KI-Telefonassistenten im Vergleich
Ein KI-Telefonassistent nimmt Anrufe rund um die Uhr an, beantwortet Standardfragen und bucht Termine. Er lohnt sich für Betriebe, Praxen und Teams, die Anrufe verpassen oder wenig Personal am Telefon haben.
- Tools im Vergleich
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- Tools im Vergleich
- mit Hosting in Deutschland
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- mit Hosting in Deutschland
- kostenlos oder Freemium
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- kostenlos oder Freemium
- mit kostenloser Testphase
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- mit kostenloser Testphase
Verpasste Anrufe kosten Aufträge. Wer im Handwerk auf der Baustelle steht, in der Praxis Patienten behandelt oder im Support ein volles Postfach hat, kann nicht ständig ans Telefon gehen. Viele Anrufer probieren es nicht ein zweites Mal. Ein KI-Telefonassistent nimmt solche Anrufe an, klärt das Anliegen, bucht Termine und gibt dir eine Zusammenfassung.
Diese Seite vergleicht neun Anbieter: Lösungen für kleine Betriebe wie HalloPetra und Famulor, Spezialisten wie Aaron.ai für Arztpraxen, Telefonanbieter mit eigenem KI-Assistenten wie sipgate und Placetel sowie Plattformen für Entwickler und Konzerne wie Vapi, Retell AI und Parloa. Die Preismodelle unterscheiden sich stark: Manche Anbieter verlangen eine Monatspauschale mit Inklusivminuten, andere rechnen pro Gesprächsminute ab.
Beim Vergleich zählen vor allem vier Punkte: wie gut der Assistent Deutsch spricht, ob er sich in deinen Kalender und dein CRM einbinden lässt, wo die Daten liegen und was am Ende pro Monat bei deinem Anrufvolumen herauskommt. Die Details zu Preisen, Datenschutz und Einsatzzwecken findest du in den Abschnitten unten.
Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck
Aus unserem Ratgeber weiter unten
Ist auf Handwerker zugeschnitten und läuft über Rufumleitung ohne Umbau der Telefonanlage.
Details ansehen →Ist ein Assistent speziell für Praxisanrufe und gehört inzwischen zu Doctolib.
Details ansehen →Bieten eigene KI-Assistenten an und sparen dir einen zusätzlichen Anbieter.
Auch gut: sipgate
Details ansehen →Richten sich an größere Teams mit hohem Anrufvolumen und individuellen Abläufen.
Details ansehen →Alle 11 KI-Telefonassistenten im Überblick
Zum Vergleichen zwei Tools markieren
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HalloPetraab 99 € / MonatKI-Bürokraft für Handwerksbetriebe, die Anrufe annimmt, Anfragen vorsortiert und Termine bucht, gehostet in Frankfurt.KostenpflichtigHosting DE
HalloPetra ist ein KI-Assistent der HalloPetra GmbH aus Berlin, der speziell für Handwerksbetriebe gebaut wurde. Petra nimmt Anrufe an, wenn im Betrieb niemand Zeit hat, fragt die wichtigsten Angaben ab, bucht Termine und ruft bei Bedarf zurück. Auch ausgehende Anrufe aus einer Liste sind möglich. Neben dem Telefon bietet der Anbieter Zusatzmodule für E-Mail, Websites und WhatsApp. Der Anbieter nennt 14 Gewerke als Zielgruppe, darunter Sanitär, Heizung, Elektro, Bau, Dach, Maler, Garten und Gebäudereinigung. Eine Besonderheit sind die Anbindungen an Handwerkersoftware. Laut Website gibt es 23 Integrationen, etwa zu OneQrew, TAIFUN, SYKASOFT und M-SOFT. Dazu kommen Kalender wie Google Kalender und Outlook, CRM-Systeme wie HubSpot, Salesforce und Pipedrive sowie Automatisierungstools wie Zapier, Make und n8n. Eine API und Webhooks stehen ebenfalls bereit. Beim Datenschutz nennt HalloPetra Server in Frankfurt und DSGVO-Konformität. Audio und Transkripte werden laut Anbieter verschlüsselt. Außerdem wirbt das Unternehmen mit EU-AI-Act-Bereitschaft. Das Preismodell besteht aus einem monatlichen Telefon-Basispaket je nach Betriebsgröße: Einzelkämpfer, Betriebe und Mittelstand. Alle Stufen enthalten 250 Minuten, danach fallen 0,20 bis 0,30 Euro pro Minute an. Wer jährlich zahlt, bekommt Bonusminuten. Module wie E-Mail, Website und WhatsApp kosten extra. Die Pakete sind monatlich kündbar oder pausierbar, und du kannst ohne Kreditkarte testen. HalloPetra passt, wenn du einen Handwerksbetrieb führst und deine Auftragssoftware anbinden willst. Für andere Branchen ist ein allgemeiner Anbieter wie fonio oder Famulor oft flexibler. Die Angaben zu Nutzerzahlen und Bewertungen stammen vom Anbieter selbst und sind von uns nicht geprüft.
Vorteile
- Auf Handwerksbetriebe zugeschnitten
- 23 Anbindungen an Handwerkersoftware
- Server in Frankfurt
- Monatlich kündbar oder pausierbar
- Test ohne Kreditkarte
Nachteile
- Nur 250 Minuten in allen Paketen enthalten
- Zusatzminuten kosten 0,20 bis 0,30 Euro
- E-Mail, Website und WhatsApp kosten extra
- Für andere Branchen weniger passend
Integrationen: OneQrew, TAIFUN, SYKASOFT, M-SOFT, Google Kalender und 7 weitere
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Aaron.ai (Doctolib)KostenpflichtigKI-Telefonassistent für Arztpraxen, der inzwischen zu Doctolib gehört und Praxisanrufe automatisch entgegennimmt.Kostenpflichtig
Aaron ist ein KI-Telefonassistent, der auf Arztpraxen und medizinische Einrichtungen ausgerichtet ist. Der Dienst gehört inzwischen zu Doctolib und wird unter dem Namen Doctolib KI-Telefonassistent beworben; die frühere Adresse aaron.ai leitet auf die Doctolib-Seite weiter. Der Assistent nimmt Anrufe in der Praxis entgegen, beantwortet typische Patientenfragen und entlastet das Empfangsteam, das sich so auf Patienten vor Ort konzentrieren kann. Er lässt sich mit der Praxissoftware und der Terminverwaltung von Doctolib zusammen nutzen. Preise nennt der Anbieter nicht öffentlich, du fragst ein Angebot über ein Formular an. Das Produkt passt vor allem für Praxen, die bereits mit Doctolib arbeiten oder eine branchenspezifische Lösung suchen. Wer allgemeine Unternehmensanrufe automatisieren will, findet bei den offenen Plattformen in dieser Kategorie mehr Flexibilität. Wenn du eine Praxis führst, prüfe vor dem Einsatz, wie sich der Assistent in deine bestehende Terminlogik einfügt und welche Datenschutzvereinbarungen gelten. Für andere Branchen sind offenere Plattformen aus dieser Kategorie meist besser geeignet. Die Angaben stammen von der Website des Anbieters und können sich ändern, prüfe aktuelle Konditionen daher direkt vor dem Abschluss.
Vorteile
- Auf Arztpraxen zugeschnitten
- Teil des Doctolib-Ökosystems
- Weniger Telefonlast am Empfang
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Eng auf Praxen fokussiert
- Domain aaron.ai zieht auf Doctolib um
Integrationen: Doctolib
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Placetelab 6,90 € / MonatCloud-Telefonanlage von Cisco aus Deutschland mit Tarifen ab 6,90 Euro pro Nutzer und Monat.Kostenpflichtig
Placetel ist eine Cloud-Telefonanlage, die zu Cisco gehört und aus Deutschland heraus angeboten wird. Du nutzt sie über Desktop- und Mobile-Apps sowie am Tischtelefon und erhältst über 150 Telefoniefunktionen. Es gibt drei Tarife: Essentials, Business und Enterprise. Business ergänzt eine Allnet-Flatrate für Deutschland, Integrationen wie Microsoft Teams, HubSpot, Salesforce und DATEV sowie KI-Anrufzusammenfassungen. Enterprise bringt Single Sign-On, TAPI-Schnittstelle, Kostenstellenreports und Premium-Support. Die Preise sind mit einer Laufzeit von einem Monat oder 24 Monaten gestaffelt, der Mindestbezug liegt bei zwei bis fünf Nutzern. Zusätzlich bietet Placetel KI-Sprachassistenten ab 69 Euro im Monat mit enthaltenen Minuten sowie Add-ons für Messaging, Meetings und Call Center. Einrichtungsgebühren fallen nicht an. Placetel passt für Unternehmen, die eine skalierbare Telefonanlage mit starken Integrationen suchen. Entscheide vor der Buchung, ob dir die einmonatige Laufzeit mit höherem Preis oder die 24-Monats-Bindung mit günstigerem Tarif besser passt. Prüfe außerdem, welche Integrationen du wirklich brauchst, um nicht für ungenutzte Funktionen zu zahlen. Die Angaben stammen von der Website des Anbieters und können sich ändern, prüfe aktuelle Konditionen daher direkt vor dem Abschluss.
Vorteile
- Keine Einrichtungsgebühr
- Flexible Laufzeiten ab einem Monat
- Viele Integrationen
Nachteile
- Mindestnutzerzahl je Tarif
- Essentials nur mit E-Mail-Support
Integrationen: Microsoft Teams, HubSpot, Salesforce, DATEV
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ParloaKostenpflichtigKI-Agenten-Plattform aus Berlin für den Kundenservice großer Unternehmen, mit Fokus auf Telefon und Sicherheit.Kostenpflichtig
Parloa ist eine Plattform zum Bauen und Steuern von KI-Agenten für den Kundenservice. Das Unternehmen wurde 2018 von Malte Kosub und Stefan Oswald gegründet und hat seinen Hauptsitz in Berlin. Weitere Büros gibt es in München und New York. Parloa richtet sich klar an große Unternehmen und nicht an Einzelunternehmer oder kleine Betriebe. Die Plattform bündelt mehrere Bausteine. Im Agent Builder entwickelst du Agenten mit wenig Code. Die Performance Lab dient dazu, Agenten laufend zu testen und zu verbessern. Mit Parloa Lens wertest du Gespräche aus, und eine Gesprächsinfrastruktur verbindet die Agenten mit Telefonie und weiteren Kanälen. Dazu kommen Funktionen für Sicherheit und Governance. Beim Thema Sicherheit nennt der Anbieter auf seiner Website die Zertifizierungen ISO 27001 und SOC 2 Type II sowie Konformität mit HIPAA, PCI DSS, DORA und dem EU AI Act. Zu den Referenzkunden zählen laut Anbieter unter anderem Booking.com, Zalando und SAP, die Branchenschwerpunkte sind Gesundheit, Versicherung, Handel, Reisen und Versorger. Für SAP besteht laut Website eine zertifizierte Anbindung. Preise veröffentlicht Parloa nicht. Du bekommst ein Angebot über eine Demo-Anfrage. Eine kostenlose Testphase nennt der Anbieter nicht. Ein Hosting-Standort in Deutschland oder der EU ist auf der Startseite nicht ausdrücklich genannt, du solltest das im Vertrag klären. Für kleine und mittlere Unternehmen ist Parloa meist überdimensioniert. Interessant wird es, wenn du ein großes Anrufvolumen hast, viele Integrationen brauchst und Compliance-Nachweise fordern musst. Für einfache Anrufannahme mit Terminbuchung sind schlankere Anbieter wie fonio, Placetel oder sipgate in der Regel passender und günstiger. Parloa gehört trotzdem in jeden Vergleich, weil das Unternehmen zu den bekanntesten KI-Anbietern für Kundenservice in Deutschland zählt.
Vorteile
- Auf große Anrufvolumen ausgelegt
- ISO 27001 und SOC 2 Type II genannt
- Berliner Unternehmen mit deutschem Markt im Blick
- Werkzeuge zum Testen und Verbessern der Agenten
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Für kleine Unternehmen überdimensioniert
- Keine kostenlose Testphase genannt
- Hosting-Standort nicht ausdrücklich genannt
Integrationen: SAP
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fonio.aiab 99 € / MonatKI-Telefonassistent aus Österreich, der Anrufe annimmt, Termine bucht und Anrufer bei Bedarf weiterleitet.Kostenpflichtig
fonio.ai ist ein KI-Telefonassistent für kleine und mittlere Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Der Assistent nimmt Anrufe rund um die Uhr entgegen, beantwortet Standardfragen, bucht Termine direkt in deinem Kalender und leitet Gespräche bei Bedarf live an dein Team weiter. Du richtest ihn ohne Programmierkenntnisse ein und legst Begrüßung, Wissensbasis und Weiterleitungsregeln selbst fest. Nach jedem Anruf erhältst du eine Zusammenfassung, auf Wunsch wird das Gespräch aufgezeichnet. Der Anbieter wirbt mit über 60 Sprachen und mehr als 120 Stimmen. Die Preise richten sich nach dem Anrufvolumen: Solo, Team und Scale unterscheiden sich bei den enthaltenen Minuten, Rufnummern und Nutzern. Zusätzlich gibt es einen WhatsApp-Chatbot und einen Web-Chat. fonio.ai bezeichnet sich als DSGVO-konform und als EU-AI-Act-konform und ist in Österreich ansässig. Besonders geeignet ist das Tool für Praxen, Handwerksbetriebe, Friseure, Restaurants und andere Betriebe, die viele Anrufe verpassen, weil das Team im Tagesgeschäft gebunden ist. Bei der Auswahl lohnt sich ein Blick auf dein monatliches Anrufvolumen, denn die Tarife unterscheiden sich vor allem bei den Minuten. Teste zuerst, wie gut der Assistent deine typischen Anfragen beantwortet, und lege klare Regeln fest, wann er an einen Menschen übergibt. Die Angaben stammen von der Website des Anbieters und können sich ändern, prüfe aktuelle Konditionen daher direkt vor dem Abschluss.
Vorteile
- Einrichtung ohne Programmierung
- Deutschsprachiger Anbieter mit DSGVO-Fokus
- Transparente Staffelung nach Minuten
- Zusatzkanäle WhatsApp und Web-Chat
Nachteile
- Kosten steigen mit dem Anrufvolumen
- Kein kostenloser Dauertarif
Integrationen: Kalender, WhatsApp, Telefonanlagen
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FamulorKostenlos nutzbarKI-Telefonassistent aus Kempten, der Anrufe annimmt, Termine bucht und Outbound-Kampagnen fährt, gehostet in Frankfurt.FreemiumHosting DE
Famulor ist eine Plattform für KI-Telefonassistenten der BEK Service GmbH aus Kempten im Allgäu. Du baust damit KI-Agenten, die eingehende Anrufe annehmen, Fragen beantworten, Termine buchen und ausgehende Anrufe für Kampagnen führen. Neben dem Telefon deckt derselbe Agent weitere Kanäle ab, etwa WhatsApp, SMS, E-Mail, Chat und Live-Voice auf der Website. Die Einrichtung läuft über einen No-Code-Builder. Du musst also nicht programmieren, um einen Agenten mit eigener Wissensbasis, Gesprächsablauf und Kalenderanbindung aufzusetzen. Wer mehr Kontrolle braucht, nutzt die REST-API, Webhooks, die Kommandozeile oder die MCP-Anbindung. Laut Anbieter gibt es 23 native Verbindungen und mehr als 1.000 angebundene Apps. Die Sprachausgabe unterstützt nach Angaben des Anbieters mehr als 45 Sprachen, und du kannst zwischen mehreren Sprachmodellen wählen, darunter Claude, GPT und Gemini. Beim Datenschutz nennt Famulor das Hosting bei AWS in Frankfurt (eu-central-1). Die KI-Verarbeitung lässt sich auf global, nur EU oder nur USA einstellen. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) bietet der Anbieter an. Anrufaufzeichnungen und Transkripte werden laut Anbieter nicht ohne ausdrückliche Zustimmung zum Training von KI-Modellen genutzt. Beim Preis gibt es einen Prepaid-Tarif ohne Grundgebühr, der mit 800 Credits startet und danach minutenbasiert abrechnet. Dazu kommen Abos mit Minutenkontingent (Plus, Pro, Agency) sowie individuelle Tarife für Scale und Enterprise. Die genannten Abopreise gelten bei jährlicher Zahlung. Famulor richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Agenturen, Startups und größere Firmen. Besonders interessant ist die Plattform, wenn du günstig starten willst, deutsches Hosting brauchst und mehrere Kanäle mit einem Agenten abdecken möchtest. Eine mobile App nennt der Anbieter nicht. Wie bei jeder Plattform dieser Art solltest du die Gesprächsqualität auf Deutsch vor dem Produktivbetrieb mit eigenen Testanrufen prüfen.
Vorteile
- Kostenloser Prepaid-Start ohne Grundgebühr
- Hosting in Frankfurt (AWS eu-central-1)
- AVV verfügbar
- Mehrere Kanäle mit einem Agenten
- Wahl zwischen mehreren Sprachmodellen
Nachteile
- Keine mobile App genannt
- Abopreise gelten nur bei jährlicher Zahlung
- Scale und Enterprise nur auf Anfrage
- Verarbeitung global möglich, EU-only muss eingestellt werden
Integrationen: WhatsApp, Slack, Zendesk, Freshdesk, ServiceNow und 2 weitere
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sipgateab 12,95 € / MonatCloud-Telefonanlage aus Düsseldorf mit Servern in Deutschland, Tarifen ab 12,95 Euro pro Nutzer und Monat.KostenpflichtigHosting DE
sipgate ist ein deutscher Anbieter für Cloud-Telefonie. Die Cloud-Telefonanlage läuft im Browser, per App und am Tischtelefon und umfasst über 150 Funktionen wie Warteschleifen, Rufgruppen, Sprachmenü und Anrufaufzeichnung. Du wählst zwischen business S, L und XL; die Unterschiede liegen vor allem bei den enthaltenen Flatrates in deutsche Netze und ins EU-Ausland. Für größere Anforderungen gibt es einen Enterprise-Tarif mit Teams-Anbindung. Zum Portfolio gehören außerdem ein Contact Center, SIP-Trunking sowie KI-Agenten unter dem Namen sipgate sona. Der Anbieter nennt Infrastruktur und Server in Deutschland und zeigt Siegel für ISO 27001 und DSGVO. Alle Tarife sind monatlich kündbar, ein 30-Tage-Test ist möglich. Die Preise gelten pro Nutzer mit mindestens zwei Nutzern. sipgate passt für kleine und mittlere Unternehmen, die eine unkomplizierte Telefonanlage ohne Hardware-Investition und mit deutschem Datenstandort suchen. Vergleiche vor der Buchung, welche Flatrates du tatsächlich brauchst, denn die Tarife unterscheiden sich vor allem dort. Die Rufnummernmitnahme und der 30-Tage-Test helfen dir, den Wechsel ohne Risiko vorzubereiten. Die Angaben stammen von der Website des Anbieters und können sich ändern, prüfe aktuelle Konditionen daher direkt vor dem Abschluss.
Vorteile
- Server in Deutschland
- Monatlich kündbar
- 30 Tage kostenlos testen
- Breites Zusatzportfolio
Nachteile
- Mindestens zwei Nutzer
- Anrufaufzeichnung kostet extra
Integrationen: Microsoft Teams, CRM-Systeme
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telliKostenpflichtigKI-Sprachplattform der telli technologies GmbH für Vertrieb, Support und Terminorganisation per Telefon.Kostenpflichtig
telli ist eine KI-Sprachplattform, mit der Unternehmen Telefonagenten für Vertrieb, Kundenservice und operative Aufgaben einsetzen. Die Agenten qualifizieren Leads, vereinbaren Termine, übernehmen Rezeptions- und IVR-Aufgaben, erinnern Kunden und sammeln Daten. Du baust sie mit einem No-Code-Agent-Builder und nutzt mehrsprachige Agenten, CRM-Integrationen, Live-Überwachung von Gesprächen und Auswertungen nach dem Anruf. Hinter dem Produkt steht die telli technologies GmbH, die Website ist auch auf Deutsch verfügbar. Der Anbieter nennt DSGVO-Konformität, EU-AI-Act-Konformität, SOC-2 und EU-Hosting. Preise veröffentlicht telli nicht, du kannst kostenlos testen oder eine Demo buchen. Das Produkt passt für Unternehmen mit größerem Anrufvolumen, die DSGVO-konforme Automatisierung im Vertrieb und Support suchen und dafür eine persönliche Beratung in Kauf nehmen. Frage im Beratungsgespräch nach Preismodell, Datenverarbeitung und den verfügbaren deutschen Stimmen. Ein kurzer Testlauf mit echten Anrufszenarien zeigt dir, wie gut die Agenten mit Dialekten und Rückfragen umgehen. Die Angaben stammen von der Website des Anbieters und können sich ändern, prüfe aktuelle Konditionen daher direkt vor dem Abschluss.
Vorteile
- Deutscher Anbieter mit EU-Hosting
- Breites Einsatzspektrum von Sales bis Support
- Kostenloser Test möglich
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Beratungsgespräch für Details nötig
Integrationen: CRM-Systeme
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Synthflowab 30.000 $ / JahrPlattform für KI-Telefonagenten, die Anrufe für Vertrieb und Support automatisiert und an Enterprise-Kunden gerichtet ist.Kostenpflichtig
Synthflow ist eine Plattform zum Bauen und Betreiben von KI-Sprachagenten für Telefonanrufe. Der Anbieter gibt an, mehr als 65 Millionen Sprachanrufe pro Monat in über 30 Ländern abzuwickeln. Mit Synthflow baust du Agenten für Support, Terminvereinbarung, Lead-Qualifizierung und ausgehende Kampagnen. Dazu gehören native Telefonie, SIP-Trunking, individuelle Weiterleitungs- und Fallback-Logik sowie Anbindungen an CRM, Kalender, Contact-Center-Systeme und Webhooks. Auf der Preisseite nennt der Anbieter einen Enterprise-Tarif ab 30.000 US-Dollar pro Jahr, der sich nach Anrufvolumen, Gleichzeitigkeit, Telefonie-Setup und Sicherheitsanforderungen richtet. Enthalten sind Implementierung, Onboarding, Schulung und eine Sicherheitsprüfung mit AVV. Synthflow eignet sich damit eher für größere Unternehmen mit hohem Anrufvolumen als für Einzelunternehmer. Für kleine Betriebe sind schlankere Dienste meist günstiger. Plane für die Einführung ein Pilotprojekt mit klar messbaren Zielen ein, zum Beispiel Anteil automatisch gelöster Anrufe und Weiterleitungsquote. So erkennst du früh, ob sich der hohe Einstiegspreis für dein Volumen lohnt. Die Angaben stammen von der Website des Anbieters und können sich ändern, prüfe aktuelle Konditionen daher direkt vor dem Abschluss.
Vorteile
- Skaliert auf sehr hohes Anrufvolumen
- Umfassendes Onboarding inklusive
- Breite Integrationsmöglichkeiten
Nachteile
- Hohe Einstiegskosten
- Für kleine Betriebe überdimensioniert
- Preise nur individuell
Integrationen: CRM, Kalender, Webhooks, SIP-Trunking
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Retell AIab 0,07 $ / MonatEntwicklerplattform für KI-Sprachagenten mit nutzungsbasierter Abrechnung pro Gesprächsminute.Kostenpflichtig
Retell AI ist eine Plattform, mit der du KI-Sprachagenten für Telefonanrufe bauen und betreiben kannst. Sie richtet sich an Teams, die Anrufe für Support, Terminvergabe oder Vertrieb automatisieren wollen und dabei Wert auf Anpassbarkeit legen. Du startest ohne Grundgebühr und mit 10 US-Dollar Startguthaben. Danach zahlst du pro Minute: Der Anbieter nennt 0,07 bis 0,31 US-Dollar je Minute für Voice Agents, abhängig vom gewählten Sprachmodell, der Stimme und der Telefonie. Die Abrechnung erfolgt sekundengenau, Chat-Agenten kosten ab 0,002 US-Dollar pro Nachricht. In der Standardstufe sind 20 parallele Anrufe enthalten. Für höhere Zuverlässigkeit, Compliance-Vereinbarungen und eigene Ansprechpartner gibt es einen Enterprise-Tarif mit individuellem Preis. Weil Retell stark auf Entwickler zugeschnitten ist, brauchst du technisches Know-how oder einen Partner für die Einrichtung. Rechne die Kosten für einen typischen Anruf vorab durch, denn Modell, Stimme und Telefonie beeinflussen den Minutenpreis. Für den Start reicht das Startguthaben, um einen Prototyp zu bauen und die Gesprächsqualität auf Deutsch zu prüfen. Die Angaben stammen von der Website des Anbieters und können sich ändern, prüfe aktuelle Konditionen daher direkt vor dem Abschluss.
Vorteile
- Keine Grundgebühr oder Mindestlaufzeit
- Hohe Flexibilität bei Modellen
- Startguthaben zum Testen
Nachteile
- Kosten schwer planbar
- Eher für technische Teams
- Keine deutschsprachige Oberfläche
Integrationen: Telefonie-Anbieter, CRM, Webhooks
Vapiab 29 $ / MonatVoice-AI-Plattform für Entwickler mit modularen Komponenten und minutenbasierter Abrechnung.Kostenpflichtig
Vapi ist eine Voice-AI-Plattform, mit der Entwickler Sprachagenten für Telefonanrufe zusammenstellen. Du kombinierst Spracherkennung, ein Sprachmodell und eine Stimme und zahlst jede Komponente pro Minute. Der Anbieter nennt eine Hosting-Gebühr von 0,05 US-Dollar pro Minute, dazu kommen Anbieterkosten für Transkription, Modell und Stimme, die sich im Bereich von wenigen Cent bewegen. Zum Start gibt es 5 US-Dollar Guthaben. Zusätzlich wählst du ein Success-Paket: ohne Paket für 0 US-Dollar mit 4 parallelen Anrufen, Core für 29 US-Dollar im Monat mit 10 parallelen Anrufen, Pro ab 999 US-Dollar im Monat mit 30 parallelen Anrufen und einer Verfügbarkeitszusage von 99 Prozent sowie Premier mit individuellem Preis. Weitere Leitungen und Organisationen buchst du gegen Aufpreis. Vapi eignet sich für Teams mit Entwicklerressourcen, die volle Kontrolle über den Stack wollen, und weniger für Anwender ohne technisches Wissen. Achte darauf, dass die Gesamtkosten pro Minute aus Hosting, Transkription, Modell und Stimme bestehen. Eine Kalkulation mit deinen erwarteten Gesprächsminuten verhindert Überraschungen auf der Rechnung, bevor du in ein Success-Paket wechselst. Die Angaben stammen von der Website des Anbieters und können sich ändern, prüfe aktuelle Konditionen daher direkt vor dem Abschluss.
Vorteile
- Volle Kontrolle über Komponenten
- Transparente Einzelpreise pro Minute
- Skalierbare Pakete
Nachteile
- Gesamtkosten setzen sich aus mehreren Posten zusammen
- Technisches Wissen nötig
- Hoher Preis für Pro-Paket
Integrationen: Deepgram, OpenAI, ElevenLabs, Telefonie-Anbieter
Was ist ein KI-Telefonassistent?
Ein KI-Telefonassistent ist eine Software, die Anrufe in natürlicher Sprache entgegennimmt und bearbeitet. Er versteht, was der Anrufer will, antwortet mit einer synthetischen Stimme und führt Aktionen aus. Dazu gehören Termine buchen, Rückrufwünsche notieren, Daten abfragen oder das Gespräch an einen Menschen weiterleiten.
Technisch läuft das meist in drei Schritten: Spracherkennung wandelt Sprache in Text um, ein Sprachmodell formuliert die Antwort, eine Sprachsynthese spricht sie aus. Das ist etwas anderes als das klassische Telefonmenü mit "Drücken Sie die 1". Der Anrufer redet frei, und der Assistent reagiert auf das, was er sagt.
Typische Aufgaben im Alltag:
- Anrufe annehmen, wenn du selbst nicht erreichbar bist, auch nachts und am Wochenende
- Anliegen vorsortieren, zum Beispiel Notfall, Terminwunsch oder Preisanfrage
- Termine buchen direkt im verbundenen Kalender
- Zusammenfassungen senden per E-Mail, App oder Messenger
- Ausgehende Anrufe führen, etwa Terminerinnerungen oder Rückfragen
Man unterscheidet fertige Lösungen für kleine Betriebe, die in Minuten eingerichtet sind, von Plattformen für Entwickler, auf denen du Sprachagenten selbst baust. Wer keine eigene Technikabteilung hat, fährt mit einer fertigen Lösung meist besser.
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Die Prospekte der Anbieter klingen ähnlich. Im Alltag entscheiden wenige Kriterien darüber, ob der Assistent hilft oder nervt.
- Sprachqualität auf Deutsch: Teste den Assistenten selbst per Probeanruf. Achte auf Pausen, Betonung und den Umgang mit Dialekt, Namen und Straßennamen.
- Integrationen: Prüfe, ob Kalender, CRM oder Branchensoftware angebunden werden. HalloPetra nennt zum Beispiel Anbindungen an Handwerkersoftware, telli an Salesforce und HubSpot.
- Weiterleitung an Menschen: Der Assistent muss erkennen, wann er übergeben soll, und das Gespräch sauber durchstellen.
- Hosting und Datenschutz: Wo liegen die Daten, und gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag?
- Preismodell: Pauschale mit Inklusivminuten oder Abrechnung pro Minute. Rechne mit deinem echten Anrufvolumen.
- Vertragslaufzeit: Monatlich kündbar ist für den Start angenehmer als eine Jahresbindung.
- Einrichtungsaufwand: Brauchst du Hilfe von Entwicklern oder reicht ein Formular?
Starte mit einer Testphase und leite einige Tage lang echte Anrufe um. Danach liest du die Gesprächsprotokolle und siehst, wo der Assistent Fehler macht. Erst dann solltest du dich für ein Jahr festlegen.
Preise und Kosten im Überblick
Die Preise reichen von null Euro Grundgebühr bis zu sechsstelligen Jahresverträgen. Die folgenden Angaben stammen von den Websites der Anbieter. Sie können sich ändern, prüfe sie vor dem Kauf.
- HalloPetra: 99 Euro pro Monat für Einzelkämpfer, 199 Euro für Betriebe mit 1 bis 10 Mitarbeitern, 499 Euro für den Mittelstand. Monatlich kündbar, die Testphase braucht keine Zahlungsdaten.
- fonio.ai: Solo ab 99 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung mit 1.000 Minuten, Team 299 Euro mit 3.600 Minuten, Scale ab 539 Euro. Zusätzliche Minuten kosten 15 Euro je 100 Minuten.
- Famulor: Prepaid ohne Grundgebühr, Plus 27 Euro, Pro 103 Euro und Agency 216 Euro pro Monat. Bei Pay-as-you-go nennt der Anbieter 0,15 Euro pro Minute.
- Placetel: KI-Assistenten ab 69 Euro pro Monat mit 750 Minuten.
- sipgate: Abrechnung nach Gesprächsminuten, im flexiblen Tarif 0,39 Euro pro Minute.
- Retell AI: 0,07 bis 0,31 US-Dollar pro Minute, je nach gewähltem Sprachmodell, plus 10 US-Dollar Startguthaben.
- Vapi: 0,05 US-Dollar pro Minute für das Hosting, Sprachmodell und Stimme kommen dazu.
- Synthflow: Enterprise-Verträge ab 30.000 US-Dollar pro Jahr.
Bei Parloa, telli und Aaron.ai sind keine Preise veröffentlicht. Frag ein Angebot an.
Datenschutz, DSGVO und Hosting
Ein KI-Telefonassistent verarbeitet Stimmen, Namen, Telefonnummern und oft Gesprächsinhalte. Das sind personenbezogene Daten. Du bleibst als Betreiber verantwortlich, auch wenn der Anbieter die Technik liefert.
Das solltest du prüfen:
- Auftragsverarbeitungsvertrag: Ohne AVV darfst du den Dienst nicht einsetzen.
- Hosting-Standort: HalloPetra und Famulor geben Server in Frankfurt an. Placetel nennt Rechenzentren in der EU. telli gibt EU-Hosting an. Bei US-Plattformen wie Retell AI und Vapi findest du auf den Preisseiten keine Aussage zum EU-Hosting. Frag nach, bevor du produktiv gehst.
- Aufzeichnung: Wenn Gespräche gespeichert werden, brauchst du eine informierte Einwilligung. Der Hinweis gehört an den Anfang des Anrufs.
- Informationspflichten: Anrufer müssen erfahren, wer ihre Daten verarbeitet und wofür. Am Telefon geht das gestuft, den Rest lieferst du per Link.
- Löschfristen: Lege fest, wie lange Aufnahmen und Transkripte bleiben.
Zertifikate wie ISO 27001 oder SOC 2 nennen zum Beispiel Parloa und Synthflow. Sie zeigen einen Sicherheitsstandard, ersetzen aber nicht deine eigene Prüfung. Bei Gesundheitsdaten in Arztpraxen gelten zusätzlich strengere Anforderungen.
Welche Software passt zu dir? Empfehlungen nach Einsatzzweck
Welcher Anbieter passt, hängt von deiner Branche, deinem Anrufvolumen und deiner Technik ab. Diese vier Situationen kommen am häufigsten vor.
- Handwerksbetrieb oder kleines Unternehmen: HalloPetra ist auf Handwerker zugeschnitten und läuft über Rufumleitung ohne Umbau der Telefonanlage. Alternativ passen fonio.ai und Famulor, weil beide Pläne mit festem Preis oder niedrigem Einstieg anbieten.
- Arztpraxis oder Therapiepraxis: Aaron.ai ist ein Assistent speziell für Praxisanrufe und gehört inzwischen zu Doctolib.
- Du hast schon eine Cloud-Telefonanlage: Placetel und sipgate bieten eigene KI-Assistenten an und sparen dir einen zusätzlichen Anbieter.
- Konzern, Vertrieb oder großer Kundenservice: Parloa, telli und Synthflow richten sich an größere Teams mit hohem Anrufvolumen und individuellen Abläufen.
Wenn du ein Entwicklerteam hast und eigene Sprachagenten bauen willst, schau dir Vapi und Retell AI an. Beide rechnen pro Minute ab, du setzt aber mehr selbst zusammen.
Pflichten: KI-Kennzeichnung, Aufzeichnung und Werbeanrufe
Rechtlich gibt es drei Themen, die du vor dem Start klären solltest.
Hinweis auf die KI: Nach der EU-KI-Verordnung müssen Menschen erfahren, dass sie mit einer KI sprechen. Das betrifft Sprachagenten, die direkt mit Anrufern kommunizieren. Die Anwendung der Regel ist für August 2026 vorgesehen. Prüfe den aktuellen Stand, weil es Diskussionen über Verschiebungen gibt. Eine kurze Ansage wie "Hier ist der digitale Assistent von ..." setzt du am besten ohnehin sofort ein.
Aufzeichnung und Transkripte: Speichern der Gespräche braucht eine Rechtsgrundlage, in der Praxis meist die Einwilligung. Nenne den Zweck und die Speicherdauer.
Ausgehende Anrufe: Wenn dein Assistent Kunden anruft, gelten die Regeln des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb. Werbeanrufe bei Verbrauchern brauchen eine vorherige ausdrückliche Einwilligung. Bei Geschäftskunden ist mindestens eine mutmaßliche Einwilligung nötig. Terminerinnerungen an bestehende Kunden sind unkritischer als Kaltakquise.
- Lass die Ansage rechtlich prüfen, wenn du Aufzeichnungen nutzt.
- Dokumentiere Einwilligungen nachvollziehbar.
- Biete immer den Weg zu einem Menschen an.
Bei Unsicherheit hilft eine kurze Beratung durch einen Datenschutzbeauftragten oder Anwalt.
Integrationen und Einrichtung im Alltag
Ein Assistent, der nur zuhört, spart dir wenig Zeit. Erst die Anbindung an deine Werkzeuge macht ihn nützlich. Die meisten Anbieter unterstützen Kalender, viele auch CRM und Branchensoftware.
- Kalender: Der Assistent bucht Termine direkt und prüft freie Zeiten. fonio.ai nennt zum Beispiel Calendly und Anbindungen an gängige Kalendersysteme.
- CRM: telli bietet native Integrationen zu Salesforce und HubSpot, fonio.ai nennt ebenfalls HubSpot und Salesforce.
- Branchensoftware: HalloPetra nennt Anbindungen an Software für Handwerksbetriebe. Placetel verweist auf Microsoft Teams, HubSpot und DATEV.
- Schnittstellen: Für Sonderfälle bieten Vapi und Retell AI APIs, mit denen Entwickler eigene Abläufe bauen.
So gehst du bei der Einrichtung vor:
- Sammle die zehn häufigsten Anrufgründe und formuliere die Antworten.
- Lege fest, wann der Assistent weiterleitet, etwa bei Notfällen.
- Schalte zuerst nur außerhalb der Geschäftszeiten ein und werte die Gespräche aus.
- Erweitere schrittweise, wenn die Fehlerquote niedrig ist.
Eine Rufumleitung bei Nichterreichen ist der einfachste Einstieg und braucht keine neue Telefonanlage.
KI-Telefonassistenten im Markt-Überblick
Häufige Fragen
Was kostet ein KI-Telefonassistent?
Das hängt vom Modell ab. Fertige Lösungen für kleine Betriebe liegen laut Anbieterseiten bei etwa 99 Euro pro Monat, zum Beispiel bei HalloPetra und fonio.ai. Famulor startet ohne Grundgebühr, Placetel mit KI-Assistenten ab 69 Euro. Plattformen für Entwickler rechnen pro Minute ab. Enterprise-Verträge sind oft nur auf Anfrage erhältlich.
Ist ein KI-Telefonassistent DSGVO-konform?
Das hängt vom Anbieter und von deiner Nutzung ab. Du brauchst einen Auftragsverarbeitungsvertrag, einen klaren Hosting-Standort und einen Hinweis an Anrufer, wenn Gespräche gespeichert werden. HalloPetra und Famulor nennen Server in Frankfurt. Die Verantwortung bleibt bei dir als Betreiber, prüfe die Unterlagen des Anbieters.
Muss ich Anrufern sagen, dass sie mit einer KI sprechen?
Ja, das ist nach der EU-KI-Verordnung vorgesehen. Menschen sollen erfahren, dass sie mit einer KI sprechen. Der Termin für die Anwendung ist August 2026, prüfe den aktuellen Stand. Eine kurze Ansage zu Beginn des Gesprächs ist ohnehin fair und baut Vertrauen auf.
Darf der Assistent Gespräche aufzeichnen?
Nur mit Rechtsgrundlage, in der Praxis meist mit informierter Einwilligung. Der Hinweis gehört an den Anfang des Anrufs, bevor die Aufnahme läuft. Nenne Zweck und Speicherdauer. Wenn du keine Aufzeichnung brauchst, lass sie ausgeschaltet. Eine Zusammenfassung oder ein Transkript ist ebenfalls Datenverarbeitung und muss geregelt sein.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Bei fertigen Lösungen oft nur Minuten bis wenige Stunden. HalloPetra arbeitet per Rufumleitung, du musst deine Telefonanlage nicht ändern. Plattformen wie Vapi oder Retell AI brauchen Entwickler und mehr Zeit. Plane zusätzlich einige Tage für Tests mit echten Anrufen ein, bevor du alle Gespräche umleitest.
Welcher KI-Telefonassistent eignet sich für Handwerker?
HalloPetra ist auf Handwerksbetriebe zugeschnitten, nimmt Anrufe an, sortiert Anfragen vor und bucht Termine. Auch fonio.ai und Famulor sind für kleine Betriebe geeignet. Teste jeden Anbieter mit einem Probeanruf und achte darauf, ob er Notfälle erkennt und an dich weiterleitet.
Gibt es einen KI-Telefonassistenten für Arztpraxen?
Ja. Aaron.ai ist ein Assistent für Praxisanrufe und gehört inzwischen zu Doctolib. Doctolib bietet den KI-Telefonassistenten für Arztpraxen an. Preise nennt der Anbieter nicht öffentlich, du brauchst ein Angebot. Bei Gesundheitsdaten solltest du Datenschutz und Auftragsverarbeitung besonders sorgfältig prüfen.
Kann ich einen KI-Telefonassistenten kostenlos testen?
Meistens ja. HalloPetra bietet eine Testphase ohne Zahlungsdaten, Placetel einen 30-Tage-Test. Retell AI vergibt 10 US-Dollar Startguthaben, Vapi 5 US-Dollar. Famulor startet mit einem kostenlosen Einstieg. Fonio.ai nennt eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Frag vor dem Test nach den Bedingungen.