Instandhaltungssoftware im Vergleich
Instandhaltungssoftware (CMMS/EAM) plant Wartungen, verwaltet Anlagen und Ersatzteile und dokumentiert Prüfungen. Sie hilft Produktion, Facility Management und technischen Dienstleistern, Ausfälle zu vermeiden.
- Tools im Vergleich
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- mit Hosting in Deutschland
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- kostenlos oder Freemium
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- mit kostenloser Testphase
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Maschinen fallen aus, wenn du es am wenigsten brauchst. Oft liegt es nicht an der Technik, sondern an der Organisation: Wartungspläne stehen in Excel, Prüfprotokolle in Ordnern, und der Techniker weiß nicht, welche Ersatzteile im Lager sind. Wer eine Prüfung der Berufsgenossenschaft hat, sucht dann stundenlang nach Nachweisen.
Diese Seite vergleicht zehn Lösungen für die Instandhaltung: Fiix, Limble CMMS, MaintainX, Maintmaster, remberg, UpKeep, Timly, IFS Ultimo, IBM Maximo Application Suite und eMaint CMMS. Es sind kleine, mobile Cloud-Tools genauso dabei wie Systeme für große Industriebetriebe. Bei jedem Tool findest du Preismodell, Hosting-Standort und die wichtigsten Funktionen.
Worauf du achten solltest: Wie viele Anlagen und Nutzer hast du? Arbeiten deine Techniker unterwegs mit dem Smartphone? Brauchst du Hosting in Deutschland und eine DSGVO-konforme Auftragsverarbeitung? Und wie wichtig sind Schnittstellen zu ERP, Sensorik oder Produktionsdaten? Die Abschnitte unten helfen dir, diese Fragen zu klären und die passende Software für deinen Einsatzzweck zu finden.
Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck
Aus unserem Ratgeber weiter unten
Bieten beide einen kostenlosen Einstiegstarif, mit dem du ohne Kosten testen kannst, ob digitale Arbeitsaufträge zu deinem Team passen.
Auch gut: MaintainX
Details ansehen →Werden laut Anbieter in Deutschland gehostet, was die DSGVO-Prüfung vereinfacht.
Auch gut: Timly
Details ansehen →Sind mobil ausgerichtet und decken Arbeitsaufträge, Präventivwartung und Ersatzteile über die App ab.
Auch gut: Limble CMMS
Details ansehen →Sind EAM-Systeme für komplexe Anforderungen wie Asset Performance Management und Arbeitssicherheit.
Auch gut: IFS Ultimo
Details ansehen →Alle 10 Instandhaltungssoftware im Überblick
Zum Vergleichen zwei Tools markieren
1
FiixKostenlos nutzbarCloudbasiertes CMMS mit Arbeitsaufträgen, Anlagenverwaltung, vorbeugender Wartung und mobiler App, inklusive kostenlosem Einstiegstarif.Freemium
Fiix ist ein cloudbasiertes CMMS zur Verwaltung von Instandhaltung, Anlagen und Arbeitsaufträgen. Alle Tarife enthalten unbegrenzte Arbeitsaufträge und Assets, eine mobile App, Ausfallzeiten-Tracking sowie QR- und Barcode-Scanning. Im kostenlosen Tarif kannst du bis zu 25 aktive Präventivwartungsaufgaben anlegen. Der Basic-Tarif ergänzt unbegrenzte Wartungsaufgaben, Berichte, ressourcenbasierte Planung und Zertifikatsverfolgung. Der Professional-Tarif bringt Mehrstandort-Verwaltung, KI-Auswertungen mit Fiix Foresight, Einkauf mit Anfragen sowie verschachtelte Wartungspläne. Enterprise bietet anpassbare Workflows, Fehlercodes, elektronische Signaturen, Audit-Trails, SSO und individuelle API-Integrationen. Mit Fiix MAX gibt es zudem einen KI-Assistenten gegen Aufpreis. Die Preise liegen bei 0 US-Dollar im Free-Tarif, 45 US-Dollar im Basic-Tarif und 75 US-Dollar im Professional-Tarif pro Nutzer und Monat. Enterprise gibt es auf Anfrage. Support per E-Mail und Telefon ist zu Geschäftszeiten enthalten, außerdem stehen Videotutorials und eine Community zur Verfügung. Für wen eignet sich Fiix? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Instandhaltungsteams, Produktion und Industrie, Mittelständische Unternehmen. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: Kostenloser Einstiegstarif, Mobile App in allen Tarifen. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Preise in US-Dollar, KI-Assistent Fiix MAX kostet extra. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- Kostenloser Einstiegstarif
- Mobile App in allen Tarifen
- Skalierbar von Basic bis Enterprise
- Telefon- und E-Mail-Support
Nachteile
- Preise in US-Dollar
- KI-Assistent Fiix MAX kostet extra
- Wichtige Funktionen erst in höheren Tarifen
Integrationen: API
2
rembergKostenlos nutzbarInstandhaltungssoftware (CMMS und EAM) mit Anlagenverwaltung, Arbeitsaufträgen, Wartungsplänen, mobiler App und KI-Funktionen, gehostet in Deutschland.FreemiumHosting DE
remberg ist eine Instandhaltungssoftware (CMMS/EAM) für Industrieunternehmen und beschreibt sich selbst als Agentic CMMS. Du verwaltest Anlagen mit kompletter Historie über mehrere Standorte, planst vorbeugende Wartung, steuerst Arbeitsaufträge zentral und behältst Ersatzteile im Blick. Dazu kommen Inspektionen und Checklisten, Dashboards mit Echtzeit-Kennzahlen, Ressourcenplanung sowie eine mobile App für Techniker, die laut Preisseite auch offline funktioniert. KI-Funktionen übernehmen administrative Aufgaben wie Auftragsvorbereitung, Informationssuche und Dokumentation. Über Schnittstellen verbindest du remberg mit ERP- und anderen IT-Systemen. Das Hosting erfolgt nach Angaben des Anbieters in Deutschland. Es gibt vier Tarife: Free für 0 Euro, Essential für 25 Euro, Premium für 45 Euro pro Nutzer und Monat sowie Enterprise auf Anfrage. Die Abrechnung erfolgt in der Regel jährlich, monatlich ist ab 10 Nutzern möglich. Messenger- und Viewer-Lizenzen sind kostenlos und unbegrenzt. Für wen eignet sich remberg? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Industrie und Produktion, Instandhaltungsteams, Facility Management. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: Kostenloser Einstiegstarif, Hosting in Deutschland. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: API-Zugang erst im Premium-Tarif, Enterprise-Funktionen wie SSO nur auf Anfrage. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- Kostenloser Einstiegstarif
- Hosting in Deutschland
- Unbegrenzte kostenlose Messenger- und Viewer-Lizenzen
- APIs für ERP-Anbindung
Nachteile
- API-Zugang erst im Premium-Tarif
- Enterprise-Funktionen wie SSO nur auf Anfrage
- Jährliche Abrechnung als Standard
Integrationen: ERP-Systeme
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UpKeepab 24 $ / MonatMobile-first-CMMS für Wartungsmanagement mit Arbeitsaufträgen, Präventivwartung, Bestandsverwaltung und KI-Funktionen über Nova Credits.Kostenpflichtig
UpKeep ist eine CMMS-Lösung für das Wartungsmanagement, die sich an Teams richtet, die von Papier und Tabellen auf eine digitale Instandhaltung umsteigen wollen. Die Plattform bietet unbegrenzte Arbeitsaufträge und Standorte, Wartungsplanung und Checklisten. Der Essential-Tarif eignet sich für kleine Teams oder einzelne Standorte, Premium ergänzt Präventivwartungsplanung, individuelle Checklisten, Bestandsverwaltung und 30 Tage Analysehistorie. Professional und Enterprise bieten unter anderem mobilen Offline-Zugriff, externe Portale, Workflow-Automatisierung, API-Zugang, SSO und individuelle Dashboards. KI-Funktionen werden über monatliche Nova Credits abgerechnet. Bezahlte Nutzer sind Admin, Technical und Limited Technical, während View-Only-Nutzer, Requester und Dritte kostenlos bleiben. Essential kostet 24 US-Dollar und Premium 55 US-Dollar pro Nutzer und Monat, Professional und Enterprise gibt es auf Anfrage. Implementierungspakete starten bei 500 US-Dollar. Der Standard-Support läuft per Chat rund um die Uhr. Für wen eignet sich UpKeep? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Wartungsteams, Kleine bis große Instandhaltungsabteilungen, Mehrstandort-Organisationen. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: Kostenlose Nutzer für Anfragen und Ansicht, Günstiger Einstieg ab 24 US-Dollar. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Preise in US-Dollar, Professional und Enterprise nur auf Anfrage. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- Kostenlose Nutzer für Anfragen und Ansicht
- Günstiger Einstieg ab 24 US-Dollar
- Chat-Support rund um die Uhr
- Skalierbar bis Enterprise
Nachteile
- Preise in US-Dollar
- Professional und Enterprise nur auf Anfrage
- API-Zugang nur im Enterprise-Tarif
Integrationen: API
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IBM Maximo Application SuiteKostenpflichtigAsset-Management-Suite von IBM mit EAM, Asset Performance Management und KI für Instandhaltung, Inspektion und Zuverlässigkeit.Kostenpflichtig
Die IBM Maximo Application Suite ist eine Plattform für das Management des gesamten Lebenszyklus von Anlagen. Sie vereint Enterprise Asset Management (EAM), Asset Performance Management (APM) und Asset Investment Planning (AIP) in einer Lösung. Anbieter ist IBM. Die aktuelle Version trägt laut IBM die Nummer 9.2 und setzt den Schwerpunkt auf KI. Zu den Funktionen zählen Instandhaltung, Facility Management, Inspektionen und Zuverlässigkeitsanalysen. Zustandsbasierte Wartung nutzt Sensordaten in Echtzeit. Bilder und Videos von Drohnen, Kameras oder mobilen Geräten lassen sich für Anlageninspektionen auswerten. Dazu kommen Planung für den Außendienst, Optimierung des MRO-Lagers sowie die Verfolgung von Anforderungen an Gesundheit, Sicherheit und Umwelt. IBM bewirbt integrierte KI für Instandhaltung, Außendienst, Zuverlässigkeit und Planung. Die Zielgruppe sind große Betriebe in Fertigung, Energie und Versorgung, Öl und Gas, Verkehr und im öffentlichen Sektor. Für kleine Betriebe ist die Suite meist überdimensioniert. Sie lohnt sich vor allem dort, wo viele Standorte, komplexe Anlagen und Sensordaten zusammenkommen. Beim Betrieb hast du die Wahl. Die Suite gibt es als SaaS und als Software, die du selbst betreibst (On-Premise). Eine Testversion ist über das Anmeldeportal von IBM verfügbar. Die Abrechnung läuft über ein Abonnement mit sogenannten AppPoints. Das ist ein Guthabensystem, mit dem du Anwendungen und Nutzer flexibel einsetzt, ohne einzelne Lizenzen zu kaufen. Die Suite lässt sich außerdem über den AWS Marketplace beziehen. Preise nennt IBM auf der Produktseite nicht. Zu Hosting-Standorten und Datenschutzdetails findest du dort ebenfalls keine Angaben. Frag das vor einer Entscheidung beim Anbieter nach.
Vorteile
- Sehr breiter Funktionsumfang
- SaaS und On-Premise möglich
- Flexibles Abo über AppPoints
- Zustandsbasierte Wartung mit Sensordaten
- Testversion über IBM-Portal
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Für kleine Betriebe überdimensioniert
- Einführung ist aufwendig
- Hosting-Standort nicht angegeben
Integrationen: AWS Marketplace
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MaintainXKostenlos nutzbarMobile Wartungs- und Arbeitsauftragsplattform mit digitalen Verfahren, Checklisten und Analysen sowie kostenlosem Basic-Tarif.Freemium
MaintainX ist eine Plattform für Wartungsmanagement und Arbeitsaufträge, die Instandhaltungsteams bei Verfahren, Checklisten und Auswertungen unterstützt. Der Basic-Tarif ist kostenlos und enthält unbegrenzte Arbeitsaufträge und Verfahren. Mit dem Essential-Tarif planst du wiederkehrende Arbeitsaufträge und nutzt drei Monate Analysezugriff. Premium bietet unbegrenzte Arbeitsaufträge mit Verfahren, unbegrenzte Analysen, Ersatzteilbestand, Bestellungen, zählerbasierte Wartung, API-Zugang und einen persönlichen Ansprechpartner. Enterprise richtet sich an Organisationen mit mehreren Standorten und bringt SSO, IoT-Integrationen, erweiterte Ressourcenplanung und Asset-Health-Einblicke mit. Anfragende Nutzer (Requester) sind kostenlos. Der Support ist in allen Tarifen rund um die Uhr erreichbar, für Enterprise gilt eine Verfügbarkeitsgarantie von 99,9 Prozent. Essential kostet 20 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (25 US-Dollar monatlich), Premium 65 US-Dollar (75 US-Dollar monatlich). Eine Standard-Einführung dauert laut Anbieter etwa drei Wochen pro Standort. Für wen eignet sich MaintainX? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Instandhaltungsteams, Produktion und Industrie, Facility Management. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: Kostenloser Basic-Tarif, Support rund um die Uhr in allen Tarifen. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Preise in US-Dollar, Einführung dauert etwa drei Wochen pro Standort. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- Kostenloser Basic-Tarif
- Support rund um die Uhr in allen Tarifen
- Kostenlose Requester-Konten
- API-Zugang ab Premium
Nachteile
- Preise in US-Dollar
- Einführung dauert etwa drei Wochen pro Standort
- Viele Funktionen erst in höheren Tarifen
Integrationen: API, IoT
6
Timlyab 195 € / MonatCloudbasierte Inventarverwaltung mit Wartungs-Ticketsystem, QR-Codes und Tracking, gehostet in deutschen Rechenzentren.KostenpflichtigHosting DE
Timly ist eine cloudbasierte Software zur Inventarverwaltung mit Wartungsmanagement. Anbieter ist die Timly AG aus der Schweiz. Die Software verwaltet IT-Geräte, Werkzeuge, Maschinen, Möbel und andere Bestände an einem zentralen Ort. Für die Instandhaltung bietet Timly ein automatisiertes Ticketsystem. Du planst Wartungen und Prüfungen, bekommst Erinnerungen und dokumentierst Einsätze am Gerät. Jeder Gegenstand lässt sich per QR-Code oder Barcode erfassen. Optional gibt es GPS- und Bluetooth-Tracker für die Ortung in Echtzeit. Inventar kannst du Mitarbeitenden, Standorten, Räumen und Projekten zuweisen. Für Verbrauchsmaterial gibt es eine Lagerverwaltung mit automatischen Benachrichtigungen. Die Apps für iOS und Android decken den vollen Funktionsumfang ab. Timly richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen verschiedener Branchen. Der Anbieter nennt Bau und Handwerk, Handel, Industrie, öffentlichen Sektor, Schulen, Gesundheitswesen und Gastgewerbe. Es ist weniger ein klassisches Industrie-CMMS als eine einfache Lösung für Betriebe, die Geräte und Wartungstermine im Griff haben wollen. Zum Datenschutz gibt der Anbieter an, dass die Daten in deutschen Rechenzentren von OVHcloud liegen. Die Rechenzentren sind nach ISO 27001 zertifiziert, die Lösung ist DSGVO-konform. Die Preise sind öffentlich. Der Tarif Essential+ kostet 195 Euro im Monat, Professional 495 Euro im Monat. Enterprise gibt es auf Anfrage. In allen Tarifen sind unbegrenzt viele Nutzer enthalten. Die REST-API gehört zum Tarif Professional, Single Sign-on zu Enterprise. Du kannst Timly 10 Tage kostenlos testen oder eine Online-Demo buchen. Preise gibt es laut Anbieter auch in CHF, GBP und USD.
Vorteile
- Öffentliche Preise ohne Nutzerlimit
- Hosting in deutschen Rechenzentren
- ISO 27001 und DSGVO-konform
- Apps für iOS und Android
- 10 Tage kostenlos testbar
Nachteile
- Kein kostenloser Dauertarif
- Eher Inventarverwaltung als tiefes Industrie-CMMS
- REST-API erst im Tarif Professional
- SSO nur im Enterprise-Tarif
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Limble CMMSKostenpflichtigModernes mobiles CMMS mit Arbeitsaufträgen, Präventivwartung, Ersatzteilverwaltung und offener REST-API in den Tarifen Standard, Premium+ und Enterprise.Kostenpflichtig
Limble CMMS ist eine Instandhaltungssoftware, die auf einfache Bedienung und mobilen Einsatz setzt. Alle Tarife enthalten die mobile App, unbegrenzte Assets, Arbeitsaufträge und Basis-Berichte. Der Standard-Tarif hilft dir, die vorbeugende Wartung zu verbessern und wichtige Kennzahlen in Echtzeit zu verfolgen. Premium+ ergänzt Offline-Modus, Ersatzteilverwaltung, Lieferantenverwaltung, Bestellungen und API-Zugang. Enterprise bietet Werkzeuge für mehrere Standorte, individuelle Rollen, Compliance nach 21 CFR sowie IoT- und ERP-Integrationen. Laut Anbieter ist der Support in allen Tarifen rund um die Uhr erreichbar, und die Plattform garantiert eine Verfügbarkeit von 99,99 Prozent. Die offene REST-API steht ab Premium+ zur Verfügung. Feste Preise nennt der Anbieter nicht, du ermittelst deinen Preis über einen Preisrechner oder per Anfrage. Die Abrechnung erfolgt pro Nutzer und Monat. Für wen eignet sich Limble CMMS? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Instandhaltungsteams, Produktion und Facility Management, Mittelstand und Konzerne. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: Mobile App in allen Tarifen, 99,99 Prozent Verfügbarkeit laut Anbieter. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Keine festen Preise auf der Webseite, Offline-Modus und API erst ab Premium+. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- Mobile App in allen Tarifen
- 99,99 Prozent Verfügbarkeit laut Anbieter
- Support rund um die Uhr
- Offene REST-API
Nachteile
- Keine festen Preise auf der Webseite
- Offline-Modus und API erst ab Premium+
- Compliance-Funktionen nur im Enterprise-Tarif
Integrationen: REST-API, ERP, IoT
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IFS UltimoKostenpflichtigKI-gestützte EAM-Software für Instandhaltung, Anlagenverwaltung und Arbeitssicherheit in Industrie, Logistik und Gesundheitswesen.Kostenpflichtig
IFS Ultimo ist eine Enterprise-Asset-Management-Software (EAM) für Instandhaltung und Anlagenverwaltung. Sie gehört zu IFS und richtet sich an Industrieunternehmen, die Anlagen, Wartungen und Sicherheitsanforderungen in einem System steuern wollen. Die Software deckt klassische CMMS-Funktionen ab. Dazu zählen Instandhaltungsplanung, Arbeitsaufträge und Analysen. Zusätzlich gibt es Module für Arbeits- und Gesundheitsschutz (HSE) sowie für das Management von Flotten und mobilen Anlagen. Workflows lassen sich an die eigenen Prozesse anpassen. Nach Angaben des Anbieters sind KI-Funktionen für Auswertungen und Entscheidungen integriert. Techniker und Leitungskräfte können das System mobil und am Desktop nutzen. Zur Zielgruppe zählen Instandhalter, Instandhaltungsleiter, HSE-Beauftragte sowie Betriebs- und Zuverlässigkeitsingenieure. Der Anbieter nennt als Branchen unter anderem Chemie, Lebensmittel und Getränke, Fertigung, Gesundheitswesen, Logistik und Versorger. IFS Ultimo ist als Cloud-Lösung (SaaS) verfügbar. Rechenzentrumsstandorte nennt der Anbieter auf der Startseite nicht, frag diese Angabe deshalb vor einem Kauf direkt an. Auf der Seite werden außerdem eine SAP-Zertifizierung, der Status als Microsoft Gold Partner, ISO-Zertifizierungen und SOC 2 Type II genannt. Für Erweiterungen gibt es einen eigenen Marktplatz für Integrationen. Preise veröffentlicht der Anbieter nicht. Er spricht von einem flexiblen Preismodell. Ein Angebot bekommst du über eine unverbindliche Demo-Anfrage. Eine kostenlose Testversion nennt die Seite nicht. Die Software ist eher für mittlere und größere Betriebe mit komplexen Anlagen gedacht als für kleine Teams, die nur Wartungslisten führen wollen. Der Funktionsumfang ist breit. Dafür solltest du für Einführung und Konfiguration Zeit einplanen. Wer HSE-Pflichten und Instandhaltung zusammen abbilden möchte, findet hier ein Paket aus einer Hand.
Vorteile
- Breiter Funktionsumfang von CMMS bis HSE
- Workflows an eigene Prozesse anpassbar
- SAP-Zertifizierung und Microsoft Gold Partner
- SOC 2 Type II und ISO-Zertifizierungen genannt
- Marktplatz für Erweiterungen und Integrationen
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Keine kostenlose Testversion genannt
- Hosting-Standort nicht angegeben
- Eher für mittlere und große Betriebe geeignet
Integrationen: SAP, Microsoft
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eMaint CMMSKostenpflichtigCMMS und EAM von Fluke für Arbeitsaufträge, vorbeugende Wartung, Ersatzteile und Auswertungen über mehrere Standorte.Kostenpflichtig
eMaint ist eine CMMS- und EAM-Software für Instandhaltungsteams, die Anlagen an mehreren Standorten verwalten. Die Software gehört zu Fluke, einem Unternehmen der Fortive Corporation. Betrieben wird sie von eMaint Enterprises, LLC. Die Funktionen decken den Instandhaltungsalltag ab. Du planst, vergibst und verfolgst Arbeitsaufträge, richtest vorbeugende und vorausschauende Wartung ein und verwaltest Anlagen in Hierarchien samt Gesamtkosten. Dazu kommen Ersatzteil- und Bestandsverwaltung, ein Portal für Lieferanten, Berichte mit KPI-Dashboards sowie Werkzeuge für Compliance mit Prüfpfaden. Für Techniker im Feld gibt es eine native mobile App. Die Software kann Zustandsdaten von Fluke-Sensoren einbinden. Nach Angaben des Anbieters sind KI-gestützte Workflow-Automatisierungen integriert. Die Zielgruppe ist breit. Der Anbieter nennt Fertigung, Lebensmittel und Getränke, Life Sciences, Facility Management, Fuhrparks, Öl und Gas, Automobil, Behörden, Energie, Hotellerie, Gesundheitswesen, Rechenzentren und Lager. Laut Hersteller nutzen 150.000 Anwender in 116 Ländern die Software, verteilt auf mehr als 7.400 Instandhaltungsteams. Eine API-Dokumentation ist vorhanden. Die Software lässt sich mit ERP-Systemen, IIoT-Plattformen und Single Sign-on verbinden. Auf der Webseite nennt der Anbieter keine Preise und kein Testangebot. Stattdessen kannst du eine Demo buchen und einen ROI-Rechner nutzen. Angaben zu Rechenzentren und zum Datenschutz in der EU stehen auf der Startseite nicht, die Seite ist auf Englisch. Prüfe das vor dem Kauf, wenn dir ein Hosting in Deutschland wichtig ist. eMaint passt zu Betrieben, die ein etabliertes, international genutztes CMMS mit Anbindung an Messtechnik suchen.
Vorteile
- Anbindung an Fluke-Sensoren für Zustandsüberwachung
- Native mobile App für Techniker
- Multi-Standort-Verwaltung
- API-Dokumentation verfügbar
- Weit verbreitet laut Anbieter, 7.400 Teams
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise
- Keine Testversion genannt
- Webseite nur auf Englisch
- Hosting-Standort nicht angegeben
Integrationen: ERP-Systeme, IIoT-Plattformen, Single Sign-on, Fluke-Sensoren
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Maintmasterab 265 € / MonatCloudbasiertes CMMS für Instandhaltung, kombinierbar mit OEE-Software und Manufacturing Intelligence, in Deutsch, Englisch, Schwedisch und Polnisch.Kostenpflichtig
Maintmaster bietet ein cloudbasiertes CMMS zur Planung und Durchführung von Instandhaltung, um Ausfallzeiten zu reduzieren. Funktionen umfassen Alarme, Analysen, Audits, Compliance und die Wartung durch Bediener. IoT-Sensoren lassen sich einbinden. Ergänzend gibt es eine OEE-Software für die Echtzeit-Verfolgung der Produktion sowie eine Manufacturing-Intelligence-Ebene, die Wartungs- und Produktionsdaten mit KI verknüpft. Nach Angaben des Anbieters nutzen über 700 Unternehmen aus Automobil, Lebensmittelindustrie, Fertigung, Prozessindustrie, Energie und Logistik die Lösung. Die Oberfläche ist unter anderem auf Deutsch verfügbar, Schnittstellen sind per API möglich. Maintmaster Systems hat seinen Sitz in Großbritannien. Die Preise nennt der Anbieter pro Monat: Starter kostet 265 Euro, Standard 580 Euro, Premium und Enterprise gibt es auf Anfrage. Die Kosten richten sich nach Edition und Anzahl der Nutzer-Seats (Requester, Operator, Professional). Für das CMMS gibt es eine kostenlose Testphase. Für wen eignet sich Maintmaster? Die Lösung passt vor allem zu folgenden Zielgruppen: Industrie und Produktion, Prozessindustrie, Lebensmittel, Automotive und Logistik. Zu den Stärken zählen laut Anbieterangaben und unserer Recherche: Kombinierbar mit OEE-Software, Auf Deutsch verfügbar. Beachte bei der Auswahl außerdem, dass Folgendes gilt: Premium und Enterprise nur auf Anfrage, Anbieter sitzt in Großbritannien. Vergleiche mehrere Anbieter und nutze Testphasen oder Demos, bevor du dich festlegst.
Vorteile
- Kombinierbar mit OEE-Software
- Auf Deutsch verfügbar
- Kostenlose Testphase für das CMMS
- Rollenbasierte Seat-Typen
Nachteile
- Premium und Enterprise nur auf Anfrage
- Anbieter sitzt in Großbritannien
- Pauschalpreise pro Edition plus Seat-Kosten
Integrationen: IoT-Sensoren, API
Was ist Instandhaltungssoftware?
Instandhaltungssoftware verwaltet alle Aufgaben rund um Wartung, Inspektion und Reparatur von Anlagen, Maschinen und Gebäudetechnik. Fachleute sprechen von CMMS (Computerized Maintenance Management System) oder, bei größerem Umfang, von EAM (Enterprise Asset Management).
Die Kernfunktionen sind bei fast allen Anbietern gleich:
- Anlagenverwaltung: Jede Maschine bekommt eine Akte mit Standort, Dokumenten und Historie.
- Arbeitsaufträge: Störungen und Wartungen werden erfasst, zugewiesen und abgeschlossen.
- Vorbeugende Wartung: Aufgaben werden nach Kalender oder Zählerstand automatisch erzeugt.
- Ersatzteile: Bestände und Bestellungen laufen im selben System.
- Auswertungen: Du siehst Ausfallzeiten, Kosten und offene Aufträge auf einen Blick.
Tools wie Fiix, Limble CMMS und UpKeep sind klassische CMMS mit mobiler App. IFS Ultimo und die IBM Maximo Application Suite gehen als EAM-Lösungen weiter und decken auch Planung von Investitionen, Sensordaten und Arbeitssicherheit ab. Timly kommt aus der Inventarverwaltung und ergänzt sie um ein Ticketsystem für Wartung.
Der Unterschied zu einer Tabelle: Die Software erinnert aktiv, speichert jede Änderung und macht Nachweise per Klick abrufbar.
Auswahlkriterien: Worauf es beim Vergleich ankommt
Bevor du Demos buchst, lohnt sich eine kurze Bestandsaufnahme. Diese Kriterien trennen die Lösungen am deutlichsten:
- Größe und Komplexität: Für wenige Dutzend Anlagen reicht ein schlankes CMMS wie MaintainX oder Fiix. Mehrere Werke mit Konzernstrukturen brauchen eher EAM-Systeme.
- Mobile Nutzung: Wenn Techniker Aufträge vor Ort abschließen, muss die App stabil laufen. Prüfe, ob ein Offline-Modus enthalten ist und in welchem Tarif.
- Sprache und Support: Eine deutsche Oberfläche erleichtert die Einführung. remberg und Maintmaster bieten Deutsch an. Bei US-Anbietern solltest du prüfen, in welcher Sprache Oberfläche und Support verfügbar sind.
- Schnittstellen: Ein ERP-Anschluss oder eine offene API spart doppelte Datenpflege. Bei Limble ist die REST-API laut Anbieter erst ab dem Tarif Premium+ enthalten.
- Produktionsdaten: Wer Maschinenlaufzeiten und OEE auswerten will, schaut sich Maintmaster an, das CMMS und OEE-Software kombiniert.
- Einführungsaufwand: Frage nach Datenimport, Schulung und Kosten für die Einrichtung.
Starte am besten mit einer Testphase und den fünf wichtigsten Anlagen. Nach zwei Wochen siehst du, ob deine Techniker die Software wirklich nutzen.
Preise und Kosten
Die meisten Anbieter rechnen pro Nutzer und Monat ab. Die folgenden Preise stammen von den Anbieterseiten und sind in US-Dollar angegeben, sofern nicht anders vermerkt. Prüfe sie vor einer Entscheidung, denn Tarife ändern sich.
- Fiix: Free-Tarif für 0 USD mit begrenzter Nutzerzahl. Basic kostet 45 USD pro Nutzer und Monat, Professional 75 USD. Enterprise gibt es nur auf Anfrage.
- MaintainX: Basic ist kostenlos. Essential kostet 20 USD pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (25 USD monatlich), Premium 65 USD (75 USD monatlich).
- UpKeep: Essential 24 USD, Premium 55 USD pro Nutzer und Monat. Professional und Enterprise sind individuell. Dazu kommen optionale Einführungspakete.
- Timly: Essential+ 195 EUR und Professional 495 EUR pro Monat, mit unbegrenzter Nutzerzahl. Enterprise ist individuell.
- Limble CMMS: Die Tarife Standard, Premium+ und Enterprise haben keinen festen Preis auf der Seite. Du nutzt einen Preisrechner.
Bei remberg, Maintmaster, IFS Ultimo, der IBM Maximo Application Suite und eMaint haben wir keine festen Preise gefunden. Hier brauchst du ein Angebot. IBM nutzt ein Lizenzmodell auf Basis von AppPoints.
Rechne zusätzlich mit Einrichtung, Schulung und Datenimport. Bei Preisen pro Nutzer lohnt es sich, nur Techniker mit eigenem Login zu zählen, denn bei MaintainX sind Anfragende (Requester) kostenlos.
Datenschutz, DSGVO und Hosting
In der Instandhaltung liegen Daten zu Mitarbeitern, Dienstleistern, Standorten und Produktionsanlagen. Das sind teils personenbezogene und teils geschäftskritische Informationen. Deshalb sollte der Hosting-Standort in deine Auswahl einfließen.
- Deutschland: remberg betreibt seine Infrastruktur laut Anbieter in Deutschland und nennt DSGVO-Konformität. Timly hostet in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland.
- Weltweit oder auf Anfrage: Bei Fiix, Limble, MaintainX und UpKeep nennen die Anbieter keinen Hosting-Standort in Deutschland. Frage vor dem Abschluss nach dem Serverstandort.
- Eigener Betrieb: Die IBM Maximo Application Suite gibt es laut IBM als Cloud-Dienst oder als Software für den eigenen Betrieb. Das hilft, wenn Daten das Haus nicht verlassen dürfen.
Was du in jedem Fall verlangen solltest:
- einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach DSGVO,
- eine Liste der Unterauftragnehmer,
- Angaben zu Datenexport und Löschung bei Vertragsende,
- Rollen- und Rechtekonzept, damit nicht jeder alle Daten sieht.
Bei Anbietern außerhalb der EU solltest du zusätzlich klären, auf welcher Rechtsgrundlage Daten übermittelt werden. Dein Datenschutzbeauftragter kann das bewerten.
Welche Software passt zu dir? Empfehlungen nach Einsatzzweck
Die beste Lösung hängt von deiner Situation ab. Diese vier Fälle kommen in der Praxis am häufigsten vor.
- Kleiner Betrieb mit knappem Budget: Fiix und MaintainX bieten beide einen kostenlosen Einstiegstarif, mit dem du ohne Kosten testen kannst, ob digitale Arbeitsaufträge zu deinem Team passen.
- Daten sollen in Deutschland liegen: remberg und Timly werden laut Anbieter in Deutschland gehostet, was die DSGVO-Prüfung vereinfacht.
- Techniker sind viel unterwegs: UpKeep und Limble CMMS sind mobil ausgerichtet und decken Arbeitsaufträge, Präventivwartung und Ersatzteile über die App ab.
- Großer Industriebetrieb mit mehreren Standorten: IBM Maximo Application Suite und IFS Ultimo sind EAM-Systeme für komplexe Anforderungen wie Asset Performance Management und Arbeitssicherheit.
Wenn du Instandhaltung und Maschinendaten verbinden willst, schau dir zusätzlich Maintmaster mit seiner OEE-Software an. Für Betriebe mit mehreren Standorten und Fokus auf Wartungsplanung ist auch eMaint eine Option.
Teste immer mit echten Anlagen und echten Technikern, nicht nur mit der Demo-Umgebung des Anbieters.
Gesetzliche Pflichten: Prüffristen und Nachweise
In Deutschland muss ein Arbeitgeber seine Arbeitsmittel regelmäßig prüfen lassen. Die Grundlage bildet die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), insbesondere die Paragrafen 14 bis 16, zusammen mit der Technischen Regel TRBS 1201. Prüfungen dürfen nur befähigte Personen oder zugelassene Überwachungsstellen durchführen.
Für dich heißt das praktisch:
- Du brauchst ein Verzeichnis der prüfpflichtigen Arbeitsmittel.
- Prüffristen müssen überwacht werden.
- Ergebnisse und Mängel müssen nachvollziehbar dokumentiert sein.
Form und Inhalt der Aufzeichnungen legt der Arbeitgeber fest. Entscheidend ist, dass du bei einer Kontrolle durch die Berufsgenossenschaft oder die Aufsichtsbehörde schnell Belege liefern kannst.
Eine Instandhaltungssoftware erleichtert das, weil sie Prüfaufgaben automatisch nach Fälligkeit erzeugt und die Protokolle zur Anlage ablegt. Achte bei der Auswahl auf:
- wiederkehrende Aufgaben mit Fristen,
- Checklisten mit Foto- und Unterschriftsfunktion,
- eine unveränderbare Historie je Anlage,
- Berichte, die du als PDF exportieren kannst.
Bei Fiix sind E-Signaturen und Audit-Trails laut Anbieter im Enterprise-Tarif enthalten. Limble nennt im Enterprise-Tarif die Konformität mit 21 CFR, einer US-Vorschrift. Für deutsche Prüfpflichten ersetzt das keine Beratung. Lass deine Anforderungen im Zweifel von einer Fachkraft für Arbeitssicherheit bestätigen.
Trends 2026: KI und vernetzte Instandhaltung
Zwei Entwicklungen prägen die Anbieter derzeit: KI-Funktionen und die Verbindung von Wartungs- und Produktionsdaten.
- KI-Assistenten: remberg bietet laut Anbieter KI-Werkzeuge für die Vorbereitung von Aufgaben, die Suche in Dokumenten und die Dokumentation von Arbeiten. UpKeep setzt auf Nova AI und rechnet KI-Nutzung über Nova Credits ab. Fiix bietet mit Fiix MAX einen KI-Assistenten als Zusatz an, Preis auf Anfrage.
- Zustandsbasierte Wartung: Die IBM Maximo Application Suite nutzt Sensordaten für Condition-based Maintenance. MaintainX nennt IoT-Sensorintegrationen im Enterprise-Tarif.
- Verbindung mit der Produktion: Maintmaster verknüpft Wartungs- und Produktionsdaten über eine eigene Intelligence-Schicht.
Was bedeutet das für dich? Ein KI-Funktionsumfang ist kein Kaufgrund an sich. Prüfe, ob die Funktionen in deinem Tarif enthalten sind und ob sie in deiner Sprache arbeiten. Gute Daten sind die Voraussetzung: Wer Anlagen und Historie sauber pflegt, profitiert später von Auswertungen und Vorhersagen.
Für kleine Betriebe gilt: Erst die Grundlagen digitalisieren, dann über KI nachdenken.
Instandhaltungssoftware im Markt-Überblick
Häufige Fragen
Was kostet Instandhaltungssoftware?
Das hängt vom Anbieter. Fiix und MaintainX haben kostenlose Einstiegstarife. Bezahlte Tarife starten laut Anbieterseiten bei etwa 20 bis 45 US-Dollar pro Nutzer und Monat, bei Timly liegen sie bei 195 Euro pro Monat mit unbegrenzter Nutzerzahl. Enterprise-Systeme wie IBM Maximo oder IFS Ultimo gibt es nur auf Anfrage.
Was ist der Unterschied zwischen CMMS und EAM?
Ein CMMS konzentriert sich auf Wartung: Arbeitsaufträge, Wartungspläne und Ersatzteile. Ein EAM geht weiter und verwaltet den gesamten Lebenszyklus von Anlagen, inklusive Planung von Investitionen, Zustandsüberwachung und oft auch Arbeitssicherheit. Kleine Betriebe kommen meist mit einem CMMS aus.
Gibt es kostenlose Instandhaltungssoftware?
Ja, mit Einschränkungen. Fiix bietet einen Free-Tarif mit begrenzter Nutzerzahl und 25 aktiven Wartungsaufgaben. MaintainX hat einen kostenlosen Basic-Tarif mit unbegrenzten Arbeitsaufträgen, aber nur zwei wiederkehrenden Aufträgen. Für wachsende Teams reichen die kostenlosen Tarife oft nicht aus.
Welche Instandhaltungssoftware wird in Deutschland gehostet?
Laut Anbieterangaben hosten remberg und Timly in Deutschland. Timly nutzt ISO-27001-zertifizierte Rechenzentren. Bei anderen Anbietern in diesem Vergleich ist kein deutscher Standort genannt. Frage dort vor dem Abschluss nach dem Serverstandort und einem Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
Ist Instandhaltungssoftware Pflicht?
Nein, eine Software ist nicht vorgeschrieben. Gesetzlich verlangt wird aber, dass du Arbeitsmittel nach der Betriebssicherheitsverordnung prüfen lässt und die Prüfungen nachvollziehbar dokumentierst. Eine Software erleichtert Fristenüberwachung und Nachweise, eine Tabelle kann bei wenigen Anlagen aber ausreichen.
Wie lange dauert die Einführung?
Das hängt von der Zahl der Anlagen und der Datenqualität ab. Kleine Cloud-Tools sind oft in wenigen Tagen eingerichtet, wenn du die Anlagenliste als Datei importierst. Bei großen EAM-Systemen mit ERP-Anbindung planst du Projekte über mehrere Monate. Starte mit einem Pilotbereich.
Brauche ich eine mobile App?
Wenn Techniker an der Anlage arbeiten, ja. Sie schließen Aufträge direkt vor Ort ab, scannen QR-Codes und hängen Fotos an. Prüfe, ob die App auch ohne Netz funktioniert. Bei Limble und UpKeep ist der Offline-Modus laut Anbieter an höhere Tarife gebunden.
Kann ich Daten aus Excel übernehmen?
Die meisten Anbieter erlauben einen Import von Anlagen, Ersatzteilen und Wartungsplänen aus Tabellen. Räume die Daten vorher auf: einheitliche Namen, eindeutige Nummern, klare Standorte. Frage den Anbieter, ob der Import im Preis enthalten ist oder als Einführungspaket extra kostet.