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Drupal

Drupal ist ein quelloffenes Content-Management-System mit API-first-Architektur, das vor allem bei Hochschulen, Behörden und großen Organisationen verbreitet ist.

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Autor: Max Benz
Zuletzt aktualisiert: 18.7.2026

Was ist Drupal?

Drupal ist ein quelloffenes Content-Management-System, das sich selbst als eines der leistungsfähigsten Open-Source-CMS am Markt positioniert. Das System wird von einer globalen Community aus Entwicklerinnen, Agenturen und Organisationen gemeinsam entwickelt und gepflegt und richtet sich vor allem an Organisationen mit komplexeren Anforderungen an Struktur, Sicherheit und Skalierbarkeit als klassische Blog- oder Firmenwebsites. Laut Anbieter sind aktuell rund 400.000 Websites mit Drupal im Einsatz. Ein zentrales Merkmal von Drupal ist die sogenannte Composable-Architektur: Das System ist API-first aufgebaut, sodass sich Inhalte flexibel über verschiedene Kanäle und digitale Touchpoints ausspielen lassen, etwa auf Websites, in mobilen Apps oder über externe Systeme. Dadurch eignet sich Drupal besonders für Organisationen, die Inhalte nicht nur auf einer klassischen Website, sondern kanalübergreifend in einer sogenannten Headless- oder Decoupled-CMS-Architektur bereitstellen möchten. Gleichzeitig bietet Drupal auch Low-Code- und No-Code-Funktionen, mit denen nicht-technische Redakteurinnen und Redakteure Publishing-Workflows eigenständig verwalten können, ohne bei jeder Aenderung auf Entwicklerinnen angewiesen zu sein. Sicherheit spielt bei Drupal traditionell eine große Rolle: Das Projekt folgt einem strukturierten Sicherheitsprozess mit eigenem Security-Team und regelmäßigen Updates, was Drupal für Branchen mit hohen Compliance-Anforderungen attraktiv macht. Laut Anbieter nutzen etwa 70 Prozent der weltweit führenden Universitäten Drupal, dazu kommen zahlreiche Regierungsorganisationen, Non-Profit-Institutionen sowie Unternehmen aus dem Gesundheits-, Finanz- und E-Commerce-Bereich. Auch für Organisationen mit mehreren Marken oder Websites unter einem gemeinsamen Dach bietet Drupal Funktionen für zentrale Governance über verschiedene Web-Präsenzen hinweg. Neuere Versionen von Drupal integrieren zudem Möglichkeiten, KI-Modelle kontrolliert in redaktionelle Workflows einzubinden, etwa für automatisierte Inhaltsvorschläge oder Übersetzungsunterstützung. Da Drupal vollständig quelloffen ist, entstehen keine Lizenzkosten für die Software selbst, wohl aber für Hosting, Wartung und in der Regel spezialisierte Entwicklungsdienstleistungen, da die Einrichtung und Anpassung komplexerer Drupal-Installationen technisches Fachwissen erfordert. Für kleinere Websites mit einfachen Anforderungen ist Drupal daher oft überdimensioniert, während es bei großen, mehrsprachigen oder kanalübergreifenden Digitalprojekten seine Stärken ausspielt.

Quick Info

Kategorien:
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Preismodell:Kostenlos
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Kostenlos testen:Nein
Mobile App:Nein
API:Ja

Tags

CMSOpen SourceHeadless CMSEnterprise

Für wen ist Drupal geeignet?

Drupal ist geeignet für:

Hochschulen und Bildungseinrichtungen
Behörden und Regierungsorganisationen
Großunternehmen mit mehreren Marken
Entwicklerinnen und Agenturen

Wichtigste Funktionen von Drupal

Die wichtigsten Funktionen von Drupal sind:

Composable/API-first-Architektur

Inhalte lassen sich über APIs an Websites, Apps und weitere Kanäle ausspielen, ideal für Headless-CMS-Setups.

Strukturierte Sicherheitsprozesse

Ein eigenes Security-Team und regelmäßige Updates sollen laut Anbieter hohe Sicherheitsstandards gewährleisten.

Low-Code-Publishing

Nicht-technische Redakteurinnen und Redakteure können Workflows eigenständig verwalten, ohne Entwicklerinnen für jede Aenderung zu benötigen.

KI-Integration

Neuere Versionen erlauben laut Anbieter die kontrollierte Einbindung von KI-Modellen in redaktionelle Abläufe.

Mehrmarken-Governance

Organisationen mit mehreren Websites oder Marken können zentrale Steuerungs- und Governance-Funktionen nutzen.

Große Entwickler-Community

Ein globales Netzwerk aus Entwicklerinnen und Agenturen entwickelt Kernsystem und Module kontinuierlich weiter.

Was sind Vorteile und Nachteile von Drupal?

Hier sind die wichtigsten Vor- und Nachteile von Drupal im Überblick:

Vorteile

Sehr flexible, API-first-Architektur für komplexe und kanalübergreifende Digitalprojekte.
Etablierter, strukturierter Sicherheitsprozess mit eigenem Security-Team.
Weite Verbreitung im Hochschul-, Behörden- und Enterprise-Umfeld mit entsprechend erprobter Skalierbarkeit.
Kostenlose Open-Source-Lizenz ohne Softwarekosten.

Nachteile

Einrichtung und Anpassung erfordern in der Regel spezialisiertes Entwicklungs-Know-how.
Für kleine, einfache Websites oft überdimensioniert im Vergleich zu leichteren CMS-Lösungen.
Hosting, Wartung und Sicherheitsupdates müssen von Betreiberinnen und Betreibern selbst organisiert oder eingekauft werden.

Drupal-Preise und Kosten

Die aktuellen Preispläne und Kosten von Drupal sind:

Drupal (Open Source)

Beliebt
0 EUR/Monat

Drupal ist als Open-Source-Software kostenlos. Kosten entstehen für Hosting, Wartung und in der Regel spezialisierte Entwicklung.

  • Vollständiges CMS ohne Lizenzkosten
  • API-first / Headless-fähig
  • Strukturierter Security-Prozess
  • Low-Code-Publishing-Workflows

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Häufig gestellte Fragen zu Drupal

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Drupal auf einen Blick: