Backup-Software im Vergleich
Backup-Software sichert Rechner, Server und Cloud-Daten automatisch und stellt sie nach Ransomware, Defekt oder versehentlichem Löschen wieder her. Hier vergleichst du Lösungen für Selbstständige, KMU und IT-Dienstleister.
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Ein Festplattendefekt, ein Verschlüsselungstrojaner oder eine versehentlich gelöschte Ordnerstruktur reichen aus, um ein kleines Unternehmen tagelang lahmzulegen. Viele merken erst im Ernstfall, dass die Sicherung veraltet war, auf demselben Gerät lag oder sich nicht wiederherstellen lässt. Backup-Software nimmt dir diese Arbeit ab: Sie sichert Daten nach Zeitplan, speichert mehrere Versionen und hilft dir, im Notfall schnell wieder arbeitsfähig zu sein.
Auf dieser Seite vergleichen wir zehn Lösungen. Dazu gehören Cloud-Dienste für einzelne Rechner wie Backblaze und IDrive, Plattformen für Server und virtuelle Maschinen wie Veeam Data Platform und NAKIVO Backup & Replication sowie Spezialisten für Microsoft 365 und NAS-Umgebungen. Für jeden Anbieter findest du Preismodell, Hosting-Hinweise und Einsatzbereich.
Worauf es ankommt: Welche Systeme musst du sichern, wo liegen die Sicherungen und wie schnell musst du nach einem Ausfall wieder online sein? Dazu kommen Datenschutz, Verschlüsselung und ein Preismodell, das du auch bei wachsender Datenmenge noch überblickst. Die folgenden Abschnitte helfen dir, diese Fragen für deine Situation zu beantworten.
Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck
Aus unserem Ratgeber weiter unten
Sichert pro Computer alle Daten ohne Speicherlimit zu einem festen Monatspreis.
Auch gut: IDrive
Details ansehen →Sichert Postfächer, Teams-Chats, OneDrive und SharePoint mehrmals täglich bei einem deutschen Hersteller.
Auch gut: IDrive
Details ansehen →Deckt virtuelle, physische und Cloud-Workloads mit weit verbreiteten Funktionen für die Wiederherstellung ab.
Auch gut: NAKIVO Backup & Replication, Arcserve UDP
Details ansehen →Ist für Managed Service Provider gebaut und bindet viele Cloud-Speicher an.
Auch gut: Acronis Cyber Protect
Details ansehen →Alle 10 Backup-Software im Überblick
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Backblazeab 99 $ / JahrBackblaze sichert Computer automatisch in der Cloud und bietet zusätzlich Objektspeicher mit B2 für Unternehmen.Kostenpflichtig
Backblaze ist ein US-Anbieter für Cloud-Backup. Das Kernprodukt Computer Backup sichert Mac- und Windows-Rechner im Hintergrund ohne Begrenzung des Datenvolumens und verschlüsselt die Daten mit einem Schlüsselpaar. Du verwaltest Deine Sicherungen über Web-Oberfläche oder Restore-App und kannst einzelne Dateien herunterladen oder Wiederherstellungen per Datenträger-Versand anfordern. Die Business-Variante ergänzt Verwaltungsfunktionen für mehrere Nutzer und Rechner, die Enterprise-Variante bietet erweiterte Sicherheitsfunktionen wie SSO. Neben dem Computer-Backup gibt es mit Backblaze B2 einen S3-kompatiblen Objektspeicher, der häufig als Ziel für Backup-Software dient. Die Preisgestaltung ist einfach: pro Rechner ein fester Betrag, ohne Staffelung nach Datenmenge. Für Unternehmen mit Servern, NAS-Systemen oder komplexen Datenbanken ist das Computer Backup nicht gedacht, hier ist B2 in Kombination mit einer Backup-Software die passendere Wahl. Die Oberfläche ist in mehreren Sprachen verfügbar. Auf der Preisseite macht der Anbieter keine Angaben zu Rechenzentren in der EU, dies solltest Du vor dem Einsatz mit Datenschutzanforderungen abgleichen. Nutze vor der Entscheidung eine Testphase oder den kostenlosen Einstieg, prüfe aktuelle Preise direkt beim Anbieter und gleiche die Funktionen mit den Anforderungen Deines Teams ab.
Vorteile
- Sehr einfaches, transparentes Preismodell
- Unbegrenzter Speicher pro Rechner
- Automatische Sicherung im Hintergrund
Nachteile
- Nicht für Server und NAS im Computer-Backup
- Rechenzentrumsstandort muss geprüft werden
- Weniger Funktionen als Enterprise-Backup-Suiten
Integrationen: S3-kompatible Backup-Tools, Synology, TrueNAS, Veeam
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Hornetsecurity 365 Total BackupKostenpflichtigCloud-Backup für Microsoft 365 mit Postfächern, Teams, OneDrive und SharePoint von der Hornetsecurity GmbH aus Hannover.Kostenpflichtig
Hornetsecurity 365 Total Backup sichert Daten aus Microsoft 365 automatisch und stellt sie bei Löschung, Fehlern oder Angriffen wieder her. Der Anbieter ist die Hornetsecurity GmbH mit Hauptsitz in Deutschland. Die Lösung richtet sich an Unternehmen, die Microsoft 365 nutzen und sich nicht allein auf die Bordmittel von Microsoft verlassen wollen. Gesichert werden laut Hersteller Postfächer, Teams-Chats, OneDrive, SharePoint, Entra-ID-Benutzer und -Gruppen sowie OneNote. Neue Benutzer werden automatisch erkannt und in die Sicherung aufgenommen. Das spart Pflegeaufwand, besonders bei vielen Konten. Du kannst einzelne Dateien oder E-Mails gezielt wiederherstellen, ohne ein komplettes Postfach zurückzuspielen. Die Backups sind laut Anbieter unveränderlich und mit AES-256 verschlüsselt. Aufbewahrungsfristen lassen sich individuell festlegen. Für sensible Aktionen gibt es einen Vier-Augen-Genehmigungsprozess. Ein Audit der Kontoaktivitäten zeigt, wer was getan hat. Bulk-Verwaltung hilft IT-Dienstleistern, viele Benutzer auf einmal zu steuern. Der Speicherplatz ist laut Hersteller unbegrenzt. Die Daten liegen in Rechenzentren weltweit, wobei sich die Region auswählen lässt. Ein Standort in Deutschland wird auf der Produktseite nicht ausdrücklich zugesagt, deshalb solltest du ihn vor dem Kauf beim Anbieter erfragen. Preise nennt Hornetsecurity auf der Produktseite nicht, es ist von einem All-in-One-Pauschalpreis ohne versteckte Kosten die Rede. Konkrete Konditionen bekommst du über den Vertrieb oder einen Partner. Das Produkt ist Teil einer größeren Plattform mit E-Mail-Sicherheit, Archivierung und Awareness-Schulungen. Außerdem bietet Hornetsecurity eine separate VM-Sicherung für Hyper-V und VMware an. Wer nur Microsoft 365 sichern will, findet hier eine schlanke Cloud-Lösung ohne eigene Server. Wer klassische Server, Clients und Hypervisoren schützen muss, braucht zusätzlich eine andere Backup-Software.
Vorteile
- Deutscher Anbieter mit Sitz in Hannover
- Automatische Erkennung neuer Benutzer
- Einzelne Mails und Dateien wiederherstellbar
- Unbegrenzter Speicher laut Hersteller
- Audit der Kontoaktivitäten
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Nur Microsoft 365 im Fokus
- Rechenzentrumsstandort Deutschland nicht ausdrücklich zugesagt
Integrationen: Microsoft 365, Microsoft Teams, OneDrive, SharePoint, Entra ID
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Veeam Data PlatformKostenpflichtigVeeam bietet Backup, Wiederherstellung und Datenresilienz für virtuelle, physische und Cloud-Umgebungen in Unternehmen.Kostenpflichtig
Veeam gehört zu den bekanntesten Anbietern für Datensicherung in Unternehmen. Die Veeam Data Platform umfasst Veeam Backup & Replication als Kern und ergänzt es um Überwachung, Reporting und Ransomware-Erkennung. Du kannst damit virtuelle Maschinen auf VMware vSphere und Microsoft Hyper-V, physische Server, Workstations sowie Workloads in AWS, Azure und Google Cloud sichern. Zu den Stärken zählen schnelle Wiederherstellung einzelner Dateien, ganzer Systeme oder Anwendungsobjekte sowie Replikation für Ausfallszenarien. Mit unveränderlichen Backups (Immutability) schützt Du Sicherungen vor Manipulation und Verschlüsselung durch Schadsoftware. Veeam wird häufig über Partner und Systemhäuser vertrieben, auch in Deutschland gibt es ein breites Partnernetz. Das Lizenzmodell basiert auf Workloads und Editionen und wird in der Regel über Anfrage und Reseller angeboten. Für kleine Umgebungen existiert eine kostenlose Community Edition mit begrenztem Funktionsumfang. Das Produkt eignet sich besonders für Teams mit Virtualisierungsumgebungen und dedizierter IT. Für sehr kleine Büros ist der Einstieg komplexer als bei reinen Cloud-Backup-Diensten. Nutze vor der Entscheidung eine Testphase oder den kostenlosen Einstieg, prüfe aktuelle Preise direkt beim Anbieter und gleiche die Funktionen mit den Anforderungen Deines Teams ab.
Vorteile
- Weit verbreitet und bewährt in Virtualisierungsumgebungen
- Flexible Wiederherstellungsoptionen
- Großes Partner- und Wissensnetz in DACH
Nachteile
- Preise nur über Anfrage oder Partner
- Einstieg für kleine Teams komplex
- Lizenzmodell erfordert genaue Planung
Integrationen: VMware vSphere, Microsoft Hyper-V, AWS, Microsoft Azure, Microsoft 365
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MSP360KostenpflichtigMSP360 liefert Backup-Software für Managed Service Provider und IT-Abteilungen mit Anbindung an viele Cloud-Speicher.Kostenpflichtig
MSP360 (früher CloudBerry) ist eine Backup-Plattform, die sich stark an Managed Service Provider und IT-Dienstleister richtet. Du sicherst Dateien, Images und Anwendungen von Windows- und Linux-Servern, virtuellen Maschinen sowie Microsoft 365 und steuerst alle Kunden über eine zentrale Konsole. Ein Kernmerkmal ist die Wahlfreiheit beim Speicherziel: Backups lassen sich zu Amazon S3, Backblaze B2, Wasabi, Microsoft Azure, Google Cloud oder auf lokale Ziele schreiben, sodass keine Bindung an einen Anbieter besteht. Die Software bietet Verschlüsselung auf Client-Seite, Aufbewahrungsrichtlinien und Überwachung von Backup-Jobs mit Alarmen. Die Plattform ist modular aufgebaut, was flexible Lizenzierung erlaubt, aber auch eine gewisse Einarbeitung verlangt. Für Dich als Einzelnutzer oder kleines Büro kann der Funktionsumfang zu groß sein, wenn Du nur Dateien sichern möchtest. Die Preise setzen sich aus Lizenz und Speicherkosten des gewählten Anbieters zusammen. Genaue Lizenzpreise hängen vom Produkt ab und sind auf der Website je nach Edition einsehbar oder per Angebot. Nutze vor der Entscheidung eine Testphase oder den kostenlosen Einstieg, prüfe aktuelle Preise direkt beim Anbieter und gleiche die Funktionen mit den Anforderungen Deines Teams ab.
Vorteile
- Keine Bindung an einen Speicheranbieter
- Auf MSP-Betrieb ausgelegt
- Viele Speicherziele unterstützt
Nachteile
- Einarbeitung notwendig
- Zusätzliche Speicherkosten beim Cloud-Anbieter
- Für Einzelnutzer überdimensioniert
Integrationen: Amazon S3, Backblaze B2, Wasabi, Microsoft Azure, Google Cloud
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IDriveab 11,99 $ / MonatIDrive sichert mehrere Geräte in einem Konto und bietet Personal-, Team- und Business-Tarife für Cloud-Backup.Kostenpflichtig
IDrive ist ein Cloud-Backup-Dienst, der Backup und Synchronisation in einem Konto verbindet. Mit einem Tarif kannst Du mehrere Computer, Smartphones und Tablets sichern, ohne für jedes Gerät eine eigene Lizenz zu benötigen. Es gibt Tarife für Privatpersonen, kleine Teams sowie den Bereich Business für Server und Unternehmensumgebungen. Das Preismodell richtet sich nach dem Speichervolumen, nicht nach der Anzahl der Geräte, was für Haushalte und kleine Büros mit vielen Endgeräten interessant ist. Zu den Funktionen zählen fortlaufender Datenschutz (Continuous Data Protection), Dateiversionierung, Fernverwaltung von Rechnern und ein Support rund um die Uhr. Die Lösung eignet sich für Nutzer, die ein universelles Backup-Konto mit vielen Optionen suchen. Weil der Anbieter in den USA sitzt, solltest Du für datenschutzsensible Daten prüfen, ob die Speicherorte zu Deinen Vorgaben passen. Für größere Unternehmen mit komplexen Recovery-Anforderungen sind spezialisierte Enterprise-Lösungen oft passender. Die Preisangaben auf der Website erfolgen in US-Dollar; Jahrestarife sind günstiger als monatliche Zahlung. Nutze vor der Entscheidung eine Testphase oder den kostenlosen Einstieg, prüfe aktuelle Preise direkt beim Anbieter und gleiche die Funktionen mit den Anforderungen Deines Teams ab.
Vorteile
- Preis richtet sich nach Speicher, nicht nach Gerätezahl
- Backup und Sync in einem Produkt
- Viele Plattformen unterstützt
Nachteile
- Preise in US-Dollar
- Datenspeicherort muss für DSGVO geprüft werden
- Oberfläche wirkt teils überladen
Integrationen: Windows, macOS, Linux, NAS-Systeme, Microsoft 365
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NAKIVO Backup & ReplicationKostenpflichtigBackup und Replikation für VMs, Server, NAS und Microsoft 365 mit Ransomware-Schutz und Disaster Recovery.Kostenpflichtig
NAKIVO Backup & Replication ist eine Backup- und Wiederherstellungssoftware für Unternehmen und Managed Service Provider. Der Hersteller ist NAKIVO, Inc. und verkauft weltweit über regionale Vertriebsbüros. Die Software sichert virtuelle Maschinen auf VMware vSphere, Hyper-V, Nutanix AHV und Proxmox VE. Dazu kommen Windows- und Linux-Server, Amazon EC2, NAS-Systeme und Microsoft 365. Anwendungen wie SQL Server, Active Directory, Exchange und Oracle Database werden ebenfalls unterstützt. Du installierst die Software ohne Agenten auf den virtuellen Maschinen, in der Cloud, lokal oder hybrid. Die Oberfläche gibt es in acht Sprachen. Zu den Kernfunktionen zählen Sofortwiederherstellung, granulare Wiederherstellung einzelner Objekte, unveränderliche Speicherung gegen Ransomware und die Orchestrierung von Disaster Recovery. Als Sicherungsziele nennt der Hersteller unter anderem Amazon S3, Azure, Google Cloud und Wasabi sowie NAS-Geräte von QNAP, Synology und ASUSTOR. Auch Bandlaufwerke werden unterstützt. Mandantenfähigkeit macht die Lösung für Dienstleister interessant. Beim Preis gibt es Abonnements pro Workload und Monat in den Editionen Pro Essentials, Enterprise Essentials und Enterprise Plus, jeweils jährlich im Voraus bezahlt. Bei dreijähriger Laufzeit gibt es 20 Prozent Rabatt. Dazu kommen dauerhafte Lizenzen mit einmaliger Zahlung, die ein Jahr Standard-Support enthalten. Konkrete Preise stehen auf der Seite nicht, sie werden erst über Konfigurator oder Vertrieb sichtbar. Eine kostenlose Testversion ohne Kreditkarte ist verfügbar. Ein Rechenzentrum in Deutschland ist für die Software selbst nicht relevant, weil du sie in deiner eigenen Umgebung betreibst. Die Lösung passt für Firmen, die mehrere Hypervisoren sichern und eine günstigere Alternative zu großen Anbietern suchen.
Vorteile
- Viele Hypervisoren unterstützt
- Agentenlose Installation
- Kostenlose Testversion
- Abo oder dauerhafte Lizenz wählbar
- 24/7-Support bei Abo inklusive
Nachteile
- Preise nicht öffentlich einsehbar
- Mindestmenge von 5 Workloads pro Bestellung
- Hauptsitz und Datenstandort nicht in der EU belegt
Integrationen: VMware vSphere, Hyper-V, Nutanix AHV, Proxmox VE, Amazon S3 und 5 weitere
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Arcserve UDPKostenpflichtigArcserve Unified Data Protection sichert physische und virtuelle Server sowie Cloud-Workloads mit Fokus auf Wiederherstellung.Kostenpflichtig
Arcserve Unified Data Protection (UDP) ist eine Backup- und Wiederherstellungslösung für Unternehmen, die physische Server, virtuelle Maschinen und Cloud-Workloads in einer Plattform schützen wollen. Das Unternehmen blickt auf eine lange Geschichte im Bereich Datensicherung zurück und ist auch im deutschsprachigen Markt vertreten. Mit UDP kannst Du Images sichern, Daten deduplizieren und Backups auf lokale Speicher, Wechselmedien oder in die Cloud ablegen. Für Notfälle stehen Replikation und Optionen zur Wiederherstellung auf anderer Hardware bereit. Die Lösung unterstützt typische Unternehmensumgebungen mit VMware und Hyper-V sowie Anwendungen wie Microsoft SQL Server und Exchange. Eine zentrale Konsole bündelt Verwaltung und Reporting. Der Anbieter richtet sich an mittelständische Unternehmen und IT-Dienstleister, die eine klassische Backup-Suite mit On-Premise-Betrieb bevorzugen. Die Lizenzierung erfolgt über Editionen und wird im Regelfall über Vertriebspartner angeboten, eine öffentliche Preisliste habe ich nicht gesehen. Im Vergleich zu moderneren Cloud-Diensten wirkt die Bedienung teils klassischer, dafür sind die Funktionen für komplexe Umgebungen breit. Nutze vor der Entscheidung eine Testphase oder den kostenlosen Einstieg, prüfe aktuelle Preise direkt beim Anbieter und gleiche die Funktionen mit den Anforderungen Deines Teams ab.
Vorteile
- Breite Unterstützung klassischer Unternehmensumgebungen
- On-Premise-Betrieb möglich
- Etablierter Anbieter mit langer Erfahrung
Nachteile
- Preise nicht öffentlich
- Bedienung wirkt klassisch
- Einrichtung erfordert Fachwissen
Integrationen: VMware, Microsoft Hyper-V, Microsoft SQL Server, Microsoft Exchange, Amazon S3
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Acronis Cyber ProtectKostenpflichtigAcronis Cyber Protect kombiniert Backup, Disaster Recovery und Cybersicherheit in einer Plattform für Unternehmen und Dienstleister.Kostenpflichtig
Acronis Cyber Protect ist eine integrierte Plattform, die Datensicherung, Wiederherstellung und Cybersicherheit in einer Lösung bündelt. Das Unternehmen wurde in der Schweiz gegründet und ist im DACH-Raum etabliert. Du sicherst damit Server, Workstations, virtuelle Maschinen, Microsoft 365 und Google Workspace sowie Datenbanken und Cloud-Workloads. Neben klassischem Backup bietet die Plattform Funktionen wie Anti-Ransomware, Malware-Schutz, Schwachstellenbewertung und Patch-Management, die über eine zentrale Konsole verwaltet werden. Für die Notfallwiederherstellung stehen Disaster-Recovery-Dienste bereit, mit denen Systeme nach einem Ausfall in der Cloud gestartet werden können. Die Lösung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen genauso wie an Managed Service Provider, die viele Kundenumgebungen mandantenfähig betreuen. Als Speicherziele kannst Du lokale Medien, eigene Systeme oder die Acronis Cloud nutzen. Die Preise hängen von Umfang, Workload-Anzahl und Speichermodell ab und werden vom Anbieter individuell ermittelt. Ein Testzugang ist üblicherweise über die Website anfragbar. Wer nur ein einfaches Dateibackup sucht, findet in dem Funktionsumfang eventuell mehr, als er braucht, und sollte den Einstieg bewusst klein halten.
Vorteile
- Backup und Cybersicherheit in einer Konsole
- Breite Unterstützung für physische, virtuelle und Cloud-Workloads
- Geeignet für MSP-Betrieb mit mehreren Kunden
Nachteile
- Preise nicht öffentlich transparent
- Funktionsumfang kann für kleine Setups überdimensioniert sein
- Einarbeitung in die Konsole erfordert Zeit
Integrationen: Microsoft 365, Google Workspace, VMware, Hyper-V, Microsoft SQL Server
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Paragon Backup & RecoveryFreemiumImage-basierte Backup-Lösungen für Windows, Mac und Server vom Freiburger Hersteller Paragon, auch als kostenlose Community Edition.Freemium
Paragon Software bietet Backup- und Wiederherstellungsprogramme für Privatanwender, kleine Firmen und Unternehmen. Die Paragon Technologie GmbH hat einen deutschen Standort mit Vorwahl 0761, also Freiburg. Im Business-Bereich gibt es unter anderem Backup & Recovery Business für die Betriebskontinuität im Mittelstand, die Enterprise-Lösung Protect & Restore für Disaster Recovery und eine VM-Sicherung für ESX. Dazu kommt die Backup & Recovery Community Edition, die der Hersteller als kostenlos bezeichnet, sowie eine kostenlose Mac-Variante mit Image-Backup. Das Portfolio ergänzen Hard Disk Manager Advanced und Business für Partitionierung und Wiederherstellung unter Windows Server. Das Deployment Manager Werkzeug hilft beim Ausrollen auf mehreren Rechnern. Unterstützt werden laut Hersteller Windows, macOS, Linux, Android, QNX und ESXi-Umgebungen. Image-basierte Backups sichern ein komplettes System, sodass du es nach einem Defekt oder Ransomware-Angriff zurückspielen kannst. Mit Zusatzprogrammen wie Disk Wiper lassen sich Datenträger sicher löschen. Der Image Mounter hilft bei forensischen Aufgaben. Preise nennt die Business-Seite nicht, die Lizenzen laufen über ein Kundenportal. Ob eine Testversion angeboten wird, geht aus der Seite nicht hervor. Wegen der kostenlosen Community Edition kannst du die Software aber ohne Kauf ausprobieren. Paragon passt für Firmen, die klassische Image-Sicherung für einzelne Rechner und Server suchen und keine große Plattform mit Cloud-Anbindung benötigen. Wer zentrale Verwaltung für viele Standorte braucht, sollte die Business-Produkte genauer vergleichen.
Vorteile
- Deutscher Hersteller
- Kostenlose Community Edition
- Windows, Mac und Linux abgedeckt
- Auch Lösungen für Server und ESX
- Zusatzwerkzeuge für Partitionierung
Nachteile
- Preise nicht öffentlich
- Keine Cloud-Plattform erkennbar
- Testversion für Business nicht bestätigt
Integrationen: Windows Server, VMware ESXi, macOS, Linux
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Synology Active Backup for BusinessKostenlosLizenzfreie Backup-Software für PCs, Server und VMs, die auf Synology-NAS-Systemen läuft.Kostenlos
Active Backup for Business ist die Backup-Software von Synology für Unternehmen. Sie läuft auf kompatiblen Synology-NAS-Systemen und sichert Windows-PCs, Macs, physische Server und virtuelle Maschinen zentral an einem Ort. Der Hersteller beschreibt die Software als lizenzfrei, du zahlst also keine Gebühren pro Gerät oder Workload. Kosten entstehen für das NAS selbst und den Speicherplatz. Die Software richtet sich an kleine und mittlere Firmen, die ihre Daten im eigenen Haus behalten und den Aufwand für Lizenzen niedrig halten wollen. Zu den Funktionen gehören Bare-Metal-Wiederherstellung, bei der ein ganzes System mit Anwendungen, Einstellungen und Daten zurückgespielt wird. Eine globale Deduplizierung spart Speicherplatz, weil identische Daten über mehrere Plattformen hinweg nur einmal abgelegt werden. Inkrementelle Backups mit Changed Block Tracking übertragen nur geänderte Blöcke und schonen so das Netzwerk. Du verwaltest alle Sicherungen über ein zentrales Dashboard. Backups lassen sich zeitgesteuert oder durch Ereignisse wie Sperren des Bildschirms, Abmelden oder Systemstart auslösen. Für den Notfall erstellst du bootfähige Medien als USB-Stick oder ISO-Datei. Voraussetzung ist ein kompatibles Synology-NAS, auf den Clients wird ein Agent installiert, und das Gerät muss im Netzwerk erreichbar sein. Weil die Daten auf deinem eigenen NAS liegen, behältst du die Kontrolle über den Speicherort, auch in Deutschland. Eine Cloud-Lösung ist das nicht. Für Außenstellen oder getrennte Standorte brauchst du weitere Hardware oder ein zweites Ziel.
Vorteile
- Keine Lizenzkosten für die Software
- Daten bleiben im eigenen Netzwerk
- Zentrale Verwaltung vieler Geräte
- Speicherplatz durch Deduplizierung gespart
- Flexible Auslöser für Backups
Nachteile
- Synology-NAS zwingend nötig
- Keine reine Cloud-Lösung
- Externe Kopie erfordert zusätzliche Hardware
Integrationen: Windows, macOS, VMware, Hyper-V, Synology NAS
Was ist Backup-Software?
Backup-Software erstellt automatisch Kopien deiner Daten und speichert sie an einem anderen Ort. Das kann eine externe Festplatte, ein NAS, ein Server im eigenen Büro oder ein Cloud-Speicher sein. Im Ernstfall stellst du einzelne Dateien oder das gesamte System aus dieser Kopie wieder her.
Die Programme unterscheiden sich vor allem darin, was sie sichern:
- Datei-Backup: Ordner und Dokumente, etwa bei Backblaze oder IDrive.
- Image-Backup: das komplette System inklusive Betriebssystem, wie bei Paragon Backup & Recovery, das sektor- und dateibasierte Sicherungen anbietet.
- Server- und VM-Backup: physische Server und virtuelle Maschinen, zum Beispiel mit Veeam Data Platform, Arcserve UDP oder NAKIVO.
- SaaS-Backup: Daten aus Cloud-Diensten, etwa Postfächer und OneDrive bei Hornetsecurity 365 Total Backup.
Ein Backup ist nicht dasselbe wie eine Synchronisation. Bei Diensten wie OneDrive oder Dropbox wird eine Löschung oder Verschlüsselung durch Ransomware oft mit synchronisiert. Ein echtes Backup behält ältere Versionen, auf die du zurückgreifen kannst.
Moderne Lösungen gehen oft darüber hinaus. Acronis Cyber Protect kombiniert zum Beispiel Backup, Disaster Recovery und Cybersicherheit in einer Plattform.
Auswahlkriterien: Worauf du achten solltest
Bevor du Preise vergleichst, kläre diese Punkte. Sie entscheiden, welche Produkte überhaupt infrage kommen.
- Was wird gesichert? Einzelne Laptops, Windows-Server, virtuelle Maschinen, NAS-Systeme oder Microsoft-365-Daten brauchen unterschiedliche Werkzeuge.
- Speicherort: Manche Anbieter bringen eigenen Cloud-Speicher mit, andere arbeiten mit deinem Speicher. MSP360 bindet zum Beispiel viele Cloud-Speicher an, Synology Active Backup for Business sichert auf dein eigenes Synology-NAS.
- Versionierung: Wie lange und wie viele ältere Stände bleiben erhalten? Das ist wichtig, wenn Ransomware erst spät bemerkt wird.
- Wiederherstellung: Kannst du einzelne Dateien zurückholen und ein ganzes System auf neuer Hardware aufsetzen (Bare-Metal-Recovery)?
- Verschlüsselung: Prüfe, ob die Daten auf dem Transportweg und im Speicher verschlüsselt werden und wer den Schlüssel hält.
- Ransomware-Schutz: Unveränderliche Sicherungen und eine Trennung vom Produktivnetz verhindern, dass Angreifer auch das Backup löschen.
- Verwaltung: Für mehrere Standorte oder Kunden brauchst du eine zentrale Konsole.
- Test der Wiederherstellung: Teste die Rückholung vor dem Kauf mit einer Testversion.
Notiere dir außerdem, wie viel Ausfallzeit du verkraftest. Davon hängt ab, ob ein Dateibackup genügt oder du Replikation und schnelle Failover-Funktionen brauchst.
Preise und Kosten
Die Preismodelle sind sehr verschieden. Das macht den Vergleich schwer. Die folgenden Angaben stammen von den Herstellerseiten und können sich ändern. Prüfe aktuelle Preise und Währung vor dem Kauf.
- Backblaze: Das Computer-Backup kostet 9 US-Dollar pro Monat, bei Jahreszahlung 8,25 US-Dollar pro Monat und bei Zahlung für zwei Jahre 7,88 US-Dollar pro Monat. Der Speicher ist laut Anbieter unbegrenzt. Es gibt 15 Tage Test ohne Kreditkarte. Ab 50 Computern bekommst du ein individuelles Angebot.
- IDrive: Die Tarife Personal, Team und Business starten laut Preisseite bei 11,99 US-Dollar pro Monat. Server kosten als Zusatz 5 US-Dollar pro Monat, Microsoft 365 und Google Workspace 20 US-Dollar pro Platz und Jahr. Bei Jahreszahlung wirbt IDrive mit Rabatten im ersten Jahr.
- NAKIVO: Abo pro Workload mit jährlicher Zahlung oder Dauerlizenz, drei Editionen. Mindestens 5 Workloads, für Microsoft 365 mindestens 10 Nutzer. Ein 3-Jahres-Abo spart 20 Prozent.
- Veeam: Lizenz über Veeam Universal License in den Editionen Foundation, Advanced und Premium. Konkrete Preise gibt es über Händler.
- Paragon: Die Community Edition ist kostenlos, aber nur für private, nicht kommerzielle Nutzung. Für Firmen brauchst du eine kostenpflichtige Lizenz.
- Synology Active Backup for Business: lizenzfrei, du brauchst aber ein kompatibles Synology-NAS.
Bei Acronis, Arcserve, Hornetsecurity und MSP360 findest du keine verbindlichen Listenpreise. Du bekommst ein Angebot oder einen Händlerpreis. Rechne bei Cloud-Speicher mit laufenden Kosten für das Datenvolumen.
Datenschutz, DSGVO und Hosting
Ein Backup enthält oft personenbezogene Daten, etwa Kundenlisten, Personalakten oder E-Mails. Damit gilt die DSGVO auch für den Anbieter, dem du die Sicherung anvertraust.
- Auftragsverarbeitungsvertrag: Mit jedem Cloud-Anbieter brauchst du einen Vertrag nach Artikel 28 DSGVO. Seriöse Anbieter stellen ihn bereit.
- Speicherort: Wähle wenn möglich ein Rechenzentrum in der EU. Acronis nennt Rechenzentren in Berlin und Frankfurt. Hornetsecurity sitzt in Deutschland und lässt dich laut Herstellerseite zwischen Rechenzentren weltweit wählen.
- Anbieter aus den USA: Bei Backblaze und IDrive findest du den Speicherstandort nicht auf der Preisseite. Frage nach der Region und der Rechtsgrundlage für die Übermittlung in Drittländer, etwa dem EU-US Data Privacy Framework.
- Verschlüsselung: Hornetsecurity verschlüsselt mit einem individuellen AES-256-Schlüssel und trennt die Daten von Microsoft. Prüfe bei jedem Anbieter, ob du einen eigenen Schlüssel setzen kannst.
- Eigenes Hosting: Wenn Daten das Haus nicht verlassen sollen, sichere auf ein eigenes NAS. Synology Active Backup for Business arbeitet so. Das gilt auch für Veeam und NAKIVO mit lokalen Zielen.
Dokumentiere die Sicherungen außerdem in deinem Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten. Bei Unsicherheit hilft dir eine Datenschutzberaterin oder ein Datenschutzberater.
Welche Software passt zu dir? Empfehlungen nach Einsatzzweck
Diese vier Situationen kommen im Alltag kleiner Unternehmen am häufigsten vor. Prüfe immer, ob die Lizenz zu deinem Einsatz passt.
- Selbstständig mit ein bis zwei Rechnern: Backblaze sichert pro Computer alle Daten ohne Speicherlimit zu einem festen Monatspreis. Wenn du mehrere Geräte in einem Konto sichern willst, schau dir IDrive an.
- Kleines Team mit Microsoft 365: Hornetsecurity 365 Total Backup sichert Postfächer, Teams-Chats, OneDrive und SharePoint mehrmals täglich bei einem deutschen Hersteller. Auch IDrive bietet ein Microsoft-365-Backup pro Platz.
- Büro mit virtuellen Servern: Veeam Data Platform deckt virtuelle, physische und Cloud-Workloads mit weit verbreiteten Funktionen für die Wiederherstellung ab. Eine Alternative mit Abo pro Workload ist NAKIVO Backup & Replication, und Arcserve UDP legt den Fokus auf die schnelle Wiederherstellung.
- IT-Dienstleister mit mehreren Kunden: MSP360 ist für Managed Service Provider gebaut und bindet viele Cloud-Speicher an. Acronis Cyber Protect ergänzt Backup um Cybersicherheit in einer Plattform.
Hast du bereits ein Synology-NAS im Büro, probiere zuerst Synology Active Backup for Business. Es kostet keine Lizenzgebühr. Für Privatanwender und Tests ist die Paragon Community Edition eine Option, im Betrieb darfst du sie aber nicht einsetzen.
Die 3-2-1-Regel und Schutz vor Ransomware
Ein einzelnes Backup reicht nicht. Als Faustregel gilt die 3-2-1-Regel: drei Kopien deiner Daten, auf zwei verschiedenen Speichertypen, davon eine außerhalb deines Standorts. Viele Programme setzen das direkt um, indem sie lokal und in die Cloud sichern.
Gegen Ransomware helfen vor allem diese Punkte:
- Getrennte Sicherung: Das Backup darf nicht mit denselben Zugangsdaten erreichbar sein wie dein Produktivsystem. Sonst verschlüsseln Angreifer es gleich mit.
- Mehrere Versionen: Ältere Stände bleiben erhalten, auch wenn die neueste Sicherung bereits befallen ist. Bei Backblaze gibt es die unbegrenzte Versionshistorie laut Anbieter gegen Aufpreis.
- Unveränderliche Speicher: Prüfe, ob dein Anbieter Sicherungen vor dem Löschen schützen kann. Veeam, NAKIVO und Arcserve bewerben Funktionen für Ransomware-Schutz und Disaster Recovery.
- Integrierte Abwehr: Acronis Cyber Protect verbindet Backup mit Cybersicherheit.
- Regelmäßige Tests: Stelle mindestens einmal im Quartal eine Datei und einmal im Jahr ein ganzes System testweise wieder her.
Schreibe außerdem auf, wer im Notfall was tut und wo die Zugangsdaten für das Backup liegen. Im Ernstfall hilft ein kurzer Notfallplan mehr als das beste Produkt.
Microsoft 365 und Cloud-Daten sichern
Viele Unternehmen gehen davon aus, dass Microsoft ihre Daten in Microsoft 365 vollständig sichert. Microsoft stellt die Plattform bereit, für deinen Datenbestand bleibst aber du verantwortlich. Löschst du ein Postfach oder wird ein Konto kompromittiert, kann die Wiederherstellung schwierig sein. Ein eigenes Backup schließt diese Lücke.
Das sichern spezialisierte Lösungen:
- Hornetsecurity 365 Total Backup: deckt laut Hersteller Postfächer inklusive In-Place-Archiv, Teams-Chats, Entra-ID-Benutzer und -Gruppen, OneNote, Planner, OneDrive für Business und SharePoint-Dokumentenbibliotheken ab. Die Sicherung läuft mehrmals täglich. Der Preis enthält laut Anbieter Software, Support und unbegrenzten Speicher.
- IDrive: bietet Cloud-Backup für Microsoft 365 und Google Workspace für 20 US-Dollar pro Platz und Jahr.
- NAKIVO: sichert Microsoft 365 ebenfalls, ab 10 Nutzern.
- Synology Active Backup for Business: unterstützt Microsoft 365 und Google Workspace und speichert auf deinem NAS.
Achte darauf, dass auch freigegebene Postfächer und Teams-Daten enthalten sind. Kläre außerdem, wo die Sicherung liegt und ob du einzelne Elemente gezielt zurückholen kannst.
Aufbewahrungspflichten: Backup ist kein Archiv
Für Unternehmen gelten gesetzliche Aufbewahrungsfristen. Nach den Regeln zur Buchführung musst du Buchungsbelege acht Jahre und Handels- und Geschäftsbriefe sechs Jahre aufbewahren. Die Vorgaben der GoBD verlangen zudem, dass steuerrelevante Daten unveränderbar und jederzeit lesbar bleiben. Frage im Zweifel deine Steuerberatung, welche Unterlagen bei dir betroffen sind.
Ein Backup erfüllt diese Pflicht nicht automatisch. Es ist dafür gedacht, ein System nach einem Ausfall wiederherzustellen. Ältere Versionen werden oft nach einer bestimmten Zeit gelöscht. Ein Archiv dagegen hält Daten dauerhaft und unveränderbar vor.
- Aufbewahrungsdauer einstellen: Prüfe in der Software, wie lange Versionen und gelöschte Dateien erhalten bleiben. Backblaze bietet zum Beispiel eine Versionshistorie, die du hinzubuchen kannst.
- Löschpflichten beachten: Die DSGVO verlangt auch, Daten nach Ablauf des Zwecks zu löschen. Das gilt für Backups ebenso, sobald sie technisch möglich ist.
- Verfahren dokumentieren: Halte schriftlich fest, was wann gesichert wird, wer Zugriff hat und wie lange Daten liegen bleiben.
Plane Backup und Archivierung getrennt. Für größere Umgebungen mit vielen Aufbewahrungsregeln sind Lösungen wie Veeam oder Arcserve mit einstellbaren Richtlinien sinnvoll.