ALM Tools im Vergleich
ALM Tools (Application Lifecycle Management) steuern den gesamten Software-Lebenszyklus von der Anforderungserhebung bis zum Release-Management.
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- mit Hosting in Deutschland
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- kostenlos oder Freemium
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- mit kostenloser Testphase
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ALM-Software fasst Requirements Management, Testmanagement, Fehlerverfolgung und Release-Steuerung unter einem Dach zusammen. Teams behalten so den Überblick über alle Phasen des Software-Lebenszyklus, vom ersten Anforderungs-Ticket bis zur Produktivsetzung. Auf dieser Seite findest du die relevanten Anbieter für den DACH-Markt, sortiert nach Einsatzszenario und Unternehmensgröße.
Alle 3 ALM Tools im Überblick
Zum Vergleichen zwei Tools markieren
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Azure DevOpsKostenlos nutzbarAzure DevOps ist die Application-Lifecycle-Management-Suite von Microsoft, die Repos, Boards, Pipelines, Test Plans und Artifacts für die gesamte Softwareentwicklung in einer Plattform bündelt.FreemiumHosting DE
Azure DevOps ist eine Sammlung von Diensten aus dem Hause Microsoft für den gesamten Softwareentwicklungszyklus, von der Quellcodeverwaltung über die Planung bis zur automatisierten Bereitstellung. Die Plattform gliedert sich in mehrere Kernmodule: Azure Repos für die Git-basierte Versionsverwaltung, Azure Boards für Backlogs, Kanban-Boards und Sprint-Planung, Azure Pipelines für Build- und Deployment-Automatisierung, Azure Test Plans für manuelles und exploratives Testen sowie Azure Artifacts für die Verwaltung von Paketen und Abhängigkeiten. Dadurch deckt Azure DevOps als klassisches Application-Lifecycle-Management-Werkzeug, kurz ALM, deutlich mehr ab als reine Issue-Tracker, da Quellcode, Aufgabenverwaltung und Continuous-Integration-Pipelines in derselben Umgebung zusammenlaufen. Preislich stellt Microsoft die ersten fünf Nutzer einer Organisation laut Anbieter kostenlos mit einer sogenannten Basic-Lizenz zur Verfügung, die vollen Zugriff auf Azure Repos und Azure Boards umfasst. Jeder weitere Nutzer über die ersten fünf hinaus wird mit der Basic-Lizenz laut Anbieter mit rund 6 US-Dollar pro Nutzer und Monat abgerechnet. Für Teams, die zusätzlich manuelles Testmanagement benötigen, bietet Microsoft die Stufe Basic + Test Plans an, die laut Anbieter mit rund 52 US-Dollar pro Nutzer und Monat deutlich teurer ist und gezielt für dedizierte Testmanager gedacht ist, während der Großteil eines Teams meist bei der günstigeren Basic-Lizenz bleibt. Zusätzlich zur Nutzerlizenzierung fallen bei intensiver Nutzung von Azure Pipelines gegebenenfalls separate Kosten für parallele Build-Jobs an, die über das kostenlose Basiskontingent hinausgehen. Neben Azure DevOps Services als vollständig von Microsoft gehostetem Cloud-Dienst gibt es mit Azure DevOps Server auch eine selbst zu betreibende On-Premises-Variante für Unternehmen, die ihre Entwicklungsdaten aus Compliance- oder Sicherheitsgründen im eigenen Rechenzentrum halten möchten. Da Microsoft die Preisstruktur und Zusatzkosten für Pipelines und Artifacts von Zeit zu Zeit anpasst, sollten Interessenten die tagesaktuellen Konditionen direkt auf der offiziellen Azure-Preisseite prüfen. Für Unternehmen, die bereits auf Microsoft-Technologien wie .NET oder Azure setzen, bietet Azure DevOps eine sehr enge Integration in die übrige Microsoft-Infrastruktur, etwa Azure Active Directory für die Rechteverwaltung und Visual Studio als Entwicklungsumgebung. Im Alternativenvergleich zu GitLab oder GitHub wird Azure DevOps oft dann gewählt, wenn neben reiner Quellcodeverwaltung auch ein ausgereiftes, separates Testmanagement-Modul und eine tiefe Anbindung an bestehende Microsoft-Unternehmenslizenzen gefragt sind, während reine Open-Source-Projekte häufiger zu GitHub oder GitLab tendieren.
Vorteile
- Deckt als vollständige ALM-Suite Quellcode, Planung, Testing und Deployment in einer Plattform ab.
- Kostenlose Basic-Lizenz für die ersten fünf Nutzer einer Organisation.
- Sehr enge Integration in Microsoft-Technologien wie Azure Active Directory und Visual Studio.
- On-Premises-Variante über Azure DevOps Server für Unternehmen mit eigenen Compliance-Vorgaben verfügbar.
Nachteile
- Die Test-Plans-Lizenz ist mit rund 52 US-Dollar pro Nutzer und Monat deutlich teurer als die Basis-Lizenz.
- Zusätzliche Build-Minuten und parallele Pipeline-Jobs können separate Kosten verursachen.
- Ohne bestehende Microsoft-Umgebung wirkt die Einrichtung komplexer als bei schlankeren Tools wie GitHub.
- Die Oberfläche gilt im Vergleich zu moderneren Tools wie Linear als weniger aufgeräumt.
Integrationen: Visual Studio, Azure Active Directory, GitHub, Slack und Microsoft Teams laut Anbieter
2
GitLabKostenlos nutzbarGitLab ist eine DevSecOps-Plattform, die Quellcodeverwaltung, CI/CD-Pipelines, Projektmanagement und Sicherheitsprüfungen in einem Werkzeug vereint und sowohl als Open-Source-Variante als auch als kostenpflichtiges SaaS erhältlich ist.FreemiumHosting EU
GitLab ist eine sogenannte DevSecOps-Plattform des US-amerikanischen Unternehmens GitLab Inc., die den gesamten Software-Lebenszyklus von der Quellcodeverwaltung über Continuous Integration und Continuous Delivery bis hin zu Sicherheitsprüfungen und Projektmanagement in einer einzigen Anwendung bündelt. Eine Besonderheit von GitLab ist das duale Lizenzmodell: Der Kern der Software, GitLab Community Edition, ist quelloffen und kostenlos selbst hostbar, während GitLab Enterprise Edition zusätzliche, proprietäre Funktionen wie erweiterte Sicherheitsanalysen oder Portfolio-Management enthält und sowohl selbst gehostet als auch als SaaS über GitLab.com bezogen werden kann. Für Unternehmen ist daher wichtig zu unterscheiden, ob eine bestimmte Funktion Teil der freien Community Edition ist oder eine kostenpflichtige Enterprise-Lizenz voraussetzt. Bei der SaaS-Variante über GitLab.com bietet der Anbieter laut eigener Preisseite einen kostenlosen Free-Plan mit bis zu fünf lizenzierten Nutzern, 400 Compute-Minuten pro Monat für CI/CD-Pipelines und 10 GiB Speicherplatz, der sich vor allem für Einzelpersonen und Open-Source-Projekte eignet. Der Premium-Plan kostet laut Anbieter 29 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, hebt das Nutzerlimit auf, stellt 10.000 Compute-Minuten pro Monat bereit und ergänzt Funktionen wie erweiterte CI/CD-Möglichkeiten, Team-Projektmanagement, SLA-Management für Vorfälle sowie priorisierten Support, dazu ein monatliches Guthaben von 12 US-Dollar an sogenannten GitLab-Credits pro Nutzer. Die oberste Stufe Ultimate wird nur auf Anfrage individuell bepreist und erweitert Premium um Anwendungssicherheitstests, Software-Supply-Chain-Sicherheit, Schwachstellenmanagement, strategisches Portfolio-Management sowie Compliance- und Governance-Funktionen, außerdem 50.000 Compute-Minuten pro Monat und unbegrenzte Gastnutzer. Zusätzlich bietet GitLab mit GitLab Flex ein Zusatzmodul für Unternehmen mit Jahresvertrag an, das eine flexible Umverteilung von Lizenzen und Guthaben zwischen den Stufen erlaubt. Da sich die Preise und Kontingente von GitLab regelmäßig ändern, sollten Interessenten die aktuelle Übersicht direkt auf about.gitlab.com/pricing prüfen. Für Unternehmen mit besonders hohen Anforderungen an Datenhoheit ist zudem die selbst gehostete Variante relevant, bei der Server-Standort und Betrieb vollständig in eigener Hand liegen. Im Alternativenvergleich zu Azure DevOps und GitHub wird GitLab häufig wegen der Kombination aus Open-Source-Kern, integrierten Sicherheitsfunktionen und der Möglichkeit, die komplette Plattform selbst zu hosten, gewählt, während reine GitHub-Nutzer meist ein größeres Ökosystem an Drittanbieter-Actions vorfinden.
Vorteile
- Kombiniert Quellcodeverwaltung, CI/CD, Projektmanagement und Sicherheitsprüfungen in einer einzigen Plattform.
- Kostenloser, quelloffener Community-Edition-Kern kann komplett selbst gehostet werden.
- Umfangreiche Sicherheits- und Compliance-Funktionen ab der Ultimate-Stufe.
- Kostenloser Plan mit CI/CD-Minuten bereits für kleine Teams und Open-Source-Projekte nutzbar.
Nachteile
- Die Ultimate-Stufe wird nicht öffentlich bepreist, sondern nur individuell auf Anfrage angeboten.
- Das duale Lizenzmodell aus Community und Enterprise Edition erfordert Einarbeitung, welche Funktion wo verfügbar ist.
- Kleineres Ökosystem an Drittanbieter-Erweiterungen als bei GitHub.
- Compute-Minuten-Kontingente im Free-Plan sind für aktive CI/CD-Nutzung schnell aufgebraucht.
Integrationen: Kubernetes, Jira, Slack und Microsoft Teams, REST- und GraphQL-API laut Anbieter
3
OpenText Quality CenterKostenpflichtigEnterprise-ALM für QA-Teams: Anforderungen, Tests und Defekte zentral verwalten mit vollständiger Traceability und Compliance.Kostenpflichtig
OpenText Quality Center (ehemals HP Quality Center / Micro Focus ALM) ist eine Enterprise-Plattform für Application Lifecycle Management. QA-Teams verwalten Anforderungen, Testpläne, Testausführung und Defects zentral mit lückenloser Traceability. Die Lösung ist On-Premise und als SaaS verfügbar, integriert sich in Jira, Azure DevOps und Jenkins und unterstützt Compliance durch Audit-Trails und Genehmigungsworkflows.
Vorteile
- Marktbewährtes Enterprise-ALM-Tool mit jahrzehntelanger Verbreitung in großen QA-Organisationen und regulierten Branchen (Pharma, Finanzen, Luftfahrt).
- Lückenlose End-to-End-Nachverfolgbarkeit von Anforderungen über Testfälle bis zu Defekten und Quellcode-Commits in einer einzigen Plattform.
- Umfassende Compliance-Funktionen mit automatisierten Audit-Trails, Genehmigungsworkflows und zertifizierten Prozessen für regulierte Umgebungen (GxP, FDA).
- Tiefe Integration in gängige DevOps- und Testautomatisierungstools wie Jira, Azure DevOps, Jenkins und OpenText Functional Testing.
- Flexible Deployment-Optionen (On-Premise und SaaS/Cloud) mit Unterstützung europäischer Server-Standorte für datenschutzkonforme Deployments.
- Cross-Projekt-Auswertungen und gemeinsame Anpassungen ermöglichen zentrales Portfolio-Reporting über mehrere Teams und Projekte hinweg.
Nachteile
- Hohe Lizenz- und Implementierungskosten machen das Tool für kleinere Teams und KMU meist unwirtschaftlich; Preise werden nur auf Anfrage kommuniziert.
- Steile Lernkurve und komplexe Administration: Die Einrichtung und Anpassung erfordert spezialisiertes Know-how, oft unterstützt durch kostenpflichtige Professional Services.
- Die Benutzeroberfläche wirkt teilweise veraltet und schwerfällig, insbesondere der klassische Windows-Client im Vergleich zu modernen Cloud-nativen ALM-Tools.
- Keine kostenlose Testversion oder Freemium-Option verfügbar, was eine unabhängige Evaluierung vor Vertragsabschluss erschwert.
Integrationen: Atlassian Jira, Microsoft Azure DevOps, SAP Solution Manager, Jenkins, Microsoft Teams und 2 weitere
Analysen aus unseren Daten
Häufigste Funktionen: wer bietet was?
Spalten nach Häufigkeit sortiert, ähnliche Bezeichnungen sind zusammengefasst. Ein Feld ist markiert, wenn die Funktionsliste des Anbieters die Funktion ausdrücklich nennt (Offene API: laut Anbieterdaten in unserem Katalog). Ein leeres Feld heißt „nicht genannt“, nicht „gibt es nicht“. Mit der Maus über ein Feld fahren zeigt die Fundstelle.
| Anbieter | Automatisierung | Offene API | DSGVO & Compliance | Kanban | Pipeline & Vertrieb |
|---|---|---|---|---|---|
| GitLab | genannt: Git-Repositories, Merge Requests und automatisierte Build- und Deployment-Pipelines laufen in derselben Plattform ohne … | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen können GitLab vollständig in eigener Infrastruktur betreiben statt … | genannt: Epics, Boards und Roadmaps ab dem Premium-Plan erlauben die Planung größerer Vorhaben über mehrere Teams hinweg. | genannt: Git-Repositories, Merge Requests und automatisierte Build- und Deployment-Pipelines laufen in derselben Plattform ohne … |
| Azure DevOps | genannt: Git-basierte Quellcodeverwaltung mit Pull-Request-Workflows, Branch-Richtlinien und Code-Reviews direkt in der … | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | genannt: Azure Boards | genannt: Azure Pipelines |
| OpenText Quality Center | genannt: Strukturierte Testpläne, Testlabore und Testkonfigurationen ermöglichen die gezielte Steuerung manueller und … | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: Compliance und Audit-Trails | nicht genannt | nicht genannt |
| Summe | 3 von 3 | 3 von 3 | 2 von 3 | 2 von 3 | 2 von 3 |
Welche Integrationen sind verbreitet?
Die häufigsten Anbindungen an andere Software, gezählt über alle 3 Anbieter. Unterschiedliche Schreibweisen derselben Software sind zusammengefasst.
- Jira2 von 3GitLabOpenText Quality Center
- GitHub1 von 3Azure DevOps
- Jenkins1 von 3OpenText Quality Center
- Kubernetes1 von 3GitLab
- Microsoft Azure1 von 3OpenText Quality Center
- Microsoft Entra ID (Active Directory)1 von 3Azure DevOps
- Microsoft Teams1 von 3OpenText Quality Center
- OpenText Functional Testing1 von 3OpenText Quality Center
- OpenText Software Delivery Management1 von 3OpenText Quality Center
- SAP1 von 3OpenText Quality Center
Datenschutz und Betrieb im Überblick
1 von 3 Anbietern nennen einen Serverstandort in Deutschland, 2 von 3 einen in der EU. 3 bieten eine On-Premise-Variante an.
| Anbieter | Server in Deutschland | Server in der EU | Cloud | On-Premise |
|---|---|---|---|---|
| Azure DevOps | ja | ja | ja | ja |
| GitLab | keine Angabe | ja | ja | ja |
| OpenText Quality Center | keine Angabe | keine Angabe | ja | ja |
| Summe | 1 von 3 | 2 von 3 | 3 von 3 | 3 von 3 |