Make
Make, früher Integromat, ist eine visuelle Automatisierungsplattform, mit der sich Workflows zwischen mehr als 3.000 Apps ohne Programmierkenntnisse per Drag-and-Drop verknüpfen lassen.
Was ist Make?
Make ist eine No-Code-Automatisierungsplattform des Unternehmens Make (vormals Integromat, seit 2020 unter dem Namen Make am Markt), die es Nutzern erlaubt, sogenannte Szenarien zu bauen, in denen verschiedene Apps automatisch Daten austauschen und Aufgaben übernehmen. Statt starrer Ein-Schritt-Automatisierungen wie bei einfacheren Konkurrenten setzt Make auf eine visuelle Canvas-Oberfläche, auf der Module per Drag-and-Drop verbunden werden können, inklusive Verzweigungen, Filtern, Iteratoren und Fehlerbehandlung. Laut Anbieter stehen mehr als 3.000 vorgefertigte App-Integrationen zur Verfügung, von CRM- und Marketing-Tools über Tabellenkalkulationen bis zu KI-Diensten, ergänzt durch generische HTTP- und Webhook-Module für Systeme ohne fertigen Konnektor. Die Preisgestaltung basiert auf einem Credit-System: Jede Modul-Ausführung, etwa das Lesen oder Schreiben eines Datensatzes, verbraucht in der Regel ein Credit, und das monatliche Kontingent richtet sich nach dem gebuchten Tarif. Der kostenlose Einstiegsplan umfasst laut Anbieter 1.000 Credits pro Monat und ein Mindestintervall von 15 Minuten zwischen Szenario-Ausführungen, was für einfache private Automatisierungen ausreichen kann, für zeitkritische Geschäftsprozesse aber meist zu grob getaktet ist. Der Core-Tarif bringt 10.000 Credits, unbegrenzte aktive Szenarien und minutengenaue Zeitplanung mit, während der Pro-Tarif zusätzlich priorisierte Ausführung, benutzerdefinierte Variablen und eine durchsuchbare Ausführungshistorie bietet. Der Teams-Tarif ergänzt Rollen- und Teamverwaltung sowie die Möglichkeit, Szenario-Vorlagen im Unternehmen zu teilen. Für große Organisationen gibt es eine individuell bepreiste Enterprise-Stufe mit erweiterten Funktionen, eigenen Enterprise-Konnektoren und Unterstützung durch ein Value-Engineering-Team. Die genauen monatlichen Preise der bezahlten Stufen werden vom Anbieter aktuell gestaffelt nach Abrechnungszeitraum ausgewiesen und können sich ändern, weshalb Interessenten die tagesaktuelle Preistabelle direkt auf make.com prüfen sollten. Zielgruppe von Make sind vor allem technisch affine Marketer, Operations-Teams, Agenturen und kleine bis mittlere IT-Abteilungen, die Prozesse zwischen SaaS-Tools verknüpfen wollen, ohne dafür eigene Skripte oder Middleware zu entwickeln. Im Vergleich zu Zapier wird Make häufig als mächtigeres, aber auch etwas komplexeres Werkzeug beschrieben, weil die visuelle Szenario-Logik mehr Verzweigungen und Datenverarbeitung in einem einzigen Ablauf erlaubt. Für Unternehmen, die bereits n8n, Zapier oder Power Automate im Alternativenvergleich prüfen, ist Make damit ein naheliegender weiterer Kandidat, insbesondere wenn komplexere Datentransformationen innerhalb eines einzigen Workflows benötigt werden.
Quick Info
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Für wen ist Make geeignet?
Make ist geeignet für:
Wichtigste Funktionen von Make
Die wichtigsten Funktionen von Make sind:
Visuelle Szenario-Erstellung
Workflows werden per Drag-and-Drop auf einer Canvas gebaut, inklusive Verzweigungen, Filtern, Routern und Iteratoren für komplexe Ablauflogik.
Über 3.000 App-Integrationen
Laut Anbieter stehen vorgefertigte Konnektoren für tausende Apps bereit, ergänzt durch generische HTTP- und Webhook-Module für individuelle Systeme.
Credit-basiertes Abrechnungsmodell
Statt Aufgaben oder Zeilen zählt Make einzelne Modul-Ausführungen als Credits ab, was bei komplexen Szenarien genauer, aber auch schwerer vorab kalkulierbar ist.
Fehlerbehandlung und Wiederholungslogik
Szenarien lassen sich mit eigenen Fehlerpfaden, automatischen Wiederholungen und Benachrichtigungen bei fehlgeschlagenen Ausführungen absichern.
Teilbare Vorlagen
Ab dem Teams-Tarif können Szenario-Vorlagen innerhalb der Organisation geteilt und wiederverwendet werden.
Was sind Vorteile und Nachteile von Make?
Hier sind die wichtigsten Vor- und Nachteile von Make im Überblick:
Vorteile
Nachteile
Make-Preise und Kosten
Die aktuellen Preispläne und Kosten von Make sind:
Free
Kostenloser Einstieg für einfache, nicht zeitkritische Automatisierungen.
- 1.000 Credits pro Monat
- Visueller No-Code-Builder
- Zugriff auf 3.000+ App-Integrationen
- 15-Minuten-Mindestintervall zwischen Ausführungen
Core
Preis laut Anbieter bei jährlicher Abrechnung, Stand Juli 2026.
- 10.000 Credits pro Monat
- Unbegrenzte aktive Szenarien
- Minutengenaue Zeitplanung
- Make-API-Zugriff
Pro
BeliebtPreis laut Anbieter bei jährlicher Abrechnung, Stand Juli 2026.
- 10.000 Credits pro Monat
- Priorisierte Szenario-Ausführung
- Benutzerdefinierte Variablen
- Durchsuchbares Ausführungsprotokoll
Teams
Preis laut Anbieter bei jährlicher Abrechnung, Stand Juli 2026.
- 10.000 Credits pro Monat
- Team- und Rollenverwaltung
- Teilbare Szenario-Vorlagen
Enterprise
Individuelles Angebot auf Anfrage.
- Individuelles Credit-Kontingent
- Eigene Enterprise-Konnektoren
- 24/7-Support
- Value-Engineering-Team
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Häufig gestellte Fragen zu Make
Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Make auf einen Blick: