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Azure DevOps

Azure DevOps ist die Application-Lifecycle-Management-Suite von Microsoft, die Repos, Boards, Pipelines, Test Plans und Artifacts für die gesamte Softwareentwicklung in einer Plattform bündelt.

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Autor: Max Benz
Zuletzt aktualisiert: 18.7.2026

Was ist Azure DevOps?

Azure DevOps ist eine Sammlung von Diensten aus dem Hause Microsoft für den gesamten Softwareentwicklungszyklus, von der Quellcodeverwaltung über die Planung bis zur automatisierten Bereitstellung. Die Plattform gliedert sich in mehrere Kernmodule: Azure Repos für die Git-basierte Versionsverwaltung, Azure Boards für Backlogs, Kanban-Boards und Sprint-Planung, Azure Pipelines für Build- und Deployment-Automatisierung, Azure Test Plans für manuelles und exploratives Testen sowie Azure Artifacts für die Verwaltung von Paketen und Abhängigkeiten. Dadurch deckt Azure DevOps als klassisches Application-Lifecycle-Management-Werkzeug, kurz ALM, deutlich mehr ab als reine Issue-Tracker, da Quellcode, Aufgabenverwaltung und Continuous-Integration-Pipelines in derselben Umgebung zusammenlaufen. Preislich stellt Microsoft die ersten fünf Nutzer einer Organisation laut Anbieter kostenlos mit einer sogenannten Basic-Lizenz zur Verfügung, die vollen Zugriff auf Azure Repos und Azure Boards umfasst. Jeder weitere Nutzer über die ersten fünf hinaus wird mit der Basic-Lizenz laut Anbieter mit rund 6 US-Dollar pro Nutzer und Monat abgerechnet. Für Teams, die zusätzlich manuelles Testmanagement benötigen, bietet Microsoft die Stufe Basic + Test Plans an, die laut Anbieter mit rund 52 US-Dollar pro Nutzer und Monat deutlich teurer ist und gezielt für dedizierte Testmanager gedacht ist, während der Großteil eines Teams meist bei der günstigeren Basic-Lizenz bleibt. Zusätzlich zur Nutzerlizenzierung fallen bei intensiver Nutzung von Azure Pipelines gegebenenfalls separate Kosten für parallele Build-Jobs an, die über das kostenlose Basiskontingent hinausgehen. Neben Azure DevOps Services als vollständig von Microsoft gehostetem Cloud-Dienst gibt es mit Azure DevOps Server auch eine selbst zu betreibende On-Premises-Variante für Unternehmen, die ihre Entwicklungsdaten aus Compliance- oder Sicherheitsgründen im eigenen Rechenzentrum halten möchten. Da Microsoft die Preisstruktur und Zusatzkosten für Pipelines und Artifacts von Zeit zu Zeit anpasst, sollten Interessenten die tagesaktuellen Konditionen direkt auf der offiziellen Azure-Preisseite prüfen. Für Unternehmen, die bereits auf Microsoft-Technologien wie .NET oder Azure setzen, bietet Azure DevOps eine sehr enge Integration in die übrige Microsoft-Infrastruktur, etwa Azure Active Directory für die Rechteverwaltung und Visual Studio als Entwicklungsumgebung. Im Alternativenvergleich zu GitLab oder GitHub wird Azure DevOps oft dann gewählt, wenn neben reiner Quellcodeverwaltung auch ein ausgereiftes, separates Testmanagement-Modul und eine tiefe Anbindung an bestehende Microsoft-Unternehmenslizenzen gefragt sind, während reine Open-Source-Projekte häufiger zu GitHub oder GitLab tendieren.

Quick Info

Kategorien:
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Preismodell:Freemium
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Kostenlos testen:Ja
Mobile App:Nein
API:Ja

Tags

ALMDevOpsCI/CDMicrosoft

Für wen ist Azure DevOps geeignet?

Azure DevOps ist geeignet für:

Softwareentwicklungsteams
Unternehmen mit Microsoft-Infrastruktur
DevOps- und QA-Teams

Wichtigste Funktionen von Azure DevOps

Die wichtigsten Funktionen von Azure DevOps sind:

Azure Repos

Git-basierte Quellcodeverwaltung mit Pull-Request-Workflows, Branch-Richtlinien und Code-Reviews direkt in der Plattform.

Azure Boards

Backlogs, Kanban-Boards und Sprint-Planung mit anpassbaren Arbeitselement-Typen für agile und klassische Vorgehensmodelle.

Azure Pipelines

Cloud- oder selbst gehostete Build- und Deployment-Pipelines für Continuous Integration und Continuous Delivery über verschiedene Plattformen hinweg.

Azure Test Plans

Dediziertes Modul für manuelles, exploratives und Abnahmetesten, das sich eng mit Boards und Pipelines verzahnt.

Azure Artifacts

Zentrale Verwaltung von Paketen und Abhängigkeiten für npm, NuGet, Maven und weitere Paketformate.

Was sind Vorteile und Nachteile von Azure DevOps?

Hier sind die wichtigsten Vor- und Nachteile von Azure DevOps im Überblick:

Vorteile

Deckt als vollständige ALM-Suite Quellcode, Planung, Testing und Deployment in einer Plattform ab.
Kostenlose Basic-Lizenz für die ersten fünf Nutzer einer Organisation.
Sehr enge Integration in Microsoft-Technologien wie Azure Active Directory und Visual Studio.
On-Premises-Variante über Azure DevOps Server für Unternehmen mit eigenen Compliance-Vorgaben verfügbar.

Nachteile

Die Test-Plans-Lizenz ist mit rund 52 US-Dollar pro Nutzer und Monat deutlich teurer als die Basis-Lizenz.
Zusätzliche Build-Minuten und parallele Pipeline-Jobs können separate Kosten verursachen.
Ohne bestehende Microsoft-Umgebung wirkt die Einrichtung komplexer als bei schlankeren Tools wie GitHub.
Die Oberfläche gilt im Vergleich zu moderneren Tools wie Linear als weniger aufgeräumt.

Azure DevOps-Preise und Kosten

Die aktuellen Preispläne und Kosten von Azure DevOps sind:

Basic (erste 5 Nutzer)

Beliebt
0 USD/Monat

Kostenlos für die ersten fünf Nutzer einer Organisation laut Anbieter.

  • Azure Repos
  • Azure Boards
  • Kostenlos für die ersten 5 Nutzer laut Anbieter

Basic (ab 6. Nutzer)

6 USD/Monat

Preis pro Nutzer und Monat laut Anbieter ab dem sechsten Nutzer, Stand Juli 2026.

  • Azure Repos und Azure Boards
  • Azure Pipelines Basiskontingent
  • Azure Artifacts

Basic + Test Plans

52 USD/Monat

Preis pro Nutzer und Monat laut Anbieter, Stand Juli 2026.

  • Alle Basic-Funktionen
  • Manuelles und exploratives Testmanagement
  • Für dedizierte Testmanager gedacht

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Häufig gestellte Fragen zu Azure DevOps

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Azure DevOps auf einen Blick: