Social Media Tools – Die besten Tools im Vergleich

Social Media-Tools dienen dazu, dich bei all deinen Social Media-Aktiväten zu unterstützen. Sei es das Posten von neuen Beiträgen auf Facebook, Twitter, Linkedin und Pinterest oder das Kuratieren von ansprechendem Content. Social Media-Software erleichtert es dir enorm, wirklich aktiv in allen sozialen Netzwerken zu sein. Folgend findest du alle Social Media-Toolanbieter mit Funktionen und Vorteilen bei suitApp.

1. Was ist Social Media?

Ist Social Media das gleiche wie Facebook. Ein klares Jein. Denn Facebook ist eines der bedeutendsten Netzwerke im Social Media-Bereich. Social Media ist aber mehr als nur dieses eine Medium. Vielmehr versteht man darunter Webseiten oder Apps, in denen die dort angemeldeten Benutzer Inhalte erstellen oder Teilen und sich mit anderen Nutzern verbinden können. Ein entscheidendes Element von sozialen Netzwerken ist der Dialog, den die Nutzer untereinander führen. Neben Facebook zählen Twitter, Instagram, WhatsApp, Snapchat oder auch Blogs zu den bekanntesten Social-Media-Plattformen. Blogs sind dabei aber eher schon etwas ältere Social Media-Formen. Ein wichtiges Element im Social Media-Bereich ist der sog. Hashtag (#) um Beiträge bestimmten Themen zuzuordnen.

2. Was sind Social Media Tools?

Social Media Marketing ist weit mehr als nur ein wenig in Facebook Fotos zu posten oder Inhalte zu teilen. Es steckt hier Strategie dahinter, um sich als Influencer oder Unternehmen im Sozialen Web einen Namen und machen. D.h. Um Social Media Marketing zu betreiben, muss man sich daher mit den Möglichkeiten der Netzwerke beschäftigen, z.B. dem Werbemanager bei Facebook, der für die entsprechende Plattform werbliche Möglichkeiten bietet. Durch die Algorithmen innerhalb der Plattform wird die eigene bezahlte Werbung anderen Themeninteressierten Menschen eingeblendet. Dadurch kann man die eigene Reichweite erhöhen. Wichtig ist daher, dass man die eigenen Kampagnen und Aktionen auch akribisch auswertet und notwendige Rückschlüsse für die eigene Entwicklung zieht.

3. Für wen eignen sich Social Media Tools?

Online-Marketing-Agenturen, Influencer, Unternehmen: wer mehr als einen Social Media-Account betreut, kann die Vorzüge von Social Media Tools nutzen. Vorteilhaft ist ein Social Media-Tool auch, wenn mehrere Menschen die Social Media-Accounts betreuen. Diese Tools sind in der Regel kostenpflichtig. Durch ein besseres Zeitmanagement bei der Social Media-Betreuung lassen sich sehr häufig die entstehenden Kosten kompensieren, da man so auch wieder Zeit für andere Dinge bekommt und Social Media Neuigkeiten in den unterschiedlichen Kanälen auch zeitgleich gesteuert werden können.

4. Warum solltest du Social Media Tools nutzen?

Der Faktor der Zeitersparnis ist dabei sicherlich ein wichtiger Grund, warum man sich mit dem Thema Social Media Tool auseinandersetzen sollte. Denn: durch die übersichtliche Darstellung aller Social Media-Kanäle in einem Dashboard kann man genau erkennen, welche Kampagne auf welchem Netzwerk gut funktioniert und wie man am besten etwas optimieren kann.
Ein weiterer Grund „Pro Social Media Tool“ ist, dass mehrere Social Media-Betreuer des Teams darauf zugreifen können und in übersichtlicher Form alles aufgelistet sehen, was die Kollegen bereits durchgeführt haben.
Per Schnittstelle lassen sich die Social Media Tools z.B. auch mit der Webseite oder Daten verbinden. Dies führt zu einer Optimierung des eigenen sozialen Marketings.

5. Welche Typen von Social Media Tools gibt es?

Es gibt Social Media Tools, mit deren Hilfe man die exakten Interessen der eigenen Follower besser begreift und neue Fans entdecken kann. Diese Tools helfen dabei, die besten Influencer aufzuspüren, die die Inhalte einem möglichst breiten Publikum präsentieren.

Content Curation Tools

Hier geht es darum, zeitsparend Inhalte zu erstellen und zu teilen. Dadurch steigert man auch die Wertigkeit des eigenen Profils. Denn: man erstellt Inhalte, die beim Publikum ankommen. So generiert man erfolgreich die eigene Fangruppe.

Tools zur Erstellung von Social Media Content 

Bei aller Auswertung ist der Inhalt, den man teilt nach wie vor entscheidend. Gerade in den sozialen Netzwerken zählt der visuelle Aspekt eines Fotos, einer Grafik oder eines kurzen Videos. Das Eyecatcher-Moment ist ausschlaggebend – in nur wenigen Sekunden, die man überhaupt an Aufmerksamkeit zur Verfügung hat das Interesse gewinnen zu können.

Social Media Management Tools

Hierbei handelt es sich um die Verwaltungsfunktionalität an sich. D.h. Gerade, wenn ein Team einen Account betreut, ist es wichtig, dass man die Aufgaben exakt zuteilt. Nur wo wird gewährleistet sein, dass nichts übersehen wird und dennoch alle den notwendigen Überblick über die verschiedenen Kanäle behalten. Gute Tools bieten darin Unterstützung, indem man den Kollegen die Aufgaben zuweisen kann.

Social Media Monitoring Tools

Hierbei geht es um Analyse und Auswertung der Zielgruppen an sich aber auch der eigenen Arbeit. Diese Auswertungen muss man – individuell auf die eigenen vorher festgelegten Unternehmensziele – abgleichen.

6. Die wichtigsten Funktionen von Social Media Tools im Überblick

Social Media Content planen und analysieren

Programme gibt es einige, mit denen man als Social Media-Verantwortlicher arbeiten kann. Wichtig ist, dass man die eigene Unternehmensstruktur kennt und weiß, wie die eigenen Interessenten ticken. Denn in jeder Branche muss man hier mit anderen Charakteren planen. Und darauf gilt es, bei der Arbeit in den sozialen Netzwerken und Blog-Plattformen (z.B. Blogspot oder WordPress) einzugehen. Gerade als Mittelstandsunternehmen hat man in der Regel nicht die Manpower wie ein Großkonzern. Effektives Arbeiten ist daher hier unerlässlich. Der produzierte Content muss daher so optimal wie möglich in den jeweiligen Plattformen präsentiert werden. Wichtig ist es, dass man die Themen exakt auswählt. Die Veröffentlichung kann man in Content Management Systemen zielgenau planen. 

Social Media Posts veröffentlichen
Mit den passenden Tools (z.B. Sendible) kann man die Inhalte erstellen und das Tool analysiert Inhalte und Nachrichten – hebt Themen und Inhalte gesondert hervor, die spezielle Aufmerksamkeiten benötigen. Was auch gut funktioniert ist die übersichtliche Benutzeroberfläche sowie die Möglichkeit, auch SMS- oder E-Mail-Kampagnen darüber zu gestalten, um tatsächlich alle möglichen Kanäle darüber zu steuern. Gerade wenn es um die absolute Echtzeit-Überwachung geht, ist Sendible aber nicht das flexibelste Tool.
Viele Programme bieten eine Vielzahl von Funktionen, um Inhalte zu erstellen und automatisiert an die verschiedenen Kanäle zu verschicken, um so mit den Nutzern und Fans zu kommunizieren. Denn wichtig ist: Nachrichten und Kommentare sollen möglichst zügig auch tatsächlich beantwortet werden. Und um die Beiträge wunsch- und zielgenau zu platzieren, empfiehlt es sich, die Veröffentlichung auf das entsprechende Wunschdatum zu legen.

Mehrere Accounts verwalten

Man muss sich als Social Media-Verantwortlicher jedoch klarmachen: Das Programm, dass alle Funktionen in Perfektion beherrscht wird man nicht finden. Vielmehr ist es wichtig, dass man vor der Auswahl des richtigen Tools die eigenen Ansprüche und Arbeitsabläufe im Unternehmen – die eigenen Bedürfnisse – ermittelt. Kann man z.B. bestimmte Plattformen als Nutzerschwerpunkt für die eigene Branche feststellen? Gibt es einen social Media verantwortlichen oder arbeitet ein ganzes Team? 

Im Team an Social Media Content arbeiten

Als Team ist ein Aufgabenmanagement unerlässlich, agieren maximal zwei Personen können die Schwerpunkte der Features sicherlich anders gesetzt werden. Über eine entsprechende Unterstützung, in der man zum einen Gruppenarbeit und zum anderen die Veröffentlichung in unterschiedlichen Kanälen steuern kann ist für Social Media Verantwortliche ein unverzichtbares Tool.

Mit Nutzern und Fans interagieren
Bei der Auswahl des richtigen Systems sollte man auch darauf achten, dass man es z.B. auch mobil gesteuert nutzen kann. Das Hochladen von z.B. Fotos oder Videos sollte dabei ebenso unkompliziert möglich sein. Denn ein Post ohne visuelle Effekte ist wenig zielführend für ein effizientes Marketing. Gerade für Ein-Personen-Teams gibt es mit Buffer sogar die Möglichkeit, kostenlos das Tool ausführlich kennenzulernen. Wichtige Regel: Nutzeranfragen müssen zeitnah und kompetent beantwortet werden. Eine Reaktion ist wichtig, nicht reagieren kann zu Fan-Verlusten oder gar Shitstorms führen. 

Aufgabenmanagement
Als Social Media-Verantwortlicher ist man gleichermaßen Analyst, Textersteller und Kundenbetreuer: technische Fertigkeiten sind daher ebenso unerlässlich, wie Hintergrundwissen zu den eigenen Produkten und Ziele und Visionen des Unternehmens selbst. Um den Markt zu kennen, heißt es, mit den eigenen Fans zu kommunizieren, Konkurrenten zu analysieren und Branchen-Influencer zu beobachten. Für ein gelungenes Social-Media-Marketing heißt es, schnell zu reagieren, jedoch nicht kopflos zu handeln.
Der eigene Bedarf wird festgestellt, Inhalte erarbeitet und Kampagnen geplant. Die Analyse und Reporting wird vorbereitet. Anhand der Erkenntnisse werden die eigenen Kanäle zielführend weiterentwickelt, was man in einem mittel- bis langfristigen Social Media Konzept festlegt und entwickelt. 

Neuen Content suchen und finden

Bei aller Analyse ist es dennoch nach wie vor unerlässlich, tatsächliche Trends zu spüren und aufzugreifen – jedoch nicht auf jeden Zug aufzuspringen. Social Media Arbeit heißt, ein Gespür für Entwicklung und Zeitmanagement zu bekommen und dabei Strategie und Menschlichkeit im richtigen Maß miteinander zu verbinden. Eines muss man sich bewusst sein: die Social Media-Welt ist eine schnelllebige Welt. Entwicklungen gehen weltweit und rasant. Daher ist es unerlässlich, dass auch am Tool konsequent gearbeitet wird. Da jedoch auch die Bedürfnisse von Unternehmen sich verändern wechseln auch die Schwerpunkte, die man an ein Social Media Tool stellt. Nichts zu unternehmen und zuzuschauen wäre jedoch Gift in der heutigen social medial eingestellten Gesellschaft.

Interpretation des Reportings obliegt Social Media Verantwortlichem
Wer gut im eigenen Thema ist und sich selbst regelmäßig mit Nutzern austauscht, wird sich leichter tun, die eigentlichen Themen die interessieren zu finden. Wer zudem den Markt kennt, weiß wie er Influencer auftut. Worauf jedoch kein Social Media-Tätiger verzichten kann ist eine vernünftige Auswertung der eigenen Arbeit. Denn nur so lassen sich Kampagnenabläufe und Inhalte so zielgruppengenau wie möglich entwickeln und erstellen. Wichtig ist dabei auch, dass man lernt, die richtigen Rückschlüsse auf die ermittelten Ergebnisse zu ziehen. Systeme können in der Regel nur Indikatoren liefern. Die Handlungsentscheidung ansich ist in der Verantwortlichkeit des Menschen, der die Zusammenhänge in jedem Fall auch selbst verstehen und den eigenen Zielmarkt kennen muss.

7. Wie viel Budget musst du für ein Social Media Tool einplanen?

Gerade aus dem modernen Marketing ist Social Media nicht mehr wegzudenken. Aus Sicht eines Unternehmens ist es unerlässlich, sich auf den unterschiedlichen Plattformen zu präsentieren. Und hierbei geht es nicht nur darum, gelegentlich einen Post abzusetzen. Die strategische Planung und Konzeption stellt hier die Basis da. Dieses Konzept muss erarbeitet und gezielt umgesetzt werden. Dazu heißt es, die eigenen Zielgruppen und ihre Gewohnheiten zu kennen – ebenso die Reaktionen auf Posts, die man absetzt. Social Media Software selbst ist in der Regel mit einem monatlichen Betrag von zwischen 20 und 500 Euro erhältlich. Faktisch muss man aber auch die Zeit rechnen, die man z.B. für die Arbeit als Social Media oder Community Manager benötigt, um die eigentliche Social Media Arbeit auch umzusetzen.

8. Wie wählst du die richtige Social Media Software aus?

Der Preis allein sollte nicht das alleinige Entscheidungsmerkmal sein. Viel mehr sollte man prüfen, inwieweit eine Weiterentwicklung der Software durch ein starkes Team oder einen guten Entwickler sichergestellt ist. 

Ist Social Media Software kompatibel mit Anbietern?

Auch sollte man darauf achten, dass die Software auch tatsächlich die verschiedenen Anbieter wie Instagram, Twitter, Facebook, WhatsApp oder Snapchat einerseits bearbeiten, andererseits auslesen kann. Eine Dashboard-basierte intuitive Bedienbarkeit ist möglich – man sollte hierauf aber auch zwingend achten. 

Supporting und Entwicklung der Software

Ebenso wichtig ist aber auch, dass das Entwicklerteam gut erreichbar ist, wenn es zu Fragen kommt. Denn nur so ist gewährleistet, dass man eine Auswertung (Monitoring) bekommt, mit dem man zielführend weiter arbeiten kann. Die eigenen Bedürfnisse bilden für die Bedarfsanalyse, nämlich die Basis. Beachten muss man ebenfalls, dass das ausgewählte Tool auf die kundenspezifischen aber auch rechtlichen Bedürfnisse des Unternehmenssitzes abgestimmt ist. 

Teamfähigkeit der Software

Achten muss man auch darauf, dass die Software eine Kontenverwaltung verschiedener Social-Media-Kanäle teambasiert anbietet. Buffer oder Hootsuit sind zwei gute Planungstools. InfluencerDB ist ein hilfreiches Tool, um Unterstützer zu finden. Pinvolve dagegen hat seine Vorzüge darin, Inhalte zwischen Plattformen zu synchronisieren. Brandwatch ist dagegen ein gutes Tool, um Themen und Inhalte auszuwerten. Gerade im Auswertungsbereich ist in der Regel der höchste Kostenfaktor. Klout dagegen wertet kostenlos aus, wie erfolgreich ein Account ist – und zwar mit echten Fans und Followern.