OKR-Software im Vergleich

OKR-Software hilft, Ziele nach Objectives and Key Results zu setzen und nachzuhalten. Vergleich von 14 Tools, von Mooncamp und Perdoo bis Workpath und Leapsome.

Tools im Vergleich
14
Tools im Vergleich
mit Hosting in Deutschland
5
mit Hosting in Deutschland
kostenlos oder Freemium
3
kostenlos oder Freemium
mit kostenloser Testphase
9
mit kostenloser Testphase
Max BenzGeprüft von Max Benz · Tool-Daten aktualisiert im Oktober 2026Über suitApp

OKR-Software hilft Unternehmen, Ziele nach der Methode Objectives and Key Results festzulegen, über Teams hinweg auszurichten und jede Woche nachzuhalten. Statt verstreuter Tabellen gibt es eine zentrale Zielhierarchie, feste Check-ins mit Fortschritt und Zuversicht, automatische Updates aus Jira, CRM oder Tabellen und Auswertungen für die Geschäftsführung. Viele Tools verbinden die Ziele inzwischen mit 1:1-Gesprächen, Feedback und Leistungsbeurteilungen.

Wir vergleichen 14 Anbieter: spezialisierte OKR-Tools aus dem DACH-Raum wie Mooncamp, Perdoo und Workpath, internationale OKR-Software wie Weekdone, Tability, Profit.co und OKRs Tool, Enterprise-Plattformen für Strategieumsetzung wie WorkBoard, Performance-Management-Suiten mit OKR-Modul wie Leapsome, Lattice, 15Five und Betterworks sowie Zielfunktionen in Asana und Factorial. Alle Preise und Funktionen stammen von den Websites der Hersteller, Stand Oktober 2026.

Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck

Aus unserem Ratgeber weiter unten

Mittelstand mit Hosting in Deutschland

Mit deutscher Oberfläche, Hetzner-Hosting in Deutschland und transparenten Euro-Preisen.

Details ansehen →
Konzern und Strategieumsetzung

Wegen ISO 27001, TISAX, Hosting in Frankfurt und Verknüpfung von OKRs mit KPIs.

Details ansehen →
Kostenlos starten

Dauerhaft kostenlos für bis zu fünf Nutzer, mit Strategy Map und KI-Coach.

Details ansehen →
OKRs mit Feedback und Beurteilungen

Weil das Zielmodul direkt an Reviews, 1:1-Gespräche und das HRIS anschließt, gehostet in Deutschland.

Details ansehen →
Ganze Organisation zum Festpreis

Weil die Monatsgebühr nicht mit der Nutzerzahl steigt und Integrationen in jedem Tarif enthalten sind.

Details ansehen →
Automatische Updates und KI

Mit Datenquellen wie Salesforce, HubSpot und Google Sheets und KI-Funktionen bis zu automatischen Check-ins.

Details ansehen →

Alle 14 OKR-Software im Überblick

Zum Vergleichen zwei Tools markieren

Mooncamp LogoMooncampab 7 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

Mooncamp ist eine OKR- und Strategiesoftware der Mooncamp GmbH mit Sitz in Köln. Das Tool bündelt Strategie, Ziele, Initiativen, Check-ins und Reporting in einer Webanwendung und richtet sich an Unternehmen vom Mittelstand bis zum Konzern. Die Oberfläche ist auf Deutsch und Englisch verfügbar.

Ziele werden auf jeder Ebene angelegt, also für das Gesamtunternehmen, für Abteilungen, Teams oder einzelne Mitarbeitende. Zu einem Objective kommen Key Results und weitere Unterziele, Initiativen werden daran angehängt. Die Zahl der Ziele, Initiativen und Hierarchieebenen ist in allen Tarifen unbegrenzt. Auffällig ist die Anpassbarkeit: Zieltypen, Eigenschaften, Status und Terminologie lassen sich frei konfigurieren, sodass auch Unternehmen ohne klassisches OKR-Framework ihr eigenes Zielsystem abbilden. Ein Regelsystem legt Pflichtfelder und erlaubte Hierarchien fest. Ansichten lassen sich als Tabelle, Liste, Netzwerk oder Baum speichern, die Baumansicht für die Ausrichtung über die gesamte Organisation gibt es ab Professional. Zyklen werden in den Einstellungen mit Name und Zeitraum definiert, im Entwurfsmodus bereiten Teams ihre Ziele für den nächsten Zyklus vor.

Für die Fortschrittsmessung stehen fünf Arten zur Wahl: Start- und Zielwert, Aggregation aus Unterzielen, Schwellenwert, offen oder erledigt sowie keine Messung. Ziele mit Start- und Zielwert können direkt an Datenquellen wie Jira, Asana, Excel oder Google Sheets angebunden werden und aktualisieren sich dann automatisch. Eine eigene Confidence-Skala gibt es nicht als festes Feld, der konfigurierbare Status lässt sich aber als Confidence benennen und nutzen. Ab Professional können Key Results und Unterziele gewichtet werden.

Check-ins sind asynchrone Status-Updates mit eigenen Fragen und Vorlagen. Erinnerungen laufen per E-Mail, Slack oder Microsoft Teams, Updates können direkt in diesen Tools geschrieben werden. Mooncamp nennt als Anwendungsfälle wöchentliche OKR-Check-ins, asynchrone Stand-ups, den PDCA-Zyklus und Retrospektiven am Zyklusende. Kommentare und Reaktionen ersetzen klassisches Feedback, eine Performance-Management-Funktion mit 1:1 oder Mitarbeiterbewertung bietet Mooncamp nicht an. KI-Funktionen werden auf der Herstellerseite nicht beworben.

Im Reporting gibt es ein Progress Dashboard mit Fortschritt nach Abteilungen und gefährdeten Zielen sowie ab Professional ein Health Dashboard, das die Qualität aller Ziele prüft. Eigene Dashboards eignen sich für Quarterly Business Reviews, Managementberichte oder ein Unternehmenscockpit mit KPIs. Inhalte lassen sich als PDF, PNG oder CSV exportieren. Mobil wird Mooncamp als Progressive Web App über den Browser genutzt, eine native App gibt es nicht.

Die Preise sind öffentlich. Essential kostet 7 Euro und Professional 10 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, jeweils mit mindestens 5 Nutzern. Enterprise mit SAML-SSO, SCIM, View-Only-Lizenzen, Account Manager und individuellem AVV gibt es auf Anfrage ab 100 Nutzern. Ein 14-tägiger Test ohne Zahlungsdaten ist möglich.

Beim Datenschutz punktet Mooncamp mit Hosting in der Hetzner Cloud in einem Rechenzentrum in Deutschland. Backups werden stündlich erstellt und in verschiedenen europäischen Rechenzentren gespeichert, Daten werden mit TLS 1.2 und 256-Bit-Verschlüsselung geschützt. Ein AVV kann mit allen Kunden geschlossen werden, eine Liste der Subunternehmer ist veröffentlicht. Eine eigene ISO-27001-Zertifizierung des Anbieters wird nicht genannt, zertifiziert sind laut Mooncamp die genutzten Rechenzentren.

Mooncamp passt zu Unternehmen im DACH-Raum, die eine gut anpassbare OKR-Software mit deutschem Hosting, transparenten Preisen und schnellem Start suchen.

Vorteile

  • Hosting in einem Rechenzentrum in Deutschland, Backups in europäischen Rechenzentren.
  • Transparente Preise ab 7 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung.
  • Sehr flexibles Zielsystem, das sich an eigene Frameworks und Begriffe anpassen lässt.
  • Gute Anbindung an Slack und Microsoft Teams inklusive Check-ins im Chat.
  • Automatische Zielupdates aus Jira, Asana, Hubspot, Excel, Google Sheets und weiteren Datenquellen.
  • 14-tägiger Test ohne Zahlungsdaten und deutsche Oberfläche.

Nachteile

  • Mindestens 5 Nutzer in Essential und Professional, Enterprise erst ab 100 Nutzern.
  • Preise gelten bei jährlicher Abrechnung, ein Monatspreis wird nicht ausgewiesen.
  • SAML-SSO und SCIM sind Enterprise vorbehalten oder kosten als Add-on extra.
  • Keine native Mobile App, nur Nutzung als Progressive Web App.
  • Keine KI-Funktionen und kein Performance-Management mit 1:1 oder Reviews auf der Herstellerseite genannt.
  • Eine eigene ISO-27001-Zertifizierung des Anbieters wird nicht ausgewiesen, nur die der Rechenzentren.
Kostenlose TestphaseCloudZielsystemAnpassbarkeitZielbaumFortschrittsmessungCheck-insZyklen und Entwürfe
TarifeEssential 7 € / MonatProfessional 10 € / MonatEnterprise auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Slack, Microsoft Teams, Jira, Asana, Azure DevOps und 12 weitere

Workpath LogoWorkpathKostenpflichtigKostenpflichtigHosting DE

Workpath ist eine Plattform für Strategieumsetzung, OKRs und KPI-Steuerung der Workpath GmbH mit Sitz in München. Der Anbieter richtet sich klar an größere Organisationen und Konzerne, die Ziele, Kennzahlen und Initiativen über viele Bereiche hinweg in einem System zusammenführen wollen. Neben der Software bietet Workpath Beratung, Trainings und eine OKR-Masterclass an.

Die Plattform ist modular aufgebaut. Zur Auswahl stehen die Module Ziele, KPIs, Initiativen und Ressourcen. Im Modul Ziele werden Objectives mit Key Results angelegt, ein Drafting-Bereich mit Key Result Assistant hilft beim Formulieren messbarer Ergebnisse. Ziele lassen sich vertikal an übergeordnete Ziele und horizontal an Ziele anderer Teams ausrichten. Die Teamhierarchie bildet die Organisationsstruktur ab, die Ausrichtung ist davon aber unabhängig, sodass auch übergreifende Verknüpfungen möglich sind. Der Goal Graph zeigt die gesamte Zielstruktur als Netz und macht nicht verknüpfte OKRs als isolierte Inseln sichtbar. Initiativen und Aufgaben werden mit Zielen und Kennzahlen verbunden, entweder direkt in Workpath oder synchronisiert aus Jira, Azure DevOps oder Microsoft Planner. Das KPI-Modul führt Kennzahlen aus vorhandenen Quellen wie Power BI oder Excel Online zusammen und ordnet sie in Driver Trees.

Für die laufende Fortschrittsmessung setzt jede verantwortliche Person beim Update eines Key Results ein Confidence Level auf einer Skala von 1 bis 10, dargestellt als Ampel. Der Fortschritt eines Ziels errechnet sich wahlweise aus seinen Key Results, aus unterstützenden Zielen oder aus beidem. Regelmäßige Abstimmungen laufen über das Modul Konversationen, das Alignment-Runden, Check-ins, Reviews und Retrospektiven abdeckt und Termine wöchentlich bis vierwöchentlich wiederholt. Das ältere Check-in-Modul wird laut Hilfe-Center auslaufen. Für Programmverantwortliche gibt es Auswertungen zur Zyklussteuerung, etwa wie regelmäßig Teams ihre OKRs aktualisieren.

Workpath AI umfasst einen OKR-Generator, einen Qualitätscheck für Objectives und Key Results, KI-Vorschläge zur Ausrichtung, Risikohinweise zu KPIs und automatische Zusammenfassungen. Der AI Companion ist in jedem Plan enthalten und lässt sich über den Agent Hub auch in Microsoft Teams per Chat und Sprache nutzen. Weitere KI-Fähigkeiten für Programmleitung, Beratung und Analyse befinden sich in Beta und sind nur auf Anfrage erhältlich. Reports und Dashboards auf Managementebene setzen eine Analyst-Lizenz voraus.

Ein öffentliches Preisschild gibt es nicht. Der Preis hängt von Anzahl und Art der Lizenzen (Viewer, Standard, Analyst), der Zahl der Module und der Vertragslaufzeit ab, die mindestens ein Jahr beträgt. Nach einer Demo ist ein 14-tägiger Test möglich, zusätzlich eine drei- bis viermonatige Proof-of-Value-Phase.

Bei Datenschutz und Sicherheit ist Workpath gut dokumentiert. Plattform, Services und ISMS sind nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert, dazu kommt TISAX AL2. Laut Liste der Unterauftragsverarbeiter werden alle Kundendaten bei AWS in Frankfurt am Main gehostet, Backups liegen bei Hetzner in Nürnberg. Ein Data Processing Addendum, ein Security Addendum und ein Service Level Addendum stehen im Trust Center bereit. Für KI-Funktionen und Microsoft-Integrationen nutzt Workpath Microsoft-Dienste mit Verarbeitungsort Schweden. SSO ist über SAML möglich, die automatische Nutzeranlage per SCIM mit Entra ID nach Freischaltung durch das Customer-Success-Team. Die Oberfläche unterstützt Deutsch und Englisch.

Workpath passt zu Konzernen und großen Mittelständlern, die OKRs mit KPI-Steuerung, Business Reviews und Portfolioplanung verbinden und dafür Beratung aus einer Hand wollen. Für kleine Teams, die schnell und ohne Vertrieb starten möchten, ist das Modell zu schwergewichtig.

Vorteile

  • Hosting aller Kundendaten bei AWS in Frankfurt am Main, Backups bei Hetzner in Nürnberg, laut Unterauftragsverarbeiterliste.
  • Zertifiziert nach ISO/IEC 27001:2022 und TISAX AL2, was für Konzerne und Automobilzulieferer relevant ist.
  • Verbindet OKRs, KPIs, Initiativen und Ressourcenplanung in einer Plattform statt reiner Zielverwaltung.
  • Tiefe Microsoft-Anbindung mit Teams, Power BI, Excel Online, Planner und Entra ID.
  • Oberfläche auf Deutsch und Englisch, Terminologie und Erscheinungsbild an das eigene Steuerungsmodell anpassbar.
  • Beratung, Trainings und Academy vom selben Anbieter verfügbar.

Nachteile

  • Keine öffentlichen Preise, Angebot nur über Pricing-Beratung und Vertrieb.
  • Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr.
  • Test erst nach einer Demo möglich, kein sofortiger Self-Service-Start.
  • Reports auf Managementebene erfordern eine eigene Analyst-Lizenz.
  • Mehrere KI-Fähigkeiten befinden sich noch in Beta und sind nur auf Anfrage verfügbar.
  • Slack-Anbindung beschränkt sich laut Hilfe-Center auf das Posten von Updates per Webhook.
Kostenlose TestphaseAPICloudOKR-DraftingGoal GraphConfidence LevelKonversationenKPI-ModulInitiativen
TarifePlan 1 (1 Modul) auf AnfragePlan 2 (2 Module) auf AnfragePlan 3 (3+ Module) auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Microsoft Teams, Microsoft Power BI, Excel Online, Microsoft Planner, Microsoft Entra ID und 8 weitere

Perdoo LogoPerdooKostenlos nutzbarFreemiumHosting DE

Perdoo ist eine Software für OKRs und Strategieumsetzung der Perdoo GmbH. Als Hauptsitz nennt die Kontaktseite Hamburg, im Hilfe-Center steht dagegen eine Adresse in Berlin. Das Produkt führt Strategie, Ziele, Kennzahlen und regelmäßige Fortschrittsberichte an einem Ort zusammen und richtet sich an Unternehmen, die OKRs nicht mehr in Tabellen pflegen wollen.

Ausgangspunkt ist die Strategy Map. Darin hinterlegen Unternehmen ein übergeordnetes Ziel und drei bis fünf strategische Säulen, an die jedes OKR angebunden wird. So wird sichtbar, wie die Arbeit einzelner Teams auf die Strategie einzahlt. Ein Objective ist bei Perdoo ein qualitatives Ziel mit zwei bis fünf messbaren Key Results. Nach dem Leitfaden des Herstellers werden Unternehmensziele jährlich und Team-OKRs quartalsweise gesetzt. Parallel dazu laufen KPI-Boards für dauerhafte Kennzahlen, und OKRs lassen sich mit den KPIs verknüpfen, die sie bewegen sollen. Auch Projekte und Aufgaben können Zielen zugeordnet werden, damit erkennbar ist, wohin Ressourcen fließen.

Der Fortschritt wird über Check-ins gemessen, die laut Perdoo etwa fünf Minuten pro Person und Woche dauern. Erfasst werden der Stand der Key Results, eine Einschätzung der Zuversicht, die in der App als Status geführt wird, sowie Blocker. Admins legen fest, ob wöchentlich, alle zwei Wochen oder monatlich berichtet wird, Erinnerungen sind einstellbar. Check-ins funktionieren in der Web-App, in den Apps für iOS und Android sowie direkt in Slack und Microsoft Teams. Werte können außerdem aus verbundenen Anwendungen übernommen werden. Aus den Check-in-Daten entstehen Fortschritts-Dashboards und automatische Statusberichte, die Führungskräfte zeitgesteuert per E-Mail erhalten. Eigene Dashboards und Board-Ansichten gibt es erst in den höheren Tarifen.

Bei den KI-Funktionen nennt Perdoo einen KI-Assistenten, der beim Formulieren von Objectives hilft, Check-ins zusammenfasst und auf Risiken hinweist, sowie einen KI-Coach für Fragen zur OKR-Methodik. Über einen MCP-Server lassen sich Perdoo-Daten mit KI-Werkzeugen wie Claude oder ChatGPT verbinden. Das Kontingent an KI-Tokens ist je Tarif begrenzt. Für das Performance-Management bietet Perdoo 1:1-Gespräche, Performance Reviews und Kudos, die auf denselben Zieldaten aufbauen.

Die Integrationsliste ist breit: Slack und Microsoft Teams, Jira, Asana, Azure DevOps, Linear, Microsoft Planner, Monday.com und Trello, für Daten Salesforce, HubSpot, Google Analytics, Power BI, Looker, Tableau und Snowflake, dazu Google Sheets, Excel Online sowie Google- und Outlook-Kalender. Nutzer lassen sich über BambooHR, Factorial, Okta und OneLogin per SCIM bereitstellen, Single Sign-on läuft über Google, Microsoft oder SAML. Für eigene Anbindungen gibt es eine GraphQL-API und Zapier.

Preislich startet Perdoo mit einem dauerhaft kostenlosen Tarif für bis zu fünf Nutzer, der bereits Strategy Map, OKR- und KPI-Tracking, Meetings, die Slack- und Teams-Anbindung sowie den KI-Assistenten enthält. Premium kostet 6,40 Euro und Supreme 8 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, der Preis pro Nutzer sinkt mit steigender Lizenzzahl. Bezahlt wird jährlich oder quartalsweise, eine monatliche Abrechnung sieht das Hilfe-Center nicht vor. Dashboards, SSO, SCIM und die API sind erst ab Premium enthalten.

Beim Datenschutz gibt Perdoo an, Kundendaten in der EU in Frankfurt zu speichern. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist öffentlich abrufbar, einige Unterauftragsverarbeiter sitzen in den USA und sind über EU-Standardvertragsklauseln eingebunden. Das Unternehmen ist nach SOC 2 Type II zertifiziert, eine ISO-27001-Zertifizierung nennt die Website nicht. Die Oberfläche lässt sich in den persönlichen Einstellungen auf Deutsch umstellen, daneben stehen unter anderem Englisch, Französisch, Niederländisch und Spanisch zur Wahl.

Perdoo passt zu kleinen und mittleren Unternehmen im deutschsprachigen Raum, die OKRs mit einer klaren Strategieebene verbinden und Daten in Deutschland gehostet haben möchten. Kleine Teams können den kostenlosen Tarif ohne Zeitlimit nutzen.

Vorteile

  • Dauerhaft kostenloser Tarif für bis zu fünf Nutzer mit Strategy Map, OKRs, KPIs und KI-Assistent.
  • Kundendaten werden laut Datenschutzerklärung in Frankfurt gespeichert, ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist öffentlich verfügbar.
  • Oberfläche auf Deutsch umschaltbar.
  • Strategy Map verbindet OKRs und KPIs sichtbar mit der Unternehmensstrategie.
  • Check-ins direkt in Slack, Microsoft Teams und den mobilen Apps möglich.
  • Breite Integrationsliste von Jira bis Snowflake sowie GraphQL-API und MCP-Server.

Nachteile

  • Dashboards, SSO, SCIM und API erst ab dem Tarif Premium.
  • Keine monatliche Abrechnung, Bezahltarife laufen jährlich oder quartalsweise.
  • KI-Funktionen sind über Token-Kontingente je Tarif begrenzt.
  • Einige Unterauftragsverarbeiter sitzen in den USA und sind über Standardvertragsklauseln eingebunden.
  • Keine ISO-27001-Zertifizierung auf der Herstellerseite genannt.
APIMobile AppCloudStrategy MapOKRs und KPIsCheck-insAutomatische BerichteKI-AssistentMCP-Server
TarifeFree kostenlosPremium 6,40 € / MonatSupreme 8 € / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Slack, Microsoft Teams, Jira, Asana, Azure DevOps und 23 weitere

Leapsome LogoLeapsomeab 4 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

Leapsome ist eine HR- und People-Enablement-Plattform der Leapsome GmbH mit Sitz in Berlin und einem weiteren Standort in New York. Die Plattform ist modular aufgebaut: Als Basis dient das Agentic HRIS mit Mitarbeiterprofilen, Abwesenheiten, Dokumenten und Workflows, darauf setzen die Module der Talent Suite auf, also Performance Reviews, Mitarbeiterumfragen, Lernen, Vergütung, Recruiting, Zeiterfassung sowie Ziele & OKRs. Wer Leapsome als OKR-Software betrachtet, bekommt damit kein reines Zielmanagement-Tool, sondern ein Modul innerhalb einer HR-Suite. Die Plattform ist laut Anbieter immer Teil des Vertrags, auch wenn nur ein einzelnes Modul gebucht wird.

Im Modul Ziele & OKRs werden Ziele auf vier Ebenen angelegt: Unternehmen, Abteilung, Team und Person. Leapsome unterstützt neben OKRs auch andere Frameworks wie SMART-Ziele. Persönliche und Teamziele lassen sich mit übergeordneten Unternehmenszielen verknüpfen, die Ausrichtung wird in einem interaktiven Zielbaum dargestellt, der Abhängigkeiten und Fortschritt über die Ebenen hinweg zeigt. Zielzyklen mit festen Zeiträumen und klaren Verantwortlichen lassen sich automatisiert einrichten, Erinnerungen fordern Zielverantwortliche zu regelmäßigen Updates auf. An jedem Ziel können Kolleginnen und Kollegen kommentieren, Feedback geben und Input anfragen.

Für die automatische Fortschrittsmessung nennt Leapsome auf der Produktseite vor allem die Jira-Integration: Jira-Tickets werden direkt mit Zielen verknüpft, sodass sichtbar wird, welche Arbeit auf welches Objective einzahlt. Weitere Datenquellen für automatische Key-Result-Updates, etwa CRM-Systeme oder Tabellen, werden nicht genannt. Ein separates Konfidenz-Rating für Key Results beschreibt die Herstellerseite ebenfalls nicht.

Die KI-Funktionen von Leapsome helfen beim Formulieren: Sie schlagen OKRs nach gängigen Best Practices vor, liefern Ideen für Initiativen und fassen Ziele für die Überprüfung zusammen. Im Reporting zeigen Dashboards Abschlussquoten, veraltete Ziele, Teamvergleiche und die Nutzung im Unternehmen, gefiltert nach Person, Team, Verantwortlichen, Beitragenden oder eigenen Attributen.

Der eigentliche Vorteil liegt in der Verzahnung mit den übrigen Modulen. Zielfortschritt kann in Performance Reviews einfließen, Ziele lassen sich mit Kompetenzmodellen und Lernpfaden verbinden, und über HRIS-Workflows werden neue Mitarbeitende automatisch bestimmten Objectives zugeordnet. Ziele liegen im selben System wie 1:1s und Meetings, die über eine Kalenderintegration angebunden werden.

Zu den Integrationen zählen Slack mit Erinnerungen und Slack-Befehlen, Microsoft Teams für Benachrichtigungen, Jira, Asana, ClickUp, Linear und Trello zum Anlegen von Tickets sowie zahlreiche HRIS wie Personio, BambooHR, HiBob, Workday und DATEV für die Lohnabrechnung. Single Sign-on ist über Okta, OneLogin, Google Workspace und Active Directory möglich, für nicht gelistete Systeme bietet Leapsome individuelle API- und SFTP-Anbindungen an. Die Website gibt es auf Deutsch, die Plattform wird laut Anbieter in 38 Sprachen angeboten.

Beim Datenschutz ist Leapsome für Unternehmen in der DACH-Region gut aufgestellt. Laut Subunternehmerliste liegen die Kundendaten bei Amazon Web Services und MongoDB im EWR mit Standort Deutschland. Leapsome stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO nach deutschem Recht bereit und nennt Zertifizierungen nach ISO 27001:2022 und SOC 2 Type II.

Preislich kostet das Modul Ziele & OKRs 4 Euro pro Mitarbeitendem und Monat, hinzu kommt die Plattform ab 7 Euro, die laut Preisseite bei Kauf eines Talent-Suite-Moduls bis zum 31. Dezember kostenlos angeboten wird. Eine 14-tägige Testphase ist enthalten. Eine native Mobile App bietet Leapsome nach eigener Aussage noch nicht an, und für sehr kleine Teams unter zehn Personen sieht der Anbieter selbst das Produkt nicht als ideale Wahl.

Vorteile

  • OKRs sind direkt mit Performance Reviews, 1:1s, Kompetenzmodellen und HRIS verzahnt.
  • Kundendaten liegen laut Subunternehmerliste bei AWS und MongoDB in Deutschland.
  • Auftragsverarbeitungsvertrag nach deutschem Recht sowie ISO 27001:2022 und SOC 2 Type II.
  • Deutscher Anbieter aus Berlin mit deutschsprachiger Website und mehrsprachiger Plattform.
  • Interaktiver Zielbaum und Dashboards mit Abschlussquoten und veralteten Zielen.
  • Transparente Listenpreise je Modul und 14-tägige Testphase.

Nachteile

  • Ziele & OKRs ist nur zusammen mit der kostenpflichtigen Plattform buchbar, nicht als eigenständiges OKR-Tool.
  • Als automatische Datenquelle für Ziele nennt der Hersteller nur Jira, CRM- oder Tabellen-Anbindungen für Key Results fehlen.
  • Ein Konfidenz-Rating für Key Results wird auf der Herstellerseite nicht beschrieben.
  • Laut Anbieter gibt es noch keine native Mobile App.
  • Für Teams unter zehn Personen sieht der Anbieter selbst das Produkt nicht als ideal an.
Kostenlose TestphaseAPICloudVier ZielebenenZielbaumZielzyklenJira-AnbindungKI-VorschlägeZiel-Analytics
TarifeAgentic HRIS Foundation 7 € / MonatAgentic HRIS Pro 10 € / MonatZiele & OKRs (Modul) 4 € / MonatPerformance Reviews (Modul) 7 € / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Slack, Microsoft Teams, Jira, Asana, ClickUp und 13 weitere

OKRs Tool LogoOKRs Toolab 129 $ / MonatKostenpflichtigHosting EU

OKRs Tool ist eine schlanke OKR-Software aus Tallinn in Estland. Gründer Steven MacDonald hat das Produkt 2024 gestartet, nachdem sein eigenes Team OKRs jahrelang in einem Projektmanagement-Tool gepflegt hatte. Zielgruppe sind ausdrücklich Unternehmen mit etwa 50 bis 200 Beschäftigten, in denen eine Person aus Operations, Strategie oder Geschäftsführung das OKR-Programm am Laufen hält, ohne eigenes HR-Projekt und ohne externe Beratung.

Der Kern ist die klassische OKR-Struktur: Objectives mit messbaren Key Results, darunter Initiativen, die auf einem Kanban-Board als Arbeitspakete geführt werden. Ziele lassen sich von Unternehmen über Abteilung und Team bis zur einzelnen Person kaskadieren. Die Alignment Map zeigt, welches Team-Ziel auf welches Unternehmensziel einzahlt, eine verschachtelte Baumansicht macht die ganze Hierarchie auf einer Seite sichtbar. Jedes Key Result braucht genau eine verantwortliche Person, weitere Mitwirkende können Fortschritt eintragen. Fortschritt rollt automatisch von den Initiativen über die Key Results bis zum Objective hoch, die Historie jedes Werts bleibt mit Datum und Notiz erhalten.

Der Ansatz gegen das typische Einschlafen von OKRs nach dem ersten Quartal sind automatische Check-ins. Jede verantwortliche Person bekommt wöchentlich eine Erinnerung in der App, per E-Mail, in Slack oder in Microsoft Teams. Montags verschickt das Tool eine Zusammenfassung mit Bewegungen, Rückständen und gefährdeten Zielen, die sich direkt an die Geschäftsführung weiterleiten lässt. Daneben gibt es KPI-Tracking mit Soll und Ist, Health Scores, einen Aktivitätsfeed und am Zyklusende eine Retrospektive: Jedes OKR wird als verfehlt, teilweise oder erreicht bewertet und dann übernommen, umformuliert oder gestrichen.

Bei den KI-Funktionen setzt OKRs Tool auf Prüfung statt auf reines Formulieren. Die OKR-Analyse bewertet jedes Key Result auf Messbarkeit und schlägt Umformulierungen vor, ein AI Coach weist auf stockende Ziele hin, AI Insights fassen den Stand des Zyklus zusammen. Ab dem Tarif Expand kommen Strategiesäulen, eine KI-Prüfung der Strategieabdeckung, die Cascade Map, Management-Reports sowie Performance-Funktionen mit Reviews, 1:1-Gesprächen, 360-Grad-Feedback, Engagement-Umfragen und 9-Box-Raster dazu.

Integrationen für Slack, Microsoft Teams, Google Workspace, Jira, Asana, Linear, ClickUp und Notion sind in jedem Bezahltarif enthalten. Eine REST-API gibt es ebenfalls ab dem Einstiegstarif, mit Tageslimits je Tarif. Webhooks, ein MCP-Server für KI-Assistenten, SSO, SCIM, Audit-Logs und Rollenrechte sind dem Enterprise-Tarif vorbehalten.

Auffällig ist das Preismodell: OKRs Tool rechnet nicht pro Nutzer ab, sondern mit einer festen Monatsgebühr für die ganze Organisation, laut Preisseite von 129 US-Dollar im Tarif Scale bis ab 349 US-Dollar im Enterprise-Tarif, bei jährlicher Zahlung 20 Prozent günstiger. Ein Jahresvertrag ist nicht nötig. Zum Start gibt es eine 14-tägige Testphase ohne Kreditkarte, außerdem verspricht der Anbieter eine volle Rückerstattung, wenn nach 30 Tagen weniger als 60 Prozent des Teams aktiv sind.

Für den deutschen Markt wichtig: Die OKR-Inhalte liegen laut Anbieter in der EU (Supabase in Irland auf AWS), ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist auf Anfrage erhältlich. Ein eigenes SOC-2-Audit auf Anwendungsebene hat OKRs Tool nach eigener Aussage noch nicht abgeschlossen, zertifiziert sind die Infrastruktur-Anbieter. Website und Dokumentation sind auf Englisch, eine deutsche Oberfläche nennt der Hersteller nicht. Native Apps für iOS und Android stehen auf der Roadmap, Check-ins funktionieren bis dahin im mobilen Browser.

Vorteile

  • Festpreis für die ganze Organisation, zusätzliche Nutzer erhöhen die Rechnung nicht.
  • Alle Integrationen von Slack und Teams bis Jira und Notion schon im Einstiegstarif.
  • Automatische wöchentliche Erinnerungen und Montagsbericht nehmen der OKR-Verantwortlichen das Nachfassen ab.
  • Monatlich kündbar, 14 Tage Test ohne Kreditkarte und Geld-zurück-Zusage bei geringer Nutzung.
  • OKR-Daten laut Anbieter in der EU (Irland) gespeichert, AVV auf Anfrage.
  • KI prüft bestehende Key Results auf Messbarkeit, statt nur neue Ziele zu formulieren.

Nachteile

  • Oberfläche, Website und Dokumentation auf Englisch, eine deutsche Version wird nicht genannt.
  • Preise in US-Dollar, für sehr kleine Teams ist der Festpreis teurer als Tools mit Preis pro Nutzer.
  • SSO, SCIM, Audit-Logs und Webhooks erst im Enterprise-Tarif.
  • Kein eigenes SOC-2-Audit auf Anwendungsebene, zertifiziert sind nur die Infrastruktur-Anbieter.
  • Keine nativen Apps für iOS und Android, Check-ins mobil nur im Browser.
  • Junges Produkt (gegründet 2024) mit kleinem Team und wenigen veröffentlichten Kundenreferenzen im DACH-Raum.
Kostenlose TestphaseAPICloudAlignment MapAutomatische Check-insWochenberichtInitiativenKI-AnalyseAI Coach
TarifeScale 129 $ / MonatExpand 229 $ / MonatEnterprise 349 $ / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Slack, Microsoft Teams, Google Workspace, Google Calendar, Google Sheets und 10 weitere

Tability LogoTabilityab 7 $ / MonatKostenpflichtig

Tability ist eine OKR-Software der australischen Tability Pty Ltd, die sich an Teams vom Start-up bis zum Konzern richtet. Im Unterschied zu vielen HR-Suiten konzentriert sich das Tool auf Ziele, Check-ins und Reporting. Es gibt keine Mindestnutzerzahl, ein Pilotteam kann starten und weitere Bereiche später dazuholen.

Ziele werden in Plänen organisiert, die Objectives, Key Results und Initiativen enthalten. Initiativen bekommen Fälligkeitsdaten und lassen sich als Kanban-Board führen. Neben dem Plan-Editor gibt es einen Importer, der Ziele aus Dokumenten, Präsentationen oder losen Listen per KI in eine OKR-Struktur bringt, sowie einen Review-Modus und Berechtigungen pro Plan. Die Strategy Map zeigt jeden übergeordneten Plan als Karte mit Fortschrittstrend, Confidence-Balken und einem Net Confidence Score. Die Dependencies Map setzt ein beliebiges Ziel in die Mitte und zeigt übergeordnete Ziele und Abhängigkeiten. Key Results können ihren Wert aus verknüpften Key Results berechnen, als Summe, Durchschnitt oder letzter Check-in.

Der Kern ist der wöchentliche Check-in. Verantwortliche erhalten Erinnerungen, tragen den aktuellen Wert ein, notieren Hindernisse und bewerten ihre Confidence. Fortschritt und Confidence werden getrennt erfasst, damit ein steigender Wert kein stockendes Ziel verdeckt. Über Explore lassen sich alle Ziele nach Team, Owner, Status oder Confidence filtern. Werte kommen auf Wunsch automatisch aus Datenquellen wie Salesforce, HubSpot, Jira, Amplitude, GitHub, BigQuery, Google Sheets, Airtable, PostgreSQL, MySQL, Tableau oder Power BI, teils mit automatischer Synchronisierung. Zusätzlich stehen Zapier, eine Check-ins-API, Webhooks und eine öffentliche API bereit. Für den Arbeitsalltag gibt es asynchrone Standups.

Beim Reporting nennt Tability einen Präsentationsmodus, einen wöchentlichen Digest, Exporte als CSV, PDF, PowerPoint und Google Slides, öffentliches Teilen, KI-Retrospektiven, Workspace-Insights und eigene Dashboards.

Die KI-Funktionen sind breit angelegt. Der Assistent Tabby erzeugt Check-ins und Statusupdates aus realer Aktivität und liefert zu einem Ziel eine kurze Analyse mit nächsten Schritten. Im AI Mode lassen sich OKRs in natürlicher Sprache abfragen, Berichte können geplant und per E-Mail oder Slack verschickt werden. Über einen MCP-Server lassen sich Ziele aus Claude, ChatGPT oder anderen Modellen aktualisieren. Native Agenten, denen ein Ziel zugewiesen wird, gehören zum Tarif Agentic, der auf der Preisseite noch als demnächst verfügbar markiert ist. KI-Credits und Prompts sind pro Nutzer und Monat kontingentiert.

Integriert sind Slack und Microsoft Teams für Erinnerungen und Berichte, außerdem Jira, Linear, Asana, ClickUp, Confluence, Notion und Miro. Apps für iOS und Android sowie eine Tablet-Ansicht ermöglichen Check-ins unterwegs. Leistungsbeurteilungen, Feedback-Zyklen oder HR-Prozesse beschreibt Tability nicht, das Tool bleibt beim Zielmanagement.

Preislich startet Basic bei 6 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (7 US-Dollar monatlich), Premium kostet 10 beziehungsweise 12 US-Dollar, Agentic 20 beziehungsweise 25 US-Dollar, Enterprise auf Anfrage. Pro zahlendem Nutzer gibt es zwei kostenlose Lesezugänge, alle Tarife lassen sich 14 Tage ohne Kreditkarte testen.

Zur Sicherheit nennt Tability ein SOC-2-Type-2-Audit mit laufender Kontrolle über Drata, AES-256-Verschlüsselung, TLS 1.2 und an der DSGVO ausgerichtete interne Richtlinien. Premium bringt SAML SSO, SCIM für Okta und Microsoft Entra ID sowie IP- und Domain-Beschränkungen. Das Backend läuft bei Heroku auf AWS und standardmäßig in den USA. Hosting in der EU oder Australien bietet der Anbieter erst ab 100 Nutzern auf Anfrage an. Die Oberfläche ist laut Preisseite in Französisch, Spanisch und Portugiesisch übersetzt, Deutsch wird dort nicht genannt, obwohl die Website eine deutsche Fassung hat.

Tability passt zu Start-ups und mittelständischen Teams, die OKRs mit wenig Aufwand, automatischen Check-ins und starken KI-Funktionen führen wollen.

Vorteile

  • Transparente Preise ab 6 US-Dollar pro Nutzer ohne Mindestnutzerzahl oder Einrichtungsgebühr.
  • Fortschritt und Confidence werden getrennt erfasst, was stockende Ziele früh sichtbar macht.
  • Viele Datenconnectoren für automatische Key-Result-Updates, dazu API und Zapier.
  • Umfangreiche KI-Funktionen vom Goal-Importer über automatische Check-ins bis zum MCP-Server.
  • Zwei kostenlose Lesezugänge pro zahlendem Nutzer für Stakeholder und Investoren.
  • 14 Tage Testphase ohne Kreditkarte.

Nachteile

  • Daten liegen standardmäßig in den USA, EU-Hosting erst ab 100 Nutzern auf Anfrage.
  • Deutsche Oberfläche wird auf der Preisseite nicht genannt.
  • Kein kostenloser Dauertarif.
  • Keine Leistungsbeurteilungen oder Feedback-Zyklen, das Tool bleibt beim Zielmanagement.
  • Der Tarif Agentic mit nativen Agenten ist noch nicht verfügbar, KI-Credits sind kontingentiert.
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudPläne und OKRsKI-Goal-ImporterCheck-insStrategy MapRoll-upDatenconnectoren
TarifeBasic 7 $ / MonatPremium 12 $ / MonatAgentic 25 $ / MonatEnterprise auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Slack, Microsoft Teams, Jira, Linear, Asana und 29 weitere

Asana LogoAsanaKostenlos nutzbarFreemiumHosting EU

Am besten geeignet für: Teams, die Projekte schon in Asana planen und OKRs ohne zusätzliches Tool direkt an Aufgaben und Portfolios hängen wollen

Asana ist eine der führenden Work-Management-Plattformen und wird von über 170.000 Organisationen weltweit eingesetzt – darunter Accenture, Figma und Johnson & Johnson. Die Plattform verbindet klassisches Projektmanagement mit strategischem OKR-Tracking, KI-gestützten Automatisierungen und Enterprise-Skalierbarkeit in einer einzigen Oberfläche.

Mit Asana planst du Aufgaben, Projekte und Portfolios in verschiedenen Ansichten: Liste, Board (Kanban), Timeline (Gantt), Kalender und Workload. Die Timeline-Ansicht zeigt Abhängigkeiten zwischen Aufgaben und hilft dir, Engpässe frühzeitig zu erkennen. Der Workload-View gibt Führungsteams Transparenz darüber, wie Kapazitäten auf Teammitglieder verteilt sind.

Asana bietet ein eingebautes OKR-Framework (Goals), mit dem du Unternehmensziele direkt mit operativen Projekten verknüpfst. So siehst du jederzeit, wie einzelne Aufgaben auf die übergeordnete Strategie einzahlen – und welche Projekte hinter Plan liegen.

Bei den KI-Funktionen setzt Asana auf drei Säulen: AI Teammates sind vorgefertigte KI-Agenten, die Routineaufgaben selbstständig übernehmen. AI Studio ermöglicht dir, No-Code-Automatisierungen zu bauen, die menschliche Arbeit und KI-Aktionen kombinieren. Neu hinzugekommen ist Asana Dash – ein KI-gestütztes Dashboard, das als persönlicher Chief of Staff fungiert, offene Aufgaben zusammenfasst, blockierte Workflows erkennt und proaktiv Prioritäten empfiehlt.

Mit Rules automatisierst du Statusänderungen, Zuweisungen und Benachrichtigungen. Formulare erlauben standardisierte Intake-Prozesse, etwa für Anfragen, Bug-Reports oder Kampagnen-Briefings. Im Starter-Plan sind unbegrenzte Automatisierungen enthalten.

Asana betreibt SOC2/SSAE 16 zertifizierte Rechenzentren. EU Data Residency – die Speicherung von Daten in europäischen Rechenzentren – ist ausschließlich im Enterprise+-Plan verfügbar. Für Teams mit strengen Datenschutzanforderungen nach DSGVO, HIPAA oder HITRUST empfiehlt sich daher der Enterprise+-Plan.

Asana bietet vier Hauptpläne: Der kostenlose Personal-Plan ist für bis zu 2 Nutzer ausgelegt. Der Starter-Plan kostet 10,99 USD pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (13,49 USD monatlich) und umfasst Timeline, Dashboards und unbegrenzte Automatisierungen. Der Advanced-Plan (24,99 USD/Nutzer/Monat jährlich, 30,49 USD monatlich) ergänzt Portfolios, Goals, Workload und Genehmigungen. Enterprise und Enterprise+ werden individuell bepreist.

Mit über 200 nativen Integrationen – darunter Slack, Microsoft 365, Google Workspace, Salesforce, GitHub, Jira und Tableau – lässt sich Asana nahtlos in bestehende Tool-Stacks einbinden.

Asana ist besonders stark für mittelgroße bis große Teams in Operations, Marketing, Produktentwicklung und PMO. Wer Strategie, operative Ausführung und KI-Automatisierung in einer Plattform vereinen möchte, ist mit Asana sehr gut aufgestellt.

Vorteile

  • Zielfortschritt aktualisiert sich automatisch aus abgeschlossenen Aufgaben und Projekten.
  • Ziele auf Unternehmens-, Team- und individueller Ebene mit OKR-Vorlagen und Zieltypen.
  • Gewichtete Ziele zeigen, welches Unterziel wie stark zum Oberziel beiträgt.
  • Keine zweite Software nötig, wenn die Projektarbeit ohnehin in Asana läuft.
  • Deutsche Oberfläche und mehr als 200 Integrationen.

Nachteile

  • Ziele erst ab Advanced (24,99 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung), abgerechnet für jede Person im Workspace.
  • Kein eigener OKR-Prozess mit Check-in-Erinnerungen, Retrospektiven oder Confidence-Werten wie bei spezialisierten OKR-Tools.
  • Keine Performance-Reviews oder 1:1-Gespräche mit Bezug auf die Ziele.
  • EU-Datenresidenz nur im Tarif Enterprise+.
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudZiele und OKRsAutomatischer FortschrittGewichtete ZielePortfolios
TarifePersonal kostenlosStarter 10,99 $ / MonatAdvanced 24,99 $ / MonatEnterprise auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Slack, Microsoft 365, Google Workspace, Salesforce, GitHub und 8 weitere

Factorial LogoFactorialab 4,50 € / MonatKostenpflichtigHosting EU

Am besten geeignet für: KMU, die Personalverwaltung, Leistungsbeurteilung und Mitarbeiterziele in einer deutschsprachigen HR-Suite bündeln wollen

Factorial ist eine cloudbasierte All-in-One HR-Plattform aus Barcelona, die sämtliche Personalprozesse in kleinen und mittelständischen Unternehmen automatisiert. Die Software bündelt Zeiterfassung, Urlaubsverwaltung, digitale Personalakte, Lohnabrechnung, Recruiting, Performance Management und interne Kommunikation in einer einzigen Oberfläche. Mitarbeiter erfassen Arbeitszeiten über Browser, Mobile App oder Tablet-Kiosk und stellen Urlaubsanträge per Self-Service. Manager genehmigen Anträge mit einem Klick und behalten Abwesenheiten teamweit im Blick. Die digitale Personalakte ersetzt Aktenordner durch revisionssichere Dokumentenablage mit elektronischer Signatur. Im Recruiting-Modul lassen sich Stellenanzeigen auf mehreren Jobboards veröffentlichen, Bewerbungen zentral verwalten und Kandidaten im Kanban-Board durch den Prozess führen. Onboarding-Workflows automatisieren wiederkehrende Aufgaben für neue Mitarbeiter. Die Plattform ist DSGVO-konform, hostet ausschließlich in europäischen Rechenzentren und bietet Schnittstellen zu DATEV, Personio-Importen, Slack, Microsoft Teams und Google Workspace. Mit über 13.000 Kundenunternehmen weltweit zählt Factorial zu den am schnellsten wachsenden HR-Tech-Anbietern in Europa und ist eine ernsthafte Alternative zu Personio für Unternehmen mit 10 bis 1.000 Mitarbeitern.

Vorteile

  • Ziele und OKRs direkt neben Personalakte, Abwesenheiten und Leistungsbeurteilung.
  • Neue Ziele lassen sich aus Beurteilungsgesprächen heraus anlegen.
  • Gewichtete Ziele und Soll-Ist-Vergleich für den Fortschritt.
  • Deutsche Oberfläche sowie deutschsprachige Website und Demo-Beratung.

Nachteile

  • OKR-Funktionen nur als Teil des Talent-Moduls, nicht als eigenständiges OKR-Tool.
  • Keine Alignment-Ansicht über mehrere Ebenen wie bei spezialisierten OKR-Tools belegt.
  • Keine Verknüpfung mit Projekt-Tools wie Jira oder Asana für automatischen Fortschritt belegt.
  • Den Preis für ein Paket mit Talent-Modul stellt Factorial individuell zusammen, eine feste OKR-Preisstufe gibt es nicht.
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudZiel- und OKR-TrackingGewichtete ZieleFortschrittsdiagrammVerbindung mit Bewertungen
TarifeBusiness 4,50 € / MonatEnterprise auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: DATEV, Slack, Microsoft Teams, Google Workspace, Microsoft 365 und 4 weitere

15Five Logo15Fiveab 4 $ / MonatKostenpflichtig

15Five ist eine Plattform für Performance Management, Mitarbeiterengagement und Führungskräfteentwicklung der US-amerikanischen 15Five, Inc. Das Angebot gliedert sich in die Pakete Engage für Mitarbeiterumfragen, Perform für Performance Management und Total Platform, das beides kombiniert. Dazu kommen Zusatzprodukte wie Vergütung, Manager-Trainings und die KI-Funktionen Kona Coach und Kona Notetaker. OKRs sind bei 15Five kein eigenes Produkt, sondern die Funktion Objectives innerhalb der Pakete Perform und Total Platform. Das Herzstück der Plattform ist der wöchentliche Check-in, in dem Mitarbeitende Stimmung, Erfolge, Herausforderungen und Prioritäten an ihre Führungskraft melden.

Objectives lassen sich auf vier Ebenen anlegen: Unternehmen, Gruppe, Person und persönliche Entwicklung. Beim Anlegen werden Zeitraum, Verantwortliche und Sichtbarkeit festgelegt, sichtbar ist ein Objective wahlweise für alle, für die Gruppe des Owners oder nur für den Owner. Pro Objective sind laut Hilfe-Center bis zu fünf Key Results vorgesehen, jeweils als Zahl, Prozentwert oder binär erledigt oder offen, mit Start- und Zielwert und eigenem Verantwortlichen. Key Results werden standardmäßig gleich gewichtet, die Gewichtung lässt sich aber individuell auf insgesamt 100 Prozent verteilen. Über ein übergeordnetes Objective entsteht eine Zielhierarchie, wobei einstellbar ist, ob der Fortschritt untergeordneter Ziele in das Elternziel einfließt. Admins können die Funktion umbenennen und Objectives per Massenimport anlegen.

Die Fortschrittspflege ist eng mit dem Check-in verbunden. Objectives erscheinen oben im wöchentlichen Check-in, Verantwortliche setzen dort den Status auf im Plan, im Verzug oder gefährdet, und Prioritäten aus dem Check-in lassen sich mit einem Objective verknüpfen. Führungskräfte sehen den Stand in 1:1s und können Fortschritte mit High Fives anerkennen. Für automatische Updates lässt sich ein Key Result mit einem Jira-Cloud-Ticket oder mit einem Salesforce-Bericht verbinden, 15Five übernimmt dann den aktuellen Wert. Pro 15Five-Konto kann nur eine Jira-Cloud-Instanz verbunden werden. Am Quartalsende werden Objectives bewertet und abgeschlossen, das Hilfe-Center empfiehlt ein fünfstufiges OKR-Vorgehen mit Zielsetzung, Updates, Monitoring und Auswertung.

Für Auswertungen gibt es ein Objectives-Dashboard für Admins und Führungskräfte sowie Berichte zu Status und Verantwortlichkeiten. Daten aus Objectives fließen laut 15Five in die KI-Funktionen ein, darunter Coaching-Hinweise, Focus Briefs und KI-gestützte Performance Reviews. Objectives lassen sich zudem direkt in Review-Zyklen einbinden. Mit dem Manager Copilot können Führungskräfte ein Objective samt Vorschlägen für Key Results von der KI entwerfen lassen, laut Hilfe-Center ist das an bestimmte Manager-Lizenzen im Paket Total Platform gebunden.

Neben Jira und Salesforce nennt 15Five Integrationen zu Slack, Asana, Linear, Notion, Zoom, Google Meet, Google Drive, Gong und HubSpot, wobei einige davon vor allem Kontext für die KI-Agenten liefern. Hinzu kommen HRIS wie Workday, BambooHR, HiBob, Rippling und ADP, Single Sign-on über Okta und OneLogin sowie eine API. Eine Mobile App für Check-ins, 1:1s und Umfragen ist Teil aller Pakete.

Für Unternehmen in der DACH-Region gibt es Einschränkungen. Laut Sicherheitsseite speichert 15Five alle Daten in ISO-27001-konformen Rechenzentren in den USA, ein Hosting in der EU wird nicht angeboten. 15Five ist nach SOC 2 geprüft. Eine deutschsprachige Oberfläche erwähnt der Hersteller nicht, im Hilfe-Center ist lediglich Spanisch für Engagement-Umfragen dokumentiert.

Preislich kostet das Paket Perform mit Objectives 11 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, Total Platform 16 US-Dollar. Verträge werden ausschließlich jährlich abgerechnet, eine kostenlose Testphase nennt die Preisseite nicht.

Vorteile

  • OKR-Pflege ist fest im wöchentlichen Check-in und in 1:1s verankert.
  • Key Results lassen sich gewichten und mit Jira Cloud oder Salesforce automatisch aktualisieren.
  • Objectives sind bereits im Paket Perform enthalten, zusammen mit Reviews und 360-Grad-Feedback.
  • Öffentliche Listenpreise pro Nutzer.
  • Mobile App für Check-ins, 1:1s und Umfragen in allen Paketen.
  • Rechenzentren nach ISO 27001 und SOC-2-Prüfung.

Nachteile

  • Daten werden laut Anbieter ausschließlich in Rechenzentren in den USA gespeichert.
  • Keine deutschsprachige Oberfläche auf der Herstellerseite dokumentiert.
  • Nur jährliche Abrechnung in US-Dollar, keine kostenlose Testphase genannt.
  • OKRs gibt es nicht als eigenständiges Produkt, sondern nur im Paket Perform oder Total Platform.
  • Die KI-Hilfe zum Formulieren von Objectives ist an bestimmte Manager-Lizenzen gebunden.
APIMobile AppCloudVier ZielebenenGewichtete Key ResultsZielhierarchieWeekly Check-inJira und SalesforceDashboard und Berichte
TarifeEngage 4 $ / MonatPerform 11 $ / MonatTotal Platform 16 $ / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Slack, Jira Cloud, Salesforce, HubSpot, Asana und 14 weitere

Betterworks LogoBetterworksab 8 $ / MonatKostenpflichtigHosting EU

Betterworks ist eine Plattform für Performance-Management aus den USA, in der Ziele und OKRs ein Modul neben Feedback, Mitarbeitergesprächen, 1:1-Meetings, Anerkennung und Analysen bilden. Der Anbieter richtet sich ausdrücklich an große Organisationen und schreibt selbst, dass das Produkt den größten Nutzen ab etwa 500 Beschäftigten entfaltet. Wer ein reines OKR-Werkzeug sucht, bekommt hier eine HR-Suite, in der Ziele die Grundlage für Leistungsbeurteilungen sind.

Im Goals-Modul legen Nutzer Ziele an, die für die gesamte Organisation sichtbar oder auf bestimmte Personen und Gruppen beschränkt sind. Ziele lassen sich an Kollegen, Führungskräften und Unternehmenszielen ausrichten. Manager können Ziele für ganze Teams kaskadieren oder klonen, wobei Ausrichtung und Roll-up-Sicht erhalten bleiben. Ändern sich Prioritäten, laufen Anpassungen über die verknüpften Ziele weiter. Unterstützt werden strategische OKRs, Team- und Individualziele sowie bereichsübergreifende Initiativen. Unterhalb eines Ziels arbeitet Betterworks mit Meilensteinen, die die Rolle der Key Results übernehmen. Über Attribute lassen sich Ziele nach Scope (standardmäßig Business, Persönlich und Entwicklung) und Typ (Committed oder Aspirational) einordnen.

Der Fortschritt wird manuell, über Meilensteine oder über integrierte Meilensteine berechnet. Als Messgröße stehen Prozent, Stückzahlen, Dollarbeträge und erledigt oder nicht erledigt zur Wahl, jeweils mit Start- und Zielwert. Integrierte Meilensteine übernehmen den Fortschritt automatisch aus Asana, Azure DevOps, GitHub, Jira, Salesforce, Google Sheets oder Excel, auf Wunsch auch aus Lernplattformen wie LinkedIn Learning, Udemy und Docebo. Erinnerungen kommen über Slack und Microsoft Teams, laut Anbieter etwa dann, wenn ein OKR um 10 Prozent vom Kurs abweicht. Kollegen können Ziele kommentieren, anfeuern oder anstupsen. Einen eigenen Confidence-Wert pro Key Result beschreibt Betterworks nicht, in der Mobile-App werden Teamziele aber nach Risikostatus sortiert.

Bei der KI setzt Betterworks auf Goal Assist, das anhand von Jobtitel, früheren Zielen und Teamprioritäten konkrete Ziele vorschlägt. Conversational Intelligence wandelt 1:1-Gespräche, auch über Zoom-Transkripte, in Zusammenfassungen, Aufgaben und Zielvorschläge um. Über einen MCP-Server lassen sich Zielfortschritt und Risiken aus Claude, ChatGPT oder Gemini abfragen sowie Ziele anlegen und aktualisieren.

Die eigentliche Stärke liegt in der Verbindung zum Performance-Management. Zielerreichung erscheint automatisch in den Beurteilungsgesprächen, Ziele können dort gewichtet werden. Das Feedback-Modul schlägt passende Feedbackgeber vor, Vorlagen und Rhythmus der Gespräche legt die Administration fest. Im Paket Talent Intelligence kommen Kalibrierung, Nachfolgeplanung, Skills Intelligence und individuelle Entwicklungspläne hinzu.

Nutzerdaten synchronisiert Betterworks aus Workday, SAP SuccessFactors, UKG Pro, ADP, BambooHR, Oracle und Zenefits oder per SFTP-CSV-Import. Single Sign-on läuft über SAML mit Okta, OneLogin, PingOne und ADFS sowie über Google. Die API ist laut Produktbeschreibung ohne Aufpreis enthalten.

Die Oberfläche ist in 31 Sprachen verfügbar, darunter Deutsch. Administratoren setzen die Sprache für die Organisation oder einzelne Nutzer, eigene Bezeichnungen und Zielnamen werden aber nicht übersetzt. Gehostet wird bei Amazon Web Services in den USA (North Virginia) und in der EU (Irland), wobei das EU-Rechenzentrum für Kunden genutzt wird, die eine Speicherung in der EU verlangen. Betterworks nennt ISO 27001, SOC 2 Type II und die Zertifizierung nach dem EU-U.S. Data Privacy Framework, ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist auf Anfrage erhältlich. Nach Vertragsende werden Daten innerhalb von 30 Tagen gelöscht oder anonymisiert.

Preislich nennt Betterworks 8 US-Dollar pro Nutzer und Monat für das Paket Performance und 9 US-Dollar für Performance plus Talent Intelligence, Enterprise wird individuell kalkuliert. Die Implementierung wird einmalig zusätzlich berechnet, eine Testphase gibt es nicht, nur eine Demo.

Betterworks passt zu Konzernen und großen Mittelständlern, die OKRs eng mit Mitarbeitergesprächen, Kalibrierung und HR-Systemen verzahnen wollen.

Vorteile

  • OKRs sind direkt mit Feedback, 1:1-Meetings, Beurteilungen und Kalibrierung verbunden.
  • Fortschritt lässt sich automatisch aus Jira, Salesforce, Asana, GitHub oder Google Sheets übernehmen.
  • Deutsche Oberfläche als eine von 31 Sprachen, einstellbar pro Organisation oder Nutzer.
  • EU-Hosting in Irland für Kunden möglich, die eine Speicherung in der EU verlangen.
  • ISO 27001, SOC 2 Type II und Zertifizierung nach dem EU-U.S. Data Privacy Framework.
  • Breite HRIS-Anbindung an Workday, SuccessFactors, UKG, ADP, BambooHR und Oracle.

Nachteile

  • OKRs gibt es nur als Teil einer HR-Suite, ein schlankes Einzelprodukt für OKRs fehlt.
  • Laut Anbieter erst ab etwa 500 Beschäftigten sinnvoll, für kleine Teams überdimensioniert.
  • Implementierung kostet einmalig extra, Enterprise-Preise nur auf Anfrage.
  • Keine kostenlose Testphase, nur Demo.
  • Kein eigener Confidence-Wert pro Key Result beschrieben, Key Results laufen als Meilensteine.
  • EU-Speicherung muss ausdrücklich verlangt werden, Standard ist das US-Rechenzentrum.
APIMobile AppCloudKaskadierte ZieleMeilensteineAutomatische UpdatesGoal Assist1:1-MeetingsReviews mit Zieldaten
TarifePerformance 8 $ / MonatPerformance + Talent Intelligence 9 $ / MonatEnterprise auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Slack, Microsoft Teams, Jira, Asana, Azure DevOps und 22 weitere

Analysen aus unseren Daten

Wie transparent sind die Preise?

Preise geprüft im Oktober 2026

4 von 14 Anbietern veröffentlichen einen Monatspreis, 3 nennen ihren Preis nur auf Anfrage. Der Balken zeigt den günstigsten Tarif mit Monatspreis, netto laut Anbieter.

Jahreskosten-Rechner

  • Leapsome2.400 €
  • Perdoo3.840 €
  • Mooncamp4.200 €

Kosten im ersten Jahr, netto, inklusive einmaliger Einrichtungsgebühr; ohne nutzungsabhängige Gebühren. Nur Tarife, bei denen der Anbieter Preis und Abrechnungseinheit (pro Person oder pauschal) veröffentlicht.

Berechnungsgrundlage
  • Perdoo Premium: 6,40 € / Monat pro Nutzer
  • Perdoo Supreme: 8 € / Monat pro Nutzer
  • Leapsome Agentic HRIS Foundation: 7 € / Monat pro Nutzer
  • Leapsome Agentic HRIS Pro: 10 € / Monat pro Nutzer
  • Leapsome Ziele & OKRs (Modul): 4 € / Monat pro Nutzer
  • Leapsome Performance Reviews (Modul): 7 € / Monat pro Nutzer
  • Mooncamp Essential: 7 € / Monat pro Nutzer
  • Mooncamp Professional: 10 € / Monat pro Nutzer

Häufigste Funktionen: wer bietet was?

Spalten nach Häufigkeit sortiert, ähnliche Bezeichnungen sind zusammengefasst. Ein Feld ist markiert, wenn die Funktionsliste des Anbieters die Funktion ausdrücklich nennt (Offene API und Mobile App: laut Anbieterdaten in unserem Katalog). Ein leeres Feld heißt „nicht genannt“, nicht „gibt es nicht“. Mit der Maus über ein Feld fahren zeigt die Fundstelle.

Genannte Funktionen je Anbieter
AnbieterOffene APIBerichte & DashboardsMobile AppKI-FunktionenUmfragen & FeedbackAufgabenE-MailZwei-Faktor & SSO
Betterworksgenannt: laut Anbieterdaten vorhandennicht genanntgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: KI schlägt anhand von Jobtitel, früheren Zielen und Teamprioritäten konkrete, an der Strategie ausgerichtete Ziele vor.genannt: Feedback und Anerkennunggenannt: Gemeinsame Agenden, Notizen und Aufgaben, mit Conversational Intelligence als Zusammenfassung samt Zielvorschlägen.nicht genanntgenannt: HRIS und SSO
Perdoogenannt: Slack, Teams, Jira, Asana, Salesforce, HubSpot, Power BI, Google Sheets und weitere, dazu SSO, SCIM und GraphQL-API.genannt: Automatische Berichtegenannt: Mobile Appsgenannt: KI-Assistentnicht genanntnicht genanntgenannt: Fortschritts-Dashboards und zeitgesteuerte Statusberichte per E-Mail auf Basis der Check-in-Daten.genannt: Slack, Teams, Jira, Asana, Salesforce, HubSpot, Power BI, Google Sheets und weitere, dazu SSO, SCIM und GraphQL-API.
Profit.cogenannt: Über 100 Integrationen inklusive Slack, Teams, Workday, SAP SuccessFactors, SSO-Anbietern, API und MCP-Server.genannt: Dashboardsgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Athena KInicht genanntgenannt: KPIs, Initiativen und untergeordnete Objectives, Messung prozentual, über Meilensteine, Aufgaben oder Projekte.nicht genanntgenannt: Integrationen und SSO
Weekdonegenannt: Integrationen und APIgenannt: Dashboards und Berichtegenannt: laut Anbieterdaten vorhandennicht genanntgenannt: Pulsbefragungen, private 1:1-Gespräche mit Agenden, Feedback, Kudos und Newsfeed.genannt: Projekte und Aufgabengenannt: Interaktive OKR-, KPI- und Wochen-Dashboards, automatische E-Mail-Berichte, exportierbare Berichte und TV-Dashboard.nicht genannt
OKRs Toolgenannt: REST-API und MCPgenannt: Wochenberichtnicht genanntgenannt: KI-Analysegenannt: Ab Expand Reviews, 1:1-Gespräche, 360-Grad-Feedback, Engagement-Umfragen und 9-Box-Raster mit Bezug auf die OKR-Daten.nicht genanntgenannt: Wöchentliche Erinnerungen in der App, per E-Mail, Slack oder Microsoft Teams, damit Verantwortliche ihre Key Results …nicht genannt
Workpathgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Analytics Suitenicht genanntgenannt: Workpath AInicht genanntgenannt: Projekte und Aufgaben mit Zielen verknüpfen, auch synchronisiert aus Jira, Azure DevOps und Microsoft Planner.nicht genanntgenannt: ISO 27001 und TISAX AL2, Hosting bei AWS in Frankfurt, SSO per SAML und SCIM-Provisionierung.
15Fivegenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Key Results werden mit Jira-Cloud-Tickets oder Salesforce-Berichten verknüpft und automatisch aktualisiert.genannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: KI-Entwurfnicht genanntnicht genanntnicht genanntnicht genannt
Latticegenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Key Results ziehen Summen oder Anzahlen aus Salesforce-Standardberichten und aktualisieren sich stündlich.genannt: Mobile Appnicht genanntgenannt: Apps für iOS und Android mit Feedback, Zielen und 1:1-Kontext.nicht genanntnicht genanntnicht genannt
Leapsomegenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Ziel-Analyticsnicht genanntgenannt: KI-Vorschlägegenannt: Kommentare und Feedbacknicht genanntnicht genanntnicht genannt
Tabilitygenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Reportinggenannt: Mobile Appgenannt: KI-Goal-Importernicht genanntnicht genanntnicht genanntnicht genannt
WorkBoardgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Agenten erstellen Scorecards, Bowler-Charts, Wochenberichte und Vorabunterlagen für monatliche und quartalsweise …genannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Analytics Studio auf Power BI, privater Snowflake-Datenspiegel und MCP-Server für KI-Assistenten.nicht genanntnicht genanntnicht genanntnicht genannt
Asanagenannt: laut Anbieterdaten vorhandennicht genanntgenannt: laut Anbieterdaten vorhandennicht genanntnicht genanntgenannt: Zielfortschritt wird aus abgeschlossenen Aufgaben und verknüpften Projekten berechnet.nicht genanntnicht genannt
Summe13 von 1411 von 1410 von 149 von 146 von 145 von 144 von 144 von 14

Welche Integrationen sind verbreitet?

Die häufigsten Anbindungen an andere Software, gezählt über alle 14 Anbieter. Unterschiedliche Schreibweisen derselben Software sind zusammengefasst.

Datenschutz und Betrieb im Überblick

5 von 14 Anbietern nennen einen Serverstandort in Deutschland, 12 von 14 einen in der EU. 1 bieten eine On-Premise-Variante an.

Serverstandort und Betriebsart je Anbieter, laut Anbieterangaben
AnbieterServer in DeutschlandServer in der EUCloudOn-Premise
Latticejajajakeine Angabe
Leapsomejajajakeine Angabe
Mooncampjajajakeine Angabe
Perdoojajajakeine Angabe
Workpathjajajakeine Angabe
Profit.cokeine Angabejajaja
Asanakeine Angabejajakeine Angabe
Betterworkskeine Angabejajakeine Angabe
Factorialkeine Angabejajakeine Angabe
OKRs Toolkeine Angabejajakeine Angabe
Weekdonekeine Angabejajakeine Angabe
WorkBoardkeine Angabejajakeine Angabe
Summe5 von 1412 von 1414 von 141 von 14
laut Anbieterangaben jakeine Angabe (nicht zwingend nein)

Was OKR-Software leistet

Ein Objective beschreibt, was ein Team erreichen will, zwei bis fünf Key Results machen messbar, woran der Erfolg erkennbar ist. Das Prinzip ist einfach, scheitert in der Praxis aber oft an der Pflege. OKR-Software deckt deshalb vor allem diese Aufgaben ab:

  • Ziele anlegen und ausrichten: Objectives und Key Results auf Ebene von Unternehmen, Bereich, Team und Person, mit sichtbarer Verknüpfung zum übergeordneten Ziel, meist als Baum oder Alignment-Karte.
  • Check-ins: wöchentliche oder zweiwöchentliche Updates zu Fortschritt und Zuversicht, mit Erinnerungen per E-Mail, Slack oder Microsoft Teams.
  • Automatische Fortschritte: Key Results, die Werte aus Jira, Salesforce, HubSpot, Google Sheets oder BI-Tools übernehmen, damit niemand Zahlen abtippen muss.
  • Initiativen: die konkreten Arbeitspakete hinter einem Key Result, oft mit Aufgaben aus Asana, Jira oder Linear verknüpft.
  • Zyklen und Rückblick: Quartals- oder Jahreszyklen, Bewertung am Ende, Übernahme offener Ziele in den nächsten Zyklus.
  • Auswertung: Dashboards und Berichte für Führungskräfte, die zeigen, welche Ziele gefährdet sind.

Reine Aufgabenplanung leistet OKR-Software nicht. Dafür bleibt die Projektmanagement-Software zuständig, viele OKR-Tools binden sie aber über Integrationen an.

Vier Arten von OKR-Software

  • Spezialisierte OKR-Tools: Mooncamp, Perdoo, Weekdone, Tability und OKRs Tool konzentrieren sich auf Ziele, Check-ins und Alignment. Sie sind schnell eingerichtet und eignen sich für Unternehmen von wenigen Teams bis in den unteren vierstelligen Mitarbeiterbereich.
  • Plattformen für Strategieumsetzung: Workpath, WorkBoard und Profit.co verbinden OKRs mit KPIs, Strategie-Landkarten, Portfolios und Business Reviews. Sie zielen auf größere Organisationen und werden meist nach einer Demo individuell angeboten.
  • Performance-Management mit OKR-Modul: Leapsome, Lattice, 15Five und Betterworks kommen aus dem HR-Bereich. Ziele sind dort eng mit 1:1-Gesprächen, Feedback, Mitarbeiterbefragungen und Beurteilungen verknüpft. Das passt, wenn HR die Einführung verantwortet.
  • Zielfunktionen in anderer Software: Asana bietet Ziele mit OKR-Vorlagen ab dem Tarif Advanced, Factorial hat ein Ziel- und OKR-Tracking im Talent-Bereich seiner HR-Suite. Das reicht, wenn OKRs eine Ergänzung bleiben und kein eigener Prozess entstehen soll.

Zwei bekannte Namen fehlen bewusst: Microsoft hat Viva Goals zum 31. Dezember 2025 eingestellt, und Quantive (früher Gtmhub) wurde 2025 von WorkBoard übernommen, dessen Website führt Quantive-Kunden heute auf die WorkBoard-Plattform.

Datenschutz und Hosting: Was in Deutschland zählt

OKRs enthalten Strategien, Umsatzziele und oft persönliche Leistungsdaten. Für viele Unternehmen in Deutschland sind Serverstandort, Auftragsverarbeitungsvertrag und Betriebsrat deshalb Teil der Auswahl:

  • Hosting in Deutschland: Mooncamp (Hetzner Cloud), Workpath (AWS Frankfurt, Backups bei Hetzner), Perdoo (Frankfurt) und Leapsome (AWS in Deutschland) belegen Server in Deutschland. Lattice bietet Neukunden laut eigener Angabe Hosting in Deutschland an.
  • Hosting in der EU: Weekdone (Tallinn), OKRs Tool (Irland), Profit.co (Belgien), Betterworks (Irland, auf Wunsch) und WorkBoard (Niederlande und Irland für EU-Kunden).
  • Nur USA oder auf Anfrage: 15Five hostet laut Sicherheitsseite in den USA, Tability standardmäßig in den USA, eine EU-Region gibt es erst ab 100 Nutzern auf Anfrage.
  • Zertifikate: Workpath nennt ISO 27001 und TISAX, Leapsome, Profit.co, Betterworks und WorkBoard ISO 27001 und SOC 2. Bei kleineren Anbietern sind oft nur die Rechenzentren zertifiziert.
  • Betriebsrat: Sobald OKRs mit Beurteilungen oder individuellen Leistungsdaten verknüpft werden, kann die Einführung mitbestimmungspflichtig sein. Eine Betriebsvereinbarung, die OKRs ausdrücklich von der Leistungsbewertung trennt, schafft hier Klarheit.

Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung. Lass dir den Auftragsverarbeitungsvertrag vor Vertragsabschluss geben, viele Anbieter stellen ihn nur auf Anfrage aus.

Preise und Abrechnungsmodelle

Die meisten OKR-Tools rechnen pro Nutzer und Monat ab, die Unterschiede liegen im Detail:

  • Kostenlos starten: Perdoo ist für bis zu fünf Nutzer kostenlos, Weekdone für bis zu drei Nutzer.
  • Spezialisierte OKR-Tools (rund 4 bis 12 Euro oder US-Dollar pro Nutzer): Mooncamp kostet 7 Euro (Essential) oder 10 Euro (Professional) bei jährlicher Abrechnung und mindestens fünf Nutzern. Perdoo Premium liegt bei 6,40 Euro und Supreme bei 8 Euro pro Nutzer bei jährlicher Zahlung und 100 Lizenzen, mit sinkendem Preis bei mehr Lizenzen. Tability startet bei 6 US-Dollar (Basic, jährlich), Weekdone bei 10,80 US-Dollar für kleine Teams und sinkt bis 4,50 US-Dollar ab 401 Nutzern.
  • Festpreis statt Preis pro Nutzer: OKRs Tool berechnet eine feste Monatsgebühr für die ganze Organisation, 129 US-Dollar im Tarif Scale, 229 US-Dollar in Expand und ab 349 US-Dollar in Enterprise. Bei 30 aktiven Nutzern entspricht Scale rund 4,30 US-Dollar pro Person.
  • HR- und Performance-Suiten: Leapsome verlangt für das Modul Ziele und OKRs 4 Euro pro Mitarbeiter zusätzlich zur Plattform, Lattice 8 US-Dollar für Goals and OKRs bei mindestens 4.000 US-Dollar Jahresvolumen, 15Five enthält Objectives ab dem Paket Perform für 11 US-Dollar, Betterworks startet bei 8 US-Dollar plus Implementierung.
  • Nur auf Anfrage: Workpath, WorkBoard und Profit.co veröffentlichen keine Preise, Verträge laufen meist mindestens ein Jahr.
  • In vorhandener Software: Ziele in Asana gibt es ab Advanced für 24,99 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, bei Factorial hängt der Preis am gewählten Paket.

Achte darauf, wer eine Lizenz braucht. Bei Preisen pro Nutzer zählt oft jede Person mit Zugang, auch wenn sie nur liest. Perdoo bietet dafür günstige Nur-Lese-Lizenzen.

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

  • Check-in-Routine: Entscheidend ist, ob die Ziele nach dem ersten Quartal noch gepflegt werden. Achte auf Erinnerungen in Slack oder Teams, kurze Check-in-Masken und automatische Wochenberichte, wie sie OKRs Tool, Tability und Weekdone in den Mittelpunkt stellen.
  • Automatische Updates: Key Results, die sich aus Jira, Salesforce, HubSpot oder Google Sheets aktualisieren, sparen Pflegeaufwand. Profit.co nennt mehr als 60 Datenintegrationen, Tability, Lattice, 15Five und Betterworks binden ebenfalls Datenquellen an.
  • Alignment-Ansicht: Eine Karte oder ein Baum, der Unternehmens-, Team- und persönliche Ziele verbindet, gehört bei allen spezialisierten Tools zum Standard. Perdoo ergänzt eine Strategy Map, Workpath und WorkBoard verknüpfen zusätzlich KPIs und Portfolios.
  • KI-Funktionen: Die meisten Anbieter formulieren inzwischen OKR-Entwürfe per KI. Nützlicher sind Prüfungen bestehender Key Results auf Messbarkeit und Hinweise auf gefährdete Ziele, etwa bei OKRs Tool, Tability und Perdoo.
  • Verbindung zu Performance-Management: Wer Ziele in 1:1-Gesprächen und Beurteilungen nutzen will, findet das in Leapsome, Lattice, 15Five und Betterworks. Wer OKRs bewusst von der Leistungsbewertung trennen will, fährt mit einem spezialisierten Tool besser.
  • Sprache: Eine deutsche Oberfläche bieten laut Hersteller Mooncamp, Perdoo, Workpath, Weekdone, Lattice, Betterworks, Asana und Factorial, Leapsome nennt 38 Plattformsprachen. OKRs Tool, Tability, 15Five, Profit.co und WorkBoard nennen keine deutsche Version.

Welches Tool passt zu welchem Use-Case

  • Mittelstand mit Hosting in Deutschland: Mooncamp, mit deutscher Oberfläche, Hetzner-Hosting in Deutschland und transparenten Euro-Preisen.
  • Konzern und Strategieumsetzung mit hohen Compliance-Anforderungen: Workpath, wegen ISO 27001, TISAX, Hosting in Frankfurt und Verknüpfung von OKRs mit KPIs.
  • Kleine Teams, die kostenlos starten wollen: Perdoo, dauerhaft kostenlos für bis zu fünf Nutzer, mit Strategy Map und KI-Coach.
  • OKRs zusammen mit Feedback und Beurteilungen: Leapsome, weil das Zielmodul direkt an Reviews, 1:1-Gespräche und das HRIS anschließt, gehostet in Deutschland.
  • Ganze Organisation zum Festpreis: OKRs Tool, weil die Monatsgebühr nicht mit der Nutzerzahl steigt und Integrationen in jedem Tarif enthalten sind.
  • Automatische Updates und KI im Check-in: Tability, mit Datenquellen wie Salesforce, HubSpot und Google Sheets und KI-Funktionen bis zu automatischen Check-ins.
  • Projektarbeit läuft schon in Asana: Ziele in Asana ab dem Tarif Advanced, mit Fortschritt aus abgeschlossenen Aufgaben.

Highlights aus dem Vergleich

  • Bestes OKR-Tool für den deutschen Mittelstand: Mooncamp, mit Hosting in Deutschland, deutscher Oberfläche und Preisen ab 7 Euro pro Nutzer.
  • Bester kostenloser Einstieg: Perdoo, kostenlos für bis zu fünf Nutzer, inklusive Slack- und Teams-Integration.
  • Stärkste Enterprise-Plattform aus Deutschland: Workpath, mit ISO 27001 und TISAX.
  • Bestes OKR-Modul in einer HR-Suite: Leapsome, mit Zielbaum, Reviews und Hosting in Deutschland.
  • Ungewöhnlichstes Preismodell: OKRs Tool mit Festpreis für die ganze Organisation statt Lizenz pro Nutzer.

OKR-Software im Markt-Überblick

14 Tools im Vergleich
5 mit Hosting in Deutschland
9 mit Free-Trial oder Free-Plan
13 mit öffentlicher API
Hosting-Standort14Anbieter Made in Germany 5 (36%) EU (ohne DE) 7 (50%) Außerhalb EU 2 (14%)
Preismodell14Anbieter Freemium 3 (21%) Kostenpflichtig 11 (79%)
Capabilities14Anbieter mit API 13 von 14 (93%) mit Mobile-App 10 von 14 (71%) mit Free-Trial 9 von 14 (64%)

Häufige Fragen

Was ist OKR-Software?

OKR-Software bildet Ziele nach der Methode Objectives and Key Results ab: Ziele auf Unternehmens-, Team- und Personenebene, messbare Key Results, regelmäßige Check-ins und Auswertungen. Beispiele sind Mooncamp, Perdoo und Workpath.

Was kostet OKR-Software?

Spezialisierte Tools kosten meist 4 bis 12 Euro oder US-Dollar pro Nutzer und Monat, etwa Mooncamp ab 7 Euro oder Tability ab 6 US-Dollar bei jährlicher Zahlung. OKRs Tool berechnet ab 129 US-Dollar im Monat einen Festpreis für die ganze Organisation. Enterprise-Plattformen wie Workpath und WorkBoard gibt es nur auf Anfrage.

Gibt es kostenlose OKR-Software?

Ja. Perdoo ist dauerhaft kostenlos für bis zu fünf Nutzer, Weekdone für bis zu drei Nutzer. Für größere Teams bieten Mooncamp, Tability, OKRs Tool und Leapsome eine 14-tägige Testphase.

Welche OKR-Software hostet in Deutschland?

Laut Herstellerangaben hosten Mooncamp, Workpath, Perdoo und Leapsome in Deutschland, Lattice bietet Neukunden Hosting in Deutschland an. In der EU, aber nicht in Deutschland, speichern unter anderem Weekdone, OKRs Tool, Profit.co, Betterworks und WorkBoard.

Reicht für OKRs nicht auch Excel?

Für ein einzelnes Team und ein erstes Quartal schon. Sobald mehrere Teams ihre Ziele aufeinander ausrichten, Fortschritte regelmäßig aktualisiert werden sollen und die Geschäftsführung einen aktuellen Stand braucht, wird die Tabelle zum Engpass. OKR-Software übernimmt Erinnerungen, Verknüpfungen und Berichte automatisch.

Sollten OKRs mit der Leistungsbeurteilung verbunden werden?

Viele OKR-Fachleute raten davon ab, weil ambitionierte Ziele sonst vorsichtig formuliert werden. Suiten wie Leapsome, Lattice oder 15Five verbinden beides trotzdem, damit Ziele im Gespräch sichtbar sind. Wer beides trennen will, wählt ein spezialisiertes Tool wie Mooncamp oder Perdoo.

Was ist mit Microsoft Viva Goals passiert?

Microsoft hat Viva Goals zum 31. Dezember 2025 eingestellt. Wer OKRs in Microsoft Teams nutzen will, findet Teams-Integrationen unter anderem bei Workpath, WorkBoard, Perdoo, Mooncamp und OKRs Tool.

Gibt es Quantive (Gtmhub) noch?

Quantive wurde 2025 von WorkBoard übernommen. Die Quantive-Website leitet heute auf WorkBoard weiter, Kunden wechseln auf die WorkBoard-Plattform.

Kann ich OKRs in Asana oder Jira abbilden?

In Asana gibt es Ziele mit OKR-Vorlagen ab dem Tarif Advanced, der Fortschritt kann sich aus abgeschlossenen Aufgaben ergeben. Jira selbst hat keine vollwertige OKR-Verwaltung, aber fast alle OKR-Tools, etwa Perdoo, Mooncamp, Tability und OKRs Tool, verknüpfen Key Results mit Jira-Tickets.

Ähnliche Kategorien