File-Sharing-Software im Vergleich

File-Sharing-Software ermöglicht das sichere Übertragen, Speichern und Verwalten von Dateien - intern wie mit externen Partnern.

Tools im Vergleich
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kostenlos oder Freemium
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mit kostenloser Testphase
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Max BenzGeprüft von Max Benz · Tool-Daten aktualisiert im Oktober 2026Über suitApp

File-Sharing-Software sorgt dafür, dass Dateien sicher von A nach B gelangen - ob im Team, mit Kunden oder mit Behörden. Wer heute Dropbox oder WeTransfer nutzt, sollte prüfen, ob die Daten wirklich auf EU-Servern bleiben und ob eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aktiv ist. Die Auswahl reicht von kostenfreien Basisdiensten bis zu Self-Hosted-Lösungen für den Mittelstand.

Alle 6 File-Sharing-Software im Überblick

Zum Vergleichen zwei Tools markieren

WeTransfer LogoWeTransferKostenlos nutzbarFreemium

WeTransfer ist eine niederländische Plattform zum schnellen und unkomplizierten Übertragen großer Dateien – gegründet 2009 in Amsterdam und heute Teil von Bending Spoons. Im kostenlosen Free-Plan können bis zu 2 GB pro Transfer ohne Registrierung versendet werden: Empfänger erhalten einen Download-Link per E-Mail oder direkt als Share-Link, ohne selbst ein Konto anlegen zu müssen. Bezahlpläne (Pro, Premium, Ultimate, Enterprise) heben die Dateigrößen auf bis zu 200 GB pro Transfer an, bieten Cloud-Speicher, eigene WeTransfer-Seiten mit individuellem Branding, passwortgeschützte Transfers sowie Feedback- und Review-Workflows direkt in der Dateiansicht. WeTransfer richtet sich besonders an Kreative, Fotografen, Designer und Agenturen, die regelmäßig große Mediendateien wie RAW-Fotos, Videos oder Druckdaten teilen müssen – ohne Kompression und ohne Qualitätsverlust. Die Plattform ist vollständig browserbasiert und benötigt keine Installation; Apps für iOS und Android ergänzen die Desktop-Nutzung. Alle Uploads werden per TLS verschlüsselt übertragen und mit AES-256 gespeichert. Die Server standen lange in den USA; seit dem Erwerb durch Bending Spoons (Mailand) wird die DSGVO-Konformität schrittweise verbessert, die Datenhaltung bleibt aber ein diskutierter Punkt.

Vorteile

  • Keine Registrierung nötig: Dateien bis 2 GB können sofort ohne Account versendet werden – ideal für den schnellen, einmaligen Austausch mit Kunden.
  • Keine Kompression: Mediendateien (RAW-Fotos, Videos, Druckdaten) werden verlustfrei übertragen, was in der Kreativbranche entscheidend ist.
  • Intuitives Interface: Die Oberfläche ist bewusst auf Einfachheit ausgelegt – Upload, E-Mail-Adresse, Absenden. Kaum Lernkurve.
  • Sehr große Dateigrößen in Bezahlplänen: Bis zu 200 GB pro Transfer decken professionelle Video-Workflows oder umfangreiche Fotoserien vollständig ab.
  • Integriertes Review-Tool: Feedback direkt an Dateien mit Zeitstempel spart E-Mail-Ping-Pong und ist besonders für Kreativ-Agenturen wertvoll.
  • Plattformunabhängig: Browserbasiert unter Windows, macOS, Linux sowie über Apps auf iOS und Android nutzbar – kein Software-Lock-in.

Nachteile

  • Datenschutzbedenken: Historisch wurden Daten auf US-amerikanischen Servern gespeichert, die dem Cloud Act unterliegen. Die vollständige DSGVO-Konformität ist trotz Eigentümerwechsel zu Bending Spoons nicht abschließend geklärt.
  • Kurze Free-Linkgültigkeit: Links verfallen nach 7 Tagen; für längere Projektlaufzeiten oder Archivierungszwecke ist ein kostenpflichtiger Plan erforderlich.
  • Werbung im Free-Plan: Kostenlose Transfers werden von Werbebildern begleitet, was in professionellen Kontexten unpassend wirken kann und das Nutzererlebnis stört.
APIMobile AppCloudGroßer Dateitransfer ohne AccountEigene WeTransfer-Seiten & BrandingPasswortschutz & Download-SteuerungReview- & Feedback-WorkflowsCloud-Speicher & PortaleDrag & Drop – browserbasiert
TarifeFree kostenlosPro 15 € / MonatPremium 25 € / MonatEnterprise auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Slack, Adobe Creative Cloud, Zapier, Google Drive, Dropbox

Filemail LogoFilemailKostenlos nutzbarFreemiumHosting EU

Filemail ist ein Dienst zum Versenden großer Dateien, der sich sowohl an Einzelnutzer als auch an Unternehmen mit hohen Anforderungen an Managed File Transfer richtet. Der Kerngedanke ist simpel: Dateien werden hochgeladen und über einen Link oder direkt per E-Mail an den Empfänger verschickt, ohne dass klassische Größenlimits von E-Mail-Postfächern eine Rolle spielen. In der kostenlosen Einstiegsstufe können Nutzer laut Anbieter Dateien bis 5 GB versenden, die anschließend 7 Tage lang zum Download bereitstehen. Wer regelmäßig größere Datenmengen bewegen muss, kann auf kostenpflichtige Tarife wie Personal, Pro oder Business wechseln. Dort steigen sowohl die maximale Transfergröße als auch das persönliche Speicherkontingent deutlich an, in den höheren Stufen ist die Transfergröße laut Anbieterangaben praktisch unbegrenzt und Dateien bleiben dauerhaft verfügbar statt nach wenigen Tagen zu verfallen. Besonders hervorzuheben ist die eigene Enterprise-MFT-Stufe (Managed File Transfer), die sich an Unternehmen mit Compliance-Anforderungen richtet. Filemail nennt hier explizit Unterstützung für Standards und Regularien wie GDPR, HIPAA, ISO 27001, SOX, FISMA und GLBA sowie Zugang zu Penetrationstest-Ergebnissen und priorisiertem Support. Damit positioniert sich Filemail nicht nur als einfacher WeTransfer-Ersatz, sondern auch als Werkzeug für regulierte Branchen wie Gesundheitswesen, Finanzdienstleister oder Behörden, die Nachweise über Sicherheitsstandards benötigen. Auf Business-Ebene kommen zusätzliche Sicherheitsfunktionen hinzu, darunter Zwei-Faktor-Authentifizierung, eine Anbindung an SAML beziehungsweise Single Sign-On sowie Audit-Logs, mit denen sich Zugriffe im Nachhinein nachvollziehen lassen. Neben der Weboberfläche bietet Filemail eigene Anwendungen an, die im Bereich "Apps" der Website aufgeführt werden und den Dateiversand direkt vom Desktop oder Mobilgerät aus ermöglichen. Für alle kostenpflichtigen Tarife außer Enterprise wirbt der Anbieter zudem mit einer 7-tägigen kostenlosen Testphase, in der sich der volle Funktionsumfang ausprobieren lässt. Ein Kritikpunkt bleibt die Preistransparenz: Während die grobe Tarifstruktur mit Free, Personal, Pro, Business und Enterprise MFT klar erkennbar ist, werden konkrete Monatspreise für die einzelnen Business-Stufen nicht einheitlich und dauerhaft öffentlich gelistet, sondern können je nach Region und Vertragsdetails variieren. Für Nutzer, die vor allem gelegentlich kleinere Dateien austauschen wollen, dürfte der Funktionsumfang von Filemail daher eher überdimensioniert wirken, während Unternehmen mit echtem Compliance-Bedarf oder sehr großen Dateimengen genau die richtige Zielgruppe für den Dienst sind.

Vorteile

  • Sehr großzügige oder unbegrenzte Transfergrößen in den bezahlten Tarifen.
  • Eigene Enterprise-MFT-Stufe mit Compliance-Zertifizierungen für regulierte Branchen.
  • Klare Funktionsstaffelung von kostenloser Einzelnutzung bis Managed File Transfer.
  • 7 Tage kostenlose Testphase für die bezahlten Pläne (außer Enterprise).

Nachteile

  • Die kostenlose Stufe ist mit 5 GB und 7 Tagen Verfügbarkeit deutlich kleiner dimensioniert als bei manchen Wettbewerbern.
  • Konkrete Preise für Personal-, Pro- und Business-Tarife werden von Filemail nicht einheitlich öffentlich gelistet, sondern hängen von Region und Vertrag ab.
  • Für reine Gelegenheitsnutzer ohne Compliance-Anforderungen wirkt der Funktionsumfang teils überdimensioniert.
Kostenlose TestphaseMobile AppCloudDateien beliebiger GrößeManaged File TransferVersand per Link oder E-MailPasswortschutz und TrackingEigene AppsBusiness-Sicherheitsfunktionen
TarifeFilemail Free kostenlosFilemail Business auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: SAML/SSO

Send Anywhere LogoSend AnywhereKostenlos nutzbarFreemium

Send Anywhere ist ein Dienst zur Dateiübertragung, der es ermöglicht, Dateien beliebiger Größe und beliebigen Typs zwischen Geräten zu senden, ohne dass Absender und Empfänger ein Konto anlegen müssen. Das zentrale Element ist ein sechsstelliger Zugangscode, mit dem sich Dateien direkt zwischen zwei Geräten übertragen lassen, etwa vom Smartphone auf den Desktop-Rechner oder zwischen zwei Nutzerinnen an unterschiedlichen Orten. Alternativ lassen sich Dateien auch klassisch per Freigabelink teilen, was den Dienst mit Anbietern wie WeTransfer oder Smash vergleichbar macht. In der kostenlosen Version können Nutzerinnen und Nutzer laut Anbieter beliebig oft und ohne Kosten Dateien versenden, wobei ein einzelner Link-Transfer standardmäßig auf 10 GB begrenzt ist. Freigegebene Links sind im kostenlosen Modell 48 Stunden lang gültig, eine Passwortsicherung oder E-Mail-Benachrichtigung bei erfolgtem Download ist im Basisplan nicht enthalten. Für häufigere oder größere Übertragungen bietet Send Anywhere zwei kostenpflichtige Tarife: Der Lite-Plan hebt das Transferlimit pro Link auf 20 GB an, während der Standard-Plan bis zu 30 GB pro Transfer erlaubt. Beide kostenpflichtigen Pläne erlauben zudem den Zubuchbaren Email-Add-on, mit dem sich das Ablaufdatum von Freigabelinks frei innerhalb eines Monats festlegen oder Links sogar ohne Ablaufdatum erstellen lassen. Send Anywhere ist plattformübergreifend als App für iOS, Android, Windows, macOS und Linux sowie als Web-Anwendung verfügbar, was den Dienst besonders flexibel für den spontanen Dateiaustausch zwischen unterschiedlichen Gerätetypen macht. Die Peer-to-Peer-Übertragung per Zugangscode wird von vielen Nutzerinnen und Nutzern als schneller und direkter empfunden als der Umweg über einen Zwischenspeicher-Server, da Dateien bei dieser Methode direkt zwischen den beteiligten Geräten übertragen werden können, sofern beide gleichzeitig online sind. Für Unternehmen, die regelmäßig große Dateien mit Kundinnen oder Partnern austauschen und dabei mehr Kontrolle über Ablaufdaten und Linkverwaltung wünschen, bieten die kostenpflichtigen Tarife zusätzliche Planungssicherheit. Im Vergleich zu Wettbewerbern wie WeTransfer oder Smash liegt die Stärke von Send Anywhere vor allem in der Kombination aus klassischer Link-Freigabe und direkter Gerät-zu-Gerät-Übertragung per Code, was den Dienst auch für spontanen, kontolosen Dateiaustausch zwischen Privatpersonen attraktiv macht.

Vorteile

  • Kein Nutzerkonto für den Grundfunktionsumfang nötig, schneller Einstieg ohne Registrierung.
  • Direkte Gerät-zu-Gerät-Übertragung per Zugangscode als Alternative zur klassischen Link-Freigabe.
  • Verfügbar auf praktisch allen gängigen Plattformen und Betriebssystemen.
  • Unbegrenzte Anzahl an Übertragungen bereits im kostenlosen Plan.

Nachteile

  • Standardmäßige Link-Gültigkeit von nur 48 Stunden im kostenlosen Plan.
  • Keine Passwortsicherung oder Downloadbenachrichtigung im Basisplan enthalten.
  • Transferlimit von 10 GB im kostenlosen Plan geringer als bei manchen spezialisierten Wettbewerbern.
Kostenlose TestphaseMobile AppCloudGerät-zu-Gerät-ÜbertragungKlassische Link-FreigabeKeine Kontopflicht im BasisplanPlattformübergreifende VerfügbarkeitAnpassbare AblaufdatenUnbegrenzte Transferanzahl
TarifeFree kostenlosLite 5,99 $ / MonatStandard 9,99 $ / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Email-Add-on für Linkverwaltung

Smash LogoSmashKostenlos nutzbarFreemiumHosting EU

Smash, erreichbar unter fromsmash.com, ist ein Dienst zum Versenden großer Dateien, der sich optisch und funktional deutlich von klassischen Cloud-Speichern unterscheidet und stattdessen auf ein reduziertes, an eine Sprechblase erinnerndes Design setzt. Nutzer können direkt auf der Startseite Dateien per Drag-and-Drop hochladen und erhalten einen Link, den sie mit beliebig vielen Empfängern teilen können, ohne dass ein Konto angelegt werden muss. In der kostenlosen Version sind Transfers bis 2 GB priorisiert, größere Übertragungen sind laut Anbieter zwar weiterhin möglich, werden aber ohne Priorität in eine Warteschlange gestellt und können dadurch langsamer laufen. Kostenlos hochgeladene Dateien stehen anschließend für 7 Tage zum Download bereit. Für professionellere Anforderungen bietet Smash die kostenpflichtigen Tarife Pro und Team an. Im Pro-Tarif steigt die maximale Transfergröße laut eigener Preisseite auf 250 GB bei 1 TB Speicherplatz, Dateien bleiben 30 Tage abrufbar, und Nutzer erhalten zusätzliche Funktionen wie eine eigene Subdomain, individuelles Branding mit Logo und Hintergrund, Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie ein Outlook-Plugin für die Integration in den E-Mail-Arbeitsablauf. Der Team-Tarif erweitert dies um Nutzerverwaltung für mehrere Konten (wählbar in Schritten von 10 bis 50 Nutzern), ein gemeinsames Speicherkontingent von 2 TB und eine maximale Transfergröße von 1 TB. Auf Enterprise-Ebene nennt Smash zusätzlich Single Sign-On, SCIM-Provisioning, eine per CNAME anbindbare eigene Domain sowie telefonischen Support und die Verwaltung mehrerer Teams gleichzeitig. Diese Staffelung macht Smash sowohl für Einzelpersonen und kleine Kreativteams interessant, die gelegentlich große Projektdateien wie Videos oder Design-Dateien verschicken, als auch für größere Organisationen mit eigenen Sicherheits- und Governance-Anforderungen. Ein Punkt, den Interessenten beachten sollten: Die konkreten Monatspreise für die Pro- und Team-Tarife werden auf der öffentlichen Preisseite nicht in Zahlen genannt, sondern erst im Bestellprozess sichtbar, weshalb sich vorab kein exakter Preisvergleich ohne Anmeldung durchführen lässt. Wer eine unkomplizierte, kostenlose Möglichkeit sucht, gelegentlich größere Dateien zu teilen, fährt mit der Free-Version gut, sollte bei häufigeren oder sehr großen Transfers aber die Wartezeiten der kostenlosen Warteschlange einkalkulieren und gegebenenfalls direkt einen bezahlten Tarif in Betracht ziehen.

Vorteile

  • Kostenlose Nutzung ganz ohne Registrierung möglich.
  • Attraktives Design und einfache Bedienung direkt im Browser.
  • Klare Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen ab dem Team- und Enterprise-Tarif.
  • Großzügige 250 GB beziehungsweise 1 TB Transfergröße in den bezahlten Tarifen.

Nachteile

  • Kostenlose Transfers über 2 GB werden ohne Priorität behandelt und können dadurch langsamer sein.
  • Konkrete Monatspreise für Pro- und Team-Tarif werden erst im Bestellprozess auf der Website angezeigt.
  • Ohne Zahlungsdaten ist unklar, wie stark sich die Kosten je nach Nutzerzahl im Team-Tarif unterscheiden.
CloudSchneller Dateiversand ohne KontoPriorisierte Übertragung ab ProBranding und eigene SubdomainTeam-VerwaltungEnterprise-SicherheitsfunktionenEmpfangsbestätigungen
TarifeSmash Free kostenlosSmash Pro auf Anfragelaut Anbieter

Integrationen: Outlook-Plugin

SwissTransfer LogoSwissTransferKostenlos nutzbarKostenlosHosting EU

SwissTransfer ist ein kostenloser Dienst des Schweizer Hosting-Anbieters Infomaniak zum Versenden großer Dateien. Das Angebot richtet sich an alle, die schnell und ohne Kosten Dateien oder ganze Ordner mit anderen teilen wollen, ohne dafür ein Konto anlegen zu müssen. Nutzer laden ihre Dateien direkt im Browser hoch und erhalten anschließend einen Link, den sie per E-Mail verschicken oder direkt teilen können. Bis zu 20 Empfänger lassen sich pro Transfer gleichzeitig angeben, und ein einzelner Transfer darf laut Anbieter bis zu 50 GB umfassen, was SwissTransfer deutlich großzügiger macht als viele kostenlose Alternativen im Markt. Ein zentrales Verkaufsargument ist der Serverstandort: Infomaniak betreibt eigene Rechenzentren in der Schweiz und verspricht, dass hochgeladene Dateien ausschließlich dort gespeichert werden. Für Nutzer, die Wert auf europäischen beziehungsweise Schweizer Datenschutz legen und keine US-Cloud-Anbieter nutzen möchten, ist das ein wichtiges Argument gegenüber Wettbewerbern wie WeTransfer. Zusätzlich lassen sich Transfers optional mit einem Passwort schützen, sodass nur Personen mit dem richtigen Zugangscode auf die Dateien zugreifen können. Nach dem Hochladen bleiben die Dateien laut Angaben des Anbieters für einen begrenzten Zeitraum von bis zu 30 Tagen abrufbar, danach werden sie automatisch gelöscht. Das unterscheidet SwissTransfer von klassischen Cloud-Speichern, bei denen Dateien dauerhaft liegen bleiben. Wer eine längerfristige Speicherung benötigt, kann SwissTransfer optional mit dem kostenpflichtigen Cloud-Speicherprodukt kDrive von Infomaniak verbinden. Neben der Weboberfläche bietet Infomaniak auch eine eigene mobile App für iOS an, mit der sich Transfers unterwegs verwalten und neue Dateien versenden lassen. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern verzichtet SwissTransfer bislang vollständig auf eine kostenpflichtige Business- oder Team-Stufe mit eigener Nutzerverwaltung, Branding oder Enterprise-Sicherheitsfunktionen wie Single Sign-On. Das macht den Dienst zwar sehr einfach und zugänglich, gleichzeitig eignet er sich dadurch vor allem für Privatnutzer, Freelancer und kleine Teams, weniger für Unternehmen mit komplexeren Anforderungen an Rechteverwaltung oder Compliance-Nachweise. Für alle, die auf der Suche nach einer echten WeTransfer Alternative sind, die kostenlos bleibt, großzügige Übertragungslimits bietet und mit dem Serverstandort Schweiz ein zusätzliches Datenschutzargument liefert, ist SwissTransfer eine der derzeit unkompliziertesten Optionen am Markt.

Vorteile

  • Komplett kostenlos nutzbar, keine versteckte Bezahlstufe für den Kernfunktionsumfang.
  • Mit 50 GB pro Transfer deutlich großzügiger als viele kostenlose Wettbewerber.
  • Serverstandort Schweiz mit strengen Datenschutzgesetzen, attraktiv für datenschutzbewusste Nutzer.
  • Keine Registrierung nötig, Versand ist in wenigen Klicks erledigt.

Nachteile

  • Keine Business- oder Team-Funktionen wie Nutzerverwaltung, eigene Domains oder Markenanpassung.
  • Ohne kostenpflichtigen kDrive-Speicher sind Dateien nur zeitlich begrenzt verfügbar.
  • Kein Support für klassische Enterprise-Anforderungen wie SSO oder Audit-Logs.
Mobile AppCloudGroße Dateien versendenServerstandort SchweizEnde-zu-Ende-VerschlüsselungKeine Registrierung nötigMobile AppAnbindung an kDrive
TarifeSwissTransfer Free kostenloslaut Anbieter

Integrationen: Infomaniak kDrive

TransferNow LogoTransferNowKostenlos nutzbarFreemiumHosting EU

TransferNow ist ein französischer Dienst zum kostenlosen und kostenpflichtigen Versenden großer Dateien, der sich mit einem verspielten Design und einer klaren Preisstaffelung an Privatnutzer, Freelancer und Unternehmen richtet. In der kostenlosen Version lassen sich laut Anbieter Dateien bis 5 GB ohne Registrierung versenden, die anschließend 7 Tage lang zum Download bereitstehen. Für Nutzer mit höherem Bedarf bietet TransferNow einen günstigen Starter-Tarif mit 10 GB Transfergröße und 100 GB Speicher für gelegentliche professionelle Nutzung. Der zentrale Premium-Tarif kostet laut der Preisseite von TransferNow 6 Euro pro Monat und erhöht die maximale Transfergröße auf 250 GB, dazu kommt ein persönliches Speicherkontingent von 1.000 GB. Dateien bleiben in diesem Tarif ganze 365 Tage abrufbar, was deutlich länger ist als bei den meisten Wettbewerbern. Zusätzlich enthält Premium eine eigene, individualisierbare Domain für Transfer-Links, eine Anbindung an Single Sign-On sowie Browser-Erweiterungen, mit denen sich der Dateiversand direkt in bestehende Arbeitsabläufe integrieren lässt. Für Teams gibt es den Team-Tarif für 18 Euro pro Monat, der alle Premium-Funktionen enthält und zusätzlich 10 Nutzerkonten, 500 GB maximale Transfergröße sowie 2.000 GB gemeinsam genutzten Speicher bereitstellt, inklusive Nutzerverwaltung und individueller Berechtigungen. Wer noch größere Teams oder spezielle Anforderungen hat, kann eine individuell bepreiste Enterprise-Lösung anfragen. TransferNow bietet außerdem einen eigenen Entwicklerbereich mit Schnittstellen an, über den sich der Dienst in eigene Anwendungen integrieren lässt, was den Dienst auch für technisch versierte Teams interessant macht, die den Dateiversand automatisieren wollen. Im direkten Vergleich zu bekannteren Wettbewerbern wie WeTransfer positioniert sich TransferNow explizit als günstigere und funktional erweiterte Alternative, unter anderem durch das deutlich längere Aufbewahrungsfenster von 365 statt nur wenigen Tagen und das inkludierte dauerhafte Speicherkontingent. Für Unternehmen mit europäischen Datenschutzanforderungen ist außerdem relevant, dass TransferNow als französischer Anbieter operiert und Wert auf DSGVO-konforme Verarbeitung legt. Insgesamt eignet sich TransferNow gut für alle, die eine kostengünstige, aber funktional vollständige Alternative zu etablierten Filesharing-Diensten suchen und dabei auf transparente, öffentlich einsehbare Preise Wert legen.

Vorteile

  • Transparente, öffentlich gelistete Preise für Premium- und Team-Tarif.
  • Grosszuegiges Speicherkontingent zusätzlich zur reinen Transfergröße.
  • SSO- und Domain-Anpassung bereits im Einstiegstarif Premium enthalten.
  • Eigener Entwicklerbereich für Integrationen und Erweiterungen.

Nachteile

  • Die kostenlose Stufe bietet mit 5 GB und 7 Tagen deutlich weniger als die bezahlten Tarife.
  • Der günstigere Starter-Tarif mit 10 GB Transfergröße und 100 GB Speicher deckt nur sehr kleine Anforderungen ab.
  • Enterprise-Preise werden erst auf Anfrage genannt und sind nicht öffentlich einsehbar.
APIMobile AppCloudKostenloser BasisversandSpeicherplatz in Premium und TeamSSO und eigene DomainEntwickler-SchnittstellenTeam-VerwaltungLange Aufbewahrungsdauer
TarifeTransferNow Free kostenlosTransferNow Premium 6 € / MonatTransferNow Team 18 € / Monatlaut Anbieter

Integrationen: Single Sign-On, Browser-Erweiterungen

Analysen aus unseren Daten

Häufigste Funktionen: wer bietet was?

Spalten nach Häufigkeit sortiert, ähnliche Bezeichnungen sind zusammengefasst. Ein Feld ist markiert, wenn die Funktionsliste des Anbieters die Funktion ausdrücklich nennt (Mobile App und Offene API: laut Anbieterdaten in unserem Katalog). Ein leeres Feld heißt „nicht genannt“, nicht „gibt es nicht“. Mit der Maus über ein Feld fahren zeigt die Fundstelle.

Genannte Funktionen je Anbieter
AnbieterMobile AppE-MailZusammenarbeitZwei-Faktor & SSOHosting & DomainOffene APIVerschlüsselung
WeTransfergenannt: Die gesamte Oberfläche ist browserbasiert und benötigt keine Installation. Dateien und Ordner werden per Drag & Drop …genannt: Share-Link & E-Mail-Versandgenannt: Empfänger können zeitgestempelte Kommentare direkt an Bild-, Video- oder PDF-Dateien hinterlassen, ohne sich …nicht genanntnicht genanntgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: TLS- & AES-256-Verschlüsselung
Filemailgenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Filemail wirbt damit, Dateien "jeder Größe" versenden zu können, in den bezahlten Tarifen entfällt das Größenlimit …genannt: Dateien lassen sich sowohl als direkter Download-Link teilen als auch klassisch per E-Mail-Anhang versenden, ohne dass …genannt: Ab dem Business-Tarif stehen Zwei-Faktor-Authentifizierung, SAML/SSO-Anbindung und Audit-Logs zur Verfügung, was …nicht genanntnicht genanntnicht genannt
Send Anywheregenannt: laut Anbieterdaten vorhandengenannt: Mit dem Email-Add-on lassen sich Ablaufdaten von Links laut Anbieter frei festlegen oder ganz aufheben.genannt: Klassische Link-Freigabegenannt: Sender und Empfänger benötigen für den Grundfunktionsumfang kein Nutzerkonto.nicht genanntnicht genanntnicht genannt
TransferNowgenannt: laut Anbieterdaten vorhandennicht genanntnicht genanntgenannt: SSO und eigene Domaingenannt: SSO und eigene Domaingenannt: Entwickler-Schnittstellennicht genannt
Smashnicht genanntnicht genanntgenannt: Über die Startseite lassen sich Dateien per Drag-and-Drop hochladen und per Link teilen, ein Konto ist für die …genannt: Auf Enterprise-Ebene bietet Smash laut eigener Preisseite SSO, SCIM-Provisioning, Zwei-Faktor-Authentifizierung und …genannt: Auf Enterprise-Ebene bietet Smash laut eigener Preisseite SSO, SCIM-Provisioning, Zwei-Faktor-Authentifizierung und …nicht genanntnicht genannt
SwissTransfergenannt: Mobile Appgenannt: Dateien können ohne Anmeldung direkt im Browser hochgeladen und per Link oder E-Mail geteilt werden, was den Einstieg …nicht genanntnicht genanntnicht genanntnicht genanntgenannt: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Summe5 von 64 von 64 von 64 von 62 von 62 von 62 von 6

Datenschutz und Betrieb im Überblick

4 von 6 einen in der EU.

Serverstandort und Betriebsart je Anbieter, laut Anbieterangaben
AnbieterServer in der EUCloud
Filemailjaja
Smashjaja
SwissTransferjaja
TransferNowjaja
Send Anywherekeine Angabeja
WeTransferkeine Angabeja
Summe4 von 66 von 6
laut Anbieterangaben jakeine Angabe (nicht zwingend nein)

Bekanntheit und Einstiegspreis

Stand August bis Oktober 2026

Relative Bekanntheit der Marke im Web, Stand August bis Oktober 2026, in fünf Stufen, gegenübergestellt mit dem günstigsten veröffentlichten Monatspreis. Bekanntheit zeigt, wie präsent ein Anbieter im Netz ist, nicht wie gut das Produkt ist. „Preis auf Anfrage“ ist eigens ausgewiesen und sagt nichts über die Höhe des Preises.

Preis: günstigster Tarif mit Monatspreis laut Anbieter, netto, je nach Anbieter pro Nutzer oder pauschal. Preise in € und $ stehen so, wie der Anbieter sie nennt, und sind nicht umgerechnet; die Spalten richten sich nach dem Betrag.

Was ist File-Sharing-Software?

File-Sharing-Software ermöglicht das strukturierte Übertragen und gemeinsame Verwalten von Dateien über Netzwerke oder das Internet. Sie ersetzt E-Mail-Anhänge durch kontrollierte Zugriffsrechte, Versionsverwaltung und Freigabelinks - für Teams genauso wie für den sicheren Datenaustausch mit externen Partnern.

Cloud vs. Self-Hosted: Was passt zu Ihrem Unternehmen?

Cloud-Lösungen wie Dropbox, OneDrive oder Google Drive starten schnell und erfordern keine eigene Infrastruktur. Self-Hosted-Plattformen wie Nextcloud oder ownCloud laufen auf eigenen Servern und geben vollständige Kontrolle über Speicherort und Zugriffsprotokoll. Für den Mittelstand mit sensiblen Kundendaten ist Self-Hosted oft die sicherere Wahl.

DSGVO und EU-Hosting: Was wirklich zählt

Entscheidend ist der Serverstandort und der Sitz des Anbieters. Dienste aus den USA unterliegen dem CLOUD Act - US-Behörden können auf dort gespeicherte Daten zugreifen, auch wenn die Server in Europa stehen. DSGVO-konforme Alternativen hosten ausschließlich in der EU und haben keinen US-Mutterkonzern. Anbieter wie FTAPI, luckycloud oder Nextcloud erfullen diese Anforderung.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Der Goldstandard

Bei Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2E) werden Dateien bereits auf dem Gerät des Senders verschlüsselt und erst beim autorisierten Empfänger entschluesselt. Der Anbieter hat keinen Zugriff auf den Klartext. Dienste wie Filen, Proton Drive oder FTAPI bieten echte E2E-Verschlüsselung. Dropbox und Google Drive verschlüsseln zwar die Übertragung, sehen die Dateien jedoch selbst im Klartext.

KI-Funktionen in File-Sharing-Software 2026

2026 integrieren viele Plattformen KI-gestützte Suche und automatische Inhaltsklassifizierung. Box AI ermöglicht das Stellen von Fragen direkt an Dokumente. Dropbox Dash sucht KI-gestützt über alle verbundenen Tools. Microsoft 365 Copilot analysiert Dateien in OneDrive kontextbezogen. Diese Funktionen sind meist Premiumfunktionen und kommen mit eigenen Datenschutzfragen.

Kostenlos vs. Premium: Was der Unterschied bedeutet

Kostenfreie Pläne sind für Einzelpersonen oder kleine Teams mit begrenzten Anforderungen geeignet. Google Drive bietet 15 GB gratis, Dropbox 2 GB. Premium-Pläne starten ab etwa 5 bis 15 Euro pro Nutzer und Monat und liefern größere Speichermengen, Admin-Konsolen, Audit-Logs und Compliance-Funktionen. Für Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern lohnt sich fast immer ein kostenpflichtiger Plan.

Made in Germany: Anbieter mit deutschem Serverstandort

Mehrere Anbieter betreiben ihre Infrastruktur ausschließlich in Deutschland: FTAPI (München), luckycloud (Berlin) und leitzcloud (Deutschland) sind vollständig DSGVO-konform und ohne US-Abhängigkeit. Auch ownCloud und Nextcloud stammen aus Deutschland und können On-Premises oder bei einem deutschen Hoster betrieben werden. Diese Anbieter eignen sich besonders für Anwaltskanzleien, Steuerberater und Gesundheitsunternehmen.

Preise und Pläne im Überblick

Die Preise variieren je nach Speichervolumen und Nutzerzahl stark. Dropbox Business kostet ab 15 Euro pro Nutzer pro Monat, Box Business ab rund 15 Dollar. Nextcloud ist als Open-Source-Software kostenlos, verursacht aber Hosting- und Administrationskosten. FTAPI und luckycloud bieten Unternehmenspläne ab etwa 5 bis 10 Euro pro Nutzer. leitzcloud startet für einen Nutzer mit 250 GB bei rund 17 Euro pro Monat.

File-Sharing-Software im Markt-Überblick

1 Tools im Vergleich
0 mit Hosting in Deutschland
0 mit Free-Trial oder Free-Plan
1 mit öffentlicher API
Hosting-Standort1Anbieter Made in Germany 0 (0%) EU (ohne DE) 0 (0%) Außerhalb EU 1 (100%)
Preismodell1Anbieter Freemium 1 (100%)
Capabilities6Anbieter mit API 2 von 6 (33%) mit Mobile-App 5 von 6 (83%) mit Free-Trial 2 von 6 (33%)

Häufige Fragen

Welche File-Sharing-Software ist DSGVO-konform?
DSGVO-konform sind Anbieter mit Serverstandort in der EU und ohne US-Mutterkonzern. Dazu zählen FTAPI, luckycloud, leitzcloud und Nextcloud. Dropbox und Google Drive sind für sensible Unternehmensdaten problematisch, weil sie US-amerikanischen Gesetzen wie dem CLOUD Act unterliegen.
Was ist der Unterschied zwischen File Sharing und Cloud-Speicher?
Cloud-Speicher ist der Ort, an dem Dateien abgelegt werden. File-Sharing-Software ist das Werkzeug, mit dem man Dateien gezielt mit anderen teilt, Zugriffsrechte verwaltet und Freigabelinks erstellt. Viele Dienste kombinieren beides in einer Plattform.
Bietet Dropbox Ende-zu-Ende-Verschlüsselung?
Dropbox verschlüsselt Dateien während der Übertragung und im Ruhezustand, hat aber selbst Zugriff auf die Dateien im Klartext. Echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, bei der nur Sender und Empfänger lesen können, bieten Dropbox nicht. Alternativen mit E2E sind Filen, Proton Drive oder FTAPI.
Welche kostenlose File-Sharing-Software gibt es?
Kostenlose Optionen sind Google Drive (15 GB), Dropbox Basic (2 GB) und Nextcloud (Open Source, erfordert eigenen Server). Filen bietet 10 GB gratis mit E2E-Verschlüsselung. Für Unternehmen reichen kostenlose Pläne meist nicht aus, da Admin-Funktionen und Compliance-Tools fehlen.
Was ist der Unterschied zwischen Nextcloud und ownCloud?
Nextcloud ist ein Fork von ownCloud und wird seitdem unabhängig weiterentwickelt. Beide sind Open-Source-Plattformen für Self-Hosted-File-Sharing. Nextcloud hat eine größere Community und mehr aktive Entwicklung. ownCloud bietet ebenfalls kommerzielle Unternehmenslösungen an.
Ist WeTransfer DSGVO-konform?
WeTransfer ist nicht vollständig DSGVO-konform, weil Daten auf Servern außerhalb der EU gespeichert werden können. Zudem hat WeTransfer 2025 seine AGB so geändert, dass Dateien für KI-Training genutzt werden können - die Klausel wurde nach Kritik entfernt, aber das Vertrauen blieb beschädigt. FTAPI oder SecureFiles sind sichere Alternativen.
Wie unterscheiden sich Cloud-basierte und Self-Hosted-Lösungen?
Cloud-Lösungen laufen auf den Servern des Anbieters, sind schnell startbereit und günstig in der Anschaffung. Self-Hosted-Lösungen wie Nextcloud laufen auf eigener Infrastruktur und geben vollständige Datenkontrolle. Self-Hosted eignet sich für Unternehmen mit hohen Datenschutzanforderungen oder gesetzlichen Vorgaben.
Welche File-Sharing-Software eignet sich für den Mittelstand?
Für den Mittelstand empfehlen sich Lösungen mit zentraler Benutzerverwaltung, Audit-Log und DSGVO-konformem Hosting. ownCloud KMU-Paket (bis 250 Nutzer), FTAPI, leitzcloud und Microsoft SharePoint mit deutschen Servern sind etablierte Optionen. Der Kostenrahmen liegt typischerweise zwischen 5 und 20 Euro pro Nutzer pro Monat.
Brauche ich für File Sharing eine separate Software oder reicht Microsoft 365?
Microsoft 365 mit OneDrive und SharePoint deckt File-Sharing für die meisten Unternehmen vollständig ab, sofern alle Beteiligten Microsoft-Nutzer sind. Für den sicheren Austausch mit externen Partnern ohne Microsoft-Konto oder für branchen-spezifische Compliance-Anforderungen lohnen sich spezialisierte Lösungen wie FTAPI.
Was kostet File-Sharing-Software für Unternehmen?
Business-Tarife starten ab etwa 5 bis 15 Euro pro Nutzer pro Monat. Dropbox Business kostet rund 15 Euro, Box Business rund 15 Dollar, leitzcloud ab 17 Euro für einen Nutzer. Self-Hosted-Lösungen sind in der Lizenz günstig, verursachen aber Hosting- und Betriebskosten. Enterprise-Pläne mit Audit und Compliance liegen häufig bei 20 Euro oder mehr.
Welche File-Sharing-Software hat KI-Funktionen?
Box bietet mit Box AI die Möglichkeit, Dokumente per Chatfunktion zu befragen. Dropbox Dash sucht KI-gestützt über verbundene Dienste. Microsoft 365 Copilot analysiert OneDrive- und SharePoint-Inhalte. Diese KI-Funktionen sind meist in Premium- oder Enterprise-Plänen enthalten und sollten auf ihre Datenschutzeigenschaften geprüft werden.
Gibt es deutsche Alternativen zu Dropbox und Google Drive?
Ja. FTAPI, luckycloud, leitzcloud und Filen sind deutsche Anbieter mit Serverstandort in Deutschland. Nextcloud und ownCloud sind ebenfalls deutsche Projekte und können bei einem deutschen Hoster betrieben werden. Diese Lösungen sind besonders für Branchen mit hohen Datenschutzpflichten wie Medizin, Recht oder Finanzwesen geeignet.

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