Kosten skalieren mit dem Transaktionsvolumen erheblich: Bei hohem Bestellaufkommen ohne Flatrate (erst ab POWERSELLER) konnen die monatlichen Gesamtkosten deutlich uber dem Grundpreis liegen.
- Technische Storungen und Fehlermeldungen werden in Reviews regelmasig erw hnt; der Support ist zwar kostenlos, aber laut Erfahrungsberichten nicht immer schnell erreichbar.
- Fur reine D2C-Brands oder Social-Commerce-Anbieter ohne klassische Marktplatzprasenz ist der Funktionsumfang oft uberproportional und schlechter auf moderne Touchpoints ausgerichtet.
Integrationen: eBay, Amazon, Kaufland, Otto Market, Hood.de und 14 weitere
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Xentral ERPab 79 € / MonatXentral ist ein Cloud-ERP aus Augsburg für eCommerce, Handel und produzierende KMU, das Auftrag, Lager, Versand und Buchhaltungsanbindung in einer Plattform Made in Germany vereint.KostenpflichtigHosting DE
Xentral ERP ist eine in Augsburg entwickelte Cloud-ERP-Lösung der Xentral ERP Software GmbH. Die Software hat sich als eines der bekanntesten Cloud-ERPs für eCommerce-Marken, Handelsunternehmen und produzierende KMU im DACH-Raum etabliert. Im Kern verbindet Xentral Auftragsabwicklung, Lager, Versand, Einkauf, CRM, Faktura und Schnittstellen zu Buchhaltungs- und Versandsystemen in einer modularen Plattform. Besonders stark ist Xentral im Multi-Channel-Handel: Native Konnektoren zu Shopify, Shopware, WooCommerce, Amazon, eBay und vielen weiteren Marktplaetzen verarbeiten Bestellungen, Bestaende und Versanddaten in Echtzeit. Auch Versandlogistik mit DHL, DPD, UPS und ParcelLab ist integriert. Damit deckt Xentral die typischen Anforderungen von D2C-Marken, FBA-Sellern und klassischem B2B-Handel ab. Produzierende Unternehmen erhalten Stuecklisten, einfache Produktionsauftraege und Materialwirtschaft, was Xentral für kleine bis mittelgrosse Fertiger ergaenzend zu reinen Handelseinsaetzen attraktiv macht. Die Software laeuft als SaaS in deutschen Rechenzentren und ist DSGVO-konform aufgestellt. Eine offene REST-API erlaubt eigene Integrationen. Preislich startet Xentral mit Cloud-Plänen ab ca. 79 EUR pro Monat für kleinere Setups; reale Kosten hängen von Auftragsvolumen, Modulauswahl und Add-ons ab. Eine kostenlose Testphase und Demos sind verfuegbar; Implementierung erfolgt direkt durch Xentral oder über Partner.
Vorteile
- Starker eCommerce-Fokus: Xentral ist von Anfang an für Multi-Channel-Vertrieb gebaut und hat eines der breitesten Konnektor-Oekosysteme für Shops, Marktplaetze und Versanddienste im DACH-Raum.
- Made in Germany mit deutschem Hosting: Entwicklung in Augsburg und Cloud-Hosting in deutschen Rechenzentren passen zu DSGVO- und Compliance-Anforderungen.
- Schnelle Einführung im Vergleich zu klassischen ERPs: Standardisierte Konnektoren und Cloud-Modell verkuerzen die Time-to-Value gegenueber klassischen Enterprise-ERPs deutlich.
- DATEV-Anbindung im Standard: Belegtransfer in DATEV-Format ist ohne aufwendige Eigenentwicklungen möglich, was Steuerberater entlastet.
- Reichhaltige App-Plattform: Marktplatz mit Add-ons und Partnerlösungen deckt viele Spezialanforderungen wie Pick-by-Light, Retourenmanagement und Customer Service ab.
Nachteile
- Komplexitaet steigt mit Anforderungen: Sobald viele Konnektoren, Lager und Add-ons kombiniert werden, wird die Konfiguration anspruchsvoll und Implementierungserfahrung notwendig.
- Kein On-Premise-Betrieb: Xentral ist ausschliesslich als SaaS verfuegbar, was Unternehmen mit strenger Eigenbetriebs-Strategie ausschliesst.
- Reine Buchhaltung extern: Xentral liefert keine vollwertige Finanzbuchhaltung im Sinne von Bilanz und USt-Logik; diese laeuft typischerweise in DATEV, Lexware oder Sage parallel.
- Add-on-Modell kann Kosten treiben: Viele Spezialfunktionen sind kostenpflichtige Add-ons, was die monatlichen Gesamtkosten über den Einstiegspreis hinaus deutlich erhoehen kann.
- Produktion nur für einfache Faelle: Mehrstufige Fertigung, Variantenkonfiguration und Feinplanung sind nicht der Schwerpunkt; tiefe Fertigungs-Setups erfordern andere ERPs.
Integrationen: Shopify, Shopware, Amazon und eBay, DATEV, Lexware und 3 weitere
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orgaMAX ERPab 49 € / MonatorgaMAX ERP verbindet Warenwirtschaft, Auftragsabwicklung und Buchhaltung für kleine und mittlere Unternehmen, lokal oder in der Cloud.Kostenpflichtig
orgaMAX ERP ist eine Unternehmenssoftware der deltra Business Software GmbH & Co. KG aus Detmold. Sie bündelt Auftragsabwicklung, Warenwirtschaft, Buchhaltung und CRM in einem System. Der Anbieter nennt über 60.000 Nutzer und ist nach eigenen Angaben seit 1995 am Markt. Die Software richtet sich an wachsende und mittelständische Unternehmen aus Handel, E-Commerce, Projektgeschäft, Produktion und Einzelhandel. Je nach Branche wählst du zwischen vier Tarifen: Start, Dienstleister, Handel und Produktion. Für die Lagerverwaltung ist vor allem der Tarif Handel relevant. Er enthält Lagerverwaltung, Bestandskontrolle, automatische Bestellvorschläge, Staffelpreise sowie Seriennummern- und Chargenverfolgung. Der Tarif Produktion ergänzt mehrstufige Stücklisten, Produktionsprozesse, Kalkulation und Produktionsplanung. Alle Tarife enthalten die Kernfunktionen für Angebote, Aufträge, Lieferscheine, Rechnungen, Einkauf und Buchhaltung inklusive Onlinebanking und Steuermeldungen wie Umsatzsteuervoranmeldung und EÜR. Schnittstellen zu DATEV und ELSTER sind vorhanden, die Software ist GoBD-konform. Beim Betrieb hast du die Wahl: Du kannst orgaMAX lokal auf einem Rechner oder Firmenserver installieren oder in einer Cloud nutzen, die deltra bereitstellt. Die Cloud kostet 30 Euro pro Monat zusätzlich. Zusätzliche Benutzer, weitere Firmen und optionale Erweiterungen kosten ebenfalls extra. Zu den Preisen: Der Tarif Start kostet laut Preisseite 49,00 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung, bei monatlicher Zahlung 79,00 Euro. Handel liegt bei 69,30 Euro, Produktion bei 83,30 Euro pro Monat (jeweils jährliche Zahlung, aktuell mit Rabattaktion). Alle Preise gelten zuzüglich Umsatzsteuer. Du kannst die Software kostenlos testen. Für wen passt orgaMAX? Für kleine und mittlere Betriebe in Deutschland, die Warenwirtschaft und Buchhaltung in einem Programm wollen und keine reine Cloud-Lösung brauchen. Wenn du viele Marktplätze und Versandkanäle automatisiert anbinden willst, sind spezialisierte Händlersysteme wie JTL, Billbee oder PlentyONE meist die bessere Wahl. Eine Aussage zum Hosting-Standort der Cloud macht der Anbieter auf den geprüften Seiten nicht.
Vorteile
- Warenwirtschaft und Buchhaltung in einem Programm
- Lokaler Betrieb oder Cloud wählbar
- Chargen- und Seriennummernverfolgung im Tarif Handel
- DATEV- und ELSTER-Schnittstellen sowie GoBD-konform
- Kostenlos testbar
Nachteile
- Cloud-Betrieb kostet 30 Euro pro Monat extra
- Zusätzliche Benutzer und Firmen werden separat berechnet
- Preise gelten teils nur mit Rabattaktion
- Keine öffentlich dokumentierte API
Integrationen: DATEV, ELSTER
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Microsoft Dynamics 365 Business Centralab 6,90 € / MonatCloud-ERP für den Mittelstand: Business Central vernetzt Finanzen, Vertrieb, Einkauf und Fertigung auf einer Microsoft-Azure-Plattform mit integriertem Copilot AI.KostenpflichtigHosting DE
Microsoft Dynamics 365 Business Central ist das Cloud-ERP für mittelstaendische Unternehmen mit 10 bis 1.000 Mitarbeitenden und Nachfolger von Microsoft Dynamics NAV (Navision). Die Lösung deckt Finanz- und Rechnungswesen, Vertrieb, Einkauf, Lagerverwaltung, Projektmanagement und Fertigung in einer einheitlichen Plattform ab. Dank nativer Integration in Microsoft 365, Teams, Outlook und Power BI arbeiten Anwender ohne Medienbruch. Der integrierte Microsoft Copilot automatisiert Verkaufsauftraege, Kreditoren-Workflows und Cashflow-Prognosen direkt im ERP. Business Central laeuft vollstaendig in der Microsoft Azure Cloud mit optionalem EU-Datacenter in Frankfurt, ist GoBD-konform lokalisiert und unterstützt DSGVO-konforme Datenhaltung in Deutschland. Mehr als 40.000 Unternehmen im DACH-Raum setzen auf Business Central; ein dicht besetztes Partner-Netzwerk zertifizierter Microsoft-Partner deckt Implementierung, Branchenlösungen und DATEV-Anbindung ab. Erweiterungen via AL-Extensions und Microsoft AppSource passen das System an branchenspezifische Anforderungen an. Business Central bietet eine 30-taegige kostenlose Testversion, mobile Apps für iOS, Android und Windows sowie offene OData- und REST-APIs für individuelle Integrationen.
Vorteile
- Nahtlose Microsoft-Oekosystem-Integration: M365, Teams, Outlook, Power Platform und Azure funktionieren ohne Middleware direkt mit Business Central.
- Copilot AI ab 2026 nativ eingebettet: Verkaufsauftrag-Agent, Kreditoren-Automatisierung und Cashflow-Prognosen sind ohne Zusatzlizenz in allen Plänen enthalten.
- Azure EU-Datacenter Frankfurt: Datenhaltung in Deutschland mit DSGVO-Konformitaet und GoBD-konformer DACH-Lokalisierung out of the box.
- Größtes DACH-Partnernetzwerk: Über 40.000 Unternehmen in der DACH-Region und hunderte zertifizierte Partner für Implementierung, Branchen-Add-ons und DATEV-Anbindung.
- Skalierbarkeit von 10 bis 1.000 Mitarbeitenden: Business Central waechst mit dem Unternehmen; Upgrade von Essentials auf Premium jederzeit möglich ohne Datenmigration.
Nachteile
- Preiseskalation ab Essentials: Ab EUR 69,30 pro User/Monat steigen Lizenzkosten bei wachsenden Teams schnell; SAP Business One oder Lexware sind für kleine Teams günstiger.
- Partner-Abhaengigkeit bei Implementierung: Business Central erfordert fast immer einen zertifizierten Microsoft-Partner; Eigenimplementierung ist aufwaendig und fehleranfaellig.
- NAV-Migration komplex: Unternehmen, die von Dynamics NAV (Navision) migrieren, benoetigen spezialisierte Partner und erhebliche Projektbudgets für Datenmigration und Anpassungen.
- Lernkurve hoch: Der Funktionsumfang und die Rollenkonfiguration erfordern strukturiertes Onboarding; ohne Schulung bleibt das Potenzial des Systems häufig ungenutzt.
- Weniger Industry Clouds als SAP: Branchenspezifische Tiefenlösungen (z.B. Automotive, Pharma, Retail) sind bei SAP S/4HANA nativer; Business Central setzt staerker auf Partner-Add-ons.
Integrationen: Microsoft 365, Microsoft Teams, Power BI, Shopify, Azure und 3 weitere
SAP Business Oneab 38 € / MonatSAP Business One ist eine vollstaendige ERP-Lösung für KMU mit Fertigung, Handel und Dienstleistung von 10 bis 1.000 Mitarbeitern.KostenpflichtigHosting DE
SAP Business One ist die ERP-Lösung von SAP für kleine und mittelstaendische Unternehmen mit 10 bis 1.000 Mitarbeitern. Die Software deckt Finanzwesen, Buchhaltung, Einkauf, Lagerverwaltung, Vertrieb, CRM, Produktion, Service-Management und Reporting in einem integrierten System ab. Optional laeuft sie auf SAP HANA, was In-Memory-Analysen und deutlich schnellere Datenbankabfragen ermöglicht. SAP Business One ist sowohl als On-Premises-Installation als auch als Cloud-Lösung über zertifizierte DACH-Partner verfuegbar, was DSGVO-konformes Hosting in Deutschland erleichtert. Die Software ist GoBD-konform lokalisiert und in mehr als 40 Sprachen und 50 Laenderversionen erhaltlich. Weltweit vertrauen über 75.000 Unternehmen in mehr als 170 Laendern auf SAP Business One. Über den SAP Partner Channel stehen mehr als 700 branchenspezifische Lösungen für DACH und internationale Märkte zur Verfuegung. Der integrierte Add-On-Marktplatz bietet über 1.500 Erweiterungen von Drittanbietern. Crystal Reports ist standardmaessig für individuelles Reporting enthalten. Die B1-Mobile-App ermöglicht den Zugriff auf wichtige Geschäftsdaten unterwegs. Als bezahlbarere SAP-Alternative zu S/4HANA richtet sich die Lösung an Mittelstandsunternehmen in Fertigung, Handel und Dienstleistung, die eine bewehrte und skalierbare ERP-Plattform benoetigen.
Vorteile
- Als günstigere SAP-Einstiegslösung im Vergleich zu S/4HANA für KMU mit 10 bis 1.000 Mitarbeitern konzipiert und weltweit bei über 75.000 Kunden im Einsatz.
- On-Premise-Option ermöglicht DSGVO-konformes Hosting in Deutschland ohne Abhaengigkeit von SAP-Rechenzentren.
- Über 700 branchenspezifische Lösungen von DACH-Partnern für Fertigung, Handel, Dienstleistung und weitere Sektoren.
- GoBD-konforme Lokalisierung für den deutschen Markt inklusive DATEV-Schnittstelle und Umsatzsteuer-Voranmeldung.
- Skalierbar von kleinen Einstiegspaketen bis zu vollstaendigen Enterprise-Lizenzen ohne Systemwechsel.
Nachteile
- Hohe Lernkurve und komplexe Implementierung erfordern einen zertifizierten SAP-Partner, was Einführungskosten und Projektlaufzeit erhoehen kann.
- Benutzeroberflaeche gilt im Vergleich zu moderneren Cloud-ERP-Lösungen als veraltet und weniger intuitiv.
- KI- und Automatisierungsfunktionen sind deutlich schwaecher ausgepraegt als in S/4HANA oder reinen Cloud-ERP-Systemen.
- Preistransparenz ist gering, da Lizenzen und Implementierungskosten ausschliesslich über SAP-Partner verhandelt werden.
- Nicht geeignet für sehr kleine Unternehmen unter 10 Mitarbeitern oder Betriebe ohne dedizierte IT-Ressourcen für den Betrieb.
Integrationen: SAP HANA, Microsoft Office 365, Salesforce, Shopify, Magento und 2 weitere
OdooKostenlos nutzbarOdoo ist eine belgische Open-Source All-in-One Business Suite mit ERP, CRM, E-Commerce und mehr als 50.000 Apps für KMU bis Mid-Market.FreemiumHosting DE
Odoo ist eine belgische Open-Source-Softwareplattform, die seit 2005 von der Odoo SA (ehemals OpenERP) in Grand Rosiere, Belgien, entwickelt wird. Die Suite deckt mit über 50 Kern-Apps und mehr als 50.000 Community-Apps im App Store praktisch jeden Geschäftsprozess ab: Vertrieb und CRM, Buchhaltung und Finanzen, Lagerverwaltung, Fertigung, Personalwesen, E-Commerce und Website, Projektmanagement sowie Kassensysteme. Mit weltweit über 15 Millionen Nutzern und 8.000 Partnern gehört Odoo zu den meistgenutzten Business-Softwarepaketen überhaupt. Odoo ist in zwei Editionen erhältlich: Die Community Edition steht kostenlos unter der LGPLv3-Lizenz zur Verfuegung und kann auf eigener Hardware oder bei einem beliebigen Hosting-Anbieter betrieben werden. Die Enterprise Edition ergaenzt die Community-Basis um proprietaere Module, Odoo Studio (No-Code App Builder), Multi-Company-Management und eine externe REST-API. Für das Hosting bietet Odoo SA eigene Cloud-Infrastruktur auf Servern in Belgien und Frankfurt (Deutschland) an, sodass DSGVO-konforme Datenhaltung in der EU problemlos möglich ist. Für den DACH-Markt sind GoBD-konforme Buchhaltungsmodule über zertifizierte DACH-Partner verfuegbar. Die Preisgestaltung ist transparent und wird in Euro ausgewiesen: Der Free-Tier erlaubt eine einzelne App mit unbegrenzt vielen Nutzern kostenlos, der Standard-Tarif kostet 19,90 EUR pro Nutzer und Monat (jaehrliche Abrechnung) für alle Apps, der Custom-Tarif 29,90 EUR pro Nutzer und Monat und schaltet zusaetzlich Odoo Studio, Mehrfirmen-Betrieb und externe API frei. Beide bezahlten Tarife beinhalten unbegrenzten Support sowie Hosting und Wartung ohne versteckte Kosten. Staerken von Odoo sind die enorme Funktionsbreite aus einer Hand, die vollstaendige Integration aller Module, ein grosses Partner-Oekosystem und die Möglichkeit, On-Premise zu betreiben. Herausforderungen bestehen vor allem bei der Einarbeitung aufgrund der Vielzahl an Modulen, bei der nativen deutschen GoBD-Lokalisierung (die aktuell Partnerprojekte erfordert) sowie bei Migrations-Aufwaenden zwischen Major-Versionen wie v17 auf v18.
Vorteile
- Open-Source Community Edition kostenlos und ohne Nutzerlimit unter LGPLv3 verfuegbar, ideal für technisch versierte Teams und Open-Source-Begeisterte.
- Transparente EUR-Preise ohne versteckte Kosten: alle Apps, Support und Hosting in einem Tarif ab 19,90 EUR pro Nutzer und Monat.
- EU-Anbieter mit Servern in Belgien und Frankfurt -- DSGVO-konforme Datenhaltung innerhalb Europas ohne Umwege.
- Modulares System mit über 50.000 Apps im Store erlaubt stufenweisen Ausbau genau nach Bedarf.
- Vollstaendige Integration aller Module verhindert Datensilos und reduziert den Schnittstellenaufwand gegenueber Einzellösungen.
Nachteile
- Steile Lernkurve durch die große Anzahl an Modulen und Konfigurationsoptionen -- Implementierungsprojekte erfordern oft externe Beratung.
- Deutsche GoBD-Lokalisierung nicht nativ von Odoo SA, sondern über DACH-Partner-Apps, was zu Abhaengigkeiten und Mehrkosten fuehren kann.
- Versionsmigration (z. B. v17 auf v18) ist aufwaendig und erfordert bei vielen Customizations professionelle Unterstützung.
- Pricing eskaliert mit steigender Nutzerzahl und aktivierten Custom-Features; bei großen Teams können Gesamtkosten signifikant steigen.
- Umfang der Plattform kann kleinere Teams ueberfordern -- für sehr einfache Anwendungsfaelle sind schlanke Einzellösungen oft praktikabler.
Integrationen: PayPal, Stripe, Shopify, WooCommerce, Slack und 2 weitere
Was ist Lagerverwaltungssoftware?
Lagerverwaltungssoftware verwaltet, wo welche Ware liegt, wie viel davon verfügbar ist und wann nachbestellt werden muss. Im Alltag wird der Begriff oft mit Warenwirtschaft gleichgesetzt. Genau genommen ist die Warenwirtschaft größer: Sie deckt neben dem Lager auch Einkauf, Angebote, Aufträge, Rechnungen und Versand ab.
Die Systeme auf dieser Seite lassen sich grob in drei Gruppen einteilen:
- Händlersoftware für Onlineshops: Billbee, Afterbuy, JTL-Wawi und PlentyONE verbinden Shops und Marktplätze mit Rechnung, Versand und Bestandsabgleich.
- Lager-ERP als Ergänzung zum Shop: Pickware ergänzt Shopify und Shopware um Wareneingang, Kommissionierung und Versand.
- ERP-Systeme für den Mittelstand: weclapp, Xentral ERP, orgaMAX ERP, Odoo, SAP Business One und Microsoft Dynamics 365 Business Central bilden zusätzlich Buchhaltung, Einkauf und teils Produktion ab.
Zoho Inventory liegt dazwischen. Es konzentriert sich auf Bestand und Aufträge und lässt sich mit Buchhaltungsprogrammen wie Zoho Books, Xero und QuickBooks verbinden.
Typische Aufgaben sind Bestandsführung in Echtzeit, Lagerplätze, Wareneingang, Kommissionierung, Mindestbestände und Nachbestellung. Je größer dein Sortiment und je mehr Kanäle du bedienst, desto mehr lohnt sich ein System statt einer Tabelle.
Auswahlkriterien: Worauf du beim Vergleich achten solltest
Die meisten Fehlentscheidungen entstehen, weil Händler Funktionen vergleichen, die sie nie nutzen. Beginne deshalb mit deinem Ablauf und prüfe dann, was die Software dafür leisten muss.
- Verkaufskanäle: Prüfe, ob dein Shop und deine Marktplätze direkt angebunden sind. Billbee nennt über 150 Integrationen, PlentyONE bietet je nach Tarif 5 bis 25 Marktplätze.
- Lagerfunktionen: Frage nach mehreren Lagern, Lagerplätzen, Scanner-App, Wareneingang und Retouren. Pickware und JTL-Wawi bieten dafür eigene WMS-Funktionen, bei Zoho Inventory kostet erweitertes Warehousing extra.
- Versand: Achte auf Anbindung an DHL, Hermes, GLS und weitere Dienstleister sowie auf automatisches Drucken von Labels.
- Buchhaltung: Wenn du Rechnungen und Belege nicht doppelt erfassen willst, brauchst du einen DATEV-Export oder eine Anbindung an dein Buchhaltungsprogramm. orgaMAX ERP bringt DATEV-Export und GoBD-Konformität mit.
- Preismodell: Manche Anbieter rechnen pro Nutzer ab (weclapp, Odoo, Microsoft Dynamics 365 Business Central), andere nach Bestellungen (Billbee, Afterbuy, Pickware) oder nach Umsatz (PlentyONE). Rechne mit deinem realen Volumen durch.
- Wachstum: Prüfe, ob der Tarif mitwächst, ohne dass du das System wechseln musst. Ein Wechsel kostet Zeit, weil du Artikel, Kunden und Belege migrieren musst.
- Support und Einrichtung: Kläre, ob du das System selbst einrichten kannst oder einen Partner brauchst. Bei SAP Business One läuft der Kauf über Partner.
Nutze Testzugänge. Die meisten Anbieter bieten eine kostenlose Testphase, zum Beispiel Billbee mit 30 Tagen oder Xentral ERP mit 14 Tagen.
Preise und Kosten im Überblick
Die folgenden Preise stammen von den Preisseiten der Anbieter. Sie gelten netto pro Monat, sofern nicht anders genannt, und können sich ändern. Prüfe den aktuellen Stand vor dem Kauf.
- JTL-Wawi: JTL Start ist kostenlos (bis 500 Artikel im Basis-Shop). JTL Advanced kostet je nach Abrechnung 99 bis 119 EUR, JTL Pro 329 bis 369 EUR. JTL-WMS startet ebenfalls kostenlos.
- Billbee: ab 9 EUR im Monat, abhängig von der Zahl der Bestellungen. Bis 200 Bestellungen im Monat gilt der Starter, darüber der Growth-Tarif.
- Afterbuy: Starter 23 EUR, Growth 71 EUR, Pro 179 EUR. Mit längerer Bindung sinken die Preise.
- PlentyONE: Lite ab 59 EUR, Lite+ ab 99 EUR, Expand ab 149 EUR, Scale ab 229 EUR. Die Grundgebühr deckt bis zu 10.000 EUR Umsatz im Monat ab.
- Pickware: Starter 99 EUR, Advanced 299 EUR, Professional 599 EUR. Jährliche Zahlung spart 10 Prozent.
- Xentral ERP: Launch 99 EUR, Starter 349 EUR, Business 649 EUR, Pro 849 EUR, alle mit unbegrenzten Nutzern.
- weclapp: ERP Starter 39 EUR, ERP Dienstleistung 86 bis 95 EUR, ERP Handel 163 bis 179 EUR, jeweils pro Nutzer.
- orgaMAX ERP: Start 49 EUR lokal, Handel regulär 99 EUR (zeitweise 69,30 EUR als Aktion im ersten Jahr). Die Cloud-Variante kostet 30 EUR im Monat mehr.
- Odoo: eine App kostenlos, Standard ab 19,90 EUR pro Nutzer, Custom ab 35,90 EUR pro Nutzer.
- Microsoft Dynamics 365 Business Central: Essentials 69,30 EUR, Premium 95,30 EUR, Team Members 6,90 EUR pro Nutzer bei jährlicher Abrechnung.
- Zoho Inventory: kostenloser Plan mit 50 Bestellungen, dann ab 29 EUR bei jährlicher Zahlung.
- SAP Business One: kein öffentlicher Listenpreis, die Angebote kommen über SAP-Partner.
Rechne neben der Lizenz auch Einrichtung, Schnittstellen, Schulung und Zusatzmodule ein. Bei Preisen pro Bestellung oder Umsatz steigen die Kosten mit deinem Wachstum.
Datenschutz, DSGVO und Hosting
In der Warenwirtschaft liegen Kundenadressen, Bestellhistorien und Rechnungen. Das sind personenbezogene Daten, für die du als Händler verantwortlich bleibst. Mit jedem Cloud-Anbieter brauchst du deshalb einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV).
- Standort der Daten: Billbee nutzt laut Preisseite eine Cloud in der EU. Xentral ERP speichert Daten in Deutschland. Bei Pickware und PlentyONE lohnt der Blick in den AVV, um Rechenzentrum und Unterauftragnehmer zu klären.
- Lokale Installation: JTL-Wawi und orgaMAX ERP laufen auf Wunsch auf eigener Hardware. Dann liegen die Daten bei dir, und du bist für Backups und Sicherheit selbst zuständig. orgaMAX ERP gibt es auch als Cloud-Version.
- Wahlfreiheit: Odoo läuft als Odoo Online, auf Odoo.sh oder auf eigenen Servern.
- Internationale Konzerne: Zoho Inventory, SAP Business One und Microsoft Dynamics 365 Business Central werden von großen internationalen Anbietern betrieben. Wähle die EU-Region für die Daten und prüfe die Vertragsunterlagen auf Drittlandübermittlung.
Rechtlich zählt weniger der Firmensitz als die konkrete Vertragslage. Frage nach AVV, Rechenzentrumsstandort, Unterauftragnehmern und Löschkonzept. Das gilt auch für angebundene Dienste wie Versandanbieter und Marktplätze.
Welche Software passt zu dir? Empfehlungen nach Einsatzzweck
Die Wahl hängt von deiner Größe, deinen Kanälen und deinem Budget ab. Diese vier Situationen kommen am häufigsten vor.
- Kleiner Shop mit wenig Budget: JTL-Wawi, Billbee oder Zoho Inventory. Grund: Der Einstieg ist kostenlos oder kostet wenige Euro im Monat.
- Händler mit vielen Marktplätzen: PlentyONE oder Afterbuy. Grund: Beide sind auf die Anbindung vieler Verkaufskanäle und die Auftragsabwicklung für Händler ausgelegt.
- Shop auf Shopify oder Shopware mit eigenem Lager: Pickware oder Xentral ERP. Grund: Beide bilden Wareneingang, Lager und Versand direkt neben dem Shop ab.
- KMU mit Buchhaltung und Einkauf: weclapp, orgaMAX ERP oder Microsoft Dynamics 365 Business Central. Grund: Sie verbinden Lager mit Rechnungen, Einkauf und Finanzbuchhaltung in einem System.
Wer Produktion, mehrere Gesellschaften oder sehr individuelle Abläufe hat, sollte zusätzlich Odoo und SAP Business One ansehen. Beide sind anpassbar, brauchen aber meist mehr Einrichtungsaufwand.
Starte mit dem kleinsten System, das deine Kanäle und dein Lager abdeckt. Teste es mit deinen echten Artikeln, bevor du dich festlegst.
Rechtliche Pflichten: GoBD, Inventur und E-Rechnung
Eine Warenwirtschaft ist auch ein Werkzeug für deine Buchführung. Drei Themen betreffen dich direkt.
- GoBD: Deine Belege und Buchungen müssen nachvollziehbar, vollständig und unveränderbar archiviert werden. Prüfe, ob die Software Änderungen protokolliert. orgaMAX ERP nennt GoBD-Konformität ausdrücklich.
- Inventur: Kaufleute müssen nach Handelsrecht regelmäßig ihre Bestände aufnehmen und bewerten. Ein System mit Lagerplätzen, Scanner und Inventurfunktion spart dabei viel Zeit.
- E-Rechnung: Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen im B2B-Bereich empfangen können. Das Ausstellen wird in Stufen Pflicht, ab 2027 für Unternehmen mit mehr als 800.000 EUR Vorjahresumsatz und ab 2028 für alle. Formate sind unter anderem ZUGFeRD und XRechnung. orgaMAX ERP unterstützt beide.
Frage den Anbieter, ob die E-Rechnung bei dir schon heute möglich ist oder als Update kommt. Kläre Details zu Aufbewahrungsfristen mit deinem Steuerberater. Bewahre Belege so auf, dass du sie bei einer Prüfung schnell und vollständig vorlegen kannst.
Gerade bei Lagerbewegungen gilt: Wer Ein- und Ausgänge sauber im System bucht, hat bei Inventur und Betriebsprüfung deutlich weniger Aufwand und weniger Streit über Differenzen.
Integrationen und Trends 2026
Eine Warenwirtschaft ist nur so gut wie ihre Anbindungen. Je mehr Systeme du verbindest, desto wichtiger werden saubere Schnittstellen.
- Shops und Marktplätze: Die gängigen Systeme verbinden sich mit Shopify, WooCommerce, Shopware, Amazon, eBay und Kaufland. Afterbuy erweitert die Marktplatzanbindung in höheren Tarifen, im Partner-Tarif auch Temu.
- Versand: JTL-Wawi bietet ein eigenes Versandmodul mit über 35 Dienstleistern an. Billbee bindet DHL, Hermes und GLS an.
- Buchhaltung: Zoho Inventory lässt sich mit Zoho Books, Xero und QuickBooks verbinden. Deutsche Systeme setzen meist auf DATEV-Export.
- KI-Funktionen: Xentral ERP wirbt mit KI-Agenten in allen Tarifen, Microsoft Dynamics 365 Business Central mit Microsoft Copilot und Odoo mit KI im Custom-Plan. Prüfe im Test, ob die Funktionen deinen Alltag wirklich entlasten.
- Mobile Lagerarbeit: Scanner-Apps ersetzen Papierlisten. JTL-Wawi bietet dafür JTL-WMS Mobile, Pickware eine eigene WMS-App.
Prüfe, ob eine Schnittstelle im Tarif enthalten ist oder extra kostet. Bei Billbee sind laut Preisseite alle Funktionen und Schnittstellen in jedem Tarif enthalten.
Lagerverwaltung & Warenwirtschaft im Markt-Überblick
Häufige Fragen
Was kostet eine Lagerverwaltungssoftware?
Das hängt vom Funktionsumfang ab. Einstiegslösungen wie JTL-Wawi und der kostenlose Plan von Zoho Inventory kosten nichts. Händlersoftware wie Billbee oder Afterbuy beginnt bei 9 bis 23 EUR im Monat. ERP-Systeme wie weclapp, Business Central oder Xentral liegen bei einigen hundert Euro im Monat oder mehr, je nach Nutzern.
Was ist der Unterschied zwischen Lagerverwaltung und Warenwirtschaft?
Die Lagerverwaltung kümmert sich um Bestand, Lagerplätze, Wareneingang und Kommissionierung. Die Warenwirtschaft umfasst zusätzlich Einkauf, Angebote, Aufträge, Rechnungen und oft Versand. Viele Programme verbinden beides, deshalb werden die Begriffe oft gleich benutzt. Für dich zählt, ob die Software alle Aufgaben abdeckt, die du heute von Hand erledigst.
Gibt es kostenlose Lagerverwaltungssoftware?
Ja. JTL-Wawi startet in der Basisversion kostenlos, ebenso JTL-WMS mit bis zu 500 Bestellungen im Monat. Zoho Inventory bietet einen Gratisplan mit 50 Bestellungen, Odoo eine App ohne Kosten. Für wachsende Shops reichen diese Pläne meist nur für den Start.
Welche Software eignet sich für Onlinehändler?
Für Händler mit mehreren Verkaufskanälen passen Billbee, Afterbuy, JTL-Wawi und PlentyONE. Sie binden Shops und Marktplätze an und automatisieren Rechnung und Versand sowie den Bestandsabgleich. Wer Shopify oder Shopware nutzt und ein größeres Lager hat, sollte Pickware oder Xentral ansehen.
Brauche ich eine Cloud-Lösung oder eine lokale Installation?
Cloud-Systeme laufen ohne eigene Server und sind von überall erreichbar. Lokale Installationen wie JTL-Wawi oder orgaMAX ERP geben dir mehr Kontrolle, verlangen aber Backups und Wartung. Für kleine Teams ist die Cloud meist einfacher, bei Cloud-Anbietern brauchst du einen AVV.
Ist Lagerverwaltungssoftware DSGVO-konform?
Das hängt vom Anbieter und von deiner Konfiguration ab, ein Gütesiegel gibt es nicht automatisch. Du brauchst einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Klarheit über den Standort der Daten und über Unterauftragnehmer. Bei Anbietern außerhalb der EU solltest du die EU-Region wählen und die Vertragsbedingungen prüfen.
Wann lohnt sich der Umstieg von Excel auf ein System?
Meist dann, wenn du mehrere Verkaufskanäle bedienst, Bestände doppelt pflegst oder Überverkäufe passieren. Auch bei vielen Bestellungen am Tag spart ein System Zeit, weil Rechnung, Versand und Bestand automatisch laufen. Beginne mit einer Testphase und übernimm zuerst Artikelstamm und Bestände.
Wie lange dauert die Einführung?
Händlersoftware wie Billbee lässt sich oft in einigen Tagen einrichten, wenn du nur Shop, Versand und Rechnung anbindest. ERP-Systeme brauchen länger, weil Daten migriert und Abläufe angepasst werden. Plane für SAP Business One oder Business Central einen Partner ein, denn diese Systeme werden über Partner verkauft und eingeführt.