Vertragsmanagement-Software im Vergleich

Vertragsmanagement-Software verwaltet Verträge zentral, überwacht Fristen und unterstützt Erstellung, Freigabe und Unterschrift.

Tools im Vergleich
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Tools im Vergleich
mit Hosting in Deutschland
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mit Hosting in Deutschland
kostenlos oder Freemium
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kostenlos oder Freemium
mit kostenloser Testphase
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mit kostenloser Testphase
Max BenzGeprüft von Max Benz · Tool-Daten aktualisiert im Oktober 2026Über suitApp

Verträge liegen in E-Mail-Postfächern, auf Netzlaufwerken und in Aktenordnern. Niemand weiß sicher, welcher Dienstleister sich automatisch verlängert hat, wann die Kündigungsfrist endet oder welche Version zuletzt unterschrieben wurde. Das kostet Geld und Nerven. Eine verpasste Frist bindet dich oft für ein weiteres Jahr.

Vertragsmanagement-Software löst dieses Problem. Sie speichert alle Verträge an einem Ort, liest wichtige Daten wie Laufzeit und Kündigungsfrist aus und erinnert dich rechtzeitig. Viele Tools helfen auch beim Erstellen aus Vorlagen, bei internen Freigaben und bei der digitalen Unterschrift.

Diese Seite vergleicht zwölf Anbieter, von deutschen Lösungen wie Inhubber, ContractHero und fynk bis zu internationalen Plattformen wie Ironclad und Icertis. Achte vor allem auf Hosting und DSGVO, Fristenüberwachung, KI-Auslese, E-Signatur, Integrationen und die echten Kosten. Preise nennen wir nur, wenn der Anbieter sie öffentlich zeigt. Bei vielen Enterprise-Tools bekommst du ein Angebot erst nach einer Demo.

Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck

Aus unserem Ratgeber weiter unten

Kleines Budget

Bietet einen kostenlosen Tarif und Bezahltarife ab 19 Euro pro Nutzer und Monat.

Auch gut: Contractbook

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Deutsches Hosting im Mittelstand

Hostet vollständig in Deutschland und wertet bestehende Verträge per KI aus.

Auch gut: Inhubber

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Vertrieb und Angebote

Verbindet Dokumenterstellung mit Unterschrift für Verkaufsteams.

Auch gut: Oneflow

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Konzern mit Legal-Team

Lässt sich ohne Programmierung auf eigene Prozesse zuschneiden.

Auch gut: Icertis, Ironclad

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Alle 11 Vertragsmanagement-Software im Überblick

Zum Vergleichen zwei Tools markieren

fynk Logofynkab 19 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

fynk ist eine KI-gestützte Contract-Lifecycle-Management-Plattform aus Wien, die den gesamten Vertragslebenszyklus abdeckt: von der Erstellung über Verhandlung und Genehmigung bis hin zur digitalen Signatur und Archivierung. Der browserbasierte Editor ermöglicht das schnelle Erstellen und Anpassen von Vertragsvorlagen ohne Programmierkenntnisse. Intelligente Automatisierungen füllen Verträge mit Daten aus Formularen oder CRM-Systemen und versenden automatische Fristenbenachrichtigungen. Die integrierte KI analysiert Vertragsinhalte, erkennt Risiken, fasst Klauseln zusammen und prüft anhand konfigurierbarer Playbooks. Elektronische Signaturen sind in allen Stufen unterstützt (EES, FES, QES) und vollständig eIDAS-konform. Teams arbeiten in Echtzeit zusammen, können Kommentare hinterlassen, Änderungen vorschlagen und flexible Genehmigungsworkflows nutzen. Alle Daten werden auf ISO/IEC-27001-zertifizierten Servern in der EU gespeichert, die Plattform ist DSGVO- und SOC2-konform. fynk richtet sich an KMU und Mittelstand im DACH-Raum, bietet einen dauerhaft kostenfreien Einstiegsplan und skaliert bis zu individuellen Enterprise-Konditionen. Laut Kundenstimmen sparen Teams bis zu 80 % Zeitaufwand bei der Vertragsverwaltung.

Vorteile

  • EU-Hosting auf ISO/IEC-27001-zertifizierten Servern, DSGVO- und SOC2-konform: volle Datensouveränität für DACH-Unternehmen.
  • Alle eIDAS-Signaturklassen (EES, FES, QES) integriert: keine externe eSignatur-Lösung notwendig.
  • Dauerhaft kostenloser Free-Plan für Einzelpersonen, günstige Einstiegspreise ab 19 EUR/Monat pro Nutzer.
  • KI-Analyse und Playbooks erkennen Risiken und prüfen Klauseln automatisch: spart Rechtsabteilungen erheblich Zeit.
  • Intuitive Oberfläche: Laut Kundenbewertungen (4,9/5 auf G2, 4,8/5 auf OMR) schnelle Einarbeitung ohne lange Schulungen.
  • Breite Integrationspalette (HubSpot, Pipedrive, Slack, Teams, Outlook, Google Sheets, Zapier) passt sich bestehenden Workflows an.

Nachteile

  • Kleinere Plattform im Vergleich zu etablierten Anbietern wie DocuSign oder Ironclad: geringere Bekanntheit bei internationalen Partnern.
  • Anzahl nativer Drittanbieter-Integrationen noch überschaubar; komplexe ERP-Anbindungen erfordern Zapier oder REST API.
  • Jüngeres Produkt: manche Enterprise-Funktionen (z. B. erweiterte Rollen-Hierarchien) noch im Aufbau.
  • Pro-Preise nicht öffentlich einsehbar: Budgetplanung für große Unternehmen erfordert Angebotsanfrage.
Kostenlose TestphaseAPICloudKI-VertragsanalyseeSignatur (eIDAS-konform)VorlagenmanagementApproval-WorkflowsFristenmanagementVolltextsuche und Archiv
TarifeFree kostenlosEssential 19 €Business 39 €Pro Auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: HubSpot, Salesforce, Pipedrive, Zapier, Slack und 4 weitere

ContractHero LogoContractHeroauf-anfrageHosting DE

ContractHero ist eine KI-gestutzte Vertragsmanagement-Software aus Deutschland, entwickelt fur mittelstandische Unternehmen und Konzerne. Die Plattform automatisiert den gesamten Vertragslebenszyklus: Vertragsupload per Drag-and-Drop, automatische Datenextraktion per OCR und KI, Fristenmanagement mit konfigurierbaren Erinnerungen sowie digitale Signatur (FES und QES). Alle Vertrage werden zentral in einem ubersichtlichen Dashboard verwaltet, uber das Teams jederzeit Zugriff auf Fristen, Zahlungen und Vertragspartner haben. Approval-Workflows mit definierten Prufschritten (Legal-Check, Budgetfreigabe, Management-Sign-off) sorgen fur strukturierte Freigabeprozesse. Die Volltextsuche auf Basis von OCR ermoglicht sekundenschnelles Auffinden von Vertragen und Klauseln. ContractHero ist ISO 27001-zertifiziert, DSGVO-konform, EU AI Act-konform und wird vollstandig auf deutschen Servern entwickelt und gehostet. Laut Kundenumfragen sparen Unternehmen durchschnittlich 835 Arbeitsstunden pro Jahr und erzielen eine durchschnittliche Kostenreduktion von 16 Prozent auf laufende Vertrage. Die typische Implementierungszeit betragt 20 Tage. Anbindungen an CRM-, ERP- und HR-Systeme wie HubSpot, Salesforce, SAP, Microsoft Dynamics, Personio und DocuSign sind verfugbar. ContractHero ist auf OMR Reviews mit 4,7/5 und auf Capterra mit 4,9/5 bewertet.

Vorteile

  • Entwickelt und gehostet vollstandig auf deutschen Servern, ISO 27001-zertifiziert, DSGVO-konform und EU AI Act-konform.
  • KI und OCR extrahieren Vertragsdaten vollautomatisch, was laut Kundenbefragungen durchschnittlich 835 Arbeitsstunden pro Jahr einspart.
  • Schnelle Implementierung: durchschnittliche Go-Live-Zeit von 20 Tagen mit begleitetem Onboarding.
  • Sehr hohe Nutzerzufriedenheit: 4,7/5 auf OMR Reviews, 4,9/5 auf Capterra, 96 Prozent der Kunden berichten von intuitiver Bedienbarkeit.
  • Durchschnittliche Kostenreduktion von 16 Prozent auf laufende Vertrage durch bessere Transparenz uber Kundigungsfristen und Einsparpotenziale.
  • Umfangreiches Integrationsokosystem mit HubSpot, Salesforce, SAP, MS Dynamics, Personio, DocuSign und weiteren Systemen.
  • Approval-Workflows und Mehrmandantenfahigkeit machen ContractHero auch fur komplexe Holding- und Konzernstrukturen geeignet.

Nachteile

  • Essential-Plan ist auf 500 Vertrage und 5 Nutzer begrenzt, was fur schnell wachsende Teams schnell zu eng werden kann.
  • Einige Nutzer wunschen sich mehr Flexibilitat bei individuellen Feldern und der Anpassung von Reporting-Dashboards.
  • Einstiegspreis ab 390 Euro/Monat ist fur sehr kleine Teams oder Start-ups eine hohe Investition.
  • Fortgeschrittene Funktionen wie Freigabeprozesse, Mehrmandantenfahigkeit und Custom SSO sind erst ab Professional oder als kostenpflichtige Add-ons verfugbar.
  • Gelegentliche Verzogerungen bei der automatischen KI-Datenanalyse bei sehr grosen Vertragsmengen werden von einzelnen Nutzern erw.annt.
APICloudKI-Vertragsanalyse per OCRAutomatisches FristenmanagementDigitale Signatur (FES und QES)Volltextsuche mit OCRApproval-WorkflowsZentrale Vertragsdatenbank
TarifeEssential ab 390 EUR/MonatProfessional Auf AnfrageEnterprise Auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: HubSpot CRM, Salesforce, Pipedrive, Microsoft Dynamics 365, SAP und 10 weitere

PandaDoc LogoPandaDocKostenlos nutzbarFreemium

PandaDoc ist eine Plattform, mit der du Angebote, Verträge und andere Geschäftsdokumente erstellst, versendest und digital unterschreiben lässt. Sie wird vor allem von Vertriebsteams genutzt, die Angebote schneller und einheitlicher erstellen wollen. Du startest mit Vorlagen und fügst dynamische Preistabellen hinzu, in denen du Positionen, Rabatte und Steuern abbildest. Kunden prüfen das Angebot online und unterschreiben es mit der integrierten elektronischen Signatur. Über Zahlungsanbieter wie Stripe, PayPal und Square kannst du direkt im Dokument bezahlen lassen. Dokumentenanalysen zeigen dir, wann ein Empfänger ein Angebot geöffnet hat. PandaDoc ist nativ mit mehr als 15 CRM-Systemen verbunden, darunter HubSpot, Salesforce und Pipedrive. Kundendaten fließen automatisch ins Angebot, und der Status wird ins CRM zurückgespielt. Das spart manuelle Eingaben und Fehler. Beim Preis gibt es einen kostenlosen Plan mit eingeschränktem Umfang, daneben die Tarife Starter ab 19 US-Dollar und Business ab 49 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung sowie einen Enterprise-Plan mit individuellem Preis. Beachte, dass die Oberfläche und die Abrechnung auf internationale Kunden ausgelegt sind und keine deutsche Rechnungslegung abbilden. Für das Angebotsmanagement im Vertrieb ist PandaDoc dennoch eine der etabliertesten Lösungen.

Vorteile

  • Starke CRM-Anbindung
  • Kostenloser Plan verfügbar
  • Zahlungen direkt im Angebot
  • Etablierte Plattform

Nachteile

  • Abrechnung in US-Dollar pro Nutzer
  • Keine deutsche Rechnungslegung
  • Teurer als reine Fakturaprogramme
Kostenlose TestphaseAPICloudAngebotsvorlagenDynamische PreistabellenElektronische SignaturZahlungen im DokumentDokumenten-TrackingCRM-Integrationen
TarifeFree kostenlosStarter 19 $Business 49 $laut Anbieter

Integrationen: HubSpot, Salesforce, Pipedrive, Stripe

Agiloft LogoAgiloftKostenpflichtigKostenpflichtig

Agiloft ist eine Contract-Lifecycle-Management-Plattform, die sich stark an die Prozesse des jeweiligen Unternehmens anpassen lässt. Sie deckt den gesamten Lebenszyklus ab: Anfrage und Erstellung, Verhandlung und Freigabe, Signatur, Verwaltung von Pflichten und Fristen sowie Berichte über den gesamten Vertragsbestand. Mit Konfigurationswerkzeugen bildest du Workflows und Datenmodelle ohne Programmierung ab, auch über Verträge hinaus. KI-Funktionen unterstützen das Auslesen und die Prüfung von Vertragsinhalten. Eine API und Integrationen zu bekannten Business-Systemen ermöglichen die Anbindung an CRM, ERP und Signaturdienste. Preise veröffentlicht Agiloft nicht, sie werden individuell per Angebot oder Demo festgelegt. Die Plattform richtet sich an mittlere und große Unternehmen mit hohen Anforderungen an Compliance und Anpassbarkeit. Die hohe Flexibilität bedeutet allerdings, dass Einführung und Konfiguration mehr Zeit und Know-how erfordern als bei schlanken Self-Service-Tools. Auf einen Blick: Zur Zielgruppe zählen Mittelstand, Konzerne, Legal und Compliance. Als Stärken nennt die Redaktion: Sehr hohe Anpassbarkeit sowie deckt komplexe Enterprise-Prozesse ab. Zu beachten ist: Preise nur auf Anfrage. Vergleiche vor dem Einsatz Funktionsumfang, Vertragsbedingungen und Datenschutzvorgaben mit deinen Anforderungen.

Vorteile

  • Sehr hohe Anpassbarkeit
  • Deckt komplexe Enterprise-Prozesse ab
  • Umfangreiche Reporting-Funktionen

Nachteile

  • Preise nur auf Anfrage
  • Einführung aufwendiger als bei schlanken Tools
  • Eher für mittlere und große Unternehmen
APICloudKonfigurierbare Workflows ohne CodeVertragserstellung aus VorlagenPflichten- und FristenmanagementKI-gestützte VertragsprüfungReporting und DashboardsAPI und Integrationen

Integrationen: Salesforce, SAP, DocuSign, Microsoft 365

Contractbook LogoContractbookKostenpflichtigKostenpflichtig

Contractbook ist eine cloudbasierte Plattform für das Vertragsmanagement mit Ursprung in Dänemark. Du erstellst Verträge aus dynamischen Vorlagen, lässt sie intern prüfen und freigeben, unterschreibst sie digital und legst sie in einem zentralen Archiv ab. Eine KI-Funktion liest Daten aus hochgeladenen Verträgen aus und unterstützt dich bei der Suche im Bestand. Fristen und Verlängerungen lassen sich automatisch überwachen, sodass keine Kündigungsfrist untergeht. Die Tarife richten sich nach Nutzerzahl und Anzahl signierter Verträge pro Jahr. Der Einstieg erfolgt über ein 14-tägiges Testangebot ohne Kreditkarte. Für größere Unternehmen gibt es einen individuellen Enterprise-Tarif mit Beratung und festem Ansprechpartner. Integrationen etwa zu Salesforce, HubSpot, Zapier oder Make sowie API-Zugriff sind als Zusatzoptionen erhältlich. Contractbook eignet sich für wachsende Teams in Vertrieb, HR und Einkauf, die Verträge standardisieren und beschleunigen möchten, ohne ein schwergewichtiges Enterprise-System einzuführen. Auf einen Blick: Zur Zielgruppe zählen Wachsende Unternehmen, Vertrieb, HR. Als Stärken nennt die Redaktion: Schneller Einstieg mit 14-tägigem Test sowie moderne, übersichtliche Oberfläche. Zu beachten ist: Preise nicht öffentlich einsehbar. Vergleiche vor dem Einsatz Funktionsumfang, Vertragsbedingungen und Datenschutzvorgaben mit deinen Anforderungen.

Vorteile

  • Schneller Einstieg mit 14-tägigem Test
  • Moderne, übersichtliche Oberfläche
  • Skalierbare Tarife vom Solo-Betrieb bis Enterprise

Nachteile

  • Preise nicht öffentlich einsehbar
  • Automatisierungen und API nur als Zusatzoption
  • Begrenzte Anzahl signierter Verträge pro Tarif
Kostenlose TestphaseAPICloudVertragsvorlagen mit dynamischen FeldernDigitale SignaturKI-gestützte DatenextraktionFristen- und VerlängerungserinnerungenZentrales VertragsarchivFreigabe-Workflows

Integrationen: Salesforce, HubSpot, Zapier, Make

Inhubber LogoInhubberKostenpflichtigKostenpflichtigHosting DE

Inhubber ist eine Vertragsmanagement-Software, die alle Verträge eines Unternehmens an einem Ort bündelt. Der Anbieter gibt an, die Plattform in Deutschland zu entwickeln und ausschließlich in deutschen Rechenzentren unter deutscher und EU-Rechtsprechung zu betreiben. Damit richtet sich das Produkt an Unternehmen, die Wert auf Datenschutz und einen klaren Serverstandort legen. Die Software speichert Verträge, Anhänge und andere Dokumente zentral. Unterstützt werden unter anderem PDF, Word, Excel, Bilder und gescannte Dokumente mit Texterkennung. Eine Volltextsuche findet Inhalte in Verträgen, Klauseln und Anhängen. Die KI liest Pflichten, Klauseln, Laufzeiten und Verlängerungsdaten aus und weist auf Risiken hin. Eine automatische Fristenüberwachung erinnert dich rechtzeitig, damit Kündigungsfristen nicht verstreichen und Verträge sich nicht ungewollt verlängern. Für die Zusammenarbeit gibt es anpassbare Freigabe-Workflows mit Eskalationsregeln, die du an deine Organisation anpasst. Ein rollenbasiertes Rechtekonzept steuert, wer welche Verträge sehen darf. Ein Audit-Trail hält Änderungen, Freigaben und Signaturen unveränderbar fest. Verträge lassen sich direkt in der Plattform mit mehreren Parteien digital unterschreiben, die E-Signatur entspricht laut Anbieter eIDAS. Zum Preismodell: Es gibt drei Pakete. Basic enthält 50 Vertragsakten pro Nutzer und 1000 Dokumente sowie unbegrenzte E-Signaturen, Fristen, Aufgaben und eigene Felder. Standard ergänzt KI-Dokumentenanalyse, Volltextsuche, Arbeitsbereiche und feinere Zugriffsrechte. Professional bietet individuelle Prozesse, API, Integrationen und SSO und wird individuell angeboten. Konkrete Preise nennt die Website nicht, sie werden über einen Rechner ermittelt. Bei jährlicher Zahlung spart man laut Anbieter 33 Prozent. Eine kostenlose Testphase wird erwähnt, ihre Dauer nennt die Seite nicht. Inhubber nennt eine ISO-27001-Zertifizierung und DSGVO-Konformität. Für die Sicherheit verspricht der Anbieter eine Verschlüsselung der Verträge. Das Produkt passt besonders zu kleinen und mittleren Unternehmen im DACH-Raum, die Verträge strukturiert verwalten wollen, ohne ein großes CLM-Projekt zu starten. Wer tiefe ERP- oder CRM-Anbindungen braucht, muss das Professional-Paket anfragen. Angaben zu einer mobilen App macht die Website nicht.

Vorteile

  • Hosting ausschließlich in Deutschland laut Anbieter
  • ISO 27001 und DSGVO-Konformität genannt
  • Unbegrenzte E-Signaturen schon im Basic-Paket
  • Texterkennung für gescannte Verträge
  • Rabatt von 33 Prozent bei jährlicher Zahlung

Nachteile

  • Keine festen Preise auf der Website
  • API und ERP-Anbindung erst im Professional-Paket
  • Basic-Paket auf 50 Vertragsakten pro Nutzer begrenzt
  • Keine Angaben zu mobiler App und Testdauer
Kostenlose TestphaseAPICloudZentrales VertragsarchivKI-VertragsanalyseFristenüberwachungFreigabe-WorkflowsElektronische SignaturVolltextsuche

Integrationen: Microsoft SSO, ERP-Systeme auf Anfrage, CRM-Systeme auf Anfrage

Oneflow LogoOneflowab 50 € / MonatKostenpflichtigHosting EU

Oneflow ist eine Plattform für das Contract Lifecycle Management mit Sitz in Stockholm, Schweden. Sie deckt den Weg eines Vertrags von der Erstellung über Prüfung und Unterschrift bis zur Auswertung ab. Der Anbieter gibt an, dass die Plattform in der EU entwickelt und gehostet wird. Laut eigener Darstellung wurden über sieben Millionen Verträge in mehr als 45 Ländern unterschrieben. Die Software ist in vier Bereiche gegliedert. Zentralisieren bündelt Verträge, Klauseln und Pflichten in einem durchsuchbaren Archiv. Automatisieren steuert Abläufe und Compliance-Prüfungen zwischen Verträgen und anderen Geschäftssystemen. Ausführen umfasst das Erstellen, Prüfen, Unterschreiben und Nachverfolgen. Optimieren nutzt KI, um Risiken sichtbar zu machen. Dazu gehören KI-Werkzeuge zum Schreiben, zum Extrahieren von Daten, zum Zusammenfassen und zur Vertragsprüfung. Einige dieser Funktionen kosten laut Preisseite extra. Oneflow wird über das Web genutzt. Du arbeitest mit Vorlagen, Freigaben, Kommentaren direkt im Vertrag und einer festgelegten Unterschriftsreihenfolge. Für Sicherheit nennt der Anbieter DSGVO- und eIDAS-Konformität sowie ISO 27001, ISO 9001, ISO 14001 und SOC 2. Über eine öffentliche API und mehr als 500 Integrationen lässt sich Oneflow an CRM-, HR-, Produktivitäts- und ERP-Systeme anbinden, etwa Salesforce, HubSpot, Microsoft Dynamics 365, Slack, Google Workspace, SAP, NetSuite und Workday. Zum Preis: Das Business-Paket kostet ab 50 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, mit mindestens fünf Nutzern. Das Enterprise-Paket gibt es nur auf Anfrage und startet bei zehn Nutzern. Es ergänzt unter anderem Single Sign-on, SCIM-API, geteilte Vorlagen, Nutzergruppen und ein Audit-Log. Eine eID-Signatur kostet im Business-Paket zusätzlich. Es gibt eine 14-tägige Testphase ohne Kreditkarte. Oneflow passt zu Vertriebs-, HR- und Rechtsteams, die viele standardisierte Verträge wie Angebote, Arbeitsverträge oder NDAs erstellen und schnell unterschreiben lassen wollen. Für sehr kleine Teams ist die Mindestnutzerzahl von fünf Personen und der Einstiegspreis ein Faktor. Ein Hosting in Deutschland nennt der Anbieter nicht, nur den Standort EU.

Vorteile

  • Hosting in der EU laut Anbieter
  • Viele genannte Zertifizierungen wie ISO 27001 und SOC 2
  • Über 500 Integrationen und öffentliche API
  • 14 Tage kostenlos testen ohne Kreditkarte
  • Kommentare und Unterschrift direkt im Vertrag

Nachteile

  • Ab 50 Euro pro Nutzer und Monat vergleichsweise teuer
  • Mindestens 5 Nutzer im Business-Paket
  • eID-Signatur und manche KI-Funktionen kosten extra
  • Kein Hosting in Deutschland angegeben
Kostenlose TestphaseAPICloudVertragserstellung mit VorlagenElektronische SignaturFreigabe-WorkflowsKI-Datenextraktion und PrüfungZentrales VertragsarchivPflichten und Fristen
TarifeBusiness 50 €laut Anbieter

Integrationen: Salesforce, HubSpot, Microsoft Dynamics 365, Pipedrive, Slack und 6 weitere

Icertis LogoIcertisKostenpflichtigKostenpflichtig

Icertis ist eine Vertragsmanagement-Plattform für große Unternehmen mit Hauptsitz in Bellevue, Washington, USA. Der Anbieter beschreibt sich als KI-native Plattform, die Verträge in messbare Geschäftsergebnisse übersetzen soll. Zu den Kunden zählen laut Website globale Konzerne aus Technologie, Gesundheitswesen, Industrie, Energie, Automobilbau, Finanzdienstleistungen und öffentlichem Sektor. Die Plattform ist in drei Bereiche aufgeteilt. Engage unterstützt das Erstellen, Redlining und Verhandeln von Verträgen mit KI-Agenten. Operate steuert strukturierte Vertragsprozesse und verfolgt Pflichten. Analyze liefert Auswertungen über den gesamten Vertragsbestand und überwacht ihn laufend. Der KI-Assistent Vera Copilot hilft beim Analysieren und Zusammenfassen von Verträgen. Dazu kommen spezialisierte Agenten für Vertragsentwurf, Risikoprüfung, Redlining, Erfüllung, Auswertungen und das Erstellen von Playbooks. Bei den Integrationen hebt Icertis die Zusammenarbeit mit SAP hervor und nennt außerdem Microsoft und Salesforce. Das ist für deutsche Konzerne mit SAP-Landschaft ein wichtiger Punkt. Zu API, Zertifizierungen und Hosting im EU-Raum oder in Deutschland macht die geprüfte Startseite keine Angaben. Das solltest du vor einer Entscheidung direkt beim Anbieter erfragen, besonders wegen der DSGVO. Preise veröffentlicht Icertis nicht. Das Angebot entsteht nach einer Anfrage und einem Gespräch über den Bedarf. Nach Einschätzung eines Vergleichs von fynk dauert die Einführung mehrere Monate. Eine kostenlose Testphase oder eine mobile App nennt die Website nicht. Icertis ist keine Lösung für kleine Unternehmen. Der Einführungsaufwand und die Kosten sind auf Organisationen mit komplexen Beschaffungs- und Vertragsprozessen, vielen Lieferantenverträgen und eigener IT-Abteilung ausgelegt. Wer als Mittelständler ein kompaktes Archiv mit Fristenerinnerung sucht, findet in den anderen Anbietern dieser Kategorie meist einen besseren Einstieg. Als Referenz für den oberen Marktbereich gehört Icertis aber zu den Namen, die ein Einkäufer oder Chefjurist im DACH-Raum erwartet.

Vorteile

  • Ausgelegt auf komplexe Vertragsprozesse in Konzernen
  • Enge Zusammenarbeit mit SAP
  • Integration mit Microsoft und Salesforce
  • KI-Agenten für Entwurf, Prüfung und Redlining

Nachteile

  • Keine öffentlichen Preise
  • Einführung dauert laut Vergleich mehrere Monate
  • Keine Angaben zu EU-Hosting und Zertifizierungen
  • Für kleine Unternehmen überdimensioniert
CloudKI-gestütztes VertragsmanagementVertragserstellung und RedliningPflichtenverfolgungPortfolio-AuswertungenKI-Assistent Vera CopilotRisikoprüfung per KI-Agent

Integrationen: SAP, Microsoft, Salesforce

Ironclad LogoIroncladKostenpflichtigKostenpflichtig

Ironclad ist eine Plattform für das Contract Lifecycle Management mit Sitz in San Francisco, USA. Sie begleitet Verträge vom Erstellen über Prüfen und Unterschreiben bis zur Ablage, Auswertung und Erfüllung. Der Anbieter zählt zu den bekannten CLM-Lösungen im Enterprise-Segment und nennt Platzierungen als Leader bei Gartner und Forrester. Als Jahresumsatz gibt Ironclad mehr als 200 Millionen US-Dollar an. Im Kern stehen automatisierte Vertragsabläufe, die mehrere Abteilungen einbinden. Vertriebs-, Einkaufs- und Rechtsteams arbeiten in derselben Umgebung zusammen. Mit Ironclad AI sind KI-Funktionen in die Abläufe eingebaut. Der Assistent Jurist ist laut Anbieter auf die rechtliche Prüfung und Analyse von Verträgen ausgelegt. Contract Intelligence wertet Vertragsdaten aus und macht geschäftsrelevante Erkenntnisse sichtbar. Dazu kommt eine eigene E-Signatur. Für die Anbindung nennt Ironclad mehr als 20 Integrationen, darunter Salesforce, Slack, Microsoft Word und Teams, Google Drive, Docusign, Adobe Sign, HubSpot, Coupa, Box und Zapier. Entwickler können über eine CLM-API und eine Clickwrap-API eigene Lösungen bauen. Preise veröffentlicht Ironclad nicht. Das Angebot wird individuell berechnet und hängt von den gewählten Produkten, der Zahl der Nutzer, dem Umfang der Einführungsunterstützung und optionalen Zusatzleistungen ab. Eine Anfrage nach Angebot oder Demo läuft über die Website. Eine kostenlose Testphase nennt die Seite nicht. Zum Hosting in der EU oder in Deutschland macht die geprüfte Seite keine Angaben, der Datenschutz sollte deshalb vor einem Einsatz im DACH-Raum direkt beim Anbieter geklärt werden. Eine mobile App wird nicht genannt. Ironclad eignet sich vor allem für größere Mittelständler und Konzerne mit hohem Vertragsvolumen und einer eigenen Rechtsabteilung. Für kleine Unternehmen, die nur Fristen verwalten und ein paar Verträge unterschreiben wollen, ist der Funktionsumfang und der Einführungsaufwand in der Regel zu groß. Die Oberfläche und Dokumentation sind englischsprachig.

Vorteile

  • Etablierte Enterprise-Lösung mit Leader-Platzierungen bei Gartner und Forrester
  • KI-Assistent für Vertragsprüfung
  • Öffentliche CLM-API und Clickwrap-API
  • Anbindung an Salesforce, Slack, Microsoft und Docusign

Nachteile

  • Keine öffentlichen Preise
  • Keine Angaben zum Hosting in der EU oder Deutschland
  • Eher für große Unternehmen ausgelegt
  • Englischsprachige Oberfläche und Anbieter aus den USA
APICloudContract Lifecycle ManagementKI-VertragsprüfungWorkflow-AutomatisierungElektronische SignaturVertragsdatenanalyseClickwrap-API

Integrationen: Salesforce, Slack, Microsoft Word, Microsoft Teams, Google Drive und 6 weitere

Juro LogoJuroKostenpflichtigKostenpflichtig

Juro ist eine browserbasierte Plattform für das Vertragsmanagement, die ursprünglich für In-House-Legal-Teams in schnell wachsenden Unternehmen entwickelt wurde. Verträge entstehen aus Vorlagen, werden direkt im Editor verhandelt, digital unterzeichnet und anschließend in einem durchsuchbaren Repository gespeichert. KI-Funktionen unterstützen bei Intake, Entwurf, Prüfung und Datenauslese. Nach Angaben des Anbieters umfassen alle Tarife unbegrenzte Nutzer, Workflows und Vorlagen. Der Preis hängt vom monatlichen Vertragsvolumen, den Vertragstypen, den gewünschten KI-Funktionen und den Integrationen ab und wird über einen Preisrechner oder im Demo-Gespräch ermittelt. Integrationen gibt es unter anderem zu Slack, Salesforce, HubSpot und DocuSign. Juro passt zu Unternehmen, die Vertragsprozesse für Vertrieb, HR und Einkauf selbst steuern wollen, ohne Juristen für jeden Standardvertrag einzubinden. Die Oberfläche ist überwiegend englischsprachig, was für deutsche Teams relevant sein kann. Auf einen Blick: Zur Zielgruppe zählen Legal-Teams, Wachsende Tech-Unternehmen, Vertrieb. Als Stärken nennt die Redaktion: Unbegrenzte Nutzer, Workflows und Vorlagen sowie starke Self-Service-Prozesse für Fachabteilungen. Zu beachten ist: Keine öffentlichen Preise. Vergleiche vor dem Einsatz Funktionsumfang, Vertragsbedingungen und Datenschutzvorgaben mit deinen Anforderungen.

Vorteile

  • Unbegrenzte Nutzer, Workflows und Vorlagen
  • Starke Self-Service-Prozesse für Fachabteilungen
  • Integrationen zu gängigen CRM- und Chat-Tools

Nachteile

  • Keine öffentlichen Preise
  • Kein kostenloser Test auf der Preisseite genannt
  • Oberfläche überwiegend auf Englisch
APICloudVertragsvorlagen und Self-Service-WorkflowsVerhandlung direkt im BrowserDigitale SignaturKI-Intake, Entwurf und PrüfungDurchsuchbares VertragsrepositoryUnbegrenzte Nutzer und Vorlagen

Integrationen: Slack, Salesforce, HubSpot, DocuSign

Was ist Vertragsmanagement-Software?

Vertragsmanagement-Software ist ein System, das Verträge über ihren gesamten Lebenszyklus begleitet. Fachleute sprechen von Contract Lifecycle Management, kurz CLM. Der Zyklus beginnt bei der Erstellung und Verhandlung, geht über Freigabe und Unterschrift und endet bei Verlängerung, Kündigung und Archivierung.

Typische Funktionen sind:

  • Zentrales Vertragsarchiv mit Volltextsuche und Zugriffsrechten
  • Fristenmanagement mit automatischen Erinnerungen vor Kündigungs- und Verlängerungsterminen
  • Vorlagen und Klauselbibliothek für wiederkehrende Verträge wie NDAs oder Dienstleistungsverträge
  • Freigabe-Workflows, damit Legal, Einkauf oder Geschäftsführung Verträge prüfen, bevor sie rausgehen
  • E-Signatur, teils direkt eingebaut, teils über Anbindungen wie DocuSign
  • KI-Auslese, die Parteien, Laufzeiten und Beträge aus hochgeladenen PDFs erkennt

Die Tools unterscheiden sich stark im Fokus. Agiloft ist ein sehr konfigurierbares System für komplexe Prozesse in Konzernen. fynk und Contractbook richten sich an kleinere und mittlere Teams. PandaDoc kommt aus der Angebots- und Dokumentenwelt und passt vor allem zum Vertrieb.

Reine E-Signatur-Tools und Dokumentenmanagement-Systeme gehören nicht in diese Kategorie, auch wenn sie Verträge ablegen können. Ihnen fehlen meist Fristenlogik und Vertragsdaten.

Auswahlkriterien: Worauf du achten solltest

Bevor du Anbieter vergleichst, kläre drei Dinge: Wie viele Verträge hast du, wer arbeitet damit und welches Problem soll zuerst verschwinden. Ein Team, das nur Fristen im Blick behalten will, braucht kein Enterprise-System.

Diese Kriterien helfen bei der Auswahl:

  • Fristenüberwachung: Kann die Software Erinnerungen in mehreren Stufen senden? ContractHero nennt zum Beispiel Erinnerungen nach 90, 30 und 14 Tagen.
  • Datenauslese per KI: Wie gut erkennt das Tool Daten in bestehenden PDFs? Teste das mit deinen eigenen Verträgen, nicht mit Demo-Dokumenten.
  • Unterschrift: Welche Signaturstufen sind enthalten? fynk und Inhubber nennen eIDAS-konforme Signaturen.
  • Workflows: Lassen sich Freigaben ohne Programmierung abbilden? Bei Agiloft geht das über No-Code-Konfiguration.
  • Integrationen: CRM, Microsoft 365, SAP oder DATEV sollten angebunden sein, wenn du sie nutzt.
  • Hosting und Datenschutz: Siehe den eigenen Abschnitt weiter unten.
  • Datenexport: Du solltest alle Verträge und Metadaten bei einem Wechsel mitnehmen können.

Starte mit einer Testphase. Mehrere Anbieter wie fynk, Oneflow und Contractbook bieten kostenlose Testzeiträume.

Preise und Kosten

Die Preismodelle sind in dieser Kategorie sehr uneinheitlich. Wir nennen hier nur Preise, die Anbieter öffentlich auf ihren Seiten zeigen. Sie können sich ändern, prüfe sie vor einer Entscheidung.

  • fynk: Es gibt einen kostenlosen Tarif für einen Nutzer. Essential kostet 19 Euro pro Nutzer und Monat, Business 39 Euro. Der Pro-Tarif ist individuell. Jahreszahlung ist günstiger.
  • Oneflow: Der Business-Tarif startet bei 50 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, mit mindestens fünf Nutzern. Enterprise gibt es nur auf Anfrage, ab zehn Nutzern.
  • Contractbook: Es gibt die Tarife Essential, Centralize, Accelerate und Custom. Sie unterscheiden sich nach Nutzerzahl und Zahl der signierten Verträge pro Jahr. Konkrete Beträge hängen von Währung und Laufzeit ab.
  • Juro: Der Preis richtet sich nach Vertragsvolumen, Vertragstypen und KI-Funktionen. Es gibt keine Lizenz pro Nutzer.
  • Auf Anfrage: Inhubber, otris contract, Agiloft, Ironclad und Icertis zeigen keine öffentlichen Preise.

Rechne neben der Lizenz mit Kosten für Einrichtung, Datenmigration und Schulung. Bei großen Systemen sind diese Posten oft höher als im ersten Jahr der Lizenz. Frag im Angebot nach Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist und Preisen für zusätzliche Nutzer.

Datenschutz, DSGVO und Hosting

Verträge enthalten personenbezogene Daten, Preise und Geschäftsgeheimnisse. Deshalb ist der Speicherort der Daten ein echtes Auswahlkriterium. Du brauchst mit jedem Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO.

Das haben wir auf den Anbieterseiten gefunden:

  • Inhubber: Daten liegen ausschließlich in deutschen Rechenzentren, der Anbieter nennt eine ISO-27001-Zertifizierung.
  • ContractHero: Hosting in deutschen Rechenzentren, ISO 27001 und DSGVO-Konformität. Der Sitz ist Berlin.
  • fynk: Betrieb in ISO-27001-zertifizierten deutschen Rechenzentren, mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
  • otris contract: Cloud mit Rechenzentrum in Deutschland oder On-Premises auf deinem eigenen Server.
  • Oneflow: Nach eigenen Angaben in der EU betrieben und gehostet, mit ISO 27001.
  • Agiloft: Bietet EU-Hosting-Regionen.
  • Juro: Nennt eine SOC-2-Zertifizierung. Den Speicherort solltest du im Vertrag klären.

Für Contractbook, Ironclad, Icertis und PandaDoc haben wir keine eindeutige Angabe zum Hosting in Deutschland gefunden. Frag nach Rechenzentrum, Unterauftragnehmern und Datentransfers in Drittländer, bevor du unterschreibst.

Welche Software passt zu dir? Empfehlungen nach Einsatzzweck

Die beste Software hängt von deiner Situation ab. Diese vier Fälle kommen in der Praxis am häufigsten vor.

  • Kleines Team mit wenig Budget: fynk bietet einen kostenlosen Tarif und Bezahltarife ab 19 Euro pro Nutzer und Monat, daneben hilft Contractbook mit einem Einstiegstarif für einzelne Nutzer.
  • Deutsches Hosting und Fristenkontrolle im Mittelstand: ContractHero hostet vollständig in Deutschland und wertet bestehende Verträge per KI aus, ebenso passt Inhubber mit Rechenzentren in Deutschland und eingebauter E-Signatur.
  • Vertrieb, der Angebote und Verträge schnell rausschicken muss: PandaDoc verbindet Dokumenterstellung mit Unterschrift für Verkaufsteams, Oneflow deckt zusätzlich den Vertragszyklus mit Freigaben und Auswertung ab.
  • Konzern mit komplexen Prozessen und eigener Rechtsabteilung: Agiloft lässt sich ohne Programmierung auf eigene Prozesse zuschneiden, Icertis und Ironclad richten sich an große Legal-Teams.

Wenn du Verträge on-premises betreiben willst, schau dir otris contract an. Wenn du Verträge direkt im Browser mit Legal-Team verhandelst, ist Juro einen Test wert.

Rechtliche Pflichten: Aufbewahrung, Signatur und Revisionssicherheit

Vertragsmanagement hat auch eine rechtliche Seite. Drei Punkte solltest du kennen. Sie ersetzen keine Rechtsberatung. Bei Unsicherheit frag deine Steuerberatung oder einen Anwalt.

  • Aufbewahrungsfristen: Handels- und Geschäftsbriefe musst du nach § 257 HGB sechs Jahre aufbewahren. Für Buchungsbelege gilt seit dem Bürokratieentlastungsgesetz IV eine Frist von acht Jahren. Die Software sollte Löschfristen pro Vertragstyp abbilden können.
  • Revisionssicherheit: Für steuerrelevante Unterlagen gelten die GoBD. Sie verlangen unter anderem, dass Dokumente unveränderbar und nachvollziehbar archiviert werden. otris contract nennt ein revisionssicheres Archiv nach GoBD und ein KPMG-zertifiziertes Archivmodul.
  • Elektronische Signatur: Die eIDAS-Verordnung kennt einfache, fortgeschrittene und qualifizierte Signaturen. Die qualifizierte Signatur ist der Handschrift rechtlich gleichgestellt. fynk nennt alle drei Stufen. Für viele Geschäftsverträge reicht eine einfache oder fortgeschrittene Signatur. Wo das Gesetz Schriftform verlangt, brauchst du die qualifizierte Form oder die Handschrift.

Achte außerdem auf Audit-Trails. Ein guter Verlauf zeigt, wer wann was geändert, freigegeben und unterschrieben hat. Das hilft bei Streit über Vertragsinhalte und bei Prüfungen.

Integrationen und KI-Trends 2026

Vertragsdaten sind nur nützlich, wenn sie mit deinen anderen Systemen sprechen. Prüfe daher früh, welche Anbindungen vorhanden sind.

  • CRM: ContractHero nennt HubSpot und Salesforce, fynk bietet HubSpot ab dem Business-Tarif. Ironclad verweist auf Salesforce, Slack und HubSpot.
  • Office und Ablage: ContractHero nennt Microsoft 365, SharePoint und OneDrive. Ironclad zeigt Word und Google Drive.
  • ERP und Buchhaltung: ContractHero führt SAP und DATEV auf. Icertis nennt SAP als Partner. Agiloft wirbt mit über 1.000 vorgefertigten Integrationen.
  • Schnittstellen: API und Webhooks gibt es etwa bei Oneflow. Bei Contractbook sind Zapier, Make und API-Zugang Add-ons.

Der größte Trend ist KI. Fast alle Anbieter bieten heute Assistenten, die Verträge zusammenfassen, Klauseln prüfen oder Fragen zu Verträgen beantworten. Beispiele sind Astra bei Agiloft, Jurist bei Ironclad und Vera bei Icertis. fynk bietet einen MCP-Server, über den du Vertragsdaten mit KI-Assistenten verbinden kannst. ContractHero nennt Konformität mit dem EU AI Act.

Bewerte KI-Funktionen nüchtern. Lass dir Treffer an deinen eigenen Verträgen zeigen und prüfe, ob Ergebnisse von einem Menschen kontrollierbar bleiben.

Vertragsmanagement-Software im Markt-Überblick

11 Tools im Vergleich
4 mit Hosting in Deutschland
5 mit Free-Trial oder Free-Plan
9 mit öffentlicher API
Hosting-Standort11Anbieter Made in Germany 4 (36%) EU (ohne DE) 1 (9%) Außerhalb EU 6 (55%)
Preismodell10Anbieter Freemium 1 (10%) Kostenpflichtig 9 (90%)
Capabilities15Anbieter mit API 9 (60%) mit Mobile-App 1 (7%) mit Free-Trial 5 (33%)
Marktübersicht: Preis vs Bekanntheit der AnbieterGrößere Punkte = bekanntere Anbieter laut Backlink-Profil und Such-TrafficPREISWERT · ETABLIERTPREMIUM · ETABLIERTPREISWERT · NEWCOMERPREMIUM · NEWCOMERPreisniveaukostenlos / Free-TierEnterprise / hochpreisigBekanntheit & EtabliertheitMarktführerNewcomer / NischeIcertisIcertisIcertisAgiloftAgiloftAgiloftIroncladIroncladIroncladJuroJuroJuroPandaDocPandaDocPandaDocContractbookContractbookContractbookOneflowOneflowOneflowotris contractotris contractotris contractContractHeroContractHeroContractHerofynkfynkfynkInhubberInhubberInhubber
Top-Integrationen in der Kategorie Salesforce 9 HubSpot 6 Zapier 5 Slack 5 SAP 4 Pipedrive 4 DocuSign 4 Microsoft Teams 2 Personio 2 Microsoft 365 2
Standard-Features in der Kategorie Elektronische Signatur 4 Zentrales Vertragsarchiv 3 Freigabe-Workflows 3 KI-Vertragsanalyse 2 Approval-Workflows 2 Digitale Signatur 2 KI-gestütztes Vertragsmanagement 1 Vertragserstellung und Redlining 1

Häufige Fragen

Was kostet Vertragsmanagement-Software?

Das hängt vom Anbieter. fynk startet kostenlos, Bezahltarife kosten 19 und 39 Euro pro Nutzer und Monat. Oneflow beginnt bei 50 Euro pro Nutzer und Monat mit mindestens fünf Nutzern. Viele Enterprise-Anbieter wie Agiloft, Ironclad und Icertis nennen keine Preise und rechnen nach Angebot ab.

Brauche ich als kleines Unternehmen Vertragsmanagement-Software?

Sie lohnt sich, sobald du mehr Verträge hast, als du im Kopf behalten kannst, etwa Lieferanten, Software-Abos, Mietverträge und Kundenverträge. Wenn du schon einmal eine Kündigungsfrist verpasst hast, rechnet sich ein einfaches Tool schnell. Für wenige Verträge reicht oft eine Tabelle mit Erinnerungen.

Was ist der Unterschied zwischen Vertragsmanagement und E-Signatur?

Eine E-Signatur-Lösung sorgt nur dafür, dass ein Dokument digital unterschrieben wird. Vertragsmanagement-Software deckt mehr ab: Archiv, Fristen, Vorlagen, Freigaben und Auswertungen. Viele Tools wie fynk, Inhubber oder Oneflow haben die Unterschrift eingebaut, andere binden DocuSign an.

Ist Vertragsmanagement-Software DSGVO-konform?

Das kommt auf Anbieter und Einrichtung an. Prüfe, wo die Daten liegen, und schließe einen Auftragsverarbeitungsvertrag ab. Inhubber, ContractHero und fynk nennen Hosting in deutschen Rechenzentren, otris contract bietet zusätzlich eine On-Premises-Variante. Frag bei internationalen Anbietern nach Rechenzentrum und Drittlandtransfers.

Kann die Software Kündigungsfristen automatisch überwachen?

Ja, das ist eine Kernfunktion. Du hinterlegst Laufzeit und Kündigungsfrist, das System erinnert dich per E-Mail vor dem Stichtag. ContractHero nennt Erinnerungen nach 90, 30 und 14 Tagen. Viele Tools lesen diese Daten per KI aus hochgeladenen PDFs aus, du solltest sie aber einmal prüfen.

Sind elektronisch unterschriebene Verträge rechtsgültig?

In Deutschland sind die meisten Verträge formfrei und können elektronisch geschlossen werden. Die eIDAS-Verordnung kennt einfache, fortgeschrittene und qualifizierte Signaturen. Die qualifizierte Signatur ist der Handschrift gleichgestellt. Wo das Gesetz Schriftform verlangt, brauchst du diese Stufe oder die Unterschrift auf Papier.

Wie lange dauert die Einführung?

Bei schlanken Cloud-Tools startest du nach einer Testphase innerhalb von Tagen. ContractHero nennt vier bis acht Wochen bis zum Go-live. Komplexe Systeme wie Agiloft oder Icertis brauchen für Konfiguration und Datenmigration deutlich länger. Plane außerdem Zeit ein, um alte Verträge zu sichten und hochzuladen.

Welche Anbieter haben Hosting in Deutschland?

Nach den Angaben auf den Anbieterseiten sind das Inhubber, ContractHero, fynk und otris contract. Oneflow nennt EU-Hosting, Agiloft bietet EU-Regionen. Bei Contractbook, Juro, Ironclad, Icertis und PandaDoc haben wir keine klare Angabe gefunden. Lass dir den Standort schriftlich bestätigen.

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