Die 6 besten Talkdesk-Alternativen

Du suchst eine Alternative zu Talkdesk? Hier findest du 6 Tools mit Preisen, Hosting-Standort und den wichtigsten Unterschieden zu Talkdesk.

Alternativen
6
Alternativen
mit Hosting in Deutschland
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mit Hosting in Deutschland
mit kostenloser Testphase
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mit kostenloser Testphase
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Auf einen Blick

Beliebteste Alternative

Aircall ist eine cloudbasierte Telefonieplattform aus Paris für Vertrieb und Support – mit IVR, Power Dialer, KI-Coaching und über 100 CRM-Integrationen.

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Hosting in Deutschland

Laut Anbieter Hosting in Deutschland. Genesys Cloud CX ist eine Cloud-Contact-Center-Plattform mit Outbound-Kampagnen in den Modi Preview, Progressive, Power, Predictive und Agentless, Sperrlisten, Regelwerken und Anrufbeantworter-Erkennung, die ab 60 Euro pro Nutzer und Monat bei Jahresvertrag startet und in der AWS-Region Frankfurt betrieben werden kann.

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Alle 6 Alternativen zu Talkdesk

Ausgewählt aus denselben Kategorien, sortiert nach Beliebtheit.

Aircall LogoAircallab 27 $ bei jährlicher ZahlungKostenpflichtigHosting EU

Unterschied zu Talkdesk

  • Kostenlose Testphase.

Aircall ist eine cloudbasierte Telefonie- und Kundenkommunikationsplattform, die 2014 in Paris gegründet wurde und heute Niederlassungen in Paris und New York betreibt. Die Plattform richtet sich primär an Vertriebs- und Supportteams, die ihre Kundenkommunikation professionell und skalierbar gestalten möchten. Aircall funktioniert vollständig browserbasiert – keine Hardware erforderlich, die Einrichtung dauert wenige Minuten. Das Herzstück ist ein modernes Cloud-Telefonsystem mit IVR-Sprachmenü, intelligentem Call Routing, Power Dialer, Anrufaufzeichnung und Live-Coaching. Seit 2023 ergänzen KI-Funktionen wie automatische Transkription, Gesprächsanalyse, Stimmungserkennung und KI-gestützte Virtual Agents die Plattform. Aircall bietet über 100 native Integrationen mit führenden CRM-, Helpdesk- und Business-Tools wie Salesforce, HubSpot, Zendesk, Pipedrive, Intercom und Microsoft Teams. Anrufe, SMS und Nachrichten laufen in einem gemeinsamen Posteingang zusammen. Alle Daten werden DSGVO-konform verarbeitet; Aircall ist SOC2 Type II zertifiziert und erfüllt HIPAA-Anforderungen. Die Plattform eignet sich besonders für KMU, Scale-Ups sowie mittelgroße Vertriebs- und Support-Organisationen, die ein flexibles, integrierbares Telefonsystem ohne IT-Aufwand suchen.

Vorteile

  • Schnelle, hardwarefreie Einrichtung in wenigen Minuten – vollständig browserbasiert, keine IT-Infrastruktur erforderlich.
  • Über 100 native Integrationen mit CRM-, Helpdesk- und Business-Tools ermöglichen automatische Datensynchronisation und zentralisierte Workflows.
  • Power Dialer und KI-Automatisierungen steigern die Kontaktrate im Vertrieb erheblich und reduzieren manuellen Aufwand nach jedem Gespräch.
  • Echtzeit-Coaching, Flüsterfunktion und Live Monitoring machen Aircall zu einem vollwertigen Trainings- und Qualitätssicherungs-Tool.
  • KI-Transkription und automatische CRM-Updates nach Gesprächen sparen Zeit und verbessern die Datenqualität im gesamten Sales-Prozess.
  • Verfügbar als Desktop-App sowie native iOS- und Android-App – ideal für Remote- und hybride Teams.
  • Enterprise-Sicherheitsstandards: SOC2 Type II, DSGVO-konform, HIPAA-ready und EU-Serverstandorte (AWS EU-Regionen, Paris HQ).

Nachteile

  • Kein Free-Plan vorhanden – Aircall ist ausschließlich kostenpflichtig, was den Einstieg für sehr kleine Teams oder Einzelpersonen erschwert.
  • Mindestabnahme von 3 Lizenzen beim Essentials- und Professional-Tarif macht die Plattform für Solo-Nutzer ungeeignet.
  • Erweiterte KI-Funktionen wie AI Virtual Agents und bestimmte Analysefunktionen sind oft nur als kostenpflichtige Add-ons oder im Custom-Tarif verfügbar.
  • Gelegentliche Verbindungsprobleme und Anrufabbrüche wurden von Nutzern berichtet, insbesondere bei instabiler Internetverbindung.
  • Preise werden in USD ausgewiesen, was für europäische Unternehmen zu Wechselkursunsicherheiten führt.
TarifeEssentials 30 $ / MonatEssentials 27 $ bei jährlicher ZahlungProfessional 50 $ / MonatProfessional 37,50 $ bei jährlicher Zahlunglaut Anbieter
Close CRM LogoClose CRMab 49 $ / MonatKostenpflichtig

Unterschied zu Talkdesk

  • Kostenlose Testphase.
  • Günstigerer Einstieg (ab 49 $ / Monat statt ab 105 $ / Monat).

Close ist ein in San Francisco entwickeltes CRM-System, das sich explizit auf Inside-Sales-Teams mit hohem Anruf- und E-Mail-Volumen ausrichtet. Die Plattform vereint Telefonie, SMS, E-Mail und Video-Calls in einer Oberfläche, sodass Reps ohne Tool-Wechsel den gesamten Kommunikationsprozess abwickeln können. Native Cloud-Telefonie in über 200 Ländern mit Voicemail-Drop, Call-Recording und Coaching-Funktionen wie Whisper und Barge gehören zur Standard-Ausstattung. Der Power Dialer wählt Listen automatisch ab, Predictive Dialer (im Enterprise) parallelisiert Anrufe über mehrere Leitungen. E-Mail-Sequenzen mit Bedingungslogik automatisieren Multi-Touch-Kadenzen, während Workflows komplexere Folgeschritte ohne Code orchestrieren. Das CRM bietet visuelle Sales-Pipelines mit Drag-and-Drop, Smart Views für dynamische Lead-Listen, Custom Activities und ein Reporting-Modul mit Activity-Comparisons. Eine eigene Mobile-App ermöglicht Anrufe und CRM-Updates unterwegs. Close betreibt seine Infrastruktur in den USA (AWS, Region us-east) ohne EU-Data-Residency-Option, was DSGVO-Fälle in Deutschland aufwendiger macht. Preise starten bei 49 USD (Startup) pro Nutzer und Monat, Professional liegt bei 99 USD und Enterprise bei 139 USD, jeweils bei jährlicher Abrechnung. Close bietet eine offene REST-API, Webhooks und über 100 native Integrationen plus Zapier. Bekannt ist die Plattform vor allem in SaaS- und Tech-Startups, die schnell skalieren wollen.

Vorteile

  • Native Cloud-Telefonie und SMS direkt im CRM, kein zusätzliches Aircall oder Twilio-Setup nötig
  • Power Dialer und Predictive Dialer beschleunigen Outbound-Cadenzen massiv und sind im CRM-Markt selten in dieser Tiefe verfügbar
  • Schnelle, performante Oberfläche mit Tastatur-Shortcuts, die für Power-User echte Produktivität liefert
  • Sequenzen und Workflows lassen sich ohne Entwickler aufsetzen und decken auch komplexe Multi-Touch-Kadenzen ab
  • Sehr aktive Sales-Community und Educational-Content (Close Blog, Sales Academy) ergänzen die Plattform

Nachteile

  • Server ausschließlich in den USA, keine EU-Data-Residency, was DSGVO-Konformität in Deutschland erschwert
  • Marketing-Automation und Lead-Scoring nur rudimentär, Close ist kein Ersatz für HubSpot oder Marketo
  • Anrufminuten und SMS werden separat zu den Nutzungspaenen berechnet und können bei hohem Volumen erheblich beitragen
  • Startup-Plan auf 3 Nutzer limitiert, Skalierung in Professional kostet sofort 99 USD pro Nutzer
  • Mobile App weniger funktionsreich als die Desktop-Version, Power Dialer ist mobil eingeschränkt
TarifeStartup 49 $ / MonatProfessional 99 $ / MonatEnterprise 139 $ / Monatlaut Anbieter
Genesys Cloud CX LogoGenesys Cloud CXab 60 € / MonatKostenpflichtigHosting DE

Unterschied zu Talkdesk

  • Kostenlose Testphase.

Genesys Cloud CX ist die Cloud-Contact-Center-Plattform von Genesys mit Sitz in Menlo Park, Kalifornien. Sie bündelt Inbound, Outbound, digitale Kanäle, Workforce Management und KI-Funktionen. Outbound-Kampagnen sind laut Preisseite in allen vier Editionen CX 1 bis CX 4 enthalten, was Genesys von Anbietern unterscheidet, bei denen der Dialer ein Zusatzmodul ist. Die Plattform kennt sechs Wählmodi. Im Preview-Modus prüft der Agent den Datensatz und startet den Anruf selbst, optional wählt ein Countdown automatisch. Progressive wählt einen Kontakt pro verfügbarem Agenten nach der Anrufanalyse, ein Precise-Modus reserviert den Agenten bereits vor der Wahl. Power wählt mehrere Kontakte pro freiem Agenten und regelt das Tempo gegen eine einstellbare Abbruchschwelle, Genesys empfiehlt dafür 10 bis 15 Agenten. Predictive sagt die Verfügbarkeit voraus und startet Anrufe, bevor Agenten ihr laufendes Gespräch beendet haben, empfohlen sind mindestens 15 Agenten. Agentless spielt Nachrichten ohne Agenten aus und leitet erreichte Personen in einen IVR-Flow. Für TCPA-sensible Fälle gibt es External Calling über einen Desktop-Dialer eines Drittanbieters. Kampagnen basieren auf Kontaktlisten, die als CSV hochgeladen werden, mit automatischer Zuordnung der Zeitzone. Contactable Time Sets legen fest, wann je Zeitzone gewählt werden darf. DNC-Listen lassen sich intern pflegen oder über externe Anbieter abgleichen, dazu kommen Präfix-Sperren. Regelwerke greifen vor dem Anruf, nach dem Anruf und beim Wrap-up, Wrap-up-Codes können Nummern oder Kontakte als nicht mehr anrufbar markieren. Versuchsgrenzen verhindern zu häufiges Anwählen. Die Anrufanalyse unterscheidet Person und Anrufbeantworter, je Ergebnis lassen sich Aktionen wie Auflegen, Ansage oder Weiterleitung in einen Flow definieren. Kontaktfilter, Kampagnensequenzen und die Unterscheidung von Festnetz und Mobilfunk ergänzen die Listensteuerung. Outbound läuft neben Sprache auch über SMS, WhatsApp und E-Mail. Sprach- und Bildschirmaufzeichnung ist in allen Editionen enthalten, ebenso Echtzeit- und Verlaufsberichte mit anpassbaren Dashboards. Sprach- und Textanalyse, Agent Copilot und Supervisor Copilot sind vorhanden, teils aber an AI Experience Tokens gebunden. Für CRM gibt es CX Cloud from Genesys and Salesforce, CRM-Integrationen sind ansonsten ein Add-on. Offene APIs, Microsoft, Zoom und 8x8 als UC-Anbindung sowie eigene Carrier per BYOC runden das Angebot ab. Die Preise sind öffentlich: In Euro kostet CX 1 60 Euro, CX 2 92 Euro, CX 3 124 Euro und CX 4 192 Euro pro Named User und Monat bei jährlicher Zahlung, Concurrent-Lizenzen sind teurer, nutzungsabhängige Kosten können hinzukommen. Für den DACH-Raum ist wichtig, dass Genesys Cloud in der AWS-Region Europe (Frankfurt) als Kernregion bereitgestellt werden kann, weitere EU-Regionen sind Dublin und Zürich. Eine European Sovereign Region in Brandenburg ist nur eingeschränkt verfügbar. Die Dokumentation nennt bei den Wählmodi vor allem US-Vorgaben wie TCPA, deutsche UWG-Regeln zur Einwilligung muss das Unternehmen über Kontaktlisten, Sperrlisten und Regelwerke selbst abbilden. Laut Hilfe-Center unterstützt die kostenlose Testversion keine Outbound-Anrufe. Genesys Cloud CX eignet sich für mittlere und große Contact Center, die Outbound-Kampagnen mit Inbound, digitalen Kanälen und Workforce Management auf einer Plattform betreiben wollen.

Vorteile

  • Outbound-Kampagnen sind in allen Editionen enthalten, nicht nur als Zusatzmodul.
  • Transparente Listenpreise in Euro direkt auf der Herstellerseite.
  • Bereitstellung in der AWS-Region Frankfurt als Kernregion möglich.
  • Feingranulare Regelwerke, Wählzeitfenster und Sperrlisten für Compliance.
  • Inbound, Outbound, digitale Kanäle und Workforce Management auf einer Plattform.
  • Wahl zwischen Named-, Concurrent- und stundenbasierten Lizenzen.

Nachteile

  • Preise gelten nur bei Jahresvertrag, nutzungsabhängige Kosten können hinzukommen.
  • Predictive wird erst ab 15 Agenten, Power ab 10 bis 15 Agenten empfohlen.
  • Die kostenlose Testversion unterstützt laut Hilfe-Center keine Outbound-Anrufe.
  • Mehrere KI-Funktionen benötigen zusätzlich AI Experience Tokens.
  • CRM-Integrationen außer Salesforce CX Cloud sind ein kostenpflichtiges Add-on.
TarifeGenesys Cloud CX 1 60 € / MonatGenesys Cloud CX 2 92 € / MonatGenesys Cloud CX 3 124 € / MonatGenesys Cloud CX 4 192 € / Monatlaut Anbieter
CloudTalk LogoCloudTalkab 27 € / MonatKostenpflichtig

Unterschied zu Talkdesk

  • Kostenlose Testphase.

CloudTalk ist eine Cloud-Telefonanlage für Vertriebs- und Supportteams, hinter der die CloudTalk s.r.o. mit Sitz in Bratislava steht. Neben Rufnummern, IVR und Warteschlangen bringt das Produkt mehrere Wählmodi für Outbound-Teams mit, die sich je nach Tarif und Add-on stark unterscheiden. Wer CloudTalk als Dialer einsetzen will, sollte deshalb genau hinsehen, welcher Modus in welchem Paket steckt. Der Power Dialer wählt eine Kontaktliste Nummer für Nummer ab, immer mit einer Leitung pro Agent. Mit aktivierter Auto-Wahl startet der nächste Anruf nach einem kurzen Countdown, ohne Auto-Wahl sieht der Agent jeden Kontakt vorher an und arbeitet damit im Preview-Modus. Kampagnen entstehen aus Tags oder aus CRM-Listen, die Reihenfolge lässt sich während der laufenden Kampagne ändern, und neue Leads können vor Wiederholungsversuchen priorisiert werden. Wiederwahlregeln legen fest, wann ein nicht erreichter Kontakt zurückkommt, besetzte, nicht angenommene und nicht erreichbare Nummern werden automatisch markiert. Hat ein Kontakt mehrere Nummern, probiert der Dialer alle durch. Vereinbarte Rückrufe tauchen zum gewünschten Zeitpunkt wieder in der Liste auf. Pro Kampagne lassen sich ein Gesprächsskript und eine Umfrage hinterlegen, deren Antworten als strukturierte Daten exportierbar sind. Jeder Anruf muss mit einem selbst definierten Ergebnis-Tag abgeschlossen werden, das in Statistik, Anrufhistorie und CRM landet. Erreicht der Agent eine Mailbox, legt er per Klick eine vorab aufgenommene Nachricht ab. Der Parallel Dialer wählt laut Produktseite 2 bis 5 Leitungen gleichzeitig, auf Anfrage bis zu 10. Mailboxen werden auf jeder Leitung nach etwa 1,5 Sekunden erkannt, auf Wunsch wird automatisch eine Nachricht hinterlassen. Der erste echte Gesprächspartner wird zum Agenten durchgestellt, nimmt ein zweiter gleichzeitig ab, geht er zurück in die Warteschlange. Sind keine Agenten frei, drosselt der Dialer die Wählgeschwindigkeit. Einen klassischen Predictive Dialer bietet CloudTalk nicht an, der Hersteller verweist für Mehrleitungs-Wahl auf den Parallel Dialer. Der sogenannte Smart Dialer ist dagegen kein automatischer Wähler, sondern baut aus Nummern auf Webseiten oder im CRM per Browser-Erweiterung eine Anrufliste. Bei der Rufnummernanzeige passt CloudTalk die Absendernummer standardmäßig an die Vorwahl des Kontakts an, alternativ rotiert sie über die Firmennummern oder bleibt pro Kampagne fest. Lokale Nummern gibt es in über 160 Ländern, darunter Deutschland. Kontaktlisten synchronisieren sich mit HubSpot, Salesforce, Pipedrive und Zoho CRM, die Ergebnisse fließen zurück. Insgesamt nennt CloudTalk mehr als 95 Standard-Integrationen. Aufzeichnung, Live-Monitoring und Echtzeit-Dashboards gehören zu allen Tarifen, Transkripte, Zusammenfassungen und KI-Notizen kommen über ein kostenpflichtiges Conversation-Intelligence-Add-on dazu. Für Sperrlisten gibt es eine Blacklist für eingehende und ausgehende Anrufe, die sich per API und Workflow automatisch füllen lässt, etwa nach einem Ergebnis wie Nicht mehr anrufen. Preislich beginnt CloudTalk bei 19 Euro pro Nutzer und Monat im Lite-Tarif bei jährlicher Zahlung. Der Power Dialer ist erst im Expert-Tarif enthalten, der mindestens drei Lizenzen voraussetzt, in den kleineren Tarifen kostet er als Add-on extra. Der Parallel Dialer ist in jedem Tarif ein separates Add-on. Ausgehende Minuten sind über Länderpakete abgedeckt, für Deutschland greifen die Inlandskontingente für EU und Großbritannien ab Starter. Zum Datenschutz schreibt CloudTalk, dass Gesprächsaufzeichnungen und KI-Daten wie Transkripte in Deutschland gespeichert werden. Andere Daten können in AWS-Rechenzentren in Frankfurt, Nord-Virginia, Singapur und Sydney liegen. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist Teil des Standardvertrags, dazu kommen SOC 2 Type 2 und ISO 27001. Die Hinweise auf Abbruchquoten auf der Produktseite beziehen sich auf US-Regeln, eine Einwilligungsverwaltung nach UWG beschreibt CloudTalk nicht.

Vorteile

  • Power Dialer, Preview-Modus und Parallel Dialer stammen aus einer Telefonanlage, ohne separates Dialer-Tool.
  • Kampagnen mit Wiederwahlregeln, Pflicht-Dispositionen, Skripten und Umfragen sind fest eingebaut.
  • Mailbox-Erkennung und automatischer Voicemail-Drop im Parallel-Modus sparen Agentenzeit.
  • Gesprächsaufzeichnungen und Transkripte werden laut Anbieter in Deutschland gespeichert, ein AVV ist Vertragsbestandteil.
  • Zweiseitiger Abgleich mit HubSpot, Salesforce, Pipedrive und Zoho CRM.
  • 14 Tage kostenlos testbar ohne Kreditkarte.

Nachteile

  • Power Dialer erst im Expert-Tarif mit mindestens drei Lizenzen enthalten, sonst kostenpflichtiges Add-on.
  • Parallel Dialer ist in jedem Tarif ein zusätzliches Add-on.
  • Kein echter Predictive Dialer, und der Smart Dialer ist trotz des Namens kein automatischer Wähler.
  • Nicht alle Daten bleiben in der EU, Teile können in AWS-Regionen in den USA, Singapur und Sydney liegen.
  • KI-Transkription und Zusammenfassungen nur über ein kostenpflichtiges Add-on.
  • Compliance-Hinweise zu Abbruchquoten orientieren sich an US-Regeln, eine Einwilligungsverwaltung nach UWG wird nicht beschrieben.
TarifeLite 27 € / MonatStarter 34 € / MonatEssential 39 € / MonatExpert 69 € / Monatlaut Anbieter
NiCE CXone LogoNiCE CXoneab 110 $ / MonatKostenpflichtigHosting DE

NiCE CXone ist die Cloud-Contact-Center-Plattform von NICE Ltd. mit Hauptsitz in Ra'anana, Israel, und US-Zentrale in Hoboken, New Jersey. Die frühere Bezeichnung CXone Mpower nutzt der Hersteller auf seiner Website inzwischen nicht mehr, das Outbound-Angebot heißt dort NiCE Outbound Engagement. Der eigentliche Dialer trägt in Dokumentation und Datenblättern den Namen Personal Connection. Personal Connection unterstützt Predictive, Progressive, Preview und Agentless Dialing. Das Besondere ist das patentierte No-Pause-Predictive-Dialing: Der Agent ist bereits mit den Anrufen verbunden, die wahrscheinlich zu Gesprächen werden, während die Call Progress Analysis noch läuft. So soll der Angerufene keine stille Pause hören. Gesteuert wird der Modus über das maximale Wählverhältnis je Skill, der Wert 1 ergibt Progressive mit garantiert keinen abgebrochenen Anrufen, ein höherer Wert Predictive. Preview lässt sich mit beiden kombinieren und kennt Varianten wie Click-to-Call oder manuelles Wählen am Tischtelefon. Im Preview-Modus können Agenten Datensätze annehmen, zurückstellen, verschieben oder direkt disponieren. Agentless spielt eine aufgezeichnete Nachricht ab, sobald jemand annimmt. Gewählt wird nach der Zeitzone des Kontakts. Listen werden laufend nachgeladen, Proactive XS synchronisiert Daten mit Drittsystemen, und Anrufe gehen per Dialing by Proficiency bevorzugt an Agenten mit höherer Qualifikation. Inbound und Outbound lassen sich über Prioritäten mischen. Die Anrufbeantworter-Erkennung läuft während der Begrüßung, je nach Skill-Konfiguration darf der Agent danach eine Nachricht hinterlassen. Rückrufe werden über Dispositionen geplant oder in Massen hochgeladen. Call Suppression sperrt Kontakte mit Start- und Enddatum. Für die Rufnummernanzeige empfiehlt NiCE CNAM-Dienste oder Universal Call Branding und eine Drop-Rate unter drei Prozent. Aufzeichnung und Compliance sind in allen Paketen enthalten, Qualitätsmanagement ab Essential, Interaction Analytics ab Complete, die Copilots für Agenten und Supervisoren erst in Ultimate. Für Salesforce gibt es CXone Agent for Salesforce, vorgefertigte CRM-Integrationen sind ein Add-on, dazu kommen REST-APIs und SDKs. Die Pakete kosten laut Preisseite 110 bis 249 US-Dollar pro Agent und Monat bei monatlicher Abrechnung im Nachhinein, Outbound Engagement ist dabei in jedem Paket ein nutzungsbasiertes Add-on. Für Unternehmen in Deutschland ist die EU Sovereign Cloud relevant. NiCE betreibt sie in Dublin, Frankfurt und München, personenbezogene Daten werden dort gespeichert, verarbeitet und gesichert, und Mitarbeitende mit Zugriff auf personenbezogene Daten sitzen in der gewählten Region. Die Compliance-Funktionen des Dialers sind dagegen stark auf den US-Markt ausgerichtet: DNC-Abgleich, Mobilnummernprüfung und TCPA, teils über den Partner Gryphon. Sperrlisten muss das Unternehmen vor dem Upload abgleichen oder zur Wählzeit über einen Drittanbieter prüfen. Einwilligungen nach UWG müssen selbst verwaltet werden. NiCE CXone passt zu großen Contact Centern und Dienstleistern, die hohe Outbound-Volumen mit Predictive Dialing fahren und eine EU-souveräne Cloud benötigen.

Vorteile

  • Patentiertes No-Pause-Predictive-Dialing reduziert stille Pausen und Auflegen.
  • Progressive-Modus mit garantiert keinen abgebrochenen Anrufen.
  • EU Sovereign Cloud mit Standorten in Frankfurt und München.
  • Öffentliche Paketpreise mit monatlicher Abrechnung ohne Vorauszahlung.
  • Proactive XS und laufendes Nachladen halten Wähllisten aktuell.
  • Omnichannel-Outbound über Sprache, SMS, E-Mail und Digitalkanäle.

Nachteile

  • Outbound Engagement ist in keinem Paket enthalten und wird nutzungsbasiert zusätzlich berechnet.
  • Preise nur in US-Dollar auf der Herstellerseite.
  • Compliance-Funktionen des Dialers sind auf TCPA und US-Sperrlisten ausgerichtet.
  • DNC-Abgleich zur Wählzeit erfordert einen Drittanbieter wie Gryphon.
  • Produktnamen wechseln häufig, was Dokumentation und Angebote schwer vergleichbar macht.
TarifeOmnichannel Suite 110 $ / MonatEssential Suite 135 $ / MonatCore Suite 169 $ / MonatComplete Suite 209 $ / Monatlaut Anbieter
Dialfire LogoDialfireKostenpflichtigKostenpflichtigHosting EU

Unterschied zu Talkdesk

  • Kostenlose Testphase.

Dialfire ist eine Contact-Center-Software aus der Cloud, die Outbound- und Inbound-Telefonie im Browser bündelt. Betrieben wird sie von der cloud IT Services GmbH mit Sitz in Dresden. Für den Start genügen laut Anbieter ein Browser und ein Headset, eine Softwareinstallation ist nicht nötig. Über Kampagnenvorlagen lässt sich eine erste Telefonkampagne in wenigen Minuten aufsetzen. Im Outbound stehen zwei Anwahlmethoden zur Wahl: Predictive Dialing, bei dem das System vorausschauend wählt und Agenten nur angenommene Gespräche zustellt, und Preview Dialing, bei dem sich der Agent vor jedem Anruf auf den Kontakt vorbereitet. Power- oder Progressive-Modus nennt Dialfire nicht gesondert. In den Dialer-Einstellungen einer Kampagnenstufe lassen sich Anrufbeschränkungen festlegen, Kontakte über durchsuchbare Felder priorisieren und bestimmen, ob frisch importierte Kontakte vor bereits angerufenen an die Reihe kommen. Rückrufer werden automatisch der passenden Outbound-Kampagne zugeordnet, Dialfire nennt das Rebound. Kampagnen bauen auf einer integrierten CRM-Datenbank auf, die sich um eigene Felder erweitern lässt. Die Agentenmaske ist ohne Programmierung anpassbar, komplexere Logik ist mit JavaScript möglich. Beim Import werden Dubletten erkannt. Mehrstufige Kampagnen lösen je nach Gesprächsergebnis automatisch Folgeaktionen aus, etwa eine E-Mail, eine SMS oder eine weitere Anrufstufe. Vorlagen gibt es unter anderem für Kalender-, Umfrage- und Warenkorb-Kampagnen. Für Rufnummern bietet Dialfire mehrere Wege: vorhandene Nummern hinterlegen, neue Nummern oder Nummernblöcke direkt im System erwerben und die Anzeigerufnummer automatisch rotieren lassen. Die Registrierung der Nummern begleitet der Anbieter nach den Vorschriften des jeweiligen Landes. Im Inbound arbeitet Dialfire mit ACD, mehrstufigem Overflow-Routing, programmierbarer IVR und Call Blending, sodass Agenten eingehende und ausgehende Gespräche in einer Sitzung bearbeiten. Zur Qualitätssicherung gehören Gesprächsaufzeichnung (standardmäßig oder per Klick, one-way oder two-way), Silent Monitoring, Hinweise an Agenten und Flüstern. Der Call Analyzer AI wertet aufgezeichnete Gespräche automatisch aus und unterstützt die Qualitäts- und Compliance-Prüfung. Dazu kommen virtuelle Inbound- und Outbound-Agenten auf Voicebot-Basis. Reports aktualisieren sich in Echtzeit, Dashboards und Wallboards zeigen Queue-Status und Vertriebskennzahlen. Integrationen gibt es zu HubSpot, Pipedrive, Salesforce, Microsoft Dynamics 365 Sales, Zoho CRM, Zoho Bigin, Zendesk Sell, Freshsales, noCRM.io und Firmao, außerdem eine Zapier-App, einen Looker-Studio-Konnektor, REST-APIs, Webhooks und einen DBSync-Adapter, der alle Daten in Echtzeit in eine lokale SQL-Datenbank spiegelt. Mehrere Contact Center können mit getrennten Rechten in derselben Kampagne arbeiten, was für Outsourcing-Modelle gedacht ist. Abgerechnet wird ausschließlich nach Nutzung, ohne Grundgebühr, Mindestumsatz oder Nutzerlimit: Für Deutschland nennt die Preisseite 0,0069 Euro pro Minute Agentenverbindung sowie 0,0079 Euro pro Minute ins Festnetz und 0,0290 Euro pro Minute in Mobilnetze, jeweils netto und pro angefangener Minute. Erweiterte Zusatzfunktionen kosten extra pro Nutzungsminute, ihre Preise stehen erst in der Tariftabelle im Kundenkonto. Ein Test mit Startguthaben ist ohne Zahlungsdaten möglich. Zum Datenschutz schreibt Dialfire, dass Daten ausschließlich innerhalb der EU und redundant in mehreren Rechenzentren gespeichert werden, alternativ ist eine In-House-Speicherung der Kundendaten möglich. Ein konkretes Land oder einen Hosting-Anbieter nennt die Website nicht. Single-Sign-On, Multifaktor-Authentifizierung und ein fein abgestuftes Rechtesystem werden unterstützt. Öffentlich dokumentiert sind dagegen weder eine Anrufbeantworter-Erkennung noch Sperrlisten oder konkrete Wiederwahlregeln, diese Punkte sollten Interessenten vor dem Einsatz klären.

Vorteile

  • Keine Grundgebühr, kein Mindestumsatz und keine Begrenzung der Nutzerzahl, bezahlt wird nur die tatsächliche Nutzung.
  • Predictive und Preview Dialer sind ohne Tarifstufen verfügbar.
  • Datenspeicherung laut Anbieter ausschließlich in der EU, In-House-Speicherung der Kundendaten optional.
  • Bidirektionale Konnektoren zu zehn CRM-Systemen, dazu Zapier, Looker Studio, REST-API und Webhooks.
  • Anpassbare Agentenmaske und mehrstufige Kampagnen ohne Programmierung, mit JavaScript erweiterbar.
  • Test mit Startguthaben ohne Zahlungsdaten möglich.

Nachteile

  • Kosten hängen vollständig vom Gesprächsvolumen ab und sind dadurch schwerer vorab zu kalkulieren.
  • Preise für erweiterte Zusatzfunktionen stehen nicht auf der Website, sondern erst in der Tariftabelle im Kundenkonto.
  • Anrufbeantworter-Erkennung, Sperrlisten und Wiederwahlregeln sind auf der Herstellerseite nicht dokumentiert.
  • Kein konkretes Land und kein Hosting-Anbieter für die EU-Rechenzentren genannt.
  • Power- und Progressive-Modus werden nicht als eigene Anwahlmethoden aufgeführt.
  • Keine mobile App auf der Herstellerseite erwähnt.
TarifePay-per-Use ab 0,0069 Euro pro Minutelaut Anbieter

Preise und Hosting im Vergleich

ToolPreismodellEinstiegHostingTestphaseAPI
TalkdeskAusgangstoolKostenpflichtigab 105 $ / MonatDeutschland–
AircallKostenpflichtigab 27 $ bei jährlicher ZahlungEU
Close CRMKostenpflichtigab 49 $ / Monat–
Genesys Cloud CXKostenpflichtigab 60 € / MonatDeutschland
CloudTalkKostenpflichtigab 27 € / Monat–
NiCE CXoneKostenpflichtigab 110 $ / MonatDeutschland–
DialfireKostenpflichtig–EU

Preise laut Anbieter, Stand der letzten Prüfung. „–“ bedeutet keine Angabe.

Häufige Fragen

Was ist die beste Alternative zu Talkdesk?
Die beliebteste Alternative aus derselben Kategorie ist Aircall. Welche Alternative am besten passt, hängt von Budget, Hosting-Anforderungen und benötigten Funktionen ab.
Was kostet Talkdesk?
Talkdesk kostet laut Anbieter ab 105 $ / Monat. Preise können sich ändern, prüfe den aktuellen Stand auf der Website.
Welche Talkdesk-Alternative hostet in Deutschland?
Genesys Cloud CX, NiCE CXone geben laut Anbieter Hosting in Deutschland an.
Alle Dialer-Software im VergleichTalkdesk im Test