Die 6 besten Graylog-Alternativen

Du suchst eine Alternative zu Graylog? Hier findest du 6 Tools mit Preisen, Hosting-Standort und den wichtigsten Unterschieden zu Graylog.

Alternativen
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mit Hosting in Deutschland
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kostenlos oder Freemium
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kostenlos oder Freemium
mit kostenloser Testphase
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Auf einen Blick

Am ähnlichsten

Integrierte SIEM-Suite von ManageEngine mit Log-Management, UEBA, CASB und Compliance-Reporting für KMU bis Enterprise.

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Kostenlos. Fluentd ist ein CNCF-graduierter Open-Source-Log-Collector, der Logs aus beliebigen Quellen sammelt, transformiert und an Backends wie Elasticsearch, S3 oder BigQuery weiterleitet.

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Hosting in Deutschland

Laut Anbieter Hosting in Deutschland. Elastic Stack vereint Elasticsearch, Kibana, Logstash und Beats zur Open-Source-Plattform für Log-Management, Suche, Observability und SIEM.

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Alle 6 Alternativen zu Graylog

Ausgewählt nach Ähnlichkeit von Beschreibung und Funktionen sowie gemeinsamen Kategorien.

ManageEngine Log360 LogoManageEngine Log360KostenpflichtigKostenpflichtigHosting EU

ManageEngine Log360 ist die integrierte SIEM-Suite von Zoho, die Log-Management, UEBA, CASB, Cloud-Security und Compliance-Reporting in einer Plattform vereint. Log360 bündelt mehrere ManageEngine-Module wie EventLog Analyzer, ADAudit Plus, Exchange Reporter Plus, M365 Manager Plus, DataSecurity Plus und Cloud Security Plus unter einer gemeinsamen Konsole. Die Lösung richtet sich an Sicherheits- und Compliance-Teams im Mittelstand und in größeren Organisationen, die ein bezahlbares Enterprise-SIEM mit Active-Directory-, Exchange- und Microsoft-365-Fokus suchen. Log360 sammelt Logs aus Servern, Netzwerk, Cloud, SaaS und Endpoints, korreliert Ereignisse, erkennt Anomalien mittels ML-basierter UEBA und stellt vorgefertigte Compliance-Reports für PCI DSS, HIPAA, DSGVO, SOX und ISO 27001 bereit. Die Bereitstellung erfolgt klassisch On-Premise auf Windows oder als Cloud-Variante in Zoho-Rechenzentren, EU-Region ist verfügbar. Lizenzen sind Custom-quotiert auf Basis von Modulen, Log-Quellen und Endpoints. Typische Konkurrenten sind Splunk Enterprise Security, Microsoft Sentinel, IBM QRadar und Securonix.

Vorteile

  • Bündelt mehrere ManageEngine-Module in einer integrierten SIEM-Suite zu attraktivem Preis.
  • Starke Active-Directory-, Exchange- und Microsoft-365-Auditing-Funktionen.
  • Sowohl On-Premise als auch in EU-Cloud-Rechenzentren verfügbar.
  • ML-basierte UEBA-Komponente verbessert die Erkennung von Insider- und Account-Anomalien.
  • Sehr breites Compliance-Reporting für Standardregulatorien wie PCI, HIPAA, DSGVO und ISO.

Nachteile

  • Architektur aus mehreren Komponenten erfordert Einarbeitung und sorgfältige Bereitstellung.
  • UI und Workflows wirken im Vergleich zu Microsoft Sentinel oder Splunk teils altbacken.
  • Detection- und SOAR-Tiefe liegen unter Enterprise-Lösungen wie QRadar oder Sentinel.
  • Lizenzkosten und Module sind nicht transparent ausgeschrieben, jedes Setup erfordert ein Custom-Quote.
TarifeStandard auf AnfrageProfessional auf AnfrageCloud auf Anfragelaut Anbieter
IBM Security QRadar SIEM LogoIBM Security QRadar SIEMKostenpflichtigKostenpflichtigHosting EU

IBM Security QRadar SIEM ist eine Enterprise-SIEM-Lösung, die Log- und Eventdaten aus IT-, OT- und Cloud-Umgebungen sammelt, normalisiert und auf Bedrohungen analysiert. Sie kombiniert klassische Korrelation und Use Cases mit User Behavior Analytics, Netflow-Analyse und Threat Intelligence von IBM X-Force. Im Zentrum steht die Sense Analytics Engine, die Events zu sogenannten Offenses verdichtet und damit die Alarmflut für SOC-Analysten reduziert. QRadar ist seit der Übernahme der QRadar-SaaS-Sparte durch Palo Alto Networks Anfang 2024 zweigleisig aufgestellt: On-Premise und Cloud Pak for Security bleiben bei IBM, die SaaS-Variante wird über Palo Alto Cortex weiterentwickelt. Typische Einsatzszenarien sind große Konzerne, KRITIS-Betreiber, Banken und Behörden mit hohen Compliance-Anforderungen wie DSGVO, BSI-Grundschutz, PCI DSS oder HIPAA. QRadar lässt sich On-Premise als Appliance oder Software, in privaten Clouds oder als Managed Service betreiben. Daten können in EU-Rechenzentren gehalten werden, womit das Tool für DACH-Unternehmen mit Datenresidenz-Anforderungen geeignet ist. Lizenzmodelle basieren auf Events per Second und Flows per Minute und werden individuell kalkuliert.

Vorteile

  • Sehr ausgereifte SIEM-Plattform mit jahrzehntelanger Praxis in Banken, KRITIS und Behörden.
  • Starke Korrelations- und UEBA-Funktionen reduzieren False Positives und entlasten SOC-Analysten.
  • Flexible Betriebsmodelle: On-Premise, Cloud oder Managed Service mit EU-Datenresidenz.
  • Tiefe Integration mit IBM X-Force Threat Intelligence und der QRadar Suite (SOAR, EDR, Log Insights).
  • Umfangreiche Use-Case- und Compliance-Vorlagen verkürzen die Time-to-Value bei regulierten Branchen.

Nachteile

  • Lizenzkosten nach EPS und Flows werden bei wachsenden Datenmengen schnell sehr hoch.
  • Komplexe Architektur und Konfiguration, Betrieb erfordert spezialisiertes Personal oder externen MSSP.
  • Nach der Übernahme der QRadar-SaaS-Sparte durch Palo Alto Networks 2024 ist die Produkt-Roadmap für Cloud-Kunden zweigeteilt.
  • Die Benutzeroberfläche wirkt im Vergleich zu modernen SIEMs wie Splunk, Microsoft Sentinel oder Sumo Logic in Teilen veraltet.
TarifeQRadar Software auf AnfrageQRadar on Cloud auf AnfrageQRadar Suite Enterprise auf Anfragelaut Anbieter
BusinessLOG LogoBusinessLOGKostenpflichtigKostenpflichtigHosting EU

BusinessLOG ist eine spezialisierte Log-Management-Lösung aus Italien, die seit 1991 von Enterprise Informatic Solutions entwickelt wird und sich auf regulatorische Compliance spezialisiert hat. Mit über 11.000 Installationen in Europa gehört BusinessLOG zu den etablierten Anbietern im DSGVO-, PCI-DSS- und HIPAA-Umfeld. Die Software sammelt Logs zentral aus Windows-Systemen, Linux, Syslog-Quellen, Firewalls und Cloud-Diensten wie Microsoft 365 und stellt sie für Audits revisionssicher bereit. Das BLOG-Console Web-Interface ermöglicht die Analyse und Verwaltung aller Log-Daten über einen browserbasierten Zugang ohne lokale Client-Installation. Logs werden verschlüsselt archiviert und sind gegen nachträgliche Manipulation geschützt, was die gesetzlichen Anforderungen an Beweissicherheit (tamper-proof) erfüllt. Neben vorgefertigten Compliance-Berichten für DSGVO, PCI DSS, HIPAA und Sarbanes-Oxley bietet BusinessLOG ein konfigurierbares Alarm- und Benachrichtigungssystem, das bei sicherheitsrelevanten Ereignissen in Echtzeit reagiert. Die Lösung ist sowohl als On-Premise-Installation als auch als Cloud-Variante verfügbar und lässt sich durch optionale Plugins erweitern. Der agentenlose Betrieb (Agentless) reduziert den Rollout-Aufwand erheblich: Logs werden direkt über Standardprotokolle wie Syslog und Windows Event Log eingesammelt, ohne dass Software auf jedem Endpunkt installiert werden muss. BusinessLOG richtet sich an Banken, Versicherungen, Behörden und Mittelständer im DACH- und IT-Raum, die Compliance-Anforderungen kosteneffizient erfüllen müssen.

Vorteile

  • Europäischer Anbieter aus Italien: Daten bleiben in der EU, kein US-Cloud-Transfer, was DSGVO-Compliance erheblich vereinfacht.
  • Starker Compliance-Fokus: Vorgefertigte Reports für DSGVO, PCI DSS, HIPAA und Sarbanes-Oxley reduzieren den Aufwand für Audits deutlich.
  • Made in Italy seit 1991: Über 30 Jahre Erfahrung im Log-Management und Compliance-Umfeld mit mehr als 11.000 Installationen in Europa.
  • Agentenloser Betrieb minimiert den Rollout-Aufwand, da keine Software auf jedem Endpunkt installiert und gewartet werden muss.
  • On-Premise-Option verfügbar: Unternehmen mit strikten Datenhaltungsanforderungen können BusinessLOG vollständig im eigenen Rechenzentrum betreiben.

Nachteile

  • Intransparente Preisgestaltung: Keine öffentlichen Listenpreise, alle Angebote nur auf Anfrage, was den Vergleich mit Wettbewerbern erschwert.
  • Kleinere Lösung im Vergleich zu Splunk oder Graylog: Geringeres Ecosystem, weniger Community-Ressourcen und ein schmaleres Integrationsangebot.
  • Kaum KI- oder ML-Funktionen: Keine fortgeschrittene anomaliebasierte Erkennung oder UEBA, die bei größeren SIEM-Lösungen Standard sind.
  • Schwaches internationales Marketing: Begrenzte Präsenz außerhalb Italiens und eingeschränkte englische Dokumentation erschweren die Evaluierung.
  • UI weniger modern: Die Oberfläche ist funktional, wirkt im Vergleich zu neueren SaaS-Konkurrenten optisch veraltet und weniger intuitiv.
TarifeBusinessLOG Cloud auf AnfrageBusinessLOG Server auf Anfragelaut Anbieter
Fluentd LogoFluentdKostenlos nutzbarKostenlosHosting DE

Unterschied zu Graylog

  • Mehr dokumentierte Integrationen (59).

Fluentd ist ein Open-Source-Log-Collector, der 2011 von Treasure Data gegründet wurde und 2019 als CNCF Graduated Project ausgezeichnet wurde. Das Tool sammelt, transformiert und leitet Log-Daten aus unterschiedlichsten Quellen wie Anwendungen, Servern und Containern an Backends wie Elasticsearch, Amazon S3, Google BigQuery oder Hadoop weiter. Die gesamte Verarbeitung erfolgt im einheitlichen JSON-Format, was die Weiterverarbeitung und Integration mit anderen Systemen vereinfacht. Mit über 5.000 Plugins unterstützt Fluentd nahezu jede erdenkliche Datenquelle und Ausgabe. Die Architektur setzt auf In-Memory- und File-Buffering für Zuverlässigkeit sowie eingebaute Retry-Mechanismen bei Verbindungsfehlern. Fluentd ist zum Kubernetes-Logging-Standard geworden und wird von der CNCF unter der Apache-2.0-Lizenz betreut. Seit der Akquisition von Calyptia durch Chronosphere im Jahr 2024 liegt die kommerzielle Weiterentwicklung bei Chronosphere. Für Unternehmen mit erhöhten Anforderungen bieten mehrere Dienstleister Enterprise-Support an, darunter Chronosphere selbst sowie ClearCode, ITOCHU Techno-Solutions und weitere Spezialanbieter. Fluentd eignet sich besonders für DevOps-Teams, Site Reliability Engineers und Cloud-Native-Umgebungen, die eine bewährte, hochflexible Log-Pipeline benötigen.

Vorteile

  • Vollständig kostenlos und Open Source unter Apache-2.0-Lizenz ohne versteckte Kosten
  • CNCF Graduated Project seit 2019 - höchste Reife- und Stabilitätsstufe im Cloud-Native-Ökosystem
  • Über 5.000 Community-Plugins für maximale Flexibilität bei Datenquellen und Ausgabezielen
  • De-facto-Standard für Kubernetes-Logging, gut integriert in gängige K8s-Distributionen
  • Ausgereiftes Buffering und Retry-Mechanismen sorgen für zuverlässige Log-Verarbeitung in Produktivumgebungen

Nachteile

  • Self-Hosting erforderlich: kein Managed-Cloud-Service, der Betrieb liegt vollständig beim Anwender
  • Konfiguration erfolgt in einer Ruby-DSL, die für Teams ohne Ruby-Kenntnisse eine Einarbeitungshuerde darstellt
  • Höhere Memory-Footprint als das leichtgewichtige Schwester-Projekt Fluent Bit, was in ressourcenbeschränkten Umgebungen nachteilig ist
  • Enterprise-Support nur über externe Dienstleister erhältlich, kein direkt buchbares kommerzielles Supportpaket
TarifeOpen Source Free kostenlosEnterprise Support via Chronosphere auf Anfragelaut Anbieter
ELK Stack LogoELK StackKostenlos nutzbarFreemiumHosting DE

Der Elastic Stack (ELK Stack) ist die meistgenutzte Open-Source-Plattform für Log-Management, Volltextsuche und Observability. Er besteht aus vier Kernkomponenten: Elasticsearch als verteilte Such- und Analyse-Engine, Kibana für interaktive Dashboards und Visualisierungen, Logstash als ETL-Pipeline für Datentransformation sowie Beats als leichtgewichtige Daten-Shipper (Filebeat, Metricbeat u.v.m.). Ursprünglich unter Apache 2.0-Lizenz veröffentlicht, gilt seit 2021 die Elastic License 2.0 für neue Releases - der Quellcode bleibt öffentlich, kommerzielle SaaS-Angebote Dritter (z.B. AWS-Forks wie OpenSearch) sind jedoch eingeschränkt. Der Stack deckt heute weit mehr als klassisches Log-Management ab: SIEM und Security Analytics, Observability mit APM, Metriken und Synthetics, Enterprise Search sowie moderne AI Search mit ELSER Sparse Vectors, Vector Search und Embeddings. Mit der neuen ES|QL-Abfragesprache und nativer Integration von ML-Modellen positioniert sich Elastic als Plattform für AI-gestützte Suche und Analyse. Elastic NV hat seinen Hauptsitz in den Niederlanden und den USA; Elastic Cloud bietet EU-Hosting in Frankfurt. Self-Managed-Deployments laufen on-premises oder in privaten Clouds mit voller Kontrolle über Datenhaltung.

Vorteile

  • Marktstandard für Open-Source Log-Management und Suche mit riesiger Community und ausgereiftem Ökosystem nach über zehn Jahren Entwicklung.
  • Einzige Plattform, die Volltextsuche, Observability, SIEM und AI Search in einem integrierten Stack vereint - kein Tool-Wechsel nötig.
  • Elastic NV mit Hauptsitz in den Niederlanden; Elastic Cloud bietet EU-Hosting in Frankfurt für DSGVO-konforme Datenhaltung.
  • Hochflexibel einsetzbar: Self-Managed on-premises, Elastic Cloud managed oder Elastic Cloud Enterprise für private Infrastruktur.
  • Über 350 vorgefertigte Integrationen und Beats-Module für sofortige Anbindung von Kubernetes, Docker, AWS, Nginx, PostgreSQL und vielen weiteren Systemen.

Nachteile

  • Breite Lernkurve: Die Kombination aus Elasticsearch-Konzepten (Shards, Mappings, Query DSL), Logstash-Konfiguration und Kibana-Administration erfordert erhebliches Fachwissen.
  • Cluster-Management komplex: Produktionsbetrieb mit Hochverfügbarkeit, Rolling Upgrades und Kapazitätsplanung bindet dauerhaft DevOps-Ressourcen.
  • RAM-intensiv im Self-Hosted-Betrieb: Elasticsearch-Knoten benötigen typisch 8-64 GB RAM pro Node; kleine Server-Setups stoßen schnell an Grenzen.
  • Elastic License 2.0 schränkt kommerzielle SaaS-Nutzung ein: AWS musste mit OpenSearch einen Fork anlegen - Drittanbieter-Kompatibilität nicht garantiert.
  • Kosten skalieren schnell: Elastic Cloud-Preise steigen mit Datenvolumen und Retention deutlich; große Log-Volumina können teurer werden als On-Premise-Alternativen.
TarifeFree & Open Source (Self-Managed) kostenlosElastic Cloud Standard 99 $ / MonatElastic Cloud Gold 114 $ / MonatElastic Cloud Platinum 131 $ / Monatlaut Anbieter
Loggly LogoLogglyab 79 $ / MonatKostenpflichtigHosting EU

SolarWinds Loggly ist ein Cloud-basiertes Log-Management-Tool, das Anwendungs-, Server- und Infrastruktur-Logs zentral sammelt, indexiert und durchsuchbar macht. Loggly wurde 2018 von SolarWinds übernommen und positioniert sich heute als bezahlbare SaaS-Alternative für DevOps-Teams, die Logs schnell zentralisieren wollen, ohne eine eigene ELK- oder Splunk-Umgebung zu betreiben. Die Plattform unterstützt strukturierte und unstrukturierte Logs aus Linux, Windows, Docker, Kubernetes, AWS, Azure und vielen Frameworks. Mit Dynamic Field Explorer, gespeicherten Suchen, Dashboards, Alerts und Anomalie-Erkennung lassen sich Fehler, Performance-Probleme und Sicherheitsereignisse schnell finden. Die Anbindung erfolgt klassisch via Syslog, HTTP/S-Endpoint, Agent oder Integration in Frameworks wie Log4j, Serilog oder Winston. Loggly bietet einen kostenlosen Lite-Tarif mit eingeschränktem Volumen und Retention und kostenpflichtige Standard-, Pro- und Enterprise-Tarife. Daten können wahlweise in US- oder EU-Rechenzentren gehostet werden, womit Loggly sich auch für DSGVO-relevante Setups eignet. Im Vergleich zu reinen SIEM-Lösungen ist der Fokus eher auf Application Monitoring und Troubleshooting als auf Security Operations.

Vorteile

  • Schneller SaaS-Einstieg ins Log-Management ohne eigene Server oder ELK-Stack.
  • Klar strukturierte Preise und ein echter Free-Tier für Tests und kleine Projekte.
  • Gute Integration in DevOps-Stacks: AWS, Docker, Kubernetes, Heroku, Java, .NET, Node.js, Python und Ruby.
  • EU-Hosting in Pro- und Enterprise-Tarifen auf Anfrage, geeignet für DSGVO-Setups.
  • Solide Such- und Dashboard-Funktionen, ideal für Troubleshooting in Microservice-Architekturen.

Nachteile

  • Logvolumen-basierte Preise können bei hohem Datenaufkommen schnell teuer werden.
  • Funktionsumfang im Bereich Security Analytics deutlich kleiner als bei dedizierten SIEMs wie QRadar oder Sentinel.
  • Roadmap und Innovationstempo wirken nach der SolarWinds-Übernahme weniger dynamisch als bei moderneren Konkurrenten wie Mezmo, Datadog oder Better Stack.
  • Anomalie-Erkennung und KI-Funktionen sind im Vergleich zu jueengeren Tools wie New Relic oder Mezmo eher rudimentär.
TarifeLite auf AnfrageStandard 79 $ / MonatPro 159 $ / MonatEnterprise auf Anfragelaut Anbieter

Preise und Hosting im Vergleich

ToolPreismodellEinstiegHostingTestphaseAPI
GraylogAusgangstoolFreemiumKostenlos nutzbarDeutschland
ManageEngine Log360Kostenpflichtig–EU
IBM Security QRadar SIEMKostenpflichtig–EU–
BusinessLOGKostenpflichtig–EU–
FluentdKostenlosKostenlos nutzbarDeutschland
ELK StackFreemiumKostenlos nutzbarDeutschland
LogglyKostenpflichtigab 79 $ / MonatEU

Preise laut Anbieter, Stand der letzten Prüfung. „–“ bedeutet keine Angabe.

Häufige Fragen

Was ist die beste Alternative zu Graylog?
Am ähnlichsten ist ManageEngine Log360, gemessen an Beschreibung, Funktionen und Zielgruppe. Welche Alternative am besten passt, hängt von Budget, Hosting-Anforderungen und benötigten Funktionen ab.
Was kostet Graylog?
Graylog ist laut Anbieter kostenlos nutzbar. Preise können sich ändern, prüfe den aktuellen Stand auf der Website.
Gibt es eine kostenlose Alternative zu Graylog?
Ja. Fluentd, ELK Stack bieten einen kostenlosen Einstieg oder einen Freemium-Tarif.
Welche Graylog-Alternative hostet in Deutschland?
Fluentd, ELK Stack geben laut Anbieter Hosting in Deutschland an.
Alle Log Monitoring Tools im VergleichGraylog im Test