Dialer-Software im Vergleich
Dialer-Software wählt Kontaktlisten automatisch ab und stellt nur echte Gespräche durch. Vergleich von 17 Predictive, Power und Parallel Dialern mit Preisen, Hosting und UWG-Hinweisen.
- Tools im Vergleich
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- mit Hosting in Deutschland
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- kostenlos oder Freemium
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- mit kostenloser Testphase
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Dialer-Software übernimmt im Outbound das Wählen: Sie arbeitet Kontaktlisten automatisch ab, erkennt Anrufbeantworter und besetzte Leitungen und stellt Agentinnen und Agenten nur Gespräche durch, bei denen tatsächlich jemand abhebt. Für Vertriebsteams, Terminierer und Callcenter steigt dadurch die Zahl der echten Gespräche pro Stunde deutlich, weil Tippen, Warten und Freizeichen wegfallen.
Wir vergleichen 17 Tools mit echter Dialer-Funktion, also Predictive, Power, Progressive oder Parallel Dialing: europäische Callcenter-Software wie Dialfire aus Dresden und Enreach Outbound, Cloud-Telefonanlagen mit Power Dialer wie Aircall, CloudTalk, Ringover und JustCall, Contact-Center-Plattformen wie Five9, Genesys Cloud CX, NiCE CXone und Talkdesk, Parallel-Dialer für SDR-Teams wie Orum und Nooks sowie die Open-Source-Lösung VICIdial. Reine Telefonanlagen mit Click-to-Call findest du in unserer Übersicht zu Cloud-Telefonanlagen. Alle Preise und Funktionen stammen von den Websites der Hersteller.
Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck
Aus unserem Ratgeber weiter unten
Mit Predictive Dialer im Browser, EU-Datenspeicherung und Abrechnung ohne Grundgebühr.
Auch gut: Enreach Outbound
Details ansehen →Weil Telefonie, Power Dialer und CRM-Sync in einem Tool laufen.
Auch gut: CloudTalk
Details ansehen →Mit Power Dialer ab Growth und Predictive Dialer im Tarif Scale.
Details ansehen →Mit allen gängigen Wählmodi und Rechenzentren in Frankfurt.
Auch gut: Five9
Details ansehen →Weil ein Vertriebler mehrere Leitungen gleichzeitig wählt.
Auch gut: Nooks
Details ansehen →Als Open-Source-Suite mit Predictive Dialer auf eigener Infrastruktur.
Details ansehen →Alle 17 Dialer-Software im Überblick
Zum Vergleichen zwei Tools markieren
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DialfireKostenpflichtigDialfire ist eine browserbasierte Contact-Center-Software der cloud IT Services GmbH aus Dresden mit Predictive und Preview Dialer, Inbound-ACD, Call Blending, CRM-Konnektoren und minutengenauer Abrechnung ohne Grundgebühr.KostenpflichtigHosting EU
Dialfire ist eine Contact-Center-Software aus der Cloud, die Outbound- und Inbound-Telefonie im Browser bündelt. Betrieben wird sie von der cloud IT Services GmbH mit Sitz in Dresden. Für den Start genügen laut Anbieter ein Browser und ein Headset, eine Softwareinstallation ist nicht nötig. Über Kampagnenvorlagen lässt sich eine erste Telefonkampagne in wenigen Minuten aufsetzen. Im Outbound stehen zwei Anwahlmethoden zur Wahl: Predictive Dialing, bei dem das System vorausschauend wählt und Agenten nur angenommene Gespräche zustellt, und Preview Dialing, bei dem sich der Agent vor jedem Anruf auf den Kontakt vorbereitet. Power- oder Progressive-Modus nennt Dialfire nicht gesondert. In den Dialer-Einstellungen einer Kampagnenstufe lassen sich Anrufbeschränkungen festlegen, Kontakte über durchsuchbare Felder priorisieren und bestimmen, ob frisch importierte Kontakte vor bereits angerufenen an die Reihe kommen. Rückrufer werden automatisch der passenden Outbound-Kampagne zugeordnet, Dialfire nennt das Rebound. Kampagnen bauen auf einer integrierten CRM-Datenbank auf, die sich um eigene Felder erweitern lässt. Die Agentenmaske ist ohne Programmierung anpassbar, komplexere Logik ist mit JavaScript möglich. Beim Import werden Dubletten erkannt. Mehrstufige Kampagnen lösen je nach Gesprächsergebnis automatisch Folgeaktionen aus, etwa eine E-Mail, eine SMS oder eine weitere Anrufstufe. Vorlagen gibt es unter anderem für Kalender-, Umfrage- und Warenkorb-Kampagnen. Für Rufnummern bietet Dialfire mehrere Wege: vorhandene Nummern hinterlegen, neue Nummern oder Nummernblöcke direkt im System erwerben und die Anzeigerufnummer automatisch rotieren lassen. Die Registrierung der Nummern begleitet der Anbieter nach den Vorschriften des jeweiligen Landes. Im Inbound arbeitet Dialfire mit ACD, mehrstufigem Overflow-Routing, programmierbarer IVR und Call Blending, sodass Agenten eingehende und ausgehende Gespräche in einer Sitzung bearbeiten. Zur Qualitätssicherung gehören Gesprächsaufzeichnung (standardmäßig oder per Klick, one-way oder two-way), Silent Monitoring, Hinweise an Agenten und Flüstern. Der Call Analyzer AI wertet aufgezeichnete Gespräche automatisch aus und unterstützt die Qualitäts- und Compliance-Prüfung. Dazu kommen virtuelle Inbound- und Outbound-Agenten auf Voicebot-Basis. Reports aktualisieren sich in Echtzeit, Dashboards und Wallboards zeigen Queue-Status und Vertriebskennzahlen. Integrationen gibt es zu HubSpot, Pipedrive, Salesforce, Microsoft Dynamics 365 Sales, Zoho CRM, Zoho Bigin, Zendesk Sell, Freshsales, noCRM.io und Firmao, außerdem eine Zapier-App, einen Looker-Studio-Konnektor, REST-APIs, Webhooks und einen DBSync-Adapter, der alle Daten in Echtzeit in eine lokale SQL-Datenbank spiegelt. Mehrere Contact Center können mit getrennten Rechten in derselben Kampagne arbeiten, was für Outsourcing-Modelle gedacht ist. Abgerechnet wird ausschließlich nach Nutzung, ohne Grundgebühr, Mindestumsatz oder Nutzerlimit: Für Deutschland nennt die Preisseite 0,0069 Euro pro Minute Agentenverbindung sowie 0,0079 Euro pro Minute ins Festnetz und 0,0290 Euro pro Minute in Mobilnetze, jeweils netto und pro angefangener Minute. Erweiterte Zusatzfunktionen kosten extra pro Nutzungsminute, ihre Preise stehen erst in der Tariftabelle im Kundenkonto. Ein Test mit Startguthaben ist ohne Zahlungsdaten möglich. Zum Datenschutz schreibt Dialfire, dass Daten ausschließlich innerhalb der EU und redundant in mehreren Rechenzentren gespeichert werden, alternativ ist eine In-House-Speicherung der Kundendaten möglich. Ein konkretes Land oder einen Hosting-Anbieter nennt die Website nicht. Single-Sign-On, Multifaktor-Authentifizierung und ein fein abgestuftes Rechtesystem werden unterstützt. Öffentlich dokumentiert sind dagegen weder eine Anrufbeantworter-Erkennung noch Sperrlisten oder konkrete Wiederwahlregeln, diese Punkte sollten Interessenten vor dem Einsatz klären.
Vorteile
- Keine Grundgebühr, kein Mindestumsatz und keine Begrenzung der Nutzerzahl, bezahlt wird nur die tatsächliche Nutzung.
- Predictive und Preview Dialer sind ohne Tarifstufen verfügbar.
- Datenspeicherung laut Anbieter ausschließlich in der EU, In-House-Speicherung der Kundendaten optional.
- Bidirektionale Konnektoren zu zehn CRM-Systemen, dazu Zapier, Looker Studio, REST-API und Webhooks.
- Anpassbare Agentenmaske und mehrstufige Kampagnen ohne Programmierung, mit JavaScript erweiterbar.
- Test mit Startguthaben ohne Zahlungsdaten möglich.
Nachteile
- Kosten hängen vollständig vom Gesprächsvolumen ab und sind dadurch schwerer vorab zu kalkulieren.
- Preise für erweiterte Zusatzfunktionen stehen nicht auf der Website, sondern erst in der Tariftabelle im Kundenkonto.
- Anrufbeantworter-Erkennung, Sperrlisten und Wiederwahlregeln sind auf der Herstellerseite nicht dokumentiert.
- Kein konkretes Land und kein Hosting-Anbieter für die EU-Rechenzentren genannt.
- Power- und Progressive-Modus werden nicht als eigene Anwahlmethoden aufgeführt.
- Keine mobile App auf der Herstellerseite erwähnt.
Integrationen: HubSpot, Pipedrive, Salesforce, Microsoft Dynamics 365 Sales, Zoho CRM und 9 weitere
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Aircallab 27 $ bei jährlicher ZahlungAircall bietet im Professional-Tarif einen Power Dialer, der importierte Listen mit bis zu 1.000 Rufnummern nacheinander abarbeitet, besetzte oder nicht erreichbare Nummern überspringt, Zeit für Notizen und Tags zwischen den Anrufen lässt und Gesprächsdaten automatisch in CRM-Systeme wie HubSpot, Salesforce oder Pipedrive überträgt.KostenpflichtigHosting EU
Am besten geeignet für: Kleine und mittlere Vertriebsteams, die Rückruf- und Follow-up-Listen zügig abtelefonieren
Aircall ist eine cloudbasierte Telefonie- und Kundenkommunikationsplattform, die 2014 in Paris gegründet wurde und heute Niederlassungen in Paris und New York betreibt. Die Plattform richtet sich primär an Vertriebs- und Supportteams, die ihre Kundenkommunikation professionell und skalierbar gestalten möchten. Aircall funktioniert vollständig browserbasiert – keine Hardware erforderlich, die Einrichtung dauert wenige Minuten. Das Herzstück ist ein modernes Cloud-Telefonsystem mit IVR-Sprachmenü, intelligentem Call Routing, Power Dialer, Anrufaufzeichnung und Live-Coaching. Seit 2023 ergänzen KI-Funktionen wie automatische Transkription, Gesprächsanalyse, Stimmungserkennung und KI-gestützte Virtual Agents die Plattform. Aircall bietet über 100 native Integrationen mit führenden CRM-, Helpdesk- und Business-Tools wie Salesforce, HubSpot, Zendesk, Pipedrive, Intercom und Microsoft Teams. Anrufe, SMS und Nachrichten laufen in einem gemeinsamen Posteingang zusammen. Alle Daten werden DSGVO-konform verarbeitet; Aircall ist SOC2 Type II zertifiziert und erfüllt HIPAA-Anforderungen. Die Plattform eignet sich besonders für KMU, Scale-Ups sowie mittelgroße Vertriebs- und Support-Organisationen, die ein flexibles, integrierbares Telefonsystem ohne IT-Aufwand suchen.
Vorteile
- Rufnummernlisten lassen sich per CSV, per Copy and Paste oder über die Browser-Erweiterung direkt von Webseiten in den Power Dialer übernehmen, Dubletten werden beim Import automatisch abgewiesen.
- Die Nachbearbeitungszeit zwischen zwei Anrufen ist konfigurierbar, sodass Notizen, Tags und Folgeschritte erfasst werden, bevor die nächste Nummer gewählt wird.
- Über mehr als 250 Integrationen landen Notizen, Tags und Anrufdaten aus Power-Dialer-Sitzungen automatisch im CRM, ergänzt um Voicemail Drop für vorab aufgezeichnete Nachrichten.
Nachteile
- Aircall bietet nur einen Power Dialer, der eine Nummer nach der anderen wählt; einen Predictive- oder Parallel-Dialer für Teams mit hohem Volumen gibt es nicht.
- Der Power Dialer ist erst ab dem Professional-Tarif mit mindestens drei Lizenzen enthalten und funktioniert nicht in der Smartphone-App.
- Eine Liste fasst höchstens 1.000 Rufnummern, CSV-Dateien sind auf 1 MB begrenzt, und eine Anrufbeantworter-Erkennung wird auf den Herstellerseiten nicht beschrieben.
Integrationen: Salesforce, HubSpot, Pipedrive, Zendesk, Intercom und 5 weitere
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Close CRMab 49 $ / MonatClose ist ein Vertriebs-CRM mit integrierter Telefonie, dessen Power Dialer ab dem Growth-Tarif gespeicherte Smart Views der Reihe nach abtelefoniert, während der Predictive Dialer im Scale-Tarif mehrere Nummern gleichzeitig wählt, Voicemails und Besetztzeichen verwirft und nur echte Gesprächspartner an freie Vertriebler durchstellt.Kostenpflichtig
Am besten geeignet für: Inside-Sales- und SDR-Teams mit hohem Anrufvolumen, die Dialer und CRM in einem Tool wollen
Close ist ein in San Francisco entwickeltes CRM-System, das sich explizit auf Inside-Sales-Teams mit hohem Anruf- und E-Mail-Volumen ausrichtet. Die Plattform vereint Telefonie, SMS, E-Mail und Video-Calls in einer Oberfläche, sodass Reps ohne Tool-Wechsel den gesamten Kommunikationsprozess abwickeln können. Native Cloud-Telefonie in über 200 Ländern mit Voicemail-Drop, Call-Recording und Coaching-Funktionen wie Whisper und Barge gehören zur Standard-Ausstattung. Der Power Dialer wählt Listen automatisch ab, Predictive Dialer (im Enterprise) parallelisiert Anrufe über mehrere Leitungen. E-Mail-Sequenzen mit Bedingungslogik automatisieren Multi-Touch-Kadenzen, während Workflows komplexere Folgeschritte ohne Code orchestrieren. Das CRM bietet visuelle Sales-Pipelines mit Drag-and-Drop, Smart Views für dynamische Lead-Listen, Custom Activities und ein Reporting-Modul mit Activity-Comparisons. Eine eigene Mobile-App ermöglicht Anrufe und CRM-Updates unterwegs. Close betreibt seine Infrastruktur in den USA (AWS, Region us-east) ohne EU-Data-Residency-Option, was DSGVO-Fälle in Deutschland aufwendiger macht. Preise starten bei 49 USD (Startup) pro Nutzer und Monat, Professional liegt bei 99 USD und Enterprise bei 139 USD, jeweils bei jährlicher Abrechnung. Close bietet eine offene REST-API, Webhooks und über 100 native Integrationen plus Zapier. Bekannt ist die Plattform vor allem in SaaS- und Tech-Startups, die schnell skalieren wollen.
Vorteile
- Power- und Predictive Dialer arbeiten direkt auf Smart Views im CRM, sodass Listen nicht exportiert werden müssen und jeder Anruf samt Notiz automatisch am Lead protokolliert wird.
- Der Predictive Dialer passt die Zahl der gleichzeitig gewählten Leads laufend an verfügbare Nutzer, Antwortquote, Abbruchquote und Gesprächsdauer an.
- Voicemail Drop, Local Presence, frei definierbare Anrufergebnisse und im Scale-Tarif Live-Call-Coaching sowie unbegrenzte Aufbewahrung von Aufzeichnungen sind im Dialer-Workflow nutzbar.
Nachteile
- Der Predictive Dialer ist nur im teuersten Scale-Tarif enthalten, der Power Dialer erst ab Growth; Telefonminuten und Rufnummern werden zusätzlich nach Verbrauch abgerechnet.
- Close empfiehlt für den Predictive Dialer mindestens vier gleichzeitig eingeloggte Nutzer, bei Einzelpersonen oder sehr kleinen Teams bringt der Modus wenig.
- Der Predictive Dialer ruft nur die primäre Nummer des primären Kontakts an, ist nicht mit Lead-Visibility-Regeln kombinierbar und erfordert eine Abbruchansage mit Firmenname und Rückrufnummer.
Integrationen: Gmail, Outlook, Zoom, Slack, HubSpot und 4 weitere
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Genesys Cloud CXab 60 € / MonatGenesys Cloud CX ist eine Cloud-Contact-Center-Plattform mit Outbound-Kampagnen in den Modi Preview, Progressive, Power, Predictive und Agentless, Sperrlisten, Regelwerken und Anrufbeantworter-Erkennung, die ab 60 Euro pro Nutzer und Monat bei Jahresvertrag startet und in der AWS-Region Frankfurt betrieben werden kann.KostenpflichtigHosting DE
Genesys Cloud CX ist die Cloud-Contact-Center-Plattform von Genesys mit Sitz in Menlo Park, Kalifornien. Sie bündelt Inbound, Outbound, digitale Kanäle, Workforce Management und KI-Funktionen. Outbound-Kampagnen sind laut Preisseite in allen vier Editionen CX 1 bis CX 4 enthalten, was Genesys von Anbietern unterscheidet, bei denen der Dialer ein Zusatzmodul ist. Die Plattform kennt sechs Wählmodi. Im Preview-Modus prüft der Agent den Datensatz und startet den Anruf selbst, optional wählt ein Countdown automatisch. Progressive wählt einen Kontakt pro verfügbarem Agenten nach der Anrufanalyse, ein Precise-Modus reserviert den Agenten bereits vor der Wahl. Power wählt mehrere Kontakte pro freiem Agenten und regelt das Tempo gegen eine einstellbare Abbruchschwelle, Genesys empfiehlt dafür 10 bis 15 Agenten. Predictive sagt die Verfügbarkeit voraus und startet Anrufe, bevor Agenten ihr laufendes Gespräch beendet haben, empfohlen sind mindestens 15 Agenten. Agentless spielt Nachrichten ohne Agenten aus und leitet erreichte Personen in einen IVR-Flow. Für TCPA-sensible Fälle gibt es External Calling über einen Desktop-Dialer eines Drittanbieters. Kampagnen basieren auf Kontaktlisten, die als CSV hochgeladen werden, mit automatischer Zuordnung der Zeitzone. Contactable Time Sets legen fest, wann je Zeitzone gewählt werden darf. DNC-Listen lassen sich intern pflegen oder über externe Anbieter abgleichen, dazu kommen Präfix-Sperren. Regelwerke greifen vor dem Anruf, nach dem Anruf und beim Wrap-up, Wrap-up-Codes können Nummern oder Kontakte als nicht mehr anrufbar markieren. Versuchsgrenzen verhindern zu häufiges Anwählen. Die Anrufanalyse unterscheidet Person und Anrufbeantworter, je Ergebnis lassen sich Aktionen wie Auflegen, Ansage oder Weiterleitung in einen Flow definieren. Kontaktfilter, Kampagnensequenzen und die Unterscheidung von Festnetz und Mobilfunk ergänzen die Listensteuerung. Outbound läuft neben Sprache auch über SMS, WhatsApp und E-Mail. Sprach- und Bildschirmaufzeichnung ist in allen Editionen enthalten, ebenso Echtzeit- und Verlaufsberichte mit anpassbaren Dashboards. Sprach- und Textanalyse, Agent Copilot und Supervisor Copilot sind vorhanden, teils aber an AI Experience Tokens gebunden. Für CRM gibt es CX Cloud from Genesys and Salesforce, CRM-Integrationen sind ansonsten ein Add-on. Offene APIs, Microsoft, Zoom und 8x8 als UC-Anbindung sowie eigene Carrier per BYOC runden das Angebot ab. Die Preise sind öffentlich: In Euro kostet CX 1 60 Euro, CX 2 92 Euro, CX 3 124 Euro und CX 4 192 Euro pro Named User und Monat bei jährlicher Zahlung, Concurrent-Lizenzen sind teurer, nutzungsabhängige Kosten können hinzukommen. Für den DACH-Raum ist wichtig, dass Genesys Cloud in der AWS-Region Europe (Frankfurt) als Kernregion bereitgestellt werden kann, weitere EU-Regionen sind Dublin und Zürich. Eine European Sovereign Region in Brandenburg ist nur eingeschränkt verfügbar. Die Dokumentation nennt bei den Wählmodi vor allem US-Vorgaben wie TCPA, deutsche UWG-Regeln zur Einwilligung muss das Unternehmen über Kontaktlisten, Sperrlisten und Regelwerke selbst abbilden. Laut Hilfe-Center unterstützt die kostenlose Testversion keine Outbound-Anrufe. Genesys Cloud CX eignet sich für mittlere und große Contact Center, die Outbound-Kampagnen mit Inbound, digitalen Kanälen und Workforce Management auf einer Plattform betreiben wollen.
Vorteile
- Outbound-Kampagnen sind in allen Editionen enthalten, nicht nur als Zusatzmodul.
- Transparente Listenpreise in Euro direkt auf der Herstellerseite.
- Bereitstellung in der AWS-Region Frankfurt als Kernregion möglich.
- Feingranulare Regelwerke, Wählzeitfenster und Sperrlisten für Compliance.
- Inbound, Outbound, digitale Kanäle und Workforce Management auf einer Plattform.
- Wahl zwischen Named-, Concurrent- und stundenbasierten Lizenzen.
Nachteile
- Preise gelten nur bei Jahresvertrag, nutzungsabhängige Kosten können hinzukommen.
- Predictive wird erst ab 15 Agenten, Power ab 10 bis 15 Agenten empfohlen.
- Die kostenlose Testversion unterstützt laut Hilfe-Center keine Outbound-Anrufe.
- Mehrere KI-Funktionen benötigen zusätzlich AI Experience Tokens.
- CRM-Integrationen außer Salesforce CX Cloud sind ein kostenpflichtiges Add-on.
Integrationen: Salesforce, Microsoft Teams, Zoom, 8x8, BYOC und 1 weitere
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OrumKostenpflichtigOrum ist ein KI-Parallel-Dialer für SDR- und BDR-Teams, der bis zu fünf Leitungen gleichzeitig wählt, Mailboxen, Anruffilter und Sprachmenüs automatisch erkennt, Voicemails hinterlässt und Ergebnisse in Salesforce, HubSpot, Outreach oder Salesloft zurückschreibt.Kostenpflichtig
Orum ist eine KI-gestützte Dialer-Plattform der Orum Inc. aus den USA, die sich an SDR- und BDR-Teams im B2B-Vertrieb richtet. Nach eigener Darstellung entwickelt Orum seit 2018 KI speziell für Vertriebsanrufe. Die Plattform gliedert sich heute in drei sogenannte Agenten: Operator für das Wählen und Verbinden, Coach für Gesprächsanalyse und Training sowie Scout für die Suche nach erreichbaren Telefonnummern, der zum Prüfzeitpunkt nur über eine Warteliste verfügbar war. Im Mittelpunkt steht der Parallel-Dialer. Mitarbeiter wählen entweder bis zu fünf Leitungen gleichzeitig oder arbeiten im Power-Modus einzeln ihre Liste ab, dazu kommen Click-to-Call und Einzelanrufe. Operator erkennt laut Hersteller, ob ein Mensch, eine Mailbox, ein Anruffilter von Apple oder Google oder ein Sprachmenü antwortet, und verbindet den Mitarbeiter nur bei einer echten Person, im Median nach 0,7 Sekunden. Bei Mailboxen hinterlässt das System automatisch eine vorab aufgenommene Nachricht, ein Voicemail-Sequencer steuert wechselnde Nachrichten über mehrere Versuche. Sprachmenüs werden automatisch durchlaufen. Die Spracherkennung deckt laut Hilfe-Center unter anderem Deutsch, Französisch, Spanisch und Niederländisch ab. Wahllisten zieht Orum direkt aus Salesforce-Reports, HubSpot-Listen oder Sequenzen in Outreach und Salesloft, Anrufergebnisse und Aufzeichnungen fließen zurück ins CRM. Smart Lists und eine Bewertung der Nummern nach Annahmewahrscheinlichkeit sorgen dafür, dass aussichtsreiche Kontakte zuerst gewählt werden. Rufnummern bezieht Orum von Vonage und überwacht sie täglich auf Spam-Markierungen, pro Monat sind bis zu zehn Anrufer-IDs enthalten. Nummern, die Admins als Do Not Call markieren, sperrt Orum für weitere Anrufe. Für Teamleiter gibt es den virtuellen Salesfloor mit Räumen, Live-Mithören, Bildschirmfreigabe, Chat und dem Hervorheben einzelner Gespräche. Anrufe werden aufgezeichnet und transkribiert, KI-Zusammenfassungen und eine automatische Erkennung von Einwänden sind enthalten. KI-Rollenspiele, Scorecards und ein Coaching-Portal kosten als Add-on extra, ebenso Webhooks. Für Mitarbeiter, die nur gelegentlich telefonieren, bietet Orum die günstigere Sitzvariante Ascend Limited an. Preise veröffentlicht Orum nicht, sie richten sich nach Paket und Nutzerzahl, bei mindestens neun Lizenzen. Die Zahl der Anrufe ist in bezahlten Paketen nicht begrenzt, die Testphase ist auf 500 Anrufe beschränkt. Für den DACH-Raum ist Orum unter den US-Dialern vergleichsweise gut aufgestellt, mit Abstrichen. Laut Hilfe-Center sind Deutschland, Österreich und die Schweiz anwählbar und dort lokale Nummern erhältlich, allerdings nur mit zusätzlicher Einrichtung über den Support. Parallel-Dialing, KI-Erkennung und Voicemail Drop sind laut derselben Seite vollständig für englischsprachige Länder freigegeben, ob das für Ziele im DACH-Raum gilt, lässt die Länderliste offen. Orum nennt SOC 2 Type 2, ISO 27001, 27017, 27018 und 27701 sowie GDPR Ready, bietet einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit EU-Standardvertragsklauseln an und ist nach dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert. Aufzeichnungen lassen sich regionsspezifisch steuern. Ein Serverstandort in der EU ist nicht dokumentiert, die gelisteten Unterauftragsverarbeiter sitzen durchweg in den USA. Die Einhaltung von UWG und Einwilligungsregeln bleibt beim Kunden. Orum eignet sich für SDR-Teams ab neun Personen, die in Salesforce, HubSpot, Outreach oder Salesloft arbeiten und ihre Gesprächsquote mit Parallelwahl deutlich steigern wollen.
Vorteile
- Echter Parallel-Dialer mit bis zu fünf Leitungen und schneller Übergabe an den Mitarbeiter.
- KI-Erkennung von Mailboxen, Anruffiltern und Sprachmenüs mit Unterstützung für Deutsch.
- Deutschland, Österreich und die Schweiz sind anwählbar, lokale Nummern sind dort erhältlich.
- Umfangreiche Nachweise mit SOC 2 Type 2, mehreren ISO-Zertifikaten, AVV und EU-Standardvertragsklauseln.
- Keine Begrenzung der Anrufe in bezahlten Paketen.
- Virtueller Salesfloor unterstützt Coaching und Teamdynamik in Remote-Teams.
Nachteile
- Keine veröffentlichten Preise und Mindestabnahme von neun Lizenzen.
- Parallel-Dialing und KI-Automatik sind laut Hilfe-Center vollständig nur für englischsprachige Länder freigegeben, für DACH-Ziele unklar.
- Lokale Nummern im DACH-Raum erfordern zusätzliche Einrichtung über den Support.
- Kein dokumentierter Serverstandort in der EU, Unterauftragsverarbeiter sitzen in den USA.
- KI-Coaching und Webhooks kosten als Add-on extra.
- Native CRM-Anbindung im Wesentlichen auf Salesforce und HubSpot beschränkt.
Integrationen: Salesforce, HubSpot, Outreach, Salesloft, Apollo und 3 weitere
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VICIdialKostenlos nutzbarVICIdial ist eine kostenlose Open-Source-Contact-Center-Suite auf Basis von Asterisk mit Predictive Dialer, Anrufbeantworter-Erkennung, DNC-Listen, Inbound-ACD und Gesprächsaufzeichnung, die selbst betrieben oder über den Hosting-Dienst VICIhost der Vicidial Group genutzt werden kann.Kostenlos
VICIdial ist eine Open-Source-Contact-Center-Suite, die auf der Telefonanlage Asterisk aufsetzt und Inbound-, Outbound- und Blended-Telefonie sowie eingehende E-Mails und Website-Chats in einer Oberfläche abbildet. Entwickelt und gepflegt wird das Projekt von der Vicidial Group, die 2007 vom ursprünglichen Entwickler Matt Florell gegründet wurde. Die Software steht unter der AGPLv2 und verursacht keine Lizenzkosten. Agenten- und Verwaltungsoberfläche laufen im Browser, Agenten brauchen nur einen Browser und ein Telefon. Im Outbound beherrscht VICIdial agentengesteuerte Anwahl, automatisches Wählen mit Zustellung angenommener Gespräche an freie Agenten, Predictive Dialing mit adaptivem Wählalgorithmus sowie Broadcast-Anrufe mit aufgezeichneter Ansage. Im manuellen Modus lassen sich Leads vor dem Wählen in der Vorschau ansehen. Eine Kampagne kann über mehrere Dialer-Server verteilt werden, umgekehrt laufen mehrere Kampagnen auf einem Server. Für die Steuerung gibt es Zeitzonen-Beschränkungen bis auf Wochentagsebene, das Recycling bestimmter Status in festen Intervallen ohne Zurücksetzen der Liste, eigene Datenbankabfragen für die Anwahl und die automatische Anwahl beliebig vieler Alternativnummern pro Kontakt, bis jemand abnimmt. Bei der Compliance orientiert sich VICIdial an den Regeln in den USA, Kanada und Großbritannien. Dazu gehören eine einstellbare Abbruchquote beim Predictive Dialing, ein Drop-Timer mit Safe-Harbor-Ansage nach FTC-Vorgaben und systemweite oder kampagnenbezogene DNC-Listen, die sich auch über mehrere Kampagnen teilen lassen. Eine Anrufbeantworter-Erkennung ist eingebaut und kann bei erkannten Anrufbeantwortern eine Nachricht abspielen. Abgebrochene Anrufe ohne freien Agenten lassen sich je Kampagne auf eine Voicemail, eine Warteschlange oder eine Durchwahl leiten. Die Anzeigerufnummer kann pro Kampagne, Liste oder Lead gesetzt oder gruppenweise rotiert werden. Für die Agentenarbeit gibt es Skripte mit vorausgefüllten Kundenfeldern, eigene Abschlusscodes pro Kampagne, Hotkeys für schnelles Disponieren, definierbare Nachbearbeitungszeit, Pausencodes und agentenbezogene oder allgemeine Rückruftermine. Kundendaten lassen sich an Closer oder Verifizierer übergeben, Konferenzen und Weiterleitungen sind direkt aus der Agentenoberfläche möglich. Manager können Gespräche mithören und sich in laufende Gespräche einschalten. Gespräche werden automatisch oder nach Bedarf aufgezeichnet, auch in Stereo mit getrennten Kanälen für Kunde und Agent. Dutzende Echtzeit- und Übersichtsreports sowie Kampagnen-Displays gehören zum Standard, Reporting-Apps für Android und iOS richten sich an Manager. Im Inbound arbeitet VICIdial als ACD mit skillbasiertem Routing, Warteschlangenpriorisierung, Wartezeitansage und Rückruf unter Erhalt des Platzes in der Warteschlange. Integrationen laufen über eine webbasierte Agenten-API, eine Lead-Import-API, Datenexporte und das Öffnen eigener Webseiten mit Gesprächsdaten pro Kampagne. Fertige Konnektoren zu bestimmten CRM-Systemen nennt die Herstellerseite nicht, Anbindungen setzt die Vicidial Group als Dienstleistung um. Die Agentenoberfläche ist unter anderem auf Deutsch verfügbar, die Admin-Oberfläche ebenfalls. Die Software selbst ist kostenlos, Aufwand entsteht für Server, Telefonieanbindung und Administration. Vorausgesetzt werden Asterisk, MySQL oder MariaDB, Apache, PHP und Perl, die Installation ist anspruchsvoll. Die Vicidial Group bietet kostenpflichtigen Support, Schulungen, Remote-Installationen und Anpassungen an, Preise nennt sie nicht. Wer keine eigenen Server betreiben möchte, kann über VICIhost dedizierte Server in den Rechenzentren der Vicidial Group mieten, ebenfalls nur auf Anfrage. Ein Serverstandort in Europa ist dafür nicht angegeben, bei eigener Installation liegt die Wahl des Standorts beim Betreiber. DSGVO-Funktionen wie Einwilligungsverwaltung beschreibt der Hersteller nicht, für den Einsatz in Deutschland müssen Sperrlisten und Löschkonzepte selbst eingerichtet werden.
Vorteile
- Keine Lizenzkosten dank AGPLv2, auch bei vielen Arbeitsplätzen.
- Sehr umfangreicher Dialer-Funktionsumfang mit Predictive, AMD, DNC-Listen und Wählregeln.
- Volle Kontrolle über Daten und Serverstandort bei eigener Installation.
- Inbound, Outbound, E-Mail und Chat in einer Agentenoberfläche.
- Agenten- und Admin-Oberfläche auch auf Deutsch verfügbar.
- Kommerzieller Support, Hosting und Anpassungen direkt von den Entwicklern erhältlich.
Nachteile
- Installation und Betrieb erfordern Linux-, Asterisk- und Datenbank-Know-how.
- Compliance-Funktionen sind auf USA, Kanada und Großbritannien ausgerichtet, DSGVO-Werkzeuge beschreibt der Hersteller nicht.
- Keine fertigen Konnektoren zu gängigen CRM-Systemen genannt, Anbindungen laufen über API oder Auftragsentwicklung.
- Preise für VICIhost, Support und Schulungen nur auf Anfrage.
- Kein Serverstandort in Deutschland oder der EU für das Hosting-Angebot belegt.
Integrationen: Asterisk, SIP- und IAX-Trunks, Agenten-API, Lead-Import-API, Android-App und 1 weitere
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Enreach OutboundKostenpflichtigEnreach Outbound ist eine cloudbasierte Telemarketing- und Outbound-Software aus Dänemark mit Power, Predictive, Click-to-Dial und Basket Dialer, Kampagnen- und Lead-Management, Sperrlisten, Echtzeit-Mithören und Datenhaltung ausschließlich in EU-Rechenzentren, Preise nur auf Anfrage.KostenpflichtigHosting EU
Enreach Outbound ist die Outbound- und Telemarketing-Software der europäischen Enreach-Gruppe. Das Produkt stammt aus Dänemark und war laut Hersteller seit 2006 unter den Namen Actimizer und Herobase in Nordeuropa im Einsatz. Für die Einordnung wichtig: Die Produkte, die Enreach in Deutschland in den Vordergrund stellt, also die Cloud-Telefonie Enreach Contact und die Telefonanlage Enreach Swyx, werben auf der deutschen Website nicht mit einem Outbound-Dialer. Predictive und Power Dialer gibt es in Enreach Outbound, das über die internationale Website vertrieben wird. Enreach Outbound bringt vier Wählmodi mit. Der Power Dialer ruft Leads automatisch nacheinander an, der Predictive Dialer berechnet per Algorithmus, wie viele Anwahlen zur Verfügbarkeit der Agenten passen, Click-to-Dial startet den nächsten Anruf per Mausklick im Browser, und der Basket Dialer bündelt Leads in eigene Körbe, etwa für Prioritätskontakte oder Wiedervorlagen. In der Kampagnenverwaltung legen Teams fest, in welcher Reihenfolge heiße Leads, Rückrufe, Wiederwahlen und neue Daten abgearbeitet werden, mehrere Kampagnen laufen parallel. Leads kommen per CSV oder direkt aus dem CRM, Dubletten werden über Automationsregeln behandelt, und für jede Liste lässt sich festlegen, wie lange Leads aktiv bleiben. Workflows aktualisieren Lead-Daten und lösen Folgeaktionen wie E-Mails oder SMS aus. Beim Wählen helfen eine Anrufbeantworter-Erkennung, dynamische Caller IDs mit einem rotierenden Pool lokaler Rufnummern und ein Web-Rückruf, der Formularanfragen sofort in einen Anruf übersetzt. Eingehende Anrufe lassen sich mit Outbound mischen, sodass freie Agenten Rückrufe von Interessenten annehmen. Für Teamleiter gibt es Echtzeit-Mithören, automatische und manuelle Aufzeichnung in Stereo, Workflows zur Qualitätsprüfung, einen In-App-Chat zwischen Agent und Supervisor, Schichtplanung, Scoreboards und KPI-Berichte. Die kostenpflichtige Erweiterung Smart Talk Insights transkribiert Gespräche, prüft sie per KI auf Skripttreue und Compliance und kann Daten ins CRM übertragen. Für den Abschluss gibt es E-Signatur, Kalenderverwaltung und einen Warenkorb für Produkte. Beim Datenschutz ist Enreach Outbound deutlich auf europäische Anforderungen ausgerichtet. Kontakte lassen sich als Do-not-call markieren, anonymisieren oder löschen, für gespeicherte Daten kann ein Intervall zur automatischen Löschung definiert werden, und alle Aktionen inklusive Exporten werden protokolliert. Rollenrechte, Zwei-Faktor-Authentifizierung und IP-Sperren schützen den Zugang. Laut Rechtsseite liegen Produktivdaten ausschließlich in der EU, physische Server stehen in Rechenzentren in Dänemark, virtuelle Server bei AWS in Frankfurt und Dublin. Ein Standard-AVV steht bereit, die Plattform wird jährlich nach ISAE 3402 und ISAE 3000 geprüft. Eine eigene Dokumentation von Werbeeinwilligungen nach UWG beschreibt Enreach nicht, hier helfen nur Sperrlisten und Datenfelder. Preise nennt Enreach nur auf Anfrage. Es gibt die Pakete Core, Advanced, Premium und Unlimited. Bereits Core enthält Power, Basket, Click-to-Dial und Predictive Dialer sowie Sperrlisten, die erweiterte Steuerung des Predictive Dialers gibt es aber erst in Premium. Die Pakete begrenzen außerdem die Zahl aktiver Kampagnen auf 5, 10 oder 25 und die Speicherdauer von Aufzeichnungen, in Core werden erfolgreiche Gespräche nur 14 Tage und nicht erfolgreiche 7 Tage aufbewahrt. Je nach Paket sind zwei bis sechs inländische Rufnummern und ein Kontingent an Gesprächsminuten enthalten, Auslandsgespräche kosten extra. Als CRM-Anbindungen nennt Enreach HubSpot und Microsoft Dynamics, weitere Systeme lassen sich über die offene API anschließen. Ob deutsche Rufnummern bestellt werden können und ob die Oberfläche auf Deutsch verfügbar ist, geht aus den Herstellerseiten nicht hervor. Enreach Outbound passt zu Telemarketing-Agenturen, Inside-Sales-Teams und Outbound-Callcentern, die einen Predictive Dialer mit Hosting in der EU suchen.
Vorteile
- Predictive Dialer schon im Einstiegspaket Core enthalten.
- Daten werden ausschließlich in EU-Rechenzentren verarbeitet, unter anderem bei AWS in Frankfurt.
- Umfangreiche Datenschutzfunktionen mit Do-not-call, Anonymisierung, Löschintervallen und Zugriffsprotokollen.
- Kampagnen- und Lead-Management mit flexibler Dialer-Logik für Rückrufe und Wiederwahlen.
- Echtzeit-Mithören, Stereo-Aufzeichnung und QA-Workflows für Teamleiter.
- Jährliche Prüfung nach ISAE 3402 und ISAE 3000 mit veröffentlichten Berichten.
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise, alle Pakete nur auf Anfrage.
- Erweiterte Steuerung des Predictive Dialers erst im Premium-Paket.
- Kurze Aufbewahrung von Aufzeichnungen in Core mit nur 14 beziehungsweise 7 Tagen.
- Auslandsgespräche und KI-Gesprächsanalyse kosten extra.
- Unklar, ob deutsche Rufnummern und eine deutsche Oberfläche verfügbar sind, auf enreach.de wird das Produkt nicht beworben.
- Nur wenige namentlich genannte CRM-Integrationen, weitere über API.
Integrationen: HubSpot, Microsoft Dynamics, API
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CloudTalkab 27 € / MonatCloudTalk ist eine Cloud-Telefonanlage aus der Slowakei mit Power Dialer inklusive Preview-Modus, Parallel Dialer mit bis zu zehn Leitungen und Mailbox-Erkennung, Kampagnen mit Wiederwahlregeln und CRM-Sync zu HubSpot, Salesforce und Pipedrive, wobei die Dialer je nach Tarif nur als Add-on verfügbar sind.Kostenpflichtig
CloudTalk ist eine Cloud-Telefonanlage für Vertriebs- und Supportteams, hinter der die CloudTalk s.r.o. mit Sitz in Bratislava steht. Neben Rufnummern, IVR und Warteschlangen bringt das Produkt mehrere Wählmodi für Outbound-Teams mit, die sich je nach Tarif und Add-on stark unterscheiden. Wer CloudTalk als Dialer einsetzen will, sollte deshalb genau hinsehen, welcher Modus in welchem Paket steckt. Der Power Dialer wählt eine Kontaktliste Nummer für Nummer ab, immer mit einer Leitung pro Agent. Mit aktivierter Auto-Wahl startet der nächste Anruf nach einem kurzen Countdown, ohne Auto-Wahl sieht der Agent jeden Kontakt vorher an und arbeitet damit im Preview-Modus. Kampagnen entstehen aus Tags oder aus CRM-Listen, die Reihenfolge lässt sich während der laufenden Kampagne ändern, und neue Leads können vor Wiederholungsversuchen priorisiert werden. Wiederwahlregeln legen fest, wann ein nicht erreichter Kontakt zurückkommt, besetzte, nicht angenommene und nicht erreichbare Nummern werden automatisch markiert. Hat ein Kontakt mehrere Nummern, probiert der Dialer alle durch. Vereinbarte Rückrufe tauchen zum gewünschten Zeitpunkt wieder in der Liste auf. Pro Kampagne lassen sich ein Gesprächsskript und eine Umfrage hinterlegen, deren Antworten als strukturierte Daten exportierbar sind. Jeder Anruf muss mit einem selbst definierten Ergebnis-Tag abgeschlossen werden, das in Statistik, Anrufhistorie und CRM landet. Erreicht der Agent eine Mailbox, legt er per Klick eine vorab aufgenommene Nachricht ab. Der Parallel Dialer wählt laut Produktseite 2 bis 5 Leitungen gleichzeitig, auf Anfrage bis zu 10. Mailboxen werden auf jeder Leitung nach etwa 1,5 Sekunden erkannt, auf Wunsch wird automatisch eine Nachricht hinterlassen. Der erste echte Gesprächspartner wird zum Agenten durchgestellt, nimmt ein zweiter gleichzeitig ab, geht er zurück in die Warteschlange. Sind keine Agenten frei, drosselt der Dialer die Wählgeschwindigkeit. Einen klassischen Predictive Dialer bietet CloudTalk nicht an, der Hersteller verweist für Mehrleitungs-Wahl auf den Parallel Dialer. Der sogenannte Smart Dialer ist dagegen kein automatischer Wähler, sondern baut aus Nummern auf Webseiten oder im CRM per Browser-Erweiterung eine Anrufliste. Bei der Rufnummernanzeige passt CloudTalk die Absendernummer standardmäßig an die Vorwahl des Kontakts an, alternativ rotiert sie über die Firmennummern oder bleibt pro Kampagne fest. Lokale Nummern gibt es in über 160 Ländern, darunter Deutschland. Kontaktlisten synchronisieren sich mit HubSpot, Salesforce, Pipedrive und Zoho CRM, die Ergebnisse fließen zurück. Insgesamt nennt CloudTalk mehr als 95 Standard-Integrationen. Aufzeichnung, Live-Monitoring und Echtzeit-Dashboards gehören zu allen Tarifen, Transkripte, Zusammenfassungen und KI-Notizen kommen über ein kostenpflichtiges Conversation-Intelligence-Add-on dazu. Für Sperrlisten gibt es eine Blacklist für eingehende und ausgehende Anrufe, die sich per API und Workflow automatisch füllen lässt, etwa nach einem Ergebnis wie Nicht mehr anrufen. Preislich beginnt CloudTalk bei 19 Euro pro Nutzer und Monat im Lite-Tarif bei jährlicher Zahlung. Der Power Dialer ist erst im Expert-Tarif enthalten, der mindestens drei Lizenzen voraussetzt, in den kleineren Tarifen kostet er als Add-on extra. Der Parallel Dialer ist in jedem Tarif ein separates Add-on. Ausgehende Minuten sind über Länderpakete abgedeckt, für Deutschland greifen die Inlandskontingente für EU und Großbritannien ab Starter. Zum Datenschutz schreibt CloudTalk, dass Gesprächsaufzeichnungen und KI-Daten wie Transkripte in Deutschland gespeichert werden. Andere Daten können in AWS-Rechenzentren in Frankfurt, Nord-Virginia, Singapur und Sydney liegen. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist Teil des Standardvertrags, dazu kommen SOC 2 Type 2 und ISO 27001. Die Hinweise auf Abbruchquoten auf der Produktseite beziehen sich auf US-Regeln, eine Einwilligungsverwaltung nach UWG beschreibt CloudTalk nicht.
Vorteile
- Power Dialer, Preview-Modus und Parallel Dialer stammen aus einer Telefonanlage, ohne separates Dialer-Tool.
- Kampagnen mit Wiederwahlregeln, Pflicht-Dispositionen, Skripten und Umfragen sind fest eingebaut.
- Mailbox-Erkennung und automatischer Voicemail-Drop im Parallel-Modus sparen Agentenzeit.
- Gesprächsaufzeichnungen und Transkripte werden laut Anbieter in Deutschland gespeichert, ein AVV ist Vertragsbestandteil.
- Zweiseitiger Abgleich mit HubSpot, Salesforce, Pipedrive und Zoho CRM.
- 14 Tage kostenlos testbar ohne Kreditkarte.
Nachteile
- Power Dialer erst im Expert-Tarif mit mindestens drei Lizenzen enthalten, sonst kostenpflichtiges Add-on.
- Parallel Dialer ist in jedem Tarif ein zusätzliches Add-on.
- Kein echter Predictive Dialer, und der Smart Dialer ist trotz des Namens kein automatischer Wähler.
- Nicht alle Daten bleiben in der EU, Teile können in AWS-Regionen in den USA, Singapur und Sydney liegen.
- KI-Transkription und Zusammenfassungen nur über ein kostenpflichtiges Add-on.
- Compliance-Hinweise zu Abbruchquoten orientieren sich an US-Regeln, eine Einwilligungsverwaltung nach UWG wird nicht beschrieben.
Integrationen: HubSpot, Salesforce, Pipedrive, Zoho CRM, Microsoft Teams und 4 weitere
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Five9KostenpflichtigFive9 ist eine Cloud-Contact-Center-Plattform aus den USA, deren Outbound-Modul Predictive, Power, Progressive und Preview Dialing mit Anrufbeantworter-Erkennung, Sperrlisten, Zeitzonenregeln und CRM-Anbindung kombiniert und sich an Contact Center mit größeren Agententeams richtet, Preise gibt es nur auf Anfrage.KostenpflichtigHosting DE
Five9 ist eine Cloud-Contact-Center-Plattform der Five9, Inc. mit Sitz in San Ramon, Kalifornien. Der Hersteller vermarktet sie als Intelligent CX Platform für Kundenservice und Vertrieb. Für die Auswahl einer Dialer-Software ist vor allem das Outbound-Modul relevant, das zum Kern des Produkts gehört und klar auf Contact Center mit größeren Agententeams zugeschnitten ist. Five9 bietet fünf Wählmodi. Im Predictive-Modus berechnet der Dialer das Tempo aus historischen und kurzfristigen Werten wie Gesprächsdauer, Klingelzeit, Annahmequote und Abbruchquote der letzten 30 Tage und versucht, unter der eingestellten Abbruchquote zu bleiben. Der Power-Modus wählt mit einem festen Verhältnis von 1 bis 10 Anrufen pro verfügbarem Agenten und fällt bei Überschreiten der maximalen Abbruchquote auf 1:1 zurück. Progressive passt das Verhältnis anhand der Kampagnenstatistik an und ist weniger aggressiv. Im Preview-Modus sieht der Agent den Datensatz samt CRM-Historie, bevor gewählt wird. Ein Manual Touch Mode schaltet die automatische Wahl komplett ab. Das Administrationshandbuch empfiehlt für Predictive mindestens 15 dauerhaft aktive Agenten und für Power und Progressive mindestens 10. Für kleine Vertriebsteams ist der Predictive-Modus damit nicht gedacht. Die Kampagnen- und Listenverwaltung ist umfangreich. Mehrere Listen lassen sich über Wählverhältnisse mischen, Nummern werden vertikal oder per List Penetration abgearbeitet. Wiederwahlen steuern Dispositionen mit Timern, dazu kommen Obergrenzen für Wiederwahlversuche und Wählzeiten, die sich nach der Zeitzone der angerufenen Nummer richten. Die DNC-Sperrliste greift standardmäßig in jeder Kampagne, Agenten können Nummern per Disposition darauf setzen. Die optionale Call Analysis erkennt Fax, Anrufbeantworter und Call Screening, für Anrufbeantworter lassen sich Ansagen hinterlegen. Hinzu kommen lokale Rufnummernanzeige und Certified Caller nach dem US-Verfahren STIR/SHAKEN. Gespräche werden als WAV-Datei aufgezeichnet, standardmäßig bis eine Stunde, auf Wunsch bis drei Stunden. Wie viele Gespräche gleichzeitig aufgezeichnet werden, hängt von den gebuchten Recording-Ports ab, bei fünf Seats ist es laut Handbuch einer. Supervisoren nutzen Call Whisper, Qualitätsmonitoring sowie Echtzeit- und Verlaufsberichte mit Dashboards. Als CRM-Integrationen nennt Five9 Salesforce, ServiceNow, Microsoft, Oracle und Zendesk mit Screen Pop. Datensätze lassen sich per API oder Web2Campaign in laufende Listen einspielen. KI-Funktionen laufen unter dem Namen Genius AI. Öffentliche Preise nennt Five9 nicht mehr, die Preisseite verweist ausschließlich auf ein individuelles Angebot über den Vertrieb. Für die DACH-Region betreibt Five9 seit Mai 2022 Rechenzentren in Frankfurt und Amsterdam, ausdrücklich für europäische Kunden mit Wunsch nach Datenresidenz. Die deutsche Website wirbt mit DSGVO-Konformität und EU-Datenresidenz. Die Auftragsverarbeitungsunterlagen sehen allerdings Fernzugriff durch technisches Personal außerhalb der EU vor, abgesichert über Standardvertragsklauseln. Five9 hält ISO 27001, SOC 2 Type 2 und PCI DSS Level 1. Die Standardwerte der Kampagnen orientieren sich an FCC, FTC und der britischen Ofcom, für UK-Domains wird die Abbruchquote über 24 Stunden statt 30 Tage berechnet. Eine Abbildung der deutschen UWG-Vorgaben zur Einwilligung beschreibt der Hersteller nicht, das Einwilligungsmanagement muss das Unternehmen selbst organisieren. Five9 passt zu mittleren und großen Contact Centern sowie Dienstleistern, die Outbound-Kampagnen mit mindestens zehn bis fünfzehn Agenten fahren und Inbound und Outbound auf einer Plattform bündeln wollen.
Vorteile
- Alle gängigen Wählmodi von Predictive über Power und Progressive bis Preview in einer Plattform.
- Detaillierte Steuerung von Abbruchquote, Wiederwahlregeln, Wählverhältnissen und Zeitzonen.
- DNC-Sperrliste greift standardmäßig in jeder Kampagne.
- Rechenzentren in Frankfurt und Amsterdam für EU-Datenresidenz.
- Fertige Integrationen zu Salesforce, ServiceNow, Microsoft, Oracle und Zendesk.
- Zertifizierungen nach ISO 27001, SOC 2 Type 2 und PCI DSS Level 1.
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise, Kosten nur über ein individuelles Angebot.
- Predictive wird erst ab 15 dauerhaft aktiven Agenten empfohlen, Power und Progressive ab 10.
- Compliance-Voreinstellungen orientieren sich an FCC, FTC und Ofcom, nicht an UWG-Vorgaben.
- Gleichzeitige Aufzeichnungen sind durch gebuchte Recording-Ports begrenzt.
- Fernzugriff durch Personal außerhalb der EU ist laut Auftragsverarbeitungsunterlagen vorgesehen.
Integrationen: Salesforce, ServiceNow, Microsoft, Oracle, Zendesk und 2 weitere
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NooksKostenpflichtigNooks ist eine KI-Vertriebsplattform mit Parallel-Dialer, der zwei bis fünf Leitungen gleichzeitig wählt oder die Leitungszahl adaptiv steuert, ergänzt um Voicemail Drop, Live-Battlecards, virtuellen Salesfloor, Sequencing und Datenanreicherung für SDR-Teams mit Salesforce oder HubSpot.Kostenpflichtig
Nooks ist eine KI-Vertriebsplattform der Nooks Communications, Inc. mit Sitz in San Francisco. Bekannt wurde das Unternehmen mit seinem Parallel-Dialer, inzwischen umfasst das Angebot fünf Produktbereiche: AI Dialer, AI Sequencing, Signale und Account-Recherche, AI Coaching sowie Datenanreicherung. Für die Kategorie Dialer-Software ist vor allem der AI Dialer relevant, der auch einzeln nutzbar ist. Laut Hilfe-Center kennt der Dialer zwei manuelle Modi. Im Power-Modus wird ein Kontakt nach dem anderen angerufen und jedes Gespräch durchgestellt. Im Parallel-Modus wählt Nooks zwei bis fünf Nummern gleichzeitig und verbindet nur, wenn eine echte Person abnimmt, Mailboxen werden übersprungen. Zusätzlich gibt es Adaptive Dialing, bei dem Nooks die Zahl der aktiven Leitungen sekündlich anhand einer Vorhersage der Annahmewahrscheinlichkeit erhöht oder senkt, und den aggressiveren Turbo-Modus mit durchschnittlich rund sechs Leitungen. Beide setzen eine Parallel-Lizenz und die Teilnahme am arbeitsbereichsübergreifenden Datenaustausch voraus. Admins können Obergrenzen für die Leitungszahl festlegen. Sprachmenüs lassen sich automatisch durchlaufen, das Überspringen von Vorzimmern ist optional. Kontakte kommen aus Salesforce, HubSpot oder Sequenzen in Outreach, Salesloft und Apollo, alternativ per CSV. Dynamische Smartlists priorisieren Kontakte nach Persona, Disposition, Folgeaufgaben und Annahmewahrscheinlichkeit. Voicemail Drops, Notizen, Dispositionen, Rückrufe und Erinnerungen werden automatisiert und bidirektional ins CRM geschrieben. Während des Gesprächs zeigt Nooks Live-Battlecards bei Einwänden oder Wettbewerbernennungen, dazu Echtzeit-Transkription und KI-generierte Gesprächsleitfäden. Der virtuelle Salesfloor ermöglicht Mithören, Flüster-Coaching durch Manager und gemeinsame Anrufblöcke. Gegen Spam-Markierungen registriert Nooks die Nummern bei Analyseanbietern, rotiert sie nach 60 Anrufen pro Tag und testet aktive US- und kanadische Nummern regelmäßig. Smart Presence wählt die Vorwahl anhand historischer Anrufdaten. Preise nennt Nooks nicht, es gibt ausschließlich individuelle Angebote nach einem Gespräch mit dem Vertrieb. Eine frei buchbare Testphase für den Dialer ist auf der Website nicht vorgesehen. Für den DACH-Raum ist die Lage gemischt. Telefoniert wird über Twilio. Mit einer internationalen Lizenz lassen sich laut Hilfe-Center Nummern in vielen Ländern beantragen, darunter Mobilnummern in Deutschland, nationale Nummern in Österreich und lokale Nummern in der Schweiz, wobei die Schweiz eine Freigabe durch Nooks erfordert. Für deutsche Nummern verlangt der Netzbetreiber eine Geschäftsadresse in Deutschland samt Unterlagen. Smart Presence und der laufende Spam-Test gelten dagegen nur für Nummern aus den USA und Kanada. Aufzeichnungen lassen sich für ausgewählte Zielländer komplett abschalten, Voreinstellungen für nicht-amerikanisches Recht liefert Nooks bewusst nicht. Das Trust Center nennt SOC 2 Type 2, SOC 3, ISO 27001, GDPR, CCPA und das EU-U.S. Data Privacy Framework, ein Serverstandort in der EU ist nicht dokumentiert. Die Verantwortung für Einwilligungen nach UWG und für Aufzeichnungsrecht bleibt beim Kunden. Nooks richtet sich an SDR-Teams mittlerer und großer B2B-Unternehmen, die Parallelwahl mit Signalen, Sequenzen und KI-Coaching auf einer Plattform bündeln möchten und Salesforce oder HubSpot einsetzen.
Vorteile
- Flexibler Parallel-Dialer mit fester Leitungszahl oder adaptiver Steuerung.
- Starke Automatisierung der Nacharbeit mit bidirektionaler Synchronisation zu Salesforce und HubSpot.
- Live-Battlecards und virtueller Salesfloor unterstützen Coaching direkt im Gespräch.
- Nummern in Deutschland, Österreich und der Schweiz grundsätzlich beantragbar.
- Aufzeichnung lässt sich für einzelne Zielländer komplett abschalten.
- Trust Center mit SOC 2 Type 2, ISO 27001, GDPR und EU-U.S. Data Privacy Framework.
Nachteile
- Keine veröffentlichten Preise und keine frei buchbare Testphase.
- Native CRM-Integration nur für Salesforce und HubSpot, andere CRMs nur per CSV.
- Deutsche Nummern erfordern eine Geschäftsadresse in Deutschland und eine internationale Lizenz.
- Smart Presence und laufende Spam-Tests nur für Nummern aus den USA und Kanada.
- Kein dokumentierter Serverstandort in der EU.
- Adaptive und Turbo Dialing setzen die Teilnahme am arbeitsbereichsübergreifenden Datenaustausch voraus.
Integrationen: Salesforce, HubSpot, Outreach, Salesloft, Apollo und 8 weitere
NiCE CXoneab 110 $ / MonatNiCE CXone ist eine Cloud-Contact-Center-Plattform, deren Outbound-Dialer Personal Connection patentiertes No-Pause-Predictive-Dialing sowie Progressive, Preview und Agentless Dialing mit Anrufbeantworter-Erkennung, Zeitzonensteuerung und Call Suppression bietet, wobei Outbound Engagement in allen Paketen als nutzungsbasiertes Add-on hinzugebucht wird.KostenpflichtigHosting DE
NiCE CXone ist die Cloud-Contact-Center-Plattform von NICE Ltd. mit Hauptsitz in Ra'anana, Israel, und US-Zentrale in Hoboken, New Jersey. Die frühere Bezeichnung CXone Mpower nutzt der Hersteller auf seiner Website inzwischen nicht mehr, das Outbound-Angebot heißt dort NiCE Outbound Engagement. Der eigentliche Dialer trägt in Dokumentation und Datenblättern den Namen Personal Connection. Personal Connection unterstützt Predictive, Progressive, Preview und Agentless Dialing. Das Besondere ist das patentierte No-Pause-Predictive-Dialing: Der Agent ist bereits mit den Anrufen verbunden, die wahrscheinlich zu Gesprächen werden, während die Call Progress Analysis noch läuft. So soll der Angerufene keine stille Pause hören. Gesteuert wird der Modus über das maximale Wählverhältnis je Skill, der Wert 1 ergibt Progressive mit garantiert keinen abgebrochenen Anrufen, ein höherer Wert Predictive. Preview lässt sich mit beiden kombinieren und kennt Varianten wie Click-to-Call oder manuelles Wählen am Tischtelefon. Im Preview-Modus können Agenten Datensätze annehmen, zurückstellen, verschieben oder direkt disponieren. Agentless spielt eine aufgezeichnete Nachricht ab, sobald jemand annimmt. Gewählt wird nach der Zeitzone des Kontakts. Listen werden laufend nachgeladen, Proactive XS synchronisiert Daten mit Drittsystemen, und Anrufe gehen per Dialing by Proficiency bevorzugt an Agenten mit höherer Qualifikation. Inbound und Outbound lassen sich über Prioritäten mischen. Die Anrufbeantworter-Erkennung läuft während der Begrüßung, je nach Skill-Konfiguration darf der Agent danach eine Nachricht hinterlassen. Rückrufe werden über Dispositionen geplant oder in Massen hochgeladen. Call Suppression sperrt Kontakte mit Start- und Enddatum. Für die Rufnummernanzeige empfiehlt NiCE CNAM-Dienste oder Universal Call Branding und eine Drop-Rate unter drei Prozent. Aufzeichnung und Compliance sind in allen Paketen enthalten, Qualitätsmanagement ab Essential, Interaction Analytics ab Complete, die Copilots für Agenten und Supervisoren erst in Ultimate. Für Salesforce gibt es CXone Agent for Salesforce, vorgefertigte CRM-Integrationen sind ein Add-on, dazu kommen REST-APIs und SDKs. Die Pakete kosten laut Preisseite 110 bis 249 US-Dollar pro Agent und Monat bei monatlicher Abrechnung im Nachhinein, Outbound Engagement ist dabei in jedem Paket ein nutzungsbasiertes Add-on. Für Unternehmen in Deutschland ist die EU Sovereign Cloud relevant. NiCE betreibt sie in Dublin, Frankfurt und München, personenbezogene Daten werden dort gespeichert, verarbeitet und gesichert, und Mitarbeitende mit Zugriff auf personenbezogene Daten sitzen in der gewählten Region. Die Compliance-Funktionen des Dialers sind dagegen stark auf den US-Markt ausgerichtet: DNC-Abgleich, Mobilnummernprüfung und TCPA, teils über den Partner Gryphon. Sperrlisten muss das Unternehmen vor dem Upload abgleichen oder zur Wählzeit über einen Drittanbieter prüfen. Einwilligungen nach UWG müssen selbst verwaltet werden. NiCE CXone passt zu großen Contact Centern und Dienstleistern, die hohe Outbound-Volumen mit Predictive Dialing fahren und eine EU-souveräne Cloud benötigen.
Vorteile
- Patentiertes No-Pause-Predictive-Dialing reduziert stille Pausen und Auflegen.
- Progressive-Modus mit garantiert keinen abgebrochenen Anrufen.
- EU Sovereign Cloud mit Standorten in Frankfurt und München.
- Öffentliche Paketpreise mit monatlicher Abrechnung ohne Vorauszahlung.
- Proactive XS und laufendes Nachladen halten Wähllisten aktuell.
- Omnichannel-Outbound über Sprache, SMS, E-Mail und Digitalkanäle.
Nachteile
- Outbound Engagement ist in keinem Paket enthalten und wird nutzungsbasiert zusätzlich berechnet.
- Preise nur in US-Dollar auf der Herstellerseite.
- Compliance-Funktionen des Dialers sind auf TCPA und US-Sperrlisten ausgerichtet.
- DNC-Abgleich zur Wählzeit erfordert einen Drittanbieter wie Gryphon.
- Produktnamen wechseln häufig, was Dokumentation und Angebote schwer vergleichbar macht.
Integrationen: Salesforce, Gryphon, API
Talkdeskab 105 $ / MonatTalkdesk ist eine Cloud-Contact-Center-Plattform aus den USA, deren Add-on Proactive Outbound Engagement Predictive, Power, Preview und Agentless Dialing mit KI-gestützter Anrufbeantworter-Erkennung, Wiederwahlregeln, Sperrlisten und Salesforce-Anbindung bietet, Grundlizenzen kosten 85 bis 225 US-Dollar pro Nutzer und Monat.KostenpflichtigHosting DE
Talkdesk ist eine Cloud-Contact-Center-Plattform der Talkdesk, Inc., ein nach eigener Angabe in den USA ansässiges Unternehmen. Für Kunden im EWR ist eine Gesellschaft in Coimbra, Portugal, zuständig. Den Outbound-Dialer verkauft Talkdesk nicht in den Grundlizenzen, sondern als Add-on Proactive Outbound Engagement. Dazu gehören Talkdesk Dialer für Predictive Dialing und Talkdesk Dialer for Salesforce mit Power Dialing, Preview Dialing und SMS an Salesforce-Listen. Laut Produktseite unterstützt der Dialer die Modi Predictive, Preview, Power und Agentless. Im Predictive-Modus wählt der Dialer mehrere Nummern pro verfügbarem Agenten, gesteuert über das Wählverhältnis pro Kampagne, eine Ziel-Abbruchquote und die Klingeldauer. Im Power-Modus startet der nächste Anruf automatisch, sobald ein Agent frei ist, mit einer einstellbaren Pause zwischen den Anrufen. Talkdesk spricht von 200 bis 300 Prozent mehr Outbound-Volumen, das ist eine Herstellerangabe. Agentless-Kampagnen automatisieren Abläufe über Sprache, SMS und E-Mail ohne Agenten. Die Wiederwahl lässt sich genau festlegen: maximale Versuche pro Datensatz zwischen 1 und 100, Mindestabstand bis zum nächsten Versuch und eigene Regeln für Ergebnisse wie besetzt oder keine Antwort. Bis zu 20 Datensatzlisten pro Kampagne kommen per CSV, aus dem CRM oder über die Campaign Management API. Je Kampagne ist eine Sperrliste möglich, Einträge können ein Ablaufdatum haben und Agenten können Nummern während des Gesprächs sperren. Steuerungen für Tempo, Abbrüche und Kontaktfenster über Zeitzonen sind laut Hersteller vorhanden. Die KI-gestützte Anrufbeantworter-Erkennung ist nur im Predictive-Modus verfügbar und standardmäßig ausgeschaltet. Nach einer Erkennung wird der Anruf beendet, ein automatischer Voicemail-Drop ist dort nicht vorgesehen. Agenten können aber manuell eine vorbereitete Voicemail ablegen. Branded Caller ID mit Firmenname, Logo und Anrufgrund sowie das Add-on Local Presence mit passender Vorwahl oder Landesvorwahl erhöhen die Annahmequote. Weitere Bausteine sind Echtzeit-Monitoring, Reporting über Talkdesk Explore, Copilot für Agenten sowie Interaction und Quality Analytics mit KI-Transkription. Fertige Konnektoren gibt es für Salesforce, HubSpot, ServiceNow, Microsoft Teams, Zoom, Oracle Service Cloud, SAP C4C, Pega und Verint. Eine Mobile App für Gespräche ist im Plan-Vergleich aufgeführt. Die Grundlizenzen kosten laut Preisseite 85 US-Dollar für Digital Essentials, 105 US-Dollar für Voice Essentials, 165 US-Dollar für Elite und 225 US-Dollar für Industry Experience Clouds pro Nutzer und Monat. Der Dialer kommt als Add-on dazu und wird laut Hilfe-Center zusätzlich pro Minute für angenommene, abgebrochene und per Anrufbeantworter-Erkennung geprüfte Anrufe abgerechnet. Für den DACH-Raum gibt Talkdesk an, deutschsprachige Kunden über ein Rechenzentrum in Frankfurt mit Backup in Dublin zu hosten. Standardmäßig speichert Talkdesk Daten allerdings in den USA, die EU-Region muss gewählt werden. Übermittlungen stützt der Anbieter auf Standardvertragsklauseln und das EU-US Data Privacy Framework. Die Compliance-Funktionen nennen Ofcom, TCPA und TSR, die deutschen UWG-Regeln zur Einwilligung werden nicht eigens behandelt. Die kostenlose Variante Talkdesk Express gibt es nur in den USA und Kanada. Talkdesk eignet sich für Contact Center, die Salesforce als zentrales CRM nutzen und Outbound-Kampagnen mit Inbound-Service in einer Cloud-Plattform verbinden wollen.
Vorteile
- Öffentliche Grundpreise auf der Herstellerseite.
- Feingranulare Wiederwahlregeln mit bis zu 100 Versuchen pro Datensatz.
- Sehr tiefe Salesforce-Integration mit eigenem Power- und Preview-Dialer.
- Hosting für deutschsprachige Kunden in Frankfurt mit Backup in Dublin.
- Branded Caller ID und Local Presence für höhere Annahmequoten.
- Breite Auswahl fertiger Konnektoren bis zu SAP, Oracle und Pega.
Nachteile
- Der Dialer ist ein Add-on mit Preis auf Anfrage und zusätzlichen Minutenkosten.
- Anrufbeantworter-Erkennung nur im Predictive-Modus und ohne automatischen Voicemail-Drop.
- Standardmäßig Datenhaltung in den USA, die EU-Region muss gewählt werden.
- Compliance-Funktionen nennen Ofcom, TCPA und TSR, nicht die deutschen UWG-Vorgaben.
- Kostenlose Variante Talkdesk Express nur in den USA und Kanada verfügbar.
Integrationen: Salesforce, HubSpot, ServiceNow, Microsoft Teams, Zoom und 5 weitere
JustCallab 40 € / MonatJustCall ist eine US-Cloud-Telefonanlage mit Power Dialer ab dem Pro-Tarif sowie Predictive Dialer mit bis zu zehn Leitungen und Dynamic Dialer im Paket SalesPro, inklusive Anrufbeantworter-Erkennung, Voicemail-Drop, lokaler Rufnummernanzeige, Live-Coaching und über 100 CRM-Integrationen, bei Hosting in den USA.Kostenpflichtig
JustCall ist eine Cloud-Telefonanlage für Vertriebs- und Supportteams der SaaS Labs US, Inc. mit Sitz in San Francisco. Für Outbound-Teams bietet JustCall einen Power Dialer, einen Predictive Dialer mit bis zu zehn Leitungen und einen Dynamic Dialer, die zusammen im Paket Sales Dialer gebündelt sind. Welcher Modus verfügbar ist, hängt stark vom Tarif ab. Der Power Dialer ruft eine Liste aus dem CRM oder einer Tabelle Nummer für Nummer an, jeder Agent hält genau ein Gespräch. Nach dem Auflegen wählt der Agent ein Ergebnis, Notiz und Aufzeichnung landen am Kontakt, und nach einer einstellbaren Pause klingelt die nächste Nummer. Meldet sich eine Mailbox, legt der Agent per Klick eine vorab aufgenommene Nachricht ab, auf Wunsch geht zusätzlich automatisch eine SMS raus. Wiederwahlregeln stellen nicht erreichte Kontakte nach Plan zurück in die Warteschlange. An jede Kampagne lässt sich ein Skript hängen, das mit jedem Anruf aufgeht. Zeitzonenbezogene Anrufzeiten halten Kontakte zurück, bis deren Geschäftszeit beginnt. Der Predictive Dialer wählt pro Agent mehrere Nummern gleichzeitig, bis zu zehn Leitungen, und berechnet die Zahl aus Annahmequote und durchschnittlicher Gesprächsdauer. Besetztzeichen, Nichtannahmen und Mailboxen werden herausgefiltert, angenommene Anrufe gehen an einen freien Agenten. Ist niemand frei, drosselt das System das Tempo, um Abbrüche zu vermeiden, Manager steuern das Tempo zusätzlich über ein Live-Dashboard. Die Anrufbeantworter-Erkennung arbeitet laut JustCall mit rund 75 Prozent Genauigkeit, was der Hersteller offen ausweist, und verursacht eine kurze Verzögerung bis zur Verbindung. Der Dynamic Dialer aktualisiert die Kontaktliste in Echtzeit und zieht neue Leads nach vorn, um zeitkritische Kontakte schnell zu erreichen. Für die Rufnummernanzeige gibt es lokale Nummern in über 70 Ländern, darunter Deutschland, eine an die Vorwahl des Kontakts angepasste Anzeige und eine Übersicht zur Nummerngesundheit, die Spam-Markierungen früh sichtbar machen soll. Teamleiter können live mithören, dem Agenten Hinweise flüstern und sich in Gespräche einschalten. Alle Anrufe werden aufgezeichnet und per Stichwort durchsuchbar transkribiert, in höheren Tarifen kommen KI-Bewertung, Echtzeit-Assistenz und Skript-Compliance-Prüfung dazu. Für Sperrlisten nennt JustCall Suppression- und DNC-Listen sowie konfigurierbare Einwilligungshinweise für Aufzeichnungen. JustCall bindet über 100 Systeme an, darunter Salesforce, HubSpot, Pipedrive, Zoho, Zendesk, Freshdesk, Intercom, Close, Apollo, Outreach und Salesloft, außerdem gibt es eine offene API. Bei den Preisen für die Region Europa startet der Team-Tarif bei 30 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, mindestens zwei Lizenzen sind nötig. Team enthält allerdings noch keinen Dialer. Der Power Dialer beginnt im Pro-Tarif, der Predictive und der Dynamic Dialer sind dem Paket SalesPro vorbehalten, das nur auf Anfrage angeboten wird. Ausgehende Minuten innerhalb Europas sind in den Tarifen im Rahmen einer Fair-Use-Regel enthalten. Ein 14-tägiger Test mit allen SalesPro-Funktionen ist möglich. Für den Einsatz in Deutschland ist der Datenschutz der kritische Punkt. Laut Datenschutzerklärung und DSGVO-Seite ist JustCall in den USA gehostet, Aufzeichnungen und personenbezogene Daten liegen in US-Rechenzentren, Übermittlungen werden über Standardvertragsklauseln abgesichert. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag kann abgeschlossen werden, SOC 2 Type 2 und ISO 27001 liegen vor, ein EU-Vertreter ist benannt. Die Compliance-Funktionen orientieren sich spürbar an US-Regeln wie TCPA und der Abbruchgrenze von drei Prozent, für deutsche Kampagnen bleibt die Prüfung der Einwilligungen nach UWG beim Kunden.
Vorteile
- Echter Predictive Dialer mit bis zu zehn Leitungen pro Agent und automatischer Tempo-Drosselung.
- Drei Dialer-Modi in einer Plattform, vom Power Dialer bis zum Dynamic Dialer.
- Anbieter nennt offen die Genauigkeit der Anrufbeantworter-Erkennung.
- Lokale Nummern in über 70 Ländern und Überwachung der Nummerngesundheit gegen Spam-Markierungen.
- Breite CRM-Anbindung inklusive Apollo, Outreach und Salesloft.
- 14 Tage Test mit allen SalesPro-Funktionen.
Nachteile
- Predictive und Dynamic Dialer nur im Paket SalesPro, dessen Preis nicht veröffentlicht ist.
- Der Team-Tarif enthält noch keinen Dialer, der Power Dialer beginnt erst bei Pro.
- Daten werden laut Anbieter in den USA gehostet, Übermittlung nur über Standardvertragsklauseln.
- Compliance-Funktionen sind auf US-Regeln wie TCPA zugeschnitten, UWG-Einwilligungen muss der Kunde selbst prüfen.
- Anrufbeantworter-Erkennung mit rund 75 Prozent Genauigkeit erzeugt Fehlerkennungen und eine Verbindungsverzögerung.
- Mindestens zwei Lizenzen in allen Tarifen.
Integrationen: Salesforce, HubSpot, Pipedrive, Zoho, Zendesk und 9 weitere
Ringoverab 29 € / MonatRingover ist eine französische Cloud-Telefonanlage mit Power Dialer ab dem Business-Tarif, Wiederwahl-Einstellungen, Pflicht-Nachbearbeitung, Skripten, Voicemail-Drop, Mithören und Flüstern sowie über 100 CRM- und ATS-Integrationen, deren Daten laut Anbieter ausschließlich in Rechenzentren in Frankreich liegen.KostenpflichtigHosting EU
Ringover ist eine französische Cloud-Telefonanlage für Vertriebs- und Recruiting-Teams. Herausgeber ist die SAS BJT Partners, Ringover Group, mit Sitz in Montrouge direkt vor Paris, die nach eigenen Angaben seit 2005 als Telekommunikationsanbieter tätig ist und ein eigenes Netz betreibt. Neben Rufnummern, IVR, Warteschlangen und KI-Funktionen bringt Ringover einen Power Dialer und als Zusatzmodul einen Parallel Dialer mit. Der Power Dialer wählt eine Kontaktliste automatisch ab, ohne dass der Agent Nummern eintippt. Nach dem Ende eines Gesprächs startet der nächste Anruf, auch wenn ein Kontakt nicht erreichbar ist, geht es ohne Eingriff weiter. Listen kommen per CSV-Import, aus dem CRM oder über die Chrome-Erweiterung, die Telefonnummern auf beliebigen Webseiten erkennt. Laut Preisübersicht lassen sich so bis zu 300 Nummern direkt von einer Webseite übernehmen. Beim Anlegen einer Liste wird festgelegt, wie oft unbeantwortete Kontakte erneut gewählt werden und ob die Reihenfolge der Liste oder eine zufällige Reihenfolge gilt. Innerhalb einer Kampagne vergeht mindestens eine Stunde, bevor derselbe Kontakt erneut angerufen wird. Nach jedem Gespräch steht eine einstellbare Nachbearbeitungszeit zur Verfügung, Notizen und Tags können als Pflichtfelder gesetzt werden, sodass der Dialer erst danach weiterläuft. Gesprächsskripte, Voicemail-Drop und das Unterbrechen einer Kampagne für die Übernahme eines Gesprächs gehören ebenfalls dazu. Der Parallel Dialer ruft mehrere Kontakte gleichzeitig an und verbindet den Agenten mit dem ersten, der abnimmt, die übrigen Anrufe werden beendet. Laut Hilfe-Center wählt er zwei Leitungen parallel, setzt den Power Dialer voraus und ist derzeit nur in den USA, Spanien und Großbritannien verfügbar. Für deutsche Teams ist er damit aktuell keine Option. Einen Predictive Dialer bietet Ringover nicht an. Der Smart Dialer ist eine Kontaktsuche im Wählfeld und kein automatischer Wähler. Für Teamleiter gibt es Mithören, Flüstern und das Aufschalten in laufende Gespräche, dazu Echtzeit-Dashboard und erweiterte Analysen. Gespräche lassen sich ganz oder teilweise aufzeichnen, Transkription und Zusammenfassungen per KI sind in allen Tarifen enthalten. Das Schwesterprodukt Empower ergänzt Gesprächsanalyse und Scoring gegen Aufpreis. Ringover nennt über 100 native Integrationen, darunter Salesforce, HubSpot, Pipedrive, Zoho, Microsoft Dynamics und Close sowie Recruiting-Systeme wie Bullhorn, JobAdder und Loxo. API, Webhooks und ein MCP-Connector sind ab Business enthalten. Lokale Rufnummernanzeige passend zur Vorwahl des Kontakts gibt es als Add-on, im Enterprise-Tarif ist sie enthalten. Die Preise beginnen bei 19 Euro pro Nutzer und Monat im Talk-Tarif mit zwölfmonatiger Bindung, mindestens drei Nutzer sind Pflicht. Talk enthält aber keinen Dialer, der Power Dialer beginnt erst im Business-Tarif. Mehrnutzer-Kampagnen, bei denen Listen auf mehrere Agenten verteilt werden, sind in Business und Unified ein kostenpflichtiges Add-on, ebenso Parallel Dialer und Local Presence. Enterprise mit allem inklusive gibt es nur auf Anfrage ab 50 Nutzern. Beim Datenschutz punktet Ringover für den DACH-Raum. Laut DSGVO-Seite liegen alle Rechenzentren, die Daten für den Dienst speichern, in Frankreich, eine Übermittlung aus der EU findet nach Anbieterangabe nicht statt. Die Hoster sind unter anderem nach ISO 27001 und HDS zertifiziert, ein Auftragsverarbeitungsvertrag wird angeboten. Anruflisten werden standardmäßig 180 Tage aufbewahrt und lassen sich auf zwölf Monate verlängern. Eine Verwaltung von Werbeeinwilligungen oder ein Abgleich mit Sperrlisten für Outbound-Kampagnen wird nicht beschrieben, die vorhandenen Blocklisten richten sich gegen unerwünschte eingehende Anrufe.
Vorteile
- Daten werden laut Anbieter ausschließlich in Rechenzentren in Frankreich gespeichert.
- Power Dialer ist ab Business ohne separates Dialer-Modul enthalten.
- Pflicht-Notizen und Tags sorgen für saubere Dispositionen vor dem nächsten Anruf.
- Mithören, Flüstern und Aufschalten sind ab Business enthalten.
- Große Auswahl an CRM- und ATS-Integrationen, auch für Personaldienstleister.
- KI-Transkription und Zusammenfassungen schon im Einstiegstarif.
Nachteile
- Kein Dialer im Talk-Tarif, der Power Dialer beginnt erst bei Business.
- Mehrnutzer-Kampagnen, Parallel Dialer und Local Presence kosten in Business und Unified extra.
- Parallel Dialer wählt nur zwei Leitungen und ist laut Hilfe-Center in Deutschland derzeit nicht verfügbar.
- Kein Predictive Dialer und keine dokumentierte Anrufbeantworter-Erkennung im Dialer.
- Mindestens drei Nutzer und zwölf Monate Bindung für die günstigeren Jahrespreise.
- Keine beschriebene Verwaltung von Werbeeinwilligungen oder Outbound-Sperrlisten.
Integrationen: Salesforce, HubSpot, Pipedrive, Zoho CRM, Microsoft Dynamics und 16 weitere
KixieKostenpflichtigKixie PowerCall ist eine cloudbasierte Telefonie- und Vertriebsplattform mit Single- und Multi-Line-PowerDialer, KI-Anrufbeantworter-Erkennung, Voicemail Drop, Local Presence und tiefer CRM-Anbindung, die sich vor allem an Vertriebsteams mit Schwerpunkt auf Anrufen in die USA und nach Kanada richtet.Kostenpflichtig
Kixie ist eine cloudbasierte Telefonie- und Vertriebsplattform aus Santa Monica in Kalifornien. Die Anwendung heißt Kixie PowerCall und läuft als Chrome-Erweiterung, als Desktop-Dialer und als App für iOS und Android. Der Hersteller beschreibt sich selbst als Kommunikationsplattform für Vertriebsteams, in der Telefonie, SMS, eingehende Anrufe und CRM-Automatisierung zusammenlaufen. Der Dialer ist ein Teil davon. Herzstück für Outbound-Teams ist der PowerDialer. Er arbeitet Anruflisten, bei Kixie PowerLists genannt, entweder einzeilig oder mehrzeilig ab. Auf der Preisseite nennt Kixie bis zu vier parallele Leitungen im Tarif Multi-Line PowerDialer, das Hilfe-Center beschreibt zusätzlich eine Stufe mit bis zu zehn Nummern gleichzeitig. Die KI-Funktion AI Human Voice Detection erkennt, ob ein Mensch oder eine Mailbox abnimmt, und verbindet nur echte Gespräche. Bei Mailboxen hinterlegt Voicemail Drop eine vorab aufgenommene Nachricht, und der Dialer springt zum nächsten Kontakt. Die Listenverwaltung ist für ein Werkzeug dieser Klasse recht detailliert. Manager legen PowerLists für ganze Teams an und vergeben Prioritäten, nach denen mehrere Listen nacheinander oder im Wechsel abgearbeitet werden. Anrufzeiten lassen sich nach der Zeitzone des Kontakts begrenzen, die Kixie allerdings aus der Vorwahl ableitet. Für Wiederholungsversuche gibt es eine Mindestpause, ein tägliches Limit pro Nummer (Standard zwei Versuche) und ein Gesamtlimit (Standard zehn Versuche), nach dem ein Kontakt entfernt oder in eine Folgeliste verschoben wird. Abschlusscodes, bei Kixie Call Outcomes, können Regeln auslösen, etwa einen Kontakt aus der Liste nehmen oder den CRM-Besitzer neu zuweisen. Listen werden per Tabelle oder direkt aus HubSpot importiert. Für höhere Annahmequoten kombiniert ConnectionBoost lokale Rufnummernanzeige, rotierende Nummern und eine Überwachung der Nummernreputation. Teamleiter können Gespräche live mithören, dem Mitarbeiter etwas zuflüstern oder sich ins Gespräch schalten. Anrufe werden aufgezeichnet und mit Ergebnis, Notizen und SMS im CRM protokolliert. Eine KI-gestützte Gesprächsanalyse mit Transkription gibt es als Zusatzmodul. Für eingehende Anrufe stehen IVR, Ringgruppen, Warteschleifen und regelbasiertes Routing bereit. Kixie veröffentlicht für seine drei Tarife keine Preise, laut Hersteller werden Preise pro Team angeboten. Eine siebentägige Testphase ist ohne Kreditkarte möglich. Unbegrenzte Minuten gelten nur für Anrufe in die USA und nach Kanada, alle anderen Ziele rechnet Kixie nach Minutenpreisen des Ziellandes ab. Für den Einsatz in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es klare Einschränkungen. Internationale Rufnummern sind laut Kixie in über 65 Ländern erhältlich, müssen aber über den Support bestellt werden und erfordern je nach Land Unterlagen wie eine Geschäftsadresse im jeweiligen Land. Eine Hilfeseite aus dem Jahr 2024 nennt Deutschland, Österreich und die Schweiz unter den Ländern, für die Kixie mindestens eine lokale Nummer im ConnectionBoost-Pool vorhält. Die Compliance-Funktionen sind auf den US-Markt zugeschnitten: Abgleich mit der US-Sperrliste National Do Not Call Registry und eigenen Sperrlisten (als Zusatzmodul) sowie automatisch deaktivierte Aufzeichnung in US-Bundesstaaten mit Zwei-Parteien-Zustimmung. Angaben zur DSGVO, zu einem Auftragsverarbeitungsvertrag oder zum Serverstandort finden sich auf den Herstellerseiten nicht, die Sicherheitsseite verzichtet ausdrücklich auf Aussagen zur Hosting-Architektur. Support gibt es nur aus den USA. Kixie passt am ehesten zu Vertriebsteams, die überwiegend nach Nordamerika telefonieren und ihren Dialer eng mit HubSpot, Salesforce oder Pipedrive verzahnen wollen.
Vorteile
- Single- und Multi-Line-Dialing in einer Oberfläche, je nach Tarif bis zu vier Leitungen parallel.
- Sehr detaillierte Wiederwahlregeln mit Tages- und Gesamtlimits pro Nummer und Folgelisten.
- Abschlusscodes können automatisch Listen- und CRM-Aktionen auslösen.
- Breite CRM-Anbindung mit nativen Integrationen für HubSpot, Salesforce, Pipedrive, Zoho und HighLevel.
- Live-Mithören, Flüstern und Aufschalten für das Coaching in allen Tarifen.
- Siebentägige Testphase ohne Kreditkarte.
Nachteile
- Keine veröffentlichten Preise, alle Tarife nur auf Anfrage.
- Unbegrenzte Minuten nur für die USA und Kanada, andere Ziele werden pro Minute abgerechnet.
- Internationale Nummern nur über den Support bestellbar, je nach Land mit Nachweis einer lokalen Geschäftsadresse.
- Keine Angaben zu DSGVO, Auftragsverarbeitung oder Serverstandort auf den Herstellerseiten.
- Compliance-Funktionen wie DNC-Abgleich und Aufzeichnungsregeln sind auf US-Recht (FCC, TCPA) ausgerichtet.
- KI-Mailbox-Erkennung, Gesprächsanalyse und DNC-Prüfung sind Zusatzmodule.
Integrationen: HubSpot, Salesforce, Pipedrive, Zoho, HighLevel und 14 weitere
AlvariaKostenpflichtigAlvaria, hervorgegangen aus Noble Systems und Aspect Software, ist eine Enterprise-Plattform für compliancegesteuerte Outbound-Kampagnen mit Preview, Progressive und Predictive Dialing, Sperrlisten, Versuchsbegrenzung und Anrufzeitfenstern für große Contact Center in regulierten Branchen, Preise nur auf Anfrage.Kostenpflichtig
Alvaria ist der Name, unter dem seit 2021 die früheren Contact-Center-Anbieter Noble Systems und Aspect Software auftreten. Die alte Domain noblesystems.com leitet heute auf alvaria.com weiter, und in der Datenschutzerklärung führt sich das Unternehmen als Alvaria, Inc. (früher Aspect Software, Inc.) mit Rechtsadresse in Westford, Massachusetts. Seit 2024 vermarktet die Gruppe ihre Workforce-Management-Produkte wieder unter der Marke Aspect, während Alvaria sich auf Outbound und Compliance in der Kundenansprache konzentriert. Wer den Predictive Dialer von Noble Systems sucht, landet heute bei der Alvaria Intelligence Platform, kurz AIP. AIP versteht sich als Steuerungsschicht für proaktive Kundenansprache in großen Contact Centern. Laut Hersteller verbindet die Plattform Listenlogik, Kampagnendesign, Compliance-Regeln, die eigentliche Anwahl, das Routing und die Auswertung der Ergebnisse. Als Wählstrategien nennt Alvaria Preview, Progressive und Predictive. Beim Predictive Dialing passt AIP das Wähltempo laut Anbieter laufend an, um die Abbruchquote unter drei Prozent zu halten. In Fachbeiträgen beschreibt der Hersteller außerdem Power Dialing und eine Anrufbeantworter-Erkennung, die Agenten von Bandansagen, Besetztzeichen und nicht angenommenen Anrufen entlastet. Der Schwerpunkt liegt klar auf Regelwerken. AIP setzt Anrufzeitfenster nach Bundesstaat, Region und Branche bis auf die Ebene von Postleitzahl und Vorwahl durch, begrenzt Kontaktversuche pro Tag und Woche automatisch und gleicht in Echtzeit gegen mehrere Sperrlisten ab, etwa interne, nationale und externe Listen. Kontakte lassen sich zusätzlich über Abschlusscodes der Agenten oder Systemmerkmale sperren. Ein Versuchszähler erfasst Kontaktversuche kanalübergreifend, sodass Anrufe und SMS gemeinsam begrenzt werden können. Agenten können Datensätze mit Einwilligungsvermerken versehen. Hinzu kommen eine Funktion für den besten Anrufzeitpunkt auf Basis der Anrufhistorie, terminierte Rückrufe, feste Kontozuständigkeiten für bestimmte Agenten und eine Vorschau der Kontodaten vor dem Gespräch. Als abgedeckte Regelwerke nennt Alvaria vor allem TCPA, TSR, Reg F und CFPB aus den USA, daneben Ofcom und die DSGVO. Neben Sprache unterstützt die Plattform SMS und E-Mail. Für die Gesprächsanalyse verweist Alvaria auf eigene Speech Analytics sowie auf Partnerschaften mit ASAPP für Transkription und Zusammenfassungen, CallMiner für Gesprächsanalyse und SuccessKPI für Echtzeit-Auswertungen. Für den Einsatz mit bestehenden Contact-Center-Plattformen gibt es Integrationen mit Zoom Contact Center, Avaya und Google Cloud Contact Center AI. Die Zoom-Anbindung ist laut Pressemitteilung vom Juli 2026 zunächst für Unternehmenskunden in Nordamerika verfügbar. Alvaria Cloud läuft auf AWS, daneben pflegt der Hersteller weiterhin On-Premises-Releases wie Alvaria Advanced Outreach 23. Laut FAQ ist Alvaria nach PCI DSS v3.2.1 zertifiziert. Preise veröffentlicht Alvaria nicht, Angebote gibt es nur über eine Demo-Anfrage. Für den DACH-Raum ist wichtig: Für personenbezogene Daten, die über die Websites im EWR erhoben werden, nennt die Datenschutzerklärung unter anderem die Aspect Software GmbH in Köln als Verantwortliche. Einen Serverstandort in Deutschland oder der EU für die Plattform selbst nennt der Hersteller jedoch nicht. Die Compliance-Logik ist erkennbar auf US-Recht zugeschnitten, Regeln nach UWG oder deutsche Rufnummern werden nicht erwähnt. Alvaria richtet sich an Konzerne und große Contact Center in regulierten Branchen wie Banken, Inkasso, Versicherungen, Gesundheitswesen und Telekommunikation, die hohe Anrufvolumen mit nachweisbarer Regelkonformität steuern müssen.
Vorteile
- Sehr tiefe Compliance-Logik mit Anrufzeitfenstern, Versuchslimits und mehrstufigen Sperrlisten.
- Predictive Dialing mit dynamischer Steuerung der Abbruchquote für hohe Anrufvolumen.
- Kanalübergreifender Versuchszähler begrenzt Anrufe und SMS gemeinsam.
- Lässt sich mit bestehenden Plattformen wie Zoom Contact Center, Avaya und Google CCAI kombinieren.
- Cloud- und On-Premises-Betrieb möglich.
- Lange Erfahrung im Outbound durch die Herkunft aus Noble Systems und Aspect.
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise, Angebote nur über Demo und Vertrieb.
- Klar auf große Unternehmen ausgelegt, für kleine Teams überdimensioniert.
- Compliance-Regeln orientieren sich vor allem an US-Recht wie TCPA und Reg F, UWG wird nicht erwähnt.
- Kein Serverstandort in Deutschland oder der EU auf der Herstellerseite belegt.
- Zoom-Integration laut Hersteller vorerst nur für Kunden in Nordamerika verfügbar.
- Website beschreibt Funktionen eher allgemein, technische Details wie Leitungszahl fehlen.
Integrationen: Zoom Contact Center, Avaya, Google Cloud Contact Center AI, AWS, ASAPP und 6 weitere
RingCentralKostenpflichtigRingCX ist die Contact-Center-Lösung von RingCentral und bietet für Outbound-Kampagnen Preview-, Progressive-, Predictive- und Voice-Broadcast-Dialer, Listenverwaltung, Wählzeitfenster, einen Drag-and-drop-Skripteditor sowie Live-Dashboards, Anrufaufzeichnung und KI-Funktionen in einer Omnichannel-Plattform mit vorinstallierten CRM-Integrationen.KostenpflichtigHosting EU
Am besten geeignet für: Mittlere und große Contact Center mit Outbound-Kampagnen in Vertrieb und Kundenservice
RingCentral ist ein Anbieter für Cloud-Kommunikation mit Kunden in mehr als 100 Ländern. Das Unternehmen gibt an, über 600.000 Kunden zu haben und seit 25 Jahren am Markt zu sein. Für Deutschland gibt es eine eigene Webseite mit deutscher Rufnummer für Beratung. Das Hauptprodukt für Telefonie heißt RingEX. Es verbindet Telefonie, Nachrichten und Meetings in einer Plattform und läuft auf Tischtelefon, Computer und Smartphone. Dazu kommt RingCX für Kundenservice mit mehreren Kanälen und KI-Coaching für Agenten. Mit AI Conversation Expert lassen sich Gespräche aufzeichnen und für den Vertrieb auswerten. RingCentral Events deckt virtuelle und hybride Veranstaltungen ab. Nach eigenen Angaben ist die Plattform mit über 500 vorintegrierten Anwendungen über offene Schnittstellen verbunden. RingCentral nennt außerdem eine Verfügbarkeit von 99,999 Prozent über 24 Quartale in Folge. Die Plattform soll DSGVO, SOC 2 und HIPAA erfüllen. Für den deutschen und europäischen Markt nennt der Anbieter europäische Rechenzentren und eine C5-Konformität. Bei den Preisen musst du Geduld haben. Die deutsche Tarifseite zeigt keine Preise, sondern verweist auf die Produktbereiche Unternehmenstelefonie, Contact Center, Video und Events und auf eine telefonische Beratung. Konkrete Beträge bekommst du also nur über den Vertrieb. Auch Vodafone verkauft RingCentral-Lizenzen als Reseller. RingCentral ist eine gute Wahl für Unternehmen, die Telefonie, Video und Messaging aus einer Hand wollen und viele Anwendungen anbinden. Das Angebot ist breit, was für sehr kleine Teams mit einfachem Bedarf schnell zu viel sein kann. Wegen der fehlenden öffentlichen Preise solltest du vorab mehrere Angebote vergleichen und die Vertragsbedingungen genau prüfen.
Vorteile
- Vier Dialer-Modi von Preview über Progressive und Predictive bis Voice Broadcast decken sowohl beratungsintensive Gespräche als auch Massenkampagnen ab.
- Listen lassen sich vor dem Laden bereinigen, Wählregeln begrenzen Anrufe auf erlaubte Zeitfenster und verhindern wiederholtes Anwählen derselben Kontakte.
- Ein Drag-and-drop-Skripteditor führt Agent:innen durch Gespräche und markiert Pflichthinweise, ergänzt um über 250 vorgefertigte Berichte und Live-Dashboards.
Nachteile
- Ein Euro-Preis ist auf der deutschen Seite nicht ausgewiesen, genannt wird nur ein Einstieg ab 65 US-Dollar pro Benutzer:in und Monat, und die Zuordnung der Dialer-Modi zu Tarifen bleibt unklar.
- Die Compliance-Funktionen der Outbound-Seite sind auf US-Regeln wie TCPA und Do-not-call-Listen zugeschnitten, ein Bezug zu UWG oder DSGVO-Einwilligungen fehlt.
- Laut britischer Preisseite gelten inkludierte Minuten nicht für Anrufe über den automatischen Dialer, diese werden gesondert nach Tariftabelle abgerechnet.
Integrationen: Microsoft Teams, Salesforce, Google Workspace, Microsoft 365
Analysen aus unseren Daten
Wie transparent sind die Preise?
Preise geprüft im Oktober 2026
4 von 17 Anbietern veröffentlichen einen Monatspreis, 8 nennen ihren Preis nur auf Anfrage. Der Balken zeigt den günstigsten Tarif mit Monatspreis, netto laut Anbieter.
- CloudTalk27 € / Monat pro Nutzer
- Ringover29 € / Monat pro Nutzer
- JustCall40 € / Monat pro Nutzer
- Genesys Cloud CX60 € / Monat pro Nutzer
Kostenloser Tarif vorhanden
Preis mit anderer Abrechnung
Preis auf Anfrage
Quellen: Alvaria · CloudTalk · Dialfire · Enreach Outbound · Five9 · Genesys Cloud CX · JustCall · Kixie · NiCE CXone · Nooks · Orum · Ringover · Talkdesk · Talkdesk · VICIdial · VICIdial
Jahreskosten-Rechner
- CloudTalk16.200 €
- Ringover17.400 €
- JustCall24.000 €
- Genesys Cloud CX36.000 €
Kosten im ersten Jahr, netto, inklusive einmaliger Einrichtungsgebühr; ohne nutzungsabhängige Gebühren. Nur Tarife, bei denen der Anbieter Preis und Abrechnungseinheit (pro Person oder pauschal) veröffentlicht.
Berechnungsgrundlage
- Ringover Talk: 29 € / Monat pro Nutzer
- Ringover Business: 69 € / Monat pro Nutzer
- Ringover Unified: 89 € / Monat pro Nutzer
- JustCall Team: 40 € / Monat pro Nutzer
- JustCall Pro: 70 € / Monat pro Nutzer
- JustCall Pro Plus: 110 € / Monat pro Nutzer
- Genesys Cloud CX Genesys Cloud CX 1: 60 € / Monat pro Nutzer
- Genesys Cloud CX Genesys Cloud CX 2: 92 € / Monat pro Nutzer
- Genesys Cloud CX Genesys Cloud CX 3: 124 € / Monat pro Nutzer
- Genesys Cloud CX Genesys Cloud CX 4: 192 € / Monat pro Nutzer
- CloudTalk Lite: 27 € / Monat pro Nutzer
- CloudTalk Starter: 34 € / Monat pro Nutzer
- CloudTalk Essential: 39 € / Monat pro Nutzer
- CloudTalk Expert: 69 € / Monat pro Nutzer
Häufigste Funktionen: wer bietet was?
Spalten nach Häufigkeit sortiert, ähnliche Bezeichnungen sind zusammengefasst. Ein Feld ist markiert, wenn die Funktionsliste des Anbieters die Funktion ausdrücklich nennt (Offene API und Mobile App: laut Anbieterdaten in unserem Katalog). Ein leeres Feld heißt „nicht genannt“, nicht „gibt es nicht“. Mit der Maus über ein Feld fahren zeigt die Fundstelle.
| Anbieter | Telefonie | Offene API | Berichte & Dashboards | Mobile App | KI-Funktionen | Kontaktverwaltung | Automatisierung | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Dialfire | genannt: Anrufbeschränkungen, Priorisierung über durchsuchbare Felder und Reihenfolge neuer gegenüber bereits angerufener … | genannt: API und DBSync | genannt: Regelbasierte Workflows lösen je nach Gesprächsergebnis Folgeaktionen wie E-Mail, SMS oder weitere Anrufstufen aus. | genannt: Automatische Auswertung aufgezeichneter Gespräche für Qualitäts- und Compliance-Überwachung. | nicht genannt | genannt: Call Analyzer AI | genannt: Anrufbeschränkungen, Priorisierung über durchsuchbare Felder und Reihenfolge neuer gegenüber bereits angerufener … | genannt: Regelbasierte Workflows lösen je nach Gesprächsergebnis Folgeaktionen wie E-Mail, SMS oder weitere Anrufstufen aus. |
| JustCall | genannt: Arbeitet Listen aus CRM oder Tabelle Nummer für Nummer ab, mit einstellbarer Pause zwischen den Anrufen. | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: AMD und Voicemail-Drop | genannt: Mithören, Flüstern und Aufschalten in laufende Gespräche, Live-Dashboard für Verbindungs- und Abbruchquote. | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: KI-Analyse | genannt: Nicht erreichte Kontakte kommen nach Plan zurück in die Warteschlange, Anrufzeiten richten sich nach der Zeitzone des … | nicht genannt |
| Ringover | genannt: Anzahl der Versuche für unbeantwortete Anrufe und Reihenfolge der Liste einstellbar, mindestens eine Stunde Abstand … | genannt: Über 100 native Integrationen zu CRM-, Helpdesk- und ATS-Systemen, dazu API, Webhooks und MCP-Connector. | genannt: Skripte und Voicemail-Drop | genannt: Mithören, Flüstern und Aufschalten in laufende Gespräche sowie Echtzeit-Dashboard für Teamleiter. | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: KI-Transkription | genannt: Alle Rechenzentren mit Kundendaten liegen laut DSGVO-Seite in Frankreich, Hoster mit ISO 27001 und HDS. | nicht genannt |
| Genesys Cloud CX | genannt: Predictive startet Anrufe vor Gesprächsende der Agenten, Power wählt mehrere Kontakte pro freiem Agenten mit … | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Outbound-Kampagnen über Sprache, SMS, WhatsApp und E-Mail aus derselben Plattform. | genannt: Aufzeichnung und Analytics | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | genannt: Predictive startet Anrufe vor Gesprächsende der Agenten, Power wählt mehrere Kontakte pro freiem Agenten mit … | nicht genannt |
| Talkdesk | genannt: Mehrere Anrufe pro verfügbarem Agenten, gesteuert über Wählverhältnis, Ziel-Abbruchquote und Klingeldauer pro Kampagne. | genannt: Bis zu 20 Datensatzlisten pro Kampagne per CSV, CRM oder Campaign Management API. | genannt: Automatisierte Outbound-Abläufe über Sprache, SMS und E-Mail ohne Agenten. | nicht genannt | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: KI-Anrufbeantworter-Erkennung | nicht genannt | genannt: Automatisierte Outbound-Abläufe über Sprache, SMS und E-Mail ohne Agenten. |
| Alvaria | genannt: Anrufzeitfenster | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Kampagnen über Sprache, SMS und E-Mail, inklusive agentengeführter, KI-geführter und vollautomatischer Ansprache. | genannt: Eigene Speech Analytics sowie Partnerlösungen von ASAPP, CallMiner und SuccessKPI für Transkription, Zusammenfassung … | nicht genannt | genannt: Kampagnen über Sprache, SMS und E-Mail, inklusive agentengeführter, KI-geführter und vollautomatischer Ansprache. | nicht genannt | nicht genannt |
| Close CRM | genannt: Wählt mehrere Nummern gleichzeitig, verwirft Voicemails, Besetztzeichen und Servicenummern und verbindet nur Anrufe … | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Wählt mehrere Nummern gleichzeitig, verwirft Voicemails, Besetztzeichen und Servicenummern und verbindet nur Anrufe … | genannt: Frei definierbare Call Outcomes und Dispositionen wie Abandoned liefern Auswertungen zu Antwort- und Abschlussquoten … | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| CloudTalk | genannt: Wählt Kampagnenlisten nacheinander ab, mit optionaler Auto-Wahl nach Countdown oder Preview jedes Kontakts vor dem … | genannt: Blacklist für eingehende und ausgehende Anrufe, per API und Workflow automatisch befüllbar. | nicht genannt | genannt: Pflicht-Disposition nach jedem Anruf mit eigenen Tags, die in Statistik, Anrufhistorie und CRM übernommen werden. | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Blacklist für eingehende und ausgehende Anrufe, per API und Workflow automatisch befüllbar. |
| Enreach Outbound | genannt: Rotierender Pool lokaler Rufnummern zur Steigerung der Annahmequote. | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Voicemail-Erkennung in allen Paketen, damit Agenten nur Live-Gespräche erhalten. | nicht genannt | nicht genannt | genannt: KI-Transkription und Gesprächsanalyse für Skripttreue, Compliance und Coaching als Add-on. | nicht genannt | genannt: Echtzeit-Mithören, Stereo-Aufzeichnung, QA-Workflows und In-App-Chat zwischen Agent und Supervisor. |
| Kixie | genannt: Automatisches Abarbeiten von Anruflisten mit einer Leitung oder mehreren Leitungen gleichzeitig, laut Preisseite bis … | genannt: Anrufe, SMS, Ergebnisse und Aufzeichnungen werden automatisch im CRM protokolliert, mit Developer API und Webhooks. | genannt: Voicemail Drop | nicht genannt | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: KI-Mailbox-Erkennung | nicht genannt | nicht genannt |
| VICIdial | genannt: Anrufbeantworter-Erkennung beim Wählen, optional mit Abspielen einer Nachricht auf dem Anrufbeantworter. | genannt: API | nicht genannt | genannt: Reporting | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | genannt: Agentenskripte mit Kundendaten, eigene Abschlusscodes, Hotkeys, Pausencodes und Rückruftermine. | nicht genannt |
| Aircall | genannt: Notizen, Tags und Anrufdaten aus Dialer-Sitzungen werden mit CRM-Systemen wie HubSpot, Salesforce oder Pipedrive … | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Voicemail Drop | nicht genannt | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| NiCE CXone | genannt: Patentiertes Predictive Dialing, bei dem der Agent schon während der Anrufanalyse verbunden ist, damit Angerufene … | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | genannt: Aufzeichnung und Analytics | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Kontakte mit Start- und Enddatum sperren, DNC-Abgleich vor dem Upload oder zur Wählzeit über Drittanbieter wie Gryphon. | nicht genannt |
| Orum | genannt: Alternativ einzelnes Abarbeiten der Liste mit einer Leitung, dazu Click-to-Call und Einzelanrufe. | nicht genannt | genannt: Voicemail-Sequencer | genannt: Wahllisten aus Salesforce-Reports, HubSpot-Listen, Outreach und Salesloft mit Rückschreiben der Ergebnisse. | nicht genannt | genannt: KI-Erkennung | nicht genannt | nicht genannt |
| RingCentral | genannt: Sagt voraus, wann Agent:innen frei werden und welche Kontakte abheben, wählt mehrere Nummern parallel und leitet … | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | nicht genannt | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | genannt: Sagt voraus, wann Agent:innen frei werden und welche Kontakte abheben, wählt mehrere Nummern parallel und leitet … | nicht genannt |
| Five9 | genannt: Festes Verhältnis von 1 bis 10 Anrufen pro verfügbarem Agenten, automatische Drosselung auf 1:1 bei Überschreiten der … | genannt: Anbindung an Salesforce, ServiceNow, Microsoft, Oracle und Zendesk mit Screen Pop, Datensatz-Import per API oder … | nicht genannt | genannt: Progressive passt das Verhältnis anhand der Kampagnenstatistik an, Preview zeigt Datensatz und CRM-Historie vor der … | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| Nooks | genannt: Gemeinsame Anrufblöcke mit Mithören, Flüster-Coaching durch Manager und Leaderboards. | nicht genannt | genannt: Voicemail Drops, Notizen, Dispositionen, Rückrufe und Erinnerungen werden automatisch erledigt und ins CRM geschrieben. | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Workflow-Automatisierung |
| Summe | 17 von 17 | 15 von 17 | 12 von 17 | 11 von 17 | 10 von 17 | 8 von 17 | 7 von 17 | 5 von 17 |
Welche Integrationen sind verbreitet?
Die häufigsten Anbindungen an andere Software, gezählt über alle 17 Anbieter. Unterschiedliche Schreibweisen derselben Software sind zusammengefasst.
Datenschutz und Betrieb im Überblick
4 von 17 Anbietern nennen einen Serverstandort in Deutschland, 9 von 17 einen in der EU. 2 bieten eine On-Premise-Variante an.
| Anbieter | Server in Deutschland | Server in der EU | Cloud | On-Premise |
|---|---|---|---|---|
| Five9 | ja | ja | ja | keine Angabe |
| Genesys Cloud CX | ja | ja | ja | keine Angabe |
| NiCE CXone | ja | ja | ja | keine Angabe |
| Talkdesk | ja | ja | ja | keine Angabe |
| Aircall | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| Dialfire | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| Enreach Outbound | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| RingCentral | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| Ringover | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| Alvaria | keine Angabe | keine Angabe | ja | ja |
| VICIdial | keine Angabe | keine Angabe | ja | ja |
| Close CRM | keine Angabe | keine Angabe | ja | keine Angabe |
| CloudTalk | keine Angabe | keine Angabe | ja | keine Angabe |
| JustCall | keine Angabe | keine Angabe | ja | keine Angabe |
| Kixie | keine Angabe | keine Angabe | ja | keine Angabe |
| Nooks | keine Angabe | keine Angabe | ja | keine Angabe |
| Orum | keine Angabe | keine Angabe | ja | keine Angabe |
| Summe | 4 von 17 | 9 von 17 | 17 von 17 | 2 von 17 |
Bekanntheit und Einstiegspreis
Stand August 2026
Relative Bekanntheit der Marke im Web, Stand August 2026, in fünf Stufen, gegenübergestellt mit dem günstigsten veröffentlichten Monatspreis. Bekanntheit zeigt, wie präsent ein Anbieter im Netz ist, nicht wie gut das Produkt ist. „Preis auf Anfrage“ ist eigens ausgewiesen und sagt nichts über die Höhe des Preises.
| Bekanntheit | kostenlos | 10 bis unter 30€ oder $ pro Monat | 30 bis unter 100€ oder $ pro Monat | ab 100€ oder $ pro Monat | Preis auf Anfrage |
|---|---|---|---|---|---|
| sehr hoch(Bekanntheit Stufe 5 von 5) | |||||
| hoch(Bekanntheit Stufe 4 von 5) | |||||
| mittel(Bekanntheit Stufe 3 von 5) | |||||
| eher gering(Bekanntheit Stufe 2 von 5) | |||||
| gering(Bekanntheit Stufe 1 von 5) |
- sehr hoch(Bekanntheit Stufe 5 von 5)
- hoch(Bekanntheit Stufe 4 von 5)
- mittel(Bekanntheit Stufe 3 von 5)
- eher gering(Bekanntheit Stufe 2 von 5)
- gering(Bekanntheit Stufe 1 von 5)
Preis: günstigster Tarif mit Monatspreis laut Anbieter, netto, je nach Anbieter pro Nutzer oder pauschal. Preise in € und $ stehen so, wie der Anbieter sie nennt, und sind nicht umgerechnet; die Spalten richten sich nach dem Betrag.
Ohne Monatspreis: RingCentral (keine Preisangabe), Dialfire (keine Preisangabe).
Was Dialer-Software leistet: die Wählmodi im Überblick
Ein Dialer ersetzt das manuelle Wählen durch eine Kampagne: Kontakte werden importiert oder aus dem CRM geladen, das System wählt nach festgelegten Regeln und dokumentiert jedes Ergebnis. Entscheidend ist der Wählmodus:
- Preview Dialing: Der Kontakt erscheint zuerst auf dem Bildschirm, der Agent startet den Anruf, wenn er bereit ist. Gut für beratungsintensive B2B-Gespräche.
- Power und Progressive Dialing: Nach jedem Gespräch und einer einstellbaren Nachbearbeitungszeit wählt das System automatisch die nächste Nummer, eine Leitung pro Agent. Es entstehen keine abgebrochenen Anrufe.
- Predictive Dialing: Der Dialer wählt mehr Nummern, als gerade Agenten frei sind, und berechnet das Tempo aus Annahmequote und Gesprächsdauer. Das lohnt sich erst ab einer gewissen Teamgröße, Five9 und Genesys Cloud CX empfehlen mindestens 15 aktive Agenten.
- Parallel Dialing: Ein einzelner Vertriebler wählt zwei bis zehn Nummern gleichzeitig, das erste echte Gespräch wird durchgestellt, die anderen werden beendet. Diesen Ansatz verfolgen Orum, Nooks, Kixie und als Add-on CloudTalk.
Dazu kommen Funktionen, die über den Erfolg einer Kampagne entscheiden: Anrufbeantworter-Erkennung, Voicemail Drop, Wiederwahlregeln, Sperrlisten, Gesprächsskripte, Abschlusscodes, Mithören und Flüstern sowie die Synchronisation mit dem CRM-Software.
Sechs Arten von Dialer-Software
- Europäische Callcenter-Software: Dialfire aus Dresden bietet Predictive und Preview Dialing im Browser, rechnet nur nach Minuten ab und speichert Daten laut Anbieter ausschließlich in der EU. Enreach Outbound aus Dänemark hat Power und Predictive Dialer, Lead-Management und Hosting in Dänemark, Frankfurt und Dublin.
- Cloud-Telefonanlagen mit Power Dialer: Aircall, CloudTalk, Ringover und JustCall sind in erster Linie Telefonanlagen für Vertrieb und Support, haben aber in höheren Tarifen einen Power Dialer. JustCall bietet im Paket SalesPro zusätzlich einen Predictive Dialer mit bis zu zehn Leitungen.
- Sales-CRM mit Dialer: Close verbindet CRM und Telefonie, der Power Dialer arbeitet direkt auf gespeicherten Listen, der Predictive Dialer ist dem Tarif Scale vorbehalten.
- Contact-Center-Plattformen: Five9, Genesys Cloud CX, NiCE CXone, Talkdesk, RingCentral RingCX und Alvaria decken Inbound und Outbound für große Teams ab, mit Predictive, Progressive, Preview und Agentless Dialing, Regelwerken und Analytics. Die meisten bieten Rechenzentren in der EU.
- Parallel-Dialer für SDR-Teams: Orum, Nooks und Kixie sind auf B2B-Kaltakquise aus den USA zugeschnitten und wählen mehrere Leitungen pro Person. Für deutsche Rufnummern und DSGVO-Fragen ist hier mehr Prüfung nötig.
- Open Source: VICIdial ist eine kostenlose Contact-Center-Suite auf Basis von Asterisk mit Predictive Dialer, die selbst betrieben wird.
Wer statt menschlicher Agenten eine KI ans Telefon setzen will, findet passende Lösungen bei den KI-Telefonassistenten.
Outbound-Calls rechtssicher: UWG, DSGVO und Dialer-Einstellungen
Telefonische Werbung ist in Deutschland streng geregelt. Ein Dialer macht Anrufe effizienter, ändert aber nichts an den Pflichten. Die wichtigsten Punkte:
- Einwilligung bei Verbrauchern: Werbeanrufe bei Verbraucherinnen und Verbrauchern sind nach § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG nur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung erlaubt. Verstöße kann die Bundesnetzagentur mit Bußgeldern bis 300.000 Euro ahnden.
- Dokumentation: Seit Oktober 2021 muss die Einwilligung nach § 7a UWG zum Zeitpunkt der Erteilung dokumentiert und fünf Jahre lang aufbewahrt werden. Ein Dialer mit CRM-Anbindung sollte deshalb Quelle und Datum der Einwilligung am Kontakt speichern.
- Geschäftskunden: Im B2B-Bereich genügt eine mutmaßliche Einwilligung. Sie setzt ein konkretes, sachliches Interesse des angerufenen Unternehmens voraus, eine Liste beliebiger Firmennummern reicht nicht.
- Rufnummer anzeigen: Bei Werbeanrufen darf die Rufnummer nicht unterdrückt werden. Funktionen wie wechselnde lokale Nummern sollten nur echte, zurückrufbare Nummern des eigenen Unternehmens anzeigen.
- Widerspruch und Sperrlisten: Wer der Werbung widerspricht, darf nicht erneut angerufen werden (Art. 21 Abs. 3 DSGVO). Sperrlisten bieten unter anderem CloudTalk, JustCall, Genesys Cloud CX, Talkdesk, VICIdial und Enreach Outbound.
- Abbruchquote: Predictive Dialer erzeugen Anrufe, bei denen kein Agent frei ist. Stille oder sofort beendete Anrufe empfinden Angerufene als Belästigung. Gute Systeme wie Five9 oder Close lassen eine maximale Abbruchquote einstellen oder spielen eine Ansage mit Firmenname ab.
- Aufzeichnung und KI-Analyse: Gespräche dürfen nur mit Einwilligung aller Beteiligten aufgezeichnet werden. Das gilt auch für KI-Transkription und Call-Analytics.
- Auftragsverarbeitung und Hosting: Mit dem Anbieter ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nötig. Viele US-Tools richten ihre Compliance-Funktionen auf TCPA und US-Sperrlisten aus, nicht auf UWG und DSGVO.
Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung. Vor einer Outbound-Kampagne an Privatpersonen sollte die Einwilligungsstrecke rechtlich geprüft werden.
Preise und Abrechnungsmodelle
Bei Dialer-Software gibt es drei Modelle, die sich schwer direkt vergleichen lassen:
- Nutzungsbasiert: Dialfire verlangt keine Grundgebühr und kein Nutzerlimit. Für Deutschland nennt die Preisseite netto 0,0069 Euro pro Minute Agentenverbindung, dazu 0,0079 Euro pro Minute ins Festnetz und 0,029 Euro in Mobilnetze. Zusatzfunktionen kosten extra pro Minute.
- Pro Nutzer und Monat (Cloud-Telefonanlagen): Den Power Dialer gibt es bei Aircall ab dem Tarif Professional für 50 Euro pro Lizenz bei jährlicher Zahlung und mindestens drei Lizenzen, bei Ringover ab Business für 69 Euro (49 Euro bei jährlicher Bindung), bei JustCall ab Pro für 70 Euro (50 Euro jährlich), bei CloudTalk im Tarif Expert für 69 Euro (49 Euro jährlich) oder als Add-on für 15 Euro. Close kostet im Tarif Growth mit Power Dialer 99 US-Dollar bei jährlicher Zahlung, Scale mit Predictive Dialer 139 US-Dollar. Minuten und Rufnummern kommen oft hinzu.
- Contact-Center-Lizenzen: Genesys Cloud CX startet bei 60 Euro pro Named User und Monat bei Jahresvertrag, NiCE CXone bei 110 US-Dollar plus nutzungsbasiertem Outbound-Add-on, Talkdesk bei 105 US-Dollar plus Dialer-Add-on auf Anfrage. RingCentral RingCX nennt einen Einstieg ab 65 US-Dollar pro Nutzer.
- Nur auf Anfrage: Five9, Alvaria, Enreach Outbound, Kixie, Orum und Nooks. Orum verlangt mindestens neun Lizenzen.
- Kostenlos: VICIdial ist Open Source unter AGPLv2. Es fallen aber Server, SIP-Trunk und Betreuung an.
Rechne bei Vergleichen immer mit Minutenkosten, Rufnummern und Mindestlizenzen. Ein günstiger Grundpreis hilft wenig, wenn der Dialer erst im höchsten Tarif enthalten ist.
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
- Wählmodus passend zur Teamgröße: Unter zehn Agenten bringt Predictive Dialing kaum Vorteile, Power oder Progressive reichen. Ab 15 gleichzeitig eingeloggten Agenten spielt Predictive seine Stärken aus.
- Deutsche Rufnummern und Zielländer: Nicht jeder US-Dialer ruft Deutschland zuverlässig an. Der Parallel Dialer von Ringover ist laut Hilfe-Center derzeit nur in den USA, Spanien und Großbritannien verfügbar, Nooks verlangt für deutsche Nummern eine Geschäftsadresse in Deutschland.
- Hosting: EU-Hosting belegen Dialfire, Enreach Outbound, Ringover (Frankreich) sowie die Contact-Center-Plattformen Five9, Genesys Cloud CX, NiCE CXone und Talkdesk mit Rechenzentren unter anderem in Frankfurt. CloudTalk speichert Aufnahmen und KI-Daten in Deutschland, andere Daten auch außerhalb der EU.
- Anrufbeantworter-Erkennung: Sie spart Zeit, ist aber nie perfekt. JustCall nennt selbst eine Genauigkeit von etwa 75 Prozent. Teste mit deutschen Mailboxen.
- Wiederwahlregeln und Sperrlisten: Maximale Versuche pro Kontakt, Mindestabstände und Wählzeitfenster sollten pro Kampagne einstellbar sein.
- CRM-Anbindung: HubSpot, Salesforce und Pipedrive binden fast alle Tools an. Dialfire hat zusätzlich Konnektoren für Dynamics 365, Zoho und Freshsales, Close ist selbst ein CRM.
- Qualitätssicherung: Mithören, Flüstern, Aufzeichnung und KI-Auswertung helfen beim Coaching. Mehr zu KI im Vertrieb findest du bei den KI-Tools für den Vertrieb.
Welche Dialer-Software zu welchem Use-Case passt
- Callcenter und Agenturen im DACH-Raum: Dialfire, mit Predictive Dialer im Browser, EU-Datenspeicherung und Abrechnung ohne Grundgebühr.
- Telemarketing mit EU-Hosting: Enreach Outbound, mit Power und Predictive Dialer, Lead-Management und Servern in Dänemark, Frankfurt und Dublin.
- Kleine Vertriebsteams mit Telefonanlage: Aircall oder CloudTalk, weil Telefonie, Power Dialer und CRM-Sync in einem Tool laufen.
- Inside Sales mit CRM in einem Tool: Close, mit Power Dialer ab Growth und Predictive Dialer im Tarif Scale.
- Große Contact Center mit Inbound und Outbound: Genesys Cloud CX oder Five9, mit allen gängigen Wählmodi und Rechenzentren in Frankfurt.
- SDR-Teams mit internationaler Kaltakquise: Orum oder Nooks, weil ein Vertriebler mehrere Leitungen gleichzeitig wählt.
- Eigenbetrieb ohne Lizenzkosten: VICIdial, als Open-Source-Suite mit Predictive Dialer auf eigener Infrastruktur.
Highlights aus dem Vergleich
- Predictive Dialer aus Deutschland: Dialfire aus Dresden, ohne Grundgebühr und mit Datenspeicherung in der EU.
- Meiste Wählmodi: Genesys Cloud CX mit Preview, Progressive, Power, Predictive, Agentless und External Calling.
- Power Dialer als Add-on: Bei CloudTalk lässt sich der Power Dialer in kleineren Tarifen für 15 Euro pro Nutzer und Monat zubuchen.
- Meiste Leitungen pro Person: Nooks mit adaptivem Modus und einem Turbo-Modus mit durchschnittlich rund sechs Leitungen.
- Ohne Lizenzkosten: VICIdial als Open Source.
Dialer-Software im Markt-Überblick
Häufige Fragen
Was ist eine Dialer-Software?
Eine Dialer-Software wählt Telefonnummern aus einer Kontaktliste automatisch, erkennt Anrufbeantworter und besetzte Leitungen und verbindet Agenten nur mit Gesprächspartnern, die abheben. Beispiele sind Dialfire, Aircall und Genesys Cloud CX.
Was ist der Unterschied zwischen Predictive und Power Dialer?
Ein Power Dialer wählt nach jedem Gespräch automatisch die nächste Nummer, eine Leitung pro Agent. Ein Predictive Dialer wählt mehrere Nummern gleichzeitig und berechnet, wann Agenten frei werden. Predictive bringt mehr Gespräche pro Stunde, lohnt sich aber erst ab etwa 15 aktiven Agenten und kann abgebrochene Anrufe erzeugen.
Was kostet eine Dialer-Software?
Dialfire rechnet nur nach Minuten ab, ohne Grundgebühr. Cloud-Telefonanlagen mit Power Dialer wie CloudTalk, Ringover oder JustCall liegen bei rund 50 bis 70 Euro pro Nutzer und Monat, Aircall ab 50 Euro bei jährlicher Zahlung. Contact-Center-Plattformen wie Genesys Cloud CX starten bei 60 Euro, viele Enterprise-Anbieter nennen Preise nur auf Anfrage. VICIdial ist als Open Source kostenlos.
Sind Werbeanrufe mit einem Dialer erlaubt?
Der Dialer selbst ist erlaubt, es gelten aber die Regeln für Telefonwerbung. Verbraucher dürfen nach § 7 UWG nur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung angerufen werden, die nach § 7a UWG dokumentiert und fünf Jahre aufbewahrt werden muss. Bei Geschäftskunden reicht eine mutmaßliche Einwilligung. Die Rufnummer darf nicht unterdrückt werden, und wer widerspricht, gehört auf die Sperrliste.
Welche Dialer hosten in Deutschland oder der EU?
Laut Herstellerangaben speichern Dialfire und Enreach Outbound Daten in der EU, Ringover in Frankreich. Five9, Genesys Cloud CX, NiCE CXone und Talkdesk bieten Rechenzentren in Frankfurt an. CloudTalk speichert Aufnahmen und KI-Daten in Deutschland. Für JustCall, Kixie, Orum und Nooks ist kein EU-Hosting belegt.
Gibt es Dialer-Software aus Deutschland?
Ja. Dialfire wird von der cloud IT Services GmbH in Dresden betrieben und bietet Predictive und Preview Dialing, Inbound mit ACD und CRM-Konnektoren. Aus Europa kommen außerdem Enreach Outbound (Dänemark), Ringover (Frankreich) und CloudTalk (Slowakei).
Welcher Dialer eignet sich für kleine Vertriebsteams?
Was ist ein Parallel Dialer?
Ein Parallel Dialer wählt für einen einzelnen Vertriebler mehrere Nummern gleichzeitig und stellt das erste echte Gespräch durch. Orum wählt bis zu fünf Leitungen, Nooks zwei bis fünf oder adaptiv, Kixie je nach Tarif mehrere Leitungen. Die Tools sind auf den US-Markt ausgerichtet, für deutsche Zielnummern sollte man die Verfügbarkeit vorab prüfen.
Brauche ich zusätzlich eine Telefonanlage?
Nicht unbedingt. Dialfire, CloudTalk, Ringover und JustCall bringen Rufnummern und Telefonie mit. Wer eine bestehende Anlage behalten will, kann Callcenter-Software oft per SIP anbinden. Einen Überblick über reine Telefonanlagen gibt unsere Seite zu Cloud-Telefonanlagen.