MDM-Software im Vergleich
Mobile Device Management (MDM) ist die Software, mit der IT-Teams Smartphones, Tablets, Laptops und zunehmend auch IoT-Geräte zentral ausrollen, konfigurieren, überwachen und im Verlustfall remote sperren.
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- mit Hosting in Deutschland
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MDM-Software (Mobile Device Management) ist Pflicht, sobald ein Unternehmen Smartphones, Tablets oder Laptops zentral ausrollen, absichern und im Verlustfall remote sperren möchte. Seit der Umsetzung der NIS2-Richtlinie in deutsches Recht rücken lückenloses Geräteinventar und Remote-Wipe-Fähigkeit zusätzlich in den Fokus vieler IT-Sicherheitsbeauftragter. Diese Übersicht vergleicht 27 Lösungen für den DACH-Markt unter den drei Kriterien, die Käufer in Deutschland am häufigsten nennen: Hosting in der EU oder Deutschland, BYOD- und DSGVO-Tauglichkeit sowie Preis pro Gerät.
Drei Tools werden komplett in Deutschland gehostet: IBM Security MaaS360, Relution und Sophos Mobile. Wer einen kostenlosen Einstieg sucht, startet mit Jamf Now (bis 3 Geräte gratis, danach 4 USD pro Gerät), ManageEngine MDM Plus (bis 25 Geräte gratis) oder Relution (Freemium aus Deutschland). Für gemischte Apple- und Android-Flotten sind Microsoft Intune, Hexnode UEM und Scalefusion die meistgenutzten Cross-Platform-Lösungen.
Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck
Aus unserem Ratgeber weiter unten
Jamf Now ist das einfache Apple MDM für kleine Unternehmen: bis zu 3 Geräte kostenlos verwalten, dann 4 USD pro Gerät und Monat.
Auch gut: ManageEngine Mobile Device Manager Plus
Details ansehen →Wenn M365 schon im Einsatz.
Auch gut: Hexnode UEM, Scalefusion
Details ansehen →Enterprise MDM/EMM-Lösung für mobile Geräte, Rugged-Hardware und IoT – mit Geofencing, Remote-Support und SOTI XTreme Technology für maximale Effizienz.
Auch gut: Scalefusion, Esper
Details ansehen →Alle 27 MDM-Software im Überblick
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Jamf NowKostenlos nutzbarJamf Now ist das einfache Apple MDM für kleine Unternehmen: bis zu 3 Geräte kostenlos verwalten, dann 4 USD pro Gerät und Monat.FreemiumHosting EU
Jamf Now ist eine cloud-basierte Mobile Device Management (MDM) Lösung, die speziell für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt wurde. Die Software ermöglicht die Einrichtung, Verwaltung und Absicherung von Apple-Geräten wie iPhone, iPad und Mac in wenigen Minuten, ohne IT-Fachkenntnisse oder technisches Personal. Damit unterscheidet sich Jamf Now klar von Jamf Pro, das auf große Unternehmensumgebungen mit komplexen Anforderungen ausgelegt ist.
Mit dem Blueprints-System lassen sich Apps, Einstellungen und Beschränkungen zu wiederverwendbaren Vorlagen bündeln und per Zero-Touch-Bereitstellung direkt an Geräte ausliefern. Eine manuelle Einrichtung vor Ort entfällt dadurch vollständig. Darüber hinaus verwaltet Jamf Now den gesamten App-Lebenszyklus: Verteilung, automatische Updates und die Entfernung von Apps erfolgen zentral über das Dashboard.
Für die Sicherheit sorgen Malware-Praevention (Erkennung, Blockierung und Quarantaene schädlicher Prozesse), FileVault-Festplattenverschlüsselung, konfigurierbare Passwortanforderungen, Webschutz und die Möglichkeit, verlorene oder gestohlene Geräte aus der Ferne zu sperren oder zu löschen. Ein integriertes Inventar zeigt den aktuellen Status aller verwalteten Apple-Geräte in Echtzeit.
Die kostenlose Stufe erlaubt die Verwaltung von bis zu drei Geräten ohne Zeitlimit. Ab dem vierten Gerät werden 4 USD pro Gerät und Monat fällig. Das Modell eignet sich besonders für wachsende Teams, die schrittweise skalieren wollen. Jamf Now wird in Branchen wie Bauwesen, Gesundheitswesen, Einzelhandel, Gastronomie und Außendienst eingesetzt, überall dort, wo Mitarbeitende mit Apple-Geräten im Feld arbeiten.
Vorteile
- Schnelle Einrichtung ohne IT-Kenntnisse: Auch technisch unerfahrene Nutzer können Apple-Geräte innerhalb von Minuten einrichten und verwalten.
- Kostenloser Einstieg für bis zu 3 Geräte ohne Zeitlimit, ideal für Soloselbstständige und sehr kleine Teams.
- Zero-Touch-Bereitstellung spart Zeit und ermöglicht es, Geräte direkt an Mitarbeitende zu versenden, ohne sie vorab manuell einzurichten.
- Umfangreiche Sicherheitsfunktionen wie Malware-Praevention, FileVault-Verschlüsselung, Fernsperre und Webschutz schützen Unternehmensdaten effektiv.
- Günstiges und flexibles Preismodell mit 4 USD pro Gerät und Monat, kein Mindestvertrag und monatliche Kündbarkeit.
Nachteile
- Ausschlllliesslich Apple-Geräte: Windows- und Android-Geräte können nicht verwaltet werden, was gemischte Geräteumgebungen ausschliesst.
- Deutlich weniger Funktionsumfang als Jamf Pro: Erweiterte Automatisierung, tiefgreifende Sicherheitsrichtlinien, Identity- und Zugangsverwaltung sowie Zero-Trust-Netzwerkzugang sind nur in Jamf Pro verfügbar.
- Kein API-Zugang: Jamf Now bietet keine REST-API, eine Anbindung an eigene Systeme oder Automatisierungspipelines ist daher nicht möglich.
- Eingeschränkte Konfigurationsmöglichkeiten: Enterprise-WLAN-Profile (802.1X) und gerätefeine Nutzerpasswort-Verwaltung werden nicht unterstützt.
- Kundensupport variiert in der Qualität: Nutzer berichten, dass bei komplexen Problemen häufig nur auf Jamf Pro verwiesen oder ein Geräte-Reset empfohlen wird.
Integrationen: Apple Business Manager, Apple School Manager, Apple Push Notification Service, Volume Purchase Program
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Microsoft Intuneab 4 $ / MonatCloudbasierte Microsoft-Plattform zur zentralen Verwaltung und Absicherung von Geräten, Apps und Benutzerzugriffen über alle gängigen Betriebssysteme hinweg.KostenpflichtigHosting EU
Microsoft Intune ist eine cloudbasierte Unified-Endpoint-Management-Plattform (UEM) von Microsoft, die Unternehmen dabei unterstützt, Geräte, Apps und Benutzerzugriffe zentral zu verwalten und abzusichern. Die Lösung unterstützt Windows, macOS, iOS, Android und Linux Ubuntu Desktop und deckt damit nahezu alle Endpunkte in modernen hybriden Arbeitsumgebungen ab. Administratoren können firmeneigene Geräte (CYOD, COBO, COPE) ebenso wie Privatgeräte im BYOD-Modell verwalten und mit Richtlinien für Sicherheit, Compliance und bedingten Zugriff versehen.
Intune ist tief in das Microsoft-365-Ökosystem integriert: Azure Active Directory (Entra ID) dient als Identitätsanker, Microsoft Defender for Endpoint liefert Echtzeit-Bedrohungsschutz, und Conditional-Access-Richtlinien steuern den Ressourcenzugriff automatisch. Windows Autopilot ermöglicht die Zero-Touch-Bereitstellung neuer Geräte direkt vom Hersteller an den Mitarbeiter. Für lokale Infrastruktur lässt sich Intune im Co-Management-Szenario mit dem Configuration Manager kombinieren.
Die Intune Suite erweitert den Basisplan um Remotehilfe, Endpunktberechtigungsverwaltung, Microsoft Tunnel für MAM, erweiterte Analysen und Enterprise-Application-Management. Microsoft Copilot in Intune bietet KI-gestützte Richtlinienauswertung, Fehlerbehebung und Geräteanalyse. Lizenziert wird Intune per Benutzer oder Gerät und ist in Microsoft 365 E3, E5, F1, F3, Business Premium sowie Enterprise Mobility + Security E3 und E5 enthalten.
Mit über 210 verifizierten G2-Bewertungen (Durchschnitt 4,5/5) gilt Intune als führende Wahl für große und mittelgroße Organisationen, die bereits auf Microsoft-Technologien setzen.
Vorteile
- Nahtlose Integration in das Microsoft-365-Ökosystem (Azure AD / Entra ID, Defender, Teams, SharePoint) erleichtert Identity- und Access-Management und reduziert den Bedarf an Drittlösungen.
- Zero-Touch-Bereitstellung mit Windows Autopilot beschleunigt das Onboarding neuer Mitarbeiter erheblich -- Geräte konfigurieren sich ohne IT-Eingriff direkt beim ersten Login.
- Cloudnative Architektur ohne On-Premise-Server senkt die Infrastrukturkosten und ermöglicht Verwaltung von jedem Gerät mit Internetverbindung.
- Breite Plattformunterstützung (Windows, macOS, iOS, Android, Linux) deckt heterogene Gerätelandschaften in einem einzigen Admin Center ab.
- Bereits in viele Microsoft-365- und EMS-Lizenzen enthalten, sodass viele Unternehmen keine zusätzlichen Kosten für eine UEM-Lösung entstehen.
- Conditional Access in Kombination mit Azure AD und Defender erzwingt Zero-Trust-Sicherheitsrichtlinien automatisch und geräteunabhängig.
Nachteile
- Linux-Unterstützung ist auf Ubuntu Desktop und RHEL beschränkt: tiefergehende Richtlinien, detaillierte Logs und komplexe Konfigurationsprofile fehlen im Vergleich zu Windows.
- Lizenzierung ist komplex -- Plan 1, Plan 2, Intune Suite und diverse Add-ons sowie Bundle-Lizenzen (EMS E3/E5, M365 E3/E5) machen es schwierig, den tatsächlichen Bedarf und die Kosten klar zu kalkulieren.
- Steile Lernkurve für Einsteiger: Das Admin Center erfordert solides Vorwissen zu Entra ID, Conditional Access und Microsoft Graph; Fehlkonfigurationen können sich schnell auf viele Geräte auswirken.
- Fehlende echte Multi-Tenancy zwingt Managed Service Provider (MSPs) dazu, pro Kundenmandant ein separates Intune-Konto zu führen, was den Verwaltungsaufwand bei vielen Kunden deutlich erhöhe.
- Kundensupport und Dokumentationsqualität werden von Nutzern regelmäßig als unzureichend kritisiert -- Dokumentation ist teils veraltet, Supportreaktionszeiten zu langsam.
Integrationen: Microsoft Azure Active Directory, Microsoft 365, Microsoft Defender for Endpoint, Microsoft Conditional Access, Windows Autopilot und 7 weitere
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RelutionKostenlos nutzbarDSGVO-konforme UEM/MDM-Software aus Deutschland für Schulen, Behörden und Unternehmen -- Made in Germany, BSI-Zertifizierung, Cloud und On-Premises.FreemiumHosting DE
Relution ist eine plattformunabhängige Unified Endpoint Management (UEM) und Mobile Device Management (MDM) Software aus Stuttgart. Entwickelt von der Relution GmbH (Teil der MWAY GROUP), richtet sich die Lösung an Schulträger, Behörden, Unternehmen und Gesundheitseinrichtungen, die eine DSGVO-konforme Geräteverwaltung benötigen. Als einzige deutsche MDM-Software befindet sich Relution in der BSI-Zertifizierung nach Common Criteria EAL 4+ und setzt damit einen neuen Maßstab für geprüftes Mobile Device Management.
Besonders stark ist Relution im Bildungsbereich: Schulträger können alle Tablets, Laptops und interaktiven Whiteboards zentral verwalten, Unterrichtsprofile anlegen und mit der Relution Teacher App den Klassenraum digital steuern. Lehrkräfte aktivieren auf Knopfdruck den Unterrichtsmodus oder sperren Geräte nach dem Schulbetrieb automatisch per Off-time-Funktion. Die Integration mit Apple School Manager, Samsung Knox, Android Enterprise und Windows Autopilot sorgt für nahtloses Rollout auch großer Geräteparks.
Relution ist sowohl als Cloud-Lösung (SaaS) als auch On-Premises betreibbar -- alle Serverstandorte liegen in Deutschland. Unternehmen und Behörden profitieren vom Enterprise App Store mit White-Labeling, einer offenen REST-API und der Unterstützung von macOS, iOS, iPadOS, tvOS, Android, ChromeOS, Windows 10/11 und Linux. Über 8.500 Kunden mit mehr als 1,2 Millionen verwalteten Geräten und 2,4 Millionen Nutzern vertrauen auf die Lösung. Relution wurde 2026 zum vierten Mal in Folge Vergleichssieger im MDM- und UEM-Vergleich (Note 1,0). Kostenloser Einstieg mit bis zu fünf Geräten ist dauerhaft möglich -- ohne Zeitlimit.
Vorteile
- Made in Germany: Entwicklung, Support und Serverstandorte befinden sich ausschließlich in Deutschland -- maximale digitale Souveränität für Schulträger und Behörden.
- BSI-Zertifizierung nach Common Criteria EAL 4+: Relution ist die einzige deutsche MDM-Software, die sich einer vollständigen BSI-Quellcode- und Prozessprüfung durch das akkreditierte Labor Secuvera unterzieht.
- DSGVO-Konformität by Design: Integration lokaler Verzeichnisdienste, Datenhaltung in Deutschland und On-Premises-Option erleichtern den Datenschutzbeauftragten die Freigabe erheblich.
- Speziallösung für Bildungseinrichtungen: Relution Teacher App, Unterrichtsprofile, Off-time-Modus und Shared Device Mode machen Relution zur bevorzugten Wahl für Schulträger und Kommunen.
- Dauerhaft kostenloser Einstieg: Bis zu 5 Geräte ohne Zeitlimit und ohne Kreditkarte -- ideal für kleine Schulen, Pilotprojekte oder Kleinstunternehmen.
- Viermaliger Vergleichssieger: Relution gewann 2026 zum vierten Mal in Folge den MDM/UEM-Vergleich bei trusted.de mit der Bestnote 1,0.
- Plattformunabhängigkeit: Eine einzige Konsole für Apple, Android, Windows, ChromeOS, Linux und interaktive Whiteboards reduziert den Verwaltungsaufwand deutlich.
Nachteile
- Preise nicht transparent: Cloud- und On-Premises-Pakete werden nur auf Anfrage angeboten -- ein direkter Kostenvergleich mit Wettbewerbern wie Microsoft Intune oder Jamf ist ohne Kontaktaufnahme schwierig.
- Kleinerer Anbieter mit weniger Drittanbieter-Integrationen: Verglichen mit Marktführern wie Intune oder Jamf bietet Relution ein schmaleres Ökosystem an fertigen Konnektoren für ITSM- und HR-Systeme.
- Komplexität für IT-Laien: Fortgeschrittene Funktionen wie REST-API, Beacon-Management und Mandantenkonfiguration erfordern IT-Kenntnisse -- für Schulen ohne dedizierte IT-Stelle kann das eine Hürde sein.
- Dokumentation ausbaufähig: Nutzerbewertungen beschreiben die technische Dokumentation als stellenweise schwer verständlich, was die Einarbeitung verlängern kann.
Integrationen: Apple School Manager, Apple DEP und VPP, Android Enterprise, Samsung Knox, Google Zero Touch und 10 weitere
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SOTI MobiControlab 7,35 € / MonatEnterprise MDM/EMM-Lösung für mobile Geräte, Rugged-Hardware und IoT – mit Geofencing, Remote-Support und SOTI XTreme Technology für maximale Effizienz.Kostenpflichtig
SOTI MobiControl ist eine führende Enterprise Mobility Management (EMM)-Lösung aus Kanada, die Unternehmen vollständige Transparenz und Kontrolle über ihre mobilen Geräte, robusten Industrie-Handhelds, IoT-Endpunkte und Tablets bietet. Die Plattform verwaltet den gesamten Gerätelebenszyklus – von der Registrierung über die App- und Content-Verteilung bis hin zu Remote-Support und Gerätedeaktivierung. Besonders stark ist SOTI MobiControl im Rugged-Device-Umfeld: Logistik, Einzelhandel und Gesundheitswesen profitieren von spezieller Zebra-FOTA-Integration, Geofencing, Kiosk-Modus und SOTI XTreme Technology, die Daten- und App-Übertragungen bis zu zehnmal schneller macht. Die Lösung unterstützt alle gängigen Betriebssysteme (Android, iOS, macOS, Windows, Linux, ChromeOS) und ist als Cloud- oder On-Premise-Deployment erhältlich, mit EU-Datenhaltung im Rechenzentrum Frankfurt. BYOD-, COPE-, COBO- und CYOD-Szenarien werden ebenso abgedeckt wie umfangreiche Sicherheits- und Compliance-Funktionen gemäß DSGVO.
Vorteile
- Spezialisierung auf Rugged-Devices und industrielle Einsatzszenarien in Logistik, Einzelhandel und Gesundheitswesen – inklusive nativer Zebra-FOTA-Unterstützung und robuster Hardware-Kompatibilität.
- SOTI XTreme Technology beschleunigt App- und Datendistribution auf Android-Geräten um Faktor 10, was besonders in Umgebungen mit eingeschränkter Bandbreite (Lager, Filialen) den Betrieb erheblich optimiert.
- Flexible Deployment-Optionen: Cloud (EU-Datenhaltung Frankfurt), On-Premise oder Hybrid – DSGVO-konform mit klarer Datentrennung für BYOD und COPE-Szenarien.
- Breite OS-Unterstützung (Android, iOS, macOS, Windows, Linux, ChromeOS) und alle gängigen Enrollment-Methoden ermöglichen eine zentrale Verwaltung heterogener Geräteflotten.
- Umfangreiche SOTI ONE Plattform-Integration (SOTI Hub, SOTI Surf, SOTI Assist) bietet ein geschlossenes Ökosystem für Content-Management, sicheres Browsen und Remote-Diagnose.
- Kiosk-Modus mit Corporate-Branding ermöglicht maßgeschneiderte Endnutzer-Erlebnisse für Retail-Terminals, Restaurant-Bestell-Systeme und Info-Kiosks.
Nachteile
- Die initiale Einrichtung und Konfiguration ist komplex und setzt technisches Know-how voraus – insbesondere bei individuellen App-Paketierungen und Policy-Anpassungen.
- Die Web-Konsole wird schrittweise modernisiert; Teile der Benutzeroberfläche wirken noch veraltet und erschweren die Navigation für neue Administratoren.
- GPS-Tracking basiert auf Bing Maps, das nicht alle Straßen abdeckt und im Vergleich zu Google Maps als weniger benutzerfreundlich wahrgenommen wird.
- SOTI XTreme Hub und das System-Dashboard sind nur für Kunden mit Premium Plus- oder Enterprise Plus-Service-Abonnement verfügbar – erhöhte Kosten für Kernfunktionen.
Integrationen: Microsoft Active Directory, Apple DEP / Business Manager, Android Zero-Touch Enrollment, Samsung Knox Mobile Enrollment, Windows Autopilot und 4 weitere
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ManageEngine Mobile Device Manager PlusKostenlos nutzbarZentrale MDM-Lösung von ManageEngine für iOS, Android, Windows und macOS - als Cloud oder On-Premise, mit kostenloser Edition für bis zu 25 Geräte.FreemiumHosting EU
ManageEngine Mobile Device Manager Plus ist eine umfassende Enterprise-Mobility-Management-Lösung von Zoho Corp, mit der IT-Abteilungen Smartphones, Tablets, Laptops und Desktops aller gängigen Betriebssysteme zentral verwalten können. Die Software unterstützt iOS, Android, Windows, macOS und ChromeOS und lässt sich sowohl als Cloud-Dienst als auch On-Premise betreiben. Über eine einzige webbasierte Konsole lassen sich Geräte registrieren, Apps verteilen, Sicherheitsrichtlinien durchsetzen, E-Mail-Konten konfigurieren und Dokumente sicher bereitstellen. Die Containerisierung trennt berufliche und private Daten auf BYOD-Geräten zuverlassig voneinander. Fernwartungsfunktionen ermöglichen die Echtzeit-Fehlerbehebung ohne physischen Gerätezugriff. Der Kioskmodus sperrt Geräte auf ausgewählte Apps, etwa für Point-of-Sale-Szenarien. Vorkonfigurierte und anpassbare Berichte geben IT-Teams jederzeit Überblick über Compliance und Gerätestatus. Die kostenlose Edition unterstützt bis zu 25 Geräte und ist für kleine Teams vollständig nutzbar. Für größere Organisationen stehen eine Standard- und eine Professional-Edition mit erweitertem Funktionsumfang zur Verfügung. ManageEngine MDM Plus integriert sich nahtlos in Apple Business Manager, Samsung Knox, Azure AD sowie gängige SIEM- und IT-Service-Management-Plattformen.
Vorteile
- Kostengünstige Lösung mit vollfunktionaler kostenloser Edition für bis zu 25 Geräte - deutlich preiswerter als Lösungen wie Microsoft Intune oder IBM MaaS360.
- Unterstützt alle gängigen Betriebssysteme (iOS, Android, Windows, macOS, ChromeOS) mit speziellen Integrationen wie Apple Business Manager und Samsung Knox in einer einzigen Konsole.
- Flexibler Betrieb als Cloud-SaaS oder On-Premise ermöglicht Unternehmen die Wahl der Infrastruktur entsprechend ihrer Datenschutz- und Compliance-Anforderungen.
- Schnelle Inbetriebnahme dank umfangreicher Dokumentation und einfacher Geräteregistrierung - viele Administratoren sind innerhalb einer Stunde einsatzbereit.
- Starke Sicherheitsfunktionen wie Containerisierung, Remote-Wipe, VPN- und WLAN-Richtlinien sowie automatisierte OS-Updates reduzieren das Risiko von Datenpannen.
Nachteile
- Die Benutzeroberfläche wirkt unübersichtlich und wichtige Einstellungen sind in wenig intuitiven Menuepunkten versteckt, was den täglich Betrieb erschwert.
- Eingeschränkte macOS-Kontrolle: Viele Sicherheitsrichtlinien für Mac-Geräte funktionieren nur bei Registrierung über Apple Business Manager; Windows Home Edition wird nicht vollständig unterstützt.
- Gelegentliche Fehler bei der Gerätestatusanzeige und Ungenauigkeiten bei der Verschlüsselungs-Meldung für macOS und Windows können das Vertrauen in Compliance-Berichte mindern.
Integrationen: Apple Business Manager, Samsung Knox, Microsoft Azure AD, Office 365, Exchange ActiveSync und 3 weitere
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Hexnode UEMab 1,20 $ / MonatHexnode UEM verwaltet iOS, Android, Windows und macOS zentral – mit Kiosk-Modus, Zero-Touch-Enrollment, KI-Diagnose und EU-Datenhaltung.KostenpflichtigHosting EU
Hexnode UEM ist eine leistungsstarke Unified-Endpoint-Management-Plattform des indischen Unternehmens Mitsogo Inc. mit Sitz in Bengaluru. Die Lösung ermöglicht die zentrale Verwaltung von iOS, Android, Windows, macOS, Linux, ChromeOS, tvOS und VisionOS-Geräten über eine einzige Konsole. Unternehmen können Geräte per Zero-Touch-Enrollment automatisch bereitstellen, Sicherheitsrichtlinien rollenweit durchsetzen, Apps verteilen und Geräte in den Kiosk-Modus versetzen. Hexnode eignet sich besonders für KMU und Mittelstand, die eine skalierbare MDM-Lösung ohne hohe Einstiegshürden suchen. Die Plattform ist in den IDC MarketScape UEM Reports 2025/26 als führender Anbieter gelistet und wurde im Gartner Magic Quadrant 2026 für Endpoint-Management-Tools anerkannt. Daten können wahlweise in EU-Rechenzentren gespeichert werden, sodass DSGVO-Konformität gewährleistet ist. Mit integrierten KI-Funktionen (Genie AI) lassen sich Gerätefehler automatisch diagnostizieren und Skripte generieren. Eine 14-tägige kostenlose Testphase ohne Kreditkarte ermöglicht den risikofreien Einstieg.
Vorteile
- Breite Plattformunterstützung: iOS, Android, Windows, macOS, Linux, ChromeOS, tvOS und VisionOS lassen sich über eine einzige Konsole verwalten – ideal für heterogene IT-Umgebungen.
- Starker Kiosk-Modus: Der Kiosk-Modus ist nahezu unüberwindbar ohne physischen Gerätezugriff und eignet sich hervorragend für Unternehmen mit vielen Außenstandorten oder öffentlichen Displays.
- Schnelles Onboarding: Zero-Touch-Enrollment reduziert den Bereitstellungsaufwand drastisch – Geräte sind in wenigen Minuten einsatzbereit, ohne IT-Eingriff vor Ort.
- Reaktionsschneller Support: Nutzer berichten von dedizierten Ansprechpartnern und schneller Problemlösung durch den Hexnode-Kundendienst.
- EU-Datenhaltung verfügbar: Daten können in europäischen Rechenzentren gespeichert werden, was DSGVO-Compliance für europäische Unternehmen erleichtert.
- Anerkannte Marktposition: Hexnode wird von Gartner, IDC und Forrester als führender UEM-Anbieter eingestuft, was Vertrauen und Stabilität signalisiert.
Nachteile
- Veraltete Dokumentation: Bei häufigen macOS-Updates hinkt die offizielle Dokumentation oft hinterher, was die Konfiguration erschweren kann.
- Funktionen hinter höheren Tarifen: Einige wichtige Funktionen wie Patch-Management, BitLocker oder KI-Features sind erst ab dem Ultra-Plan verfügbar, was die Kosten erhöht.
- Abrechnung nur in USD: Die Preisgestaltung ausschließlich in US-Dollar kann für europäische Kunden zu Währungsschwankungen und Abrechnungskomplexität führen.
Integrationen: Microsoft Entra ID, Active Directory, Google Workspace, Apple Business Manager, Samsung Knox und 6 weitere
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Scalefusionab 2 $ / MonatScalefusion vereint MDM, Zero-Trust-Zugriff und Endpoint-Sicherheit fur Android, iOS, macOS, Windows und Linux in einer Plattform.KostenpflichtigHosting EU
Scalefusion ist eine umfassende Unified Endpoint Management (UEM) Plattform des indischen Anbieters ProMobi Technologies. Unternehmen verwalten damit Android-, iOS/iPadOS-, macOS-, Windows-, Linux- und ChromeOS-Gerate zentral uber ein einziges Dashboard. Die Plattform kombiniert klassisches MDM mit Zero-Trust-Zugriff (OneIdP) und Endpoint-Sicherheit (Veltar) zu einer integrierten Gesamtlosung. Kernfunktionen umfassen die automatisierte Geratekonfiguration per Zero-Touch-Enrollment, Kiosk-Modus fur Android und iOS, stille App-Installation, OS-Update- und Patch-Management sowie umfassendes Remote-Support. Uber das integrierte SSO-Modul OneIdP erhalten Mitarbeiter per Single Sign-On Zugriff auf Cloud-Apps wie Google Workspace, Microsoft 365, Salesforce oder Okta, wahrend der Zugriff an den Compliance-Status des verwalteten Gerats gebunden bleibt. BYOD-Szenarien werden durch Arbeitsprofile und Apple User Enrollment unterstützt, ohne dass private Daten der Nutzer eingesehen werden. KI-gestutzte Skripterstellung (AirThink AI) erlaubt IT-Teams, komplexe PowerShell- oder Bash-Skripte per Spracheingabe zu generieren und direkt auszufuhren. Scalefusion ist GDPR-konform, ISO 27001 zertifiziert, SOC 2 auditiert und bietet dedizierte regionale Instanzen fur EU, USA, Indien und Nahen Osten. Alle Plane beinhalten eine 14-tagige kostenlose Testversion ohne Funktionseinschrankungen.
Vorteile
- Sehr günstiger Einstiegspreis ab 2 USD pro Gerat und Monat mit vollem Funktionsumfang in der 14-tagigen Testversion.
- Breite Plattformunterstutzung fur sechs Betriebssysteme aus einem zentralen Dashboard, was heterogene Gerateparks vereinfacht.
- Integriertes Zero-Trust-Zugriffsmodul (OneIdP) verknupft Geratekonformitat direkt mit App-Zugriff ohne separates Produkt.
- Intuitives, cloudbasiertes Dashboard mit kurzer Einlernkurve, das auch kleinere IT-Teams ohne tiefes MDM-Wissen bedienen konnen.
- Hervorragend bewerteter Kundensupport mit schnellen Reaktionszeiten und individueller Unterstutzung bei spezifischen Anforderungen.
- Dedizierte EU-Instanz (app.scalefusion.com) fur DSGVO-konforme Datenhaltung in Europa, zertifiziert nach ISO 27001 und SOC 2.
Nachteile
- Remote-Cast-Funktion (Bildschirmspiegelung) befindet sich noch in der Beta-Phase und benotigt stabile WLAN-Verbindung; vollstandige Fernsteuerung im Mobilfunknetz ist eingeschrankt.
- Standardspeicher fur private App-Stores und Inhalte ist im Essentials-Plan mit 200 MB begrenzt; mehr Speicher erfordert hoherteilige Plane.
- ChromeOS-Unterstutzung und erweiterte IoT-Gerateverwaltung fehlen oder sind im Vergleich zu spezialisierten Losungen weniger ausgereift.
- Berichtswesen bietet begrenzte Anpassungsoptionen; individuelle Report-Templates sind nicht ohne weiteres konfigurierbar.
- Mindestanforderung von 10 Geraten fur kostenpflichtige Plane macht die Losung fur sehr kleine Teams mit weniger Endpunkten ungeeignet.
Integrationen: Microsoft Entra ID, Google Workspace, Okta, Ping Identity, Jira Service Management und 12 weitere
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Sophos Mobileab 31,97 € bei jährlicher ZahlungSophos Mobile ist eine UEM/MDM-Lösung für iOS, Android, Windows und macOS – nativ in Sophos Central integriert, mit Intercept X Mobile Threat Defense.KostenpflichtigHosting DE
Sophos Mobile ist eine Secure Unified Endpoint Management (UEM)- und MDM-Lösung des britischen Cybersecurity-Herstellers Sophos. Sie ermöglicht Unternehmen die zentrale Verwaltung und Absicherung von iOS-, Android-, Windows 10- und macOS-Geräten über eine einzige cloudbasierte Konsole. Als einzige UEM-Lösung, die nativ in die Next-Generation-Sicherheitsplattform Sophos Central integriert ist, vereint Sophos Mobile klassisches Mobile Device Management mit moderner Mobile Threat Defense. Die Lösung unterstützt sowohl firmeneigene Geräte (COPE/COBO) als auch BYOD-Szenarien über Android-Enterprise-Arbeitsprofile und iOS-Benutzerregistrierung. Mit Sophos Intercept X for Mobile steht eine Deep-Learning-basierte Anti-Malware-Engine bereit, die bekannte und völlig neue Bedrohungen erkennt. Zusätzlich bietet Sophos Mobile App-Management, Compliance-Richtlinien, Web-Schutz, ein Self-Service-Portal für Endanwender sowie Extended Detection and Response (XDR) zur tiefen Bedrohungsanalyse. Besonders für Organisationen, die bereits Sophos-Produkte einsetzen, entsteht ein lückenloser Security-Stack aus einer Hand.
Vorteile
- Nahtlose Integration in Sophos Central: Wer bereits Sophos Endpoint, Firewall oder Server-Security nutzt, verwaltet alle Security-Produkte in einer einzigen Oberfläche ohne Datensilos.
- Starke Anti-Malware-Engine: Intercept X for Mobile mit Deep Learning gehört laut unabhängigen Tests (AV-TEST) zu den besten mobilen Schutzlösungen und erkennt auch bisher unbekannte Bedrohungen.
- Volle Plattformbreite: iOS, Android, Windows 10 und macOS in einer Lösung – kein separates Tool für Desktop-Geräte nötig.
- BYOD ohne Kompromisse: Arbeitsprofil-Trennung schützt Unternehmensdaten, ohne die Privatsphäre der Mitarbeiter zu verletzen – wichtig für DSGVO-konforme BYOD-Policies.
- Schneller Start, kein On-Premise-Aufwand: Die Cloud-Variante ist innerhalb von Minuten einsatzbereit; keine eigene Server-Infrastruktur erforderlich.
- DACH-Support und EU-Datenschutz: Sophos betreibt Rechenzentren in Deutschland und Europa; der Support ist auf Deutsch verfügbar.
- IDC-Leader-Positionierung: Sophos wurde im IDC MarketScape 2024 als Leader für Endpoint Security im Mittelstand eingestuft.
Nachteile
- Preistransparenz: Advanced-Pläne und das Sophos-Central-Bundle sind nur auf Anfrage erhältlich; ein schneller Preisvergleich mit Wettbewerbern wie Microsoft Intune ist dadurch schwierig.
- Funktionsumfang im Vergleich: Microsoft Intune und VMware Workspace ONE bieten tiefere Windows-Management-Funktionen (z. B. granularere Gruppenrichtlinien, umfangreicheres Autopilot-Onboarding) und breitere Enterprise-Integrationen.
- Admin-UI-Komplexität: Die Sophos-Central-Oberfläche deckt viele Produkte ab; Neueinsteiger berichten von einer steilen Lernkurve und finden einzelne Konfigurationsflows nicht intuitiv.
- Sophos-Stack-Abhängigkeit: Der größte Mehrwert entsteht nur im Zusammenspiel mit anderen Sophos-Produkten; für reine MDM-Anforderungen ohne bestehenden Sophos-Stack sind spezialisierte Konkurrenten oft einfacher zu handhaben.
Integrationen: Sophos Central, Sophos Intercept X, Sophos XDR / MDR, Microsoft Active Directory & Azure Active Directory, Microsoft Office 365 und 5 weitere
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BlackBerry UEMab 55,32 € bei jährlicher ZahlungBlackBerry UEM ist die zertifizierte Enterprise-MDM-Lösung für Behörden und regulierte Branchen mit Military-grade Sicherheit und souveräner Bereitstellung.KostenpflichtigHosting EU
BlackBerry UEM (Unified Endpoint Management) ist eine Enterprise-grade Plattform zur zentralen Verwaltung und Absicherung aller mobilen Endgeräte, Laptops und IoT-Geräte in Unternehmen und Behörden. Die Lösung bietet Military-grade Sicherheit mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Containerisierung sensibler Geschäftsdaten und Echtzeit-Bedrohungserkennung. BlackBerry UEM ist nach internationalen Standards wie FIPS 140-2, NIAP EAL4+, Common Criteria, DISA STIG und NATO Restricted zertifiziert – und damit die bevorzugte MDM-Lösung für Regierungen, Streitkräfte und stark regulierte Branchen weltweit. Die Plattform unterstützt alle gängigen Betriebssysteme (iOS, Android, Windows, macOS) und kann On-Premises, in souveränen Clouds oder in vollständig isolierten Air-Gapped-Umgebungen betrieben werden. Über eine einheitliche webbasierte Konsole lassen sich Geräterichtlinien durchsetzen, Compliance-Anforderungen überwachen und mobile Bedrohungen blockieren – ohne die Produktivität der Mitarbeiter einzuschränken.
Vorteile
- Weltweite Anerkennung durch Regierungen und Streitkräfte: BlackBerry UEM ist die einzige MDM-Lösung mit Zertifizierungen nach FIPS 140-2, NIAP EAL4+, DISA STIG, CSfC und NATO Restricted – unübertroffen im Bereich Hochsicherheit.
- Flexible Bereitstellung ohne Kompromisse: On-Premises, souveräne Cloud oder vollständig isolierte Air-Gapped-Umgebungen ermöglichen den Einsatz auch in Organisationen, die keine Abhängigkeit von externen Cloud-Anbietern akzeptieren.
- Plattformübergreifende Verwaltung aus einer Konsole: iOS, Android, Windows und macOS lassen sich einheitlich verwalten, was den IT-Aufwand erheblich reduziert und inkonsistente Sicherheitsrichtlinien vermeidet.
- Ausgangsseitige Verbindungsarchitektur: UEM kommuniziert ohne eingehende Firewall-Ports, was die Angriffsfläche minimiert und die Integration in bestehende Sicherheitsinfrastrukturen vereinfacht.
- Starkes Integrations-Ökosystem: Native Anbindung an Microsoft 365, Active Directory, Cisco ISE und über 127 geprüfte ISV-Anwendungen sorgt für nahtlose Integration in bestehende Enterprise-IT-Infrastrukturen.
- BSI-Zertifizierung für Deutschland: Als erstes vom BSI zertifiziertes MDM-System ermöglicht BlackBerry UEM deutschen Behörden die gesetzeskonforme Nutzung auf iOS und Samsung Knox Geräten.
Nachteile
- Hohe Implementierungskomplexität: Die Einrichtung – insbesondere in Air-Gapped- oder souveränen Cloud-Umgebungen – erfordert spezialisiertes IT-Know-how und aufwendige Planung, was die Erstimplementierung zeit- und kostenintensiv macht.
- Keine vollständige Parität der Android Management API: Die neueren Android Management API-Aktivierungstypen bieten noch nicht denselben Funktionsumfang wie die bewährten Android Enterprise-Methoden, was Migrationsprojekte verlangsamen kann.
- Preisgestaltung nicht transparent: Für Enterprise-Lizenzen mit erweiterten Modulen (z. B. BlackBerry Dynamics, AtHoc) sind individuelle Angebote erforderlich – ein direkter Preisvergleich ist für Interessenten ohne Vertriebskontakt schwierig.
- Primär auf regulierte Sektoren ausgerichtet: KMU ohne strenge Compliance-Anforderungen können von kostengünstigeren MDM-Alternativen (z. B. Microsoft Intune, Jamf) profitieren, da der Funktionsumfang von BlackBerry UEM auf Hochsicherheitsszenarien optimiert ist.
- Veraltete UI-Elemente: Einige Bereiche der Verwaltungskonsole wirken im Vergleich zu modernen Cloud-nativen UEM-Plattformen weniger intuitiv und erfordern eine steilere Lernkurve für neue Administratoren.
Integrationen: Microsoft 365, Microsoft Entra ID, Microsoft Intune, Microsoft Defender, SharePoint und 5 weitere
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AirDroid Businessab 1 $ / MonatGünstiges MDM für Android- und Windows-Flotten mit Kiosk-Modus, App-Verteilung, Echtzeitüberwachung, Automatisierung und unbeaufsichtigter Android-Fernsteuerung, ab 1 US-Dollar pro Gerät und Monat bei jährlicher Abrechnung (öffentlicher Listenpreis in US-Dollar, Euro-Preise auf Anfrage über den AirDroid-Vertrieb).Kostenpflichtig
Am besten geeignet für: Unternehmen mit vielen Android-Geräten in Kiosk, Digital Signage, Kasse, Logistik oder Außendienst, die Geräte zentral sperren, verteilen, überwachen und aus der Ferne steuern wollen.
AirDroid Business ist eine Plattform für Endgeräteverwaltung (Mobile Device Management) für Android und Windows von Sand Studio. Das Unternehmen wurde 2011 in Singapur gegründet und ist mit der AirDroid-App bekannt geworden. Mit AirDroid Business melden IT-Teams Geräte an, ordnen sie in Gruppen, verteilen Apps, setzen Richtlinien durch, überwachen den Gerätezustand, verwalten Windows-Updates und leisten Fernsupport, alles aus einer Konsole.
Die Plattform richtet sich an Unternehmen mit vielen verteilten Geräten, die beaufsichtigt oder unbeaufsichtigt laufen, etwa Kassensysteme, Kiosk-Terminals, Digital-Signage-Displays, Rugged-Geräte in Lager und Logistik oder Tablets im Außendienst. Geräte lassen sich per QR-Code, Bereitstellungscode, Android Enterprise, Zero Touch, Samsung Knox Mobile Enrollment oder USB-Laufwerk anmelden und über Vorlagen automatisch einrichten. Danach verteilt die Konsole Apps über einen privaten App-Markt oder Managed Google Play, verteilt Dateien, setzt Richtlinien wie Passwortregeln, App-Sperrlisten oder USB-Beschränkungen durch und sperrt Geräte im Kiosk-Modus auf eine oder mehrere Apps. Dazu kommen Geofencing und Standortverlauf, Echtzeitüberwachung des Gerätestatus, Warnungen bei Akku-, Daten- oder Offline-Ereignissen, geplante Aufgaben wie nächtliche Neustarts sowie Berichte zu Inventar, App-Nutzung und Fernzugriffen. Für Windows 10 und neuer gibt es eine Patch-Verwaltung mit Schwachstellenerkennung.
Die Fernsteuerung ist der Bereich, aus dem AirDroid kommt. Admins sehen und steuern Android-Geräte aus der Ferne, starten sie neu und beheben Fehler, auch bei unbeaufsichtigten Geräten und mit Schwarzbildmodus, damit vor Ort niemand mitliest. Das spart viele Einsätze vor Ort. Laut Anbieter klappt die Fernsteuerung auch bei PIN-gesperrten Geräten ab Android 12, eine Fernsteuerungs-API erlaubt die Anbindung an IT- und CRM-Systeme. Der Fernzugriff auf Windows-Geräte ist laut Anbieter noch in Entwicklung. Für Windows gibt es bereits einzelne Fernbefehle für viele Geräte zugleich, etwa Neustart, Zurücksetzen auf Werkseinstellungen oder Aktivitätsprotokolle. Das ist aber keine Bildschirmsteuerung wie bei AnyDesk oder TeamViewer.
Ein Schwerpunkt, den AirDroid derzeit ausbaut, ist die Automatisierung. Überwachung und Abläufe sollen zusammenspielen, damit IT-Teams nicht nur Probleme erkennen, sondern sie mit weniger Handarbeit beheben. Dafür gibt es automatisierte Aufgaben und laut Anbieter KI-gestützte Workflows, die Ursachen untersuchen, freigegebene Korrekturen ausführen, das Ergebnis prüfen, Entscheidungen an Menschen übergeben, andere Systeme benachrichtigen und Berichte erstellen. Einige dieser Funktionen setzen Zusatzmodule oder das separate Produkt GoInsight.AI voraus.
Öffentliche Listenpreise gibt es in US-Dollar, Euro-Preise erhalten Kunden auf Anfrage über den AirDroid-Vertrieb. Laut Liste kostet AirDroid Business 1,00 Dollar (Basic), 1,75 Dollar (Standard) oder 2,75 Dollar (Enterprise) pro Gerät und Monat. Abgerechnet wird jährlich und ab 10 Geräten. Kiosk-Modus, Richtlinien, App-Verwaltung und Geofencing sind in Basic und teils auch in Standard kostenpflichtige Zusatzmodule, der Funktionsumfang hängt außerdem vom Betriebssystem ab. Die Testphase dauert 14 Tage, mit geschäftlicher E-Mail-Adresse 21 Tage, ohne Kreditkarte und für bis zu 10 Geräte. Den Betrieb auf eigenen Servern (On-Premises) gibt es nur auf Anfrage mit individuellem Angebot.
Zum Datenschutz: Die Cloud-Version läuft auf Amazon Web Services. Server mit sensiblen Daten stehen laut Sicherheitscenter im Silicon Valley und in Deutschland, in Rechenzentren nach ISO 27001, Verbindungen werden mit TLS und AES-256 verschlüsselt. Eine feste Speicherung in Deutschland oder der EU ist laut Anbieter nur mit der On-Premises-Version möglich. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO stellt AirDroid bereit.
AirDroid Business passt zu Firmen, die viele Android-Geräte und Windows-Endpunkte günstig verwalten und Android-Geräte aus der Ferne steuern wollen, etwa für Kiosk, Signage, Kassen, Logistik oder Außendienst. iOS, macOS, Linux und ChromeOS verwaltet AirDroid Business nicht. Für Apple-Flotten oder gemischte Umgebungen mit iPhones und Macs ist ein anderes MDM die bessere Wahl.
Vorteile
- Niedrige Einstiegspreise ab 1 US-Dollar pro Gerät und Monat für die Verwaltung von Android- und Windows-Geräten.
- Starke Fernsteuerung für Android, auch unbeaufsichtigt und mit Schwarzbildmodus.
- Viele Wege zur Geräteanmeldung, darunter Zero Touch und Samsung Knox Mobile Enrollment.
- Automatisierte Aufgaben und KI-gestützte Workflows verbinden Überwachung und Fehlerbehebung.
- Cloud oder On-Premises, mit On-Premises auch Datenspeicherung in Deutschland oder der EU, AVV vorhanden.
- Testphase ohne Kreditkarte für bis zu 10 Geräte, 21 Tage mit geschäftlicher E-Mail-Adresse.
Nachteile
- Keine Verwaltung von iOS, macOS, Linux und ChromeOS, nur Android und Windows.
- Fernzugriff auf Windows-Geräte ist noch in Entwicklung, für Windows gibt es bisher nur einzelne Fernbefehle.
- Öffentliche Listenpreise nur in US-Dollar, Euro-Preise auf Anfrage über den AirDroid-Vertrieb.
- Jährliche Abrechnung und mindestens 10 Geräte, viele Funktionen in Basic und Standard nur als kostenpflichtiger Zusatz.
- In der Cloud keine feste Datenspeicherung in Deutschland oder der EU, das geht nur On-Premises.
- Anbieter mit Sitz in Singapur.
Integrationen: Android Enterprise, Managed Google Play, Samsung Knox Mobile Enrollment, Android Zero Touch, Fernsteuerungs-API und 1 weitere
Esperab 2 € / MonatEsper ist eine DevOps-orientierte MDM-Plattform für dedizierte Android-Geräte, Kioske und IoT-Edge-Flotten mit API-first-Ansatz und Kiosk-Modus.Kostenpflichtig
Esper ist eine cloudbasierte DevOps-orientierte Mobile Device Management (MDM) Plattform aus Bellevue, Washington, die speziell für dedizierte Android-Geräte wie Kioske, POS-Terminals, digitale Beschilderung und IoT-Edge-Geräte entwickelt wurde. Im Gegensatz zu klassischen MDM-Lösungen verfolgt Esper einen API-first- und Infrastructure-as-Code-Ansatz, der es Entwicklerteams ermöglicht, Geräteflotten programmatisch zu provisionieren, zu konfigurieren und zu skalieren. Mit sogenannten Blueprints können Geräterichtlinien zentral definiert und in Echtzeit auf Tausende von Geräten ausgerollt werden. Der integrierte Kiosk-Modus sperrt Geräte zuverlässig auf eine oder mehrere Apps und verhindert unerwünschte Nutzung. Über Pipelines lassen sich App-Deployments automatisieren und in bestehende CI/CD-Workflows einbinden. Esper unterstützt Android (AOSP ab Version 5.0), Linux, Windows und iOS und bietet umfangreiche Telemetrie-Dashboards sowie Remote-Control-Funktionen zur Fernwartung. Die Plattform erfüllt Sicherheitsstandards wie PCI DSS, SOC 2 und ISO-Zertifizierungen.
Vorteile
- API-first-Ansatz: Esper wurde von Grund auf für Entwicklerteams konzipiert und ermöglicht die vollständige programmatische Steuerung von Geräteflotten über REST-APIs, SDK und CLI.
- Spezialisierung auf Single-Purpose-Devices: Die Plattform ist explizit für dedizierte Android-Geräte wie Kioske, POS-Terminals und IoT-Geräte optimiert – nicht für BYOD-Szenarien.
- Echtzeit-Blueprints: Änderungen an Geräterichtlinien werden sofort und automatisch auf alle zugeordneten Geräte ausgerollt, ohne Wartungsfenster oder manuelle Eingriffe.
- Starke Sicherheits- und Compliance-Zertifizierungen: Esper erfüllt PCI DSS, SOC 2 und ISO-Standards, was es für regulierte Branchen wie Zahlungsverkehr und Gesundheitswesen geeignet macht.
- Umfangreiche Remote-Verwaltung: Fernzugriff, Remote-Debugging und -Control reduzieren die Notwendigkeit von Vor-Ort-Einsätzen und senken operative Kosten bei großen Flotten.
Nachteile
- Keine europäischen Serverstandorte: Esper betreibt seine Cloud-Infrastruktur ausschließlich in den USA, was für Unternehmen mit strikten EU-Datenschutzanforderungen ein Hindernis sein kann.
- Verzögerungen bei simultanen Massenbefehlen: Werden viele Befehle (z. B. App-Installationen) gleichzeitig an große Flotten gesendet, werden diese sequenziell abgearbeitet, was zu Wartezeiten führen kann.
- Mindestabnehmer von 25 Geräten: Alle Preispläne erfordern eine Mindestflottengröße von 25 Geräten, was die Plattform für sehr kleine Deployments ungeeignet oder unverhältnismäßig teuer macht.
Integrationen: Android, Linux, Windows, iOS / iPadOS, REST API und 4 weitere
Autopilotab 8 $ / MonatWindows Autopilot ermöglicht IT-Teams die Zero-Touch-Bereitstellung von Windows-Geräten direkt ab Werk, vollständig integriert in Microsoft Intune und Microsoft Entra ID.KostenpflichtigHosting DE
Windows Autopilot ist das Microsoft-Deployment-Framework für Zero-Touch-Provisionierung von Windows-Geräten in Unternehmen. IT-Admins können neue Laptops und PCs so konfigurieren, dass Endnutzer sie direkt vom OEM erhalten, einschalten und produktiv arbeiten können, ohne dass die IT das Gerät jemals physisch anfasst. Autopilot ist Bestandteil von Microsoft Intune und unterstützt Windows 10, Windows 11 sowie Windows 365 Cloud PC. Im Kernprozess wird das Gerät automatisch bei Microsoft Entra ID eingebunden und im Intune MDM-Dienst registriert. Per Autopilot-Profil werden Konfigurationsgruppen, Richtlinien und Apps vollautomatisch ausgerollt. Der Pre-Provisioned-Modus erlaubt OEMs oder Resellern, Geräte bereits vor der Auslieferung in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Der Self-Service Reset setzt bestehende Geräte für neue Nutzer zurück, ohne Neuimaging. Co-Management mit Microsoft Configuration Manager ermöglicht hybriden Einsatz für Unternehmen im Übergang von on-premise zu Cloud. Windows Autopilot nutzt die OEM-vorinstallierte Windows-Version und eliminiert aufwändiges Image-Management völlig. Alle Daten verbleiben durch das EU Data Boundary-Programm in der EU, was DSGVO-Compliance erleichtert. Das Tool richtet sich primär an Enterprise-IT-Teams, MSPs und Behörden, die große Windows-Geräteflotten skalierbar und effizient verwalten müssen.
Vorteile
- Native M365-Integration: Autopilot ist tief in Microsoft 365, Entra ID, Intune und ConfigMgr integriert und benötigt keine zusätzliche Infrastruktur.
- Massive IT-Zeitersparnis durch Zero-Touch: IT-Teams müssen neue Geräte nicht mehr manuell vorbereiten, was Deployments bei großen Geräteflottes erheblich beschleunigt.
- EU Data Boundary: Alle Daten können im Rahmen des Microsoft EU Data Boundary-Programms in der EU verbleiben, was DSGVO-Compliance für europäische Unternehmen vereinfacht.
- Ausgereift und enterprise-erprobt: Windows Autopilot ist ein etabliertes, produktionsreifes Tool, das von Microsoft kontinuierlich weiterentwickelt wird und breite OEM-Unterstützung geniessen.
Nachteile
- Intune-Lizenz Pflicht: Windows Autopilot ist nicht standalone erhaltlich; es wird immer eine Microsoft Intune-Lizenz (und Microsoft Entra ID P1) benötigt, was die Mindestkosten erhöht.
- Nur für Windows-Devices: Autopilot unterstützt ausschließlich Windows-Geräte (inkl. HoloLens 2); macOS, iOS und Android werden nicht abgedeckt.
- Lernkurve bei Profilen und Group Tagging: Die Konfiguration von Autopilot-Profilen, Group Tags und Deployment-Modi erfordert Einarbeitung und Fachwissen in der Microsoft-Ecosystemlandschaft.
- Preise in USD: Microsoft berechnet Intune-Lizenzen in US-Dollar, was für europäische Unternehmen Währungsrisiko und Planungsunsicherheit bedeutet.
- Lock-in ins Microsoft-Ökosystem: Autopilot ist eng an Microsoft-Dienste gebunden; ein Wechsel zu einer anderen MDM-Lösung erfordert erheblichen Migrationsaufwand.
Integrationen: Microsoft Intune, Microsoft Entra ID, Microsoft Configuration Manager, Microsoft 365, Windows 365 Cloud PC und 4 weitere
PreyKostenlos nutzbarPrey schützt und verwaltet Laptops, Smartphones und Tablets mit GPS-Tracking, Fernsperre, Datellöschung und Geofencing in einer zentralen Plattform.Freemium
Prey ist eine umfassende Sicherheits- und Geräteverwaltungsplattform, die 2009 in Chile gegründet wurde und heute weltweit mehr als 8,9 Millionen Geräte schützt. Die Software läuft unter Windows, macOS, Linux, Android und iOS und verbindet Anti-Diebstahl-Funktionen mit modernem Mobile Device Management (MDM) in einer einzigen Oberfläche.
Im Mittelpunkt steht die GPS-Echtzeit-Ortung aller verwalteten Geräte mit vollständiger Standorthistorie. Sobald ein Gerät als vermisst gemeldet wird, erstellt Prey automatisch Missing Reports mit Standortdaten, stillen Kameraaufnahmen und Screenshots. Per Fernzugriff lassen sich Bildschirm sperren, Alarm auslösen, Dateien löschen oder ein kompletter Werksreset durchführen -- ohne physischen Zugriff auf das Gerät.
Für IT-Teams bietet Prey ein zentrales Fleet-Dashboard mit Hardware- und Software-Inventar, Geofence-Benachrichtigungen, Benutzer- und Rollenverwaltung, Audit-Protokollen und Automatisierungen. Der Device Loan Manager vereinfacht die Verwaltung von Leihgeräten in Schulen und Unternehmen. Massenaktionen erlauben es, hunderte Geräte gleichzeitig zu steuern.
Die Freemium-Variante für Privatpersonen schützt bis zu drei Geräte kostenlos. Für Unternehmen und Bildungseinrichtungen stehen gestaffelte Business-Pläne ab 1,30 USD pro Slot und Monat bereit, die je nach Tier Tracking, Datenschutz oder das volle Management-Paket abdecken. Prey ist anerkannt auf G2 in den Kategorien Ease of Use (9,2/10) und Quality of Support (9,6/10) und gilt als besonders kostegünstige Alternative zu größeren MDM-Lösungen wie Microsoft Intune.
Vorteile
- Großzügiger Gratis-Plan schützt bis zu drei Geräte ohne Kreditkarte -- ideal für Privatpersonen und Kleinstbetriebe
- Günstige Business-Pläne ab 1,30 USD pro Slot machen Prey zu einer der kostengünstigsten MDM-Alternativen auf dem Markt
- Breite Plattformunterstützung (Windows, macOS, Linux, Android, iOS, ChromeOS) erlaubt heterogene Geräteflotten aus einer Konsole zu verwalten
- Stille Beweissicherung durch automatische Kamerafotos und Screenshots erhöhen die Chancen auf Geräterückgewinnung erheblich
- Einfache Installation und intuitive Weboberfläche mit hohen Nutzerbewertungen (9,2/10 Ease of Use auf G2)
- Open-Source-Kern schafft Transparenz und wird aktiv von der Community geprüft
- Über 15 Jahre Markterfahrung und mehr als 7,7 Millionen aktive Nutzer in über 170 Ländern belegen nachhaltige Produktreife
Nachteile
- Tracking und Fernaktionen setzen eine aktive Internetverbindung des Gerätes voraus -- offline-Geräte sind nicht erreichbar
- Server-Infrastruktur befindet sich außerhalb der EU (USA/Chile), was DSGVO-konforme Datenhaltung für europäische Unternehmen erschwert
- Erweiterte MDM-Funktionen wie Policy Enforcement, App-Verteilung und umfangreiche Compliance-Berichte sind im Vergleich zu Microsoft Intune oder Jamf deutlich eingeschränkt
- Automatische Remote-Updates des Prey-Agents auf verwalteten Geräten werden nicht unterstützt, was Wartungsaufwand erzeugt
- Kostenloser Plan ist auf 3 Geräte begrenzt; bereits kleine Teams müssen auf kostenpflichtige Business-Pläne wechseln
Integrationen: Google Admin Console, SSO / SAML, Developer API, Microsoft Intune
IBM Security MaaS360KostenpflichtigKI-gestütztes UEM von IBM für mobile Geräte, Laptops und IoT mit Mobile Threat Defense, Watson-Risikoanalyse und Zero-Trust-Unterstützung.KostenpflichtigHosting DE
IBM Security MaaS360 ist eine KI-gestützte Unified Endpoint Management (UEM)-Plattform, die mobile Geräte, Laptops, Desktops und IoT-Geräte zentral verwaltet und absichert. Zur Eigentümerfrage: MaaS360 ist nicht Teil der HCL-Übernahme von 2019 (die BigFix, Notes/Domino und weitere IBM-Produkte umfasste) und bleibt weiterhin vollständig unter IBM-Marke und -Vertrieb. Die Plattform vereint Geräteverwaltung (MDM), App-Management (MAM), Mobile Threat Defense und Identitätsmanagement in einer cloudbasierten Konsole. Mit integrierter Watson-KI erkennt MaaS360 Sicherheitsbedrohungen in Echtzeit, berechnet Benutzerrisikowerte und empfiehlt Sicherheitsrichtlinien automatisch. Die Plattform unterstützt BYOD, firmeneigene und Kiosk-Gerätemodelle und hilft Unternehmen, einen Zero-Trust-Ansatz für alle Endpunkte umzusetzen. IBM bietet EU-Rechenzentren an, was DSGVO-konforme Datenhaltung unterstützt.
Vorteile
- MaaS360 bleibt ein vollständiges IBM-Produkt (nicht Teil der HCL-Übernahme von 2019) mit aktiver Roadmap, IBM Fast Start für KMUs und langfristigem IBM-Support
- Integrierte Watson-KI liefert Echtzeit-Bedrohungserkennung und automatische Risikowertberechnung pro Benutzer ohne separate KI-Lizenz
- IBM Fast Start-Option ermöglicht kleinen und mittleren Unternehmen einen schnellen Einstieg in MDM ohne aufwendige Implementierungsprojekte
- Unterstützung europäischer Rechenzentren erleichtert DSGVO-konforme Datenhaltung für europäische Unternehmen
- Flexible Gerätemodelle (BYOD, CYOD, Corporate-Owned, Kiosk) werden vollständig abgedeckt und vereinfachen die Implementierung in heterogenen Umgebungen
- Nahtlose Integration mit Microsoft 365, Active Directory und führenden Sicherheitsanbietern wie Zscaler und Zimperium
Nachteile
- Die Administrationsoberfläche wirkt laut Capterra-Reviews veraltet; viele Alltagsaufgaben erfordern zu viele Klicks und die Ausführungsbestätigung ist nicht immer zuverlässig
- Support-Reaktionszeiten werden auf Capterra als unterdurchschnittlich bewertet; mehrere Reviewer berichten von mehrtägigen Wartezeiten ohne Problemlösung
- GPS-Tracking weist laut Nutzerbewertungen Verzögerungen von mehreren Stunden auf, was die Echtzeitlokalisierung verlorener Geräte erschwert
- Erstkonfiguration ohne IBM-Berater ist laut Reviews kaum eigenständig möglich; Engineering-Calls werden häufig als zwingend notwendig beschrieben
- macOS-Verwaltung ist weniger ausgereift als die iOS- und Android-Unterstützung, was reine Apple-Desktop-Umgebungen benachteiligt
Integrationen: IBM Watson AI, Microsoft Active Directory, Microsoft 365, Zscaler, Zimperium und 3 weitere
AIDA64ab 39,95 € einmaligAIDA64 analysiert Hardware und Sensoren in Echtzeit, führt Stresstests und Benchmarks durch und inventarisiert Netzwerke für IT-Teams.KostenpflichtigHosting EU
AIDA64 ist die führende Software für Hardware-Diagnose, Sensor-Monitoring und System-Benchmarking unter Windows. Entwickelt vom ungarischen Hersteller FinalWire, liefert das Tool seit 30 Jahren präzise Informationen über alle verbauten Komponenten: CPU, GPU, Mainboard, Arbeitsspeicher, Speichergeräte und Peripherie. Die Datenbank umfasst über 236.000 Hardware-Einträge und wird regelmäßig aktualisiert, um auch neueste Prozessoren und Grafikkarten korrekt zu erkennen.
Das Sensor-Monitoring erfasst in Echtzeit Temperaturen, Spannungen, Lueftergeschwindigkeiten und Stromverbrauch von über 250 Sensor-Typen. Kritische Schwellwerte können als Alarme konfiguriert werden, Sensordaten lassen sich als CSV oder XML protokollieren. Für System-Builder und Overclocker bietet AIDA64 ausführliche Stabilitätstests, die CPU, Arbeitsspeicher und GPU gezielt belasten, um instabile Konfigurationen aufzudecken.
Die Benchmark-Suite misst die Rechenleistung von CPU und Speicher und erlaubt den Vergleich mit anderen Systemen. Business-Editionen ermöglichen zusätzlich Netzwerk-Audits mit automatischer Inventarisierung aller erreichbaren Rechner im LAN, Remote-Monitoring und Berichtsexport in CSV-, XML- oder SQL-Datenbanken. Per Kommandozeile lassen sich Audits vollautomatisch in bestehende IT-Prozesse integrieren. AIDA64 läuft ausschließlich auf Windows (32- und 64-Bit, inkl. Windows 11 und Server-Versionen) und ist in vier Editionen erhältlich: Extreme für Privatnutzer und Enthusiasten, Engineer für IT-Techniker, Business für KMU und Network Audit für reine Netzwerkinventarisierung.
Vorteile
- Sehr präzise Hardware-Erkennung dank einer Datenbank mit über 236.000 Einträgen, regelmäßig aktualisiert für neueste CPUs, GPUs und Mainboards.
- Über 250 unterstützte Sensor-Typen für lückenlose Echtzeit-Überwachung von Temperaturen, Spannungen und Lueftern mit Alarmfunktion.
- Umfangreiche Benchmark- und Stresstest-Suite deckt instabile Overclocking-Konfigurationen und defekte Hardware zuverlässig auf.
- Business- und Network-Audit-Editionen ermöglichen netzwerkweite Hardware- und Software-Inventarisierung mit Berichtsexport in CSV, XML und SQL.
- 30 Jahre aktive Weiterentwicklung mit regelmäßigen Updates für neue Hardware-Generationen und Windows-Versionen inkl. Windows 11 und Server.
- Flexible Anzeige-Optionen per SensorPanel, OSD, externen LCD-Displays und Smartphone-Integration für kontinuierliches Monitoring.
Nachteile
- Ausschlllliesslich für Windows verfügbar, kein Support für macOS oder Linux.
- Kein natives Cloud-Dashboard oder SaaS-Betrieb; alle Daten werden lokal oder im eigenen Netzwerk verwaltet.
- Die Benutzeroberfläche wirkt veraltet und kann Einsteiger durch die Vielzahl an Optionen überwaeltigen.
- Ressourcenintensive Stresstests können ältere oder bereits instabile Systeme zum Absturz bringen.
- Kein kostenloser Dauerbetrieb: Extreme-Edition beinhaltet nur eine 30-Tage-Testphase, Business-Lizenzen müssen beantragt werden.
Integrationen: SQL-Datenbanken, CSV- und XML-Export für Drittsysteme, Externe LCD/VFD-Displays, RDP-Remote-Desktop
AnyDeskKostenlos nutzbarAnyDesk ist eine Fernwartungssoftware des deutschen Herstellers AnyDesk Software GmbH, mit der sich Computer und Server sicher aus der Ferne steuern und warten lassen.FreemiumHosting DE
AnyDesk ist eine Fernwartungs- und Remote-Access-Software des deutschen Unternehmens AnyDesk Software GmbH mit Sitz in Stuttgart und zählt neben TeamViewer zu den bekanntesten Lösungen für den Zugriff auf entfernte Rechner. Die Software wird sowohl von Privatpersonen als auch von IT-Administratoren und Managed Service Providern genutzt, um Computer und Server aus der Ferne zu steuern, zu warten oder Support zu leisten. Kernstück von AnyDesk ist ein eigenes Bildübertragungsprotokoll namens DeskRT, das laut Anbieter auch bei schwacher Internetverbindung eine vergleichsweise flüssige und latenzarme Darstellung des entfernten Bildschirms ermöglichen soll. Für rein private, nicht-kommerzielle Nutzung steht eine kostenlose Version zur Verfügung, die bis zu drei verwaltete Geräte und unbegrenzte Verbindungen zu nicht registrierten Geräten erlaubt, inklusive TLS-1.3-Verschlüsselung. Der Anbieter weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass diese kostenlose Version nicht für geschäftliche Zwecke gedacht ist. Für den professionellen Einsatz bietet AnyDesk mehrere kostenpflichtige Stufen an, die sich vor allem in der Anzahl lizenzierter Nutzer, der Zahl verwaltbarer Geräte und dem Funktionsumfang unterscheiden. Der Standard-Tarif richtet sich an kleinere Teams mit bis zu 20 Nutzern und 500 verwalteten Geräten und bringt unter anderem Telefonsupport sowie Zugriffskontrolllisten mit. Der Advanced-Tarif erweitert dies auf bis zu 100 Nutzer und 1.000 Geräte und ergänzt Funktionen wie Kommandozeilen-Zugriff, MSI-Paketverteilung über Windows-Gruppenrichtlinien, rollenbasierte Zugriffskontrolle und eine Anbindung an MDM-Systeme. Die individuell bepreiste Ultimate-Stufe richtet sich an große Organisationen und bietet zusätzlich Single-Sign-On-Integration, Anbindung an ITSM- und CRM-Systeme, eigenes Branding sowie die Möglichkeit, die Serverinfrastruktur On-Premises im eigenen Rechenzentrum zu betreiben. Alle kostenpflichtigen Tarife werden ausschließlich jährlich im Voraus abgerechnet, eine monatliche Zahlungsoption gibt es aktuell nicht. Wichtig für Interessenten: Die konkreten Listenpreise für Standard und Advanced werden von AnyDesk auf der eigenen Website teils dynamisch angezeigt und liessen sich beim Redaktionsbesuch nicht direkt abrufen, weshalb die hier genannten Beträge auf mehreren unabhängigen Preisvergleichsportalen basieren und als Richtwert für Juli 2026 zu verstehen sind, nicht als exakte, garantierte Tagespreise. Als deutsches Unternehmen wirbt AnyDesk zudem gezielt mit Datenschutz und Serverstandort Deutschland beziehungsweise Europa, was den Dienst für Unternehmen mit entsprechenden Compliance-Anforderungen attraktiv macht und ihn zu einer naheliegenden TeamViewer Alternative für den deutschsprachigen Markt macht.
Vorteile
- Deutsches Unternehmen (AnyDesk Software GmbH, Stuttgart) mit Fokus auf Datenschutz und eigener Verschlüsselungstechnologie.
- Sehr breite Plattformunterstützung inklusive mobiler Apps für unterwegs.
- On-Premises-Option in der Ultimate-Stufe für Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen.
- Kostenlose Version für rein private Nutzung ohne Zeitlimit verfügbar.
Nachteile
- Die kostenlose Version ist laut Anbieter ausdrücklich nicht für geschäftliche Nutzung vorgesehen.
- Bezahltarife werden ausschließlich jährlich im Voraus abgerechnet, eine monatliche Zahlweise gibt es nicht.
- Die Preise für Standard und Advanced sind in den letzten Jahren laut mehreren Vergleichsportalen deutlich gestiegen.
- Der Preis für die Ultimate-Stufe wird nicht öffentlich genannt, sondern nur auf Anfrage mitgeteilt.
Integrationen: Active-Directory-nahe Zugriffskontrolllisten, MDM-Systeme
BaramundiKostenpflichtigDeutsche UEM-Lösung für automatisiertes Endgeräte-Management – On-Premise oder SaaS, ideal für Mittelstand und Behörden.KostenpflichtigHosting EU
Die baramundi Management Suite ist eine modulare Unified-Endpoint-Management-Lösung (UEM) aus Augsburg, die IT-Teams bei der zentralen, automatisierten Verwaltung aller Endgeräte unterstützt – von Windows-PCs und Servern über Linux-Systeme bis hin zu mobilen Geräten mit iOS und Android. Entwickelt und gehostet in Deutschland, richtet sich baramundi besonders an den Mittelstand sowie an Behörden und öffentliche Einrichtungen mit hohen Datenschutzanforderungen. Die Software bietet neben vollständigem On-Premise-Betrieb auch eine SaaS-Option (baramundi Proactive Hub) und ermöglicht so maximale Flexibilität bei der Deployment-Entscheidung. Zu den Kernfunktionen zählen automatisiertes Patch- und Update-Management, Softwareverteilung, Inventarisierung, Schwachstellenscans, Endpoint Protection, Lizenzverwaltung, Remote-Support und ein Self-Service-Kiosk für Endanwender. Die modulare Architektur erlaubt es Unternehmen, nur die benötigten Module zu lizenzieren und die Lösung schrittweise auszubauen. Mit über 5.500 Kunden, mehr als 3,5 Millionen verwalteten Endpunkten und einem Net Promoter Score von 83 gehört baramundi zu den meistgenutzten UEM-Lösungen im deutschsprachigen Raum.
Vorteile
- Made in Germany mit vollständiger Datenhaltung im Inland – ideal für Unternehmen mit hohen Datenschutz- und Compliance-Anforderungen (DSGVO, BSI, NIS-2).
- Kombiniertes On-Premise- und SaaS-Angebot (Proactive Hub) bietet maximale Deployment-Flexibilität ohne Vendor-Lock-in.
- Modulare Lizenzierung: Unternehmen zahlen nur für tatsächlich genutzte Funktionen und können die Suite schrittweise ausbauen.
- Hohe Automatisierungstiefe bei Patch-Management, Softwareverteilung und Inventarisierung spart IT-Teams signifikant Zeit bei Routineaufgaben.
- Sehr guter Support mit einem Net Promoter Score von 83 und langjährig etablierter Partnerlandschaft im deutschsprachigen Raum.
- Breite Plattformunterstützung: Windows, macOS, Linux, iOS und Android aus einer einzigen Konsole verwaltbar.
Nachteile
- Preise werden ausschließlich auf Anfrage kommuniziert – kein transparentes öffentliches Preismodell erschwert schnelle Budgetplanung.
- Die Benutzeroberfläche des klassischen Management Centers wirkt im Vergleich zu modernen Cloud-nativen Konkurrenten optisch und UX-seitig weniger zeitgemäß.
- Implementierung und Erstkonfiguration erfordern solides IT-Know-how; für kleinere Teams ohne dedizierten Admin kann der Einstieg aufwändig sein.
- Einige erweiterte Reporting- und Analytics-Funktionen (z. B. tiefes DEX-Monitoring) sind nur über zusätzliche Zusatzmodule wie perform2work nutzbar.
- Die Integrationstiefe mit bestimmten Drittanbieter-ITSM-Tools ist ausbaufähig und teilweise von zertifizierten Partnerplugins abhängig.
Integrationen: Microsoft Intune, Microsoft Active Directory, ServiceNow, macmon NAC, OMNINET Ticketing und 3 weitere
Chrome Remote DesktopKostenlos nutzbarChrome Remote Desktop ist ein kostenloser Fernzugriffsdienst von Google, mit dem sich der eigene Rechner über den Chrome-Browser fernsteuern oder der Bildschirm mit anderen teilen lässt.Kostenlos
Chrome Remote Desktop ist ein kostenloser Fernzugriffsdienst von Google, mit dem sich sowohl der eigene Rechner aus der Ferne bedienen als auch der Bildschirm mit anderen Personen teilen lässt. Der Dienst ist über remotedesktop.google.com erreichbar und wird über eine Chrome-Erweiterung beziehungsweise den Browser selbst genutzt, eine klassische, separat zu installierende Desktop-Anwendung ist laut Google nicht erforderlich. Zwei Hauptanwendungsfälle stehen im Vordergrund: Erstens der Zugriff auf den eigenen Rechner von unterwegs, etwa um von einem anderen Gerät aus auf Dateien zuzugreifen oder Programme auf dem Arbeitsplatzrechner zu starten. Zweitens die Bildschirmfreigabe, bei der Nutzer live mit einer anderen Person zusammenarbeiten oder sich gegenseitig bei technischen Problemen unterstützen können, etwa indem eine vertraute Person aus der Ferne mitschaut oder Zugriff erhält, um zu helfen. Der Zugang zum Dienst ist an ein bestehendes Google-Konto gebunden, wodurch keine separate Registrierung nötig ist, gleichzeitig aber auch keine eigenständige Nutzerverwaltung außerhalb des Google-Ökosystems möglich ist. Laut Google laufen die Verbindungen über die WebRTC-Technologie und die eigene Infrastruktur des Unternehmens, was für eine verschlüsselte Übertragung der Sitzungsdaten sorgen soll. Der Dienst ist plattformübergreifend nutzbar und funktioniert auf verschiedenen Betriebssystemen und Gerätetypen, solange ein Chrome-Browser oder die zugehörige mobile App zur Verfügung steht. Der größte Vorteil von Chrome Remote Desktop liegt in seiner absoluten Kostenfreiheit und der extrem niedrigen Einstiegshürde: Wer bereits ein Google-Konto besitzt, kann in wenigen Minuten loslegen, ohne sich mit Lizenzmodellen, Preisstaffelungen oder Vertragslaufzeiten auseinandersetzen zu müssen. Dadurch eignet sich der Dienst besonders gut für einfache private Anwendungsfälle, etwa den gelegentlichen Zugriff auf den heimischen Rechner oder spontane, unkomplizierte Unterstützung von Familienmitgliedern und Freunden bei Computerproblemen. Für den professionellen Einsatz in Unternehmen, insbesondere bei IT-Abteilungen, Helpdesks oder Managed Service Providern, stößt Chrome Remote Desktop dagegen schnell an Grenzen: Es fehlen zentrale Funktionen wie Geräteverwaltung für viele Endpunkte, Rollen- und Rechtekonzepte, Audit-Protokolle oder dedizierte Support-Kanäle mit Service-Level-Vereinbarungen, wie sie spezialisierte kommerzielle Lösungen bieten. Wer also eine kostenlose, einfache Lösung für den privaten oder sehr kleinteiligen Einsatz sucht, ist mit Chrome Remote Desktop gut bedient, während Unternehmen mit professionellem Support-Bedarf eher zu dedizierten Fernwartungslösungen greifen sollten.
Vorteile
- Vollständig kostenlos ohne versteckte Kosten oder Zeitlimit.
- Sehr einfache Einrichtung über ein bestehendes Google-Konto, keine separate Registrierung nötig.
- Gut geeignet für einfache private Anwendungsfälle wie Dateizugriff von unterwegs oder spontane Bildschirmfreigabe.
- Läuft browserbasiert und damit auf vielen Plattformen ohne komplexe Installation.
Nachteile
- Kein Funktionsumfang für professionelle IT-Administration, etwa fehlen zentrale Geräteverwaltung, Rollenkonzepte oder Audit-Logs.
- Zugriff ist zwingend an ein Google-Konto gekoppelt, eigene Nutzerverwaltung ist nicht möglich.
- Keine dedizierten Support-Kanäle oder SLAs, wie sie kommerzielle Fernwartungslösungen anbieten.
- Für den professionellen Einsatz bei Support-Teams oder MSPs fehlen Funktionen, die spezialisierte Tools wie AnyDesk oder Splashtop bieten.
Integrationen: Google-Konto
Citrix Endpoint ManagementKostenpflichtigEnterprise UEM von Citrix: MDM, MAM und Zero-Trust für alle Endgeräte – Cloud oder On-Premises, mit EU-Datenresidenz.Kostenpflichtig
Citrix Endpoint Management (ehemals XenMobile) ist die Enterprise-UEM-Lösung von Cloud Software Group und vereint Mobile Device Management (MDM) und Mobile Application Management (MAM) in einer zentralen Konsole. Die Plattform unterstützt Android Enterprise, Apple iOS/iPadOS/macOS sowie Windows 10/11 und bietet über 300 vorkonfigurierte Sicherheitsrichtlinien, Zero-Trust-Zugriffskontrolle und Micro-VPN für sichere App-Tunnel. Verfügbar als Cloud-Service mit EU-Datenresidenz oder On-Premises – ideal für DSGVO-konforme Deployments in regulierten Branchen.
Vorteile
- Einheitliche Verwaltung aller Plattformen (Android, Apple, Windows) in einer Konsole reduziert operativen Aufwand für IT-Teams erheblich.
- EU-Datenresidenz verfügbar – ideal für DSGVO-konforme Deployments in Deutschland und Europa.
- Nahtlose Integration mit Citrix Workspace und Microsoft Endpoint Manager (inkl. Office 365 bedingter Zugriff) schließt Sicherheitslücken ohne UX-Einbußen.
- Über 300 vorkonfigurierte Richtlinien beschleunigen Compliance-Implementierungen für regulierte Branchen (Finanz, Healthcare, KRITIS).
- Cloud-Option mit 99,9 % Uptime-SLA und automatischen Updates entlastet die IT von Patch-Management und Infrastruktur-Betrieb.
- Flexible Bereitstellung (Cloud oder On-Premises) mit gesichertem Migrationspfad gibt Unternehmen langfristige Planungssicherheit.
Nachteile
- Implementierung und initiale Konfiguration sind komplex und erfordern Citrix-Expertise oder externen Beratungsaufwand, besonders in hybriden Umgebungen.
- Preise sind nicht transparent und werden individuell verhandelt; für mittlere Unternehmen können die Gesamtkosten (Lizenzen + Professional Services) sehr hoch ausfallen.
- Einige App-Interfaces sind nicht vollständig für kleinere Mobilbildschirme optimiert, was den täglichen IT-Admin-Workflow auf Smartphones einschränkt.
- Starke Abhängigkeit vom Citrix-Ökosystem: maximaler Nutzen entsteht erst in Kombination mit Citrix Workspace und NetScaler, was Vendor-Lock-in fördert.
Integrationen: Citrix Workspace, Microsoft Endpoint Manager, Microsoft Office 365, Android Enterprise, Samsung Knox und 4 weitere
Cortadoab 6,50 € bei jährlicher ZahlungCortado MDM: zentrale Verwaltung von iOS-, Android- und macOS-Geräten, DSGVO-konform, BSI-C5-Serverstandort Deutschland.KostenpflichtigHosting EU
Cortado MDM ist eine spezialisierte Mobile-Device-Management-Lösung aus Berlin für die zentrale, DSGVO-konforme Verwaltung von iOS-, macOS- und Android-Geräten. Administratoren konfigurieren Smartphones, Tablets und MacBooks aus einem einzigen Portal, rollen Sicherheitsrichtlinien aus und verteilen Apps – ohne tiefes IT-Fachwissen. Die Plattform unterstützt BYOD, COPE, COBO und Kiosk-Modus. Der Serverstandort Frankfurt am Main ist nach BSI C5-Standard zertifiziert. Zusätzlich bietet Cortado einen Mobile Asset Manager, Mobile Content Manager und ein optionales Firmenhandy-Mietmodell. Eine kostenlose Testphase und deutschsprachiger Support sind im Lieferumfang enthalten.
Vorteile
- Serverstandort und Datenhaltung ausschließlich in Deutschland (Frankfurt/Main, BSI C5-zertifiziert) – ideal für Behörden und regulierte Branchen.
- Spezialisierter MDM-Fokus statt All-in-One-Suite: Cortado entwickelt ausschließlich Mobile-Device-Management und reagiert dadurch schnell auf neue iOS- und Android-Versionen.
- Intuitives Verwaltungsportal mit deutschsprachiger Oberfläche, Anleitungen und Support – geringer Einarbeitungsaufwand auch ohne dediziertes IT-Team.
- Flexible Geräteverwaltungsmodi (BYOD, COPE, COBO, Kiosk) sowie ein optionales Firmenhandy-Mietmodell aus einer Hand.
- Kostenlose Testphase ohne Kreditkartenpflicht und transparente, gestaffelte Preise ab 5,25 EUR pro Gerät und Monat bei großen Flotten.
- Nahtlose Integration mit Apple Business Manager und Android Enterprise für automatisiertes Zero-Touch-Enrollment.
Nachteile
- Kein nativer Support für Windows- oder ChromeOS-Geräte – Unternehmen mit gemischten Flotten benötigen eine zusätzliche Lösung für Desktop-Betriebssysteme.
- Erweiterte Funktionen wie Microsoft Entra ID Sync, Mobile Content Manager Plus und persönlicher Ansprechpartner sind ausschließlich im teuersten Enterprise-Plan enthalten.
- Die Mindestgerätezahl für den Einstieg beträgt 10 Geräte, was die Lösung für sehr kleine Teams oder Einzelunternehmer weniger attraktiv macht.
- Kein öffentlich einsehbares REST-API oder Webhook-System für eigene Automatisierungen – Integrationen sind auf die offiziell unterstützten Anbindungen beschränkt.
Integrationen: Apple Business Manager, Android Enterprise, Microsoft Entra ID, Zero-Touch Enrollment, Samsung Knox
IvantiKostenpflichtigIvanti Neurons: KI-gestützte Plattform für Endpoint-Management, IT-Service-Management, Patch-Management und Netzwerksicherheit aus einer Hand.KostenpflichtigHosting EU
Ivanti ist eine umfassende IT-Management- und Sicherheitsplattform für Unternehmen jeder Größe. Das Kernprodukt Ivanti Neurons vereint IT-Service-Management, Unified Endpoint Management, Netzwerksicherheit und Exposure Management in einer einzigen, KI-gestützten Plattform. Administratoren können damit alle Endgeräte -- Windows, macOS, Linux, iOS, Android und IoT -- zentral verwalten, automatisch patchen und absichern, ohne zwischen verschiedenen Tools wechseln zu müssen. Die Shift-Left-Strategie im ITSM verlagert Problemlösungen direkt zum Anwender: Chatbots, Self-Service-Portale und automatisierte Workflows reduzieren das Ticketaufkommen und entlasten den Helpdesk. Das risikobasierte Patch-Management bewertet Schwachstellen nach Ausnutzungswahrscheinlichkeit und hilft IT-Teams, Prioritäten richtig zu setzen. Ivanti Neurons for Digital Experience (DEX) misst kontinuierlich die Geräteleistung und Mitarbeiterzufriedenheit, um proaktiv Probleme zu beheben, bevor Nutzer sie bemerken. Die Plattform unterstützt Cloud-, On-Premises- und hybride Deployments und lässt sich per REST-API und vorgefertigten Konnektoren in bestehende IT-Landschaften integrieren. Ivanti adressiert vor allem mittlere und große Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Organisationen in regulierten Branchen wie Gesundheitswesen oder Finanzdienstleistungen.
Vorteile
- Eine einzige Plattform für ITSM, Endpoint Management, Patch-Management und Sicherheit vermeidet Tool-Silos und reduziert den Verwaltungsaufwand für große IT-Teams.
- Das risikobasierte Patch-Management hilft, kritische Schwachstellen priorisiert zu schließen, und verringert so die Angriffsoberfläche erheblich.
- KI-gestützte Automatisierungsbots (Ivanti Neurons) übernehmen repetitive Aufgaben selbstständig und entlasten den Helpdesk spürbar.
- Flexible Deployment-Optionen (Cloud, On-Premises, Hybrid) ermöglichen auch regulierten Branchen und Behörden den Einsatz unter Datenschutzanforderungen.
- Digital Experience Monitoring liefert objektive Daten zur IT-Qualität und Mitarbeiterzufriedenheit -- eine seltene Kombination in Enterprise-ITSM-Tools.
- Breite Geräteunterstützung (Windows, macOS, Linux, iOS, Android, IoT) macht Ivanti zur zentralen Steuerkonsole für heterogene Gerätelandschaften.
Nachteile
- Ivanti-Produkte waren wiederholt Ziel schwerwiegender Zero-Day-Angriffe: CISA führt über 30 Ivanti-Schwachstellen in ihrem KEV-Katalog (Known Exploited Vulnerabilities), darunter CVE-2025-0282 (Ivanti Connect Secure, unauthenticated RCE, aktiv ausgenutzt ab Dezember 2024) und CVE-2025-4427/4428 (EPMM, vor Patch bereits im Einsatz). Das wirft grundlegende Fragen zur Produkt-Sicherheitsqualität auf.
- Komplexe Lizenzstruktur: Die Plattform besteht aus vielen separaten Produkten und Add-ons, Preise werden nicht veröffentlicht. Kunden berichten, dass die Gesamtkosten durch erforderliche Professional Services und kostenpflichtige Add-ons erheblich steigen können.
- Steile Lernkurve und aufwändige Implementierung: Nutzer auf G2 und Capterra bemängeln regelmäßig, dass die Einrichtung mehrerer Serverkomponenten, komplexe Konfiguration und inkonsistente Benutzeroberflächen viel IT-Fachwissen und Zeit erfordern.
- Uneinheitliche Produktqualität: Einige Funktionen wirken wie nachträglich integrierte Zukaeufe (Ivanti hat in kurzer Zeit viele Unternehmen akquiriert), was zu unterschiedlicher UX-Qualität und Medienbrüchen zwischen Modulen führt.
- Mobiler Self-Service und einige neuere KI-Funktionen gelten laut Nutzerbewertungen noch als nicht vollständig ausgereift -- der Abstand zu spezialisierten Best-of-Breed-Lösungen ist hier sichtbar.
Integrationen: Microsoft Azure AD, Microsoft Intune, ServiceNow, Salesforce, Slack und 5 weitere
mCloud MDMKostenpflichtigÖsterreichische MDM/UEM-Software für zentrale, DSGVO-konforme Verwaltung aller Unternehmensendgeräte über alle Plattformen hinweg.KostenpflichtigHosting EU
mCloud MDM ist eine österreichische Mobile Device Management Software (SaaS) für die zentrale, plattformübergreifende und sichere Verwaltung aller Unternehmensendgeräte. Die Lösung basiert auf SureMDM und wird von Barcotec betrieben, einem österreichischen IT-Spezialisten mit DSGVO- und NIS2-konformem Hosting ausschließlich in Österreich. Unternehmen erhalten damit eine vollständige UEM-Plattform (Unified Endpoint Management), die Android, iOS, macOS, Windows, Linux, Chrome OS, wearOS sowie AR/VR-Geraete in einer einzigen browserbasierten Webkonsole vereint.
Kernfunktionen umfassen den Kiosk-Modus nach dem Prinzip "deny-all-except", Live-Remote-Zugriff auf Gerätebildschirm, Shell und Dateien direkt im Browser, automatisiertes Lifecycle-Management per Jobs, Mobile Threat Detection, SCEP-Zertifikatsverwaltung, Zero Touch Enrollment und SIEM-Integration via Splunk. Auch IoT- und Edge-Devices wie Barcode-Scanner, Drucker, Kassen oder Router lassen sich über das Things-Management-Modul einbinden.
mCloud richtet sich vorrangig an mittelständische und große Unternehmen im DACH-Raum, die eine datenschutzkonforme Lösung ohne Abhängigkeit von US-Hyperscalern wie AWS oder Microsoft Azure benötigen. Zwei Lizenzmodelle (Standard und Enterprise, beide auf Anfrage) ermöglichen eine skalierbare Einführung. Optional bietet Barcotec auch einen vollständigen Managed Service an, bei dem das Unternehmen die komplette Gerätverwaltung übernimmt. Die Lösung ist besonders relevant für Betriebe, die NIS2-Anforderungen nachweisen müssen oder in sicherheitssensiblen Branchen wie Logistik, Fertigung oder dem Gesundheitswesen tätig sind.
Vorteile
- Hosting ausschließlich in Österreich ohne Abhängigkeit von US-Hyperscalern erleichtert DSGVO- und NIS2-Compliance erheblich.
- Live-Remote-Zugriff auf Gerätebildschirm, Shell und Dateien direkt im Browser ohne zusätzliche Fernwartungssoftware oder Zusatzlizenzen.
- Unterstützt mehr als 10 Plattformen inklusive Linux und exotischer Gerätetypen wie IoT, Edge-Devices und AR/VR in einer einzigen Konsole.
- Direkter, deutschsprachiger Support durch österreichische MDM-Spezialisten bei Barcotec mit optionalem vollständigem Managed Service.
- Kiosk-Modus mit deny-all-except-Prinzip verhindert vergessene Freigaben und reduziert Konfigurationsfehler strukturell.
- Zwei überschaubare Lizenzmodelle (Standard, Enterprise) mit einfachem Mischbetrieb und jederzeitigem Upgrade ohne Neuimplementierung.
Nachteile
- Als kleinerer österreichischer Anbieter geringer Bekanntheitsgrad im internationalen Vergleich zu Marktführern wie Microsoft Intune, VMware Workspace ONE oder Jamf.
- Preise sind nicht öffentlich; beide Tarife erfordern eine individuelle Anfrage, was Budgetplanung und schnelle Kaufentscheidungen erschwert.
- Integrationen mit Drittanbieter-Systemen (HR, ITSM, ERP) sind weniger vorgefertigt und dokumentiert als bei etablierten Enterprise-Plattformen mit großen App-Marketplaces.
- Kleineres Ecosystem an Community-Ressourcen, Third-Party-Tutorials und zertifizierten Partnern im Vergleich zu globalen MDM-Anbietern.
- Mobile App für Administratoren nicht verfügbar, Verwaltung ist ausschließlich über die Webkonsole möglich.
Integrationen: Microsoft Office 365 / Azure AD, Exchange ActiveSync, Splunk, Intel vPro / AMT, SCEP und 1 weitere
NinjaOneKostenpflichtigUnified IT-Management-Plattform mit RMM, Patch-Management, Remote-Zugriff und Ticketing für MSPs und IT-Abteilungen.KostenpflichtigHosting EU
NinjaOne ist eine cloudbasierte, einheitliche IT-Management-Plattform (Unified IT Operations), die speziell für Managed Service Provider (MSPs) und interne IT-Abteilungen entwickelt wurde. Über ein zentrales Dashboard verwalten IT-Teams sämtliche Endgeräte – Windows, macOS, Linux und mobile Geräte – ohne zwischen verschiedenen Tools wechseln zu müssen. Das Herzstuck bildet ein leistungsstarkes Remote Monitoring and Management (RMM) mit KI-gestütztem Patch-Management, das Sicherheitsupdates automatisch identifiziert und ausrollt. Erganzt wird die Plattform durch integriertes Ticketing und Help-Desk-Funktionen, umfassendes Backup für Geräte, Server und SaaS-Dienste wie Microsoft 365 und Google Workspace sowie einen eingebauten Remote-Zugriff für plattformubergreifenden Fernsupport. NinjaOne bietet darüber hinaus IT-Asset-Management, Mobile Device Management (MDM) für Android und iOS mit richtlinienbasierter Steuerung sowie automatisierte Workflows und Skript-Automatisierungen, die Routineaufgaben erheblich beschleunigen. Die Plattform ist nach ISO 27001, SOC 2 und FedRAMP zertifiziert und verfügt über einen europäischen Daten-Hosting-Standort, was sie auch für DSGVO-sensible Umgebungen geeignet macht. Mit über 17.000 Kunden weltweit und Bestnoten auf G2 und Capterra gilt NinjaOne als eine der am besten bewerteten RMM-Lösungen auf dem Markt. Die preisliche Abrechnung erfolgt gerätebasiert ohne versteckte Add-on-Kosten – RMM, Ticketing, Patching und Remote-Support sind im Grundpreis enthalten.
Vorteile
- All-in-one-Plattform: RMM, Ticketing, Patching, Remote-Zugriff und Backup sind ohne Aufpreis im Grundpaket enthalten – keine versteckten Add-on-Kosten.
- Intuitive, moderne Benutzeroberfläche mit kurzer Einarbeitungszeit, die auch für kleinere IT-Teams ohne tiefe RMM-Erfahrung geeignet ist.
- Schnelle Deployment-Zeit: Geräte lassen sich in wenigen Minuten einbinden, sodass der Betrieb rasch aufgenommen werden kann.
- Gerätebasierte Abrechnung ist transparent und skaliert linear mit dem verwalteten Gerätebestand – ideal für wachsende MSPs.
- Europäischer Hosting-Standort und ISO-27001-Zertifizierung machen NinjaOne auch für DSGVO-konforme Umgebungen geeignet.
- Hervorragende Bewertungen auf G2 und Capterra mit starken Noten für Support, Benutzerfreundlichkeit und Patch-Management.
- Breite Integrationslandschaft mit PSA-Tools, Dokumentationslösungen und Sicherheitssoftware ermöglicht nahtlose Einbindung in bestehende MSP-Stacks.
Nachteile
- Kein öffentliches Preismodell: Kosten werden ausschließlich auf Anfrage mitgeteilt, was einen schnellen Preisvergleich erschwert.
- Linux-Funktionsumfang ist im Vergleich zu Windows und macOS eingeschränkt – manche erweiterten Verwaltungsfunktionen stehen nur auf Windows vollständig zur Verfügung.
- Das integrierte Ticketing-System ist für komplexe ITSM-Anforderungen weniger mächtig als spezialisierte Lösungen wie Freshdesk oder Zendesk.
- Begrenzte Dashboard-Anpassungsmöglichkeiten und Reporting-Funktionen werden von einigen Nutzern als ausbaufähig bewertet.
- Keine nativen KI-Assistenzfunktionen für Analysen oder Empfehlungen – ein Kritikpunkt angesichts der zunehmenden Bedeutung von KI in IT-Operations.
Integrationen: ConnectWise Manage, Autotask, HaloPSA, IT Glue, Microsoft Active Directory und 13 weitere
RustDeskKostenlos nutzbarRustDesk ist eine quelloffene, selbst hostbare Fernwartungssoftware, die als kostenlose Alternative zu TeamViewer, AnyDesk und Splashtop volle Kontrolle über die eigene Serverinfrastruktur bietet.Freemium
RustDesk ist eine quelloffene Fernwartungssoftware, die explizit als selbst hostbare Alternative zu TeamViewer, AnyDesk und Splashtop positioniert wird. Der zentrale Unterschied zu den meisten kommerziellen Wettbewerbern liegt im Lizenzmodell: Sowohl die Client-Anwendungen als auch die Server-Komponente sind unter einer Open-Source-Lizenz (AGPL beziehungsweise GPL) verfügbar und können kostenlos heruntergeladen und auf eigener Infrastruktur betrieben werden. Das bedeutet, dass Unternehmen oder Einzelpersonen den Relay- und ID-Server, über den die Verbindungen vermittelt werden, selbst in einem eigenen Rechenzentrum oder einer eigenen Cloud-Umgebung hosten können, wodurch keine Verbindungsdaten zwingend über Infrastruktur eines Drittanbieters laufen müssen. Damit eignet sich RustDesk besonders für Organisationen mit hohen Anforderungen an Datenhoheit und Serverstandort, etwa wenn sämtliche Daten ausschließlich in Deutschland oder der EU verarbeitet werden sollen. Die kostenlose Open-Source-Version des rustdesk-server ist laut offizieller Dokumentation allerdings bewusst schlank gehalten: Sie fungiert im Kern als reiner Relay- und ID-Broker-Dienst, es fehlen ein zentrales Web-Dashboard, Nutzerkonten, ein Adressbuch sowie Gerätegruppen und Audit-Logs. Wer diese Verwaltungsfunktionen benötigt, kann die kostenpflichtige RustDesk Server Pro Lizenz erwerben, die laut Dokumentation in einer Individual-Stufe ab rund 9,90 US-Dollar pro Monat sowie in weiteren Stufen um 19,90 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Abrechnung erhältlich ist. Wichtig ist dabei: Es handelt sich nicht um eine klassische SaaS-Gebühr an RustDesk für gehostete Infrastruktur, sondern um eine Softwarelizenz für eine Server-Komponente, die weiterhin auf der eigenen Infrastruktur des Kunden läuft. RustDesk-Clients stehen für Windows, macOS, Linux, Android, iOS sowie als Web-Client zur Verfügung und decken damit die gängigsten Endgeräte ab. Das Projekt wird öffentlich auf GitHub entwickelt und zählt dort mehrere zehntausend Sterne, was für eine aktive Community und kontinuierliche Weiterentwicklung spricht. Ein wichtiger Hinweis, den RustDesk selbst prominent auf der eigenen Startseite platziert: Weil der Name der Software immer wieder von Betrügern missbraucht wird, um Opfer zur Installation zu bewegen, warnt der Hersteller explizit davor, RustDesk auf Anweisung unbekannter Anrufer zu installieren. Für technisch versierte Teams, die Wert auf volle Kontrolle über ihre Fernwartungsinfrastruktur legen und bereit sind, den Server selbst zu betreiben, ist RustDesk eine der konsequentesten Open-Source-Alternativen im TeamViewer-Umfeld, während Nutzer ohne eigene Server-Infrastruktur eher zu vollständig gehosteten Diensten greifen dürften.
Vorteile
- Kernsoftware inklusive Server dauerhaft kostenlos und quelloffen (AGPL/GPL).
- Vollständige Kontrolle über den Serverstandort durch Self-Hosting, dadurch gut geeignet für strenge Datenschutzanforderungen.
- Wird von Nutzern häufig explizit als Alternative zu TeamViewer, AnyDesk und Splashtop positioniert.
- Zahlungsmodell ist eine Lizenz für eigene Infrastruktur, keine laufende Cloud-Gebühr pro Sitzung.
Nachteile
- Die kostenlose OSS-Serverversion bietet ohne Server Pro kein zentrales Web-Dashboard, keine Nutzerkonten und kein Adressbuch.
- Self-Hosting erfordert eigenes technisches Know-how für Betrieb, Wartung und Absicherung des Servers.
- Server-Pro-Lizenzen werden laut Dokumentation nur jährlich im Voraus abgerechnet.
- Da RustDesk immer wieder als Marke von Betrugsversuchen missbraucht wird, warnt der Hersteller selbst prominent auf der eigenen Website davor, die Software auf Anweisung unbekannter Anrufer zu installieren.
Integrationen: Selbst gehostete Server-Infrastruktur
Samsung KnoxKostenlos nutzbarSamsung Knox ist die in Samsung-Hardware integrierte Sicherheits- und MDM-Plattform für Unternehmen -- mit Knox Suite, Knox Manage, E-FOTA, Mobile Enrollment und mehr.FreemiumHosting EU
Samsung Knox ist die unternehmensweite Sicherheitsplattform von Samsung, die direkt in die Hardware und Firmware von Samsung Galaxy Geräten integriert ist. Die Plattform schützt Geräte auf mehreren Ebenen gleichzeitig: angefangen beim Secure Boot und der Realtime Kernel Protection über den Knox Vault (tamper-resistenter Chip für kryptografische Schlüssel und sensible Daten) bis hin zu laufenden Überwachungsmechanismen gegen Rootkits und unautorisierten Code.
Auf Basis dieser Hardware-Sicherheitsarchitektur baut das Knox Suite Ökosystem auf. Knox Suite bündelt die vier zentralen Verwaltungsdienste: Knox Manage (vollwertiges MDM/UEM für Android, iOS, Windows, macOS, ChromeOS und Wear OS), Knox Mobile Enrollment (Zero-Touch-Massenregistrierung von Geräten), Knox E-FOTA One (kontrolliertes Firmware-Update-Management) und Knox Platform for Enterprise (erweiterte API-Kontrolle und Sicherheitsrichtlinien für Administratoren). Ergänzend sind Dienste wie Knox Configure (Geräte-Rebranding und Kiosk-Einrichtung ab Werk), Knox Guard (Fernsperre und Diebstahlschutz), Knox Asset Intelligence (Nutzungsanalyse und Lebenszyklusmanagement), Knox Capture (Barcodescanner-Funktionen) und Knox Remote Support verfügbar.
Knox ist offiziell nach Common Criteria zertifiziert, erhält FIPS 140-3 Validierungen und ist durch die US-Behörden für den Einsatz in sicherheitskritischen Bereichen freigegeben. Die Plattform unterstützt gängige UEM-Lösungen wie Microsoft Intune, VMware Workspace ONE und IBM MaaS360 und ergänzt diese mit Samsung-spezifischen Richtlinien und Einblicken. Unternehmen jeder Größe -- vom KMU bis zum Konzern -- verwalten so ihre Samsung-Geräteflotten zentral, sicher und konform.
Vorteile
- Hardware-verankerte Sicherheit direkt im Chip: Knox Vault, Secure Boot und Realtime Kernel Protection bieten einen Schutz auf Ebene, die rein softwarebasierte MDM-Lösungen nicht erreichen können.
- International anerkannte Zertifizierungen (Common Criteria, FIPS 140-3, DISA STIGs) machen Samsung Knox zur bevorzugten Wahl für Behörden, Verteidigung, Gesundheitswesen und andere regulierte Branchen.
- Umfassendes Management-Ökosystem: Ein einziges Anbieter-Ökosystem deckt Enrollment, MDM, Firmware-Updates, Kiosk-Konfiguration und Diebstahlschutz ab -- reduziert Tool-Proliferation und Verwaltungsaufwand.
- Nahtlose Integration mit führenden UEM-Plattformen (Microsoft Intune, VMware Workspace ONE, IBM MaaS360) ermaoeglicht Samsung-spezifische Richtlinien als Erweiterung bestehender Infrastruktur.
- Knox Platform for Enterprise (KPE) ist kostenlos und bietet über 1.000 granulare Android-Richtlinien -- weit mehr als der Android Enterprise Standard -- ohne Zusatzkosten für Samsung-Geräte.
- 90-Tage-Testversion des Enterprise Plans für bis zu 30 Geräte ermöglicht risikofreies Testen vor der Kaufentscheidung.
Nachteile
- Exklusiv für Samsung-Hardware: Knox funktioniert ausschließlich auf Samsung Galaxy Geräten. Unternehmen mit gemischten Android-Flotten (z.B. Google Pixel, Motorola) können Knox nicht übergreifend einsetzen.
- Komplexes Lizenz- und Service-Modell: Die Aufteilung in Base, Essentials und Enterprise Plan sowie separate Zusatzdienste (Knox Configure, Knox Guard) macht die Kostenplanung und Lizenzierung unübersichtlich. Preise für bezahlte Pläne sind nicht öffentlich einsehbar.
- Einige erweiterte Features (Knox Asset Intelligence, Knox E-FOTA, Knox Capture) sind nur im Enterprise Plan enthalten und erhöhen die Gesamtkosten erheblich für KMU.
- Knox ist fest im Samsung-Betriebssystem integriert und kann nicht deinstalliert oder vollständig deaktiviert werden -- was in seltenen Fällen bei dedizierten Datenschutzanforderungen Diskussionen auslösen kann.
Integrationen: Microsoft Intune, VMware Workspace ONE UEM, IBM MaaS360, Microsoft Sentinel, Google Workspace und 3 weitere
Splashtopab 6 $ / MonatSplashtop ist eine Remote-Access- und Remote-Support-Software mit EU-Datenhosting in Deutschland, die sich an Einzelnutzer, IT-Teams und Managed Service Provider richtet.KostenpflichtigHosting DE
Splashtop ist ein Anbieter von Remote-Access- und Remote-Support-Software, der sich sowohl an Einzelnutzer und kleine Teams als auch an IT-Abteilungen, Helpdesks und Managed Service Provider richtet. Das Produktportfolio ist klar in zwei Bereiche unterteilt: Auf der einen Seite stehen die Business-Access-Produkte für den unbeaufsichtigten Zugriff auf eigene Rechner, etwa für Home-Office-Szenarien, auf der anderen Seite die Remote-Support-Produkte wie Splashtop SOS, mit denen IT-Teams spontan per Sitzungscode auf Kundenrechner zugreifen können, um Probleme zu lösen. Der Einstiegstarif Solo kostet laut der öffentlichen Preisseite von Splashtop 6 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Abrechnung und ermöglicht unbeaufsichtigten Zugriff von jedem Gerät inklusive Dateiübertragung und Remote-Druck. Der Pro-Tarif kostet 8,25 US-Dollar pro Nutzer und Monat und ergänzt Multi-Monitor-Unterstützung, Nutzerrollen-Verwaltung, Chat-Funktion und Sitzungsaufzeichnung für bis zu drei Nutzer. Wer besonders hohe Anspruche an Bild- und Tonqualität hat, etwa für kreative Anwendungen, findet im Performance-Tarif für 13 US-Dollar pro Nutzer und Monat Funktionen wie 4:4:4-Farbgenauigkeit, bis zu 240 Bilder pro Sekunde, hochwertige Audioübertragung sowie Unterstützung für Grafiktabletts und USB-Passthrough. Für den professionellen IT-Support bietet Splashtop SOS ab 22 US-Dollar pro Monat und Lizenz die Verwaltung von 10 bis 300 Rechnern, skalierbar bis zu 1.200 Endpunkten. Ein besonderes Argument für den deutschsprachigen Markt: Splashtop weist auf seiner Website explizit aus, dass die europäische Zentrale in den Niederlanden sitzt und EU-Daten in Deutschland gehostet werden, zusätzlich zu Zertifizierungen wie GDPR, ISO 27001 und SOC 2. Für große Organisationen gibt es individuell bepreiste Enterprise-Stufen sowohl für Access als auch für Support, die zusätzlich Single-Sign-On, granulare Zugriffskontrollen, geplante Zugriffsfenster, SIEM-Protokollierung sowie eine On-Premises-Bereitstellungsoption umfassen. Abgerundet wird das Angebot durch separat bepreiste Zusatzprodukte wie Autonomous Endpoint Management für Patch-Management und Geräteüberwachung sowie eine Bitdefender-basierte Antivirus-Lösung zu vergünstigten Konditionen. Im Vergleich zu etablierten Anbietern wie TeamViewer positioniert sich Splashtop häufig als günstigere Alternative mit vergleichbarem Funktionsumfang, insbesondere im IT-Support- und MSP-Bereich. Wer eine dauerhaft kostenlose Nutzung sucht, wird bei Splashtop allerdings nicht fündig, da lediglich ein kostenloser Testzeitraum, aber kein permanenter Gratis-Tarif für den professionellen Einsatz angeboten wird.
Vorteile
- EU-Datenhosting in Deutschland und mehrere Compliance-Zertifizierungen (GDPR, ISO 27001, SOC 2) explizit ausgewiesen.
- Klare Trennung zwischen Remote-Access-Produkten für Einzelnutzer/Teams und Remote-Support-Produkten für IT/Helpdesk.
- Günstigerer Einstiegspreis als viele klassische Fernwartungs-Suiten.
- Breites Zusatzangebot von Endpoint Management bis Antivirus aus einer Hand.
Nachteile
- Kein dauerhaft kostenloser Tarif für den professionellen Einsatz, nur ein kostenloser Testzeitraum.
- Viele Zusatzfunktionen wie Endpoint Management oder Antivirus werden separat berechnet.
- Enterprise- und Enterprise-Support-Preise sind nicht öffentlich einsehbar, sondern nur auf Anfrage.
Integrationen: SSO, SIEM-Systeme
VMware Workspace ONEKostenpflichtigOmnissa Workspace ONE (ehem. VMware) ist eine UEM-Plattform zur zentralen Verwaltung und Absicherung aller Endgeräte, Apps und Identitäten im Unternehmen.Kostenpflichtig
Omnissa Workspace ONE (ehemals VMware Workspace ONE) ist eine umfassende Plattform für Unified Endpoint Management (UEM). Nach der Ausgliederung der VMware End-User-Computing-Sparte durch Broadcom wurde das Produkt 2024 unter der neuen Marke Omnissa weitergeführt. Die Plattform ermöglicht es IT-Teams, Desktops, mobile Geräte, Ruggedized Devices, Server und Spezialgeräte unter Windows, macOS, iOS, Android, Linux und ChromeOS zentral aus einer einzigen Konsole zu verwalten.
Kernfunktionen umfassen automatisiertes Onboarding ohne Benutzereingriff, vollständiges App-Lifecycle-Management mit Self-Service-Katalog, Zero-Trust-Sicherheitsarchitektur mit konditioniertem Zugriff sowie KI-gestützte Automatisierung von IT-Abläufen. Omnissa Intelligence liefert Echtzeit-Analytics zu Gerätegesundheit und Mitarbeitererfahrung, während der Freestyle Orchestrator Low-Code-Workflows für komplexe IT-Prozesse bereitstellt.
Die Lösung unterstützt sowohl Cloud-native als auch On-Premises- und Hybrid-Bereitstellungen. Sie wird weltweit von Großunternehmen in Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, öffentlichem Sektor und Handel eingesetzt. Omnissa erzielte in 2026 die höchsten Bewertungen in allen vier Use Cases des Gartner Critical Capabilities for Endpoint Management Tools Reports.
Für Unternehmen, die bereits auf VMware Workspace ONE gesetzt haben, läuft die Migration zur Omnissa-Plattform transparent weiter. Die Lizenzunsicherheit während der Broadcom-Transition 2023-2024 hat bei manchen Kunden für Verunsicherung gesorgt, doch Omnissa agiert nun als eigenständiges Unternehmen.
Vorteile
- Einheitliche Managementkonsole für alle gängigen Betriebssysteme und Gerätetypen reduziert IT-Silos und steigert die Verwaltungseffizienz erheblich.
- Integriertes Identitäts- und Endpunktmanagement mit SSO und MFA erhöhen die Sicherheit und verbessern gleichzeitig die Nutzererfahrung.
- Flexible Bereitstellungsoptionen (Cloud-native, On-Premises, Hybrid) passen sich an bestehende IT-Infrastrukturen und Compliance-Anforderungen an.
- Omnissa Intelligence liefert KI-gestützte Echtzeit-Einblicke in Gerätegesundheit und Mitarbeitererfahrung für proaktive IT-Maßnahmen.
- Gartner-Spitzenbewertung in allen vier Use Cases des Critical Capabilities for Endpoint Management Tools 2026 Reports bestätigt führende Marktstellung.
- Breite Ökosystem-Integrationen mit Microsoft, Apple, Google, CrowdStrike, Lookout und ServiceNow ermöglicht nahtlose Einbindung in bestehende Sicherheits- und Produktivitäts-Stacks.
Nachteile
- Lizenz- und Supportunsicherheit während der Broadcom-Akquisition von VMware (2023-2024) und der anschließenden Ausgliederung als Omnissa hat bei bestehenden Kunden für Verunsicherung und Planungsunsicherheit gesorgt.
- Hohe Einstiegs- und Betriebskosten machen die Lösung für kleine Unternehmen und Organisationen mit begrenztem IT-Budget schwer zugänglich.
- Komplexe Einrichtung und Konfiguration erfordert erfahrenes IT-Personal oder externen Implementierungspartner, was den initialen Aufwand erhöht.
- Die Vielzahl an Komponenten und Produktvarianten (UEM, Intelligence, Access, Tunnel, Horizon) kann den Einstieg unübersichtlich machen.
Integrationen: Microsoft Azure AD / Entra ID, Microsoft Intune, Apple Business Manager, Google Workspace, CrowdStrike Falcon und 5 weitere
Analysen aus unseren Daten
Wie transparent sind die Preise?
Preise geprüft im Oktober 2026
3 von 27 Anbietern veröffentlichen einen Monatspreis, 7 nennen ihren Preis nur auf Anfrage. Der Balken zeigt den günstigsten Tarif mit Monatspreis, netto laut Anbieter.
- Esper2 € / Monat
- Cortado7 € / Monat
- SOTI MobiControl7,35 € / Monat
Kostenloser Tarif vorhanden
Preis mit anderer Abrechnung
Preis auf Anfrage
Quellen: AirDroid Business
Häufigste Funktionen: wer bietet was?
Spalten nach Häufigkeit sortiert, ähnliche Bezeichnungen sind zusammengefasst. Ein Feld ist markiert, wenn die Funktionsliste des Anbieters die Funktion ausdrücklich nennt (Offene API und Mobile App: laut Anbieterdaten in unserem Katalog). Ein leeres Feld heißt „nicht genannt“, nicht „gibt es nicht“. Mit der Maus über ein Feld fahren zeigt die Fundstelle.
| Anbieter | Offene API | Mobile App | DSGVO & Compliance | Automatisierung | Berichte & Dashboards | Lager & Bestand | Verschlüsselung | Zwei-Faktor & SSO |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Baramundi | genannt: Modulare Architektur & API | genannt: Zentrale Verwaltungskonsole für alle Endgeräte – Windows, macOS, Linux, iOS und Android – über eine einzige, … | genannt: Übersicht und Tracking installierter Softwarelizenzen zur Vermeidung von Über- oder Unterlizenzierung. Automatisierte … | genannt: Automatisiertes Patch-Management | nicht genannt | genannt: Inventarisierung & Asset Management | genannt: Integrierter Schwachstellenscanner identifiziert bekannte CVEs auf verwalteten Endgeräten und priorisiert … | genannt: Integrierter Schwachstellenscanner identifiziert bekannte CVEs auf verwalteten Endgeräten und priorisiert … |
| Citrix Endpoint Management | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Mobile Application Management (MAM) | genannt: Über 300 Sicherheits- und Compliance-Richtlinien | nicht genannt | genannt: Vorkonfigurierte Richtlinien für Verschlüsselung, Passwort-Komplexität, App-Allowlisting, Geofencing und … | nicht genannt | genannt: Vorkonfigurierte Richtlinien für Verschlüsselung, Passwort-Komplexität, App-Allowlisting, Geofencing und … | genannt: Nahtlose Einbindung in Citrix Workspace ermöglicht Single Sign-On, unified App-Store und konsistente Nutzererfahrung … |
| NinjaOne | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Integriertes Backup für Endgeräte, Server und SaaS-Anwendungen wie Microsoft 365 und Google Workspace. Zentrale … | genannt: Automatisiertes Patch-Management | genannt: Zentrales Monitoring aller Endgeräte in Echtzeit über ein einheitliches Dashboard. Automatische Alerts, … | genannt: Vollständige Inventarisierung aller Hardware- und Software-Assets mit automatischer Erkennung und detaillierten … | nicht genannt | nicht genannt |
| Prey | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | genannt: Massenaktionen, Automatisierungen und Audit Log für skalierbare Flottenverwaltung | genannt: Stille Kameraaufnahmen (vorne und hinten) und Screenshots bei aktiven Missing Reports | genannt: Zentrales Fleet-Dashboard mit Hardware- und Software-Inventar sowie Änderungsprotokoll | genannt: Datenfernlöschung, Werksreset und Fernverschlüsselung bei Verlust oder Diebstahl | nicht genannt |
| Samsung Knox | genannt: Erweiterte Samsung-spezifische API-Schicht für EMM- und UEM-Anbieter. Ermöglicht über 1.000 granulare Richtlinien zur … | genannt: Vollständige Enterprise Mobility Management Lösung für die zentrale Verwaltung von Android, iOS, Windows, macOS, … | genannt: Vollständige Enterprise Mobility Management Lösung für die zentrale Verwaltung von Android, iOS, Windows, macOS, … | genannt: Automatisierte Zero-Touch-Massenregistrierung von Tausenden Samsung Galaxy Geräten in das EMM oder UEM des … | genannt: Vollständige Enterprise Mobility Management Lösung für die zentrale Verwaltung von Android, iOS, Windows, macOS, … | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Vollständige Enterprise Mobility Management Lösung für die zentrale Verwaltung von Android, iOS, Windows, macOS, … |
| Scalefusion | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Compliance- und Sicherheitsmanagement | genannt: Automatisiertes Update-Management fur Android, iOS, macOS und Windows sowie Drittanbieter-Patch-Management fur … | genannt: Zentrale Verwaltung von Android, iOS/iPadOS, macOS, Windows, Linux und ChromeOS aus einem einzigen Dashboard mit … | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Single Sign-On (OneIdP) |
| Sophos Mobile | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: App-Management & Enterprise App Store | genannt: Compliance-Management & automatisierte Aktionen | genannt: Compliance-Management & automatisierte Aktionen | nicht genannt | genannt: Vollständiges MDM und Enterprise Mobility Management: Gerätekonfiguration, Remote-Wipe, Passwortrichtlinien, … | genannt: Compliance-Regeln überwachen Geräte kontinuierlich auf Jailbreak, veraltete OS-Versionen oder fehlende … | nicht genannt |
| VMware Workspace ONE | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: App Lifecycle Management mit Self-Service-Katalog und Single Sign-On über Omnissa Intelligent Hub | genannt: Zero-Trust-Sicherheitsarchitektur mit konditioniertem Zugriff und Compliance-Richtlinien in Echtzeit | genannt: Automatisiertes Geräte-Onboarding und Remote-Provisioning ohne manuelle Eingriffe | genannt: Omnissa Intelligence: Echtzeit-Analytics zu Gerätegesundheit und digitaler Mitarbeitererfahrung | nicht genannt | nicht genannt | genannt: App Lifecycle Management mit Self-Service-Katalog und Single Sign-On über Omnissa Intelligent Hub |
| Esper | genannt: API, SDK & CLI | genannt: Mit Blueprints werden Geräterichtlinien, App-Zustände und Konfigurationen zentral definiert und bei Änderungen sofort … | nicht genannt | genannt: Automatisierte Provisionierung | genannt: Dashboards zeigen Batterie-, Speicher-, Konnektivitäts- und App-Statusdaten aller Geräte in Echtzeit. Intelligente … | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Esper stellt umfangreiche REST-APIs, ein Android-SDK und eine CLI bereit, mit denen Entwicklerteams die Plattform … |
| Ivanti | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Zentrale Verwaltung aller Geräte (Windows, macOS, Linux, iOS, Android, IoT) über eine einzige Konsole -- inklusive … | genannt: Vorgefertigte und individuell erstellbare Automatisierungsbots (Ivanti Neurons) erledigen wiederkehrende IT-Aufgaben … | genannt: KI-Automatisierung und Bots | nicht genannt | genannt: Automatische Erkennung und Inventarisierung aller Hard- und Softwareassets, Lizenzmanagement und Kostenoptimierung … | nicht genannt | nicht genannt |
| Microsoft Intune | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: App-Verwaltung und -schutz | genannt: Sicherheits-, Compliance-, Gerätekonfigurations- und Conditional-Access-Richtlinien werden zentral erstellt und … | genannt: Richtlinienautomatisierung | genannt: Berichte zu Gerätelaufzeiten, App-Zuverlässigkeit und Benutzerproduktivität helfen IT-Teams, Probleme proaktiv zu … | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| AnyDesk | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | genannt: CLI und Automatisierung | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Zwei-Faktor-Authentifizierung |
| BlackBerry UEM | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Zentrale Verwaltung aller Endgeräte – iOS, Android, Windows und macOS – über eine einheitliche webbasierte Konsole. … | genannt: Zentrale Verwaltung aller Endgeräte – iOS, Android, Windows und macOS – über eine einheitliche webbasierte Konsole. … | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Military-grade Verschlüsselung | nicht genannt |
| Cortado | nicht genannt | nicht genannt | genannt: DSGVO-konformer Serverstandort Deutschland | genannt: Apps lassen sich zentral verteilen, aktualisieren und entfernen. Per App-Whitelist/-Blacklist und Silent Install … | nicht genannt | genannt: Inventarisierung und Verwaltung aller mobilen Geräte, inklusive Vertragsdaten, Kostenstellen und Nutzungsdaten. … | genannt: Passcode-Policies, Geräteverschlüsselung, VPN-Konfiguration und Remote-Wipe ermöglichen es, verlorene oder gestohlene … | nicht genannt |
| Hexnode UEM | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | genannt: Sicherheitsrichtlinien und Compliance | nicht genannt | genannt: Setze Passwortregeln, Verschlüsselung (BitLocker, FileVault) und Gerätecompliance durch. Unterstützt DSGVO, SOC 2, PCI … | nicht genannt | genannt: Setze Passwortregeln, Verschlüsselung (BitLocker, FileVault) und Gerätecompliance durch. Unterstützt DSGVO, SOC 2, PCI … | nicht genannt |
| ManageEngine Mobile Device Manager Plus | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: App-Management mit Verteilung, Blacklisting, App-Katalog und Lizenzüberwachung für interne und Store-Apps | genannt: Sicherheitsverwaltung mit Remote-Wipe, Jailbreak-Erkennung, Passwortrichtlinien und Compliance-Monitoring | nicht genannt | genannt: Detaillierte Berichte und Asset-Management mit Scan von Apps, Zertifikaten und Hardware-Details | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| Relution | genannt: REST-API und Integrationen | genannt: Relution Teacher App | genannt: DSGVO-konforme Verwaltung | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Inventarisierung, Prüfung, Freigabe und Verteilung nativer und öffentlicher Apps für Apple, Android und Windows auf … | nicht genannt | nicht genannt |
| Splashtop | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Splashtop weist auf seiner Website explizit aus, dass EU-Daten in Deutschland gehostet werden und die europäische … | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Die individuell bepreiste Enterprise-Stufe bietet neben SSO und granularen Zugriffsrechten auch eine … |
| AIDA64 | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Kommandozeilen-Automatisierung | genannt: Netzwerk-Audit: Inventarisiert automatisch alle erreichbaren Windows-Rechner im LAN und erstellt konsolidierte … | genannt: Hardware-Inventar | nicht genannt | nicht genannt |
| AirDroid Business | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: App-Verwaltung | nicht genannt | genannt: Automatisierung und KI-Workflows | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| IBM Security MaaS360 | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Mobile App Management (MAM) | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Integration mit Active Directory und anderen Identity Providern für Single Sign-On, MFA und bedingten Zugriff auf … |
| mCloud MDM | genannt: API-Schnittstelle | nicht genannt | genannt: DSGVO- und NIS2-konformes Hosting | genannt: Frei verfügbare APIs ermöglichen granulare Integration in bestehende IT-Infrastrukturen, ERP-Systeme oder individuelle … | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| Autopilot | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| Chrome Remote Desktop | nicht genannt | genannt: Der Dienst funktioniert auf verschiedenen Betriebssystemen und Gerätetypen, solange ein Chrome-Browser beziehungsweise … | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | genannt: WebRTC-Verschlüsselung | nicht genannt |
| Jamf Now | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Bestandsverwaltung | genannt: FileVault-Verschlüsselung | nicht genannt |
| RustDesk | nicht genannt | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Die kostenlose OSS-Version des rustdesk-server ist laut Dokumentation ein reiner Relay- und ID-Broker-Dienst ohne … | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| SOTI MobiControl | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | genannt: SOTI MobiControl ist die erste EMM-Lösung mit nativer Unterstützung für Linux-basierte Mobilgeräte und intelligente … | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| Summe | 22 von 27 | 21 von 27 | 17 von 27 | 15 von 27 | 12 von 27 | 9 von 27 | 9 von 27 | 9 von 27 |
Welche Integrationen sind verbreitet?
Die häufigsten Anbindungen an andere Software, gezählt über alle 27 Anbieter. Unterschiedliche Schreibweisen derselben Software sind zusammengefasst.
- Microsoft Entra ID (Active Directory)18 von 27
- Microsoft Intune9 von 27
- Samsung Knox7 von 27
- Android Enterprise6 von 27
- Apple Business Manager6 von 27
- Microsoft 3656 von 27
- ServiceNow6 von 27
- Google Workspace5 von 27
- Okta4 von 27Hexnode UEMIvantiNinjaOneScalefusion
- Slack4 von 27Hexnode UEMIvantiNinjaOneScalefusion
Datenschutz und Betrieb im Überblick
6 von 27 Anbietern nennen einen Serverstandort in Deutschland, 19 von 27 einen in der EU. 15 bieten eine On-Premise-Variante an.
| Anbieter | Server in Deutschland | Server in der EU | Cloud | On-Premise |
|---|---|---|---|---|
| AnyDesk | ja | ja | ja | ja |
| Relution | ja | ja | ja | ja |
| Sophos Mobile | ja | ja | ja | ja |
| Splashtop | ja | ja | ja | ja |
| Autopilot | ja | ja | ja | keine Angabe |
| IBM Security MaaS360 | ja | ja | ja | keine Angabe |
| Baramundi | keine Angabe | ja | ja | ja |
| BlackBerry UEM | keine Angabe | ja | ja | ja |
| Ivanti | keine Angabe | ja | ja | ja |
| ManageEngine Mobile Device Manager Plus | keine Angabe | ja | ja | ja |
| mCloud MDM | keine Angabe | ja | ja | ja |
| Cortado | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| Hexnode UEM | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| Jamf Now | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| Microsoft Intune | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| NinjaOne | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| Samsung Knox | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| Scalefusion | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| AIDA64 | keine Angabe | ja | keine Angabe | ja |
| AirDroid Business | keine Angabe | keine Angabe | ja | ja |
| Citrix Endpoint Management | keine Angabe | keine Angabe | ja | ja |
| SOTI MobiControl | keine Angabe | keine Angabe | ja | ja |
| VMware Workspace ONE | keine Angabe | keine Angabe | ja | ja |
| Chrome Remote Desktop | keine Angabe | keine Angabe | ja | keine Angabe |
| Esper | keine Angabe | keine Angabe | ja | keine Angabe |
| Prey | keine Angabe | keine Angabe | ja | keine Angabe |
| RustDesk | keine Angabe | keine Angabe | keine Angabe | ja |
| Summe | 6 von 27 | 19 von 27 | 25 von 27 | 15 von 27 |
Bekanntheit und Einstiegspreis
Stand August bis Oktober 2026
Relative Bekanntheit der Marke im Web, Stand August bis Oktober 2026, in fünf Stufen, gegenübergestellt mit dem günstigsten veröffentlichten Monatspreis. Bekanntheit zeigt, wie präsent ein Anbieter im Netz ist, nicht wie gut das Produkt ist. „Preis auf Anfrage“ ist eigens ausgewiesen und sagt nichts über die Höhe des Preises.
| Bekanntheit | kostenlos | unter 10€ oder $ pro Monat | 30 bis unter 100€ oder $ pro Monat | Preis auf Anfrage |
|---|---|---|---|---|
| sehr hoch(Bekanntheit Stufe 5 von 5) | ||||
| hoch(Bekanntheit Stufe 4 von 5) | ||||
| mittel(Bekanntheit Stufe 3 von 5) | ||||
| eher gering(Bekanntheit Stufe 2 von 5) | ||||
| gering(Bekanntheit Stufe 1 von 5) |
- sehr hoch(Bekanntheit Stufe 5 von 5)
- hoch(Bekanntheit Stufe 4 von 5)
- mittel(Bekanntheit Stufe 3 von 5)
- eher gering(Bekanntheit Stufe 2 von 5)
- gering(Bekanntheit Stufe 1 von 5)
Preis: günstigster Tarif mit Monatspreis laut Anbieter, netto, je nach Anbieter pro Nutzer oder pauschal. Preise in € und $ stehen so, wie der Anbieter sie nennt, und sind nicht umgerechnet; die Spalten richten sich nach dem Betrag.
Ohne Monatspreis: BlackBerry UEM (ab 55,32 € bei jährlicher Zahlung), Sophos Mobile (ab 31,97 € bei jährlicher Zahlung), AIDA64 (ab 39,95 € einmalig).
1 Anbieter fehlt, weil kein verlässlicher Bekanntheitswert vorliegt.
Wonach suchen Wechselwillige?
Stand August 2026
Durchschnittliche Suchanfragen pro Monat in Deutschland nach einer Alternative zum jeweiligen Anbieter. Viele Anfragen heißen: Die Marke ist bekannt, und viele Nutzer schauen sich nach Alternativen um.
Suchbegriff jeweils „Anbieter Alternative“. Nur Anbieter, für die ein Wert vorliegt.
DACH-Hosting: Wo liegen Ihre Gerätedaten?
Für deutsche Unternehmen und Behörden ist der Serverstandort meist das erste Auswahlkriterium, und seit der NIS2-Umsetzung fragen auch Wirtschaftsprüfer und Auditoren gezielt danach. 6 von 27 Tools hosten in Deutschland, unter den klassischen MDM-Lösungen IBM Security MaaS360, Relution (BSI-zertifiziert, Made in Germany) und Sophos Mobile (deutscher Anbieter mit BSI-C5-Hosting), dazu Autopilot und die Fernwartungstools AnyDesk und Splashtop. 13 weitere Anbieter bieten zumindest EU-Datenresidenz, darunter Microsoft Intune, Hexnode UEM, BlackBerry UEM, Cortado (Hosting Deutschland) und Baramundi. mCloud MDM ist eine zusätzliche Option aus Österreich. Bei AirDroid Business sind Daten nur mit der On-Premises-Version fest in Deutschland oder der EU gespeichert. Wer einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach DSGVO Art. 28 unterzeichnen und Geräte-Telemetrie nicht in die USA übertragen möchte, sollte zuerst diese Liste prüfen.
Preisbandbreite und Free-Tier-Einstieg
Echte Listenpreise sind in der MDM-Branche selten, viele Anbieter (etwa IBM Security MaaS360, NinjaOne und VMware Workspace ONE) quotieren erst nach Demo. Typische Bandbreiten: Einsteiger-Pläne ab 2 bis 5 EUR pro Gerät und Monat, Enterprise-UEM ab 8 bis 15 EUR pro Gerät und Monat. Kostenloser Einstieg ist möglich bei: Jamf Now (bis 3 Apple-Geräte gratis, danach 4 USD pro Gerät), ManageEngine MDM Plus (bis 25 Geräte gratis, danach Cloud ab 2 EUR), Relution (Community Free Edition), Prey (bis 3 Geräte) und Samsung Knox (Basis-Module inklusive bei Samsung-Hardware). 21 von 27 Lösungen (78 Prozent) bieten kostenlose Testphasen. Am unteren Ende der Preisskala liegt AirDroid Business mit 1 US-Dollar pro Gerät und Monat bei jährlicher Abrechnung.
Standard-Integrationen: Womit muss MDM zusammenspielen?
MDM wird selten isoliert eingesetzt. Die häufigsten Integrationen unter den 27 Tools: Samsung Knox (26 Prozent) für Android-Enterprise-Geräte, ServiceNow (22 Prozent) für ITSM-Tickets, Google Workspace (19 Prozent), Microsoft Intune (22 Prozent) als Co-Management, Apple Business Manager (19 Prozent) für Apple-DEP, Active Directory bzw. Microsoft Entra ID (56 Prozent kombiniert) für Identitäts-Sync, Slack (15 Prozent) für Compliance-Alerts. Vor der Kaufentscheidung prüfen: Läuft Ihr Identity Provider (Entra, Okta, Google) als unterstützte Integration, gibt es einen ServiceNow-Connector und ist Apple Business Manager bzw. Android Enterprise voll unterstützt.
Standard- vs. Premium-Features
Standard (in praktisch jedem Tool): Geräte-Enrollment, Profile und Richtlinien, App-Verteilung, Remote-Lock und Remote-Wipe, GPS-Lokalisierung, Compliance-Reports. Premium-Features mit echtem Preis-Aufschlag: Kiosk-Modus für Self-Service-Terminals, Zero-Touch-Enrollment per Apple DEP, Android Zero-Touch oder Windows Autopilot, Mobile Threat Defense (MTD) gegen Malware und Phishing, Unified Endpoint Management (UEM) mit Desktop-Patch-Management, IoT-Geräte-Support und BYOD-Container mit echter Datentrennung. 81 Prozent der Anbieter haben eine offene API, 93 Prozent sind cloud-basiert, 56 Prozent bieten zusätzlich On-Premise-Deployment.
Buyer-Guide nach Persona
Kleine Unternehmen mit Apple-Flotte (bis 25 Geräte): Jamf Now oder ManageEngine MDM Plus. Mittelstand mit gemischter Flotte: Microsoft Intune (wenn M365 schon im Einsatz), Hexnode UEM oder Scalefusion. Behörden, Schulen und regulierte Branchen: Relution (BSI, Made in Germany), Sophos Mobile, BlackBerry UEM (Government-Zertifizierungen). Industrie, Logistik, Retail mit Rugged-Geräten und Kiosk-Modus: SOTI MobiControl, Scalefusion , Esper (dedizierte Android-Geräte, IoT) oder AirDroid Business (günstige Android-Kiosk- und Signage-Flotten mit unbeaufsichtigter Fernsteuerung). MSPs und IT-Dienstleister: NinjaOne oder Baramundi.
DSGVO, NIS2 und BYOD-Vereinbarung
Sobald Mitarbeiter ihre privaten Smartphones nutzen (BYOD), gilt für die dienstliche Nutzung die DSGVO und für die Privatnutzung das allgemeine Persönlichkeitsrecht. Seit der Umsetzung der NIS2-Richtlinie kommt für viele mittelständische Betriebe eine weitere Pflicht hinzu: ein aktuelles Geräteinventar und ein dokumentierter Prozess für Remote-Wipe im Verlustfall gehören zu den Mindestanforderungen an das Risikomanagement. Drei Pflichten bleiben zentral: (1) Schriftliche BYOD-Vereinbarung, in der Mitarbeiter zustimmen, dass das Unternehmen einen dienstlichen Container installiert und im Notfall nur diesen löscht. (2) Strikte Container-Trennung: Führen Sie nie volle Geräte-Wipes auf Privatgeräten aus, sondern nutzen Sie iOS User Enrollment, Android Work Profile (Android Enterprise) oder die nativen Container-Funktionen Ihrer MDM-Lösung. (3) Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit dem MDM-Anbieter und idealerweise EU- oder DE-Hosting. Lösungen mit besonders sauberer BYOD-Trennung: Microsoft Intune, Jamf Now, Relution, Hexnode UEM und Sophos Mobile.
Highlight: Wer eignet sich für welchen Anwendungsfall?
Made in Germany, BSI-zertifiziert, Schulen und Behörden: Relution. Apple-only-Setup im Kreativ- oder Agenturumfeld: Jamf Now. Bestehende Microsoft-365-Lizenz: Microsoft Intune ist meist im M365 E3/E5 bereits enthalten. Frontline-Worker mit Android-Tablets im Lager oder Außendienst: Scalefusion , SOTI MobiControl oder AirDroid Business mit Kiosk-Modus. Unternehmen mit existierender Sophos-Firewall oder Sophos Central: Sophos Mobile integriert sich nativ. Sicherheitskritische Branchen (Finance, Healthcare, Government): BlackBerry UEM oder IBM Security MaaS360 mit Mobile Threat Defense.