Finanzplanungssoftware im Vergleich
Finanzplanungssoftware hilft Unternehmen, Liquidität zu steuern, Budgets zu erstellen und finanzielle Szenarien durchzuspielen.
- Tools im Vergleich
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- Tools im Vergleich
- mit Hosting in Deutschland
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- mit Hosting in Deutschland
- mit kostenloser Testphase
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- mit kostenloser Testphase
Finanzplanungssoftware ersetzt Tabellen und manuelle Berechnungen durch automatisierte Prognosen, Soll-Ist-Vergleiche und Szenario-Analysen. Statt Daten muehsam aus Buchhaltung, ERP und Bankkonten zusammenzuführen, synchronisiert das Tool alle Quellen automatisch und liefert eine aktuelle Liquiditätsübersicht in Echtzeit.
Der Markt 2026 reicht von spezialisierten Liquiditätsplanern für Startups bis zu unternehmensweiten FP&A-Plattformen für den Mittelstand. Tools wie Agicap und Tidely richten sich an KMU mit Fokus auf Cashflow und Liquidität. Planungsplattformen wie Anaplan, Board oder LucaNet adressieren größere Unternehmen mit komplexen Konsolidierungs- und Budgetierungsanforderungen. Für Unternehmen mit Steuerberaterbindung ist die DATEV-Schnittstelle oft das wichtigste Auswahlkriterium.
KI-gestützte Prognosen, automatische Banksynchronisation und Cloud-native Architekturen gehören 2026 zum Standard. Wer heute eine neue Lösung wählt, sollte auf DSGVO-konforme Datenspeicherung in Deutschland oder der EU achten, eine stabile DATEV-Integration prüfen und die Skalierbarkeit bei wachsender Unternehmensgröße einkalkulieren.
Diese Kategorie zeigt alle relevanten Lösungen nach Anwendungsfall sortiert: Liquiditätsplanung, Budgetierung, FP&A und integrierte Finanzsteuerung finden hier das passende Tool.
Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck
Aus unserem Ratgeber weiter unten
Commitly (Österreich, DACH-fokussiert).
Auch gut: Tidely
Details ansehen →Agicap (ab ca. 500 Euro/Monat, Mehrunternehmen-Konsolidierung).
Auch gut: LucaNet, Corporate Planner, Board
Details ansehen →Unternehmensweite Connected-Planning-Plattformen mit komplexen Genehmigungsprozessen, Rollenkonzepten und tiefer ERP-Integration.
Details ansehen →Tiefste Anbindung, erlaubt bidirektionalen Datenaustausch in Echtzeit..
Auch gut: Corporate Planner
Details ansehen →Alle 7 Finanzplanungssoftware im Überblick
Zum Vergleichen zwei Tools markieren
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Commitlyab 55 € / MonatCommitly ist eine österreichische Cashflow- und Liquiditätsplanungsplattform, die Bankkonten, ERP-Systeme und Buchhaltungssoftware verbindet und KMU einen automatisierten 13-Wochen-Forecast liefert.KostenpflichtigHosting DE
Commitly ist eine cloudbasierte Cashflow- und Liquiditätsplanungsplattform des österreichischen Unternehmens Commitly GmbH mit Sitz in Perchtoldsdorf bei Wien. Das Tool richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, den Mittelstand sowie an Finanzverantwortliche, Unternehmensberater und Steuerkanzleien, die eine strukturierte, tagesaktuelle Übersicht über ihre Liquidität benötigen, ohne dafür weiterhin Excel-Tabellen zu pflegen. Im Kern verbindet Commitly Bankkonten, ERP-Systeme und Buchhaltungssoftware zu einer einzigen Plattform. Über PSD2-regulierte Schnittstellen lassen sich laut Anbieter mehr als 5.000 Banken im europäischen Raum anbinden, die Kontostände werden bis zu viermal täglich aktualisiert. Auf dieser Datenbasis erstellt Commitly automatisch einen rollierenden 13-Wochen-Forecast für die kurzfristige Steuerung sowie mittel- bis langfristige Planungen über 90 bis 360 Tage und bis zu drei Jahre. Eine KI-gestützte Funktion namens Smart Mapping kategorisiert Transaktionen automatisch und soll laut Website die Erstellung eines ersten Liquiditätsplans innerhalb eines Tages ermöglichen. Für die Steuerung bietet die Plattform Szenarioplanung, etwa für Best-Case-, Worst-Case- oder Investitionsszenarien, sowie einen Plan-Ist-Abgleich mit Abweichungsanalyse auf Kategorie- und Zeitraumebene. Eine Verwaltung offener Posten bildet Debitoren und Kreditoren ab, während Rollen- und Rechteverwaltung sowie Freigabe-Workflows die Zusammenarbeit im Team regeln. Unternehmen mit mehreren Gesellschaften können über eine Konsolidierungsfunktion und ein Gruppen-Dashboard mehrere Firmen gebündelt auswerten. Bei den Integrationen nennt die Website unter anderem DATEV, lexoffice und weclapp sowie Zahlungsdienstleister wie PayPal und Stripe. Für individuelle Anbindungen stehen eine eigene API sowie Konnektoren zu Zapier, Make und n8n zur Verfügung. Zusätzlich bietet Commitly einen MCP-Server namens COMMITLY AI Connect an, über den sich die Plattform mit KI-Modellen wie Claude oder ChatGPT verbinden lässt. Optional lassen sich die Zusatzmodule COMMITLY Bills für die Rechnungsverarbeitung und COMMITLY Card & Account für Firmenkarten samt Kontoführung hinzubuchen. In Sachen Sicherheit verweist Commitly auf eine ISO-27001-Zertifizierung, DSGVO-Konformität, eine PCI-DSS-Validierung sowie Konformität mit dem EU AI Act. Die Daten werden laut eigenen Angaben in der EU gehostet, konkret in Deutschland. Commitly bietet keinen dauerhaft kostenlosen Plan, sondern ausschließlich kostenpflichtige Abonnements, gestaffelt in Basis-, Business-, Professional- und Enterprise-Paket, die sich in Anzahl der Firmen, Bankkonten, Nutzer sowie im Funktionsumfang unterscheiden. Interessenten können die Software 14 Tage lang kostenlos und ohne Kreditkarte testen. Ein dediziertes mobiles App wird auf der offiziellen Website nicht ausdrücklich erwähnt, die Nutzung erfolgt primär über den Browser. Laut Anbieterangaben wurde Commitly in mehreren aufeinanderfolgenden Quartalen auf der Vergleichsplattform OMR Reviews als Cashflow-Software auf Platz 1 gelistet und erreicht dort eine Bewertung von 4,8 von 5 Sternen bei über 140 Rezensionen. Diese Angaben stammen von der Commitly-Website selbst und sollten unabhängig geprüft werden.
Vorteile
- Schnelle Ersteinrichtung, laut Anbieter Liquiditätsplan in unter einem Tag
- Sehr breite Bankanbindung mit bis zu viermal täglicher Aktualisierung
- Hohe Sicherheitsstandards: ISO 27001 zertifiziert, DSGVO-konform, PCI-DSS validiert
- Direkte DATEV- und lexoffice-Integration erleichtert Zusammenarbeit mit Steuerberatern
- Laut Anbieter mehrfach Platz 1 bei OMR Reviews mit 4,8 von 5 Sternen
Nachteile
- Kein dauerhaft kostenloser Plan, nur 14-tägige Testphase
- Einstiegspreis von 55 Euro pro Monat (Basis, monatliche Abrechnung) vergleichsweise hoch für Kleinstunternehmen
- Kein dediziertes mobiles App auf der offiziellen Website erwähnt, Nutzung primär im Browser
- Erweiterte Funktionen wie Konsolidierung, EBICS-Schnittstelle und Telefonsupport erst ab dem Professional-Paket verfügbar
Integrationen: DATEV, lexoffice, weclapp, PayPal, Stripe und 5 weitere
2
AgicapKostenpflichtigAgicap ist eine cloudbasierte Plattform für automatisierte Liquiditätsplanung, Cashflow-Prognosen und Zahlungsabwicklung, die Bankkonten, Buchhaltung und ERP-Systeme zentral verbindet.KostenpflichtigHosting EU
Agicap ist eine cloudbasierte Software für Liquiditätsplanung und Treasury-Management, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre Zahlungsfähigkeit in Echtzeit im Blick zu behalten und finanzielle Entscheidungen auf Basis aktueller Daten zu treffen. Das Tool verbindet Bankkonten, Buchhaltungssysteme und ERP-Lösungen miteinander und ersetzt damit klassische, manuell gepflegte Excel-Tabellen für die Liquiditätsplanung. Im Zentrum von Agicap steht die automatisierte Cashflow-Prognose. Auf Basis realer Kontobewegungen erstellt die Software rollierende Liquiditätsvorschauen, die typischerweise mehrere Wochen im Voraus reichen, und zeigt so frühzeitig Engpässe oder freie Mittel auf. Mehrere Bankkonten, auch über verschiedene Gesellschaften und Länder hinweg, lassen sich zentral konsolidieren, sodass Finanzverantwortliche jederzeit einen Gesamtüberblick über die verfügbare Liquidität haben. Ergänzend bietet die Plattform Funktionen für das Debitorenmanagement, etwa automatisiertes Mahnwesen und die Überwachung von Zahlungszielen, sowie für die Kreditorenseite mit Freigabe-Workflows und Rechnungsabgleich. Zahlungen lassen sich direkt aus der Software heraus mehrwährungsfähig ausführen, und ein automatischer Bankabgleich ordnet Transaktionen den passenden Buchungen zu. Für die Analyse stehen Szenarioplanung und Abweichungsanalysen zur Verfügung, mit denen sich unterschiedliche Entwicklungen durchspielen und Budgets mit der tatsächlichen Liquiditätsentwicklung vergleichen lassen. Agicap richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen sowie den gehobenen Mittelstand mit mehreren Bankverbindungen, Tochtergesellschaften oder wachsendem Finanzvolumen, für die eine Excel-basierte Liquiditätsplanung an ihre Grenzen stößt. Angesprochen werden insbesondere CFOs, Treasurer, Controller und Finanzteams in Branchen mit komplexeren Zahlungsströmen wie Handel, Produktion, Bau oder Dienstleistung. Die Software lässt sich über Schnittstellen an eine große Zahl an Banken sowie an Buchhaltungs- und ERP-Systeme wie DATEV, SAP, Microsoft Dynamics, Sage, Xero oder Odoo anbinden, was die Einrichtung in bestehenden Finanzlandschaften erleichtert. Neben der Web-Anwendung bietet Agicap eine mobile App für iOS und Android, über die sich Kontostände, Transaktionen und Liquiditätsprognosen unterwegs einsehen lassen. Für die Anbindung an externe Systeme steht zudem eine API zur Verfügung. Interessenten können die Software im Rahmen einer kostenlosen Testversion beziehungsweise einer persönlichen Demo ausprobieren. Konkrete Preise veröffentlicht Agicap nicht öffentlich, stattdessen erstellt der Anbieter individuelle Angebote je nach Unternehmensgröße und benötigtem Funktionsumfang.
Vorteile
- Sehr breite Auswahl an Bank-, Buchhaltungs- und ERP-Integrationen, inklusive DATEV
- Automatisierte Liquiditätsprognose ersetzt manuelle Excel-Planung
- Zentrale Sicht auf mehrere Bankkonten und Gesellschaften
- Mobile App für den Zugriff auf Kontostände und Prognosen unterwegs
- Kostenlose Testversion beziehungsweise persönliche Demo verfügbar
Nachteile
- Keine öffentlich einsehbaren Preise, Angebote werden individuell erstellt
- Ausgelegt auf Unternehmen mit mehreren Bankverbindungen, für sehr kleine Firmen mit nur einem Konto teils überdimensioniert
- Voller Funktionsumfang hängt von der Qualität der angebundenen Bank- und Buchhaltungsschnittstellen ab
- Einrichtung und Onboarding bei komplexen Firmenstrukturen können Zeit in Anspruch nehmen
Integrationen: DATEV, SAP S/4HANA und SAP Business One, Microsoft Dynamics 365 Business Central / Navision, Sage 50, Sage 100, Sage X3, Sage Intacct, Xero und 4 weitere
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SAP Analytics Cloudab 36 € / MonatSAP Analytics Cloud (SAC) ist die cloudbasierte All-in-One-Plattform des SAP-Konzerns aus Walldorf für Business Intelligence, Planung und Predictive Analytics mit integriertem Joule AI Copilot.KostenpflichtigHosting DE
SAP Analytics Cloud (SAC) vereint Business Intelligence, Planung und Predictive Analytics in einer einzigen cloudbasierten Plattform und gilt als strategische Analyseplattform des SAP-Konzerns aus Walldorf für über 30.000 Kunden weltweit. Mit dem integrierten Story-Builder erstellen Finance-, Controlling- und Operations-Teams interaktive Dashboards und Berichte direkt auf Basis von SAP S/4HANA, SAP Datasphere und SAP BTP, ohne Daten in separate BI-Silos exportieren zu müssen. Die Smart Insights und Smart Predict Funktionen nutzen Machine Learning, um Anomalien zu erkennen, Trends zu erklären und automatische Prognosen zu berechnen. Ab 2026 ist der Joule AI Copilot vollständig integriert und beantwortet Geschäftsfragen in natürlicher Sprache direkt im Analyse- und Planungskontext. Im Bereich Financial Planning and Analysis (FP&A) deckt SAP Analytics Cloud Budget-, Forecast- und Konsolidierungsprozesse mit Multi-Country- und Multi-Currency-Unterstützung ab. Daten aus mehr als 35 Quellen wie Snowflake, BigQuery, Oracle, SQL Server und Salesforce lassen sich über vorgefertigte Connectoren einbinden. Die EU Sovereign Cloud mit Rechenzentren in Frankfurt stellt sicher, dass alle Daten DSGVO-konform innerhalb der EU verarbeitet werden. SAP Analytics Cloud ist als nativer Bestandteil der SAP Business Technology Platform (BTP) konzipiert und damit für bestehende SAP-Kunden die logische Erweiterung ihrer S/4HANA- und Datasphere-Landschaft. Eine Mobile App für iOS und Android sowie offene REST APIs ermöglichen mobilen Zugriff und individuelle Integrationsszenarien.
Vorteile
- Native SAP-Integration: Direkte Live-Verbindung zu SAP S/4HANA und Datasphere ohne Datenmigration oder ETL-Overhead.
- Joule AI Copilot 2026 ermöglicht natürlichsprachliche Abfragen und KI-gestützte Planung direkt in der Plattform.
- BI und Planning in einem: Budget, Forecast, Konsolidierung und Dashboards ohne separate Tools.
- EU Sovereign Cloud Frankfurt: DSGVO-konforme Datenhaltung vollständig innerhalb Deutschlands und der EU.
- Mehr als 30.000 Kunden weltweit bestätigen die Reife und den Enterprise-Support der Plattform.
Nachteile
- Preiseinstieg ab EUR 36 pro User und Monat macht SAC für kleine Teams kostenintensiver als Standalone-BI-Tools.
- Hauptnutzen entfaltet sich fast ausschließlich für bestehende SAP-Kunden; Standalone-Einsatz ohne SAP-Backend ist möglich, aber weniger vorteilhaft.
- Enterprise-Pricing intransparent: Vollständige Kosten erst nach Angebotsanfrage bei SAP oder Partnerunternehmen ersichtlich.
- Hohe Lernkurve: Story-Builder und Planungsmodelle erfordern dedizierte Einarbeitungszeit und SAP-Schulungen.
- Im reinen Standalone-BI-Vergleich mit Tableau oder Microsoft Power BI teils weniger ausgereifte Visualisierungsoptionen.
Integrationen: SAP S/4HANA, SAP Datasphere, SAP Business Technology Platform, SAP HANA, Snowflake und 4 weitere
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LucaNetKostenpflichtigLucaNet ist eine deutsche Cloud-Plattform für Finanzkonsolidierung, Unternehmensplanung, Management-Reporting und ESG-Berichterstattung, die sich vor allem an mittelständische und große Unternehmen mit Konzernstruktur richtet.KostenpflichtigHosting EU
LucaNet ist eine cloudbasierte CFO Solution Platform aus Deutschland, die Finanz- und Controlling-Teams bei Konsolidierung, Planung und Reporting unterstützt. Das Unternehmen wurde 1999 in Berlin gegründet und zählt nach eigenen Angaben mehr als 6.500 Kunden weltweit, darunter größere Konzerne wie Allianz, Bayer, Volkswagen und Hannover Rück. Seit 2022 hält die Investmentgesellschaft Hg eine Mehrheitsbeteiligung an LucaNet. Im Kern bringt die Plattform Daten aus unterschiedlichen Quellsystemen in einem gemeinsamen Datenmodell zusammen und automatisiert darauf aufbauend den Konzernabschluss, die Unternehmensplanung sowie das Management-Reporting. Neben der klassischen Konsolidierung deckt LucaNet Extended Planning and Analysis (xP&A), ESG-Reporting inklusive CSRD, ESRS und doppelter Wesentlichkeitsanalyse, Disclosure Management mit KI-gestützter Texterstellung, eine XBRL-Suite für die digitale Berichterstattung, Steuer-Compliance-Themen wie Pillar Two und Country-by-Country-Reporting, Leasingbilanzierung nach IFRS 16 sowie Banking- und Cash-Management-Funktionen ab. Die Software richtet sich vor allem an mittelständische und größere Unternehmen mit mehreren Konzerngesellschaften, komplexen Konsolidierungskreisen und internationalem Berichtswesen. Nach Angaben von LucaNet eignet sich die Plattform besonders für Firmen mit etwa 50 bis 5.000 Mitarbeitenden, einem Jahresumsatz ab rund 100 Millionen Euro und zehn oder mehr rechtlichen Einheiten. Adressiert werden Rollen wie CFOs, Group Accountants, Controller, Sustainability Manager und Steuerverantwortliche. Für kleine Betriebe oder Einzelunternehmen ohne Konzernstruktur ist LucaNet in der Regel überdimensioniert. Technisch läuft LucaNet als Cloud-Lösung auf AWS-Infrastruktur mit mehreren Regionen und einer angegebenen Verfügbarkeit von 99,9 Prozent. Die Plattform bietet nach Unternehmensangaben über 300 vorgefertigte Schnittstellen zu gängigen ERP-, HR- und CRM-Systemen, darunter SAP, Microsoft Dynamics, Oracle, DATEV und Sage, sowie einen Excel-Import und APIs für individuelle Datenquellen. Preislich verfolgt LucaNet ein gestaffeltes Lizenzmodell mit den Paketen Basic, Advanced und Professional, wobei Advanced als Empfehlung hervorgehoben wird. Konkrete Preise werden auf der Website nicht veröffentlicht, Interessenten müssen eine individuelle Software-Demo anfragen. Verträge werden für mindestens zwölf Monate abgeschlossen, längere Laufzeiten sind möglich. Eine kostenlose Testversion ist auf der offiziellen Seite nicht ausgewiesen, lediglich eine persönliche Produktdemo wird angeboten. Für Unternehmen, die ihre Konzernabschlüsse, Planungsprozesse und Nachhaltigkeitsberichte bislang in Excel oder verteilten Einzellösungen abbilden, bietet LucaNet eine zentrale, auf Finance-Prozesse spezialisierte Plattform mit breitem Funktionsumfang von der Konsolidierung bis zur ESG-Berichterstattung. Der Umfang und die Komplexität der Lösung bedeuten jedoch auch einen entsprechenden Einführungs- und Schulungsaufwand sowie eine Preisgestaltung, die erst im individuellen Angebot sichtbar wird.
Vorteile
- Breiter, integrierter Funktionsumfang von Konsolidierung bis ESG-Reporting in einer Plattform
- Große Auswahl an vorgefertigten Schnittstellen zu gängigen ERP- und Buchhaltungssystemen
- Etabliertes deutsches Unternehmen mit langjähriger Erfahrung im Finance-Bereich (seit 1999)
- Cloud-Infrastruktur mit hoher angegebener Verfügbarkeit (99,9 Prozent)
- Speziell auf komplexe Konzernstrukturen und regulatorische Anforderungen zugeschnitten
Nachteile
- Keine öffentlichen Preise, Kosten werden erst nach individueller Anfrage sichtbar
- Eher für mittelständische und große Unternehmen mit Konzernstruktur ausgelegt, für kleine Betriebe meist überdimensioniert
- Keine kostenlose Testversion, nur eine persönliche Software-Demo verfügbar
- Mindestvertragslaufzeit von zwölf Monaten, was Flexibilität einschränkt
Integrationen: SAP, Microsoft Dynamics, Oracle, DATEV, Sage und 1 weitere
5
Tidelyab 55 € / MonatTidely ist eine deutsche Cloud-Software für Liquiditätsplanung, die Bankkonten und Buchhaltungssysteme automatisch synchronisiert und KI-gestützte Cashflow-Prognosen für Startups, KMU und Unternehmensgruppen bereitstellt.KostenpflichtigHosting DE
Tidely ist eine in Deutschland entwickelte Software für Liquiditätsplanung und Cashflow-Management, die sich an Unternehmen richtet, die ihre Finanzsteuerung von manuellen Excel-Tabellen auf eine automatisierte, echtzeitfähige Lösung umstellen wollen. Die Plattform verbindet Bankkonten, Buchhaltungssoftware und weitere Finanzquellen in einem zentralen Dashboard und synchronisiert Transaktionen automatisch. Nutzer erhalten so jederzeit einen aktuellen Überblick über ihre Liquidität, können Cashflow-Prognosen mit KI-Unterstützung erstellen und verschiedene Szenarien durchspielen, um finanzielle Engpässe frühzeitig zu erkennen. Das System kategorisiert wiederkehrende Transaktionen automatisch, erstellt Finanzberichte im PDF- oder Excel-Format und bietet Funktionen für das Rechnungs- und Transaktionsmanagement. Für größere Strukturen mit mehreren Gesellschaften stehen Mehrmandantenfunktionen zur Verfügung, mit denen Holdingstrukturen und Unternehmensgruppen ihre Liquidität konsolidiert betrachten können. Auch die Team- und Rechteverwaltung ist Teil des Angebots, sodass mehrere Nutzer mit unterschiedlichen Berechtigungen auf die Finanzdaten zugreifen können. Tidely richtet sich laut eigenen Angaben an Startups, kleine und mittlere Unternehmen sowie an größere Unternehmen und Franchise-Strukturen. Auf der Website werden zudem branchenspezifische Lösungen für E-Commerce, Agenturen, Software- und IT-Unternehmen, Gastronomie und Einzelhandel beworben. Nach eigenen Angaben vertrauen bereits über 1800 Unternehmen auf die Software. Ein zentraler Bestandteil ist die Anbindung von mehr als 5000 Banken über standardisierte Schnittstellen sowie EBICS-Konten. Zusätzlich lassen sich gängige Buchhaltungs- und ERP-Systeme wie DATEV, sevDesk, lexoffice, Billomat, MOCO, BuchhaltungsButler, easybill und GetMyInvoices sowie Finanzdienstleister wie Qonto, Pleo, PayPal und Pliant anbinden. Über Zapier und eigene API-Schnittstellen können weitere Systeme angebunden werden, wobei die Anzahl der Integrationen je nach Tarif begrenzt ist. In puncto Datensicherheit wirbt Tidely mit einer Entwicklung und einem Hosting in Deutschland, DSGVO-Konformität, einer ISO/IEC-27001-Zertifizierung sowie SSL-verschlüsselter Datenübertragung. Als DATEV-Partner positioniert sich das Unternehmen gezielt für den deutschen Buchhaltungsmarkt. Interessenten können die Software 7 Tage kostenlos und ohne Angabe einer Kreditkarte testen. Der produktive Zugang erfolgt über die Web-Anwendung app.tidely.com, eine native mobile App wurde auf der offiziellen Website nicht gefunden. Der Support wird auf Deutsch angeboten, mit Gruppen-Onboarding in den unteren Tarifen und individuellem Onboarding samt persönlichem Ansprechpartner in den höheren Stufen. Preislich ist Tidely gestaffelt: Der Einstiegstarif Starter beginnt bei 55 Euro pro Monat bei monatlicher Abrechnung, mit Rabatten von 20 Prozent bei einjähriger und 30 Prozent bei zweijähriger Vertragslaufzeit. Für komplexere Unternehmensstrukturen gibt es den individuell verhandelten Enterprise-Tarif.
Vorteile
- Entwicklung und Hosting in Deutschland mit DSGVO-Konformität
- ISO/IEC-27001-zertifizierte Sicherheit und DATEV-Partnerschaft
- Sehr breite Bankenanbindung mit über 5000 unterstützten Banken
- Kostenlose 7-tägige Testphase ohne Kreditkartenangabe
- Deutschsprachiger Support mit individuellem Onboarding in höheren Tarifen
Nachteile
- Einstiegspreis von 55 Euro pro Monat bei monatlicher Abrechnung vergleichsweise hoch für sehr kleine Unternehmen
- Anzahl von Bankkonten, Nutzern und Integrationen in den unteren Tarifen stark begrenzt, etwa nur 1 Bankkonto im Starter-Tarif
- Enterprise-Preise nicht öffentlich einsehbar, nur auf Anfrage
- Keine native mobile App auf der offiziellen Website nachweisbar, Zusatzfunktionen wie DATEV-Anbindung oder weitere Bankkonten kosten extra als Add-on
Integrationen: DATEV, sevDesk, lexoffice, Billomat, MOCO und 10 weitere
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Corporate PlannerKostenpflichtigCorporate Planner ist eine Controlling-Software für Unternehmensplanung, Reporting und Konsolidierung, verfügbar als Cloud- oder On-Premise-Lösung mit Anbindung an DATEV, SAP und weitere Vorsysteme.KostenpflichtigHosting DE
Corporate Planner ist eine integrierte Software für Unternehmensplanung, Controlling und Konsolidierung des Hamburger Anbieters CP Corporate Planning, der seit 1989 am Markt ist und mittlerweile zur proALPHA Group gehört. Die Software richtet sich an Controlling- und Finanzabteilungen mittelständischer Unternehmen, Konzerne sowie öffentliche Einrichtungen und Non-Profit-Organisationen und deckt Branchen wie Bauwirtschaft, Handel, Gesundheitswesen, Fertigung, Logistik und Immobilienwirtschaft ab. Das Unternehmen verweist auf mehr als 5.000 umgesetzte Controlling-Projekte und über 100 dokumentierte Kundenreferenzen. Im Zentrum steht ein Self-Service-Ansatz nach dem Single-Point-of-Truth-Prinzip: Anwender können ohne tiefe IT-Kenntnisse Planungen, Ad-hoc-Analysen und Berichte erstellen, die dem International Business Communication Standard (IBCS) entsprechen. Die Suite gliedert sich in mehrere Module, die je nach Bedarf kombiniert werden können, darunter operatives Controlling und Budgetierung, integrierte Finanzplanung, Konzernkonsolidierung, Vertriebscontrolling, Personalcontrolling, Investitions- und Kostencontrolling sowie Liquiditätsmanagement und Risikomanagement. Ergänzend bietet Corporate Planner Management-Reporting mit Dashboards sowie Workflow-Automatisierung für wiederkehrende Planungs- und Abschlussprozesse. Ein Schwerpunkt liegt auf der Anbindung an vorhandene Vorsysteme: Der Hersteller nennt mehr als 350 standardisierte Schnittstellen zu ERP-, Buchhaltungs- und Vorsystemen sowie das Zusatzmodul CP-Connectivity Express für individuelle Anbindungen. Als offizieller DATEV-Partner unterstützt Corporate Planner unter anderem die Anbindung über die KRExport-Schnittstelle sowie den Betrieb in Verbindung mit DATEVasp und DATEV SmartIT. Auch Verbindungen zu SAP-Systemen, Microsoft Dynamics NAV und Excel werden auf der Website genannt, ebenso eine Integration mit Qlik für erweiterte Datenanalysen. Corporate Planner steht sowohl als Cloud-Lösung als auch als On-Premise-Installation zur Verfügung. Die Corporate Planning Cloud läuft auf Microsoft-Azure-Infrastruktur mit DSGVO-konformer Datenhaltung in Deutschland beziehungsweise anderen EU-Ländern und wird als vollständig gemanagter Service inklusive Backups, Updates und Infrastrukturbetrieb beschrieben. Für die Cloud-Variante nennt der Anbieter eine monatliche Nutzungsgebühr bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Konkrete Preise oder Staffelungen sind auf der Website nicht hinterlegt, Interessenten werden auf eine individuelle Angebotserstellung und eine Produktdemo verwiesen. Als Nachweise für Datenqualität und Prüfsicherheit führt Corporate Planning die Zertifizierungen nach IDW PS 880 sowie IDW RS FAIT 1 und 4 an, die vor allem für die Konsolidierungs- und Reporting-Funktionen relevant sind. Angaben zu einer dedizierten mobilen App oder einer öffentlich dokumentierten API für Drittanbieter waren auf den eingesehenen Seiten nicht zu finden. Insgesamt positioniert sich Corporate Planner als breit aufgestellte Controlling-Suite für Unternehmen, die Planung, Reporting und Konsolidierung in einem System bündeln möchten, mit einem Fokus auf Anpassbarkeit an bestehende Systemlandschaften und einem etablierten Partnernetzwerk im DACH-Raum.
Vorteile
- Über 35 Jahre Markterfahrung im Controlling-Umfeld
- Mehr als 350 vorkonfigurierte Schnittstellen zu ERP- und Vorsystemen
- IBCS-konforme, prüfsichere Berichte (IDW PS 880, IDW RS FAIT 1 und 4)
- Flexibel als Cloud- oder On-Premise-Lösung nutzbar
- Offizieller DATEV-Partner mit dedizierter Schnittstelle
Nachteile
- Keine öffentlich einsehbaren Preise, nur individuelles Angebot auf Anfrage
- Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten bei der Cloud-Variante
- Kein Hinweis auf eine dedizierte mobile App
- Modulare Struktur und Implementierungsaufwand können für sehr kleine Unternehmen komplex sein
Integrationen: DATEV, SAP, Microsoft Dynamics NAV, Excel, Qlik und 2 weitere
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BoardKostenpflichtigBoard vereint Enterprise Planning, BI und Performance Management auf einer einzigen Plattform für Finance-, Controlling- und Operations-Teams.KostenpflichtigHosting DE
Board ist eine Enterprise Decision-Making Plattform, die Unified Planning, Business Intelligence und Performance Management einzigartig in einer einzigen Plattform vereint. Die Schweizer Software, entwickelt von Board International mit Hauptsitz in Lugano und Mailand, richtet sich an Großunternehmen aus Finance, Controlling und Operations. Mit der patentierten HBMP-Engine (Hybrid Bitwise Memory Pattern) verarbeitet Board riesige Datenmengen in Echtzeit direkt im Arbeitsspeicher, ohne separate OLAP-Cubes aufbauen zu müssen. Unternehmen wie Coca-Cola, H&M und Toyota nutzen Board für integrierte Finanzplanung, Budget- und Forecastprozesse, Financial Consolidation sowie Predictive Planning mit Machine Learning. Die Plattform unterstützt über 100 Datenquellen und synchronisiert nahtlos mit SAP, Oracle und Microsoft Dynamics. Drag-and-Drop-Reports und Dashboards ermöglicht Business-Nutzern die selbständige Analyse ohne IT-Aufwand. Board ist sowohl als Cloud- als auch als On-Premise-Lösung verfügbar und wird in der EU gehostet, was DSGVO-Konformität sicherstellt. Gartner hat Board 2024 als Leader im CPM-Markt ausgezeichnet. Mit mehr als 3.000 Kunden weltweit gehört Board zu den führenden Anbietern im xP&A- und EPM-Segment.
Vorteile
- Einzige Plattform, die Unified Planning, BI und Performance Management nativ integriert, ohne zwischen separaten Systemen wechseln zu müssen.
- Gartner Leader im CPM Magic Quadrant 2024 - anerkannte Marktführerschaft im Enterprise Planning-Segment.
- EU-Anbieter mit Schweizer und italienischen Wurzeln, EU-Hosting und DSGVO-Konformität ohne Abhängigkeit von US-Hyperscalern.
- HBMP In-Memory-Engine liefert Echtzeit-Analysen auf großen Datenmengem ohne separate OLAP-Infrastruktur.
- On-Premise, Cloud und Hybrid in einer Lizenz - maximale Flexibilität für Enterprise-IT-Anforderungen.
Nachteile
- Vollständig intransparente Preisgestaltung; Einstieg typisch ab 100.000 EUR/Jahr, damit nicht für KMU geeignet.
- Hohe Implementierungskomplexität: Projekte dauern typisch 6 bis 12 Monate und erfordern spezialisierte Consultants.
- Steilere Lernkurve im Vergleich zu einfacheren BI-Tools; Adminwissen und Schulung für Key-User notwendig.
- Kleinerer Marktanteil und Ecosystem als SAP Analytics Cloud oder Microsoft Power BI.
- Fokus auf Mid-Market und Enterprise - für kleinere Unternehmen ohne komplexe Planungsanforderungen überdimensioniert.
Integrationen: SAP, Oracle, Microsoft Dynamics, Workday, Snowflake und 3 weitere
Analysen aus unseren Daten
Wie transparent sind die Preise?
3 von 7 Anbietern veröffentlichen einen Monatspreis, 4 nennen ihren Preis nur auf Anfrage. Der Balken zeigt den günstigsten Tarif mit Monatspreis, netto laut Anbieter.
- SAP Analytics Cloud36 € / Monat
- Commitly55 € / Monat
- Tidely55 € / Monat
Preis auf Anfrage
Häufigste Funktionen: wer bietet was?
Spalten nach Häufigkeit sortiert, ähnliche Bezeichnungen sind zusammengefasst. Ein Feld ist markiert, wenn die Funktionsliste des Anbieters die Funktion ausdrücklich nennt (Offene API und Mobile App: laut Anbieterdaten in unserem Katalog). Ein leeres Feld heißt „nicht genannt“, nicht „gibt es nicht“. Mit der Maus über ein Feld fahren zeigt die Fundstelle.
| Anbieter | Berichte & Dashboards | Automatisierung | Offene API | KI-Funktionen | Mobile App | Banking | DATEV | DSGVO & Compliance |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Commitly | genannt: Konsolidierung und Gruppen-Dashboard für Firmengruppen | genannt: Rollen- und Rechteverwaltung mit Freigabe-Workflows | genannt: API-Zugang sowie Anbindung an Zapier, Make, n8n und MCP-Server für KI-Modelle | genannt: KI-gestützte automatische Kategorisierung (Smart Mapping) | nicht genannt | genannt: Automatische Bankanbindung an über 5.000 Banken in Europa via PSD2 | genannt: Integrationen zu DATEV, lexoffice und weclapp | nicht genannt |
| SAP Analytics Cloud | genannt: Cloud BI Dashboards und Reports | genannt: Integrierte Finanzplanung: Budget-, Forecast- und Konsolidierungsprozesse in einem Tool mit kollaborativen Workflows, … | genannt: REST API und SAP BTP Integration | genannt: Joule AI Copilot (2026) | genannt: Mobile App iOS und Android | nicht genannt | nicht genannt | genannt: EU Sovereign Cloud Frankfurt: SAP-Rechenzentrum in Frankfurt gewährleistet DSGVO-konforme Datenhaltung und … |
| LucaNet | genannt: Management-Reporting und BI-Dashboards | nicht genannt | genannt: Über 300 vorgefertigte Schnittstellen zu ERP-, HR- und CRM-Systemen | genannt: Disclosure Management mit KI-gestützter Texterstellung | nicht genannt | genannt: Banking- und Cash-Management-Funktionen | nicht genannt | genannt: Steuer-Compliance-Funktionen für Pillar Two und Country-by-Country-Reporting |
| Tidely | genannt: Automatisierte Finanzberichte mit PDF- und Excel-Export | genannt: Automatisierte Finanzberichte mit PDF- und Excel-Export | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | genannt: KI-gestützte Liquiditätsplanung und Cashflow-Prognosen | nicht genannt | nicht genannt | genannt: Integration von Buchhaltungs- und ERP-Systemen wie DATEV, sevDesk und lexoffice | nicht genannt |
| Agicap | genannt: Team-Reporting und Dashboards zur Zusammenarbeit im Finanzteam | genannt: Automatisierte, rollierende Cashflow-Prognose auf Basis realer Kontobewegungen | genannt: Anbindung an Banken, Buchhaltungs- und ERP-Systeme über API | nicht genannt | genannt: laut Anbieterdaten vorhanden | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| Board | genannt: Drag-and-Drop Reports und Dashboards | genannt: Board FC automatisiert den gesamten Finanzkonsolidierungsprozess für Unternehmen mit mehreren Gesellschaften, … | genannt: 100+ Datenquellen und REST API | nicht genannt | genannt: Mobile App | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| Corporate Planner | genannt: Management-Reporting mit IBCS-konformen Dashboards | genannt: Workflow-Automatisierung für Planungs- und Abschlussprozesse | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt | nicht genannt |
| Summe | 7 von 7 | 6 von 7 | 6 von 7 | 4 von 7 | 3 von 7 | 2 von 7 | 2 von 7 | 2 von 7 |
Welche Integrationen sind verbreitet?
Die häufigsten Anbindungen an andere Software, gezählt über alle 7 Anbieter. Unterschiedliche Schreibweisen derselben Software sind zusammengefasst.
- DATEV5 von 7
- Microsoft Dynamics 3654 von 7AgicapBoardCorporate PlannerLucaNet
- SAP4 von 7AgicapBoardCorporate PlannerLucaNet
- Microsoft Excel3 von 7BoardCorporate PlannerLucaNet
- Oracle3 von 7BoardLucaNetSAP Analytics Cloud
- Google BigQuery2 von 7BoardSAP Analytics Cloud
- Lexware Office2 von 7CommitlyTidely
- PayPal2 von 7CommitlyTidely
- Snowflake2 von 7BoardSAP Analytics Cloud
- Zapier2 von 7CommitlyTidely
Datenschutz und Betrieb im Überblick
5 von 7 Anbietern nennen einen Serverstandort in Deutschland, 7 von 7 einen in der EU. 2 bieten eine On-Premise-Variante an.
| Anbieter | Server in Deutschland | Server in der EU | Cloud | On-Premise |
|---|---|---|---|---|
| Board | ja | ja | ja | ja |
| Corporate Planner | ja | ja | ja | ja |
| Commitly | ja | ja | ja | keine Angabe |
| SAP Analytics Cloud | ja | ja | ja | keine Angabe |
| Tidely | ja | ja | ja | keine Angabe |
| Agicap | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| LucaNet | keine Angabe | ja | ja | keine Angabe |
| Summe | 5 von 7 | 7 von 7 | 7 von 7 | 2 von 7 |
Bekanntheit und Einstiegspreis
Stand August bis Oktober 2026
Relative Bekanntheit der Marke im Web, Stand August bis Oktober 2026, in fünf Stufen, gegenübergestellt mit dem günstigsten veröffentlichten Monatspreis. Bekanntheit zeigt, wie präsent ein Anbieter im Netz ist, nicht wie gut das Produkt ist. „Preis auf Anfrage“ ist eigens ausgewiesen und sagt nichts über die Höhe des Preises.
| Bekanntheit | 30 bis unter 100 €pro Monat | Preis auf Anfrage |
|---|---|---|
| sehr hoch(Bekanntheit Stufe 5 von 5) | ||
| hoch(Bekanntheit Stufe 4 von 5) | ||
| mittel(Bekanntheit Stufe 3 von 5) | ||
| eher gering(Bekanntheit Stufe 2 von 5) |
- sehr hoch(Bekanntheit Stufe 5 von 5)
- hoch(Bekanntheit Stufe 4 von 5)
- mittel(Bekanntheit Stufe 3 von 5)
- eher gering(Bekanntheit Stufe 2 von 5)
Preis: günstigster Tarif mit Monatspreis laut Anbieter, netto, je nach Anbieter pro Nutzer oder pauschal.
Was ist Finanzplanungssoftware?
Finanzplanungssoftware ist ein digitales Werkzeug, das Unternehmen dabei unterstützt, finanzielle Ressourcen zu planen, zu steuern und zu überwachen. Sie verbindet Daten aus Buchhaltung, Banking und ERP zu einer konsistenten Planungsgrundlage und ersetzt fehleranfällige Excel-Lösungen durch automatisierte Prozesse.
Die wichtigsten Kernfunktionen im Überblick:
- Liquiditätsplanung: Prognose von Zahlungseingängen und -ausgängen über einen definierten Zeitraum, meist 13 Wochen oder 12 Monate.
- Budgetierung: Erstellung und Verwaltung von Jahresbudgets auf Kosten- und Erlossebene, oft mit Freigabe-Workflows.
- Szenario-Analyse: Durchspielen von Best-Case, Base-Case und Worst-Case-Szenarien zur Vorbereitung auf verschiedene Marktlagen.
- Soll-Ist-Vergleich: Automatischer Abgleich von Plan- und Ist-Zahlen aus der Buchhaltung in Echtzeit.
- Reporting und Dashboards: Visualisierung von Cashflow, GuV und Bilanz für Geschäftsführung und Investoren.
Abzugrenzen von reiner Buchhaltungssoftware: Finanzplanungstools arbeiten vorausschauend und prognosezentriert, während Buchhaltungssoftware historische Transaktionen erfasst und verbucht. Viele Unternehmen nutzen beide Systemklassen parallel und verbinden sie über Schnittstellen.
Liquiditätsplanung vs. Budgetierung: Was ist der Unterschied?
Liquiditätsplanung und Budgetierung werden häufig verwechselt, lösen aber unterschiedliche Probleme.
Liquiditätsplanung beantwortet die Frage: Kann das Unternehmen morgen, nächste Woche oder im nächsten Quartal seine Rechnungen bezahlen? Der Fokus liegt auf Zahlungsstroemen, also wann Geld tatseachlich ein- und ausgegangen wird. Wichtige Größen: Bankkontostand, offene Forderungen, fällige Verbindlichkeiten, geplante Investitionen. Zeithorizont: typischerweise 13 Wochen bis 12 Monate.
Budgetierung beantwortet die Frage: Was plant das Unternehmen für das nächste Geschäftsjahr ausgeben und einzunehmen? Der Fokus liegt auf Erloesen, Kosten und Margen gemäß dem Periodenprinzip der Buchführung. Wichtige Größen: Umsatz nach Kostenstelle, Personalkosten, EBIT, Investitionsplanung. Zeithorizont: typischerweise 1 bis 3 Jahre.
Moderne Finanzplanungssoftware verbindet beide Perspektiven: Die Budgetplanung wird in einen rollierenden Liquiditätsplan überführt, sodass Abweichungen sofort sichtbar werden. Tools wie LucaNet, Corporate Planner und Lucanet bieten diese integrierte Sicht. Für KMU genügen oft spezialisierte Liquiditätstools wie Agicap oder Tidely, die keine vollständige FP&A-Plattform benötigen.
KMU vs. Konzern: Welche Lösung passt?
Die Anforderungen an Finanzplanungssoftware unterscheiden sich je nach Unternehmensgröße deutlich.
Kleine Unternehmen und Startups (bis 10 Mio. Euro Umsatz) brauchen vor allem schnelle Bankverbindung, einfache Liquiditätsübersicht und fairen Preis. Geeignete Tools: Commitly (Österreich, DACH-fokussiert), Tidely (Deutschland, ab 99 Euro/Monat), Finban (automatische Kategorisierung), Plentymarkets Cashflow. Onboarding unter einer Stunde ist hier Standard.
Mittelständische Unternehmen (10 bis 200 Mio. Euro Umsatz) benötigen Mehrmandanten-Fähigkeit, Konsolidierung, Freigabe-Workflows und stabile ERP-Anbindung. Geeignete Tools: Agicap (ab ca. 500 Euro/Monat, Mehrunternehmen-Konsolidierung), LucaNet (integrierte Finanzkonsolidierung und Reporting), Corporate Planner, Board. DATEV-Integration ist für diese Zielgruppe oft unverzichtbar.
Größere Unternehmen und Konzerne setzen auf unternehmensweite Connected-Planning-Plattformen mit komplexen Genehmigungsprozessen, Rollenkonzepten und tiefer ERP-Integration. Marktführende Lösungen: Anaplan, Oracle EPM, SAP Analytics Cloud, IBM Planning Analytics (früherer TM1). Diese Plattformen kosten typischerweise fünfstellige Jahresbeträge und erfordern Implementierungsprojekte.
Entscheidend: Wer mit einem KMU-Tool startet und schnell wächst, muss oft frühzeitig wechseln. Eine Migrationsplanung sollte schon bei der Erstauswahl mitgedacht werden.
KI in der Finanzplanung 2026
KI-gestützte Funktionen sind 2026 in fast allen führenden Finanzplanungstools integriert und verändern drei Kernbereiche spürbar:
- Automatische Prognosen: Machine-Learning-Modelle analysieren historische Zahlungsmuster und erstellen rollierende Cashflow-Prognosen ohne manuelle Eingabe. Agicap und Tidely bieten diese Funktion als Standard.
- Anomalie-Erkennung: KI erkennt ungewöhnliche Ausgaben, spät zahlende Kunden oder drohende Liquiditätsengpässe frühzeitig und sendet automatische Warnungen.
- Natürlichsprachliche Abfragen: Neuere Plattformen wie Anaplan und Oracle EPM erlauben Fragen wie Wie hoch ist unser Cashflow im nächsten Quartal? direkt per Chat-Interface, ohne dass Finanzberichte manuell gesucht werden müssen.
- Automatische Kategorisierung: Eingehende Transaktionen werden per KI klassifiziert und den richtigen Kostenarten und Kostenstellen zugeordnet. Spart insbesondere bei hohem Transaktionsvolumen erheblich Zeit.
- Szenario-Simulation: KI-basierte Was-wäre-wenn-Analysen erlauben das Durchspielen mehrerer Szenarien gleichzeitig und schlägt optimale Planungsvarianten vor.
Wichtig: KI-Prognosen sind Wahrscheinlichkeitsaussagen, keine Garantien. Unternehmen sollten die Logik hinter Prognosen verstehen und kritisch hinterfragen können, statt blind auf Ausgaben zu vertrauen.
DATEV-Integration: Was Unternehmen wissen müssen
DATEV ist der Standard in deutschen Steuerberaterkanzleien. Für Unternehmen, die eng mit einem Steuerberater zusammenarbeiten, ist die DATEV-Integration oft das wichtigste Auswahlkriterium für Finanzplanungssoftware.
Es gibt drei technisch unterschiedliche Integrationswege:
- DATEV-Export (CSV/DATEV-Format): Die einfachste Methode. Buchhaltungsdaten werden als Datei aus dem Finanztool exportiert und in DATEV importiert. Geeignet für kleine Unternehmen mit geringem Belegvolumen. Kein Echtzeit-Abgleich.
- DATEV Unternehmen online (DUO): Bietet eine direkte Belegweiterleitung zwischen Unternehmen und Steuerberater. Unterstützt wird DUO von Lexoffice, sevDesk und weiteren Buchhaltungstools. Empfohlen für KMU mit regelmäßigem Datenaustausch.
- DATEV-API / native Integration: Tiefste Anbindung, erlaubt bidirektionalen Datenaustausch in Echtzeit. Voraussetzung: Der Steuerberater muss DATEV aktiv nutzen und die Integration freischalten. Angeboten von spezialisierten FP&A-Tools wie LucaNet und Corporate Planner.
Wichtig ab 2026: DATEV stellt schrittweise auf Cloud-Lösungen um. Die bisherige On-Premise-Variante DATEV Mittelstand Faktura wird Ende 2026 eingestellt und durch DATEV Auftragswesen next ersetzt. Unternehmen, die noch mit der alten Version arbeiten, sollten die Migration jetzt planen.
Cloud vs. Desktop: Vor- und Nachteile
Finanzplanungssoftware ist 2026 fast ausschließlich cloud-basiert. Desktop-Installationen existieren noch bei spezialisierten Controlling-Tools für größere Unternehmen, sind aber die Ausnahme.
Cloud-Finanzplanung läuft im Browser, synchronisiert Bankkonten in Echtzeit und wird automatisch aktualisiert. Vorteile: Kein Installationsaufwand, Zugriff von überall, einfache Teamarbeit, schnelle Anbindung an APIs von Banken und ERP-Systemen. Anbieter: Agicap, Tidely, Commitly, Finban, LucaNet, Anaplan. Nachteile: Daten liegen beim Anbieter, Abhängigkeit von Internetverbindung, laufende Abonnementkosten.
On-Premise oder hybride Lösungen sind relevant für Unternehmen mit besonderen Datenschutzanforderungen, beispielsweise in regulierten Branchen wie Banken oder Versicherungen, oder für Konzerne mit strikten IT-Richtlinien. Hersteller wie LucaNet und Cubeware bieten On-Premise-Optionen an. Nachteile: Höherer Implementierungsaufwand, eigene IT-Wartung, höhere Anfangsinvestitionen.
Für die meisten KMU und mittelständischen Unternehmen ist Cloud heute die bessere Wahl: schnellere Implementierung, geringere IT-Kosten und ständige Aktualität. Ausschllllaggebend für die Entscheidung sollten DSGVO-Konformität, Serverstandort (Deutschland oder EU) und Datenverschlüsselung sein.
DSGVO und Datenschutz bei Finanzdaten
Finanzdaten zählen zu den sensibelsten Unternehmensdaten. Bei der Auswahl von Finanzplanungssoftware ist DSGVO-Konformität kein nettes Extra, sondern Pflicht.
Worauf Unternehmen achten müssen:
- Serverstandort: Daten sollten auf Servern in Deutschland oder der EU gespeichert werden. Manche US-Anbieter betreiben europäische Rechenzentren, sind aber dennoch dem Cloud Act unterworfen und können zur Herausgabe von Daten an US-Behörden verpflichtet sein.
- Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV): Jeder Cloud-Anbieter, der personenbezogene oder geschäftliche Finanzdaten verarbeitet, muss einen AVV gemäß Art. 28 DSGVO abschließen. Vor Vertragsabschluss prüfen.
- Datenverschlüsselung: Daten sollten sowohl bei der Übertragung (TLS) als auch bei der Speicherung (AES-256 oder vergleichbar) verschlüsselt sein.
- Banklizenz oder PSD2-Konformität: Tools mit Bankverbindung müssen reguliert oder lizenziert sein. Open-Banking-Anbindungen über PSD2 sind DSGVO-konform, wenn die Einwilligung des Nutzers dokumentiert ist.
- Subprozessoren: Große Anbieter nutzen Subdienstleister für Hosting, KI oder Analytics. Diese müssen ebenfalls DSGVO-konform sein und im AVV aufgelistet werden.
Empfehlung: Vor der Auswahl Datenschutzerklärung und AVV des Anbieters prüfen, Serverstandort bestätigen lassen und falls vorhanden einen Datenschutzbeauftragten einbeziehen.
Preise und Lizenzmodelle 2026
Finanzplanungssoftware wird fast ausschließlich als SaaS-Abo abgerechnet. Die Preise variieren stark je nach Unternehmensgröße, Funktionsumfang und Anzahl der verbundenen Bankkonten oder Unternehmen.
- Einstieg KMU (Liquiditätsplanung, 1 Unternehmen): Commitly und Finban ab ca. 39 bis 69 Euro/Monat. Tidely ab 99 Euro/Monat. Agicap Einstieg ab ca. 199 Euro/Monat.
- Mittelstand (Mehrere Einheiten, Budgetierung + Cashflow): Agicap ab ca. 500 Euro/Monat, LucaNet individuelle Angebote ab ca. 800 bis 1.500 Euro/Monat. Corporate Planner auf Anfrage.
- Enterprise FP&A (Konzern, vollständige Plattform): Anaplan, Oracle EPM und SAP Analytics Cloud werden projektbasiert lizenziert. Typische Jahreskosten liegen im fünfstelligen bis sechsstelligen Bereich je nach Nutzerzahl und Modulen.
- Kostenlose Einstiegsoptionen: Finban bietet eine eingeschränkte Gratisversion. Viele Anbieter stellen 14- bis 30-tägige Testphasen bereit.
Hinweis: Implementierungskosten und Onboarding können bei Enterprise-Lösungen die Lizenzkosten übersteigen. Diese sollten von Anfang an in den Business Case einkalkuliert werden.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Finanzplanungssoftware und Buchhaltungssoftware?
Buchhaltungssoftware erfasst abgeschlossene Transaktionen und erstellt gesetzlich vorgeschriebene Abschlüsse. Finanzplanungssoftware arbeitet vorausschauend: Sie erstellt Prognosen, simuliert Szenarien und vergleicht Plan- mit Ist-Zahlen in Echtzeit. Beide Systemklassen ergänzen sich und werden oft über Schnittstellen verbunden.
Welche Finanzplanungssoftware eignet sich für kleine Unternehmen und Startups?
Für KMU und Startups sind spezialisierte Liquiditätstools wie Tidely, Commitly und Finban gut geeignet. Sie verbinden Bankkonten automatisch, liefern schnelle Liquiditätsübersichten und kosten zwischen 39 und 199 Euro pro Monat. Implementierung und Einarbeitung dauern typischerweise weniger als einen Tag.
Wie wichtig ist die DATEV-Integration bei Finanzplanungssoftware?
Für Unternehmen, die eng mit einem DATEV-Steuerberater zusammenarbeiten, ist die Integration entscheidend. Sie ermöglicht automatischen Datenaustausch und vermeidet doppelte Dateneingabe. Prüfe vor dem Kauf, welche Integrationstiefe der Anbieter bietet: Export-Datei, DATEV Unternehmen online oder native API sind drei sehr unterschiedliche Qualitätsstufen.
Was kostet Finanzplanungssoftware für den Mittelstand?
Mittelständische Lösungen mit Mehreinheiten-Konsolidierung und Budgetierung beginnen bei etwa 500 Euro pro Monat (Agicap) und steigen je nach Modulumfang auf 1.500 Euro und mehr. Enterprise-Plattformen wie Anaplan oder Oracle EPM werden individuell kalkuliert und kosten oft fünfstellige Jahresbeträge. Implementierungskosten kommen hinzu.
Kann ich Finanzplanungssoftware kostenlos testen?
Die meisten Anbieter stellen kostenlose Testphasen von 14 bis 30 Tagen bereit. Finban bietet zusätzlich eine dauerhaft kostenlose Basisversion. Enterprise-Anbieter wie Anaplan oder LucaNet arbeiten in der Regel mit Demo-Terminen statt offenen Testversionen.
Ist Cloud-Finanzplanungssoftware DSGVO-konform?
Führende europäische Anbieter wie Agicap, Tidely und LucaNet speichern Daten in Deutschland oder der EU und schließen Auftragsverarbeitungsverträge gemäß Art. 28 DSGVO ab. Prüfe bei US-Anbietern zusätzlich, ob ein EU-Rechenzentrum genutzt wird und ob der Cloud Act ein Risiko darstellt.
Was ist FP&A und braucht mein Unternehmen das?
FP&A steht für Financial Planning and Analysis und bezeichnet den Gesamtprozess aus Budgetierung, Prognose, Szenario-Analyse und Management-Reporting. KMU bis ca. 10 Mio. Euro Umsatz kommen oft mit einem Liquiditätstool aus. Ab ca. 50 Mio. Euro Umsatz oder mehreren Gesellschaften lohnt sich eine vollständige FP&A-Plattform mit Konsolidierung und Rollenkonzept.
Welche Finanzplanungstools integrieren sich mit DATEV?
Lexoffice und sevDesk bieten DATEV Unternehmen online als Standard. LucaNet und Corporate Planner bieten native DATEV-API-Anbindung für tiefere Integration. Agicap und Tidely unterstützen den DATEV-Export per Datei. Die beste Wahl hängt davon ab, wie eng du mit deinem Steuerberater zusammenarbeitest und wie häufig Daten ausgetauscht werden müssen.
Wie lange dauert die Implementierung von Finanzplanungssoftware?
KMU-Liquiditätstools wie Commitly oder Tidely sind oft innerhalb eines Tages eingerichtet. Mittelstandslösungen wie Agicap benötigen typischerweise ein bis vier Wochen. Enterprise-Plattformen wie Anaplan oder Oracle EPM erfordern Implementierungsprojekte von mehreren Monaten, oft mit externer Beratung.
Kann Finanzplanungssoftware Bankkonten automatisch verbinden?
Ja, moderne Tools verbinden Bankkonten über PSD2-konforme Open-Banking-Schnittstellen automatisch. Transaktionen werden täglich oder in Echtzeit eingelesen und kategorisiert. Unterstützt werden in der Regel alle gängigen deutschen und österreichischen Banken sowie viele europäische Institute.
Was wird 2026 mit DATEV Mittelstand Faktura?
DATEV stellt die bisherige On-Premise-Lösung DATEV Mittelstand Faktura Ende 2026 ein. Der Nachfolger ist DATEV Auftragswesen next, eine Cloud-basierte Lösung. Unternehmen, die noch mit der alten Version arbeiten, sollten die Migration so frühzeitig wie möglich mit ihrem Steuerberater planen.
Welche Finanzplanungssoftware eignet sich für Unternehmen mit mehreren Gesellschaften?
Für die Konsolidierung mehrerer Gesellschaften braucht es Mehreinheiten-Fähigkeit. Agicap bietet das ab dem mittleren Preissegment. LucaNet ist speziell auf Konzernabschlüsse und intercompany-Konsolidierung ausgelegt. Enterprise-Plattformen wie Anaplan oder SAP Analytics Cloud decken auch komplexe Konzernstrukturen mit internationalen Einheiten ab.