Die 6 besten AnyDesk-Alternativen

Du suchst eine Alternative zu AnyDesk? Hier findest du 6 Tools mit Preisen, Hosting-Standort und den wichtigsten Unterschieden zu AnyDesk.

Alternativen
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Alternativen
mit Hosting in Deutschland
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mit Hosting in Deutschland
kostenlos oder Freemium
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kostenlos oder Freemium
mit kostenloser Testphase
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mit kostenloser Testphase
Max BenzGeprüft von Max BenzÜber suitApp

Auf einen Blick

Unsere erste Wahl

Der bekannteste direkte Wettbewerber aus Göppingen, mit breiter Plattformunterstützung und vielen Integrationen für Helpdesks.

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Freemium. RustDesk ist eine quelloffene, selbst hostbare Fernwartungssoftware, die als kostenlose Alternative zu TeamViewer, AnyDesk und Splashtop volle Kontrolle über die eigene Serverinfrastruktur bietet.

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Hosting in Deutschland

Laut Anbieter Hosting in Deutschland. Splashtop ist eine Remote-Access- und Remote-Support-Software mit EU-Datenhosting in Deutschland, die sich an Einzelnutzer, IT-Teams und Managed Service Provider richtet.

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Alle 6 Alternativen zu AnyDesk

Von der Redaktion ausgewählt und begründet.

TeamViewer LogoTeamViewerKostenlos nutzbarFreemiumHosting DE

Unterschied zu AnyDesk

  • Mehr dokumentierte Integrationen (11).

TeamViewer ist die weltweit meistgenutzte Software für Remote Access, Remote Support und IT-Management. Das 2005 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Goeppingen, Baden-Wuerttemberg, hat sich als Marktführer im Bereich Fernsteuerung und IT-Fernwartung etabliert und verbindet heute mehr als 2,5 Milliarden Endgeräte rund um den Globus.

Für Privatanwender ist TeamViewer dauerhaft kostenlos. Unternehmen stehen skalierbare Abonnements bereit: von Remote Access für Einzelpersonen über Business, Premium und Corporate bis hin zur Enterprise-Lösung TeamViewer Tensor. Tensor richtet sich an große Konzerne und Managed Service Provider (MSPs) und ist auch als On-Premise-Variante verfügbar, was maximale Datenkontrolle und Compliance gemäß DSGVO sicherstellt. Alle Verbindungen laufen über Rechenzentren in Deutschland und Europa und werden mit 256-Bit-AES-Verschlüsselung end-to-end gesichert.

Zu den Kernfunktionen zählen unbeaufsichtigter Remote-Zugriff, Remote Desktop Sharing, sicherer Dateitransfer, Wake-on-LAN, Multi-Faktor-Authentifizierung, Black Screen und Session-Aufzeichnung. TeamViewer unterstützt alle gängigen Betriebssysteme und Plattformen, darunter Windows, macOS, Linux, Android, iOS und ChromeOS, sowie Cross-Platform-Verbindungen zwischen Mobilgeräten und PCs.

Mit TeamViewer Frontline bietet das Unternehmen eine Augmented-Reality-Lösung für industrielle Anwendungen: Techniker erhalten per AR-Brille oder Smartphone Live-Anleitungen und Remote-Expertise direkt ins Sichtfeld. TeamViewer One bündelt Remote, MDM, DEX und Frontline auf einer Plattform.

Für IT-Helpdesks, MSPs und Enterprise-IT-Abteilungen im DACH-Raum und weltweit ist TeamViewer aufgrund seiner Stabilität, der breiten Plattformunterstützung, der DSGVO-Konformität und der tiefen Integrationen in Tools wie ServiceNow, Jira, Zendesk, Freshdesk und Microsoft Teams die erste Wahl. Als deutsches Unternehmen mit börsennotierten Aktien (XETRA: TMV) steht TeamViewer für Transparenz, Compliance und langfristige Zuverlässigkeit.

Vorteile

  • Made in Germany: TeamViewer hat seinen Hauptsitz in Goeppingen, Baden-Wuerttemberg, und betreibt Rechenzentren in Deutschland - maximale DSGVO-Compliance und Datensouveränität für DACH-Unternehmen.
  • Marktführer mit globaler Reichweite: Mehr als 2,5 Milliarden verbundene Endgeräte weltweit machen TeamViewer zur meistgenutzten Remote-Access-Lösung - ausgereift, skalierbar und erprobt.
  • Kostenlos für Privatnutzer: Der vollständige Funktionsumfang steht Privatpersonen dauerhaft kostenlos zur Verfügung, ohne künstliche Einschränkungen bei Verbindungsqualität oder Dauer.
  • Sehr breite Plattformunterstützung: Windows, macOS, Linux, Android, iOS, ChromeOS und Cross-Platform-Verbindungen zwischen Mobilgeräten und PCs decken praktisch jedes Szenario ab.
  • On-Premise-Option für Enterprise: TeamViewer Tensor kann vollständig im eigenen Rechenzentrum betrieben werden, ideal für Branchen mit strengen Compliance-Anforderungen.
  • Tiefe Integrationen: Native Konnektoren für ServiceNow, Jira, Zendesk, Freshdesk, Microsoft Teams und Active Directory beschleunigen IT-Workflows erheblich.
  • 256-Bit-AES-Verschlüsselung und Zero-Trust: Alle Verbindungen sind end-to-end verschlüsselt, ergänzt durch MFA, Conditional Access und SCIM-Provisioning für Enterprise-Sicherheit.

Nachteile

  • Hohe Kosten ab Business-Tarif: Ab dem Business-Plan steigen die Preise schnell - Premium und Corporate werden für kleinere Teams unverhanltnismäßig teuer im Vergleich zu Alternativen wie AnyDesk.
  • Restriktive Lizenzbedingungen: TeamViewer erkennt gewerbliche Nutzung algorithmisch und kann kostenlose Verbindungen abrupt trennen oder temporär sperren, was in Grenzfällen frustrierend ist.
  • Wachsender Wettbewerbsdruck durch AnyDesk: Der deutsche Konkurrent AnyDesk bietet ähnliche Kernfunktionen oft günstiger, was bei preissensiblen KMU zu Abwanderung führt.
  • Gelegentliche Server-Ausfälle: Bei cloudbasierten Verbindungen gab es in der Vergangenheit vereinzelte Verfügbarkeitsprobleme, die Managed-Session-Verbindungen (nicht direkte LAN-Verbindungen) betrafen.
  • Tensor-Pricing intransparent: Die Enterprise-Tier-Preise sind nur auf Anfrage erhältlich und können für mittlere Unternehmen erheblich sein; kein self-service Onboarding möglich.
TarifeFree (Privat) kostenlosRemote Access 19,90 € / MonatBusiness 36,90 € / MonatPremium 96,90 € / Monatlaut Anbieter
RustDesk LogoRustDeskKostenlos nutzbarFreemium

RustDesk ist eine quelloffene Fernwartungssoftware, die explizit als selbst hostbare Alternative zu TeamViewer, AnyDesk und Splashtop positioniert wird. Der zentrale Unterschied zu den meisten kommerziellen Wettbewerbern liegt im Lizenzmodell: Sowohl die Client-Anwendungen als auch die Server-Komponente sind unter einer Open-Source-Lizenz (AGPL beziehungsweise GPL) verfügbar und können kostenlos heruntergeladen und auf eigener Infrastruktur betrieben werden. Das bedeutet, dass Unternehmen oder Einzelpersonen den Relay- und ID-Server, über den die Verbindungen vermittelt werden, selbst in einem eigenen Rechenzentrum oder einer eigenen Cloud-Umgebung hosten können, wodurch keine Verbindungsdaten zwingend über Infrastruktur eines Drittanbieters laufen müssen. Damit eignet sich RustDesk besonders für Organisationen mit hohen Anforderungen an Datenhoheit und Serverstandort, etwa wenn sämtliche Daten ausschließlich in Deutschland oder der EU verarbeitet werden sollen. Die kostenlose Open-Source-Version des rustdesk-server ist laut offizieller Dokumentation allerdings bewusst schlank gehalten: Sie fungiert im Kern als reiner Relay- und ID-Broker-Dienst, es fehlen ein zentrales Web-Dashboard, Nutzerkonten, ein Adressbuch sowie Gerätegruppen und Audit-Logs. Wer diese Verwaltungsfunktionen benötigt, kann die kostenpflichtige RustDesk Server Pro Lizenz erwerben, die laut Dokumentation in einer Individual-Stufe ab rund 9,90 US-Dollar pro Monat sowie in weiteren Stufen um 19,90 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Abrechnung erhältlich ist. Wichtig ist dabei: Es handelt sich nicht um eine klassische SaaS-Gebühr an RustDesk für gehostete Infrastruktur, sondern um eine Softwarelizenz für eine Server-Komponente, die weiterhin auf der eigenen Infrastruktur des Kunden läuft. RustDesk-Clients stehen für Windows, macOS, Linux, Android, iOS sowie als Web-Client zur Verfügung und decken damit die gängigsten Endgeräte ab. Das Projekt wird öffentlich auf GitHub entwickelt und zählt dort mehrere zehntausend Sterne, was für eine aktive Community und kontinuierliche Weiterentwicklung spricht. Ein wichtiger Hinweis, den RustDesk selbst prominent auf der eigenen Startseite platziert: Weil der Name der Software immer wieder von Betrügern missbraucht wird, um Opfer zur Installation zu bewegen, warnt der Hersteller explizit davor, RustDesk auf Anweisung unbekannter Anrufer zu installieren. Für technisch versierte Teams, die Wert auf volle Kontrolle über ihre Fernwartungsinfrastruktur legen und bereit sind, den Server selbst zu betreiben, ist RustDesk eine der konsequentesten Open-Source-Alternativen im TeamViewer-Umfeld, während Nutzer ohne eigene Server-Infrastruktur eher zu vollständig gehosteten Diensten greifen dürften.

Vorteile

  • Kernsoftware inklusive Server dauerhaft kostenlos und quelloffen (AGPL/GPL).
  • Vollständige Kontrolle über den Serverstandort durch Self-Hosting, dadurch gut geeignet für strenge Datenschutzanforderungen.
  • Wird von Nutzern häufig explizit als Alternative zu TeamViewer, AnyDesk und Splashtop positioniert.
  • Zahlungsmodell ist eine Lizenz für eigene Infrastruktur, keine laufende Cloud-Gebühr pro Sitzung.

Nachteile

  • Die kostenlose OSS-Serverversion bietet ohne Server Pro kein zentrales Web-Dashboard, keine Nutzerkonten und kein Adressbuch.
  • Self-Hosting erfordert eigenes technisches Know-how für Betrieb, Wartung und Absicherung des Servers.
  • Server-Pro-Lizenzen werden laut Dokumentation nur jährlich im Voraus abgerechnet.
  • Da RustDesk immer wieder als Marke von Betrugsversuchen missbraucht wird, warnt der Hersteller selbst prominent auf der eigenen Website davor, die Software auf Anweisung unbekannter Anrufer zu installieren.
TarifeRustDesk Open Source (selbst gehostet) kostenlosRustDesk Server Pro ab 9,90laut Anbieter
Splashtop LogoSplashtopab 6 $ / MonatKostenpflichtigHosting DE

Unterschied zu AnyDesk

  • Kostenlose Testphase.

Splashtop ist ein Anbieter von Remote-Access- und Remote-Support-Software, der sich sowohl an Einzelnutzer und kleine Teams als auch an IT-Abteilungen, Helpdesks und Managed Service Provider richtet. Das Produktportfolio ist klar in zwei Bereiche unterteilt: Auf der einen Seite stehen die Business-Access-Produkte für den unbeaufsichtigten Zugriff auf eigene Rechner, etwa für Home-Office-Szenarien, auf der anderen Seite die Remote-Support-Produkte wie Splashtop SOS, mit denen IT-Teams spontan per Sitzungscode auf Kundenrechner zugreifen können, um Probleme zu lösen. Der Einstiegstarif Solo kostet laut der öffentlichen Preisseite von Splashtop 6 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Abrechnung und ermöglicht unbeaufsichtigten Zugriff von jedem Gerät inklusive Dateiübertragung und Remote-Druck. Der Pro-Tarif kostet 8,25 US-Dollar pro Nutzer und Monat und ergänzt Multi-Monitor-Unterstützung, Nutzerrollen-Verwaltung, Chat-Funktion und Sitzungsaufzeichnung für bis zu drei Nutzer. Wer besonders hohe Anspruche an Bild- und Tonqualität hat, etwa für kreative Anwendungen, findet im Performance-Tarif für 13 US-Dollar pro Nutzer und Monat Funktionen wie 4:4:4-Farbgenauigkeit, bis zu 240 Bilder pro Sekunde, hochwertige Audioübertragung sowie Unterstützung für Grafiktabletts und USB-Passthrough. Für den professionellen IT-Support bietet Splashtop SOS ab 22 US-Dollar pro Monat und Lizenz die Verwaltung von 10 bis 300 Rechnern, skalierbar bis zu 1.200 Endpunkten. Ein besonderes Argument für den deutschsprachigen Markt: Splashtop weist auf seiner Website explizit aus, dass die europäische Zentrale in den Niederlanden sitzt und EU-Daten in Deutschland gehostet werden, zusätzlich zu Zertifizierungen wie GDPR, ISO 27001 und SOC 2. Für große Organisationen gibt es individuell bepreiste Enterprise-Stufen sowohl für Access als auch für Support, die zusätzlich Single-Sign-On, granulare Zugriffskontrollen, geplante Zugriffsfenster, SIEM-Protokollierung sowie eine On-Premises-Bereitstellungsoption umfassen. Abgerundet wird das Angebot durch separat bepreiste Zusatzprodukte wie Autonomous Endpoint Management für Patch-Management und Geräteüberwachung sowie eine Bitdefender-basierte Antivirus-Lösung zu vergünstigten Konditionen. Im Vergleich zu etablierten Anbietern wie TeamViewer positioniert sich Splashtop häufig als günstigere Alternative mit vergleichbarem Funktionsumfang, insbesondere im IT-Support- und MSP-Bereich. Wer eine dauerhaft kostenlose Nutzung sucht, wird bei Splashtop allerdings nicht fündig, da lediglich ein kostenloser Testzeitraum, aber kein permanenter Gratis-Tarif für den professionellen Einsatz angeboten wird.

Vorteile

  • EU-Datenhosting in Deutschland und mehrere Compliance-Zertifizierungen (GDPR, ISO 27001, SOC 2) explizit ausgewiesen.
  • Klare Trennung zwischen Remote-Access-Produkten für Einzelnutzer/Teams und Remote-Support-Produkten für IT/Helpdesk.
  • Günstigerer Einstiegspreis als viele klassische Fernwartungs-Suiten.
  • Breites Zusatzangebot von Endpoint Management bis Antivirus aus einer Hand.

Nachteile

  • Kein dauerhaft kostenloser Tarif für den professionellen Einsatz, nur ein kostenloser Testzeitraum.
  • Viele Zusatzfunktionen wie Endpoint Management oder Antivirus werden separat berechnet.
  • Enterprise- und Enterprise-Support-Preise sind nicht öffentlich einsehbar, sondern nur auf Anfrage.
TarifeSplashtop Solo 6 $ / MonatSplashtop Pro 8,25 $ / MonatSplashtop SOS (Remote Support) 22 $ / Monatlaut Anbieter
AirDroid Business LogoAirDroid Businessab 1 $ / MonatKostenpflichtig

Unterschied zu AnyDesk

  • Kostenlose Testphase.

AirDroid Business ist eine Plattform für Endgeräteverwaltung (Mobile Device Management) für Android und Windows von Sand Studio. Das Unternehmen wurde 2011 in Singapur gegründet und ist mit der AirDroid-App bekannt geworden. Mit AirDroid Business melden IT-Teams Geräte an, ordnen sie in Gruppen, verteilen Apps, setzen Richtlinien durch, überwachen den Gerätezustand, verwalten Windows-Updates und leisten Fernsupport, alles aus einer Konsole.

Die Plattform richtet sich an Unternehmen mit vielen verteilten Geräten, die beaufsichtigt oder unbeaufsichtigt laufen, etwa Kassensysteme, Kiosk-Terminals, Digital-Signage-Displays, Rugged-Geräte in Lager und Logistik oder Tablets im Außendienst. Geräte lassen sich per QR-Code, Bereitstellungscode, Android Enterprise, Zero Touch, Samsung Knox Mobile Enrollment oder USB-Laufwerk anmelden und über Vorlagen automatisch einrichten. Danach verteilt die Konsole Apps über einen privaten App-Markt oder Managed Google Play, verteilt Dateien, setzt Richtlinien wie Passwortregeln, App-Sperrlisten oder USB-Beschränkungen durch und sperrt Geräte im Kiosk-Modus auf eine oder mehrere Apps. Dazu kommen Geofencing und Standortverlauf, Echtzeitüberwachung des Gerätestatus, Warnungen bei Akku-, Daten- oder Offline-Ereignissen, geplante Aufgaben wie nächtliche Neustarts sowie Berichte zu Inventar, App-Nutzung und Fernzugriffen. Für Windows 10 und neuer gibt es eine Patch-Verwaltung mit Schwachstellenerkennung.

Die Fernsteuerung ist der Bereich, aus dem AirDroid kommt. Admins sehen und steuern Android-Geräte aus der Ferne, starten sie neu und beheben Fehler, auch bei unbeaufsichtigten Geräten und mit Schwarzbildmodus, damit vor Ort niemand mitliest. Das spart viele Einsätze vor Ort. Laut Anbieter klappt die Fernsteuerung auch bei PIN-gesperrten Geräten ab Android 12, eine Fernsteuerungs-API erlaubt die Anbindung an IT- und CRM-Systeme. Der Fernzugriff auf Windows-Geräte ist laut Anbieter noch in Entwicklung. Für Windows gibt es bereits einzelne Fernbefehle für viele Geräte zugleich, etwa Neustart, Zurücksetzen auf Werkseinstellungen oder Aktivitätsprotokolle. Das ist aber keine Bildschirmsteuerung wie bei AnyDesk oder TeamViewer.

Ein Schwerpunkt, den AirDroid derzeit ausbaut, ist die Automatisierung. Überwachung und Abläufe sollen zusammenspielen, damit IT-Teams nicht nur Probleme erkennen, sondern sie mit weniger Handarbeit beheben. Dafür gibt es automatisierte Aufgaben und laut Anbieter KI-gestützte Workflows, die Ursachen untersuchen, freigegebene Korrekturen ausführen, das Ergebnis prüfen, Entscheidungen an Menschen übergeben, andere Systeme benachrichtigen und Berichte erstellen. Einige dieser Funktionen setzen Zusatzmodule oder das separate Produkt GoInsight.AI voraus.

Öffentliche Listenpreise gibt es in US-Dollar, Euro-Preise erhalten Kunden auf Anfrage über den AirDroid-Vertrieb. Laut Liste kostet AirDroid Business 1,00 Dollar (Basic), 1,75 Dollar (Standard) oder 2,75 Dollar (Enterprise) pro Gerät und Monat. Abgerechnet wird jährlich und ab 10 Geräten. Kiosk-Modus, Richtlinien, App-Verwaltung und Geofencing sind in Basic und teils auch in Standard kostenpflichtige Zusatzmodule, der Funktionsumfang hängt außerdem vom Betriebssystem ab. Die Testphase dauert 14 Tage, mit geschäftlicher E-Mail-Adresse 21 Tage, ohne Kreditkarte und für bis zu 10 Geräte. Den Betrieb auf eigenen Servern (On-Premises) gibt es nur auf Anfrage mit individuellem Angebot.

Zum Datenschutz: Die Cloud-Version läuft auf Amazon Web Services. Server mit sensiblen Daten stehen laut Sicherheitscenter im Silicon Valley und in Deutschland, in Rechenzentren nach ISO 27001, Verbindungen werden mit TLS und AES-256 verschlüsselt. Eine feste Speicherung in Deutschland oder der EU ist laut Anbieter nur mit der On-Premises-Version möglich. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO stellt AirDroid bereit.

AirDroid Business passt zu Firmen, die viele Android-Geräte und Windows-Endpunkte günstig verwalten und Android-Geräte aus der Ferne steuern wollen, etwa für Kiosk, Signage, Kassen, Logistik oder Außendienst. iOS, macOS, Linux und ChromeOS verwaltet AirDroid Business nicht. Für Apple-Flotten oder gemischte Umgebungen mit iPhones und Macs ist ein anderes MDM die bessere Wahl.

Vorteile

  • Niedrige Einstiegspreise ab 1 US-Dollar pro Gerät und Monat für die Verwaltung von Android- und Windows-Geräten.
  • Starke Fernsteuerung für Android, auch unbeaufsichtigt und mit Schwarzbildmodus.
  • Viele Wege zur Geräteanmeldung, darunter Zero Touch und Samsung Knox Mobile Enrollment.
  • Automatisierte Aufgaben und KI-gestützte Workflows verbinden Überwachung und Fehlerbehebung.
  • Cloud oder On-Premises, mit On-Premises auch Datenspeicherung in Deutschland oder der EU, AVV vorhanden.
  • Testphase ohne Kreditkarte für bis zu 10 Geräte, 21 Tage mit geschäftlicher E-Mail-Adresse.

Nachteile

  • Keine Verwaltung von iOS, macOS, Linux und ChromeOS, nur Android und Windows.
  • Fernzugriff auf Windows-Geräte ist noch in Entwicklung, für Windows gibt es bisher nur einzelne Fernbefehle.
  • Öffentliche Listenpreise nur in US-Dollar, Euro-Preise auf Anfrage über den AirDroid-Vertrieb.
  • Jährliche Abrechnung und mindestens 10 Geräte, viele Funktionen in Basic und Standard nur als kostenpflichtiger Zusatz.
  • In der Cloud keine feste Datenspeicherung in Deutschland oder der EU, das geht nur On-Premises.
  • Anbieter mit Sitz in Singapur.
TarifeBasic 1 $ / MonatStandard 1,75 $ / MonatEnterprise 2,75 $ / MonatOn-Premises auf Anfragelaut Anbieter
Chrome Remote Desktop LogoChrome Remote DesktopKostenlos nutzbarKostenlos

Chrome Remote Desktop ist ein kostenloser Fernzugriffsdienst von Google, mit dem sich sowohl der eigene Rechner aus der Ferne bedienen als auch der Bildschirm mit anderen Personen teilen lässt. Der Dienst ist über remotedesktop.google.com erreichbar und wird über eine Chrome-Erweiterung beziehungsweise den Browser selbst genutzt, eine klassische, separat zu installierende Desktop-Anwendung ist laut Google nicht erforderlich. Zwei Hauptanwendungsfälle stehen im Vordergrund: Erstens der Zugriff auf den eigenen Rechner von unterwegs, etwa um von einem anderen Gerät aus auf Dateien zuzugreifen oder Programme auf dem Arbeitsplatzrechner zu starten. Zweitens die Bildschirmfreigabe, bei der Nutzer live mit einer anderen Person zusammenarbeiten oder sich gegenseitig bei technischen Problemen unterstützen können, etwa indem eine vertraute Person aus der Ferne mitschaut oder Zugriff erhält, um zu helfen. Der Zugang zum Dienst ist an ein bestehendes Google-Konto gebunden, wodurch keine separate Registrierung nötig ist, gleichzeitig aber auch keine eigenständige Nutzerverwaltung außerhalb des Google-Ökosystems möglich ist. Laut Google laufen die Verbindungen über die WebRTC-Technologie und die eigene Infrastruktur des Unternehmens, was für eine verschlüsselte Übertragung der Sitzungsdaten sorgen soll. Der Dienst ist plattformübergreifend nutzbar und funktioniert auf verschiedenen Betriebssystemen und Gerätetypen, solange ein Chrome-Browser oder die zugehörige mobile App zur Verfügung steht. Der größte Vorteil von Chrome Remote Desktop liegt in seiner absoluten Kostenfreiheit und der extrem niedrigen Einstiegshürde: Wer bereits ein Google-Konto besitzt, kann in wenigen Minuten loslegen, ohne sich mit Lizenzmodellen, Preisstaffelungen oder Vertragslaufzeiten auseinandersetzen zu müssen. Dadurch eignet sich der Dienst besonders gut für einfache private Anwendungsfälle, etwa den gelegentlichen Zugriff auf den heimischen Rechner oder spontane, unkomplizierte Unterstützung von Familienmitgliedern und Freunden bei Computerproblemen. Für den professionellen Einsatz in Unternehmen, insbesondere bei IT-Abteilungen, Helpdesks oder Managed Service Providern, stößt Chrome Remote Desktop dagegen schnell an Grenzen: Es fehlen zentrale Funktionen wie Geräteverwaltung für viele Endpunkte, Rollen- und Rechtekonzepte, Audit-Protokolle oder dedizierte Support-Kanäle mit Service-Level-Vereinbarungen, wie sie spezialisierte kommerzielle Lösungen bieten. Wer also eine kostenlose, einfache Lösung für den privaten oder sehr kleinteiligen Einsatz sucht, ist mit Chrome Remote Desktop gut bedient, während Unternehmen mit professionellem Support-Bedarf eher zu dedizierten Fernwartungslösungen greifen sollten.

Vorteile

  • Vollständig kostenlos ohne versteckte Kosten oder Zeitlimit.
  • Sehr einfache Einrichtung über ein bestehendes Google-Konto, keine separate Registrierung nötig.
  • Gut geeignet für einfache private Anwendungsfälle wie Dateizugriff von unterwegs oder spontane Bildschirmfreigabe.
  • Läuft browserbasiert und damit auf vielen Plattformen ohne komplexe Installation.

Nachteile

  • Kein Funktionsumfang für professionelle IT-Administration, etwa fehlen zentrale Geräteverwaltung, Rollenkonzepte oder Audit-Logs.
  • Zugriff ist zwingend an ein Google-Konto gekoppelt, eigene Nutzerverwaltung ist nicht möglich.
  • Keine dedizierten Support-Kanäle oder SLAs, wie sie kommerzielle Fernwartungslösungen anbieten.
  • Für den professionellen Einsatz bei Support-Teams oder MSPs fehlen Funktionen, die spezialisierte Tools wie AnyDesk oder Splashtop bieten.
TarifeChrome Remote Desktop kostenloslaut Anbieter
fastviewer Logofastviewerab 0,63 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

Unterschied zu AnyDesk

  • Kostenlose Testphase.

FastViewer ist eine deutsche Remote-Support- und Web-Meeting-Lösung, entwickelt in Nürnberg und heute Teil der Matrix42-Gruppe. Seit 2008 ermöglicht die Software IT-Abteilungen, Helpdesks und Support-Teams den sicheren Fernzugriff auf PCs, Server und mobile Endgeräte, ohne dass ein VPN benötigt wird. Die Lösung lässt sich wahlweise als Cloud-Service oder als On-Premises-Installation auf eigenem Server betreiben, was sie besonders für datenschutzsensible Branchen wie Banken, Versicherungen und Behörden attraktiv macht. FastViewer wird in Deutschland gehostet und erfüllt die Anforderungen der DSGVO. Kernfunktionen umfassen Fernsteuerung mit unbeaufsichtigtem Zugriff (Unattended Access), Screen Sharing, Dateiübertragung bis 2 GB, Live-Chat, Sitzungsaufzeichnung, Multi-Monitor-Unterstützung sowie Web-Meetings und Webinare. Dank 256-Bit-AES-Verschlüsselung und Zwei-Faktor-Authentifizierung erfullt FastViewer hohe Sicherheitsstandards. Die Lizenzierung erfolgt pro parallele Sitzung, wobei eine Lizenz bis zu 100 installierte Remote-Clients einschliesst. Mit über 350.000 Nutzern und mehr als 15 Jahren Marktpräsenz gehört FastViewer zu den etablierten DACH-Lösungen für professionellen IT-Fernsupport.

Vorteile

  • Made in Germany: FastViewer wurde in Nürnberg entwickelt und ist heute Teil der ebenfalls deutschen Matrix42-Gruppe, mit Serverstandort in Deutschland.
  • DSGVO-konform und europäisches Hosting: Alle Daten bleiben in Europa, was die Einhaltung europäischer Datenschutzanforderungen erleichtert.
  • On-Premises-Option für maximale Datenkontrolle: Behörden, Banken und Versicherungen können FastViewer auf eigener Infrastruktur betreiben und sind so vollständig unabhängig von Cloud-Diensten Dritter.
  • Günstiges Lizenzmodell pro Sitzung: Eine Lizenz deckt bis zu 100 unbeaufsichtigte Remote Clients ab, was den Einstieg kostengünstig macht.
  • Über 15 Jahre Markterfahrung mit mehr als 350.000 Nutzern in der DACH-Region und bewiesene Zuverlässigkeit für IT-Helpdesks und Mittelstand.

Nachteile

  • Klassisches, funktionales UI ohne modernes Design-Refresh, das hinter neueren Konkurrenten wie TeamViewer oder AnyDesk optisch zurückbleibt.
  • Kein Free-Tier oder dauerhaft kostenloser Plan, was einen einfachen Einstieg ohne Kaufverpflichtung erschwert.
  • Preise für viele Enterprise-Tiers nur auf Anfrage verfügbar, fehlende Preistransparenz im Vergleich zu internationalen Wettbewerbern.
  • Geringere Bekanntheit und schwaches internationales Marketing, wodurch FastViewer außerhalb des DACH-Raums kaum wahrgenommen wird.
  • Verbindungsaufbau kann in einzelnen Szenarien einige Minuten dauern, was bei zeitkritischen Support-Eskalationen beeinträchtigen kann.
TarifeSecure Advisor (Cloud) 28,35 € / MonatOn-Premises Server-Software 37,75 € / MonatJahreslizenz pro Sitzung 348 € bei jährlicher ZahlungZusätzliche Remote Clients 0,63 € / Monatlaut Anbieter

Preise und Hosting im Vergleich

ToolPreismodellEinstiegHostingTestphaseAPI
AnyDeskAusgangstoolFreemiumKostenlos nutzbarDeutschland–
TeamViewerFreemiumKostenlos nutzbarDeutschland
RustDeskFreemiumKostenlos nutzbar–––
SplashtopKostenpflichtigab 6 $ / MonatDeutschland
AirDroid BusinessKostenpflichtigab 1 $ / Monat–
Chrome Remote DesktopKostenlosKostenlos nutzbar–––
fastviewerKostenpflichtigab 0,63 € / MonatDeutschland

Preise laut Anbieter, Stand der letzten Prüfung. „–“ bedeutet keine Angabe.

Häufige Fragen

Was ist die beste Alternative zu AnyDesk?
Unsere erste Wahl ist TeamViewer: Der bekannteste direkte Wettbewerber aus Göppingen, mit breiter Plattformunterstützung und vielen Integrationen für Helpdesks. Welche Alternative am besten passt, hängt von Budget, Hosting-Anforderungen und benötigten Funktionen ab.
Was kostet AnyDesk?
AnyDesk ist laut Anbieter kostenlos nutzbar. Preise können sich ändern, prüfe den aktuellen Stand auf der Website.
Gibt es eine kostenlose Alternative zu AnyDesk?
Ja. TeamViewer, RustDesk, Chrome Remote Desktop bieten einen kostenlosen Einstieg oder einen Freemium-Tarif.
Welche AnyDesk-Alternative hostet in Deutschland?
TeamViewer, Splashtop, fastviewer geben laut Anbieter Hosting in Deutschland an.
Alle MDM-Software im VergleichAnyDesk im Test