Passwort-Manager im Vergleich
Ein Passwort-Manager speichert Zugangsdaten und Passkeys verschlüsselt, erzeugt sichere Passwörter und füllt Logins automatisch aus. Er hilft Privatnutzern, Selbstständigen und Teams, Konten zu schützen und Zugänge sicher zu teilen.
- Tools im Vergleich
- 10
- Tools im Vergleich
- kostenlos oder Freemium
- 8
- kostenlos oder Freemium
- mit kostenloser Testphase
- 7
- mit kostenloser Testphase
Jeder Mitarbeiter und jede Selbstständige hat heute Dutzende Logins: E-Mail, Banking, Shop-Systeme, Cloud-Tools, Social Media. Wer dafür dasselbe Passwort mehrfach nutzt oder Zugänge in Tabellen und Chats weitergibt, geht ein echtes Risiko ein. Ein einziges geleaktes Passwort kann dann mehrere Konten öffnen. Ein Passwort-Manager löst das Problem, weil er für jedes Konto ein eigenes, starkes Passwort erzeugt und speichert.
Diese Seite vergleicht zehn Passwort-Manager für den Einsatz im Alltag und im Betrieb: 1Password, Bitwarden, Dashlane, Keeper Security, NordPass, Proton Pass, LastPass, Passbolt, KeePassXC und Zoho Vault. Du findest Preismodelle, Hosting-Optionen, Datenschutz-Aspekte und Hinweise für Teams. Die Angaben stammen von den Anbieterseiten. Wo Preise nicht öffentlich oder je nach Region unterschiedlich sind, steht das dabei.
Worauf kommt es an? Achte auf die Verschlüsselung nach dem Zero-Knowledge-Prinzip, auf Unterstützung für Passkeys und Zwei-Faktor-Codes, auf Apps für alle deine Geräte und auf eine einfache Freigabe von Zugängen im Team. Dazu kommen der Preis pro Nutzer und die Frage, wo die Daten liegen: bei einem Cloud-Anbieter, auf eigenen Servern oder lokal in einer Datei.
Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck
Aus unserem Ratgeber weiter unten
Weil der kostenlose Tarif unbegrenzt viele Passwörter und Geräte erlaubt.
Auch gut: Proton Pass
Details ansehen →Weil der Family-Tarif bis zu fünf Familienmitglieder mit geteilten Tresoren abdeckt.
Auch gut: Bitwarden
Details ansehen →Weil die Lösung Open Source ist, aus Luxemburg stammt und sich selbst hosten lässt.
Auch gut: Bitwarden
Details ansehen →Weil der Tresor in einer verschlüsselten lokalen Datei liegt und keine Cloud nötig ist.
Details ansehen →Alle 10 Passwort-Manager im Überblick
Zum Vergleichen zwei Tools markieren
1
Bitwardenab 1,65 $ / MonatBitwarden ist ein Open-Source-Passwort-Manager mit kostenlosem Basistarif, Self-Hosting-Option und Business-Tarifen.Freemium
Bitwarden ist ein quelloffener Passwort-Manager, der Zugangsdaten, Passkeys, Notizen und Kreditkarten in einem verschlüsselten Tresor speichert. Der Funktionskern ist kostenlos nutzbar, bezahlt wird für Zusatzfunktionen wie integrierte Authenticator-Codes, Tresor-Zustandsberichte und erweiterten Speicher. Es gibt Apps für Desktop, Mobilgeräte und Browser sowie ein Web-Tresor und eine Kommandozeile. Ein besonderes Merkmal ist die Möglichkeit, den Server selbst zu betreiben, was für Unternehmen mit hohen Datenschutzanforderungen interessant ist. Für Teams und Unternehmen gibt es Tarife mit Gruppen, Richtlinien, Single Sign-On und Verzeichnisanbindung. Weil der Quellcode öffentlich einsehbar ist, kann er von unabhängigen Stellen geprüft werden. Die Oberfläche ist mehrsprachig, auch auf Deutsch. Die Preisangaben auf der Website erfolgen in US-Dollar: Premium kostet laut Preisseite 1,65 US-Dollar im Monat bei jährlicher Abrechnung, Families 3,99 US-Dollar. Im Vergleich zu manchen Wettbewerbern wirkt die Oberfläche etwas nüchterner, dafür ist das Preis-Leistungs-Verhältnis stark. Nutze vor der Entscheidung eine Testphase oder den kostenlosen Einstieg, prüfe aktuelle Preise direkt beim Anbieter und gleiche die Funktionen mit den Anforderungen Deines Teams ab.
Vorteile
- Quelloffen und prüfbar
- Sehr günstige Bezahltarife
- Self-Hosting für volle Kontrolle
Nachteile
- Oberfläche weniger poliert als bei manchen Wettbewerbern
- Self-Hosting erfordert Admin-Aufwand
- Preise in US-Dollar angegeben
Integrationen: Chrome, Firefox, Okta, Microsoft Entra ID, Active Directory
2
1Passwordab 3,99 $ / Monat1Password speichert Passwörter, Passkeys und sensible Daten verschlüsselt und eignet sich für Privatpersonen, Familien und Unternehmen.Kostenpflichtig
1Password ist ein Passwort-Manager mit Apps für Windows, macOS, Linux, iOS und Android sowie Browser-Erweiterungen. Du speicherst Zugangsdaten, Passkeys, Kreditkarten, Notizen und Dokumente in verschlüsselten Tresoren und füllst sie automatisch in Formulare ein. Die Funktion Watchtower prüft Deine Einträge auf schwache oder in Datenlecks aufgetauchte Passwörter. Zusätzlich gibt es einen Schlüsselmechanismus, bei dem neben dem Master-Passwort ein geheimer Schlüssel auf Deinen Geräten gespeichert ist, was die Sicherheit erhöht. Für Familien existiert ein eigener Tarif mit gemeinsamen Tresoren und Verwaltungsfunktionen. Unternehmen erhalten Business-Tarife mit Rechteverwaltung, Single Sign-On-Anbindung und Berichten. Entwickler können Geheimnisse wie API-Schlüssel über eine eigene Funktion verwalten. Neue Kunden können den Dienst 14 Tage testen. Die Oberfläche ist auf Deutsch verfügbar. Der Anbieter ist kanadisch, die Preise auf der Website werden in US-Dollar angezeigt; Rabatte gelten laut Anbieter für das erste Jahr bei jährlicher Zahlung. Nutze vor der Entscheidung eine Testphase oder den kostenlosen Einstieg, prüfe aktuelle Preise direkt beim Anbieter und gleiche die Funktionen mit den Anforderungen Deines Teams ab.
Vorteile
- Starkes Sicherheitsmodell mit geheimem Schlüssel
- Übersichtliche Apps für alle gängigen Plattformen
- Familien- und Business-Tarife verfügbar
Nachteile
- Kein dauerhaft kostenloser Tarif
- Preisangabe in US-Dollar
- Kein Self-Hosting
Integrationen: Chrome, Firefox, Safari, Microsoft Entra ID, Okta
3
PassboltKostenlos nutzbarPassbolt ist ein Open-Source-Passwort-Manager aus Luxemburg für Teams, selbst gehostet oder als Cloud-Version in Europa.FreemiumHosting EU
Passbolt ist eine quelloffene Plattform für Passwörter und Zugangsdaten, die sich an Teams richtet. Das Produkt kommt aus Luxemburg und steht unter der AGPL-v3-Lizenz. Passbolt SA ist die Firma dahinter. Für Unternehmen im DACH-Raum ist vor allem relevant, dass du die Software selbst betreiben kannst und die Daten damit unter eigener Kontrolle bleiben. Der Schwerpunkt liegt auf dem gemeinsamen Arbeiten mit Zugangsdaten. Passbolt verschlüsselt Passwörter Ende zu Ende und teilt sie mit fein einstellbaren Rechten. Die Schlüssel erzeugen Nutzer lokal. Anmeldung und Entschlüsselung laufen über privaten Schlüssel und Passphrase. Dazu kommen Autofill, Auto-Speichern und ein Passwort-Generator für Browser und Apps. Ordner, Tags und eigene Metadaten helfen bei der Ordnung. Aktivitäten werden in Echtzeit protokolliert, sodass Audit-Trails möglich sind. Für DevOps-Teams gibt es Zugriff über API, CLI und SDKs. Außerdem nennt der Anbieter Just-in-Time-Zugriff für privilegierte Konten. Bei der Bereitstellung hast du die Wahl. Du kannst Passbolt selbst betreiben, per Docker, Kubernetes oder als natives Paket unter Ubuntu, Fedora und SUSE. Auch der Einsatz in abgeschotteten Netzen ist möglich. Alternativ nutzt du die von Passbolt gehostete Cloud-Version in Europa. Bei den Tarifen gibt es die kostenlose Community Edition, die Pro Edition und die Enterprise Edition. Die Pro Edition kostet laut Preisseite 4,50 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung und setzt mindestens 10 Nutzer voraus. Die Enterprise Edition gibt es auf Anfrage. Als Zertifizierungen nennt der Anbieter SOC 2 Type II und DSGVO-Konformität. Eine ANSSI-CSPN-Zertifizierung strebt Passbolt nach eigener Angabe an. Die Einrichtung erfordert mehr technisches Wissen als bei reinen Cloud-Diensten. Dafür bekommst du mehr Kontrolle und eine Lösung, die sich gut für IT-Teams eignet.
Vorteile
- Open Source unter AGPL v3
- Kostenlose Community Edition ohne Nutzerlimit
- Selbst hosten oder Cloud in Europa
- SOC 2 Type II laut Anbieter
- Schnittstellen für DevOps-Teams
Nachteile
- Pro Edition erst ab 10 Nutzern
- Selbst hosten braucht technisches Wissen
- Enterprise-Preis nur auf Anfrage
- Rein auf Teams ausgerichtet, weniger auf Privatnutzer
Integrationen: Docker, Kubernetes, Ubuntu, Fedora, SUSE und 1 weitere
4
KeePassXCKostenlos nutzbarKeePassXC ist ein kostenloser Open-Source-Passwort-Manager, der deine Daten lokal in einer verschlüsselten Datei speichert.Kostenlos
KeePassXC ist ein quelloffener Passwort-Manager für Windows, macOS und Linux. Die Software steht unter der GPLv3-Lizenz und wird vom KeePassXC-Team als Community-Projekt entwickelt. Sie ist komplett kostenlos. Es gibt weder Abos noch Werbung. Für kleine Firmen und Selbstständige ist KeePassXC eine Option, wenn sie ohne Cloud-Dienst arbeiten wollen. Das Prinzip ist einfach. KeePassXC speichert Zugangsdaten, Nutzernamen, URLs, Anhänge und Notizen in einer verschlüsselten Datei auf deinem Gerät. Nach Angabe der Entwickler bleiben die Daten durchgehend verschlüsselt und werden nicht auf entfernten Servern abgelegt. Du hast damit die volle Kontrolle darüber, wo die Datei liegt und wie du sie synchronisierst. Seit Version 2.8.0 gibt es laut Website eine Anbindung für die Synchronisation entfernter Datenbanken mit externen Werkzeugen. Für den Alltag bietet KeePassXC Autofill im Browser über eine Browser-Integration. Beim Zugriff zeigt ein Dialog die passende URL an, damit du bestätigen kannst, welche Seite Zugangsdaten erhält. Die Software läuft auf den drei großen Desktop-Systemen mit einheitlichem Verhalten. Für Windows gibt es seit Version 2.8.0 native ARM64-Builds. Zur Sicherheit weist die Website darauf hin, dass KeePassXC 2.7.9 die Zertifizierung CSPN der französischen Cybersicherheitsbehörde ANSSI auf erster Stufe erhalten hat. Beachte die Grenzen. KeePassXC ist kein Team-Dienst mit Admin-Konsole, Benutzerverwaltung oder zentraler Rechtevergabe. Für gemeinsame Tresore musst du die Datei selbst teilen und synchronisieren. Auch eine offizielle mobile App nennt die Website nicht. Wer Komfort für größere Teams sucht, ist mit einer Cloud-Lösung besser bedient. Wer Wert auf lokale Datenhaltung, Transparenz und null Lizenzkosten legt, findet hier eine solide Lösung.
Vorteile
- Komplett kostenlos und werbefrei
- Open Source unter GPLv3
- Daten bleiben lokal auf deinem Gerät
- Sicherheitszertifizierung CSPN der ANSSI für Version 2.7.9
- Läuft auf Windows, macOS und Linux
Nachteile
- Keine Team-Verwaltung oder Admin-Konsole
- Synchronisation musst du selbst organisieren
- Keine mobile App auf der Website genannt
- Weniger Komfort als Cloud-Dienste
Integrationen: Browser-Erweiterungen
5
Proton PassFreemiumProton Pass ist ein Open-Source-Passwort-Manager aus der Schweiz mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und E-Mail-Aliassen.FreemiumHosting EU
Proton Pass ist der Passwort-Manager von Proton, dem Schweizer Anbieter hinter Proton Mail und Proton VPN. Du speicherst unbegrenzt Zugangsdaten, Notizen und Kreditkarten, die Preisseite nennt dafür ein kostenloses Paket ohne Kreditkarte. Dazu kommen Passkeys auf allen Geräten, Warnungen vor schwachen Passwörtern und zehn E-Mail-Aliasse zum Verbergen Deiner echten Adresse. Kostenpflichtige Tarife wie Pass Plus oder Pass Family ergänzen unbegrenzte Aliasse, einen integrierten Authenticator für Zwei-Faktor-Codes, sicheres Teilen über Tresore und Links, Dark-Web-Überwachung und Dateianhänge. Enthalten ist Pass außerdem im Bündel Proton Unlimited zusammen mit Mail, Kalender, VPN und Drive. Der Anbieter hat seinen Sitz in Genf und betont Datenschutz als Standard. Die konkreten Preise werden auf der Seite dynamisch geladen und waren bei meiner Prüfung nicht ablesbar. Proton Pass passt zu Nutzern, die ein Datenschutz-Ökosystem mit Mail und Speicher aus einer Hand bevorzugen. Für große Unternehmen sind Verwaltungsfunktionen weniger umfangreich als bei spezialisierten Business-Lösungen. Nutze vor der Entscheidung eine Testphase oder den kostenlosen Einstieg, prüfe aktuelle Preise direkt beim Anbieter und gleiche die Funktionen mit den Anforderungen Deines Teams ab.
Vorteile
- Sitz in der Schweiz mit starkem Datenschutzfokus
- Generöser kostenloser Tarif
- Nahtlos mit Proton Mail und VPN kombinierbar
Nachteile
- Business-Verwaltung weniger tief als bei Spezialanbietern
- Preise dynamisch angezeigt
- Kein Self-Hosting
Integrationen: Proton Mail, Proton VPN, Proton Drive, Chrome, Firefox
6
DashlaneKostenpflichtigDashlane verwaltet Passwörter und Passkeys und bietet Business-Module für Passwortverwaltung und Schutz von Zugangsdaten.Kostenpflichtig
Dashlane ist ein Passwort-Manager mit Fokus auf Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit. Du speicherst Passwörter, Passkeys und sensible Daten in einem verschlüsselten Tresor und lässt sie automatisch einfügen. Für Unternehmen bietet der Anbieter auf der Website zwei getrennte Module an: Passwortverwaltung mit Richtlinien, sicherem Teilen sowie SSO- und SCIM-Anbindung und Credential Protection mit Erkennung von Risiken wie Phishing und Datenlecks. Für große Organisationen gibt es einen Enterprise-Tarif mit individuellem Angebot und persönlichem Ansprechpartner. Eine 14-Tage-Testphase für die Passwortverwaltung ist angegeben. Konkrete Preise werden auf der deutschen Business-Seite nicht angezeigt, sie erscheinen nach Kontaktaufnahme oder Test. Die Anwendung ist als Browser-Erweiterung, Desktop-App und mobile App verfügbar und unterstützt deutsche Nutzer. Dashlane richtet sich an Teams, die Wert auf eine klar gestaltete Oberfläche legen und Sicherheitsfunktionen über das reine Speichern von Passwörtern hinaus nutzen möchten. Die Konditionen für Privatnutzer solltest Du direkt beim Anbieter prüfen. Nutze vor der Entscheidung eine Testphase oder den kostenlosen Einstieg, prüfe aktuelle Preise direkt beim Anbieter und gleiche die Funktionen mit den Anforderungen Deines Teams ab.
Vorteile
- Klare, moderne Oberfläche
- Zusätzlicher Schutz vor Credential-Risiken
- Enterprise-Tarif mit persönlichem Ansprechpartner
Nachteile
- Preise nicht öffentlich einsehbar
- Kein Self-Hosting
- Module einzeln zu buchen
Integrationen: SSO, SCIM, Microsoft Entra ID, Okta, Chrome
7
Keeper SecurityKostenlos nutzbarKeeper Security ist eine Passwort- und Zugriffsmanagement-Plattform mit Zero-Knowledge-Verschlüsselung für Privat- und Unternehmensnutzer.Freemium
Keeper Security bietet einen Passwort-Manager sowie weitergehende Lösungen für Privileged Access Management an. Privatnutzer können mit dem kostenlosen Tarif Keeper Free starten, die Preisseite weist ihn mit 0 US-Dollar aus. Es gibt außerdem kostenpflichtige Tarife für Einzelpersonen und Familien. Das Sicherheitsmodell basiert auf Zero-Knowledge-Verschlüsselung, sodass der Anbieter nach eigener Darstellung nicht auf den Inhalt Deines Tresors zugreifen kann. Für Unternehmen gibt es Tarife mit Verwaltungskonsole, Rollen, Richtlinien, Berichten und Single Sign-On, dazu Module wie Secrets Manager für Entwickler und Verbindungs-Manager für privilegierte Sitzungen. Die Software ist auf allen gängigen Plattformen verfügbar und unterstützt Deutsch. Keeper richtet sich an Teams, die Passwortverwaltung und Zugriffskontrolle in einer Plattform bündeln möchten, und passt eher zu Organisationen mit höheren Sicherheitsanforderungen. Konkrete Preise für Business-Pläne solltest Du auf der Preisseite oder per Angebot erfragen, da sie je nach Umfang variieren. Der Funktionsumfang kann für sehr kleine Teams groß sein. Nutze vor der Entscheidung eine Testphase oder den kostenlosen Einstieg, prüfe aktuelle Preise direkt beim Anbieter und gleiche die Funktionen mit den Anforderungen Deines Teams ab.
Vorteile
- Breites Spektrum von Passwortverwaltung bis PAM
- Kostenloser Einstieg für Privatnutzer
- Starker Fokus auf Sicherheit und Compliance
Nachteile
- Business-Preise nicht einheitlich einsehbar
- Zusatzmodule kosten extra
- Kein Self-Hosting
Integrationen: Microsoft Entra ID, Okta, Google Workspace, Chrome, SCIM
8
LastPassFreemiumLastPass speichert Passwörter und Passkeys in einem verschlüsselten Tresor und bietet Tarife für Privatpersonen, Teams und Unternehmen.Freemium
LastPass ist ein Passwort-Manager, der Zugangsdaten, Passkeys und sensible Daten in einem verschlüsselten Tresor ablegt. Laut Website steht LastPass US LP hinter dem Produkt. Es gibt Tarife für Privatpersonen und für Unternehmen. Für Firmen aus dem DACH-Raum ist LastPass vor allem deshalb interessant, weil der Anbieter seit Jahren zu den bekanntesten Namen der Kategorie gehört und eine eigene Verwaltungsoberfläche für Administratoren mitbringt. Der Funktionsumfang deckt die Grundlagen ab. Du speicherst unbegrenzt viele Passwörter, füllst Logins automatisch aus, erzeugst starke Passwörter und teilst Zugänge sicher mit anderen. Dazu kommen Passkey-Unterstützung, Dark-Web-Überwachung und ein Sicherheits-Dashboard. Browser-Erweiterungen und mobile Apps für iOS und Android sind vorhanden. Für Unternehmen gibt es drei Business-Tarife. Teams richtet sich an kleine Gruppen bis 50 Nutzer und enthält eine Admin-Konsole, geteilte Ordner und grundlegende Sicherheitsrichtlinien. Business bietet laut Anbieter mehr als 100 Sicherheitsrichtlinien und eine Gruppenverwaltung. Business Max ergänzt Überwachung von SaaS-, KI- und Web-Nutzung, unbegrenzte SSO-Apps und erweiterte MFA-Funktionen. Für Privatpersonen gibt es einen kostenlosen Tarif für eine Geräteart, dazu Premium und Families für bis zu sechs Nutzer. Zur Sicherheit nennt LastPass einen Zero-Knowledge-Ansatz. Die Daten werden lokal verschlüsselt, bevor sie übertragen werden. Der Anbieter nennt AES-256 und PBKDF2-HMAC-SHA256 mit 600.000 Iterationen. Auf der Website werden SOC 2 Type II, ISO 27001 und ISO 27701 als Zertifizierungen aufgeführt. Wo die Daten gehostet werden, nennt der Anbieter auf den geprüften Seiten nicht. Die konkreten Preise zeigt die Preisseite im abgerufenen Stand nicht als Zahlen an. Alle Tarife lassen sich nach Angabe des Anbieters ohne Kreditkarte testen. Prüfe die aktuellen Preise deshalb direkt beim Anbieter, bevor du eine Entscheidung triffst. Wer Wert auf Hosting in Deutschland oder in der EU legt, sollte beim Anbieter nachfragen.
Vorteile
- Kostenloser Tarif für eine Geräteart
- Drei Business-Tarife für Teams bis Konzern
- Über 100 Sicherheitsrichtlinien im Business-Tarif
- Zero-Knowledge-Verschlüsselung mit AES-256
- SOC 2 Type II, ISO 27001 und ISO 27701 laut Anbieter
Nachteile
- Keine Preise im abgerufenen Stand der Preisseite sichtbar
- Hosting-Standort wird nicht genannt
- Kein Hosting in Deutschland belegt
- Kostenloser Tarif nur für eine Geräteart
Integrationen: Browser-Erweiterungen, iOS, Android, SSO-Apps
9
NordPassFreemiumNordPass ist ein Passwort-Manager der Nord-Security-Gruppe mit Tarifen für Privatpersonen, Familien und Unternehmen.Freemium
NordPass stammt von den Machern von NordVPN und bietet Passwortverwaltung für Einzelpersonen, Familien und Unternehmen. Du speicherst Passwörter, Passkeys, Kreditkarten und Notizen verschlüsselt, füllst sie automatisch aus und teilst Einträge sicher mit anderen. Die Premium-Tarife enthalten Funktionen wie Prüfung der Passwortqualität, Datenleck-Scanner und Dateianhänge. Für Unternehmen gibt es die Stufen Teams, Business und Enterprise, die Gruppenfreigaben, Berechtigungen auf Ordnerebene, Aktivitätsüberwachung sowie SSO und automatische Nutzerverwaltung mit Anbindung an Microsoft Entra ID, Okta und ADFS bieten. Auf der Preisseite werden Laufzeitrabatte für Zweijahresverträge hervorgehoben, die konkreten Beträge werden dort dynamisch geladen, weshalb ich sie nicht eindeutig prüfen konnte. Es gibt eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie für Privattarife und eine Testmöglichkeit für Teams. Die Oberfläche ist in deutscher Sprache verfügbar. NordPass eignet sich für Nutzer, die eine moderne, einfach bedienbare Lösung wünschen und bereits Produkte der Nord-Gruppe einsetzen. Nutze vor der Entscheidung eine Testphase oder den kostenlosen Einstieg, prüfe aktuelle Preise direkt beim Anbieter und gleiche die Funktionen mit den Anforderungen Deines Teams ab.
Vorteile
- Moderne, einfache Bedienung
- Deutsche Oberfläche
- Business-Tarife mit SSO und Provisionierung
Nachteile
- Kein Self-Hosting
- Preise auf der Seite dynamisch, Rabatte an Laufzeit gebunden
- Weniger Entwickler-Funktionen als bei Wettbewerbern
Integrationen: Microsoft Entra ID, Okta, ADFS, Google Workspace, Splunk
10
Zoho VaultKostenlos nutzbarZoho Vault ist ein Passwort-Manager für Einzelnutzer, Teams und Unternehmen mit kostenlosem Tarif und Zero-Knowledge-Prinzip.Freemium
Zoho Vault ist ein Passwort-Manager für Einzelpersonen, Teams und Unternehmen. Du speicherst Passwörter, Passkeys, Karten, Notizen und Dokumente in einem verschlüsselten Tresor und teilst sie bei Bedarf mit Kollegen. Für Firmen, die bereits andere Zoho-Produkte nutzen, passt Vault gut ins Umfeld. Die Verschlüsselung läuft mit AES-256. Zoho Vault arbeitet nach dem Zero-Knowledge-Prinzip. Das Master-Passwort wird laut Anbieter weder gespeichert noch an die Server übertragen, und die Daten werden auf der Clientseite verschlüsselt. Mitarbeiter von Zoho können die Inhalte damit nicht lesen. Im kostenlosen Tarif bekommst du unbegrenzt viele Passwörter, Notizen und Speicherplatz auf unbegrenzt vielen Geräten. Enthalten sind ein Passwort-Generator, ein Sicherheits-Dashboard, mobile Apps, Browser-Erweiterungen und grundlegende MFA. Browser-Erweiterungen gibt es für Chrome, Firefox, Edge, Safari, Brave und Vivaldi. Apps gibt es für iOS und Android. Die bezahlten Tarife heißen Standard, Professional, Enterprise und Flex. Standard ergänzt sicheres Teilen, Rollen, Cloud-Backup, IP-Beschränkungen und die Anbindung an Google Workspace und Microsoft 365. Professional bringt Gruppenverwaltung, Ordnerfreigabe, Notfallzugriff, eine Kommandozeile und Standortbeschränkungen. Enterprise bietet Active Directory, SSO für Cloud-Apps, SIEM-Anbindung und eigenes Branding. Flex ist ein Tarif mit individuellem Preis für große Unternehmen. Laut Anbieter beginnen Enterprise-Pläne ab 4 US-Dollar pro Nutzer und Monat, die Preise der einzelnen Stufen waren auf der Preisseite im abgerufenen Stand nicht sichtbar. Jahresabos sparen 10 Prozent gegenüber monatlicher Zahlung. Du kannst 15 Tage ohne Kreditkarte testen. Die Rechenzentren liegen weltweit. Beim Anmelden wählt das System den Standort anhand deiner IP-Adresse, du kannst die Region ändern. Ob ein Standort in Deutschland möglich ist, nennt die Seite nicht.
Vorteile
- Kostenloser Tarif ohne Limit bei Passwörtern und Geräten
- Vier bezahlte Stufen für wachsende Teams
- Anbindung an Google Workspace und Microsoft 365
- Audit-Trails und Notfallzugriff
- 15 Tage testen ohne Kreditkarte
Nachteile
- Preise der bezahlten Stufen auf der Preisseite nicht sichtbar
- Rechenzentrum-Region wird nach IP gewählt
- Hosting in Deutschland nicht belegt
- SSO und AD erst im Enterprise-Tarif
Integrationen: Google Workspace, Microsoft 365, Active Directory, Okta, OneLogin und 1 weitere
Was ist ein Passwort-Manager?
Ein Passwort-Manager ist eine Software, die deine Zugangsdaten in einem verschlüsselten Tresor ablegt. Du merkst dir nur noch ein Master-Passwort. Alles andere übernimmt das Programm: Es erzeugt zufällige Passwörter, speichert sie und füllt sie im Browser oder in der App automatisch aus.
Die meisten Tools bieten diese Grundfunktionen:
- Passwort-Generator für lange, zufällige Passwörter
- Autofill in Browser-Erweiterungen und mobilen Apps
- Speicherung von Passkeys, Notizen und Zahlungskarten
- Sicherheits-Checks, die schwache oder mehrfach genutzte Passwörter anzeigen
- Sicheres Teilen von Zugängen mit anderen Personen
Es gibt drei Grundtypen. Cloud-Dienste wie 1Password, Dashlane oder NordPass synchronisieren deinen Tresor über die Server des Anbieters. Open-Source-Lösungen wie Bitwarden, Proton Pass und Passbolt lassen sich teils auch selbst betreiben. Lokale Programme wie KeePassXC speichern alles in einer Datei auf deinem Rechner, ganz ohne Cloud. Die Wahl hängt davon ab, wie viel Komfort du willst und wie viel Kontrolle du behalten möchtest. Für den Einstieg reicht oft ein kostenloser Tarif, den du später ausbauen kannst.
Auswahlkriterien: Worauf du achten solltest
Diese Punkte entscheiden im Alltag, ob ein Passwort-Manager zu dir passt:
- Sicherheitsmodell: Zero-Knowledge bedeutet, dass der Anbieter deine Daten nicht entschlüsseln kann. Keeper Security und Bitwarden nennen dieses Prinzip ausdrücklich.
- Offenheit: Bei Open Source kann jeder den Code prüfen. Das gilt für Bitwarden, Proton Pass, Passbolt und KeePassXC.
- Plattformen: Prüfe, ob es Apps für deine Geräte und Browser gibt. KeePassXC läuft zum Beispiel auf Windows, macOS und Linux, nutzt aber keine eigene Cloud.
- Teamfunktionen: Gemeinsame Ordner, Rollen, Protokolle und Anbindung an Verzeichnisdienste sind bei größeren Teams wichtig.
- Passkeys und 2FA: Der Tresor sollte Passkeys und Zwei-Faktor-Codes verwalten können.
- Hosting und Datenschutz: Wo liegen die Daten, und lässt sich der Dienst selbst betreiben?
- Preis und Testphase: Viele Anbieter bieten kostenlose Tarife oder Testzeiträume. 1Password und Dashlane nennen 14 Tage Test, NordPass verweist auf 30 Tage Geld-zurück-Garantie.
Mache vor der Entscheidung einen Test mit den Konten, die du wirklich nutzt. Der Import aus deinem Browser oder aus einem anderen Manager sollte reibungslos klappen.
Preise und Kosten im Überblick
Die Preise unterscheiden sich stark. Es gibt ernstzunehmende Gratis-Optionen, Bezahltarife für Privatpersonen und Lizenzen pro Nutzer für Unternehmen. Alle Angaben unten stammen von den Anbieterseiten, Stand Oktober 2026. Rabatte und Aktionspreise gelten oft nur im ersten Jahr.
- 1Password: Individual ab 2,99 € pro Monat bei Jahreszahlung, Family ab 4,49 € pro Monat. Das ist der Preis für Neukunden im ersten Jahr, danach gelten die Standardpreise. Bei monatlicher Zahlung sind es 3,99 € und 5,99 €. 14 Tage kostenlos testen.
- Bitwarden: Kostenloser Basistarif. Premium kostet 19,80 US-Dollar pro Jahr, Families 47,88 US-Dollar pro Jahr für bis zu sechs Personen. Teams kostet 4 US-Dollar, Enterprise 6 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei Jahreszahlung.
- Passbolt: Community Edition ist kostenlos, Pro kostet 4,50 € pro Nutzer und Monat bei Jahreszahlung, mindestens 10 Nutzer.
- KeePassXC: komplett kostenlos, ohne Abo.
- Zoho Vault: Dauerhaft kostenloser Tarif mit unbegrenzten Passwörtern und Geräten. Bezahltarife wie Standard, Professional und Enterprise werden pro Nutzer und Monat abgerechnet.
- Proton Pass: Gratistarif mit unbegrenzten Logins und Geräten, aber nur 10 Hide-my-email-Aliassen. Bezahlte Tarife sind Pass Plus, Pass Family und Proton Unlimited.
- NordPass: Gratisversion mit 30 Tagen Premium-Test. Für Teams gibt es Mindestgrößen von 5 bis 10 Nutzern.
- LastPass: Gratisversion mit Autofill auf einer Geräteart. Premium, Families und Business-Tarife sind kostenpflichtig.
- Dashlane und Keeper Security: Bei Dashlane zeigt die Business-Preisseite keine Preise, Angebote gibt es auf Anfrage. Aktuelle Preise von Keeper Security findest du auf der Anbieterseite.
Datenschutz, DSGVO und Hosting
Ein Passwort-Manager verwaltet deine sensibelsten Daten. Deshalb lohnt der Blick auf Standort und Betriebsmodell. Die meisten Tools verschlüsseln deinen Tresor, bevor er den Rechner verlässt. Der Anbieter sieht dann nur verschlüsselte Daten. Als Unternehmen bist du trotzdem für die Auswahl des Dienstleisters verantwortlich und solltest einen Auftragsverarbeitungsvertrag prüfen.
- Bitwarden bietet Cloud-Regionen in den USA und in der EU und lässt sich selbst hosten.
- Proton Pass wird von einem Schweizer Unternehmen betrieben, die Server stehen in der Schweiz.
- Passbolt stammt aus Luxemburg und bietet eine Cloud-Version in Europa sowie Self-Hosting. Der Anbieter nennt SOC 2 Type II und DSGVO-Konformität.
- KeePassXC speichert deinen Tresor lokal. Version 2.7.9 hat laut Projektseite eine Zertifizierung der französischen Cybersicherheitsbehörde ANSSI erhalten.
- Bei 1Password, Dashlane, Keeper Security, NordPass, LastPass und Zoho Vault findest du den Datenstandort in den Datenschutzinformationen der Anbieter. In der Datenbank von SuitApp ist für diese Tools kein Hosting in Deutschland hinterlegt.
Frage bei Cloud-Diensten nach den Rechenzentren, dem Auftragsverarbeitungsvertrag und den Regeln zur Datenübermittlung. Wer volle Kontrolle will, hostet selbst oder nutzt eine lokale Datei.
Passkeys und Zwei-Faktor-Codes: Was 2026 zählt
Passkeys ersetzen Passwörter durch kryptografische Schlüssel, die an dein Gerät gebunden sind. Sie schützen vor Phishing, weil es kein Passwort mehr gibt, das du auf einer falschen Seite eingeben könntest. Immer mehr Webseiten bieten Passkeys an. Ein Passwort-Manager kann sie speichern und auf all deinen Geräten verfügbar machen.
Laut den Anbieterseiten unterstützen Bitwarden, Proton Pass, KeePassXC, 1Password, Dashlane und LastPass Passkeys oder werben mit der Verwaltung von Passkeys. KeePassXC verwaltet Passkeys zusätzlich zu TOTP-Codes für Zwei-Faktor-Logins. Bei Bitwarden ist ein integrierter Authenticator im Premium-Tarif enthalten, bei Proton Pass gehört der 2FA-Authenticator zu Pass Plus.
Prüfe vor dem Kauf, ob der Tarif, den du brauchst, diese Funktionen wirklich enthält. Bei NordPass fehlt zum Beispiel der Authenticator im Premium-Tarif. Wichtig ist auch, dass du Wiederherstellungsoptionen einrichtest, falls du dein Master-Passwort vergisst. Notiere dir den Wiederherstellungscode und bewahre ihn offline an einem sicheren Ort auf. Bei Zero-Knowledge-Diensten kann der Anbieter es nicht zurücksetzen.
Passwort-Manager im Team: SSO, Verzeichnisse und Rollen
Im Betrieb geht es nicht nur um einzelne Passwörter. Du brauchst Regeln, wer welche Zugänge sieht, und einen Weg, Zugriffe zu entziehen, wenn jemand das Unternehmen verlässt. Das spart Zeit und senkt das Risiko.
Diese Teamfunktionen nennen die Anbieter:
- Bitwarden Teams: Verzeichnissynchronisation, SCIM-Provisionierung und Ereignisprotokolle. Enterprise ergänzt passwortloses SSO.
- Passbolt Pro: LDAP-Provisionierung, SSO mit Microsoft, Google und OpenID sowie Audit-Logs.
- Dashlane: SSO und SCIM sowie ein Modul zum Schutz vor Credential-Angriffen.
- NordPass: Gruppenfreigaben, SSO-Anbindung an Entra ID und Okta sowie automatische Nutzerverwaltung in höheren Tarifen.
- Zoho Vault Enterprise: Active-Directory-Anbindung, SSO und SIEM-Integration.
- LastPass: Admin-Konsole, Richtlinien und eine Familienlizenz für Mitarbeitende in Business-Tarifen.
Prüfe außerdem, ob ein Notfallzugang für Administratoren vorgesehen ist. Plane die Einführung mit klaren Regeln für Ordner und Freigaben, damit nicht jeder alles sieht. Starte mit einer kleinen Pilotgruppe, importiere die vorhandenen Zugänge und schule das Team kurz im Umgang mit dem Tresor. So bleibt die Akzeptanz hoch und die Umstellung überschaubar.
Welche Software passt zu dir? Empfehlungen nach Einsatzzweck
Die richtige Wahl hängt von deiner Situation ab. Diese Empfehlungen basieren auf den Angaben der Anbieter:
- Privat und kostenlos: Bitwarden passt gut, weil der kostenlose Tarif unbegrenzt viele Passwörter und Geräte erlaubt. Proton Pass ist eine Alternative mit Schweizer Datenschutz und Hide-my-email-Aliassen im Gratistarif.
- Familie: 1Password eignet sich, weil der Family-Tarif bis zu fünf Familienmitglieder mit geteilten Tresoren abdeckt. Bitwarden Families ist die günstigere Option für bis zu sechs Personen.
- Team mit Datenschutzfokus: Passbolt passt, weil die Lösung Open Source ist, aus Luxemburg stammt und sich selbst hosten lässt. Bitwarden Teams ist eine Alternative mit EU-Region und SCIM-Anbindung.
- Volle Kontrolle ohne Cloud: KeePassXC ist die richtige Wahl, weil der Tresor in einer verschlüsselten lokalen Datei liegt und keine Cloud nötig ist.
Du bist im Zoho-Umfeld unterwegs? Dann ist Zoho Vault einen Blick wert, weil es einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt. Wenn du Premium-Bedienung mit breiter Geräteabdeckung suchst, schau dir Dashlane, Keeper Security und NordPass an. Teste jeden Favoriten ein paar Tage mit echten Konten.
Passwort-Manager im Markt-Überblick
Häufige Fragen
Was ist der beste Passwort-Manager?
Den einen besten gibt es nicht. Für Privatnutzer ist ein Gratistarif wie bei Bitwarden oder Proton Pass oft ausreichend. Familien greifen eher zu 1Password Family oder Bitwarden Families. Teams mit Datenschutzfokus prüfen Passbolt. Wer keine Cloud will, nutzt KeePassXC. Teste vorab mit deinen echten Konten, ob Autofill und Import zuverlässig laufen.
Gibt es kostenlose Passwort-Manager?
Ja. Bitwarden, Proton Pass, NordPass, LastPass und Zoho Vault bieten kostenlose Tarife mit unterschiedlichen Grenzen. KeePassXC ist komplett kostenlos und Open Source. Bei Passbolt ist die Community Edition kostenlos, die Pro Edition kostet ab 4,50 € pro Nutzer und Monat. Prüfe, ob Geräte-Synchronisation, Passkeys und Authenticator im Gratistarif enthalten sind.
Sind Passwort-Manager sicher?
Seriöse Anbieter verschlüsseln deinen Tresor, bevor er dein Gerät verlässt, und nach dem Zero-Knowledge-Prinzip kann der Anbieter ihn nicht lesen. Das Restrisiko liegt beim Master-Passwort und beim Gerät. Wähle ein langes Master-Passwort, aktiviere Zwei-Faktor-Schutz und halte deine Software aktuell. Open-Source-Tools lassen sich zusätzlich öffentlich prüfen.
Was passiert, wenn ich mein Master-Passwort vergesse?
Bei Zero-Knowledge-Diensten kann der Anbieter dein Master-Passwort nicht zurücksetzen und die Daten nicht entschlüsseln. Richte deshalb vorab eine Wiederherstellungsoption ein, etwa einen Notfallzugang oder einen Wiederherstellungscode. Bewahre den Code offline auf. Bei KeePassXC hängt alles an deiner Datei und deinem Passwort, ohne Konto beim Anbieter.
Ist ein Passwort-Manager DSGVO-konform nutzbar?
Das hängt vom Anbieter und von deinem Einsatz ab. Prüfe Rechenzentrumsstandort, Auftragsverarbeitungsvertrag und Regeln zur Datenübermittlung. Bitwarden bietet eine EU-Region, Passbolt hat seinen Sitz in Luxemburg, Proton Pass in der Schweiz. KeePassXC speichert lokal. Als Unternehmen bleibst du für die Auswahl des Dienstleisters verantwortlich.
Lohnt sich ein Passwort-Manager für Teams?
Ja, sobald mehrere Personen auf gemeinsame Konten zugreifen. Du teilst Zugänge, ohne Passwörter per Chat oder Tabelle zu verschicken, und entziehst sie beim Ausscheiden von Mitarbeitenden. Business-Tarife kosten zum Beispiel bei Bitwarden 4 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei Jahreszahlung, bei Passbolt Pro 4,50 € mit mindestens 10 Nutzern.
Was ist besser: Cloud-Dienst oder Selbst-Hosting?
Cloud-Dienste sind einfacher, weil der Anbieter Betrieb und Updates übernimmt. Selbst-Hosting gibt dir mehr Kontrolle über Daten und Standort, erfordert aber Admin-Aufwand für Updates, Backups und Absicherung. Bitwarden und Passbolt bieten beide Varianten an. Wer gar keinen Server betreiben will, kann eine lokale Datei mit KeePassXC nutzen.
Was sind Passkeys und kann mein Passwort-Manager sie speichern?
Passkeys sind kryptografische Schlüssel, die Passwörter beim Login ersetzen und vor Phishing schützen. Viele Passwort-Manager speichern sie, darunter Bitwarden, Proton Pass, 1Password, Dashlane und KeePassXC laut den Anbieterseiten. So stehen sie auf allen deinen Geräten bereit. Prüfe, ob dein Tarif die Funktion enthält und ob die Zielseite Passkeys anbietet.