Baramundi vs Ivanti

Detaillierter Vergleich der beiden MDM-Software Tools

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Baramundi

Deutsche UEM-Lösung für automatisiertes Endgeräte-Management – On-Premise oder SaaS, ideal für Mittelstand und Behörden.

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Ivanti

Ivanti Neurons: KI-gestuetzte Plattform für Endpoint-Management, IT-Service-Management, Patch-Management und Netzwerksicherheit aus einer Hand.

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Bewertungen im Vergleich

Baramundi

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Ivanti

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Funktionen im Vergleich

Nur bei Baramundi

Unified Endpoint Management

Zentrale Verwaltungskonsole für alle Endgeräte – Windows, macOS, Linux, iOS und Android – über eine einzige, einheitliche Oberfläche. Reduziert den Verwaltungsaufwand erheblich und schafft vollständige Transparenz über den gesamten Gerätebestand.

Automatisiertes Patch-Management

Verteilfertige Updates und Patches für Microsoft-Betriebssysteme und über 150 Drittanbieter-Applikationen werden automatisch eingespielt. Individuelle Zeitpläne, Ausnahmeregeln und Rollback-Optionen ermöglichen sicheres Patch-Management ohne manuelle Eingriffe.

Software-Verteilung

Zentrale Paketierung und automatisierte Verteilung von Softwareanwendungen auf alle Endgeräte – zeitgesteuert, benutzerbasiert oder per Self-Service-Kiosk. Unterstützt MSI, EXE, Skripte und vorkonfigurierte Managed-Software-Pakete.

Inventarisierung & Asset Management

Lückenlose Erfassung aller Hardware- und Software-Assets im Netzwerk, inklusive Netzwerkgeräten und OT-Infrastruktur. Liefert stets aktuelle Daten zu installierten Programmen, Versionen, Lizenzen und Gerätezustand.

Endpoint Protection & Schwachstellenscans

Integrierter Schwachstellenscanner identifiziert bekannte CVEs auf verwalteten Endgeräten und priorisiert Handlungsempfehlungen. Ergänzt durch Endpoint Protection, Device Control und Festplattenverschlüsselung für umfassende IT-Sicherheit.

Mobile Device Management (MDM)

Verwaltung von iOS- und Android-Geräten inklusive Apple DEP/VPP und Google Zero-Touch-Enrollment. Trennung von geschäftlichen und privaten Daten (Containerisierung), Remote-Wipe und Policy-Management direkt aus der zentralen Konsole.

Remote-Management ohne VPN

Fernzugriff und Remote-Support auf Endgeräte weltweit – auch außerhalb des Firmennetzwerks ohne VPN. Ermöglicht IT-Administratoren, Probleme direkt zu beheben, Software zu verteilen und Geräte zu konfigurieren.

Lizenzverwaltung

Übersicht und Tracking installierter Softwarelizenzen zur Vermeidung von Über- oder Unterlizenzierung. Automatisierte Erkennung ungenutzter Installationen und Alerts bei Lizenzverstößen reduzieren Kosten und Compliance-Risiken.

Modulare Architektur & API

Flexible Lizenzierung einzelner Module passend zum Bedarf und Budget. Offene REST-APIs ermöglichen die Integration in bestehende ITSM-Systeme (z. B. ServiceNow, Jira) und Drittanbieter-Lösungen; geprüfte Plugins erweitern die Funktionalität.

Gemeinsame Features

Keine gemeinsamen Features

Nur bei Ivanti

Unified Endpoint Management

Zentrale Verwaltung aller Geraete (Windows, macOS, Linux, iOS, Android, IoT) über eine einzige Konsole -- inklusive Geraeteregistrierung, App-Verteilung und Fernwartung.

Risikobasiertes Patch-Management

Automatische Priorisierung von Betriebssystem- und Drittanbieter-Patches nach Ausnutzungswahrscheinlichkeit und Geschäftsrisiko, mit detaillierten Zuverlaessigkeitsdaten pro Patch.

IT-Service-Management (ITSM)

Vollstaendiges ITSM nach ITIL-Standard mit Incident-, Problem-, Change-, Knowledge- und Service-Level-Management sowie KI-gestuetzter Ticketklassifizierung.

KI-Automatisierung und Bots

Vorgefertigte und individuell erstellbare Automatisierungsbots (Ivanti Neurons) erledigen wiederkehrende IT-Aufgaben selbstständig, von Passwortzuruecksetzungen bis hin zu Geraete-Compliance-Checks.

Digital Experience Monitoring (DEX)

Kontinuierliche Messung von Geraeteleistung, Anwendungsreaktionszeit und Mitarbeiterzufriedenheit, damit IT-Teams Probleme proaktiv beheben -- noch bevor Nutzer ein Ticket erstellen.

Exposure Management

Identifizierung, Priorisierung und Behebung von Schwachstellen in der gesamten IT-Umgebung mit risikobasiertem Scoring und integrierter Remediation per Klick.

Netzwerksicherheit (Zero Trust)

Sicherer, identitaetsbasierter Netzwerkzugriff für Cloud-, On-Premises- und hybride Umgebungen -- unabhaengig von Standort oder Geraet des Anwenders.

IT Asset Management (ITAM)

Automatische Erkennung und Inventarisierung aller Hard- und Softwareassets, Lizenzmanagement und Kostenoptimierung über den gesamten Asset-Lebenszyklus.

Preise im Vergleich

Baramundi

Kostenpflichtig

Auf Anfrage

Auf Anfrage EUR/monthly

Individuelle Preisgestaltung je nach Unternehmensgröße, gewählten Modulen und Deployment-Modell (On-Premise oder SaaS). Angebot auf Anfrage beim Vertrieb.

  • Modulare Lizenzierung – nur zahlen, was gebraucht wird
  • On-Premise und SaaS (Proactive Hub) verfügbar
  • Patch- und Update-Management für Windows, macOS, Linux
  • +4 weitere Features

Ivanti

Kostenpflichtig

ITSM Professional

auf Anfrage /pro Agent / Monat
  • Incident Management
  • Asset Management
  • Self-Service-Portal
  • +2 weitere Features

ITSM Enterprise

auf Anfrage /pro Agent / Monat
  • Alle Professional-Funktionen
  • HR- und Facilities-Management
  • Compliance-Workflows
  • +1 weitere Features

ITSM Premium

auf Anfrage /pro Agent / Monat
  • Alle Professional-Funktionen
  • KI-gefuehrtes ITSM
  • Digital Experience (DEX) Monitoring
  • +1 weitere Features

ITSM Enterprise Premium

auf Anfrage /pro Agent / Monat
  • Alle Enterprise- und Premium-Funktionen
  • Vollstaendiges DEX-Monitoring
  • Erweiterte KI-Automatisierung
  • +1 weitere Features

Baramundi

Vorteile

Made in Germany mit vollständiger Datenhaltung im Inland – ideal für Unternehmen mit hohen Datenschutz- und Compliance-Anforderungen (DSGVO, BSI, NIS-2).
Kombiniertes On-Premise- und SaaS-Angebot (Proactive Hub) bietet maximale Deployment-Flexibilität ohne Vendor-Lock-in.
Modulare Lizenzierung: Unternehmen zahlen nur für tatsächlich genutzte Funktionen und können die Suite schrittweise ausbauen.
Hohe Automatisierungstiefe bei Patch-Management, Softwareverteilung und Inventarisierung spart IT-Teams signifikant Zeit bei Routineaufgaben.
Sehr guter Support mit einem Net Promoter Score von 83 und langjährig etablierter Partnerlandschaft im deutschsprachigen Raum.
Breite Plattformunterstützung: Windows, macOS, Linux, iOS und Android aus einer einzigen Konsole verwaltbar.

Nachteile

Preise werden ausschließlich auf Anfrage kommuniziert – kein transparentes öffentliches Preismodell erschwert schnelle Budgetplanung.
Die Benutzeroberfläche des klassischen Management Centers wirkt im Vergleich zu modernen Cloud-nativen Konkurrenten optisch und UX-seitig weniger zeitgemäß.
Implementierung und Erstkonfiguration erfordern solides IT-Know-how; für kleinere Teams ohne dedizierten Admin kann der Einstieg aufwändig sein.
Einige erweiterte Reporting- und Analytics-Funktionen (z. B. tiefes DEX-Monitoring) sind nur über zusätzliche Zusatzmodule wie perform2work nutzbar.
Die Integrationstiefe mit bestimmten Drittanbieter-ITSM-Tools ist ausbaufähig und teilweise von zertifizierten Partnerplugins abhängig.

Ivanti

Vorteile

Eine einzige Plattform für ITSM, Endpoint Management, Patch-Management und Sicherheit vermeidet Tool-Silos und reduziert den Verwaltungsaufwand für große IT-Teams.
Das risikobasierte Patch-Management hilft, kritische Schwachstellen priorisiert zu schließen, und verringert so die Angriffsoberflaeche erheblich.
KI-gestuetzte Automatisierungsbots (Ivanti Neurons) uebernehmen repetitive Aufgaben selbstständig und entlasten den Helpdesk spürbar.
Flexible Deployment-Optionen (Cloud, On-Premises, Hybrid) ermöglichen auch regulierten Branchen und Behoerden den Einsatz unter Datenschutzanforderungen.
Digital Experience Monitoring liefert objektive Daten zur IT-Qualitaet und Mitarbeiterzufriedenheit -- eine seltene Kombination in Enterprise-ITSM-Tools.
Breite Geraeteunterstuetzung (Windows, macOS, Linux, iOS, Android, IoT) macht Ivanti zur zentralen Steuerkonsole für heterogene Geraetelandschaften.

Nachteile

Ivanti-Produkte waren wiederholt Ziel schwerwiegender Zero-Day-Angriffe: CISA fuehrt über 30 Ivanti-Schwachstellen in ihrem KEV-Katalog (Known Exploited Vulnerabilities), darunter CVE-2025-0282 (Ivanti Connect Secure, unauthenticated RCE, aktiv ausgenutzt ab Dezember 2024) und CVE-2025-4427/4428 (EPMM, vor Patch bereits im Einsatz). Das wirft grundlegende Fragen zur Produkt-Sicherheitsqualitaet auf.
Komplexe Lizenzstruktur: Die Plattform besteht aus vielen separaten Produkten und Add-ons, Preise werden nicht veroeffentlicht. Kunden berichten, dass die Gesamtkosten durch erforderliche Professional Services und kostenpflichtige Add-ons erheblich steigen können.
Steile Lernkurve und aufwaendige Implementierung: Nutzer auf G2 und Capterra bemängeln regelmäßig, dass die Einrichtung mehrerer Serverkomponenten, komplexe Konfiguration und inkonsistente Benutzeroberflaechen viel IT-Fachwissen und Zeit erfordern.
Uneinheitliche Produktqualitaet: Einige Funktionen wirken wie nachtraeglich integrierte Zukaeufe (Ivanti hat in kurzer Zeit viele Unternehmen akquiriert), was zu unterschiedlicher UX-Qualitaet und Medienbruechen zwischen Modulen fuehrt.
Mobiler Self-Service und einige neuere KI-Funktionen gelten laut Nutzerbewertungen noch als nicht vollstaendig ausgereift -- der Abstand zu spezialisierten Best-of-Breed-Lösungen ist hier sichtbar.

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