Benefits für Mitarbeiter Apps im Vergleich

Benefits-Apps helfen Unternehmen, steuerfreie Mitarbeiterzusatzleistungen digital zu verwalten und auszuspielen.

Tools im Vergleich
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Max BenzGeprüft von Max Benz · Tool-Daten aktualisiert im Oktober 2026Über suitApp

Benefits-Apps ersetzen Papier-Gutscheine und manuelle Gehaltsextras durch digitale Plattformen, auf denen Mitarbeitende ihre Zusatzleistungen selbst verwalten und einlösen können. Das spart HR-Teams Verwaltungsaufwand und macht den Nutzen für Mitarbeitende sichtbar.

Im DACH-Markt 2026 dreht sich vieles um den steuerfreien Sachbezug von bis zu 50 Euro pro Monat. Anbieter wie Edenred, Givve, Pluxee und Spendit liefern dafür prepaid Karten oder digitale Guthaben, die bei Tausenden von Akzeptanzstellen einlösbar sind. Daneben positionieren sich Multi-Benefit-Plattformen wie Probonio, Lofino, become.1 oder pxtra, die Sachbezug, Essenszuschuss, Mobilitätsbudget und Gesundheitsangebote auf einer einzigen Oberfläche bündeln. Bei pxtra wählen die Mitarbeitenden ihren Mix aus einem festen Budget selbst.

Die Tools in dieser Kategorie decken das gesamte Spektrum ab: von schlanken Sachbezugskarten für KMU bis zu skalierbaren Plattformen für große Belegschaften mit mehreren Benefit-Säulen.

Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck

Aus unserem Ratgeber weiter unten

Mittelständische Unternehmen

Beliebt bei mittelständischen Unternehmen wegen einfacher Einrichtung..

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Großunternehmen und öffentlicher Sektor

Starke Präsenz in großen Unternehmen und öffentlichem Sektor..

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Individuelles Multi-Benefit-Paket

Ermöglichen es HR, aus mehreren dieser Kategorien ein individuelles Benefits-Paket zu schnüren.

Auch gut: Lofino

Details ansehen →

Alle 10 Benefits für Mitarbeiter Apps im Überblick

Zum Vergleichen zwei Tools markieren

Spendit LogoSpenditab 3,50 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

Spendit ist ein Münchner Anbieter für digitale Mitarbeiterbenefits mit klarem Fokus auf den deutschen Mittelstand. Das Kernprodukt SpenditCard funktioniert als Visa-Prepaid-Karte, über die Arbeitgeber steuerfreie Sachbezüge, Essenszuschuesse und weitere Zusatzleistungen auszahlen können. Ergänzt wird die Karte durch weitere Module wie Lunchit für digitale Essenszuschuesse und ein Mobility-Modul für Mobilitätsbudgets, die sich unabhängig voneinander zubuchen lassen.

Die Preisstruktur von Spendit ist im Vergleich zu vielen Wettbewerbern transparent auf der Website einsehbar. Im Basic-Tarif für Unternehmen mit bis zu 200 Mitarbeitenden liegt der Preis bei 3,50 Euro pro Lizenz und Monat bei jährlicher Zahlung, hinzu kommt eine einmalige Einrichtungsgebühr von 199 Euro pro Unternehmen. Größere Unternehmen ab 201 Mitarbeitenden erhalten im Individuell-Tarif zusätzlich persönliches Onboarding und einen dedizierten Account Manager. Kartenaufladungen werden mit 2,5 Prozent Gebühr bei Beträgen ab 200 Euro oder pauschal 5 Euro bei kleineren Beträgen berechnet. Verträge laufen üblicherweise mit einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten.

Über die SpenditCard hinaus bietet das Unternehmen vier inhaltliche Module an: Sachbezug für die steuerfreie 50-Euro-Grenze, Celebrate für Anlässe wie Geburtstage oder Jubilaeen, Relax für Freizeit- und Wellness-Angebote sowie Online für digitale Einkaufsmöglichkeiten. Unternehmen können die Karte zudem im eigenen Corporate Design gestalten lassen, was gegen einen Aufpreis von 149 bis 349 Euro möglich ist.

Durch die transparente Preisgestaltung und den vergleichsweise günstigen Einstiegspreis positioniert sich Spendit als eine der zugänglicheren Optionen für mittelständische Unternehmen, die eine unkomplizierte Sachbezugslösung ohne lange Vertragsverhandlungen suchen. Für sehr große Organisationen mit komplexen Anforderungen kann der Funktionsumfang im Vergleich zu Multi-Benefit-Plattformen etwas eingeschränkter wirken.

Vorteile

  • Transparente, öffentlich einsehbare Preise
  • Günstiger Einstiegspreis für KMU
  • Modularer Aufbau nach Bedarf
  • Schnelle Einrichtung ohne lange Vertragsverhandlung

Nachteile

  • 12 Monate Mindestvertragslaufzeit
  • Zusatzgebühren bei Kartenaufladung
  • Weniger Benefit-Kategorien als große Multi-Benefit-Plattformen
Mobile AppCloudSpenditCard als Visa-Prepaid-KarteSachbezug-Modul bis 50 Euro steuerfreiLunchit Essenszuschuss-ModulMobility-Modul für MobilitätsbudgetCelebrate-Modul für AnlässeIndividuelles Kartendesign möglich
TarifeBasic 3,50 € / MonatIndividuell auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Gängige Lohnbuchhaltungssysteme

Pluxee LogoPluxeeKostenpflichtigKostenpflichtigHosting EU

Pluxee ist der Nachfolger der früheren Sodexo Benefits and Rewards Services und gehört damit zu den etabliertesten Anbietern für Mitarbeiterbenefits im DACH-Raum. Die Plattform deckt ein breites Spektrum ab: von der klassischen steuerfreien Benefits-Karte mit bis zu 50 Euro monatlich über digitale Essensgutscheine bis zu Wellbeing-Programmen, Fahrrad-Leasing und Bildungskarten. Insgesamt stehen Unternehmen über 25 verschiedene Benefit-Optionen zur Auswahl, die sich modular kombinieren lassen.

Die Benefits-Karte funktioniert wie bei den meisten Wettbewerbern als Prepaid-Lösung, die an mehr als 100.000 Akzeptanzstellen in Deutschland eingesetzt werden kann, ergänzt durch eine Mobile App, über die Mitarbeitende Guthaben prüfen, Akzeptanzstellen in der Nähe finden und Zahlungen abwickeln können. Auf Arbeitgeberseite bietet Pluxee eine Anbindung an bestehende HR- und Lohnbuchhaltungssysteme, sodass sich die Verwaltung von Budgets und Mitarbeitergruppen in bestehende Prozesse einfügen lässt.

Ein Schwerpunkt von Pluxee liegt auf Wellbeing-Angeboten: Neben dem klassischen Sachbezug können Unternehmen über die Plattform Zuschuesse zu Fitnessstudios, Gesundheits-Apps und mentalen Gesundheitsprogrammen anbieten. Das macht Pluxee besonders für Unternehmen interessant, die ihr Benefit-Programm nicht nur auf finanzielle Vorteile, sondern auch auf Mitarbeitergesundheit ausrichten wollen. Durch die Herkunft aus dem internationalen Sodexo-Konzern verfügt Pluxee zudem über Erfahrung mit größeren, complianceintensiven Organisationen, etwa im öffentlichen Sektor.

Konkrete Preise sind auf der Website nicht ausgewiesen, Unternehmen müssen für ein individuelles Angebot Kontakt aufnehmen, was bei einem so breiten Leistungsspektrum üblich ist. Für Unternehmen, die eine breite Palette an Benefit-Kategorien unter einem etablierten Markennamen suchen und Wert auf Wellbeing-Angebote legen, ist Pluxee eine der marktführenden Optionen im DACH-Raum.

Vorteile

  • Sehr breites Angebot an über 25 Benefit-Kategorien
  • Starker Fokus auf Wellbeing und Gesundheit
  • Erfahrung mit großen, complianceintensiven Organisationen
  • Internationale Marktpräsenz

Nachteile

  • Keine öffentlich einsehbaren Preise, nur individuelles Angebot
  • Für sehr kleine Unternehmen möglicherweise überdimensioniert
Mobile AppCloudBenefits-Karte mit steuerfreiem SachbezugDigitale EssensgutscheineWellbeing-Programme und FitnesszuschuesseFahrrad-LeasingBildungskartenMobile App mit Akzeptanzstellen-Suche
TarifeIndividuelles Angebot auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Gängige HR-Systeme, Lohnbuchhaltungssysteme

become.1 Logobecome.1KostenpflichtigKostenpflichtigHosting DE

become.1 ist eine deutsche Plattform für die automatisierte Verwaltung steuerfreier Mitarbeiterbenefits, die sich an Unternehmen richtet, die eine flexible und rechtskonforme Lösung ohne hohen administrativen Aufwand suchen. Mitarbeitende können über die Plattform aus mehreren Benefit-Optionen wählen, etwa Essenszuschuss oder Zuschuss zum Deutschlandticket, während become.1 im Hintergrund die steuerliche Konformität und Dokumentation automatisiert sicherstellt. Die Auslieferung erfolgt über die become.1 Card, digitale Gutscheine oder Mobilitätsbudgets, je nach gewählter Konfiguration.

Ein zentrales Verkaufsargument ist die vollständige Compliance mit deutschem und europäischem Datenschutzrecht: Server stehen ausschließlich in Deutschland und der EU, die Datenverarbeitung ist DSGVO-konform und das Unternehmen weist eine ISO/IEC-27001-Zertifizierung nach. Für Unternehmen mit hohen Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit, etwa im regulierten Mittelstand oder in Konzernstrukturen, ist das ein relevanter Faktor bei der Anbieterwahl.

Die Plattform lässt sich nach Angaben des Anbieters nahtlos in bestehende HR-Software integrieren, sodass Mitarbeiterdaten nicht doppelt gepflegt werden müssen. become.1 bietet verschiedene Servicepakete an, von einem Einstiegspaket für Unternehmen, die schnell mit modernen Benefit-Lösungen starten möchten, bis zu einem Standard-Paket mit den gefragtesten Benefit-Bausteinen. Eine öffentlich zugängliche Preisübersicht existiert, konkrete Beträge hängen jedoch von der Unternehmensgröße und den gewählten Modulen ab.

Durch die Kombination aus Benefit-Auswahl, automatisierter Compliance und deutschem Serverstandort positioniert sich become.1 vor allem für Unternehmen, die Wert auf Datenschutz und rechtssichere Umsetzung legen und dafür bereit sind, mit einem vergleichsweise jungen Anbieter zu arbeiten. Wer stattdessen ein besonders breites internationales Akzeptanznetzwerk braucht, findet bei etablierteren Anbietern wie Edenred oder Pluxee möglicherweise die passendere Lösung.

Vorteile

  • Serverstandort ausschließlich Deutschland und EU
  • ISO-27001-Zertifizierung
  • Automatisierte steuerliche Dokumentation
  • Verschiedene Servicepakete je nach Bedarf

Nachteile

  • Jüngerer Anbieter mit kleinerem Marktnetzwerk als etablierte Wettbewerber
  • Konkrete Preise erst nach Anfrage transparent
Mobile AppCloudbecome.1 Card für Benefit-AuszahlungDigitale GutscheineMobilitätsbudget inklusive DeutschlandticketAutomatisierte steuerliche ComplianceHR-Software-IntegrationServer ausschließlich in Deutschland und EU
TarifeStandard auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Gängige HR-Systeme

Lofino LogoLofinoKostenpflichtigKostenpflichtigHosting DE

Lofino ist eine Berliner Multi-Benefit-Plattform, die steuerfreie Mitarbeiterzusatzleistungen digital, automatisiert und nach eigener Aussage rechtssicher verwaltet. Im Zentrum steht ein Mobilitätsbudget, das über 20 verschiedene Verkehrsmittel abdeckt, darunter das Deutschlandticket, und Mitarbeitenden erlaubt, ihr Budget flexibel auf OEPNV, Fahrrad-Sharing oder andere Mobilitätsformen zu verteilen. Ergänzt wird das Mobilitätsangebot durch weitere Zulagen wie Essenszuschuss, Internetpauschale, Wellness-Boni bis 600 Euro pro Jahr, Erholungsbeihilfe und Homeoffice-Erstattung sowie einen klassischen 50-Euro-Sachbezugsgutschein.

Ein Alleinstellungsmerkmal von Lofino ist der Einsatz von KI-gestützter Belegprüfung: Eingereichte Belege für Zuschuesse werden automatisiert auf steuerliche Konformität geprüft, was den manuellen Prüfaufwand für HR- und Lohnbuchhaltungsteams reduzieren soll. Die Plattform wirbt mit vollständiger steuerrechtlicher Konformität und einer ISO-27001-Zertifizierung, was insbesondere für Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen relevant ist.

Die Verwaltung erfolgt über ein Online-Portal, ergänzt durch ein separates Mitarbeiterportal, über das Beschäftigte ihre Benefits einsehen, beantragen und einreichen können. Lofino positioniert sich damit stärker im Bereich der automatisierten Zulagenverwaltung als reine Sachbezugskarten-Anbieter, die primär auf eine Prepaid-Karte setzen. Konkrete Lizenzpreise nennt das Unternehmen nicht öffentlich, verweist aber auf flexible Lizenzmodelle, die sich nach Unternehmensgröße und gewählten Benefit-Kategorien richten.

Mit Sitz in Kleinmachnow bei Berlin und einem eigenen Support-Team ist Lofino vor allem für Unternehmen interessant, die Mobilitätsbudgets als zentralen Benefit anbieten und gleichzeitig eine automatisierte, KI-gestützte Belegverwaltung für weitere Zulagen suchen. Für Unternehmen, die primär eine einfache Sachbezugskarte ohne komplexere Zulagenlogik benötigen, könnte der Funktionsumfang von Lofino über den eigentlichen Bedarf hinausgehen.

Vorteile

  • Sehr umfangreiches Mobilitätsbudget
  • Automatisierte, KI-gestützte Belegprüfung
  • ISO-27001-Zertifizierung
  • Breites Spektrum an Zulagenkategorien

Nachteile

  • Keine öffentlich einsehbaren Preise
  • Für Unternehmen mit einfachem Sachbezugsbedarf möglicherweise überdimensioniert
Mobile AppCloudMobilitätsbudget mit über 20 VerkehrsmittelnDeutschlandticket-IntegrationEssenszuschuss und InternetpauschaleWellness-Bonus bis 600 Euro pro JahrHomeoffice-Erstattung50-Euro-Sachbezugsgutschein
TarifeFlexibles Lizenzmodell auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Gängige Lohnbuchhaltungssysteme, HR-Systeme

Benefits.me LogoBenefits.meKostenlos nutzbarFreemium

Benefits.me ist eine Plattform für Mitarbeiterangebote der Benefits.me GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main. Unternehmen schalten ihren Beschäftigten darüber den Zugang zu exklusiven Rabattaktionen frei, die Benefits.me selbst mit Angebotspartnern verhandelt. Laut Anbieter umfasst das Angebot mehr als 15.900 Aktionen, die sich auf vier Bereiche verteilen: Veranstaltungen (über 1.100 Aktionen), Erlebnisse und Freizeit (über 10.700), Gastronomie (über 3.500) und Online Shopping (über 700). Nach eigenen Angaben nutzen mehr als 4.000 Unternehmen die Plattform, registriert sind über 1,5 Millionen Mitarbeitende.

Der Ansatz unterscheidet sich deutlich von Sachbezugskarten oder Essenszuschuss-Lösungen. Bei Benefits.me zahlt der Arbeitgeber kein Budget an seine Beschäftigten aus. Stattdessen erhalten Mitarbeitende vergünstigte Konditionen, etwa für Konzerttickets, Freizeitparks, Restaurants oder Onlineshops, und kaufen die Angebote selbst. Benefits.me wirbt mit einer Best-Deal-Garantie für individuell verhandelte, zeitlich begrenzte Preisvorteile und mit einem starken regionalen Angebot direkt im Umfeld der Mitarbeitenden.

Für Unternehmen ist die Nutzung in der Basic-Variante kostenlos. Die Plattform erscheint dann im Benefits.me-Design, der Zugriff auf alle Rabattaktionen ist trotzdem uneingeschränkt. Wer die Plattform an die eigene Corporate Identity anpassen möchte, bucht die White-Label-Lösung. Dafür berechnet Benefits.me laut eigener FAQ 49 Euro pro Monat bei jährlicher Abrechnung als Softwaregebühr, unabhängig davon, wie viele Mitarbeitende die Plattform nutzen. Die Rabatte selbst sind in beiden Varianten identisch.

Ein wichtiger Punkt für die Lohnbuchhaltung: Nach Darstellung von Benefits.me entsteht weder in der Basic- noch in der Branding-Variante ein geldwerter Vorteil, der versteuert werden müsste. Begründet wird das unter anderem damit, dass die Vergünstigungen über 4.000 Unternehmen gleichermaßen offenstehen, Benefits.me ein eigenwirtschaftliches Interesse verfolgt und der Arbeitgeber nicht aktiv an der Verschaffung der Preisvorteile mitwirkt. Er macht die Plattform lediglich bekannt und bestätigt die Betriebszugehörigkeit, zum Beispiel über die Firmen-E-Mail-Adresse. Die Gebühr für das Branding-Paket kann buchhalterisch als Softwaregebühr verbucht werden.

Die Einführung ist auf wenig Aufwand ausgelegt. Laut Anbieter genügen Firmenlogo und einige Basisinformationen, die Implementierung dauert ein bis zwei Tage. Unternehmen können die Plattform selbst einrichten oder sich von Benefits.me unterstützen lassen. Für die interne Bekanntmachung liefert der Anbieter fertige Kommunikationsvorlagen mit. Über ein Dashboard verfolgen HR-Teams anschließend die Nutzung in Echtzeit. Mitarbeitende greifen im Web oder über die Benefits.me-App für iOS und Android auf die Angebote zu und sehen dort auch ihre gekauften Gutscheine.

Zu den Referenzkunden auf der Website zählen unter anderem die August Storck KG, Calzedonia Germany, die Berliner Sparkasse, badenova und die Kindernothilfe. Vor dem Start bietet Benefits.me eine unverbindliche Live-Demo an.

Benefits.me eignet sich besonders für Unternehmen, die ihr Employer Branding ohne laufendes Benefit-Budget stärken möchten. Wer dagegen steuerfreie Sachbezüge, Essenszuschüsse oder Mobilitätsbudgets auszahlen will, braucht eine andere Lösung oder kombiniert Benefits.me mit einer Sachbezugskarte. Beides schließt sich nicht aus, da Benefits.me keine Arbeitgeberzahlungen abwickelt.

Vorteile

  • Basic-Variante für Unternehmen und Mitarbeitende kostenlos
  • Laut Anbieter kein geldwerter Vorteil und damit kein Aufwand in der Lohnabrechnung
  • Sehr großes Angebot mit über 15.900 Aktionen
  • Branding-Paket zum Pauschalpreis unabhängig von der Mitarbeiterzahl
  • Schnelle Einführung mit Kommunikationsvorlagen

Nachteile

  • Keine steuerfreien Sachbezüge oder Zuschüsse, nur Rabatte auf eigene Einkäufe
  • Mitarbeitende profitieren nur, wenn sie die Angebote selbst kaufen
  • Eigenes Design nur im kostenpflichtigen White-Label-Paket
Mobile AppCloudÜber 15.900 exklusive Rabattaktionen für MitarbeitendeKategorien Veranstaltungen, Erlebnisse, Gastronomie und Online ShoppingRegionale Angebote im Umfeld der MitarbeitendenApp für iOS und AndroidWhite-Label-Plattform im eigenen Corporate DesignDashboard mit Nutzungsauswertung in Echtzeit
TarifeBasic kostenlosWhite Label (Branding) 49 € / Monatlaut Anbieter
Edenred LogoEdenredKostenpflichtigKostenpflichtigHosting EU

Edenred zählt zu den bekanntesten Anbietern für digitale Mitarbeiterbenefits im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen ist seit über 50 Jahren im Geschäft und betreut heute rund 54.000 Kundenunternehmen mit mehr als 1,8 Millionen aktiven Nutzern. Kern des Angebots ist die steuerfreie Sachbezugskarte, über die Arbeitgeber bis zu 50 Euro pro Monat und Mitarbeiter steuer- und sozialabgabenfrei auszahlen können. Ergänzt wird das Sachbezugsmodul durch Ticket Restaurant, den digitalen Essenszuschuss, der Mitarbeitenden zusätzliche Kaufkraft für Mittagessen verschafft, sowie durch ein Fahrrad-Leasing-Programm und die flexible Edenred City Karte für verschiedene Ausgabenkategorien.

Die technische Basis bildet eine Prepaid-Visa-Karte in Kombination mit einer App, über die Mitarbeitende ihr Guthaben einsehen und an über 100.000 Akzeptanzstellen in Deutschland einlösen können, von Supermaerkten über Tankstellen bis zu Online-Shops. Arbeitgeber verwalten Budgets, Mitarbeitergruppen und Auszahlungen über ein zentrales Employer-Portal. Die Plattform ist DATEV-zertifiziert und lässt sich in bestehende Lohnbuchhaltungsprozesse einbinden, was den administrativen Aufwand für HR-Teams reduziert.

Für Unternehmen, die mehrere Benefit-Kategorien kombinieren wollen, bietet Edenred verschiedene Module an, die sich unabhängig voneinander zubuchen lassen. Das macht die Lösung sowohl für kleine Betriebe interessant, die nur den steuerfreien Sachbezug nutzen möchten, als auch für größere Unternehmen mit einem breiteren Benefit-Programm. Die Kartenausgabe und der monatliche Ladevorgang laufen automatisiert, sodass HR nach der initialen Einrichtung wenig manuellen Aufwand hat.

Im Vergleich zu jüngeren Multi-Benefit-Plattformen punktet Edenred vor allem mit seiner Marktreichweite und dem breiten Akzeptanznetzwerk, während die Plattform bei der Individualisierung einzelner Benefit-Kategorien etwas weniger flexibel wirkt als spezialisierte Anbieter. Für Unternehmen, die eine etablierte, breit akzeptierte Lösung für Sachbezug und Essenszuschuss suchen, ist Edenred eine der ersten Adressen im DACH-Markt.

Vorteile

  • Sehr breites Akzeptanznetzwerk
  • Langjährige Markterfahrung und hohe Nutzerzahl
  • Mehrere kombinierbare Benefit-Module
  • Automatisierte monatliche Aufladung

Nachteile

  • Preise nicht transparent auf der Website einsehbar
  • Weniger individuell anpassbar als spezialisierte Multi-Benefit-Plattformen
Mobile AppCloudSteuerfreie Sachbezugskarte bis 50 Euro pro MonatTicket Restaurant EssenszuschussFahrrad-Leasing ProgrammEdenred City MehrzweckkarteMobile App für MitarbeitendeEmployer-Portal für Budgetverwaltung
TarifeSachbezug Karte auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: DATEV, Gängige Lohnbuchhaltungssysteme

givve LogogivveKostenpflichtigKostenpflichtigHosting DE

givve ist ein deutsches Fintech-Unternehmen, das kartenbasierte Lösungen für Mitarbeiterbenefits und Auszahlungen im öffentlichen Sektor anbietet. Rund 30.000 Kundenunternehmen nutzen die Plattform, über 600.000 Karten sind im Umlauf. givve gehört zur Upcoop-Genossenschaft, die in 25 Ländern aktiv ist, was der Lösung eine gewisse internationale Reichweite verleiht, auch wenn der Fokus klar auf dem DACH-Markt liegt.

Das Kernprodukt ist die givve Card, eine Prepaid-Mastercard, die für den steuerfreien Sachbezug, Essenszuschuss oder als flexibler Gutschein eingesetzt werden kann. Arbeitgeber verwalten Karten, Budgets und Aufladungen über den givve Hub, ein zentrales Verwaltungsportal, das laut Anbieter auf einfache Bedienung und automatisierte Prozesse ausgelegt ist. Ein Vorteil gegenüber manchen Wettbewerbern ist die fehlende Mindestvertragslaufzeit: Die Lösung lässt sich bereits ab einem Mitarbeitenden einsetzen, was sie auch für sehr kleine Teams oder Einzelunternehmer interessant macht.

Neben dem klassischen Sachbezug positioniert sich givve auch im Bereich der öffentlichen Verwaltung, wo die Karten für Sozialleistungen oder andere Auszahlungen an Buergerinnen und Buerger genutzt werden. Diese Doppelrolle als Benefits- und Payment-Anbieter unterscheidet givve von reinen HR-fokussierten Wettbewerbern und zeigt sich auch in der technischen Auslegung der Plattform, die auf hohe Sicherheitsstandards und moderne Verschlüsselung setzt.

Für Unternehmen bedeutet das in der Praxis eine flexible, DSGVO-konforme Lösung, die sich schnell einrichten lässt und ohne langfristige Bindung getestet werden kann. Die genaue Preisstruktur ist auf der Website nicht vollständig transparent, zeitlich begrenzte Aktionen mit reduzierten Karten- und Ladegebühren tauchen jedoch regelmäßig auf. Wer eine flexible Sachbezugslösung ohne Mindestvertragslaufzeit sucht, findet in givve eine praxiserprobte Option.

Vorteile

  • Nutzbar ab nur einem Mitarbeitenden
  • Keine langfristige Vertragsbindung
  • Etabliertes Fintech mit hoher Nutzerzahl
  • Regelmäßige Rabattaktionen

Nachteile

  • Preisstruktur auf der Website wenig transparent
  • Weniger Benefit-Kategorien als Multi-Benefit-Plattformen
Mobile AppCloudgivve Card als Prepaid Mastercardgivve Hub VerwaltungsportalSteuerfreier Sachbezug bis 50 EuroEssenszuschuss und GutscheinfunktionAutomatisierte KartenaufladungKeine Mindestvertragslaufzeit
Tarifegivve Card auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Gängige Lohnbuchhaltungssysteme

guud LogoguudKostenpflichtigKostenpflichtigHosting EU

guud ist ein Benefits-Anbieter mit Fokus auf Nachhaltigkeit, der Unternehmen dabei unterstützt, steuerfreie Zusatzleistungen für lokale und nachhaltige Angebote bereitzustellen. Anstelle eines möglichst breiten Akzeptanznetzwerks aus Grosskonzernen setzt guud gezielt auf regionale Händler, Fitnessangebote und nachhaltige Anbieter, sodass Mitarbeitende ihr Benefit-Budget bewusst in ihrer Region ausgeben. Die guudcard funktioniert wie eine klassische Benefit-Karte, kombiniert mit einer App, die verfügbare nachhaltige Standorte in der Nähe anzeigt.

Das Leistungsspektrum deckt die drei gängigen Kategorien steuerfreier Zusatzleistungen ab: den 50-Euro-Sachbezug, 60-Euro-Freibeträge sowie pauschal versteuerte Benefits bis 10.000 Euro für größere Sonderzahlungen. Zahlungen erfolgen wahlweise über die physische Karte, die App oder Apple beziehungsweise Google Pay, was die Nutzung im Alltag flexibel macht. Ein Alleinstellungsmerkmal ist der integrierte Impact Calculator, der Mitarbeitenden anzeigt, wie viel ihres Budgets sie bereits bei nachhaltigen Anbietern ausgegeben haben.

Auf Unternehmensseite wirbt guud mit minimalem Verwaltungsaufwand: Laut Anbieter sind keine technischen Integrationen notwendig, die Karte lässt sich ohne Schnittstellen direkt in die bestehende Lohnbuchhaltung einbinden. Die Mindestabnahme liegt bei 5 Karten, was guud auch für kleinere Teams zugänglich macht, während die Plattform gleichzeitig Lösungen für Startups, Mittelstand, Großunternehmen und das Gesundheitswesen anbietet.

Konkrete Preise nennt guud nicht öffentlich, Unternehmen erhalten je nach Größenklasse ein individuelles Angebot. Für Unternehmen, denen Nachhaltigkeit und die Förderung lokaler Anbieter beim Thema Mitarbeiterbenefits wichtig ist, bietet guud eine thematisch klar positionierte Alternative zu den großen, breiter aufgestellten Sachbezugskarten-Anbietern.

Vorteile

  • Klarer Nachhaltigkeitsfokus
  • Förderung regionaler und lokaler Anbieter
  • Bereits ab 5 Karten nutzbar
  • Keine Systemintegration erforderlich

Nachteile

  • Kleineres Akzeptanznetzwerk als große Wettbewerber
  • Keine öffentlich einsehbaren Preise
Mobile AppCloudguudcard für Sachbezug und FreibeträgeZahlung per Karte, App oder Apple/Google PayImpact Calculator für nachhaltige AusgabenFokus auf regionale AnbieterFirmenfitness-AngeboteKeine technische Integration nötig
TarifeIndividuelles Angebot auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Direkte Lohnbuchhaltungsanbindung ohne Schnittstelle

Probonio LogoProbonioKostenpflichtigKostenpflichtigHosting DE

Probonio ist eine deutsche Multi-Benefit-Plattform, die Unternehmen dabei unterstützt, steuerfreie Mitarbeiterzusatzleistungen digital zu verwalten. Anders als reine Sachbezugskarten-Anbieter deckt Probonio ein breiteres Spektrum ab: Sachbezug-Gutscheine, Essenszuschuesse, Mobilitätsbudgets, Fitnesszuschuesse und Unterstützung bei der Kinderbetreuung lassen sich alle über eine gemeinsame Plattform steuern. Mitarbeitende wählen und lösen ihre Benefits über eine mobile App ein, während HR-Teams die Konfiguration über ein Web-Portal vornehmen.

Ein zentrales Merkmal von Probonio ist die Flexibilität bei der Konfiguration: Arbeitgeber können Budgets nach Mitarbeitergruppen staffeln, Zeiträume individuell festlegen und die App im eigenen Corporate Design brandmarken. Die Plattform bindet sich zudem an bestehende HR- und Payroll-Systeme an, sodass steuerrelevante Daten automatisch für die Lohnbuchhaltung aufbereitet werden. Damit reduziert sich der manuelle Abstimmungsaufwand zwischen HR und Lohnbuchhaltung erheblich gegenüber papierbasierten oder Excel-gestützten Lösungen.

Beim Preismodell verfolgt Probonio einen nutzungsbasierten Ansatz: Unternehmen zahlen laut eigenen Angaben nur für tatsächlich genutzte Benefits, nicht für nicht abgerufene Budgets. Diese Abrechnungslogik unterscheidet sich von pauschalen Monatsgebühren pro Mitarbeiterkarte, wie sie bei reinen Sachbezugskarten-Anbietern üblich sind, und kann je nach Nutzungsintensitaet im Unternehmen günstiger oder teurer ausfallen. Konkrete Preise nennt Probonio erst auf Anfrage.

Der Support erfolgt über dedizierte Ansprechpartner, die sowohl per Telefon, E-Mail als auch WhatsApp erreichbar sind, was für eine Business-Software ungewöhnlich direkt ist. In Kundenreferenzen tauchen unter anderem Canon und Ahead auf, was auf eine gewisse Verbreitung im gehobenen Mittelstand hindeutet. Für Unternehmen, die mehrere Benefit-Kategorien flexibel kombinieren und nur für tatsächliche Nutzung zahlen wollen, ist Probonio eine der vielseitigeren Optionen im DACH-Markt.

Vorteile

  • Breites Spektrum an Benefit-Kategorien
  • Zahlung nur für tatsächlich genutzte Benefits
  • Direkter Support per WhatsApp
  • Flexible Konfiguration nach Mitarbeitergruppen

Nachteile

  • Keine öffentlich einsehbaren Preise
  • Nutzungsbasierte Abrechnung erschwert Budgetplanung im Voraus
Mobile AppCloudMulti-Benefit-Verwaltung über eine PlattformMobile App für MitarbeitendeWeb-Portal für HR-KonfigurationBudgetstaffelung nach MitarbeitergruppenIndividuelles App-BrandingHR- und Payroll-Integration
TarifeNutzungsbasiert auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Gängige HR-Systeme, Lohnbuchhaltungssysteme

pxtra Logopxtraab 2 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

Am besten geeignet für: Unternehmen, die mehrere steuerfreie Benefits über ein gemeinsames Budget anbieten und direkt in DATEV oder ein anderes Lohnsystem übergeben wollen

pxtra aus Rostock gehört zu den Multi-Benefit-Plattformen, geht aber einen Schritt weiter als eine reine Sachbezugskarte: Der Arbeitgeber gibt pro Person ein monatliches Budget frei, und jede Person stellt sich daraus in der App ihren eigenen Mix zusammen. Zur Wahl stehen Sachbezug mit Gutscheinen von über 120 Handelspartnern oder Urban Sports Club, Essenszuschuss, ÖPNV-Ticket, Kilometerpauschale, Fahrrad- und Hardware-Leasing, Internet- und Telefonkostenzuschuss, Erholungsbeihilfe, Betreuungskosten sowie bAV und bKV. Eigene Firmenleistungen laufen als Custom Benefits mit.

Für HR ist vor allem die Lohnseite interessant. pxtra prüft eingereichte Belege, rechnet Sonderzahlungen über pxtra Bonus steuerkonform ab und exportiert die Werte für DATEV LODAS, DATEV Lohn und Gehalt, Agenda, Sage und Addison, mit API-Anbindung an Personio und Paychex. Mitarbeitende ohne Firmen-E-Mail erreicht pxtra über ein Einladungs-PDF.

Die Preise sind öffentlich: 2, 6 oder 9 Euro pro Nutzer und Monat für Starter (nur Sachbezug), Basic (drei Benefits) und All-in-One (alle zwölf), zuzüglich Budget, Umsatzsteuer und einmaliger Einrichtungsgebühr, bei zwölf Monaten Erstlaufzeit. Die Daten liegen in Deutschland, pxtra ist nach ISO 27001 zertifiziert.

Vorteile

  • Ein Budget für viele steuerfreie Benefits, die Mitarbeitenden wählen selbst.
  • Öffentliche Preise ab 2 Euro pro Nutzer, bAV, bKV und pxtra Bonus in jedem Paket.
  • DATEV-Export mit eigenen Lohnarten, Belegprüfung durch pxtra und Hosting in Deutschland.

Nachteile

  • Keine Testphase, zwölf Monate Erstlaufzeit und eine einmalige Einrichtungsgebühr.
  • Volle Benefit-Auswahl erst im All-in-One-Paket für 9 Euro pro Nutzer.
  • Sachbezug über Gutscheine einzelner Partner statt über eine Prepaid-Karte.
Mobile AppCloudFreies Benefit-BudgetSachbezug mit GutscheinenErstattungs-BenefitsLeasingbAV und bKVpxtra Bonus
TarifeStarter 2 € / MonatBasic 6 € / MonatAll-in-One 9 € / MonatIndividuell auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: DATEV LODAS, DATEV Lohn und Gehalt, Personio, Paychex, Agenda und 15 weitere

Analysen aus unseren Daten

Wie transparent sind die Preise?

Preise geprüft im Oktober 2026

3 von 10 Anbietern veröffentlichen einen Monatspreis, 7 nennen ihren Preis nur auf Anfrage. Der Balken zeigt den günstigsten Tarif mit Monatspreis, netto laut Anbieter.

Kostenloser Tarif vorhanden

Quellen: Benefits.me · pxtra · Spendit

Jahreskosten-Rechner

  • Benefits.me588 €
  • pxtra1.200 €
  • Spendit2.299 €

Kosten im ersten Jahr, netto, inklusive einmaliger Einrichtungsgebühr; ohne nutzungsabhängige Gebühren. Nur Tarife, bei denen der Anbieter Preis und Abrechnungseinheit (pro Person oder pauschal) veröffentlicht.

Berechnungsgrundlage
  • Spendit Basic: 3,50 € / Monat pro Nutzer, 199 € Einrichtung, bis 200 Personen · 3,50 € pro Lizenz und Monat bei jährlicher Zahlung, für 1 bis 200 Mitarbeitende. Zzgl. 199 € einmaliger Einrichtungsgebühr je Unternehmen und Ladegebühren (2,5 % des Ladebetrags ab 200 €, sonst 5 € …
  • pxtra Starter: 2 € / Monat pro Nutzer · 2,00 Euro pro Nutzer und Monat zuzüglich USt. und Benefit-Budget, 12 Monate Erstlaufzeit, monatliche Abrechnung. Jahresendaktion bis 31.12.2026: 10 Prozent Rabatt im ersten Vertragsjahr (1,80 Euro) …
  • pxtra Basic: 6 € / Monat pro Nutzer · 6,00 Euro pro Nutzer und Monat zuzüglich USt. und Benefit-Budget, 12 Monate Erstlaufzeit, monatliche Abrechnung. Jahresendaktion bis 31.12.2026: 20 Prozent Rabatt im ersten Vertragsjahr (4,80 Euro) …
  • pxtra All-in-One: 9 € / Monat pro Nutzer · 9,00 Euro pro Nutzer und Monat zuzüglich USt. und Benefit-Budget, 12 Monate Erstlaufzeit, monatliche Abrechnung. Jahresendaktion bis 31.12.2026: 30 Prozent Rabatt im ersten Vertragsjahr (6,30 Euro) …
  • Benefits.me White Label (Branding): 49 € / Monat pauschal · 49 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung, pauschal unabhängig von der Zahl der Nutzer:innen

Was kommt beim Mitarbeiter an?

Rechtsstand § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG

Dein Unternehmen gibt 50 € im Monat aus: einmal als steuerfreier Sachbezug, einmal als Gehaltserhöhung mit denselben Kosten für den Arbeitgeber. Vereinfachte Schätzung.

50,00 €

kommen als Sachbezug an

20,66 €

netto aus 41,32 € brutto mehr Gehalt

50 € als Sachbezug

50,00 € beim Mitarbeiter

50 € als Gehaltserhöhung

Breite maßstabsgetreu, beide Balken entsprechen 50 € Arbeitgeberkosten.

  • Netto beim Mitarbeiter 20,66 €
  • Lohnsteuer 12,40 €
  • Sozialversicherung Arbeitnehmer 8,26 €
  • Sozialversicherung Arbeitgeber 8,68 €
  • Pro Jahr: 600 € gegenüber 248 €

Näherung: Je höher das Gehalt und bei Steuerklasse V oder VI, desto höher der Satz. Den genauen Wert zeigt ein Brutto-Netto-Rechner.

  • Sozialversicherung Arbeitnehmer: ca. 20 % (fest)
  • Sozialversicherung Arbeitgeber: ca. 21 % (fest)
  • Solidaritätszuschlag und Beitragsbemessungsgrenzen: nicht berücksichtigt

Freigrenze, kein Freibetrag

Sachbezüge bleiben nach § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG steuer- und beitragsfrei, wenn sie insgesamt 50 Euro im Kalendermonat nicht übersteigen. Das ist eine monatliche Freigrenze: Schon bei 50,01 € ist der gesamte Betrag steuer- und beitragspflichtig, nicht nur der Teil darüber. Nicht genutzte Beträge verfallen am Monatsende.

§ 8 EStG auf gesetze-im-internet.de

Welche Benefit-Arten deckt welcher Anbieter ab?

Spalten nach Häufigkeit sortiert, ähnliche Bezeichnungen sind zusammengefasst. Ein Feld ist markiert, wenn die Funktionsliste des Anbieters die Funktion ausdrücklich nennt. Ein leeres Feld heißt „nicht genannt“, nicht „gibt es nicht“. Mit der Maus über ein Feld fahren zeigt die Fundstelle.

Genannte Funktionen je Anbieter
AnbieterSachbezugEssenszuschussMobilitätGutscheineGesundheit & FitnessAnlässeBildungInternet & Homeoffice
pxtragenannt: Sachbezug mit Gutscheinengenannt: Essenszuschuss, ÖPNV-Ticket, Kilometerpauschale, Internet- und Telefonkostenzuschuss, Erholungsbeihilfe und …genannt: Fahrrad- und Hardware-Leasing über Partner, beim Hardware-Leasing gehört das Mitarbeiter-PC-Programm MeinMPP dazu.genannt: Sachbezug mit Gutscheinennicht genanntgenannt: Sonderzahlungen zu Anlässen bis 60 Euro, pauschal versteuerte Sachzuwendungen nach § 37b EStG und voll versteuerte …genannt: Eigene Leistungen des Arbeitgebers wie Weiterbildungsbudget oder Firmenevents erscheinen in derselben App.genannt: Essenszuschuss, ÖPNV-Ticket, Kilometerpauschale, Internet- und Telefonkostenzuschuss, Erholungsbeihilfe und …
Lofinogenannt: 50-Euro-Sachbezugsgutscheingenannt: Essenszuschuss und Internetpauschalegenannt: Mobilitätsbudget mit über 20 Verkehrsmittelngenannt: 50-Euro-Sachbezugsgutscheingenannt: Wellness-Bonus bis 600 Euro pro Jahrnicht genanntnicht genanntgenannt: Essenszuschuss und Internetpauschale
Pluxeegenannt: Benefits-Karte mit steuerfreiem Sachbezuggenannt: Digitale Essensgutscheinegenannt: Fahrrad-Leasingnicht genanntgenannt: Wellbeing-Programme und Fitnesszuschuessenicht genanntgenannt: Bildungskartennicht genannt
Spenditgenannt: Sachbezug-Modul bis 50 Euro steuerfreigenannt: Lunchit Essenszuschuss-Modulgenannt: Mobility-Modul für Mobilitätsbudgetnicht genanntnicht genanntgenannt: Celebrate-Modul für Anlässenicht genanntnicht genannt
Edenredgenannt: Steuerfreie Sachbezugskarte bis 50 Euro pro Monatgenannt: Ticket Restaurant Essenszuschussgenannt: Fahrrad-Leasing Programmnicht genanntnicht genanntnicht genanntnicht genanntnicht genannt
givvegenannt: Steuerfreier Sachbezug bis 50 Eurogenannt: Essenszuschuss und Gutscheinfunktionnicht genanntgenannt: Essenszuschuss und Gutscheinfunktionnicht genanntnicht genanntnicht genanntnicht genannt
become.1nicht genanntnicht genanntgenannt: Mobilitätsbudget inklusive Deutschlandticketgenannt: Digitale Gutscheinenicht genanntnicht genanntnicht genanntnicht genannt
guudgenannt: guudcard für Sachbezug und Freibeträgenicht genanntnicht genanntnicht genanntgenannt: Firmenfitness-Angebotenicht genanntnicht genanntnicht genannt
Summe7 von 86 von 86 von 84 von 83 von 82 von 82 von 82 von 8

Welche Integrationen sind verbreitet?

Die häufigsten Anbindungen an andere Software, gezählt bei den 9 von 10 Anbietern, die Integrationen nennen. Unterschiedliche Schreibweisen derselben Software sind zusammengefasst. „allgemein“ heißt: Der Anbieter nennt nur die Art der Software, kein konkretes Produkt.

Datenschutz und Betrieb im Überblick

6 von 10 Anbietern nennen einen Serverstandort in Deutschland, 9 von 10 einen in der EU.

Serverstandort und Betriebsart je Anbieter, laut Anbieterangaben
AnbieterServer in DeutschlandServer in der EUCloud
become.1jajaja
givvejajaja
Lofinojajaja
Proboniojajaja
pxtrajajaja
Spenditjajaja
Edenredkeine Angabejaja
guudkeine Angabejaja
Pluxeekeine Angabejaja
Benefits.mekeine Angabekeine Angabeja
Summe6 von 109 von 1010 von 10
laut Anbieterangaben jakeine Angabe (nicht zwingend nein)

Bekanntheit und Einstiegspreis

Stand Oktober 2026

Relative Bekanntheit der Marke im Web, Stand Oktober 2026, in fünf Stufen, gegenübergestellt mit dem günstigsten veröffentlichten Monatspreis. Bekanntheit zeigt, wie präsent ein Anbieter im Netz ist, nicht wie gut das Produkt ist. „Preis auf Anfrage“ ist eigens ausgewiesen und sagt nichts über die Höhe des Preises.

Preis: günstigster Tarif mit Monatspreis laut Anbieter, netto, je nach Anbieter pro Nutzer oder pauschal.

1 Anbieter fehlt, weil kein verlässlicher Bekanntheitswert vorliegt.

Was sind Benefits Apps für Mitarbeiter?

Benefits Apps sind digitale Plattformen oder mobile Anwendungen, über die Unternehmen Mitarbeiterzusatzleistungen verwalten, kommunizieren und ausliefern. Sie ersetzen Papiergutscheine, manuelle Gehaltsextras und unstrukturierte HR-Prozesse durch eine zentrale Oberfläche.

Der Kern besteht aus drei Funktionsblöcken:

  • Verwaltung: HR lädt Budgets hoch, weist Benefits einzelnen Mitarbeitenden oder Gruppen zu und prüft den Verbrauch in Echtzeit.
  • Auslieferung: Mitarbeitende erhalten Guthaben auf einer Prepaid-Karte, in einer App-Wallet oder als Gutscheincode und lösen dieses bei Partnern ein.
  • Reporting: Nutzungsquoten, beliebte Kategorien und steuerrelevante Auswertungen lassen sich exportieren.

Der Unterschied zu einfachen Gutscheinsystemen liegt in der laufenden Verwaltbarkeit: Budgets können monatlich neu geladen, Benefits angepasst und Mitarbeitende per Selbstregistrierung eingebunden werden.

Sachbezug 50 Euro steuerfrei: Regelung für 2026

Die Sachbezugsfreigrenze beträgt 2026 weiterhin 50 Euro pro Mitarbeiter und Monat. Bis zu diesem Betrag kann ein Arbeitgeber steuer- und sozialabgabenfreie Sachleistungen gewähren, ohne dass Lohnsteuer oder Sozialversicherungsbeiträge anfallen.

Drei Bedingungen müssen erfüllt sein:

  • Die Leistung muss zusätzlich zum regulären Gehalt gewährt werden, nicht als Gehaltsumwandlung.
  • Die 50-Euro-Grenze ist eine Freigrenze, kein Freibetrag: Wird sie auch nur um einen Cent überschritten, wird der gesamte Betrag steuer- und abgabenpflichtig.
  • Eingesetzte Gutschein- oder Geldkarten müssen die gesetzlichen Anforderungen an Sachbezug erfüllen und dürfen nicht auf Barzahlung oder Auszahlung ausgelegt sein.

Digitale Sachbezugskarten von Anbietern wie Edenred, Givve oder Pluxee sind so ausgelegt, dass sie diese Anforderungen standardmäßig erfüllen. Monatliches Aufladen auf exakt 50 Euro gilt als Best Practice für DACH-Unternehmen.

Führende Anbieter im Vergleich: Edenred, Givve, Pluxee, Spendit

Der DACH-Markt für Sachbezugskarten und Benefits-Apps wird von wenigen großen Plattformen dominiert. Hier die relevantesten:

  • Edenred: Internationaler Marktführer mit breitem Akzeptanznetzwerk. Einen Kartenpreis veröffentlicht Edenred nicht, Preise gibt es auf Anfrage. Karte und App ermöglichen Zahlung bei Supermärkten, Tankstellen und Online-Shops. Stark im Bereich Essensgutscheine (Ticket Restaurant).
  • Givve: Deutsches Unternehmen mit Fokus auf Flexibilität. Prepaid Mastercard, die breit akzeptiert wird. Preise nennt givve nur auf Anfrage. Auch als Essenszuschuss und Perkbudget nutzbar.
  • Pluxee (ehemals Sodexo Benefits): Umfangreiche Lösungen für Essen, Mobilität und Corporate Benefits. Starke Präsenz in großen Unternehmen und öffentlichem Sektor. Breites Netzwerk in DE, AT und CH.
  • Spendit: Münchner Anbieter mit digitalem Fokus. SpenditCard und SPENDIT-App, im Basic-Tarif 3,50 Euro pro Lizenz und Monat bei jährlicher Zahlung, zuzüglich 199 Euro Einrichtung. Beliebt bei mittelständischen Unternehmen wegen einfacher Einrichtung.

Ergänzend positionieren sich Anbieter wie Probonio, Lofino, become.1, guud und pxtra mit einem breiteren Multi-Benefit-Ansatz, der Sachbezug mit Essenszuschuss, Gesundheitsbudget und Lifestyle-Vorteilen kombiniert. pxtra aus Rostock arbeitet mit einem freien Benefit-Budget: Der Arbeitgeber legt den Betrag pro Person fest, die Mitarbeitenden wählen in der App selbst zwischen Sachbezug, Essenszuschuss, ÖPNV, Leasing, bAV, bKV und weiteren Bausteinen.

Benefit-Kategorien: Food, Mobilität, Wellness, Lifestyle

Moderne Benefits-Plattformen gehen über den klassischen Sachbezug hinaus. Die gängigen Kategorien im DACH-Markt 2026:

  • Food und Essen: Digitale Essensmarken, Restaurantgutscheine und Essenszuschuss für Kantinen oder Lieferdienste. Steuerlicher Vorteil: 2026 bis zu 7,67 Euro pro Arbeitstag zusätzlich zum Sachbezug möglich.
  • Mobilität: Deutschlandticket-Zuschuss, Mobilitätsbudget für den ÖPNV, Fahrrad-Leasing (JobRad) oder Dienstwagenregelung. Wachstumsstärkste Kategorie seit 2023.
  • Wellness und Gesundheit: Zuschuss zu Fitnessstudio, Prävention oder betrieblicher Krankenversicherung. Viele Anbieter unterstützen Kooperationen mit Urban Sports Club oder Hansefit.
  • Lifestyle und Shopping: Gutscheine und Rabatte bei Online-Shops, Streaming-Diensten, Reisen oder Kulturveranstaltungen. Besonders geschätzt von jüngeren Mitarbeitenden.
  • Weiterbildung: Lernbudgets für Kurse, Sprachkurse oder Zertifizierungen. Steuerlich als Weiterbildungskosten des Arbeitgebers absetzbar.

Plattformen wie become.1 oder Lofino ermöglichen es HR, aus mehreren dieser Kategorien ein individuelles Benefits-Paket zu schnüren, das Mitarbeitende per App selbst priorisieren können. pxtra deckt zusätzlich bAV, bKV sowie Fahrrad- und Hardware-Leasing ab und weist über Benefit-Sets unterschiedlichen Gruppen ein eigenes Angebot zu.

DSGVO und Datenschutz bei Benefits Apps

Benefits-Apps verarbeiten personenbezogene Daten von Mitarbeitenden: Namen, Adressen, Nutzungsverhalten und in einigen Fällen Gesundheitsdaten bei Wellness-Benefits. Datenschutzrechtliche Anforderungen sind damit ein zentrales Auswahlkriterium.

  • Auftragsverarbeitung: Ein Datenverarbeitungsvertrag (DPA) mit dem Anbieter ist Pflicht nach Art. 28 DSGVO.
  • Serverstandort: EU-Hosting ist gesetzlich nicht zwingend vorgeschrieben, aber für Betriebsräte und Compliance-Teams in DACH ein starkes Argument. Mehrere Anbieter hosten explizit in Deutschland, pxtra zum Beispiel nennt Server in Deutschland und eine Zertifizierung nach ISO 27001.
  • Zugriffsrechte: HR sollte nur aggregierte Nutzungsdaten sehen; individuelle Kaufhistorien einzelner Mitarbeitender sollten durch Rollenkonzepte geschützt sein.
  • Beschäftigtendatenschutz: In Deutschland greift zusätzlich das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Betriebsräte haben ein Mitbestimmungsrecht bei der Einführung neuer Überwachungs- und Auswertungssysteme.

Seriöse Anbieter stellen vorkonfigurierte DSGVO-Einstellungen, ein Datenschutzzertifikat und den DPA auf Anfrage zur Verfügung.

Steuerregeln für Benefits im Überblick

Neben dem Sachbezug gibt es weitere steuerlich begünstigte Benefit-Bausteine, die viele Apps unterstützen:

  • Sachbezug: 50 Euro/Monat steuer- und sozialabgabenfrei (Freigrenze, nicht Freibetrag).
  • Essenszuschuss: 2026 bis zu 7,67 Euro pro Arbeitstag: der Sachbezugswert von 4,57 Euro für eine Mittagsmahlzeit, den der Arbeitgeber pauschal mit 25 % versteuern kann, plus 3,10 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei.
  • Jobticket / ÖPNV: Arbeitgeberfinanziertes Deutschlandticket ist seit 2023 steuer- und sozialabgabenfrei, wenn es zusätzlich zum Lohn gewährt wird.
  • Gesundheitsförderung: Bis zu 600 Euro/Jahr steuerfrei für zertifizierte Präventionsmaßnahmen nach § 3 Nr. 34 EStG.
  • Weiterbildung: Beruflich veranlasste Weiterbildungskosten des Arbeitgebers sind grundsätzlich steuerfrei.

Wichtig: Benefits aus mehreren Kategorien können kombiniert werden, müssen aber separat abgerechnet und dokumentiert werden. Gute Plattformen erzeugen automatisch steuerliche Nachweise für die Lohnbuchhaltung. Für Sonderzahlungen wie Geburtstags- oder Jubiläumsgeschenke bis 60 Euro je Anlass, pauschal versteuerte Sachzuwendungen nach § 37b EStG und voll versteuerte Prämien bringt pxtra ein eigenes Bonus-Modul mit.

KI und Automatisierung in Benefits-Plattformen 2026

KI-Funktionen halten 2026 in mehrere Bereiche von Benefits-Apps Einzug:

  • Personalisierte Empfehlungen: Auf Basis von Nutzungsmustern schlägt die App jedem Mitarbeitenden passende Benefit-Kategorien oder Rabatte vor, ohne dass HR manuell eingreifen muss.
  • Nudging und Erinnerungen: Automatische Push-Benachrichtigungen, wenn Mitarbeitende ihr monatliches Sachbezugsguthaben noch nicht aufgebraucht haben.
  • Chatbot-Support: Häufige Anfragen zu Einlösungsorten, Restguthaben oder Steuerregeln werden per Bot beantwortet, was HR-Desk-Anfragen deutlich reduziert.
  • Lohnbuchhaltungsintegration: Automatische Übertragung der steuerrelevanten Daten in DATEV, Sage oder andere Payroll-Systeme ohne manuelle Eingabe.

Besonders Multi-Benefit-Plattformen wie Lofino und become.1 investieren in 2026 stark in KI-gestütztes Engagement, um die Nutzungsquoten zu erhöhen. Höhere Nutzungsquoten verbessern wiederum die wahrgenommene Arbeitgeberattraktivität.

Preise und Kostenmodelle für Benefits-Apps

Die Preisgestaltung variiert stark je nach Anbietertyp und Leistungsumfang:

  • Sachbezugskarten-Anbieter: Meist pro Mitarbeiter und Monat abgerechnet. Spendit nennt 3,50 Euro pro Lizenz und Monat bei jährlicher Zahlung plus 199 Euro Einrichtung; Edenred, givve und Pluxee nennen ihre Preise nur auf Anfrage.
  • Multi-Benefit-Plattformen: Flatrates zwischen 3-10 Euro pro Mitarbeiter und Monat, abhängig von der Anzahl aktiver Benefit-Bausteine. Einige verlangen zusätzlich eine Einrichtungsgebühr. pxtra veröffentlicht seine Pakete: Starter 2 Euro (nur Sachbezug), Basic 6 Euro (drei Benefits) und All-in-One 9 Euro (alle zwölf Benefits) pro Nutzer und Monat, zuzüglich Benefit-Budget und einmaliger Einrichtungsgebühr, ab 500 Mitarbeitenden auf Anfrage.
  • Volumenrabatte: Ab ca. 50-100 Mitarbeitenden sind individuelle Konditionen verhandelbar. Große Belegschaften zahlen oft deutlich weniger pro Kopf.

Zusatzkosten entstehen häufig für:

  • Premium-Benefit-Kategorien außerhalb des Grundpakets
  • Individuelle Brandingoptionen (White-Label-App)
  • Dedizierter Account-Manager oder Implementierungsunterstützung
  • Schnittstellen zu HRIS oder Payroll-Systemen außerhalb der Standardintegrationen

Kostenlose Testphasen von 14-30 Tagen sind bei den meisten Anbietern möglich; vollständig kostenlose Dauerlösungen existieren in diesem Segment kaum.

Benefits für Mitarbeiter Apps im Markt-Überblick

10 Tools im Vergleich
6 mit Hosting in Deutschland
0 mit Free-Trial oder Free-Plan
0 mit öffentlicher API
Hosting-Standort10Anbieter Made in Germany 6 (60%) EU (ohne DE) 3 (30%) Außerhalb EU 1 (10%)
Preismodell10Anbieter Freemium 1 (10%) Kostenpflichtig 9 (90%)
Capabilities10Anbieter mit Mobile-App 10 von 10 (100%)

Häufige Fragen

Was ist eine Benefits App für Mitarbeiter?

Eine Benefits App ist eine digitale Plattform, über die Unternehmen Mitarbeiterzusatzleistungen verwalten und ausliefern. Mitarbeitende sehen ihre verfügbaren Leistungen in einer App oder einem Webportal, lösen Guthaben ein und verwalten Präferenzen selbst. HR behält die Kontrolle über Budgets, Kategorien und Nutzungsberichte.

Wie hoch ist die Sachbezugsfreigrenze 2026?

Die Sachbezugsfreigrenze liegt 2026 bei 50 Euro pro Mitarbeiter und Monat. Bis zu diesem Betrag können Arbeitgeber steuer- und sozialabgabenfreie Sachleistungen gewähren, sofern die Leistung zusätzlich zum regulären Gehalt erfolgt und die gesetzlichen Anforderungen an den Sachbezug erfüllt sind. Ein Überschreiten um auch nur einen Cent macht den gesamten Betrag steuer- und abgabenpflichtig.

Welche Benefits Apps sind in Deutschland am weitesten verbreitet?

Zu den am häufigsten genutzten Anbietern im DACH-Markt gehören Edenred, Givve, Pluxee (ehemals Sodexo) und Spendit für kartenbasierte Sachbezugslösungen sowie Probonio, Lofino, become.1 und guud für Multi-Benefit-Plattformen mit mehreren Leistungskategorien.

Was ist der Unterschied zwischen Sachbezugskarte und Multi-Benefit-Plattform?

Eine Sachbezugskarte ist eine Prepaid-Karte, die monatlich mit bis zu 50 Euro aufgeladen wird und bei Akzeptanzstellen einlösbar ist. Eine Multi-Benefit-Plattform geht weiter: Sie kombiniert Sachbezug mit Essenszuschuss, Mobilitätsbudget, Gesundheitsangeboten und weiteren Kategorien auf einer einzigen Oberfläche und erlaubt Mitarbeitenden oft, ihre Präferenzen selbst zu steuern.

Sind Benefits Apps DSGVO-konform?

Seriöse Anbieter stellen einen Datenverarbeitungsvertrag (DPA) nach Art. 28 DSGVO bereit, hosten auf EU-Servern und bieten rollenbasierte Zugriffsrechte. Vor der Einführung sollte der Betriebsrat eingebunden werden, da digitale Benefit-Systeme unter das Mitbestimmungsrecht fallen können. Der DPA und ein Nachweis über den Serverstandort sind Pflichtdokumente bei der Einreichung.

Kann ich Sachbezug und Essenszuschuss gleichzeitig nutzen?

Ja, beide Benefits können gleichzeitig gewährt werden, da sie unterschiedlichen steuerrechtlichen Regelungen folgen. Der Sachbezug fällt unter die 50-Euro-Freigrenze, der Essenszuschuss läuft separat mit pauschal 25 % Lohnsteuer für den Arbeitgeber. Multi-Benefit-Plattformen unterstützen die getrennte Abrechnung beider Bausteine in der Regel automatisch.

Was kostet eine Benefits App pro Mitarbeiter und Monat?

Öffentliche Preise nennen unter anderem Spendit mit 3,50 Euro pro Lizenz und Monat bei jährlicher Zahlung, dazu 199 Euro Einrichtung, und pxtra mit 2, 6 oder 9 Euro pro Nutzer und Monat je nach Paket, zuzüglich Benefit-Budget und einmaliger Einrichtungsgebühr. Edenred, givve und Pluxee nennen ihre Preise nur auf Anfrage. Multi-Benefit-Plattformen verlangen meist 3-10 Euro pro Kopf, abhängig vom Leistungsumfang. Ab ca. 50-100 Mitarbeitenden sind individuelle Konditionen verhandelbar.

Muss der Betriebsrat bei der Einführung einer Benefits App zustimmen?

In vielen Fällen ja. Wenn die Plattform Nutzungsdaten erfasst oder das Verhalten von Mitarbeitenden protokolliert, greift das Mitbestimmungsrecht nach Paragraph 87 BetrVG. Eine frühzeitige Einbindung des Betriebsrats und eine klare Betriebsvereinbarung zur Nutzung und Datenzugriffsrechten sind empfehlenswert.

Welche Benefit-Kategorien können über eine App ausgespielt werden?

Die gängigen Kategorien im DACH-Markt sind Sachbezug, Essenszuschuss, Mobilitätsbudget (inklusive Deutschlandticket), Wellness und Gesundheitsförderung, Lifestyle-Rabatte sowie Weiterbildungsbudgets. Viele Plattformen ermöglichen es Mitarbeitenden, Präferenzen selbst zu setzen, sodass jeder die für ihn relevanten Leistungen priorisiert.

Wie lässt sich eine Benefits App in die Lohnbuchhaltung integrieren?

Führende Anbieter bieten Schnittstellen zu gängigen Payroll-Lösungen wie DATEV, Sage oder Personio. Die steuerrelevanten Beträge werden automatisch als Lohnbuchhaltungsexport bereitgestellt, sodass kein manuelles Übertragen nötig ist. Für DATEV gibt es bei einigen Anbietern einen direkten Export für DATEV LODAS, pxtra etwa exportiert für LODAS und DATEV Lohn und Gehalt mit eigenen Lohnarten.

Eignen sich Benefits Apps auch für kleine Unternehmen?

Ja, mehrere Anbieter richten sich explizit an KMU mit kleinen Belegschaften. Spendit, Probonio und Givve bieten einfache Onboarding-Prozesse ohne lange Implementierungszeiten. pxtra verlangt keine Mindestanzahl an Mitarbeitenden und startet bei 2 Euro pro Nutzer und Monat. Schon ab 5-10 Mitarbeitenden lohnt sich eine digitale Lösung, weil die Verwaltung per App weniger Aufwand bedeutet als papierbasierte Gutscheine.

Was ist der Unterschied zwischen Edenred und Pluxee?

Beide sind international aufgestellte Anbieter mit breitem Akzeptanznetzwerk. Edenred ist besonders stark im Bereich Essensgutscheine (Ticket Restaurant) und Tankkarten, während Pluxee (ehemals Sodexo Benefits) ein breiteres Leistungsportfolio im Bereich Corporate Benefits und Mobilität anbietet. Im DACH-Markt sind beide gut vertreten; die Wahl hängt meist von bestehenden Verträgen und bevorzugten Akzeptanzstellen ab.

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