Make
Produktivitätsapps
Make, früher Integromat, ist eine visuelle Automatisierungsplattform, mit der sich Workflows zwischen mehr als 3.000 Apps ohne Programmierkenntnisse per Drag-and-Drop verknüpfen lassen.
- Kostenloser Tarif
- Kostenlose Testphase
- Hosting in der EU
- Offene API
Kostenlos
Einstieg
Ja
Kostenlose Testphase
3
dokumentierte Integrationen
5
Hauptfunktionen
EU
Hosting laut Anbieter
Was ist Make?
Make ist eine No-Code-Automatisierungsplattform des Unternehmens Make (vormals Integromat, seit 2020 unter dem Namen Make am Markt), die es Nutzern erlaubt, sogenannte Szenarien zu bauen, in denen verschiedene Apps automatisch Daten austauschen und Aufgaben übernehmen. Statt starrer Ein-Schritt-Automatisierungen wie bei einfacheren Konkurrenten setzt Make auf eine visuelle Canvas-Oberfläche, auf der Module per Drag-and-Drop verbunden werden können, inklusive Verzweigungen, Filtern, Iteratoren und Fehlerbehandlung. Laut Anbieter stehen mehr als 3.000 vorgefertigte App-Integrationen zur Verfügung, von CRM- und Marketing-Tools über Tabellenkalkulationen bis zu KI-Diensten, ergänzt durch generische HTTP- und Webhook-Module für Systeme ohne fertigen Konnektor. Die Preisgestaltung basiert auf einem Credit-System: Jede Modul-Ausführung, etwa das Lesen oder Schreiben eines Datensatzes, verbraucht in der Regel ein Credit, und das monatliche Kontingent richtet sich nach dem gebuchten Tarif. Der kostenlose Einstiegsplan umfasst laut Anbieter 1.000 Credits pro Monat und ein Mindestintervall von 15 Minuten zwischen Szenario-Ausführungen, was für einfache private Automatisierungen ausreichen kann, für zeitkritische Geschäftsprozesse aber meist zu grob getaktet ist. Der Core-Tarif bringt 10.000 Credits, unbegrenzte aktive Szenarien und minutengenaue Zeitplanung mit, während der Pro-Tarif zusätzlich priorisierte Ausführung, benutzerdefinierte Variablen und eine durchsuchbare Ausführungshistorie bietet. Der Teams-Tarif ergänzt Rollen- und Teamverwaltung sowie die Möglichkeit, Szenario-Vorlagen im Unternehmen zu teilen. Für große Organisationen gibt es eine individuell bepreiste Enterprise-Stufe mit erweiterten Funktionen, eigenen Enterprise-Konnektoren und Unterstützung durch ein Value-Engineering-Team. Die genauen monatlichen Preise der bezahlten Stufen werden vom Anbieter aktuell gestaffelt nach Abrechnungszeitraum ausgewiesen und können sich ändern, weshalb Interessenten die tagesaktuelle Preistabelle direkt auf make.com prüfen sollten. Zielgruppe von Make sind vor allem technisch affine Marketer, Operations-Teams, Agenturen und kleine bis mittlere IT-Abteilungen, die Prozesse zwischen SaaS-Tools verknüpfen wollen, ohne dafür eigene Skripte oder Middleware zu entwickeln. Im Vergleich zu Zapier wird Make häufig als mächtigeres, aber auch etwas komplexeres Werkzeug beschrieben, weil die visuelle Szenario-Logik mehr Verzweigungen und Datenverarbeitung in einem einzigen Ablauf erlaubt. Für Unternehmen, die bereits n8n, Zapier oder Power Automate im Alternativenvergleich prüfen, ist Make damit ein naheliegender weiterer Kandidat, insbesondere wenn komplexere Datentransformationen innerhalb eines einzigen Workflows benötigt werden.
Für wen ist Make geeignet?
- Marketing-Teams
- Agenturen
- Operations- und IT-Teams
- Kleine und mittlere Unternehmen
Wichtigste Funktionen von Make
Visuelle Szenario-Erstellung
Workflows werden per Drag-and-Drop auf einer Canvas gebaut, inklusive Verzweigungen, Filtern, Routern und Iteratoren für komplexe Ablauflogik.
Über 3.000 App-Integrationen
Laut Anbieter stehen vorgefertigte Konnektoren für tausende Apps bereit, ergänzt durch generische HTTP- und Webhook-Module für individuelle Systeme.
Credit-basiertes Abrechnungsmodell
Statt Aufgaben oder Zeilen zählt Make einzelne Modul-Ausführungen als Credits ab, was bei komplexen Szenarien genauer, aber auch schwerer vorab kalkulierbar ist.
Fehlerbehandlung und Wiederholungslogik
Szenarien lassen sich mit eigenen Fehlerpfaden, automatischen Wiederholungen und Benachrichtigungen bei fehlgeschlagenen Ausführungen absichern.
Teilbare Vorlagen
Ab dem Teams-Tarif können Szenario-Vorlagen innerhalb der Organisation geteilt und wiederverwendet werden.
Was sind Vorteile und Nachteile von Make?
Vorteile
- +Mächtige visuelle Logik mit Verzweigungen, Iteratoren und Datentransformationen in einem einzigen Szenario.
- +Große Auswahl an vorgefertigten App-Integrationen plus generische HTTP/Webhook-Module.
- +Kostenloser Einstiegsplan ohne Kreditkarte für erste Automatisierungen.
- +Feingranulare Kontrolle über Ausführungszeitpunkte ab dem Core-Tarif.
Nachteile
- −Das Credit-System kann bei komplexen, datenintensiven Szenarien schwer vorab kalkulierbar sein.
- −Die visuelle Logik ist mächtiger als bei einfacheren Tools, erfordert aber mehr Einarbeitungszeit.
- −Der kostenlose Plan erlaubt nur ein Mindestintervall von 15 Minuten zwischen Ausführungen.
- −Enterprise-Preise werden nicht öffentlich genannt, sondern nur individuell auf Anfrage.
Make-Preise und Kosten
Free
kostenlos
Kostenloser Einstieg für einfache, nicht zeitkritische Automatisierungen.
- 1.000 Credits pro Monat
- Visueller No-Code-Builder
- Zugriff auf 3.000+ App-Integrationen
- 15-Minuten-Mindestintervall zwischen Ausführungen
Core
9 $ / Monat
Preis laut Anbieter bei jährlicher Abrechnung, Stand Juli 2026.
- 10.000 Credits pro Monat
- Unbegrenzte aktive Szenarien
- Minutengenaue Zeitplanung
- Make-API-Zugriff
Pro
16 $ / Monat
Preis laut Anbieter bei jährlicher Abrechnung, Stand Juli 2026.
- 10.000 Credits pro Monat
- Priorisierte Szenario-Ausführung
- Benutzerdefinierte Variablen
- Durchsuchbares Ausführungsprotokoll
Teams
29 $ / Monat
Preis laut Anbieter bei jährlicher Abrechnung, Stand Juli 2026.
- 10.000 Credits pro Monat
- Team- und Rollenverwaltung
- Teilbare Szenario-Vorlagen
Enterprise
auf Anfrage
Individuelles Angebot auf Anfrage.
- Individuelles Credit-Kontingent
- Eigene Enterprise-Konnektoren
- 24/7-Support
- Value-Engineering-Team
Hosting und Betrieb bei Make
Datenstandort
Laut Anbieter Hosting in der EU.
Bereitstellung
Cloud
Zugriff
API, Browser
Welche Make-Integrationen gibt es?
- Über 3.000 Apps laut Anbieter
- HTTP- und Webhook-Module für individuelle Systeme
- Make API
Make Alternativen
| Software | Einstiegspreis | Testphase | Hosting | |
|---|---|---|---|---|
| Kostenlos nutzbar | Ja | EU | ||
| Kostenlos nutzbar | Ja | k. A. | Make vs IFTTT | |
| ab 15 $ / Monat | Ja | Deutschland | Make vs Microsoft Power Automate | |
| Kostenlos nutzbar | Ja | k. A. | Make vs Blinkist | |
| Kostenlos nutzbar | Ja | k. A. | Make vs Obsidian |
Make Erfahrungen (0)
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Häufig gestellte Fragen zu Make
Kann ich Make kostenlos testen?
Ja, Make bietet eine kostenlose Testphase. Du kannst das Tool unverbindlich ausprobieren, bevor du einen kostenpflichtigen Tarif wählst.
Wie viel kostet Make?
Make lässt sich kostenlos nutzen. Daneben gibt es kostenpflichtige Tarife je nach Funktionsumfang und Teamgröße.
Bietet Make eine App an?
Eine eigene mobile App ist für Make nicht dokumentiert. Das Tool lässt sich über den Browser nutzen.
Bietet Make eine API an?
Ja, Make stellt eine API bereit. Damit lässt sich das Tool an eigene Systeme anbinden.
Wo hostet Make die Daten?
Laut Anbieter in der EU. Details zur Verarbeitung findest du im Auftragsverarbeitungsvertrag des Anbieters.
Max Benz
Gründer von suitApp. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen des Anbieters und werden regelmäßig geprüft. Zuletzt aktualisiert im Juli 2026.