Kundenportal-Software im Vergleich

Kundenportal-Software gibt deinen Kunden einen eigenen Login für Dokumente, Rechnungen, Tickets und Projektstatus. Sie lohnt sich für Agenturen, Steuerberater, Dienstleister und B2B-Firmen, die weniger E-Mails und mehr Überblick wollen.

Tools im Vergleich
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Tools im Vergleich
mit Hosting in Deutschland
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mit Hosting in Deutschland
kostenlos oder Freemium
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kostenlos oder Freemium
mit kostenloser Testphase
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mit kostenloser Testphase
Max BenzGeprüft von Max Benz · Tool-Daten aktualisiert im Oktober 2026Über suitApp

Kunden schicken Unterlagen per E-Mail, fragen nach dem Stand ihres Projekts und suchen alte Rechnungen. Du beantwortest dieselben Fragen immer wieder, und wichtige Dateien liegen verstreut in Postfächern. Ein Kundenportal löst das: Jeder Kunde loggt sich ein und findet Dokumente, Aufgaben, Rechnungen und Nachrichten an einem Ort.

Auf dieser Seite vergleichen wir neun Lösungen. Dazu zählen reine Portal-Tools wie SuiteDash, Clinked und Moxo, No-Code-Baukästen wie Softr, Branchenlösungen wie TaxDome sowie Plattformen aus dem CRM- und Low-Code-Bereich, etwa TecArt CRM, Intrexx und Microsoft Power Pages. Einen klaren Marktführer für den DACH-Raum gibt es nicht, deshalb hängt die Wahl stark von deinem Einsatzzweck ab.

Achte vor allem auf vier Dinge: eigene Domain und eigenes Branding, die Preislogik (pro Nutzer, pro Kunde oder pauschal), den Hosting-Standort samt DSGVO-Unterlagen und die Anbindung an deine bestehenden Tools. Die folgenden Abschnitte erklären diese Punkte und zeigen, welche Software zu welcher Situation passt.

Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck

Aus unserem Ratgeber weiter unten

Agentur und Beratung

Weil alle Tarife unbegrenzt Nutzer enthalten und du Portal, CRM und Projekte in einem Tool hast.

Auch gut: Assembly

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Steuerberater und Kanzlei

Weil es für Dienstleister im Steuerbereich gebaut ist und Portal, Dokumente, E-Signatur und Workflows verbindet.

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Deutsches Hosting

Weil Hosting und Support in Deutschland laufen und das Self-Service-Portal mit Ticketing zum CRM gehört.

Auch gut: Intrexx

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Eigenes Portal bauen

Weil du ohne Programmierung ein Portal mit Rechteverwaltung bauen kannst.

Auch gut: Microsoft Power Pages

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Alle 11 Kundenportal-Software im Überblick

Zum Vergleichen zwei Tools markieren

SuiteDash LogoSuiteDashab 19 $ / MonatKostenpflichtig

SuiteDash ist eine All-in-One-Plattform für Dienstleister, die Kundenportal, CRM, Projektverwaltung und weitere Geschäftsprozesse bündelt. Du richtest für jeden Kunden ein eigenes Portal ein, über das er Dateien austauscht, Aufgaben einsieht und mit Dir kommuniziert. Alle Tarife enthalten laut Anbieter unbegrenzt viele Nutzer, CRM-Kontakte, Mitarbeiter und Portale. White Labeling und eine individuell gebrandete mobile App sind bereits im Einstiegstarif Start enthalten, der 19 US-Dollar pro Monat kostet und 100 GB Speicher bietet. Der Tarif Thrive für 49 US-Dollar ergänzt Autoresponder-Marketing und dynamische Angebote bei 500 GB Speicher, Pinnacle für 99 US-Dollar bringt ein Automatisierungs-Toolkit, ein Lernmanagementsystem und 2 TB Speicher. Bei jährlicher Zahlung fällt der Monatspreis niedriger aus. Neue Nutzer testen 14 Tage lang den vollen Pinnacle-Tarif ohne Kreditkarte, zusätzlicher Speicher kostet 5 US-Dollar pro Monat je 250 GB. Die Oberfläche ist englischsprachig, Preise werden in US-Dollar angegeben. Das Werkzeug passt für Agenturen, Berater und kleine Dienstleistungsunternehmen, die viele Kunden betreuen und dafür ein einheitliches System statt vieler Einzelwerkzeuge wollen.

Vorteile

  • Unbegrenzte Nutzer in allen Tarifen
  • White Label schon im Einstiegstarif
  • 14 Tage Test ohne Kreditkarte
  • Viele Funktionen in einer Plattform

Nachteile

  • Oberfläche und Support auf Englisch
  • Preise in US-Dollar
  • Großer Funktionsumfang erfordert Einarbeitung
  • Kein Hosting in Deutschland angegeben
Kostenlose TestphaseMobile AppCloudKundenportal pro KundeCRM und KontaktverwaltungWhite LabelingEigene mobile AppDynamische AngeboteAutomatisierungs-Toolkit
TarifeStart 19 $Thrive 49 $Pinnacle 99 $laut Anbieter
TTaxDomeKostenpflichtigKostenpflichtig

TaxDome ist eine All-in-One Practice-Management-Plattform für CPAs, Steuerberater und Buchhaltungskanzleien - vorrangig im US-amerikanischen und kanadischen Markt. Die Software vereint Mandantenportal, Workflow-Automatisierung, Dokumentenmanagement, CRM, Abrechnung und elektronische Unterschriften in einer einzigen Lösung. Kanzleien ersetzen damit bis zu 8 separate Tools durch eine integrierte Plattform. Das Mandantenportal (white-label) steht als Web- und mobile App bereit: Mandanten laden Dokumente hoch, signieren digital, bezahlen Rechnungen und kommunizieren sicher mit der Kanzlei. Die Workflow-Engine automatisiert wiederkehrende Aufgaben wie Engagement-Letter-Versand, Dokumentenanfragen und Rechnungsstellung. TaxDome KI (TaxDome AI) erkennt und kategorisiert eingehende Dokumente automatisch (z. B. 1099, W-2, Engagement Letter), ordnet sie dem richtigen Mandanten zu und benennt Dateien konsistent. Das KI-Reporting erlaubt Abfragen in natürlicher Sprache (Englisch und 12 weitere Sprachen) für Kanzleiauswertungen. KI-Funktionen sind ohne Aufpreis in allen Abonnements enthalten. Integrationen umfassen QuickBooks Online, Xero, Stripe, Zapier (9.000+ Apps), Google Calendar sowie gaengige US-Steuerprogramme (Drake, UltraTax, Lacerte, CCH, ProConnect, ProSeries, TaxWise, ATX). Die Plattform ist SOC-2-zertifiziert und kann in einer EU-Region betrieben werden.

Vorteile

  • Ersetzt bis zu 8 separate Kanzleitools in einer Plattform
  • KI-Funktionen ohne Aufpreis in jedem Plan enthalten
  • Starkes US-Oekosystem mit Integrationen zu allen gaengigen US-Steuerprogrammen
  • White-Label-Mandantenportal mit mobiler App für professionellen Kanzleiauftritt
  • SOC-2-Zertifizierung und EU-Region-Option für Datensicherheit
  • Breite Integrationspalette: QuickBooks, Xero, Stripe, Zapier (9.000+ Apps)
  • Skalierbar von Solo-Praktikern bis zu großen Kanzleien mit dedizierten Success-Managern

Nachteile

  • Stark auf den US-amerikanischen und kanadischen Markt ausgerichtet - kein DATEV-Support für deutschsprachige Kanzleien
  • Steile Lernkurve: Umfang der Funktionen erfordert erheblichen Einrichtungsaufwand und Schulungszeit
  • Jaehrliche Mindestlaufzeit in den meisten Plänen - keine flexible monatliche Kündigung ausser beim Pro-Plan
  • Berichtsfunktionen und Analysen weniger tiefgehend als in spezialisierten Reporting-Tools
  • Nicht für DACH-spezifisches Steuerrecht (UStG, GoBD) oder lokale Compliance optimiert
APIMobile AppCloudMandantenportal (white-label, Web & Mobile App)Workflow-Automatisierung und Pipeline-ManagementKI-Dokumentenerkennung und -organisation (TaxDome AI)KI-Reporting mit natürlichsprachlichen AbfragenElektronische Unterschriften (unbegrenzt)Abrechnung, Zeiterfassung und Zahlungsabwicklung
TarifeEssentials $800/User/Jahr (1 Nutzer)Pro $1.000/User/Jahr (~$83/User/Mo)Business $1.200/User/Jahr (~$100/User/Mo)laut Anbieter

Integrationen: QuickBooks Online, Xero, Stripe, Zapier, Google Calendar und 11 weitere

TecArt CRM LogoTecArt CRMab 19 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

TecArt ist eine CRM- und Business-Plattform der TecArt GmbH aus Erfurt. Das Unternehmen gibt es seit 1999. Die Software verbindet Kundenverwaltung, Kundenservice, Faktura, Groupware und Vertragsmanagement in einer Lösung. Für das Thema Kundenportal ist vor allem das Modul Kundenservice mit Ticketing und Self-Service-Portal wichtig. Deine Kunden stellen dort Anfragen und du bearbeitest sie zentral im CRM. TecArt richtet sich an Organisationen mit hohen Datenschutzanforderungen. Der Anbieter nennt unter anderem die öffentliche Verwaltung, IT-Dienstleister, Telekommunikation und Energie. Nach eigenen Angaben nutzen mehr als 500 Organisationen mit über 12.000 Nutzern die Plattform. Zu den Kernfunktionen zählen Kontaktverwaltung, Leads, Aufträge, Verträge und E-Rechnungen. Dazu kommen Workflows zur Automatisierung von Vertriebsprozessen und eine zentrale Bearbeitung von Kundenanfragen. Eine REST-API, E-Mail-Anbindung per IMAP und SMTP, Import und Export per CSV und Excel, CTI-Anbindung und OCR-Texterkennung sind laut Anbieter enthalten. Im Enterprise-Paket gibt es einen DATEV-Connector. Außerdem nennt TecArt KI-Funktionen wie einen E-Mail-Assistenten und einen Website-Chatbot. Beim Datenschutz setzt TecArt auf Entwicklung und Hosting in Deutschland. Der Anbieter nutzt nach eigener Aussage keine US-Cloud-Anbieter wie AWS, Azure oder Google Cloud. Du kannst zwischen Public Cloud, Private Cloud und On-Premises wählen. TecArt ist nach ISO 27001 zertifiziert und DSGVO-konform. Die Preise gelten pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, es gibt eine Mindestzahl von fünf Nutzern. Basic kostet ab 19 Euro, Pro ab 49 Euro und Enterprise ab 79 Euro, jeweils netto. Bei monatlicher Zahlung liegen die Preise höher. Du kannst die Software 30 Tage unverbindlich testen. TecArt passt, wenn du ein deutsches CRM mit Service-Portal suchst und Wert auf Datenhoheit legst. Als reines White-Label-Kundenportal für Projektarbeit ist es weniger gedacht, der Schwerpunkt liegt auf dem CRM.

Vorteile

  • Entwicklung und Hosting in Deutschland
  • ISO 27001 zertifiziert und DSGVO-konform
  • Cloud, Private Cloud und On-Premises wählbar
  • Transparente Preise pro Nutzer
  • 30 Tage kostenlos testen ohne Kreditkarte

Nachteile

  • Mindestens 5 Nutzer pro Vertrag
  • Portal ist Teil des CRM und kein eigenständiges White-Label-Produkt
  • Keine mobile App in den Anbieterangaben genannt
  • DATEV-Anbindung nur im Enterprise-Paket
Kostenlose TestphaseAPICloudOn-PremiseCRM mit KundenverwaltungSelf-Service-PortalTicketingFaktura und E-RechnungVertragsmanagementWorkflow-Automatisierung
TarifeBasic 19 €Pro 49 €Enterprise 79 €laut Anbieter

Integrationen: DATEV, OnlyOffice, IMAP, SMTP, CTI-Telefonanlagen

Softr LogoSoftrKostenlos nutzbarFreemium

Softr ist eine No-Code-Plattform, mit der Du sichere Portale und interne Anwendungen ohne Entwickler baust. Ein KI-Co-Builder erzeugt aus Deiner Beschreibung die Datenbank, die Seiten, Rollen und Logik. Als Datenbasis dient eine integrierte Datenbank, alternativ bindest Du mehr als 21 externe Quellen wie Airtable, Notion, Google Sheets, HubSpot oder REST-APIs an. Workflow-Automatisierung verbindet mehrstufige Abläufe, über Nutzergruppen steuerst Du, wer welche Seiten, Daten und Aktionen sehen darf. Typische Einsatzfälle sind Kundenportale, Partnerportale, CRMs, Intranets, Dashboards und Wissensdatenbanken. Laut Anbieter gibt es vier Tarife bei jährlicher Abrechnung: Free für 0 US-Dollar, Basic für 19, Pro für 99 und Business für 329 US-Dollar pro Monat, alle mit unbegrenzten Apps, Datenbanken, Workflows und Formularen. Gemeinnützige und Bildungseinrichtungen erhalten 50 Prozent Rabatt. Der Anbieter erwähnt Hosting in Deutschland für die DSGVO-Konformität, Details dazu solltest Du vor dem Einsatz prüfen. Das Werkzeug passt für Teams, die ein individuelles Kundenportal auf Basis vorhandener Daten schnell selbst aufbauen wollen.

Vorteile

  • Kostenloser Tarif verfügbar
  • Flexibel für Portale und interne Tools
  • Anbindung an Airtable, Notion und Google Sheets
  • Rabatt für Gemeinnützige und Bildung

Nachteile

  • Preise in US-Dollar
  • Individueller Aufbau erfordert Einarbeitung
  • Genauer Serverstandort muss geprüft werden
Kostenlose TestphaseMobile AppCloudKI-Co-BuilderIntegrierte DatenbankAnbindung von über 21 DatenquellenWorkflow-AutomatisierungRechte nach NutzergruppenMobile Apps aus Web-Apps
TarifeFree kostenlosBasic 19 $Pro 99 $Business 329 $laut Anbieter

Integrationen: Airtable, Notion, Google Sheets, HubSpot

Assembly LogoAssemblyFreemiumFreemium

Assembly ist eine Plattform für Dienstleistungsunternehmen, mit der Du Kundenanwendungen ohne Programmierung aufbaust. Sie verbindet einen KI-gestützten App-Builder mit CRM, Kundenportal und Workflow-Verwaltung. Du beschreibst eine Anwendung in normaler Sprache, die Plattform legt einen Plan vor und baut sie nach Deiner Freigabe. Kunden sehen alle Apps in einer Seitenleiste in einem Portal mit Deinem Branding auf Deiner eigenen Domain. Authentifizierung, Rollen, Benachrichtigungen, Zahlungen und Sicherheit übernimmt die Plattform. Mehr als 30 Vorlagen decken Onboarding, Zeiterfassung, Dokumentenabfrage und Rechnungen ab, veröffentlichte Apps passt Du im Dialog weiter an. Über Schnittstellen bindest Du bestehende Werkzeuge an. Es gibt einen dauerhaft kostenlosen Tarif ohne Kreditkarte, bezahlte Tarife bieten mehr Apps und monatliche Build-Guthaben, konkrete Preise haben wir auf der Startseite nicht gefunden. Die Plattform war früher unter dem Namen Copilot bekannt. Das Werkzeug passt für Agenturen, Steuerberater, Berater und andere Dienstleister, die ein markengebundenes Kundenportal mit individuellen Abläufen aufbauen möchten. Vergleiche vor einer Entscheidung die Tarife und prüfe in einer Demo oder Testphase, ob der Funktionsumfang zu Deinem Alltag passt.

Vorteile

  • Dauerhaft kostenloser Einstieg
  • Portal und CRM in einem System
  • Apps im Dialog anpassbar
  • Viele Vorlagen für typische Abläufe

Nachteile

  • Konkrete Preise nicht öffentlich einsehbar
  • Oberfläche englischsprachig
  • Hosting-Standort nicht angegeben
Kostenlose TestphaseCloudKI-App-BuilderKundenportal auf eigener DomainIntegriertes CRMRollen und BerechtigungenZahlungen und BenachrichtigungenÜber 30 Vorlagen
Intrexx LogoIntrexxKostenpflichtigKostenpflichtigHosting EU

Intrexx ist eine Plattform zur Anwendungsentwicklung, Prozessautomatisierung und Datenverwaltung der Intrexx GmbH aus Freiburg. Der Anbieter ist nach eigenen Angaben seit mehr als 25 Jahren am Markt und wirbt mit Made in Germany. Intrexx ist kein fertiges Kundenportal zum Anmelden und Losklicken. Du baust damit individuelle Portale und Anwendungen, etwa für Kunden, Partner oder Mitarbeiter. Die Plattform besteht aus drei Bausteinen. Mit der Anwendungsentwicklung erstellst du moderne, interaktive Applikationen. Die Prozessorchestrierung verbindet Abläufe über mehrere Systeme hinweg. Die Datenverwaltung hilft dir, Geschäftsdaten unternehmensweit zu steuern. Der Anbieter beschreibt seinen Ansatz als AppGen und spricht von flexibler Integration in bestehende Systeme. Intrexx richtet sich an mittelständische Unternehmen und Organisationen. Als Branchen nennt der Anbieter Gesundheitswesen, öffentliche Verwaltung, Fertigung, Bau, Energie und Finanzdienstleistungen. Nach eigenen Angaben nutzen weltweit 1,3 Millionen Menschen täglich Intrexx-Anwendungen. Es seien mehr als 70.000 Anwendungen entstanden, und das Unternehmen sei in über 19 Ländern aktiv. Beim Datenschutz nennt Intrexx Hosting innerhalb der Europäischen Union, DSGVO-Konformität und eine ISO-27001-Zertifizierung. Welche Rechenzentren genau genutzt werden und ob ein Hosting speziell in Deutschland möglich ist, steht auf den geprüften Seiten nicht. Auch zu Preisen veröffentlicht der Anbieter keine Angaben. Du kannst Intrexx 30 Tage kostenlos testen oder eine Demo buchen. Die Kosten erfragst du direkt beim Anbieter. Die Plattform eignet sich, wenn du ein Kundenportal mit eigener Logik brauchst, das fertige Standardlösungen nicht abdecken. Dafür solltest du mit mehr Aufwand bei Planung und Einführung rechnen als bei No-Code-Tools wie Softr oder SuiteDash. Für kleine Teams ohne IT-Unterstützung ist Intrexx meist zu groß, für Mittelständler mit eigenen Prozessen kann es dagegen eine passende deutsche Alternative sein.

Vorteile

  • Deutscher Anbieter aus Freiburg
  • Hosting in der EU, DSGVO-konform
  • ISO-27001-zertifiziert
  • Individuelle Portale statt starrer Vorlagen
  • 30 Tage kostenlos testen

Nachteile

  • Keine öffentlichen Preise
  • Mehr Aufwand bei Einführung als bei No-Code-Tools
  • Kein fertiges Kundenportal, du baust die Lösung selbst
  • Für sehr kleine Teams meist überdimensioniert
Kostenlose TestphaseCloudLow-Code-AnwendungsentwicklungProzessorchestrierungDatenverwaltungKunden- und PartnerportaleSystemübergreifende IntegrationVersions- und Staging-Verwaltung
Microsoft Power Pages LogoMicrosoft Power Pagesab 65 € / MonatKostenpflichtig

Microsoft Power Pages ist eine Low-Code-Plattform für datenbasierte Business-Portale. Du baust damit Kunden-, Partner- oder Self-Service-Portale, ohne viel zu programmieren. Power Pages gehört zur Microsoft Power Platform und greift auf Microsoft Dataverse als Datenbasis zu. Im Design Studio arbeitest du per Drag-and-drop mit Vorlagen und Komponenten wie Formularen, Listen, Bildern und Videos. Die Seiten werden laut Microsoft für Desktop und Mobilgeräte aus einer Codebasis ausgespielt. Copilot unterstützt bei Layout, Seitenstruktur und Inhalten. Profis können HTML, CSS und JavaScript in Visual Studio Code bearbeiten und die Power Platform CLI sowie GitHub und Azure DevOps nutzen. Berichte aus Power BI lassen sich einbetten. Bei Sicherheit und Zugriff nennt Microsoft eine Web Application Firewall mit IP- und Geo-Filterung, DDoS-Schutz, rollenbasierte Zugriffsrechte und Seitenberechtigungen. Besucher können sich mit Microsoft-, LinkedIn-, Facebook- oder Google-Konten anmelden. Power Pages arbeitet mit Power Apps, Power Automate, Power BI und Dynamics 365 zusammen. Wo genau deine Daten liegen, hängt von der Dataverse-Umgebung ab. Auf den geprüften Seiten steht dazu keine Angabe zu Deutschland. Die Abrechnung erfolgt pro Website. Für angemeldete Nutzer zahlst du 173,30 Euro im Monat für 100 Nutzer pro Website bei jährlicher Bindung. Für anonyme Besucher kostet das Paket 65 Euro im Monat für 500 Nutzer pro Website. Jedes Paket enthält Dataverse-Kapazität, bei angemeldeten Nutzern 2 GB Datenbank und 16 GB Dateispeicher. Du kannst Power Pages 30 Tage kostenlos testen. Power Pages passt für Unternehmen, die bereits Microsoft 365 oder Dynamics 365 nutzen und ein Portal an ihre Daten anbinden wollen. Als Zielgruppen nennt Microsoft Low-Code-Entwickler, Unternehmen mit Kunden- und Partnerportalen sowie Behörden. Für kleine Teams, die nur Dokumente und Rechnungen teilen wollen, ist der Aufbau meist aufwendiger als bei fertigen Portal-Tools wie SuiteDash oder Clinked.

Vorteile

  • Enge Anbindung an Microsoft 365 und Dynamics 365
  • Vorlagen für typische Portalszenarien
  • Sicherheitsfunktionen wie WAF und DDoS-Schutz
  • Volle Anpassung per HTML, CSS und JavaScript
  • 30 Tage kostenlos testen

Nachteile

  • Abrechnung pro Website und Nutzerpaket ist schwer planbar
  • Einarbeitung in die Power Platform nötig
  • Hosting-Standort Deutschland nicht ausdrücklich genannt
  • Kein fertiges Kundenportal für Dokumente und Rechnungen
Kostenlose TestphaseCloudDrag-and-drop Design StudioCopilot-UnterstützungDataverse-AnbindungRollenbasierte ZugriffsrechteWeb Application FirewallPower BI einbetten
TarifeAngemeldete Nutzer pro Website 173.30 €Anonyme Nutzer pro Website 65 €laut Anbieter

Integrationen: Microsoft Dataverse, Power Apps, Power Automate, Power BI, Dynamics 365 und 3 weitere

Clinked LogoClinkedab 239 $ / MonatKostenpflichtig

Clinked ist eine Plattform für Kunden-, Partner- und Projektportale, die Dateien, Aufgaben, Kalender, Diskussionen und Chat in einem abgesicherten Bereich zusammenführt. Du richtest ein eigenes Portal im Look Deiner Marke ein, lädst Kunden ein und steuerst über Rollen, wer was sehen darf. Der Anbieter nennt ISO-27001-Zertifizierung, DSGVO-Konformität und Verschlüsselung. Im Tarif Standard für 239 US-Dollar pro Monat sind 100 Mitglieder und 1 TB Speicher enthalten, inklusive Aufgaben, Kalender, Audit-Trail und Volltextsuche. Premium kostet 599 US-Dollar pro Monat für 250 Mitglieder und 3 TB und ergänzt unter anderem Kanban-Board, erzwungene Zwei-Faktor-Authentifizierung, rollenbasierte Rechte und Absender-Branding für E-Mails. Der Enterprise-Tarif bietet White-Label-App, Active Directory und SSO sowie Rechenzentren in mehreren Regionen, für Virtual Data Rooms mit Schwärzung, Wasserzeichen und Fragen und Antworten gibt es Preise auf Anfrage. Bei jährlicher Zahlung sparst Du 20 Prozent, bei zweijähriger 35 Prozent, Preise sind auch in Euro verfügbar. Das Werkzeug passt für Unternehmen, die sensible Dokumente mit externen Partnern teilen und dafür ein sicheres, markengebundenes Portal brauchen.

Vorteile

  • ISO 27001 und DSGVO laut Anbieter
  • Virtual Data Room verfügbar
  • Rabatt bei jahresweiser Zahlung
  • Preise auch in Euro

Nachteile

  • Einstiegspreis relativ hoch
  • Premium-Funktionen erst im teureren Tarif
  • Oberfläche überwiegend englisch
CloudBranding im eigenen LookDateifreigabe mit Audit-TrailAufgaben, Kalender und DiskussionenChat und VolltextsucheRollenbasierte RechteVirtual Data Room
TarifeStandard 239 $Premium 599 $laut Anbieter
HubSpot Service Hub LogoHubSpot Service Hubab 18 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

HubSpot Service Hub ist die Kundenservice-Lösung der HubSpot-CRM-Suite und bündelt Ticketing, Wissensdatenbank, Kundenportal, Live-Chat, Telefonie, Umfragen und Service-Analytics in einer Plattform. Da Service Hub auf dem gemeinsamen HubSpot-CRM aufsetzt, sind Kontakte, Deals, Marketing-Daten und Service-Tickets miteinander verknuepft, was Service-Teams einen vollstaendigen Kundenkontext liefert. Tickets lassen sich automatisiert routen, priorisieren und mit SLAs versehen, Aufgaben werden über Workflows und Playbooks standardisiert. Der KI-Assistent Breeze unterstützt bei Antwortvorschlaegen, Zusammenfassungen und Sentiment-Analysen, der Customer Agent beantwortet Standardanfragen autonom rund um die Uhr. Ein Self-Service-Portal mit Wissensdatenbank reduziert wiederkehrendes Aufkommen, NPS- und CSAT-Umfragen liefern direkte Stimmungs- und Loyalitaetsdaten. HubSpot betreibt EU-Rechenzentren in Frankfurt und ermöglicht damit eine DSGVO-konforme Datenhaltung in Europa. Die Plattform richtet sich an wachsende SMB- bis Mid-Market-Teams, die Marketing, Sales und Service in einem Stack konsolidieren wollen.

Vorteile

  • Gemeinsames CRM mit Marketing, Sales und Service liefert vollstaendigen Kundenkontext ohne Datensilos.
  • Sehr breites Funktionsspektrum von Free bis Enterprise mit klarem Wachstumspfad für SMB- und Mid-Market-Teams.
  • Grosses Ecosystem mit über 1.500 Apps und Integrationen im HubSpot Marketplace.
  • EU-Rechenzentrum in Frankfurt ermöglicht DSGVO-konforme Datenhaltung in Europa.
  • Starke KI-Funktionen mit Breeze und autonomem Customer Agent reduzieren Standardaufkommen.

Nachteile

  • Preise steigen ab Professional und Enterprise stark, vor allem mit zusaetzlichen Sitzplaetzen und Contacts-Tiers.
  • Funktionen wie Wissensdatenbank, Kundenportal und SLAs erst ab Professional verfuegbar, was Starter-Teams limitiert.
  • Implementierung und Datenpflege werden mit wachsenden Datenmengen und Custom Objects schnell komplex.
  • Fortgeschrittenes ITSM mit Change-, Problem- und Asset-Management ist kein Kernfokus, dafuer braucht es spezialisierte Tools.
Kostenlose TestphaseAPIMobile AppCloudOmnichannel-TicketingWissensdatenbankKundenportalLive-Chat und ChatbotsCall-Center und TelefonieSLAs und Routing
TarifeFree Tools kostenlosStarter 18 €Professional 450 €Enterprise 1200 €laut Anbieter

Integrationen: HubSpot CRM, Slack, Microsoft Teams, Gmail, Outlook und 5 weitere

Liferay LogoLiferayFreemiumFreemium

Liferay DXP ist eine headless und komponierbare Digital-Experience-Plattform, die CMS, Digital Asset Management, Portale und Commerce auf einer Basis vereint. Für Kundenportale ist sie eine der etablierten Plattformen: Du baust damit Kunden-, Partner- und Lieferantenportale sowie Mitarbeiter-Intranets und bindest bestehende Systeme und Altanwendungen über Schnittstellen an. Dazu kommen Low-Code-Entwicklung, KI-gestützte Inhaltserstellung und Suche sowie B2B-Commerce mit Headless-APIs. Die Community Edition ist als Open Source kostenlos, die Enterprise-Version DXP wird als Abonnement angeboten. Der Betrieb ist als Cloud-Lösung (SaaS oder PaaS) oder selbst gehostet möglich. Der Anbieter nennt Zertifizierungen wie SOC 2 Type 2 und ISO/IEC 27001 und eine Bewertung von 4,6 von 5 durch 233 verifizierte Nutzer bei Gartner Peer Insights im Jahr 2026. Preise für DXP sind nicht öffentlich. Das Werkzeug passt für größere Organisationen mit komplexen Portalanforderungen, eigenem Entwicklungsteam oder Systemhaus, die Anpassbarkeit über schnellen Einstieg stellen. Vergleiche vor einer Entscheidung die Tarife und prüfe in einer Demo oder Testphase, ob der Funktionsumfang zu Deinem Alltag passt.

Vorteile

  • Kostenlose Community Edition als Open Source
  • Sehr anpassbar für komplexe Portale
  • Cloud und Selbstbetrieb möglich
  • Zertifizierungen nach SOC 2 und ISO 27001

Nachteile

  • Einführung meist mit Entwicklungsaufwand verbunden
  • DXP-Preise nicht öffentlich
  • Für kleine Teams oft zu umfangreich
APICloudOn-PremiseKunden-, Partner- und LieferantenportaleHeadless CMS und Digital Asset ManagementB2B-CommerceLow-Code-EntwicklungKI-gestützte Suche und InhalteAnbindung von Altsystemen

Was ist Kundenportal-Software?

Kundenportal-Software ist ein geschützter Online-Bereich, in dem deine Kunden sich anmelden und selbst Dinge erledigen. Sie laden Dokumente hoch, genehmigen Angebote, bezahlen Rechnungen, schreiben Nachrichten oder verfolgen den Stand ihres Auftrags. Du sparst dir Rückfragen und E-Mail-Ketten, und der Kunde sieht jederzeit, was gerade passiert.

Je nach Anbieter steckt mehr oder weniger dahinter:

  • Reine Portal-Tools: Dateifreigabe, Aufgaben und Chat in einer Oberfläche, zum Beispiel Clinked.
  • All-in-One-Plattformen: Portal, CRM, Projektverwaltung und Rechnungen in einem Paket, zum Beispiel SuiteDash oder Assembly.
  • Workflow-Tools: Der Kunde durchläuft Schritte wie Formulare, Freigaben und E-Signatur, etwa bei Moxo.
  • Baukästen und Plattformen: Du baust das Portal selbst auf Basis von Daten, etwa mit Softr, Liferay oder Intrexx.
  • CRM oder Helpdesk mit Portal: Das Portal ist ein Teil eines größeren Systems, etwa bei TecArt CRM oder dem HubSpot Service Hub.

Ein Kundenportal ist nicht dasselbe wie ein einfacher Cloud-Speicher. Es hat Rollen und Rechte, ein eigenes Branding und meist eine Verbindung zu Aufgaben oder Abrechnung.

Auswahlkriterien: Worauf du achten solltest

Bevor du Anbieter vergleichst, klär zuerst, was dein Kunde im Portal tun soll. Eine kurze Liste der drei wichtigsten Aufgaben hilft mehr als jede Funktionsmatrix.

  • Branding: Eigene Domain, Logo und Farben wirken professioneller. Bei manchen Anbietern ist das nur in höheren Tarifen möglich, bei Assembly zum Beispiel erst ab einem bezahlten Plan.
  • Preislogik: Zahlst du pro Mitarbeiter, pro Kunde oder pauschal? Das entscheidet, ob das Portal mit deinem Wachstum teuer wird.
  • Rechte und Sicherheit: Prüfe Rollen, Zwei-Faktor-Anmeldung und Protokolle darüber, wer welche Datei geöffnet hat.
  • Funktionen: Dateiablage, Formulare, E-Signatur, Zahlungen, Tickets und Projektstatus. Nimm nur mit, was du wirklich brauchst.
  • Integrationen: Passt das Portal zu deinem CRM, deiner Buchhaltung und deinem Kalender?
  • Sprache und Support: Viele Tools sind englisch. Frag nach deutscher Oberfläche, deutschem Support und einem Auftragsverarbeitungsvertrag.
  • Aufwand beim Einrichten: Fertige Tools laufen nach einem Tag. Plattformen wie Liferay oder Intrexx brauchen oft Projektarbeit oder einen Partner.

Nutze die kostenlosen Testphasen. SuiteDash bietet 14 Tage ohne Kreditkarte, TecArt CRM 30 Tage. Lade zum Test zwei echte Kunden ein und frag nach ihrem Eindruck.

Preise und Kosten

Die Preise unterscheiden sich stark, weil jeder Anbieter anders abrechnet. Die folgenden Angaben stammen von den Anbieterseiten und können sich ändern. Prüfe sie vor dem Kauf. Viele US-Anbieter nennen Preise in Dollar.

  • SuiteDash: Start 19 USD, Thrive 49 USD und Pinnacle 99 USD pro Monat. Alle Tarife enthalten unbegrenzt Mitarbeiter und CRM-Kontakte. Jährlich zahlst du weniger.
  • Clinked: Start Up 11 USD pro Nutzer und Monat, Standard 239 USD und Premium 599 USD pro Monat mit festem Kontingent an Mitgliedern. Zahlst du jährlich, sinkt der Preis um 20 Prozent.
  • Moxo: Der Team-Tarif kostet 5.000 USD pro Jahr mit 100 Abläufen und unbegrenzten Plätzen. Höhere Tarife gibt es auf Anfrage.
  • Assembly: Es gibt einen dauerhaft kostenlosen Tarif mit stark begrenzten Kontakten. Für eigene Domain und mehr Kontakte brauchst du einen bezahlten Plan.
  • TecArt CRM: Basic 19 EUR, Pro 49 EUR und Enterprise 79 EUR pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, mindestens 5 Nutzer.
  • Microsoft Power Pages: 173,30 EUR pro Monat und Website für angemeldete Nutzer, 65 EUR pro Monat und Website für anonyme Nutzer.
  • HubSpot Service Hub: Es gibt einen kostenlosen Tarif für bis zu zwei Nutzer. Die Bezahltarife rechnen pro Platz ab.

Bei Softr, TaxDome, Liferay und Intrexx hängt der Preis vom Umfang ab oder wird je Nutzer abgerechnet. Hier lohnt ein Blick auf die Preisseite des Anbieters oder ein Angebot.

Datenschutz, DSGVO und Hosting

In einem Kundenportal liegen Verträge, Rechnungen und oft sensible Daten. Du bist als Verantwortlicher dafür zuständig, dass sie nach DSGVO geschützt sind. Das gilt besonders für Steuerberater, Kanzleien und Berater, die einer Schweigepflicht unterliegen.

Das solltest du prüfen:

  • Hosting-Standort: Liegen die Daten in Deutschland oder der EU? TecArt CRM gibt an, dass Entwicklung, Hosting und Support ausschließlich in Deutschland stattfinden. Außerdem ist der Anbieter nach ISO 27001:2022 zertifiziert.
  • Auftragsverarbeitungsvertrag: Ohne diesen Vertrag darfst du Kundendaten nicht in ein Tool laden. Frag ihn beim Anbieter an.
  • Zertifikate: Clinked nennt ISO 27001 und DSGVO-Konformität. Intrexx wirbt mit EU-Hosting und ISO 27001.
  • Datenstandort wählen: Bei Clinked gibt es mehrere Rechenzentren erst im Enterprise-Tarif.
  • Betriebsmodell: Liferay läuft als SaaS, als PaaS oder auf eigenen Servern. Mit eigenem Betrieb behältst du die volle Kontrolle über die Daten.
  • Drittland: Bei US-Anbietern wie SuiteDash, Moxo, Assembly oder Softr frag nach dem Serverstandort und den Standardvertragsklauseln.

Die Angaben der Anbieter ersetzen keine Rechtsberatung. Bei Berufsgeheimnisträgern lohnt die Rücksprache mit dem Datenschutzbeauftragten, bevor du Mandantendaten hochlädst.

Welche Software passt zu dir? Empfehlungen nach Einsatzzweck

Die beste Lösung hängt von deiner Situation ab. Diese vier Fälle kommen am häufigsten vor.

  • Kleine Agentur oder Beratung mit vielen Kunden: SuiteDash passt, weil alle Tarife unbegrenzt Nutzer enthalten und du Portal, CRM und Projekte in einem Tool hast. Eine Alternative ist Assembly, weil es einen dauerhaft kostenlosen Einstiegstarif gibt.
  • Steuerberater und Kanzlei: TaxDome ist sinnvoll, weil es für Dienstleister im Steuerbereich gebaut ist und Portal, Dokumente, E-Signatur und Workflows verbindet.
  • Datenschutz und deutsches Hosting zuerst: TecArt CRM eignet sich, weil Hosting und Support in Deutschland laufen und das Self-Service-Portal mit Ticketing zum CRM gehört. Für größere Projekte mit eigenem Portal kommt Intrexx infrage, weil es eine deutsche Plattform für individuelle Portale ist.
  • Eigenes Portal auf deinen Daten bauen: Softr passt, weil du ohne Programmierung ein Portal mit Rechteverwaltung bauen kannst. Wer Microsoft nutzt, schaut sich Microsoft Power Pages an, weil es an Dataverse und die Power Platform angebunden ist.

Für Konzerne mit Partner- und Lieferantenportalen ist Liferay eine Option. Für Abläufe mit Freigaben und Unterschriften schau dir Moxo an.

Eigenständiges Portal oder CRM mit Portal?

Viele Firmen stehen vor der Frage, ob sie ein separates Portal-Tool kaufen oder ihr CRM erweitern. Beides hat Vor- und Nachteile.

Separates Portal-Tool: Es ist schnell eingerichtet und auf Kunden zugeschnitten. Tools wie Clinked oder Moxo bringen Dateifreigabe und Workflows mit. Der Nachteil: Du pflegst Kundendaten an zwei Stellen, wenn du nebenbei ein CRM nutzt.

CRM mit Portal: Kundendaten, Verträge, Tickets und Rechnungen liegen an einem Ort. TecArt CRM bietet Ticketing und ein Self-Service-Portal, der HubSpot Service Hub bringt Tickets, Wissensdatenbank und Berichte mit. Dafür ist der Funktionsumfang des Portals oft kleiner als bei spezialisierten Tools.

Diese Fragen helfen bei der Entscheidung:

  • Nutzt du schon ein CRM oder Helpdesk, das ein Portal anbietet?
  • Brauchen Kunden vor allem Dateien und Status oder auch Tickets und Rechnungen?
  • Gibt es eine Schnittstelle zu deiner Buchhaltung?
  • Wer pflegt das System im Alltag?

Wenn du wenig Zeit für Pflege hast, ist ein All-in-One-Tool wie SuiteDash oft die ruhigere Lösung. Hast du schon ein CRM im Einsatz, prüfe zuerst dessen Portal, bevor du ein zweites System kaufst.

Trends 2026: KI und automatisierte Abläufe

Kundenportale werden 2026 stärker durch KI und Automatisierung geprägt. Die Anbieter entwickeln ihre Produkte in diese Richtung.

  • KI-Builder: Softr und Assembly werben mit KI-Funktionen, mit denen du Portale und Apps per Beschreibung erstellst.
  • KI-Assistenten im Portal: Moxo bietet einen KI-Assistenten und Automatisierungsagenten für Abläufe. TecArt CRM nennt KI-Textassistenz und einen Website-Chatbot in einer geschützten Umgebung.
  • Abrechnung nach Verbrauch: Beim HubSpot Service Hub laufen KI-Funktionen über Credits. Rechne mit Zusatzkosten, wenn du viel KI nutzt.
  • Workflows statt Ordner: Kunden werden durch Schritte geführt, etwa Formular, Freigabe und Unterschrift. Das spart dir Nachfragen.
  • E-Rechnung: In Deutschland müssen Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Prüfe, ob dein Portal oder dein CRM sie verarbeitet. TecArt CRM nennt Unterstützung für E-Rechnungen.

Teste KI-Funktionen kritisch. Frag den Anbieter, ob Kundendaten zum Training von Modellen genutzt werden und wo die Verarbeitung stattfindet. Das gehört in den Auftragsverarbeitungsvertrag.

Kundenportal-Software im Markt-Überblick

11 Tools im Vergleich
2 mit Hosting in Deutschland
7 mit Free-Trial oder Free-Plan
4 mit öffentlicher API
Hosting-Standort11Anbieter Made in Germany 2 (18%) EU (ohne DE) 1 (9%) Außerhalb EU 8 (73%)
Preismodell11Anbieter Freemium 3 (27%) Kostenpflichtig 8 (73%)
Capabilities15Anbieter mit API 4 (27%) mit Mobile-App 4 (27%) mit Free-Trial 7 (47%)
Marktübersicht: Preis vs Bekanntheit der AnbieterGrößere Punkte = bekanntere Anbieter laut Backlink-Profil und Such-TrafficPREISWERT · ETABLIERTPREMIUM · ETABLIERTPREISWERT · NEWCOMERPREMIUM · NEWCOMERPreisniveaukostenlos / Free-TierEnterprise / hochpreisigBekanntheit & EtabliertheitMarktführerNewcomer / NischeClinkedClinkedClinkedMoxoMoxoMoxoAssemblyAssemblyAssemblySoftrSoftrSoftrLiferayLiferayLiferaySuiteDashSuiteDashSuiteDashTaxDomeTaxDomeTaxDomeIntrexxIntrexxIntrexxMicrosoft Power PagesMicrosoft Power PagesMicrosoft Power PagesTecArt CRMTecArt CRMTecArt CRMHubSpot Service HubHubSpot Service HubHubSpot Service Hub
Top-Integrationen in der Kategorie Stripe 2 Zapier 2 Airtable 1 Notion 1 Google Sheets 1 HubSpot 1 DATEV 1 OnlyOffice 1 IMAP 1 SMTP 1
Standard-Features in der Kategorie Workflow-Automatisierung 2 Branding im eigenen Look 1 Dateifreigabe mit Audit-Trail 1 Aufgaben, Kalender und Diskussionen 1 Chat und Volltextsuche 1 Rollenbasierte Rechte 1 Virtual Data Room 1 SSO und Active Directory (Enterprise) 1

Häufige Fragen

Was ist eine Kundenportal-Software?

Eine Kundenportal-Software stellt deinen Kunden einen geschützten Login bereit. Dort laden sie Dokumente hoch, sehen Aufgaben und Projektstatus, lesen Nachrichten und rufen Rechnungen ab. Du sparst dir E-Mail-Ketten und Rückfragen. Je nach Tool kommen CRM, Formulare, E-Signatur oder Zahlungen dazu.

Was kostet ein Kundenportal?

Das hängt vom Modell ab. SuiteDash startet bei 19 USD pro Monat, TecArt CRM bei 19 EUR pro Nutzer und Monat. Es gibt auch kostenlose Einstiegstarife, etwa bei Assembly. Große Plattformen wie Moxo oder Liferay rechnen auf Anfrage ab. Prüfe immer die aktuelle Preisseite.

Gibt es eine kostenlose Kundenportal-Software?

Ja, aber mit Grenzen. Assembly hat einen dauerhaft kostenlosen Tarif mit wenigen aktiven Kontakten. Der HubSpot Service Hub ist für bis zu zwei Nutzer kostenlos. Für eigene Domain, mehr Kunden und Zusatzfunktionen brauchst du in der Regel einen bezahlten Tarif.

Ist ein Kundenportal DSGVO-konform?

Das hängt vom Anbieter und von deiner Einrichtung ab. Du brauchst einen Auftragsverarbeitungsvertrag, Klarheit über den Serverstandort und passende Zugriffsrechte. TecArt CRM hostet nach eigener Angabe nur in Deutschland. Bei US-Anbietern frag nach Standort und Standardvertragsklauseln.

Welche Kundenportal-Software eignet sich für Steuerberater?

TaxDome ist auf Steuerberater und ähnliche Dienstleister ausgerichtet und verbindet Portal, Dokumente, E-Signatur und Workflows. Prüfe vor dem Einsatz, ob Hosting und Auftragsverarbeitung zu deinen berufsrechtlichen Pflichten passen. Eine Alternative mit deutschem Hosting ist TecArt CRM.

Was ist der Unterschied zwischen Kundenportal und CRM?

Ein CRM verwaltet Kontakte, Verkaufschancen und Verträge für dein Team. Ein Kundenportal ist die Oberfläche, die der Kunde selbst nutzt. Manche Systeme verbinden beides, etwa TecArt CRM mit Self-Service-Portal oder SuiteDash mit CRM und Portal in einem Paket.

Kann ich ein Kundenportal ohne Programmieren bauen?

Ja. Softr ist eine No-Code-Plattform mit KI-Builder und Rechteverwaltung. Microsoft Power Pages setzt auf Low-Code und passt gut in Microsoft-Umgebungen. Für größere Portale mit Anbindung an andere Systeme brauchst du meist Hilfe von einem Partner.

Wie lange dauert die Einführung?

Fertige Tools wie SuiteDash oder Clinked kannst du oft in wenigen Tagen einrichten. Plattformen wie Liferay oder Intrexx brauchen meist ein Projekt mit Planung, Umsetzung und Test. Starte mit einer kleinen Kundengruppe und baue schrittweise aus.

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