Die 6 besten Chrome Remote Desktop-Alternativen

Du suchst eine Alternative zu Chrome Remote Desktop? Hier findest du 6 Tools mit Preisen, Hosting-Standort und den wichtigsten Unterschieden zu Chrome Remote Desktop.

Alternativen
6
Alternativen
mit Hosting in Deutschland
4
mit Hosting in Deutschland
kostenlos oder Freemium
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kostenlos oder Freemium
mit kostenloser Testphase
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mit kostenloser Testphase
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Auf einen Blick

Am ähnlichsten

AnyDesk ist eine Fernwartungssoftware des deutschen Herstellers AnyDesk Software GmbH, mit der sich Computer und Server sicher aus der Ferne steuern und warten lassen.

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Kostenlos. SwissTransfer ist ein kostenloser Filesharing-Dienst von Infomaniak, mit dem sich Dateien bis 50 GB ohne Registrierung sicher von Servern in der Schweiz aus versenden lassen.

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Hosting in Deutschland

Laut Anbieter Hosting in Deutschland. Splashtop ist eine Remote-Access- und Remote-Support-Software mit EU-Datenhosting in Deutschland, die sich an Einzelnutzer, IT-Teams und Managed Service Provider richtet.

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Alle 6 Alternativen zu Chrome Remote Desktop

Ausgewählt nach Ähnlichkeit von Beschreibung und Funktionen sowie gemeinsamen Kategorien.

AnyDesk LogoAnyDeskKostenlos nutzbarFreemiumHosting DE

Unterschied zu Chrome Remote Desktop

  • Hosting in Deutschland.
  • Auch als On-Premise-Version zum Selbstbetrieb.
  • Bietet eine API für eigene Integrationen.

AnyDesk ist eine Fernwartungs- und Remote-Access-Software des deutschen Unternehmens AnyDesk Software GmbH mit Sitz in Stuttgart und zählt neben TeamViewer zu den bekanntesten Lösungen für den Zugriff auf entfernte Rechner. Die Software wird sowohl von Privatpersonen als auch von IT-Administratoren und Managed Service Providern genutzt, um Computer und Server aus der Ferne zu steuern, zu warten oder Support zu leisten. Kernstück von AnyDesk ist ein eigenes Bildübertragungsprotokoll namens DeskRT, das laut Anbieter auch bei schwacher Internetverbindung eine vergleichsweise flüssige und latenzarme Darstellung des entfernten Bildschirms ermöglichen soll. Für rein private, nicht-kommerzielle Nutzung steht eine kostenlose Version zur Verfügung, die bis zu drei verwaltete Geräte und unbegrenzte Verbindungen zu nicht registrierten Geräten erlaubt, inklusive TLS-1.3-Verschlüsselung. Der Anbieter weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass diese kostenlose Version nicht für geschäftliche Zwecke gedacht ist. Für den professionellen Einsatz bietet AnyDesk mehrere kostenpflichtige Stufen an, die sich vor allem in der Anzahl lizenzierter Nutzer, der Zahl verwaltbarer Geräte und dem Funktionsumfang unterscheiden. Der Standard-Tarif richtet sich an kleinere Teams mit bis zu 20 Nutzern und 500 verwalteten Geräten und bringt unter anderem Telefonsupport sowie Zugriffskontrolllisten mit. Der Advanced-Tarif erweitert dies auf bis zu 100 Nutzer und 1.000 Geräte und ergänzt Funktionen wie Kommandozeilen-Zugriff, MSI-Paketverteilung über Windows-Gruppenrichtlinien, rollenbasierte Zugriffskontrolle und eine Anbindung an MDM-Systeme. Die individuell bepreiste Ultimate-Stufe richtet sich an große Organisationen und bietet zusätzlich Single-Sign-On-Integration, Anbindung an ITSM- und CRM-Systeme, eigenes Branding sowie die Möglichkeit, die Serverinfrastruktur On-Premises im eigenen Rechenzentrum zu betreiben. Alle kostenpflichtigen Tarife werden ausschließlich jährlich im Voraus abgerechnet, eine monatliche Zahlungsoption gibt es aktuell nicht. Wichtig für Interessenten: Die konkreten Listenpreise für Standard und Advanced werden von AnyDesk auf der eigenen Website teils dynamisch angezeigt und liessen sich beim Redaktionsbesuch nicht direkt abrufen, weshalb die hier genannten Beträge auf mehreren unabhängigen Preisvergleichsportalen basieren und als Richtwert für Juli 2026 zu verstehen sind, nicht als exakte, garantierte Tagespreise. Als deutsches Unternehmen wirbt AnyDesk zudem gezielt mit Datenschutz und Serverstandort Deutschland beziehungsweise Europa, was den Dienst für Unternehmen mit entsprechenden Compliance-Anforderungen attraktiv macht und ihn zu einer naheliegenden TeamViewer Alternative für den deutschsprachigen Markt macht.

Vorteile

  • Deutsches Unternehmen (AnyDesk Software GmbH, Stuttgart) mit Fokus auf Datenschutz und eigener Verschlüsselungstechnologie.
  • Sehr breite Plattformunterstützung inklusive mobiler Apps für unterwegs.
  • On-Premises-Option in der Ultimate-Stufe für Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen.
  • Kostenlose Version für rein private Nutzung ohne Zeitlimit verfügbar.

Nachteile

  • Die kostenlose Version ist laut Anbieter ausdrücklich nicht für geschäftliche Nutzung vorgesehen.
  • Bezahltarife werden ausschließlich jährlich im Voraus abgerechnet, eine monatliche Zahlweise gibt es nicht.
  • Die Preise für Standard und Advanced sind in den letzten Jahren laut mehreren Vergleichsportalen deutlich gestiegen.
  • Der Preis für die Ultimate-Stufe wird nicht öffentlich genannt, sondern nur auf Anfrage mitgeteilt.
TarifeAnyDesk Free kostenlosAnyDesk Standard 49,90 $ / MonatAnyDesk Advanced 111,90 $ / Monatlaut Anbieter
Splashtop LogoSplashtopab 6 $ / MonatKostenpflichtigHosting DE

Unterschied zu Chrome Remote Desktop

  • Hosting in Deutschland.
  • Auch als On-Premise-Version zum Selbstbetrieb.
  • Bietet eine API für eigene Integrationen.

Splashtop ist ein Anbieter von Remote-Access- und Remote-Support-Software, der sich sowohl an Einzelnutzer und kleine Teams als auch an IT-Abteilungen, Helpdesks und Managed Service Provider richtet. Das Produktportfolio ist klar in zwei Bereiche unterteilt: Auf der einen Seite stehen die Business-Access-Produkte für den unbeaufsichtigten Zugriff auf eigene Rechner, etwa für Home-Office-Szenarien, auf der anderen Seite die Remote-Support-Produkte wie Splashtop SOS, mit denen IT-Teams spontan per Sitzungscode auf Kundenrechner zugreifen können, um Probleme zu lösen. Der Einstiegstarif Solo kostet laut der öffentlichen Preisseite von Splashtop 6 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Abrechnung und ermöglicht unbeaufsichtigten Zugriff von jedem Gerät inklusive Dateiübertragung und Remote-Druck. Der Pro-Tarif kostet 8,25 US-Dollar pro Nutzer und Monat und ergänzt Multi-Monitor-Unterstützung, Nutzerrollen-Verwaltung, Chat-Funktion und Sitzungsaufzeichnung für bis zu drei Nutzer. Wer besonders hohe Anspruche an Bild- und Tonqualität hat, etwa für kreative Anwendungen, findet im Performance-Tarif für 13 US-Dollar pro Nutzer und Monat Funktionen wie 4:4:4-Farbgenauigkeit, bis zu 240 Bilder pro Sekunde, hochwertige Audioübertragung sowie Unterstützung für Grafiktabletts und USB-Passthrough. Für den professionellen IT-Support bietet Splashtop SOS ab 22 US-Dollar pro Monat und Lizenz die Verwaltung von 10 bis 300 Rechnern, skalierbar bis zu 1.200 Endpunkten. Ein besonderes Argument für den deutschsprachigen Markt: Splashtop weist auf seiner Website explizit aus, dass die europäische Zentrale in den Niederlanden sitzt und EU-Daten in Deutschland gehostet werden, zusätzlich zu Zertifizierungen wie GDPR, ISO 27001 und SOC 2. Für große Organisationen gibt es individuell bepreiste Enterprise-Stufen sowohl für Access als auch für Support, die zusätzlich Single-Sign-On, granulare Zugriffskontrollen, geplante Zugriffsfenster, SIEM-Protokollierung sowie eine On-Premises-Bereitstellungsoption umfassen. Abgerundet wird das Angebot durch separat bepreiste Zusatzprodukte wie Autonomous Endpoint Management für Patch-Management und Geräteüberwachung sowie eine Bitdefender-basierte Antivirus-Lösung zu vergünstigten Konditionen. Im Vergleich zu etablierten Anbietern wie TeamViewer positioniert sich Splashtop häufig als günstigere Alternative mit vergleichbarem Funktionsumfang, insbesondere im IT-Support- und MSP-Bereich. Wer eine dauerhaft kostenlose Nutzung sucht, wird bei Splashtop allerdings nicht fündig, da lediglich ein kostenloser Testzeitraum, aber kein permanenter Gratis-Tarif für den professionellen Einsatz angeboten wird.

Vorteile

  • EU-Datenhosting in Deutschland und mehrere Compliance-Zertifizierungen (GDPR, ISO 27001, SOC 2) explizit ausgewiesen.
  • Klare Trennung zwischen Remote-Access-Produkten für Einzelnutzer/Teams und Remote-Support-Produkten für IT/Helpdesk.
  • Günstigerer Einstiegspreis als viele klassische Fernwartungs-Suiten.
  • Breites Zusatzangebot von Endpoint Management bis Antivirus aus einer Hand.

Nachteile

  • Kein dauerhaft kostenloser Tarif für den professionellen Einsatz, nur ein kostenloser Testzeitraum.
  • Viele Zusatzfunktionen wie Endpoint Management oder Antivirus werden separat berechnet.
  • Enterprise- und Enterprise-Support-Preise sind nicht öffentlich einsehbar, sondern nur auf Anfrage.
TarifeSplashtop Solo 6 $ / MonatSplashtop Pro 8,25 $ / MonatSplashtop SOS (Remote Support) 22 $ / Monatlaut Anbieter
SwissTransfer LogoSwissTransferKostenlos nutzbarKostenlosHosting EU

Unterschied zu Chrome Remote Desktop

  • Hosting in der EU.

SwissTransfer ist ein kostenloser Dienst des Schweizer Hosting-Anbieters Infomaniak zum Versenden großer Dateien. Das Angebot richtet sich an alle, die schnell und ohne Kosten Dateien oder ganze Ordner mit anderen teilen wollen, ohne dafür ein Konto anlegen zu müssen. Nutzer laden ihre Dateien direkt im Browser hoch und erhalten anschließend einen Link, den sie per E-Mail verschicken oder direkt teilen können. Bis zu 20 Empfänger lassen sich pro Transfer gleichzeitig angeben, und ein einzelner Transfer darf laut Anbieter bis zu 50 GB umfassen, was SwissTransfer deutlich großzügiger macht als viele kostenlose Alternativen im Markt. Ein zentrales Verkaufsargument ist der Serverstandort: Infomaniak betreibt eigene Rechenzentren in der Schweiz und verspricht, dass hochgeladene Dateien ausschließlich dort gespeichert werden. Für Nutzer, die Wert auf europäischen beziehungsweise Schweizer Datenschutz legen und keine US-Cloud-Anbieter nutzen möchten, ist das ein wichtiges Argument gegenüber Wettbewerbern wie WeTransfer. Zusätzlich lassen sich Transfers optional mit einem Passwort schützen, sodass nur Personen mit dem richtigen Zugangscode auf die Dateien zugreifen können. Nach dem Hochladen bleiben die Dateien laut Angaben des Anbieters für einen begrenzten Zeitraum von bis zu 30 Tagen abrufbar, danach werden sie automatisch gelöscht. Das unterscheidet SwissTransfer von klassischen Cloud-Speichern, bei denen Dateien dauerhaft liegen bleiben. Wer eine längerfristige Speicherung benötigt, kann SwissTransfer optional mit dem kostenpflichtigen Cloud-Speicherprodukt kDrive von Infomaniak verbinden. Neben der Weboberfläche bietet Infomaniak auch eine eigene mobile App für iOS an, mit der sich Transfers unterwegs verwalten und neue Dateien versenden lassen. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern verzichtet SwissTransfer bislang vollständig auf eine kostenpflichtige Business- oder Team-Stufe mit eigener Nutzerverwaltung, Branding oder Enterprise-Sicherheitsfunktionen wie Single Sign-On. Das macht den Dienst zwar sehr einfach und zugänglich, gleichzeitig eignet er sich dadurch vor allem für Privatnutzer, Freelancer und kleine Teams, weniger für Unternehmen mit komplexeren Anforderungen an Rechteverwaltung oder Compliance-Nachweise. Für alle, die auf der Suche nach einer echten WeTransfer Alternative sind, die kostenlos bleibt, großzügige Übertragungslimits bietet und mit dem Serverstandort Schweiz ein zusätzliches Datenschutzargument liefert, ist SwissTransfer eine der derzeit unkompliziertesten Optionen am Markt.

Vorteile

  • Komplett kostenlos nutzbar, keine versteckte Bezahlstufe für den Kernfunktionsumfang.
  • Mit 50 GB pro Transfer deutlich großzügiger als viele kostenlose Wettbewerber.
  • Serverstandort Schweiz mit strengen Datenschutzgesetzen, attraktiv für datenschutzbewusste Nutzer.
  • Keine Registrierung nötig, Versand ist in wenigen Klicks erledigt.

Nachteile

  • Keine Business- oder Team-Funktionen wie Nutzerverwaltung, eigene Domains oder Markenanpassung.
  • Ohne kostenpflichtigen kDrive-Speicher sind Dateien nur zeitlich begrenzt verfügbar.
  • Kein Support für klassische Enterprise-Anforderungen wie SSO oder Audit-Logs.
TarifeSwissTransfer Free kostenloslaut Anbieter
RustDesk LogoRustDeskKostenlos nutzbarFreemium

Unterschied zu Chrome Remote Desktop

  • Auch als On-Premise-Version zum Selbstbetrieb.

RustDesk ist eine quelloffene Fernwartungssoftware, die explizit als selbst hostbare Alternative zu TeamViewer, AnyDesk und Splashtop positioniert wird. Der zentrale Unterschied zu den meisten kommerziellen Wettbewerbern liegt im Lizenzmodell: Sowohl die Client-Anwendungen als auch die Server-Komponente sind unter einer Open-Source-Lizenz (AGPL beziehungsweise GPL) verfügbar und können kostenlos heruntergeladen und auf eigener Infrastruktur betrieben werden. Das bedeutet, dass Unternehmen oder Einzelpersonen den Relay- und ID-Server, über den die Verbindungen vermittelt werden, selbst in einem eigenen Rechenzentrum oder einer eigenen Cloud-Umgebung hosten können, wodurch keine Verbindungsdaten zwingend über Infrastruktur eines Drittanbieters laufen müssen. Damit eignet sich RustDesk besonders für Organisationen mit hohen Anforderungen an Datenhoheit und Serverstandort, etwa wenn sämtliche Daten ausschließlich in Deutschland oder der EU verarbeitet werden sollen. Die kostenlose Open-Source-Version des rustdesk-server ist laut offizieller Dokumentation allerdings bewusst schlank gehalten: Sie fungiert im Kern als reiner Relay- und ID-Broker-Dienst, es fehlen ein zentrales Web-Dashboard, Nutzerkonten, ein Adressbuch sowie Gerätegruppen und Audit-Logs. Wer diese Verwaltungsfunktionen benötigt, kann die kostenpflichtige RustDesk Server Pro Lizenz erwerben, die laut Dokumentation in einer Individual-Stufe ab rund 9,90 US-Dollar pro Monat sowie in weiteren Stufen um 19,90 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Abrechnung erhältlich ist. Wichtig ist dabei: Es handelt sich nicht um eine klassische SaaS-Gebühr an RustDesk für gehostete Infrastruktur, sondern um eine Softwarelizenz für eine Server-Komponente, die weiterhin auf der eigenen Infrastruktur des Kunden läuft. RustDesk-Clients stehen für Windows, macOS, Linux, Android, iOS sowie als Web-Client zur Verfügung und decken damit die gängigsten Endgeräte ab. Das Projekt wird öffentlich auf GitHub entwickelt und zählt dort mehrere zehntausend Sterne, was für eine aktive Community und kontinuierliche Weiterentwicklung spricht. Ein wichtiger Hinweis, den RustDesk selbst prominent auf der eigenen Startseite platziert: Weil der Name der Software immer wieder von Betrügern missbraucht wird, um Opfer zur Installation zu bewegen, warnt der Hersteller explizit davor, RustDesk auf Anweisung unbekannter Anrufer zu installieren. Für technisch versierte Teams, die Wert auf volle Kontrolle über ihre Fernwartungsinfrastruktur legen und bereit sind, den Server selbst zu betreiben, ist RustDesk eine der konsequentesten Open-Source-Alternativen im TeamViewer-Umfeld, während Nutzer ohne eigene Server-Infrastruktur eher zu vollständig gehosteten Diensten greifen dürften.

Vorteile

  • Kernsoftware inklusive Server dauerhaft kostenlos und quelloffen (AGPL/GPL).
  • Vollständige Kontrolle über den Serverstandort durch Self-Hosting, dadurch gut geeignet für strenge Datenschutzanforderungen.
  • Wird von Nutzern häufig explizit als Alternative zu TeamViewer, AnyDesk und Splashtop positioniert.
  • Zahlungsmodell ist eine Lizenz für eigene Infrastruktur, keine laufende Cloud-Gebühr pro Sitzung.

Nachteile

  • Die kostenlose OSS-Serverversion bietet ohne Server Pro kein zentrales Web-Dashboard, keine Nutzerkonten und kein Adressbuch.
  • Self-Hosting erfordert eigenes technisches Know-how für Betrieb, Wartung und Absicherung des Servers.
  • Server-Pro-Lizenzen werden laut Dokumentation nur jährlich im Voraus abgerechnet.
  • Da RustDesk immer wieder als Marke von Betrugsversuchen missbraucht wird, warnt der Hersteller selbst prominent auf der eigenen Website davor, die Software auf Anweisung unbekannter Anrufer zu installieren.
TarifeRustDesk Open Source (selbst gehostet) kostenlosRustDesk Server Pro ab 9,90laut Anbieter
Jitsi LogoJitsiFreemiumFreemiumHosting DE

Unterschied zu Chrome Remote Desktop

  • Hosting in Deutschland.
  • Auch als On-Premise-Version zum Selbstbetrieb.
  • Bietet eine API für eigene Integrationen.

Jitsi ist eine vollständig quelloffene Videokonferenzlösung, die sowohl als kostenloser Self-Hosted-Dienst (Jitsi Meet) als auch als verwalteter Cloud-Service (Jitsi as a Service, kurz JaaS) genutzt werden kann. Jitsi Meet ermöglicht es, direkt im Browser oder per App HD-Videomeetings zu starten, ohne dass ein Konto erstellt werden muss. Einfach einen Raumnamen eingeben, Link teilen und loslegen. Die Software basiert auf WebRTC und bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, einen Lobby-Modus zum Schutz vor ungebetenen Teilnehmern sowie Passwortschutz für Räume. Wer eigene Infrastruktur betreiben möchte, kann Jitsi Meet auf beliebigen Linux-Servern selbst hosten und so vollständige Datenkontrolle nach DSGVO sicherstellen. Für Unternehmen ohne eigenes IT-Team bietet 8x8 mit JaaS eine skalierbare Pay-as-you-go-Cloudvariante, die sich über eine REST-API in eigene Anwendungen einbetten lässt. Neben Videokonferenzen unterstützt Jitsi Bildschirmfreigabe, integrierten Text-Chat, Aufzeichnung, Live-Streaming zu YouTube, Breakout-Räume sowie SIP-Einwahl von Telefonen und Hardwarekonferenzsystemen. Mobile Apps für iOS und Android sowie Desktop-Apps für Windows, macOS und Linux sind verfügbar. Integrationen mit Slack, Mattermost, Rocket.Chat und zahlreichen weiteren Open-Source-Tools machen Jitsi zu einem flexiblen Baustein in datenschutzbewussten Kommunikationsumgebungen.

Vorteile

  • Vollständig kostenlos bei Self-Hosting: Jitsi Meet steht unter Apache-2.0-Lizenz und kann ohne Lizenzkosten auf eigenen Servern betrieben werden.
  • DSGVO-konform durch Self-Hosting: Wer Jitsi auf eigener Infrastruktur oder bei einem deutschen Rechenzentrum betreibt, hat vollständige Kontrolle über personenbezogene Daten.
  • Open Source mit aktiver Community: Der Quellcode ist öffentlich, wird aktiv weiterentwickelt und von einer großen Open-Source-Community gepflegt.
  • Kein Account oder Plugin nötig: Meetings starten direkt im Browser – minimale Einstiegshürde für alle Teilnehmer.
  • Flexible Deployment-Optionen: Von der kostenlosen meet.jit.si-Cloud über Self-Hosted bis zum verwalteten JaaS-Dienst lässt sich Jitsi an unterschiedliche Anforderungen anpassen.
  • Breite Integrationslandschaft: Einbindung in Slack, Mattermost, Rocket.Chat, Moodle, Nextcloud und andere Open-Source-Ökosysteme ist dokumentiert und erprobt.

Nachteile

  • Performance-Probleme bei mehr als 50-100 gleichzeitigen Teilnehmern: Ohne dedizierte Jitsi Videobridge-Skalierung (mehrere JVB-Nodes) kommt es bei großen Meetings zu Qualitätseinbußen.
  • Erheblicher Setup-Aufwand beim Self-Hosting: Installation, Konfiguration von Prosody, JVB, Jicofo, SSL-Zertifikaten und Firewall-Regeln erfordert Linux-Administrationskenntnisse.
  • Weniger Enterprise-Funktionen als kommerzielle Konkurrenten: Funktionen wie echtes Whiteboard, Kalender-Integration, strukturierte Teilnehmerverwaltung oder SSO sind nicht out-of-the-box verfügbar.
  • Keine garantierten SLAs bei Eigenbetrieb: Uptime und Support liegen in der Verantwortung des Betreibers; kommerzieller Support ist nur über JaaS oder Drittanbieter erhältlich.
TarifeJitsi Meet Self-Hosted KostenlosJaaS Pay-as-you-go nach Minutenlaut Anbieter
TeamViewer LogoTeamViewerKostenlos nutzbarFreemiumHosting DE

Unterschied zu Chrome Remote Desktop

  • Hosting in Deutschland.
  • Auch als On-Premise-Version zum Selbstbetrieb.
  • Bietet eine API für eigene Integrationen.

TeamViewer ist die weltweit meistgenutzte Software für Remote Access, Remote Support und IT-Management. Das 2005 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Goeppingen, Baden-Wuerttemberg, hat sich als Marktführer im Bereich Fernsteuerung und IT-Fernwartung etabliert und verbindet heute mehr als 2,5 Milliarden Endgeräte rund um den Globus.

Für Privatanwender ist TeamViewer dauerhaft kostenlos. Unternehmen stehen skalierbare Abonnements bereit: von Remote Access für Einzelpersonen über Business, Premium und Corporate bis hin zur Enterprise-Lösung TeamViewer Tensor. Tensor richtet sich an große Konzerne und Managed Service Provider (MSPs) und ist auch als On-Premise-Variante verfügbar, was maximale Datenkontrolle und Compliance gemäß DSGVO sicherstellt. Alle Verbindungen laufen über Rechenzentren in Deutschland und Europa und werden mit 256-Bit-AES-Verschlüsselung end-to-end gesichert.

Zu den Kernfunktionen zählen unbeaufsichtigter Remote-Zugriff, Remote Desktop Sharing, sicherer Dateitransfer, Wake-on-LAN, Multi-Faktor-Authentifizierung, Black Screen und Session-Aufzeichnung. TeamViewer unterstützt alle gängigen Betriebssysteme und Plattformen, darunter Windows, macOS, Linux, Android, iOS und ChromeOS, sowie Cross-Platform-Verbindungen zwischen Mobilgeräten und PCs.

Mit TeamViewer Frontline bietet das Unternehmen eine Augmented-Reality-Lösung für industrielle Anwendungen: Techniker erhalten per AR-Brille oder Smartphone Live-Anleitungen und Remote-Expertise direkt ins Sichtfeld. TeamViewer One bündelt Remote, MDM, DEX und Frontline auf einer Plattform.

Für IT-Helpdesks, MSPs und Enterprise-IT-Abteilungen im DACH-Raum und weltweit ist TeamViewer aufgrund seiner Stabilität, der breiten Plattformunterstützung, der DSGVO-Konformität und der tiefen Integrationen in Tools wie ServiceNow, Jira, Zendesk, Freshdesk und Microsoft Teams die erste Wahl. Als deutsches Unternehmen mit börsennotierten Aktien (XETRA: TMV) steht TeamViewer für Transparenz, Compliance und langfristige Zuverlässigkeit.

Vorteile

  • Made in Germany: TeamViewer hat seinen Hauptsitz in Goeppingen, Baden-Wuerttemberg, und betreibt Rechenzentren in Deutschland - maximale DSGVO-Compliance und Datensouveränität für DACH-Unternehmen.
  • Marktführer mit globaler Reichweite: Mehr als 2,5 Milliarden verbundene Endgeräte weltweit machen TeamViewer zur meistgenutzten Remote-Access-Lösung - ausgereift, skalierbar und erprobt.
  • Kostenlos für Privatnutzer: Der vollständige Funktionsumfang steht Privatpersonen dauerhaft kostenlos zur Verfügung, ohne künstliche Einschränkungen bei Verbindungsqualität oder Dauer.
  • Sehr breite Plattformunterstützung: Windows, macOS, Linux, Android, iOS, ChromeOS und Cross-Platform-Verbindungen zwischen Mobilgeräten und PCs decken praktisch jedes Szenario ab.
  • On-Premise-Option für Enterprise: TeamViewer Tensor kann vollständig im eigenen Rechenzentrum betrieben werden, ideal für Branchen mit strengen Compliance-Anforderungen.
  • Tiefe Integrationen: Native Konnektoren für ServiceNow, Jira, Zendesk, Freshdesk, Microsoft Teams und Active Directory beschleunigen IT-Workflows erheblich.
  • 256-Bit-AES-Verschlüsselung und Zero-Trust: Alle Verbindungen sind end-to-end verschlüsselt, ergänzt durch MFA, Conditional Access und SCIM-Provisioning für Enterprise-Sicherheit.

Nachteile

  • Hohe Kosten ab Business-Tarif: Ab dem Business-Plan steigen die Preise schnell - Premium und Corporate werden für kleinere Teams unverhanltnismäßig teuer im Vergleich zu Alternativen wie AnyDesk.
  • Restriktive Lizenzbedingungen: TeamViewer erkennt gewerbliche Nutzung algorithmisch und kann kostenlose Verbindungen abrupt trennen oder temporär sperren, was in Grenzfällen frustrierend ist.
  • Wachsender Wettbewerbsdruck durch AnyDesk: Der deutsche Konkurrent AnyDesk bietet ähnliche Kernfunktionen oft günstiger, was bei preissensiblen KMU zu Abwanderung führt.
  • Gelegentliche Server-Ausfälle: Bei cloudbasierten Verbindungen gab es in der Vergangenheit vereinzelte Verfügbarkeitsprobleme, die Managed-Session-Verbindungen (nicht direkte LAN-Verbindungen) betrafen.
  • Tensor-Pricing intransparent: Die Enterprise-Tier-Preise sind nur auf Anfrage erhältlich und können für mittlere Unternehmen erheblich sein; kein self-service Onboarding möglich.
TarifeFree (Privat) kostenlosRemote Access 19,90 € / MonatBusiness 36,90 € / MonatPremium 96,90 € / Monatlaut Anbieter

Preise und Hosting im Vergleich

ToolPreismodellEinstiegHostingTestphaseAPI
Chrome Remote DesktopAusgangstoolKostenlosKostenlos nutzbar–––
AnyDeskFreemiumKostenlos nutzbarDeutschland–
SplashtopKostenpflichtigab 6 $ / MonatDeutschland
SwissTransferKostenlosKostenlos nutzbarEU––
RustDeskFreemiumKostenlos nutzbar–––
JitsiFreemium–Deutschland
TeamViewerFreemiumKostenlos nutzbarDeutschland

Preise laut Anbieter, Stand der letzten Prüfung. „–“ bedeutet keine Angabe.

Häufige Fragen

Was ist die beste Alternative zu Chrome Remote Desktop?
Am ähnlichsten ist AnyDesk, gemessen an Beschreibung, Funktionen und Zielgruppe. Welche Alternative am besten passt, hängt von Budget, Hosting-Anforderungen und benötigten Funktionen ab.
Was kostet Chrome Remote Desktop?
Chrome Remote Desktop ist laut Anbieter kostenlos nutzbar. Preise können sich ändern, prüfe den aktuellen Stand auf der Website.
Gibt es eine kostenlose Alternative zu Chrome Remote Desktop?
Ja. AnyDesk, SwissTransfer, RustDesk, Jitsi, TeamViewer bieten einen kostenlosen Einstieg oder einen Freemium-Tarif.
Welche Chrome Remote Desktop-Alternative hostet in Deutschland?
AnyDesk, Splashtop, Jitsi, TeamViewer geben laut Anbieter Hosting in Deutschland an.
Alle MDM-Software im VergleichChrome Remote Desktop im Test