Software für digitale Signatur im Vergleich

Digitale Signatur Software lässt dich Verträge und Dokumente online rechtsgültig unterschreiben, als einfache, fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur nach eIDAS.

Tools im Vergleich
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Tools im Vergleich
mit Hosting in Deutschland
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mit Hosting in Deutschland
kostenlos oder Freemium
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kostenlos oder Freemium
mit kostenloser Testphase
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mit kostenloser Testphase
Max BenzGeprüft von Max Benz · Tool-Daten aktualisiert im Oktober 2026Über suitApp

Ein Vertrag liegt im Postfach, du druckst ihn aus, unterschreibst, scannst ihn ein und schickst ihn zurück. Das kostet Zeit und verzögert Aufträge, Einstellungen und Lieferantenverträge um Tage. Mit digitaler Signatur Software läuft derselbe Vorgang in Minuten, und du siehst jederzeit, wer schon unterschrieben hat.

Die Wahl ist nicht trivial. Es gibt einfache, fortgeschrittene und qualifizierte elektronische Signaturen, und nicht jeder Anbieter bietet alle drei. Dazu kommen große Preisunterschiede, unterschiedliche Hosting-Standorte und Limits bei der Zahl der Signaturanfragen pro Monat. Wer das nicht prüft, zahlt entweder zu viel oder bekommt eine Signatur, die für den geplanten Zweck nicht reicht.

Diese Seite vergleicht bekannte Anbieter wie DocuSign, Skribble, Yousign, PandaDoc und FP Sign. Du findest Preise, Signaturarten, Hosting und typische Einsatzzwecke. Achte vor allem auf drei Punkte: welche Signaturstufe du brauchst, wo die Daten liegen und wie viele Dokumente du pro Monat versendest.

Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck

Aus unserem Ratgeber weiter unten

Gelegentlich, Freelancer

Bietet einen Gratis-Tarif mit 2 Signaturanfragen pro Monat und EU-Hosting.

Auch gut: Zoho Sign, Signaturely

Details ansehen →
QES und EU-Daten

Deckt EES, FES und QES mit Schweizer Hosting ab.

Auch gut: FP Sign, sign-me

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Angebote im Vertrieb

Verbindet Dokumenterstellung, Vorlagen und Signatur in einem Tool.

Auch gut: signNow

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Größeres Unternehmen

Ist ein weit verbreiteter Anbieter mit Tarifen bis Enterprise.

Auch gut: Adobe Acrobat Sign

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Alle 11 Software für digitale Signatur im Überblick

Zum Vergleichen zwei Tools markieren

Yousign LogoYousignKostenlos nutzbarFreemiumHosting EU

Yousign ist ein französischer Anbieter für elektronische Signaturen und tritt inzwischen unter dem Namen Youtrust auf. Du lädst Dokumente hoch, definierst Unterzeichner und Felder und verfolgst die Unterschriften in Echtzeit. Jede Signatur wird mit einem PDF-Nachweis samt Zeitstempel dokumentiert. Nach Angaben des Anbieters werden die Daten in der EU gehostet und die Lösung ist eIDAS-konform. Der Tarif Free erlaubt zwei Signaturanfragen pro Monat für einen Nutzer. One kostet 9 Euro, Plus 23 Euro und Pro 38 Euro pro Monat bei Jahresabrechnung. Plus und Pro bieten unbegrenzte Anfragen, SMS-Authentifizierung, Freigabe-Workflows, Vorlagen und Integrationen wie Zapier oder HubSpot. Pro ergänzt Stapelsignatur, Dokumentenanfragen, eigenes Branding und automatisierte Formulare. Qualifizierte Signaturen werden zusätzlich pro Signatur abgerechnet. Yousign eignet sich für kleine und mittlere Teams, die einen schlanken, europäischen Dienst mit transparenten Preisen suchen. Auf einen Blick: Zur Zielgruppe zählen Freelancer, KMU, Vertrieb. Als Stärken nennt die Redaktion: Kostenloser Einstiegstarif sowie eU-Hosting und eIDAS-Konformität. Zu beachten ist: Qualifizierte Signaturen kosten extra pro Stück. Vergleiche vor dem Einsatz Funktionsumfang, Vertragsbedingungen und Datenschutzvorgaben mit deinen Anforderungen.

Vorteile

  • Kostenloser Einstiegstarif
  • EU-Hosting und eIDAS-Konformität
  • Transparente Preise

Nachteile

  • Qualifizierte Signaturen kosten extra pro Stück
  • Free-Tarif stark begrenzt
  • Umbenennung in Youtrust kann Verwirrung stiften
APICloudEinfache elektronische SignaturSignaturverfolgung in EchtzeitPDF-Nachweis mit ZeitstempelSMS-AuthentifizierungFreigabe-WorkflowsIntegrationen
TarifeFree kostenlosOne 9 €Plus 23 €Pro 38 €laut Anbieter

Integrationen: Zapier, HubSpot

Skribble LogoSkribbleKostenlos nutzbarFreemiumHosting EU

Skribble ist ein Schweizer Anbieter für elektronische Signaturen und deckt die Signaturstufen einfach (EES), fortgeschritten (FES) und qualifiziert (QES) ab. Besonders die qualifizierte Signatur ist im DACH-Raum relevant, weil sie der handschriftlichen Unterschrift rechtlich gleichgestellt ist. Nach Angaben des Anbieters erfolgt das Hosting in der Schweiz auf Banken-Niveau, es werden keine Daten in den USA verarbeitet und die Lösung ist ISO-27001-zertifiziert. Der Starter-Tarif funktioniert ohne Grundgebühr mit Abrechnung pro Signatur: 1 Euro für EES, 3 Euro für FES, 5 Euro für QES. Team kostet 23 Euro pro Monat (276 Euro im Jahr) für bis zu 20 Nutzer mit unbegrenzten einfachen Signaturen und 72 FES/QES pro Nutzer und Jahr. Pro kostet 36 Euro pro Monat (432 Euro im Jahr) und ergänzt API-Zugang, Integrationen wie OneDrive, Google Drive oder Salesforce und 120 FES/QES pro Nutzer. Ein 14-tägiger Test ohne Kreditkarte ist möglich. Für mehr als 20 Nutzer gibt es den Tarif Scale auf Anfrage. Auf einen Blick: Zur Zielgruppe zählen KMU, Banken und Versicherer, HR. Als Stärken nennt die Redaktion: Qualifizierte Signatur im Standardangebot sowie keine Datenverarbeitung in den USA. Zu beachten ist: Branding kostet zusätzlich. Vergleiche vor dem Einsatz Funktionsumfang, Vertragsbedingungen und Datenschutzvorgaben mit deinen Anforderungen.

Vorteile

  • Qualifizierte Signatur im Standardangebot
  • Keine Datenverarbeitung in den USA
  • Starter ohne Grundgebühr

Nachteile

  • Branding kostet zusätzlich
  • Nutzerlimit von 20 in Team und Pro
  • Serverstandort Schweiz, nicht EU
Kostenlose TestphaseAPICloudSignaturstufen EES, FES und QESHosting in der SchweizISO-27001-ZertifizierungErinnerungen und AnhängeAPI in Pro-TarifIntegrationen zu Cloud-Speichern und Salesforce
TarifeStarter kostenlosTeam 23 €Pro 36 €laut Anbieter

Integrationen: OneDrive, Google Drive, Salesforce

PandaDoc LogoPandaDocKostenlos nutzbarFreemium

PandaDoc ist eine Plattform, mit der du Angebote, Verträge und andere Geschäftsdokumente erstellst, versendest und digital unterschreiben lässt. Sie wird vor allem von Vertriebsteams genutzt, die Angebote schneller und einheitlicher erstellen wollen. Du startest mit Vorlagen und fügst dynamische Preistabellen hinzu, in denen du Positionen, Rabatte und Steuern abbildest. Kunden prüfen das Angebot online und unterschreiben es mit der integrierten elektronischen Signatur. Über Zahlungsanbieter wie Stripe, PayPal und Square kannst du direkt im Dokument bezahlen lassen. Dokumentenanalysen zeigen dir, wann ein Empfänger ein Angebot geöffnet hat. PandaDoc ist nativ mit mehr als 15 CRM-Systemen verbunden, darunter HubSpot, Salesforce und Pipedrive. Kundendaten fließen automatisch ins Angebot, und der Status wird ins CRM zurückgespielt. Das spart manuelle Eingaben und Fehler. Beim Preis gibt es einen kostenlosen Plan mit eingeschränktem Umfang, daneben die Tarife Starter ab 19 US-Dollar und Business ab 49 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung sowie einen Enterprise-Plan mit individuellem Preis. Beachte, dass die Oberfläche und die Abrechnung auf internationale Kunden ausgelegt sind und keine deutsche Rechnungslegung abbilden. Für das Angebotsmanagement im Vertrieb ist PandaDoc dennoch eine der etabliertesten Lösungen.

Vorteile

  • Starke CRM-Anbindung
  • Kostenloser Plan verfügbar
  • Zahlungen direkt im Angebot
  • Etablierte Plattform

Nachteile

  • Abrechnung in US-Dollar pro Nutzer
  • Keine deutsche Rechnungslegung
  • Teurer als reine Fakturaprogramme
Kostenlose TestphaseAPICloudAngebotsvorlagenDynamische PreistabellenElektronische SignaturZahlungen im DokumentDokumenten-TrackingCRM-Integrationen
TarifeFree kostenlosStarter 19 $Business 49 $laut Anbieter

Integrationen: HubSpot, Salesforce, Pipedrive, Stripe

DocuSign LogoDocuSignab 9 € / MonatKostenpflichtig

DocuSign ist einer der Marktführer für elektronische Signaturen. Du lädst ein Dokument hoch, legst Unterschriftsfelder und Reihenfolge der Unterzeichner fest und versendest es per E-Mail oder Link. Unterzeichnet wird auf jedem Gerät, ein Protokoll dokumentiert den gesamten Vorgang. Über 1.000 Integrationen binden DocuSign in bestehende Systeme wie CRM, Cloud-Speicher oder Office-Anwendungen ein. Die eSignature-Tarife Personal, Standard und Business Pro unterscheiden sich vor allem bei Teamfunktionen, Vorlagen, Branding sowie Massenversand, Webformularen und Zahlungsabwicklung. Die Preise unten gelten pro Monat bei Jahresabrechnung (laut Preisseite für Finnland in Euro, zzgl. Steuern). Fortgeschrittene und qualifizierte Signaturen sowie Single Sign-on sind den Enhanced-Tarifen auf Anfrage vorbehalten. Die Tarife enthalten ein begrenztes Kontingent an Umschlägen pro Nutzer und Jahr. DocuSign eignet sich für Unternehmen, die einen etablierten Standard mit breitem Integrationsangebot suchen. Auf einen Blick: Zur Zielgruppe zählen Freelancer, KMU, Konzerne. Als Stärken nennt die Redaktion: Etablierter Marktstandard sowie sehr breites Integrationsangebot. Zu beachten ist: Umschlag-Kontingent pro Nutzer begrenzt. Vergleiche vor dem Einsatz Funktionsumfang, Vertragsbedingungen und Datenschutzvorgaben mit deinen Anforderungen.

Vorteile

  • Etablierter Marktstandard
  • Sehr breites Integrationsangebot
  • Tarife für Einzelne bis Konzerne

Nachteile

  • Umschlag-Kontingent pro Nutzer begrenzt
  • AES und QES nur in Enhanced-Tarifen
  • Zusatzdienste wie SMS oder ID-Prüfung kosten extra
APIMobile AppCloudElektronische Signatur auf jedem GerätÜber 1.000 IntegrationenSignaturprotokollVorlagen und MassenversandWebformulareErweiterte Signaturstufen in Enhanced-Tarifen
TarifePersonal 9 €Standard 23 €Business Pro 38 €laut Anbieter

Integrationen: Salesforce, Microsoft 365, Google Workspace, SAP

Zoho Sign LogoZoho SignKostenlos nutzbarFreemium

Zoho Sign ist die E-Signatur-Software von Zoho. Du lässt Dokumente online unterschreiben, richtest Abläufe für mehrere Unterzeichner ein und siehst den Status samt Benachrichtigungen. Unterzeichner brauchen laut Anbieter kein eigenes Konto und öffnen das Dokument über einen exklusiven Link. Die Software unterstützt elektronische Signaturen, digitale Signaturen mit kryptografischen Zertifikaten und qualifizierte elektronische Signaturen mit Identitätsprüfung. Die QES gehört zum Enterprise-Tarif. Weitere Funktionen sind wiederverwendbare Vorlagen, Massenversand an mehrere Empfänger, eigenes Branding, Prüfpfade und Blockchain-Zeitstempel. Der Anbieter nennt AES-256 und SSL/TLS zur Verschlüsselung. Apps gibt es für iOS, iPad, Android und macOS. Für Automatisierung stehen REST-APIs und Webhooks bereit. Zoho Sign arbeitet mit anderen Zoho-Anwendungen und mit Drittanbieter-Apps zusammen. Wenn du schon Zoho CRM oder andere Zoho-Produkte nutzt, ist das ein Vorteil. Preise: Es gibt vier Tarife. Der Tarif Free kostet 0 Euro pro Nutzer und Monat und enthält 5 Dokumente im Monat mit einfachen Workflows. Standard enthält 25 Dokumente pro Nutzer und Monat, erweiterte Workflows mit Genehmigungen sowie SMS-Versand und SMS-Authentifizierung. Professional bietet unbegrenzt Dokumente, Vorlagen und Branding. Enterprise ergänzt Massenversand, SignForms, Zahlungseinzug, QES, Blockchain-Zeitstempel sowie APIs und Webhooks. Du kannst monatlich oder jährlich zahlen, bei jährlicher Zahlung nennt der Anbieter 20 Prozent Ersparnis. Die konkreten Preise der bezahlten Tarife konnten wir auf der abgerufenen Seite nicht auslesen, deshalb nennen wir sie hier nicht. Es gibt eine 14-tägige Testphase ohne Kreditkarte. Zum Hosting-Standort macht die abgerufene Produktseite keine Angaben, deshalb markieren wir keinen Standort in Deutschland. Prüfe die Rechenzentrumsregion vor dem Einsatz. Zoho Sign passt zu kleinen und mittleren Unternehmen, die kostenlos starten und später wachsen wollen.

Vorteile

  • Dauerhafter Gratis-Tarif
  • Unterzeichner brauchen kein Konto
  • Passt zu anderen Zoho-Produkten
  • 14 Tage kostenlos testen ohne Kreditkarte

Nachteile

  • QES nur im Enterprise-Tarif
  • Hosting-Standort auf der Produktseite nicht genannt
  • Gratis-Tarif auf 5 Dokumente begrenzt
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudE-Signatur und digitale SignaturQES im Enterprise-TarifWorkflows für mehrere UnterzeichnerWiederverwendbare VorlagenMassenversandBlockchain-Zeitstempel
TarifeFree kostenloslaut Anbieter

Integrationen: Zoho CRM, Zoho-Anwendungen, Drittanbieter-Apps

Signaturely LogoSignaturelyab 25 $ / MonatFreemium

Signaturely ist ein E-Signatur-Dienst mit Fokus auf einfache Bedienung. Du lädst ein Dokument hoch, platzierst Felder, sendest es an Unterzeichner und erhältst nach der Unterschrift das fertige PDF mit Prüfprotokoll. Nach Angaben des Anbieters sind die Signaturen rechtsgültig. Vorlagen, Cloud-Integrationen und Teamverwaltung sind je nach Tarif enthalten. Neue Accounts können zunächst unbegrenzt Dokumente zur Signatur versenden. Danach erlaubt der kostenlose Zugang ein Dokument pro Monat. Der Tarif Personal kostet 25 US-Dollar pro Monat (240 US-Dollar bei Jahreszahlung) mit fünf Signaturanfragen pro Monat und einer Vorlage. Business kostet 50 US-Dollar pro Nutzer und Monat (480 US-Dollar bei Jahreszahlung) mit unbegrenzten Anfragen und Vorlagen, Teamverwaltung und eigenem Branding. Die Preise sind in US-Dollar angegeben, die Oberfläche ist englischsprachig. Signaturely passt für Selbstständige und kleine Teams, die ohne großen Funktionsumfang schnell unterschreiben lassen möchten. Auf einen Blick: Zur Zielgruppe zählen Freelancer, Kleine Teams. Als Stärken nennt die Redaktion: Sehr einfache Bedienung sowie kostenloser Einstieg. Zu beachten ist: Preise in US-Dollar. Vergleiche vor dem Einsatz Funktionsumfang, Vertragsbedingungen und Datenschutzvorgaben mit deinen Anforderungen.

Vorteile

  • Sehr einfache Bedienung
  • Kostenloser Einstieg
  • Klare Tarifstruktur

Nachteile

  • Preise in US-Dollar
  • Kein Serverstandort in der EU angegeben
  • Geringer Funktionsumfang bei Personal
CloudDokumente zur Signatur versendenVorlagenCloud-IntegrationenAudit-LogTeamverwaltungEigenes Branding
TarifePersonal 25 $Business 50 $laut Anbieter

Integrationen: Google Drive, Dropbox

FP Sign LogoFP SignKostenpflichtigKostenpflichtigHosting DE

FP Sign ist eine Software für digitale Signaturen von der FP Digital Business Solutions GmbH, einem Unternehmen der Francotyp-Postalia-Gruppe. Du lädst Dokumente hoch, platzierst Signaturfelder per Drag-and-drop, verschickst sie und verfolgst den Status. Der Anbieter nennt 20 und mehr unterstützte Dateiformate, darunter PDF, Word, Excel, PowerPoint und Bilder. FP Sign unterstützt die einfache, die fortgeschrittene und die qualifizierte elektronische Signatur (EES, FES, QES). So kannst du je nach Vertrag die passende Sicherheitsstufe wählen. Du kannst Dokumente nacheinander oder parallel unterschreiben lassen, Fristen setzen und automatische Erinnerungen versenden. Zu jedem Vorgang gibt es einen Prüfpfad mit Zeitstempeln und Signaturprotokollen. Als zweiten Faktor nutzt du eine SMS-TAN oder den Systemlogin. Die Software läuft im Browser und als App für iOS und Android. Für die Anbindung an eigene Systeme gibt es eine REST-API im Developer Center. Als fertige Integrationen nennt der Anbieter Microsoft Dynamics 365 Business Central, die ELO ECM Suite und DATEV. Damit eignet sich FP Sign für Firmen, die Verträge direkt aus ERP, DMS oder Buchhaltung heraus zur Unterschrift schicken wollen. Bei Datenschutz und Hosting setzt der Anbieter auf Deutschland. Die Lösung wird nach eigenen Angaben in Deutschland entwickelt und in deutschen Rechenzentren betrieben, die vom BSI zertifiziert sind. Der Anbieter nennt die Einhaltung von DSGVO und eIDAS. Das ist ein Pluspunkt, wenn du Wert auf Datenresidenz in Deutschland legst, etwa in regulierten Branchen. Preise veröffentlicht der Anbieter auf der Startseite nicht direkt. Die Website verweist auf getrennte Preisseiten für Unternehmen und für Kanzleien. Du kannst FP Sign 30 Tage kostenlos testen, eine Kreditkarte ist dafür nicht nötig. Nach Angaben des Anbieters nutzen mehr als 3.500 Unternehmen die Plattform. Für kleine Teams, die nur gelegentlich unterschreiben lassen, kann der Einstieg über Anbieter mit Gratis-Tarif einfacher sein. FP Sign passt besser, wenn du deutsche Datenhaltung, QES und Anbindung an ELO, DATEV oder Business Central brauchst. Prüfe vor dem Kauf den aktuellen Preis auf der Anbieterseite und im Angebot.

Vorteile

  • Entwicklung und Hosting in Deutschland
  • EES, FES und QES in einer Lösung
  • Anbindung an DATEV, ELO und Business Central
  • 30 Tage kostenlos testen ohne Kreditkarte

Nachteile

  • Keine öffentlichen Preise
  • Kein dauerhafter Gratis-Tarif genannt
  • Eher auf Unternehmen und Kanzleien ausgerichtet
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudEinfache, fortgeschrittene und qualifizierte SignaturDrag-and-drop für SignaturfelderSequentielle und parallele SignaturabläufeFristen und automatische ErinnerungenPrüfpfad mit ZeitstempelMobile App für iOS und Android

Integrationen: Microsoft Dynamics 365 Business Central, ELO ECM Suite, DATEV

sign-me Logosign-meKostenpflichtigKostenpflichtig

sign-me ist ein Dienst für Fernsignaturen der D-Trust GmbH, die zur Bundesdruckerei-Gruppe gehört. Du signierst Dokumente online im Browser, ohne eine Signaturkarte oder ein Lesegerät zu brauchen. Die Signatur ist laut Anbieter rechtlich der handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt. D-Trust arbeitet nach den Angaben auf der Seite als qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter nach der EU-Verordnung eIDAS. Das ist wichtig, wenn du Verträge brauchst, die eine qualifizierte elektronische Signatur verlangen. Der Dienst läuft als Cloud-Anwendung unter cloud.sign-me.de. Zur Absicherung nutzt du eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, die sich mit weiteren Sicherheitsoptionen erweitern lässt. Aus Sicherheitsgründen soll die Anwendung nur in einem einzigen Browser-Tab geöffnet sein. Der Internet Explorer wird nicht unterstützt. Hilfe findest du in FAQs, Anleitungen und Video-Tutorials auf der D-Trust-Website. sign-me ist kein Workflow-Werkzeug wie DocuSign oder Skribble, bei dem du Dokumente an viele Empfänger verteilst und Vorlagen verwaltest. Der Schwerpunkt liegt auf der qualifizierten Signatur selbst. Zu API, Integrationen, mobilen Apps und Vorlagen macht die abgerufene Startseite keine Angaben. Wenn du diese Funktionen brauchst, frage sie beim Anbieter ab. Preise und Tarife sind auf der Startseite nicht genannt. Wir haben keine öffentlichen Preise gefunden und tragen deshalb keine Tarife ein. Prüfe die aktuellen Konditionen direkt bei D-Trust. Auch zum Hosting-Standort macht die Seite keine Angaben, daher markieren wir keinen Standort in Deutschland. sign-me richtet sich laut Anbieter an Organisationen und Privatpersonen in Deutschland, die rechtssicher digital unterschreiben wollen. Für Unternehmen im Mittelstand ist der Dienst interessant, wenn einzelne Verträge eine QES brauchen und du einen deutschen Vertrauensdiensteanbieter bevorzugst. Für den täglichen Versand vieler Dokumente brauchst du eher eine umfassende Signaturplattform.

Vorteile

  • Anbieter aus der Bundesdruckerei-Gruppe
  • Keine Signaturkarte nötig
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • Fokus auf rechtssichere Signatur

Nachteile

  • Keine öffentlichen Preise gefunden
  • Keine Angaben zu API und Integrationen
  • Kein klassischer Workflow mit Vorlagen genannt
CloudFernsignatur im BrowserRechtsverbindlich nach eIDASQualifizierter VertrauensdiensteanbieterZwei-Faktor-AuthentifizierungHilfe mit FAQ und Videos
signNow LogosignNowKostenpflichtigKostenpflichtig

signNow ist eine Cloud-Lösung für elektronische Signaturen von airSlate Inc. Du unterschreibst Dokumente online, schickst sie an einen oder mehrere Empfänger und verwaltest alles in Team-Arbeitsbereichen. Eine Signatur kannst du tippen, zeichnen oder als Bild hochladen. Der Anbieter hebt hervor, dass alle Tarife unbegrenzte Teammitglieder enthalten. Es gibt also keine Gebühr pro Nutzer. Das unterscheidet signNow von vielen Wettbewerbern mit Preis pro Platz. Für Vorlagen nennt der Anbieter unbegrenzt viele wiederverwendbare Dokumentvorlagen mit anpassbaren Feldern. Mehrere Empfänger lassen sich in einem Durchgang anschreiben. Zur Sicherheit nennt signNow mehrere Zertifizierungen und Standards, darunter DSGVO, SOC 2 Type II, HIPAA, CCPA, PCI DSS und 21 CFR Part 11. Als rechtliche Grundlage für die Gültigkeit werden die US-Gesetze ESIGN und UETA genannt. Zur qualifizierten Signatur nach eIDAS und zu einem Hosting-Standort in Deutschland macht die Startseite keine Angaben. Prüfe das vor dem Einsatz, wenn du eine QES oder deutsche Datenhaltung brauchst. SignNow bietet native Apps für iOS und Android sowie eine API für Entwickler. Als Integrationen nennt der Anbieter Salesforce, Google Workspace, Microsoft 365, NetSuite und Gmail sowie mehr als 100 weitere Anwendungen. Damit passt die Software in typische Büro- und Vertriebsabläufe. Das Preismodell ist ein Abonnement. Für größere Mengen gibt es nutzungsabhängige Site-Lizenzen. Du kannst signNow 7 Tage kostenlos testen, eine Kreditkarte ist dafür nicht nötig. Konkrete Preise haben wir auf der abrufbaren Seite nicht gefunden, deshalb nennen wir hier keine Zahlen. Schau auf die aktuelle Preisseite des Anbieters. signNow eignet sich für kleine und mittlere Teams, die viele Dokumente mit vielen Mitarbeitenden bearbeiten und nicht pro Nutzer zahlen wollen. Die Firma sitzt in den USA. Für Verträge, die in Deutschland eine qualifizierte Signatur verlangen, solltest du die Möglichkeiten vorab klären.

Vorteile

  • Keine Gebühr pro Nutzer
  • Über 100 Integrationen
  • 7 Tage kostenlos testen
  • Mehrere Sicherheitszertifizierungen genannt

Nachteile

  • Keine QES nach eIDAS auf der Startseite genannt
  • Kein Hosting in Deutschland genannt
  • Preise nicht auf Anhieb sichtbar
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudSignatur tippen, zeichnen oder hochladenMehrere Empfänger in einem VorgangUnbegrenzte DokumentvorlagenTeam-ArbeitsbereicheUnbegrenzte Teammitglieder je TarifNative Apps für iOS und Android

Integrationen: Salesforce, Google Workspace, Microsoft 365, NetSuite, Gmail

Adobe Acrobat Sign LogoAdobe Acrobat Signab 23,99 € / MonatKostenpflichtig

Adobe Acrobat Sign ist der E-Signatur-Dienst von Adobe und eng mit Acrobat und dem PDF-Ökosystem verzahnt. Du sendest Dokumente zur Unterschrift, verfolgst den Status und speicherst die signierten PDFs zentral. Die Signaturfunktion ist in den Teams-Tarifen von Adobe Acrobat enthalten, sodass du PDF-Bearbeitung und Unterschrift mit einem Abonnement abdeckst. Für Teams nennt Adobe Acrobat Pro for Teams mit rund 24 Euro pro Lizenz und Monat sowie Acrobat Studio for Teams mit rund 30 Euro pro Lizenz und Monat, jeweils zzgl. Steuern bei Jahresabonnement mit monatlicher Zahlung. Studio ergänzt unter anderem PDF Spaces und einen KI-Assistenten. Größere Organisationen können die eigenständige Lösung Acrobat Sign Solutions mit unbegrenzten Lizenzen, erweiterten Integrationen und Compliance-Funktionen nutzen. Ein kostenloser Test ist für bis zu zehn Lizenzen möglich. Besonders sinnvoll ist Acrobat Sign, wenn dein Unternehmen ohnehin mit Adobe-Produkten arbeitet. Auf einen Blick: Zur Zielgruppe zählen KMU, Konzerne, Büroteams. Als Stärken nennt die Redaktion: Nahtlos mit Acrobat und Adobe-Produkten sowie pDF-Bearbeitung und Signatur in einem Abonnement. Zu beachten ist: Jahresabonnement erforderlich. Vergleiche vor dem Einsatz Funktionsumfang, Vertragsbedingungen und Datenschutzvorgaben mit deinen Anforderungen.

Vorteile

  • Nahtlos mit Acrobat und Adobe-Produkten
  • PDF-Bearbeitung und Signatur in einem Abonnement
  • Skalierbar bis Enterprise

Nachteile

  • Jahresabonnement erforderlich
  • Preisstruktur über mehrere Adobe-Pläne verteilt
  • Qualifizierte Signaturen nur über Zusatzlösungen
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudE-Signatur im PDF-WorkflowStatusverfolgungZentrale Ablage signierter DokumenteAdmin-Funktionen für TeamsEigenständige Enterprise-Lösung verfügbar
TarifeAcrobat Pro for Teams 23.99 €Acrobat Studio for Teams 30.24 €laut Anbieter

Integrationen: Microsoft 365, Salesforce, Workday

Was ist digitale Signatur Software?

Digitale Signatur Software ist ein Online-Dienst, mit dem du Dokumente elektronisch unterschreiben lässt. Du lädst ein PDF oder eine Office-Datei hoch, legst die Unterschriftsfelder und Empfänger fest und verschickst das Dokument per E-Mail-Link. Die Empfänger unterschreiben am Rechner oder Smartphone. Meist brauchen sie dafür kein eigenes Konto.

Nach der Unterschrift erstellt die Software ein fertiges Dokument und ein Protokoll. Darin stehen unter anderem Zeitpunkt, E-Mail-Adresse und je nach Anbieter weitere Daten wie die IP-Adresse. Dieses Protokoll dient später als Nachweis.

Typische Funktionen sind:

  • Vorlagen für wiederkehrende Verträge
  • Reihenfolge und Erinnerungen für mehrere Unterzeichner
  • Status-Verfolgung in Echtzeit
  • Anbindung an Cloud-Speicher, CRM und andere Tools
  • Schnittstellen (API) für eigene Systeme

Der Begriff "digitale Signatur" wird im Alltag breit verwendet. Rechtlich geht es meist um die elektronische Signatur nach der EU-Verordnung eIDAS. Sie kennt drei Stufen, die im nächsten Abschnitt erklärt werden. Anbieter wie Signaturely richten sich an kleine Teams mit einfachen Anforderungen. Skribble oder FP Sign decken alle drei Stufen ab.

Die drei Signaturarten: EES, FES und QES

Die eIDAS-Verordnung unterscheidet drei Stufen. Welche du brauchst, hängt vom Dokument und vom Risiko ab.

  • Einfache elektronische Signatur (EES): Der Unterzeichner wird nur grundlegend erkannt, zum Beispiel über seine E-Mail-Adresse. Sie reicht für viele Alltagsverträge, Angebote und interne Freigaben.
  • Fortgeschrittene elektronische Signatur (FES): Sie ist dem Unterzeichner eindeutig zugeordnet und erkennt nachträgliche Änderungen am Dokument. Der Anbieter prüft die Identität stärker.
  • Qualifizierte elektronische Signatur (QES): Sie wird mit einem qualifizierten Zertifikat erstellt, meist nach einer Identifizierung per Video, Ausweis-Online-Funktion oder Vor-Ort-Prüfung. Sie ist der handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt.

Nicht jeder Anbieter bietet alle Stufen. Skribble und FP Sign unterstützen EES, FES und QES. sign-me ist die Fernsignatur der D-Trust GmbH aus der Bundesdruckerei-Gruppe und auf qualifizierte Signaturen ausgerichtet. Bei Yousign sind QES laut Preisseite kostenpflichtige Zusatzoptionen. Bei Zoho Sign läuft QES über zusätzlich gekaufte Credits.

Frage vor dem Kauf nach, ob QES im Tarif enthalten ist oder extra kostet.

Auswahlkriterien: Worauf du beim Vergleich achten solltest

Diese Kriterien helfen dir, Anbieter schnell zu sortieren.

  • Signaturstufe: Brauchst du nur EES oder auch FES und QES? Das ist die wichtigste Frage.
  • Mengenlimit: Viele Tarife begrenzen die Signaturanfragen pro Monat oder Jahr. Rechne deinen realen Bedarf durch, bevor du einen Tarif wählst.
  • Preismodell: Pro Nutzer, pro Signatur oder pro Umschlag. Skribble bietet zum Beispiel einen Einstieg mit Bezahlung pro Signatur ohne Abo.
  • Hosting und Datenschutz: Wo liegen die Dokumente? Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag?
  • Integrationen: Passt die Software zu deinem CRM, deiner Cloud oder deinem Buchhaltungsprogramm?
  • Vorlagen und Workflows: Wichtig, wenn du oft dieselben Verträge verschickst.
  • Nutzerzahl: Unbegrenzte Nutzer pro Tarif, wie bei signNow, lohnen sich für größere Teams.
  • Sprache und Support: Deutsche Oberfläche und deutschsprachiger Support sparen Zeit.

Teste vor der Entscheidung die Gratis-Tarife oder Testphasen. So prüfst du, ob die Bedienung für dich und deine Vertragspartner einfach genug ist.

Preise und Kosten im Überblick

Die Preise reichen von kostenlos bis zu individuellen Angeboten. Die folgenden Angaben stammen von den Preisseiten der Anbieter und können sich ändern. Prüfe sie vor dem Kauf nach.

  • Yousign (Youtrust): Free für 0 €, 2 Signaturanfragen pro Monat. One 9 € pro Monat mit 10 Anfragen. Plus 23 € pro Lizenz und Monat bei jährlicher Zahlung (276 € pro Jahr) mit unbegrenzten Anfragen. Pro 38 € pro Lizenz und Monat (456 € pro Jahr).
  • Skribble: Starter ohne Abo für 1 € pro EES. Team 23 € pro Nutzer und Monat, Pro 36 € pro Nutzer und Monat. Die QES-Identifizierung kostet einmalig 24,50 € zuzüglich Mehrwertsteuer.
  • Zoho Sign: Free mit 5 Umschlägen pro Monat für Einzelanwender. Standard 8 €, Professional 20 €, Enterprise 25 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung.
  • Signaturely: Gratis mit 1 Dokument pro Monat. Personal 25 US-Dollar pro Monat, Business 50 US-Dollar pro Nutzer und Monat.

DocuSign, Adobe Acrobat Sign, PandaDoc, signNow, FP Sign und sign-me haben wir hier nicht mit Preisen aufgeführt. Die Seiten waren nicht zuverlässig abrufbar oder die Preise hängen vom Umfang ab. Bei sign-me gilt ein transaktionsbasiertes Modell mit Vertrag.

Achte auf versteckte Kosten: Zusatzgebühren für QES, SMS-Versand oder Identitätsprüfung und Mindestlaufzeiten.

Datenschutz, DSGVO und Hosting

Verträge enthalten Namen, Adressen und oft Zahlungsdaten. Deshalb ist der Standort der Server wichtig. Mit einem Anbieter in der EU oder der Schweiz vermeidest du Probleme bei Datenübermittlungen in Drittländer.

  • FP Sign: Speicherung ausschließlich in deutschen Rechenzentren, die nach ISO 27001 zertifiziert sind und vom BSI geprüft werden.
  • Yousign: Französischer Anbieter mit Hosting in der EU.
  • Skribble: Schweizer Anbieter mit Hosting in der Schweiz.
  • sign-me: Der private Signaturschlüssel bleibt auf einem zertifizierten Server der D-Trust, einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter der Bundesdruckerei-Gruppe.

Bei US-Anbietern wie DocuSign, Dropbox Sign oder Signaturely solltest du genau prüfen, welche Rechenzentren du wählen kannst und welche Garantien im Auftragsverarbeitungsvertrag stehen. Ein Hosting in der EU ist bei einigen von ihnen je nach Tarif möglich, das muss du aber im Einzelfall bestätigen lassen.

Schließe immer einen Auftragsverarbeitungsvertrag ab und frage nach Aufbewahrungsfristen und Löschfunktionen.

Rechtliche Grundlagen: Wann reicht eine elektronische Signatur?

In der EU regelt die eIDAS-Verordnung elektronische Signaturen. Ein Gericht darf einer elektronischen Signatur nicht allein deshalb die Wirkung absprechen, weil sie elektronisch ist. Eine QES ist einer handschriftlichen Unterschrift rechtlich gleichgestellt. In Deutschland ist das über die elektronische Form im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt.

Für die meisten Geschäftsverträge gilt Formfreiheit. Angebote, Dienstleistungsverträge, Bestellungen oder Geheimhaltungsvereinbarungen kannst du in der Regel mit einer einfachen oder fortgeschrittenen Signatur abschließen. Dann zählt vor allem, dass du im Streitfall Beweise hast. Das Protokoll der Software hilft dabei.

Wo das Gesetz die Schriftform verlangt, brauchst du eine QES, sofern die elektronische Form nicht ausgeschlossen ist. Bei manchen Dokumenten ist sie ganz ausgeschlossen. Dazu gehört zum Beispiel die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses, die nach dem Gesetz schriftlich mit eigenhändiger Unterschrift erfolgen muss.

Ob dein Dokument eine bestimmte Form verlangt, hängt vom Einzelfall ab. Kläre das im Zweifel mit einer Rechtsberatung. Anbieter mit QES wie Skribble, FP Sign oder sign-me geben dir die höchste Rechtssicherheit, wenn die elektronische Form erlaubt ist.

Integrationen, API und Trends 2026

Eine Signatur-Software spart am meisten Zeit, wenn sie in deine bestehenden Abläufe passt. Viele Anbieter bieten Integrationen mit Cloud-Speichern, CRM-Systemen und Office-Programmen.

  • FP Sign nennt Anbindungen an MS Dynamics 365, DATEV und ELO sowie eine REST-API.
  • Yousign listet laut Preisseite Zapier und HubSpot ab dem Plus-Tarif.
  • Signaturely verbindet sich mit Google Drive, Dropbox, OneDrive und Box.
  • Zoho Sign bietet Workflows, Vorlagen und eine REST-API und passt gut, wenn du schon Zoho nutzt.
  • PandaDoc verbindet Dokumenterstellung und Signatur in einem Tool.

Ein Trend ist die Verknüpfung von Signatur und Identitätsprüfung. Bei sign-me identifizierst du dich zum Beispiel per Online-Ausweisfunktion, Videoident oder vor Ort. Außerdem arbeitet die EU an der überarbeiteten eIDAS-Verordnung mit europäischen digitalen Identitäts-Wallets. Welche Rolle sie für Signaturen im Geschäftsalltag spielen werden, ist noch nicht abschließend absehbar. Prüfe deshalb, ob dein Anbieter eIDAS-Entwicklungen aktiv begleitet.

Welche Software passt zu dir? Empfehlungen nach Einsatzzweck

Die beste Wahl hängt von deiner Situation ab. Diese vier Fälle kommen häufig vor.

Du unterschreibst nur gelegentlich als Selbstständiger oder Freelancer. Yousign bietet einen Gratis-Tarif mit 2 Signaturanfragen pro Monat und EU-Hosting. Zoho Sign erlaubt im Free-Tarif 5 Umschläge pro Monat für Einzelanwender. Signaturely ist eine einfache Alternative für kleine Teams.

Du brauchst rechtssichere QES und willst Daten in Europa halten. Skribble deckt EES, FES und QES mit Schweizer Hosting ab. FP Sign speichert nur in deutschen Rechenzentren. sign-me von D-Trust ist die Fernsignatur eines deutschen Vertrauensdiensteanbieters.

Du verschickst viele Angebote und Verträge aus dem Vertrieb. PandaDoc verbindet Dokumenterstellung, Vorlagen und Signatur in einem Tool. signNow bietet unbegrenzte Nutzer pro Tarif, Vorlagen, API und eine Testphase von 7 Tagen.

Du arbeitest in einem größeren Unternehmen mit vielen Systemen. DocuSign ist ein weit verbreiteter Anbieter mit Tarifen bis Enterprise. Adobe Acrobat Sign ist in Acrobat und die Adobe Document Cloud integriert, was sich lohnt, wenn du ohnehin mit Adobe arbeitest.

Software für digitale Signatur im Markt-Überblick

11 Tools im Vergleich
1 mit Hosting in Deutschland
7 mit Free-Trial oder Free-Plan
9 mit öffentlicher API
Hosting-Standort11Anbieter Made in Germany 1 (9%) EU (ohne DE) 2 (18%) Außerhalb EU 8 (73%)
Preismodell11Anbieter Freemium 6 (55%) Kostenpflichtig 5 (45%)
Capabilities21Anbieter mit API 9 (43%) mit Mobile-App 5 (24%) mit Free-Trial 7 (33%)
Marktübersicht: Preis vs Bekanntheit der AnbieterGrößere Punkte = bekanntere Anbieter laut Backlink-Profil und Such-TrafficPREISWERT · ETABLIERTPREMIUM · ETABLIERTPREISWERT · NEWCOMERPREMIUM · NEWCOMERPreisniveaukostenlos / Free-TierEnterprise / hochpreisigBekanntheit & EtabliertheitMarktführerNewcomer / NischeSignaturelySignaturelySignaturelysign-mesign-mesign-meDocuSignDocuSignDocuSignDropbox SignDropbox SignDropbox SignPandaDocPandaDocPandaDocsignNowsignNowsignNowZoho SignZoho SignZoho SignAdobe Acrobat SignAdobe Acrobat SignAdobe Acrobat SignYousignYousignYousignSkribbleSkribbleSkribbleFP SignFP SignFP Sign
Top-Integrationen in der Kategorie Salesforce 6 Microsoft 365 3 Google Workspace 3 Google Drive 2 HubSpot 2 Dropbox 2 OneDrive 1 SAP 1 Workday 1 Zapier 1
Standard-Features in der Kategorie SMS-Authentifizierung 2 Vorlagen 2 Eigenes Branding 2 Massenversand 2 Signaturstufen EES, FES und QES 1 Hosting in der Schweiz 1 ISO-27001-Zertifizierung 1 Erinnerungen und Anhänge 1

Häufige Fragen

Ist eine digitale Signatur rechtsgültig?

Ja, in vielen Fällen. Nach eIDAS darf einer elektronischen Signatur nicht allein wegen ihrer elektronischen Form die Wirkung abgesprochen werden. Die qualifizierte elektronische Signatur (QES) ist der handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt. Für Dokumente mit gesetzlicher Formvorgabe brauchst du meist die QES.

Was ist der Unterschied zwischen EES, FES und QES?

Die einfache Signatur (EES) erkennt den Unterzeichner grundlegend, etwa per E-Mail. Die fortgeschrittene (FES) ist ihm eindeutig zugeordnet und erkennt spätere Änderungen. Die qualifizierte (QES) setzt ein qualifiziertes Zertifikat und eine strenge Identifizierung voraus und ersetzt die handschriftliche Unterschrift.

Gibt es kostenlose Software für digitale Signaturen?

Ja, mehrere Anbieter haben Gratis-Tarife mit Limits. Yousign erlaubt 2 Signaturanfragen pro Monat, Zoho Sign 5 Umschläge pro Monat für Einzelanwender, Signaturely 1 Dokument pro Monat. Für regelmäßigen Einsatz brauchst du einen bezahlten Tarif.

Wann brauche ich eine qualifizierte elektronische Signatur?

Immer dann, wenn das Gesetz die Schriftform verlangt und die elektronische Form zulässig ist. Für gewöhnliche Geschäftsverträge, Angebote oder NDAs reicht meist eine einfache oder fortgeschrittene Signatur. Bei Unsicherheit solltest du eine Rechtsberatung fragen.

Muss der Empfänger ein Konto beim Anbieter haben?

In der Regel nein. Die Empfänger erhalten einen Link per E-Mail und unterschreiben im Browser oder auf dem Smartphone. Bei Zoho Sign brauchen Unterzeichner laut Anbieter kein Konto. Für QES kann eine Identifizierung nötig sein.

Wo werden meine Dokumente gespeichert?

Das hängt vom Anbieter. FP Sign nutzt deutsche Rechenzentren, Yousign hostet in der EU, Skribble in der Schweiz. Bei US-Anbietern solltest du den Speicherort und den Auftragsverarbeitungsvertrag prüfen.

Was kostet digitale Signatur Software?

Die Preise reichen von 0 € bis zu mehreren Dutzend Euro pro Nutzer und Monat. Yousign startet bei 9 € pro Monat, Skribble Team bei 23 € pro Nutzer und Monat. QES und Identitätsprüfung kosten oft extra. Prüfe die aktuellen Preise beim Anbieter.

Was ist ein Signaturprotokoll und warum ist es wichtig?

Das Signaturprotokoll hält fest, wer wann ein Dokument geöffnet und unterschrieben hat, oft mit E-Mail-Adresse und weiteren Daten. Es dient im Streitfall als Beweis, dass der Vertrag zustande kam. Du solltest es zusammen mit dem unterschriebenen Dokument archivieren.

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