Die 6 besten Conceptboard-Alternativen
Du suchst eine Alternative zu Conceptboard? Hier findest du 6 Tools mit Preisen, Hosting-Standort und den wichtigsten Unterschieden zu Conceptboard.
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Auf einen Blick
Mural ist eine visuelle Kollaborationsplattform mit digitalem Whiteboard, auf der Teams gemeinsam Ideen entwickeln, Workshops moderieren und Prozesse visualisieren.
Details ansehen →Freemium. Lucidspark ist das digitale Whiteboard von Lucid Software für Brainstorming und Workshops und lässt sich eng mit dem Diagramm-Tool Lucidchart kombinieren.
Details ansehen →Alle 6 Alternativen zu Conceptboard
Ausgewählt nach Ähnlichkeit von Beschreibung und Funktionen sowie gemeinsamen Kategorien.
1
MuralKostenlos nutzbarMural ist eine visuelle Kollaborationsplattform mit digitalem Whiteboard, auf der Teams gemeinsam Ideen entwickeln, Workshops moderieren und Prozesse visualisieren.FreemiumHosting EU
Unterschied zu Conceptboard
- Bietet eine API für eigene Integrationen.
Mural ist eine visuelle Kollaborationsplattform, die weit über ein einfaches digitales Whiteboard hinausgeht. Das Tool richtet sich an Teams, die gemeinsam Probleme lösen, Workshops durchführen und neue Ideen entwickeln möchten, und wird laut Anbieter von kleinen Start-ups bis zu Fortune-100-Unternehmen eingesetzt. Im Zentrum steht ein unendliches Canvas, auf dem Nutzerinnen und Nutzer in Echtzeit mit Sticky Notes, Freihandzeichnungen, Formen und vorgefertigten Vorlagen arbeiten können.
Ein Alleinstellungsmerkmal von Mural sind die sogenannten Facilitation Superpowers: Funktionen wie Abstimmungen, Timer, ein privater Arbeitsmodus und ein Laserpointer helfen dabei, Workshops und Meetings strukturiert zu moderieren, statt nur unstrukturiert Notizen zu sammeln. Dazu kommen die LUMA-Frameworks, eine Sammlung erprobter Methoden für Design Thinking, Retrospektiven und strategische Planung, die als Vorlage direkt im Board genutzt werden können. Mural AI unterstützt laut Anbieter dabei, Sticky Notes automatisch zu clustern, Zusammenfassungen zu erstellen und Boards schneller mit Inhalten zu füllen.
Die kostenlose Version erlaubt bis zu drei aktive Boards mit unbegrenzter Teilnehmerzahl in offenen Räumen und eignet sich für den ersten Test oder kleine Projekte. Wer regelmäßig und in privaten Bereichen arbeiten möchte, greift zum Team-Plus-Tarif mit unbegrenzten Boards und grundlegenden Integrationen. Der Business-Tarif erweitert das Angebot um Single Sign-On, unbegrenzte externe Gäste und erweiterte Integrationen für wachsende Organisationen, während der Enterprise-Tarif auf individuelle Anfrage zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie SCIM-Verwaltung, Audit-Logs und eine verpflichtende Zwei-Faktor-Authentifizierung bietet. Mural weist laut eigenen Angaben Zertifizierungen wie SOC 2 Type 2 und ISO 27001 vor und erfüllt DSGVO- sowie CCPA-Vorgaben, was das Tool auch für Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen interessant macht.
Mural eignet sich besonders für Produktteams, UX-Designerinnen, agile Coaches und Beratungen, die regelmäßig Workshops mit verteilten Teams durchführen. Mobile Apps für iOS und Android ermöglichen die Teilnahme auch unterwegs, und über Vorlagen für Sprintplanung, Retrospektiven oder Customer Journey Maps lässt sich der Einstieg in neue Formate erleichtern. Im Vergleich zu reinen Diagramm-Tools liegt der Fokus klarer auf Zusammenarbeit in Echtzeit und Workshop-Moderation als auf technischer Präzision einzelner Diagrammtypen. Teams, die von physischen Whiteboards und Post-its auf eine digitale, ortsunabhängige Lösung umsteigen wollen, finden in Mural ein etabliertes und international verbreitetes Werkzeug.
Vorteile
- Facilitation-Funktionen wie Timer und Abstimmungen strukturieren Workshops besser als reine Whiteboard-Tools.
- LUMA-Frameworks liefern sofort einsetzbare Methoden für Design Thinking und Retrospektiven.
- Breite Zertifizierungslage (SOC 2, ISO 27001) macht das Tool auch für regulierte Branchen interessant.
- Kostenlose Version erlaubt einen risikofreien ersten Test mit echten Boards.
Nachteile
- Kostenlose Version begrenzt aktive Boards auf drei und erlaubt keine privaten Räume.
- Team-Plus-Tarif wird bei wachsender Nutzerzahl schnell teurer als bei manchen Mitbewerbern.
- Erweiterte Sicherheitsfunktionen wie SSO sind erst ab dem Business-Tarif verfügbar.
2
LucidsparkKostenlos nutzbarLucidspark ist das digitale Whiteboard von Lucid Software für Brainstorming und Workshops und lässt sich eng mit dem Diagramm-Tool Lucidchart kombinieren.FreemiumHosting EU
Unterschied zu Conceptboard
- Bietet eine API für eigene Integrationen.
Lucidspark ist das digitale Whiteboard von Lucid Software, dem Unternehmen hinter dem bekannten Diagramm-Tool Lucidchart. Während Lucidchart auf strukturierte Diagramme wie Flowcharts und Organigramme spezialisiert ist, deckt Lucidspark den kreativeren Teil der Zusammenarbeit ab: Brainstorming, Ideensammlung und Workshop-Moderation auf einem frei gestaltbaren Canvas. Beide Produkte lassen sich über die sogenannte Lucid Visual Collaboration Suite kombinieren, sodass Teams nahtlos zwischen freiem Ideensammeln in Lucidspark und strukturierter Visualisierung in Lucidchart wechseln können.
Zu den Kernfunktionen gehören Sticky Notes, Freihandzeichnung, Abstimmungsmodi und Timer-Funktionen für die Workshop-Moderation, mit denen sich Brainstormings zeitlich strukturieren lassen. Eine große Vorlagenbibliothek deckt Formate wie Retrospektiven, Roadmapping, Affinity Mapping und SWOT-Analysen ab. Die Premium Visual Activities genannten interaktiven Übungen helfen dabei, größere Gruppen durch strukturierte Workshop-Formate zu führen, etwa bei Priorisierungs- oder Ideenfindungsprozessen. Wie bei Lucidchart lassen sich auch in Lucidspark Daten mit Elementen verknüpfen, sodass Boards mit externen Informationen aktuell gehalten werden können.
Preislich orientiert sich Lucidspark am Modell von Lucidchart: Eine kostenlose Version erlaubt drei bearbeitbare Boards mit unbegrenzten Shapes und grundlegenden visuellen Aktivitäten. Der Individual-Tarif richtet sich an Einzelpersonen mit vollem Funktionsumfang und unbegrenzten Boards. Der Team-Tarif wird pro Nutzer abgerechnet und bringt volle Kollaborationsfunktionen sowie Admin-Kontrollen mit, während der Enterprise-Tarif nur über den Vertrieb erhältlich ist und Zugriff auf die komplette Lucid Visual Collaboration Suite inklusive Lucidchart, erweiterten Admin-Kontrollen, Single Sign-On und weiteren Sicherheitsfunktionen bietet.
Lucidspark eignet sich besonders für Teams, die bereits Lucidchart im Einsatz haben und ein passendes Whiteboard für die vorgelagerte Ideenfindung suchen, etwa Produktteams, IT-Architekten oder Projektmanagerinnen. Im Vergleich zu Mural oder FigJam liegt der Mehrwert vor allem in der engen Verzahnung mit Lucidchart: Ideen, die in Lucidspark gesammelt werden, lassen sich anschließend leicht in strukturierte Diagramme in Lucidchart überführen. Für Organisationen ohne bestehende Lucid-Lizenz ist die Entscheidung dagegen stärker eine Abwägung gegen spezialisierte, eigenständige Whiteboard-Anbieter.
Vorteile
- Enge Integration mit Lucidchart erleichtert den Übergang von Ideenfindung zu strukturierten Diagrammen.
- Große Vorlagenbibliothek für agile und strategische Workshop-Formate.
- Premium Visual Activities bieten mehr Struktur als reine Sticky-Note-Boards.
- Kostenlose Version zum risikofreien Ausprobieren verfügbar.
Nachteile
- Voller Mehrwert entsteht vor allem in Kombination mit einer Lucidchart-Lizenz.
- Team-Tarif wird pro Nutzer abgerechnet und kann bei großen Teams teuer werden.
- Enterprise-Preise sind nicht öffentlich einsehbar und erfordern ein Vertriebsgespräch.
3
Cisco WebExKostenlos nutzbarCisco Webex ist die Enterprise-Plattform für HD-Videokonferenzen, Team-Messaging, Cloud-Telefonie und Webinare mit KI-Assistent und EU-Datenresidenz.FreemiumHosting EU
Unterschied zu Conceptboard
- Bietet eine API für eigene Integrationen.
- Mehr dokumentierte Integrationen (8).
Cisco Webex ist die Enterprise-Plattform für Videokonferenzen, Messaging, Cloud-Telefonie und Webinare. Meetings, Team-Chat, Anrufe und Events werden in einer App vereint. Der integrierte KI-Assistent erstellt Zusammenfassungen, Transkripte und Echtzeit-Übersetzungen in 15+ Sprachen. Für regulierte Branchen und Behörden bietet Cisco EU-Datenresidenz in Frankfurt und Amsterdam sowie On-Premises-Deployments. 95 % der Fortune-500-Unternehmen vertrauen auf Webex.
Vorteile
- Vollständige All-in-One-Plattform: Meetings, Telefonie, Messaging und Events aus einer Hand ohne Medienbrüche zwischen verschiedenen Anwendungen.
- Branchenführende Sicherheit mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, FedRAMP-Zertifizierung und EU-Datenresidenz in Frankfurt und Amsterdam – besonders relevant für Behörden und regulierte Branchen.
- Leistungsstarker KI-Assistent für automatische Zusammenfassungen, Transkription und Echtzeit-Übersetzung in 15+ Sprachen, der den Meeting-Nachbearbeitungsaufwand deutlich reduziert.
- Hardware-Software-Integration: Nahtloses Zusammenspiel mit Cisco Webex Room Devices, Desk Devices und Headsets für erstklassige AV-Qualität in Konferenzräumen.
- Skalierbar von kleinen Teams bis zu Fortune-500-Konzernen mit Enterprise-Funktionen wie unbegrenzter Aufzeichnung, bis zu 1.000 Meeting-Teilnehmern und dedizierten Support-SLAs.
- On-Premises-Deployment-Option für Organisationen, die vollständige Datenkontrolle ohne Cloud-Abhängigkeit benötigen.
Nachteile
- Komplexe Benutzeroberfläche: Die Vielzahl an Funktionen und Einstellungsoptionen macht die initiale Einrichtung und das Onboarding zeitaufwändiger als bei simpleren Alternativen wie Zoom.
- Geringere Verbreitung im Konsumentenbereich: Webex ist im Enterprise-Segment stark, aber weniger verbreitet als Zoom oder Microsoft Teams, was externe Meeting-Einladungen für Teilnehmer ohne Konto gelegentlich zu Hürden führt.
- Pricing-Komplexität: Das modulare Angebot mit separaten Tiers für Calling, Events und Hardware erfordert sorgfältige Planung und macht Kostenvergleiche aufwändiger.
- Ressourcenintensiv: Die App belastet Akku und CPU stärker als leichtgewichtige Alternativen, was auf älteren Geräten oder im Mobilbetrieb spürbar wird.
4
MiroKostenlos nutzbarMiro ist das führende Online-Whiteboard für visuelle Zusammenarbeit mit KI-Agenten, Diagrammtools und 250+ Integrationen für Jira, Slack und Teams.FreemiumHosting EU
Unterschied zu Conceptboard
- Bietet eine API für eigene Integrationen.
- Mehr dokumentierte Integrationen (12).
Miro ist der führende visuelle Workspace für Teams, die gemeinsam an Produkten und Strategien arbeiten. Auf einem endlosen, geteilten Canvas können Designer, Agile-Teams und Workshop-Moderatoren in Echtzeit brainstormen, Diagramme erstellen, Mindmaps aufbauen und Wireframes skizzieren. Die integrierte KI (Miro AI mit spezialisierten KI-Agenten und mehrstufigen Workflows) beschleunigt die Arbeit von der Ideenfindung bis zum fertigen Dokument. Über 6.000 Vorlagen, professionelle Diagrammtools (UML, AWS, Azure, ERD), interaktive Moderationsfunktionen und mehr als 250 App-Integrationen machen Miro zur zentralen Plattform für verteilte Teams. Über 100 Millionen Nutzer in mehr als 250.000 Unternehmen weltweit vertrauen auf Miro. Die Plattform ist DSGVO-konform, bietet EU-Datenspeicherung (Enterprise) und eignet sich vom Start-up bis zum Großkonzern.
Vorteile
- Globaler Marktführer für visuelle Online-Zusammenarbeit mit über 100 Millionen Nutzern in 250.000+ Unternehmen.
- Tief integrierte KI: spezialisierte KI-Agenten und mehrstufige Workflows beschleunigen die gesamte Produktentwicklung.
- Breites Integrations-Ökosystem mit 250+ nativen Verbindungen zu Jira, Slack, Confluence, Asana, Microsoft 365 und mehr.
- Eine Plattform für den gesamten Workflow: von der Ideenfindung und Wireframing über Sprint-Planning bis zur Präsentation.
- EU-Datenspeicherung und DSGVO-Konformität machen Miro auch für datenschutzsensible Branchen einsetzbar.
Nachteile
- Free-Plan auf 3 bearbeitbare Boards limitiert: für größere Teams schnell zu eng.
- Preise skalieren stark mit Teamgröße: Business kostet 20 EUR/Mitglied/Mo, was bei großen Teams erhebliche Budgets erfordert.
- Große, komplexe Boards können die Browser-Performance beeinträchtigen.
- EU-Datenspeicherung nur im Enterprise-Plan verfügbar; kleinere Teams werden auf US-Servern gehostet.
5
FigJamFreemiumFigJam ist das digitale Whiteboard von Figma für Brainstorming, Diagramme und Workshops und laut Anbieter in jedem Figma-Plan kostenlos enthalten.FreemiumHosting EU
Unterschied zu Conceptboard
- Bietet eine API für eigene Integrationen.
FigJam ist das digitale Whiteboard aus dem Hause Figma und wurde speziell für Teamkoordination, Brainstorming und Workshops entwickelt. Anders als eigenständige Whiteboard-Anbieter ist FigJam kein separates Produkt mit eigener Preisliste, sondern laut Anbieter in jedem Figma-Plan für alle Sitze enthalten. Wer bereits Figma für Produktdesign nutzt, bekommt FigJam automatisch dazu, was die Einführung im Team erheblich vereinfacht und zusätzliche Lizenzkosten vermeidet.
Funktional deckt FigJam ein breites Spektrum an Kollaborationsformaten ab: Von freiem Brainstorming mit Sticky Notes über komplexe Flowcharts und Systemdiagramme mit Snap-to-Grid-Konnektoren bis hin zu strukturierten Workshop-Formaten für Sprintplanung, Standups und Retrospektiven. Auch strategische Planungsaktivitäten wie Roadmapping und Alignment-Workshops lassen sich mit vorgefertigten Vorlagen umsetzen, von denen laut Anbieter mehr als 300 zur Verfügung stehen. KI-gestützte Funktionen helfen dabei, Vorlagen automatisch zu generieren und Sticky Notes thematisch zu sortieren, was gerade bei großen Brainstorming-Sessions Zeit spart.
Da FigJam auf derselben technischen Basis wie Figma läuft, profitieren Teams von der gleichen Echtzeit-Kollaboration, für die Figma bekannt ist: Mehrere Personen können gleichzeitig am selben Board arbeiten, per Audio, Chat und Kommentaren kommunizieren und Änderungen sofort nachvollziehen. Die enge Verzahnung mit Figma-Designdateien erlaubt es zudem, Design-Reviews direkt im Whiteboard-Kontext zu besprechen, etwa um User-Flows zu skizzieren, bevor sie im Design-Tool umgesetzt werden. Integrationen zu Asana, Jira und GitHub binden FigJam in bestehende Projektmanagement- und Entwicklungs-Workflows ein.
Für Produktteams, die ohnehin mit Figma arbeiten, ist FigJam damit oft die naheliegendste Wahl für Whiteboarding, da kein zusätzliches Tool eingeführt und kein separates Budget eingeplant werden muss. Für Organisationen, die kein Figma nutzen, lohnt sich der Umstieg in der Regel nur, wenn auch das Interesse an Figma als Design-Tool besteht, da FigJam nicht unabhängig von einem Figma-Konto erworben werden kann. Im Vergleich zu spezialisierten Whiteboard-Anbietern bietet FigJam etwas weniger Facilitation-Funktionen für große Workshops, punktet dafür aber mit der nahtlosen Verbindung zwischen Ideenfindung und tatsächlicher Produktumsetzung in einem einzigen Werkzeug-Ökosystem.
Vorteile
- Kostenlos in jedem Figma-Plan enthalten, kein zusätzliches Budget nötig.
- Nahtlose Verbindung zwischen Whiteboard-Ideenfindung und Produktdesign in Figma.
- Über 300 Vorlagen für agile und strategische Workshop-Formate.
- Dieselbe bewährte Echtzeit-Engine wie Figma sorgt für flüssige Zusammenarbeit.
Nachteile
- Nicht als eigenständiges Produkt ohne Figma-Konto erhältlich.
- Weniger dedizierte Facilitation-Funktionen für große Workshops als spezialisierte Whiteboard-Anbieter.
- Voller Funktionsumfang hängt vom gebuchten Figma-Plan der Organisation ab.
6
ClickUpKostenlos nutzbarAll-in-One Work Management mit Aufgaben, Docs, Chat, Zielen, Zeiterfassung und ClickUp Brain KI in einem Workspace.FreemiumHosting EU
Unterschied zu Conceptboard
- Bietet eine API für eigene Integrationen.
- Mehr dokumentierte Integrationen (16).
ClickUp ist eine All-in-One Work-Management-Plattform, die Aufgaben, Docs, Chat, Ziele, Zeiterfassung und Whiteboards in einem einzigen Workspace vereint. Statt einzelner Tools für Projektmanagement, Dokumentation und Kommunikation setzt ClickUp auf eine gemeinsame Oberfläche mit frei konfigurierbaren Ansichten wie Liste, Board, Kalender, Gantt, Timeline und Tabelle. So kannst du für unterschiedliche Teams und Projekte jeweils die passende Darstellung wählen, ohne die Daten in ein anderes Tool zu übertragen.
Der integrierte KI-Assistent ClickUp Brain fasst Aufgaben zusammen, beantwortet Fragen zum Workspace-Inhalt, schreibt Updates und automatisiert wiederkehrende Abläufe. Mit der neueren Generation Brain² kommt ein persistentes Gedächtnis über mehrere KI-Modelle hinweg hinzu, darunter GPT, Claude und Gemini, sowie sogenannte Super Agents, die Aufgaben über mehr als 500 Tool-Integrationen hinweg eigenständig ausführen können. Damit positioniert sich ClickUp zunehmend als Plattform, auf der KI nicht nur unterstützt, sondern eigenständig Teilaufgaben übernimmt.
Die Plattform richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen sowie Enterprise-Teams, die mehrere Einzeltools wie Jira, Asana, Notion oder Slack durch eine gemeinsame Lösung ersetzen möchten. ClickUp gibt an, mehr als fünf Millionen Teams zu bedienen, darunter einen Großteil der Fortune-500-Unternehmen. Über 1.000 native und API-Integrationen verbinden ClickUp mit bestehenden Tool-Stacks, etwa Slack, Microsoft 365, Google Workspace, GitHub, Zoom und Salesforce. Dashboards und Reporting-Funktionen erlauben es, den Fortschritt mehrerer Projekte an einer Stelle zu überwachen, während Automatisierungen wiederkehrende Statuswechsel, Zuweisungen und Benachrichtigungen ohne manuellen Aufwand erledigen.
Die Preise starten bei einem kostenlosen Plan mit unbegrenzten Aufgaben und Mitgliedern und skalieren über mehrere kostenpflichtige Tarife bis hin zu individuellen Enterprise-Konditionen mit SAML SSO, Audit-Logs und HIPAA-Unterstützung. ClickUp Brain lässt sich als eigenes Zusatzpaket zu jedem bezahlten Plan hinzubuchen, sodass Teams die KI-Funktionen unabhängig vom gewählten Basistarif dazuschalten können. Die hohe Funktionsdichte macht ClickUp besonders für Teams interessant, die verschiedene Arbeitsbereiche konsolidieren wollen, verlangt neuen Nutzern aber auch eine spürbar längere Einarbeitungszeit ab als schlankere Einzeltools mit engerem Funktionsumfang.
Vorteile
- All-in-One-Breite ersetzt Aufgaben-, Docs-, Chat- und Ziel-Tools in einem Workspace
- ClickUp Brain KI tief in den Workflow integriert, kein separates KI-Abo für Basisfunktionen nötig
- Günstigere Einstiegspreise gegenüber Asana oder Monday.com bei vergleichbarem Funktionsumfang
- Hochgradig anpassbar bei Ansichten, Feldern, Workflows und Automatisierungen
- Großzügiger kostenloser Plan ohne Zeitlimit
Nachteile
- Steile Lernkurve durch die Funktionsfülle, neue Nutzer benötigen deutlich mehr Einarbeitungszeit als bei fokussierteren Tools
- Performance-Probleme bei sehr großen Workspaces mit vielen Aufgaben und Mitgliedern möglich
- Server-Infrastruktur primär in den USA, für Unternehmen mit strikten EU-Datenschutzanforderungen relevant
- Mobile App funktional, aber eingeschränkt gegenüber der Desktop-Version
- Benachrichtigungsflut ohne sorgfältige Konfiguration möglich
Preise und Hosting im Vergleich
| Tool | Preismodell | Einstieg | Hosting | Testphase | API |
|---|---|---|---|---|---|
| ConceptboardAusgangstool | Freemium | Kostenlos nutzbar | Deutschland | – | |
| Mural | Freemium | Kostenlos nutzbar | EU | ||
| Lucidspark | Freemium | Kostenlos nutzbar | EU | ||
| Cisco WebEx | Freemium | Kostenlos nutzbar | EU | ||
| Miro | Freemium | Kostenlos nutzbar | EU | ||
| FigJam | Freemium | – | EU | ||
| ClickUp | Freemium | Kostenlos nutzbar | EU |
Preise laut Anbieter, Stand der letzten Prüfung. „–“ bedeutet keine Angabe.