Cloud-Speicher im Vergleich

Cloud-Speicher speichern Dateien online, synchronisieren sie zwischen Geräten und erlauben sicheres Teilen. Sie sind für kleine Firmen, Selbstständige und Teams gedacht, die Dokumente von überall nutzen müssen.

Tools im Vergleich
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Tools im Vergleich
mit Hosting in Deutschland
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mit Hosting in Deutschland
kostenlos oder Freemium
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kostenlos oder Freemium
mit kostenloser Testphase
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mit kostenloser Testphase
Max BenzGeprüft von Max Benz · Tool-Daten aktualisiert im Oktober 2026Über suitApp

Verträge, Rechnungen, Kundenlisten und Präsentationen liegen bei vielen kleinen Firmen auf einzelnen Laptops oder in E-Mail-Anhängen. Das führt zu Versionschaos, Datenverlust bei defekten Geräten und unklaren Zugriffsrechten. Ein Cloud-Speicher löst diese Probleme, wirft aber neue Fragen auf: Wo liegen die Daten, wer kann sie lesen und was kostet das Ganze bei wachsendem Team?

Auf dieser Seite vergleichen wir zehn Anbieter, die in Deutschland gängig sind. Dazu gehören große Plattformen wie Google Drive, Microsoft OneDrive for Business und Dropbox, Datenschutz-Spezialisten wie Tresorit, Proton Drive und Internxt, der Schweizer Anbieter pCloud, das deutsche Angebot IONOS HiDrive, die Open-Source-Lösung Nextcloud und die Business-Plattform Box. Jeder Eintrag zeigt Tarife, Speichergrößen und Besonderheiten.

Worauf du achten solltest: Der Serverstandort und der Auftragsverarbeitungsvertrag entscheiden, ob du den Dienst DSGVO-konform nutzen kannst. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützt sensible Daten, schränkt aber Funktionen wie die Online-Vorschau oder das gemeinsame Bearbeiten ein. Prüfe außerdem, wie viele Nutzer ein Tarif mindestens verlangt, welche Integrationen du brauchst und ob du lieber monatlich zahlst oder einmalig.

Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck

Aus unserem Ratgeber weiter unten

Office-Suite im Team

Sie direkt mit Office-Programmen, Mail und Kalender verbunden sind und du kein weiteres Tool brauchst.

Auch gut: Google Drive

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Vertrauliche Daten

Der Anbieter die Dateien durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht lesen kann.

Auch gut: Proton Drive, Internxt

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Daten in Deutschland

HiDrive in deutschen Rechenzentren läuft und Nextcloud sich selbst oder bei einem deutschen Partner hosten lässt.

Auch gut: Nextcloud

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Günstig ohne Abo

Beide Lifetime-Tarife mit einmaliger Zahlung anbieten.

Auch gut: Internxt

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Alle 10 Cloud-Speicher im Überblick

Zum Vergleichen zwei Tools markieren

Microsoft OneDrive for Business LogoMicrosoft OneDrive for Businessab 4,79 € / MonatKostenpflichtigHosting EU

Microsoft OneDrive for Business ist die cloudbasierte Dateispeicher- und Kollaborationsplattform aus dem Microsoft-365-Okosystem. Jeder Nutzer erhalt mindestens 1 TB Cloudspeicher (Plan 2 bietet unbegrenzten Speicher), auf den er von Web, Desktop und Mobilgerat aus zugreift. Dateien werden automatisch gespeichert und mit allen Geraten synchronisiert; Offline-Anderungen fließen beim nachsten Online-Gang zuruck. Innerhalb von Microsoft 365 offnet sich jede Datei direkt in Word, Excel oder PowerPoint im Browser oder in der Desktop-App, sodass mehrere Kollegen gleichzeitig im selben Dokument arbeiten konnen (Co-Authoring). SharePoint-Bibliotheken und Teams-Channels lassen sich als OneDrive-Ordner einbinden, was den Wechsel zwischen Einzel- und Teamablage erubrigen kann. Die Versionsverwaltung bewahrt fruhere Dateizustande und erlaubt die Wiederherstellung nach versehentlichem Loschen oder Ransomware-Angriffen. Microsoft Copilot ist direkt in OneDrive integriert: Dateizusammenfassungen, Dateivergleiche und Audio-Uberblicke entstehen auf Knopfdruck. Administratoren steuern uber Synchronisierungsberichte, Vertraulichkeitsbezeichnungen und Zugriffsrichtlinien, welche Daten wo landen und wer darauf zugreift. Mehr als 85 Prozent der Fortune-500-Unternehmen setzen OneDrive ein. Hinweis: Die Standalone-Plane (Plan 1 und Plan 2) werden ab Mai 2026 nicht mehr neu verkauft; OneDrive for Business ist weiterhin Bestandteil aller Microsoft-365-Business- und Enterprise-Plane.

Vorteile

  • Tiefe Integration in Microsoft 365 spart Medienbruche: Dateien offnen sich direkt in Word, Excel oder PowerPoint, ohne Export oder manuellen Download.
  • Co-Authoring in Echtzeit erlaubt mehreren Kollegen die gleichzeitige Bearbeitung desselben Dokuments, was Review-Schleifen und E-Mail-Anhang-Chaos reduziert.
  • Versionsverwaltung und Ransomware-Wiederherstellung sichern Daten zuver-lassig, ohne separate Backup-Losungen fur Office-Dokumente.
  • Copilot-KI direkt in OneDrive fasst Dokumente zusammen und vergleicht Dateien ohne manuelles Offnen, was Recherche- und Review-Zeit verkurzt.
  • Skalierung ohne Infrastrukturaufwand: Storage, Verfugbarkeit und Sicherheitsupdates ubernimmt Microsoft; IT-Teams verwalten nur Richtlinien.
  • Breite Plattformunterstutzung (Windows, macOS, iOS, Android, Web) mit einheitlicher Synchronisation ohne gerateabhangige Kompromisse.
  • Uber 85 Prozent der Fortune-500-Unternehmen nutzen OneDrive, was breite Erfahrungen im Support-Okosystem und bei Drittanbieter-Integrationen bedeutet.

Nachteile

  • Starker Vendor-Lock-in: Dateien, Freigaben und Workflows sind eng an das Microsoft-365-Okosystem gebunden. Migration zu anderen Anbietern erfordert manuellen Aufwand.
  • DSGVO- und Telemetrie-Diskussion: Microsoft hat als US-Unternehmen Zugriff auf gespeicherte Daten und kann bei US-Behordernanfragen zur Herausgabe verpflichtet sein, was fur sensible europaische Geschaftsdaten kritisch sein kann.
  • Sync-Probleme bei komplexen Dateistrukturen: lange Dateipfade (Limit 400 Zeichen), bestimmte Sonderzeichen in Dateinamen und sehr große Dateien konnen Synchronisationsfehler verursachen.
  • Standalone-Plane werden eingestellt: Plan 1 und Plan 2 sind ab Mai 2026 nicht mehr neu buchbar; Unternehmen ohne bestehendes M365-Abonnement mussen auf teurere Bundlepakete wechseln.
  • Begrenzte Offline-Flexibilitat auf nicht verwalteten Geraten: ohne installierten Sync-Client oder IT-verwaltetes Gerat ist der Offline-Zugriff eingeschrankt.
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloud1 TB Cloudspeicher pro NutzerAutomatische SynchronisationMicrosoft 365 Co-AuthoringVersionsverwaltung und WiederherstellungCopilot-IntegrationSharePoint- und Teams-Integration
TarifeOneDrive for Business Plan 1 4,79 € / MonatOneDrive for Business Plan 2 9,68 € / MonatMicrosoft 365 Business Basic 7,20 € / MonatMicrosoft 365 Business Standard 15,10 € / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Microsoft Teams, Microsoft SharePoint, Microsoft Word, Microsoft Excel, Microsoft PowerPoint und 9 weitere

Tresorit LogoTresoritKostenpflichtigKostenpflichtigHosting EU

Tresorit ist ein Cloud-Speicher mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, der sich vor allem an Unternehmen und datenschutzbewusste Teams richtet. Nach Angabe des Anbieters schützt eine Zero-Knowledge-Plattform Deine Daten, sodass nur Du und die von Dir freigegebenen Personen sie entschlüsseln können. Laut Website kannst Du wählen, wo Deine Daten gespeichert werden: nur in der EU oder an einem der globalen Standorte, genannt werden EU, USA und Schweiz. Tresorit unterstützt Dateisynchronisation, sichere Freigabe, Zusammenarbeit an Dokumenten sowie elektronische Signaturen, deren Beweiskraft der Anbieter hervorhebt. Als Compliance-Rahmen nennt die Website unter anderem DSGVO, NIS2, HIPAA, CCPA und das Schweizer Datenschutzgesetz. Das Produkt passt zu Branchen mit hohen Anforderungen, etwa Recht, Gesundheit oder Beratung. Preise haben sich auf der geprüften Seite nicht abrufen lassen, daher ist die Preisliste leer; sie liegen im oberen Bereich verglichen mit Massenanbietern. Der Funktionsumfang bei Echtzeit-Zusammenarbeit ist geringer als bei Office-Plattformen wie Microsoft 365 oder Google Workspace, dafür steht der Datenschutz im Vordergrund. Nutze vor der Entscheidung eine Testphase oder den kostenlosen Einstieg, prüfe aktuelle Preise direkt beim Anbieter und gleiche die Funktionen mit den Anforderungen Deines Teams ab.

Vorteile

  • Starker Datenschutz durch Zero-Knowledge
  • Wahl zwischen EU, USA und Schweiz
  • Gut für regulierte Branchen

Nachteile

  • Preise nicht transparent abrufbar
  • Weniger Office-Zusammenarbeit als bei Google oder Microsoft
  • Preisniveau höher als bei Massenanbietern
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudEnde-zu-Ende-VerschlüsselungWahl des DatenstandortsSichere DateifreigabeSynchronisation für Desktop und MobileElektronische SignaturenCompliance-Unterstützung für DSGVO und NIS2

Integrationen: Microsoft 365, Outlook, Okta, Microsoft Entra ID

IONOS HiDrive LogoIONOS HiDriveab 2 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

IONOS HiDrive ist ein Cloud-Speicher des deutschen Hosting-Anbieters IONOS SE. Du legst Dateien online ab, synchronisierst sie zwischen Geräten und teilst sie mit Kollegen oder Kunden. Der Dienst richtet sich an Privatnutzer, Freelancer und kleine Teams, die ihre Daten bei einem deutschen Anbieter speichern wollen. IONOS gibt an, dass HiDrive ausschließlich in deutschen Rechenzentren läuft und DSGVO-konform betrieben wird. Die Rechenzentren sind laut Anbieter nach ISO 27001 zertifiziert. Die Übertragung läuft über 256-Bit-SSL-Verschlüsselung. Zu den Funktionen gehören gemeinsame Ordner für die Zusammenarbeit, Zugriffsschutz und flexible Zugriffsrechte. Große Dateien kannst du über Freigabelinks teilen. Über die Desktop-App für Windows und macOS synchronisierst du Ordner automatisch. Mobile Apps für iOS und Android sowie der Zugriff über den Browser sind verfügbar. Eine WebDAV-Anbindung erlaubt es, den Speicher in andere Programme und Geräte einzubinden. Ein Dokumentenscanner mit Texterkennung ist in der App enthalten. Bei den Preisen setzt IONOS auf drei Tarife. Der Tarif Basic bietet 100 GB für einen Nutzer, Standard 500 GB für drei Nutzer und Premium 1 TB für fünf Nutzer. Laut Preisseite sind die Tarife monatlich kündbar, und die genannten Preise enthalten die Mehrwertsteuer. Für die ersten Monate gibt es teils Einführungspreise, danach gilt der reguläre Preis. Stärken von HiDrive sind der klare Datenstandort Deutschland, die niedrigen Preise und die einfache Bedienung. Ein eigener Business-Tarif mit Administrationsfunktionen für größere Teams ist auf der Produktseite nicht aufgeführt. Auch Zwei-Faktor-Authentifizierung, Versionierung und eine Office-Integration werden dort nicht genannt. Für Unternehmen mit hohen Anforderungen an Rechteverwaltung oder Co-Authoring sind andere Anbieter daher oft die bessere Wahl. IONOS SE hat seinen Sitz in Deutschland und ist ein großer europäischer Hosting-Anbieter. HiDrive passt gut, wenn du einen günstigen, deutschen Speicher für Dateien, Backups und einfache Teamfreigaben suchst.

Vorteile

  • Datenhaltung in deutschen Rechenzentren
  • ISO-27001-zertifizierte Rechenzentren laut Anbieter
  • Sehr niedrige Preise
  • Monatlich kündbar
  • WebDAV für flexible Anbindung

Nachteile

  • Kein eigener Business-Tarif auf der Produktseite
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht aufgeführt
  • Keine Office-Integration genannt
  • Wenig Nutzer pro Tarif
Mobile AppCloudHosting in DeutschlandGemeinsame OrdnerWebDAV-AnbindungDesktop-SynchronisationDokumentenscanner mit OCRMobile Apps
TarifeBasic 2 € / MonatStandard 5 € / MonatPremium 7 € / Monatlaut Anbieter

Integrationen: WebDAV, Windows, macOS, iOS, Android

pCloud LogopCloudab 219 € einmaligKostenpflichtigHosting EU

pCloud ist ein Cloud-Speicherdienst mit Sitz in der Schweiz. Du legst Dateien in einem virtuellen Laufwerk ab, das sich auf dem Computer wie eine zusätzliche Festplatte einbinden lässt, ohne lokal Platz zu belegen. Dazu kommen Apps für Smartphone und Tablet, Freigabe per Link, Dateiversionen und der Dienst pCloud Photos. Das Besondere sind die Lifetime-Tarife: Du zahlst einmalig und erhältst dauerhaften Speicher. Auf der deutschen Preisseite werden dafür 219 Euro für 500 GB, 499 Euro für 2 TB und 1.499 Euro für 10 TB genannt. Alle Tarife enthalten laut Anbieter unbegrenzten Datenverkehr und 14 Tage Geld-zurück-Garantie, außerdem gibt es ein Familienpaket für bis zu fünf Nutzer. Zusätzlich zum Standardschutz bietet pCloud ein optionales Verschlüsselungs-Modul, das als kostenpflichtiges Add-on geführt wird. Für Teams gibt es separate Business-Angebote. pCloud passt zu Nutzern, die einen langfristigen Speicher ohne laufendes Abo bevorzugen. Bedenke, dass Lifetime-Angebote an die Lebensdauer des Anbieters gebunden sind und sich Konditionen für Neukunden ändern können.

Vorteile

  • Einmalzahlung statt Abo möglich
  • Schweizer Anbieter
  • Virtuelles Laufwerk spart lokalen Speicherplatz

Nachteile

  • Verschlüsselung nur als kostenpflichtiges Add-on
  • Hoher Einmalpreis
  • Weniger Office-Funktionen als Google oder Microsoft
APIMobile AppCloudVirtuelles Laufwerk auf dem ComputerLifetime-Tarife per EinmalzahlungFreigabe per LinkDateiversionenpCloud Photos und pCloud DocsUnbegrenzter Datenverkehr
TarifePremium 500 GB 219 € einmaligPremium Plus 2 TB 499 € einmaligUltra 10 TB 1.499 € einmaliglaut Anbieter

Integrationen: Windows, macOS, Linux, iOS, Android

Google Drive LogoGoogle DriveFreemiumFreemium

Google Drive ist der Cloud-Speicher von Google und Teil von Google Workspace. Du speicherst Dokumente, Bilder und Videos, greifst im Browser oder über Apps für Desktop und Smartphone darauf zu und teilst Ordner mit einzelnen Personen oder Teams. Die enge Verbindung mit Google Docs, Tabellen und Präsentationen ermöglicht gleichzeitiges Bearbeiten im Browser mit Kommentaren und Versionsverlauf. Eine leistungsfähige Suche findet Inhalte auch in Dokumenten. Für Unternehmen bietet Workspace gemeinsame Ablagen mit Berechtigungen für Teams, Administrationskonsole, Richtlinien und Datenverlustschutz je nach Tarif. Privatnutzer erhalten mit einem Google-Konto einen kostenlosen Grundspeicher, zusätzlicher Speicherplatz lässt sich über Google One buchen. Die Preise hängen vom gewählten Workspace- oder Speichertarif ab und wurden hier nicht einzeln geprüft, daher ist die Preisliste leer. Der Dienst ist cloudbasiert, eine Offline-Nutzung ist für ausgewählte Dateien möglich. Für DSGVO-sensible Daten solltest Du die Datenverarbeitungsbedingungen von Google Workspace und die Datenregion prüfen. Google Drive passt besonders für Teams, die bereits mit Gmail und Google Docs arbeiten.

Vorteile

  • Nahtlose Zusammenarbeit in Echtzeit
  • Starke Suche
  • Kostenloser Einstieg mit Google-Konto

Nachteile

  • Datenschutzfragen müssen für Unternehmen geprüft werden
  • Funktionsumfang hängt vom Workspace-Tarif ab
  • Weniger Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als bei Datenschutz-Anbietern
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudCloud-Ablage für Dateien und OrdnerGemeinsames Bearbeiten mit Google Docs, Sheets und SlidesFreigabe mit Rollen und BerechtigungenVersionsverlauf und SucheGemeinsame Ablagen für TeamsApps für Desktop und Mobilgeräte

Integrationen: Google Workspace, Gmail, Slack, Zoom, Microsoft Office

Proton Drive LogoProton DriveFreemiumFreemiumHosting EU

Proton Drive ist der Cloud-Speicher von Proton, dem Schweizer Anbieter hinter Proton Mail. Du legst Dateien und Fotos verschlüsselt ab, und der Anbieter nutzt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, damit Inhalte nicht für Dritte lesbar sind. Es gibt Apps für Web, Desktop und Mobilgeräte, Dateifreigabe mit Linkschutz sowie Versionsverlauf zur Wiederherstellung früherer Dateiversionen. Proton Drive ist Teil des Bündels Proton Unlimited, zu dem auch Mail, Kalender, VPN und Passwort-Manager gehören. Ein kostenloser Einstieg ist möglich, der Umfang ist begrenzt. Konkrete Preise ließen sich auf der geprüften Seite nicht eindeutig ablesen, weil sie dynamisch eingeblendet werden, daher bleibt die Preisliste leer. Der Dienst richtet sich an Nutzer, die einen verschlüsselten Speicher mit Sitz in der Schweiz suchen und gleichzeitig andere Proton-Produkte nutzen. Die Zusammenarbeit an Dokumenten ist weniger ausgebaut als bei Google Drive oder OneDrive, dafür liegt der Schwerpunkt klar auf Datenschutz. Für Unternehmen gibt es separate Business-Tarife von Proton. Nutze vor der Entscheidung eine Testphase oder den kostenlosen Einstieg, prüfe aktuelle Preise direkt beim Anbieter und gleiche die Funktionen mit den Anforderungen Deines Teams ab.

Vorteile

  • Datenschutz mit Sitz in der Schweiz
  • Gut kombinierbar mit Proton Mail und Pass
  • Verschlüsselung standardmäßig aktiv

Nachteile

  • Weniger Zusammenarbeitsfunktionen
  • Kleineres Funktionsangebot als bei Marktführern
  • Preise dynamisch angezeigt
Mobile AppCloudEnde-zu-Ende-VerschlüsselungDateifreigabe mit LinkschutzVersionsverlaufApps für Web, Desktop und MobileTeil des Proton-BündelsKostenloser Einstieg

Integrationen: Proton Mail, Proton Pass, Proton VPN, Proton Calendar

Internxt LogoInternxtFreemiumFreemiumHosting EU

Internxt ist ein verschlüsselter Cloud-Speicher der Internxt Universal Technologies SL. Der Dienst setzt auf Zero-Knowledge-Verschlüsselung. Das bedeutet, dass nur du die Schlüssel zu deinen Dateien hast. Laut Anbieter kommen AES-256 und zusätzlich Post-Quanten-Verschlüsselung zum Einsatz. Internxt nennt außerdem Konformität mit DSGVO, HIPAA, ISO 27001 und SOC 2. Du bekommst Apps für Windows, macOS und Linux, mobile Apps für iOS und Android sowie eine Web-App. Zu den Funktionen zählen Zwei-Faktor-Authentifizierung, Dateiversionierung, passwortgeschützte Freigaben, Antivirus, Datei-Backup, ein Cleaner-Tool sowie WebDAV und Kommandozeile. Dazu kommen weitere Dienste wie Meet, Mail und Photos. Beim Preismodell fällt auf, dass Internxt auf seiner Seite Lifetime-Tarife mit Einmalzahlung bewirbt. Es gibt die Tarife Essential mit 1 TB, Premium mit 3 TB und Ultimate mit 5 TB. Die maximale Dateigröße liegt bei 10, 50 und 100 GB. Lifetime-Tarife lassen sich laut Anbieter bis 100 TB kombinieren. Dazu gibt es einen kostenlosen Tarif mit 1 GB. Gezahlt wird per Karte, PayPal, Krypto oder Klarna, und es gilt eine Geld-zurück-Garantie von 30 Tagen. Die konkreten Preise konnten wir auf der abgerufenen Seite nicht eindeutig auslesen, daher nennen wir hier keine Beträge. Zum Standort: Der Anbieter nennt Rechenzentren in Frankreich für Essential, in Frankreich, Deutschland und Polen für Premium sowie zusätzlich Kanada und Großbritannien für Ultimate. Die Datenhaltung in Deutschland gibt es also nur in höheren Tarifen. Die Firma sitzt nach dem Rechtsformzusatz SL in Spanien. Internxt passt für Privatnutzer und kleine Unternehmen, die Verschlüsselung und einen günstigen Dauerspeicher wollen. Für große Teams fehlen auf der Seite Angaben zu Rollen und Administration, die bei Tresorit oder OneDrive for Business zum Standard gehören. Prüfe vor dem Kauf die aktuellen Preise und das Business-Angebot direkt beim Anbieter.

Vorteile

  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nach Zero-Knowledge-Prinzip
  • Einmalzahlung statt Abo möglich
  • Rechenzentren in Europa
  • Apps auch für Linux
  • 30 Tage Geld-zurück-Garantie

Nachteile

  • Deutschland als Standort nur in höheren Tarifen
  • Keine Preise auf Seite eindeutig lesbar
  • Business-Funktionen weniger transparent
  • Anbieter sitzt in Spanien
Kostenlose TestphaseMobile AppCloudZero-Knowledge-VerschlüsselungPost-Quanten-VerschlüsselungLifetime-TarifeKostenloser Tarif mit 1 GBVersionierungWebDAV und CLI

Integrationen: WebDAV, Windows, macOS, Linux, iOS und 1 weitere

Nextcloud LogoNextcloudab 71,29 € bei jährlicher ZahlungFreemium

Nextcloud ist eine Open-Source-Plattform für Dateispeicher und Zusammenarbeit von der Nextcloud GmbH aus Stuttgart. Nach Angaben des Anbieters ist sie die beliebteste selbst gehostete Kollaborationslösung mit mehr als 400.000 Installationen weltweit. Der Quellcode liegt auf GitHub und steht unter der AGPL-Lizenz. Der Kern ist Nextcloud Files, also Dateisynchronisation und Dateifreigabe. Dazu kommen weitere Bausteine. Talk bietet Videokonferenzen, Gruppenchat und Bildschirmfreigabe. Die Groupware umfasst Kalender, Kontakte und E-Mail. Mit Office bearbeitest du Dokumente gemeinsam in Echtzeit. Der Nextcloud Assistant bringt KI-Funktionen, Flow automatisiert Abläufe. Beim Hosting hast du die Wahl. Du kannst den Server selbst betreiben oder einen kommerziellen Partner nutzen, der Nextcloud für dich bereitstellt. Die Nextcloud GmbH selbst bietet laut Preisseite kein Hosting an. Ihre Mitarbeiter haben deshalb keinen Zugriff auf deine Daten. Wo die Daten liegen, bestimmst du über deinen Server oder deinen Hosting-Partner. Für Unternehmen gibt es die Enterprise-Subscription mit Support. Sie wird pro Nutzer und Jahr berechnet, ohne Mehrwertsteuer, und setzt mindestens 100 Nutzer voraus. Standard enthält die Enterprise-Funktionen, Nextcloud Guard und Clients für Desktop und Mobilgeräte. Premium ergänzt unter anderem Assistant, erweiterten Support mit Antwort innerhalb eines Werktags, Clustering-Support und den Microsoft Office Online Server Connector. Ultimate enthält zusätzlich Tables, Collectives, Notes, Forms sowie Anbindungen an Slack, Miro, GitHub, GitLab, Jira, Mattermost, Notion, Microsoft Exchange und Teams. Bei 200 oder mehr Nutzern sinken die Preise. Nextcloud eignet sich für Organisationen, die volle Kontrolle über ihre Daten wollen, etwa Behörden, Hochschulen und Unternehmen mit eigener IT. Der Nachteil: Ohne IT-Wissen oder einen Hosting-Partner ist der Betrieb aufwendig. Kleine Teams mit wenigen Nutzern zahlen über die Enterprise-Subscription wegen der Mindestzahl nicht günstig. Hier lohnt der Blick auf Hosting-Partner mit eigenen Tarifen.

Vorteile

  • Volle Datenkontrolle durch Selbst-Hosting
  • Open Source ohne Vendor-Lock-in
  • Sitz des Anbieters in Deutschland
  • Breiter Funktionsumfang über Dateien hinaus
  • Hosting-Partner als Alternative zum Eigenbetrieb

Nachteile

  • Eigenbetrieb braucht IT-Wissen
  • Enterprise-Support erst ab 100 Nutzern
  • Kein eigenes Hosting durch Nextcloud
  • Kosten hängen von Hosting-Partner ab
Mobile AppCloudOn-PremiseDateisynchronisation und FreigabeOpen Source (AGPL)Talk für VideokonferenzenGroupware mit Kalender und KontaktenOffice im BrowserKI-Assistent
TarifeEnterprise Standard 71,29 € bei jährlicher ZahlungEnterprise Premium 104,99 € bei jährlicher ZahlungEnterprise Ultimate 204,75 € bei jährlicher Zahlunglaut Anbieter

Integrationen: Microsoft Office Online Server, Microsoft Exchange, Microsoft Teams, Slack, Miro und 5 weitere

Box LogoBoxFreemiumFreemium

Box ist eine Cloud-Plattform für Dateien und Inhalte, die sich vor allem an Unternehmen richtet. Du speicherst Dokumente zentral, teilst sie mit internen und externen Partnern und arbeitest gemeinsam daran. Neben dem reinen Speicher bietet Box Funktionen für Signaturen, KI und Governance. Das Angebot ist in Stufen gegliedert. Der Tarif Individual ist kostenlos und bietet 10 GB Speicher bei 250 MB maximaler Dateigröße. Personal Pro hat 100 GB und erlaubt Uploads bis 5 GB. Für Firmen gibt es Business Starter mit 100 GB pro Konto sowie Business und Business Plus mit unbegrenztem Speicher. Business Plus erlaubt Uploads bis 15 GB und unbegrenzt externe Nutzer. Die Enterprise-Tarife erlauben je nach Stufe Dateien bis 50, 150 oder 500 GB. Alle Firmentarife setzen mindestens drei Nutzer voraus. Ab dem Tarif Business sind Box AI, unbegrenzte e-Signaturen und mehr als 1.500 Integrationen enthalten. Die Enterprise-Tarife ergänzen KI-Einheiten, Box Hubs, erweiterte Sicherheits- und Klassifizierungsfunktionen sowie in der Plus-Stufe Support rund um die Uhr. Als Compliance-Nachweise nennt Box unter anderem SOC 1, 2 und 3, in den Enterprise-Tarifen zusätzlich HIPAA und FedRAMP (Moderate). Für Firmen in der DACH-Region ist die Datenresidenz wichtig. Box nennt 10 Regionen, sogenannte Box Zones, in denen du Daten gegen Aufpreis ablegen kannst. Welche Regionen das genau sind, solltest du direkt beim Anbieter prüfen. Die Preise pro Nutzer zeigt Box auf der Preisseite nicht in allen Tarifen offen an, daher findest du hier keine Preisangaben. Box ist stark bei großen Dateien, Rechteverwaltung und Integrationen in bestehende Unternehmenssoftware. Für kleine Teams mit schlichtem Speicherbedarf ist es oft zu umfangreich. Die Mindestzahl von drei Nutzern und die Staffelung nach Funktionen machen die Auswahl des passenden Tarifs aufwendiger als bei einfachen Speicherdiensten.

Vorteile

  • Sehr große Dateien möglich
  • Breite Integrationsauswahl
  • Compliance-Nachweise wie SOC 1, 2 und 3
  • Datenresidenz in 10 Regionen wählbar
  • Kostenloser Einstiegstarif

Nachteile

  • Preise pro Nutzer nicht offen aufgeführt
  • Mindestens 3 Nutzer bei Firmentarifen
  • Box Zones nur gegen Aufpreis
  • Für kleine Teams oft überdimensioniert
APICloudKostenloser Tarif mit 10 GBUnbegrenzter Speicher ab BusinessBox AIUnbegrenzte e-SignaturenÜber 1.500 IntegrationenDatenresidenz über Box Zones

Integrationen: Microsoft 365, Google Workspace

Dropbox LogoDropboxKostenlos nutzbarFreemium

Dropbox ist einer der bekanntesten Cloud-Speicherdienste. Du legst Dateien in einem synchronisierten Ordner ab und greifst von Computer, Smartphone und Browser darauf zu. Der kostenlose Tarif Basic bietet 2 GB Speicher. Mit Plus erhältst Du 2 TB Speicher für eine Person, größere Dateiübertragungen bis 50 GB, PDF-Bearbeitung und KI-Integrationen. Teamtarife wie Standard und Advanced ergänzen Teamordner, Passwortschutz für Links, Administratorfunktionen und je nach Stufe Dateiwiederherstellung für ein Jahr, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Single Sign-On und Compliance-Nachverfolgung. Dropbox lässt sich mit zahlreichen Apps verbinden, etwa Slack, Zoom und Microsoft 365. Dateien lassen sich per Link teilen, Versionsverläufe erlauben das Zurückkehren zu früheren Ständen. Der Anbieter hat seinen Sitz in den USA, Standortangaben zu Rechenzentren in Deutschland habe ich nicht geprüft, daher solltest Du die Datenschutzanforderungen Deines Unternehmens abgleichen. Die Preise in Euro stammen von der Preisseite; Enterprise-Konditionen gibt es auf Anfrage. Dropbox eignet sich für Teams, die einfache Synchronisation und Freigabe schätzen. Nutze vor der Entscheidung eine Testphase oder den kostenlosen Einstieg, prüfe aktuelle Preise direkt beim Anbieter und gleiche die Funktionen mit den Anforderungen Deines Teams ab.

Vorteile

  • Sehr einfache Bedienung und zuverlässige Synchronisation
  • Kostenloser Basistarif
  • Große Zahl an Integrationen

Nachteile

  • Kostenloser Speicher mit 2 GB knapp
  • Anbieter mit Sitz in den USA
  • Teamtarife teurer als manche Wettbewerber
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudSynchronisierter Ordner auf allen GerätenDateifreigabe per LinkVersionsverlauf und WiederherstellungTeamordner und AdministratorfunktionenDateiübertragung bis 100 GB je nach TarifIntegrationen mit Slack, Zoom und Microsoft 365
TarifeBasic kostenlosPlus 9,99 € / MonatStandard 12 € / MonatAdvanced 18 € / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Slack, Zoom, Microsoft 365, Google Workspace, Asana

Analysen aus unseren Daten

Wie transparent sind die Preise?

3 von 10 Anbietern veröffentlichen einen Monatspreis, 5 nennen ihren Preis nur auf Anfrage. Der Balken zeigt den günstigsten Tarif mit Monatspreis, netto laut Anbieter.

Häufigste Funktionen: wer bietet was?

Spalten nach Häufigkeit sortiert, ähnliche Bezeichnungen sind zusammengefasst. Ein Feld ist markiert, wenn die Funktionsliste des Anbieters die Funktion ausdrücklich nennt (Mobile App und Offene API: laut Anbieterdaten in unserem Katalog). Ein leeres Feld heißt „nicht genannt“, nicht „gibt es nicht“. Mit der Maus über ein Feld fahren zeigt die Fundstelle.

Genannte Funktionen je Anbieter
AnbieterMobile AppZusammenarbeitOffene APIVersionierungVerschlüsselungBackupDigitale SignaturKI-Funktionen
Dropboxgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Dateifreigabe per Linkgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Versionsverlauf und Wiederherstellungnicht genanntgenannt: Versionsverlauf und Wiederherstellungnicht genanntnicht genannt
Tresoritgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Sichere Dateifreigabegenannt: laut Anbieterdaten vorhandennicht genanntgenannt: Ende-zu-Ende-Verschlüsselungnicht genanntgenannt: Elektronische Signaturennicht genannt
Google Drivegenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Freigabe mit Rollen und Berechtigungengenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Versionsverlauf und Suchenicht genanntnicht genanntnicht genanntnicht genannt
Microsoft OneDrive for Businessgenannt: Mehrere Nutzer bearbeiten Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien gleichzeitig im Browser oder in der Desktop-App. …genannt: Mehrere Nutzer bearbeiten Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien gleichzeitig im Browser oder in der Desktop-App. …genannt: API und Entwickler-Schnittstellennicht genanntnicht genanntgenannt: Versionsverwaltung und Wiederherstellungnicht genanntnicht genannt
Proton Drivegenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Dateifreigabe mit Linkschutznicht genanntgenannt: Versionsverlaufgenannt: Ende-zu-Ende-Verschlüsselungnicht genanntnicht genanntnicht genannt
Boxnicht genanntnicht genanntgenannt: laut Anbieterdaten vorhandennicht genanntnicht genanntnicht genanntgenannt: Unbegrenzte e-Signaturengenannt: Box AI
Internxtgenannt: laut Anbieterdaten vorhandennicht genanntnicht genanntgenannt: Versionierunggenannt: Zero-Knowledge-Verschlüsselungnicht genanntnicht genanntnicht genannt
Nextcloudgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Dateisynchronisation und Freigabenicht genanntnicht genanntnicht genanntnicht genanntnicht genanntgenannt: KI-Assistent
pCloudgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Freigabe per Linkgenannt: laut Anbieterdaten vorhandennicht genanntnicht genanntnicht genanntnicht genanntnicht genannt
IONOS HiDrivegenannt: Mobile Appsgenannt: Freigabelinksnicht genanntnicht genanntnicht genanntnicht genanntnicht genanntnicht genannt
Summe9 von 108 von 106 von 104 von 103 von 102 von 102 von 102 von 10

Welche Integrationen sind verbreitet?

Die häufigsten Anbindungen an andere Software, gezählt über alle 10 Anbieter. Unterschiedliche Schreibweisen derselben Software sind zusammengefasst.

Datenschutz und Betrieb im Überblick

1 von 10 Anbietern nennen einen Serverstandort in Deutschland, 6 von 10 einen in der EU. 1 bieten eine On-Premise-Variante an.

Serverstandort und Betriebsart je Anbieter, laut Anbieterangaben
AnbieterServer in DeutschlandServer in der EUCloudOn-Premise
IONOS HiDrivejajajakeine Angabe
Internxtkeine Angabejajakeine Angabe
Microsoft OneDrive for Businesskeine Angabejajakeine Angabe
pCloudkeine Angabejajakeine Angabe
Proton Drivekeine Angabejajakeine Angabe
Tresoritkeine Angabejajakeine Angabe
Nextcloudkeine Angabekeine Angabejaja
Boxkeine Angabekeine Angabejakeine Angabe
Dropboxkeine Angabekeine Angabejakeine Angabe
Google Drivekeine Angabekeine Angabejakeine Angabe
Summe1 von 106 von 1010 von 101 von 10
laut Anbieterangaben jakeine Angabe (nicht zwingend nein)

Bekanntheit im Markt

Stand August bis Oktober 2026

Relative Bekanntheit der Marke im Web, Stand August bis Oktober 2026, in fünf Stufen. Bekanntheit zeigt, wie präsent ein Anbieter im Netz ist, nicht wie gut das Produkt ist.

Was ist ein Cloud-Speicher?

Ein Cloud-Speicher ist ein Dienst, der deine Dateien auf Servern eines Anbieters ablegt. Du greifst über den Browser, eine Desktop-App oder eine Smartphone-App darauf zu. Änderungen werden automatisch zwischen allen Geräten abgeglichen. So hast du auf dem Laptop im Büro dieselbe Version wie auf dem Tablet unterwegs.

Wichtig ist die Abgrenzung zu verwandten Produkten:

  • Synchronisation und Dateiablage: Das ist der Kern, zum Beispiel bei Dropbox, Google Drive oder pCloud.
  • Zusammenarbeit: Mehrere Personen bearbeiten ein Dokument gleichzeitig. Das gelingt besonders gut bei Google Drive und Microsoft OneDrive for Business, die direkt mit Office-Programmen verbunden sind.
  • Backup: Reine Sicherungsdienste speichern Kopien für den Notfall. Sie sind ein anderes Produkt und hier nicht verglichen.
  • Selbst gehosteter Speicher: Mit Nextcloud betreibst du die Software auf eigenen Servern oder bei einem Hosting-Partner und behältst die volle Kontrolle.

Für Firmen kommen Rechteverwaltung, Protokolle und Einmalanmeldung (SSO) dazu. Private Tarife eignen sich meist nur für Einzelpersonen, weil sie keine zentrale Nutzerverwaltung bieten. Sobald Mitarbeiter Daten teilen, lohnt sich ein Business-Tarif mit Admin-Konsole, damit du Konten sperren und Freigaben zentral prüfen kannst.

Auswahlkriterien: Worauf du beim Vergleich achten solltest

Diese Punkte entscheiden in der Praxis über die Wahl des Anbieters:

  • Speicherplatz und Dateigrößen: Prüfe, ob der Speicher pro Nutzer oder gemeinsam für das Team gilt. Bei Box im Gratis-Tarif sind einzelne Dateien auf 250 MB begrenzt, in größeren Tarifen deutlich mehr.
  • Serverstandort: IONOS HiDrive nennt Rechenzentren in Deutschland. Bei anderen Anbietern solltest du die Region in den Einstellungen oder im Vertrag klären.
  • Verschlüsselung: Bei Zero-Knowledge-Diensten wie Tresorit, Proton Drive und Internxt kann der Anbieter deine Dateien nicht lesen. Dafür sind Suche und Vorschau teils eingeschränkt.
  • Zusammenarbeit: Gemeinsames Bearbeiten in Echtzeit, Kommentare und Versionsverlauf sparen im Team viel Abstimmung.
  • Integrationen: Microsoft OneDrive for Business passt zu Microsoft 365, Google Drive zu Google Workspace. Box wirbt mit über 1.500 Integrationen.
  • Nutzerverwaltung: Rollen, Einmalanmeldung und Protokolle brauchst du ab etwa fünf Mitarbeitern.
  • Mindestnutzer: Einige Business-Tarife verlangen mehrere Nutzer. Bei Tresorit Business sind es mindestens drei.
  • Wiederherstellung: Wie lange kannst du gelöschte Dateien und alte Versionen zurückholen? Das reicht je nach Tarif von 30 Tagen bis zu einem Jahr.

Lege vor dem Vergleich fest, welche drei Punkte für dich Pflicht sind. Alles andere ist Zugabe.

Preise und Kosten im Überblick

Die Preise unterscheiden sich stark, je nachdem ob du pro Nutzer oder pro Speicherpaket zahlst. Diese Beträge stammen von den Preisseiten der Anbieter (Stand Oktober 2026, Preise können sich ändern):

  • Dropbox: 2 GB kostenlos. Plus mit 2 TB für 9,99 Euro pro Monat. Team Standard ab 12 Euro pro Nutzer und Monat, Advanced ab 18 Euro pro Nutzer und Monat.
  • Google Drive über Google Workspace: Starter 6,80 Euro, Standard 13,60 Euro und Plus 21,10 Euro pro Nutzer und Monat. Der Speicher beträgt 30 GB, 2 TB und 5 TB pro Nutzer.
  • IONOS HiDrive: Basic mit 100 GB für 2 Euro pro Monat, Professional mit 500 GB für 5 Euro. Premium mit 1 TB kostet nach den ersten zwölf Monaten 7 Euro pro Monat.
  • pCloud: Lifetime-Tarife mit Einmalzahlung. Aktuell 219 Euro für 500 GB, 499 Euro für 2 TB und 1.499 Euro für 10 TB.
  • Nextcloud: Die Enterprise-Abos starten ab 100 Nutzern bei 71,29, 104,99 und 204,75 Euro pro Nutzer und Jahr.
  • Box: Gratis mit 10 GB. Business Starter mit 100 GB ab drei Nutzern, die Tarife Business und Business Plus mit unbegrenztem Speicher.
  • Internxt: 1 GB kostenlos, Pakete mit 1, 3 und 5 TB sowie Lifetime-Optionen.

Für Tresorit und Proton Drive Business haben wir keine verlässlichen Beträge gefunden. Sieh dir diese Preise direkt beim Anbieter an. Rechne bei Lifetime-Tarifen nach, ob sich die Einmalzahlung gegenüber einem Abo nach etwa drei bis vier Jahren lohnt, und bedenke, dass der Anbieter dann trotzdem bestehen muss.

Datenschutz, DSGVO und Hosting

Sobald in deinem Cloud-Speicher personenbezogene Daten liegen, etwa Kundenlisten, Bewerbungen oder Verträge, gelten die Regeln der DSGVO. Du bleibst als Unternehmen verantwortlich, auch wenn der Anbieter die Technik liefert.

Drei Punkte solltest du abhaken:

  • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV): Er ist Pflicht. Die meisten Business-Tarife bieten ihn an, bei privaten Tarifen oft nicht.
  • Serverstandort und Drittländer: IONOS HiDrive speichert nach eigenen Angaben in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland. Proton Drive und pCloud sitzen in der Schweiz, pCloud bietet Rechenzentren in Europa oder den USA. Bei US-Anbietern wie Dropbox, Google Drive, Microsoft OneDrive for Business und Box prüfst du, ob eine europäische Datenregion gewählt werden kann und auf welcher Grundlage Daten in die USA übermittelt werden.
  • Verschlüsselung: Bei Tresorit und Internxt bleiben die Dateien Ende-zu-Ende verschlüsselt, der Anbieter hat keinen Zugriff auf den Inhalt. Bei Tresorit Business sind Optionen zur Datenresidenz nutzbar.

Für den höchsten Grad an Kontrolle kannst du Nextcloud selbst betreiben oder bei einem Partner buchen. Der Hersteller bietet mit Nextcloud One einen verwalteten Dienst mit Hosting in Deutschland für Teams unter 100 Nutzern an.

Wichtig: Ein Cloud-Speicher ersetzt kein revisionssicheres Archiv. Für steuerlich relevante Unterlagen gelten eigene Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten. Frage im Zweifel deinen Steuerberater oder Datenschutzbeauftragten.

Welche Software passt zu dir? Empfehlungen nach Einsatzzweck

Die richtige Wahl hängt von deiner Situation ab. Diese vier Fälle kommen in kleinen Firmen am häufigsten vor:

  • Dein Team arbeitet schon in Microsoft 365 oder Google Workspace: Nimm Microsoft OneDrive for Business oder Google Drive, weil sie direkt mit Office-Programmen, Mail und Kalender verbunden sind und du kein weiteres Tool brauchst.
  • Du speicherst vertrauliche Daten wie Verträge oder Mandantenakten: Nimm Tresorit, Proton Drive oder Internxt, weil der Anbieter die Dateien durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht lesen kann.
  • Deine Daten sollen in Deutschland bleiben: Nimm IONOS HiDrive oder Nextcloud, weil HiDrive in deutschen Rechenzentren läuft und Nextcloud sich selbst oder bei einem deutschen Partner hosten lässt.
  • Du willst als Selbstständiger günstig und ohne Abo speichern: Nimm pCloud oder Internxt, weil beide Lifetime-Tarife mit einmaliger Zahlung anbieten.

Für Firmen, die viele externe Partner einbinden oder digital unterschreiben lassen, ist Box mit Freigaben und e-Signaturen eine Option. Dropbox eignet sich für kreative Teams, die große Dateien teilen und einfache Bedienung wollen.

Starte mit einer kostenlosen Testphase und lade einen echten Projektordner hoch. So siehst du schnell, ob Synchronisation und Rechteverwaltung zu deinem Alltag passen.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Vorteile und Grenzen

Bei der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (Zero Knowledge) werden Dateien schon auf deinem Gerät verschlüsselt. Den Schlüssel kennst nur du. Der Anbieter und auch Angreifer, die seinen Server knacken, sehen nur unlesbare Daten.

Das hat Folgen im Alltag:

  • Vorteil: Selbst bei einem Datenleck oder einer behördlichen Anfrage kann der Anbieter keine Inhalte herausgeben. Tresorit, Proton Drive und Internxt setzen auf dieses Prinzip.
  • Nachteil bei Passwörtern: Vergisst du dein Passwort und hast keinen Wiederherstellungsschlüssel, sind die Daten verloren.
  • Nachteil bei Funktionen: Serverseitige Volltextsuche, Vorschauen und gemeinsames Bearbeiten sind schwieriger umzusetzen als bei Anbietern ohne Zero Knowledge.
  • Zusatzoption: Bei einigen Anbietern wie Dropbox ist Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nur im höheren Tarif Advanced enthalten.

Alternativ verschlüsselst du Dateien vor dem Hochladen selbst. Das lohnt sich zum Beispiel für einzelne Ordner mit besonders sensiblen Daten. Für normale Büroarbeit reicht bei vielen Firmen die Standardverschlüsselung des Anbieters, solange Zugriffsrechte sauber gepflegt sind und die Zwei-Faktor-Anmeldung aktiv ist.

Prüfe außerdem Zertifizierungen. Proton Drive nennt ISO 27001 und SOC 2 Type II, Internxt verweist auf ISO 27001 und SOC 2, IONOS HiDrive auf ISO 27001 für seine Rechenzentren.

Trends 2026: KI-Funktionen und Zusammenarbeit

Cloud-Speicher entwickeln sich vom reinen Dateiordner zur Arbeitsumgebung. Das zeigt sich 2026 vor allem in drei Bereichen.

  • KI-Funktionen: Microsoft OneDrive for Business wirbt mit Copilot, Box mit integrierter Box AI für Einblicke in Dokumente. Nextcloud bietet in den höheren Enterprise-Stufen einen KI-Assistenten und Workflow-Automatisierung.
  • Eingebaute Office-Editoren: Proton Drive enthält Docs und Sheets, pCloud bietet pCloud Docs. Du brauchst dafür keine zusätzliche Office-Suite.
  • Digitale Unterschriften: Box nennt e-Signaturen als Teil der Plattform, Tresorit bietet ein eSign-Add-on.

Mit KI-Funktionen wächst die Frage, welche Daten an Modelle weitergegeben werden. Lies vor der Aktivierung die Datenschutzhinweise des Anbieters und kläre, ob deine Inhalte für Training genutzt werden. Bei Zero-Knowledge-Diensten ist eine solche Auswertung auf dem Server technisch nicht möglich.

Ein weiterer Trend sind Lifetime-Tarife und Bundles. pCloud und Internxt verkaufen Speicher per Einmalzahlung, Proton Drive bündelt Speicher mit Mail, VPN und Passwortmanager im Tarif Unlimited. Vergleiche in beiden Fällen, ob du die zusätzlichen Produkte wirklich nutzt.

Cloud-Speicher im Markt-Überblick

10 Tools im Vergleich
1 mit Hosting in Deutschland
5 mit Free-Trial oder Free-Plan
6 mit öffentlicher API
Hosting-Standort10Anbieter Made in Germany 1 (10%) EU (ohne DE) 5 (50%) Außerhalb EU 4 (40%)
Preismodell10Anbieter Freemium 6 (60%) Kostenpflichtig 4 (40%)
Capabilities10Anbieter mit API 6 von 10 (60%) mit Mobile-App 9 von 10 (90%) mit Free-Trial 5 von 10 (50%)

Häufige Fragen

Welcher Cloud-Speicher ist für Firmen am besten?

Das hängt von deiner Arbeitsumgebung ab. Wer Microsoft 365 nutzt, fährt mit Microsoft OneDrive for Business gut, Google-Teams mit Google Drive. Sind Datenschutz und Verschlüsselung wichtiger, passen Tresorit oder Proton Drive. Teste zwei Anbieter mit einem echten Projektordner, bevor du dich festlegst.

Wie sicher ist ein Cloud-Speicher?

Alle hier verglichenen Anbieter verschlüsseln Daten bei der Übertragung und auf dem Server. Zero-Knowledge-Dienste wie Tresorit oder Internxt gehen weiter: Nur du hast den Schlüssel. Für alle Dienste gilt: Aktiviere die Zwei-Faktor-Anmeldung, vergib Zugriffsrechte sparsam und prüfe regelmäßig, wer welche Ordner freigegeben hat.

Ist ein Cloud-Speicher DSGVO-konform?

Das hängt vom Anbieter und deiner Konfiguration ab. Du brauchst einen Auftragsverarbeitungsvertrag und solltest Serverstandort und Datenübermittlung in Drittländer prüfen. IONOS HiDrive nennt Rechenzentren in Deutschland, Proton Drive und pCloud sitzen in der Schweiz. Lass dir in jedem Fall den Vertrag zeigen, bevor du echte Kundendaten hochlädst.

Was kostet ein Cloud-Speicher?

Private Tarife starten oft bei etwa 2 bis 10 Euro im Monat. So kostet HiDrive Basic 2 Euro und Dropbox Plus 9,99 Euro. Business-Tarife rechnen pro Nutzer ab etwa 7 bis 14 Euro im Monat, zum Beispiel Google Workspace Starter mit 6,80 Euro. Lifetime-Tarife kosten einmalig mehrere hundert Euro.

Lohnt sich ein Lifetime-Tarif?

Er lohnt sich, wenn du den Speicher viele Jahre nutzt und der Anbieter bestehen bleibt. pCloud verlangt aktuell 219 Euro für 500 GB, 499 Euro für 2 TB. Rechne gegen ein Abo und prüfe die Bedingungen. Bei Teams mit Nutzerverwaltung ist ein Abo meist flexibler.

Wie viel Speicherplatz brauche ich?

Für Dokumente und Tabellen reichen oft 100 bis 500 GB. Mit Fotos, Videos oder Designdateien brauchst du eher 2 TB oder mehr. Schaue auf den aktuellen Verbrauch und rechne mit dem Wachstum der nächsten zwei Jahre. Bei Teams prüfst du, ob der Speicher pro Nutzer oder gemeinsam gilt.

Kann ich einen Cloud-Speicher selbst hosten?

Ja, mit Nextcloud. Die Software ist Open Source (AGPL) und läuft auf eigenen Servern oder bei einem Hosting-Partner. Dafür brauchst du Know-how für Betrieb, Updates und Backups. Der Hersteller bietet für kleine Teams den verwalteten Dienst Nextcloud One mit Hosting in Deutschland an.

Ersetzt ein Cloud-Speicher ein Backup?

Nein. Ein Cloud-Speicher gleicht Änderungen ab, auch versehentliche Löschungen oder Verschlüsselung durch Schadsoftware. Versionsverlauf und Papierkorb helfen nur begrenzt, die Fristen reichen je nach Tarif von 30 Tagen bis zu einem Jahr. Sichere wichtige Daten zusätzlich getrennt, zum Beispiel nach der 3-2-1-Regel.

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