Azure DevOps vs OpenText Quality Center

Detaillierter Vergleich der beiden ALM Tools Tools

Azure DevOps Logo

Azure DevOps

Azure DevOps ist die Application-Lifecycle-Management-Suite von Microsoft, die Repos, Boards, Pipelines, Test Plans und Artifacts für die gesamte Softwareentwicklung in einer Plattform bündelt.

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Freemium
OpenText Quality Center Logo

OpenText Quality Center

Enterprise-ALM für QA-Teams: Anforderungen, Tests und Defekte zentral verwalten mit vollstaendiger Traceability und Compliance.

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Kostenpflichtig

Bewertungen im Vergleich

Azure DevOps

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Gewinner
🤝

Unentschieden

OpenText Quality Center

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Funktionen im Vergleich

Nur bei Azure DevOps

Azure Repos

Git-basierte Quellcodeverwaltung mit Pull-Request-Workflows, Branch-Richtlinien und Code-Reviews direkt in der Plattform.

Azure Boards

Backlogs, Kanban-Boards und Sprint-Planung mit anpassbaren Arbeitselement-Typen für agile und klassische Vorgehensmodelle.

Azure Pipelines

Cloud- oder selbst gehostete Build- und Deployment-Pipelines für Continuous Integration und Continuous Delivery über verschiedene Plattformen hinweg.

Azure Test Plans

Dediziertes Modul für manuelles, exploratives und Abnahmetesten, das sich eng mit Boards und Pipelines verzahnt.

Azure Artifacts

Zentrale Verwaltung von Paketen und Abhängigkeiten für npm, NuGet, Maven und weitere Paketformate.

Gemeinsame Features

Keine gemeinsamen Features

Nur bei OpenText Quality Center

Anforderungsmanagement

Zentrale Verwaltung von Anforderungen mit Versionshistorie, Baselines und BPMN-2.0-Prozessmodellen. Anforderungen lassen sich mit Testfaellen und Defekten verknuepfen, sodass eine lueckenlose Traceability über den gesamten Lebenszyklus gewaehrleistet ist.

Testplanung und -ausführung

Strukturierte Testplaene, Testlabore und Testkonfigurationen ermöglichen die gezielte Steuerung manueller und automatisierter Testlaeufe. Testausfuehrungen lassen sich planen, priorisieren und nachverfolgen, waehrend Ergebnisse direkt in der Plattform dokumentiert werden.

Defect-Tracking

Integriertes Fehlerverfolgungssystem mit konfigurierbaren Workflows, Defect-Sharing zwischen Projekten und direkter Rückverfolgung zu Quellcode und Build. Defekte werden automatisch mit den entsprechenden Tests und Anforderungen verknuepft.

Compliance und Audit-Trails

Automatisierte Dokumentation, Genehmigungsworkflows und lueckenlose Änderungshistorie erleichtern Audits in regulierten Branchen (z. B. FDA, GxP, ISO). Vollstaendige Nachverfolgbarkeit aller Aktionen durch rollenbasierte Zugriffskontrolle und verschluesselte Kommunikation.

Reporting und Analytics

Vordefinierte und anpassbare Dashboards liefern Echtzeit-Einblicke in Testfortschritt, Qualitaetskennzahlen und Fehlerentwicklung. Cross-Projekt-Business-Views und Excel-Integration ermöglichen flexible Auswertungen auf Projektportfolio-Ebene.

Traceability Matrix

Die Traceability Matrix bildet saemtliche Abhaengigkeiten zwischen Anforderungen, Testfaellen und Defekten visuell ab. So wird sofort sichtbar, welche Anforderungen getestet sind, welche Defekte noch offen sind und wo Abdeckungsluecken bestehen.

Integrationen mit DevOps-Tools

Native Konnektoren für Atlassian Jira, Microsoft Azure DevOps, SAP Solution Manager, Jenkins und Microsoft Teams ermöglichen die Einbindung in bestehende DevOps- und CI/CD-Umgebungen. Offene APIs unterstützen die Anbindung weiterer Tools.

Flexible Deployment-Optionen

OpenText Quality Center ist sowohl On-Premise als auch als SaaS (Public Cloud) verfuegbar. Für Enterprise-Kunden stehen Express-, Enterprise- und ALM-Editionen zur Auswahl, die unterschiedliche Funktionsumfaenge und Deployment-Szenarien abdecken.

Preise im Vergleich

Azure DevOps

Freemium

Basic (erste 5 Nutzer)

Beliebt
0 USD/monthly

Kostenlos für die ersten fünf Nutzer einer Organisation laut Anbieter.

  • Azure Repos
  • Azure Boards
  • Kostenlos für die ersten 5 Nutzer laut Anbieter

Basic (ab 6. Nutzer)

6 USD/monthly

Preis pro Nutzer und Monat laut Anbieter ab dem sechsten Nutzer, Stand Juli 2026.

  • Azure Repos und Azure Boards
  • Azure Pipelines Basiskontingent
  • Azure Artifacts

Basic + Test Plans

52 USD/monthly

Preis pro Nutzer und Monat laut Anbieter, Stand Juli 2026.

  • Alle Basic-Funktionen
  • Manuelles und exploratives Testmanagement
  • Für dedizierte Testmanager gedacht

OpenText Quality Center

Kostenpflichtig

Auf Anfrage

Auf Anfrage /

Individuelle Lizenzierung für Enterprise-Kunden. Preise werden auf Anfrage durch den OpenText Vertrieb ermittelt.

Azure DevOps

Vorteile

Deckt als vollständige ALM-Suite Quellcode, Planung, Testing und Deployment in einer Plattform ab.
Kostenlose Basic-Lizenz für die ersten fünf Nutzer einer Organisation.
Sehr enge Integration in Microsoft-Technologien wie Azure Active Directory und Visual Studio.
On-Premises-Variante über Azure DevOps Server für Unternehmen mit eigenen Compliance-Vorgaben verfügbar.

Nachteile

Die Test-Plans-Lizenz ist mit rund 52 US-Dollar pro Nutzer und Monat deutlich teurer als die Basis-Lizenz.
Zusätzliche Build-Minuten und parallele Pipeline-Jobs können separate Kosten verursachen.
Ohne bestehende Microsoft-Umgebung wirkt die Einrichtung komplexer als bei schlankeren Tools wie GitHub.
Die Oberfläche gilt im Vergleich zu moderneren Tools wie Linear als weniger aufgeräumt.

OpenText Quality Center

Vorteile

Marktbewaehrtes Enterprise-ALM-Tool mit jahrzehntelanger Verbreitung in großen QA-Organisationen und regulierten Branchen (Pharma, Finanzen, Luftfahrt).
Lueckenlose End-to-End-Nachverfolgbarkeit von Anforderungen über Testfaelle bis zu Defekten und Quellcode-Commits in einer einzigen Plattform.
Umfassende Compliance-Funktionen mit automatisierten Audit-Trails, Genehmigungsworkflows und zertifizierten Prozessen für regulierte Umgebungen (GxP, FDA).
Tiefe Integration in gaengige DevOps- und Testautomatisierungstools wie Jira, Azure DevOps, Jenkins und OpenText Functional Testing.
Flexible Deployment-Optionen (On-Premise und SaaS/Cloud) mit Unterstützung europaeischer Server-Standorte für datenschutzkonforme Deployments.
Cross-Projekt-Auswertungen und gemeinsame Anpassungen ermöglichen zentrales Portfolio-Reporting über mehrere Teams und Projekte hinweg.

Nachteile

Hohe Lizenz- und Implementierungskosten machen das Tool für kleinere Teams und KMU meist unwirtschaftlich; Preise werden nur auf Anfrage kommuniziert.
Steile Lernkurve und komplexe Administration: Die Einrichtung und Anpassung erfordert spezialisiertes Know-how, oft unterstützt durch kostenpflichtige Professional Services.
Die Benutzeroberflaeche wirkt teilweise veraltet und schwerfaellig, insbesondere der klassische Windows-Client im Vergleich zu modernen Cloud-nativen ALM-Tools.
Keine kostenlose Testversion oder Freemium-Option verfuegbar, was eine unabhaengige Evaluierung vor Vertragsabschluss erschwert.

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