Energiemanagement-Software im Vergleich
Energiemanagement-Software erfasst Verbräuche von Strom, Gas und Wärme, zeigt Einsparpotenziale und liefert Nachweise für ISO 50001. Sie lohnt sich für Industrie, Immobilienverwalter und Kommunen mit vielen Messstellen.
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- mit Hosting in Deutschland
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- mit Hosting in Deutschland
- mit kostenloser Testphase
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- mit kostenloser Testphase
Strom, Gas und Wärme gehören für viele Betriebe zu den größten Kostenblöcken. Trotzdem stehen die Zahlen oft nur einmal im Jahr auf der Rechnung des Versorgers. Wer wissen will, welche Maschine, welche Halle oder welches Gebäude wann wie viel verbraucht, braucht Messdaten und eine Software, die sie auswertet. Dazu kommen Pflichten: Das Energieeffizienzgesetz verlangt von großen Verbrauchern ein Energie- oder Umweltmanagementsystem, und viele Kunden fragen nach CO2-Daten.
Diese Seite vergleicht zehn Energiemanagement-Lösungen für den deutschen Markt. Die Auswahl reicht von Cloud-Plattformen für Industriebetriebe über Software für Gebäude und Liegenschaften bis zu Programmen, die im eigenen Netzwerk laufen. Du findest zu jedem Anbieter die wichtigsten Daten, Hosting, Preisangaben und passende Einsatzzwecke.
Achte beim Vergleich auf vier Dinge: Wie kommen die Messdaten in die Software? Unterstützt sie die ISO 50001 mit Berichten und Dokumentation? Wo liegen die Daten? Und wie wird abgerechnet, nach Standorten, Messpunkten oder Projekt? Die Antworten dazu stehen in den Abschnitten unten.
Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck
Aus unserem Ratgeber weiter unten
Weil die Plattform ISO-Handbuch, EnPI-Berechnung nach ISO 50006 und Audit-Dokumentation bündelt.
Auch gut: OPTENDA
Details ansehen →Weil das Starter-Paket mit 165 Euro im Monat und unbegrenzt vielen Nutzern einen günstigen Einstieg bietet.
Auch gut: ennovatis SmartFlux
Details ansehen →Weil es webbasiert im eigenen Netz läuft.
Auch gut: SIMATIC Energy Manager, visual energy
Details ansehen →Weil es Verbrauchstransparenz mit Energieeinkauf verbindet.
Auch gut: Enit
Details ansehen →Alle 10 Energiemanagement-Software im Überblick
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ecorizeKostenpflichtigBrowserbasierte Energiemanagement-Software der Munit Solutions GmbH für ISO 50001 mit Prognosen, KI-Copilot und Audit-Doku.KostenpflichtigHosting DE
ecorize ist eine Software für Energiemanagementsysteme nach ISO 50001. Sie wird von der Munit Solutions GmbH aus Lorch in Baden-Württemberg entwickelt. Die Anwendung ersetzt Excel-Listen durch ein zentrales Dashboard und führt Energiedaten, Kennzahlen und Dokumentation an einer Stelle zusammen. Die Zielgruppe sind Energiebeauftragte, Werksleitungen, Geschäftsführung und Auditoren in Industrieunternehmen. Der Anbieter nennt Automobil, Chemie und Pharma, Lebensmittel und Getränke, Stadtwerke sowie Maschinenbau als Branchen. Zu den Kernfunktionen gehören ein digitaler Energiefluss-Zwilling, eine Prognose-Engine, ein KI-Copilot als Entscheidungshilfe und ein ISO-Handbuch mit den Kapiteln 4 bis 10. Berichte werden automatisch erstellt. Energieleistungskennzahlen berechnet ecorize nach ISO 50006 mit multivariater Regression. Die Dokumentation ist auditfähig und hat einen Audit-Trail. Hinzu kommen Anomalieerkennung, etwa bei auffälligem Druckluftverbrauch, ein ROI-Rechner für Einsparmaßnahmen und Unterstützung bei BAFA-Förderanträgen. Für die Datenerfassung unterstützt die Software Modbus, MQTT, OPC UA, M-Bus sowie SQL- und NoSQL-Datenbanken. Eine REST-API ist vorhanden. Der Anbieter nennt Anbindungen an ERP-Systeme wie SAP, Oracle und Microsoft Dynamics. Mit WAGO besteht eine Hardware-Partnerschaft. Die Software läuft im Browser, du musst nichts installieren. Laut Anbieter liegen die Daten in deutschen Rechenzentren. Der Anbieter nennt eine ISO-27001-Zertifizierung, DSGVO-Konformität, TLS 1.3 sowie Anmeldung per SSO, LDAP oder Active Directory. Preise veröffentlicht ecorize nicht. Der Anbieter spricht von transparenten Angeboten vor Vertragsabschluss. Nach seinen Angaben dauert der Einstieg etwa zwei Wochen, mit drei Onboarding-Terminen von je 1,5 Stunden und regelmäßigen Reviews. Einen kostenlosen Reifegrad-Check gibt es ohne Registrierung.
Vorteile
- Hosting in deutschen Rechenzentren laut Anbieter
- Auf ISO 50001 und Audits ausgerichtet
- Nur Browser nötig, keine Installation
- Schnittstellen zu Modbus, MQTT, OPC UA und M-Bus
- Onboarding in etwa zwei Wochen
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Branchenfokus auf Industrie und Stadtwerke
- Für kleine Betriebe ohne ISO-50001-Bedarf womöglich überdimensioniert
- Kein kostenloser Testzugang genannt
Integrationen: SAP, Oracle, Microsoft Dynamics, WAGO, Modbus und 3 weitere
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Energis.Cloudab 165 € / MonatCloud-Plattform von Energis aus Belgien für Energiedaten, Dashboards, Berichte und Alarme über viele Standorte hinweg.Kostenpflichtig
Energis.Cloud ist eine cloudbasierte Plattform für Energiemanagement. Sie stammt von Energis, einem Software-Unternehmen mit Hauptsitz in Belgien. Die Software sammelt Energiedaten aus vielen Quellen und Standorten an einer Stelle und macht sie auswertbar. Nach Angaben des Anbieters nutzen mehr als 2.500 Energiefachleute die Plattform, die über 50.000 Standorte in Europa abdeckt. Die Lösung richtet sich an Energiemanager, Facility Manager und Dienstleister, die mehrere Gebäude oder Anlagen betreuen. Du richtest Dashboards, Berichte, Kennzahlen und Alarme selbst ein. Dafür gibt es eine Bibliothek mit vorgefertigten Kennzahlen und mehr als 100 Konnektoren für Datenquellen. Berichte lassen sich automatisch erzeugen und verteilen. Zu den Funktionen zählen zentrale Datenhaltung, ein Energy Data Analyzer, Anlagenverwaltung, Anomalieerkennung und Warnmeldungen bei auffälligem Verbrauch. Ergänzend bietet der Anbieter fertige Anwendungen für Verbrauchsmonitoring, Photovoltaik-Monitoring, Luftqualität sowie die Fernsteuerung von Heizung, Lüftung, Klima und Beleuchtung. Das Erscheinungsbild lässt sich mit eigenem Logo und eigenen Farben anpassen. Eine API-Anbindung ist als Erweiterung verfügbar. Die Software läuft im Browser und ist auch mobil nutzbar. Beim Preis setzt Energis auf ein modulares Modell. Das Starter-Paket kostet 165 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung und enthält die Verbrauchsmonitoring-App, 30 Datenpunkte und unbegrenzt viele Nutzer. Jedes weitere Modul kostet ebenfalls 165 Euro pro Monat. Einrichtungsgebühren nennt der Anbieter nicht. Ein Demo-Termin ist möglich. Training und Support gehören zum Angebot, ebenso Hilfe bei größeren Migrationsprojekten. Wo die Daten gehostet werden, nennt der Anbieter auf der Webseite nicht. Das solltest du vor einem Einsatz mit dem Vertrieb klären, vor allem wenn du Wert auf Hosting in Deutschland legst.
Vorteile
- Unbegrenzt viele Nutzer im Starter-Paket
- Preise für das Starter-Paket öffentlich einsehbar
- Dashboards und Berichte lassen sich selbst konfigurieren
- Mehr als 100 Konnektoren für Datenquellen
- Module kannst du einzeln dazubuchen
Nachteile
- Hosting-Standort auf der Webseite nicht genannt
- Starter-Paket nur mit 30 Datenpunkten
- Jedes Zusatzmodul kostet extra
- Hauptsitz in Belgien, nicht in Deutschland
Integrationen: Photovoltaik-Anlagen, HLK-Steuerungen, Beleuchtungssteuerung, Zähler und Gebäudeleittechnik über Konnektoren
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METRAVIEW ENERGYKostenpflichtigWebbasierte Energiemanagement-Software von Gossen Metrawatt für ISO 50001, die lokal im eigenen Netz betrieben wird.Kostenpflichtig
METRAVIEW ENERGY ist eine Energiemanagement-Software der Gossen Metrawatt GmbH aus Deutschland. Sie ist komplett in Webtechnologie umgesetzt, du nutzt sie also mit dem Browser deiner Wahl. Die Software ist offen aufgebaut und lässt sich in bestehende Infrastruktur einbinden. Sie unterstützt Unternehmen bei Einführung und Betrieb eines Energiemanagements nach ISO 50001 sowie bei Audits nach DIN EN 16247-1. Angesprochen sind laut Softwareverzeichnis Industrie, Mittelstand, Energieversorger und Dienstleister. Die Lösung eignet sich damit für Betriebe, die ihre Energiedaten im eigenen Haus verwalten wollen. Zu den Funktionen zählen die Abbildung der Zählerstruktur in Hierarchien, die automatische oder manuelle Datenerfassung und Dashboards mit Trendauswertungen und Sankey-Diagrammen. Energieleistungskennzahlen (EnPI) werden berechnet, Verbräuche lassen sich Kostenstellen zuordnen und witterungsbereinigt auswerten. Für den Datenimport sind MSCONS, LPEX und CSV vorgesehen. Die Software arbeitet mit Hardware von Gossen Metrawatt und Camille Bauer zusammen. Die Software wird nach den vorliegenden Angaben nur als lokale Installation angeboten, eine Cloud-Variante nennt das Verzeichnis nicht. Das ist für Unternehmen interessant, die Daten nicht extern speichern wollen. Dafür musst du den Betrieb und die Wartung selbst organisieren. Preise veröffentlicht der Anbieter nicht. Sie gibt es auf Anfrage, die Kontaktaufnahme läuft über den Vertrieb von Gossen Metrawatt. Eine öffentliche Testversion ist nicht angegeben. Hinweis: Die Angaben stammen aus dem Softwareverzeichnis SoftGuide und einer Suchrecherche. Prüfe Details wie Lizenzmodell und aktuelle Funktionen direkt beim Hersteller.
Vorteile
- Läuft im Browser, ohne Client-Installation
- Daten bleiben im eigenen Netz
- Offene Anbindung über MSCONS, LPEX und CSV
- Hersteller aus Deutschland mit eigener Messtechnik
- Unterstützt DIN EN 16247-1 Audits
Nachteile
- Nur lokale Installation, keine Cloud
- Keine öffentlichen Preise
- Betrieb und Wartung liegen bei dir
- Beste Abstimmung mit Hardware des eigenen Herstellers
Integrationen: Gossen Metrawatt Messgeräte, Camille Bauer Messgeräte, MSCONS, LPEX, CSV
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ecoplanetKostenpflichtigKI-gestützte Energiemanagement-Software aus München für Verbrauchstransparenz, Energieeinkauf und ISO-50001-Nachweise im industriellen Mittelstand.Kostenpflichtig
ecoplanet ist eine cloudbasierte Software für integriertes Energiemanagement und kombiniert Verbrauchssteuerung, intelligenten Energieeinkauf und die Erfüllung regulatorischer Anforderungen in einer Plattform. Anbieter ist die ecoplanet GmbH aus München. Du erhältst Einblick in Verbrauchsmuster und bekommst von einer KI namens Ember Effizienzpotenziale und Auffälligkeiten angezeigt. Der strategische Einkauf von Energie läuft über Spotmärkte, Tranchen und PPAs, die ISO-50001-Zertifizierung wird digitalisiert, inklusive Verbrauchsanalyse und auditfähiger Dokumentation. Über ein Partnernetzwerk gibt es zusätzlich Zugang zu zertifizierten Energieberatern. Zielgruppe ist der deutsche Mittelstand in Branchen wie Lebensmittel, Metall, Kunststoff, Automotive, Chemie und Pharma, Glas, Elektronik und Gesundheitswesen. Laut Anbieter verwaltet ecoplanet über 5 TWh Energie pro Jahr. Konkrete Preise nennt ecoplanet nicht, du buchst eine Beratung für ein individuelles Angebot. Für wen eignet sich ecoplanet? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Industrieller Mittelstand, Produktionsunternehmen, Unternehmen mit Energieeinkauf. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: Energieeinkauf und Verbrauchsmanagement in einer Plattform, KI-gestützte Empfehlungen. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Keine öffentlichen Preise, Zielgruppe ist der industrielle Mittelstand. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- Energieeinkauf und Verbrauchsmanagement in einer Plattform
- KI-gestützte Empfehlungen
- Fokus auf deutschen Mittelstand
- Hilfe bei ISO 50001
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Zielgruppe ist der industrielle Mittelstand
- Keine kostenlose Testversion genannt
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OPTENDAKostenpflichtigEnergie- und CO2-Management-Software aus Stuttgart mit Energy Monitor, Predictive Analytics, KI-Copilot und Unterstützung für ISO 50001.Kostenpflichtig
OPTENDA ist ein Stuttgarter Softwareunternehmen für digitales Energie- und CO2-Management. Die Firma gehört zur Iqony Gruppe und hat nach eigenen Angaben über 13 Jahre Erfahrung. Zu den Kunden zählen unter anderem DMG MORI, CLAAS und WIRTGEN GROUP. Im Energiemanagement nutzt du die Energy Monitor Software für die automatisierte Erfassung und Analyse von Energiedaten. Ein Predictive-Analytics-Modul erkennt Einsparpotenziale, der OPTENDA Copilot unterstützt als KI-Assistent bei Analysen, und ein Multi-Site-Portal bündelt mehrere Standorte. Die Software hilft bei der Vorbereitung auf ISO 50001. Im CO2-Management gibt es die CO2 Monitor Software für Emissionserfassung und Bilanzierung sowie Services zum Corporate und Product Carbon Footprint. Für beide Softwarelösungen bietet der Anbieter kostenlose Testzugänge an. Preise stehen auf der Startseite nicht, außerdem kannst du einen Beratungstermin buchen. Für wen eignet sich OPTENDA? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Industrie, Handel und Gewerbe, Mehrstandort-Unternehmen. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: Kostenlose Testzugänge, Energie- und CO2-Management kombiniert. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Keine öffentlichen Preise, Serverstandort nicht angegeben. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- Kostenlose Testzugänge
- Energie- und CO2-Management kombiniert
- Über 13 Jahre Erfahrung
- Industriekunden wie DMG MORI und CLAAS
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Serverstandort nicht angegeben
- Fokus auf Industrie und Gewerbe
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ennovatis SmartFluxKostenpflichtigEnergiemanagement-Plattform für Immobilien mit Überblick und Steuerung der Energieflüsse, angeboten von der Schweizer ennovatis mit Büro in Stuttgart.Kostenpflichtig
SmartFlux ist die Hauptlösung der ennovatis AG, die sich auf Energiesysteme für Immobilien spezialisiert hat. Sie gibt dir einen globalen Überblick und Kontrolle über die Energieflüsse in deinen Gebäuden. Das Unternehmen bietet Energiemonitoring und Energiemanagement, Messkonzepte und Abrechnung, Gebäudeautomation sowie Engineering von Energiesystemen an. Das Leistungsspektrum reicht von der Planung über die Umsetzung bis zum Betrieb. Zielgruppen sind Investoren wie Pensionskassen, Eigentümer und Facility Manager, öffentliche Einrichtungen wie Kommunen, Krankenhäuser und Schulen, Industrie und Gewerbe sowie Energieversorger und Quartiere. Der Hauptsitz befindet sich in Olten in der Schweiz, in Deutschland gibt es ein Büro in Stuttgart. Preise und technische Details nennt der Anbieter auf der Startseite nicht, du kannst ennovatis direkt kontaktieren. Für wen eignet sich ennovatis SmartFlux? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Immobilieninvestoren und Facility Manager, Öffentliche Einrichtungen, Industrie und Energieversorger. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: Fokus auf Immobilien und Gebäude, Planung bis Betrieb aus einer Hand. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Keine öffentlichen Preise, Technische Details nur auf Anfrage. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- Fokus auf Immobilien und Gebäude
- Planung bis Betrieb aus einer Hand
- Büro in Stuttgart
- Über 25 Jahre Erfahrung
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Technische Details nur auf Anfrage
- Starker Dienstleistungsanteil
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SIMATIC Energy ManagerKostenpflichtigSiemens-Software zur Erfassung und Analyse von Energieverbräuchen in Industrieanlagen mit automatischer Kostenzuordnung und Unterstützung für ISO 50001.Kostenpflichtig
SIMATIC Energy Manager ist die Energiemanagement-Software von Siemens für die Industrie. Sie erfasst und analysiert Energieverbräuche in Anlagen und Prozessen, ordnet sie Verbrauchern oder Kostenstellen zu und zeigt, warum sich Werte verändert haben. Nach Angaben des Anbieters hilft die Software, Verschwendung aufzudecken, Kosten automatisch zuzuordnen und den CO2-Fußabdruck automatisiert zu ermitteln. Sie unterstützt Anforderungen wie ISO 50001, CSRD-Berichte, die EU-Taxonomie sowie EnEfG und GEG. Standardisierte Schnittstellen erlauben die Anbindung an ESG-Tools und Auditorenplattformen. Neben dem Energy Manager gehören ein Demo-Server zum Ausprobieren und ein Media Center für Schulungen zum Portfolio. Der Energy Manager ist in den Ausführungen Basic und PRO erhältlich, die als Runtime- und Engineering-Lizenzen vertrieben werden. Preise nennt Siemens nicht öffentlich, die Lizenzen beziehst du über Siemens oder Vertriebspartner. Für wen eignet sich SIMATIC Energy Manager? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Industrie und Produktion, Anlagenbetreiber, Energiemanager. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: ISO-50001-zertifizierte Lösung laut Anbieter, Tiefe Integration in Siemens-Automatisierung. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Keine öffentlichen Preise, Lizenzmodell mit Engineering und Runtime. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- ISO-50001-zertifizierte Lösung laut Anbieter
- Tiefe Integration in Siemens-Automatisierung
- Standardisierte Schnittstellen zu ESG-Tools
- Demo-Server zum Ausprobieren
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Lizenzmodell mit Engineering und Runtime
- Eher für Industrie mit Siemens-Umfeld
Integrationen: ESG-Tools, Auditorenplattformen
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visual energyKostenpflichtigEnergiedaten-Software von KBR aus Schwabach zum Erfassen, Überwachen und Auswerten von Energieverbräuchen nach ISO 50001.Kostenpflichtig
Visual Energy ist die Energiedatenmanagement-Software der KBR EnergyManagement GmbH aus Schwabach in Bayern. Sie gehört zu einem Portfolio, das Messgeräte, Signalerfassung, Lastoptimierung und Blindleistungskompensation umfasst. Die Software ist der Baustein, in dem die Messdaten zusammenlaufen. Mit Visual Energy erfasst, überwachst, analysierst und verarbeitest du Energiedaten aus Netzen und Anlagen. Die Software erzeugt regelmäßig Standardberichte, die du als PDF weitergeben kannst. Für die Analyse des Verbrauchsverhaltens gibt es Diagramme mit variabler Zeitachse. Eigene Diagramme speicherst du in Auswerteordnern, damit andere Nutzer sie ebenfalls verwenden können. Laut Anbieter entspricht die Software dem Energieverbrauchs-Überwachungssystem nach DIN EN ISO 50001 und DIN EN 16247-1. KBR nennt für die Software eine ISO-50001-Zertifizierung. Die Lösung passt für Industriebetriebe, die ohnehin Messtechnik von KBR einsetzen oder ihr Energiemanagement mit einem Hersteller aus einer Hand aufbauen wollen. Der Anbieter bietet außerdem Beratung und Schulungen über die KBR Academy. Zu Preisen, Lizenzmodell und Hosting macht der Anbieter auf den geprüften Seiten keine Angaben. Eine Cloud-Variante ist dort nicht beschrieben. Frage deshalb beim Hersteller nach, wie die Software betrieben wird und was sie kostet. Hinweis: Die Angaben stammen von der Webseite des Anbieters und einer Suchrecherche. Details zu Schnittstellen und Lizenzen konntest du dort nicht prüfen, klär sie vor einer Entscheidung direkt mit KBR.
Vorteile
- Hersteller aus Deutschland mit eigener Messtechnik
- Nach Anbieterangabe ISO 50001 zertifiziert
- Berichte als PDF automatisch erzeugbar
- Beratung und Schulung über die KBR Academy
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Hosting und Betriebsmodell nicht beschrieben
- Kaum Angaben zu Schnittstellen
- Am besten in Kombination mit KBR-Hardware
Integrationen: KBR Messgeräte
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EnitKostenpflichtigSoftware für Energie- und CO2-Management in der Industrie mit Energiemonitoring, Lastmanagement, Corporate und Product Carbon Footprint.Kostenpflichtig
Enit ist eine Softwareplattform, die Industrieunternehmen dabei hilft, Emissionen, Verbräuche und Kosten zu erkennen, zu verstehen und zu senken. Enit ist eine Marke der Böhme & Weihs GmbH, die zur proALPHA Gruppe gehört. Das Angebot besteht aus zwei Bereichen. Im Energiemanagement findest du Messkonzeptplanung, Energiemonitoring und Lastmanagement, um Lastspitzen und Energiekosten zu senken. Das CO2-Management umfasst Corporate Carbon Footprint, Product Carbon Footprint, Transformationsplanung und Nachhaltigkeitsberichte. Der Anbieter beschreibt die Einführung als Plug and Play und stellt Dashboards sowie einen KI-Assistenten für die Datenanalyse bereit. Software und Beratung werden kombiniert. Zielgruppe sind mittelständische und größere Industrieunternehmen aus der Fertigung. Preise nennt Enit auf der Webseite nicht, du erhältst ein individuelles Angebot nach Beratung. Für wen eignet sich Enit? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Industrieunternehmen, Fertigende Betriebe, Mittelstand und größere Unternehmen. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: Energie- und CO2-Management in einer Lösung, Plug-and-Play-Einführung laut Anbieter. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Keine öffentlichen Preise, Fokus auf die Industrie. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- Energie- und CO2-Management in einer Lösung
- Plug-and-Play-Einführung laut Anbieter
- Beratung inklusive
- Teil der proALPHA Gruppe
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Fokus auf die Industrie
- Einführung über Beratung
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econ4KostenpflichtigEnergiemanagement-Software der econ solutions GmbH aus Mannheim für Transparenz über Energieverbräuche, Lastmanagement und ISO-50001-Zertifizierung.Kostenpflichtig
econ4 ist die Energiemanagement-Software der econ solutions GmbH aus Mannheim. Sie schafft Transparenz über Energieverbräuche, zeigt Effizienzpotenziale auf und analysiert Energiekosten. Neben der Software bietet econ solutions Messtechnik als Plug-and-Play-Hardware, LoRaWAN-IoT-Vernetzung, Lastmanagement zur Reduzierung von Lastspitzen und Unterstützung bei der ISO-50001-Zertifizierung. Zu den bedienten Branchen gehören Industrie und Produktion, Gesundheitswesen, Konsumgüter und Handel sowie Kommunen und öffentliche Einrichtungen. Zusätzliche Inhalte wie Whitepaper, Webinare und der econHub helfen bei der Einarbeitung. Preise, Hosting und Schnittstellen nennt der Anbieter auf der Startseite nicht, Details erhältst du direkt vom Hersteller. Kontakt ist telefonisch und per E-Mail möglich. Für wen eignet sich econ4? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Industrie und Produktion, Gesundheitswesen, Kommunen und Handel. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: Software und Messtechnik aus einer Hand, Deutscher Anbieter aus Mannheim. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Keine öffentlichen Preise, Technische Details nur auf Anfrage. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- Software und Messtechnik aus einer Hand
- Deutscher Anbieter aus Mannheim
- Wissensangebote wie Whitepaper und Webinare
- Für Industrie, Gesundheitswesen, Handel und Kommunen
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Technische Details nur auf Anfrage
- Keine kostenlose Testversion genannt
Integrationen: LoRaWAN
Was ist Energiemanagement-Software?
Energiemanagement-Software sammelt Verbrauchsdaten aus Zählern, Sensoren und Gebäudeleittechnik an einer Stelle. Sie stellt sie als Dashboards, Berichte und Alarme dar. So siehst du, wann Lastspitzen entstehen, welche Kostenstelle wie viel verbraucht und wo Energie ungenutzt verloren geht.
Typische Funktionen sind:
- Energiemonitoring: Verbräuche von Strom, Gas, Wärme, Wasser und Druckluft erfassen und vergleichen.
- Lastmanagement: Lastspitzen erkennen und vermeiden, weil sie den Netzentgelt-Preis treiben.
- Kennzahlen: Energieleistungskennzahlen (EnPI) bilden und Abweichungen melden.
- Dokumentation: Berichte und Nachweise für Audits nach ISO 50001.
- CO2-Bilanz: Verbrauchsdaten in Emissionen umrechnen, etwa für Kundenanfragen.
Der Markt hat zwei Lager. Spezialisierte Anbieter wie ecorize oder OPTENDA bieten eine Software, die auf Energiemanagement im Betrieb zugeschnitten ist. Hersteller aus der Mess- und Automatisierungstechnik wie SIMATIC Energy Manager von Siemens oder METRAVIEW ENERGY von Gossen Metrawatt knüpfen eng an ihre Hardware an. Beides kann sinnvoll sein. Entscheidend ist, woher deine Daten kommen und wer das System später pflegt.
Auswahlkriterien: Worauf du achten solltest
Bevor du Angebote einholst, klär intern, was die Software leisten soll. Diese Kriterien trennen die Lösungen am deutlichsten:
- Datenerfassung: Prüfe, ob deine vorhandenen Zähler und Steuerungen angebunden werden können. Energis.Cloud nennt mehr als 100 Konnektoren. econ4 bietet zusätzlich eigene Messtechnik zum schnellen Nachrüsten.
- Normunterstützung: Wenn du nach ISO 50001 zertifiziert bist oder werden musst, achte auf EnPI-Berechnung, Maßnahmenplanung und auditfähige Berichte.
- Betriebsform: Cloud, eigener Server oder beides. Das beeinflusst Datenschutz, IT-Aufwand und Kosten.
- Skalierung: Passt die Preislogik, wenn du Standorte oder Messpunkte hinzufügst?
- Service: Manche Anbieter wie ecoplanet und Enit verkaufen Beratung mit. Das hilft beim Start, kostet aber extra.
- Zusatzthemen: Energieeinkauf, CO2-Bilanz oder Gebäudeautomation. Nimm nur Module, die du wirklich nutzt.
Fordere von jedem Anbieter eine Demo mit deinen eigenen Daten an. Frag auch nach der Vertragslaufzeit, den Kosten für Einrichtung und danach, wie du deine Daten wieder exportieren kannst.
Preise und Kosten
Die meisten Anbieter nennen keine Preise und erstellen individuelle Angebote. Das liegt daran, dass Kosten von der Zahl der Standorte, Messpunkte und Module abhängen. Öffentlich belegt ist im Vergleich nur ein Preismodell:
- Energis.Cloud: Das Starter-Paket kostet laut Anbieterseite 165 Euro pro Monat bei jährlicher Abrechnung. Enthalten sind die Verbrauchsmonitoring-App, 30 Datenpunkte, unbegrenzt viele Nutzer und der Zugang zu über 100 Konnektoren. Zusatzmodule wie PV-Monitoring, Raumluftqualität oder Fernsteuerung kosten je 165 Euro pro Monat.
Bei allen anderen Tools im Vergleich (ecorize, OPTENDA, econ4, Enit, ecoplanet, ennovatis SmartFlux, SIMATIC Energy Manager, METRAVIEW ENERGY und visual energy) findest du auf den Herstellerseiten keine Preisliste.
Rechne neben der Lizenz mit weiteren Posten: Zähler und Gateways, Installation, Einrichtung der Schnittstellen, Schulung und gegebenenfalls Beratung für das Audit. Gerade bei Lösungen, die an Messtechnik gekoppelt sind, fällt die Hardware oft stärker ins Gewicht als die Software. Bitte Anbieter deshalb um ein Gesamtangebot über drei Jahre.
Datenschutz, DSGVO und Hosting
Verbrauchsdaten gelten nicht als personenbezogen, solange sie sich nicht auf Personen beziehen lassen. Trotzdem sind sie für Betriebe sensibel: Aus Lastgängen lassen sich Schichtmodelle, Auslastung und Produktionsmengen ablesen. Deshalb lohnt der Blick aufs Hosting.
- Deutsche Rechenzentren: ecorize nennt auf der Herstellerseite deutsche, nach ISO 27001 zertifizierte Rechenzentren und DSGVO-Konformität. OPTENDA gibt an, in Deutschland entwickelt und gehostet zu werden.
- Eigener Betrieb: METRAVIEW ENERGY lässt sich im eigenen Netzwerk betreiben. SIMATIC Energy Manager unterstützt laut Siemens On-Premise und Cloud.
- Cloud ohne klare Standortangabe: Bei Energis.Cloud (Anbieter aus Belgien), ecoplanet und ennovatis SmartFlux findest du auf den Seiten keine genaue Angabe zum Rechenzentrum. Frag danach.
Verlange in jedem Fall einen Auftragsverarbeitungsvertrag, eine Liste der Unterauftragnehmer und die Zusage, dass Daten bei Vertragsende exportiert und gelöscht werden. Wenn Mitarbeiterdaten ins Spiel kommen, etwa bei Zugangs- oder Arbeitsplatzdaten, hole den Datenschutzbeauftragten früh dazu.
Welche Software passt zu dir? Empfehlungen nach Einsatzzweck
Die folgenden Empfehlungen sind Orientierung, kein Test. Prüfe jede Lösung mit einer Demo.
- Industriebetrieb mit ISO 50001: ecorize passt, weil die Plattform ISO-Handbuch, EnPI-Berechnung nach ISO 50006 und Audit-Dokumentation bündelt. Auch OPTENDA ist eine Option, da Energy Monitor und Beratung zur ISO 50001 aus einer Hand kommen.
- Gebäude und viele kleine Standorte: Energis.Cloud passt, weil das Starter-Paket mit 165 Euro im Monat und unbegrenzt vielen Nutzern einen günstigen Einstieg bietet. ennovatis SmartFlux richtet sich an Immobilieneigentümer und Verwalter, die Energieflüsse im Gebäude steuern wollen.
- Eigener Server oder Anlagenbau: METRAVIEW ENERGY passt, weil es webbasiert im eigenen Netz läuft. SIMATIC Energy Manager ist stimmig, wenn du ohnehin Siemens-Automatisierung einsetzt. visual energy kommt von KBR und knüpft an dessen Messgeräte an.
- Energieeinkauf und CO2-Bilanz: ecoplanet passt, weil es Verbrauchstransparenz mit Energieeinkauf verbindet. Enit eignet sich, da zusätzlich Corporate und Product Carbon Footprint abgedeckt sind.
Pflichten: Energieeffizienzgesetz und ISO 50001
Das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) verpflichtet Unternehmen mit einem durchschnittlichen Endenergieverbrauch von mehr als 7,5 Gigawattstunden pro Jahr (gemittelt über die letzten drei Kalenderjahre) zu einem Energie- oder Umweltmanagementsystem. In Frage kommen ein System nach ISO 50001 oder EMAS. Für Unternehmen, die erst nach November 2023 in diese Gruppe fallen, gilt eine Frist von 20 Monaten ab Erreichen des Status.
Eine Gesetzesänderung für 2026 sieht laut Medienberichten vor, den Schwellenwert auf 23,6 Gigawattstunden anzuheben. Prüfe vor Entscheidungen den aktuellen Stand beim zuständigen Bundesministerium oder deiner IHK.
Wichtig für die Softwareauswahl:
- Eine Software ersetzt kein Zertifikat. Sie liefert Daten, Kennzahlen und Dokumentation für das Audit.
- Tools wie ecorize, SIMATIC Energy Manager und visual energy nennen ISO 50001 ausdrücklich als Einsatzzweck.
- Liegst du unter der Schwelle, kann ein Managementsystem dennoch Fördermittel oder Steuervorteile sichern. Frag deinen Energieberater, was für dich gilt.
Zähler, Schnittstellen und Integration
Ohne saubere Daten nützt die beste Auswertung nichts. Viele Projekte scheitern nicht an der Software, sondern an der Messtechnik. Kläre deshalb früh diese Punkte:
- Vorhandene Zähler: Welche Protokolle sprechen sie, etwa Modbus, M-Bus oder S0? Passt dazu der Konnektor-Katalog des Anbieters?
- Fehlende Messstellen: Hersteller wie econ4 und visual energy liefern eigene Messtechnik. Das spart Abstimmung, bindet dich aber an den Anbieter.
- Gebäudeautomation: Wenn Heizung, Lüftung und Licht gesteuert werden sollen, kommen Lösungen wie ennovatis SmartFlux oder die Fernsteuerungsmodule von Energis.Cloud in Frage.
- Produktion: In Anlagen mit SPS-Steuerung bietet SIMATIC Energy Manager die engste Kopplung an Siemens-Systeme.
- Exporte: Achte auf Schnittstellen zu Buchhaltung, ESG-Reporting und BI-Tools, damit du die Daten weiterverwenden kannst.
Plane für die Einführung mehrere Wochen bis Monate ein, je nach Zahl der Messpunkte. Starte mit einem Pilotstandort und baue von dort aus.
Trends 2026: KI-Assistenten und CO2-Daten
Zwei Entwicklungen prägen den Markt. Erstens ziehen KI-Funktionen in die Software ein. ecorize und OPTENDA werben mit einem KI-Copilot, ecoplanet mit einem Modul zur Anomalieerkennung und Enit mit einem Assistenten für die Datenanalyse. Das kann Routinearbeit wie Berichte, Handbuchtexte oder die Suche nach Ausreißern verkürzen. Die Ergebnisse brauchen trotzdem eine fachliche Prüfung, vor allem wenn sie in ein Audit einfließen.
Zweitens wächst der Druck, CO2-Daten zu liefern. Enit nennt als Rahmen unter anderem GHG Protocol, CSRD und VSME, OPTENDA bietet einen eigenen CO2 Monitor. Wenn Großkunden von dir Emissionsdaten verlangen, lohnt eine Software, die Energie- und CO2-Daten zusammenführt, statt zwei getrennte Systeme zu pflegen.
Behandle Prozentangaben zu Einsparungen und Prognosegenauigkeit auf Herstellerseiten als Werbeaussagen. Sie hängen stark vom Ausgangszustand ab. Frag nach Referenzkunden aus deiner Branche und vergleiche die Zahlen mit deinen eigenen Verbräuchen.
Energiemanagement-Software im Markt-Überblick
Häufige Fragen
Was kostet Energiemanagement-Software?
Die meisten Anbieter nennen keine Preise. Öffentlich belegt ist Energis.Cloud mit 165 Euro pro Monat für das Starter-Paket bei jährlicher Abrechnung. Dazu kommen Kosten für Zähler, Einrichtung und Schulung. Bei den übrigen Anbietern bekommst du individuelle Angebote, die von Standorten, Messpunkten und Modulen abhängen.
Brauche ich eine Software für die ISO 50001?
Pflicht ist sie nicht, in der Praxis aber kaum verzichtbar. Die Norm verlangt Datenerfassung, Kennzahlen, Maßnahmenplanung und Dokumentation. Das lässt sich in Excel abbilden, wird aber bei mehreren Standorten aufwendig. Eine Software liefert die Daten und Berichte für das Audit, das Zertifikat bekommst du von der Zertifizierungsstelle.
Ab wann muss ich ein Energiemanagementsystem einführen?
Nach dem Energieeffizienzgesetz gilt die Pflicht für Unternehmen mit mehr als 7,5 Gigawattstunden durchschnittlichem Endenergieverbrauch pro Jahr. Eine Anhebung des Schwellenwerts ist für 2026 im Gespräch. Prüfe den aktuellen Stand bei deiner IHK oder einem Energieberater.
Was ist der Unterschied zwischen Cloud und lokalem Betrieb?
Bei Cloud-Lösungen wie ecorize oder Energis.Cloud läuft die Software beim Anbieter, du brauchst nur einen Browser. Lokale Lösungen wie METRAVIEW ENERGY laufen in deinem Netz. Das gibt dir mehr Kontrolle über die Daten, verlangt aber IT-Pflege. SIMATIC Energy Manager unterstützt beide Varianten.
Welche Energiemanagement-Software eignet sich für kleine Unternehmen?
Für den Einstieg passen Lösungen mit transparentem Preis und wenigen Messpunkten, etwa Energis.Cloud mit 30 Datenpunkten im Starter-Paket. Viele andere Anbieter im Vergleich zielen auf Industrie und größere Mittelständler. Frag bei kleinen Projekten früh nach Mindestumfang und Einrichtungskosten.
Wie lange dauert die Einführung?
Das hängt vor allem von der Messtechnik ab. Sind Zähler mit Schnittstelle vorhanden, kann ein Pilotstandort in wenigen Wochen laufen. Fehlen Messstellen, kommen Planung und Installation dazu. Plane bei mehreren Standorten mehrere Monate ein und starte mit einem Pilot, bevor du ausrollst.
Kann die Software auch den CO2-Fußabdruck berechnen?
Einige Anbieter bieten das an. Enit deckt Corporate und Product Carbon Footprint ab, OPTENDA hat einen eigenen CO2 Monitor. Andere Tools konzentrieren sich auf Energiedaten. Wenn Kunden oder Berichtspflichten CO2-Zahlen verlangen, frag gezielt nach dem Modul und den genutzten Emissionsfaktoren.
Sind meine Energiedaten bei Cloud-Anbietern sicher?
Das hängt vom Anbieter ab. ecorize nennt deutsche, ISO-27001-zertifizierte Rechenzentren, OPTENDA gibt Hosting in Deutschland an. Verlange immer einen Auftragsverarbeitungsvertrag, die Angabe des Rechenzentrumsstandorts und eine Regelung zu Datenexport und Löschung bei Vertragsende.