Kanzleisoftware im Vergleich
Kanzleisoftware verwaltet Akten, Fristen, Zeiterfassung und RVG-Abrechnung und bindet das beA an. Sie ist für Einzelanwälte, kleine Kanzleien und größere Sozietäten gedacht, die ihre Mandate digital bearbeiten.
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- mit kostenloser Testphase
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Eine Kanzlei lebt von Akten, Fristen und sauberer Abrechnung. Wer das mit Ordnern, Excel und losen E-Mails organisiert, verliert Zeit und riskiert Fristversäumnisse. Dazu kommt die Pflicht, Gerichte über das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) zu erreichen. Eine gute Kanzleisoftware bündelt all das an einem Ort.
Auf dieser Seite vergleichst du Kanzleisoftware für deutsche Anwaltskanzleien. Im Vergleich stehen etablierte Lösungen wie RA-MICRO, DATEV und AnNoText, Cloud-Anbieter wie Kleos, Actaport und Renostar Legal Cloud sowie die Open-Source-Lösung j-lawyer.org. Du siehst Preise, Hosting und Funktionen nebeneinander.
Worauf es ankommt: Prüfe zuerst, ob die Software beA, Fristenkontrolle und RVG-Abrechnung sauber abdeckt. Frage dann nach Hosting und Datenschutz, denn du verarbeitest Mandantendaten unter Schweigepflicht. Achte außerdem darauf, ob Preise pro Nutzer oder pro Lizenz gelten und ob sich deine Daten später wieder exportieren lassen. Ein Wechsel ist aufwendig, deshalb lohnt sich die Mühe vor der Entscheidung.
Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck
Aus unserem Ratgeber weiter unten
Startet bei 62,93 Euro pro Monat und Lizenz.
Auch gut: Renostar Legal Cloud
Details ansehen →Bietet Hosting in Deutschland, Workflow-Automatisierung und ein Mandantenportal.
Auch gut: Kleos
Details ansehen →Verbindet Kanzleisoftware mit Buchführung.
Auch gut: AnNoText
Details ansehen →Alle 9 Kanzleisoftware im Überblick
Zum Vergleichen zwei Tools markieren
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j-lawyer.orgKostenlos nutzbarj-lawyer.org ist eine kostenlose Open-Source-Kanzleisoftware mit beA-Anbindung, Dokumentenverwaltung und optionalem Cloud-Angebot.Freemium
j-lawyer.org ist eine Kanzleisoftware, die mit Juristen für Juristen entwickelt wurde und als Open Source ohne Lizenzkosten verfügbar ist. Sie umfasst Dokumentenverwaltung, E-Mail-Integration inklusive beA, Kalender, Zeiterfassung, Falldatenblätter, Rechnungsstellung und PDF-Unterstützung. Eine Synchronisation mit Nextcloud ist möglich. Die Software läuft unter Windows, Linux und macOS. Du kannst j-lawyer.org lokal installieren, als dedizierte Server-Lösung (j-lawyer.BOX) betreiben oder als gehosteten Dienst über j-lawyer.cloud nutzen. Die Open-Source-Version ist kostenlos, für Cloud-Abonnements und KI-Dienste fallen Kosten an, deren Höhe ich auf der Startseite nicht gesehen habe. Das Projekt eignet sich besonders für kleine Kanzleien und Einzelanwälte mit technischem Interesse oder IT-Unterstützung, die Kosten sparen und volle Kontrolle über ihre Daten behalten wollen. Support kommt über Dokumentation, Community-Forum und optionale Dienstleister. Auf einen Blick: Zur Zielgruppe zählen Einzelanwälte, Kleine Kanzleien. Als Stärken nennt die Redaktion: Kostenlos und quelloffen sowie volle Datenkontrolle bei lokalem Betrieb. Zu beachten ist: Einrichtung erfordert IT-Wissen. Vergleiche vor dem Einsatz Funktionsumfang, Vertragsbedingungen und Datenschutzvorgaben mit deinen Anforderungen.
Vorteile
- Kostenlos und quelloffen
- Volle Datenkontrolle bei lokalem Betrieb
- Läuft unter Windows, Linux und macOS
Nachteile
- Einrichtung erfordert IT-Wissen
- Support über Community
- Cloud und KI-Dienste kostenpflichtig
Integrationen: beA, Nextcloud
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Advoluxab 62,93 € / MonatAdvolux von Haufe ist eine Kanzleisoftware mit elektronischer Akte, beA-Integration und Festpreis pro gleichzeitigem Nutzer.Kostenpflichtig
Advolux ist eine Kanzleisoftware von Haufe für Anwältinnen und Anwälte. Sie digitalisiert Mandatsverwaltung, elektronische Akte, Fristenkontrolle, Abrechnung, Belegbuchhaltung und das Mahn- und Vollstreckungswesen. Das beA ist integriert, mobile Nutzung auch offline ist möglich. Über API- und XML-Schnittstellen lassen sich Legal-Tech-Lösungen anbinden, und Haufe liefert über 5.000 Rechtsvorlagen sowie eine Entscheidungsdatenbank mit. Advolux läuft als Cloud-Lösung oder als Serverinstallation unter Windows, Mac und Linux. Die Preise sind laut Anbieter pauschal und enthalten Updates, beA-Anbindung, Support und die Buchhaltungssoftware Lexware: 62,93 Euro pro Monat für eine Lizenz, 122,86 Euro für zwei und 181,91 Euro für drei gleichzeitige Nutzer, jeweils zzgl. Umsatzsteuer. Ab vier Lizenzen gibt es Individualangebote. Du kannst Advolux 60 Tage unverbindlich testen. Die Software passt für kleine und mittlere Kanzleien, die einen transparenten Festpreis wünschen. Auf einen Blick: Zur Zielgruppe zählen Einzelanwälte, Kleine und mittlere Kanzleien. Als Stärken nennt die Redaktion: Transparenter Festpreis mit Lexware sowie 60 Tage kostenlos testen. Zu beachten ist: Lizenzmodell nach gleichzeitigen Nutzern. Vergleiche vor dem Einsatz Funktionsumfang, Vertragsbedingungen und Datenschutzvorgaben mit deinen Anforderungen.
Vorteile
- Transparenter Festpreis mit Lexware
- 60 Tage kostenlos testen
- Cloud oder Serverinstallation
Nachteile
- Lizenzmodell nach gleichzeitigen Nutzern
- Ab vier Lizenzen nur auf Anfrage
- Cloud-Serverstandort nicht ausdrücklich angegeben
Integrationen: beA, Lexware
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ActaportKostenpflichtigActaport ist eine cloudbasierte Kanzleisoftware mit Hosting in Deutschland für Aktenführung, Kommunikation, Abrechnung und Automatisierung.KostenpflichtigHosting DE
Actaport ist eine reine Cloud-Kanzleisoftware, die Mandatsbearbeitung, Kommunikation, Finanzen und Automatisierung in einer Plattform zusammenführt. Ein zentraler Posteingang bündelt E-Mails, beA und Mandantenportal. Die Finanzfunktionen reichen von der Rechnungsstellung bis zur Buchhaltung, ergänzt durch ein Dokumentenmanagement mit KI-gestützter Automatisierung. Workflows lassen sich per Drag-and-drop oder API aufbauen. Nach Angaben des Anbieters erfolgt das Hosting in Deutschland, die Lösung ist BRAO- und DSGVO-konform. Über 4.000 Nutzer arbeiten laut Anbieter mit Actaport. Für die Umstellung bietet das Unternehmen Datenübernahme, Onboarding und Webinare an. Preise stehen nicht öffentlich auf der Seite, du erhältst sie nach Kontakt oder Demo. Actaport passt für Kanzleien, die auf einen modernen Cloud-Ansatz ohne eigene Server setzen und Prozesse automatisieren möchten. Wer lokale Installation benötigt, ist mit dem Angebot nicht bedient. Auf einen Blick: Zur Zielgruppe zählen Anwaltskanzleien, Kleine und mittelgroße Kanzleien. Als Stärken nennt die Redaktion: Hosting in Deutschland sowie moderne Cloud-Oberfläche mit Automatisierung. Zu beachten ist: Keine lokale Installation. Vergleiche vor dem Einsatz Funktionsumfang, Vertragsbedingungen und Datenschutzvorgaben mit deinen Anforderungen.
Vorteile
- Hosting in Deutschland
- Moderne Cloud-Oberfläche mit Automatisierung
- Unterstützung bei Datenübernahme
Nachteile
- Keine lokale Installation
- Preise nicht öffentlich
- Weniger verbreitet als Marktführer
Integrationen: beA
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DATEVMarktfuehrender Anbieter für Steuerkanzlei- und KMU-Buchhaltungssoftware in der DACH-Region. Genossenschaft, Nuernberg, seit 1966.auf-anfrageHosting DE
DATEV ist der fuehrende Anbieter von Software für Steuerkanzleien und den Mittelstand in der DACH-Region. Als Genossenschaft mit Sitz in Nuernberg (gegruendet 1966) betreut DATEV über 40.000 Mitglieder. Das Portfolio umfasst Lösungen für Kanzlei-Management, Lohnabrechnung, Finanzbuchhaltung, Steuern sowie die cloudbasierte Plattform Unternehmen Online. Mit DATEV Copilot wird KI-gestuetzte Automatisierung in Kanzlei- und Buchhaltungsprozesse integriert.
Vorteile
- Marktfuehrer für Steuerkanzleien und KMU in der DACH-Region
- GoBD- und DSGVO-konform nach deutschem Standard
- Genossenschaftsmodell: Mitglieder sind Eigentuemer
- DATEV Copilot integriert KI in Buchhaltungs- und Kanzleiprozesse
- Betrieb im deutschen Rechenzentrum (Nuernberg)
- Tiefe Integration zwischen Kanzlei- und Mandantensoftware
- Über 60 Jahre Erfahrung in der deutschen Steuerbranche
Nachteile
- Komplexe und veraltete Benutzeroberflaeche laut Nutzerbewertungen
- Pricing intransparent: keine öffentlichen Preise, nur auf Anfrage
- Traditionell On-Prem-First; Cloud-Migration (Unternehmen Online) noch nicht vollstaendig
- Starke Abhaengigkeit vom DATEV-Oekosystem erschwert Wechsel
- Einstieg erfordert Genossenschaftsmitgliedschaft
Integrationen: DATEV-API, DATEV LODAS, DATEV Unternehmen Online, Addison, Lexoffice und 5 weitere
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RA-MICROKostenpflichtigRA-MICRO ist eine marktführende deutsche Kanzleisoftware für Aktenführung, Abrechnung und Buchhaltung, wahlweise in der Cloud oder lokal.Kostenpflichtig
RA-MICRO ist eine etablierte Kanzleisoftware für deutsche Anwaltskanzleien. Sie umfasst Aktenführung und Dokumentenmanagement, Fristen und Termine, Gebührenabrechnung und Buchhaltung sowie die Kommunikation mit Gerichten und Mandanten. Der Anbieter hebt Funktionen mit künstlicher Intelligenz hervor, etwa für Aktenanalyse, Rechtsrecherche und Spracherkennung. Diktier- und Spracherkennungslösungen sind eingebunden. Du kannst RA-MICRO nach Angaben des Anbieters frei in der Cloud oder in der eigenen Kanzlei betreiben. Apps für Smartphone und Tablet ermöglichen den Zugriff von unterwegs, zudem gibt es eine verschlüsselte Videokonferenzlösung. Preise nennt RA-MICRO auf der Startseite nicht, sie werden über Kontakt oder Online-Shop geklärt. Die Software ist für Kanzleien jeder Größe gedacht, vom kleinen Büro bis zur mittelgroßen Sozietät. Wegen des großen Funktionsumfangs ist eine strukturierte Einführung mit Schulung sinnvoll. Auf einen Blick: Zur Zielgruppe zählen Anwaltskanzleien, Notariate, Sozietäten. Als Stärken nennt die Redaktion: Hoher Marktanteil und etablierter Funktionsumfang sowie cloud oder lokaler Betrieb frei wählbar. Zu beachten ist: Preise nicht öffentlich. Vergleiche vor dem Einsatz Funktionsumfang, Vertragsbedingungen und Datenschutzvorgaben mit deinen Anforderungen.
Vorteile
- Hoher Marktanteil und etablierter Funktionsumfang
- Cloud oder lokaler Betrieb frei wählbar
- Mobile Apps
Nachteile
- Preise nicht öffentlich
- Umfangreich, Einarbeitung nötig
- Teils mehrere Module
Integrationen: beA, DictaNet
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Renostar Legal Cloudab 39 € / MonatRenostar Legal Cloud ist eine browserbasierte Kanzleisoftware mit Aktenführung, RVG-Abrechnung, beA und Hosting in Deutschland.KostenpflichtigHosting DE
Renostar Legal Cloud ist eine browserbasierte Kanzleisoftware für deutsche Anwaltskanzleien. Hinter dem Produkt steht die Renostar GmbH & Co. KG, die nach eigenen Angaben seit mehr als 43 Jahren Software für den Rechtsmarkt entwickelt. Du brauchst keine lokale Installation und keinen eigenen Server, es genügt ein Browser. Die Software bündelt die wichtigsten Abläufe einer Kanzlei in einem System. Du führst Akten elektronisch und legst Dokumente zentral ab. Fristen und Termine verwaltest du in einem Teamkalender mit automatischen Erinnerungen. Die Zeiterfassung und die Abrechnung nach RVG sind enthalten. Dazu kommen Dokumentenvorlagen, eine integrierte Finanzbuchhaltung, die Anbindung an das beA, E-Mail-Anbindung und Auswertungen mit Kennzahlen. Mit CaseShare tauschst du verschlüsselt Dokumente und Aufgaben mit Mandanten aus. Das Modul Leads verarbeitet Anfragen aus Formularen und ordnet sie in einer Pipeline. Als Integrationen nennt der Anbieter Microsoft 365 mit Outlook, Word, Excel und Teams, Dokumentenscanner und die Diktatsoftware Philips SpeechLive. Beim Datenschutz gibt Renostar an, dass alle Daten in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland liegen. Das Unternehmen verweist dabei auf die Anforderungen des Berufsrechts und der DSGVO. Bei den Preisen gilt laut Preisseite: Die Cloud-Version kostet 99 Euro pro Lizenz und Monat zuzüglich Umsatzsteuer, und der erste Monat ist kostenlos. Die lokale Variante Renostar On-Premises startet bei 39 Euro pro Lizenz und Monat. Das Digitale Diktat gibt es ab 47 Euro pro Lizenz und Monat. Die Cloud ist monatlich kündbar. Renostar passt zu Einzelanwälten und kleinen Kanzleien, die einen günstigen Einstieg suchen, aber auch zu mittelgroßen Kanzleien, Notariaten und Rechtsabteilungen. Wenn du wissen willst, ob die Tiefe der Funktionen für deine Kanzlei reicht, nutze den kostenlosen Testzeitraum.
Vorteile
- Browserbasiert ohne eigenen Server
- Hosting in Deutschland, ISO-27001-Rechenzentren
- Öffentlich einsehbarer Preis pro Lizenz
- Monatlich kündbar, erster Monat kostenlos
- Mandantenportal und Leads-Modul enthalten
Nachteile
- Preis gilt pro Lizenz und steigt mit der Teamgröße
- Keine eigene mobile App genannt
- On-Premises-Preis ist ein Ab-Preis
- Weniger bekannt als die größten Marktführer
Integrationen: Microsoft 365, Outlook, Word, Excel, Teams und 2 weitere
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KleosKostenpflichtigKleos ist eine Cloud-Kanzleisoftware von Wolters Kluwer mit Aktenführung, Zeiterfassung, Abrechnung und beA-Anbindung.Kostenpflichtig
Kleos ist eine cloudbasierte Kanzleisoftware von Wolters Kluwer. Sie richtet sich an Anwaltskanzleien in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die ihre Mandatsarbeit ohne eigene IT-Infrastruktur organisieren wollen. Die Software verbindet Akten, Kommunikation, Termine, Dokumente und Abrechnung in einem System. Zu den Kernfunktionen gehören die Fallverwaltung, die Zeiterfassung, die Rechnungsstellung und die Berichterstellung. Du kannst Mandate zentral führen, Fristen und Termine überwachen und Leistungen direkt in der Akte erfassen. Über die Anbindung an das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) empfängst und beantwortest du Nachrichten, ohne das System zu wechseln. Auswertungen zeigen dir, wie sich Umsatz und Auslastung in der Kanzlei entwickeln. Kleos läuft auf dem Ökosystem von Microsoft Azure. Das bedeutet, dass du es ohne lokalen Server über verschiedene Endgeräte nutzen kannst. Wolters Kluwer gibt an, dass Updates automatisch eingespielt werden, sodass du dich nicht um Wartung kümmern musst. Ob die Daten ausschließlich in Deutschland liegen, nennt der Anbieter auf der Produktseite nicht ausdrücklich. Zur Preisgestaltung veröffentlicht Wolters Kluwer auf der Produktseite keine Preise. Für ein Angebot oder eine Online-Präsentation nimmst du Kontakt mit dem Anbieter auf. Die Software ist ein kostenpflichtiges Abo-Produkt. Wolters Kluwer ist ein internationaler Informationsdienstleister mit Sitz in den Niederlanden. In Deutschland bietet das Unternehmen neben Kleos auch die Kanzleisoftware AnNoText an. Kleos ist die Cloud-Lösung für Kanzleien, die flexibel und ohne eigene Serverlandschaft arbeiten wollen. Geeignet ist Kleos für Einzelanwälte, kleine und mittlere Kanzleien sowie für wachsende Teams, die Zeiterfassung und Abrechnung sauber mit der Aktenführung verknüpfen möchten. Vor der Entscheidung solltest du prüfen, ob die Anbindung an deine bestehende Buchhaltung und deine Schnittstellen zu deinen Wünschen passt, und dir den Funktionsumfang in einer Demo zeigen lassen.
Vorteile
- Cloud-Lösung ohne eigenen Server
- beA-Nachrichten direkt im System bearbeiten
- Zeiterfassung und Abrechnung mit der Akte verknüpft
- Auswertungen für Umsatz und Auslastung
- Hersteller mit Erfahrung im Kanzleimarkt
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Hosting in Deutschland nicht ausdrücklich genannt
- Funktionsumfang nur über Demo prüfbar
- Cloud-Betrieb ohne lokale Installationsoption
Integrationen: Microsoft 365, Outlook, Word, beA
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AnNoTextKostenpflichtigAnNoText von Wolters Kluwer ist eine Kanzleisoftware für anspruchsvolle Kanzleien mit digitaler Mandatsbearbeitung und KI-Modulen.Kostenpflichtig
AnNoText ist die Kanzleisoftware von Wolters Kluwer und richtet sich an Kanzleien, die Wert auf Schnittstellen und Anpassbarkeit legen. Die Software bietet vollständig digitale Mandatsbearbeitung, einen PDF-Editor, Anwaltsakten für den Offline-Einsatz auf Tablet und Smartphone, workflowgestützte Mandantenportale, Wissensmanagement, Controlling-Werkzeuge und einen KI-gestützten Posteingang. Seit 2025 ergänzen KI-Module wie Document Chat, Case Chat und Case Chat PLUS die Lösung, etwa für Aktenzusammenfassungen, die Prüfung von Miet- und Arbeitsverträgen oder das Formulieren juristischer Texte auf Basis des Kanzleiwissens. Die Neue Generation von AnNoText wurde 2024 vorgestellt. Preise veröffentlicht der Anbieter nicht, sie werden individuell nach Kanzleigröße und Modulen angeboten. AnNoText passt für mittlere und größere Kanzleien mit komplexen Abläufen. Kleine Kanzleien sollten Aufwand und Kosten gegen schlankere Lösungen abwägen. Auf einen Blick: Zur Zielgruppe zählen Mittlere und große Kanzleien, Notariate. Als Stärken nennt die Redaktion: Hohe Anpassbarkeit und Schnittstellen sowie kI-Module für Aktenarbeit. Zu beachten ist: Preise nur auf Anfrage. Vergleiche vor dem Einsatz Funktionsumfang, Vertragsbedingungen und Datenschutzvorgaben mit deinen Anforderungen.
Vorteile
- Hohe Anpassbarkeit und Schnittstellen
- KI-Module für Aktenarbeit
- Etablierter Anbieter
Nachteile
- Preise nur auf Anfrage
- Eher für mittlere und große Kanzleien
- Einführung aufwendig
Integrationen: TriNotar
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AdvowareKostenpflichtigAdvoware ist eine Cloud-Kanzleisoftware für kleinere und mittelgroße Kanzleien und Notariate, heute Teil des Anbieters STP.Kostenpflichtig
Advoware ist eine Kanzleisoftware für kleinere und mittelgroße Kanzleien und Notariate. Der Anbieter beschreibt sie als 360-Grad-Cloud-Software, die Aktenführung, Zeiterfassung, Abrechnung und Dokumentenverwaltung bündelt. Die Software gehört inzwischen zum Produktportfolio der STP-Gruppe, die auch weitere Kanzleilösungen wie Winmacs und Lexolution anbietet. Die frühere Domain advoware.de leitet auf die STP-Produktseite weiter. Über Legal-Twin-Add-ons stehen KI-Agenten für Advoware zur Verfügung, etwa für Fallwissen und Recherche. Auf der Produktseite werden keine Preise genannt, ein Angebot gibt es über eine Demo-Anfrage. Advoware eignet sich für Kanzleien, die eine verbreitete deutsche Lösung mit Marketplace und Erweiterungen suchen und nicht auf ein Großsystem setzen wollen. Prüfe vor der Entscheidung Umfang der Module, Schnittstellen zu beA und Buchhaltung sowie die Konditionen für Cloud und Support. Auf einen Blick: Zur Zielgruppe zählen Kleine und mittelgroße Kanzleien, Notariate. Als Stärken nennt die Redaktion: Auf kleine und mittelgroße Kanzleien zugeschnitten sowie cloud-Software mit Erweiterungs-Marktplatz. Zu beachten ist: Keine öffentlichen Preise. Vergleiche vor dem Einsatz Funktionsumfang, Vertragsbedingungen und Datenschutzvorgaben mit deinen Anforderungen.
Vorteile
- Auf kleine und mittelgroße Kanzleien zugeschnitten
- Cloud-Software mit Erweiterungs-Marktplatz
- Eingebettet in das STP-Produktportfolio
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- KI-Funktionen als Add-ons
- Domain und Anbieterstruktur im Wandel
Integrationen: beA, Legal Twin
Was ist Kanzleisoftware?
Kanzleisoftware ist ein Programm, mit dem Anwältinnen und Anwälte ihre Mandate digital verwalten. Der Kern ist die elektronische Akte. Dazu kommen Adressverwaltung, Fristen und Termine, Dokumentenerstellung, Zeiterfassung und die Abrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Viele Lösungen enthalten außerdem eine Buchhaltung für Fremdgelder und Aktenkonten.
Typische Funktionen im Überblick:
- Aktenführung: Dokumente, E-Mails und Notizen pro Mandat an einem Ort.
- Fristen und Termine: Erinnerungen und Vorfristen, damit nichts untergeht.
- beA-Anbindung: Nachrichten an Gerichte senden und empfangen, ohne die Software zu wechseln.
- Abrechnung: RVG-Rechnungen und Abrechnung nach Zeit.
- Mandantenportal: Dokumente sicher mit Mandanten teilen, zum Beispiel bei Kleos oder Actaport.
Neuere Produkte ergänzen KI-Funktionen, etwa für Dokumentenanalyse oder Recherche. RA-MICRO und AnNoText werben mit solchen Modulen. Prüfe im Test, ob sie dir im Alltag wirklich Arbeit abnehmen.
Eine allgemeine Büro- oder Projektsoftware ersetzt Kanzleisoftware nicht. Ihr fehlen meist beA, RVG-Abrechnung und die Fristenlogik für Gerichtsverfahren.
Auswahlkriterien: Worauf du achten solltest
Der Funktionsumfang ist bei den meisten Anbietern ähnlich. Unterschiede zeigen sich im Detail und im Betriebsmodell. Diese Punkte solltest du vor dem Kauf klären:
- beA und Fristen: Funktioniert die Anbindung direkt in der Software? Werden Fristen automatisch berechnet und überwacht?
- Betriebsmodell: Cloud, eigener Server oder beides. Advolux und Advoware bieten Cloud und Server, Renostar ist browserbasiert.
- Kanzleigröße: Eine Einzelanwältin braucht weniger als eine Sozietät mit mehreren Standorten. Zahle nicht für Module, die du nie nutzt.
- Buchhaltung: Brauchst du Fremdgeldverwaltung und Schnittstellen zur Steuerberatung? Dann ist DATEV naheliegend.
- Integrationen: Office, E-Mail, Diktat und Spracherkennung sollten sich einbinden lassen.
- Datenexport und Migration: Kannst du Daten später mitnehmen? Wird die Übernahme aus dem Altsystem unterstützt?
- Support und Schulung: Gerade beim Umstieg zählt, wie schnell Hilfe kommt.
Teste mindestens zwei Produkte mit echten Abläufen. Mehrere Anbieter bieten Testphasen an, etwa Advolux mit 60 Tagen und Renostar mit 14 Tagen.
Preise und Kosten im Überblick
Die Preise unterscheiden sich stark, und nicht jeder Anbieter nennt sie öffentlich. Hier die Angaben, die wir auf den Herstellerseiten gefunden haben. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer.
- Advolux: 62,93 Euro pro Monat für eine Lizenz, 122,86 Euro für zwei und 181,91 Euro für drei Lizenzen. Ab vier Lizenzen gibt es ein individuelles Angebot.
- Advoware (Cloud): je nach Edition (Standard, Professional, Premium) zwischen 109,80 und 129,80 Euro pro Nutzer und Monat.
- Renostar Legal Cloud: 99 Euro pro Monat und Lizenz, Support und Onboarding inklusive. Bei Jahreszahlung gibt es Rabatt.
- j-lawyer.org: die Software selbst ist kostenlos und Open Source. Kosten entstehen für Cloud, Server und Dienstleistungen, wenn du sie nutzt.
- RA-MICRO: eine Einstiegsversion namens RA-MICRO 1 ist kostenlos, neue Anwälte erhalten das erste Lizenzjahr gratis. Größere Editionen sind im Shop oder beim Vertriebspartner zu erfragen.
Bei Kleos, AnNoText, Actaport und DATEV fanden wir keine festen Preise auf den geprüften Seiten. Hole hier ein Angebot ein.
Rechne neben der Lizenz auch Einrichtung, Schulung, Datenmigration und Zusatzmodule ein.
Datenschutz, DSGVO und Hosting
Als Anwalt unterliegst du der Verschwiegenheitspflicht nach § 43a BRAO. Das gilt auch, wenn du Mandantendaten in der Cloud speicherst. Du musst deshalb sicherstellen, dass dein Anbieter die Daten sicher verarbeitet und du einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO abschließt.
Das solltest du beim Anbieter erfragen:
- Standort der Server: Actaport nennt Hosting in Deutschland, Renostar Legal Cloud ebenfalls und weist eine ISO-27001-Zertifizierung aus. Kleos läuft auf Microsoft Azure, den genauen Standort solltest du dir bestätigen lassen.
- Auftragsverarbeitung: Gibt es einen Vertrag, der die berufsrechtlichen Anforderungen abdeckt?
- Verschlüsselung und Zugriff: Wer darf auf Daten zugreifen, auch beim Support?
- Datenexport: Kannst du Akten bei Kündigung vollständig mitnehmen?
Wer maximale Kontrolle will, betreibt die Software auf eigenem Server. Das geht zum Beispiel mit j-lawyer.org, Advolux oder RA-MICRO. Dann bist du aber selbst für Sicherheit, Updates und Backups verantwortlich. Kleine Kanzleien fahren mit einem geprüften Cloud-Anbieter oft sicherer als mit einem ungepflegten Eigenbetrieb.
beA und gesetzliche Pflichten
Das besondere elektronische Anwaltspostfach ist für Rechtsanwälte verpflichtend. Seit dem 1. Januar 2022 gilt für Anwälte außerdem die aktive Nutzungspflicht: Schriftsätze und Anlagen müssen an die Gerichte elektronisch übermittelt werden. Kanzleisoftware nimmt dir dabei viel Arbeit ab, wenn das beA direkt integriert ist.
Worauf du bei der beA-Anbindung achten solltest:
- Nachrichten lassen sich in der Software lesen, beantworten und der richtigen Akte zuordnen.
- Empfangsbekenntnisse und Prüfprotokolle werden automatisch abgelegt.
- Fristen aus eingehenden Nachrichten lassen sich direkt in den Kalender übernehmen.
Advolux, j-lawyer.org, Kleos und Renostar nennen die beA-Integration ausdrücklich auf ihren Seiten. Actaport führt beA in der Kommunikation auf.
Ein zweites Pflichtthema ist die Abrechnung. Die RVG-Berechnung sollte in der Software stecken und bei Gesetzesänderungen aktualisiert werden. Frage nach, wie schnell der Hersteller Änderungen einarbeitet. Eine Software ersetzt dabei nicht deine eigene Prüfung der Fristen.
Cloud oder Server: Was passt zu deiner Kanzlei?
Früher lief Kanzleisoftware fast immer auf einem Server im Büro. Heute bieten die meisten Hersteller auch Cloud-Varianten an. Beide Modelle haben Vor- und Nachteile.
Cloud:
- Du arbeitest von überall, auch im Homeoffice oder bei Gericht.
- Updates und Backups übernimmt der Anbieter.
- Du brauchst keine eigene Serverhardware.
- Du bist auf Anbieter und Internetverbindung angewiesen.
Server im Büro:
- Du behältst volle Kontrolle über Daten und Zugriff.
- Du kümmerst dich selbst um Sicherheit, Wartung und Ausfallschutz oder beauftragst einen Dienstleister.
- Für kleine Kanzleien lohnt sich der Aufwand selten.
Mehrere Produkte lassen dir die Wahl: RA-MICRO bietet Cloud, lokale Installation und Mischformen, Advoware und Advolux Cloud oder Server. Kleos und Renostar Legal Cloud setzen auf Cloud. Der Trend 2026 geht klar zur Cloud, und Wolters Kluwer positioniert Kleos entsprechend als SaaS-Lösung. Plane beim Wechsel genug Zeit für die Datenmigration ein.
Welche Software passt zu dir? Empfehlungen nach Einsatzzweck
Die beste Kanzleisoftware hängt von Größe, Budget und Arbeitsweise ab. Diese Situationen kommen häufig vor:
- Du gründest eine Kanzlei und willst wenig ausgeben: j-lawyer.org ist kostenlos und Open Source mit beA-Anbindung. RA-MICRO bietet mit RA-MICRO 1 eine kostenlose Einstiegsversion für Einzelanwälte.
- Du führst eine kleine Kanzlei und willst einen klaren Preis: Advolux startet bei 62,93 Euro pro Monat und Lizenz, Renostar Legal Cloud kostet 99 Euro pro Monat mit Hosting in Deutschland.
- Du willst Cloud mit Mandantenportal und Automatisierung: Actaport bietet Hosting in Deutschland, Workflow-Automatisierung und ein Mandantenportal, Kleos bringt Kleos Connect zum Dateiaustausch mit.
- Deine Kanzlei ist interdisziplinär oder größer und braucht Buchhaltung: DATEV verbindet Kanzleisoftware mit Buchführung, AnNoText richtet sich an anspruchsvolle Kanzleien mit digitaler Mandatsbearbeitung.
Wenn du dir bei zwei Produkten unsicher bist, nutze die Testphasen und rechne die Gesamtkosten für dein Team durch.
Kanzleisoftware im Markt-Überblick
Häufige Fragen
Was ist die beste Kanzleisoftware?
Was kostet Kanzleisoftware?
Das hängt vom Anbieter ab. Advolux beginnt bei 62,93 Euro pro Monat für eine Lizenz, Renostar Legal Cloud bei 99 Euro, Advoware in der Cloud bei 109,80 bis 129,80 Euro pro Nutzer, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer. j-lawyer.org ist kostenlos.
Gibt es kostenlose Kanzleisoftware?
Ja. j-lawyer.org ist kostenlos und Open Source, mit beA-Anbindung, Zeiterfassung und Rechnungen. RA-MICRO bietet die Einstiegsversion RA-MICRO 1 kostenlos an. Kosten können bei Cloud-Hosting, Server und Support trotzdem entstehen. Prüfe, ob der Funktionsumfang für deine Kanzlei reicht.
Ist Kanzleisoftware aus der Cloud DSGVO-konform?
Brauche ich eine Kanzleisoftware mit beA-Anbindung?
Was ist der Unterschied zwischen Cloud und lokaler Kanzleisoftware?
Wie lange dauert der Wechsel zu einer neuen Kanzleisoftware?
Das hängt von Datenmenge, Altsystem und Teamgröße ab. Plane Zeit für Datenmigration, Schulung und einen Probelauf ein. Actaport nennt Schulungen, persönlichen Support und Datenmigration ohne Ausfallzeit. Frage jeden Anbieter nach einem konkreten Ablauf und Zeitplan.
Welche Kanzleisoftware eignet sich für Einzelanwälte?
Einzelanwälte brauchen Akte, Fristen, beA und RVG-Abrechnung, aber meist keine großen Module. j-lawyer.org und RA-MICRO 1 kosten nichts, Advolux beginnt bei 62,93 Euro pro Monat. Nutze Testphasen, bevor du dich festlegst.