Cloud-Telefonanlagen im Vergleich

Eine Cloud-Telefonanlage liefert Telefonie als Dienst aus dem Rechenzentrum, nutzbar per Tischtelefon, Softphone und App. Sie eignet sich für kleine und mittlere Unternehmen, die keine eigene TK-Anlage betreiben wollen.

Tools im Vergleich
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mit Hosting in Deutschland
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mit kostenloser Testphase
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mit kostenloser Testphase
Max BenzGeprüft von Max Benz · Tool-Daten aktualisiert im Oktober 2026Über suitApp

Die klassische ISDN-Anlage im Keller verschwindet aus den Büros. Netzbetreiber stellen Anschlüsse auf IP um, Teams arbeiten im Homeoffice und Kunden erwarten, dass jemand ans Telefon geht, egal wo er sitzt. Eine Cloud-Telefonanlage löst dieses Problem, weil die Anlage beim Anbieter läuft und du nur noch Nutzer, Rufnummern und Regeln verwaltest.

Auf dieser Seite vergleichst du elf Anbieter: sipgate, Placetel, easybell, NFON Cloudya, STARFACE, Aircall, 3CX, RingCentral, GoTo Connect, Telekom Cloud PBX und Vodafone One Net Business. Du siehst Preismodelle, Hosting-Standorte und Einsatzschwerpunkte nebeneinander.

Worauf es ankommt: Rechne die Kosten pro Nutzer und Monat realistisch durch, denn manche Anbieter nennen Preise nur auf Anfrage. Prüfe, wo die Server stehen und ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag dabei ist. Achte außerdem auf Schnittstellen zu deinem CRM, auf Rufnummernmitnahme und auf die Frage, ob du Tischtelefone weiterverwenden kannst. Die Empfehlungen nach Einsatzzweck helfen dir bei der ersten Auswahl.

Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck

Aus unserem Ratgeber weiter unten

Kleines Team

Weil die Server in Deutschland stehen und die Tarife ab 12,95 Euro pro Nutzer und Monat monatlich kündbar sind.

Auch gut: easybell

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Vertrieb und Support

Weil die Plattform auf Vertriebs- und Supportteams mit Dialer und über 100 CRM-Integrationen ausgelegt ist.

Auch gut: Placetel

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Viele Nutzer, günstig

Weil du nach gleichzeitigen Gesprächen und nicht pro Nutzer zahlst.

Auch gut: STARFACE

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Netzbetreiber und Mobilfunk

Weil sie Teil des Tarifs CompanyFlex mit Anschluss und Telefonie aus einer Hand ist.

Auch gut: Vodafone One Net Business

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Alle 11 Cloud-Telefonanlagen im Überblick

Zum Vergleichen zwei Tools markieren

sipgate Logosipgateab 12,95 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

sipgate ist ein deutscher Anbieter für Cloud-Telefonie. Die Cloud-Telefonanlage läuft im Browser, per App und am Tischtelefon und umfasst über 150 Funktionen wie Warteschleifen, Rufgruppen, Sprachmenü und Anrufaufzeichnung. Du wählst zwischen business S, L und XL; die Unterschiede liegen vor allem bei den enthaltenen Flatrates in deutsche Netze und ins EU-Ausland. Für größere Anforderungen gibt es einen Enterprise-Tarif mit Teams-Anbindung. Zum Portfolio gehören außerdem ein Contact Center, SIP-Trunking sowie KI-Agenten unter dem Namen sipgate sona. Der Anbieter nennt Infrastruktur und Server in Deutschland und zeigt Siegel für ISO 27001 und DSGVO. Alle Tarife sind monatlich kündbar, ein 30-Tage-Test ist möglich. Die Preise gelten pro Nutzer mit mindestens zwei Nutzern. sipgate passt für kleine und mittlere Unternehmen, die eine unkomplizierte Telefonanlage ohne Hardware-Investition und mit deutschem Datenstandort suchen. Vergleiche vor der Buchung, welche Flatrates du tatsächlich brauchst, denn die Tarife unterscheiden sich vor allem dort. Die Rufnummernmitnahme und der 30-Tage-Test helfen dir, den Wechsel ohne Risiko vorzubereiten. Die Angaben stammen von der Website des Anbieters und können sich ändern, prüfe aktuelle Konditionen daher direkt vor dem Abschluss.

Vorteile

  • Server in Deutschland
  • Monatlich kündbar
  • 30 Tage kostenlos testen
  • Breites Zusatzportfolio

Nachteile

  • Mindestens zwei Nutzer
  • Anrufaufzeichnung kostet extra
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudÜber 150 TelefoniefunktionenApp, Browser und TischtelefonSprachmenü und WarteschleifenAnrufaufzeichnungContact Center und SIP-Trunking als ZusatzKI-Agenten sipgate sona
Tarifebusiness S 12.95 €business L 17.95 €business XL 22.95 €laut Anbieter

Integrationen: Microsoft Teams, CRM-Systeme

Aircall LogoAircallab 27 $ / JahrKostenpflichtigHosting EU

Aircall ist eine cloudbasierte Telefonie- und Kundenkommunikationsplattform, die 2014 in Paris gegründet wurde und heute Niederlassungen in Paris und New York betreibt. Die Plattform richtet sich primär an Vertriebs- und Supportteams, die ihre Kundenkommunikation professionell und skalierbar gestalten möchten. Aircall funktioniert vollständig browserbasiert – keine Hardware erforderlich, die Einrichtung dauert wenige Minuten. Das Herzstück ist ein modernes Cloud-Telefonsystem mit IVR-Sprachmenü, intelligentem Call Routing, Power Dialer, Anrufaufzeichnung und Live-Coaching. Seit 2023 ergänzen KI-Funktionen wie automatische Transkription, Gesprächsanalyse, Stimmungserkennung und KI-gestützte Virtual Agents die Plattform. Aircall bietet über 100 native Integrationen mit führenden CRM-, Helpdesk- und Business-Tools wie Salesforce, HubSpot, Zendesk, Pipedrive, Intercom und Microsoft Teams. Anrufe, SMS und Nachrichten laufen in einem gemeinsamen Posteingang zusammen. Alle Daten werden DSGVO-konform verarbeitet; Aircall ist SOC2 Type II zertifiziert und erfüllt HIPAA-Anforderungen. Die Plattform eignet sich besonders für KMU, Scale-Ups sowie mittelgroße Vertriebs- und Support-Organisationen, die ein flexibles, integrierbares Telefonsystem ohne IT-Aufwand suchen.

Vorteile

  • Schnelle, hardwarefreie Einrichtung in wenigen Minuten – vollständig browserbasiert, keine IT-Infrastruktur erforderlich.
  • Über 100 native Integrationen mit CRM-, Helpdesk- und Business-Tools ermöglichen automatische Datensynchronisation und zentralisierte Workflows.
  • Power Dialer und KI-Automatisierungen steigern die Kontaktrate im Vertrieb erheblich und reduzieren manuellen Aufwand nach jedem Gespräch.
  • Echtzeit-Coaching, Flüsterfunktion und Live Monitoring machen Aircall zu einem vollwertigen Trainings- und Qualitätssicherungs-Tool.
  • KI-Transkription und automatische CRM-Updates nach Gesprächen sparen Zeit und verbessern die Datenqualität im gesamten Sales-Prozess.
  • Verfügbar als Desktop-App sowie native iOS- und Android-App – ideal für Remote- und hybride Teams.
  • Enterprise-Sicherheitsstandards: SOC2 Type II, DSGVO-konform, HIPAA-ready und EU-Serverstandorte (AWS EU-Regionen, Paris HQ).

Nachteile

  • Kein Free-Plan vorhanden – Aircall ist ausschließlich kostenpflichtig, was den Einstieg für sehr kleine Teams oder Einzelpersonen erschwert.
  • Mindestabnahme von 3 Lizenzen beim Essentials- und Professional-Tarif macht die Plattform für Solo-Nutzer ungeeignet.
  • Erweiterte KI-Funktionen wie AI Virtual Agents und bestimmte Analysefunktionen sind oft nur als kostenpflichtige Add-ons oder im Custom-Tarif verfügbar.
  • Gelegentliche Verbindungsprobleme und Anrufabbrüche wurden von Nutzern berichtet, insbesondere bei instabiler Internetverbindung.
  • Preise werden in USD ausgewiesen, was für europäische Unternehmen zu Wechselkursunsicherheiten führt.
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudIVR-SprachmenüIntelligentes Call RoutingClick-to-CallAnrufaufzeichnungKI-Transkription & AnalyseEchtzeit-Coaching
TarifeEssentials 30 $Essentials 27 $Professional 50 $Professional 37.50 $laut Anbieter

Integrationen: Salesforce, HubSpot, Pipedrive, Zendesk, Intercom und 5 weitere

3CX Logo3CXKostenpflichtigKostenpflichtig

3CX ist eine Telefonanlage und Kommunikationsplattform für Unternehmen. Der Anbieter wurde 2005 gegründet und hat eine eigene deutsche Webseite. Das Besondere ist das Lizenzmodell: Du zahlst keine Gebühr pro Nutzer, sondern einen festen Jahrespreis pro System. Der Preis richtet sich nach der Zahl der gleichzeitig geführten internen und externen Gespräche. Du hast drei Betriebsarten zur Wahl. Bei 3CX Hosted betreibt 3CX die Anlage als verwaltete Cloud-Lösung für dich. Bei der lokalen Variante installierst du die Software auf eigenen Servern. Bei der selbst gehosteten Variante läuft die Anlage in deiner privaten Cloud, zum Beispiel bei AWS, Azure, DigitalOcean oder Google Cloud. So kannst du selbst entscheiden, wo deine Daten liegen. Zum Funktionsumfang gehören Warteschlangen, Anrufweiterleitung, Anrufaufzeichnung, Transkription, Videokonferenzen und Live-Chat. Dazu kommen Kanäle wie WhatsApp und SMS. Neuere Editionen bieten KI-Agenten für Empfang, persönliche Assistenz und Kundenservice. Die Anlage gibt es in den Editionen Basic, PRO und AI. Für die Nutzung gibt es Apps für iOS und Android sowie einen Web-Client im Browser. Als Integrationen nennt 3CX Microsoft 365 und Teams, Google Workspace, CRM-Systeme wie Salesforce, HubSpot und Zoho sowie Helpdesk-Systeme wie Zendesk und Freshdesk. Du kannst 3CX kostenlos testen, eine Kreditkarte ist dafür nicht nötig. Die Preise für die Editionen zeigt 3CX auf der Preisseite nicht direkt an. Du berechnest sie mit einem Preisrechner oder fragst ein Angebot an. Zum Zeitpunkt der Prüfung liefen mehrere Rabattaktionen, etwa für Hosting und mehrjährige Laufzeiten. 3CX passt zu kleinen und mittleren Firmen, die viele Nutzer haben, aber wenige gleichzeitige Gespräche. Auch IT-Dienstleister und Unternehmen mit eigener IT, die Kontrolle über den Betrieb wollen, sind eine typische Zielgruppe. Wer eine fertige Anlage ohne eigenen Aufwand sucht, wählt am besten die gehostete Variante.

Vorteile

  • Keine Lizenzgebühr pro Nutzer
  • Betrieb frei wählbar: gehostet, lokal oder in der eigenen Cloud
  • Kostenlos testbar ohne Kreditkarte
  • Anbindung an Microsoft 365, Google Workspace und gängige CRMs
  • Mehrkanal-Kommunikation mit Chat, WhatsApp und SMS

Nachteile

  • Preise stehen nicht offen auf der Seite
  • Preis hängt von der Zahl gleichzeitiger Gespräche ab und ist schwer zu schätzen
  • Selbst gehosteter Betrieb braucht IT-Know-how
  • Standort der gehosteten Anlage wird auf der Startseite nicht genannt
Kostenlose TestphaseMobile AppCloudOn-PremiseFestpreis pro System statt pro NutzerHosted, On-Premise oder eigene CloudWarteschlangen und AnrufweiterleitungAnrufaufzeichnung und TranskriptionVideokonferenzen und Live-ChatKI-Agenten für Empfang und Service

Integrationen: Microsoft 365, Microsoft Teams, Google Workspace, Salesforce, HubSpot und 3 weitere

Telekom Cloud PBX (CompanyFlex) LogoTelekom Cloud PBX (CompanyFlex)ab 57,90 € / MonatKostenpflichtig

Die Cloud PBX ist die Telefonanlage im Netz der Deutschen Telekom. Sie ist Teil des Business-Tarifs CompanyFlex und lässt sich laut Telekom jederzeit über ein Administrationsportal aktivieren. Es gibt keine eigene Anlage im Büro, die Vermittlung läuft im Telekom-Netz. CompanyFlex Cloud PBX 2.0 gibt es nach Angaben der Telekom ab 57,90 Euro im Monat. Enthalten sind eine Durchwahlrufnummer, eine Flatrate ins deutsche Festnetz und in 18 weitere Länder sowie eine Internet-Flatrate. Zwei parallele Gespräche gehören zum Standard. Jedes weitere parallele Gespräch kostet laut Suchergebnissen der Telekom 4,95 Euro im Monat, eine Flatrate in alle deutschen Netze 36,00 Euro im Monat. Ob die Preise netto oder brutto gelten, steht auf der abgerufenen Seite nicht. Prüfe das im Konfigurator. Die Lösung kann mit Leitungen, Rufnummern und Bandbreite wachsen. Du kannst weitere Standorte, zusätzliche Rufnummern und Optionen dazubuchen. Smarte Rufumleitung bindet Mobiltelefone ein und hilft bei hybridem Arbeiten. Softphones und Smartphone-Anbindung werden unterstützt. Audio- und Videokonferenzen sowie Messaging gehören zum Funktionsumfang, ein Sicherheitspaket (Security OnNet Basic) ist enthalten. Passende IP-Telefone bietet die Telekom gesondert an. Die Telekom richtet das Angebot an kleine und mittlere Unternehmen, Gründer und wachsende Firmen mit mehreren Standorten. Wer schon Telekom-Festnetz oder Mobilfunk nutzt, bekommt Telefonanlage, Anschluss und Mobilfunk aus einer Hand. Zum Hosting-Standort und zu Vertragslaufzeiten macht die abgerufene Seite keine Angaben. Die genaue Preisgestaltung hängt vom Konfigurator und den gewählten Optionen ab, es gibt also keinen einfachen Preis pro Nutzer.

Vorteile

  • Telefonanlage, Anschluss und Internet aus einer Hand
  • Flat in 18 weitere Länder enthalten
  • Wächst mit zusätzlichen Leitungen und Rufnummern
  • Bekannter Anbieter mit eigenem Netz
  • Online-Konfigurator für das Angebot

Nachteile

  • Preis ab 57,90 Euro gilt für das Paket, nicht pro Nutzer
  • Netto oder brutto auf der Seite nicht angegeben
  • Hosting-Standort wird nicht genannt
  • Zusatzoptionen wie weitere Gespräche kosten extra
Mobile AppCloudTelefonanlage im NetzDurchwahlrufnummerSmarte Rufumleitung zum HandyAudio- und VideokonferenzenSoftphone und Smartphone-AnbindungMehrere Standorte
TarifeCompanyFlex Cloud PBX 2.0 57.90 €laut Anbieter

Integrationen: Microsoft 365

easybell Logoeasybellab 9,95 € / MonatKostenpflichtig

easybell bietet eine Cloud-Telefonanlage für Unternehmen, die du in den Varianten Basic, Classic und Pro buchst. Laut Anbieterunterlagen ist Basic bei SIP-Trunk-Tarifen enthalten, Classic kostet 9,95 Euro im Monat und Pro 14,95 Euro im Monat netto, jeweils für ein Paket mit 10 Seats; die Anlage lässt sich auf bis zu 500 Seats erweitern. Du kannst 30 Tage kostenlos testen. Zu den Funktionen zählen Sprachmenüs, Rufgruppen, Mehrstandort-Betrieb und SIP-Trunk-Anbindung. Auf der Website wirbt easybell mit German Hosting. Das Unternehmen gehört zur belgischen Dstny-Gruppe und nennt über 60.000 Geschäftskunden. easybell passt für kleine bis mittlere Unternehmen, die eine preisgünstige Telefonanlage ohne Hardware mit pauschalem Seat-Paket suchen. Prüfe vor dem Abschluss, welche Funktionen in welcher Variante enthalten sind. Rechne die Kosten für Seats, Gesprächsminuten und Rufnummern gemeinsam, weil der Paketpreis nur einen Teil abdeckt. Der kostenlose Testmonat eignet sich gut, um Sprachqualität und Einrichtung im Alltag zu prüfen. Die Angaben stammen von der Website des Anbieters und können sich ändern, prüfe aktuelle Konditionen daher direkt vor dem Abschluss.

Vorteile

  • Günstiger Einstieg
  • Skalierbar bis 500 Seats
  • Kostenloser Test

Nachteile

  • Funktionsumfang je Variante prüfen
  • Zusätzliche Seats kosten extra
Kostenlose TestphaseCloudSprachmenüs und RufgruppenMehrere StandorteSIP-Trunk-AnbindungBis zu 500 Seats30 Tage Testzeitraum
TarifeBasic kostenlosClassic 9.95 €Pro 14.95 €laut Anbieter

Integrationen: SIP-Trunking

Placetel LogoPlacetelab 6,90 € / MonatKostenpflichtig

Placetel ist eine Cloud-Telefonanlage, die zu Cisco gehört und aus Deutschland heraus angeboten wird. Du nutzt sie über Desktop- und Mobile-Apps sowie am Tischtelefon und erhältst über 150 Telefoniefunktionen. Es gibt drei Tarife: Essentials, Business und Enterprise. Business ergänzt eine Allnet-Flatrate für Deutschland, Integrationen wie Microsoft Teams, HubSpot, Salesforce und DATEV sowie KI-Anrufzusammenfassungen. Enterprise bringt Single Sign-On, TAPI-Schnittstelle, Kostenstellenreports und Premium-Support. Die Preise sind mit einer Laufzeit von einem Monat oder 24 Monaten gestaffelt, der Mindestbezug liegt bei zwei bis fünf Nutzern. Zusätzlich bietet Placetel KI-Sprachassistenten ab 69 Euro im Monat mit enthaltenen Minuten sowie Add-ons für Messaging, Meetings und Call Center. Einrichtungsgebühren fallen nicht an. Placetel passt für Unternehmen, die eine skalierbare Telefonanlage mit starken Integrationen suchen. Entscheide vor der Buchung, ob dir die einmonatige Laufzeit mit höherem Preis oder die 24-Monats-Bindung mit günstigerem Tarif besser passt. Prüfe außerdem, welche Integrationen du wirklich brauchst, um nicht für ungenutzte Funktionen zu zahlen. Die Angaben stammen von der Website des Anbieters und können sich ändern, prüfe aktuelle Konditionen daher direkt vor dem Abschluss.

Vorteile

  • Keine Einrichtungsgebühr
  • Flexible Laufzeiten ab einem Monat
  • Viele Integrationen

Nachteile

  • Mindestnutzerzahl je Tarif
  • Essentials nur mit E-Mail-Support
APIMobile AppCloudÜber 150 TelefoniefunktionenApps für Desktop und MobilIntegrationen mit Teams, HubSpot, Salesforce, DATEVKI-AnrufzusammenfassungenKI-Sprachassistenten als Add-onAdd-ons für Meetings und Call Center
TarifeEssentials 6.90 €Business 9.90 €Enterprise 14.90 €laut Anbieter

Integrationen: Microsoft Teams, HubSpot, Salesforce, DATEV

STARFACE LogoSTARFACEKostenpflichtigKostenpflichtig

STARFACE ist eine softwarebasierte VoIP-Telefonanlage mit Sitz in Karlsruhe. Der Anbieter versteht sie als Plattform für digitale Kommunikation, die über klassische Telefonie hinausgeht. Du kannst zwischen drei Betriebsformen wählen: als DSGVO-konforme Cloud-Lösung, als VM Edition auf eigener Infrastruktur oder als Appliance, die der Hersteller mit einer neuen Generation für 2027 aktualisiert hat. Zum Funktionsumfang gehören KI-gestützte Telefonie mit Voicebots, Online-Videomeetings, Integrationen in CRM- und ERP-Systeme, Microsoft-Teams-Anbindung sowie Apps für Windows, macOS, iOS und Android. Preise nennt STARFACE nicht öffentlich, die Anfrage läuft über einen Fragebogen oder den Vertrieb, häufig über Fachhändler. Die Lösung passt für Unternehmen, die Wahlfreiheit zwischen Cloud und Eigenbetrieb brauchen und eine tiefe Integration in bestehende Geschäftssoftware erwarten. Sprich vor der Entscheidung mit einem Fachhändler über Betriebsform, Endgeräte und Integrationen, denn davon hängt der Gesamtaufwand ab. Die Cloud-Variante spart Betriebsaufwand, die VM Edition bietet mehr Kontrolle über die Infrastruktur. Die Angaben stammen von der Website des Anbieters und können sich ändern, prüfe aktuelle Konditionen daher direkt vor dem Abschluss.

Vorteile

  • Flexible Betriebsmodelle
  • Hersteller aus Deutschland
  • Tiefe Integrationen

Nachteile

  • Keine öffentlichen Preise
  • Einrichtung meist über Fachhändler
APIMobile AppCloudOn-PremiseBetrieb als Cloud, VM oder ApplianceKI-Telefonie mit VoicebotsOnline-VideomeetingsCRM- und ERP-IntegrationAnbindung an Microsoft TeamsApps für Desktop und Mobil

Integrationen: Microsoft Teams, CRM, ERP

Vodafone One Net Business LogoVodafone One Net BusinessKostenpflichtigKostenpflichtigHosting DE

One Net Business ist die virtuelle Telefonanlage von Vodafone für Unternehmen. Es handelt sich um eine komplett gemanagte, IP-basierte Kommunikationslösung mit Integration ins Vodafone-Mobilfunknetz. Vodafone richtet One Net Business an Unternehmen mittlerer Größe bis etwa 500 Nebenstellen. Die Variante One Net Enterprise ist für größere Unternehmen mit mehreren Standorten gedacht. Die Technik stammt nach Angaben von Vodafone von Cisco. Die Lösung läuft als Managed Service in einer privaten Cloud in Rechenzentren von Vodafone in Deutschland. Vodafone nennt dafür die Einhaltung der BSI-Anforderungen und der DSGVO. Das macht das Angebot für Firmen interessant, die Wert auf Datenhaltung in Deutschland legen. Zu den Funktionen gehören Softphones für Computer, Apps für Smartphones und Tablets sowie IP-Telefone am Netzwerk. Anrufe klingeln parallel auf Festnetz und Handy, Gespräche lassen sich zwischen beiden Geräten übergeben. Dazu kommen Videokonferenzen, Chat, Gesprächsaufzeichnung und die Einbindung von Sprachnachrichten in Outlook. Die Anlage lässt sich laut Vodafone an Geschäftsanwendungen wie SAP, Call-Center-Systeme, Konferenzplattformen und Mailserver anbinden. Mitarbeiter telefonieren intern kostenlos, Software-Updates laufen automatisch und ohne Aufpreis. Vodafone nutzt ein Preismodell mit einem Preis pro Arbeitsplatz. Konkrete Beträge nennt die Seite nicht. Du bekommst ein persönliches Angebot über den Vertrieb. Für kleine Teams mit wenigen Nutzern gibt es bei Vodafone mit One Net Express und mit RingCentral-Lizenzen andere Produkte. One Net Business passt zu mittelständischen Unternehmen und Firmen mit vielen Standorten, die eine verwaltete Lösung mit Mobilfunk-Anbindung und Hosting in Deutschland suchen und einen Ansprechpartner bevorzugen. Für sehr kleine Büros ist der Beratungs- und Angebotsprozess meist aufwendiger als bei Self-Service-Anbietern.

Vorteile

  • Rechenzentren in Deutschland, BSI und DSGVO laut Anbieter
  • Komplett gemanagter Betrieb
  • Interne Gespräche kostenlos
  • Automatische Updates ohne Aufpreis
  • Feste Integration ins Vodafone-Mobilfunknetz

Nachteile

  • Keine Preise veröffentlicht, Angebot nur auf Anfrage
  • Eher für mittlere und große Unternehmen gedacht
  • Beratungsprozess statt Self-Service
  • Preis pro Arbeitsplatz erst nach Angebot bekannt
Mobile AppCloudManaged ServiceMobilfunk-IntegrationSoftphone und AppsParallel-Klingeln auf Festnetz und HandyVideokonferenzen und ChatGesprächsaufzeichnung

Integrationen: SAP, Microsoft Outlook, Cisco

GoTo Connect LogoGoTo ConnectKostenpflichtigKostenpflichtig

GoTo Connect ist eine cloudbasierte Telefonanlage des US-Unternehmens GoTo (früher LogMeIn). Sie richtet sich an kleine und mittlere sowie verteilte Organisationen und fasst Telefonie, Nachrichten und Meetings in einer Lösung zusammen. Du verwaltest alles über eine gemeinsame Administration. Auf der deutschen Preisseite gibt es vier Pakete: Phone System, Customer Experience, CX Complete und Contact Center. Alle Pakete enthalten laut Anbieter Support rund um die Uhr, unbegrenzte automatische Telefonassistenten und Warteschlangen sowie 1.000 Freiminuten in mehr als 50 Länder. Das Paket CX Complete wird als bestes Preis-Leistungs-Verhältnis hervorgehoben und enthält KI-Funktionen und Webinare. Das Contact Center bringt zusätzlich Werkzeuge für die Agentenverwaltung. Zu den Funktionen zählen Anrufaufzeichnung, Voicemail per E-Mail, Mehrstandort-Betrieb, SMS und MMS sowie Video-Meetings mit bis zu 250 Teilnehmern. Du kannst ein Softphone nutzen und brauchst für den Einstieg keine eigene Hardware. Ein KI-Empfangsassistent und Gesprächszusammenfassungen werden als KI-Funktionen genannt, die Zusammenfassungen gibt es teils als Zusatzoption. Als Integrationen nennt GoTo Microsoft Teams, ServiceNow und Zendesk. Konkrete Preise in Euro zeigte die abgerufene Seite nicht an. Auch eine kostenlose Testphase wird dort nicht erwähnt. Zum Standort der Server macht der Anbieter auf der Produktseite keine Angaben, du solltest das vor dem Abschluss erfragen, vor allem wenn du Wert auf Hosting in Deutschland legst. GoTo Connect passt zu Unternehmen, die Telefonie und Meetings aus einer Hand wollen und mit mehreren Standorten oder Remote-Teams arbeiten. Wer eine rein deutsche Lösung mit Hosting in Deutschland sucht, sollte die Datenschutzangaben prüfen und Alternativen im Vergleich ansehen.

Vorteile

  • Telefonie, Messaging und Meetings in einer Lösung
  • Support rund um die Uhr in allen Paketen
  • Unbegrenzte automatische Telefonassistenten und Warteschlangen
  • Läuft ohne eigene Hardware
  • Anbindung an Microsoft Teams, ServiceNow und Zendesk

Nachteile

  • Preise auf der Seite nicht direkt ersichtlich
  • Kein Hosting-Standort in Deutschland genannt
  • Anbieter sitzt in den USA
  • KI-Zusammenfassungen sind teils kostenpflichtige Zusatzoption
Mobile AppCloudCloud-Telefonanlage mit SoftphoneVideo-Meetings bis 250 TeilnehmerSMS und MMSAnrufaufzeichnung und Voicemail per E-MailMehrstandort-BetriebKI-Empfangsassistent

Integrationen: Microsoft Teams, ServiceNow, Zendesk

NFON Cloudya LogoNFON CloudyaKostenpflichtigKostenpflichtig

Cloudya ist die Cloud-Telefonanlage der NFON AG, einem börsennotierten Anbieter mit Sitz in München. Du telefonierst über Apps, Browser und Tischtelefone und verwaltest Nebenstellen zentral im Webportal. Abgerechnet wird nach den tatsächlich genutzten Nebenstellen, laut Marktberichten ohne feste Mindestlaufzeit und mit monatlicher Kündigung. NFON veröffentlicht keine festen Preise für Cloudya, du erhältst ein individuelles Angebot über Vertrieb oder Partner. Typische Funktionen sind Rufgruppen, Warteschlangen, Sprachmenüs, Voicemail, Konferenzen und die Integration in Microsoft Teams und CRM-Systeme. Der Anbieter positioniert sich im europäischen Markt und richtet sich an Unternehmen jeder Größe, die eine herstellerunabhängige Cloud-Lösung mit Betreuung über Fachpartner bevorzugen. Prüfe vor dem Abschluss Funktionsumfang, Betreiberstandorte und Konditionen im Angebot. Hole mindestens zwei Angebote ein, vergleiche sie mit Preisen von Anbietern mit offener Preisliste und kläre Rufnummernmitnahme, Endgeräte und Supportzeiten schriftlich. So behältst du die Gesamtkosten im Blick. Die Angaben stammen von der Website des Anbieters und können sich ändern, prüfe aktuelle Konditionen daher direkt vor dem Abschluss.

Vorteile

  • Abrechnung nach genutzten Nebenstellen
  • Etablierter europäischer Anbieter
  • Betreuung über Fachpartner

Nachteile

  • Keine öffentlichen Preise
  • Angebot nur auf Anfrage
Mobile AppCloudCloud-Telefonanlage mit zentraler VerwaltungApps für Desktop und MobilRufgruppen und WarteschlangenSprachmenüs und VoicemailKonferenzfunktionenAnbindung an Microsoft Teams und CRM

Integrationen: Microsoft Teams, CRM-Systeme

Was ist eine Cloud-Telefonanlage?

Eine Cloud-Telefonanlage, auch Cloud-PBX oder virtuelle Telefonanlage genannt, ersetzt die Hardware-Anlage im Büro. Die Vermittlung der Gespräche, die Rufnummernverwaltung und Funktionen wie Warteschlangen oder Anrufbeantworter laufen auf Servern des Anbieters. Du erreichst alles über das Internet.

Telefoniert wird auf mehreren Wegen:

  • IP-Tischtelefone am Arbeitsplatz
  • Softphone am Rechner oder im Browser
  • Smartphone-App für unterwegs und das Homeoffice

Typische Funktionen sind Sprachmenüs (IVR), Rufgruppen, Weiterleitungen nach Zeitplan, Voicemail-zu-E-Mail und Anrufstatistiken. Anbieter wie sipgate und Placetel werben mit mehr als 150 Funktionen in den Tarifen.

Der Unterschied zu einer klassischen Anlage: Du kaufst keine Hardware mit Lizenzen, sondern mietest Nutzer pro Monat. Neue Mitarbeiter legst du in der Weboberfläche an, ohne Techniker. Ausnahmen gibt es bei Anbietern wie 3CX und STARFACE. Sie lassen sich auch auf eigener Infrastruktur betreiben, die Cloud ist dort eine von mehreren Optionen.

Für wen lohnt es sich? Für Firmen ab zwei Nutzern, mit mehreren Standorten oder mit Mitarbeitern im Homeoffice. Wer nur eine einzelne Rufnummer ohne Zusatzfunktionen braucht, kommt auch mit einem einfachen VoIP-Anschluss aus.

Auswahlkriterien: Darauf solltest du achten

Die Anbieter unterscheiden sich weniger bei der Grundtelefonie als bei Abrechnung, Integrationen und Betrieb. Diese Punkte solltest du vor der Entscheidung klären.

  • Preismodell: Abrechnung pro Nutzer (sipgate, Placetel), nach Nebenstellen (NFON Cloudya) oder nach gleichzeitigen Gesprächen (3CX).
  • Gesprächskosten: Ist eine Flatrate ins deutsche Festnetz und Mobilfunk enthalten, oder zahlst du pro Minute?
  • Hosting und Vertrag: Standort der Server, Auftragsverarbeitungsvertrag, Kündigungsfristen.
  • Integrationen: Anbindung an CRM, Helpdesk und Microsoft Teams.
  • Endgeräte: Kannst du vorhandene Tischtelefone weiter nutzen, oder brauchst du Neugeräte?
  • Support: Telefonischer Support auf Deutsch und Reaktionszeiten. Bei Placetel gehört Telefon-Support erst zum Business-Tarif.
  • Rufnummernmitnahme: Placetel nennt die Portierung kostenlos, bei anderen Anbietern prüfst du das im Angebot.

Wichtig ist auch die Skalierung. Wächst dein Team, soll der Preis pro Nutzer nicht sprunghaft steigen. Starte mit einem kostenlosen Test. Sipgate und Placetel bieten 30 Tage zum Ausprobieren.

Spezialisierte Anbieter wie Aircall zielen auf Vertrieb und Support mit vielen Anrufen. Für ein klassisches Büro mit Durchwahlen sind Anlagen wie STARFACE oder NFON Cloudya naheliegender.

Preise und Kosten

Die Preise unterscheiden sich stark, und mehrere Anbieter veröffentlichen sie nicht. Folgende Angaben stammen von den Anbieterseiten und wurden im Oktober 2026 geprüft. Alle Beträge gelten zum Stand der Prüfung und können sich ändern.

  • sipgate: business S 12,95 Euro, business L 17,95 Euro (mit Flatrate ins deutsche Festnetz), business XL 22,95 Euro pro Nutzer und Monat. Mindestens zwei Nutzer, monatlich kündbar.
  • Placetel: Essentials ab 6,90 Euro, Business ab 9,90 Euro, Enterprise ab 14,90 Euro pro Nutzer und Monat. Die niedrigeren Preise gelten bei längerer Laufzeit, bei einem Monat Laufzeit sind es jeweils 2 Euro mehr.
  • 3CX: Lizenz pro Jahr nach gleichzeitigen Gesprächen. Laut einer Vergleichsseite kostet die Pro-Edition für 8 gleichzeitige Gespräche 380 Euro im Jahr. Bitte prüfe den aktuellen Preis auf der Herstellerseite.
  • Aircall: Laut Drittquellen 30 Euro (Essentials) und 50 Euro (Professional) pro Lizenz und Monat bei jährlicher Zahlung, mit Mindestabnahme von drei Lizenzen.
  • Telekom Cloud PBX, Vodafone One Net Business, NFON Cloudya, RingCentral, GoTo Connect: Preise nach Angebot oder abhängig vom Paket.

Rechne neben der Grundgebühr mit Kosten für Rufnummern, Endgeräte, Einrichtung und Gespräche in Mobilfunknetze. Frage bei jedem Angebot, ob der Preis netto oder brutto genannt wird.

Datenschutz, DSGVO und Hosting

Bei Telefonie fallen personenbezogene Daten an: Rufnummern, Verbindungsdaten, Voicemails und gegebenenfalls Aufzeichnungen. Du bleibst als Unternehmen verantwortlich, auch wenn der Anbieter die Technik betreibt. Deshalb brauchst du einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO.

Frage vor dem Abschluss diese Punkte ab:

  • Wo stehen die Server? Ein Standort in Deutschland oder der EU vereinfacht die Prüfung.
  • Gibt es Unterauftragsverarbeiter außerhalb der EU?
  • Wie lange werden Verbindungsdaten und Aufzeichnungen gespeichert, und kannst du das einstellen?
  • Gibt es Zertifizierungen wie ISO 27001?

Zu den Standorten: sipgate betreibt seine Server in Deutschland. Bei NFON Cloudya sagt der Anbieter, dass die Dienste in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland laufen. Vodafone One Net Business wird in Rechenzentren in Deutschland betrieben. RingCentral nennt auf der deutschen Preisseite ein deutsches Rechenzentrum. Bei internationalen Anbietern wie Aircall oder GoTo Connect solltest du den Standort und die Unterauftragsverarbeiter im AVV nachlesen.

Aufzeichnungen von Gesprächen brauchen die Einwilligung der Gesprächspartner. Das gilt auch bei Cloud-Anlagen. Nutze Ansagen zu Beginn des Anrufs und halte die Löschfristen ein.

Welche Software passt zu dir? Empfehlungen nach Einsatzzweck

Die beste Anlage hängt davon ab, wie du telefonierst. Diese vier Situationen kommen oft vor.

  • Kleines Team ohne IT-Betreuung: sipgate passt, weil die Server in Deutschland stehen und die Tarife ab 12,95 Euro pro Nutzer und Monat monatlich kündbar sind. Eine Alternative ist easybell, weil der Anbieter eine einfache Cloud-Anlage mit Tarifen bis 14,95 Euro im Monat bietet.
  • Vertrieb und Kundenservice mit CRM: Aircall ist eine gute Wahl, weil die Plattform auf Vertriebs- und Supportteams mit Dialer und über 100 CRM-Integrationen ausgelegt ist. Placetel eignet sich, weil ab dem Business-Tarif Anbindungen wie HubSpot und Microsoft Teams enthalten sind.
  • Viele Nutzer und günstige Lizenz: 3CX lohnt sich, weil du nach gleichzeitigen Gesprächen und nicht pro Nutzer zahlst. STARFACE passt, weil du die Anlage als Cloud, virtuelle Maschine oder Appliance betreiben kannst.
  • Anbindung an Netzbetreiber und Mobilfunk: Telekom Cloud PBX ist sinnvoll, weil sie Teil des Tarifs CompanyFlex mit Anschluss und Telefonie aus einer Hand ist. Vodafone One Net Business passt, weil die virtuelle Anlage Mobilfunk integriert und in Deutschland betrieben wird.

Teste vor dem Wechsel mit zwei bis drei Nutzern. So siehst du, ob Sprachqualität und App im Alltag funktionieren.

Integrationen, Teams und KI-Funktionen 2026

Eine Telefonanlage steht heute selten allein. Wichtig ist, wie sie sich in deine Arbeitsumgebung einfügt.

CRM und Helpdesk: Bei Aircall sind über 100 Integrationen ein Kernmerkmal. sipgate nennt mehr als 50 Integrationen. Prüfe konkret, ob dein CRM dabei ist und ob die Anbindung Anrufe protokolliert und beim Anruf den Kontakt anzeigt.

Microsoft Teams: Wenn deine Mitarbeiter ohnehin in Teams arbeiten, kann die Anlage dort als Telefonie-Erweiterung laufen. Placetel nennt eine Teams-Integration ab dem Business-Tarif.

Video und Messaging: GoTo Connect bündelt Telefonie mit Video-Meetings für bis zu 250 Teilnehmer. RingCentral bietet mit RingEX zusätzlich Messaging und Video.

KI-Funktionen: Mehrere Anbieter verkaufen KI-Telefonassistenten, die Anrufe annehmen und weiterleiten. Placetel startet bei 69 Euro im Monat mit 750 Minuten, bei sipgate beginnt der Bereich KI-Agenten mit einem kostenlosen Paket für 500 Minuten. GoTo Connect nennt KI-gesteuerte Anrufbearbeitung in den höheren Plänen.

Plane für KI-Assistenten Datenschutz ein. Sprachdaten werden verarbeitet, oft von Drittanbietern. Informiere Anrufer darüber, dass sie mit einem automatischen System sprechen.

Umstieg: Rufnummern, Notruf und rechtliche Punkte

Der Wechsel von ISDN oder einer alten Anlage zur Cloud ist meist einfach, wenn du ihn gut planst.

Rufnummern mitnehmen: Du kannst deine bestehenden Nummern zum neuen Anbieter portieren. Das dauert je nach Anbieter einige Tage bis Wochen. Kündige den alten Anschluss erst, wenn der neue Anbieter den Termin bestätigt hat, sonst verlierst du Nummern. Placetel nennt die Portierung auf der Preisseite als kostenlos.

Internetanschluss: Die Sprachqualität hängt an deiner Leitung. Prüfe Upload-Bandbreite und eine stabile Anbindung. Ein Netzbetreiber-Paket wie Telekom Cloud PBX bündelt Anschluss und Anlage, bei reinen Cloud-Anbietern wie easybell oder sipgate sorgst du selbst für den Internetzugang.

Notruf: Bei Internettelefonie muss der Anbieter Notrufe zum richtigen Standort leiten. Hinterlege bei jedem Standort und jeder Nummer die korrekte Adresse. Für Homeoffice-Mitarbeiter und Softphones gelten Besonderheiten, die du dir vom Anbieter erklären lässt.

Ausfallplanung: Lege eine Rufumleitung auf Mobilnummern fest, falls das Internet ausfällt. Frage nach Verfügbarkeitszusagen im Vertrag.

Hardware: Viele SIP-Tischtelefone lassen sich weiter nutzen, alte ISDN-Geräte brauchen Adapter oder werden ersetzt.

Cloud-Telefonanlagen im Markt-Überblick

11 Tools im Vergleich
2 mit Hosting in Deutschland
4 mit Free-Trial oder Free-Plan
5 mit öffentlicher API
Hosting-Standort11Anbieter Made in Germany 2 (18%) EU (ohne DE) 1 (9%) Außerhalb EU 8 (73%)
Preismodell11Anbieter Kostenpflichtig 11 (100%)
Capabilities19Anbieter mit API 5 (26%) mit Mobile-App 10 (53%) mit Free-Trial 4 (21%)
Marktübersicht: Preis vs Bekanntheit der AnbieterGrößere Punkte = bekanntere Anbieter laut Backlink-Profil und Such-TrafficPREISWERT · ETABLIERTPREMIUM · ETABLIERTPREISWERT · NEWCOMERPREMIUM · NEWCOMERPreisniveaukostenlos / Free-TierEnterprise / hochpreisigBekanntheit & EtabliertheitMarktführerNewcomer / NischeNFON CloudyaNFON CloudyaNFON Cloudyaeasybelleasybelleasybell3CX3CX3CXPlacetelPlacetelPlacetelSTARFACESTARFACESTARFACEGoTo ConnectGoTo ConnectGoTo ConnectTelekom Cloud PBX (CompanyFlex)Telekom Cloud PBX (CompanyFlex)Telekom Cloud PBX (CompanyFlex)Vodafone One Net BusinessVodafone One Net BusinessVodafone One Net BusinessRingCentralRingCentralRingCentralAircallAircallAircallsipgatesipgatesipgate
Top-Integrationen in der Kategorie Microsoft Teams 8 Salesforce 4 Microsoft 365 3 HubSpot 3 Zendesk 3 Google Workspace 2 CRM-Systeme 2 Zoho 1 Freshdesk 1 SIP-Trunking 1
Standard-Features in der Kategorie Apps für Desktop und Mobil 4 Mehrere Standorte 2 Anrufaufzeichnung 2 Über 150 Telefoniefunktionen 2 Festpreis pro System statt pro Nutzer 1 Hosted, On-Premise oder eigene Cloud 1 Warteschlangen und Anrufweiterleitung 1 Anrufaufzeichnung und Transkription 1

Häufige Fragen

Was kostet eine Cloud-Telefonanlage?

Das hängt vom Anbieter. Bei sipgate zahlst du ab 12,95 Euro pro Nutzer und Monat, bei Placetel ab 6,90 Euro bei längerer Laufzeit. 3CX rechnet nach gleichzeitigen Gesprächen und pro Jahr ab. Dazu kommen Rufnummern, Endgeräte und Gesprächskosten. Manche Anbieter nennen Preise nur im Angebot.

Brauche ich für eine Cloud-Telefonanlage neue Telefone?

Nicht immer. Du kannst per Softphone am Rechner oder per App am Smartphone telefonieren. Viele SIP-fähige Tischtelefone lassen sich weiter nutzen. Alte ISDN- oder Analoggeräte brauchen einen Adapter. Frage den Anbieter vor dem Kauf, welche Geräte er unterstützt.

Kann ich meine Rufnummer mitnehmen?

Ja, die Rufnummernportierung ist üblich. Placetel nennt sie auf der Preisseite kostenlos. Kündige den alten Vertrag erst, wenn der neue Anbieter den Portierungstermin bestätigt. Sonst kann die Nummer verloren gehen. Die Dauer reicht von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen.

Ist eine Cloud-Telefonanlage DSGVO-konform?

Sie kann es sein, wenn du einen Auftragsverarbeitungsvertrag abschließt und den Serverstandort kennst. sipgate betreibt seine Server in Deutschland. Prüfe bei internationalen Anbietern die Unterauftragsverarbeiter. Gesprächsaufzeichnungen brauchen zusätzlich die Einwilligung der Gesprächspartner.

Was passiert bei einem Internetausfall?

Ohne Internet funktionieren Tischtelefone und Softphones nicht. Richte deshalb eine Rufumleitung auf Mobilnummern ein, die der Anbieter bei Ausfall aktiviert. Smartphone-Apps laufen über Mobilfunk weiter. Für wichtige Standorte lohnt sich eine zweite Internetleitung.

Wie unterscheiden sich Cloud-Anlage und SIP-Trunk?

Ein SIP-Trunk ist nur der Telefonanschluss über das Internet. Du brauchst weiterhin eine eigene Anlage, die Gespräche verteilt. Eine Cloud-Telefonanlage enthält diese Vermittlung. Sipgate bietet beides an, ein Trunk mit zwei Kanälen kostet dort 0 Euro im Monat.

Welche Anlage eignet sich für ein Callcenter oder Vertriebsteam?

Für Teams mit vielen Anrufen eignen sich Anbieter mit Dialer, Warteschlangen und CRM-Anbindung. Aircall ist darauf ausgelegt. Sipgate hat ein eigenes Contact-Center-Produkt ab 199,95 Euro im Monat. Auch GoTo Connect und RingCentral bieten Contact-Center-Pläne an.

Wie lange dauert die Einrichtung?

Die technische Einrichtung geht oft in wenigen Stunden, weil du Nutzer in der Weboberfläche anlegst. Der Engpass ist die Rufnummernportierung, die einige Tage bis Wochen dauern kann. Starte mit einem Test von 30 Tagen, wie ihn sipgate und Placetel anbieten, und wechsle dann schrittweise.

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