Statt alle laufenden Projekte auf einmal umzuziehen, lohnt es sich, zunächst ein neues, kleineres Projekt komplett in der Alternative zu produzieren und zu veröffentlichen, um Bedienung und Ergebnisqualität realistisch einzuschätzen, bevor große, bereits begonnene Kampagnen betroffen sind. Fertige CapCut-Projekte, die noch aktiv gebraucht werden, sollten in hoher Qualität exportiert werden, denn ein späterer Reimport der Rohschnitte in ein anderes Tool ist wegen des proprietären Projektformats meist nicht möglich. Wer im Team arbeitet, sollte zudem prüfen, ob alle Beteiligten mit dem neuen Interface vertraut gemacht werden müssen, bei DaVinci Resolve mit seiner deutlich komplexeren Oberfläche ist dieser Schulungsaufwand realistisch einzuplanen und nicht zu unterschätzen.