Flottenmanagement-Software im Vergleich
Flottenmanagement-Software verwaltet Firmenfahrzeuge, Fahrer, Führerscheinkontrollen, Wartung und Kosten an einem Ort. Dazu gehören oft GPS-Ortung und ein elektronisches Fahrtenbuch. Sie lohnt sich für Betriebe ab wenigen Fahrzeugen.
- Tools im Vergleich
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- mit Hosting in Deutschland
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- mit Hosting in Deutschland
- mit kostenloser Testphase
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- mit kostenloser Testphase
Sobald ein Betrieb mehr als ein paar Firmenfahrzeuge hat, wird die Verwaltung unübersichtlich. Wartungstermine, Führerscheinkontrollen, Schadensmeldungen, Tankkosten und das Fahrtenbuch landen in Excel-Listen und Ordnern. Fehler fallen oft erst auf, wenn der TÜV abgelaufen ist, ein Fahrer ohne gültige Kontrolle fährt oder das Finanzamt ein Fahrtenbuch ablehnt.
Auf dieser Seite vergleichst du zehn Anbieter von Flottenmanagement-Software: Avrios, fleetster, Geotab, infleet, Samsara, Vimcar, Webfleet, Carmada, Quartix und Fleethouse. Die Spanne reicht von schlanken Lösungen für Fahrtenbuch und Fahrzeugverwaltung bis zu Telematik-Plattformen mit Dashcams und Auswertungen für Elektroflotten. Für jeden Anbieter findest du eine Kurzbeschreibung, Preismodell und Hosting-Angaben, soweit der Anbieter sie nennt.
Worauf es ankommt: Brauchst du nur Verwaltung und Compliance, oder auch Live-Ortung per GPS? Reicht ein digitales Fahrtenbuch für die Steuer, oder brauchst du Routenplanung und Fahrercoaching? Und wo liegen die Daten? Die Abschnitte unten helfen dir, diese Fragen zu klären und die passende Software für deine Flottengröße zu finden.
Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck
Aus unserem Ratgeber weiter unten
Weil sie ein digitales Fahrtenbuch mit Datenspeicherung in Deutschland bieten.
Auch gut: infleet Fahrtenbuch
Details ansehen →Weil beide Preise pro Fahrzeug veröffentlichen und ohne Einrichtungsgebühr starten.
Auch gut: Carmada
Details ansehen →Weil sie Verwaltung, Führerscheinkontrolle und Corporate Carsharing in einer Plattform bündeln.
Auch gut: Avrios, Fleethouse
Details ansehen →Weil sie Live-Ortung mit Fahreranalyse und Auswertungen für gemischte Flotten verbinden.
Details ansehen →Alle 10 Flottenmanagement-Software im Überblick
Zum Vergleichen zwei Tools markieren
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Vimcarab 13,90 € / MonatDigitales Fahrtenbuch und GPS-Fuhrparkmanagement aus Deutschland mit finanzamtskonformer Dokumentation, OBD-Stecker und Datenspeicherung in Deutschland.KostenpflichtigHosting DE
Vimcar bietet ein digitales Fahrtenbuch für Selbstständige, Dienstwagenfahrer und Fuhrparks sowie die GPS-Ortungslösung Fleet Geo. Das Fahrtenbuch ist laut Anbieter TÜV-geprüft und vom Finanzamt anerkannt, die Hardware wird mitgeliefert. Für Einzelnutzer kostet das Fahrtenbuch bei 12 Monaten Laufzeit 24,90 Euro pro Fahrzeug und Monat, bei 24 Monaten 21,90 Euro. Für Teams ab zwei Fahrzeugen sind es 19,90 beziehungsweise 16,90 Euro. Im Flottenbereich kostet Fleet Geo 13,90 Euro pro Fahrzeug und Monat, Fleet Fahrtenbuch 17,90 Euro im ersten und 24,90 Euro ab dem zweiten Jahr, jeweils zuzüglich Plattformgebühr. Alle Preise verstehen sich zuzüglich 19 Prozent USt. und bei jährlicher Abrechnung. Der Anbieter gibt eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie, Versand und Hardware sind inbegriffen. Die Daten werden nach DSGVO in Deutschland gespeichert. Für mehr als zehn Fahrzeuge erstellt der Vertrieb ein individuelles Angebot. Für wen eignet sich Vimcar? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Selbstständige, Dienstwagenfahrer, Unternehmen mit Fuhrpark. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: TÜV-geprüft und vom Finanzamt anerkannt, Hardware und Versand inklusive. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Hardware nötig, Plattformgebühr bei Fleet-Produkten. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- TÜV-geprüft und vom Finanzamt anerkannt
- Hardware und Versand inklusive
- 30 Tage Geld-zurück-Garantie
- Datenspeicherung in Deutschland
Nachteile
- Hardware nötig
- Plattformgebühr bei Fleet-Produkten
- Preise zzgl. USt. und mit Mindestlaufzeit
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Quartixab 11,99 € / MonatGPS-Fahrzeugortung mit Flottenmanagement-Software, App und festen Monatspreisen pro Fahrzeug ohne Einrichtungsgebühr.Kostenpflichtig
Quartix bietet GPS-Fahrzeugortung und Flottenmanagement-Software für Unternehmen. Auf der deutschen Website nennt sich der Anbieter Quartix SAS mit Sitz in Paris. Laut eigenen Angaben nutzen über 35.000 Kunden das System täglich, es gibt mehr als 25 Jahre Telematik-Erfahrung und über eine Million ausgelieferte GPS-Tracker seit 2001. 90 Prozent der Kunden verlängern ihren Vertrag. Die Software zeigt Fahrzeuge in Echtzeit auf der Karte. Du bekommst Fahrtberichte, Geofencing mit Benachrichtigungen, Auswertungen zum Fahrverhalten und Erinnerungen für Wartungen. Auch Elektrofahrzeuge lassen sich erfassen. Der Zugriff funktioniert über das Web und eine App für iOS und Android. Zielgruppe sind Flottenverantwortliche, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Transport- und Lieferdienste sowie öffentliche Einrichtungen. Die Preise sind öffentlich und gelten pro Fahrzeug und Monat. Info Point kostet 11,99 Euro und aktualisiert die GPS-Position alle zwei Minuten. Info Plus kostet 13,99 Euro, aktualisiert jede Minute und enthält Geofencing, Fahrtberichte und Fahrverhaltensanalyse. Info Drive kostet 15,99 Euro und ergänzt Fahrer- und Fahrzeugverwaltung sowie geplante Warnungen. Enterprise gibt es auf Anfrage, inklusive API-Zugang und festem Ansprechpartner. Die Vertragslaufzeit liegt zwischen 12 und 60 Monaten, es gibt keine automatische Verlängerung und keine Einrichtungs- oder Kündigungsgebühren. Nach der Mindestlaufzeit kannst du monatlich kündigen. Bezahlt wird per Lastschrift. Zum Datenschutz verweist Quartix auf die DSGVO und auf die Hinweise zur Mitarbeiterortung nach Paragraf 26 BDSG. Der Hosting-Standort der Daten ist auf der geprüften Seite nicht genannt. Eine Demo kannst du über ein Formular anfordern. Quartix passt zu dir, wenn du eine überschaubare Flotte hast und vor allem Ortung, Fahrtberichte und klare Monatskosten willst. Wer ein umfassendes Fuhrparkmanagement mit Kosten-, Schaden- und Leasingverwaltung braucht, sollte zusätzlich eine reine Verwaltungssoftware prüfen. Ein elektronisches Fahrtenbuch hebt der Anbieter auf den geprüften Seiten nicht hervor.
Vorteile
- Öffentliche Preise ab 11,99 Euro pro Fahrzeug und Monat
- Keine Einrichtungs- oder Kündigungsgebühren
- Keine automatische Vertragsverlängerung
- Unbegrenzte Nutzer in allen Tarifen
- Lange Erfahrung mit GPS-Trackern
Nachteile
- Mindestlaufzeit von 12 Monaten
- API nur im Enterprise-Tarif
- Hosting-Standort nicht angegeben
- Zahlung nur per Lastschrift
Integrationen: Google Maps, API
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fleetsterKostenpflichtigMünchner Cloud-Plattform für Fuhrparkmanagement, Corporate Carsharing und elektronisches Fahrtenbuch mit Rechenzentren in Deutschland.KostenpflichtigHosting DE
fleetster ist eine cloudbasierte Plattform aus München für Fuhrparkmanagement, Corporate Carsharing und Fahrzeugvermietung. Das Angebot umfasst Fahrzeugverwaltung, Poolfahrzeug-Buchung, Führerscheinkontrolle, GPS-Ortung, ein elektronisches Fahrtenbuch sowie Software für Bike-Sharing und öffentliche Carsharing-Angebote. Als Hardware-Partner arbeitet fleetster unter anderem mit Geotab (OBD-Datenstecker), Traka (elektronische Schlüsselschränke) und Invers (CloudBoxx für schlüssellosen Zugang) zusammen. Der Fuhrparkmanagement-Bereich gibt es in den Stufen PRO und ENTERPRISE, Corporate Carsharing in BASIC, PRO und ENTERPRISE. Das elektronische Fahrtenbuch umfasst Miete und Versand des OBD-Steckers, GPS-Daten und Software. Weitere Module sind UVV-Unterweisung, Geo und Tracking sowie Home Charging für 2 Euro pro Fahrzeug und Monat ab 10 Fahrzeugen. Die Daten werden laut Anbieter in nach ISO 27001, 27017 und 27701 zertifizierten Rechenzentren in Deutschland verarbeitet. Konkrete Preise für die meisten Module nennt fleetster nicht, du buchst eine Beratung. Für wen eignet sich fleetster? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Fuhrparkmanager, Unternehmen mit Poolfahrzeugen, Konzerne und Mittelstand. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: Rechenzentren in Deutschland, Modularer Aufbau. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Preise nicht öffentlich einsehbar, Hardware teilweise separat zu beschaffen. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- Rechenzentren in Deutschland
- Modularer Aufbau
- Fahrtenbuch und Carsharing in einer Plattform
- Hardware-Partner wie Geotab, Traka und Invers
Nachteile
- Preise nicht öffentlich einsehbar
- Hardware teilweise separat zu beschaffen
- Funktionsumfang erfordert Beratung bei der Auswahl
Integrationen: Geotab, Traka, Invers CloudBoxx
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GeotabKostenpflichtigTelematikanbieter mit GPS-Trackern wie GO9 und der Software MyGeotab für Fuhrparkoptimierung, Fahrersicherheit, Elektroflotten und Compliance.Kostenpflichtig
Geotab ist ein internationaler Anbieter für kommerzielle Telematik und beschreibt sich selbst als Nummer 1 weltweit. Das Angebot besteht aus GPS-Trackern wie dem GO9 und der Fuhrparksoftware MyGeotab. Die Lösungen decken sechs Bereiche ab: Produktivität, Optimierung, Sicherheit, Nachhaltigkeit, Compliance und Erweiterbarkeit. Du nutzt Fahrzeugortung und Diagnose in Echtzeit, Fahrercoaching und Sicherheitsprogramme, Kraftstoffverbrauchsmanagement, Routenoptimierung und Disposition, Management von Elektroflotten sowie die Automatisierung des digitalen Fahrtenschreibers. Über den Geotab Marketplace stehen mehr als 200 Add-ons von Drittanbietern bereit. Laut Anbieter gibt es über 5 Millionen Abonnements, täglich werden mehr als 100 Milliarden Datenpunkte verarbeitet. Verizon Connect Deutschland ist in Geotab aufgegangen. Preise veröffentlicht Geotab nicht, du erhältst Angebote über Partner und Vertrieb. Für wen eignet sich Geotab? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Logistik und Bau, Unternehmen mit mittleren und großen Flotten, Flottenbetreiber mit Elektrofahrzeugen. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: Große Reichweite und Datenbasis, Über 200 Add-ons im Marketplace. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Keine öffentlichen Preise, Hardware erforderlich. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- Große Reichweite und Datenbasis
- Über 200 Add-ons im Marketplace
- Starke Elektroflotten-Funktionen
- Erweiterbar über Schnittstellen
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Hardware erforderlich
- Vielfalt erfordert Einarbeitung
Integrationen: Geotab Marketplace
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infleet Fahrtenbuchab 15 € / MonatElektronisches Fahrtenbuch aus Goslar mit GPS-Hardware, Cloud-Portal und automatischer Erfassung von Fahrten, Daten in deutschen Rechenzentren.KostenpflichtigHosting DE
Das elektronische Fahrtenbuch von infleet (auch als OneQrew bekannt) zeichnet Fahrten per GPS automatisch auf. Erfasst werden Datum, Uhrzeit, Start- und Zieladresse, gefahrene Kilometer und die Route. Anbieter ist die infleet GmbH aus Goslar. Du nutzt das System über ein Cloud-Portal auf PC, Tablet und Smartphone. Private Fahrten lassen sich DSGVO-konform maskieren, dann werden nur Datum und Strecke gespeichert, die Adressen bleiben verborgen. Außerdem hast du Echtzeit-Einblick in den Fuhrpark und kannst steuerlich relevante Dokumentationen für Behörden exportieren. Als Hardware stehen ein OBD-Schnellstecker für Plug-and-Play-Montage und eine Festinstallation zur Wahl, beide übertragen die Daten per GPS und GSM mit Multi-Netz-SIM an verschlüsselte Rechenzentren in Deutschland. Das Fahrtenbuch kostet ab 16,50 Euro pro Fahrzeug und Monat netto bei 12 Monaten Laufzeit oder ab 15,00 Euro bei 24 Monaten. Ab 30 Fahrzeugen gibt es individuelle Konditionen. Hardware, Cloud-Portal und persönlicher Support sind in allen Tarifen enthalten, du kannst 30 Tage testen. Für wen eignet sich infleet Fahrtenbuch? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Selbstständige, Kleine und mittlere Unternehmen, Fuhrparkverantwortliche. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: Daten in deutschen Rechenzentren, Hardware und Support inklusive. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Hardware nötig, Mindestlaufzeit von 12 Monaten. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- Daten in deutschen Rechenzentren
- Hardware und Support inklusive
- 30 Tage kostenlos testen
- Plug-and-Play-Installation per OBD
Nachteile
- Hardware nötig
- Mindestlaufzeit von 12 Monaten
- Ab 30 Fahrzeugen nur individuelle Preise
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Carmadaab 6 € / MonatCloud-Software aus Hamburg für Fuhrparkverwaltung mit digitalem Fahrtenbuch, GPS-Ortung und KI-Führerscheinkontrolle.Kostenpflichtig
Carmada ist eine Fuhrparkmanagement-Software, die zur freenet-Gruppe gehört und ihren Sitz in Hamburg hat. Die Plattform richtet sich an Unternehmen jeder Größe, die ihre Firmenfahrzeuge digital verwalten wollen. Laut Anbieter ist die Software in fünf Minuten einsatzbereit. Fahrzeug- und Fahrerdaten importierst du per Excel oder CSV, dafür brauchst du keine IT-Kenntnisse. Zu den Kernfunktionen zählen die Verwaltung von Fahrzeugen und Fahrern, Kostenerfassung und Auswertung, Wartungsdokumentation mit automatischen Erinnerungen sowie die Buchung von Poolfahrzeugen. Dazu kommen ein GPS-basiertes digitales Fahrtenbuch und die Live-Ortung der Flotte. Die Führerscheinkontrolle läuft laut Anbieter KI-gestützt und automatisiert. Fahrerunterweisungen kannst du per E-Learning dokumentieren. Für Schäden arbeitet Carmada mit einem exklusiven Partner zusammen. Ein elektronischer Schlüsselschrank für Poolfahrzeuge ist ebenfalls angebunden. Außerdem nennt der Anbieter Optionen rund um die THG-Quote. Beim Preis setzt Carmada auf ein SaaS-Modell ohne Einrichtungsgebühr. Es gibt zwei Stufen. Die Stufe Free enthält die Basisfunktionen und dient als 30-tägiger Test mit vollem Funktionsumfang. Die Stufe Pro kostet 6,00 Euro pro aktivem Fahrzeug und Monat, zuzüglich einer Grundgebühr, deren Höhe nicht veröffentlicht ist. Pro schaltet erweiterte Schnittstellen und Funktionen frei. Zusätzliche Module wie White-Label, Microsoft Azure SSO oder individuelle Entwicklung lassen sich dazubuchen. Für Fahrer gibt es eine native App für den Einsatz unterwegs. Zu den genannten Kunden zählen Löwenstein Medical, Adecco, Beiersdorf, freenet AG und Bott. Der Anbieter nennt die Einhaltung der DSGVO. Wo die Daten gehostet werden, geht aus den geprüften Seiten nicht hervor. Prüfe das vor einem Einsatz mit dem Anbieter. Carmada passt zu dir, wenn du einen Fuhrpark mit Pool- und Dienstwagen digital steuern willst und Wert auf eine deutsche Anbieterbasis legst. Wer reine Telematik mit Spezialhardware für Nutzfahrzeuge sucht, findet bei Telematik-Anbietern oft mehr Tiefe. Die Preise der Pro-Stufe sind transparent, die Grundgebühr musst du aber erfragen.
Vorteile
- Einrichtung laut Anbieter in fünf Minuten
- Veröffentlichter Preis von 6 Euro pro aktivem Fahrzeug
- 30 Tage Test mit vollem Funktionsumfang
- Keine Einrichtungsgebühr
- Deutscher Anbieter mit Sitz in Hamburg
Nachteile
- Höhe der Grundgebühr ist nicht veröffentlicht
- Hosting-Standort nicht angegeben
- Schadenmanagement läuft über einen Partner
- Telematik-Tiefe geringer als bei reinen Telematik-Anbietern
Integrationen: Microsoft Azure SSO, Elektronischer Schlüsselschrank, Excel, CSV, API
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Avriosab 5,90 € / MonatCloudbasierte Flottenmanagement-Software zur Zentralisierung von Fuhrparkdaten, Kosten und Compliance mit Preisen pro Fahrzeug.Kostenpflichtig
Avrios ist eine SaaS-Software für das Flottenmanagement, mit der du Fuhrparkdaten zentralisierst, Prozesse automatisierst, Kosten überwachst und Compliance verwaltest. Transparenz über Fahrzeuge, Verträge und Kosten steht im Mittelpunkt. Alle Pakete enthalten zentrale Fuhrparkdaten, digitale Fahrzeug- und Fahrerakten, Aufgabenmanagement mit automatischen Erinnerungen und Basis-Dashboards. Plus ergänzt Schadens- und Wartungsmanagement, Tankkarten-Anbindung und Kostenanalysen. Pro bringt Beschaffungsprozesse, individuelle Datenfelder und SSO, Enterprise den API-Zugang. Zusatzmodule sind zum Beispiel Führerscheinkontrolle, UVV-Unterweisung, Corporate Carsharing, Fahrzeugchecks und die Anbindung von Connected-Car-Daten. Die Preise gelten pro Fahrzeug und Monat: Essentials 5,90 Euro, Plus 8,90 Euro, Pro 11,90 Euro und Enterprise 14,90 Euro. Add-ons kosten extra, etwa 2 Euro für die Führerscheinkontrolle oder 8 Euro für Corporate Carsharing. Eine Demo kannst du kostenlos buchen. Für wen eignet sich Avrios? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Fuhrparkmanager, Unternehmen mit mittleren und großen Flotten, Fuhrparks mit Dienstwagen. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: Transparente Preise pro Fahrzeug, Modular mit Add-ons erweiterbar. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Add-ons erhöhen den Preis, Wichtige Funktionen erst in höheren Paketen. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- Transparente Preise pro Fahrzeug
- Modular mit Add-ons erweiterbar
- API-Zugang im Enterprise-Paket
- Auf Deutsch verfügbar
Nachteile
- Add-ons erhöhen den Preis
- Wichtige Funktionen erst in höheren Paketen
- Keine öffentliche Testversion, nur Demo
Integrationen: Tankkarten, Connected-Car-Daten, API
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FleethouseKostenpflichtigModulare Fuhrparkmanagement-Plattform von Carano aus Berlin mit Corporate Carsharing, Führerscheinkontrolle und UVV-Unterweisung.Kostenpflichtig
Fleethouse ist eine Plattform für Fuhrparkmanagement und eine Marke der Carano Software Solutions GmbH aus Berlin. Das Unternehmen entwickelt laut eigener Website seit über 30 Jahren Software für Fuhrparks. Fleethouse richtet sich an Fuhrparkleiter und Unternehmen, die Kosten senken und die Halterhaftung rechtssicher dokumentieren wollen. Die Software ist modular aufgebaut. Das Modul Fuhrparkmanagement enthält Fahrzeugakten mit Kosten-, Termin- und Schadenverwaltung. Du überwachst HU- und AU-Termine und weitere Fristen, und automatische Erinnerungen helfen dir dabei. Das Modul Corporate Carsharing deckt Buchungskalender für Poolfahrzeuge, Rückgabe und Haftung ab. Die Führerscheinkontrolle liva läuft digital über eine Smartphone-App. Dazu kommen eine UVV-Fahrerunterweisung als E-Learning und ein Firmenwagen-Konfigurator mit Händleranfrage. Daten importierst du per Excel oder über eine FIN-Abfrage. Belege lassen sich erfassen und Fahrzeugen zuordnen. Kostenauswertungen zeigen dir Einsparpotenziale, und ein Dashboard bündelt die wichtigsten Zahlen. Den Zugang bekommst du über ein Web-Portal, für die Führerscheinkontrolle gibt es die App liva. Du kannst Fleethouse 30 Tage kostenlos testen. Die Preise sind auf der Startseite nicht veröffentlicht. Die Module lassen sich laut Anbieter ohne versteckte Kosten hinzufügen oder entfernen. Konkrete Beträge musst du beim Anbieter erfragen. Zum Hosting nennt die Seite keine Details, sie verweist nur auf Datenschutzerklärung und Impressum. Prüfe deshalb den Standort der Daten und den Auftragsverarbeitungsvertrag vor dem Start. Fleethouse passt zu dir, wenn du einen Fuhrpark mit Dienst- und Poolfahrzeugen verwaltest und Fristen, Führerscheinkontrollen und Unterweisungen sauber nachweisen musst. Für Live-Ortung per GPS brauchst du einen Telematik-Anbieter. Ein Telematik-Modul nennt der Anbieter auf der geprüften Seite nicht.
Vorteile
- Modular buchbar
- 30 Tage kostenloser Test
- Fokus auf Halterhaftung und Compliance
- Anbieter aus Berlin mit langer Erfahrung
- Führerscheinkontrolle per Smartphone-App
Nachteile
- Keine veröffentlichten Preise
- Hosting-Standort nicht angegeben
- Keine GPS-Ortung auf der geprüften Seite genannt
- Funktionsumfang nur über Module voll nutzbar
Integrationen: Excel, FIN-Datenbank
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WebfleetKostenpflichtigCloudbasierte Fuhrparkmanagement- und Telematiklösung mit Echtzeit-GPS-Tracking, Routenoptimierung, Fahrercoaching und digitalem Fahrtenbuch.Kostenpflichtig
Webfleet ist nach Angaben des Anbieters Europas führende cloudbasierte Lösung für Fuhrparkmanagement und Fahrzeugortung und wird von mehr als 50.000 Kunden genutzt. Die Plattform verbindet Fuhrparkmanager, Fahrer und Fahrzeuge. Zu den Funktionen zählen GPS-Tracking in Echtzeit für Lkw, Transporter, Pkw, Anhänger und Assets, Auftragsmanagement mit professioneller Navigation und Routenoptimierung, Fahrercoaching sowie Video-Telematik mit Dashcams. Für die Compliance gibt es Werkzeuge für Fahrtenschreiberdaten, Lenk- und Ruhezeiten, Fahrtenbücher und Kühlketten. Hinzu kommen Wartungsmanagement mit Fahrzeugdiagnose und Reifendrucküberwachung sowie Unterstützung für Elektroflotten. Die Hardware besteht aus LINK-Tracking-Geräten, PRO-Fahrerterminals und Flottenkameras, außerdem stehen mobile Anwendungen bereit. Der Anbieter wirbt mit einer durchschnittlichen Amortisation innerhalb von 6 bis 9 Monaten. Preise nennt Webfleet nicht öffentlich, du erhältst ein individuelles Angebot über den Vertrieb. Typische Branchen sind Transport, Bau, Servicetechnik, Kurierdienste und Versorger. Für wen eignet sich Webfleet? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Transport und Logistik, Baugewerbe und Servicetechnik, Unternehmen mit größeren Fuhrparks. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: Umfassende Telematikfunktionen aus einer Hand, Eigene Hardware wie Tracker, Terminals und Kameras. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Keine öffentlichen Preise, Hardware erforderlich. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- Umfassende Telematikfunktionen aus einer Hand
- Eigene Hardware wie Tracker, Terminals und Kameras
- Unterstützung für Elektroflotten
- Seit über 25 Jahren am Markt
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Hardware erforderlich
- Für kleine Fuhrparks eventuell überdimensioniert
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SamsaraKostenpflichtigPlattform für vernetzten Betrieb mit Fahrzeugtelematik, KI-Dashcams, Fuhrparkmanagement und Asset-Tracking, in DACH mit EU-Cloud-Option.KostenpflichtigHosting EU
Samsara ist eine Plattform für vernetzte Betriebsabläufe, die Fuhrparkmanagement, Telematik und Asset-Tracking für Transport, Logistik, Bau und Servicebetriebe bündelt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Plattform verfügbar, zusätzlich gibt es eine EU-Cloud-Option. Im Fahrzeugbereich bietet Samsara GPS-Tracking in Echtzeit, Routenplanung mit Lkw-Navigation, Kraftstoffanalyse, Fahrtenschreiber-Management und Wartungsplanung. KI-Dashcams mit Videoanalyse erkennen Müdigkeit und liefern Warnungen im Fahrerhaus, hinzu kommt automatisiertes Fahrercoaching. Für Anhänger, Equipment und Kühlcontainer gibt es Tracking per Tag und Diagnose. Digitale Formulare, automatische Berichte und ein Incident Center ergänzen die Plattform, außerdem nennt der Anbieter über 350 Integrationen. Samsara veröffentlicht keine Listenpreise, du erhältst ein Angebot über den Vertrieb. Nutzer in der Flotte arbeiten mit Fahrer- und Flotten-Apps. Für wen eignet sich Samsara? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Transport und Logistik, Bau und Servicebetriebe, Mittlere und große Fuhrparks. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: Über 350 Integrationen, KI-gestützte Fahrersicherheit. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Keine öffentlichen Preise, Hardware erforderlich. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- Über 350 Integrationen
- KI-gestützte Fahrersicherheit
- EU-Cloud-Option
- Fahrzeuge, Anhänger und Equipment in einer Plattform
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Hardware erforderlich
- Umfangreich und für kleine Fuhrparks eventuell zu groß
Integrationen: Über 350 Integrationen
Was ist Flottenmanagement-Software?
Flottenmanagement-Software ist eine Anwendung, mit der du alle Fahrzeuge deines Betriebs und die zugehörigen Aufgaben zentral steuerst. Meist läuft sie als Cloud-Lösung im Browser oder als App. Du brauchst keine eigene Server-Infrastruktur.
Der Kern besteht aus der Fahrzeug- und Fahrerverwaltung. Dazu kommen je nach Anbieter weitere Module:
- Verwaltung: Fahrzeugstammdaten, Verträge, Kosten, Fristen und Erinnerungen für Inspektion und TÜV. Avrios und Carmada setzen hier an.
- Compliance: Führerscheinkontrolle, Unterweisungen und Dokumentation, etwa bei fleetster und Fleethouse.
- Telematik und GPS: Live-Ortung, Routen, Fahrverhalten, zum Beispiel bei Webfleet, Geotab und Quartix.
- Fahrtenbuch: automatische Aufzeichnung für die steuerliche Anerkennung, etwa bei Vimcar und infleet.
- Corporate Carsharing: Buchung von Pool-Fahrzeugen durch Mitarbeitende.
Nicht jede Software deckt alles ab. Manche Anbieter starten als Fahrtenbuch und wachsen zur Flottenlösung, andere kommen aus der Telematik und ergänzen Verwaltungsfunktionen. Deshalb lohnt es sich, zuerst die eigenen Aufgaben aufzuschreiben und dann Anbieter zu vergleichen.
Auswahlkriterien: Worauf du beim Vergleich achtest
Die Preislisten sehen auf den ersten Blick ähnlich aus, die Unterschiede liegen im Funktionsumfang. Diese Kriterien helfen bei der Auswahl:
- Flottengröße: Manche Tarife lohnen sich erst ab einer bestimmten Fahrzeugzahl. Avrios nennt etwa Betriebe ab rund 20 Fahrzeugen als Zielgruppe, während Carmada und Quartix auch kleine Bestände ansprechen.
- Hardware: Brauchst du Tracker im Fahrzeug? OBD-Stecker lassen sich ohne Werkstatt einstecken. Reine Verwaltungstools kommen ganz ohne Hardware aus.
- Funktionen: Fahrtenbuch, Live-Ortung, Führerscheinkontrolle, Schadensmanagement, Kostenauswertung, Routenplanung.
- Schnittstellen: Kannst du Daten in Buchhaltung, Lohnabrechnung oder andere Systeme übertragen? Geotab verweist auf über 200 Erweiterungen im Marketplace, Samsara auf mehr als 350 Integrationen.
- Hosting und Datenschutz: Wo liegen die Daten, und gibt es Zertifizierungen?
- Vertrag: Mindestlaufzeit, Kündigungsfristen, Testphase, Hardware zur Miete oder zum Kauf.
- Bedienung: Fahrer und Verwaltung müssen die Software im Alltag wirklich nutzen. Teste sie vorab mit einem Teil der Flotte.
Fordere bei Anbietern ohne öffentliche Preise ein konkretes Angebot an und frage nach Einrichtungskosten, Hardware und Vertragslaufzeit.
Preise und Kosten
Die meisten Anbieter rechnen pro Fahrzeug und Monat ab. Hinzu kommen teils Grundgebühren, Hardware und Zusatzmodule. Öffentlich genannt werden diese Preise (Stand der Anbieter-Websites, prüfe vor Vertragsabschluss die aktuellen Konditionen):
- Quartix: Info Point 11,99 Euro, Info Plus 13,99 Euro, Info Drive 15,99 Euro pro Fahrzeug und Monat. Mindestlaufzeit 12 Monate, keine Einrichtungsgebühr. Der Enterprise-Tarif ist auf Anfrage.
- Vimcar: Fleet Geo 13,90 Euro pro Fahrzeug und Monat, Fleet Fahrtenbuch 17,90 Euro im ersten Jahr und danach 24,90 Euro. Dazu kommt eine Plattformgebühr, die je nach Nutzerzahl zwischen 19,95 und 149,95 Euro liegt.
- Carmada: 30 Tage kostenlos testen, danach der Pro-Tarif mit 6,00 Euro pro aktivem Fahrzeug und Monat zuzüglich Grundgebühr und Kosten für erweiterte Funktionen.
- Avrios: Abrechnung pro Fahrzeug und Monat mit Zusatzmodulen, kostenloser Test möglich. Konkrete Preise nennt die Website nicht.
Bei fleetster, Geotab, Samsara, Webfleet, infleet und Fleethouse findest du auf den Startseiten keine festen Preise. Du bekommst ein Angebot auf Anfrage.
Rechne bei Telematik-Lösungen die Gesamtkosten: Hardware, Software-Abo, Zusatzmodule und Laufzeit. Ein günstiger Monatspreis kann durch Gebühren relativiert werden. Prüfe außerdem, ob die Preise netto oder brutto gelten.
Datenschutz, DSGVO und Hosting
Flottensoftware verarbeitet personenbezogene Daten: Fahrernamen, Führerscheindaten und bei GPS-Ortung auch Standorte und Fahrverhalten. Damit gilt die DSGVO, und du solltest Hosting und Verträge genau prüfen.
Das nennen die Anbieter auf ihren Websites:
- fleetster: Rechenzentren in Deutschland, Zertifizierungen nach ISO 27001, 27017 und 27701.
- Vimcar: Datenspeicherung in Deutschland.
- infleet: deutsche Server und deutsche Technologie.
- Samsara: Zugriff auf eine EU-Cloud.
- Avrios: Betrieb in EU-Infrastruktur mit rollenbasierten Zugriffsrechten.
- Webfleet: ISO-27001-Zertifizierung.
Bei Geotab, Quartix, Carmada und Fleethouse haben wir auf den geprüften Seiten keine klare Hosting-Angabe gefunden. Carmada sitzt in Hamburg, nennt den Serverstandort aber nicht ausdrücklich. Frag hier direkt nach.
Wichtig für dich als Arbeitgeber:
- Schließe einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ab.
- Kläre die Rechtsgrundlage für Ortung und informiere Mitarbeitende transparent.
- Gibt es einen Betriebsrat, hat er bei technischer Überwachung in der Regel ein Mitbestimmungsrecht.
- Erlaubst du die Privatnutzung, brauchst du eine Möglichkeit, die Ortung außerhalb der Arbeitszeit abzuschalten.
Das ersetzt keine Rechtsberatung. Stimme dich bei Unsicherheit mit deinem Datenschutzbeauftragten ab.
Fahrtenbuch und Steuer: 1-Prozent-Regel oder Fahrtenbuch?
Wenn Mitarbeitende oder Inhaber einen Firmenwagen privat nutzen, entsteht ein geldwerter Vorteil. Du versteuerst ihn entweder mit der 1-Prozent-Regel (ein Prozent des Bruttolistenpreises pro Monat) oder mit einem Fahrtenbuch. Bei teuren Fahrzeugen oder viel dienstlicher Nutzung kann das Fahrtenbuch günstiger sein.
Das Finanzamt erkennt ein Fahrtenbuch nur an, wenn es bestimmte Anforderungen erfüllt:
- Fahrten werden zeitnah und vollständig erfasst.
- Dienstliche und private Strecken sind getrennt dokumentiert.
- Nachträgliche Änderungen sind ausgeschlossen oder klar erkennbar.
- Ein elektronisches Fahrtenbuch braucht spezielle Software. Eine einfache Excel-Datei reicht nicht.
Eine Software mit Manipulationsschutz nimmt dir diese Arbeit ab. Vimcar bewirbt sein digitales Fahrtenbuch als finanzamtskonform und TÜV-zertifiziert, infleet trennt private und dienstliche Fahrten automatisch. Auch Webfleet, fleetster und Carmada bieten ein digitales Fahrtenbuch an.
Lass die Anerkennung im Zweifel von deinem Steuerberater prüfen. Ob sich das Fahrtenbuch gegenüber der 1-Prozent-Regel lohnt, hängt von Fahrzeugpreis und Nutzung ab. Das lässt sich nur im Einzelfall rechnen.
Halterpflichten: Führerscheinkontrolle und UVV-Unterweisung
Als Fahrzeughalter bist du dafür verantwortlich, dass nur Personen mit gültiger Fahrerlaubnis deine Fahrzeuge fahren. Du musst das regelmäßig prüfen und dokumentieren. Außerdem schreibt die Unfallverhütung vor, dass Fahrer unterwiesen werden und die Fahrzeuge sicher sind.
Im Alltag bedeutet das:
- Führerscheinkontrolle: Sichtprüfung des Originals oder elektronische Kontrolle, jeweils mit Nachweis.
- Unterweisung: Fahrer bekommen regelmäßig eine Einweisung zu Sicherheit und Verhalten, die du dokumentierst.
- Fristen: Hauptuntersuchung, Inspektionen und Wiederholungsprüfungen laufen nicht aus dem Blick.
Digitale Tools nehmen dir hier viel Handarbeit ab. fleetster bietet nach eigenen Angaben Führerscheinkontrolle und UVV-Prüfungen, Avrios automatische Führerscheinkontrollen und das Nachhalten von UVV-Unterweisungen. Carmada nennt KI-gestützte Führerscheinprüfungen, Fleethouse elektronische Kontrollen und E-Learning für die Unterweisung.
Frage vor dem Kauf, wie die Kontrolle abläuft (etwa per App oder Terminal), wie oft sie erinnert und wo die Nachweise gespeichert werden. Das ist besonders wichtig, wenn dein Betrieb viele wechselnde Fahrer hat.
Elektroflotten, Telematik und Integrationen
Viele Betriebe stellen ihre Flotte schrittweise auf Elektroautos um. Das verändert, was die Software leisten muss: Ladezustand, Reichweite, Ladevorgänge und Kosten pro Kilometer werden wichtiger als reine Tankabrechnung.
- Geotab erfasst nach eigenen Angaben bei E-Fahrzeugen Ladestatus, Standorte, Ladedauer und Batteriezustand.
- Webfleet bietet eine eigene Plattform für Elektroflotten und Anbindungen an Fahrzeughersteller.
- Samsara verbindet Telematik mit KI-Dashcams und Fahrer-Coaching.
Bei gemischten Flotten helfen Herstellerdaten. Dann brauchst du keinen Tracker in jedem Auto, sondern bekommst Daten direkt aus dem Fahrzeug, soweit der Anbieter das unterstützt.
Auch Schnittstellen entscheiden im Alltag. fleetster bindet etwa Geotab-OBD-Stecker, Schlüsselschränke von Traka und Carsharing-Hardware von Invers an. Prüfe, ob sich Daten in deine Buchhaltung oder dein ERP übertragen lassen und ob eine Schnittstelle (API) im gewählten Tarif enthalten ist. Quartix führt API-Zugang nur im Enterprise-Tarif auf.
Starte klein: Teste Telematik zunächst an einigen Fahrzeugen und werte nach ein paar Wochen aus, ob die Daten dir wirklich Aufwand oder Kosten sparen.
Welche Software passt zu dir? Empfehlungen nach Einsatzzweck
Die beste Lösung hängt von deiner Situation ab. Diese vier Fälle kommen in der Praxis häufig vor:
- Firmenwagen mit Fahrtenbuch für die Steuer: Für dich passen Vimcar und infleet, weil sie ein digitales Fahrtenbuch mit Datenspeicherung in Deutschland bieten.
- Kleiner Betrieb mit wenigen Fahrzeugen und knappem Budget: Schau dir Quartix und Carmada an, weil beide Preise pro Fahrzeug veröffentlichen und ohne Einrichtungsgebühr starten.
- Mittelstand mit Pool-Fahrzeugen und Halterpflichten: Hier passen fleetster, Avrios und Fleethouse, weil sie Verwaltung, Führerscheinkontrolle und Corporate Carsharing in einer Plattform bündeln.
- Große Flotte mit Telematik, Dashcams oder E-Fahrzeugen: Prüfe Geotab, Webfleet und Samsara, weil sie Live-Ortung mit Fahreranalyse und Auswertungen für gemischte Flotten verbinden.
Nutze Testphasen, wo sie angeboten werden. Carmada und Avrios nennen kostenlose Tests, Vimcar eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie für Neukunden. Teste mit echten Fahrzeugen und Fahrern, bevor du die ganze Flotte umstellst.
Flottenmanagement-Software im Markt-Überblick
Häufige Fragen
Was kostet Flottenmanagement-Software?
Die meisten Anbieter rechnen pro Fahrzeug und Monat ab. Öffentlich genannt sind etwa 6,00 Euro bei Carmada (Pro-Tarif zuzüglich Grundgebühr), 11,99 bis 15,99 Euro bei Quartix und 13,90 bis 24,90 Euro bei Vimcar zuzüglich Plattformgebühr. Viele Anbieter nennen Preise nur auf Anfrage. Rechne Hardware und Zusatzmodule mit ein.
Ab wie vielen Fahrzeugen lohnt sich eine Flottensoftware?
Eine feste Grenze gibt es nicht. Schon bei wenigen Fahrzeugen lohnt sich ein digitales Fahrtenbuch oder eine einfache Verwaltung, wenn Fristen und Führerscheinkontrollen sonst untergehen. Avrios nennt Betriebe ab rund 20 Fahrzeugen als Zielgruppe. Entscheidend ist, wie viel Zeit du heute mit Listen und Nachfragen verbringst.
Ist ein elektronisches Fahrtenbuch vom Finanzamt anerkannt?
Ja, wenn es die Anforderungen erfüllt: zeitnahe und vollständige Erfassung, getrennte private und dienstliche Fahrten und Schutz vor nachträglicher Änderung. Eine Excel-Datei genügt nicht. Anbieter wie Vimcar bewerben ihre Lösung als finanzamtskonform. Lass die Anerkennung im Zweifel von deinem Steuerberater prüfen.
Darf ich meine Firmenfahrzeuge per GPS orten?
Das ist nur unter Bedingungen erlaubt. Du brauchst eine Rechtsgrundlage, musst Mitarbeitende informieren und die Ortung auf das Nötige beschränken. Bei Privatnutzung muss sich die Ortung abschalten lassen. Ein Betriebsrat hat in der Regel ein Mitbestimmungsrecht. Hol dir dazu bei Bedarf Rat von deinem Datenschutzbeauftragten.
Wie funktioniert die Führerscheinkontrolle per Software?
Statt den Führerschein persönlich zu prüfen, kontrollieren Fahrer ihn digital, etwa per App oder Terminal, und die Software speichert den Nachweis. Sie erinnert an die nächste Kontrolle. fleetster, Avrios, Carmada und Fleethouse nennen solche Funktionen. Frage vor dem Kauf nach dem genauen Ablauf.
Brauche ich für die Software zusätzliche Hardware?
Reine Verwaltungssoftware kommt ohne Hardware aus. Für Fahrtenbuch, Ortung und Telematik brauchst du meist einen Tracker oder OBD-Stecker im Fahrzeug, den du ohne Werkstatt einsteckst. Bei Quartix sind die Geräte laut Anbieter eine Mietlösung mit lebenslanger Garantie. Klär, ob Hardware im Preis enthalten ist.
Wo werden die Daten gespeichert?
Das unterscheidet sich je nach Anbieter. fleetster nennt Rechenzentren in Deutschland, Vimcar und infleet Speicherung in Deutschland, Samsara eine EU-Cloud. Bei anderen Anbietern fehlt die Angabe auf der Website. Frag nach dem Serverstandort und schließe einen Auftragsverarbeitungsvertrag ab.
Kann ich Flottensoftware vor dem Kauf testen?
Bei vielen Anbietern ja. Carmada bietet 30 Tage kostenlos mit vollem Funktionsumfang, Avrios einen kostenlosen Test, Vimcar eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie für Neukunden. Quartix hat 12 Monate Mindestlaufzeit, hier lohnt sich vorab eine Rückfrage. Teste mit einem Teil deiner Flotte.