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Dialfire

Dialfire ist eine browserbasierte Contact-Center-Software der cloud IT Services GmbH aus Dresden mit Predictive und Preview Dialer, Inbound-ACD, Call Blending, CRM-Konnektoren und minutengenauer Abrechnung ohne Grundgebühr.

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(0 Bewertungen)Kostenpflichtig
Autor: Max Benz
Zuletzt aktualisiert: 14.10.2026

Was ist Dialfire?

Dialfire ist eine Contact-Center-Software aus der Cloud, die Outbound- und Inbound-Telefonie im Browser bündelt. Betrieben wird sie von der cloud IT Services GmbH mit Sitz in Dresden. Für den Start genügen laut Anbieter ein Browser und ein Headset, eine Softwareinstallation ist nicht nötig. Über Kampagnenvorlagen lässt sich eine erste Telefonkampagne in wenigen Minuten aufsetzen. Im Outbound stehen zwei Anwahlmethoden zur Wahl: Predictive Dialing, bei dem das System vorausschauend wählt und Agenten nur angenommene Gespräche zustellt, und Preview Dialing, bei dem sich der Agent vor jedem Anruf auf den Kontakt vorbereitet. Power- oder Progressive-Modus nennt Dialfire nicht gesondert. In den Dialer-Einstellungen einer Kampagnenstufe lassen sich Anrufbeschränkungen festlegen, Kontakte über durchsuchbare Felder priorisieren und bestimmen, ob frisch importierte Kontakte vor bereits angerufenen an die Reihe kommen. Rückrufer werden automatisch der passenden Outbound-Kampagne zugeordnet, Dialfire nennt das Rebound. Kampagnen bauen auf einer integrierten CRM-Datenbank auf, die sich um eigene Felder erweitern lässt. Die Agentenmaske ist ohne Programmierung anpassbar, komplexere Logik ist mit JavaScript möglich. Beim Import werden Dubletten erkannt. Mehrstufige Kampagnen lösen je nach Gesprächsergebnis automatisch Folgeaktionen aus, etwa eine E-Mail, eine SMS oder eine weitere Anrufstufe. Vorlagen gibt es unter anderem für Kalender-, Umfrage- und Warenkorb-Kampagnen. Für Rufnummern bietet Dialfire mehrere Wege: vorhandene Nummern hinterlegen, neue Nummern oder Nummernblöcke direkt im System erwerben und die Anzeigerufnummer automatisch rotieren lassen. Die Registrierung der Nummern begleitet der Anbieter nach den Vorschriften des jeweiligen Landes. Im Inbound arbeitet Dialfire mit ACD, mehrstufigem Overflow-Routing, programmierbarer IVR und Call Blending, sodass Agenten eingehende und ausgehende Gespräche in einer Sitzung bearbeiten. Zur Qualitätssicherung gehören Gesprächsaufzeichnung (standardmäßig oder per Klick, one-way oder two-way), Silent Monitoring, Hinweise an Agenten und Flüstern. Der Call Analyzer AI wertet aufgezeichnete Gespräche automatisch aus und unterstützt die Qualitäts- und Compliance-Prüfung. Dazu kommen virtuelle Inbound- und Outbound-Agenten auf Voicebot-Basis. Reports aktualisieren sich in Echtzeit, Dashboards und Wallboards zeigen Queue-Status und Vertriebskennzahlen. Integrationen gibt es zu HubSpot, Pipedrive, Salesforce, Microsoft Dynamics 365 Sales, Zoho CRM, Zoho Bigin, Zendesk Sell, Freshsales, noCRM.io und Firmao, außerdem eine Zapier-App, einen Looker-Studio-Konnektor, REST-APIs, Webhooks und einen DBSync-Adapter, der alle Daten in Echtzeit in eine lokale SQL-Datenbank spiegelt. Mehrere Contact Center können mit getrennten Rechten in derselben Kampagne arbeiten, was für Outsourcing-Modelle gedacht ist. Abgerechnet wird ausschließlich nach Nutzung, ohne Grundgebühr, Mindestumsatz oder Nutzerlimit: Für Deutschland nennt die Preisseite 0,0069 Euro pro Minute Agentenverbindung sowie 0,0079 Euro pro Minute ins Festnetz und 0,0290 Euro pro Minute in Mobilnetze, jeweils netto und pro angefangener Minute. Erweiterte Zusatzfunktionen kosten extra pro Nutzungsminute, ihre Preise stehen erst in der Tariftabelle im Kundenkonto. Ein Test mit Startguthaben ist ohne Zahlungsdaten möglich. Zum Datenschutz schreibt Dialfire, dass Daten ausschließlich innerhalb der EU und redundant in mehreren Rechenzentren gespeichert werden, alternativ ist eine In-House-Speicherung der Kundendaten möglich. Ein konkretes Land oder einen Hosting-Anbieter nennt die Website nicht. Single-Sign-On, Multifaktor-Authentifizierung und ein fein abgestuftes Rechtesystem werden unterstützt. Öffentlich dokumentiert sind dagegen weder eine Anrufbeantworter-Erkennung noch Sperrlisten oder konkrete Wiederwahlregeln, diese Punkte sollten Interessenten vor dem Einsatz klären.

Quick Info

Kategorien:
Preismodell:Kostenpflichtig
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Kostenlos testen:Ja
Mobile App:Nein
API:Ja

Tags

Predictive DialerPreview DialerContact CenterCallcenter-SoftwareCloud-TelefonieOutboundCall Blending

Für wen ist Dialfire geeignet?

Dialfire ist geeignet für:

Outbound-Callcenter und Telemarketing-Dienstleister
Inside-Sales-Teams im B2B und B2C
Kundenservice-Teams mit Inbound und Outbound
Contact-Center-Outsourcer mit mehreren Standorten
Teams für Terminvereinbarung und Umfragen

Wichtigste Funktionen von Dialfire

Die wichtigsten Funktionen von Dialfire sind:

Predictive Dialer

Vorausschauende Anwahl, die Agenten nur angenommene Gespräche zustellt, alternativ Preview Dialing mit Vorbereitung auf jeden Kontakt.

Dialer-Steuerung

Anrufbeschränkungen, Priorisierung über durchsuchbare Felder und Reihenfolge neuer gegenüber bereits angerufener Kontakte je Kampagnenstufe.

Mehrstufige Kampagnen

Regelbasierte Workflows lösen je nach Gesprächsergebnis Folgeaktionen wie E-Mail, SMS oder weitere Anrufstufen aus.

Rufnummernmanagement

Eigene Nummern hinterlegen, neue Nummern oder Nummernblöcke kaufen und die Anzeigerufnummer automatisch rotieren.

Inbound und Blending

ACD mit Overflow-Routing, programmierbare IVR und Call Blending mit automatischer Zuordnung von Rückrufern.

Monitoring und Aufnahme

Silent Monitoring, Flüstern und Gesprächsaufzeichnung one-way oder two-way, Aufnahmen mindestens drei Jahre abrufbar.

Call Analyzer AI

Automatische Auswertung aufgezeichneter Gespräche für Qualitäts- und Compliance-Überwachung.

Echtzeit-Reporting

Reports, Dashboards und Wallboards mit kampagnenspezifischen Kennzahlen, die sich in Echtzeit aktualisieren.

CRM-Konnektoren

Bidirektionale Anbindung an HubSpot, Pipedrive, Salesforce, Dynamics 365, Zoho und weitere sowie Zapier.

API und DBSync

REST-APIs, Webhooks und Echtzeit-Spiegelung aller Daten in eine lokale SQL-Datenbank.

Was sind Vorteile und Nachteile von Dialfire?

Hier sind die wichtigsten Vor- und Nachteile von Dialfire im Überblick:

Vorteile

Keine Grundgebühr, kein Mindestumsatz und keine Begrenzung der Nutzerzahl, bezahlt wird nur die tatsächliche Nutzung.
Predictive und Preview Dialer sind ohne Tarifstufen verfügbar.
Datenspeicherung laut Anbieter ausschließlich in der EU, In-House-Speicherung der Kundendaten optional.
Bidirektionale Konnektoren zu zehn CRM-Systemen, dazu Zapier, Looker Studio, REST-API und Webhooks.
Anpassbare Agentenmaske und mehrstufige Kampagnen ohne Programmierung, mit JavaScript erweiterbar.
Test mit Startguthaben ohne Zahlungsdaten möglich.

Nachteile

Kosten hängen vollständig vom Gesprächsvolumen ab und sind dadurch schwerer vorab zu kalkulieren.
Preise für erweiterte Zusatzfunktionen stehen nicht auf der Website, sondern erst in der Tariftabelle im Kundenkonto.
Anrufbeantworter-Erkennung, Sperrlisten und Wiederwahlregeln sind auf der Herstellerseite nicht dokumentiert.
Kein konkretes Land und kein Hosting-Anbieter für die EU-Rechenzentren genannt.
Power- und Progressive-Modus werden nicht als eigene Anwahlmethoden aufgeführt.
Keine mobile App auf der Herstellerseite erwähnt.

Dialfire-Preise und Kosten

Die aktuellen Preispläne und Kosten von Dialfire sind:

Pay-per-Use

Beliebt
ab 0,0069 Euro pro Minute
  • Keine Grundgebühr, kein Mindestumsatz, beliebig viele Benutzer
  • Agentenverbindung 0,0069 Euro pro Minute
  • Outbound Deutschland: Festnetz 0,0079 Euro, Mobil 0,0290 Euro pro Minute
  • Inbound: VoIP/SIP 0,0069 Euro, PSTN 0,0079 Euro pro Minute
  • Abrechnung netto pro angefangener Minute, Zusatzfunktionen kosten extra pro Minute

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Häufig gestellte Fragen zu Dialfire

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Dialfire auf einen Blick: