Online-Whiteboards im Vergleich
Online-Whiteboards sind digitale Flächen für Brainstorming, Workshops und Retrospektiven im Team. Sie ersetzen Flipchart und Haftnotizen, auch wenn Kolleginnen und Kollegen an verschiedenen Orten arbeiten.
- Tools im Vergleich
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- mit Hosting in Deutschland
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- kostenlos oder Freemium
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- kostenlos oder Freemium
- mit kostenloser Testphase
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- mit kostenloser Testphase
Ideen sammeln, Workshops moderieren, Prozesse skizzieren: Dafür braucht dein Team heute keinen Konferenzraum mehr. Das Problem ist die Auswahl. Es gibt viele Online-Whiteboards, die auf den ersten Blick gleich aussehen, sich aber bei Preis, Gratis-Tarif, Datenschutz und Funktionsumfang deutlich unterscheiden. Wer falsch wählt, zahlt für Funktionen, die niemand nutzt, oder merkt erst nach der Einführung, dass die Daten nicht in Europa liegen.
Diese Seite vergleicht zwölf Online-Whiteboards: Miro, Mural, Lucidspark, FigJam, Microsoft Whiteboard, Conceptboard, Collaboard, Canva, Klaxoon, Padlet, Whimsical und Excalidraw. Du findest Preise von den Anbieterseiten, Hinweise zu Hosting und DSGVO und Empfehlungen nach Einsatzzweck. Neben den großen internationalen Tools sind auch Anbieter aus Deutschland und der Schweiz dabei.
Achte beim Vergleich auf vier Punkte: Wie viele Boards sind im Gratis-Tarif bearbeitbar? Wie viele Personen können gleichzeitig mitarbeiten, und müssen Gäste ein Konto anlegen? Wo werden die Daten gespeichert? Und passt das Tool zu den Programmen, die dein Team ohnehin nutzt, zum Beispiel Microsoft Teams, Jira oder Slack? Mit diesen Fragen grenzt du die Auswahl schnell ein.
Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck
Aus unserem Ratgeber weiter unten
<a href="/software/miro/">Miro</a> und <a href="/software/mural/">Mural</a> bieten viele Vorlagen und Moderationsfunktionen für Workshops mit größeren Gruppen..
Details ansehen →<a href="/software/conceptboard/">Conceptboard</a> hostet in Deutschland und eignet sich für Teams mit hohen DSGVO-Anforderungen..
Auch gut: Collaboard
Details ansehen →<a href="/software/microsoft-whiteboard/">Microsoft Whiteboard</a> ist kostenlos nutzbar und direkt in Teams verfügbar..
Auch gut: FigJam
Details ansehen →<a href="/software/padlet/">Padlet</a> sammelt Beiträge auf übersichtlichen Boards und ist einfach zu bedienen..
Auch gut: Whimsical, Excalidraw
Details ansehen →Alle 12 Online-Whiteboards im Überblick
Zum Vergleichen zwei Tools markieren
1
MiroKostenlos nutzbarMiro ist das fuehrende Online-Whiteboard für visuelle Zusammenarbeit mit KI-Agenten, Diagrammtools und 250+ Integrationen für Jira, Slack und Teams.FreemiumHosting EU
Miro ist der fuehrende visuelle Workspace für Teams, die gemeinsam an Produkten und Strategien arbeiten. Auf einem endlosen, geteilten Canvas können Designer, Agile-Teams und Workshop-Moderatoren in Echtzeit brainstormen, Diagramme erstellen, Mindmaps aufbauen und Wireframes skizzieren. Die integrierte KI (Miro AI mit spezialisierten KI-Agenten und mehrstufigen Workflows) beschleunigt die Arbeit von der Ideenfindung bis zum fertigen Dokument. Über 6.000 Vorlagen, professionelle Diagrammtools (UML, AWS, Azure, ERD), interaktive Moderationsfunktionen und mehr als 250 App-Integrationen machen Miro zur zentralen Plattform für verteilte Teams. Über 100 Millionen Nutzer in mehr als 250.000 Unternehmen weltweit vertrauen auf Miro. Die Plattform ist DSGVO-konform, bietet EU-Datenspeicherung (Enterprise) und eignet sich vom Start-up bis zum Grosskonzern.
Vorteile
- Globaler Marktfuehrer für visuelle Online-Zusammenarbeit mit über 100 Millionen Nutzern in 250.000+ Unternehmen.
- Tief integrierte KI: spezialisierte KI-Agenten und mehrstufige Workflows beschleunigen die gesamte Produktentwicklung.
- Breites Integrations-Oekosystem mit 250+ nativen Verbindungen zu Jira, Slack, Confluence, Asana, Microsoft 365 und mehr.
- Eine Plattform für den gesamten Workflow: von der Ideenfindung und Wireframing über Sprint-Planning bis zur Praesentation.
- EU-Datenspeicherung und DSGVO-Konformitaet machen Miro auch für datenschutzsensible Branchen einsetzbar.
Nachteile
- Free-Plan auf 3 bearbeitbare Boards limitiert: für größere Teams schnell zu eng.
- Preise skalieren stark mit Teamgroesse: Business kostet 20 EUR/Mitglied/Mo, was bei großen Teams erhebliche Budgets erfordert.
- Große, komplexe Boards können die Browser-Performance beeintraechtigen.
- EU-Datenspeicherung nur im Enterprise-Plan verfuegbar; kleinere Teams werden auf US-Servern gehostet.
Integrationen: Jira, Confluence, Asana, Slack, Microsoft 365 und 7 weitere
2
ConceptboardKostenlos nutzbarConceptboard ist ein cloudbasiertes Whiteboard aus Deutschland für Brainstorming, Projektmanagement und Meetings mit Fokus auf DSGVO-konforme Zusammenarbeit.FreemiumHosting DE
Conceptboard ist eine cloudbasierte Whiteboard-Software für Teamzusammenarbeit, die Remote-Teams beim Brainstorming, Projektmanagement, in Meetings und in der Produktentwicklung unterstützt. Im Zentrum steht ein digitales Board, auf dem Teams gemeinsam Inhalte sammeln, strukturieren und weiterentwickeln können. Da der Anbieter seinen Sitz in Deutschland hat, wird Conceptboard häufig von Organisationen gewählt, für die Datenschutz und DSGVO-Konformität bei der Werkzeugauswahl eine besonders wichtige Rolle spielen. Die Boards bieten unbegrenzt viele Objekte, Team-Vorlagen, Gastzugänge für externe Beteiligte sowie private Freigabeoptionen für sensible Projekte. Für Live-Sessions stehen Moderationswerkzeuge wie Abstimmungsfunktionen zur Verfügung, mit denen sich Entscheidungen direkt im Meeting treffen lassen. Eine Board-Historie erlaubt es, frühere Versionen eines Boards einzusehen und Aenderungen nachzuvollziehen, was besonders bei längerfristigen Projekten mit vielen Beteiligten hilfreich ist. Integrationen mit Microsoft Teams und Webex binden Conceptboard in bestehende Meeting-Infrastrukturen ein, und umfangreiche Administrationseinstellungen ermöglichen es, Datenschutzvorgaben unternehmensweit durchzusetzen. Preislich startet Conceptboard mit einer kostenlosen Version, die drei aktive Boards und 250 MB Speicherplatz umfasst und sich für erste Tests eignet. Der Starter-Tarif hebt die Beschränkung auf unbegrenzte Boards und 5 GB Speicherplatz an und richtet sich an kleine Teams mit bis zu fünf aktiven Projekten. Der Advanced-Tarif erweitert das Angebot um 1 TB Speicherplatz, Board-Historie, Freigabe-Workflows und individuelles Branding, wird laut Anbieter jedoch nur im Rahmen eines 12-Monats-Vertrags ab zehn Nutzern angeboten. Für Unternehmen und Behörden gibt es einen eigenen Tarif mit Single Sign-On, Audit-Logs, unbegrenztem Speicher und prioritärem Support, der an einen 24-Monats-Vertrag ab 100 Nutzern gebunden ist. Darüber hinaus bietet der Anbieter individuelle Sonderlösungen mit dedizierten Rechenzentren und On-Premises-Optionen an. Conceptboard eignet sich vor allem für Teams in regulierten Branchen wie öffentlichem Sektor, Beratung oder Industrie, die Wert auf europäische Datenhaltung und vertragliche Planungssicherheit legen. Im Vergleich zu US-amerikanischen Wettbewerbern wie Mural oder Miro ist die Nutzerbasis kleiner, dafür punktet Conceptboard mit einer klaren Ausrichtung auf Datenschutz und langfristige Vertragsmodelle, die vor allem größeren Organisationen Planungssicherheit geben.
Vorteile
- Firmensitz in Deutschland und klarer Datenschutzfokus sprechen regulierte Branchen an.
- Board-Historie erlaubt Nachvollziehbarkeit von Aenderungen über längere Projektzeiträume.
- Individuelle On-Premises- und Rechenzentrumslösungen für besonders sicherheitskritische Kunden verfügbar.
- Kostenlose Version für erste Tests ohne Kreditkarte nutzbar.
Nachteile
- Höhere Tarife sind an mehrjährige Vertragslaufzeiten und Mindestnutzerzahlen gebunden.
- Kostenlose Version ist mit 250 MB Speicherplatz recht knapp bemessen.
- Kleinere Nutzerbasis und Vorlagenbibliothek als bei größeren internationalen Wettbewerbern.
Integrationen: Microsoft Teams, Webex, Single Sign-On Provider
3
Microsoft WhiteboardKostenlosMicrosoft Whiteboard ist ein digitales Whiteboard mit unendlicher Zeichenfläche, eng integriert in Microsoft Teams und Microsoft 365.Kostenlos
Microsoft Whiteboard ist ein digitales Whiteboard mit unendlicher Zeichenfläche für Brainstorming, Workshops und Besprechungen. Du kannst mit Stift, Haftnotizen, Text, Formen und Bildern arbeiten, und mehrere Personen bearbeiten das Board gleichzeitig. Die Anwendung ist direkt in Microsoft Teams integriert und lässt sich in Besprechungen starten, sodass alle Teilnehmer ohne Zusatzprogramm mitzeichnen. Es gibt Apps für Windows, iOS und eine Webversion. Wenn dein Unternehmen ohnehin Microsoft 365 nutzt, ist Whiteboard ohne zusätzliche Lizenzkosten verfügbar und fügt sich in die bestehende Verwaltung ein. Im Vergleich zu spezialisierten Whiteboards wie Miro bietet es weniger Vorlagen und Moderationsfunktionen, ist dafür unkompliziert und für viele Teams völlig ausreichend. Zu den wichtigsten Funktionen zählen Unendliche Zeichenfläche, Haftnotizen und Formen, Stift- und Texteingabe sowie Echtzeit-Zusammenarbeit. Als Stärken nennen Nutzer vor allem: kostenlos nutzbar; nahtlos in Microsoft Teams. Als Nachteil solltest du beachten: weniger Vorlagen und Moderationsfunktionen als Miro. Das Werkzeug richtet sich vor allem an Teams, Schulen und Unternehmen mit Microsoft 365 und lässt sich gut mit anderen Anwendungen kombinieren. Vergleiche vor einer Entscheidung die Tarife und prüfe, ob eine Testversion oder ein kostenloser Tarif zu deinen Anforderungen passt.
Vorteile
- Kostenlos nutzbar
- Nahtlos in Microsoft Teams
- Einfache Bedienung
Nachteile
- Weniger Vorlagen und Moderationsfunktionen als Miro
- Am nützlichsten im Microsoft-Umfeld
Integrationen: Microsoft Teams, Microsoft 365, OneNote
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PadletFreemiumPadlet ist eine visuelle Plattform für Boards und Canvases, mit der du Inhalte sammelst, ordnest und teilst, besonders in Schule und Weiterbildung.Freemium
Padlet ist eine Plattform für visuelle Zusammenarbeit. Du legst digitale Boards an, auf denen Teilnehmende Texte, Bilder, Links und Dateien als Beiträge sammeln. Laut Anbieter nutzen weltweit rund 40 Millionen Menschen Padlet. Das Unternehmen hat seinen Sitz in San Francisco in den USA. Padlet funktioniert anders als ein klassisches unendliches Whiteboard. Du wählst ein Layout wie Wand, Raster, Spalten, Zeitleiste oder Karte. Beiträge lassen sich dann frei anordnen. Zusätzlich bietet der Anbieter sogenannte Sandboxes. Das sind digitale Flächen für Whiteboards, Lektionen und Aktivitäten. Beispiele auf der Website sind KWL-Tabellen, Storyboards, Landkarten und Quiz-Formate. Die Zielgruppe liegt klar im Bildungsbereich. Lehrkräfte und Lernende nutzen Padlet für Unterricht, Projektarbeit und Feedback. In Unternehmen eignet sich das Tool für Ideensammlungen, Onboarding-Boards, Wissenssammlungen und einfache Retrospektiven. Wer komplexe Diagramme, Workshop-Moderation mit Timern oder tiefe Integration in Entwicklungstools braucht, ist bei Miro, Mural oder Lucidspark besser aufgehoben. Die Bedienung ist einfach. Teilnehmende brauchen für viele Boards keine lange Einarbeitung. Apps gibt es für iOS und Android, laut Anbieter mit guten Bewertungen in den Stores. Padlet bietet einen kostenlosen Tarif mit einer begrenzten Zahl an Boards und kostenpflichtige Stufen mit mehr Boards und größeren Uploads. Die genauen Preise haben wir auf der Anbieterseite nicht abrufen können, sie hängen laut Anbieter vom Land ab. Prüfe sie deshalb direkt auf padlet.com in deinem Konto. Zu Hosting und Datenschutz haben wir auf der Startseite keine Angaben gefunden. Ein Serverstandort in Deutschland oder der EU ist nicht belegt. Wenn du Padlet im Unternehmen oder in der Schule einsetzt, kläre Auftragsverarbeitung und Datenschutz vorab anhand der Datenschutzerklärung des Anbieters. Padlet passt für alle, die schnell und ohne Vorkenntnisse gemeinsam Inhalte sammeln wollen. Als vollwertiges Workshop-Whiteboard für Teams ist es weniger spezialisiert, dafür sehr leicht zu bedienen.
Vorteile
- Sehr einfache Bedienung ohne Einarbeitung
- Mehrere Layouts wie Wand, Raster und Zeitleiste
- Gut für Unterricht, Schulungen und Ideensammlungen
- Apps für iOS und Android
- Kostenloser Einstieg möglich
Nachteile
- Kein klassisches unendliches Workshop-Whiteboard
- Serverstandort in Deutschland oder der EU nicht belegt
- Anbieter sitzt in den USA
- Kostenloser Tarif begrenzt die Zahl der Boards
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MuralKostenlos nutzbarMural ist eine visuelle Kollaborationsplattform mit digitalem Whiteboard, auf der Teams gemeinsam Ideen entwickeln, Workshops moderieren und Prozesse visualisieren.FreemiumHosting EU
Mural ist eine visuelle Kollaborationsplattform, die weit über ein einfaches digitales Whiteboard hinausgeht. Das Tool richtet sich an Teams, die gemeinsam Probleme lösen, Workshops durchführen und neue Ideen entwickeln möchten, und wird laut Anbieter von kleinen Start-ups bis zu Fortune-100-Unternehmen eingesetzt. Im Zentrum steht ein unendliches Canvas, auf dem Nutzerinnen und Nutzer in Echtzeit mit Sticky Notes, Freihandzeichnungen, Formen und vorgefertigten Vorlagen arbeiten können. Ein Alleinstellungsmerkmal von Mural sind die sogenannten Facilitation Superpowers: Funktionen wie Abstimmungen, Timer, ein privater Arbeitsmodus und ein Laserpointer helfen dabei, Workshops und Meetings strukturiert zu moderieren, statt nur unstrukturiert Notizen zu sammeln. Dazu kommen die LUMA-Frameworks, eine Sammlung erprobter Methoden für Design Thinking, Retrospektiven und strategische Planung, die als Vorlage direkt im Board genutzt werden können. Mural AI unterstützt laut Anbieter dabei, Sticky Notes automatisch zu clustern, Zusammenfassungen zu erstellen und Boards schneller mit Inhalten zu füllen. Die kostenlose Version erlaubt bis zu drei aktive Boards mit unbegrenzter Teilnehmerzahl in offenen Räumen und eignet sich für den ersten Test oder kleine Projekte. Wer regelmäßig und in privaten Bereichen arbeiten möchte, greift zum Team-Plus-Tarif mit unbegrenzten Boards und grundlegenden Integrationen. Der Business-Tarif erweitert das Angebot um Single Sign-On, unbegrenzte externe Gäste und erweiterte Integrationen für wachsende Organisationen, während der Enterprise-Tarif auf individuelle Anfrage zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie SCIM-Verwaltung, Audit-Logs und eine verpflichtende Zwei-Faktor-Authentifizierung bietet. Mural weist laut eigenen Angaben Zertifizierungen wie SOC 2 Type 2 und ISO 27001 vor und erfüllt DSGVO- sowie CCPA-Vorgaben, was das Tool auch für Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen interessant macht. Mural eignet sich besonders für Produktteams, UX-Designerinnen, agile Coaches und Beratungen, die regelmäßig Workshops mit verteilten Teams durchführen. Mobile Apps für iOS und Android ermöglichen die Teilnahme auch unterwegs, und über Vorlagen für Sprintplanung, Retrospektiven oder Customer Journey Maps lässt sich der Einstieg in neue Formate erleichtern. Im Vergleich zu reinen Diagramm-Tools liegt der Fokus klarer auf Zusammenarbeit in Echtzeit und Workshop-Moderation als auf technischer Präzision einzelner Diagrammtypen. Teams, die von physischen Whiteboards und Post-its auf eine digitale, ortsunabhängige Lösung umsteigen wollen, finden in Mural ein etabliertes und international verbreitetes Werkzeug.
Vorteile
- Facilitation-Funktionen wie Timer und Abstimmungen strukturieren Workshops besser als reine Whiteboard-Tools.
- LUMA-Frameworks liefern sofort einsetzbare Methoden für Design Thinking und Retrospektiven.
- Breite Zertifizierungslage (SOC 2, ISO 27001) macht das Tool auch für regulierte Branchen interessant.
- Kostenlose Version erlaubt einen risikofreien ersten Test mit echten Boards.
Nachteile
- Kostenlose Version begrenzt aktive Boards auf drei und erlaubt keine privaten Räume.
- Team-Plus-Tarif wird bei wachsender Nutzerzahl schnell teurer als bei manchen Mitbewerbern.
- Erweiterte Sicherheitsfunktionen wie SSO sind erst ab dem Business-Tarif verfügbar.
Integrationen: Microsoft Teams, Slack, Zoom, Jira, Google Workspace und 1 weitere
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KlaxoonKostenpflichtigKlaxoon ist eine Plattform für visuelle Zusammenarbeit aus Frankreich mit Whiteboard, Vorlagen und KI-Zusammenfassungen, die zu Wrike gehört.Kostenpflichtig
Klaxoon ist eine Plattform für visuelle Zusammenarbeit mit einem digitalen Whiteboard im Kern. Das Unternehmen sitzt in Rennes in Frankreich und gehört seit der Übernahme durch Wrike zu dessen Produktfamilie. Laut Anbieter nutzen mehr als 7.500 Unternehmen die Plattform. Du nutzt Klaxoon für Workshops, Brainstormings, Retrospektiven, Trainings und Meetings. Auf den Boards arbeitest du mit Haftnotizen, Diagrammen und fertigen Vorlagen, zum Beispiel für Sprint-Retrospektiven oder Produktzyklen. Dazu kommen interaktive Aktivitäten, mit denen du Teilnehmende live einbindest. Der Anbieter nennt außerdem Kennzahlen zur Beteiligung, damit du siehst, wie aktiv ein Team mitarbeitet. Eine KI-Funktion fasst Ideen zusammen und ordnet sie. Sie erstellt außerdem Meeting-Zusammenfassungen und Aktionspläne. Durch die Verbindung mit Wrike lassen sich Ergebnisse aus Workshops in die Projektsteuerung überführen. Zielgruppe sind Unternehmen aus Industrie und Design, Marketing, Kundenservice, Training, agile Entwicklung und Projektbüros. Für kleine und mittlere Firmen in der DACH-Region ist Klaxoon vor allem dann interessant, wenn du Workshops und Schulungen moderieren willst und nicht nur ein freies Zeichenbrett suchst. Bei der Anbindung an andere Software nennt der Anbieter Microsoft (Teams, Office, Entra ID), Google Workspace, Jira, Confluence, Wrike, Okta, Adobe Creative Cloud, Zapier, Dropbox, OneDrive und Moodle. Single Sign-on ist über Microsoft, Okta und Apple möglich. Zum Preis veröffentlicht Klaxoon auf der Website keine Zahlen. Es gibt stattdessen eine Demo-Anfrage, Preise erhältst du also über den Vertrieb. Das ist für kleine Teams ein Nachteil, weil du den Preis nicht vorab mit anderen Tools vergleichen kannst. Zum Hosting und Serverstandort macht die Website im Abschnitt, den wir geprüft haben, keine Angaben. Frage vor dem Einsatz beim Anbieter nach Datenstandort und Auftragsverarbeitungsvertrag, wenn du personenbezogene Daten auf den Boards verarbeitest. Klaxoon passt für Teams, die Workshops und Trainings strukturiert durchführen und ein Tool aus Europa bevorzugen. Wer ein einfaches, kostenloses Whiteboard sucht, findet bei anderen Anbietern in dieser Kategorie einen leichteren Einstieg.
Vorteile
- Vorlagen für Retrospektiven, Sprints und Trainings sind fertig vorhanden
- Interaktive Aktivitäten binden Teilnehmende in Workshops live ein
- KI fasst Ideen zusammen und erstellt Aktionspläne
- Viele Anbindungen, darunter Microsoft, Google, Jira und Confluence
- Anbieter sitzt in Frankreich
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise, nur Demo-Anfrage
- Serverstandort ist auf der Website nicht angegeben
- Kein erkennbarer kostenloser Dauer-Tarif
- Für reines Zeichnen und Skizzieren mehr Funktionen als nötig
Integrationen: Microsoft Teams, Microsoft Office, Google Workspace, Jira, Confluence und 7 weitere
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CollaboardKostenlos nutzbarCollaboard ist ein Online-Whiteboard aus der Schweiz mit europäischer Datenhaltung und Fokus auf Datenschutz und DSGVO.FreemiumHosting EU
Collaboard ist ein Online-Whiteboard für die Zusammenarbeit in Workshops, Meetings und Projekten. Du arbeitest auf einer unendlichen Fläche mit Haftnotizen, Zeichnungen, Dateien und Vorlagen, und mehrere Personen bearbeiten gleichzeitig. Der Anbieter betont Datenschutz und DSGVO-Konformität. Die Server stehen laut Anbieter auf Microsoft Azure in den Niederlanden und der Schweiz, ein Hosting in Deutschland über die T-Cloud Public ist als kostenpflichtige Option für Advanced und Enterprise erhältlich. Der Free-Tarif umfasst drei Boards mit bis zu fünf Teilnehmern. Basic und Advanced kosten 5 beziehungsweise 10 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung. Enterprise bietet Self-Hosting, Single Sign-on und Audit-Logs. Für Bildung und öffentliche Einrichtungen gibt es Rabatte. Zu den wichtigsten Funktionen zählen Unendliche Zeichenfläche, Haftnotizen und Vorlagen, Echtzeit-Zusammenarbeit sowie Moderationstools. Als Stärken nennen Nutzer vor allem: starker Fokus auf Datenschutz; europäische Serverstandorte. Als Nachteil solltest du beachten: kleineres Ökosystem als Miro. Das Werkzeug richtet sich vor allem an Behörden, Bildung und Unternehmen mit hohen Datenschutzanforderungen und lässt sich gut mit anderen Anwendungen kombinieren. Vergleiche vor einer Entscheidung die Tarife und prüfe, ob eine Testversion oder ein kostenloser Tarif zu deinen Anforderungen passt.
Vorteile
- Starker Fokus auf Datenschutz
- Europäische Serverstandorte
- Günstige Preise
Nachteile
- Kleineres Ökosystem als Miro
- Deutschland-Hosting nur als kostenpflichtige Option
Integrationen: Microsoft Teams, Zoom
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FigJamKostenlos nutzbarFigJam ist das digitale Whiteboard von Figma für Brainstorming, Diagramme und Workshops und laut Anbieter in jedem Figma-Plan kostenlos enthalten.FreemiumHosting EU
FigJam ist das digitale Whiteboard aus dem Hause Figma und wurde speziell für Teamkoordination, Brainstorming und Workshops entwickelt. Anders als eigenständige Whiteboard-Anbieter ist FigJam kein separates Produkt mit eigener Preisliste, sondern laut Anbieter in jedem Figma-Plan für alle Sitze enthalten. Wer bereits Figma für Produktdesign nutzt, bekommt FigJam automatisch dazu, was die Einführung im Team erheblich vereinfacht und zusätzliche Lizenzkosten vermeidet. Funktional deckt FigJam ein breites Spektrum an Kollaborationsformaten ab: Von freiem Brainstorming mit Sticky Notes über komplexe Flowcharts und Systemdiagramme mit Snap-to-Grid-Konnektoren bis hin zu strukturierten Workshop-Formaten für Sprintplanung, Standups und Retrospektiven. Auch strategische Planungsaktivitäten wie Roadmapping und Alignment-Workshops lassen sich mit vorgefertigten Vorlagen umsetzen, von denen laut Anbieter mehr als 300 zur Verfügung stehen. KI-gestützte Funktionen helfen dabei, Vorlagen automatisch zu generieren und Sticky Notes thematisch zu sortieren, was gerade bei großen Brainstorming-Sessions Zeit spart. Da FigJam auf derselben technischen Basis wie Figma läuft, profitieren Teams von der gleichen Echtzeit-Kollaboration, für die Figma bekannt ist: Mehrere Personen können gleichzeitig am selben Board arbeiten, per Audio, Chat und Kommentaren kommunizieren und Aenderungen sofort nachvollziehen. Die enge Verzahnung mit Figma-Designdateien erlaubt es zudem, Design-Reviews direkt im Whiteboard-Kontext zu besprechen, etwa um User-Flows zu skizzieren, bevor sie im Design-Tool umgesetzt werden. Integrationen zu Asana, Jira und GitHub binden FigJam in bestehende Projektmanagement- und Entwicklungs-Workflows ein. Für Produktteams, die ohnehin mit Figma arbeiten, ist FigJam damit oft die naheliegendste Wahl für Whiteboarding, da kein zusätzliches Tool eingeführt und kein separates Budget eingeplant werden muss. Für Organisationen, die kein Figma nutzen, lohnt sich der Umstieg in der Regel nur, wenn auch das Interesse an Figma als Design-Tool besteht, da FigJam nicht unabhängig von einem Figma-Konto erworben werden kann. Im Vergleich zu spezialisierten Whiteboard-Anbietern bietet FigJam etwas weniger Facilitation-Funktionen für große Workshops, punktet dafür aber mit der nahtlosen Verbindung zwischen Ideenfindung und tatsächlicher Produktumsetzung in einem einzigen Werkzeug-Oekosystem.
Vorteile
- Kostenlos in jedem Figma-Plan enthalten, kein zusätzliches Budget nötig.
- Nahtlose Verbindung zwischen Whiteboard-Ideenfindung und Produktdesign in Figma.
- Ueber 300 Vorlagen für agile und strategische Workshop-Formate.
- Dieselbe bewährte Echtzeit-Engine wie Figma sorgt für flüssige Zusammenarbeit.
Nachteile
- Nicht als eigenständiges Produkt ohne Figma-Konto erhältlich.
- Weniger dedizierte Facilitation-Funktionen für große Workshops als spezialisierte Whiteboard-Anbieter.
- Voller Funktionsumfang hängt vom gebuchten Figma-Plan der Organisation ab.
Integrationen: Asana, Jira, GitHub, Figma, Slack
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WhimsicalKostenlos nutzbarWhimsical ist ein Whiteboard für Produktteams mit Flowcharts, Mind Maps, Wireframes, Dokumenten und KI-Funktionen.Freemium
Whimsical ist laut Anbieter das Whiteboard für Produktteams. Du kombinierst auf einer unendlichen Fläche Diagramme, Skizzen und Wireframes mit Dokumenten. Hinter dem Tool steht Whimsical, Inc. Die Kernfunktionen sind Whiteboards, Flowcharts, Mind Maps und Wireframes. Du ziehst Komponenten per Drag and Drop auf die Fläche und bearbeitest sie gemeinsam in Echtzeit. Kommentare helfen dir, Feedback gezielt an einer Stelle zu sammeln. Bilder und Videos lassen sich einbetten, und eine Versionshistorie hält Änderungen fest. KI-Funktionen erzeugen Flowcharts, erweitern Mind Maps und erstellen Wireframes aus einer Textbeschreibung. Whimsical richtet sich an Produktteams, Designer und alle, die Abläufe schnell visuell darstellen wollen. Die Oberfläche ist bewusst schlank. Dadurch eignet sich das Tool gut für Prozessdiagramme, Nutzerflüsse und erste Entwürfe von Oberflächen. Für große Workshops mit Abstimmungen und Timern bieten andere Tools in dieser Kategorie mehr Moderationsfunktionen. Bei den Preisen gibt es drei Stufen. Der kostenlose Tarif dient laut Anbieter zum Testen und begrenzt die Zahl der Board-Objekte und Dokument-Blöcke pro Monat, Exporte tragen ein Wasserzeichen. Pro kostet 10 US-Dollar pro Editor und Monat bei jährlicher Zahlung und hebt diese Grenzen auf. Business kostet 20 US-Dollar pro Editor und Monat bei jährlicher Zahlung und bringt private Teams, SAML SSO, SCIM und unbegrenzte Versionshistorie. Betrachter sind in allen Tarifen kostenlos. Bei Business mit mindestens 10 Editoren ist Zahlung per Rechnung möglich. Desktop-Apps gibt es für macOS und Windows, zusätzlich läuft Whimsical im Browser. Eine API wird auf der Website erwähnt. Zu Serverstandort und Hosting finden sich auf der Startseite keine Angaben, ein Standort in Deutschland oder der EU ist daher nicht belegt. Prüfe den Datenschutz vor dem Einsatz mit Kundendaten. Whimsical passt für kleine und mittlere Teams, die Prozesse, Konzepte und Oberflächen schnell skizzieren wollen und dafür ein übersichtliches Tool bevorzugen.
Vorteile
- Schlanke, schnelle Oberfläche
- Flowcharts, Mind Maps und Wireframes in einem Tool
- KI erstellt Diagramme aus Text
- Betrachter sind in allen Tarifen kostenlos
- Desktop-Apps für macOS und Windows
Nachteile
- Kostenloser Tarif stark begrenzt
- Preise in US-Dollar pro Editor
- Serverstandort nicht angegeben
- Weniger Moderationsfunktionen für große Workshops
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ExcalidrawKostenlos nutzbarExcalidraw ist ein quelloffenes Whiteboard im Handzeichnungs-Stil mit Echtzeit-Zusammenarbeit und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.Freemium
Excalidraw ist ein quelloffenes Whiteboard für Diagramme und Skizzen im Handzeichnungs-Stil. Die Software steht unter der MIT-Lizenz und läuft als Web-App auf excalidraw.com. Entwickler binden sie außerdem als npm-Paket in eigene Anwendungen ein. Unternehmen wie Google Cloud, Meta, Notion und CodeSandbox haben Excalidraw laut Projektseite integriert. Die Fläche ist unendlich und bewusst einfach gehalten. Du zeichnest Rechtecke, Kreise, Rauten, Pfeile und freie Linien, nutzt Formbibliotheken und exportierst nach PNG, SVG oder in die Zwischenablage. Es gibt einen Dunkelmodus und Unterstützung für mehrere Sprachen. Die Web-App ist eine Progressive Web App und funktioniert offline. Deine Arbeit speichert der Browser automatisch lokal. Für die Zusammenarbeit startest du eine Live-Sitzung und teilst den Link. Laut Projekt sind die gemeinsam bearbeiteten Inhalte Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Außerdem kannst du Ansichten per Link ohne Bearbeitungsrechte teilen. Wer mehr braucht, kann Excalidraw Plus buchen. Der kostenlose Tarif enthält laut Preisseite den vollen Editor, eine unendliche Szene, unbegrenzt viele Mitarbeitende, PNG- und SVG-Export, Anbindungen an Notion und Obsidian, Bibliotheken und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Plus kostet 6 US-Dollar pro Nutzer und Monat, mit rund 14 Prozent Rabatt bei jährlicher Zahlung, und lässt sich 14 Tage testen. Es bringt unbegrenzte Szenen und Ordner, Cloud-Speicher, Zugriffsverwaltung, Sprach- und Bildschirmübertragung, Präsentationen, erweiterte KI, Teamverwaltung und Kommentare. Der Anbieter nennt SOC-2-Zertifizierung und einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Excalidraw richtet sich an Entwickler, Technikteams und alle, die schnell Architekturskizzen, Abläufe oder Ideen zeichnen wollen. Für Workshops mit Abstimmungen, Timern und großen Vorlagenbibliotheken ist es nicht gebaut. Zum Serverstandort der Plus-Cloud haben wir keine Angabe gefunden. Du kannst die Open-Source-Software aber selbst betreiben, wenn du volle Datenkontrolle brauchst. Excalidraw passt für kleine Teams, die ein schnelles, kostenloses und datensparsames Zeichenbrett ohne Anmeldung suchen.
Vorteile
- Kostenlos und quelloffen unter MIT-Lizenz
- Funktioniert ohne Anmeldung und offline
- Ende-zu-Ende-verschlüsselte Zusammenarbeit
- Selbst betreibbar für volle Datenkontrolle
- Einbindung in Notion und Obsidian
Nachteile
- Wenige Moderationsfunktionen für Workshops
- Kleine Vorlagenauswahl im Vergleich zu Miro oder Mural
- Kostenloser Tarif nur mit einer Szene
- Serverstandort der Plus-Cloud nicht angegeben
Integrationen: Notion, Obsidian
CanvaKostenlos nutzbarFuehrende Online-Design-Plattform für Privat und KMU mit 220M+ Nutzern, 60M+ Templates und integriertem KI Magic Studio.FreemiumHosting EU
Canva ist die fuehrende Online-Design-Plattform für Privatpersonen und KMU mit über 220 Millionen monatlichen Nutzern weltweit. Der Drag-and-Drop-Editor bietet Zugang zu mehr als 60 Millionen Templates sowie integrierten KI-Tools (Magic Studio) für Bildgenerierung, Hintergrundentfernung und Textgestaltung. Neben Grafiken unterstützt Canva auch Videoschnitt, Social-Media-Content, Prasentationen, Mockups und Print-on-Demand. Canva Enterprise richtet sich an große Teams mit erweiterten Marken- und Governance-Funktionen.
Vorteile
- Marktfuehrer im Online-Design-Segment mit 220M+ MAU
- Riesige Template- und Asset-Bibliothek (60M+ Vorlagen, 100M+ Stockfotos)
- Tief integrierte KI-Tools direkt im Editor ohne Drittanbieter
- Sehr intuitive Bedienung ohne Designkenntnisse
- Umfangreiches kostenloser Tarif für Einstieg
- Starke Kollaborationsfunktionen für Teams
Nachteile
- Server-Infrastruktur primaer in USA und Australien, DSGVO-Compliance eingeschraenkt
- Eingeschraenkte Kontrolle für professionelle Designer im Vergleich zu Adobe Illustrator/Photoshop
- Exportoptionen (z.B. CMYK für Druckvorstufe) begrenzt
- Abhaengigkeit vom Internet (Offline-Funktion sehr eingeschraenkt)
- Eigentumsrechte an erstellten Designs bei Account-Kündigung prüfenswert
Integrationen: Slack, Microsoft 365, Google Workspace, Dropbox, Hubspot und 10 weitere
LucidsparkKostenlos nutzbarLucidspark ist das digitale Whiteboard von Lucid Software für Brainstorming und Workshops und lässt sich eng mit dem Diagramm-Tool Lucidchart kombinieren.FreemiumHosting EU
Lucidspark ist das digitale Whiteboard von Lucid Software, dem Unternehmen hinter dem bekannten Diagramm-Tool Lucidchart. Während Lucidchart auf strukturierte Diagramme wie Flowcharts und Organigramme spezialisiert ist, deckt Lucidspark den kreativeren Teil der Zusammenarbeit ab: Brainstorming, Ideensammlung und Workshop-Moderation auf einem frei gestaltbaren Canvas. Beide Produkte lassen sich über die sogenannte Lucid Visual Collaboration Suite kombinieren, sodass Teams nahtlos zwischen freiem Ideensammeln in Lucidspark und strukturierter Visualisierung in Lucidchart wechseln können. Zu den Kernfunktionen gehören Sticky Notes, Freihandzeichnung, Abstimmungsmodi und Timer-Funktionen für die Workshop-Moderation, mit denen sich Brainstormings zeitlich strukturieren lassen. Eine große Vorlagenbibliothek deckt Formate wie Retrospektiven, Roadmapping, Affinity Mapping und SWOT-Analysen ab. Die Premium Visual Activities genannten interaktiven Uebungen helfen dabei, größere Gruppen durch strukturierte Workshop-Formate zu führen, etwa bei Priorisierungs- oder Ideenfindungsprozessen. Wie bei Lucidchart lassen sich auch in Lucidspark Daten mit Elementen verknüpfen, sodass Boards mit externen Informationen aktuell gehalten werden können. Preislich orientiert sich Lucidspark am Modell von Lucidchart: Eine kostenlose Version erlaubt drei bearbeitbare Boards mit unbegrenzten Shapes und grundlegenden visuellen Aktivitäten. Der Individual-Tarif richtet sich an Einzelpersonen mit vollem Funktionsumfang und unbegrenzten Boards. Der Team-Tarif wird pro Nutzer abgerechnet und bringt volle Kollaborationsfunktionen sowie Admin-Kontrollen mit, während der Enterprise-Tarif nur über den Vertrieb erhältlich ist und Zugriff auf die komplette Lucid Visual Collaboration Suite inklusive Lucidchart, erweiterten Admin-Kontrollen, Single Sign-On und weiteren Sicherheitsfunktionen bietet. Lucidspark eignet sich besonders für Teams, die bereits Lucidchart im Einsatz haben und ein passendes Whiteboard für die vorgelagerte Ideenfindung suchen, etwa Produktteams, IT-Architekten oder Projektmanagerinnen. Im Vergleich zu Mural oder FigJam liegt der Mehrwert vor allem in der engen Verzahnung mit Lucidchart: Ideen, die in Lucidspark gesammelt werden, lassen sich anschließend leicht in strukturierte Diagramme in Lucidchart überführen. Für Organisationen ohne bestehende Lucid-Lizenz ist die Entscheidung dagegen stärker eine Abwägung gegen spezialisierte, eigenständige Whiteboard-Anbieter.
Vorteile
- Enge Integration mit Lucidchart erleichtert den Uebergang von Ideenfindung zu strukturierten Diagrammen.
- Große Vorlagenbibliothek für agile und strategische Workshop-Formate.
- Premium Visual Activities bieten mehr Struktur als reine Sticky-Note-Boards.
- Kostenlose Version zum risikofreien Ausprobieren verfügbar.
Nachteile
- Voller Mehrwert entsteht vor allem in Kombination mit einer Lucidchart-Lizenz.
- Team-Tarif wird pro Nutzer abgerechnet und kann bei großen Teams teuer werden.
- Enterprise-Preise sind nicht öffentlich einsehbar und erfordern ein Vertriebsgespräch.
Integrationen: Lucidchart, Microsoft Teams, Slack, Google Workspace
Was ist ein Online-Whiteboard?
Ein Online-Whiteboard ist eine digitale Zeichenfläche im Browser, die meist unbegrenzt groß ist. Mehrere Personen arbeiten gleichzeitig darauf, sehen die Cursor der anderen und können Haftnotizen, Formen, Pfeile, Bilder und Texte platzieren. Die Ergebnisse bleiben gespeichert und lassen sich später weiterbearbeiten oder exportieren.
Typische Einsatzfelder sind:
- Brainstorming und Workshops: Ideen sammeln, gruppieren und mit Punkten bewerten.
- Agile Teams: Retrospektiven, Story Maps und Sprint-Planung.
- Prozesse und Diagramme: Flowcharts, Mind Maps und einfache Wireframes.
- Unterricht und Weiterbildung: Sammelwände, Gruppenarbeit und Feedbackrunden.
Die Tools haben unterschiedliche Schwerpunkte. Miro und Mural sind klassische Workshop-Plattformen mit vielen Vorlagen. FigJam gehört zu Figma und passt gut zu Design- und Produktteams. Microsoft Whiteboard ist in Microsoft 365 eingebunden. Excalidraw zeichnet im Handskizzen-Stil und ist quelloffen. Padlet richtet sich stark an Schule und Weiterbildung.
Ein Whiteboard ersetzt kein Projektmanagement-Tool. Es ist der Ort für den kreativen Teil, bevor Aufgaben in Jira, Wrike oder einem anderen System landen. Viele Anbieter bieten dafür Schnittstellen an.
Auswahlkriterien: Worauf du achten solltest
Die folgenden Kriterien helfen dir, aus der Liste das passende Tool zu wählen. Gewichte sie nach deinem Einsatz.
- Gratis-Tarif: Prüfe, wie viele Boards du bearbeiten darfst. Bei Miro, Mural und Conceptboard sind es laut Anbieterseiten drei. Für einen Test reicht das, für den Alltag meist nicht.
- Teilnehmerzahl und Gäste: Collaboard begrenzt den Gratis-Tarif auf fünf Teilnehmende pro Board. Klaxoon nennt im Gratis-Tarif fünf Teilnehmende mit Bearbeitungsrecht.
- Vorlagen: Gute Vorlagen für Retrospektiven, Customer Journeys oder Canvas-Modelle sparen Vorbereitungszeit.
- Moderationsfunktionen: Timer, Abstimmungen, Präsentationsmodus und Folgen-Funktion machen Workshops einfacher.
- Integrationen: Passen Teams, Jira, Slack, Google Workspace oder Figma zu deinem Alltag?
- Datenschutz und Hosting: Standort der Daten, Auftragsverarbeitungsvertrag und Anmeldung per SSO.
- Bedienung: Ein Tool, das dein Team nicht versteht, wird nicht genutzt. Teste es mit einer echten Aufgabe.
- Rollen und Rechte: Lege fest, wer Boards anlegen, bearbeiten oder nur ansehen darf, damit nichts ungewollt verändert wird.
Mache vor der Entscheidung einen kurzen Praxistest. Plane einen echten Workshop im Gratis-Tarif oder in der Testphase und beobachte, wie schnell neue Teilnehmende zurechtkommen.
Preise und Kosten im Überblick
Fast alle Anbieter haben einen Gratis-Tarif mit Einschränkungen und kostenpflichtige Tarife pro Person und Monat. Die folgenden Preise stammen von den Anbieterseiten (Stand Oktober 2026). Sie werden teils in US-Dollar angezeigt, bei jährlicher Zahlung und ohne Mehrwertsteuer. Prüfe den aktuellen Preis in Euro vor dem Kauf.
- Miro: Free mit 3 bearbeitbaren Boards, Starter 8 USD, Business 20 USD pro Mitglied und Monat bei Jahreszahlung.
- Mural: Free mit 3 bearbeitbaren Murals, Team+ 9,99 USD pro Monat bei Jahreszahlung (12 USD monatlich), Business 17,99 USD bei Jahreszahlung.
- FigJam: in jedem Figma-Plan enthalten. Die Professional-Vollplätze kosten 16 USD, Collab-Plätze 3 USD pro Monat.
- Conceptboard: Free, Starter 5 Euro, Advanced ab 10 Euro, Corporate und Government ab 14 Euro pro Nutzer und Monat.
- Collaboard: Free, Basic 5 Euro, Advanced 10 Euro pro Nutzer und Monat bei Jahreszahlung.
- Whimsical: Free, Pro 10 USD, Business 20 USD pro Editor und Monat.
- Excalidraw: Free, Plus 6 USD pro Nutzer und Monat bei Jahreszahlung.
- Klaxoon: Free, Starter laut Anbieterseite 24,90 USD pro Host und Monat bei Jahreszahlung, ab vier Pro-Nutzern.
- Microsoft Whiteboard: kostenlos nutzbar.
Bei Lucidspark, Canva und Padlet konnten wir keine verlässlichen Preise von der Anbieterseite abrufen. Schau dort direkt nach. Rechne bei größeren Teams mit Rabatten für Bildung und gemeinnützige Organisationen, die manche Anbieter wie Whimsical anbieten.
Datenschutz, DSGVO und Hosting
Ein Whiteboard enthält oft interne Strategien, Kundennamen oder Prozessdetails. Deshalb ist der Datenschutz ein echtes Auswahlkriterium, kein Randthema.
Wichtig sind drei Dinge: der Speicherort, ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO und die Frage, ob KI-Funktionen Daten an Dritte weitergeben.
- Conceptboard wirbt mit Hosting in Deutschland. Laut Preisseite liegen alle Standardpakete in einem deutschen Rechenzentrum bei AWS. In den bezahlten Tarifen sind weitere Optionen wie IONOS oder StackIT gegen Aufpreis möglich.
- Collaboard stammt aus der Schweiz und nennt Server in den Niederlanden, der Schweiz und Deutschland. Der Gratis-Tarif und Basic laufen auf Microsoft Azure in den Niederlanden, Advanced lässt die Wahl zwischen den drei Ländern.
- Miro bietet laut Trust Center Datenresidenz unter anderem in der EU und hat Zertifizierungen wie ISO 27001 und SOC 2 Type II. Als Unterauftragnehmer für KI nennt Miro unter anderem Anthropic und OpenAI.
- Klaxoon gehört zu Wrike und nennt ab dem Starter-Tarif Datenresidenz in EMEA oder den USA ohne Aufpreis.
- Microsoft Whiteboard speichert neue Whiteboards in OneDrive for Business. Das passt zu Firmen, die Microsoft 365 bereits datenschutzrechtlich geprüft haben.
- Excalidraw bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Sitzungen.
Lass dir vor dem Einsatz den Auftragsverarbeitungsvertrag geben und kläre, ob Gäste ohne Konto Zugriff bekommen. Frage bei KI-Funktionen nach, ob Inhalte zum Training genutzt werden. Miro nennt dazu auf der Trust-Seite eine Beschränkung. Bei Rechtsfragen hilft deine Datenschutzbeauftragte oder dein Datenschutzbeauftragter.
Welche Software passt zu dir? Empfehlungen nach Einsatzzweck
Die beste Wahl hängt von deiner Situation ab. Diese vier Fälle kommen in kleinen und mittleren Unternehmen am häufigsten vor.
- Workshops und Moderation im Team: Miro und Mural bieten viele Vorlagen und Moderationsfunktionen für Workshops mit größeren Gruppen. Klaxoon ist eine Alternative mit Fokus auf Workshops und Datenhaltung in Europa.
- Strenger Datenschutz, Daten in Europa: Conceptboard hostet in Deutschland und eignet sich für Teams mit hohen DSGVO-Anforderungen. Collaboard bietet Server in der Schweiz, den Niederlanden und Deutschland.
- Du nutzt schon Microsoft 365 oder Figma: Microsoft Whiteboard ist kostenlos nutzbar und direkt in Teams verfügbar. FigJam ist in jedem Figma-Plan enthalten und passt zu Produkt- und Designteams.
- Schule, Weiterbildung oder einfache Diagramme: Padlet sammelt Beiträge auf übersichtlichen Boards und ist einfach zu bedienen. Whimsical und Excalidraw eignen sich für schnelle Skizzen, Flowcharts und Wireframes.
Wenn du nicht sicher bist, starte mit dem Gratis-Tarif eines Tools aus deiner Situation und prüfe, ob drei Boards für den Anfang reichen. Canva und Lucidspark sind zusätzliche Optionen, wenn dein Team schon mit Canva-Designs oder Lucidchart-Diagrammen arbeitet.
Gratis-Tarife und ihre Grenzen
Ein Gratis-Tarif ist ein guter Einstieg, aber nicht jeder taugt für den Dauerbetrieb. Die Grenzen sind je nach Anbieter unterschiedlich.
- Anzahl Boards: Miro, Mural und Conceptboard erlauben im Gratis-Tarif drei bearbeitbare Boards. Conceptboard begrenzt zusätzlich auf 100 Objekte pro Board und 250 MB Speicher.
- Teilnehmende: Collaboard erlaubt fünf Teilnehmende pro Board, Klaxoon fünf Teilnehmende mit Bearbeitungsrecht.
- Objekte und Export: Whimsical begrenzt den Gratis-Tarif auf 50 Board-Objekte und versieht Exporte mit einem Wasserzeichen.
- Speicherung: Bei Excalidraw liegen im Gratis-Tarif die Daten im Browser, eine Cloud-Ablage gibt es erst bei Plus.
- Kein Limit bei der Nutzung: Microsoft Whiteboard ist kostenlos nutzbar, bindet dich aber an das Microsoft-Ökosystem.
Rechne vor dem Start durch, wie viele Boards du im Jahr brauchst. Ein Team, das jede Woche einen Workshop hält, stößt bei drei bearbeitbaren Boards schnell an die Grenze. Alte Boards kannst du oft archivieren oder exportieren, um Platz zu schaffen. Prüfe vorher, ob die Exportformate für dich passen.
KI-Funktionen und Integrationen 2026
Die meisten Anbieter haben ihre Whiteboards um KI erweitert. Typische Funktionen sind das Zusammenfassen von Haftnotizen, das Gruppieren von Ideen und das Erzeugen von Diagrammen aus einer Beschreibung.
- Miro nennt auf der Preisseite KI-Credits pro Mitglied und Monat (25 im Starter, 50 im Business) sowie MCP-Aufrufe pro Tag.
- Klaxoon fasst Ideen mit KI zusammen und sortiert sie. Der Anbieter nennt außerdem eine Anbindung an Claude und ChatGPT über einen MCP-Server.
- FigJam bietet KI-Zusammenfassung und Sortierung, laut Preisseite sind KI-Credits in allen Plänen enthalten.
- Mural bietet Mural AI ab dem Tarif Team+.
Bei den Integrationen lohnt ein Blick auf die Programme, die dein Team schon nutzt. Miro nennt über 250 Integrationen, darunter Jira, Asana, Slack und Teams. Klaxoon verbindet sich mit Microsoft, Google, Jira und Wrike. Microsoft Whiteboard ist in Teams und Microsoft 365 eingebunden.
Frage dich bei KI-Funktionen, welche Daten an externe Anbieter fließen und ob du das in deinem Unternehmen erlauben darfst. Bei vielen Anbietern lassen sich KI-Funktionen auf Organisationsebene abschalten. Bei Miro nennt der Anbieter diese Möglichkeit ausdrücklich.