Reisekosten- und Spesensoftware im Vergleich
Reisekosten- und Spesensoftware digitalisiert Belege, berechnet Verpflegungspauschalen und übergibt die Abrechnung an die Buchhaltung oder DATEV. Sie lohnt sich für jede Firma, in der Mitarbeitende regelmäßig Reisen und Auslagen abrechnen.
- Tools im Vergleich
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- mit Hosting in Deutschland
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- kostenlos oder Freemium
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- mit kostenloser Testphase
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Reisekostenabrechnung frisst Zeit. Mitarbeitende sammeln Taxiquittungen, Hotelrechnungen und Tankbelege, tippen sie in Excel und warten auf die Erstattung. Die Buchhaltung prüft Beleg für Beleg, rechnet Verpflegungspauschalen von Hand aus und sucht fehlende Quittungen. Das kostet Nerven und bei vielen Reisen auch bares Geld.
Auf dieser Seite vergleichst du zehn Lösungen: Circula, Moss, Pleo, Rydoo, Spendesk, HR WORKS, SAP Concur, Payhawk, Lanes & Planes und Zoho Expense. Manche sind klassische Reisekostenabrechnung, andere Spend-Management-Plattformen mit Firmenkarten, eine bucht auch die Reise selbst. Wir zeigen dir Preise, Hosting, Anbindungen und für welchen Einsatz sich welches Tool eignet. Preise stammen von den Anbieterseiten. Bei vielen Anbietern gibt es nur ein Angebot auf Anfrage.
Achte vor allem auf drei Dinge. Erstens: Passt der Umfang? Brauchst du nur Belege und Reisekosten, oder auch Firmenkarten und Rechnungen? Zweitens: Klappt die Übergabe an deine Buchhaltung, zum Beispiel per DATEV? Drittens: Wo liegen die Daten, und wie viel kostet jede zusätzliche Person im Team? Mit diesen Fragen grenzt du die Auswahl schnell ein.
Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck
Aus unserem Ratgeber weiter unten
Bietet einen Gratisplan für bis zu 3 Nutzer.
Auch gut: Rydoo
Details ansehen →Verbindet automatische Verpflegungspauschalen mit einer DATEV-Anbindung.
Auch gut: HRWorks
Details ansehen →Bündelt Karten, Rechnungen und Erstattungen mit EU-Hosting.
Details ansehen →Deckt Buchung, Support und Abrechnung aus Deutschland ab.
Auch gut: SAP Concur
Details ansehen →Alle 10 Reisekosten- und Spesensoftware im Überblick
Zum Vergleichen zwei Tools markieren
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Zoho ExpenseKostenlos nutzbarSpesen- und Reisemanagement von Zoho mit KI-Belegerfassung, Firmenkarten-Feeds und einem Gratisplan für bis zu 3 Nutzer.Freemium
Zoho Expense ist die Software für Spesen und Geschäftsreisen aus der Zoho-Produktfamilie. Der Anbieter beschreibt sie als KI-gestützte Plattform, die Reisebuchung, Spesenabrechnung und Firmenkartenverwaltung verbindet. Zoho ist ein Unternehmen mit Sitz in Indien und weltweiter Präsenz. Bei den Spesen erkennt die KI Belege in über 38 Sprachen. Ausgaben werden in Berichten gesammelt, gegen Richtlinien geprüft und zur Genehmigung weitergeleitet. Firmenkarten liefern Transaktionen in Echtzeit, die sich automatisch zuordnen lassen. Die KI Zia hilft bei Erfassung, Richtlinienprüfung und Auswertung. Im Bereich Reisen bietet Zoho eine Online-Buchung mit nach eigenen Angaben über 500 Fluggesellschaften und mehr als 1,6 Millionen Hotels. Mehrere Währungen werden unterstützt. Zoho Expense richtet sich an kleine Unternehmen bis zu Konzernen sowie an Branchen wie Beratung, Gesundheitswesen, Hochschulen, Non-Profit und Fertigung. Für kleine Teams ist der Gratisplan interessant. Wer bereits andere Zoho-Produkte nutzt, kann Expense mit Zoho Books oder weiteren Anwendungen verbinden. Der Anbieter nennt über 2.500 Integrationen. Dazu zählen ERP-Systeme wie Oracle und SAP, Buchhaltungslösungen wie QuickBooks, Sage, Xero und Zoho Books sowie Kartenanbieter wie Amex, Visa und Mastercard. Auch WhatsApp und Slack werden im Standard-Plan genannt. Eine DATEV-Anbindung wird auf der geprüften Seite nicht erwähnt, das solltest du für deutsche Buchhaltung prüfen. Zu den Preisen nennt Zoho vier Stufen. Der Free-Plan kostet 0 US-Dollar und gilt für bis zu 3 Nutzer mit 20 Belegscans pro Nutzer und Monat. Der Standard-Plan kostet bei jährlicher Zahlung 3 US-Dollar pro Nutzer und Monat, der Premium-Plan 5 US-Dollar. Premium enthält Selbstbuchung von Reisen und erweiterte Genehmigungen. Der Custom-Plan wird per Angebot berechnet und gilt ab 100 Nutzern. Eine 14-tägige Testversion ist verfügbar. Zum Hosting schreibt Zoho, eigene Rechenzentren zu betreiben und Daten nicht über Cloud-Drittanbieter zu leiten. Einen deutschen Standort nennt die geprüfte Seite nicht.
Vorteile
- Gratisplan für bis zu 3 Nutzer
- Günstige Tarife ab 3 US-Dollar pro Nutzer
- Belegerkennung in über 38 Sprachen
- Gute Verbindung zu anderen Zoho-Produkten
- Über 2.500 Integrationen
Nachteile
- DATEV-Anbindung auf der Website nicht genannt
- Preise in US-Dollar
- Kein Hosting in Deutschland zugesagt
- Weniger auf deutsche Pauschalen zugeschnitten als lokale Tools
Integrationen: Zoho Books, QuickBooks, Sage, Xero, SAP und 3 weitere
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Circulaab 15 € / MonatReisekosten- und Spesenabrechnung mit KI-Belegerkennung, automatischer Verpflegungspauschale und DATEV-Anbindung.Kostenpflichtig
Circula ist eine Software für Reisekosten- und Spesenabrechnung aus Deutschland. Mitarbeitende fotografieren Belege mit der App, die Texterkennung liest die Daten aus und erstellt daraus Auslagen und Reisekostenabrechnungen. Dadurch entfällt das manuelle Eintippen und Sammeln von Zetteln. Verpflegungsmehraufwand und Kilometerpauschalen berechnet das System automatisch nach den gültigen Vorgaben. Genehmigungsworkflows und Prüfregeln sorgen dafür, dass Abrechnungen vollständig und regelkonform sind. Web- und Mobile-Apps für iOS und Android sind enthalten. Über Schnittstellen zu DATEV, SAP, Microsoft Dynamics, Personio und Workday landen die Daten direkt in deiner Buchhaltung. Neben der Reisekostenabrechnung bietet Circula Firmenkreditkarten, die Verarbeitung von Eingangsrechnungen und Mitarbeiter-Benefits an. Du kannst die Module einzeln buchen. Das Modul Auslagen und Reisekosten startet bei 15 Euro pro Lizenz und Monat, es gilt in der Regel eine Mindestzahl von zehn Lizenzen. Komplexe Integrationen können zusätzliche Kosten verursachen. Laut Anbieter nutzen mehr als 2.800 Unternehmen Circula. Für sehr kleine Teams ist die Mindestabnahme ein Nachteil, für mittelständische Unternehmen mit vielen Reisenden ist Circula eine etablierte, auf den deutschen Markt zugeschnittene Lösung.
Vorteile
- Auf deutsche Steuerregeln zugeschnitten
- Starke DATEV-Anbindung
- Modular erweiterbar
- Mobile Apps für iOS und Android
Nachteile
- Mindestabnahme von 10 Lizenzen
- Zusatzkosten bei komplexen Integrationen
- Für sehr kleine Teams weniger geeignet
Integrationen: DATEV, SAP, Microsoft Dynamics, Personio, Workday
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MossKostenpflichtigSpend-Management-Plattform mit Firmenkarten, Eingangsrechnungen und Erstattungen für Reisekosten und Spesen, gehostet in Deutschland.KostenpflichtigHosting DE
Moss ist eine deutsche Plattform für das Management von Unternehmensausgaben. Sie vereint Firmenkarten, Eingangsrechnungen und die Erstattung von Mitarbeiterauslagen in einem System. Für Reisekosten bedeutet das: Du buchst Ausgaben über virtuelle oder physische Karten oder lässt Auslagen erstatten, und Kilometer, Verpflegungspauschalen und Belege werden automatisiert verarbeitet. Eine KI-gestützte Belegverarbeitung ordnet Dokumente den Transaktionen zu und bereitet die Buchung vor. Budgets und Genehmigungen steuerst du zentral, außerdem gibt es Funktionen für Einkaufsanfragen. Moss bietet laut Anbieter eine Integration für DATEV und verbindet sich mit mehr als 40 Buchhaltungs-, ERP-, HR- und Produktivitätstools. Die Plattform wird in Deutschland entwickelt und gehostet, die Daten bleiben in der EU. Moss verfügt über eine BaFin-Lizenz als E-Geld-Institut sowie ISO 27001 und SOC 2. Preise veröffentlicht der Anbieter auf der Startseite nicht, es gibt individuelle Pläne wie Smart Cards und Complete Spend Management auf Anfrage. Laut eigener Angabe nutzen mehr als 7.500 europäische Unternehmen Moss. Moss ist breiter als reine Reisekostensoftware. Wenn du nur Spesen abrechnen willst, kann der Funktionsumfang größer sein als nötig. Für wachsende Unternehmen, die Karten und Ausgaben zusammenführen, ist es eine starke Wahl.
Vorteile
- Entwicklung und Hosting in Deutschland
- BaFin-lizenziert und ISO 27001 zertifiziert
- Karten, Rechnungen und Erstattungen in einem Tool
- Über 40 Integrationen
Nachteile
- Preise nur auf Anfrage
- Breiter als reine Reisekostensoftware
- Für Einzelunternehmer überdimensioniert
Integrationen: DATEV, SAP, Personio, Slack
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Lanes & PlanesKostenpflichtigMünchner Software für Geschäftsreisen: Buchung, Spesenabrechnung und Buchhaltungsübergabe in einer browserbasierten Plattform.Kostenpflichtig
Lanes & Planes ist ein deutscher Anbieter von Software für Geschäftsreisemanagement mit Sitz in München. Die Plattform deckt den gesamten Ablauf einer Dienstreise ab, von der Buchung über die Reise selbst bis zur Abrechnung. Nach Angaben des Unternehmens nutzen über 1.700 Firmen weltweit die Lösung. Vor der Reise buchen Mitarbeitende Flüge, Bahn, Hotels und Mietwagen über einen großen B2B-Bestand. Während der Reise unterstützt eine mobile App, dazu nennt der Anbieter einen deutschsprachigen Kundenservice rund um die Uhr. Nach der Reise folgen die automatisierte Reisekostenabrechnung, die Anbindung an ERP-Systeme und die Rückforderung der Umsatzsteuer bei Auslandsreisen. Belege lassen sich verwalten und Daten automatisch an die Buchhaltung übergeben. Die Software richtet sich an vier Gruppen. Reisende buchen selbst über die App. Travel Manager setzen Richtlinien und Genehmigungsabläufe um. Die Buchhaltung profitiert von automatisierter Rechnungsverarbeitung. Die Geschäftsführung erhält Berichte und Überblick über Compliance. Der Anbieter nennt Zertifizierungen und Standards wie TÜV, ISO 27001 und DSGVO-Konformität. Die Plattform läuft im Browser, eine Installation ist nicht nötig. Sie lässt sich mit ERP- und HR-Systemen verbinden. Welche Systeme genau unterstützt werden, nennt die geprüfte Seite nicht. Einen konkreten Hosting-Standort gibt der Anbieter dort ebenfalls nicht an. Beim Preis arbeitet Lanes & Planes nicht mit festen Tarifen. Die Kosten hängen vom jährlichen Reisevolumen und den gewählten Leistungen ab. Als Einstieg nennt das Unternehmen ein Reisevolumen ab etwa 30.000 Euro pro Jahr. Auf der Website gibt es einen Preisrechner. Das Tool passt damit eher zu Firmen mit regelmäßigen Dienstreisen als zu Teams, die nur ein paar Belege im Monat abrechnen wollen. Wer Reisebuchung und Abrechnung aus einer Hand sucht und Wert auf einen deutschen Anbieter mit Service in deutscher Sprache legt, findet hier eine Alternative zu den großen internationalen Plattformen. Für reine Spesenerfassung ohne Buchungsbedarf sind schlankere Tools wie Rydoo oder Circula oft die einfachere Wahl.
Vorteile
- Buchung und Abrechnung aus einer Hand
- Deutscher Anbieter mit Sitz in München
- Deutschsprachiger Support rund um die Uhr
- Rückforderung der Umsatzsteuer bei Auslandsreisen
- Genannt werden TÜV, ISO 27001 und DSGVO
Nachteile
- Keine festen Tarife oder Preisliste
- Einstieg ab etwa 30.000 Euro Reisevolumen pro Jahr
- Konkrete Integrationen auf der Website nicht aufgeführt
- Für reine Spesenerfassung überdimensioniert
Integrationen: ERP-Systeme, HR-Systeme
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Rydooab 8 € / MonatSoftware für Spesen- und Reisekostenabrechnung mit Beleg-Scanner, Tagegeldern und Kilometererfassung ab 8 Euro pro Nutzer.Kostenpflichtig
Rydoo ist eine Software für Spesen- und Reisekostenabrechnung, die du am Rechner und über die mobile App nutzt. Mitarbeitende scannen Belege, erfassen Kilometer und reichen Abrechnungen ein, die automatisch durch die Genehmigungsstufen laufen. Das senkt den Aufwand in Buchhaltung und Personalabteilung. Bereits im Tarif Essentials sind unbegrenzte Auslagen, ein Beleg-Scanner, Kilometererfassung und ein einfacher Genehmigungsworkflow enthalten. Der Tarif Pro ergänzt Tagegelder, Anbindungen an Buchhaltungssoftware, automatischen Abgleich von Transaktionen sowie anpassbare Richtlinien mit mehrstufigen Freigaben. Business und Enterprise richten sich an größere Unternehmen und bringen unter anderem Rydoo Cards, SFTP-Export, API-Zugriff, Smart Audit, SSO und eine HR-Anbindung mit. Die Preise liegen bei 8 Euro (Essentials) und 10 Euro (Pro) pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, mit einer Mindestabnahme von fünf Nutzern. Für Business ab 30 und Enterprise ab 50 aktiven Nutzern gibt es Angebote auf Anfrage. Du zahlst dort nur für Nutzer, die im Monat mindestens eine Aktion durchführen. Rydoo ist ein internationales Produkt mit Fokus auf klassische Spesenabrechnung. Für Teams mit Firmenkarten und Ausgabenkontrolle lohnt auch ein Vergleich mit Moss, Pleo oder Spendesk.
Vorteile
- Günstiger Einstieg ab 8 Euro
- Abrechnung nur für aktive Nutzer in großen Tarifen
- Mobile App
- Skalierbar bis Enterprise
Nachteile
- Mindestabnahme von 5 Nutzern
- Business ab 30 Nutzern nur auf Anfrage
- Weniger auf den deutschen Markt zugeschnitten
Integrationen: DATEV, SAP, Sage
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HRWorksKostenpflichtigHR WORKS ist die deutsche All-in-one HR-Software für KMU und Mittelstand: Personalverwaltung, Reisekostenabrechnung, Zeiterfassung und Payroll-Vorbereitung in einer DSGVO-konformen Cloud-Lösung.KostenpflichtigHosting DE
HR WORKS ist eine deutsche HR-Software speziell für KMU und den Mittelstand, entwickelt von der HRworks GmbH (heute Teil der Forterro-Gruppe) mit Sitz in Freiburg. Die Plattform vereint alle zentralen HR-Prozesse in einer Lösung: Personalverwaltung, Reisekostenabrechnung, Zeitwirtschaft, vorbereitende Lohnbuchhaltung und Personalentwicklung. Mehr als 375.000 Nutzer vertrauen auf HR WORKS. Die Software wird in der AWS-Cloud betrieben und erfüllt vollständig die DSGVO-Anforderungen. Als zertifizierter DATEV-Partner ermöglicht HR WORKS eine nahtlose Übergabe von Lohndaten an Steuerberater. Durch den Employee-Self-Service-Ansatz entlasten Unternehmen ihre HR-Teams erheblich und schaffen Freiraum für strategische Personalarbeit. Das transparente, nutzerbasierte Preismodell ohne Mindestlaufzeit macht HR WORKS besonders attraktiv für wachsende Unternehmen mit 20 bis 500 Mitarbeitern.
Vorteile
- All-in-one-Plattform: Alle wesentlichen HR-Prozesse in einer Software, kein Systembruch zwischen Zeiterfassung, Reisekosten und Payroll.
- DATEV-Partner: Nahtlose, zertifizierte Schnittstelle zu DATEV und ADDISON erleichtert die Zusammenarbeit mit Steuerberatern erheblich.
- DSGVO-konform und Made in Germany: Betrieb auf AWS in Deutschland, höchste Datenschutzstandards, vollständige DSGVO-Konformität.
- Kein Mindestvertrag: Monatlich kündbar, Nutzerzahl jederzeit anpassbar – ideal für wachsende oder schrumpfende Teams.
- Starker Kundensupport: Persönliches Customer-Success-Team ab dem ersten Kontakt, über 25 Jahre Erfahrung.
- Hohe Kundenzufriedenheit: Mehr als 375.000 Nutzer, dokumentierte Referenzen aus verschiedenen Branchen.
Nachteile
- Intransparente Preise: Keine öffentlichen Listenpreise – Interessenten müssen ein individuelles Angebot anfordern, was den Vergleich mit Wettbewerbern erschwert.
- Veraltetes UI-Design: Mehrere Nutzer berichten, dass die Benutzeroberfläche im Vergleich zu neueren HR-Tools optisch weniger modern wirkt.
- Aufwendiges Onboarding: Die initiale Einrichtung und Datenmigration erfordert Zeit und interne Ressourcen, besonders bei komplexen Unternehmensstrukturen.
- Mindestnutzerzahl: Es werden mindestens 20 Nutzer berechnet, was für sehr kleine Unternehmen unter 20 Mitarbeitern unwirtschaftlich sein kann.
Integrationen: DATEV, ADDISON, Microsoft 365, Active Directory / Azure AD, softgarden und 1 weitere
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Pleoab 8 € / MonatAusgabenmanagement mit Firmenkarten, Spesenerfassung, Erstattungen und Kilometerabrechnung, abgerechnet pro Nutzer.Kostenpflichtig
Pleo ist eine Lösung für Ausgabenmanagement, die Firmenkarten mit einer Web- und Mobile-App für Belege, Spesen und Erstattungen verbindet. Mitarbeitende bezahlen mit der Pleo-Karte und laden den Beleg direkt nach dem Einkauf hoch. Die Ausgaben werden in Echtzeit erfasst und automatisch zu Berichten zusammengeführt. In den höheren Tarifen kommen Erstattungen und Kilometerabrechnung hinzu, außerdem KI-gestützte Ausgaberichtlinien und Genehmigungsworkflows. Der Tarif Optimise ergänzt Budgetverwaltung, Cashback-Prämien, HRIS-Integrationen und Einblicke in Händlerdaten. Pleo lässt sich laut Anbieter mit zahlreichen Buchhaltungssystemen verbinden. Über 40.000 europäische Unternehmen nutzen die Plattform. Die Preise gelten pro Nutzer und Monat: Start kostet 8 Euro, Build 14 Euro und Optimise 18 Euro. Start wird monatlich abgerechnet und erlaubt einen Administrator, Build und Optimise setzen mindestens drei Nutzer und jährliche Zahlung voraus. Für Erstattungen über Build und Optimise fällt eine Gebühr von 0,90 Prozent an, auch für Zahlungen in fremden Währungen gelten Gebühren. Du kannst Pleo kostenlos testen. Pleo eignet sich für kleine und mittlere Teams, die Ausgaben kartenbasiert steuern wollen. Wer nur eine klassische Reisekostenabrechnung mit Tagegeldern sucht, vergleicht es besser mit Circula oder Rydoo.
Vorteile
- Transparente Preise pro Nutzer
- Kostenlos testbar
- Einfache Bedienung per App
- Über 40.000 Kunden in Europa
Nachteile
- Gebühren bei Erstattungen und Fremdwährung
- Mindestnutzerzahl in höheren Tarifen
- Weniger auf deutsche Reisekostenregeln spezialisiert
Integrationen: DATEV, Xero
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SpendeskKostenpflichtigEuropäische Spend-Management-Plattform mit Firmenkarten, Spesenerfassung, Eingangsrechnungen und Budgetkontrolle.Kostenpflichtig
Spendesk ist eine europäische Plattform für das Ausgabenmanagement. Du steuerst darüber Firmenkarten, Auslagen, Eingangsrechnungen und Einkaufsprozesse an einer Stelle. Für Reisekosten und Spesen fotografieren Mitarbeitende ihre Belege per App, Kilometergeld und Verpflegungsmehraufwand werden digital erfasst. Laut Anbieter werden 98 Prozent der Belege automatisch erfasst, ohne dass Erinnerungsmails nötig sind. KI-gestützte Dokumentenerkennung und die Erkennung von Dubletten entlasten die Buchhaltung. Du legst Budgets fest und steuerst Freigaben. Die Plattform bindet Buchhaltungs- und ERP-Systeme wie DATEV, Sage, Xero, NetSuite und SAP sowie HR-Systeme und Slack an. Spendesk ist ISO-27001-zertifiziert und DSGVO-konform, die Zahlungsdienste erbringt eine in Frankreich lizenzierte Zahlungsinstitution. Es gibt die Pläne Essentials, Scale und Premium. Preise nennt der Anbieter nicht öffentlich, du fragst ein individuelles Angebot an. Die Abrechnung hängt von Transaktionsart und Menge ab, etwa bei Kartenkäufen, Rechnungen und Spesen. Spendesk ist ein Spend-Management-System und keine reine Reisekostensoftware. Für kleine Teams ist der Umfang eher groß, für Unternehmen mit mehreren Gesellschaften und höherem Ausgabenvolumen ist es eine ausgereifte Lösung.
Vorteile
- Breite Integrationen inklusive DATEV
- Automatische Belegerfassung
- Budgetkontrolle in Echtzeit
- In Europa reguliert
Nachteile
- Preise nur auf Anfrage
- Transaktionsabhängige Abrechnung
- Für kleine Teams überdimensioniert
Integrationen: DATEV, Sage, Xero, NetSuite, SAP und 1 weitere
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SAP ConcurKostenpflichtigCloud-Plattform von SAP für Buchung und Abrechnung von Geschäftsreisen, Spesen und Belegen mit KI-Belegerfassung.Kostenpflichtig
SAP Concur ist eine cloudbasierte Plattform für Geschäftsreisen und Spesen. Sie verbindet Reiseplanung, Buchung und Kostenabrechnung in einem System. Der deutsche Ableger ist die Concur (Germany) GmbH mit Sitz in Eschborn. Concur gehört zum SAP-Konzern und gilt in Deutschland als einer der bekanntesten Anbieter für diesen Bereich. Die Lösung besteht aus mehreren Bausteinen. Concur Expense erfasst Belege per KI, prüft Ausgaben gegen die Reiserichtlinie und beschleunigt Erstattungen. Concur Travel unterstützt die Buchung von Reisen mit einem KI-Assistenten und umfangreichen Anbieterinhalten. Dazu kommen Werkzeuge für Compliance, Budgetverwaltung, Reporting und Audit. Der Anbieter nennt außerdem den KI-Assistenten Joule, der Abläufe automatisieren soll. SAP Concur richtet sich nach Angaben des Anbieters an Unternehmen aller Größen, vom Kleinunternehmen über den Mittelstand bis zum Großkonzern. Als Referenzkunden nennt die Website unter anderem Adesso, Evonik, den FC Bayern, Henkel, Infineon, Puma und das Universitätsklinikum Tübingen. Für den Mittelstand ist vor allem die Anbindung an Buchhaltung und ERP wichtig. Concur nennt über 300 vorgefertigte Konnektoren, darunter SAP S/4HANA, DATEV, ADP, Workday und Microsoft Teams. Zum Datenschutz verweist der Anbieter auf seine Datenschutzerklärung und erwähnt die GoBD-Konformität. Ein Hosting ausschließlich in Deutschland wird auf der Startseite nicht zugesagt. Preise veröffentlicht SAP Concur nicht. Du erhältst ein Angebot erst nach einer Anfrage beim Vertrieb, der Preis hängt vom gewählten Umfang und der Unternehmensgröße ab. Das macht den Einstieg weniger transparent als bei Tools mit festen Tarifen. SAP Concur passt vor allem zu Firmen, die Reisen und Spesen zentral steuern wollen und bereits SAP oder DATEV nutzen. Für sehr kleine Teams mit wenigen Belegen kann die Lösung größer ausfallen als nötig. Wer eine schlanke Spesen-App ohne Vertriebsgespräch sucht, findet bei anderen Anbietern in diesem Vergleich einfachere Einstiege. Für Unternehmen mit vielen Dienstreisen, mehreren Gesellschaften und klaren Richtlinien ist Concur dagegen eine naheliegende Wahl, weil Buchung, Genehmigung und Abrechnung in einer Umgebung laufen.
Vorteile
- Reisebuchung und Abrechnung in einer Plattform
- Anbindung an SAP, DATEV und weitere Systeme
- Skaliert vom Mittelstand bis zum Konzern
- Richtlinienprüfung der Ausgaben automatisch
- Deutsche Gesellschaft mit Sitz in Eschborn
Nachteile
- Keine veröffentlichten Preise
- Für kleine Teams oft überdimensioniert
- Einführung braucht meist ein Vertriebsgespräch
- Hosting in Deutschland nicht ausdrücklich zugesagt
Integrationen: SAP S/4HANA, DATEV, ADP, Workday, Microsoft Teams
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PayhawkKostenpflichtigKI-gestützte Plattform für Ausgabenmanagement mit Firmenkarten, Spesen, Reisekosten und Rechnungsverarbeitung.Kostenpflichtig
Payhawk ist eine Plattform für Ausgabenmanagement und Finanzkoordination. Sie vereint Firmenkarten, Spesenverwaltung, Geschäftsreisen, Rechnungsverarbeitung und internationale Zahlungen in einem System. Der Anbieter hat Büros in Berlin, München, London, Paris, Barcelona, Amsterdam, Stockholm, Warschau und Sofia und ist nach eigenen Angaben in Großbritannien und im EWR lizenziert. Die Kernfunktionen sind Firmenkarten mit Limits und präventiven Sperren, ein Ausgabenmanagement mit automatischer Beleganforderung, Accounts Payable für Eingangsrechnungen, Reisekostenverwaltung und eine Beschaffungslösung. Dazu kommen KI-Agenten, die Abläufe und Genehmigungen automatisieren sollen. Mobile Apps gibt es für iOS und Android. Payhawk richtet sich an Finanzteams in Unternehmen verschiedener Branchen. Die Website nennt Kunden in über 33 Ländern, etwa aus Automobilbau, Gastgewerbe und Einzelhandel. Für Firmen, die Reisekosten und Spesen mit Karten und Rechnungen zusammen steuern wollen, ist das ein passender Ansatz. Bei den Integrationen nennt der Anbieter eine bidirektionale Synchronisierung mit ERP- und HR-Systemen, darunter NetSuite, Microsoft Dynamics 365, Sage Intacct und Workday. Eine Partner-API ist verfügbar. Eine DATEV-Anbindung wird auf der geprüften Seite nicht genannt, das solltest du vor einer Entscheidung klären. Zum Preismodell: Payhawk arbeitet modular. Du wählst Basismodule wie Travel, Cards und Expenses, Bill Pay oder Procure to Pay. Dazu kommen nutzungsabhängige Kosten, zum Beispiel für zusätzliche Karten, Erstattungen oder Rechnungen, sowie optionale Add-ons. Für kleine Firmen mit weniger als 20 Mitarbeitenden und einer Gesellschaft gibt es den Einstiegstarif Growth für 149 Britische Pfund pro Monat, optional mit 7 Tagen Testphase. Größere Setups erhalten ein individuelles Angebot, meist mit Jahres- oder Mehrjahresvertrag. Einrichtungsgebühren gibt es laut Anbieter nicht standardmäßig. Zum Hosting nennt die Website keine konkrete Region. Sie spricht von Sicherheit auf Enterprise-Niveau und verweist darauf, dass Gelder über JP Morgan abgesichert sind. Für Firmen mit strengen Anforderungen an den Datenstandort empfiehlt sich eine direkte Rückfrage beim Anbieter.
Vorteile
- Karten, Spesen, Reisen und Rechnungen in einem System
- Modulare Preise, nur gewünschte Bausteine
- Einstiegstarif für kleine Firmen
- Apps für iOS und Android
- Büros in Berlin und München
Nachteile
- Preise nur auf Anfrage, Growth-Tarif in britischen Pfund
- DATEV-Anbindung auf der Website nicht genannt
- Konkreter Hosting-Standort nicht angegeben
- Meist Jahres- oder Mehrjahresverträge
Integrationen: NetSuite, Microsoft Dynamics 365, Sage Intacct, Workday
Was ist Reisekosten- und Spesensoftware?
Reisekosten- und Spesensoftware ist ein Programm, mit dem Mitarbeitende Dienstreisen und Auslagen digital abrechnen. Sie fotografieren den Beleg mit der App, die Software liest Datum, Betrag und Händler per Texterkennung aus und legt die Ausgabe in einer Abrechnung ab. Danach prüft eine verantwortliche Person und gibt frei. Die Erstattung läuft über die Lohnabrechnung oder per Überweisung.
Typische Funktionen:
- Belegerfassung per Smartphone mit KI-Erkennung
- automatische Berechnung von Verpflegungspauschalen nach Dauer der Abwesenheit
- Erfassung von Kilometern bei Fahrten mit dem Privatwagen
- Freigabe-Workflows mit Reisekostenrichtlinien
- Export an Buchhaltung, Lohnabrechnung oder DATEV
Die Anbieter in diesem Vergleich fallen in drei Gruppen. Circula, Rydoo und Zoho Expense konzentrieren sich auf die Abrechnung von Spesen und Reisekosten. Moss, Pleo, Spendesk und Payhawk sind Spend-Management-Plattformen und verbinden Spesen mit Firmenkarten und Rechnungen. SAP Concur und Lanes & Planes decken zusätzlich die Buchung der Reise ab. HR WORKS ist eine HR-Software, in der Reisekosten ein Modul unter mehreren sind.
Die Unterschiede sind groß. Wer nur zwei Dienstreisen im Monat abrechnet, braucht etwas anderes als ein Unternehmen mit eigener Reiseabteilung.
Auswahlkriterien: Worauf du achten solltest
Beginne mit deinem Ist-Zustand. Zähle, wie viele Personen abrechnen, wie viele Belege pro Monat anfallen und ob ihr Auslandsreisen habt. Danach hilft diese Checkliste:
- Funktionsumfang: Reicht reine Spesenabrechnung, oder willst du Firmenkarten, Eingangsrechnungen und Reisebuchung in einem Tool?
- Verpflegungspauschalen: Berechnet die Software Pauschalen automatisch, auch für Auslandsreisen?
- Buchhaltungsanbindung: Gibt es eine DATEV-Schnittstelle oder einen Export in dein Buchhaltungsprogramm? Circula, Spendesk, SAP Concur und HR WORKS nennen DATEV ausdrücklich auf ihren Seiten.
- Belegerfassung: Wie gut arbeitet die App? Teste sie mit echten, schlecht fotografierten Belegen.
- Freigabe-Workflows: Lassen sich mehrstufige Freigaben und Reisekostenrichtlinien abbilden?
- Preismodell: Zahlst du pro Nutzer, pro aktiver Person oder pauschal? Gibt es Mindestmengen?
- Hosting und Datenschutz: Wo liegen die Daten, und gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag?
- Support: Gibt es Hilfe auf Deutsch, und wie schnell geht das Onboarding?
Lass dir vor der Entscheidung eine Testphase oder Demo geben. Zoho Expense bietet einen Gratisplan, bei den meisten anderen Anbietern vereinbarst du einen Demo-Termin. Prüfe außerdem die Mindestlaufzeit und Kündigungsfristen.
Preise und Kosten im Überblick
Die Preise unterscheiden sich stark, und viele Anbieter nennen sie nicht offen. Die folgenden Angaben stammen von den Anbieterseiten (Stand Oktober 2026). Währung und Betrag können sich je nach Region und Vertragslaufzeit ändern, prüfe sie deshalb vor dem Abschluss.
- Zoho Expense: Gratisplan für bis zu 3 Nutzer. Der Standardplan kostet ab 3 pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, Premium ab 5. Für kostenpflichtige Pläne sind mindestens 3 Nutzer nötig.
- Rydoo: Essentials ab 8 pro Nutzer und Monat, Pro ab 10. Business und Enterprise gibt es auf Anfrage.
- Pleo: Start 8, Build 14 und Optimise 18 pro Nutzer und Monat. Erstattungen kosten in Build und Optimise 0,90 Prozent Gebühr.
- Circula: Auslagen und Reisekosten ab 15 pro Lizenz und Monat, mindestens 10 Lizenzen. Firmenkarten starten bei 99 Plattformgebühr.
- HR WORKS: Abrechnung pro Nutzer, mindestens 20 Nutzer, ohne Mindestlaufzeit. Den Preis nennt der Anbieter im Angebot.
- Spendesk, Moss, SAP Concur, Payhawk und Lanes & Planes: Preise nur auf Anfrage. Lanes & Planes empfiehlt sich laut Anbieter eher ab etwa 30.000 Euro Reisebudget pro Jahr.
Rechne neben der Lizenz auch Nebenkosten ein: Einrichtung, Schnittstellen, Gebühren für Auslandszahlungen bei Karten und Aufpreise für Integrationen. Bei Spend-Plattformen lohnt der Vergleich mit deinen heutigen Kosten für Kreditkarten und Buchhaltungsaufwand.
Datenschutz, DSGVO und Hosting
Reisekosten enthalten personenbezogene Daten: Namen, Bankverbindungen, Reiseziele und Belege, die Rückschlüsse auf das Verhalten zulassen. Du brauchst deshalb mit jedem Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO. Frage außerdem, wo die Server stehen und welche Unterauftragnehmer beteiligt sind.
Das sagen die Anbieter:
- HR WORKS: Betrieb in Deutschland laut Anbieterseite, die Software läuft in der AWS-Cloud.
- Lanes & Planes: Anbieter aus Deutschland mit ISO 27001 und ISO 9001 Zertifizierung und DSGVO-Konformität.
- Moss: Daten in der EU gehostet, ISO 27001:2022 und SOC 2, beaufsichtigt von der BaFin.
- Spendesk: ISO 27001:2022, DSGVO und PCI DSS.
- Circula: DATEV Premium Partner. Zum Hosting findest du keine eindeutige Angabe, frage direkt nach.
Für Pleo, Rydoo, Zoho Expense, Payhawk und SAP Concur haben wir keinen Hosting-Standort in Deutschland bestätigen können. Das heißt nicht, dass sie unsicher sind. Es heißt, dass du im Vertrag nachfragen und dir den Speicherort schriftlich geben lassen solltest. Wichtig für die Buchhaltung ist außerdem die GoBD-Konformität: Digitale Belege müssen unveränderbar archiviert werden. SAP Concur nennt GoBD ausdrücklich.
Verpflegungspauschalen und gesetzliche Pflichten
Ein Hauptnutzen der Software ist die korrekte Abrechnung nach Steuerrecht. Für Inlandsreisen gelten 2026 diese Verpflegungspauschalen: 14 Euro bei einer Abwesenheit von mehr als 8 bis 24 Stunden und 28 Euro für volle 24 Stunden. Für Reisen ins Ausland gelten länderspezifische Sätze. Gute Software kennt sie und rechnet sie aus Abfahrts- und Rückkehrzeit selbst aus.
Weitere Pflichten, die du im Blick behalten solltest:
- Belegpflicht: Du musst Belege aufbewahren. Digitale Kopien sind erlaubt, wenn das Verfahren den GoBD entspricht.
- Reisekostenrichtlinie: Lege fest, welche Ausgaben erstattet werden und bis zu welcher Höhe. Gute Tools prüfen die Regeln direkt bei der Eingabe.
- A1-Bescheinigung: Bei Reisen innerhalb der EU brauchen Mitarbeitende diese Bescheinigung, damit nicht doppelt Sozialversicherung gezahlt wird.
- Steuerfreie Erstattung: Erstattungen innerhalb der Pauschalen bleiben steuerfrei. Alles darüber hinaus kann lohnsteuerpflichtig sein. Sprich das mit deiner Steuerberatung ab.
Dieser Text ersetzt keine Steuerberatung. Die Pauschalen kannst du auf der Seite des Bundesfinanzministeriums prüfen. Gute Anbieter pflegen Änderungen selbst ein, frage aber nach, wie schnell sie das tun.
Integrationen und Trends 2026
Die beste Abrechnung hilft wenig, wenn die Daten nach der Freigabe wieder von Hand übertragen werden. Prüfe deshalb, welche Schnittstellen es gibt:
- DATEV: Für viele deutsche Kanzleien und Mittelständler der Standard. Genannt wird die Anbindung bei Circula, Spendesk, SAP Concur, Lanes & Planes und HR WORKS.
- ERP und Buchhaltung: SAP Concur nennt über 300 vorgefertigte Konnektoren und SAP-Anbindung. Moss verbindet sich mit über 40 Buchhaltungs-, ERP- und HR-Tools.
- HR und Lohn: Bei HR WORKS liegen Reisekosten und Personalverwaltung in einem System.
Zwei Trends prägen 2026 den Markt. Erstens KI bei der Belegerfassung und Prüfung. SAP Concur wirbt mit dem Assistenten Joule, Payhawk mit KI-Agenten für Controlling, Einkauf und Reisen, Zoho Expense mit der KI Zia. Zweitens verschmelzen Reisekosten, Firmenkarten und Rechnungsverarbeitung. Statt Belege nachträglich einzureichen, entsteht die Ausgabe schon beim Kartenzahlen, und die Quittung wird nur noch zugeordnet. Circula, Moss, Pleo, Spendesk und Payhawk gehen diesen Weg.
Frage bei jedem Anbieter, was die KI konkret leistet. Einen Beleg auszulesen ist Standard. Interessant wird es bei Regelverstößen und Duplikaten.
Welche Software passt zu dir? Empfehlungen nach Einsatzzweck
Die Wahl hängt von Größe, Reiseaufkommen und Buchhaltung ab. Diese vier Situationen kommen oft vor:
- Kleines Team mit wenig Budget: Zoho Expense bietet einen Gratisplan für bis zu 3 Nutzer. Für etwas mehr Nutzer ist Rydoo günstig, weil Essentials bei 8 pro Nutzer beginnt.
- Mittelstand mit DATEV und Fokus auf Abrechnung: Circula verbindet automatische Verpflegungspauschalen mit einer DATEV-Anbindung. HR WORKS passt, wenn du ohnehin eine HR-Software für Personal und Zeiten suchst.
- Firmenkarten statt Auslagen aus eigener Tasche: Moss bündelt Karten, Rechnungen und Erstattungen mit EU-Hosting. Pleo und Spendesk sind weitere Optionen, wenn du Ausgaben pro Team budgetieren willst.
- Viele Geschäftsreisen mit Buchung: Lanes & Planes deckt Buchung, Support und Abrechnung aus Deutschland ab. SAP Concur eignet sich für größere Unternehmen mit SAP und internationalen Reisen.
Wenn du unsicher bist: Starte mit dem Gratisplan oder einer Demo, rechne zwei Monate echte Reisen durch und frage die Anwender im Team nach ihrer Meinung. Die Software setzt sich nur durch, wenn die App im Alltag einfach funktioniert.
Reisekosten- und Spesensoftware im Markt-Überblick
Häufige Fragen
Was kostet Reisekostensoftware?
Das hängt vom Anbieter. Zoho Expense hat einen Gratisplan für bis zu 3 Nutzer, Rydoo startet bei 8 und Pleo bei 8 pro Nutzer und Monat. Circula beginnt bei 15 pro Lizenz und Monat. Bei Spendesk, Moss und SAP Concur bekommst du ein Angebot auf Anfrage. Rechne Einrichtung und Zusatzkosten ein.
Gibt es eine kostenlose Reisekostensoftware?
Ja, Zoho Expense bietet einen Gratisplan für bis zu 3 Nutzer mit KI-Belegerfassung und Kilometererfassung. Für größere Teams brauchst du einen kostenpflichtigen Plan. Bei den übrigen Anbietern in diesem Vergleich gibt es keinen dauerhaft kostenlosen Tarif, aber oft eine Demo oder Testphase.
Wie hoch ist die Verpflegungspauschale 2026?
Für Inlandsreisen sind es 14 Euro bei mehr als 8 Stunden Abwesenheit und 28 Euro für volle 24 Stunden. Für das Ausland gelten länderspezifische Sätze. Eine gute Software berechnet die Pauschale automatisch aus den Reisezeiten. Bei Sonderfällen wie Mahlzeitengestellung fragst du deine Steuerberatung.
Ist Reisekostensoftware DSGVO-konform?
Seriöse Anbieter arbeiten DSGVO-konform und schließen mit dir einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Prüfe den Speicherort der Daten, Zertifikate wie ISO 27001 und die Unterauftragnehmer. HR WORKS nennt Hosting in Deutschland, Moss EU-Hosting. Bei anderen Anbietern fragst du den Speicherort schriftlich ab und lässt dir bestätigen, welche Unterauftragnehmer Zugriff auf die Daten haben.
Welche Reisekostensoftware hat eine DATEV-Schnittstelle?
Eine DATEV-Anbindung nennen Circula, Spendesk, SAP Concur, Lanes & Planes und HR WORKS auf ihren Seiten. Welche Daten genau übergeben werden, hängt vom Tarif ab. Lass dir die Schnittstelle in der Demo mit deiner Kanzlei oder Buchhaltung zeigen, bevor du unterschreibst.
Was ist der Unterschied zwischen Spesen- und Spend-Management?
Spesensoftware wie Rydoo oder Circula rechnet Auslagen und Reisen nachträglich ab. Spend-Management wie Moss, Pleo oder Spendesk bietet zusätzlich Firmenkarten, Rechnungen und Budgets. Dann entsteht die Ausgabe direkt beim Bezahlen und muss nicht vorgestreckt werden. Das spart Erstattungen, setzt aber voraus, dass dein Team mit Firmenkarten arbeiten soll.
Reicht Excel für die Reisekostenabrechnung?
Bei sehr wenigen Reisen geht das. Mit wachsendem Team entstehen Fehler: falsche Pauschalen, fehlende Belege, doppelte Erfassung. Zudem verlangt die GoBD eine ordnungsgemäße, unveränderbare Aufbewahrung digitaler Belege. Eine Software spart Zeit und senkt das Prüfungsrisiko, auch wenn der Aufwand zunächst höher wirkt.
Welche Software eignet sich für Geschäftsreisen mit Buchung?
Lanes & Planes bietet Buchung von Flügen, Bahn, Hotels und Mietwagen mit Abrechnung in einer Plattform. SAP Concur deckt Reisebuchung und Spesen für große Unternehmen ab, Payhawk bietet ebenfalls Reisebuchung. Für kleine Teams ist das meist mehr als nötig. Dort reicht oft eine reine Abrechnungslösung.